(891 Donnerstag den 12. März R». 60 Amts- und Anzeigeblutt für den "Kreis Gieren IMVVI»>, ■F'l»_U8PJiigSL,U_l! Mmece-«??81.JE' ■ ■■MJBMPU.Jtt.==er=r= Hratisßeikage: Gießener Kamilienßlätter. W SF-l 2lmtlid?er Therl. mmwi isil»storten Schriftart und Ä8«fl|mf 86« Anzeigen zu der RechmittogL für dm fcigtrit'd Lag erscheinenden Nummer bis vorm. 10 llhr. Alle Amnmcen-Bureaux de- In- und Lu-l«ndeZ nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen auf die Steuerreform bezüglichen Vorlage« hinter sich zu haben, deren Durchberathung in bedeutend kürzerer Zeit ermöglicht wurde, als man zuerst annahm. März 1891. Casp ary, Kie Meß euer aaalHteeUttet dem Anzeiger dreimal d «igelest. Controltages bis Militärgesetz. Gießen, den 5. Der >8|eifr$« scheint täglich. -ft« ßlu-nahme bt3 Montags. Lager 1442 lum-polirten Möbeln, aller Art, Blumen- ppiche, Läufer und n Preisen! iethe! ireinerwerkstätte! | einschließlich Mitternacht unter dem Oberstlieutenant z. D. und Commandeur des Ländwehr- bezirks Gießen. 2. Appell Nachmittags 1 Uhr 30 Minuten - Wehrleute I. Aufgebots aller Waffen und Ersatz-Reservisten. D. Zu Hungen am 3. April 1891 an dem Friedhose für die Bewohner von: Bellersheim, Bettenhausen, Hungen, Inheiden, Langd, Langsdorf, Muschenheim mit Hof-Güll, Ronnenroth, Obbornhofen, Rabertshausen mit Ringelshausen, Rodheim mit Hof-Graß, Röthges, Steinheim, Trais-Horloff, Utphe, Villingen. 1. Appell Vormittags 9 Uhr 30 Minuten: Reservisten, sowie zur Disposition der Truppentheile und der Ersatz-Behörden entlassenen Mannschaften aller Waffen. 2. Appell Vormittags 10 Uhr 30 Minuten: Wehrleute I. Aufgebots aller Waffen und Ersatz-Reservisten. E. Zu Lich am 3. April 1891 am Bahnhof für die Bewohner von: Albach, Birklar, Dorf-Güll, Eberstadt mit Arnsburg, Ettingshausen, Garbenteich, Grüningen, Holzheim, Lich mit Albacher- Hof, Kolnhausen und Mühlsachsen, Münster, Rieder»Bessingen, Ober-Bessingen, Ober-Hörgern, Steinbach.j 1. Appell Nachmittags 3 Uhr: Reservisten, sowie zur Disposition der Truppentheile und der Ersatz-Behörden entlassenen Mannschaften aller Waffen. 2. Appell Nachmittags 4 Uhr; Wehrleute I. Aufgebots aller Waffen und Ersatz-Reservisten. Besreiuugsgesuche sind bis längstens 8 Tage vorm Appell auf dem Dienstwege durch das Hauptmeldeamt einzureichen und müssen durch die Bürgermeisterei beglaubigt sein — werden aber nur im dringendsten Nothsalle genehmigt. Die Lcute treten in bürgerlicher Kleidung an: Stöcke, Schirme, Pfeifen und Cigarren sind vorher abzulegen. Die Militärpapiere (Paß und Führungszeugniß) müssen zur Stelle sein. Sämmtliche Mannschaften stehen im Lause des ganzen Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. 2 Mark 20 Pfg. aW Bringerloha. Lurch die Post bqtfF- 9 Mark 50 Pfq. Redaclion, Q^cbt-Ov und Druckerei' Fe rechn 6) . ,iS mache ,ch M 1 Kuler, u, . [2201 We|nhandiuig Gießen, am 6. März 1891. Betreffend: Frühjahrs-Controlversammlungen. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen 56r.e» eulidher 7' >Cbr io"n. s,,„bir "«ins feirfr , b-Iucht. > b°« uugili-rn»?" Sori?“'591** £'!$*' » % b°»m notauä- 7-r ^°°">-r- i *’ budtt vS. ? 3nte«iit JM*- Kreit«» in ®"e ^ticr d-s ” Gegenwart der ?®™*> A-k-rb°u- ’ b*'9« P°mo- " iu»«G die er- *lbt Mann *t am Eychmen S>°dt (bit gtabt= ferne Felge geben), lr, »reffe für das (äjlid) machte«, nor ■c diesmal reichllche !t Ijaben, in einem Dr. Braden über- auschule zu Fried- Tefchästssthrn des her des Gartens, ^mte, durch andere ii>tt zurücklrete und ^jährigen Dozenten C. Reichelt, welcher r Naturwissenschaften Friedberg berufen Befolgung der guten ch nun den Wunsch luttergarten, sondern , wie derselbe selbst latent ivirftu möge böei^e/fen. Aber in die Mutter Erde i)t । die vva dieser Lamen zeitigen nnd r in Form geistiger daß sw ihre Aufgaben itend, zu einer nach >es Obstbaues werden Schmidt empfahl ein- r allen Bevölkerungs' aus nahm Kreisrath Es wurden dann vereinigte ein durch ilie Kruse recht am- (er und Schüler der eine freundliche Er- ld letztere zu fleitzign in. ________ tegung ein«.*™ 2 Anker" -«$= und *-'!-« ftatt, rnelche neben der «tsgeietzgebnng* hnhunQ der Öl0B 1 Mhreud eine %b: -r jftw« ■eiP«*"”9',,« ®ann= waten, 2OP®' i|,r6¥S6on»entton«li »1 rfJjeJ *•** k'Kr laetW^lb Lehrer 3 b |t "«* 16 W? ’rt M * Ihn zu Altmeister Spohr nach Kassel schickten. Hier bildete er sich zu einem hervorragenden Geigenspieler aus und gebürte als solcher lange Jahre dem hiesigen Hosthealer- Orchester an. * Glasgow, 6. März. Der Ausstand der Hochofenarbeiter kann nun als beendigt betrachtet werden, da die Arbeiter sich seit Anfang der Woche mit den Arbeitgebern unter vollständiger Nichtberücksichtigung der englischen Nnionssührer in Verbindung gesetzt und sich den Bedingungen der Hochosenbesitzer unterworfen haben. ’ Der fünfmonatliche Kampf endete mit einer v o l l st än di g e n Ni e d e r l a g e der Arbeiter- dieselben mußten sich außerdem noch eine Lohnverminderung von 20 Procent gefallen lassen. Hinsichtlich der Sonntagsarbeit mußten die Arbeiter ebenfalls nachgeben. Der Ausstand hat die englische Hochofenarbeiter Union ungefähr 20,000 Lire gekostet und wenn auch die Hochofenbesitzer durch das fünfmonatliche Stillstehen ihrer Hochöfen geldlich stark geschädigt wurden, so haben sie immerhin die Genugthuung, den Aufhetzungen der Unionistensührer auf längere Zeit hinaus die Spitze abgebrochen zu haben. Ltngesandt. Berrer«, 10. Marz. Ihr geschätztes Blatt brachte schon mehrere Artikel über den Bahvba« Londorf-Lollar refp. Londorf-Gietzen. Daß das Project Londorf-Gießen ganz entschieden daS richtigere ift, ist In Vielem schon gesagt; doch ist es unbegreiflich, daß man die Bahn von Londorf aus über Ortschaften führen will, denen dieselbe gleichgültig ist, wogegen man bet kleiner Schwenkung nach links eine Ortschaft berührt, deren Bahnversandt den vieler anderen Ortschaften bedeutend überragt, welche lebhaftes Jnteresie an diesem Bahnbau hat und auch ihrerseits Opfer zu bringen bereit ist. In dieser Ortschaft — Beuern — sind z. B. sieben im Betriebe befindliche Lungsteinbrüche, in welchen über 50 Arbeiter beschäftigt find, ebt Pflastersteinbruch, dessen Steine sich zum Versandt bestens eignen, und neue Brüche könnten noch aufgethan werden. Die Rentabilität dieser Brüche kann sich bet bequemerem und billigerem Transport ums Doppelte erhöhen. Ferner sind Ockergräbereten, Ziegelei, Dampfmühle, großes Frucht- und Mazzengeschäft rc. vorhanden, welche den Güterverkehr sehr unterstützen. Auch sind nicht unberücksichtigt zu lassende Braunkohlen-, Kieselguhr- und Etsenstein- felder vorhanden, deren Inbetriebsetzung nur vom Bahnverkehr abhaugt. Alles dieses, sowie der bedeutende Personenverkehr berechtigt die Gemeinde Beuern zu dem lebhaftesten Wunsche, in den Bahnverkehr mit ausgenommen zu werden und liegt auch kein Grund vor, dieselbe bei der Bahnverbindung Londorf-Gießen auszuschltetzen. H. Literatur unt Kttttfi — Ueberrcttchungen originellster Art bietet in öfterer Wiederkehr di- rümlichst bekannte Zeitschrift »Schorer» AamMeilblitt" seinen zahlreichen Lesern. Diesmal ist es eine „Theater-Nummer", welche die Redactton herausgegeben hat. Diese Nummer dürfte des Beifalls aller derer gewiß sein, welche für die Welt der Bretter sich inter- tiftren. Illustrativ ist die Nummer von berufenster Künftlerhand (Arthur Kampf) mit vielen und den Gegenstand in treffender und meist humorvoller Weise behandelnden Bildern reich ausgestattet, während der verbindende, amüsant und geistvoll geschriebene Text von Max Grube, dem Oberregisseur des Königlichen Schauspielhauses ru Berlin, und Julius Freund, dem wohlbekannten, gemüthoollen Theaterschriftsteller herstammt. Wir geben im Nachstehenden die Kapitelüberschriften: Der Dichter; Der Autor beim Director; Eine neue Rolle; Auf der Probe; Von den Directoren: 1. Species: Der Hoftheaterdirector; 2. Species: Der Modetheaterdirector; 3. Species: Der Provinzdirector; 4. Species : Der Schmierendirector; — Theatermutter und Theaterkind; Die Naive; Der große Tenor; Momentbilder aus dem Publikum; Der Autor hinter den Culisfen; In der Garderobe: Geschminkt; Hut ab; Die Claque; Der Requisiteur; Im Foyer; Theaterhumor. — Selten haben wir eine Zeitschriften-Nummer gesehen, welche durch ihren wirklich originellen Inhalt uns so viel Vergnügen bereitet hätte, als diese „Theater-Nummer von Schorers Familienblatt". Wöchentliche Neberficht der Todesfälle in Gießen. 9. Woche. Vom 1. März bis 7. März 1891. Einwohnerzahl: 20 611 (incl. 1600 Mann Militär). Sterbltchkeitsziffer: 35,3’/oo bezw. 22,7 nach Ausschl. der Ortsfremden. Kinder Es ftarben an : Zusammen: Rachenbräune 1 (1) Lungenschwindsucht 3 (1) Acute entzündliche Erkrankungen der Ath- mungs-Organe 1 (1) Andere bekannte Krankheiten 8 (1) Selbstmord durch Erhängen 1 (1) Erwachsene: hn vom 1.Lebensjahr: 2.—lb.Jahr: 1 (1) 3 (1) - - 1 (1) 5 (1) 1 2 1 (1) Summa: 14 (5) 10.(4) 1 3 (1) Anm. Die in Klammern gesetztm Ziffern geben an, wir viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von Auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen Schwarze rein wollene Kleiderstoffe (glatt und gemustert) zu Fabrikpreisen Hi 394 Gehr Stumm. Berarrutmachung. Aufschrift der Postsendungen. Zur Sicherung schneller Beförderung und Bestellung der Postsendungen mSsien owf denselben Empfänger und Bestimmungsort so genau bezeichnet sein, daß jeder Ungewihhett vorgebeugt roirb. Datei sind namentlich folgende Punkte zu beachten: 1. Bei Postsendungen nach größeren Orten ist in der Aufschrift die Wohnung des Empfängers möglichstgenauanzugeben. Auch ist es von Wichtigkeit, daß die Wohnungsangabe stets an derselben Stelle der Auffchrift, nämlich unten rechts, unmittelbar unter der Angabe des Bestimmungsortes, erfolge. 1. Auf den nach Berlm bestimmten Sendungen ist, außer der Wohnung des Empfängers, der Postbezirk (0., N., NO. rc), in welchem die Wohnung sich befindet, hinter der Ortsbezeichnutrg -Berlin" zu vermerken. I. Gibt es mit dem Bestimmungsorte gleich oder ähnlich lautende Postorte, so ist dem Ortsnamen eine zusätzliche Bezeichnung beizufügen. Welche Zusätze für die Ortsnamen im Post» verkehr als maßgebend anzufehen sind, ergibt sich auö dem „Ver- zeichniß gleichnamiger oder ähnlich lautender Postorte", das zur» Preise von 10 Pf. durch Bermfttelnng jeder Reichs-Postanftatt bezogen werden kann. 4. Wenn der im Reichs-Postgebiet belegene Bestimmungsort zwar mit einer Postanstatt versehen, dessenungeachtet aber nicht als all- gemein bekannt anzunehmen ist, so empfiehlt es sich, die Lage des Orts in der Aufschrift der Sendung noch des Näheren zu bezeichnen. Zu derartigen Bezeichnungen eignet sich die Angabe des Staates und bei größeren Staaten des politischen Bezirks (Provinz, Regierungsbezirk u. s. w.), in welchen! der Bestimmungsort belegen ist, oder auch die Angabe von größeren Flüssen [(Ober), (Elbe), (Rhein), (Main) rc.j, oder von Gebirgen l(Larz), (Riefengebirge) ic.J. Nicht minder sind zusätzliche Bezeichnungen, wie s(Thürin-en), (Altmark), (Lausitz) rc.j für den Zweck geeignet. 5. Auf Postsendungen nach Ortschaften ohne Postanstalt ist außer dem eigentlichen Bestimmungsorte noch diejenige Postanstalt anzugeben, von welcher aus die Bestellung der Sendung an den Empfänger bewirkt werden bez. die Abholung erfolgen soll. •. Wenn der Bestimmungsort einer Sendung in einem fremden Postgebiete belegen und zu den weniger bekannten Orten zu rechnen ist, so ist außer dem Ortsnamen noch das betreffende Land bez. der Landestheil auf der Sendung anzugeben. Die Beachtung dieser Punkte wird zur Herbeiführung einer schleunigen Ueberkunft der Sendungen an den Empfänger wesentlich beitragen, und es liegt daher im eigenen Interesse der Absender, die Aufschriften der Sendunaen hiernach aenau anrufertiqen. Schwarze null farbige SeibeMe direkt aus der Fabrik von von Elten & Neuffen, Crcfelb, also aus rrffer Hand in jedem Maaß zu Rieben. » Man vcrlaaa« Muster arU »ngude des Giwüaschtrn. Sntzversteigerunsen. a. I« Reiskirchener Wald Don- raerStag den 19« ds MtS., Begin« Vormittags von 10 Uhr ab, im Distr. 10 Vogelherd (Eichen). Eichen-Stämme: 2 II. Kl. — 3,30 fcn, 34 III. Kl. = 17,27 fm und 100 IV. Kl. = 14,85 fm. Radelholz-Stämme: 24 III. Kl. = 13,39 fm, 100 IV. Kl. ----- 17,15 fm und 2 Kirschbaumstämme — 0,74 fm. Oichen-Stangen: 63 L, 4 II. und 4 III. Klaffe. Radelholz-Stangen: 32 I., 16 H. und 21 III. Klaffe. Birken-Stangen: 2600 Stück VI. Klaffe, zu Reifstangen geeignet- Derbholz: 31 rm Eichen-, 5 rm Buchen-, 1,8 rm Weichh. und 1 rm Radel. Ferner: 2 rm Stockholz und 250 rm Gemischte Reiser. Das Eichenholz ist schönes Wagner- Holz. b. Im BolpertShausener Wald Freitag den 20 M. MtS., Zusammenkunft und Beginn Vormittags 9 Uhr im Distr. 5 an der Rheinseller Straße bei der Nieder- «etzer Grenze. Eich en-Stämme: 1 I. Kl. — 2,87 fm, 5 II. Kl. = 7,17 fm, 36 III. Kl. --- 26,34 fm und 52 IV. Kl. = 7,22 fm. Hainbuchen-Stämme: 5 — 0,52 fm, Nadelholz = 23 IIL und IV. Kl. ----- 3,18 fm und 9 Stangen I. Klaffe. Schichtnutzholz: 4 rm Eichen und 2 rm Nadel. Derbholz: 42 rm Eichen, 40 rm Buche«, 75 rm Weichh. und 18 rm Nadel. Reiser: 140,5 rm Eichen, 52 rm Buchen, 143 rm Weichh. und 36 rm Nadel. Stöcke: 13,75 rm Eichen. Groß-Rechtenbach, 9. März 1891. 2242 Das Bürgermeister-Amt. Im Concur» über das Vermögen des Jacob Katz II. in Steinbach ist die Schlußrechnung auf der Gerichtsschreiberei Großh. Amtsgerichts Gießen zur Einsicht der Betheiligten rffengelegt. Die verfügbare Maffe beträgt Jk 1062.22, die daran theil- nehmende« Forderungen JL 5582.79. Gießen. 9. März 1891. 2224 F. Hoffmann, Holzversteigerung [2240 dieses Blattes. 2231 33 GGGGGOOGGSGGOOOGGGOGOOOS 46 Emil Orbig 1517 liegen auf nit und tfranlzenzimmer, grosse Säle, ... . s mit voller Garantie der Dauerhaftigkeit und leichtestem Gang von 270 JL an. von 60 ältesten Herren innerhalb drei Stunden gründlich fahren zu lernen 2249 Julius Schulze am Kreuz. 1820 18 309 50.— 39.92 ff if tf ff 84.31 25.65 9.— 303.- 30.— % 6000 Francs Prämie der Siadi Brüssel für besten Gaso(n Neueste Regenmäntel und Jaquets für Damen und Kinder, Promenades und Visites. Täglich Eingang von Neuheiten. Li. Keller, Wiesenstr. I. Durchm. und 5—14 m Länge = 7,69 fm, Derbstangen, rm Knüppel (hiervon 81 rm mit 3 m Länge), rm Stöcke, Vier Oefen Russensteine prei-würdig abzugeben. Wo? sagt die Expedition Gut erhaltene gebrauchte Fahrräder: hohe Zweiräder von JL an, Sicherheits-Zweiräder von 170 «X an. [1838 Da ich im Besitze eines Leroapparate-, so bin'ich in der Lage, den 3260 Wellen Reisig. Die Zusammenkunft ist Vormittags 9 Uhr am Pflanzgarten. Großen-Linden, am 10. März 1891. Großh.BürgermeiftereiGroßen-Linden. Leun. 2234 Submission. Montag den 16. ds. MtS., Vormittags 10 Uhr, sollen auf dem Bürgermeistereibureau zu Burkhardsfelden nachstehende Arbeiten auf dem Wege schriftlicher Submission vergeben werden: im Betrag von Sämmlliche Neuheiten in Engl. Tüll - Vorhängen, creme und bunten Gongreßstoffan, sowie Stores sind eingetroffen. ÄbgepaHte Vorhänge das Fenster von Jt. 1.75 an. Stückwaare, 105 cm breit, das Meter von 45 H an. Borigjährige Muster, sowie Nester unter Einkaufspreis. 2250 Fritz Nowackj Seltersweg. Meyerhoff Vorläufige Anzeige. In den nächsten Tagen trifft die 600 (D-Mtr. umfassende Größte Menagerie des (Kontinente von H. Werdauer hier ein. Dieselbe enthält: Indischen Wunder-Glephanten (1 m 3 em lange Stoßzähne), 12 Löwen, Königstiger, schwarzen Panther, Leoparden, Zebras, Eisbären, LamaS re. _______________________ 2254 Voranschlag und Plan dortiger Bürgermeisterei offen. [2253 Aonleanr - Stoffe, creme und weiss, in Glatt, Cöper «nd Damast, in allen Breiten billigst bei [2239 Fritz Xowack, Seltersweg. Versteigerung. Doouer-tag den 19. d. M., von Morgen- 10 Uhr ab, werden nachstehende Gegeu- i stände gegen Baarzahlung bei Unterzeichnetem versteigert: Gerüststangen, Hebel, Bohlen, Klammern, ei« Flaschenzug, ein Nollseil, eiserne Gewölbebogen, eine Parthie Sandsteine, 4 doppelspänn. Wagen, schwere Ketten, ca. 80 Ctr. Heu und Stroh «. dgl. J. G. Houben Sohn Carl, Aachen. Referenz: Jede Gasanstalt. Beeren - Weine I eigener Bereitung: 1150 «Iohanniebeeren | per Flasche Stachelbeeren j 70 H, Heidelbeeren, per Fl vo mit GlaS empfiehlt in feiner Qualität . Friedrich Leo. Aachener Badeöfen für Gas. 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Lloyd-Act. Wiener Bankoer.-Act- Oeft Credit-Act. Oest. Staatsb.-Act. 114.25 485 00 201.75 154.30 143.10 1)5 80 62 50 204.30 149,60 154-50 126 75 105.00 272 50 21800 Lomb. G.-B.-Act. Buschtberader E-B.-Act Elbthal-Bahn Act. Gotthard-Bahn-Act. Schweizer Nordost-B.-Act. Mainzer E.-B.-Act. Marienburger E.-B.-Act Schlußcovrse 1 Uhr 15 Min. 86 50 40/0 Ung. Gold-Rente 99.10 50/0 Jtal. Rente 8« 60 41/5% Oest. Silber-Rente 99.20 50/0 Ruff. in. Orient Schwarze reinwollene Kleiderstoffe, glatt und gemustert, in reichster Auswahl, doppelbreit, pr. Mir. von Mk. 1.35 an bis zu den feinsten. Cravatten Shlipse, Handschuh-, DEen- und Herren. Wäsche u. s. w. verkaufe zu Einkauf-Preisen von jetzt ab in meiner Wohnung, Bahnhofstr. 50, pari. I. Braubach Wwe. Daselbst ist ein vergold^ 4arm. Kronleuchter billig abzugeben. [2227 Hochelegante moderne Buckskins und RammgaB*ne für Anzüge und Hosen in nur soliden Qualitäten- Größtes Lager moderner Herren- und Kstaben- ansüge zu wirklich billigen Preisen- MeycrhofE & Goslar, Kirchenplatz 9._____ von E. Wasserschieben, Bmckgeschäst Frankfurt» Börse vom 10. März 1891. 1) Mittheilungen 2) Berkaus eines KfarrackerS an die Stadt. 3) Neuwahl eines Mitgliedes des Kirchenvorst^nd^S an Stelle des Herrn Rentners Balthasar Lenz, der wegen andauernder Kränklichkeit sein Amt freiwillig niedergelegt hat. Unter Hinweis auf^die §§ 13, 18 und 38 des KirchenverfaffungS- Edicts wird bemerkt, daß wählbar in den Ktrchenvorstand nur solche stimmberechtigte Männer unserer Gemeinde von bewährtem kirchlichen Sinn und ehrbarem Lebenswandel sind, die das 30. Lebensjahr überschritten haben. Gießen, am 11. März 1891. Der Vorsitzende des Kirchenvorstandes: Die Mitglieder der Gemeindevertretung der evangelischen Gießen lade ich, vorbehältlich der den einzelnen Herren noch zugehenden Einladung, hierdurch ein zu einer Sitzung, die am Freitag den 13. März d. I., Nachmittags 5 Buchhandlung und Antiquariat ■ für in- und ausländische Literatur ™ Meyer hoff 4* Krrchenplatz 9. ich mich zur Kenntniss zu bringen, dass ich hierselbst, Sonnenstrasse Meinem Berufe seit längerer Zeit angehörend und mit den literarischen und künstlerischen Erzeugnissen des In- und Auslandes sehr vertraut bin ich in der Lage, Buch-, Kunst- und Kartenwerke, Zeitschriften u. s. w. jeder Art und jeglicher Herkunft schnell und preiswürdig zu beschaffen, wobei mich ausgebreitete, aus früherer Thätigkeit an ersten Stellen bedeutender Geschäftshäuser in mein eigenes Unternehmen übergeführte Verbindungen mit den grossen Verlagshandlungen Deutschlands und des gesammten Auslandes wesentlich unterstützen. Die hervorragenden Neuigkeiten aus allen Wissenschaften und in allen Sprachen, sowie die Hauptwerke älterer Literatur halte- ich vorräthig. - , . Der Beschaffung vergriffener und seltener Werke widme ich besondere Sorgfalt. Ich ertheile mit Bereitwilligkeit jegliche Auskunft über ältere und neuere Literatur und sende gratis Kataloge und Probenummern. Ich hoffe durch sorgfältige und schnelle Ausführung geschätzter Aufträge das Vertrauen meiner Kunden zu erwerben und dauernd zu erhalten und bitte Sie, bei Bedarf an Buch- und Kunstwerken sich meiner Vermittlung zu bedienen. Hochachtungsvoll E. Trenckmann. Redaction: A. Scheyda. — Druck rind Lcrlag der Brübl'icüen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen Me tzrEZt « «sWM- Erklärung. In dem Eingesandt vom 6. März d. I heißt es, daß das Vertrauen des Publikums zu dem gegenwärtig im Schlachthause bestehenden Verhältnisse durch Volkommnisse der in dem Eingesandt vom 5. März d. I. geschilderten Art nur gestärkt werde. Das ist nicht möglich, nur das Gegentheil kann der Fall sein. Nach der uns gewordenen Information hat sich der fragl° Vorfall folgendermaßen zugetragen: Ochsenmetzger S. dahier hatte einen Ochsen geschlachtet. Derselbe wurde von dem orthodoxen Schächter für koscher erklärt, daraus von dem städtischen Fleischbeschauer untersucht und nicht beanstandet. Sowohl von dem Schächter als auch von dem Fleichbeschauer waren einzelne Knötchen an dem einen Lungenflügellappen wahrgenommen worden. Dieselben wurden aber von denselben nicht für tuberculös angesehen und für fo unbedeutend gehalten, daß der Schächter trotzdem das Fleisch für koscher erklären konnte und der Fleichbeschauer von einer Beanstandung Abstand nahm. Die infi- cirten Lungentheile wurden angeschnitten und in den Abfallkanal geworfen» Der Ochse wurde darauf von dem Schlachthausverwalter verwogen, dem Metzger ein Befundschein, wonach der Ochse für gesund erklärt worden war, behändigt, und es wurden alsdann wie üblich die Eingeweiden des Thieres aus dem Schlachthaus in die Geschäftsräume des Metzgers verbracht. Erst jetzt wurde telephonisch Herr Proseffor Dr. Winkler herbeigerufen, die ab- geschnittenen Theile der Lunge aus dem Canal hervorgeholt, polizeilich der Rücktransport der Eingeweiden aus dem Geschäftshaus des S. in das Schlachthaus angeordnet und nun von dem sachverständigen Arzt, im Gegensatz zu früher, der Ochse zwar als genießbar, aber als nicht ladenrein bezeichnet. Sind solche Verhältnisse, unter welchen dergleiches vorkommen kann,, erfreulich? Warum wurde der Ochse von Seiten der Schlachthausverwaltung nicht alsbald beanstandet, bezw. ohne Anstand verwogen? Warum ließ die Verwaltung die Eingeweide fortbringen, um sie nachher wieder holen zu lassen? Es wäre wünfchenswerth, zu erfahren: Wann und wie hat der Herr Schlachthausverwalter Kenntniß davon bekommen, daß eine nochmalige Begutachtung des Ochsen durch einen Thierarzt geboten erscheinet Wie, wenn Herr Prof. Dr. Winkler nicht alsbald hätte erscheinen können? Wer hätte es verhüten können, daß inzwischen die Eingeweide des Thieres verwertet worden wären? Wer hätte den Metzger dann bei späterer Ver- werlhung des Ochsen entschädigt? Geht nicht gerade aus dem vorliegenden Falle hervor, daß die ständige Ausübung der Fleischbeschau durch einen Thierarzt sowohl im Interesse deS Publikums aSS auch der Metzger liegt? Die Metzger sind durchaus nicht Feinde einer scharfen Gesundheitspolizei. Sie haben sie schon früher erstrebt und erstreben solche noch heute. Sie haben sich freiwillig ohne gesetzlichen oder polizeilichen Zwang einer Trichinenschau unterworfen und sie haben schon vor längerer Zeit bei dem Stadtvorstande behufs Abbestellung mancherlei Beschwerden darum nachgesucht, daß zum Ver- | walter bezw. Vorsteher des Schlachthauses, wie dies auch in anderen ! Städten der Fall ist, ein approbirter Thierarzt berufen werde. Dre ! Metzgerinnung spricht den Wunsch aus, daß alle Liebhaber Sefunden | Fleisches ihre hieraus gerichteten Bestrebungen unterstützen möchten. Wird ihnen Seitens der Stadtvertrelung willfahrt, dann werden damit auch die übrigen Seitens der Metzger erhobenen Desiderien von selbst fug erledigen. 225» Der Vorstand der Mchgenmiimg ?u Gießen Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem Hinscheiden unserer unvergeßlichen Frau, Mutter, Tochter, Schwester und Schwägerin Irau Wilhelmine Weidig, geb. Damm, sowie für die v'elen reichen Blumenspenden sagen wir hiermit Allen unseren innigsten Dank. 2237 Wiesbaden, den 11. März 1891. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Gg. Will). Weidig. Girren Posten Buckskin Nester verkaufen wesentlich unter Preis [2229 Gebrüder Scheel. I Sektion Giehen. D. Ö. A. V. Frritf^ 13. März r Monats- V ersainmlung Hotel Victoria. Tages-Ordn.: Vortrag des Hrn Dr. Erb über „Gletscher". — Neuwahl des Vor- sitzevden._______________I™.?! 2223) Kleiner DLchstl zugelaufen Abzuholen________________Asterweg 7. ' 2252] Ein junges Mädchen tagsüber für Hausarbeit gesucht. Bahnhofstraße 18, parterre. 2225] Für den 25. März suche ein tüchtiges Dienstmädchen mit guten Zeugnissen. Frau Dr. Dickore, Lollar. 2235] Ein braves Mädchen, in Küche und Hausarbeit erfahren, wird auf Ostern gesucht.. __Bahnhofstraße 66, UI. 2226] Ein Mädchen empfiehlt sich im Kleidermachen in und außer dem Hause. ________Marktplatz 8 (Hinterhaus). 2243] Zwei jüngere Taglöhner, sowie ein Lehrling gesucht von Lackirer Vogel, Dammstroße. Vermittlungen. 2245] Der mittlere Stock in meinem Hause, Südanlage 23, ist zu vermiethen und per 1. Juni d I beziehbar. _______Frau Julius Hoch Wwe. 2241] Drei Zimmer mit Cab., Küche, Wasserleitung, Corridor, per April zu vermietben._________Bahnhofstraße 43. 2244] Ein Familienlogis vermiethet Ehr. Roll 111« Wwe., Kanzleiberg 5. 2236] Zimmer mit Cabtnet an eine einzelne Person zu vermiethen. __Asterweg 26. 2247] Stube mit Küche zu vermiethen- __Neustadt 11. 2248] Ein Zimmer zu vermiethen für ein Mädchen, welches die Aliceschule besucht. Näheres in der Exped- d- Bl. 3% Neichsanleihe 3'/L°/o do. 3o/o Preuß. ConsclS 3i/i% do. Vermischte Anzeigen. Kaiserpanoruma MLusdc.rg 12. parterre. Diese Woche große historische Serie: Erinnerungen an den Feldzug 1870/71. U- a-: Kaiser Wilhelm I. vor Sedan, Begegnung des Kronprinzen von Sachsen mit seinem Bruder auf dem Schlachtfelde, Friedhof u. Straßenkampf in Le Bourget, Gefangennahme Napoleons, zerschossene Schlösser, Häuser, Brücken, sowie Verschanzungen, .Befestigungen, Laufgräben, die Denkmäler von Spichern, Wörth, Weißenburg und Graoelotte u. s. w. [2074 Avis: Mache Militär- u.Kriegeroereine hierauf besonders aufmerksam; in allen Stadien großartiger Erfolg.___________ Donnerstag 12. d. MtS : MF Seng. Besprechung der bei Otto Ratlischlag* Leltersweg 71 GIESSEN Seltersweg 71 . . M. 1.15 pr- Gtr ab Gaswerk, »üekcokrS . . 123 282 In Giessen bei Carl Schwaab. Otto Scfoaat 2195 Salvatoi 23. ytur uuciri zn yuvcH n uu» kb Arogekgkslhaftoon Oito Slhliaf. "= unterhalten 1530 Cataloge gratis und franco.. MM Zusammenkunft beim Wegweiser. Knüppel Rmlr- 76 8,3 Süsser Medicinal- Heidelbeer - W ein Nadel Eichen Wellen 1650 200 MtM 1891- 94 50 81.60 -.61» yolzverfteigerung im Gemeindewald Hansen. Freitag den 13. 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