'M Qiagen ^Wwicht^ 'ftruction.' "A. • ' 'N ®roBen«8itttien Sjentur Ak!-BkrfichHMschE atm. MpM ich „ W bei obiger SistWch '• 1070 ilius Walter. FeiierW. amlung WenSs 8 Uhr. FeideL 1280 teil. >g dm IS. Aebrsar: werte sj Dmen und 3 Herren), Anfang« Uhr. eSfis-e. Hräit, 3a«M. a!S! Sacht, Sprotten, lebr schone ntm, Capaumn. ft««“’; ". junge Sahnen emM nö S, Kleinhenn. Dn berühmte HMche»-«' ü zu verkaufen 7,» (Heme?), * °^A fl" C. Werner. grftoW®^^ Ei" N'LÄ^ [5 m >er cht ... MtschO. j**,89L fltät 9320 ,l ®,nte 93 80 0O&'"e* ai 9Ü ■Ar*1' «’ tforknt jlC 3? 42930 -r.-Aä- § ;lkt. 2oi'ä? flhrt i§|.60 ^ba 13530 1 xrndens' . qt/j p®' Nr. 38 Samstag den 14. Februar 1891. Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. ttebaction, fjpebrew- mtb Druckerrt: rch»rstr*t, 2 Mark 20 Psg. Brmgrrloh«. Durch sie Poft bez^ -, 2 Mark 50 Pf, €tt Mkßenrr »rrttn brin Anzeiger «Lchenklich dreimal bei^elegt. Der Hw« ZwzeiOer nffchttnt tSglich, *M Ausnahme bei Montags. Amts- uttb Anzeigeblatt fih? den Kvei« Gieren «^na(atc von Anzeigen zu der Nachmittags für den ArrtfislvtftT Alle Annonun-Bureaux deS In- und Lu-laude» nehmn ^n>d,n Lag erscheinenden Nummer bis »arm. lO Uhr. tpHUlSmiagC. AaMlUeNvlKIier. Anzeigen für den Gießener Anzeiger- entgegn MIPW^WI-WM«NWW«MWMI '"IWI)'Wi> i "«MLWBB1 M^M.'W^WWWWW^.MWwWKYu'lVM ö'MßMBWWWWWMMWW^ Aintlichev Theil. Bekanntmachung. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die nach § 6 des Reichsgesetzes vom 21. Juni 1887 über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden ermittelten Durchschnittsmarktpreise, einschließlich eines Aufschlags von Fünf vom Hundert, pro Monat Januar 1891 für den Lieferungsverband Gießen pro 100 kg betragen: Hafer 16.30, Heu 6.30, Stroh 4.70. Gießen, den 12. Februar 1891. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Nerzeste Nachrichten. WolffS telegraphisches Lorrespondenz-Bureau. Berlin, 12. Februar. Se. Majestät der Kaiser nahm gestern bei einer dem Cultusminister ertheilten Audienz einen Band mit Verhandlungen der höheren Unterrichtsconferenzen entgegen; die Vertheilung des Werkes an die Betheiligten und an das Publikum wird nunmehr sofort erfolgen. Zu dem morgen unter Theilnahme Sr. Majestät des Kaisers bei dem Reichskanzler stattfindenden parlamentarischen Diner sind außer dem gesammten Vorstande des Reichstags und des Directors Knack geladen ; die Abgeordneten Ackermann, Douglas, Hartmann, Saldern, Mantenffel, Helldorf, Wiß- berg, Zorn v. Bulach,Weyrauch, Stolberg, Baumbach, Kardorff, Adelmann, Hitze, Wendt, Huene, Kwilecki, Gebhard, Buhl, Fenstel, Windthorst, Conrad, Preising, Prinz Arenberg, Marquardsen, Meyer (Berlin), Rickert- ferner Minister Bötticher, Kaltenborn, die Staatssecretäre Stephan, Maltzahn, Marschall, Hotlmanu, Rossi, Eulenburg, Lucanus und andere distinguirte Persönlichkeiten. Berlin, 12. Februar. Zu dem heutigen Diner zu Ehren des Kaisers bei dem Botschafter Her bette waren 33 Personen geladen, darunter Caprivi und Marschall. Der Kaiser, in der Uniform der Leibhusaren, traf um 5 Uhr ein. Die Kaiserin wohnte dem Festessen nicht bei. Bei dem Diner saß Madame Herbette zwischen dem Kaiser und Prinz Heinrich, ihnen gegenüber Herbette mit der Prinzessin Heinrich. Berlin, 12. Februar. Der „Reichsanzeiger" theilt mit, daß die Schutztruppe in Dentschostasrika dem Reichs- marineamt unterstellt ist. Der Bedarf sei aus absehbare Zeit gedeckt, da Offiziere und Unteroffiziere in beträchtlicher Zahl vorgcmerkt seien. Berlin, 12. Februar. Der „Reichsanzeiger" meldet: Der Kaiser beauftragte den Staatssecretär Bosse mit der Stellvertretung des Reichskanzlers im Bereiche der Justizverwaltung. — Ein kaiserlicher Erlaß vom 22. Januar genehmigt die Ausnahme einer dreiprocentigen Anleihe von 50,479,291 Mk. für Zwecke des Reichsheeres, der Post- und Telegraphenverwaltung auf Grund des Gesetzes vom 5. Juli 1890. Ein weiterer kaiserlicher Erlaß setzt die Zinstermine für die auf Grund der Erlasse vom 7. September 1889, 17. März, 17. September 1890 und 22. Januar 1891 zu begebenden Anleihe aus den 1. April und den 1. October fest. Berlin, 12. Februar. Die Patentcommission des Reichstags nahm die Gesammtvorlage einstimmig an und beschloß, daß die Novelle einheitlich in das bisherige Patentgesetz hineinzuredigiren sei. Als Einführungstermin wurde im Einverständniß mit der Regierung der 1. October 1891 festgesetzt. — Der heutigen Versammlung zur Berathung der Frage der Arbeiterwohnung en wohnte auch Minister Berlepsch bei. Nach einem Referate des Herrn Bensch über ein von ihm ausgearbeitetes Project der Einfamilienhäuser in den Vororten wurde eine zustimmende Resolution angenommen und ferner die Mittheilung der Bestrebungen an den Kaiser beschlossen. — Die erste Raumvertheilung für die deutsche Ausstellung in London findet am 25. Februar statt. Auch Londoner Agenten sind zugelassen- wenn sie deutsche Maaren ausstellen. Paris, 12. Februar. Der hier weilende Ep-König Milan von Serbien läßt gegenüber den Meldungen der Zeitungen, daß sein Sohn, König Alexander, an einer chronischen Krankheit leide, formell für unbegründet erklären. Brüssel, 12. Februar. Die fünfte Section der Kammer lehnte mit 11 gegen 8 Stimmen den Antrag auf Ver- fassungsrevision ab, vier Mitglieder enthielten sich der Abstimmung- die vierte Section verwarf den Antrag mit 8 gegen 6 Stimmen. In zwei Sectionen sprachen sich die Mitglieder der Rechten gegen die der Linken für die Verfassungsrevision aus. Lissabon, 12. Februar. Das Amtsblatt beginnt mit der Veröffentlichung zahlreicher, dem Könige aus dem ganzen Königreiche zugegangener L o y a l i t ä t s k u n d g e b u n g e n anläßlich der Zwischenfälle in Oporto. — Die Truppen für Mozambique wurden bei der Einschiffung sympathisch begrüßt. Die Ordnung wurde nirgends gestört. Liverpool, 12. Febr. Zweitausend Dockarbeiter haben heute die Arbeit eingestellt. Der allgemeine Strike scheint unvermeidlich. Belgrad, 12. Februar. Die Meldung verschiedener Blätter, daß der radicale Club über die Ausweisung der Königin Natalie berathen oder einen Beschluß darüber gefaßt habe, wird in Deputinenkreisen mit allen daran geknüpften Folgerungen als vollständig erfunden bezeichnet. Madrid, 12. Februar. Auf dem Banket der Republikaner unter dem Präsidium Salmerons sprach sich dieser zu Gunsten der Errichtung einer gemäßigten Republik aus; er glaubt, die Folge des allgemeinen Stimmrechts werde der Triumph der spanischen Republik sein, nicht durch Revolution, sondern durch Entwickelung. Verschiedene Bankette wurden auch in den Provinzen gehalten. Ruhestörungen kamen nirgends vor. Petersburg, 12. Februar. Wie im livländischen Gouvernement, so ist nunmehr auch in sämmtlichen Stadt-Verwaltungen des kurländischen Gouvernements der Gebrauch der russischen Sprache vorgeschrieben. Den der russischen Sprache unkundigen Stadtverordneten ist es einstweilen gestattet , bei den Debatten sich einer anderen Sprache zu bedienen. Petersburg, 12. Februar. Zu der heutigen großen Truppenparade erschien Erzherzog Franz Ferdinand in der Uniform feines Bugschen Dragonerregiments und ritt an der Seite des Kaisers die Truppenfront ab. Die Haltung der Mannschaften war trotz des Schneegestöbers vorzüglich. Alsdann sand im Winterpalais ein Dejeuner statt, wozu die Chefs der Paradetruppen und eine Deputation des Bugschen Dragonerregiments befohlen waren. Der Kaiser toastete aus den Erzherzog und dieser auf den Kaiser. Konstantinopel, 12. Februar. Der frühere Botschafter in London, Musurus Pascha, ist heute hier gestorben. Newyork, 12. Februar. Die Newyorker Handelskammer faßte eine Resolution, welche besagt, daß die freie Silberausprägung zu bekämpfen sei, so lange nicht eine Vereinigung mit anderen handeltreibenden Mächten erzielt sei. In einem Schreiben spricht sich der frühere Präsident Cleveland ebenfalls gegen die freie Silberausprägung aus. Newyork, 12. Februar. Die nationale Vereinigung der Bergarbeiter in den Vereinigten Staaten beschloß in einer Versammlung zu Columbus (im Staate Ohio), daß alle Arbeiter am 1. Mai den Achtstundentag fordern sollen. Locales tmfc Provinzielles. Gießen, 13. Februar. — Landwehr-Hebungen. Es sollen nunmehr auch die Landwehrleute ersten Aufgebots mit dem neuen Gewehr 88 ausgebildet werden und zwar in zwei Abteilungen, die erste in der ersten Hälfte des Monats März und die zweite in der ersten Hälfte des Monats April. Außerdem sollen hierzu Fenilletsn. Der einzige Sohn. Novelle von I. Bonnet. (Nachdruck verboten.) Die Gesellschaften, welche der Gcncraldirector der ... Güter ein paar Mal im Jahre gab, gehörten zu den'Ereignissen in der kleinen Stadt. Wer einige Tage vorher zufällig da zu thun hatte, dem gellten bald die Ohren. Wohin er auch kam, in jedem Laden, in jedem Haufe hieß cs: „Wissen Sie denn schon? Große Festlichkeit bei Generaldirectors!" Und Jedes konnte an den Fingern abzählen, was sich dabei zutragen würde. Der Förster hatte das und das Wild zu liefern, der Fleischer schlachtete ganz besonders dafür, der Conditor bot alle Feinheiten für Eis und Torten auf, der Bäcker backte mit zarter Ueberlegung, der Gärtner hatte alle Hände voll zu thun, das ganze Städtchen befand sich so zu sagen in mitgesühlvvller Erregung. Es war eins von jenen glücklichen Städtchen, dessen drei- bis viertausend Einwohner noch ein Herz für einander haben, wo jedes in des Nächsten Kochtopf guckt und in des Nächsten Beutel Bescheid weiß wie die Katze auf des Nachbars Dach, und wo, was in einem Hause sich begibt, in sämmtlichen anderen wiedertönt wie auf einem Resonnanzboden. Und nun gar solch Ereigmß bei Generaldirectors! Man mußte sich unter die Erde schämen, wollte es das heimtückische Geschick, daß man ohne Einladung gerade am Tage der Festlichkeit nach der Stadt kam, das war das reine Spießrutenlaufen. „Sie sind gewiß bei Generaldirectors?" hieß es hier. „Sie wollen gewiß auch zu der großen Gesellschaft!" schallte es da. „Wir sehen uns wohl heute Abend?" mit nichtigem Augenzwinkern- „ah, Sie gehören auch zu den Glücklichen!" Ueberall so, wo man ging und stand. Es war geradezu furchtbar, ein Unglück, eine Schande, nicht auch dabei zu sein. Man stürzte sich in den Wagen, peitschte auf die Pferde, nur fort, nur fort! Am Ende der Hauptstraße war noch das Schrecklichste zu bestehen, da trat mit der Sicherheit einer Uhrpuppe, wenn cs voll schlägt, der Conditor, durch das Rädergeraffel angezogen, weißbeschürzt vor die Thür und lächelte höhnisch, wenn der betreffende Wagen statt herein, zur Stadt hinausfuhr. Und der Mensch war ein Dichter, wie allbekannt, er dichtete den Mond und die Sterne an, er besang die Welt, die er in der Ferne beim Kuchenteig gesehen, und machte gelegentlich Knittelverse mit anzüglichen Anspielungen, die ebenso wie feine zarten Ergüsse natürlich jofort allgemeines Stadteigenthum wurden. Er war das poetische Weltgericht innerhalb des städtischen Weichbildes und noch etwas weiter. Uebrigens hielten sich die Festlichkeiten des Generaldirectors, so hübsch sie waren, immer in gewissen Grenzen. Auf einem anderen größeren Schauplatz würden sie kaum beobachtet worden sein. In unserem Städtchen hingegen richtete das Oeffnen einer Weinflasche sogleich eine Erschütterung der Zungen an, die für unbefestigte Gemüther gefährlich war. Dazu kam das bedeutende Ansehen des Wagner'schen Hauses. Es erhob sich gleichsam in eine höhere Welt vor den Augen der Kleinstädter. Was da geschah, galt als maßgebend. Auch die Hausgenossen bis auf das Gesinde hinab schienen um Kopfeslänge hinausgerückt über die anderen Menschen im Orte. Ihnen ward leicht nachgesehen, was sonst nicht vergeben ward. Der Generaldirector selbst und seine Frau waren von Haus aus bescheidene und liebenswürdige Menschen. Ihnen lag es fern, sich etwas herauszunehmen oder ungebührliche Ansprüche zu machen. Sie ließen auch jedem seine Weise und mochten ihrer Umgebung den Stempel des eigenen Seins nicht aufdrücken. Immer gefällig, immer nachgiebig, wenn es ja einmal einen Zwiespalt geben wollte, immer heiter, sorglos und genußfroh lebten sie, im Wunsche, unbehelligt z« bleiben, so wie sie andere gehen ließen, angenehm hin. Sie bewohnten ein altertümliches Haus, das zur Herrschaft gehörte und den Namen „Schloß", den es führte, eigentlich nicht verdiente. Mit einem anderen langen Gebäude, zwischen dem und ihm das gewölbte dunkle Thor gewissermaßen eine Scheide bildete, war es in eins gebaut. Dort befanden sich die Bureaus, während hier die Familie des Güterdirectors die beiden Stockwerke inne hatte. Vor dem Schlößchen erhob sich eine Art Rampe, die zu einer Treppe emporstieg. Diese war oben balkonartig eingerichtet, überdacht und mit wildem Wein dicht überzogen, so daß sie für die Familie einen artigen Platz für den Nachmittagskaffee hergab. Der Blick von da war ein erfreulicher. Geradeaus führte er in den Park, wo uralte Baumgruppen mit lichten Rasenplätzen angenehm wechselten. Nach rechts aber, wo ein Auslug durch die dickten Weinranken geschnitten war, traf er auf blinkendes Wasser, das, drüben von Rohr und Gebüsch eingefaßt, ein Bild der lieblichsten Ruhe bot, wenn bei stiller Luft der Sonnenschein seinen Flimmer darüber warf. — Heute war große Gesellschaft. Aus der Stadt und vom Lande kamen die Gäste, und sie kamen gern, nicht blos, weil es als ein Vorzug galt, eingeladen zu sein, sondern auch weil die Gastgeber es ihnen äußerst angenehm zu machen verstanden. Der Generaldirector mit seiner wohltönenden, ans frohestem Herzen schallenden Stimme und seinem lauten, gemütlichen Lachen, entfernte von vornherein alle Steifheit und Geziertheit. Seine gute Frau mit ihrem behaglichen Kichern noch diejenigen Reservisten herangezogen werden, welche noch nicht mit dem neuen Gewehr ausgebildet sind. Bad-Nauheim, 10. Februar. Die Wetter soll re- gulirt werden. Für die Beschaffung der zu dem Regu- lirungsproject erforderlichen wichtigsten Unterlagen ist es nöthig, über die zumeist im Frühjahr bei Abgang des Schnees, event. auch wohl in Folge starker Niederschläge entstehenden Hochwasser und deren höchste Anschwellungen genauere Anhaltspunkte zu erhalten. Die Bürgermeister der betheiligten Gemeinden sind von der obern Verwaltungsbehörde mit diesbezüglichen Weisungen betraut worden. Die Wetter ist gleich der Usa ein Bach, der zu gewissen Zeiten abnorme große Wassermassen mit sich führt. Zur Regulirung beider Gewässer sind schon Tausende und aber Tausende aufgewendet worden. § Bermuthshain, 12. Februar. Gestern Morgen sanden einige Burschen oberhalb des Ortes einen Mann, fast ganz erstarrt, am Boden liegen. Wie es scheint, hat der Mann in etwas angetrunkenem Zustande den Weg nach seiner Heimath verfehlt. Vermischtes. * Worms, 12. Februar. Am 17. d. Mts. findet hier auf Anregung des Centralcomites zur Abschaffung der Wein st en er in Hessen eine allgemeine Versammlung der hessischen Wirthe statt, um gegenüber den Beschlüssen der Finanzausschüsse der Kammern, betr. die Weinsteuer, Stellung zu nehmen. *△ Mainz, 12. Februar. Unter überaus zahlreicher Betheiligung Leidtragender aller Stände sand heute Vormittag die scierliche Beisetzung des am Dienstag verstorbenen Domdecans Dr. Henrich statt. Die Leiche wurde zunächst unter Begleitung des Domcapitels und der sonstigen Geistlichkeit von dem Sterbehause nach dem Dom verbracht, wo schon eine unzählige Menge des Conduetes harrte. Das Requiem wurde von Herrn Bischof Haffner selbst gehalten. Nach Beendigung desselben wurde die Leiche unter Trauergeläute von einem endlosen Zuge, bei welchem neben der gesammten Geistlichkeit Abgesandte der hessischen Staatsregierung, Vertreter der Stadt Mainz und des Handelsstandes, das Lehrpersonal des Gymnasiums und der Volksschule und sämmtliche katholische Corporationen vertreten waren, nach dem Friedhöfe geleitet, wo durch Domeapitular Dr. Erler die letzte Einsegnung erfolgte. Als Vertreter auswärtiger Domeapitel waren Dr. Schmitt von Freiburg, Dr. Hilbisch von Limburg, ferner Prälat Dr. Keller von Wiesbaden und Stadtpfarrer Dr. Schmitz von Ereselb, sowie der Fürst von Menburg-Birstein erschienen. * Die beiden Reservisten Friedrich May und Christoph Haase, welche in Spandau eine sechswöchentliche Festungshaft abbüßten, weil sie, als Anhänger der Lehren der „Neuen Kirche" und aus innerer Ueberzeugung, bekanntlich vor einigen Monaten erklärten, sich ferner nicht mehr im Kriegsdienst «usbilden lassen zu können, und einer Einberufungsordre zu einer vierzehntägigen Hebung nicht Folge leisteten, sind nunmehr von der Militärpflicht befreit, indem ihnen die Militärbehörde Auswanderungspässe nach Amerika ertheilt hat. May und Haase verlangten seiner Zeit vom Militärgericht, ausgewiesen zu werden, woraus diese Behörde nicht einging. Die beiden Ersatzreservisten verlassen in den nächsten Tagen Berlin , um in Amerika als gut besoldete Missionare in den Dienst der „Neuen Kirche" zu treten, die daselbst eine große Anzahl Gemeinden aufzuweisen hat. — Frankfurt a. M., 12. Februar. Ein Schwindler großen Stils stand heute vor der hiesigen Strafkammer. Derselbe nennt sich Ingenieur John Collins aus Toronto in Amerika. In Brünn, Wien, Hamburg, Leipzig, Hannover, Mannheim, Darmstadt, Frankfurt a. M. und anderen Städten hat er Beweise seines Könnens gegeben und recht ansehnliche Daarbeträge erbeutet. Er will ein Mittel erfunden haben, aus Lumpen Wolle zu machen und diese seine Erfindung und seine Schwägerin mit ihrer altjüngferlichen Wichtigthuerei, die doch in jedem Augenblick ein warmes, weites Herz durchschauen ließ, standen ihm wohlthuend zur Seite. In einem großen blauen Zimmer ward der Kaffee genommen. Denn die Einladung lautete stets „zum Kaffee und Abendbrod". „Man wird sonst nicht warm, huhuhu," lachte der Hausherr, „und nun kommen Sie, Naberchen — der Nachbar war der nächste Besitzer — „kommen Sie, Dewitzchen, kommen Sie, Klooschen, kommen Sie, die Damen warten", und eins, zwei, drei, hatte jeder einen so willkommenen Platz, daß er den Kaffee mit doppeltem Behagen rinuahm. Er ward freilich auch von Händen gereicht, die seinen Dust zu erhöhen schienen. Ein junges Mädchen in der ersten Jugendblüthe nahm ihn der Dienerin ab und ging damit schwebenden Schrittes von Platz zu Platz. Ihr Helles Auge, ihre rosigen Lippen und der freundliche Glanz ihres Gesichtchens, wie die sichere Art und Weise ihres Benehmens übten einen Zauber aus auf Herren und Damen. Alle kannten sie, alle liebten sie und hätten ihr ein Leben voll Glück und Sonnenschein gewünscht. Sie war die angenommene Tochter des Hauses, eine blutarme Waise, die von Glück sagen konnte, so vorzüglich untergebracht zu sein. Sie ward gehalten wie eine leibliche Tochter. Nur die Tante Jette putzte und modelte mit Vorliebe an ihr herum, wenn sie so ihren Koller bekam, wie es unter der Hand hieß, und sie allein sand es manchmal für nöthig, „dem Kinde" einzuprägen, welch himmlischer Güte sie solch ein Leben verdankte. Zeiten der Entsagung lagen hinter ihr. Seit ein paar Jahren befand sie sich im Hause der Verwandten, das ihr allerdings zu einer behaglichen Heimalh geworden war. Dafür lastete aber auch das ganze Hauswesen aus ihr und sie war saft unentbehrlich hier. (Fortsetzung folgt.) suchte er als intelligenter Mann zu verwerthen. Er suchte allenthalben Compagnons, um die Fabrikation in großem Stil betreiben zu können, machte den Geldleuten, die mit ihm in Verbindung traten, ein kleines Kunststückchen vor, indem er alte Lappen mit Schwefelsäure übergoß, die Mischung in Ammoniak kochte und nach ca. V2 Stunde lange Wollfäden aus der Pfanne zog. Diese Wollfäden hatte der schlaue Amerikaner natürlich in die Pfanne hineinescamotirt, mit andern Worten, er war mehr Prestidigitalenr als Erfinder. Auf diese Weise lediglich gelang es ihm, selbst Fachmänner zu täuschen. Zur Anschaffung der Maschinen, mit denen der geheirnnißvolle Liquor sabricirt werden sollte, wurden ihm von den gläubigen Geldleuten große Summen, in Mannheim, Darmstadt und Friedberg ca. 20000 Mk., in Hamburg über 30 000 Mk, in Brünn 16 000 Mk. 2c. anvertraut, mit welchen er natürlich lachend verduftete. Nur seiner großen Frechheit, die soweit ging, sich wieder in Norddeutschland zu zeigen, ist es zuzuschreiben, daß man den „Erfinder" erwischte und ihm seine wohlverdiente Belohnung zudictiren konnte. In Leipzig, Hamburg und Hannover sind ihm 71/3 Jahre Zuchthaus ausgebrummt worden und hier in Frankfurt hat man heute das Jahrzehnt voll gemacht. Herr Collins treibt seinen Erfindungsschwindel übrigens schon ziemlich lange- im Jahre 1879 „arbeitete" er bereits aus österreichischem Boden. In Brünn nannte er sich Duncan Everett, in Wien Ferguffon. Collins ist 50 Jahre alt und spricht nur Englisch. Er war früher in Quebec. Er hat jetzt Muße, im Zuchthaus eine neue „Erfindung" zu machen. * Eia vorsichtiger Laudmann. Zu einem Bankinstitute in Bremerhaven kam vor einigen Tagen ein biederer Eingeborener einer kleinen .Dorfschaft ? in dortiger Umgegend, wickelte ein Bankbuch aus dem üblichen rothen Taschentuch und bat um Herausgabe seiner vor einiger Zeit bei der Bank belegten Ersparnisse. Das Geld wurde ihm unter Einrechnung der Zinsen aus den Tisch gezählt, unser Landmann überzählte es sehr vorsichtig und sagte dann zu dem Bank- director: „Et stimmt. Se könnt bat Geld aber man be- holen, ick hev in letzter Tid so vill von dem Prozeß Vetters- Con in de Zeitung lesen und woll man bloß sehen, ob Se bat Gelb ok noch hatten." Tableau! * Maizivres-Azoudange, 9. Februar. Ein französischer Deserteur, Sergeant bes in Luneville garnisonirenben Chasseur- Negiments, kam gestern über bie deutsche Grenze. In dem französischen Grenzborfe Parroy hatte er in einer Wirtschaft seine Waffen abgegeben unb begab sich von da nach einem in ber Nähe unseres Dorfes betegenen Hofe, woselbst er gastfreundliche Ausnahme fanb. Heute Morgen melbete er sich bei ber Genbarmeriestation in Vourdonnaye unb jetzt spaziert er in blauer Blouse flott durch unser Dorf. Er hat bei einem hiesigen Ackerer Arbeit gefunden. Allerdings ein nicht geringer Unterschied zwischen dem Sonst und Jetzt. Er giebt an, Schieß-Unteroffizier in seinem Bataillon gewesen zu sein und habe sein Osfiziersexamen gemacht. Von den ihm zur Verwaltung übergebenen Lebelgewehr-Patronen sei ihm eine Schachtel voll abhanden gekommen. Er vermuthet, ein Kamerad habe sie ihm gestohlen. Seit dem 3. Januar habe er wegen dieses Verlustes in Unterschungshast gesessen und sollte vorgestern Morgen nach Chalons abgesührt und vor ein Kriegsgericht gestellt werden, da seine Vorgesetzten gegen ihn den Verdacht hatten, er habe die Patronen verkauft. Ein Kamerad habe am Sonnabend das Gitter von seinem Fenster entfernt, woraus er durch letzteres aus seiner Zelle gestiegen und desertirt sei. Furcht vor schwerer Strafe habe ihn zur Desertion veranlaßt. Einem Reservisten seines Regiments, erzählt er, hätten im vorigen Jahre zwei Patronen gefehlt, wosür dieser mit 10 Jahren Gefängniß bestraft worben sei. * Bei ber polizeilichen Abmeldung eines Dienstmädchens mittelst des vorgeschriebenen Formulars wurde in Cannstatt, wie die „Cannstatter Zeitung" erzählt, seitens der Herrschaft (einer Wiltwe) in der Rubrik „Bemerkungen" die originelle unb gewiß seltene Bemerkung gemacht: „Ißt gerne Sauerkraut unb wiegt 130 Pfund." * Eine neue Narrheit. Daß Stehkragen unb Cravatten als Mobe aus den Hunb kommen würden, und zwar im eigentlichsten Sinne des Wortes, hat man selbst in unserer an Modethorheiten so reichen Zeit wohl nicht vorausgesehen. Und doch ist dies „Ereigniß" eingetreten. In Berliner Sattlergeschäften sind jetzt als größte Neuheit diese Hunde- Stehkragen nebst Cravatte in Form von Halsbändern vor- räthig. Der Stehkragen ist aus schneeweißem Glanzleber, die daran befestigte Cravatte aus Leder in allen möglichen Modefarben hergestellt. Im „Geheimerathsviertel" kann man bereits „vornehme Schoßhunde" mit diesem Ausputz herum- lüufen sehen. Literatur und AunfL. »Schmücke Mn Heim". Welche endlose Fülle von Stoff für den Ausführendrn bergen nicht diese drei Worte! Mag nun ber Künstler durch genial hingeworfene Ptnselstriche dem Flug seiner Fantasie in Gestalt prachtvoller Wand- und Plafondmalereien Wirklichkeit verleihen, mag der Decorateur in malerischem Faltenwurf den Stoff zu harmonischer Drapirung der Erzeugnisse des fernen Ostens unter seiner geschickten Hand zum Schmuck vereinigen, mag der Kunsthandwerker immer neue prunkvolle Luxus- unb Gedrauchsgegenstände für die Salons der oberen Zehntausend schaffen und der Kunstschriftsteller oder Zeichner mit rastlosem Geist unaufhörlich neue Anregungen hierzu geben ober schließlich die sorgende Hausfrau nur durch eigene Geschicklichkeit unb eigenes Mühen das „Heim" zu einem traulichen gestalte»,, — die Werke aller Dieser lassen obige schlichten und doch so inhaltsschweren Anfangsworte als Triebfeder erkennen. „Schmücke dein Heim!" Dte'e Devise hat sich auch die illuslrirte kunstgewerbliche Zeitschrift für ,J«neN'Deeoration" (Verlag von Alexander Koch, Darmstadi) auf ihr Programm geschrieben und hiermit die nicht leichte Verpflichtung übernommen: ein nimmermüder, gewissenhafter Vermittler zwischen Kunsthandwerk und Publikum zu sein und den Sinn für das wirklich Schöne in alle Schichten der Gesellschaft zu tragt,'. Das soeben vor uns liegende erste Heft des zweiten Jahrgangs bringt in überraschender Fülle von Neuem den Beweis, von welch' wirklich ernstem Streben die Redaction sowohl als auch die Verlags- buchhandlung geleitet sind. Das reich illuslrirte Heft sticht schon in seiner äußeren Ausstattung von den Vorgängerinnen des alten Jahres vorthetlhaft ab, indem eS sich nicht mehr als einfache Nummer, sondern in stattlichem Umfang in einem von erster Künstlerhands Professor F. Brochter, entworfenem elegantem Umschlag präsenttrt. Aus dem reichen Inhalt möchten wir zuerst einige der mit vieler Sorgfalt ausgeführten Illustrationen herausgreifen. Es finden sich unter Anderem: größere Abbildungen von einem prächtig auS- gestalteten Erker eines Boudoirs in japanischem Stil, von einem sehr reichen Büffet, einer Salon-Einrichtung im Rokokosttl. Verschiedene Motive zu Eck-Decorationen, Handtuchhalter in Holzschnitzerei, Lüsterweibchen, eine herrliche Fensler-Decoration im Stile Louis IVT., Lampe in Bronceguß, ein Kamin-Ofen im Rokokostil, Wandteller zum Bemalen und last not least, eine allerliebste, aus der kunstfertigen Hand von H. Staengle heroorgegangene Füllung für ein Speisezimmer für Maleret, Intarsia ober Holzbrandtechnik. Kurzum — fast für jeden Zweig des Kunsthandwerks sind Motive Vorhand« oder doch im Vorwort in Aussicht gestellt. — Das Unternehmen ist in seiner ganzen Gestaltung berufen, ein Liebling aller kunstsinnigen Kreife zu werden, zumal auch der Preis von Mk.'5.— pro Halbjahr bei monatlich einmaligem Erscheinen gegenüber dem Gebotenm ein verschwindender zu nennen ist. Verkehr, Land» nnd Volkstvirthschaft. — Nachdem sich die Einrichtung besonderer Araire«esirptzH 4. Klaffe in den durchgehenden, mit der 4. Wagenklasse ausgerüsteten Personenzügen gut bewährt hat, soll diese im öffentlichen Interesse erwünschte Maßregel nunmehr auch auf alle mit der 4. Wagenklasse ausgerüsteten Personenzüge und insbesondere auf solche Züge ausgedehnt werden, In welchen eine regelmäßige Beförderung größerer Arbeitermengen stattfindet. — Es dürste unsere Leser interefftren, zu erfahren, welche Rechte Reisenben zur Seite stehen, wenn infolge verspäteter Ankunft eines Zuges ein Anschluß an einen andern Ang versäumt wird. In solchen Fällen bleibt es den mit durchgehenden Billets versehenen Reisenden freigestellt, entweder: 1. den nächsten Zug der dem Billet entsprechenden Route abzuwarten oder die Fahrt über eine andere, nach demselben Bestimmungsorte führende Route der preußische» Staatsbahnen auf Grund des ursprünglich gelösten Billets fortzusetzen, oder 2. mit dem nächsten zurückfahrenden Zuge ununterbrochen zur Abgangsstation zurückzukehren und Erftaltung des verausgabten Fahrpreises zu beanspruchen, oder 3. sowohl die Weiter- wte die Rückreise zu unterlassen und die Erstattung des Fahrgeldes für die nicht durchfahrene Strecke zu fordern. Immer aber muß man sich sofort beim Bahnhofs Jnspector melden. — Am 1. April d. I. kommt ein netter Tarif für den internationalen Rnndreiseverkehr zwischen Deutschland, Oesterreich-Ungarn, Frankreich, Belgien, den Niederlanden und der Schweiz einerseits und Italien andererseits zur Einführung. Die Rundreise- Hefte, welche mit diesem Tarife dem Publikum zur Verfügung gestellt werden, sind zusammensetzbar unb es ergeben sich deshalb daraus Billets für zahllose Touren in Italien in dem verschiedensten Umfange unb für alle möglichen Richtungen. Die Preisermäßigung, die mit diesem Tarif geboten wird, beläuft sich auf durchschnittlich 30pCt. des Schnellzug-Fahrpreises. Die Rundreisehefte sind giltig zu allen Zügen, geben aber kein Anrecht auf Freigepäck. Die Einnahme anWechselstempelfteuer im Oberpostdlrections- bezirk Darmstadt belief sich im Monat December 1890 auf 12011 Mk, 10 Pf.; die Einnahmen vom 1. April 1890 bis zum Schluß des Monats November betrugen 97124 Mk. 40 Pf., macht zusammen 109135 Mk. 50 Pf. (gegen 103439 Mk. 90 Pf., b. ist 5695 Mk. 60 Pf. mehr, als in dem gleichen Zeitraum des Vorjahres). — »eiS als Nahrungsmittel. • Neben dem Fleisch hat der Reis mit die größte Verdaulichkeit. Er muthet der Verdauungs- thätigkett die geringste Kraftanstrengung zu. Hieraus darf mox aber keineswegs schließen, daß nun auch der Werth der in ihm enthaltene» Nährstoffe ein sehr hoher sei oder gar, daß man Fleisch und Fett sparen könne, wenn man viel leichtverdaulichen Reis ißt. Der Reis enthält hauptsächlich die billigen Wärme bilbcnbcn Stoffe (Kohlehydrate), an Eiweiß ist er arm. Das Eiweiß ist aber gerade der theuerste Nährstoff, der bei richtiger Ernährung stets in einem gewissen Verhältnitz zu den Kohlehydraten vorhanden sein muß. Mensche^ die sich der Hauptsache nach von Reis ernähren, wie das bei ben Hindus und Chinesen oft der Fall ist, müssen deshalb auch ungeheure Mengen von Reis verschlingen, um dem Körper feie nöthigen Eiweißstoffe zuzuführen. Die zugeführten Kohlehydrate können dabei aber lange nicht vollkommen zur Ausnutzung kommen, sie bleiben trotz der Leicbtverdaulichkeit unverdaut. Außerdem werden die Verdauungs- Werkzeuge durch eine solche Ernährung ausgeweitet, der Bauch auf» getrieben unb die geistigen Fähigkeiten des Menschen deprtmirt, wie das in ähnlicher Weise für den Genuß großer Mengen von Kartoffeln bekannt ist. Um den Reis zu einem entsprechenden Nahrungsmittel zu machen, müssen Eiweißstoffe dazu genossen werden. Es geschieht dieses am beste» und billigsten, indem man den Reis in Magermilch kocht. So ist er ein Nahrungsmittel, welches, was Leichtverdanlich- kelt, Nährstoffgehalt und > Billigkeit anbetrifft, nichts zu wünsche« übrig läßt unb mit fast allen anderen Speisen in den genannten Beziehungen concurriren kann. ÄhWW ui fttiiie ZÄkMt direkt aus der Fabrik von von Elten & Keussen, Crefeiv, "" alfo aus cvitei- vand in jedem Äaah zu beziehen. "" “ Man verlange Muster mit Äagabe des Gewünschten. Kirchliche Anzeigen der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. Sonntag Jnvocavit, 15. Februar: Vormittags 9Vs Uhr: Pfarrer Dingeldey. Nachmittags 5 Uhr: Licentiat der Theologie Preus che»i. Beichte unb heiliges Abendmahl im Abendgottes- dienst. Kinderkirche Vormittags 11 Uhr: Licentiat der Theologie Preuschen- Bibelftunde am Montag den 16. Februar, Abends 8 Uhr, in der Kleinkinderschule; Hebräerbrief, Kap. 2: Haltet an dem feste« Wort Jesu, des erhöhten Herrn! Pfarrer Dr. Naumann. 2. Passionsandacht am Mittwoch den 18. Febr, Abends 6 Uhr, in der Kirche: Pfarrer Schlosser. Die Pfarrgeschäfte in der Woche vom 15. bis 21. Fedrncne besorgt Pfarrer Dingeldey. Katholische Gemeinde. 1. Fasten-Sonntag, 15. Februar: Samstag: Nachmittags um 4 Uhr und Abends um Vi8 W Gelegenheit zur hl. Beichte. Sonntag: Morgens von 6 Uhr an Gelegenheit zur hl. Veichte; nm Ve7 Uhr Austheilung der hl. Communion; um V28 Uhr Frühmesse mit Predigt; um 8/<10 Uhr Hochamt. Nachmittags um V»3 Uhr sacrarnentalische Bruderschaftsandacht. Abends um 6 Uhr Fastenpredigt. Mittwoch: Abends um 6 Uhr Fasienandacht. Gottesdienst in der Synagoge. Samstag, 14 Februar. Freitag Abend 500 Uhr, Samstag Morgen 8*° Uhr, SamStatz Mittag 3«> Uhr, Samstag Abend 6°° Uhr. Bornemann. [1291 1. ungefähr 3300 Kgr. 11 198 184 4 15 1 2. Flur 98 3. Flur Acker 220 4. Flur Acker 5. Flur Acker 6. Flur 7. Flur Acker u. Radel- 8. Flur Acker 100 9. Flur Acker 397 u. Nadel- 10. Flur u Nadel- 55 11. Flur 12. Mengel. 1293 13. Flur 14. Güte, Flur 15. Flur 16. 17. Flur 18. Flur 19. Flur ungefähr 20. Andreas Euler 1200 88] 21. 22. 47. CO 30. cv Frankfurter Würstchen 69. 60 89] 6) Materialie« IBS* Stellensuchende jede« Berufs placirt schnell Sierrter-Burearr Dresden. Maxsiraße 6. [87 zu 1176 1124] 76. 77. 78. 8 Regenerativ-Gasheizöfen 88. 1298 Abführung der Heizgase, für Salons, Wohn-, nft 84. fchlaf- und Krankenzimmer, grinse Säle, Kirchen Commis Baumwolltuch, 100 98. von 1296 Fst. grobkörnige» [92 empsiehtt 85. 86. 87. 66. 66. 67. 68. 10 1 20 30 20 20 CD M L cd 61. 62. an der Weilburger Grenze im Laufertsrod, 6 Nr. 125 — 4050 Meter Acker Wiese in der Schwarzlach, Flur 42 Nr. 114 — 5938 Meter Acker über dem Schäferbrunnen an der Steinkaute, 24 Nr. 124 — 3819 Meter Acker auf den Lasenköppelsweg, 24 Nr. 125 — 3669 Meter Acker daselbst, frankfurter Würstchens la. Qual., bet E. Dort, Wallthorstr. 45 3500 3300 76500 2000 1500 1400 1200 14C0 1500 80 80 1000 5 2 800 35 14 250 140 3000 100 1400 1200 1(0 1100 3000 Stück Eier, 1200 Kgr. Cocosnußbutter, 120J0 1 Milch, 8(0 1 Bier, 1560 Kgr. Handkäse, 120 Ctr. Eßkartoffeln. übrigen Parzellen sofort. Gießen, den 7. Februar 1891. Großherzogliches Ortsgericht. I. A.: Bogt. Flur 33 Nr. 67,5 — 125 Meter Acker daselbst, Flur 33 Nr. 68,3 — 1056 Meter Acker daselbst, Flur 16 Nr. 293 — 3069 Meter Acker auf die Chaussee hinter der Pulvermühle, Die Restbestände aus der Uetter'schen Eoueursmaffe, bestehend aus Handschuhen, Pelz- und Federnbesatz, Schleiern, Spitzen, Posamentrien, Lützen, Ballkleidern, Sammten, Pelüschen und Seiden- reften, Wagendecken, Spitzendecken und Schonern, Spitzenstoffen zu Kleidern, Cor- setten rc. werden weit unter Preis verkauft bei 300 L. Mühlhouse«, Weftanla^e 15. 4580] Selvstgefert. lackirte Möbel aller Art stets vorräthig zu haben bei K. Steller, Schillerstraße 9. rief- und Packetsiegel- Marken 38. 39. 40. Schmierseife, Soda, 1042] Einen Lehrling sucht Louis Kramer, Friseur, Brandgaffe. 1202] Zum 1. April oder später suche einen Lehrling. 6 Roth, „Engelapotheke". •. 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Er wird mein eifrigstes Bestreben sein, durch solide, gute Arbeit und billigste Bedienung mir das Vertrauen der verehrten Kundschaft zu erwerben und dauernd zu erhalten suchen. 928 Georg Appel, Löwengasse 13. 31. Flur 43 Nr. 1,5 — 10419 Meter Wiese an der Gänsweide freiwillig meistbietend unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden sehr günstigen Bedingungen versteigert werden. Die unter 1 bis 23 angeführten Parzellen werden, wenn die Genehmigung er- theilt wird, Martini 1891 übergeben, alle Damen- und Kinderhüte, Nähmaschinen, 1 Cassaschrank, 1 Pta- nino, 1 Spiegelschrank, 1 Schreib- secretär, 1 Verticow, Betten, Sophas, Commoden , Kleider- schränke und andere Hausmobtlien Born, Gr. Gerichtsvollzieher. 59. 60. 48. 49. 50. 51. M. Meyers Waarenhans, 63 SelterSweg 63 Mittwoch den 18. Februar I. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die den Erben der Heinrich Beckers Eheleute« in Gießen gehörigen Jmmobllien, als: 1. Flur 3 Nr. 47 — 2319 Meter Acker Geschäfts-Ueb ergäbe. Das von meinem seligen Manne viele Jahre betriebene £ Spengler - Geschäft 5g habe ich mit dem heutigen Tage an den Herrn Georg Appel käuflich abgegeben. — Ich benutze diese Gelegenheit, um meinen verehrten Kunden für das meinem seligen Manne so lange bewiesene Vertrauen besten» zu danken, und verbinde damit die Bitte, das Vertrauen auch meinem Nachfolger in gleicher Weise zu erhalten. Gießen, den 15. Januar 1891. Frau Hch. Moll Wwe. IfO Kgr. Leim, 100 Tafeln Fensterglas, 80 Dtzd Nähgegenstände, (Zwirn, Seide, Knöpfe rc.), 8000 Kgr. Estenwaaren (Blech, Eisen rc.), 600 Kgr Leder (in ganzen Häuten), 300 Um Bordholz (Eichen, Nuß rc), 2000 Stück Dielen u.Latten, 5< 0 Mir. Boy, 200 Kgr- Baumwollgarn, 800 „ Leinengarn (gebleicht), Nr. 20, 150 Kgr. Leinengarn, blau, Nr. 20, 300 Kgr. Leinengarn,grau, Nr. 20, Ord.-Nr. 1-3. 5-6, 7-19, 20—23, 24-25, 27-28, 43-45, 48-49, 53—54, 58—59, 62-63, 64—68 und 70-73 werden znsammen vergeben, und sind von Ord.-Nr. 1—3, 5—19, 34-35, 43-45, 55—57, 62-63, 73, 80-87 Muster vor- -ulegen. Die Bedingungen liegen in der Ge- fchäftSstube der unterzeichneten Behörde 2>Schretbmateriolie« u. Drucksache«. 34. Laut Verzeichniß. 3) Bürstenwaaren. 35. Laut Verzeichniß. 41. 42. 43. 44. 45. 46 52. 53. 54. 55. 56. 57. 58. 27. 26. 23 30. 31. 36 33. Holzversteigerung in dem Hattknrödrr Gemeindnvsld. Mittwoch den 18. Februar, von Morgens 10 Uhr an sollen im District Buchenberg, Stückweide und Kuheuter versteigert werden: I. Bau-,Werk- u. Nutzholz. „ Weizengrütze, „ Nudeln (Faden), Mohnöl, 79. 80. 81. 62. 63. 64. 71. 72. 73. 74. 75. Kgr. Reis, „ Chocolave, „ Thee, schw., 1 Essig, Kgr. Pfeffer, „ Zucker, „ Zwischen, ged., „ Kalbfleisch, „ Rindfleisch, „ Hammelfleisch, „ Nierenfeit, „ Schweinefleisch, „ Speck, roher, „ Schweineschmalz, ausgel. deutsches, „ Butter, frische, D C N 5 C 3 05 0 2 Flur 25 Nr. 29,6 — 6319 Meter Wiese am Schlangenzahl, links am Aulweg, Flur 25 Nr. 30 — 6900 Meter Acker daselbst, 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. r 19. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17- 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. Sarsenet, grau und schwarz, 7G0 Kgr. Wolle (weiße und schwarze). 1200 Kgr. Kernseife I, 300 ...... Versteigerung. Samstag den 14. Februar d. I., Nachmittags 2 Uhr, versteigere ich im „Adler" dahier 1 Kaffeebrenner, 1 Petroleumständer und sonstige Gegenstände. PH. Bob, Bahnhofstraße 11. Kaffee-Essenz in Dosen. Anerkannt bester und ausgiebigster Kaffeezusatz. Ueberall vorräthig. Vor Nachahmungen wird gewarnt. Gesucht eine Köchin. Frau Wegener, 1268 Blitzenrod bei Lauterbach Wegen Aufgabe meines Speceretgeschäf- tes verkaufe ich eine Ladeneinrichtung r 1 Theke, 1 Real mit 48 Schubladen, 1 dreifachen Oelkasten, 1 doppelten Mehlkasten, 1 Salzkasten, 1 eisernen Feuerzeugbehälter, 1 »tt In jeder deutschen Familie sollte die Thirrbörse nr halfen mrrhrn denn die „Thierbörse", welche in Berlin erscheint, ynjaluii unstreitig das intereffauteste Mach- und FamUienblatt Deutschlands. Für Jeden in der Familie: Mann, Frau und Kind ist in jeder Nummer etwas enthalten, was interessirt. Für nur 75 pro Vierteljahr abonnirt man AM bei der nächsten Ponanstatt, wo man wohnt, auf die „Thierbörse" und erhält für diesen geringen Preis jede Woche Mittwochs: 1. Die „Thierbörse“; Vereinsorgan des großen Berliner Thierschutz- Vereins und von ca. 50 Thierzucht- Vereinen, 3 große Bogen stark (eine Fülle belehrender und unterhaltender Artikel, illustrirt, und eine große Anzahl Annoncen aus dem gesammteu Gebiet der Thierwelt und geschäftlichen Inhalts); 2. gratis: Die »Naturalien-, Lehrmittel- und Pftanzenbörse" (ebenfalls eine Fülle von unterhaltenden und beehrenden Artikeln); 3. gratis: Das »Jllustrirte Unterhaltungsblatt" (Romane, Novellen, Beschreibungen, Räthsel u. s. w. u. s. w.). Kein Blatt Deutschlands bietet eine solche Reichhaltigkeit an Unterhaltung und Belehrung. Für jeden Thierliebhaber, namentlich aber für Thierzüchter, Thierhändler, Gutsbesitzer, Landwirthe, Forstbeamte, Gärtner, Lehrer rc. ist die „Thierbörse" unentbehrlich. Alle Postanstalten in allen Ländern nehmen jederzeit Bestellungen auf die „Thierbörse" an. OrostherzoglicheS Laudeszuchthaus. Douuerstag den 26. l. Mts.. Vormittags 11 Uhr, sollen für Großh- Landeszuchthaus nachstehende Lieferungen für das Rechnungsjahr 1891/92 durch schriftliches Angebot vergeben werden: 1) Berzehruugsgegenstüude. HU fltbtn -.'m Fleisch hat der Er muthet der Serbauu«^ vtz ui. hinaus darf tmibtt dn Dnif) dn \n\fyn m^altaia tzar, daß man ^irisch und Fett vndaMm Rris ißt. Dn Stets Lärme bildenden Stoffe (Kohle- Tas tzlweiß ist aber gerade der Ernährung stets in einem gewißen oorbanben sein muß. Mensch», Ans ernähren, wie das bei den ist, müjjtn deshalb auch ungeheure i dem-öwer die nöthigen Wch i Sohlehydrate tonnen W tta ;ung kommen, sie blM/r-zd« Ä,»« ÄW’** 23. Flur 24 Nr. 98 — 5875 Meter Acker am halben Zehnten, 24. Flur 28 Nr. 123,5 — 5112 Meter Wiese am Heegstrauch auf die Aecker, 25. Flur 31 Nr. 99 — 1050 Meter Acker am Sandkauterweg und Grü- ningerpfad, 26. Flur 31 Nr. 100 — 3219 Meter Wiese daselbst, 27. Flur 32 Nr. 83 und 84 — 5275 Meter Wiese am Heegstrauch bei der Rodenhausischen Wiese, 28. Flur 22 Nr. 113,4 — 7544 Meter Wiese am Heegstrauch bei der Schwalbach'schen Wiese, 29. Flur 40 Nr. 145,4 — 1731 Meter •> Aachener Badeöfen für Gas. Liefern sofort heisses Wasser. Ueberraschend schnelle Ericäwnung eines Bades bei 0.7 ebni. Gaseonsutn. 6 goldene und » silb.Medaillen. 80 Mtr. Uniformstuch, 100 " - ' „ Buchen-, Ächen- Knüppel, Rm. Buchen-, Eichen- Reifer, Rm. Buchen-, Eichen- Stock. 4) Brennmaterialien, ungefähr 2000 Ctr. Nußkohlen!. „ 5000 „ Steinkohlen, billig angefertigt in der rühFschen Fernspreeber 51. . Druckerei Schulstrasse 7. Vorhandene Stempel können benutzt werden. 100 Dtzd. Lampencylinder »ersch Größe, 150 Mtr. Lampendochte versch Breite, 40 St. Kohlenlöffel, 10 „ Kohlenschippen, lODtzd Eßlöffel,verzinnte 100 Päcke Zündhölzer, schwedische, 6 Kgr. Stearinlichte, 200 Kg. Carbolsäure,roh, 400 „ Eisenvitriol, 500 Mtr. Putzlumpenzeug 4tO Kg. Maculaturpapier, 4 Ballen Fensterpapier, 10 Stück Kochtöpfe, gußeiserne. Stück Kohlenkroppen, „ kupferne Badewanne, i, Reiserbesen, Dtzd. Kämme, enge unb weite, „ Zahnbürsten, Stück Eßnäpfe von Steingut, Stück Wafferflaschen, „ Wassergläser, „ Wafferkrüge, , Lampenschirme von Milchglas, w Filzkappen. melirte, I. Güte, „ 600 , Coaks, „ 150 ,, Braunkohlenbriketts „ 80 Rmtr. Buchen-Scheit- holz i. Kl. 8) BerbranchSgegenstünde. vo« 16.—18. l. Mts-, Vormittags vo»f 11—12 u»d Nachmittags von 3—4 zur, Einsicht offen; auch können Abschriften^ derselben gegen Einsendung von 60 Pfg. I bezogen werden. Die Angebote, versehen nut der Aufschrift „Angebote auf Ver- zehrungsgegenftände rc." sind kostenfrei bis zum obigen Tage einzureichen. Marienschloß, den 9. Febr. 1891. Großherzogl. Landeszuchthaus - Direction. ücum Mittweida — S&chaen. — Stämme Eichen - Schwellenholz, — 3 Fstm. Inhalt, Stämme Eichen - Wagner - und Grubenholz, — 38 Fstm. Stämme Buchen - Werkholz, — 2,87 Fstm., Stämme Fichten - Bauholz, — 10 Fstm., Stämme Kiefern-Bau- u. Grubenholz, = 21 Fstm-, Eichen-Derbstangen Wagner- und Grubenholz, — 14 Fstm., Fichten-Derbstangen, — 3 Fstm. Kiefern Grubenholz, — 29 Fstm., Fichten - Reisstangen zu Leiterbäumen, — 7 Fstm. II. Brennholz: Rm. Buchen-Scheit, 1120] Für das Comptoir einer hiesigen Cigarrenfabrik wird zu Ostern ein strebsamer junger Mann mit guter Gchulbildrrng als Lehrling gesucht. Näheres in der Exped. d. Bl.________ 1251) Eine gesunde Frau sucht ein Kind mitzustillen. Näh. Teufelslustg 18. ’ Pensionäre LLL« Familie. Wo? sagt die Exv. d. Bl. [1211 70. ungefähr 200 Kgr. Farbwaaren, 300 1 Lein- und Rüböl, 80 1 Spiritus, welcher die Colonialw-Branche kennt und j in der dopp Buchhaltung und Correspon- denz erfahren ist, wird pr. 1 April durch ein hiesiges Engros-Geschäft gesucht. Off. sind unter C. 100 an die Exped. : d. Bl. zu richten.1209 •Xtn j rsLÄr böerfa V?n^6d)ni ar dn 9 von r MünJL* 4 beionbfrpr ow ' auf ®a6«iflaje U>ern jLTgjiift einer nächst^ a . ^vnfehenen !? Föhn lbrendr anl)ete« ^nglich gelöstm^M? iurucksrhrenbm ün. ^otl: ywtajw «»r Mta.3"« * ««6 neuer rarst für l ?rLQn^ und dn Schwelt « er-rbm sich deshalb dna«r w? uerfchiedmstcn 8m- ,S. DirPrnsnlnahigung,die uft sich auf durchschnittlich SOpGt. sind giltig ju allen gtetgepad. helsteueriinLbnposidirkctiolls- ai Tecember 1890 auf 12011 Ult Iprü 1890 bis zum Schluß des 1 E 40 Ps., macht zusammen ) Mk. 90 Pf., b. ist 5695 Ml. Zeitraum des Vorjahres). J. G. Houhen Sohn Carl, Aachen. Referenz: Jede Gasanstalt. 8!«eiad«- ““,/|8 i uht unc ** nbr 6» . um ° Jrtrl**** bei GWil Fischbach. IO Ffd. prima weiße Kernseife 2 Mf. 80 Pfg. empfiehlt = Oefeii. Irische Oefen, ^für CvkeShrizung, Lönhold'sche Oefen Eisenwerken/^ Amerikaner Oefen Sorten Füllregnlir- u. Koch-Öfen Kohienkaflen, Kohienlössei, Ofenschirme. Z Emil Pistor, Marktstraße 10. Iellgeöotenes. 1288] Zwei große Spiegel in Ooldrahme« preiswürdig zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bl. Brennholz. 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Am Schlüsse joden Monats werden wir das Verzeichnis« derjenigen Firmen veröffentlichen, welche sich schriftlich verpflichteten, keine Nachahmungen unseres Liqueurs zu verkaufen. 184 1292] In meinem Hause Frankfurterstrahe 12 ist die bisher von Herrn Gym' nasiallehrer i. P. Dr. Diehl innegrbabte Wohnung im unteren Stock (2 gi öftere Zimmer mit Küche, Magdstube und ollem Zubehör) anderweit zu vermiethen. Auf Wunsch kann noch ein drittes Zimmer hinzugegeben werden. Näheres im Hause selbst im dritten Stock. __Rechtsanwalt Holzapfel. 1299] Ein Logis, 4 Zimmer mit allem Zubehör, sofort zu vermiethen. Licherstraße u. WoUstraße 21. 1287J Unterestock nebst Garten, auch Stallung, zu vermiethen. , _____________ Krofdorserstrafte 3 49.5] Der dritte Stock meines Hauses, Westanlage 19, sechs Zimmer mit Zubehör, vom 1. März au ,u vermiethen- Dr. Ztnster. 320] Dkr 2. 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