Rr. 29 21 DisnLtua ocn 15. DecemM ‘$91 ji.Tiii m. r - -f — <**c» ■*• -* “““ *■ > " ... . -----------■—IT— ßnr; WsHEM-5 A«zeiO«r Achb«nr täglich, »fr Lswnahm» M Momags. Ptr Steßnrer km «nyi|« xMHr-^lich »gelegt. Gießener Anzeiger " Kenerat-Mnzeigei. Bitti e(t4Wt|ei JLiet>«cuc«ißfrcWi 2 Mark 20 Pfg. *& vringerloinr Durch die Post bcjtge 2 Mark 50 Pf«. Rrdaction, und Druckerei: Kchvtßr-K» KrvLiprechrr 51, 3mts* und Anzeigeblatt für den Aveis Gieren. z» i. s. Konstantinopel, 12. December. Das Blatt „Stamboul" wurde wegen Reproducirung eines den deutschen Kaiser beleidigenden Artikels aus unbestimmte Zeit suspendirt. Gefunden: 1 Manscheltenknops, 1 Taschentuch, 1 Gummischuh, 1 Metermaß, 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 Brecheisen, 1 Zeichnung, 1 Brille mit Futteral, 2 Handschuhe, 1 grauer Korb und 1 Regenschirm. Gießen, den 14. December 1891. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Ausland. Madrid, 12. December. Der Ministerrath beschäftigte ftdi heute mit der Berathung des Zolltarifs. Wie es heißt, würden alle Zölle beträchtlich, die Zölle auf Alkohol für industrielle Zwecke auf das Dreifache erhöht werden. Liffabon, 12. December. Heute fand die feierliche Beisetzung der Leiche des Kaisers Dom Pedro statt. Sämmt- liche Mitglieder des königlichen Hauses und die Spitzen der Militär- und Civilbehörden wohnten derselben bei.^ erfolgen. Die Entwerthung findet statt: wenn diese Personen einer Krankenkasse im Sinne des § 135 angehören, durch diese Kasse, im anderen Falle durch die Bürgermeisterei oder ine errichtete besondere örtliche Stelle. Die bezeichneten Personen werden daher aufgefordert, ihre Quittungskarten im Laufe dieses Monats bei den hiernach zuständigen Behörden zur Entwerthung einzureichen. Hiervon ausgenommen sind diejenigen, welche ihre Quittungskarten daselbst zur Aufbewahrung hinterlegt haben, da in diesem Falle die Entwerthung von Amtswegen vorgenommen wird. Deutsches Reich. Posen, 12. December. Die polnische Neichstagsfraction beschloß, allen Regierungsvorlagen unbedingt ruru stimmen. Lübeck, 12. December. Bismarck empfing den Chef- redacteur der „Eisenbahn-Zeitung", welchem er mittheilte, er nehme nicht an der Berathung der Handelsverträge theil, weil den Abgeordneten nicht Zeit zur Information gelassen sei. Anläßlich des „Suprema lex“ bemerkte der Fürst, er sei niemals Anhänger des Absolutismus gewesen, und sprach sich ferner auch gegen das Alters- und Jnvaliditätsgesetz aus- iui' dende ge,ahlt: 1840—48: 13O/o 1850—59: 160/0 1860—69 : 280/0 . 1870-79: 34O/O 1880—89: 4io/o i -J890U.91: 420/q »nmuiHHki-i-üjijI TI 11 WMS S ll Donners- turm ge- nicht erlebt rkem Hagel Blitzen und gen milden sehen, der iot Gewiß oänHf4«J en T-S-" nnSgü'«” reit#« U"’ aWS01' ern Abend drei ent-' . aus den Preise, den nantel von laben. Die 'richtete Me 7 weiften ihren ost MM ^en seinen rasten 19- ( chthaus- ;en Neben- ag schuldig tagelöhner ichthaus über einen b die dem nlich abge- sustizpalast i'terenJn- chen Roher spielen ; Lebens- X24^ 30» Aio«0' «"Wjt " durch Wühl- M'Nkten JMt du tMe am Armen, kvenn du dir mohl ?n9/ keine lEhlt, keine '^st du sie ^esen Vo^. Wit du ÖW/ dann d'e Gaben , Kleinigkeit 1 du gewiß chließe dich Zu einem 1 ein solcher 1 zu unter« lmen aus, danke wird ’ veredlen, ; kommende //Geben jrster em eMügte , dn des" jen muh"- erin, «och i der er sich , ^etnben, «fo* der b-idk" Sie W MV 1. _ in Dei""1 Ai * Literatur uh8 Kunft — .Neueste Erfindungen und Erfahrungen^ auf den Gebieten der practifchen Technik, Electtotechnik, der Gewerbe, Industrie, Chemie, der Land- und Hauswtrthschaft rc. (A. Hartlebens Berlag in Wien). Piänumerationsprets ganzjährig für 13 Hefte franco 7.50 Mark. 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Derselbe enthalt neben den gewöhnlichen Mittheilunpen über das kirchliche ßebtn, die Statistik, die Jahresgeschichte, das Vereinswesen u. s. w. besondere Mittheilungen über die in den Gottesdiensten eingcführte Liturgie, über den Neubau der -weiten Kirche und über die von dem Kirchenvorstand vorgeschlagene Xptt* lung der Gemeinde in vier besondere Kirchengemeinden. Besonders der letzte Gegenstand wird allgemeines Interesse erregen: es wird allen Gcmeindegliedern klar auseinandergelegt, wie diese Thetlung geschehen und was sie bezwecken soll. Der Kalender kostet wie immer 30 Pfg. 0- LebenSverfichernngS-Gesellfchaft zu Leipzig (alte Leipziger) gegr. 1830. Bei der Gesellschaft wurden in der Zett vom 1. Januar bis 30. November 1891 5329 Anträge über 36964750 Mk. Versicherungssumme gestellt (373Anträge und 2848700 Mk.Versicherungs' summe mehr ols in der gleichen Zett des Vorjahres) und 627 Versicherte mit einer Versicherungssumme von 3931000 Mk. als gestorben angemeldet. Der Versicherungsbestand der Gesellschaft stellte sich am 30. November 1891 auf 54000 Personen und eine Versicherungssumme von 356 Millionen Mark, der Vermögensbestand auf 94 Millionen Mark; die Dividende der Versicherten beträgt im lausenden Jahre, wie in jedem der letzten Jahre 42 o/0 der ordentlichen Jahresbeiträge. der statt. Zuschlag und 10962 10969 KMXXXXXXXXXIXIXXXXXXXXXXXX Bahnhofstraße 40. Theodor Haabach „ für 5 Pfd. 1 Pfd. N 10557 115 Pfg. 10946 Grosses Lager fcct etnpf. in vorzüglicher Qualität Neuenweg 22. 10959] mit Möbel zu verkaufen. Geißler, Gerichtsvollzieher. Geißler, Gerichtsvollzieher. Aermöge»: Ende 1888: 71 Millionen X Ende 1889: 78 Millionen JL Ende 1890: 87 Millionen JL Metzelsuppe. Restauration Friedel. xr ordentlichen Jahresprämie. aller Arten nach neuester Mode selbstgesertig Aerstcherungs- Bestand: Ende 1888: 296Miüionen^ Ende 1889: 315 Millionen^/ Ende 1890: 336 Millionen.«. __________“________Neuenweg 22. I Wnffttd. 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Aus Mitteln der städtischen Armenkasie müssen unter Anderen auch eine größere Anzahl von Personen unterstützt werden, weil es denselben an ausreichender, ihren Fähigkeiten entsprechender Lohnarbeit ermangelt. Die Zuwendung solcher Arbeit seitens Privater würde ebensowohl eine Unterstützung dieser Armen, wie eine Entlastung der städtischen Armenkasie bilden. Wir ersuchen danach alle Diejenigen, welche in der Lage sind, Arbeitskräfte zu dauernder oder vorübergehender Beschäftigung zu suchen, sich wegen des Nachweises von solchen zunächst an unser Armenamt (Bürgermeisterei, Zimmer Nr. 6) gefälligst zu wenden. Laufdienste, leichtere Taglohnarbeiten, Strick-, Näh-, Bügel- und Wasch-Arbeit, sowie schriftliche Arbeiten werden fast beständig von einer Anzahl unserer Armen gesucht. Gießen, den 27. November 1891. Die Armendeputation. Gnauth. zu haben ans dem Brandvlatze bei 10947] Ein Hund, männlicher Fox- 1085/_________Dtenstmann Kerber. Terrier, ächte Raffe, zu verkaufen. 109601 Eine große Puppenstube Näheres bei der Exped d. Bl. Garnituren von Mk. 4 an bis zu den ^ine Nürnberger Lebkuchen, 5g. Weihnachts-Lotterie für die St. Kochuscapelle der Bingen am Khttn. Ziehung unwiderruflich am 29. December d. J Gewinne im Werthe von 12,690 Mk., 1 Gew. a 1050 Mk., 2 ä 1200 Mk., 3 ä 750 Mk. u. s. w. Die Ziehung wird unter keinen Umständen verlegt. Loose per Stück 1 Mk. (H Stück für 10 Mk.) zu haben in Giestc» bei H ch. Wallach, sowie: [10949 J. B. Heim jr., General-Agentur i» Mainz. Versteigerung. Auf Antrag des Concursverwalters Herrn I. Boeck versteigert Unterzeichnete: 1) Donnerstag den 17. Deebr., Vorm. 9 Uhr, auf der Mittelstmühle bei Alten-Buseck: 1 Kuh, 3 Müllerwagen, I Kohlenwagen, LOeeonomie- wagen, 2 Sackkarren, eine Parthie Säcke, 1 Decimalwaage, 1 zweith. Comptoirpult, 12 Hühner, 1 Hahn, einige Fässer, 2 Hunde (1 Bulldogge, 1 Dächsel) und eine große Anzahl kleinere Oeeonomie- und Hausgeräthschaften. 2) Samstag den 19. Deebr., Vorm. 9 Uhr, auf der Neumühle bei Beuern: ea. 300 Ctr. Steinkohlen, 1 großen Mehlkasten, 3 Sackkarren, 1 Decimalwaage, eine Parthie Säcke, 1 große Parthie Mühlkämme u. versch. a. Hrzahrtk Aerstcherungs- fumme» : bis Ende 1888: 153 Millionen JL A bis Ende 1889: 57 Millionen JL bis Ende 1890: 61 Millionen JL 24 Pfg. Cwtistav Walter, Mäusburg 13. I ziehen, k ine Berufsstör., unt. Garantie. Briefen sind 30 in Briefmarken beizufügen. Manadressire: ter Herren- u. »Privatanstalt Villa Ehrt» Damenpelze stina^i Sückingen, Baden". [10902 Schafversteigming. Donnerstag den 17 De- eember d. I., von Vormittags 9 Uhr an, läßt die hiesige Schäferei- Gesellschaft 180 Stück Schafe, meistens zur Zucht sich eignend, 14 Hammellämmer und 9 Mutterlämmer nochmals versteigern. Eberstadt, am 11. Decbr. 1891. I. A.: Der Vorstand. 10943 Dienstag den 15. December, Nachmittags 2 Uhr, wirb Grünbergerstratze 3 wegzugshalber versteigert: 10883 1 großer zweithür- Kleiderschrank, 1 Ausziehtisch, 1 Bett. ^Stühle, 1 großer ovaler Spiegel, 1 Küchen- schrank mit Glasaufsatz, 1 Anricht, 2 Tische, 1 Wasser bank, sowie verschiedenes Hausgeräthe. I. A.: Louis Rothenberger, Taxator. 10 Pfd. 220 Pfg. Reparaturen.__Veränderungen. Schöne Clmlldiiume !10722 ! Im Kett. v. Trunksucht l »umcli t ♦ ! » Vers. Anweis, nach 16jähr. approb. (-e < i }} Methode z fof- radicalen Beseitig., Grosses Laaer E mit, auch ohne Vorwissen, zu voll- Meine Wohnung und WcrkstStte befinden fich j-ht in meinem Hause MM 8 Graben-Strasse 8 Gleichzeitig empfehle ich mein Lager in «old», uno SlntttUiflen. Oewefcgen 1« Glasermstr., Grabenstraße 8. Dienstag den 29. December, Nachmittags 2i/2 Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die den Karl Stenernagel Eheleuten in Gießen gehörigen Immobilien: Flur 34 Nr. 598«/io — 1191 Meter Hof- raithe zwischen dem Wäldchen und dem Schießhaus, Flur 34 Nr. 58135/ioo — 114 Meter Grabgarten daselbst, Flur 34 Nr. ö8P9/10O — 274 Meter Grabgarten daselbst Zffeutlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 16. November 1891. Großh. Ortsgericht Gießen. __ I A : Bogt._____10177 Arbeitsvergelmng. Die Lieferung einer gußeisernen Pumpe und eines Wafferschiebers für die Gemeinde Nonnenroth, veranschlagt zu 449,20 «X, soll durch schriftliches Angebot vergeben werden. Interessenten wollen ihre Forderungen längstens bis zum 18. d. M., Vormittags 10 Uhr, an den Unterzeichne- Zen, bei welchem auch Voranschlag «nd Bedingungen zur Einsicht offen liegen, gelangen lassen. Hungen, am 14. December 1891. Liftmann, 10971] Bezirks-Bauaufseher. Mittwoch Öen 16. Dtcember, s rfteigere ich gegen Baarzahlung: 1. im Bieker'schen Saale Nachm. 2 Uhr: 1 noch neues Pianino, 1 Secretär, 1 Weißzeugschrank, 1 Stlberschrank, 1 Sopha mit sechs Stühlen, 1 Nähmaschine, 1 vollst. Bett, 1 Regulator, 1 Drchbank, 1 Lefaucheux-iUinte u. a., 2. hiernach: 1 Ofen Feldvrandback« steine. «Ä— Für Weihnachten AMKXXXKMUWKURKRXMMM Wegen Gefchaftsveranderung verkaufen, um damit zu räumen, unsere Vorräthe zu möglichst billigen Preisen. Wir machen besonders aus eine reiche Auswahl in Damen- und Kinderhüten aufmerksam. «»eG Geschw. P©th. Sünuntliche noch auf Lager befindlichen Winterumhänge, Jaquets und Abendräder verkaufe zu herabgesetzten Preisen S. Weimershelm Nachfolger 10876 (fonfett TodeS'Anzeige Anna Marie Flett, geb. Dietz nach langem schweren Leiden sanft verschieden ist. 10970 Giessen, den 14. December 1891. Die trauernden Hinterbliebenen DirectX Fabrik erwischte Anreisen. Danksagung 10547 E zugegangen, sage ich auf diesem Wege Allen riefgefühlten Dank. Schotten, den 13. December 1891. 10972 Wirthschafts-Uebergabe sucht. 10952 bei Dienstag -en 15. December, Abends 8 Uhr 100.75 4% Darmstädter jenes Julienne Alle Arbeiter und Arbeiterfreunde Gießens und der Umgegend werden, Der Cinberufer. Redaction: A. Scheyda. WO -ChriK- danm 1096öJ (sine Lauffrau ob. »Mädchen * auf fof. gesucht. Wo? sagt die Exped- Sect Vertreter gesucht von Rheinischer Kellerer; Flaschengahrung, deutsche Weine und ächt. Champagner. Mit der Specialkundschaft vertraute, flotte Verkäufer belieben sich zu melden unter Chiffre D. 0526 bei Rudolf Moffe, Frankfurt a. M. 10881 Freunden und Bekannten die traurige Mittheilung, dass unsere liebe Gattin und Mutter Die Beerdigung findet Mittwoch Nachmittag 3 Uhr vom Sterbehause, Wallthorstrasse 28, aus statt. Im Namen der ganzen Familie: Theodor Cellarius. zu übertragen. Herr C. mir eingeführt Gießen 10973 im Saale des Cafe Leib. Tagesordnung: Die Buchdruckerbewegung. Referent: Herr Gauvorsteher C. Domino aus Frankfurt a. M. 3*” Da der Anzeiger Nachmittags um 1/34 Uhr aus der Post sein muß, um rechtzeitig in Besitz auch unserer auswärtigen Leser zu gelangen, ist es uns nicht möglich, Inserate, welche am selben Tage erscheinen sollen, später als Vormittags 10 Uhr anzunehmen. Größere Inserate wolle man gefälligst Tags vorher aufgeben. Im Interesse unserer Leser sind wir zu dieser ^wiederholten Bekanntmachung gezwungen. Heute Montag Abend Metzelfuppe auf der Pulvermühle. 1O96I 10956] Ein Mädchen sucht Stelle zur Aushülfe. Näheres Neuen Bäue 1, IV 2500-3000 MK. Hypothek baldigst zu leihe« gesucht. Näheres in der Exped. d. Bl. J10951 Cirr Kiicheubnrsche für die neuen Kliniken alsbald ge- Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme, welche uns anläßlich des Hinscheidens meines lieben Bruders, des Postverwalters Carl Cellarius, - Druck und Verla« der Brühl'ichcn Druckerei (Fr. Lhr. Pietsch) in «Stehen. 30t Rnmitut umfaßt 6 Geltem. ZMgchtzt I Eine Parthie 1 Buckskin- Reste. ■Louis Treff&Cie I Tuchhandlung. Stiasny wird dieselben Biere und Weine, die waren, auch ferner in bekannter Güte weiter führen. , den 15. December 1891. Hochachtungsvoll Johann Seibel Frauksurterstraste 62. zu haben bei ____ [10275 auch locale Verhältnisse zur Sprache fommen, hierdurch eingcladen. Drebea & Wallenfels. 10954' Mmrstzertedt von E. Wasserschieben, Bankgeschäft Frankfurter Börse vom 14. December 1891. Schlutzeou^- 1 Uhr 15 Min- Disconto-Command -Nnth Darmstädter Bank-Act. Dresdener Bank-Aet. Nordd. Lloyd-Act- Wiener Bankoer.»ALt. Oest. Credit-Act. Oest. StaatSb.-Art. Sprach- und Reiseführer. Practisch und leicht fasslich. Parlez - vous frarujais P (Franz.) 14. Anfl. Geh. 1 JL 80 St, geb. 2 JL 40 Sv Do you speak English? (EngL) 13. Aufl. Geh. 1JL 20 St, geb. 1 JL 80 Parlate italiano ? (Ital.) 6. Anfl. Geh. 1 JL 20 St, cart. 1 JL 50 Sf Habla V. Castellano ? (Span.) 4. Aufl. Geh. 1 JL 20 Sf> cart 1 JÄ 50 Sv Fala Vmce. portuguez P (Portug.) Geh. 2 JL 50 St Spreekt Gij Hollandsch ? (Holl.) 2. Aufl. Geh. 1 JL 50 S). Taler De Dansk? (Dän.) 2. Aufl Geh. 1 JL 50 Sv Talar Ni Svenska? (Schwed.) Geh. 1 JL 50 Sv Mluvite ceskyP (Böhm.) Geh. I 1 JL 50 Sv Tud ön magyarul ? (Ung.) Geh. 5 1 JL 50 Sv Möwisz Pan po polsku ? (Poln.) i 2 . Aufl. Mit Aussprache. Geh 2JL J Sprechen Sie Russisch? Mit Aas- ? spräche. 3. Aufl. Geh. 2 50 I Sprechen Sie Serbisch? Geh. 2 JL | Sprechen Sie Türkisch? 2. Aufl. < Geh. 2 JL 50 Sf Sprechen Sie Neugriechisch ? • 2 Aufl. Geh. 2 JL 50 Sv Sprechen Sie Arabisch ? Geh.! 2 JL 50 Sv Sprechen Sie Persisch? Geh. 3 JL I Sprechen Sie Chinesisch ? Geh. 6 JL\ Sprechen Sie Japanisch? Geh. I 4 JL__ Kochs Deutschland - Führer. । Cart. 1 JL 20 St Kochs Europa - Führer. Cart. 1 JL 20 S,. Leipzig. C. A. Koch’* Verlag. Straßenbau-Aufseher gesucht. 10948] Zum alsbaldigen Antritt wird ein practisch erfahrener Mann für umfangreiche Chaussirungs- und Pflaster-- Arbei'en in Cassel gesucht. Offerten mit Angabe der seitherigen Thättgk. sind einmreichen unt. 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Beilage zu Rr. 292. -1891 Feuilleton. Auf Umwegen. Novelle von F. Stöckert. (3. Fortsetzung.) Sein Glaube an seine Unwiderstehlichkeit war aber doch etwas schwankend geworden aus dieser Rheinfahrt und das vernichtende Wort, daß er ein eingebildeter Geck sei, tönte fort und sort in seinen Ohren, trotzdem Wochen und Monate vergangen seit jenem Tage, wo er es vernommen. Kalte Nordwinde brausten durch die Lande- es war Winter geworden und das Leben in der Residenz bot Unterhaltung aller Art. Erich Rode war ein eifriger Besucher aller Theater, Concerte, Bälle und Gesellschaften. Er wollte sich zerstreuen, wollte die kecken, braunen Augen Ilsens durchaus vergessen, aber es gelang ihm nicht, immer wieder tauchten sie vor ihm auf, wie zwei lichte Sterne, die stetig über seinem Leben leuchteten. Gab es wirklich unsichtbare Schicksalssäden? Gab es wirklich noch Parzen, die da gleich den anderen Göttern im Exil, von denen Heine uns erzählt, in irgend einen Winkel der Welt verbannt waren, dort ihre Fäden unverdrossen weiterspannen von Herzen zu Herzen? — Aber wenn dem so war, wenn die Parzen sein und der schnippischen Ilse Herz umsponnen, mußte da nicht auch vor ihren Augen sein Bild austauchen und sie vorwurfsvoll anblicken, der Kränkung wegen, die sie ihm angethan? Ja, wer ihm das sagen könnte! Es wäre doch eine kleine Genugthuung. Und wo mochte sie weilen? Würde die zierliche, leichte Gestalt je wieder ihm begegnen? Ach, er ahnte nicht, daß Ilse Welten oft dieselbe Luft mit ihm athmete, oft in denselben Räumen, im Theater oder in Concertsälen mit ihm weilte. Das lebenslustige Fräulein Berg führte ihren Schützling überall hin,- Opern- und Schauspielhaus wurden besucht, auch noch verschiedene andere Theater,- man promenirte Unter den Linden, im Thiergarten, und heute, em paar Tage vor Weihnachten, da gingen die beiden Damen dicht an Erich Rode vorüber, ohne daß er sie sah. Fräulein Berg aber hatte ihn sofort erkannt. „Das war ja der schöne Geck vom Rhein!" ries sie lachend. Ilse blickte der eleganten Gestalt träumerisch nach. ,/Ja, schön war er wirklich- ich habe eigentlich solchen schönen Mann noch nicht wieder gesehen seitdem." „Warum sind Sie auch so kurz angebunden gegen ihn gewesen, liebe Ilse? Er war vielleicht gar nicht so geckenhaft. Schöne Männer werden auch in der Regel sehr verwöhnt von den meisten Damen." „Eben darum muß man ihnen zeigen, daß man sich nicht von ihrem Aeußeren bestechen läßt, daß man Cha- racter hat." „Nun, Character besitzen Sie ganz unzweifelhaft, das haben Sie bewiesen mit dem Korbe, den Sie jenem Herrn Doctor Rode gegeben haben. Die wenigsten Mädchen hätten das heutzutage gethan und hätten es vorgezogen, das Vaterhaus zu verlassen und in die weite Welt zu gehen, anstatt Frau Doctor zu werden. Neugierig bin ich übrigens auf den gestrengen Herrn Papa. Ich fürchte, er läßt Sie nicht wieder sort, wenn wir unsere Weihnachtsreise noch ausführen, ich werde wohl müssen allein zurückkehren. Ach, und ich habe mich so an Ihr liebes, fröhliches Gesichtchen gewöhnt, daß mir das Leben wohl öde vorkommen wird ohne Sie." „O, da haben Sie keine Sorge," erwiderte Ilse, „wir sind ja drei Schwestern, und drei erwachsene Töchter werden jetzt nicht mehr in einer Familie geduldet, das ist gesetzwidrig, da muß schon eine in die Fremde gehen. Nein, der Papa wird mich ruhig wieder ziehen lassen und ich gehe auch sehr gerne wieder mit Ihnen zurück, so sehr ich mich auch auf das Weihnachtsfest zu Hause freue, denn so schön wie bei uns ist es, glaube ich, nirgends zu Weihnachten. Meine Brüder, die beiden Studenten, kommen dann auch, ach, und das ist ein Leben, eine Fröhlichkeit, wenn wir alle im dunklen Zimmer sitzen und nebenan die Eltern die Tanne schmücken und für uns die Geschenke ausbauen. Die ganze selige Kindheit rauscht zurück in solchen Stunden." „Ja, schön ist es, eine solche Heimath zu haben," sagte : Fräulein Berg, und über ihr fröhliches Gesicht flog es wie - Schatten. " „Mir ist es nie so gut geworden, meine Eltern verlor —aman aca—8— ich in frühester Kindheit, Geschwister besitze ich nicht. Längst habe ich mich ja auch in all dies gefunden, aber wenn das Weihnachtsfest naht, wenn ich sehe, wie überall um mich herum die Menschen eifrig schaffen und sich zu dem Feste rüsten, dann erfaßt mich jedesmal ein trostloses Gefühl der Vereinsamung und ich muß mich sehr zusammennehmen, mich davon nicht übermannen zu lassen. Nun, dies Jahr aber werde ich das Fest ja im fröhlichen Familienkreise feiern! Ich freue mich wirklich unbeschreiblich darauf." „Und ich erst!" ries Ilse, „wäre es nur erst so weit!" „Die paar Tage werden schnell genug vergehen und wir haben noch genug zu thun bis dahin." „Ach ja," seufzte Ilse, „ich muß noch sehr fleißig sein." Die Beschäftigung mit Handarbeiten war durchaus nicht ihre Passion. Trotzdem war sie aber doch sehr fleißig am Abend dieses Tages- mit hochrothem Gesicht saß sie über eine Stickerei gebeugt, während Fräulein Berg aus einem Journal vorlas? Ilse war aber nicht sehr andächtig bei dieser Vorlesung, sie hatte so ihre eigenen Gedanken- und aus all den bunten Wollensträhnen, deren Fäden sie verarbeitete,! da tauchte hin und wieder ein braunlockiger Männerkops auf. Was wollte er nur? Ja, die Parzen, die Parzen, oder war es Cupido, der sein loses Spiel mit ihr trieb? Unter eifrigen Zurüstungen waren so den beiden Damen die letzten Tage vor dem Feste vergangen. Ihren Koffer hatten sie schon sortgeschickt, denn Fräulem Berg liebte es, ohne Gepäck zu reisen. „Wir steigen dann gemüthlich in die Pserdebahn," meinte sie. „Auf der Bahn brauchen wir nur die Billete zu lösen und haben keine Laufereien und Besorgungen weiter." Ilse war natürlich mit dieser bequemen Art zu reisen sehr einverstanden, und so stiegen sie denn am Vormittag des 24. December gemüthlich in die Pferdebahn. Ueberall an den Haltestellen herrschte ein reges Leben und Treiben- alle Menschen, die da aus- und einstiegen, männlich wie weiblich, waren mit Packeten, Schachteln und Kästen beladen, und auf den meisten Gesichtern lag schon eine frohe, festliche Erregung. Es war ja Heiligabend! (Fortsetzung folgt.) MtzeSst-nes. Neu! Aufbewahren! Neu! Monochord. — Einsaitige Streichzither. —~ Zum Spiclenlernen kein Lehrer nothig Jeder kann nach der beiliegenden Schule auch ohne musikalische Vorbildung sofort die schönsten Stücke spielen- Lieder, Couplets, Tänze u. s. w- Großartiger Erfolg! — Sensationell. — Wunderb.Klangsülle Hochelegant aus Reso- nanzholz mit Bundleiste und polirten Mes- finglagern gearbeitet. Größe 42 em. Preis incl. Verpack. 4 Mark franco innerh. Deutschlands und Oesterreich- mit allem Zubehör, als (16 Saiten stark), Violinbogen, Griffstab, Stimm- schlüffel und Schachtel Colophonium. Jllustr. Preisb. 10 H. 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