[1087 rALKtz rVZW he»..... April , nmeine8 £--^M*3. feSÄSr "5;..«Wer« 11 *« ü iH-MN ^ZtzL '■ wruiktfo3 ®”" mlt «der ' Wtaeüir^ ----, H| ^Mtnpln| H n^e Mtigtw. launischer foreii änkfnrt (flain) “ 66106 ausgedehite ^Vermittlung kostenfrei, für Mtait- (pVwdin?8 ermäßigte* •en ^gunget. IU Ter. Zungen. 6> lleimger Mietet « größten Hypotheke»- i «mittele ich die Belchm, Mobilien )u günstige» inngeu. 780 >treiuteli>,SchVersirÄ. bMiiw/iftiMv Mill ffeteeutarkhie. > - VgdMnU» tML - 'echnicum Mittweida — girtiwn. — -SKri et. M-r-rjt n Hungen. ntinderNähede. lechtenkranke-« nässende Schuppenflechten u. dar ttn liebet cerbunbene, so rum- Mi»- i selbst denen, die nirgenM Oj’ then ,5t. K-drnd W**‘ Üeiug: et. iR«rlen»«aette, LchrmädchtU für mein Laden- miet günstiaen Bedingungen fit- H. Kühn, und Echrelbmateriatten-Haudlß. ■ in elegant« i §|(ßfl-G3*OD8 %e«et?®S^-w die «£gl WÄ ^>,^esZ-d-^A^err ■-■neau; H-sE durch , tt-'^zn 6=Äi* iS®*11 - 1891. Dienstag den 10. Februar Nr. 34 Rebaction, LxpedM«r mtb Druckerei: Ferich»rcchkr 6L VteNrljälfriHrr >lo*ntme Vorlage des Senats betreffs der Silberprägung, welche kürzlich einem Comite der Kammer überwiesen wurde, fü. wichtig erklärt wird. Das Comitä solle ohne Verzug darüber Bericht erstatten. Darmstadt, 9. Februar. Die zweite Kammer tritt am 17. Februar zur Berathung des Staatsbudgets und sonstiger Gesetze aus mehrere Wochen bestimmt zusammen. Locale» unfc Krovlnzislier. Gießen, 9. Februar. — Fräulein Natalie Köhler wird nun bestimmt am kommenden Sonntag Abend ihren Antigone-Vortrag abhalten- zweimal war sie durch Widerwärtigkeiten, die zu begleichen nicht in ihrer Macht lagen, gezwungen, abzusehen. Jetzt ist es ihr gelungen, für die so wichtige musikalische Be- g'eitung zwei Partner zu gewinnen, die in uneigennütziger Weise ihre Mitwirkung zusagten. Die drei Künstler haben bereits ihre Vorbereitungen vollendet und können wir mit voller Ueberzeugung einen großen Kunstgenuß versprechen. Wir wissen sehr gut, daß es nicht leicht ist, nachdem Prinz Carneval bereits sein Scepter niedergelegt hat, sofort für die ernste Kunst Betheiligung zu finden, trotzdem zweifeln wir keineswegs an einem glücklichen Ausgang, noch niemals haben wir vergeblich an das Herz unserer Mitbürger appellirt und hoffen auch heute der schwergeprüften Künstlerin ein volles Haus- wo Gold für rauschende Genüsse geströmt, wird wohl ein Scherflein für die edle und ernste Kunst noch vorhanden sein. w. Theater. Wenn man bedenkt, wie viel gegenwärtig dem Publikum an Vergnügungen und Zerstreuungen aller Art geboten wird, und daß erst am Donnerstag die Aufführung mehrerer Lustspiele en miniature von Setten des Theatervereins eine zahlreiche Zuhörerschaft angelockt hatte, so kann man die Theilnahme, die die Benefizvorstellung für Fräulein Elisabeth Bischofs gefunden hat, dreist als eine erfreulich große bezeichnen. Galt es doch auch, einem der begabtesten und sympathischsten Mitglieder des Neuen Theaters den Dank für eine, wie Kenner der Verhältnisse wissen, nahezu aufreibenden Thätigkeit abzustatten. Einigermaßen wird der herzliche Ausdruck dieser Absicht, die sich namentlich auch in der reichen Blumenspende an Frl. Bischoff äußerte, diese die mannigfachen unangenehmen Erfahrungen, die gerade die jüngeren energisch vorwärts strebenden Mitglieder unseres Theaters doppelt schwer bedrücken, leichter hinzunehmen veranlassen. — Die Darstellung der Claire in Ohnets „H üttenb e sitz er" durch Frl. Bischoff blieb hinter unseren Erwartungen in keinem Punkte zurück. Eine sorgsam durchdachte und fein ausgearbeitete Characteristik des stolzen und doch weichen Mädchens bereinigt sich mit überzeugender Wahrheit und temperamentvoller Innigkeit des Spieles in dem Maße, daß Fräulein Bischoff die Claire in der That zu ihren besten Rollen zählen darf. Des Weiteren möchten wir nur noch der warmen und treffenden Darstellung des Derblay durch Herrn Bie brach besonders gedenken, der ein sehr eindrucksvolles und wohlgelungenes Bild des interessanten Characrers zu geben wußte. Von den übrigen Mitwirkenden waren Frau Anni Reiners (Susanne) und Herr Goullon (Octave) von guter Wirkung- dagegen befriedigten namentlich die Herren Winolt, Schreiner, welch letzterer wieder einmal die Ruhe die erste Pflicht des Schauspielers sein ließ, und Fräulein Roland nicht vollkommen. — Theater. Nach dem ersten Auftreten Fräulein Thesfa Klinkhammers im Newyorker Amberg-Theater schrieb die „Newyorker Staats-Zeitung" wie folgt: „Thesfa Klinkhammer hat ihr Gastspiel unter glückverheißenden Auspizien eröffnet. Die sogenannten „stars“ gegenüber oft den Mund viel zu voll nehmende Reclame hat einmal in diesem Falle ausnahmsweise nicht übertrieben. Die gestrige Leistung des Fräulein Klinkhammer zeugte von einem originellen gottbegnadeten liebenswürdigen und unerkünstelten Talent. Schon die anmuthige, jugendliche Erscheinung, das interessante Gesichtchen, welches durch ein Paar große sprechende Augen einen pikanten reizvollen Ausdruck erhält, fesselte das Publikum, dem ein so junger und doch schon amerikareifer weiblicher „Star“ als ein sehr seltener Vogel erschien, von vornherein. Und mit dieser Erscheinung, welcher ein gewisser, frischer, resoluter Zug eigen ist, scheint die ganze künstlerische Individualität des Gastes in vollem Einklänge zu Stehen. Originelle, sich an keinerlei berühmte Muster anlehnende Auffassung der Rolle geht mit einer bedeutenden schauspielerischen Intelligenz und einer sicheren Beherrschnng aller technischen Ausdrucksmittel Hand in Hand, so daß man einen im hohen Grade befriedigenden Eindruck, wie ihn nur eine hervorragende künstlerische Individualität hervorbringt, gewann. Das Publikum, von der temperamentvollen, reizenden Darstellung der Gästin sofort hingerissen, spendete derselben allgemeinen stürmischen und herzlichen Beifall. — Am 1. April d. I. tritt für daS Großherzogthum Hessen daS neue Gesetz, die Landes-Fenerlöschordnung betr., in Kraft - zur Vermeidung von Weiterungen ist es nothwen- dig, aus die damit für die Gemeinden entstehenden Verpflichtungen aufmerksam zu machen- danach ist u. a. ein vollständiges Verzeichniß aller in der Gemeinde vorhandenen Lösch- und Rettungsgeräthe aufzustellen und sind die letzteren, falls nicht vollständig vorhanden, von dem Gemeinderathe zu completiren. Das betr. Verzeichniß wird dem Kreisamte eingehändigt- ebenso die Angaben über das zum Löschen eines Brandes vorhandene Wasser. Die Gemeinderäthe haben vor Inkrafttreten des Gesetzes zu beschließen, ob eine Pflichtfeuerwehr einzurichten ist, oder ob der Lösch- und Rettungsdienst einer freiwilligen Feuerwehr, falls sich eine solche bildet, übertragen werden kann. Dem Kreisamt sind ferner Vorschläge zu machen über die Zahl der Steigermaimschaft, Spritzenmannschaft und Ordnungsmannschaft, ebenso über die Ausrüstung der Feuerwehr. Vor dem 1. April ist eine Grundliste der pflichtigen Mannschaften aufzustellen- die Liste ist dem Kreisamt vorzulegen. Dasselbe hat zu geschehen betreffs eines Verzeichnisses der Nachbargemeinden, welche bet Brandsällen in der Gemeinde zur Hilfeleistung beizuziehen wären, und der Gemeinden, welchen die Gemeinde selbst in solchen Fällen zur Hilfe zu eilen hätte. Friedberg, 6. Februar. Der hiesige Ortsgewerb- verein, der im Jahre 1841 gegründet wurde, begeht Ende Februar seinen 50jährigen Stiftungstag, den er in entsprechender Weise zu feiern gedenkt. E. Nidda, 6. Februar. Das „Niddaer Anzeigebl." ent- hält folgende Notiz, die wir etablirungslustigen Bäckern mittheilen wollen: Die Klagen über allzuviel Concurrenz sind in der Geschäftswelt allgemein und meist auch berechtigt. Andererseits wird an manchen Orten der Mangel der einen ober anderen Geschäftsbranche sehr vermißt. So ist z. B. in Stockheim keine einzige Bäckerei. Stockheim hat über 600 Einwohner, verschiedene Eisenbahnbeamte haben daselbst ihren Sitz, die Zuckerfabrik ist in nächster Nähe. Ein tüchtiger Bäcker mit etwas Capital fände daselbst ein reichliches Auskommen. t Uuterwiddersheiw, 8. Februar. In dem unweit unseres Ortes gelegenen Steinbruche ereignete sich vergangenen Donnerstag ein bedauernswerther Unglücksfall. Während mehrere Arbeiter dortselbst mit Steinbrechen beschäftigt waren, war der hiesige Bewohner Johs. Sann, welcher dort gleichfalls arbeitete, an einer anderen Stelle oben auf de« Stein- bruche mit Wegräumen von Schutt und Erde beschäftigt. Als die mit Steinbrechen beschäftigten Leute genannten Sann nach einiger Zeit nicht mehr sahen, suchten sie nach demselben und fanden ihn zu ihrem Schrecken unten im Steinbruche tobt liegen. Der Bcdauernswerthe war bei seiner Arbeit jedenfalls ansgeglitten und dann die beträchtliche Höhe herab- gestürzt, wo er auf der Stelle tobt blieb. Allgemein bedauert man den verunglückten in den vierziger Jahren stehenden Mann, wie auch die zahlreiche Theilnahme der hiesigen Einwohner an seinem heutigen Begräbnisse bewies. — Ein merkwürdiger Zufall ist es, daß an demselben Tage, wo dieses geschah, vor 25 Jahren gleichfalls ein in diesem Steinbruche beschäftigter Mann verunglückte, indem derselbe von Steingeröll verschüttet, tobt herausgearbeitet wurde. § Vaitshain b. Grebenhain, 7. Februar. Kürzlich hat sich hier rin landwirthschaftlicher Consumverein gebildet mit dem Sitz in Vaitshain. Der Verein hat sich dem Verband der hessischen landwirthschaftlichen Genossenschaften in Darmstadt angeschlossen. — Kleine Mitlheilungeu aus dem Großherzogthum Hefte«. In Mainz wurde am Samstag 10 in den dortigen Lederwerken, norm Mayer, Michel u. Deninger, beschäftigten Arbeitern im Auftrage Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für Verdienste" überreicht. Von der Firma erhielt jeder der betreffenden Arbeiter, die sämmtlich über 50 Jahre in dem Werke beschäfligt sind, ein Sparkassebuch. — Die Zahl der Katholiken in Mainz beträgt nach der letzten amtlichen Zählung 39,841. — Der Lehrerrath der Technischen Hochschule zu Darmstadt hat das Corps „Rhenania" bis zum Schluffe des Sommersemesters 1891 suspendirt, weil dasselbe nach dem die Suspension verkündenden Anschläge am schwarzen Brett der Hochschule in einer an das Ministerium des Innern und ber Justiz gerichteten Beschwerde gegen den jetzigen Direetor der Anstalt, Professor Landsberg, die den Doeenten schuldige Achtung verletzt habe. Vermischtes. * Darmstadt, 5. Febr. Postpersonalnachrichten. Angestellt wurden der Postassistent Allmann bei dem Postamt IH in Mainz, der Postanwärter Haupt als Postasfistent bei dem Postamte in Castel (Rhein). Versetzt wurden der Postmeister Greßer von Call nach Butzbach, der Postassistent Hoffmann von Oberhausen (Rheinland) nach Mainz. Gestorben ist der Ober-Posteommiffarius a. D. Berchelmann in Darmstadt. — Eine Erkältung kommt oft über Hackt. Man halte daher immer geeignete Heilmittel in Bereitschaft und füge seiner Haus-Apotheke auch eine Schachtel Pastillen der „Kaiser-Friedrich-Quelle” bei. Dieselben sind in allen Apotheken, Mineralwasserhandlungen etc. zu haben. 628 Buckskins und Kammgarne in allen gediegenen Qualitäten zu wirklich billige« Preisen en gros & en detail bet 421 Gebr. Stamm. — Pfarrer, Lehrer, Gutsbesitzer, Beamte :c. rauchen seit Jahre« Hollllnd. Tabak von B. Becker in Seese« a. Harz 10 Pfd. fco. 8 Mk. mit stets gleich. Behagen. 1006 Comö* nnö — Im Publikum ist vielfach die Ansicht verbreitet, daß für die a« die PoftbehSrde« gerichteten Schreibe« Porto nicht zu zahl« sei. Den Odelpofibirecioren und den Postanstalten gehen daher häufig aus den Kreisen des Publikums Schreiben und Eingaben zu, welche unfranktrt in die Briefkästen gelegt worden find, für welche die Absender dann nachträglich das höhere Porto für unftankirte Briefe z« zahlen haben. Es wird daher im allgemeinen Interesse daraus aufmerksam gemacht, daß auch für alle an die Postbehörde gerichtete« Sendungen, welche in die Postbriefkasten gelegt werden, daS volle Porto zu entrichten ist. Wer diese Ausgaben ersparen will, muß die betreffenden Sendungen tm Bureau der Postdtrectionen oder toi Amtszimmer der Postanstalten abgeben. Butzbach, 7. Febuar. Wochen markt. Butter kostete per Pfund 0,85—0,90, Käst per Pfund 45—46 Eier pro Stück 8 Srünberg, 7. Februar. Fruchtpreise. Weizen 19.00, Korn X 17.50, Gerste X 16.—, Hafer X 14.70, Erbsen «X 18.— Linsen 24.—, Lein ——, Wicken—.—, Samen—.—, KartoffelnO.—. Zyra«kf«rt, 7. Februar. Marktpreise. Heu pro 100 Ko. X 5 20-680, Stroh X 4.40-4 ri), Kartoffeln X 4.50 bis 7.50, Butter per Pfd. X 0.90—1.10, Eier per St- 6-10 Roggenbrod 4 Pfd- 45 X do feines 48 H, gemischtes 6 Pfd- 86 X Der Poftdampfer „Waesland" der „Red Star Line" in Antwerpen ist laut Telegramm am 7. Februar wohlbehalten in Rew- york angekommen. Bitte. Wie wir unseren Lesern vor einiger Zeit mittheilte«, wurde durch Frevlerhand im Herbste vorigen Jahres die Gemeindescheuer zu Lindheim augezüudet. In der Scheuer lagerten die leider unversicherten Wintervorräthe an Futter, Stroh, Kartoffeln usw. von acht armen Familien, die durch den Verlust ihrer Habe in größte Noth gerathen sind. Hier thut Hilfe noth. Es ergeht deshalb an alle edlen Menschenfreunde die Bitte, den Beschädigten durch milde Gaben den erlittenen Verlust einigermaßen verschmerzen zu Helsen. Die unterzeichnete Expedition ist gern bereit, Gaben entgegenzunehmen und darüber zu quittiren. Expedition des „Gießener Anzeiger". itc». Mtttt 4 ;>'rv-L ?e to®r 6e; teytinbtu*. olieb. All Hohe b-^ ierÄiger \> b-L 'llüafoe bet?J'^^öbin n'fi.e bittics ®n= :B,|tlbei> Io»? *ert- e'n '" tiefem «7 bitto "d°M berfS ^Ne "et wurde, °n ®kk= ' Februar «.•• ., *'o SWft0°®u’"n,e'’w- L-d-r- srrZL krir-KL Äbuch, -4-^7 e2^ai""i4End»«"s Hochschule - Jtnania* bis i!1D1 §^1 fc ?9e Qm schwarzen Brett ^eniim des Innern uxb J«9«n ben jetzigen Dirrclvr oit den Docenien schuldige slperjonalnachrichte«. al Allmann bei dem Post- «er Haupt als Postchste« ein;. Versetzt wurden btr J Butzbach, der Postassistein inland) nach Mainz. riuS a. D. Berchelmann in mmt oft iUi üaett Heilmittel in Bereitschaft ul je Schachtel Pastillen d*r bei Dieselben sind in illei etc. iu haben. 68i Kammgarne u »iE billigm Vieta iebr. Stamm. 8«m(eit. ra* Itttjelra -eE-.H"UEL Reit ->'E JT einigt 6 Wahres W h.rbs.° W S.-'-.tf v vctt^i ' u ..... M*' 0»U»«ttthjchast. e annit Lrribm Polw nicht zu M* *‘toflalten«e6en tatet 6 a» eiben und Eingaben zu,-'M ^"ÄleÄm T® 01« Psb-d-'d- *, litten gelegt ®»b“J“„6» ingiaden ersparen wtu, bm ‘ bet $o8bi»=lllOT °* ren. MlU-7« afer * Kartoffeln 0.- Halnev^, p,tu M «fei? Niederste — 16,8 »L. - 3,11 „ - 0,15 „ + 5,1 „ Temperatur in Gießen. Januar 1891. 1,78 Par. Zoll. 2,05 v , Mittlere Mittel früherer Jahre . Höchste .... Niederschlag an 17 Tagen..... „ im Mittel früherer Jahre an 17 Tagen ^,w „ , Im Jahre 1861 hatte der Januar eine Mttteltemperatur von Die rndjfjattiglk tiffer JTloößii-Bßitungen Weidig’s Per Vi Fl. Vi8rl- Iklnorrs Suppe» I Hafermehl, Hafergrütze, Suppentafeln, Hrbswurat, Julienne. 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Einzelne Hefte kosten 50 Pf. oder 30 Kr. — Die „Große Ausgabe mit allen Kupfern" bringt außerdem jährlich noch 36 große farbige Modenbtlder, also jährlich 64 besondere Beigaben, und kostet vierteljährlich 4 Mk. 25 Pf. (in Oesterreich-Ungarn nach Cours). Abonnements werden jederzeit angenommen bei allen Buchhandlungen und Postanstalten. — Probe-Nummern gratis und franco durch die Expedition Berlin W., Potsdamer Straße 38, Wien I., Operngasse 3. 1210] Eine ältere zuverlässige Person, welche die Hausarbeit mit übernimmt, zu zwei Personen nach außerhalb gesucht. : 2 Mcnktstraße 14. tft, die Jllustrtrtr Arauen-Zeitung. Dieselbe bringt in jährlich 24 Doppelheften 24 Moden- und Unterhattungs- Numnrer» mit Beiblättern, in reizvollen farbigen Umschlägen. Die Modm-Num- mern sind der „Modenweli" gleich, welche mit ihrem Inhalte von jährlich über 2000 Abbildungen sammt Text weitaus mebr bietet, als irgend ein anderes Modenblatt. 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L April durch ein hiesiges Engros-Geschäft gesucht. Off. sind unter C 100 an die Exped. d. Bl. zu richten. 1209 «■■fflnaeHHBÄSHeMHaeeM : 1225] Eine Frau empfiehlt sich in i Anfertigung von Handarveiten j und Stricken, reell und billig. Näheres in der Erped d- Bl. Gchauspielha«-. Dienstag den 10. Februar: Theatralischer Unsinn. Gewöhnliche Preise. Mittwoch den 11. Februar: Die Haubenlerche. Gewöhnliche Preise. Donnerstag den 12. Februar: Theatralischer Unsinn. Außer Abonnement. Gewöhnliche Preise. Freitag den 13. Februar: Zum ersten Male wiederholt- Die alte Jungfer. Hierauf: Die Widerspansttge. Gewöhnliche Preise. Samstag den 14. Februar: Zum ersten Male: Die einsamen Menschen. Drama in 5 Acten von Gerhardt Hauptmann. Gewöhnliche Preise. Sonntag den 15. Februar, Nachmittags 3V, Uhr: Theatralischer Unsinn. Kleine Preise. Abends 7 Uhr: Zum ersten Male wiederholt: Einsame Menschen. Gewöhnliche Preise. 847 > Der Borstand. N pis’sclie Amerikaner, Fiillreg-nlir- n. X£ockofen zur Zestimrnt: Bei der heute in Gegenwart des Herrn Polizeiraths Fresenius vor* genommenen Ausloosung der Schuldscheine der Herberge zur Helmath iu GieHen wurden folgende Schuldscheine Rückzahlung am 1. März 1891 1195] Ein kleines Wohnhaus mit Scheuer und Stallung nebst zwei Morgen Garten ist zu verkaufen. Näberes in der Exped. d. Bl.__ 12 ] Eine Laden-Einrichtung (für Spe tt-Geschäft) billig zu verkaufen. Näheres Neustadt 11. Schorers Familienbiatt beginnt soeben seinen 12. Jahrgang und wird zum Abonnement bestens empfohlen. Reichhaltigste Familienzeitschrist! «n-.cn Vorzügliche Illustrationen r Mit Nr. 1 beginnt der neueste höchst spannende Roman von Nataly von Eschstruth: „Zn Ungnade". Qn _ Abovn.: 2 Mark pro Vierteljahr. Alle Woche eine Nummer, ca» 20 freiten Text. Probenummern gratis in allen Buchhandlungen oder beim Verleger: J. H. Schorer, Berlin, Dessauerstr. 4. 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Dann seuszte der blaue Domino plötzlich. „Ach, wie heiß wir geworden ist? Wenn ich nur für einen einzigen Augenblick diese schreckliche Maske lüsten könnte." Sie waren hinter ihrem Pfeiler so gut wie ganz unbeachtet, und die Aussicht, endlich einen vollen Blick in «reichens liebreizendes Antlitz thun zu dürfen, war für Doc- lor Mertelmann viel zu verlockend, als daß er nicht seine ganze Beredtsamkeit ausgeboten hätte, den blauen Domino zur Ausführung seines Wunsches zu bestimmen. Er selbst war ihr behilflich, das etwas verknotete Band der Larve zu lösen — die neidische Hülle sank herab — das holde Antlitz wandte sich ihm zu — und eiskalt rieselte das Entsetzen durch des Doetors Glieder: denn der blaue Domino, dem er seine Liebe gestanden, war nicht Gretchen, sondern Diejenige, welche er seit heute Mittag von allen lebenden Wesen am meisten fiirchtete — Tante Dorette? Und sie hatte niemals weniger verführerisch ausgesehen als in diesem Augenblicke mit den erhitzten, dunkel gerötheten Wangen und den glänzenden Schweißtropfen auf der Nase. Eine fürchterliche Pause folgte der vorzeitigen Demas- kirung, dann aber sprang der unglückliche Emmerich Mertel- mann mit der Geistesgegenwart der Verzweiflung von seinem Stuhle auf. „Sie sehen sehr echauffiert aus, mein Fräulein!" stieß er hervor. „Gestatten Sie mir, Ihnen ein Glas Limonade zu holen!" Ohne ihre Erwiderung abzuwarten, stürzte er fort ; aber er dachte nicht an Limonade, sondern viel eher au Blut. Wenn der Assessor Breitschwert geglaubt hatte, sich ungestraft solchen Fastnachtsscherz mit ihm erlauben zu dürfen, so sollte er sich wahrlich bitter getäuscht haben. Auf der Stelle sollte er Rede stehen, und wehe ihm, wenn er sich nicht zu rechtfertigen vermochte. Ein glücklicher Zufall ließ ihn den Gesuchten schon in der nächsten Minute finden. In anscheinend sehr traulichem Gespräche mit einer Dame im altdeutschen Gretchencostüm saß er auf dem Sopha eines kleinen Nebenzimmers. Mertelmann aber war so wild erregt, daß er die Anwesenheit der weiblichen Maske kaum bemerkte. Ohne Weiteres stürmte er aus den Treulosen zu. „Ist das Deine Freundschaft, Verräther? — Weißt Du, wer es gewesen ist, zu welchem Du mich da drinnen ae- führt hast?" „Ich denke, es zu wissen," erwiderte der Assessor mit unbegreiflicher Gelassenheit. „Es war Fräulein Dorette Haberkorn, die Dir den Tod ihres durch Dich geopferten Kanarienvogels nun hoffentlich verziehen haben wird!" „Ach, was kümmert mich der verrückte Kanarienvogel! — Meine Liebe habe ich ihr gestanden, denn ich meinte ja nicht anders, als daß es Gretchen sei, mit der ich sprach." Er sank völlig geknickt aus einen Stuhl. Die Dame im Gretchencostüm, auf die Doctor Mertelmann so wenig Rücksicht genommen hatte, schien Willens, sich hastig zu entfernen. Der Assessor aber hielt sie zurück. „Nun haben Sic es aus seinem eigenen Munde gehört, Fräulein Gretchen! Werden Sie mir jetzt glauben, daß ich die Wahrheit sprach?" Der unglückliche Emmerich horchte hoch auf. Da traf ihn ein seelenvoller Blick aus den Augen der maskirten Dame und mit einem jubelnden Ausruf sprang er aus, um ihre beiden Hände zu ergreifen. „Gretchen — mein theures Gretchen! — Wahrhaftig, diesmal täusche ich mich nicht! Können Sie mir armen Unglücksmenschen denn verzeihen?" „Von Herzen gern," flüsterte sie, und sie sträubte sich nicht, als er ihre zierliche Gestalt überglücklich in seine Arme zog. „Na, da komme ich ja, wie es scheint, gerade zur rechten Zeit, tönte in diesem Augenblicke eine tiefe Stimme von der ^hüre her. „Nun weiß ich freilich, was es bedeuten sollte, als meine Schwester mir eben zuflüsterte: „Wenn Doctor Mertelmann mit Dir spricht,' mußt Du ihm unbedingt Dein Jawort geben. Meine Einwilligung hat er bereits erhalten." — Na, in meine Arme denn, Schwiegersohn ! Mir haben Sie von vornherein recht gut gefallen." „Gratulor, gratulor!“ schrie der Assessor, daß man eS fast im ganzen Saale hören konnte. In demselben Moment aber fiel aus der Schwelle des kleinen Seitengemachs ein blauer Domino mit einem Ausruf des Entsetzens in Ohnmacht und mußte von hilfsbereiten Händen in das Toilettezimmer getragen werden. Dort erholte sich Tante Dorette zwar sehr bald, aber sie fuhr nach Hause, ohne ihren Brnder oder chre Nichte auch nur einer Blickes zu würdigen — und die Fastnachts - Maskerade rn der Ressource war die letzte, welche sie in ihrem Leben besuchte. Fatal. A.: „Haben Sie die neuen Hundertmarkscheine der württembergischen Notenbank schon gesehen?" — B. - „Ach, ich kenne nicht einmal die alten!" Bekanntmachung. Die Lieferung des Armenbrodes und des Bedarfs des Bürgerhospitals an Brod, Wecken, Kuchen, Mehl, Milch, Fleisch, Schmalzfett, Colonialwaaren und Hülsenfrüchten, Seife, Petroleum, Butter, Eier, Dörrobst rc. sowie die Fertigung der Schuhe und Särge ffic Arme soll im Wege der Sub< Atisfio« vergeben werden und sind Offerten hierauf verschlossen unter Beifügung von Mustern bis zum 114. d. M1S. bei Armenkassenrechner Döpfer einzureichen, bei welchem auch die Bedingungen eingesehen sowie die zur Submission auf Colonial- araaren rc. zu verwendenden Formularen biogen werden können. Gießen, den 6. Februar 1891. Die Zlrmen-Deputation der Stadt Gießen. Gnauth. Holzversteigerung. Donnerstag, den^2.Febr.l.J. von Vormittags 9 Uhr an soll im Anueröder Gemeinde wald in den Abteilungen Neuwiese und Krähenholz nachverzeichnetes Holz versteigert werden. A. Werkholz: 179 Eichen-Stämme, 15 bis 34 Ctm. Durchm., 5 bis 12 Meter lang, 28,52 Festm. haltend 25 Nadel-Stämme, 18 bis 44 Ctm. Durchm , 8 bis 14 Meter lang, 10,33 Festm. haltend 262 kichen-Derbstangen, 11 bis 14 Etm. Durchm., 3 bis 6 Meter lang, 16,48 Festm. haltend 39 Nadel-Derbstangen, 8 bis 14 Ctm. Durchm., 8 bis 12 Meter lang, 3,60 Festm. haltend. B Brennholz: Scheith Knüppelh. Stott 1). ReiSH. Rmtr. Rmtr. 5tmtr. Wellen Siche 27 113 10 1550 Nadel 4 2 3 960 3Upe 8 8 0 350 Bemerkt wird, daß das Eicheu- Werkholz sich zu Wagner- und Grubenholz eignet. Die Zusammenkunft ist am Mttllerwez bei Brennholz Nr. 164. Annerod, den 6. Februar 1891. Großherzogl Bürgermeisterei Annerod. Engelhardt. 1136 Herren-Hemden nach Maß liefert in bester Aus- fü-hrnng von JL 3 — an (1091 I. Kau« jr-, Kreuz. Holzversteigerung im Lollarer Gerueindewaid. Donner-tag, 12. Febr. 1891 von Vormittags 9 Uhr an soll im Lollarer Gemeindewald in den Districten Pfaffenstrauch, Kopf und Boden nachverzeichnetes Holz versteigert werden: A. Bau-, Werk- und Nutzholz: 139 Nadel-Stämme mit 51,46 Festm. 92 Nadel-Stangen mit 10,12 Festm. B. Brennholz: Scheith. Knüppelh. Stockh. Reish. Rmtt. Rmtr. Rmtr. Wellen Buche — — — 140 Nadel 93 115,5 10,6 2525 Die Zusammenkunft ist in dem Distrtcte Pfaffenstrauch nächst der Holzmühle. Lollar, den 5. Februar 1891. Großherzogl. Bürgermeisterei Lollar. C. Geißler. 1135 Mittwoch -en 11. Februar, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht erb- vertheilungshalber die den Friedrich Lind Eheleute« in Gießen gehörigen Immobilien: Flur I Nr. 326 — 75 Meter Hofraithe in der Katharinengaffe, Flur I Nr. 327 — 31 Meter Hofraithe daselbst nochmals öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 2. Februar 1891. Großh. Ortsgericht Gießen- I- A-: Bogt. 1032 Jleilgeöotenes CO 17 Medaillen n. Ehren-Dipiome. I Wir empfehlen unser vorzügliches Ms-SKS. weiß jetzt die „ -u versichern, beiten ^wische Waldersee mit politische Beri ländischen Reg! Zurückbehalten Inhalte dem Ri habe gegen dies und die hieraus kanzler und Gen des Grasen Wa diese Anschauung pe gegenüber di der Demission Iaztvischen ter! ^eneralstabsches "eutenant Gras Äeneraistabe, e »8 neutenant im 2 . .gegen ? 6‘! '^r vom | und sah Morben. Mta rUlÖe « st8 ®cn««mi M "'IC der i 5*artiet, . r 8tr«, 3 « £ .. . äom, 8 flrb ^utc nJ d-S dlok Von ebenso vortrefflicher wie n »isendahn-Prioritäten. «isenbahn-Actie«. n«h^tnsbafen-Berbach.. 225.90 227.50 I Lübeck-Büchner . 114.85 116 50 I Mecklenburger 117.15 120.10 I Gotthardt . . 60 50 I Jtal. Mittelmeer 57.90 Bank-Aetie«. Industrie-Papiere. 167.50 167.80 Binding-Brauerei 272.45 272.20 fabrik . . Pfanddriefe. 3071 Einen Glaser-Lehrling W B. Wolf, Bahnhofstraße 32. 101.50 101.55 Loose. Oestr 1860rfl.500-Loofe 127.20 126.10 Braunschweig. 20 Thlr^ 1854rfL250= „ 120.55 121.— I Loose .... ^/'^m-inina^Drümten- I 3% Oldenburger Loose. /o W 130.30 130.15 I 3V»°/oKöln-MtndnLoose 3V,o/oKöln-MtndnLoose 137.50 187.70 «tturttanifAt «isenduhn-BondO. Größte Auswahl in eleganter Masken-Garderobe .— | 104 66 Seltersweg 41. * — 1008 kamen. 165.— 155.30 101.30 105.30 129.06 101.50 95.50 100 80 94.80 101.50 95.50 100.80 94.10 105.70 129.75 113.80 102.90 155.90 109.80 104.*/» 125.40 100.60 94.80 93.15 100.80 Dresdener Bank..11 Mitteldeutsche Creditb. . > Wiener Bank-Verein . i Württemb. Vereinsbank 156 50 110.— 104. V« 125.60 140.15 157.— 159.— 126.90 141.— 158.30 159.80 126.80 104.90 98.95 68.10 100.90 100.95 87.30 57.60 64.60 96.15 96.- 84.20 100.60 94.80 93.— 100.80 Hergestellt aus den natürl. Salzen des weltberühmten Elisabeth- Brunnens in Homburg. 442 Hessische Ludwigsbahn. Pfälzische Nordbahn . Marienburger-Mlawia. Deutsche Reichsbcmk . Berlin. Handelsgesellsch. 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Baden..... 30/0 Sächsische Rente. . 3V,o/o BremerStaatsanl. „ Hamb.Staatsrente 1 40/0 Oestr. Goldrente . „ GriechischeMonopol- Anleihe . . . 40/8 Rumänische Rente . bo/g Rufs. Anl. S.HI v.90 -Aermielpungen. 599] Mitte der Stadt, 2. Stock, vier »immer ein Mansardenzimmer, Küche mit^a'sserleitung, abgeschlossener Cor- ridor, Keller, Holzstall zu vernnethen. »sivree in der Exved. d. Bl--------- “ 11161 ffletneä LogiS tür allein,iehenbe, l'erfon ober «eine 1Ö02T SDcrmittlcr c Stock meines Hauses bestehend aus vier, auf Verlangen auch fünf Zimmern nebst Zubehör, per l. Mat nnderweitig zu vermiethen- iitttbtimn' Kreuwlah 3_ 493) Der dritte Stock meines Huufts, Westanlage 19, sechs Aunmer mit Zube- hör! «ml. Mär, —^10] Laden mit Logis zu ver- WUt®Ufr Plank, Bahnhofstraße 18. Diverse Obligationen. 104.901104.80 | 4l/^/oGrafHenkelv.Don- I I | nersmark, rückz. ä 105 | —. 40/oDeutscheGrundschld.- Bk.-Pfandbr. . 3