m 8098 Meld. 8083 und igsdorf. 14. September: [8084 Gstwirth. öer Schn) [8011 lgs 4 Uhr ab: jen. Mach ceiwilligen Diente» tederwachuutz Wx . Dämmt__ ^chergestüt -Mt» iren gesucht. . SelttrWjL ss-w« °°UE«?L ik SteiustraU?^. SW DaGortzaß^^ UckM As'SSt erworben ines WDn%fl L jur Sano^äÄ 1891- 8970 frfe 89 SO 7860 Mtt 38.90 >6^ f* 91.0» 4112» 1880» 12910 124.7» 1101» 581» 112 50 «f. Nr. 213 Erstes Blatt. Sonntag den 13. September 1891 • ’ ■ ■ ■ •' "f’ * «fthetnt täglich, M Nasnahm« M MoMags. Wt Meßmer INelCiteirattet Mia dem Anzeiger Msch«tlich dreimal 6d|dtgt Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. VierteltäyrtHer Alo*xan<«t>ytdsi 2 Mark 20 Pfg. efc Bringerlohn. Durch die Post bezoHM 2 Mark 50 Pfß. «edaction, tpebÜlM und Druckerei: Ach»tßr«tz< Mr.R, Ferulprecher 5L Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gietzen. -i J--J---1 .JiiJJi.iwm Ilmari..................... mi M'.■ MgjMBfceesMgsnBi J.» '. MgBMBS——MBBgBB8HESB—pacBS53—BBS— ■ II WM ««lahme »°n Anzeige« zu der Nachmittag- für dm i*rifrff £ AittLtM* rfU^triftf ff iHf AffrHtT Alle «ttectceÄitnrcan; de« In- und «u-l.nde- neh»M dNgtndm Tag erfcheinenden Nuuimer bi- Borm. 10 Uhr. | ^lUllSIFniUgC, ^TUmmrH VlIU ICt. Anzeigen für den .Gießener Anzeiger* mtgty*. W»»««MSMWM-WSMWW»—MWMWWMWM^WW-WW^^^ I''"!-»-««—I» H I III II IW I I 1^1, Illi ^_WWWMM»>MWWM^WMWWWWW Anrtlichev Theil. Gefunden: 1 Manschettenknops, 1 Regenschirm, 2 Stöcke, 1 Kinderstrohhut, 1 Zugstiesel, 1 Hundemaulkorb, 1 Weste, 2 Taschentücher und 1 Contobuch. Zugeflogen . 1 junger Hahn. Gießen, den 12. September 1891. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. politifctye Wochenschau. Gießen, 12. September. Aus dem Gebiete der inneren Reichspolitik ist noch am Ende der vorletzten Woche eine lang ersehnte Maßregel von weitreichender wirtschaftlicher Bedeutung vollzogen worden: die Aushebung des Einfuhrverbotes von Schweinen, Schweinefleisch und Würsten amerikanischen Ursprunges. Das Verbot ist bekanntlich im Jahre 1883 nicht durch einen Gesetzgebungsact, sondern auf dem Verwaltungswege zu Stande gekommen, indem die Regierung von einer Clausel des Zollgesetzes Gebrauch machte, welche sie berechtigt, jeder Zeit auch ohne Zustimmung des Reichstages zeitweilige Einfuhrverbote aus sanitätspolizeilichen Rücksichten zu erlassen. Von dem Augenblicke aber, in dem die betreffende Verordnung damals veröffentlicht wurde, begannen auch schon die Bestrebungen, das Verbot wieder zu beseitigen. Im Reichstag wurde die Angelegenheit von freisinniger Seite in jeder Legislaturperiode immer wieder zur Sprache gebracht und zuletzt noch bei der Etatsberathung am 22. und 23. Januar 1891. Noch damals lehnte eine Mehrheit den freisinnigen Antrag ab, den Reichskanzler zu ersuchen, die Aufhebung des Verbotes zu veranlassen. Man konnte sich auch trotz des kurz vorher in Amerika ergangenen Fleischschaugesetzes nicht entschließen, die Gefahren des Genusses von amerikanischem Fleisch für beseitigt zu erklären. Und doch hatte der berg- und hüttenmännische Verein in Aachen schon vor dem Erlaß des amerikanischen Gesetzes geltend machen können, daß keine einzige Trichinenerkrankung unter seinen Mitgliedern vorgekommen sei, obwohl erinnerhalb dreier Jahre 18 583 Doppel- centner amerikanischen Speckes bezogen und consumirt habe. Zur Aushebung des Einfuhrverbotes hat dann wohl auch die Erwägung beigetragen, daß allen gesetzlichen Verfügungen zum Trotz ein Import der amerikanischen Fleischwaaren auf dem Wege über Holland vermittelst eines ziemlich ausgedehnten Schmuggels bis in die letzten Tage fortwährend stattgefunden hat, ohne daß ein Auftreten der Trichinose zu constatiren war. In der Hauptsache aber wird sich die Regierung wohl durch die Rücksicht aus die hohen Lebensmittelpreise zu dieser einen Erleichterung der Volksernährung haben bewegen lassen. Wird es doch immer klarer, eine wie erhebliche Einbuße der Volkswohlstand unter der gegenwärtigen Theuerung erleidet. So lehrt auch die Sparkassenstatistik, wie ernst die Lage im Augenblicke ist. Beispielsweise ergeben die Berechnungen der städtischen Sparkaffenverwaltungen in Sachsen, daß in den ersten sechs Monaten dieses Jahres im Ganzen 1376 680 Mk. weniger eingezahlt und 3934 386 Mk. mehr zurückgezogen worden sind als im gleichen Zeiträume des Jahres 1890, obwohl jetzt 226 Sparkassen, d. h. 14 mehr als im Vorjahre, in Sachsen bestehen, also das Sparkassennetz viel weiter ausgedehnt ist. Dafür daß die Regierung diesen trüben Erscheinungen sich nicht verschlossen hat, sondern in einem nicht unbedeutenden Punkte eine Milderung der Nothlage erstrebt, gebührt ihr der Dank aller wahren Freunde des Volkes. Von Angelegenheiten der auswärtigen Politik steht immer noch die Dardanellenfrage aus der Tagesordnung des öffentlichen Interesses voran. Mehr und mehr bricht sich die Ueberzeugung Bahn, daß in der Uebereinkunft Rußlands mit der Türkei eine Umgehung der Pariser Meerengen-Convention vorliegt. Von nichtenglischen Mächten hat bisher nur Italien sich in einen ausgesprochenen Gegensatz zu dem Verhalten Rußlands und der Pforte gestellt. Im Uebrigen hält man so lange zurück, als der Inhalt des türkisch-russischen Abkommens nicht genau bekannt ist. Von deutscher Seite wird demgemäß neuerdings die vor Kurzem verbreitete Nachricht, daß Deutschland und Oesterreich-Ungarn nur aus ein Vorgehen Englands in der Dardanellenfrage wa-Mßxn, um dann gleichfalls einzuschreiten, als erfunden entschieden dementirt. Auf der anderen Seite verhehlt man sich jedoch auch in Deutschland den Ernst der Situation nicht im Mindesten, wenn man auch hofft, die Schwierigkeiten der Lage auf friedlichem Wege beseitigen zu können. — In Frankreich ist Carnots Vorgänger, der Expräsident Jules Grevy, un- vermuthet rasch gestorben. Mit ihm ist einer der aufrichtigsten und überzeugtesten Republikaner Frankreichs dahingegangen. Seit 1848 stand er — allerdings nicht ununterbrochen — im politischen Leben,- seine eigentliche Glanzzeit begann aber erst mit dem Sturze des Kaiserreiches. Im Jahre 1879 wurde er zum ersten Male zum Präsidenten gewählt, 1885 erfolgte seine Wiederwahl auf sieben Jahre. Aber schon nach zwei Jahren wurde er durch den bekannten Ordensschacher- prozeß, in den auch sein Schwiegersohn Wilson verwickelt war, gezwungen, zurückzutreten, obwohl er selber vollkommen unbescholten aus dem Prozesse hervorging und sich nur einer zu großen Vertrauensseligkeit gegen seinen Schwiegersohn schuldig gemacht hatte. Deutscher Reich. Darmstadt, 11. September. Aus Kassel, 10. September, wird der „D. Ztg." geschrieben: Seine Kgl. Hoheit der Großherzog und Seine Großh. Hoheit der Prinz Heinrich begaben sich in Begleitung des Generaladjutanten Generalmajor Wernher, des Majors v. Groß gen. v. Schwarzhoff, des Flügeladjutanten Hauptmann Frhrn. v. Röder und des Hosstallmeisters Frhrn. v. Riedesel zu Eisenbach heute Morgen zu Wagen nach Oberzwehren und stiegen dort um Vi vor 8 Uhr zu Pferde. — Drei Divisionen des XI. Armeecorps kämpften heute unter dem Befehl Sr. Excellenz des commandirenden Generals v. Grolman gegen einen von Süden her aus Kassel zu operirenden markirten Feind. Bei schönstem Wetter und klarem Himmel verlief das Gefecht, das an die Marschsähigkeit der Truppen zum Theil große Anforderungen stellte, auf das Glänzendste. Nachdem gegen 12 Uhr die Hauptstellung des markirten Feindes südlich von Kirchbauna umfaßt und angegriffen worden war, machte das Signal „das Ganze Halt" dem heißen Gefechtstag ein Ende. Die Truppen marschirten ohne Ausnahme in Cantonnements. — Seine Kgl. Hoheit der Großherzog und Seine Großh. Hoheit Prinz Heinrich begaben sich mit den Herren der Begleitung zu Wagen nach Kassel zurück. — Abends 6 Uhr hatten Seine Kgl. Hoheit der Großherzog den Prinzen Heinrich und die sämmtlichen Generale, Stabsoffiziere und Adjutanten, die höheren Sanitätsoffiziere der 21. und 22. Division, sowie Se. Excellenz den commandirenden General v. Grolman mit seinem ganzen Stabe zu einem Festmahl in das Hotel „König von Preußen" eingeladen. Es waren 120 Einladungen zu dem Feste ergangen. — Gestern Abend war Seine Kgl. Hoheit der Großherzog mit den Herren der Begleitung einer Einladung des commandirenden Generals in dessen Wohnung gefolgt. Es waren daselbst außerdem versammelt die Generale und Commandeure des XL Armeecorps, sowie die Spitzen der Civilbehörden. Berlin, 11. September. Der jüngste Coursrückgang der Reichs- und preußischen Staatsanleihen erregt begreiflicher Weise in weiten Kreisen Aufsehen, zumal im Hinblick auf den steigenden Cours der russischen Staatswerthe. Welche Ursachen indessen dieser auffälligen Erscheinung eigentlich zu Grunde liegen, läßt sich zur Zeit noch nicht mit Gewißheit feststellen. Jedenfalls darf aber die Zuversicht ausgesprochen Fettilleton. Die Cowboys von Santana. Von Friedrich Meiste r. (Nachdruck verboten.) „Fort Lincoln, Santana, Vegas County, Texas. 2. April 1889. Meine gute Else! Jahr und Tag ists jetzt her, seit ich unserer Schwester Johanna andeutete, daß es Dir sehr zuträglich und auch anderen nicht zum Schaden sein würde, wenn Du einmal einen Sommer bei mir zubrächtest. Du entsinnst Dich wohl noch der Antwort, die mir damals zu Theil wurde. Deine Gesundheit wäre nicht sest genug, Texas wäre das Land der plötzlichen, unberechenbaren Temperaturwechsel und überdies wäre ich die allerungeeignetste Persönlichkeit, ein so eigenwilliges und unruhiges kleines Ding, wie Dich, zu behüten und zu bewachen. Deine eigene Ansicht über die Sache lernte ich erst kennen, als es bereits zu spät war- mein Plan wurde daher zu Wasser und Johanna triumphirte, wie gewöhnlich. Jetzt wende ich mich direct an Dich und nicht an Johanna. Du bist neunzehn Jahre alt, liebe Else, und wenn eine Amerikanerin beabsichtigt, jemals einen eigenen Willen zu haben, so beginnt sie damit im neunzehnten Jahre. Willst Du diesen Sommer zu uns kommen? Und zwar gleich nach Empsang dieses Briefes? Meine Frau sehnt sich nach Dir, ich sehne mich nach Dir, und was unseren Jungen anlangt, so ist die Tante Else der unaufhörliche, heißeste Wunsch seines fünfjährigen kleinen Herzens. Ich erwarte, offen gestanden, keine günstige Antwort. Ich habe zu viel Respect vor Schwester Johannas Willensmeinung und Autorität. Nichtsdestoweniger aber lasse ich diesen Brief abgehen. Dein treuer Bruder Armin Hellbrand. Nachschrift. Wenn Du mit der herrschenden Macht eine Vereinbarung treffen kannst, dann schreibe mir umgehend, damit ich Dir bis Santana entgegenkommen kann. Bis dorthin bringt Dich die Eisenbahn. Vielleicht nehme ich Dich auch schon in Hobart in Empfang. Du fürchtest Dich doch nicht etwa vor der Reise? A. H. Ob ich dieser Aufforderung Folge leisten sollte? Selbstverständlich ! Meinte der närrische Junge wirklich, daß es nur einen Willen in der Familie gäbe? Wenn ihm in der That so viel an der Gegenwart seiner quecksilbernen, so schwer zu hütenden kleinen Schwester gelegen war, so sollte er sie haben. Johanna gerieth allerdings ganz aus dem Häuschen, als sie meinen Entschluß vernahm, ich konnte ihr aber nicht helfen. Ich sagte ihr einfach, daß ich reisen wollte und müsse, und ich reiste. Bruder Armin war vor einer Reihe von Jahren nach Amerika gegangen, um in dem stehenden Heere der Vereinigten Staaten Dienste zu nehmen. Als die Eltern gestorben waren, folgten wir ihm über den Ocean und ließen uns in Chicago nieder, um in des Bruders Nähe zu sein. Und nun hatte sein Dienst ihn wieder so weit von uns entfernt. Ich schrieb ihm schon am nächsten Tage, daß ich kommen würde, und zwei Wochen später rollte ich in einem Schlafwagen aus Chicago hinaus gen Westen. Es galt eine Eisenbahnfahrt von fünf Tagen und fünf Nächten und dann noch eine Wagentour von dreißig englischen Meilen oder sechs deutschen. Das war für ein junges Mädchen ohne jegliche Begleitung eine lange Reise, allein ich war ja kein Kind mehr- die Natur hatte mir fünf gesunde Sinne und einen leidlichen Verstand gegeben und so hoffte ich zuversichtlich, mir in kürzester Frist das Wohlwollen und die Protection der Mitreisenden zu erwerben. Ich sollte mich nicht täuschen. Die Bahnbeamten sorgten für mich in einer Weise, die in Deutschland kaum denkbar sein würde. Die amerikanischen Zugconducteure mögen ihre Fehler haben, gegen mich aber betrugen sie sich geradezu rührend väterlich. Schaffner gibts hier nicht und jeder Zug hat nur einen Conducteur. Die Herren besorgten mir die Billers, sie unterrichteten mich, wv und wie ich umsteigen mußte, sie brachten mir Kaffee, sie öffneten und schlossen die Fenster für mich und verschafften mir stets die besten Sitze- auch die Mitreisenden nahmen sich meiner an, und lange, ehe noch Hobart kam, stand eine ganze Armee von Beschützern und Freunden zu meiner Verfügung. Auf dem Perron zu Hobart schaute ich mich nach Armin um — er war leider nicht da. Ich beruhigte mich jedoch sehr bald - hatte ich bis jetzt tausend Meilen zurückgelegt, so konnte es auch aus die noch übrigen fünfzig nicht ankommen; dann war ich in Santana, wo ich sicherlich den Bruder treffen würde. Allein, als ich in Erfahrung brachte, daß von Hobart aus nur ein Zug täglich in der Richtung nach Santana abging, daß dieser Zug nur aus einem Personenwagen bestand, daß ich das einzige weibliche Wesen an Bord dieses Zuges sein würde und daß die Fahrt wegen der Unsicherheit und Mangelhaftigkeit des Geleises nur sehr langsam mit einer Fahrgeschwindigkeit von höchstens zehn englischen Meilen in der Stunde vor sich gehen könnte, da begann mein Muth denn doch etwas zu sinken. Es war 2 Uhr Morgens und ich fühlte mich sehr müde und erschöpft. Zudem erhielt ich einen neuen Conducteur, ein Tausch, bei dem ich nicht gewann, wie ich meinte. Der „Boß" oder Führer dieses Zuges war ein großer, vierschrötiger Mann in grober Kleidung und mit buschigem, verwildertem Bart- während er meine Decken und Gepäckstücke auf dem Sitze mir gegenüber zurechtlegte, stierte er mich aus eine Weise an, die weder höflich noch vertrauenerweckend war. (Fortsetzung folgt.) werden, daß man es nur mit einem vorübergehenden Fallen der genannten deutschen Werthe zu thun hat und daß nicht im Geringsten eine Erschütterung des Reichs- und StaatS- creditS zu befürchten steht. — Ueber die politischen Ergebnisse der Kaiserbegegnung von Schwarzenau wird allerhand hin- und her- gerathen, aber Zuverlässiges weiß man aus keiner Seite hierüber zu melden. Jedenfalls verbleibt dem Ereignisse, selbst wenn eS keine sichtbaren Folgen nach sich ziehen sollte, seine innere Bedeutung, die besonders aus den bedeutsamen Ansprachen erhellt, welche von den beiden Kaisern am Schlüsse der Manöver an die um sie im Halbkreise versammelten Offiziere gerichtet worden sind. Nach zuverlässigen Mittheilungen hob Kaiser Franz Joses in seiner Ansprache hervor, die Manöver hätten durch die Gegenwart des ihm verbündeten deutschen Kaisers an Bedeutung gewonnen. Er wie sein hoher Verbündeter wollten gewiß nur den Frieden erhalten- sollte aber zu den Waffen gerufen werden, so würden beide Armeen gewiß siegreich bestehen. Kaiser Wilhelm dankte in seiner Rede für die ihm gebotene Gelegenheit, den Hebungen der Armee des verbündeten Monarchen beiwohnen zu können. Wepn es sein müßte, würden die beiden Heere Schulter an Schulter kämpfen. Der authentische Wortlaut dieser bedeutungsvollen Ansprachen soll veröffentlicht werden. — Zur Vorgeschichte der Aushebung des amerikanischen Schweine-Einfuhr-Verbotes bringt das Berl. Tagebl." eine Mittheilung, wonach es zu dieser Maßregel erst der Zustimmung des Bundesrathes bedurft hat. Schon im Frühjahr des gegenwärtigen Jahres war, wie das genannte Blatt erfährt, eine Anfrage an die Bundesregierungen ergangen, ob sie mit einer eventuellen Aufhebung einverstanden seien. Sämmtliche Regierungen erklärten sich damit einverstanden. Als nunmehr die Abgesandten der deutschen Regierung sich durchaus befriedigt über die amerika- kanischen Maßnahmen geäußert, stand der Aushebung des Verbotes nichts mehr im Wege. Da aber der Bundesrath nicht versammelt war, die Angelegenheit somit nicht an ihn verwiesen werden konnte, so benutzte man die allerdings zweiselhaste Handhabe seiner Geschäftsordnung, wonach alle Anträge an die Ausschüsse verwiesen werden müssen, wenn der Antragsteller nicht ausdrücklich einen anderen Wunsch äußert, um eine schriftliche Abstimmung herbeizusühren. Dieselbe ergab Aushebung des Verbots, die dann auch alsbald publicirt wurde. Irgend welche äußeren Einflüsse haben sich bei diesem Hergang nicht geltend gemacht. «stufte Nnei, als berechtigt et Bieker'schen N Großh-Mmistemm gereicht/ nachweM Lern von Nachbar £ J° Bieter* i# ■auf, M emt $i. ; bi»®* t $trben m6im' 7 _ 8e#eb»w 'Toiti'tnan^a i :»«•" 19 * tT®!w'“,"sr ’Ut* KtUtt,-« etP I. ■abt ®,eb „ ihre und t,i«6*£füT »f’3e® & dB cc Annahme 2"s'kl°runsd°b he§®etnW*' d die Unter” ,ie 6» ‘ „ ^st-nd- ■ tritt"“1'8 luM des t biT®eserni»‘“"9 0!it der ®oBtiniffion iirb b‘e, t*«1 rar ^'@ten«’ rd-n, ’’’ finde" 7 Geb°"d' " it{ . und W* L $* ,« Zio"" ' Genth' »Xb(‘ fiafe L'Ä'K (s b o1 oiaicr*1 üttje«/ (insbesondere Alt, Barriton und Baß) und gut geschulten Chören zum Ausdruck gelangte. Daß das Publikum in seinen Erwartungen vollständig befriedigt, bewiesen die nach jeder Piöce gespendeten Blumen und die reichen Beisalls- äußerungen. Heute Abend findet ein zweites und letztes Concert der Gesellschaft statt, dessen Besuch wir bestens empfehlen. Silbe!, 10. September. Ein in der vorletzten Nacht in Frankfurt abgelaffener Güterzug der Main-Weserbahn stieß hier auf einen von einem vorhergehenden Zug abgehängten und im Geleise stehen gebliebenen Güterwagen. Die Maschine des Güterzuges, sowie auch der Wagen wurde beschädigt. Das Personal kam mit dem Schrecken davon. A Maluz, 11. September. Eine Reihe der zahlreichen von dem Gouvernement der hiesigen Festung aus Anlaß des Offiziersrencontres Hehl-Leidhecker angestrengten Preß- processe kommt im Laufe der nächsten Woche vor den hie- sigen Gerichten zur Verhandlung. Außer gegen die Redacteure verschiedener Mainzer Blätter ist auch ein Preßproceß gegen einen hier ansässigen Journalisten anhängig gemacht, der nur für auswärtige Blätter correspondirt. Wie verlautet, würden mehrere der eingeleiteten Klagen nicht durchge- sührt, sondern vor der Verhandlung zurückgezogen werden. — Heute war der hiesige Wochenmarkt derart mit O b st befahren, daß kaum Raum war, um die Massen unterzubringen. Trotz der masienhaften Zufuhr hielten die Verkäufer ziemlich zurück und erst zum Schlüsse des Marktes sind niedrige Preise eingetreten. A«»z«g aw» -en Stan-esamtsreglsteri* der Stadt Gretzeu. Aufgebote. September: 5. Earl Friedrich Michael Adolf Herber, Sattler dahier, mit Emilie Julie Johannette Wilhelmine Faber dahier. 5 Johann Heinrich Müller, Schlosser dahier, mit Elisabeths Christine Bechtoldt dahier. 7. Georg Aumüller, Kaufmann, mit Karoltne Groll, beide zu Darmstadt. 7. Heinrich Naumann, Dienstknecht dahier, mit Elisabeth« Weigand zu Fronhausen. 8. Georg Dietrich Wilhelm Martin Müller, Metzger dahier, mit Marte Wilhelmine Marx von hier. 8. Wilhelm Heinrich Tränkner, Stationsgehülfe bei der Matn- Weser-Bahn dahier, mit Elisabeth Schmitt Hierselbst. 9. Georg Martin Gleiser, Instrumentenmacher zu Marburg, mit Ltsette Wilhelmine Trisch zu Allendorf. 9. Ehrhard Magnus, Lehrer dahier, mit Elise Emilie Schellenberg zu Herborn. 11. Georg Reinhardt, Taalöhner dahier, mit Marie Weitzel dahier. 11. Peter Weber, Schreiner zu Burg-Gemünden, mit Mariana Heller daselbst. Eheschließungen. September: 9. Dr. Joh. Michael Maria Weckbacher, practischer Arzt zu Ober-Wesel a. Rh., mit Wilhelmine Theodore Wtlker Hierselbst. 9. Eduard Wilhelm Krumm, Kaufmann dabier, mit Elisabeth Margarethe Klein hterselbst. 11. Johannes Heß, Gartner dahier, mit Ltsette Förster hterselbst. August: 28. Dem Schreiner Georg Vetth ein Sohn. September: 2. Dem Schneidermeister Wtlh. Hammel III. eine Tochter. 4. Dem Lehrer Wllhelm Ttlley ein Sohn, Arthur. 5. Dem Bremser Johs. Sehrt ein Sohn, Wilhelm. 5. Dem Bterverkäufer Johs. Becker ein Sohn, Karl Heinrich. 5. Dem Schneidermeister Carl Handrtch ein todtgeborenes Kind männlichen Geschlechts. 7. Dem Magaziner Carl Richter ein Sohn. 7. Dem Dienstknecht Ernst Martin ein Sohn, Karl Friedrich. 9. Dem Straßenkehrer Job. Adam Leismann eine Tochter, Marte. 9. Dem Agent Wilh. Poppelsdorf eine Tochter, Hermbre Angelika. 10. De« Schreiner Georg Beck eine Tochter Fried» Georgine. Geflorbrnr. September: 4. Robert Max Richard Wellhaufen, 7 Jahre alt, Sohn von Gärtner Heinrich Wellhausen dahier. 5. Elise Gürtler, 27 Jahre alt, Ehefrau von Taglöhner Heinrich Gürtler von Leidhecken. 8. Hermann recte Alexander Freundt, 30 Jahre alt, cand. med. dahier. 9. Marte Leismann, 7 Minuten alt, Tochter von Straßenkehrer Johann Adam Leismann dahier. 10. Christian Reiber, 74 Jahre alt, Rentner dahier. Arr-Mg aus Öen Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getränte. Den 6. September. Johannes Becker, Fuhrmann in Gießen, und Henriette Müller, Tochter des zu Grüningen verstorbenen Schuhmachers Peter Müller. Den 9. September. Balthasar Dapper, Bremser in Gießen, ein Wittwer, und Katharine Magdalene Lemp, geb. Gräf, Wittwe deS zu Gießen verstorbenen Dtenstmanns Christian Lemp. Denselben. Eduard Wilhelm Krumm, Kaufmann in Gießen, und Elisabeth Margarethe Klein, Tochter des MetzgermetsterS Johannes Klein in Gießm. Getaufte. Den 6. September. Dem Schreinermeister Ferdinand Wted- meyer ein Sohn, Walter, Georg Johann Ferdinand, geborm dm 24. Juli. - Denselbm. Dem Taglöhner Heinrich Brück ein Sohn, Karl, geborm den 26. Juni. Denselben. Dem Glasermeister Heinrich Arnold eine iTochter, Marie Elisabeth, geboren den 21. Juli. Denselbm. Dem Schuhmachermeister Eduard Engeler ein Sohn, Otto Eduard August, geboren den 31. Juli. Den 10. September. Dem Conditor Ludwig Döll ein Sohn, Hermann Karl, geboren den 14. August. Denselbm. Dem Schneider Jakob Peter Nolte eine Tochter, Margarethe Elisabeth, geborm dm 10. August. Beerdigte. Den 6. September. Ludwig Joseph Karl Sang, Agent in Gießen, Sohn des Agenten Karl Friedrich Sang;in Gießm, alt 26 Jahre, gestorben den 3. September in Frankfurt a. M. Univevfitäts - Nnchvichten. G. Erlangen, 10. September. Die ordentliche Professur für orientalische Sprachen in der philosophischen Facultät der hiesigen Universität wird in eine ordentliche Professur für indogermanische Sprachwissenschaft umgewandelt und der Prtvatdocent an der Universität München und Studtmlehrer am Maximilians-Gymnasium daselbst Dr. G. Geiger zum ordentlichm Profestor der indogermanischen Sprachwissenschaft an der hiesigen Hochschule ernannt. Verkehr-, £anö« unö Volkswirtschaft. Gieße«, 12. September. Marktbericht. Auf dem heuttgm Wochenmartt kostete: Butter pr. Pfd. 1,10—1,25, Hühnereier 1 St. 6-7, 2 St--4, Enteneier 1 St.--4, 2 St. - 4, Käse pr. St. 7—10 4, Käsematte pr. St. 3 4, Erbsm vr. Liter 25 4, Linsen pr. Liter 29 4, Tauben pr. Paar X 0,60—0,70, Hühner pr. Stück JL 0,90—120, Hahnen pr. St. JC 0,40-0,75, Enten pr. Stück JL 1,70-2,00, Ochsenfleisch pr. Pfd- 70—76 4, Kuh- und Rindfleisch 60-64 4, Schweinefleisch 60-70 4, Hammelfleisch 50-74 4, Kalbfleisch 56—60 4, Kartoffeln pr. 100 Kilo 6,00—8,00, Weißkraut pr. St.--4, Zwiebeln per Centner JL 4,00—5.00, Milch per Liter 12-18 4. Nidda, 9. September. Der gestrige IBt eh markt war sehr gut befahren, auch war eine größere Zahl Simmenthaler Bullen und Kalbinnm zum Verkauf aufgestellt, für welche hohe Preise erzielt wurdm. Schwatne warm in großer Mmge aufgettiebm, sie wurdm jedoch nicht sämmtlich verkauft. Brodpreise vom 13. bis 27. September 1891. Bei de« Bücke*« 4 1 Kgr. (2 Pfd.) Tafelbrod 2 . (4 „ ) Tafelbrod . 1 , (2 „ ) Weißbrod . 2 , 14 , ) Weißbrod . 1 ■ (2 „ ) Schwarzbrot» 2 , f4 „ ) Schwarzbrod 3 „ (6 „ ) Schwarzbrod .......88 bet L. Kämmerer 32 66 bei L. Kämmerer 64 31 62 29 58 bei K HaaS, L. Keil, I. Lein 87 2 4 1 2 3 1 2 3 (4 , (6 , 1 «gr. (2 Pfd. 2 (4 „ ) Bei de« Vrodverküufer«. 4 Tafelbrod............. 33 Weißbrod 31 „ 62 Schwarzbrod 29 58 bei K. Heuser, I. Thomas 87 Gießen, den 12. Seplbr. 1891. Großh. Polizeiamt Gießen. Fresenius. die reichhaltigste Auswahl der gedte- | gensten, modernsten Herren- und l Knabenkleider, sowie vorzügliche Stoffe zur Anferti- । gung nach Maass und zum Verkauf nach Meter zu sehr mäßigen Preisen bet Gebrüder Stamm, Markt und Schulstraßen-Ecke. Größere Partien Herren- und Knaben - Anzüge, Joppm, Paletots rc. rc., sowie ein Posten dauerhafter Buxkins im Ausverkauf zu wesentlich ermäßigten Preism.7978 — In hunderttausende von Familie« hat sich das Ver- sandgeschäfl Mey & Edlich in Letpztg-Plagwttz nicht nur einzuführm, sondern vor Allem dauernd etnzubürgern gewußt. Erreicht ist dies einzig durch unentwegtes Festhalten an dem Grundsätze, nur gute, brauchbare Waaren zu möglichst niedrigm Preisen zu liefern, und durch das fortgesetzte Bestreben, stets vom Nmestm das Beste der schon vorhandenen Waaren-Auswahl hinzuzufügen. Den besten Beweis hierfür liefert der soeben erschienene Herdff- Catalog des genannten Geschäfts; die Menge der in demselben durch zahlreiche Abbildungen veranschaulichten Artikel ist ganz erstaunlich. Es liegt im Interesse des Einzelnen, wie jeder Familie, sich den erwähnten Catalog kommen zu lasten. Das Versandgeschäft Mey & Edlich in Letpzig-Plagwitz versendet denselben auf Verlangm überallhin unmtgeltltch und portofrei. Türken-Loose. ÄÄ Haupt - Treffen FreS. 400,000.— 8051 Kleinster , , 400.— Stets vorräthtg bei Schulhof & Co., Bankgeschäft Gießen, Marktstraße 4. Frankfurt a. M., Zeil 69. Temperalur -er Lahn und Lust gemestm am 12. September, Vormittags zwischen 11 und 12 Uhr. Master 15, Luft 20 Grad Reaumur. L. Cür. Rübsamen Wwe. Hettzeöotenes. Ä. Schlchthm. ßreibank. [8095 Von heute Samstag ab: Faselochsenfleisch, per Pfd. 30 Pfg. Hausverkauf. 8135} Ein HanS mit Lade«, Hinterhaus, Hof und Gatten, in günstiger Lage ist wegzuash. unter günst. Bedingungen zu verkaufen. 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Js. ftattgefundenen Einquartierungen von jetzt ab an den gewöhnlichen Zahltagen bei der Stadtkaffe in Empfang genommen werden können. Bis zum 1. k. Mts. nicht abgeholte Beträge werden den betr. Quartierträgern gegen eine Vergütung von 10 durch den Kaffeboten zugestellt. Gießen, «den 10. September 1891. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________________Gnauth.____________________8157 F euer spritzen in jeder Art und Größe, für Hand- und Dampf-Betrieb, sowie Reparaturen und Umbau älterer Maschinen nach den neuesten Verordnungen, ferner sämmlliche Feuerwehr-Ausrüstungsgegenftäude liefert unter Garantie billigst 783 Carl Metz in Heidelberg. Rud. Sack s verbesserte Säemaschinen j mit Aushebevorrichtung mittelst Druckhebel, Universalpflüge mit und ohne Stahlgründel in allen Grützen vorräthig bei 8119 A. Buch, Maschinengeschäft in Hnngen (Hauplvertreter für die Provinz Oberheffen). •••••••••••«eieeeeeeeeeee • Frankfurter Zeitung X @ «ud Handelsblatt. 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Die vorgenannte älteste und grötzte deutsche Lebensversicherungsanstalt zeichnet sich aus: durch ihr stettges Wachsthum — ihr Versicherungsbestand betrug: Ende JL v4L // // // // /, ff n n n n 7 100 000 43 700 000 72 000 000 103 800000 181 400 000 347 100 000 550 500 000 585 700 000 1829: 1838: 1848: 1858: 1868: 1878: 1888: 1890: 2. durch die Beständigkeit ihrer Theilhaberschast — der Abgang bei Lebzeiten stellt sich bei ihr niedriger, als bei fast allen anderen 1. Ende Lebensversicherungsanstalten —; 3. durch die verhältnitzmäßige Größe ihrer Fonds und insbesondere ihrer Sicherheitsfonds; 4. durch die große Sparsamkeit ihrer Verwaltung; 5. durch die Höhe ihrer Ueberschüffe und die volle unverkürzte Rückgewähr derselben lediglich an die Versicherten. Die Versicherungen Wehrpflichtiger bleiben ohne Zu- ^schlagprämien auch im Kriegsfälle in Kraft. Versicherungsanträge werden entgegengenommen und jede weitere Auskunft wird gerne ertheilt von F. Gros, 8110]Frankfurterftraße 7. Die tandwtrlhschaftl. Winterschute m Darmstaöt beginnt ihr 26. Schuljahr DienStag den 2. November. Die Anmeldung neu eintretender Schüler hat mündlich oder schriftlich bis zum 25. October bei dem Vorsteher der Schule, Herrn Landwirthschasts-Jnspettor Gtimmet-Darmstadt, Hügelstraße Nr. 4, zu erfolgen. Programm, Statuten, sowie das Verzeichniß aller seitherigen Schüler stehen gratis und franco zu Diensten. [81U 8155] Ein Knecht auf sofott gesucht- Neuenweg 33. Verloren ein zweireihige- Granatarmbanv in Lollar oder auf dem Wege von Kirchberg bis Bahnhof Lollar. Finder wird gebeten, dasselbe gegen Belohnung in der Expedition dieses Blattes abzug. [8146 Den Empfang der neuesten Regen-Mäntel, Angnets und Räder» in größter Auswahl zeigen ergebens! an Meyerhoff & Goslar 7962 8068 Der Borstand. Der Vorstand 8123 Bier im Glas. Der Vorstand. Karten (bei den Vorstandsmitgliedern erhältlich) im Vorverkauf 50 H, an der Kaffe 70 H. (8142 Freunde der Sache ersucht Der Vorstand. vermielhen. Ttefenweg 6. 8150] Kleines Logis zu vermiethen- Krofdorferstraße 17. 8122 die Exved- d Bl. [8086 über ausgedehnte Localitäten zu verfügen. D. O. (8126) Neuen Baue 5 8160 Kirchenplatz 4 miethen. nahe der Zeil 4453] Möblirtes Zimmer zu vermiethen. Leltersweg 30. 3‘/.% do. Heinrich Zeiss, Frankfurt a. Main. CD mit schönen Gebäuden und 2 bis 500 Morgen Ländereien gegen beliebig hohe Anzahlung mzukaufen. I. Emanuel, Immobilien, und Hypotheken. K L7c°n7m°n, j Geschäft, Sandweg 30 ui Frankfurt a. M.8124 Große Müblgaffe 21. I vom auch 4o/o Mainzer St.-Anl. (Belfcnf. Berarv.-Ac» Disconto-Comnmnr -Antd Darmstädter SunLtld. Dresdener Baick-Act Rordd. Lloyd-Act. Wiener Bankver.-Act Oest. Credit-Act. Oest. Staatsb.-Att. cd E E cd gegr: 1846 Sonntag den 13. u. Montag den 14. September: Kirchweihfest zu Wieseck. 3% Reichsanleche 3t'L % do. 3% Preuß. Consoir , 8086] Wo könnte ein durchaus zuverlässiges Mädchen ohne gegenseitige Vergütung das Kochen erlernen? Gefl. Offerten erbeten unter E. 8. an Montag Abend 8 Uhr: Uebung. Nach derselben Zusammenkunft in der Restauration Thoma. Berichterstattung über die Delegirtenversammlung in Worms. i- m 8147] Schöne Familienwohnung im Vorderhaus tu vermiethen. Wwe. Raget, Brandgasse 4. Riegenturnen: Dienstag und Freitag Abends v. 8—IVUHr, Kürturnen und Fechten: Mittwoch Abends v. 8—10 Uhr, Turnen der Männerriegen: SamstagAbds. v. 8—IVUHr. Alle Mitglieder werden freundl. gebeten, pünktlich theilnehmen zu wollen. — Trull unD Verlag 6« Brühl'schev Drucker« (Fr. Tdc. Pietsch) in lLießen. Frankfurter Hypothekenbank Pfandbriefverloosung am 17. Juni 1891. Obstbauverein Gießen. Dienstag den 15. September, Abends 8 Uhr, im kleinen Bäuerischer Gesangverein. Sonntag den 13. September r.: Ausflug nach dem Windhof. Hierzu laden freundlichst ein Die Wirthe: Georg Dorfeld. Gerhard Schneider Adam Ziegler. Gesangverein Germania. Sonntag den 13. September: 2. Stiftungsfest, mb. mit Concert, Theater und Tanz im Saale des Cafe Leib. Saale von Steins Garten V er Sammlung behufs Conftituirung eines Local-Comito's für die Obstausstellung 15.—22. October. Um zahlreiches Erscheinen der Mitglieder wie In der Nähe einer großen Stadt, am liebsten bei Cassel, suche ich für einen sehr zahlungsfähigen Oeconom ein Hofgut Coursbericht von E. Wasserschieben, Bankgeschäft Frankfurter Börse vom 12. September 1891. Schlußcourl- 1 Uhr 15 Min. Kirchweihfest zu Wieseck. Sonntag den 13. und Montag den 14. September findet Tanzmusik im Gasthaus zum Gambrinus statt, wozu ergebenst einladet Karl Rühl. NB. Durch Neubau eines großen Saales bin in die Lage versetzt, Dresden. Ecke Gutzkow- und Rabenerstraße. ■>■■■■ ■_ Militär-Pädagogium Dir. MIIISCHb Schnellste und sicherste Vorbereitung für Fähnrichs-, Einjähr. Freiwilligen- und Primaner-Exame«. Wie in früheren Jahren, so bestanden auch diesmal wieder meine sämmtlichen Zöglinge. Avantageure für die ganze dentfche Armee. Empfehlungen aus höchsten Militär- und Cioilkreisen. 8108 8078] Wegen plötzlicher Erkrankung des seitherigen Mädchens auf sofort ein braves jüngeres Dienstmädchen gesucht. Zu sprechen 10—1 Uhr Mittags und nach 7 Uhr Abends. Löberstraße 5,1. Erdgeschoss, erster und zweiter Stock. Ich bitte um zahlreichen Besuch und belieben Sie alle Aufträge in S> meinen Artikeln dahin zu adressiren. [8109 8152] Eine Wohnung zu vermiethen. Mühlgasse 14 8130] Familienwohnung zu vermiethen. Sonnenftraße 7. Mittwoch den 10. September: Grosses Concert ausgeführt vom Mufikcorps der Gießener Freiwilligen Feuerwehr. Anfang 8 Uhr. Bier im Glas a 12 H. Eintritt 30 H. tST* Der Reinertrag wird zu Gunsten der Familie eines verunglückten Kameraden verwandt. 8156 . Karten im Vorverkauf find zu haben bei den Herren Daniel Heil, Ernst Challier, Musikalienhandlung, und G. Gühlholtz, Cafe Leib. r dei der am 17. Juni 1891 vor Notar stattgehabten Verloofung sind von unseren Pfandbriefen die folgenden Nummern zur Rückzahlung auf den 1. October 1891, mit welchem Tage die Verzinsung endigt, gekündigt worden ES beziehen sich diese Nummer« auf sämmtliche Serie« und Literae sowohl unserer 3V2%tßcn als unserer 4°/oigen Pfandbriefe, also auf alle Stücke welche eine dieser Nummern tragen. Bemerkt wird hierbei, daß die Jahrgänge 1886 und folgende unserer 4 0/ofaen Pfandbriefe von der Verloofung ausgeschlossen wurden, Nummern dieser Jahrgänge deshalb in dem Verzeichniß überhaupt nickt vorkommen. w Nr. 275. 464. 786. 977. 1048. 1090. 1784. 1901 1965. 2171 2425 2999. 3166. 3480. 4022. 4167. 4399. 4582. 4644 . 5080. 5111 5245' 5524. 6036. 6182. 6543. 6679. 6701. 6844. 7899. 8246. 8254. 8435* 8802. 9159. 9452. 9860. 10923. 11163. 11168. 11624. 11759.11774 11775. 11985. 12031. 12093. 20335. 20379. 20585. 20952. 21563. 22247. 22923. 23177. 23189. 23315. 23421. 23559. 24105. 24219 24603. 24682. 25145. 25354. 25483. 25746. 26248. 26302. Die Rückzahlung dieser heute gekündigten Pfandbriefe erfolgt vom 1. October 1891 ab. Auf solche Stücke, welche erst nach dem 31. October 1891 zur Einlösuna gelangen, wird für die Zeit vom 1- October 1891 ab bis auf Weiteres ein 2o/oifler Depositalzins vergütet. ' B Aus früheren Derloosungen find «och rückständig r Serien Lit. Q Nr. 5263. Serie XII Lit. N Nr. 3606, 5664, 6143; Lit. 0 Nr. 232, 1104 2900 12935 • Lit. P Nr. 1238, 1343, 1846, 3125; Lit Q Nr. 1885, 2674 6624* Lit. R Nr. 458, 1042, 1229, 1647, 2276. ' Serie XIII Lit. 0 Nr. 22649; Lit. P Nr. 21012, 22649; Lit. Q Nr. 20936 23088 23254, 23448; Lit. R Nr. 22966. Die Einlösung erfolgt bei unserer Kasse (Junghofftraße 12), wie auch durch Vermittelung unserer auswärtigen Einlösungsstellen, insbesondere: in Darmstadt bei der Bank für Handel «nd Industrie, , Gießen bei Herrn A. Heichelheim, „ Mainz bei Herren Schmitz, Heidelberger & Co., „ WormS bei Herrn Ed. Herz. Ebendaselbst wird auf Wunsch der Umtausch der verloosten Stücke gegen neue 3 V2 % oder 4 %ige Pfandbriefe zum Tagescours besorgt. Die Controle über Verloosungen und Kündigungen unserer Pfandbriefe übernehmen wir auf Antrag kostenfrei; Antragsformulare, aus welchen die Bedingungen ersichtlich sind, können an unserer Kasse, sowie bei unseren EinlösungSsteUen bezogen werden. [5758 Frankfurt a. M., den 17. Juni 1891. Frankfurter Hypothekenbank. Ein zuverlässiges älteres Mädchen oder Frau wird zu zwei einzelnen Leuten nach ausw. gesucht. Näheres 8032] Grünbergerstraße 28, II. Per L Februar zwei Läden mit Wohnung zu vermiethen. i Gesduiftsverleguiig. c Mein Engros-Lager in Webgarnen, Strickgarnen, Kurzwaaren, <ö Bindfaden und Seilerwaaren befindet sich in meinem neu umgebauten HauSe ß Liebfrauenstrasse 6 8158] Ein zugfeftes einspännig gefahrenes Pferd ist preiswerth zu verkaufen- Zu erfragen in der Exped. d- Bl. 7870] Ein unverheiratheter Bursche zum Fahren mit Pferden gesucht- Zu erfragen in der Exped. d- Bl- _ 8075] Ein ordentlicher HauSburfche kann sofort eintreten; solche, die schon in einer Metzgerei gearbeitet haben, werden bevorzugt. W. Kaufmann, Lenz'scher Felsenkeller. 8127] Zum 15. October wird eine selbständige Köchin mit guten Zeugnissen gesucht. Ludwigsplatz 9, 2. Stock. _ 8115] Jüngere solide Verkäuferin sucht per October Stelle. Gefl. Offerten unter Chiffre L. 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Näheres sagt die Exped. d. Bl. [8151 Kt 171 8133 83 70 978 5 83 70 97.75 4% Ung. Gold-Rente 5% Jtal. Rente 4V5% Oest. Silber-Rente 3% Portugies. Anl. 89 70 89 90 7860 38.90 173 60 Lomb. E-eB.-Acr. 91.00 130 00 Buschtherader E.-B.-Act 411 25 135.40 Elbthal-Bahn-Act. 188 00 1)2.00 Gottbard-Bahn-Act. 129 70 94 50 Schweizer Nordoft-B.-Act. 124.70 241 75 .Mainzer E.-B.-Act. 110 10 246 50 Marienburger E.-B.-Act 55 10 101-801 Ver. KönigS-Laurab-Act 112 50 154.201 __________Tendenz: fest. Dtt heutig« Stammet umfaßt 10 Seite«.