6409 E, Io GE will^ gefeiert werben., ies aus Ettings» rrer Volp aus in welchem der ach Ankunft des r seinen Ansanz h Ansprachen. olss-Vereinssache Zorstand: Decan. iterseraester: E November. ■ nbthn-, Slruien- ieem s r L ilan| 'dessen, O iedberg, ® , Deutz, • ickheim. enden und £ 80 pf. e Anzeiger“ 8 h die Aus- • )ieH# dm 9OA » Worms >»>" Md fe' bc” leiben. ff 1891- svollittccker. P*8,!' 6306 Z-ff MS- IM , »>. «■ $0'' i ein{r Uj7juoer5* M-s E l“ nl srt'Nl. r .««1'5 - * 1891 Dienstag den 14. Juli Nr. 160. Brr Wltw >«|H0c« «Schrütt täglich, •11 Ns-nahm« W Moitta-r. Mr Meßmer pe*trie*iratHe •Mea hr» Anzeiger «Dchrmtlich Heimel hrtgeteßt. ießmer Anzeiger Kmerat-Anzeiger. MertMichri^t 2 Merk 20 Pst. ML Bringerlrh«. Lurch die Post bc-sß« 2 «ark 50 W «ebedtott, ErpedM« and Druckerei: Kch»lßr«ße IMi Aints» und Anzeigeblatt für den Nrei» Gieren. chratiobeila««: »ießm« Aamilimökatt«.ff' MOmdrm Laa erscheinenden Nummer 6« Bonn. 10 uhr. ” w _________ L _----------------------------— Anrtli^ev Tbeil. Bekanntmachung. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die nach § 6 des Reichsgesetzes vom 21. Juni 1887 über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden ermittelten Durchschnittsmarktpreise, einschließlich eines Aufschlags von Fünf vom Hundert, pro Monat Juni 1891 für den Lieferungsverband Gießen pro 100 kg betragen: Hafer «X 18.80, Heu «X 6.—, Stroh 5.30. I «Gießen, den 11. Juli 1891. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Deutsches Reich. Berlin, 11. Juli. Die „Nordd. Allg. Ztg." bespricht dkn großartigen Empfang des Kaisers in London und hebt die bedeutsame herzliche Übereinstimmung der Aeußer- ungen des Kaisers mir den Anschauungen des arbeitstüchtigen, kernhaften englischen Volkes hervor- die tiefgegründete Gleichheit der Anschauungen habe besonders in den Worten des Kaisers über die Aufrechterhaltung des Friedens Ausdruck gesunden. Berlin, 11. Juli. Der Kaiser ernannte die Reichs- gerichtsräthe Hahn, Wiener und Daehnhard zu Senats-Präsidenten, die Oberlandesgerichtsräthe Suppes in Frankfurt a. M., Achilles in Celle, Winchenbach in Stettin zu Reichs- gerichtsräthen. Anstand. London, 11. Juli. Bei dem Hofball im Buckingham-Palaste zu Ehren des Kaiserpaares waren der Saal und die Zugänge mit seltenen Pflanzen, Blumen und Palmen herrlich geschmückt. Die Festversammlung war eine glänzende und es herrschte strengste Hosetikette. Die Musiker der Königin spielten. Der Kaiser eröffnete mit der Prinzessin von Wales den Ball, während der Prinz von Wales mit der Kaiserin tanzte. Der Ball dauerte bis spät in die Nacht. London, 11. Juli. Der deutsche Kaiser inspicirte soeben die Garden des Buckingham-Palastes und die Yeoman- leibwache, bestehend aus ehemaligen verdienstvollen Unteroffizieren in der Uniform aus der Zeit Heinrichs VIII. mit Hellebarden. , London, 11. Juli, Mittags. Der gestrige Hofball im Buckingham-Palast war erst um drei Uhr Morgens beendet. Heute Vormittag machte der Kaiser einen Spazierritt im Hydepark. Die Besichtigung der Aeomanleibwache sand im Hose des St. James-Palastes statt. Die Vorbereitungen für die Nachmittags stattfindende Revue sind in vollem Gange. Die Freiwilligen sammeln sich bereits auf verschiedenen Eisenbahnstationen. London, 11. Juli. Nach beendetem Lunch empfing der Kaiser die deutsche Deputation, welche eine Bewillkommnungsadresse überreichte und fuhr dann um 3 Uhr zur Victoriastation, von wo er sich mit dem britischen Generalstab nach Wimbledon begab, um die freiwilligen und die regulären Truppen in einer Gesammtstärke von 23 000 Mann zu oe- sichtigen. — Die englischen Prinzen und Prinzessinnen begleiteten das Kaiserpaar zur Parade aus dem Wimbledoner Feld. Als der Kaiser um 4 Uhr dort eintraf, feuerte die Artillerie Salut. Die Truppen standen unter dem Oberbefehl des Herzogs von Cambridge. Der Kaiser, begleitet vom Prinzen von Wales und den Herzögen von Cambridge und von Connaught mit ihrem glänzenden Stabe, schritt die Front der Mannschaften ab, die ihn mit dem Königssalut begrüßten. Hierauf begann der Vorbeimarsch der Truppen, die dann wieder Paradeaufstellung einnahmen. Die Revue dauerte P/2 Stunde und nahm einen glänzenden Verlaus. Der Kaiser lobte wiederholt die Haltung der britischen Truppen. Der Kaiser trug weiße Kürassierunisorm und ritt einen prächtigen Rappen. Neben dem Kaiser hielten zu Pferde während des Defilirens der Prinz von Wales und die Herzöge von Cambridge und von Connaught. Hinter dem Standpunkt des Kaisers war die deutsche Kaiserstandarte gehißt worden. Das überaus glänzende Schauspiel war vom prächtigsten Wetter begünstigt. Die Zahl der Zuschauer wird aus eine Million geschätzt. Eine große Militär- und Polizeimacht hielt das eigentliche Paradeseld frei. Nach der Revue begab sich das Kaiserpaar mit den königlichen Prinzen von Großbritannien nach dem Crystallpalast, wo das Diner eingenommen wurde. — Das Kaiserpaar mit Gefolge verließ Wimbledon zu Wagen und fuhr zum Bahnhof, von dort im Sonderzug zum Crystallpalast. Die Ankunft daselbst erfolgte um 61/2 Uhr. Der Prinz von Wales und seine Gemahlin empfingen das Kaiserpaar auf der großen Terrasse, die Marine- eapelle spielte die preußische Nationalhymne. Bei dem Feuerwerk wurden u. A. fünf Porträts des Kaisers dargestellt, welche von der Kaiserin von der Loge aus mittelst Electrieität entzündet wurden. Der Kaiser entzündete das die Schlacht am Nil darstellende Tableau. Dem das Concert dirigirenden Capellmeister wurde vom Kaiser eine Ordensauszeichnung verliehen. Neapel, 11. Juli. Der Lavastrom vom Vesuv setzt seinen Lauf in der Richtung nach dem Observatorium fort. In alten abgestürzten Massen des Berges Posilippo sind neue Risse entstanden. Die Behörden ordneten Vorsichtsmaßregeln an. Stockholm, 11. Juli. Ein Minenbot des französischen Nordgeschwaders übersegelte heute ein Schiffsboot, das zu dem Avisodampfer „Lance" des Geschwaders gehörte. In dem Schiffsboot befanden sich fünf Matrosen, von denen zwei ertranken. । 'n » ■ । । Neueste Nachrichten. WolfiS telegraphisches rorrespondmz-Bureau. Metz, 12. Juli. Die Nachwahlen zum Gemeinderathe sanden heute unter ganz außerordentlich großer Betheiligung statt. Gewählt wurden 5 Altdeutsche und 11 Einheimische. Der neue Gemeinderath besteht demnach aus 11 Altdeutschen und 21 Einheimischen. Pest, 12. Juli. Das „Amtsblatt" veröffentlicht das Gesetz betreffend die Verstaatlichung der ungarischen Linien der österreichisch-ungarischen Staatsbahn-Gesellschaft. London, 12. Juli. Der Kaiser und die Kaiserin begaben sich heute Vormittag in Begleitung des Herzogs und der Herzogin von Connaught, des Prinzen Christian und eines' Gefolges nach der St. Pauls-Kathedrale und wohnten daselbst dem Gottesdienste bei. Die Herrschaften nahmen im Chorraume in der Nähe des Altars Platz- die Predigt hielt Rev. W. I. Hall. Den Inhalt derselben bildete Gottes Einfluß aus die materiellen Dinge. Nach dem Gottesdienste kehrten der Kaiser und die Kaiserin nach dem Buckingham- Palast zurück, von der vor der Kathedrale angesammelten Menge ehrerbietigst begrüßt. Der Kaiser sowie die Begleitung trugen Civilkleidung. London, 12. Juli. Zu dem Diner im Crystallpalast im Speisesaale des Prinzen von Wales waren nur fürstliche Personen geladen. Unter den Theilnehmern befanden sich der Kaiser und die Kaiserin, der Prinz und die Prinzessin von Wales, der Herzog und die Herzogin von Anhalt, der Erbgroßherzog und die Erbgroßherzogin von Mecklenburg-Strelitz, Prinz Eduard, Prinzessin Alexandra von Anhalt, der Herzog von Clarence, die Herzöge und Herzoginnen von Edinburg und Connaught, Prinz und Prinzessin Christian, Prinzessin Victoria von Schleswig- Holstein, Prinz Albekt von Schleswig-Holstein, Prinz Heinrich von Battenberg. Nach der Jnspection der Feuerwehrmänner überreichte der Kapitän derselben, Shaw, dem Kaiser eine Adresse, für welche derselbe dankte und zugleich seine Ueber- raschung über die Haltung der Feuerwehrleute und die Schönheit ihrer Pferde aussprach. Der Kaiser ließ sich darauf die Offiziere der Feuerwehr vorstellen. London, 13. Juli. Das Kaiferpaar mit Gefolge traf gestern Nachmittag 6 Uhr auf Hatfield, dem Landsitze Feuilleton. Der Blitz und die Dlitzgesahr. (Nachdruck verboten.) Ueber die Entstehung des Blitzes tappt die Naturlehre trotz ihres heute im Allgemeinen so vorgerückten Standes noch immer im Dunkeln. Man weiß eigentlich nur, daß die Blitze electrische Entladungen sind, welche zwischen entgegen» gesetzt electrischen Wolken oder auch zwischen einer electrischen Wolke und einem Punkte der Erdoberfläche, in welchem durch Vertheilung die entgegengesetzte Electrieität angehäuft ist, stattftnden. Dagegen hat die Forschung über die sonstige „Naturgeschichte" des Blitzes schon viel zu Tage gefördert, vor Allem kennt man nunmehr die Arten der Blitze und ihre Bahnen. Man unterscheidet heute Zickzackblitze mit scharf begrenzten Rändern, Flächenblitze, welche größere Theile der Gewitterwolken oder dieselben ganz erleuchten, und die sogenannten Kugelblitze. Die Zickzackblitze schlagen am häufigsten von einer Wolke zur anderen, oder auch nach oben- viel seltener sind die Fälle, in denen diese Blitze nach der Erdoberfläche niederzucken und also „einschlagen". Die Flächenblitze sind im Grunde genommen häufig auch nichts wie Zickzackblitze, die hinter einer Wolke erfolgen, so daß man nicht den Blitz selbst, sondern nur das von ihm ausgehende, durch die Wolke bindurchscheinende Licht erblickt. Aber es sind allerdings auch directe Flächenblitze beobachtet worden, welche ihrem Wesen nach dadurch erklärt werden müssen, daß unzählige electrische Büschel, wenn man so sagen darf, gleichzeitig zur Entladung gelangen und zwar aus einer horizontalen Fläche. Was die Kugelblitze anbelangt, so weisen dieselben die Form von Feuerkugeln auf und bewegen sie sich etwas „langsamer" als die Zickzack- und Flächenblitze, welche in der That nur ganz momentan erscheinen, gleich einem flüchtigen Mundhauch. Die Kugelblitze treten am seltensten aus, es vergehen oft Jahre, ehe eine derartige Erscheinung beobachtet werden kann, und daraus erklärt es sich, daß über das Wesen der Kugelblitze noch nicht viel bekannt ist. Die verheerende Wirkung, welche ein zur Erde nieder- ] zuckender Blitzstrahl zu bewirken vermag, hat schon in den 1 Zeiten des Alterthums zu Versuchen geführt, die Blitzgefahr i zu bekämpfen. Bereits den Priestern der alten Egypter müssen die Gesetze der Blitzleitung bekannt gewesen sein, denn man hat altegyptische Inschriften aufgefunden, aus denen hervorgeht, daß verschiedene Tempel hohe Masten trugen, die in ihrem oberen Theile mit Kupfer beschlagen und zugespitzt waren, um die Macht der Ungewitter aus der Höhe zu brechen. Auch in China waren schon in alten Zeiten derartige Masten zum Auffangen der Blitze bekannt, ferner gab es daselbst und gibt es heute noch eine Art Thurmhäuser, welche an ihren Außenwänden kupferne Spiralen zum ge- , dachten Zwecke aufwiesen. Im Mittelalter scheint man über die Kunst des Blitzabsangens ebenfalls nicht ganz ohne Kennt- j niß gewesen zu sein, indessen sind die hierüber vorliegenden Mittheilungen nur höchst ungewiß und lückenhaft. Das Ver- , dienst, den ersten wirklichen Vorläufer unserer heutigen Blitzableiter conftruirt und errichtet zu haben, gebührt dem um die Naturforschung seiner Zeit verdienten Priester Dr. Procop Divisch in Prendiz bei Znaim in Mähren. Derselbe errichtete am 15. Juni 1754 in der Nähe seiner Psarrwohnung einen mit Metallleitung und vielen eisernen Spitzen versehenen hohen Apparat zum Fangen der Blitze auf, und sollte er nach der Meinung seines Erbauers dazu dienen, ganze Gewitterwolken auszulösen. Den ersten zum Schutze des Hauses bestimmten Blitzableiter aber schuf sechs Monate später Benjamin Franklin in Gestalt einer langen eisernen, mit einer kupfernen Spitze versehenen Stange. Dieser Franklin'sche Blitzableiter ist im Allgemeinen das Vorbild aller späteren Blitzableiter geblieben, nur daß bei denselben die Kupferspitze durch eine vergoldete Spitze ersetzt worden ist, während außerdem die modernen Blitzableiter in ihrer Bauart noch eine ganze Reihe von Verbesserungen erfahren haben. Es sind in neuester Zeit eingehende Ermittelungen über die Blitzgesahr, d. h. über die Häufigkeit der einschlagenden Blitze, angestellt worden, welche ergeben haben, daß die Blitzgefahr innerhalb eines Zeitraumes von fünfzig Jahren im Allgemeinen immer mehr zugenommen hat. Diese That- sache steht unumstößlich fest, sie beruht auf einem zahlreichen und zuverlässigen statistischen Material und bei ihrer Wichtigkeit für Leben und Eigenthum des Menschen hat man begreiflicher Weise nach den Ursachen der steten Zunahme der Blitzgefahr nachgeforscht. Dieselben will man nun nach verschiedenen Richtungen hin aufgefunden haben. Einerseits soll die von manchen Seiten behauptete fortschreitende Waldabnahme in Deutschland — es handelt sich bei den erwähnten Erhebungen nur um Deutschland — eine Zunahme der Blitzschläge bewirken, da sich alsdann auch die die Electrieität anziehende Spitzenwirkung der Wäldermassen vermindert. Anderseits führt man die sich mehrende Häufigkeit der Blitzschläge auf den vermehrten Gebrauch von Metallconstructionen beim Häuserbau, auf die Vergrößerung des Eisenbahn- und Telegraphennetzes, auf, die gewaltige Vermehrung der Feuerstätten durch Fabriken und Eisenbahnen, auf die durchgreifende Einführung der Kohlenheizung mit ihrer beträchtlichen Zufuhr von Staubtheilchen in die Luft und auf noch andere Ursachen zurück. Indessen erweisen sich manche dieser Behauptungen bei näherer Betrachtung keineswegs als sonderlich stichhaltig und außerdem muß berücksichtigt werden, daß eine nur fünfzigjährige Beobachtungsreihe noch viel zu kurz ist, als daß man, auf ihr allein fußend, mit einiger Sicherheit eine Lord Salisburys, ein. Die von London herbeigeeilte Volks« menge begrüßte herzlichst das Kaiserpaar. Die Majestäten fuhren per Wagen vom Bahnhofe, wo Lord Salisbury, zum Schlosse, wo die Marquise Salisbury die Majestäten empfing. Paris, 13. Juli. Aus dem Nordbahnhose stießen um Mitternacht zwei Expreßzüge zusammen. Achtzehn Personen sind verwundet. Locales an- Orovitizielles. Gießen, 13. Juli. — Lenz'fcher Aelsenkeller. Die gestrigen Concerte der Gesellschaft Löt sch waren so zahlreich besucht, daß Viele wieder umkehren mußten, ohne Einlaß zu finden. Die Durchführung der gestrigen Programme übertraf hohe Erwartungen, daher auch der enthusiastische Beifall, der jeder Nummer folgte, — und wenn Herr Lötsch auf seinen Plakaten sagt, es sei die „anerkannt feinste reisende Gesellschaft", so hat er dies mit seinen bisherigen Vorstellungen bewiesen. Ebensowenig wie an Beifall, hat es an Lachsalven gefehlt- man muß Herrn Lötsch sehen als „Kameel in der Wüste", — wer da nicht lacht, „daß alle Fenster wackeln", wie Lötsch sagt, der kann überhaupt nicht lachen. — An zahlreichem Besuche wird es nach dem gestrigen Erfolge wohl auch an den nächsten Abenden nicht fehlen. — Ferien - Sonderzug nach Frankfurt a. M. und Basel. Wie aus dem Anzeigentheil ersichtlich, wird am 18. Juli ein Sonderzug mit 50 pCt. Fahrpreis-Ermäßigung von Hamburg nach Frankfurt a. M. und Basel über Cassel-Gießen, bezw. Mainz-Weißenburg befördert. Auf Station Gießen werden Fahrkarten ausgegeben. — Näheres über Abfahrzeit ist aus den auf den Stationen aushängenden Bekanntmachungen zu ersehen oder bei den Fahrkarten-Ausgabestellen zu erfragen. — Empfang. Seine Königliche Hoheit der Groß- h erzog empfingen am Samstag Vormittag u. A. den Major v. Kurnatowski und den Premierlieutenant Freiherrn v. Dalwig vom 2. Großh. Hess. Jns.-Regiment (Groß- Herzog) Nr. 116. — Ernennungen. Seine Königliche Hoheit der Groß- Herzog haben Allergnädigst geruht: Am 8. l. Mts. den Ministerialcalculator bei der Buchhaltung des Ministeriums der Finanzen Franz Carl Heyder zum Ministerialrevisor bei dieser Behörde, — an demselben Tage die Finanzaspiranten Wilhelm S ch w ö b e l aus Falken-Gesäß und Eduard Lang aus Groß-Felda zu Steuereinnehmern der Steuerämter Lampertheim, bezw. Viernheim, — an demselben Tage den Stationsassistenten bei den Oberhessischen Eisenbahnen Carl Jost zum Stationsvorsteher bei diesen Bahnen — zu ernennen. — Neunzehntes Mittelrheinisches Turnfest in Hanau. Das Fest-Programm ist nunmehr endgültig wie folgt festgestellt: Samstag den 2 5. Juli: Nachmittags 1 Uhr: Empfang der ankommenden Gäste am Ostbahnhof. Abends 6 Uhr: Sitzung des Kampfgerichts im Gartensaal des Bürgervereins. Abends 8 Uhr: Eröffnung des Festes und Begrüßungsfeier in der Festhalle. Gesangsvorträge der vereinigten Hanauer Männergesangvereine, Marmorgruppen und sonstige Aufführungen, sowie Concert aus dem Festplatz. — Sonntag den 26. Juli: Morgens 6 Uhr: Weckruf. Vormittags: Empfang der eintreffenden Turner an den drei Bahnhöfen. Mittags 12—12 x/2 Uhr: Aufstellung des Festzuges. Mittags 12 J/2—2 Uhr: Festzug durch die Stadt nach dem Festplatz. Nachmittags 3 Uhr: Freiübungen. Beginn des Musterriegenturnens. Doppel-Concert auf dem Festplatz. Abends 9 Uhr: Vertheilung der Ehrentafeln an die Musterriegen. Doppel-Concert und Tanz. — Montag den 27. Juli: Morgens 6 Uhr: Weckruf. Sitzung des Kampfgerichts. Morgens 7 Uhr: Beginn des Einzelwettturnens. Vormittags 8—12 Uhr: Concert auf dem Festplatz. Mittags 2 Uhr: Festessen mit Damen in der Festhalle. Nachmittags 4 Uhr: Kürturnen der geübteren Turner. Nachmittags 5 Uhr: Schauturnen der Schüler sämmtlicher Schulen. Concert aus dem Festplatz. Abends 8 Uhr: Ver- beständige und dauernde Zunahme der Blitzgefahr construiren könnte. Ebenso gut ist die Möglichkeit vorhanden, daß eine weitere fünfzigjährige Beobachtungszeit wiederum eine Minderung in der Zahl der Blitzschläge erkennen ließe, und würden alle jetzt an die Vermehrung der einschlagenden Blitze anknüpsenden Theorien sich als hinfällig erweisen. Zunächst aber haben wir allerdings mit der Thatsache der zunehmenden Blitzhäufigkeit zu rechnen und demgemäß gilt es auch, noch mehr wie bislang der Blitzgefahr durch Vorsichtsmaßregeln zu begegnen. Der beste Schutz gegen die Blitzgefahr bleibt immer ein gut gearbeiteter Blitzableiter, dennoch will man noch heute namentlich auf dem Lande vielfach nichts von Blitzableitern überhaupt wissen oder man bringt solche entweder an verkehrten Stellen oder in nicht genügender Anzahl an. Alle Baulichkeiten von einiger Länge oder Breite müssen mit mehreren Blitzableitern versehen werden, die in bestimmten, nicht zu großen Abständen voneinander zu stehen haben. Alles zierende Beiwerk bei den Stangen der Blitzableitungen, wie eiserne Schnörkel, Rosetten, Spiralen u. s. w. ist zu vermeiden, denn gerade hierdurch wird der Blitz häufig veranlaßt, von der Fangstange abzuspringen und in das Gebäude selbst einzuschlagen. Die ganze Leitung bis zum Erdboden muß stets in Ordnung und zweckentsprechend angebracht sein, damit der electrische Himmelsstrom auf dem metallischen Leitungswege auch wirklich verbleibt. Nicht weniger Sorgfalt erfordert auch die unterirdische Leitung- sie hat tief in das stets feuchte Erdreich hineinzuführen, sich hier in mehrere Aeste zu verzweigen und in metallenen Platten von Rothkupfer zu enden. Da die Anlage von Gas- und Wasserleitungen erfahrungsgemäß die Blitzgesahr für die Häuser steigert, so empfiehlt es sich außerdem, den Blitzableiter mit dem vorhandenen Rohrsystem zu verbinden, denn es ist feststehend, daß Blitzschläge bei solchen kündigung^der Sieger. Tableau und sonstige Aufführungen in der Festhalle. Doppel-Concert und Tanz auf dem Festplatz. — Dienstag den 28. Juli: Morgens 8 Uhr: Beginn des Wettfechtens. Vormittags 11—1 Uhr: Frühschoppen und Concert vor den Bierhallen. Nachmittags 3 Uhr: Beginn des Wettringens. Nachmittags 4 Uhr: Concert aus dem Festplatz. Abends 6 Uhr: Verkündigung der Sieger. Abends 8 Uhr: Concert der vereinigten Hanauer Männergesangvereine in der Festhalle. Abends 9y2 Uhr: Feuerwerk und bengalische Beleuchtung des ganzen Festplatzes. — Mittwoch den 29. Juli: Vormittags: Spaziergänge in der Umgebung Hanaus. Nachmittags 3 Uhr: Ausflug nach Wilhelmsbad. Abschieds-Concert. — Für die Anmeldungen wegen Freiquartieren ist letzter Termin auf den 15. Juli festgesetzt. Später einlaufende Anmeldungen können nur nach Maßgabe der noch vorhandenen Quartiere Berücksichtigung finden. Anmeldungen zur Theilnahme am Festmahl, welches am Montag den 27. Juli, Nachmittags 2 Uhr, in der Festhalle stattfindet, sind spätestens bis zstm 19. Juli, Mittags 12 Uhr, bei H. Jost jun. in Hanau zu bewirken. Endlich ist aus dem Festplatz ein Auskunstsbureau errichtet- daselbst können auch Briefe zur Beförderung aufgegeben und ankommende Briefe in Empfang genommen werden, sobald die Adresse den Vermerk „Hanau Festplatz" enthält. — 380 Aerzte find im Großherzogthum Heffen zur Zeit practisch thätig, 145 in Starkenburg, 100 in Oberhessen und 135 in Rheinhessen. Auf einen Arzt kommen im Durchschnitt rund 2500 Einwohner, in Mainz nur 2000, während im Vogelsberg und dem Odenwald über 4000 Einwohner aus einen Arzt kommen. — Die übungspfiichtigen Ersatz-Reservisten gelangen in diesem Jahre wie folgt zur Einziehung: Zur ersten Hebung auf 10 Wochen bei der Infanterie am 20., bei den Jägern am 25. August und bei der Fußartillerie am 1. September- zur zweiten Hebung aus 6 Wochen am 17., bezw. 22. und 29. September und zur dritten vierwöchigen Hebung am 7., bezw. 16. Juli und am 1. September. Für die Volksschullehrer der Reserve, welche zu einer sechs- oder vierwöchigen Hebung einberufen werden, finden die für die Ersatzreserve der Infanterie gegebenen Bestimmungen gleiche Anwendung. — Erledigte Stellen für Mllit'äranw'ärter im Bezirk des 11. Armee-Corps. Coburg, Postamt, Landbriesträger, vorerst gegen vierwöchige Kündigung, später auf Lebenszeit, 650 Mk. Gehalt, 144 Mk. Wohnungsgeldzuschuß und 30 Mk. für Dienstkleidung. Hanau (Ostbahnhos), Specialdirection der Hessischen Ludwigs-Eisenbahn-Gesellschaft in Mainz, provisorischer Kohlenmagazinsaufseher, auf dreimonatliche Kündigung, bei definitiver Anstellung 950 Mk. jährlich. Rasdorf, Regierung zu Cassel, Lyceumsrendant, aus Lebenszeit, 600 Mk. nebst freier ländlicher Wohnung und Benutzung eines Gemüsegärtchens. Treysa, Stadtrath, Stadtdiener, auf Kündigung, 420 Mk. Fixum und 180 Mk. Nebeneiukommen etwa. Im Bezirk der Großh. Hessischen (25.) Division: Astheim, Wasserbauamt Mainz, Dammwärter, auf Widerruf, 924 Mk. Darmstadt, Großh. Staatsanwaltschaft Darmstadt, Schreibgehilfe, aus Kündigung, eine baare Remuneration von mindestens 300 Mk. jährlich. Darmstadt, 11. Juli. Herr Professor Gafsky traf heute mit einer großen Anzahl von Studirenden der Medicin aus Gießen dahier ein und besichtigten die Herren die hiesigen Krankenhäuser. Auch die Jmpsanstalt in Bessungen (bei Herrn Haas), woselbst die animalische Lymphe von den Kälbern entnommen und präparirt wird, wurde besucht. * Die Deutsche Landwirthschasts-Gesellschaft veröffentlicht soeben in ihrer neuesten Ausgabe ihrer Mittheilungen eine Hebersicht über die Ergebnisse der in der ersten Hälfte des vorigen Monats abgehaltenen Wanderausstellung zu Bremen, sie gibt eine vollständige Liste der vergebenen Preise, Beschreibung der Versammlungen und Ausflüge. Von dem Besuch der Ausstellung wird mitgetheilt, daß derselbe Anschlüssen — deren gute Durchführung vorausgesetzt — der Blitzleitung an die Rohre der Gas- und Wasserleitungen weit überwiegend ohne Schaden für die Gebäude und die Rohrleitungen verlausen. Dagegen gibt es noch einige, von der Wissenschaft und Erfahrung dictirte Vorsichtsmaßregeln, deren Befolgung bei Gewittern stets angebracht erscheint. Sie gelten theils für das Freie, theils für das Haus. In ersterem Falle ist besonders zu beachten, daß man bei einem Gewitter niemals unter hohen Bäumen, an Thorwegen und vorstehenden Dächern Schutz suche- befindet man sich aber ganz auf freiem Felde, wo kein Obdach zu erreichen ist, so gehe man nur langsam weiter. Durch Lausen während eines Gewitters aus freiem Felde setzt man sich der Gefahr aus, den Blitz infolge des entstandenen Luftzuges und der verstärkten Hautausdünstung anzuziehen, und in der That sind die Fälle durchaus nicht selten, daß Menschen beim eiligen Laufe während eines Gewitters vom Blitze getroffen worden sind. Weilt man während eines Gewitters im Hause, so ist es am besten, die Mitte des Zimmers auszusuchen, denn die meisten einschlagenden Blitze fahren nicht quer durch die Räumlichkeiten, sondern an den Wänden derselben entlang. Durchaus empfehlenswerth ist auch das Oeffnen eines Fensterflügels oder aber einer Zimmerthür bei einem Gewitter, dagegen Thür und Fenster zugleich öffnen zu wollen, würde entschieden gefährlich sein, denn der alsdann entstehende scharfe Luftzug könnte gerade unter Hmständen den Blitz anziehen. Im Hebrigen aber sei man auch bei dem schwersten Gewitter gefaßt und entschlossen und vermeide jede äußerliche Aengstlichkeit, es wirkt dann ein solches Beispiel fast immer beruhigend aus bie Umgebung, aus die Familien und sonstigen Hausgenossen. 71,000 Personen betragen hat, wozu noch Aussteller, Richter' und andere bei der Ausstellung betheiligte Personen hinzukommen. Die Gesammteinnahme und der Besuch, auch der Besuch der Mitglieder der Gesellschaft, stellte sich in Bremen so hoch wie auf der Ausstellung vor zwei Jahren in Magdeburg. Es wird daraus der Schluß gezogen, daß mit Berücksichtigung der Lage von Bremen die Anziehungskraft der Wanderausstellungen der Gesellschaft zugenommen har und thatsächlich sah man in Bremen die gesummte deutsche Land- wirthschaft vertreten, in erster Linie natürlich das nordwestliche Deutschland. Die Mitglieder der Gesellschaft machten an dem letzten Tage der Ausstellung und in den Tagen darauf Ausflüge in die Marschen, Moore und Heiden von Hannover und Oldenburg. — Es ist besonders bemerkens- werth, daß die Zahl der Mitglieder der Deutschen Landwirth- schafts-Gesellschaft in Bremen auf 6600 angewachsen war. — Die nächste Wanderausstellung findet im Jahr 1892 in Königsberg in Preußen statt. Universität- - Nachrichten. Marburg, 11. Juli. Wie verlautet, hat Herr Professor Dr. Rubner, Director des hygienischen Instituts Hierselbst, einen ehrenvollen Ruf nach Berlin erhalten. — Herr Dr. phil. Kochen- dörfser, Custos an der Universitäts-Bibliothek in Kiel, ist an Stelle des verstorbenen Custos Dr. Habrucker vom 1. August d. I. an, an die hiesige Universitäts-Bibliothek versetzt worden. Schisisnachrichten. Hamburg, 11. Juli. Der Hamburger Doppelschraubens Schnelldampfer „Fürst Bismarck", Capitän Albers, der Hamburg- Amerikanischen Packetfahrt-Actien-Gesellschaft, welcher am 4. Juli von Southampton abgegangen, ist am 11. Juli, 3 Uhr Morgens^ wohlbehalten in Newyork angekommen. Reisedauer von Hamburg bis Newyork 7 Tage 16 Stunden 45 Min. Oceanfahrt von Southampton 6 Tage 15 Stunden 45 Min., von Queenstown aus gerechnet nur 6 Tage 45 Min. Literatur u«- Aunft. — Im Verlag von Friedr. Ernst Fehsenfeld, Freiburg i. B.- erschien: ^Memoiren eines Couleur-Studenten^, mitgetheilt von Curt Abel. — Der Verfasser, der durch seine kritischen Schriften und Betrachtungen über „Duell und Ehre" bereits sich einen Namen gesichert, bietet in vorliegendem Werke eine eigenartige Schilderung des gegenwärtigen Studentenwesens, ein Pendant zu Zachariäs „Renommist", alle berechtigten und unberechtigten Sonderheiten der akademischen „Jugend" ungeschminkt und satirisch bloßlegend. Ganz besonders ist auch hierin seine Stellungnahme zum Duell klar- gelegt. Das Buch dürfte in betheiligten Kreisen weiteste Verbreitung finden. Verkehr, Land« und Volkswrrihsrhaft. Grünberg, 11. Juli. Fruchtpreise. Weizen JL 23—, Korn «/& 2160, Gerste 17.90, Hafer JL 16.50, Erbsen JL — Linsen JL —.—, Wicken JL ——, Lein JL —.—, Kartoffeln JL 9.10» Frankfurt, 10. Juli. Gestern und heute war der Markt mit einer Unmasse von Kirschen befahren. Der Preis pro Centner stellt sich auf 4—6 Mk., im Detail per Pfund auf 8—15 Pfg. Ein großer Thetl wurde nach auswärts verkauft. Neue Kartoffeln stellen sich aus 9—12 Mk. pro 50 Kilo, im Detail das Gescheid auf 20 bis 25 Pfg. Die Qualität ist eine gute, jedenfalls besser als die bet alten, für die per Malter 10 Mk. bezahlt werden. Reineclauden und Pflaumen, die Italien liefert, kosten das Pfund 35 Pfg. Frankfurt» 10. Juli. Der gestrige Markt im städtischen Viehhos war befahren mit 602 Stück Kälbern, 19 Hammeln und 289 Schweinen. Die Umsatzpreise blieben unverändert: Kälber erster Sorte 68 bis 73 Pfg., zweiter Sorte 57 bis 63 Pfg., Hämmel erster Sorte 62 bis 64 Pfg., zweiter Sorte 56 bis 58 Pfg- Schweine erster Sorte 56 bis 58 Pfg., zweiter Sorte 54 bis 55 Pfg. per Pfund. Frankfurta.M., 12.Juli. Marktpreise vom 11.Juli.. Heu- und Strohmarkt. Heu 100 Kilo M. 6—7.60. Stroh M. 5.60—7. Victualten: Butter 50 Kilo M. 95.—, per Pfund M. 1,00—1.15, Eier 5—7 Pf. Brod. Roggenbrot) (2 Kilo) 45 Pf., do. feines 47 Pf. Gemischtes (3 Kilo) 94 Pf. Gemüse rc. Arttschoken 50—60 Pf. Rothe Rüben 15—30 Pf. Romainsalat 20—30 Pf. Kopfsalat 6—15 Pf. Mäusekartoffeln per Gescheid 25 Pf. Rothe Kartoffeln per Gescheid 7—8 Pf. Maltheser Kartoffeln per Pfund 15—18 Pf. Suppengrünes 10—15 Pf. Zwiebel per Pfund 15 Pf., per 50 Kilo M. 5.-6., per Gescheid 20 Pf. Borage 10—15 Pf. Neuer Schnittlauch per Topf 40 Pf. Brunnenkresse per Päckchen 10—12 Pf. Neue Gartenkresse per Päckchen 20—30 Pf. Sellerieköpfe per Stück 15—30 Pf. Französische Sellerie 60—70 Pf. Erbsen, ganze per Pfd. 10—15 Pf., do. geschält 16—17 Pf. Neue deutsche Erbsen 35—40 Pf. Italienische Erbsen 30—35 Pf. Französische Zuckerschoten 80—90 Pf. Neues Roth- kraut 15—40 Pf. Gelbe Rüben 5—6 Pf. Neue weiße Rüben per Portion 15—25 Pf. Radischen per Päckchen 3—4 Pf. Meerretttia 100 Stück M. 6—16, per Stück 10—20 Pf. Carotten 15—18 Pf. Neuer kleiner Blumenkohl 50—80 Pf. Franz. Bohnen per Pfund 30—40 Pf. Salatgemüse 30—50 Pf. Neue Rettige per Stück 6—10 Pf., do. weiße 8—12 Pf. Gurken per Stück 30—50 Pf. Jtal. Zwiebel per Pfund 15 Pf. Franz. Paradiesäpfel per Pfund M. 1.50. Maikräuter 3 Pf. Spielplan der vereinigten Frankfurter Stadttheater- Opernhaus- Dienstag den 14., Mittwoch den 15., Donnerstag den 16., Freitag den 17., Samstag den 18., Sonntag den 19. und Montag den 20. Juli: Excelsior. Außer Abonnement. Große Preise. Das ganze Geheimniss, auch in den gereifteren Jahren zu erhalten, besteht darin, dass man die Haut pflegt, sie zart und geschmeidig erhält und sich von der Anwendung schlechter, sodascharfer Seifen hütet. Durch das Waschen mit solcher, wird die Haut rissig und welk. Wer diese Altersboten vermeiden, wer das Antlitz hübsch, die Haut gesund und frisch erhalten will, der verwende für seine Toilette keine andere Seife als die bewährte Doerings Seife, laut chemischer Analyse, anerkannt als die mildeste, die reinste und beste Seife der Welt. Zu haben ä 40 Pfg. in Giessen bei Gehr, Adami, Benner &. Krumm, Engros-Verkauf; C. F. Conrad, Drebes &. Wallenfels, Eberhard Dort, Fritz Egly, E. Fischbach, A. Geisse, G. Gerhardt, L. Kalkhof, Gg. Kinkel, L. Loth, Eberh. Metzger, P. J. Mobs, C. Möser, H. F. Nassauer, A. Noll II., Carl Petri, Marktplatz, Otto Schaaf, J. M. Schulhof, Frau R. F. Thomas, A. Voigt, Heinrich Wallach. 5453 Engros-Verkauf: Benner & Krumm. Temperatur der Lahn und Lust gemessen am 13. Juli, Vormittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 13, Luft I8V2 Grad Reaumur. L. Ehr. Rübsamen Wwe. Bekanntmachung. I In unserem Genossenschaftsregister ■, 6410 an, zur Versteigerung. 6395 [6277 zeuge, FourniLuren u. s. w. bei- ihre Namensunterschrift Vorstand besteht aus: von da, von 18 Kaftk-Köstem « H. F. Achmer 1.10 WS M 0. Stückrath fc Asterweg 47. — Ederstr. 8, FREIB- Möbelfabrik u. -Lager empfiehlt 1442 Eigene Polsterwerkstätte! Eigene Schreinerwerkstätte. I. Happel, Neustadt 56 4295 6444 Gelegenheitskauf« Grosses Lager 5750 6426 6436 Zeichnung geschieht in der daß die Zeichnenden zu der Die Weise, Firma fügen. Der 3 ev S B 55 ev MD v s fl v pflicht mit dem Sitze zu Staufenberg" errichteten Genossenschaft eingetragen. Gegenstand des Unternehmens ist: 1) gemeinschaftlicher Einkauf von Verbrauchsstoffen und Gegenständen des landwirthschaftlichen Betriebs, 2) gemeinschaftlicher Verkauf land- wirthschaftlicher Erzeugnisse. Die von der Genossenschaft ausgehenden öffentlichen Bekanntmachungen erfolgen unter der Firma der Genossenschaft, gezeichnet von zwei Vorstandsmitgliedern; die von dem Auffichtsrathe ausgehenden unter Benennung derselben von dem Präsidenten unterzeichnet. Sie sind in dem „Gießener Anzeiger" auszunehmen. Die Willenserklärung und Zeichnung für die Genossenschaft muß durch zwei Vorstandsmitglieder erfolgen, wenn sie Dritten gegenüber Rechtsverbindlichkeit haben soll. Gugel, Gerichtsvollzieher. Ein dreist, neueres rentabl. Wohnhaus in prachtv. Lage, mit ca. 600 □m theils Nutz-, theils schatt. Luxusgarten, ist wegen Abwesenh. d. Besitzers unt. d. Bau-, resp. Grundwerth zu verk. Erford. Cap. (neb. Uebern.d. Hyp.)ca. 10—20000 je nach Anz. Off, u. A. W. bef. b. Erp, d. Bl. Geißler, Gr- Gerichtsvollzieher. 6332] Eine Kante Mist abzugeben. Gebrüder Rosenbaum, Westanlage. 5490 * Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 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Juli ebendaselbst verschlossen ein- AeitgeöoiiÄes. 6325] Ein fast neuer heizbarer »adestuhl zu verkaufen. Marburgerstraße 65. da, Stellvertreter des Directors, 4) Wilhelm Heibertshausen von da, Lagerhalter. Einsicht der Liste der Genossen ist während der Dienststunden des Gerichts jedem gestattet. Gießen, 8. Juli 1891. Großherzogliches Amtsgericht. Landmann. 6429 Bekanntmachung. In unserem Genossenschaftsregister ist heute eingetragen worden, daß an Stelle des durch Tod ausgeschiedenen Vorstandsmitglieds des landwirthschaftlichen Consumvereins Beuern, eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht, Wilhelm Bellos V. von Beuern Ludwig Kloos von Beuern gewählt worden ist. Gießen, 9. Juli 1891. Großherzogliches Amtsgericht. Landmann. 6334 Dienstag den 14. und Mittwoch den 15. Juli, Nachmittags 2 Uhr beginnend, werden im Laden des Herrn Möbelfabrikanten Lotz, Neustadt 11, die noch übrigen Möbel, Geschäftsfournituren, Werkzeuge und Utenfilien meistbietend versteigert. Besonders sind dabei: f SilberschMk, 1 Bücherschrank, 1 Damenschreibtisch, 1 Polstersessel, 1 Mirrmortischchen, 1 Kinderbett, 1 Stehpult, 3 Goldstühlchen, 1 Kinderstühlchen, 1 Comptoirstuhl, verschiedene andere Stühle, 1 Toilettenspiegel, 1 Krankenstuhl, 1 Krankentisch, 1 Closet, 1 Bidet, 1 Portiere, Gallerien u. s. w., Möbelstoff, Plüsch, Galleriefranzen, Vorhangstoff, Rouleaux, Kleiderleisten, Möbelgimpen, Kordel, Quasten rc. rc. 1 Hobelbank, 1 Nähmaschine für Sattler, Werk- Montag den 20. Juli, Nachmittags 2*/s Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die den Erben des Georg Franz dritter in Gießen gehörigen Immobilien: Flur 17 Nr. 276i/100 - 378 Meter Grab- garlen am Hamm am Neustädter Thor, Flur 17 Nr. 27S4/100 _ 170 Meter Hof- raiihe daselbst, Flur 17 Nr. 2?57/100 _ 293 Meter Grabgarten daselbst, Flur 17 Nr. 285/10 __ 323 Meter Hof- ratthe daselbst, Flur 17 Nr. 83/10 - 373 Meter Grabgarten daselbst und am Mühlwegsgarten öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 10. Juli 1891. Großh. Ortsgericht Gießen. _I. A.: Bogt. 6360 la. Karlstadter Portland-Cement, anerkannt vorzügliche- Fabrikat, empfiehlt V ersteigerung. Nächsten Dienstag den 14. Juli, von Bormittags 10 Uhr kommen hinter dem alten Metzger Meist er'schen Hause, Seltersweg 4—5000 alte Falz- und Flachziegel, eine große Parthie Brenn-, Glaser- und Schreinerholz, sowie ein gut erhaltenes Scheunenthor G. Ph. Fillmann, Glas u. Porzellanwaareu'Handlung Marktstrasse 17 — - Fernsprecher Nr. 67. Frische Eier, schwere Waare, 2 Stück . 100 „ . bei 5807 Bekanntmachung. Die Tüucherarbeiten beim Baue der Realschul-Turnhalle sollen empfiehlt täglich frisch gerostete Kaffees Pfund M. 1.80, M. 1.60, M. M. 1.80, M. 2—, M. 2.10» Genossenschaft mit unbeschränkterHaft^I zureichen. Gießen, den 10. Juli 1891. Jean Dem & Cie., Giessen II Westanlage II — Telephon Nr. 21. Alleinverkauf und Vertretung der Weilheimer WrqllkMenfMK H. Höch, Uffenheim halten stets sortirtes Lager in eichene« Parquetriemen I. 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Ernennung von Ehrenmitgliedern. Der Vorstand. Ferien-Sonderzug nach Frankfurt a. M. und Basel Am 18. Juli d. I. wird ein Sonderzug mit 50 °/0 Fahrpreisermäßigung von Hamburg nach Frankfurt a. M. und Basel über Cassel- Gießen bezw. Mainz-Weißenburg befördert werden. Rückfahrkarten L, II. und III. Wagenklasse mit 45tägiger Gültigkeitsdauer gelangen auf den Stationen Harburg, Lüneburg, Uelzen, Celle, Hannover, Northeim, Göttingen, Münden, Cassel, Marburg, Gießen, Geestemünde, Bremen, Minden, Hameln und Hildesheim zur Verausgabung und zwar nach Frankfurt a. M. und Basel. Nach letzterer Station hin und zurück über Mainz-Weißenburg. Die Hinfahrt nach Frankfurt a. M. bezw. Basel muß mit dem Sonderzuge erfolgen. Bezüglich der Rückfahrt ist das Nähere aus den Fahrkarten zu ersehen. Für die Strecken der Preußischen Staatsbahnen werden auf jede Fahrkarte eines Erwachsenen 15 kg, auf jede halbe (Kinder)-Fahrkarte 7 kg Freigepäck gewährt. Alles Nähere ist aus den auf den betreffenden Stationen aushängenden Bekanntmachungen zu ersehen oder bei den Fahrkarten-Ausgabestellen zn erfragen. erster Solisten des Hamburger Zladttheaters. Mitwirkende: Leopold Landau, Mathieu Lorent, Fritz Weidmann vom Hamburger Stadttheater. 6407 Preise der Plätze: Kassenpreis: Reservirter Platz Mk. 1.50, Entree Mk. 1. — Vorverkauf: Reservirter Platz Mk. 1.25, Entree Mk. 1. Studentenkarten zu ermäßigten Preisen in Steins Garten. Billetvorverkauf in der Musikalienhandlung von Ernst Challier. Summa Mitgliederstand. Bestand Ende 1889 Spar- und Creditverein für Stadt und Land in Laubach (eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht.) Bilanz per 3L Deeember 1890 i. 2. 3. 4. Steins Garten. Montag den 13. Juli, Abends 8 Uhr Zum Weiten und letzten Male Generalversammlung Dienstag, 14. Juli, Abends 9 Uhr in der Restauration Schnell. 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