inungsgesnch. btadtthetl.n von ©legen ot ^nung, bestehend an? 6 6(61 Zubehör, ju mieten. i Anerbieten wolle man bei b:r MtW Blattes unter Sligak >er Wohnung und Miethe, mi' inung B. N, gbgeben.___M n mit den nötbi.rrn Aorkenn! ebener junger Wann wirb fit früher nur mdn ßomptolr In >* j?9*% W\A ii. le. Inn ßöIUitj "Mich Dom ? . Md)tn l8?I »esehsich S.-L, sMZ -2LL?-» Mb nie «, fLau8«!MH uufjuwtifen b„f *”»ütolnnt. • auf rm. (O«rlo 30 tf.i Rahn, in ' hriebenen Offerten W tzünr. 4 Evartt. ,i reiz ityutt empfitott sich ir. » Anlttide' von üelchcn Iu4)tiat6t, Neustadt 11; jl jin -au-bursche auf ifii Bo? zu erfr.jn der gyp. d 81 eue Kliniken. ) SLxAS f verrückt^ L Es&Sif enbursLe, istmLdchen für die M gesucht_____M (Fine ältere moerlösfige Person. Hausarbeit mit übtrniM ;u onen nach auß^halb Bchf. aoen jMWJL arren-Dist iAr, Slnf.M welcher bis' S Sachsen, W*U. Md kWwvb-M ^ rjn. sucht sich per 1. 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E» wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß da» Großh Ministerium de» Innern und der Justiz dem Geflügelverein zu Worm», welcher beabsichtigt, im Monat April dieses Jahre» eine Geflügel-Ausstellung abzuhalten und hiermit zur theilweisen Deckung der dadurch veranlaßten Kosten eine Verloosung von Geflügel rc. zu verbinden, die nachgesuchte Grlaubniß zur Veranstaltung dieser Verloosung unter der Bedingung erthetlt hat, daß nicht mehr als 10,001» Loose b 30,$ ausgegeben werden dürfen und mindestens 60% des Brutto- ttlöfe» aus dem Verkauf der Loose zum Ankauf von Gewinn- gegenständen zu verwenden sind. Grobherzogliche» Ministerium des Innern und der Justiz hat zugleich den Vertrieb der Loose im Großherzogthum gestattet. Gießen, den 9. Februar 1891. Grobherzogliches Kreisamt Gießen, v. Gagern. Gießen, am 10. Februar 1891. Ö*.: Die Aufstellung einer Statistik über die Zahl der schulpflichtigen epileptischen Kinder im Grobherzog- thum. Die Großh. Kreis-Schulcommisfion Gießen an die Schulvorstände de- Kreise-. Diejenigen Schulvorstände, welche mit Einsendung der Vsrichte in rubr. Betreff noch im Rückstand sind, wollen die- sÄbm innerhalb 3 Tagen einsenden. v Gagern. Dentsche» Reich. Darmstadt, 9. Februar. Das Grobherzogliche Regie- ungLblatt (Beilage Nr. 3), ausgegeben den 7. Feb- ruar, enthält u. A.: Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Groß- herzo» haben Allergnädigst geruht: Am 1. Januar dem Pfarrverwalter Carl Scheid zu Ober-LaiS die evang. Psarr- stelle daselbst zu übertragen. Am 1. Januar wurde dem SchulamtsaSpiranten Georg Feuerbach aus Ober-Wöllstadt eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Marienborn, — am 2. Januar wurde dem SchulamtsaSpiranten Martin Best aus ArmSheim eine Lehrerstelle tn der Gemeindeschule zu Sprendlingen, — am S. Jan. wurde dem SchulamtSaspiranten Hugo Römer aus Arheilgen 47090 Mk. genehmigt. Bei der Labaksteirer (10535910 ML) begründet Abg. Menzer (cons.) den von ihm mit den Abgg. Giaf Douglas, v. Wtnterfeldt- Menkin u. Gen. gestellten Antrag: die verbündeten ittegicrungen zu ersuchen, dem 3teichstag möglichst noch in dteser Session eine Vorlage zu unterbreiten, wonach der Zollsatz für Tabakblätter, unbearbeitete und Stengel von 85 Mk. pro 100 Kilogramm auf 125 Mk. zu erhöhen und die bestehende Tabaksteuer von 45 auf 24 Mk. zu er mäßigen ist. Die Linke werde diesem Anträge gegenüber nicht sagen können, daß es sich wieder um eine Belastung des kleinen Manne» handle. Abg. Hö ssel weist auf den Rückgang des Tabakbaues in Elsaß Lothringen hin, der eine Folge unzureichenden Schutze« gegen die auvländische O.oncnrrenz bei zu hoher Besteuerung des inländischen Tabak« sei. Der Tabakimport stehe im Mitzverhaltnist zu dem Bei brauch inländischen Tabaks. Abg. Förster (Soc>) bestreitet den Vorrednern gegenüber, dasz die Tabakbauern beim Monopol besser fahren würden, man würde ihnen dann erst recht die Preise dictiren. Auch durch den gestellten Antrag werde man ihnen nicht nützen. Er würde nur eine Verringerung des Consum« zur Folge haben und somit die Tabak- industrie schädigen. Der Herabsetzung der Tabaksteuer stehe nicht» entgegen, aber cv liege kein Anlatz vor, den fremden Tabak zu ver- iheuern. Abg. v. W int er sel dt-Menkin: ES handle sich hier nicht um Interessen deS Großgrundbesitzes, sondern um die des kleinen Tabakbauern, der unter den bestehenden Verhältnissen immer mehr zurückgebe. Er bitte, den Antrag anzunehmcn. StaatSsecretär v. Maltzahn: Die hier geäußerten Wünsche seien im Schoße der veibündeten Ütegterringen erörtert und es sei darüber in dcr vorgelegten Denkschrift berichtet worden. Der Rückgang de« elsässischen Tabakbaues sei auf die GeschmackSveränbennig zurückzusühren, die den Raucher veranlaßt habe, sich vom Pfetsen" rauchen ab- und dem Etgarrenrauchen zuzuwenden. Infolge defsen würden leichtere Tabake bevorzugt, als sic hu Elsaß gebaut werden. Werde der Antrag angenommen, so werden die verbündeten Regierungen die Frage nochmals prüfen. Abg. Scipio (uatl) verweist auf die Bedeutung des inländischen Tabakbaues für den Expoi t und empfiehlt mit Rücksicht darauf wettere Erleichterungen hinsichtlich der Versteuerung. Dav Monopol würde beute tu Elsaß Lothringen ganz ander« wirken, al« f. Z. da» französische Monopol. Al« da« französische Monopol bestand, wurden schwere Tabake gesucht, da da« Schnupfen allgemein üblich war. Heute würde da« Monopol nur einen geringen Theil seine« Tabakbedarfs in Maß-Lothringen decken können. Für eine Erinäßtguna der Steuer könne er stimmen, nicht aber für eine Zoller Höhung auf ausländischen Tabak. 20 g. Dr. Barth (bfr.): Der Antrag muthe den Eonsumenten zu, schlechte« Zeug zu rauchen und dafür theuer zu zahlen. Er treffe gerade den kleinen Mann, denn der reiche könne auch den höheren Zoll für bai besseren ausländischen Taback zahlen. Er schädige nur die gesammte Tabaktudusttte. Der Antrag Menzer wird, soweit er sich auf Erhöhung des Zolles bezieht, abgelehnt. Bezüglich der Ei Mäßigung der Tabaksteuer wird Ramen«- abstimmung erforderlich, wobei sich Beschlußunsähigkett (eS stimmten 96 mit Ja, 67 mit Rein) ergibt. Weitere Beralhung moigen 1 Uhr; außerdem Petitionen. Neueste Nachrichten. WolsiS telegraphisches Lorrespondenz-Vureau. Berlin, 10. Februar. Die „Nattonalzeitung" meldet: Während der gestrigen Vorstellung des SchaiispielhauseS über- reicht^ der Kaiser dem auf der Bühne anwesenden Dichter Wildenbruch den Rothen Adlerorden vierter Klasse. Berlin, 10. Februar. Der Flügeladjutant Oberst P l e s s e n ist zum Generalmajor und Cvmmaudeur der 65. Jnsanteriebrigade (Karlsruhe) und der Jnspector der Mariue-Jnsanterie Oberst Na tzmer an Stelle PlessenS zum Commandeur des 1. Garderegiments zu Fuß ernannt worden. Berlin, 10. Februar. Dem Vernehmen nach soll de« BundeSrathe ein Gesetzentwurs über die Concessiv- nirung electrischer Anlagen aller Art zugehen. Berlin, 10. Februar. Der ^Börsenzeitung" zufolge werde Se. Majestät der Kaiser dem Minister deS Innern, H e r r s u r t h, sür die Verdienste hinsichtlich der Landgemeinde- Ordnung den Adel verleihe». Berlin, 10. Februar. Der «ReichSanzetger" meldet: Nach der vorliegetiden Uebersicht ist der Fuhrpark der preußischen StaalSbahnen in den Jahren 1889/90 und 1890/91 um 801 Locomotive«, 1240 Personenwagen und 17 684 Güterwagen vermehrt worden und umfaßt zur Zeit 9653 Lokomotiven, 15343 Personenwagen und 196798Güterwagen. Berlin, 10. Februar. Die Volksschulcommission berieth in zweiter Lesung die Bewilligung von 20 Millionen für Schulbauten, welche in erster Lesung abgelehnt wurden. Aus die Anfrage des Abg. Windthorst über die Stellung des evangelischen Oberkirchenraths zu dem Gesetzentwurf erklärte der Minister Goßler, derselbe habe die grundlegenden Bestimmungen gutgeheißen und nur fünf Wünsche geäußert, wovon drei bereits berücksichtigt seien. Die Commission beschloß die aus dem Erträgniß des neuen Einkommensteuergesetzes annehmbaren Ueberschüsse zu Schulbauten zu verwenden. Berlin, 10. Februar. Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" bemerkt den Blättermeldungen, wonach Fürst Hohenlohe als Statthalter in den Reichslanden demnächst zurücktreten würde und der Botschafter Prinz Reuß zu seinem Nachfolger ausersehen sei, gegenüber, in wirklich insormirten Kreisen sei von derartigen Veränderungen keine Rede. Berlin, 10. Februar. Die Pat entcommifsion des Reichstags begann die zweite Lesung des Entwurfes. Abweichend von den Beschlüssen der ersten Lesung wurde zu § 2 beschlossen, daß die im Auslande amtlich herausgegebenen Patentbeschreibungen von Staaten, wo die Gegenseitigkeit verbürgt ist, den öffentlichen Druckschriften erst nach 3 Monaten gleichstehen sollen. Zu § 4 wurde ein Zusatz angenommen, wonach bei Zurücknahme oder Zurückweisung in Folge Einspruchs der Einsprechende berechtigt sein soll, als Tag seiner Anmeldung den Tag bei" früheren Anmeldung festzusetzen. Zu tz 8 beantragte Hammacher eine Resolution, in welcher die Erwartung ausgesprochen wird, daß der Bundesrath eine Ermäßigung der Patentgebühren eintreten lassen werde, sobald die Einnahmen die Ausgaben erheblich übersteigen. Die Beschlußfassung hierüber wurde vorläufig ausgesetzt. Sodann wurden die Paragraphen bis 24 fast unverändert angenommen. Berlin, 10. Februar. In der Budgetcommission des Reichstages erklärte heute der Vertreter der Reichseisen- bahuverwaltung, letztere werde die Tarife pari passu mit Preußen ändern. Die Verhandlungen seien zwar noch nicht beendet, doch könne er bereits sagen, daß eine Ermäßigung der Frachten und des Personensahrgeldes erfolgen werde. Paris, 10. Februar. Constans forderte die Präfecten aus, darüber zu wachen, daß die gemäß den gegenseitigen Verträgen Seitens der russischen, dänischen, belgischen, schwedischen und holländischen Handlungsreisenden zu zahlende Erwerbssteuer nicht hinterzogen werde. — Der hiesige Bankier Mace hat unter Hinterlassung von 21 Millionen Passiven die Flucht ergriffen. Man befürchtet, daß er zahlreiche Depots veruntreute. Marseille, 10. Februar. Ein dem „Credit Lyonnais" gehöriger Geldbeutel mit 220,000 Francs wurde auf dem Bahnhose gestohlen. Lyon, 10. Februar. Gegen 1500 Arbeiter der größten hiesigen Glasfabriken kündigten einen Strike an, für den Fall, daß die von ihnen geforderte Lohnerhöhung nicht bewilligt würde. Druffel, 10. Februar. Die „Jndepedance belge" meldet, daß das Einvernehmen zwischen Frankreich, Portugal und dem Congostaate über den an der Westküste Afrikas einzuführenden Zolltarif am Montag unterzeichnet worden sei. Für die Westküste des Congostaates sind als Eingangszölle 10 pCt. für Feuerwaffen, Pulver, Salz, 6 pCt. für alle anderen Artikel sestgestellt. Eisenbahn- und Schifffahrtsmaterial bleiben frei. Der Congostaat reducirt dagegen einige neuerdings aus seinem Gebiete eingesührtcn Steuern. Rom, 10. Februar. Rudi ni richtete an die diplomatischen Vertreter Italiens im Auslande ein Circularschreiben, in welchem er erklärte, das Programm des neuen Cabinets sei die Fortsetzung der Erhaltung der bisherigen Friedenspolitik, für welche das Land bei den jüngsten Wahlen sich ausgesprochen habe. Das Cabinet werde bestrebt sein, die bestehenden Bande der Freundschaft mit allen Mächten noch enger zu knüpfen. Die Kammer wurde auf den Samstag berufen, wo das neue Cabinet fein Programm darlegen wird. Liffabon, 10. Februar. Aus Loando wird von gestern gemeldet, daß der Gouverneur 100 Soldaten unter Führung von 3 Offizieren mit zwei Mitrailleusen auf den Kanonenbooten „Zambesi" und „Cacongo" nach St. Thomas zur Unterdrückung des Negeraufstandes abgesandt hat. Die Mannschaften sollen nölhigenfalls landen. Petersburg, 10. Februar. Der Erzherzog Franz Ferdinand besuchte heute Vormittag die Osfiziersreitschule und verweilte dortselbst mehrere Stunden- hierauf nahm er bei der österreichischen Botschaft das dejeuner dinatoire ein und empfing das diplomatische Corps. Nach dem Diner bei dem Großfürstenpaare Sergius Alexandrowitsch beabsichtigt der Erzherzog, heute unweit Petersburg sich zur Bärenjagd zu begeben. Montevideo, 10. Februar. Drei chilenische Kriegsschiffe sagten sich von den Aufständischen los und trafen aus der hiesigen Rhede ein. Washington, 10. Februar. Der Abgeordnete Geary hat im Repräsentantenhause einen Gesetzentwurf betreffend die freie Prägung des in den Vereinigten Staaten gewonnenen Silbers eiugebracht. Das Mitglied des Comites für Münzweseu, Willeot, erklärte, der Bericht über den diesbezüglichen Gesetzentwurf des Senats werde dem Hause in dieser Woche vorgelegt werden. Rewyork, 10. Februar. Gestern sind drei Waggons des Schnellzuges bei Raudalla in Iowa von dem Eisenbahndamm hinuntergestürzt. Die Waggons geriethen in Brand und wurden gänzlich zerstört. Von den Passagieren find mehrere schwer verwundet. Cecak» ttnö provinzielles. Gießen, 11. Februar. — Zu Ehren Sr. Königl. Hoheit des ErbgroßherzogS gaben die hiesigen Professorenfamilien am Samstag in den Räumen des Gesellschaftsvereins ein Fest. Der reichgeschmückte Saal bot einen wundervollen Anblick. Während an der einen Seite eine Bühne errichtet war, auf der vor und nach dem Souper von den Herren Professoren und ihren Damen reizende Theater- und Gesangsstücke ausgezeichnet aufgeführt wurden, prangten stolz an der gegenüberliegenden Seite die zahlreichen Fahnen der studentischen Corporationen der Hochschule. Dabei war der ganze Saal durch einen aus das Geschmackvollste arrangirtcn reichen Schmuck von grünen Gewächsen, Guir- landen, Lampions und Lichtern wie in einen Garten verwandelt. Während des Soupers brachten Se. Magnifizenz Herr Rector Dr. Gottschick ein Hoch auf Seine Königliche Hoheit den Erbgroßherzog aus. Besonders animirend und erheiternd wirkte der während des Soupers in Champagner stattfindende Rundtrunk aus den herrlichen Silber- und Goldpokalen der Universität. Der Tanz bildete den Schluß deS prächtigen Festes, zu welchem außer vielen anderen Gästen auch Vertreter der Studentenschaft erschienen waren. — Samstag den 14. Februar d. I., Nachmittags 3 Uhr beginnend, findet eine öffentliche Sitzung des Kreisansschuffes des Kreises Gießen im Regierungsgebäude dahier statt. — Die erste Nummer des unter Redaction von Herrn Geh. Obermedicinalrath Dr. Pfeiffer - Darmstadt neu erscheinenden „Correspondenzblattes der ärztlichen Vereine des Großherzogthums Hessen" enthält einen amtlichen Bericht über die Anwendung von Dr. Kochs Heilmittel der Tuberkulose in Heffen, welcher auch für weitere Kreise von Interesse ist. Nach den Ende December 1890 eingezogenen Erkundigungen wurden bis dahin in der medicinischen Klinik in Gießen 62, in der chirurgischen Klinik in Gießen 25, im städtischen Hospital zu Darmstadt 23, im städtischen Hospital zu Mainz 70, im städtischen Hospital zu Offenbach 25, im städtischen Hospital zu Worms 24, im Alicehospital zu Darmstadt 17, im Landkrankenhaus zu Darmstadt 30—40 und im Elisabethen- stift daselbst 14 Kranke mit Koch'scher Jmpfflüssigkeit behandelt. — Nach Maßgabe des landständischen Ersuchens an Großh. Negierung um höhere Besteuerung der haufirend betriebenen Gewerbe, sowie der Wanderlager finden dermalen Erhebungen darüber statt, in welchem Umfange durch derartige Gewerbebetriebe eine besondere Bedrückung des stehenden Gewerbes stattfindet. Bekanntlich war bei den desfallsigen landständischen Verhandlungen geltend gemacht worden, daß eine Reihe von Gewerben mit stehendem Betrieb durch diese Art des Handels schwer geschädigt würde. — Es wird vielfach wahrgenommen, daß die Invaliden- marken auch bei sorgfältiger Behandlung nach einiger Zeit abspringen, wenn die Karten nach Außen gebogen oder in einem warmen Raume aufbewahrt werden. Die Ursache dieses Uebelstandes ist nicht darin zu suchen, daß der Klebstoff der Marken etwa seiner Beschaffenheit nach mangelhaft oder in zu geringer Menge ausgetragen wäre. Nach technischem Unheil muß vielmehr das Abspringen der Marken daraus zurückgeführt werden, daß das zu den Quittungskarten verwendete Papier bei ungenügender Anfeuchtung der Marken den durch die Flüssigkeit ausgelösten Theil des Klebestoffes völlig einsaugt, bevor der letztere seine Wirkung äußern kann. Nunmehr fordert das Reichsversicherungsamt durch Bekanntmachung im „Reichsanzeiger" allerseits auf, zur Verhütung eines Abspringens der Marken nicht nur die Marke, sondern auch diejenige Stelle der Karte, aus welche die Marke geklebt werden soll, reichlich anzufeuchten und die Marke nach dem Aufkleben einige Zeit mit der Hand sestzudrücken. — (Hierbei sei daraus aufmerksam gemacht, daß auch die neuen Briefmarken eine besondere Sorgfalt im Aufkleben erfordern. Schreiber dieses sind mehrfach Briefe zugekommen, deren Marken nur theilweife aufklebten. Es scheint, als ob der Klebstoff der neuen Marken mehr Flüssigkeit erfordere, als bei den alten). — Billigere Eisenbahnfahrpreise. Wie neuerdings mit- getheilt wird, beabsichtigt die preußische Regierung auf den Staatsbahnen die vierte Wagenklasse abzuschaffen und die von Bayern vorgeschlagenen Sätze, d. h. Ermäßigung der bestehenden Fahrpreise um 50 Prozent in der dritten, 331/3 Prozent in der zweiten, 25 Prozent in der ersten Wagenklasse der Personenzüge, anzunehmen. Freigepäck, Retourbillets zu ermäßigten Preisen, Rund-Reise- und Sommerbillets kommen natürlich in Fortfall. — Im Kaiser-Panorama bietet diese Woche die Serie Schweden und Norwegen eine große Anziehungskraft, zumal unser Kaiser schon zweimal im Sommer diese Nordlands- sahrten unternommen hat. Wir beginnen mit Kopenhagen, keine Stadt hat schönere Partien als Kopenhagen, die Boulevards, breit und großstädtisch, sind mit hübschen Bausteinen eingefaßt. Das Thorwaldsen Museum mit feinen Meisterwerken ist -weltberühmt und,»Tausende sehen sich Jahr für Jahr die Sehenswürdigkeiten an, ferner ist berühmt die Frauenkirche sowie das Rosenbergerschloß. Schloß Fredens- burg, die Residenz des Königs, hat eine anmuthige Lage. Sodann machen wir einen Ausflug nach dem schönen Sund und der Fyen Insel, kommen nach Odenfee, sodann nach Schweden, wo wir die schöne Stadt Göthenburg mit ihren großartigen Wasserfällen, Trollhätta-Fall sehen, dieses aber stellt das Panorama in naturgetreuer Farbenpracht und Plastik dar. Sodann erwähnen wir noch Stockholm, Malmö, Christiania- das Land der Mitternachtssonne (rietet mit feiner schönen Einfahrt durch den Christianiafjord einen prachtvollen Anblick. Wir beschränken uns, wegen Mangels an Raum, auf diesen Hinweis und empfehlen den Besuch des Panoramas ! auf'S Angelegentlichste. — Theater, lieber das letzte Auftreten Thes sa Klinkhammers in Frankfurt a. M. schrieb die „Frankfurter Zeitung" damals Folgendes: Wir glauben an die Echtheit der Thränen, die der scheidenden Künstlerin aus den sonst so Hellen Augen quollen, als sie gestern am Schluß deS Abends von einem Blumenregen überschüttet, von grünen Lorbeerkränzen umwallt aus ihrer wortlosen Rührung zu einer kurzen Anrede sich aufraffte, deren warm empfundener, nur stammelnd vorgebrachter Inhalt das Bekenntniß war, wie schwer es ihr falle, von Frankfurt sich zu trennen. Wir glauben an die Wahrheit dieser Worte- nicht nur, weil wir das Wesen dieser Künstlerin als durch und durch wahr kennen — wahr wie ihre Darstellungsweise, ihre Kunst; auch weil wir selbst durchdrungen davon sind, daß ihr, dem verwöhnten Liebling der Grazien und des Publikums, der Abschied von der Frankfurter Bühne schwer fallen muß. Was auch immer sie zu dem Entschluß gedrängt haben mag, ihre hiesige glänzende Stellung freiwillig aufzugeben, das Ver- hältniß, das zwischen ihr und dem Publikum hier bis zur Stunde bestand, kann ebensowenig die Ursache bilden wie ihre Stellung zwischen ihren Colleges und ihrem Intendanten. Dieses Verhältnis — diese Stellung — sie waren so günstig geartet für sie, ließen ihr Schicksal als Künstlerin so beneideuS- werth vor tausend anderen erscheinen, daß nur der Trieb des unruhigen Theaterblutes in ihren Adern bei diesem Schritt maßgebend gewesen sein kann. Doch wie dem auch sei: sie geht und wir sehen sie gehen und uns schmerzt dieser Verlust tief — tief. — Der Fechtverband Gießen-Lahr, Verein zur Gründung und Unterhaltung deutscher Reichswaisenhäuser, hielt am Sonntag den 8. d. M. in Steins Garten sein Winterfest, bestehend in großer Maskerade und Ball, ab. Das Fest war sehr stark besucht und kann der Verein mit dem klingenden Resultat zufrieden sein, da nach Abzug aller Kosten ein Reinertrag von 185 Mk. verblieb. — Der gestrige Fastuachtsdienslag brachte wie üblich ein recht reges Leben in die Hauptstraßen der Stadt. Besonders characteristische Gruppen und Masken kamen indeß nicht zum Vorschein, das Publikum begnügte sich in feiner Mehrheit mit der Rolle des Zuschauers. Staufenberg, 8. Februar. Seine Königliche Hoheit der Erbgroßherzog besuchten gestern von Gießen aus das hiesige Schloß und sprachen sich sehr befriedigt über die Herstellung desselben aus. Lich, 9. Februar. Seine Königliche Hoheit der Erbgroßherzog statteten im Laufe des gestrigen TageS der fürstlichen Familie hierselbst einen Besuch ab. (D. Z.) Bad-Nauheim, 10. Februar. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 7. Februar den ersten Beamten bei dem Salinen- und Bergamt und Borstand der Badedirection Bad - Nauheim, Bergrath Gustav Jäger, auf fein Nachsuchen, mit Wirkung vom 1. März l.' I., in den Ruhestand zu versetzen- den Salineninspector bei dem Salinenamt Theodorshalle, Bergrath Otto Weiß, zum ersten Beamten bei dem Salinen- und Bergamt und zum Vorstand der Badedirection Bad-Nauheim, mit Wirkung vom 1. März l. I. an, zu ernennen. Gedern, 9. Februar. In der vergangenen Nacht wurde auf der hiesigen Bahnstation e i n g e b r 0 ch e n - der Herr Einbrecher wird aber einigermaßen enttäuscht gewesen sein, denn die beraubte Kasse enthielt nur 6 Mk., von denen er noch 30 Psg. verlor. Auch ein Schließkorb wurde einer Durchsicht unterzogen und aus demselben einige Hemden und Taschentücher entwendet. §— Wie uns aus Ortender- mitgetheilt wird, ist dort der Dieb, welcher vor Kurzem in Schotten einen Uhrenladen plünderte, verhaftet worden. — Die Anzahl der Volksschüler in unserem Großherzog- thum beträgt gegenwärtig 158,564. Hiervon werden unterrichtet in gemeinsamen Schulen — 137,883, in evangelischen Schulen — 8775, in katholischen Schulen — 9037 Schüler. Hiervon sind in einklassigen == 38,687, in zweiklassigen — 33,927 , in dreiklassigen — 26,329 , in vierklasfigen — 31,189, in mehrklassigen — 29,938 Kinder. Der jährliche Staatszuschuß für Volksschulzwecke beträgt gegenwärtig 992,400 Mk. — Kleine Mittheiluugen aus dem Großherzogthum Hesse«. In Offenbach feuerte am 7. d. M. ein Schuljunge eine« Revolverschuß auf einen anderen Knaben ab. Der Junge wurde verhaftet. — In Alzey soll noch vor Ostern das 50jährige Bestehen der Realschule gefeiert werden. — In Laubenh eim gerieth in der dortigen Cementfabrik ein Arbeiter in das Maschinenwerk, wobei ihm ein Bei« abgerissen und derselbe außerdem schwer am Unterleib verletzt wurde. Der Unglückliche starb bald darauf im Mainzer Hospital. — In der Kastanienallee in Bessungen wurde am 10. d. Mts., Morgens, der ledige, 36 Jahre alte Kamm- machergehilfe Derska, welcher in der Fabrik von Schlager u. Best beschäftigt war, mit durchschnittenem Halse tobt auf- gefunden. Ob hier Mord oder Selbstmord vorliegt, ist noch nicht aufgeklärt. * WormS, 10. Februar. Bei einem Wafferftande von —0,26 Meter führt der Rhein seit heute Morgen wieder neues Treibeis mit sich. Das Eis ist noch dünn, treibt aber schon wieder in ziemlich dichter Menge vorüber. Heute Morgen zeigte daS Thermometer 8 Grad Reaum. unter Null. Halt diese Kälte noch einige Zeit an, so steht zu erwarten, daß wir in Bälde die Verkehrsstörungen in neuer Auflage erleben. Heute nämlich wird schon befürchtet, daß die Schiffbrücke wieder abgefahren werden muß. tt Äaffel, 11. Februar. Der Sohn des türkischen Ministers Fuad Pascha Faid Mehemed ist der hiesigen Kriegs- er vergangenen Nacht fciirk geb rod» en; der Herr Tk- inttauscht gewesen sein, dem 6 Mk., von denen er nodi ;korb wurde einer Durchsicht iliige Hemden unb Tasche*- mitgetheitt wird, iü dort Schotten einen Uhrenlaben 1er in unserem GlMerzog- ,4 Hiervon werden vntet; _ '137,883/ in evangelisch» 164^ = 903?®* ; 38,687, in M-'Aßi - 26,329 , in 29,938 Sinbtr. D-r * jlpeie beträgt gegen*) lr, OT< rr fe ! ö fürchtet, dav türkis ■ tzohn des ,n -naben ab. ” jofl n°ch »»toller« » nie Jtf'1"l6^„tfabrit ei» e d°r»9'" Bein °b- ®°b"J Unterleib «erlebt jchn-er ® iot 9W ringend aller »’SLiftcM* ledige Mon M- in der 8flbtlt.Q()-e tobt «f’ ; ^,:tene« W ‘1 nodi i-.mnrb vorlregt/ ist ■eint Königliche Hoheit der ttrn von Gießen aus dat -hr besriedigt über die Her- königliche Hoheit der tzrb- e des gestrigen tage« der । Besuch ab. (D. Z.) Seine Königliche Hoheit st geruht: Lm 7. Februar en- und dergamt und Vor- luhkim, Bergrath t Wirkung vom L VlSr; tztn 'den E-Memnipeckr e, Bergrath Otto Weitz, ntn- und Bergamt und zu» llauhei«/ mit Wirkung vo» S? S ü <5j 5i Jr.s ^rch unb'""V 'M ttit ‘pfeife, »°hr ^§ i t "J*; ’S S PublikuL' b7 »er, wfoer fQnPJ 5/ der fc ■ ®« ! autjugebcn ?9, ihre " ^ufiftfunt Yba6 «er Urinche 6i^ei 6,5 jur ”"b ihrem'S»« H iIp u, ^"tendantea ll«Ü,n!° künftig !?“*** riUL w .^*454 1”,la9. brachte mie Ulu « Men der Slabl. '"bMaslen kamen £ ’ *9te sich in iUtXS. schule überwiesen, nachdem derselbe als Fähnrich im Hannoverschen Feld-Ärtillerie-Regiment Nr. 10 eingetreten und auch bereits Hierselbst eingetroffen. * Nürnberg, 8. Februar. Ein von hier abgegangener Abendschnellzug wurde dieser Tage unweit Roth auf freier Strecke plötzlich gebremst. Alles forschte erschrocken nach der Ursache und da stellte sich denn heraus, daß ein Reisender im letzten Wagen, einem sächsischen Durchgangswagen, dem es zu kalt geworden war, die Heizvorrichtuug hatte stellen wollen, wobei er aber die Westinghouse-Bremse erwischt hatte. Der Fehlgriff kostete dem Manne 30 Mk. Strafe. * Zürich, 8. Februar. Bei absolut sicherer Eisfläche nahmen heute am Schlittschuhlaufen auf dem Zürichsee zwischen Meilen und Zürich etwa 35,000 Besucher Lheil. Die Sammlung zu Gunsten der Stadtarmcn ergab 5500 Fr. * — In dem kurhessischen Orte Springstille bei Schmalkalden bezieht, wie das „Cass. Tgbl." berichtet, der Ortsdiener für Tag- und Nachtwache noch heute den im vorigen Jahrhundert festgesetzten Lohn von täglich vier Pfennig; außerdem macht er die Runde bei den Ortsöürgern, welche ihm die 51 ost zu gewähren haben. Also monatlich erhält der Mann 1 Mk. 20 Psg. für Kleidung usw. Das dürste doch wohl der niedrigste Lohn sein, der überhaupt gezahlt wird in ganz Deutschland oder der ganzen Welt. Der glückliche Inhaber der Springstiller Ortsdienerstelle, der „alte Heinrich", ist aber bereits 70 Jahre alt und tritt nun sofort in den Genuß der Altersrente. Was wird der Mann mit dem vielen Velde machen? * Schulinspector (zu einem kleinen Mädchen): „Kannst Du fünf von drei abziehen?" — „Ja, ich borge einen." — §Aber wenn ich Dir drei Pfennige gebe und Du sollst vom Kaufmann für fünf Pfennige Zuckerwerk holen, kannst Du das?" — „Ja." — „Wie geht das aber? — „Dan n sag ich, das wär for'n Herrn Zupperdenten." ’i ini twu tnrn rnrn-raaMMMMMCMBWMMM Literat»» und rinnst. — Uns liegt das prächtig ausgeftottete erste Heft der Zeitschrift »Die Internationale elektrotechnische Ausstellung", Frank- turt a. M., Vertag von G. L. Daube u. Co., vor. Diese Zeitschrift stellt sich als eine illustrirte Separat-Ausgabe der „Electro- technischen Rundschau" dar. Der Zweck derselben ist, über unsere vom 15. Mat bis 15. October d. I. dauernde Ausstellung in gemeinverständlicher, durch zahlreiche Abbildungen unterstützter Darstellung eingehend zu berichten; daneben wird sie eine populär gehaltene Geschichte der Electricität von ihren Anfängen bis zu ihrer practischen Verwendung in der Jetztzeit bringen. Das vorliegende Heft der in Folioformat erscheinenden Zeitschrift enthält zunächst die Entstehungsgeschichte der electrotechnischen Ausstellung zu Frankfurt a. M., dann eine kurze Biographie des Ehrenpräsidenten der Ausstellung, des Ftnanzministers Dr. Miquel, welcher ein sprechend ähnliches Bild desselben beigegeben ist. Es folgt der Beginn der „Geschichte des Magnetismus und der Electricität" mit einer schönen, die großen Epochen der Electricität zur bildlichen Darstellung bringenden Vignette. Dann wird uns das Neueste auf dem Gebiete der Electrotechnik mitgetheilt, nachdem der Situationsplan der Ausstellung durch Text und Holzschnitt verdeutlicht ist. Ein künstlerisch ausgeführtes Bild der alten Stadt Frankfurt, welches über zwei Seiten geht, ist der Beschreibung der Stadt vorangesttzt, welche offenbar durch mehrere Hefte fortgesetzt werden soll. Hierauf folgen Nachrichten von der Ausstellung und im Anschluß daran ist die Organisation derselben wiedergegeden, so daß man über sämmtliche Personalien unterrichtet wird. Die Redaction der Zeitschrift leitet Professor Dr. G. Krebs (stellvertretender Vorsitzender der Ausstellung) in Frankfurt a. M. Es mag noch erwähnt werden, daß zahlreiche Inserate den Text ein- schliegen. Die Ausstattung (in Format und Papier die der Leipziger „Jllustrirten Zeitung") und der Druck sind mustergtltig zu nennen. Der Bezugspreis beträgt für die vollständige Ausgabe (30 Nummern) 20 Mk. Wir glauben uns den Dank vieler unserer Leser zu erwerben, wenn wir sie immer wieder von Neuem auf die Pastillen der „Kaiser-Friedrich-Quelle“ aufmerksam machen. Dieselben dürften wohl in den meisten Apotheken, Mineralwasserhandlungen etc. zu haben sein. 623 Schwarze rein wollene Kleiderstoffe (glatt und gemustert) zu Fabrikpreisen Ni x 394 Gebr. Stamm« Verkehr, Land- und volkswirihschaft. Arankfnrt, 9. Februar. Viehmarkt. Es waren enge* trieben 413 Ochsen, 14 Bullen, 363 Kühe, Stiere und Rinder, 338 Kälber, 343 Häwmel und 388 Schweine. Die Preise stellte« sich für Ochsen 1. Qual, auf JL 66—68 pr. Ctr Schlachtgewicht 2. Qual, v* 56—62, Bullen X 57—59, Kühe und Rinder 1. Qual. 59-60, 2. Qual. X 44-48, Kälber 1 Qual. 65—70 H, 2. Qual. 55—60 Hümmel 1. Qual. 63—66 H, 2. Qual. 56—60 H pur Pfd, Schwede 1. Qual 59—60 H, 2. Qual. 57—58 H pr. Pfd. Schlachtgewicht. Wöchentliche Aeberficht der Todesfälle in Grrße«. 5. Woche. Vom 1. Februar bis 7. Februar 1891. Einwohnerzahl: 20 611 (incl. 1600 Mann Militär). Sterblichkettsriffer: 25,36 °/oo bezw. 19,02 nach Ausschl. der Ortsfremde« Kinder Es starben an: Zusmnmen: Erwachsene: tai vom Lungenschwindsucht 2 Acute entzündliche Erkrankungen der Ath- mungs-Organe 2 (1) Andere bekannte Krankheiten 5 (2) Unbekannter Krankheit 2 Selbstmord 1 1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr: 2 — — 1 - 1 (1) 1 - 4 (2) - — 2 1 — — Summa: 12 (3) 5 — 7 (3) Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von Auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. Bekanntmachung. Der Entwurf des Voranschlags der Stadt Gießen für das Etatsjahr 1891/92 liegt acht Tage lang zur Einsicht jedes Betheiligten auf dem Bürgermeisterei-Bureau offen. Gießen, den 10. Februar 1891. Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 1236 WtkhrMe Eisentluhnkü. Für den Bereich des diesseitigen Localverkehrs tritt folgende Specialbesttmmung zu $• 48 des Betriebsreglements sofort in' Kraft: „Bei Aufgabe in Wagenladungen wirb gemünztes Geld auch in dichte Säcke verpackt gegen Hinterlegung des im 8. 47 des Betriebs-Reglements vorgeschriebenen Reverses zur Beförderung zugelassen. Im Uebrigen finden auf diese Sendungen die allgemeinenZusatzbestimmungen unter II zu $• 48 B. 2 deS Betriebs- Reglements im Theil I des deutschen Eisenbahn-Gütertarifs ebenfalls Anwendung. " Gießen, den 7. Februar 1891. 1242 Großherzogliche Direktion. Versteigerungs-Widerruf. Die auf den 13. laufenden Monats in Steinfurth anberaumte Versteigerung der Rosenbecker'schen Hof- raithe findet nicht statt. Bad-Nauheim, 9. Februar 1891. Großh. Amtsgericht Bad-Nauheim. 1239] Bauer. Schütz. Keilgeöolenes. 1255] Mehrere einschläfige Bettladen «nd Nirrderbettstellen umzugsh. billig abzugeben bei Weber, „Wiener Hof". 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Schröter & Co., Bankgeschäft, München. _______1243 1075] Ich zeige ergebens! an, daß ich vom 1 Februar an bei Herrn Pfeffer, Marktplatz Nr. 6, 2. Stock, wohne. Ein neuer CnrsuS im Klelder- machen wird am 1. April wieder eröffnet. Anmeldungen nehme zu jeder Zeit in meiner Wohnung entgegen. Achtungsvoll K. Eckert, Kleidermacherin. Unterricht. An meinem diesjährigen, nach Ostern beginnenden UnterrichtScursnS für schnlpstichtige Mädchen können noch einige Kinder theilnehmen. 1131 Anmeldungen nehme ich in meiner Wohnung, LudwigSplatz IS II, täglich von 12 bis 2 Uhr entgegen. Prospecte sind in meiner Wohnung, sowie in der Exped. d. Bl. zu haben. Untres Stix, für Töchterschulen geprüfte Lehrerin. 1('29] Bletchsttaße 21: 5 Zimmer nebst Wasserleitung und allem Zubehör zu ver? «ietben. Näheres im Laden.__________ 1082] Der 2. Stock meines HauseS ist bis zum 15. April zu vermiethen. _________Georg Noll. Licherstraße 3. 1089] Im Mohrmann'schen Hause, ffrankfurterstraße Nr 79, ist der untere Stock mit Zubehör und Gartenantheil sofort zu vermiethen. K. Klee-, Südanlage 18. 1052] Ein Logis, 4 Zimmer nebst Zubehör, Wasserleitung, Bleichplatz, auf den 1. Mai zu vermiethen. Grünbergerftraße 20. 1074] Ein großes schönes Logis, Badeeinrichtung rc., vom 1. April ab zu vermiethen. Näheres Lisbigftraße 17, parterre. Vermischte Anzeigen. 1244] Welcher Edeldenkende würde einer braven achtbaren Waise, schon mehrmals schwer kcank, und jetzt wieder leidend, die Summe von Mk. 60 leihen? Nach Uebereinkunft monatliche Rückzahlung. Gefällige Offerten unter „Diskretion" postlageriid K. R. 60 erbeten-______ 1249] Für die Zeit vom 3.-23- März d. Js- werden drei möblirte Zimmer zu miethen gesucht. Offerten mit Preisangabe postlagernd Wehlheiden bei Cassel, A. B. 32.__ 1174] Eine alleinstehende Dame sucht eine Wohnung, 4 Zimmer mit Zubehör. Gef. Offerten unter M. St. 3 an die Exped. d. 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Stock-___ 19] In meinen Neubauten in der tzudwigstraße sind Logis, 5 Zimmer und Zubehör, sowie zwei Manfardenlogis zu vermiethen-_______________L. Huhn. 22] Drei Zimmer, Küche mit Wasserleitung und Zubehör, zu vermiethen- Wilh. Becker, vorm. G- Backofen, ________ Bahnhofstraße.__ 28] Ein Logis, 6—8 Zimmer, zu vermiethen. Wilh. Reiber, Bahnhosstr. 66. "30] Im früher Bender'schen Hause, Seltersweg 83, 3. Stock, 6 Zimmer mit Zubehör und Gartenbenutzung, alsbald zu vermiethen. Näheres K- KleeS, Südanlage 18. 86 00 88.85 85 90 98.90 4°/e Ung. Gold-Rente 5% Jtal- Rente 4V5% Oest. Stlber-Reute 5% Rust. UL Orient 9810 9t TO M.04 TT. 80 213.10 Lomb. E--B.-Act. 11144 154.80 Buschtherader E.-V.-Aet. • 10.74 156 40 Elbthal-BahnrAct. •01 »0 139 70 Gotthard-Bahn-Act. 184.TO 105.50 Schweizer Nordoft-B.-Aet. 186 80 S73 00 Mainzer E.-B.-Act. 118.14 2 8 00 Marienburger E.-B.-Act. M 14 Ver. K-nigS-Laurah.-Act. 181.84 174.20 Tendenz: fest.