Co. 1891 Samstag den 10. Januar Nr. 8. Gießemr Anzeiger rch. "»«glicht, ,e Henerat-Mzeiger. Äebactton, und Druckerei: >4sr|HOt Jhr.1t Aengyrech« 5L V. ,in. e »w« 7 «-Mm, LL». u. »°n«. rknecht "issrn gesucht. ^Exped. d. Bl. 294 wröttofort gesucht. ' ko»-llorei Hettllr, Südanlage. ^FadrikgW^ W per jetzt oder auf mgen Mann unter gün- M in die Lrhre. Be- a tinWcheiw. Dienst ^fragen in der Expedition »sucht -andtes DienstmLdche«. esrau Prof, vuchner, Frankfurterftraße 33. iusdiener cht. , der Expedition dieses ________________ [283 gesonde Amme wirb aus ertragen in der Exp. d. Bl. *ete Köchin Stetes. W»-s Sei W mbetjttf Seltersweg^bö. «sucht rm eine W * i Zimmer) nut vollständig 8 Tage -rschM. iß gang- sar jjchM ßs § »-wat' 11. —- 13^° 91.80 938O so SO :8üO' iN-^ 0*28 2° 2030° 159-0° 39^ 14.10 55 OO UdgeM uat loÜ>^eR1e in OrWt ft* *$»> L-*$> rgtfw Amts- und Anzeigrblatt für den Kreis Gieren. Krattsöeitage: Gießener Kamilienötatter. Alle Annoncen-Bureaux btB In- und Auslandes vch«« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger^ entgeg«. L«««h«e Anzeigen zu der Nachmittag» für b« tilgenden Lag erscheinenden Nummer bi» vor«. 10 Uhr. Anrtlichev LheU. Nr. 1 des Reichs-Gesetzblatt», auggegeben den 1. d. M., enthält: (Nr. 1929.) Verordnung, betteffend die RechtSverhält- Me in Deutsch'Ostafrika. Vom 1. Januar 1891. Gießen, den 8. Januar 1890. Großherzogliches Kreisamt Gießen. __________________v. Gagern.__ Bekanntmachung^ Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Helene Neeb von Albach, 22 Jahre alt, die Prüfung als Hebamme bestanden hat, und dieselbe heute von uns als solche verpflichtet worden ist. Gießen, den 6. Januar 1891. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Nersefte Nachrichten. WoistS telegravhischeS Lorrespondenz-Burrau. Berlin, 8. Januar. Der Kaiser fuhr heute in russischer Uniform und in einem russischen Schlitten zum Diner Der russischen Botschaft. Bei der Tafel saß er zwischen der Gräfin Schuwalow und der Generalin Goleneitschew-Kutusow, gegenüber dem Botschafter, der seinerseits zwischen den Generälen Werder und Hahnke Platz genommen hatte. Unter den sonstigen Gästen bemerkte man den Reichskanzler, Staats- secretär Marschall, General Wittich, Oberst Bissing, Graf Pourtalös und die Herren von der Botschaft mir ihren Damen. Berlin, 8, Januar. Der Bundesrath ertheilte dem Entwurf eines Gesetzes, betreffend die kaiserliche Schutztruppe für Deutsch - Ostafrika, und dem Entwürfe eines Vertrages zwischen Deutschland und Dänemark, betreffend die Aushebung des Abschosses und Abfahrtsgeldes, seine Zustimmung. Königsberg, 8. Januar. In Folge von Schneeverwehungen treffen alle Züge der Ostbahn mit mehrstündigen Verspätungen ein. Der Berliner Nacht-Courierzug hatte sich um nahezu vier Stunden verspätet. Mühlhausen, 8. Januar. König Christian von Dänemark schenkte dem Offiziercorps des hiesigen thüringischen Ulanenregiments, dessen Chef er ist, sein lebensgroßes Bild in der Uniform des Regiments. München, 8. Januar. Der Prinzregent verlieh dem griechischen Gesandten Vlachos in der heutigen Abschiedsaudienz das Großkreuz des Michaelordens. — Der hier verstorbene Zimmermeister Ehrengut vermachte der Stadt München 600000 Mk. zu wohlthätigen Zwecken. Braunschweig, 8. Januar. Im Harze herrschen starke Schneestürme. Der Verkehr ist unterbrochen oder gestört, die Posten werden mit Schlitten befördert. Auf der Harzbahn Blankenburg-Tanne ist der Betrieb eingestellt, die Bahnstrecke Halberstadt-Blankenburg ist aber wieder fahrbar. Hier hat der Schneefall aufgehört und es herrscht starker Frost. Bremen, 8. Januar. Der gestern Abend 10 Uhr 37 Min. von Geestemünde fällige Personenzug lies vor dem Güterbahnhof auf einen ebenfalls in der Fahrt nach Bremen besindlichen Güterzug. Die Locomotive entgleiste und wurde nebst zwei Wagen zertrümmert. Menschen wurden nicht getödtet, nur einige leicht verletzt. Als Ursache des Unfalls wurde zu frühe Ablassung des Personenzuges von Oslebshausen bezeichnet. Bremen, 8. Januar. Die Strecke Bremen-Uelzen ist wieder fahrbar. Der Hamburger Schnellzug üb er fuhr in der letzten Nacht bei Station Buchholz zwei Schachtarbeiter. Hamburg, 8. Januar. Der von der gestrigen Versammlung der vereinigten Hamburger und Altonaer Feuerleute proclamirte G e n e r a l st r i k e ist infolge des Entgegenkommens, das einige Rheder«en, z. B. die Packetfahrt- und die Ham- burg-Südamerikamsche Dampsschiffsahrtsgefellschast bewiesen, auf gehoben worden- es besteht nur noch ein partieller Strike. Metz, 8. Januar. Landrath Hansel von Mörs kaufte das drei Kilometer von Urville belegene Schloß Landon- villers an. Wien, 8. Januar. Die summarische Zählung der Bevölkerung Wiens am 31. December (ohne Vororte, Garnison und die Bewohner der kaiserlichen Hofgebäude) ergab 809,443 Seelen. Paris, 8. Januar. Zufolge Nachrichten aus Buenos Ayres soll in Chili eine aufständische Bewegung ausgebrochen fein. Nähere Detais fehlen. Paris, 8. Januar. Eine heftige Feuersbrunst brach heute Nachmittag auf dem Boulevard Samt Martin bei einem Pianohändler aus. Das Feuer ergriff vier Stockwerke. Eine ungeheure Menschenanfammlung fand sich an der Brandstätte ein. Der Schaden ist beträchtlich. Es herrschte die allgemeine Befürchtung, daß 5 oder 6 Häuser von dem Brande ergriffen werden würden. Eine Person wurde verwundet. London, 8. Januar. Meldung des Reuter'schen Bureaus. Der Secretär der hiesigen chilenischen Gesandtschaft erklärte auf eine Anfrage, er glaube nicht an die Nachricht von dem Ausbruche einer Revolution in Chile. Er habe ein Telegramm des chilenischen Gesandten in Paris erhalten, worin dieser mittheilte, daß nach einer am 6. Januar ein- gegangenen Cabeldepesche die Ordnung nicht gestört und das Budget angenommen worden sei. Der Secretär äußerte sich noch, in Valpareiso hätten in den Straßen leichte Ruhestörungen stattgesunden, die jedoch nur geräuschvolle Kundgebungen des Pöbels und durchaus bedeutungslos seien. Kopenhagen, 8. Januar. Die Verbindung mit Deutschland landeinwärts ist wieder offen. Die deutsche Abendpost vom 6. Januar ist Vormittags eingetroffen. Die Verbindung via Korsör-Kiel ist eingestellt. Auch die Linie Gjedser-Kopen- bagen ist noch unterbrochen. Brüssel, 8. Januar. Der allgemeine Ausschuß der gemäßigten Liberalen sprach sich gestern prinzipiell für eine Revision der Verfassung aus, betrachtete jedoch die bedingungslose Annahme des allgemeinen Stimmrechts als unheilvoll für die liberale Partei. Rom, 8. Januar. Die afrikanische Gesellschaft von Italien zu Neapel hat Herrn Dr. Carl Peters zum Ehrenmitglied ernannt. Rom, 8. Januar. Beim Einsturz zweier Gewölbe eines Neubaues in der Nähe des Quirinalparks wurden heute drei Arbeiter verschüttet, konnten aber sämmtlich gerettet werden. Der König erschien an der Unglücksstätte und wohnte persönlich dem Rettungswerk bei. — Der Dominikaner- general Laroca ist gestorben. Mailand, 8. Januar. Vor dem Gebäude des Arbeiter- hülfscomitvs versammelten sich heute beschäftigungslose Arbeiter und verlangten Untersttitzung. Da diese nicht gewährt wurde, begannen die Arbeiter zu bentonftrirerr, die Polizei schritt ein und verhaftete fünf Personen. Madrid, 8. Januar. In ganz Spanien herrscht große Kälte und heftige Stürme. An der Küste von Valenzia erlitten mehrere Schiffe Havarien. Noch schwerere Schiffsunfälle werden befürchtet. Gestern wurde in Granada ein starkes Erdbeben verspürt. Madrid, 8. Januar. Im hiesigen allgemeinen Kranken- hause und im Hospital St. Jean-Dieu befinden sich 26 nach Koch'scher Methode behandelte Kranke in Beobachtung; davon sind 22 Tuberkulose, 3 Aussätzige und ein mit Fleischgewächs Behafteter. Ein auffallendes Symptom bei den Aussätzigen ist eine bemerkenswerthe Zunahme des Appetits während des durch die Jnoculation hervorgerufenen Fiebers. Lissabon, 8. Jcknuar. Bei dem gestrigen Bankett für das nach Mozambique besümmte Expeditionscorps sagte der König in einem Toast, die Expedition suche nicht neue Reichthürner und Eroberungen, sondern sie wolle nur den überseeischen Landsleuten helfen und der portugiesischen Nation Theile des Vaterlandes erhalten, die schon so manches- Opser an Gut und Blut gekostet hätten- er versicherte die Mitglieder der Expedition, daß in Glück und Unglück gleiche Feuilleton. Unter der Erde. Novelle von Zov o. Reuß (Fortsetzung.) Dem scharf beobachtenden Cornrnerzienrath entging es Nicht. So schloß er die Rede: „Du wirst noch heute Deine Sachen packen und aus ein Jahr nach England abreisen. Ein alter Geschäftsfreund in Manchester wird mir den Gefallen thun, Dich in seinem Hause zu beschäftigen. Er scheint mir sehr geeignet zu sein, mit solchen windigen jungen Herren umzugehen, und werde ich ihm unbedingte Vollmacht über Dich rrthcilcu. Hast Du mich verstanden?" „Ich glaube!" „Es ist der letzte Versuch — mißlingt er, bist Du mein Sohn nicht mehr - Du magst Dein Glück dann in Kamerun versuchen oder wo es Dir sonst beliebt!" schloß der Com- merzienraih die Strafpredigt. Dann wandte er sich an Harras und fuhr fort: „Das ist die Genngthuung, die ich Euch zu leisten habe, der Vater dem beleidigren, besorgten Vater. Nun kommt der Uebel- thäter selbst an die Reihe, um seinen Leichtsinn zu sühnen." In Felix blassem Gesicht zeigte sich eine gewisse Spannung — war sein Pech wirklich noch nicht zu Ende? Was hatte der Alte weiter mit ihm im Sinn? Sonderbar!" „Du wirft der Anna mindestens eine Ausstattung geben muffen für den Fleck, den Du dem Rufe eines achtbaren Mädchens angehängt hast, sauberer Patron," fuhr der Vater fort. Der Sohn schwieg, aber auf dem Gesichte stand geschrieben: „Auch das noch — noch dazu für gar nichts!" „Ich zahle dem Häuer Wilhelm Harras sogleich tausend Mark aus, natürlich für Dich, indem ich sie Dir während der nächsten zwei Jahre von Deinem Taschengelde in Abzug bringe. Es wird Dir gut thun, auch in Geldsachen etwas kürzer gehalten zu werden. ... Du bist entlassen, um Deine Reisevorbereitungen sofort zu treffen. Deine Mutter werde ich von dem Vorgefallenen selbst in Kenntniß setzen." Während der Sohn davonschlich, öffnete der Vater den Geldschrank, der neben dem Arbeitstische stand, nahm zwei Fünfhundertmarkscheine heraus und bot sie Harras. Dieser wies das Geld zurück und sagte: „Nein, Herr Commerzienrath, so wars nicht gemeint." „Weiß ich, Harras, weiß ich sehr wohl! Darum gerade aber biete ich es Euch!" „Ich mag es nicht nehmen." „Seid kein Thor! Dem Buben thut es gut, wenn er kürzer gehalten wird, wie Ihr selbst einseht. Und der Anna schadet es auch nicht, wenn sie ein kleines Heirathsgut erhält, das einem braven Manne auch wohl passen wird. Sie ist ihn immer noch werth — Euer Kommen hat sie vor Schlimmerem behütet."' Aber der Vater zögerte noch immer. „Unsinn! Nehmt das Geld und redet nicht davon, am wenigsten natürlich gegen die Anna selbst. Die Liebelei wird vergessen werden, von den Klatschmäulern und von dem Mädel selbst, das Geld aber bleibt ein Nothpsennig," schalt der Commerzienrath als praktischer Mann. „Verstanden?" Kurz entschlossen nahm der Häuer jetzt das verbrauchte Portemonnaie aus der Tasche, in dem sich noch ein paar verlorene Nickel befanden, und legte die Noten sorgsam hinein. Es war ihm wirklich, alö ob der Commerzienrath recht habe und er das Bußgeld des Sausewindes nehmen müffe. Mit dem angenehmen Gefühle, plötzlich ein reicher Mann geworden zu sein, steckte er es in die Tasche. Mit dem Gehen zögerte er aber immer noch, auch machte der Commerzienrath keine Miene, ihn zu entlaßen. Im Hintergründe hatten sie beide noch viel auf dem Herzen, jetzt, wo die Hauptsache abgetan war, kam man ganz von selbst auf den Strike zu sprechen. Der Commerzienrath gab seinen Entschluß zu erkennen, die Sache sozusagen als „Familiensache" ansehen zu wollen, so lange sich die Arbeiter keines Exzesses schuldig machten und den Einflüsterungen der Socialdemokratie kein Gehör gäben. Von diesem Augenblick sei seine Geduld zu Ende und er werde sofort Schutz bei der Regierungsgewalt suchen. Inzwischen sei er zu einem Ausgleich bereit und entschlossen, den Forderungen der Arbeiter nachzukornrnen, soweit es der Betrieb erlaube, selbst die geforderte Lohnerhöhung nicht ausgefchlosien. Nur mache er die Bedingung, daß die Arbeiter neben ihm, dem Häuer Harras, eine andere Vertretung wählen möchten. Bernhard Kahlsen fei der Rädelsführer der ganzen Bewegung und derjenige, welcher den Contractbruch verschuldet habe- Andreas Wilms sei ein notorischer Trinker- das seien die Gründe, weßhalb er sie als ungeeignet zur Vertretung erkennen müsse. Ebenso erklärte der Commerzienrath, die Strafgelder für den Contractbruch festhalten zu müssen, zur Vermeidung einer Wiederkehr der Ungesetzlichkeit. „Ich wünsche, daß meine Arbeiter jederzeit Fühlung mit mir suchen, und verspreche, daß sie sie finden werden!" schloß er die Rede. Häuer Harras war etwas in Verlegenheit gcratheu, versprach aber, sein Möglichstes thun zu wollen. Er wußte recht gut, daß die Gesammtlage seinen Worten schon den nöthigen Nachdruck geben werde. Wenn auch von keinem Nothstand die Rede sein konnte und man sich noch durchzuhelscn verstand, der eine mit diesem, der andere mit jenem, und auch die allerdings nicht sehr reichlichen Unterstützungsgelder das Aeußerste verhüteten, fing der Druck der materiellen Verhält» treue Herzen in der Heimath für sie schlügen, und trank dann aus's Wohl der Expedition. Petersburg, 8. Januar. Der Hasen ist vollständig zugesroren. Dagegen meldet Odessa, daß die dortige Schifffahrt wieder frei ist. Newyork, 8. Januar. Nach Meldungen aus Pine- ridge hat dort ein Bote aus dem Lager des Generals Brooke berichtet, er habe ein starkes Gewehrseuer in der Richtung des Jndianerlagers gehört und er glaube, daß die Sioux einen Theil der Truppen angegriffen hätten. Es seien sofort Truppen zur Aufklärung nach dem Kampsplatze entsendet worden. Der Stamm der Schofchonen soll eine Stadt in der Indianerreservation von Idaho niedergebrannt und das Eigenthnm der Bewohner vernichtet haben. Die Bevölkerung fliehe vor deu Indianern. In Evanston in Wyoming herrscht große Aufregung. totales unb provinzielles, Gießen, 9. Januar. — Sitzung der Stadtverordneten am 8. Januar. Anwesend : Herr Oberbürgermeister Gnauth, Herr Beigeordneter Langsdorff, von Seiten der Stadtverordneten die Herren Adami, Georgi, Grüneberg, Habenicht, Heyligenftaedt, Hom- berger, Jughardt, Keller, Löber, Petri, Schmall, Schopbach, Simon, Vogt und Wallenfels. Herr Oberbürgermeister Gnauth macht vor Eintritt in die Tagesordnung Mittheilung von der unterm 20. Dec. erfolgten Gestattung der Einfuhr von Schweinen aus Oesterreich-Ungarn in verschiedene Schlachthäuser des Großherzogthums und damit auch in das hiesige Schlachthaus. Was die Einfuhr von Rindvieh betreffe, so sei für das Gießener Schlachthaus eine solche von den hiesigen Metzgern nicht für nöthig erachtet worden. Herr Wallenfels bemerkt hierzu, daß sich sonach seine bei Berathung der Petition der hiesigen Metzger um Gestattung der Einfuhr ausländischen Viehes gemachte Bemerkung, die Einfuhr habe für die hiesigen Metzger keinen Werth, bestätigt habe. Ebenso nimmt Herr Grüneberg Veranlaffung zu erklären, daß die Stadtverordneten-Versammlung mit der Befürwortung der Petition sich in eine schiefe Lage gebracht habe, jedenfalls aber ergebe sich nun die Frage, womit die hohen Fleisch- preise, die doch zu Gunsten der Petition mit angeführt worden, sich rechtfertigen ließen. — In Übereinstimmung mit dem feit dem Jahre 1873 eingesührten Betriebs- Regulativ für den Stadtwald wird beschlossen, den alljährlichen Fällungsetat für die Jahre 1890/91 bis 1907/8 auf 8778 Festmeter festzusetzen. — Einem Ersuchen des Verbandes deutscher Gewerbeschulmänner um Beitritt der Stadt wird stattzugeben beschlossen, der jährliche Beitrag von 10 Mk. bewilligt. — Nachdem im Herbst 1889 die Stadtverordneten-Versammlung sich mit der Frage der Einrichtung einer Schlachtvieh-Versicherung auf dem hiesigen Schlachthofe beschäftigt, wurde in der Sitzung vom 10. October 1889 die weitere Berathung der combinirten Schlachthaus- und juristischen Deputation überwiesen und Großh. Ministerium Vorlage gemacht. Großh. Ministerium hatte indeß die Errichtung einer Zwangs-Viehversicherung nicht für empsehlenswerth erachtet und besonders darauf hingewiesen, daß die vermehrte Zufuhr kranken Viehs nach Gießen die Folge sein werde, wenn in den Kreisen der Landwirthe und Händler die Ueberzeugung Platz greise, daß ihnen durch die Versicherung die bestmöglichste Verwerthung ungesunden Viehs geboten werde. Die Errichtung einer am 1. Januar d. I. in Kraft getretenen Schlachtvieh-Versicherung von Seiten des größten Theiles der hiesigen Metzger har vorderhand eine weitere Behandlung der Angelegenheit unnöthig gemacht, weshalb beschloffen wurde, diese Frage von der Tagesordnung der Stadtverordneten-Versammlungen abzusetzen. Es liegt nach Ansicht der Commission auch kein Grund vor, eine Nebenoder Concurrenz-Versicherung zu errichten, da laut Statut des Gießener Schlachtvieh-Vereins (der Metzger) auch die Vor» niffe allerdings doch schon an, drückend, ja, unerträglich zu werden. Er versprach, die Sache noch heute Abend in den „drei Bergknappen" zur Sprache zu bringen. Der Sieg ward ihm nicht leicht gemacht,- neben der zunehmenden Spannung der Lage verdankte er ihn nur der Achtung, die er genoß. Namentlich die Beseitigung von Bernhard Kahlsen stieß aus große Schwierigkeiten. Derselbe hatte schon früher auf mehreren anderen Zechen gearbeitet und hatte augenscheinlich viele Verbindungen, deren thatkrästige Antheilnahme und Hilfe er mit Sicherheit in Aussicht stellte. In der That schienen ihm seit einigen Tagen von unbekannter Hand Geldmittel zuzukommen, von denen er auch der Unter- stütznngskasse Verschiedenes zukommen ließ,- daß er sich dabei selbst nichts^ abgehen ließ, war aber auch ersichtlich. Im Grunde genommen hatte er aber doch wenig aufrichtige Freunde und seinen Erfolg nur seiner Geschicklichkeit und Frechheit zu danken. Und als darum Häuer Harras seinen jungen Freund Hermann Wildhagen an Kahlsens Stelle als Vertreter der Arbeitersache zur Unterhandlung mit dem Commerzienrath in Vorschlag brachte, hatte er gewonnen. Man wußte, daß Commerzienrath Vogelsang ihn gerade am liebsten empfangen werde und vertraute dennoch seiner kameradschaftlichen Treue. Ein Teller ging zur Abstimmung umher, auf welchen die Arbeiter die mit Namen beschriebenen, zusammengefalteten Zettel legten - das Ergebniß war die Wahl Hermann Wildhagens, neben einem anderen geachteten älteren Kameraden. Wirklich gelang schon anderen Tages, am zwölften Tage des Strikes, eine gegenseitige Verständigung, die sogar zu beiderseitiger Zufriedenheit führte. Wenn die Arbeiter auch einen materiellen Sieg erfochten hatten, durfte der Commerzienrath immerhin einen moralischen Sieg verzeichnen, zu welchem seine Gerechtigkeit und Strenge gegen den eigenen leichtsinnigen Sohn nicht wenig beigetragen hatte. (Fortsetzung folgt.) besitzer des Viehes (die Landwirthe) sich gegen Verluste durch Thierkrankheiten versichern können. — Das Gesuch des Hrn. W. Steinbach um Herstellung eines Weges nach seinem Ziegelofen (in Nähe des Schiffenberger Waldes) wird abgelehnt. Gesuchsteller offerirt der Stadt einen Steinbruch als Eigemhum, wenn dieselbe den fraglichen, von dem Schiffenberger Weg über die Oberheff. Bahnen führenden Weg nach dem betr. Ziegelofen chaussirt. Das Eingehen auf das Gesuch in der vorliegenden Form würde für die Stadt einen Aufwand von 8—9000 Mk. verursachen. — Zu dem früher gefaßten Beschluß, den Feldweg in der Lichtenau mit einem Aufwand von 3450 Mk. auf 300 Meter Länge auszubauen und zu chaussiren, hat Herr Löber beantragt, in Anbetracht des schwer fahrbaren Wegs denselben auf die ganze Länge (bis zum Eisenbahnviaduct) auszubauen. Infolge der hierzu nöthigen bedeutenden Mittel (ca. 12 000 Mk.) hat die Baudeputation Beharren auf dem früher gefaßten Beschluffe und weiter beantragt, dem Löber'scheu Anträge im Verlaufe von 3 Jahren zu entsprechen. Es wird, nachdem Herr Löber die Nothwendigkeit und Zweckmäßigkeit des baldigen Ausbaues nochmals dargelegt, der Antrag desselben zum Beschluß erhoben. — Das Gesuch des Herrn Conrad Simon um käufliche Ueberlassung städtischen Geländes im Neustädter Feld (175 rnMeter, an das Gelände des Gesuchstellers stoßend) wird genehmigt. — Zu dem Gesuche der Herren L. Huhn und Fr. Seibel um Gossenpflasterung in der Ludwigstraße wird beschlossen, auf der Südseite dieser Straße, vom Senner- schen Hause bis zur Bleichstraße, und auf der Nordseile (vor dem Lotz'schen Hause) Trottoirs und Gossen vervollständigen zu lassen. — Herr Habenicht macht auf die ungleiche Höhe der Trottoirwangensteine in verschiedenen Straßen aufmerksam, wird aber vom Vorsitzenden dahin belehrt, daß dies durch das Gcssengefälle bedingt sei. Herr Homberger bemerkt, daß das Wegkehren des Schnees von den Trottoirs diesen eine für die Passanten gefährliche Glätte gebe, er möchte sich dafür aussprechen, den Schnee, foferne sonstige Verkehrshindernisse nicht entstehen, liegen zu lassen. Herr Wallenfels empfiehlt dem gegenüber gerade Wegkehren des Schnees mit darauffolgendem Aschestreuen. Herr Petri hält das Entfernen des vor den öffentlichen Brunnen sich anhäufenden Eises und Verwahren der Brunnen vor dem Einfrieren für nöthig. — Unter „Neubau der städtischen Knabenschule" wird beschlossen, die Halbtreisbogen über den Fenstern der nordwestlichen Facade mit Ornament-Mosaik zu füllen. Die Mehrausgabe hierfür (veranschlagt ist die Arbeit aus 650—780 Mk.) wird bewilligt. — Großh. Di- rection der Realschule hat in einer Denkschrift die Zweckmäßigkeit der Einrichtung des zum Realschulgebäude gehörenden Gartens für den Unterricht in der Pflanzenkunde dargelegt und um Überweisung hierzu nöthiger Mittel nachgesucht. Es wird beschlossen, die im städtischen Voranschläge für Unterhaltung des Gartens eingestellten 120 Mk. in den Voranschlag der Realschule überzuführen und außerdem 200 Mk. für die Anlagen und Anschaffung von Geräthen zu bewilligen. Der hierdurch auf 78 866 Mk. erhöhte Voranschlag der Realschule, zu deren Kosten die Stadt 23 610Mk. beizutragen hat, wird nicht beanstandet. — Unterm 18. December ging von der Bürgermeisterei Mainz ein Schreiben ein, in welchem die Stadtverordneten-Versammlung um Anschluß an das an Großh. Regierung zu richtende Ersuchen, den Gemeinden die Berechtigung zur Befreiung der untersten Einkommensteuerstufen von der Entrichtung der Gemeindesteuern zu ertheilen, angegangen wird. Nach dem Einkommensteuergesetz werden in der 1. Klaffe Einkommen von 500 bis weniger als 600 Mk., in der 2. Klasse Einkommen von 600 bis weniger als 750 Mk., in der 3. Klasse Einkommen von 750 bis weniger als 900 Mk. usw. versteuert. Außer diesen drei niedrigsten Klaffen der Einkommensteuer, welche auch zur Communalsteuer herangezogen werden, sind noch drei Klassen von Steuerpflichtigen vorhanden, die nur zur Gemeindesteuer herangezogen werden, es sind dies Klasse A (Einkommen von weniger als 300 Mk.), Klaffe B (Einkommen von weniger als 400 Mk.), Klasse 0 (Einkommen von weniger als 500 Mk.) Wie viele der untersten Steuerstufen von Entrichtung der Gemeindesteuer befreit werden sollen, ist in der Zuschrift der Bürgermeisterei Mainz nicht dargelegt und wird deshalb hierüber auch kein Beschluß gefaßt, sondern nur über die Möglichkeit einer Steuerbefreiung berathen. Aus dem Berichte des Herrn Oberbürgermeisters über die finanzielle Tragweite einer Steuerbefreiung ist das folgende von Interesse: In Gießen sind für das Jahr 1890/91 zur Gemeindesteuer eingeschätzt: mit einem Einkommen unter 300 Mk. und einer jährlichen Gemeindesteuer von 64 Psg. 40 Personen, mit einem Einkommen unter 400 Mk. und einer jährlichen Gemeindesteuer von 1.27 Mk. 160 Personen, mtt einem Einkommen unter 500 Mk. und einer jährlichen Gemeindesteuer von 2.55 Mk. 60 Personen, zusammen 260 Personen der Gemeindesteuerstufen A bis C, mit einer jährlichen Gesammtsteuer von 381 Mk. In Klaffe 1 der Einkommensteuer (Einkommen von 500 bis weniger als 600 Mk. entrichten 433 Personen jährlich je 3.82 Mk. Gemeindesteuer, in Klasse 2 (Einkommen von 600 bis weniger als 750 Mk. 765 Personen je 5.74 Mk, in Klasse 3 (Einkommen von 750 bis weniger als 900 Mk.) 636 Personen je 7.65 Mk., im Ganzen 2088 Personen der Steuerstusen 1 bis 3 circa 11300Mk. Nach einer Zusammenstellung der in den letzten drei Jahren uneinbringlich gewesenen Steuerbeträge (1887/88 4104 Mk., 1888/89 o209 Mk., 1889/90 5415 Mk.), die wohl zum größten Theil auf die oben angeführten Steuerklaffen fallen, wird die Stadtkasse eine bedeutende Mindereinnahme nicht erfahren, wenn die Klassen A, B, C und 1 von Entrichtung der Gemeindesteuer befreit würden. Herr Beigeordneter Langsdorff empfiehlt Befreiung des Klaffen A bis C, nachdem Herr Oberbürgermeister Gnauth feine Stellung zur Frage dahin erklärt hatte, daß besonders die Aussicht auf Verminderung der Steuerexecutionen, weniger die den betreffenden Steuerpflichtigen durch die Befreiung von einem sehr niedrigen ©teuerbetrage erwiesene Wohlthat, ihn bestimmen würde, für die Freigabe der unteren Klaffen zu stimmen. Herr Georgi würde auch die 1. Klaffe der Einkommensteuerpflichtigen zweiter Abtheilung frei laffen, nicht aber die 2. Klaffe, weil in derselben Personen seien, die eine Befreiung als Zurücksetzung empfinden würden- er empfiehlt den Anschluß an den Mainzer Antrag. Herr Vogt spricht sich für Verweisung der Sache an die Finanz-Commission aus, er befürchtet mit Befreiung der 1. Klaffe einen unliebsamen Zuzug von außen. Herr Oberbürgermeister Gnauth theilt diese Befürchtung nicht, die Leute würden weniger Mark wegen nicht in die Stadt ziehen, wo sie auf dem Lande von Octroi befreit seien. Herr Wallenfels bemerkt, daß der in den Städten vorhandene Wohlthätigkeitssinn den Zuzug von außen veranlasse. Herr Homberger möchte, bevor Beschluß gefaßt würde, Auskunft von Mainz darüber erbitten, wie viele Klassen von der Steuer befreit werden foteu. Herr Hehligenstaedt hat keine Bedenken, dem Vorgehen von Mainz beizutreten, mit der Steuerbefreiung der untersten Klaffen würden sich die Eintreibungskosten vermindern. Herr Beigeordneter Langsdorff hält eine Anfrage in Mainz für überflüssig und spricht sich für Anschluß an den Mainzer Antrag aus. Es wird beschlossen, dem von der Bürgermeisterei Mainz unterbreiteten Anträge: Großh. Regierung um die Ermächtigung zur Befreiung der untersten Steuerstufen von den Gemeindeabgaben, jedoch unter Wahrung der den in diesen Klassen befindlichen Steuerpflichtigen seither zustehenden politi- chen 2c. Rechte zu ersuchen, beizutreten. — Coneertverein. In dem Programm des nächsten Concerts am Sonntag, den 11. Januar, sind durch Erkrankung des Fräulein Anna Mosebach einige Aenderungen nöthig geworden. Fräulein Frieda Zimmer aus Frankfurt, eine bisherige Schülerin Stockhausens, welche kürzlich in dem vierten Symphonieconcert der städtischen Capelle in Mainz mit außergewöhnlichem Erfolge gesungen hat, wird aus Haendels „Josua" die Arie: „O hätt' ich Jubals Hars' und Mirjams süßen Ton", sowie an Stelle des Liszt- chen Liedes „Die drei Zigeuner" zwei Lieder von Richard Wagner: „Schmerzen" und „Träume", letzteres als Studie zu Tristan und Isolde vom Componisten bezeichnet, vortragen. Im Uebrigen bleibt das Programm unverändert. — Herr Briefträger Ph. Brand von hier erhielt bei der Kölner Vogel-Ausstellung für vier Harzer Edelroller- Kanarienhähne je einen dritten Preis und ein Diplom. — Um Einheitlichkeit herbeizuführen, ist neuerdings seitens der preußischen Eisenbahnverwaltung für die Bahnhofs- wirthschasten die Bestimmung getroffen worden, daß der Inhalt eines Bierseidels von nun an 0,4 Liter und der eines Schnittglases 0,25 Liter betragen und diese „Maßnahmen" in den aushängenden Preisverzeichntffen vermerkt sein müffen. BadNauheim, 6. Januar. Infolge der von Jahr zu Jahr steigenden Fremdenfrequenz ist hier auch das Bau- terrain sehr im Preise gestiegen. Neulich sind zwei Bauplätze der Quadratmeter zu 12 Mk. verkauft worden, sodaß sich der hessische Morgen & 2500 Quadratmttcr auf 30 000 Mk. stellt. § Licheuroth, 6. Januar. Gestern fand hier eine Volks-Versammlung statt. Schuhmachermeister Kaiser aus Hanau hielt einen Vortrag über die den Bauern- und Handwerkerstand besonders berührenden Fragen der Gegenwart. Die Versammlung war sehr stark besucht. Redner betonte besonders die Nothwendigkeit der Gründung von Dar- lehnskassen, Consumvereinen und Absatz-Genossenschaften, wenn der Bauernstand bestehen wolle. Alsfeld, 5. Januar. In der verflossenen Nacht wurde hier zweimal versucht, Kaffenschränke zu erbrechen. Nach den Ermittelungen drückten nach Mitternacht zwei Einbrecher die Scheiben der Geschäftsräume der Firma Hölscher ein, machten vergebliche Versuche, den Geldschrank zu öffnen und räumten dann in den Schreibtischen auf. Hierauf versuchten sie, gleichfalls vergeblich, den Geldschrank im „Deutschen Kaiser" aufzubrechen. Die Thäter sind noch nicht ermittelt. — In TraiSMünzeuberg gründete sich am 5. d. Mts. eine Ortsgruppe des Mitteldeutschen Bauern-Vereins, die den Namen „Bauernverein für Trais-Münzenberg" führen soll. Erster Vorsitzender ist Herr Philipp Tag I. Der Verein zählt nahezu 30 Mitglieder. Vermischtes * Oppenheim, 7. Januar. Das durch den Temperaturwechsel des gestrigen Tages verursachte Glatteis hat in den Weinbergen nicht unbedeutenden Schaden angerichtet. Da nach dem Regen bezw. Thauniederschlag Frost eintrat und sich an den Reben, die noch naß waren, eine Eiskruste bildete, wurden die Augen vernichtet und die Rinde an der Rebe losgezogen, so daß dieselbe barst und ein schwarzes Aussehen erhielt. ♦x Krofdorf, 8. Januar. Gestern sah sich die hiesige Polizei veranlaßt, bei einer Wittwe, von welcher vermuthet wurde, daß sie ihr neugeborenes Kind getöbtet und bei Seite geschafft habe, Haussuchung zu halten. Dieselbe ergab zwar nicht den Fund des Kindes, aber doch bestimmte Anzeichen, welche den Verdacht bestätigten. Wie verlautet, hat die betr. Person bei der heute im Beisein des Kreis- physicus nochmals stattgesundenen Untersuchung eingestanden, daß sie das Kind unter dem Kessel verbrannt habe. Sie wurde sofort verhaftet und in das Untersuchungsgefängniß abgeführt. * Marburg, 8. Januar. Gestern Abend fand eine Sitzung des hiesigen Aerzte-Vereins statt. In derselben hielt Herr Profeffor Dr. Rumps einen Vortrag über daS Koch'sche Heilverfahren und zeigte einige Fälle von Tuberkulose, bei denen eine wesentliche Besserung zu erkennen war. Außerdem führten die Herren Geh. Rath Pros. Dr. Mann- kopff, Pros. Dr. Küster und Herr Prof. Dr. Ahlseld einige Demonstrationen vor. hti e?1 6i“= leien L- Wtn, . b«eint W®'W ^§5 :LLL JA*»* -d°n Jp' «e W te» j? C* ;>ä- , «titrag £, Burgcrmkisknj ^'»ung um bie *®teu«ftufen »n dtt dm in diese» “Wtfatben polttv e der von Jahr zu iet auch das Bau- utiä) M yvtv ^>aa- rkauft worden, sodaß Mer aus 30000 Ml. ft?* "ichsten Imb. M Erkrmk- «««nmjtn «j, °^Sr-nksm,L kn dem vin- ^elle in Mainr Zungen hat, wird 10 ^tt' ich Jubals an Stelle des Aszt- «r von Richard - letzteres als Studie 'ezeichnet, vortragen, erändert. 1 hier erhielt bei dn harzer Edelrosser- d ein Diplom. n, ist neuerdings sei- lg für die Dchnhostz- n worden, daß dn t Liter und der eines diese „Maßnahmen" >ermerkt sein Mssen. rn sand hier eine chwachermeister Kaiser die den Bauern- und n Fragen der Gegen- stark besucht. Redner t Gründung von Dar- Aenossenschaften, toten loffenen Nacht wurde erbrechen. Nach den t zwei Einbrecher Firma Hölscher ein, ichrank zu öffnen und Hieraus versuchten l'rani im „®* ° noch * ”5 , sich am 5. b. W m-m-Bnkinr, bu bt» litnb«9" *2! Ia8L D» M'° burdj bm Wf** btt -•’! Sn ^'S -•S-bsZ intit von t «rot- v Am Sonntag ben 18. Januar: Beichte und heiliger Abendmahl im DormittagSgottesdienst- Die Pfarrgeichäfte in der Woche vom 11. bis 17. Immer besorgt Pfarrer Dr. Naumann. Katholische Gemeinde. 1. Sonntag nach Epiphanie, 11. Januar: Samstag: Nachmittags um 4 Uhr und Abends um Uhr. »= graalfutt a.M., 8. Januar. Di- Ausführung des »-rirks-F-rnsprechn-tz-s Frankfurt a., SR. und Umgegend scheint gesichert zu sein. D,e Handelskammer hat die Ergebnisse ihrer Ermittelungen der Oberpos.dtteetton mitgetheilt, aus denen hervorgeht, daß 170 neue Firmen den Anschluß erklärt und 252 seitherige Teilnehmer sich mit einem Zuschlagsbeitrag von jährlich 100 Mk. gemeldet haben. Die vom Staatssecrelär des Reichspostamtes gestellten Bedingungen sind sonach mehr als erfüllt 9 *Lei»lia, 4. Januar. Congreß der Dicken. Aus Anlaß des fünften Wohlthütigkeitsfestes, das die Sectton *ehnia der internationalen Artistengenossenschast gestern Abend in sllmmtlichen Räumen des hiesigen Crystallpalastes ver- .„ftaUtte, fand auch ein Congreß von dickleibigen Mannern «att zu welchem sich achtzehn recht ansehnlich Beleibte gemeldet hatten, von denen die Nachstehenden wegen ihres Körpergewichts ausgezeichnet wurden: Bertel-Altenburg -341'/, Psund) erster Preis, Neidel-Plagwitz (297 Psund) zweiter Preis, Herrmann-Zwickau (293 Pfund) dritter Preis. Silberne Medaillen erhielten: Arnold-Leipzig (288 Psund), Brandt-Erfurt (278 Pfund), Schlüter-Magdeburg (276 Pfund), Müller-Reudnitz (265 Pfund), Loff-Liebertwolkwitz (255 Psund) und Kurth-Wurzen (252 Pfund). Der Postd-mpser „Weste, nl«nd° der,Red Star Lstie" in Antwerpen ist laut Telegramm am 7. Januar wohlbehalten in New- york angekommen. ____________— Kirchliche Anzeigen der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst- 1. Sonntag nach Epiphanias, 11. Januar: in Landes-Missionsfest. Vormittags 9Va Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Dingeldey wl... Collecte nach den Gottesdiensten für die Heid en-Mission. Kinderkirche Vormittags 11 Uhr: Pfarrer Schlosser. Bibelstunde am Montag den 12. Januar, Abends 8 Uhr, der Kleinkinderschule; Jakobusbrief, Kap. b,von Vers Ian: Mahnung an die Reichen; geduldiges Tragen der Gegenwart im Blick auf dm Herrn, der nahe ist- Pfarrer Dr. Naumann.______ Gedenket der hungernden Vögel! Packetsiegel- Marken Bekanntmachung 290 Oefen 200 Frische Schellfische | ****** Theege'bäck, täglich frisch, in Steindach. am Kreuz. 201 Garil Fischbach. Thum. Bessere Kassees, rief- und. Fenupreober 51. [92 Ist. grobkörnigen empfiehlt H. Klots, MLuSbnrg 17 daselbst versteigert. 185 rm 80 rm empfiehlt 135] Eonditorei Hettter, Südanlage. SchitistrÄBse 7. Vorhandene Stempel können benutzt werden. ernannt. Concurssorderungen sind bis jum| I Februar 1891 einschl. bei dem Gerichte anzumelden Es wird zur Beschlußfassung über die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläubigerausschusses und eintretenden Falls über die in$ 120 der Concursordnung bezeia.neten Gegenstände und zur Prü- sung der angemeldeten Forderungen aus Eine Dachshündin (reine Race), 9 Mo at alt, stammt aus der Aüchterei Braunfels, zu verkaufen Bleiclintrasse 564. Montag den 9. Febr. 1891, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte Termin anberaumt. Men Personen, welche eine zur ConcurSmaffe gehörige Sache in Besitz haben oder zur ConcurSmaffe etwas schuldig sind, wird ausgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitz der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Concursverwalter bis zum 1. Febr. 1891 Anzeige zu machen. Grobh. Amtsgericht zu Gießen. Kullmann. 335 301] Eine gesunde Amme wird auf sofort gesucht. Näheres zu erfragen in der Exp- d- Bl. «in- und AweispLnner-Lchlitte«, sowie ein Kinoer-SthtiNe, >u verkauf. 3/7] S. MütNich, Wagner. Buchen-Scheithol-, „ r BuchM', 4 rm Eichen-, 2 rm Nadelholz, und 2 rm Weichholz. in Prägedrnck werden schnell und billig angefertigt in der rühl’schen Druckerei Irbtitenrtgtbnng. Das Zerschlagen der Basaltsteine für die Staatsstraßen im Baubezirk Gießen soll für die nächsten drei Jahre öffentlich versteigert werden und zwar: 1) für die Straße Gießen-Marburg, Abth. 10-48. nächsten mitt' woch den 14 Januar d.J., Vormittags 10Uhr, im Bramm- schen Saale in Gießen, 2) für die Straßen bei Hungen, Inheiden und Utphe, sowie von Lich nach Butzbach nächsten Donnerstag, Vormittags 9 Uhr, im Gasthaus „zum Löwen" in Lich. Gießen, den 7. Januar 1891. Großh. Kreisbauamt Gießen. Neuling. 295 281_____________________________ EMMsverfchreu. lieber das Vermögen der Fräulein Theodore Faber, Inhaberin eines Modewaarengeschäfts zu Gießen, wird heute am 6. Januar 1891, Nachmittags 4 Uhr, das Concursverfahren Änff 1 f. WestlndischeWschinfr per ViÄoXJ.GO f Menado- • ■ u n * f. Bourbon- * „ u « * I-80 extraf Mocca- „ * « n x3‘Z" Durch vorrügl. neue Brennmethode krLftiges feines Aroma. [322 Große Ersparniß Mar ächt in Packeten mit Schutzmarke -Elephant" versehen von 1, li u. V< Pfund. Niederlagen in: Gieße« bei August Aoll, H Hauset, Bleichftrahe 21, Iacov Häuser Fritz ! »giy, Brandplutz b>.__________________ Brennholz - Versteigerung in dem Arnsburger Walde. Dienstag, den 13. Januar 1.1., von Vormittags 10 Uhr an Sollen In den Distrikten Colnhäuser Kopf, Nutzgarten, LauterbachS-Wäldcheo, ' Deckelborn, Hain und Psaffeuftein öffentlich versteigert werden: WM friflhe Kreppkli, faltrabrclirln empfiehlt Karl Germann, Au, der Stiftung der Kinder und Erben de» Commerzienrath» Georg Karl Gail sind sür das Jahr 1891 an zwei bedürftige, dahier wohnende Familien oder alleinstehende Personen Unterstützungen von,e 200 JL ju vergeben. Bewerbungen haben bis zum 20. d-, MtS. bet der unterzeichneten Behörde zu geschehen. Gießen, den 7. Januar 1891. Großherzogliche Bürger«etsterei Gießen- Gnauth- jeden Donnerstag und Freitag zu haben in 343 «art Schwaabr Deticatessrnhdig Pferdeverkauf. Awei fehlerfreie Pferde (Wallache) ein- und zweispänvig gefahren, -ugieft. im Alter von 3»/s und 15 Jahren, find zu verkaufen bei __ Heb. Krämer I. z» machen. Gießen, am 5. Januar 1891- Städtische» Ga». und Wasserwerk Gießen. Otto Bergen. ««chmteta,» von 3 Uhr «n wirb der Mobttiennochlaß von Magel Eheleute, idaplauSgafse 13, besteh-nd, in einem Kleiderschrank und einigen anderen Möbeln, Weißzeug, Kleidern, Haus- gerälh, Bcttwerk, einem steinernen Trog n. s. w, meistbietend oe» steigert. Im Auftrag: 318 LouiS «Oth-uderger, Gerichtstaxaior. g> Reinlich! Practifchk Eisenglanzwichse für Oefen '*”• “w. »*»n. »■«■■«— 'k" Prügelholz, , 80 rm Buchen« und 45 rm Euhen-Stockholz, 400 rm Buchen., 550 rm Eichen, und 550 rm Nadelholz, und Weich. holz-Reiserholz, 3 rm Etchen.Nutzscheithol, und 4 rm Fichten-Nutzprügelholz. , m Zusammmkunst bei Nr. 337 im Colnhüuser Kopf, «aufliebhaber für da, Reiserholz wollen dasselbe vorher ansehen. 331 Arnsburg, den 8. Januar 1891. Gräfl. Revrerverwaltung. Zugänglichkeit der Wassermesser betr. Da in diesen Tagen die Aufnahme und Untersuchung der Wasser« «esser erfolgt, fo werden hiermit unter Bezugnahme auf §10 bet Be. Anaungen für den Bezug von Wasser aus der städtischen Wasserleitung die betreffenden Hausbesitzer dringend ersucht, dafür Sorge tragen zu wollen, da» di« »affcr««fs.r für uns«»« mit bereu Aufnahme und Umtersuchung betrauten Beamten jederzeit leicht und ohne Zeitverlust zugänglich find. - Unsere Leute find nicht -erpflich etz sich den Zutritt erst durch Wegschaffung von Kohlen, Holz n. bergt möglich eröffnet. . Der Agent Iran Boeck m Gießen wird zum Concursverwalter, Kchten-Bauholz-Verkaus. 45 48 cbrn Fichten-Stammholz (73 St. von 15—35 cm Durch«, und bis' 20 m Länge), welche im Distrikte Birken und ca. 200 Schritte ,oä der Staatsstraße entfernt zwischen Laubach und Jägerhaus lagern, sollen zusammen abgegeben werden. Dessallsige Gebote prv 1 cbm bittet man längstens b'« zum DteuStag den 20. Januar o. 3h Nachmittags 1 Uhr, bei unterzeichneter Stelle einzureichen. Gräfl. Forstwart Silß dahier wird auf Verlangen die Stämme vor dem Termine vorzeigen. Laubach, den 8. Januar 1891. Gräfliche Oberförsterei. Ä. Füllregulir- u. Koch Ofe« KohlenKaflen, Kohlenlössel, Ofenschirme. Z Emil Fistor, Marktstraße 10. Feinste Frankf. Würstchen empfiehlt 326 Adolph IWöhl. 3W «rotze Par,hie *W6 frisch geschossene Hafen empfiehlt 337 3411 H. KlotSf MäuSburg 17. I 339 Wichtig für Hausfrauen Die Holländische e Kaffee-Brennerei H. Disque & Co., Mannheim empfiehlt ihre unter der Marke Elkpljanten-Kaffee wegen ihrer «üte «ud BiÖifltfit fo berühmten und nach Dr. von Llehiga Vorschrift gebrannte hochfeine Qualität Gestickte Kleider, Baütücher und Bnllblnmeu, sowie Handschuhe empfiehlt in großer Auswahl billigst A. F Mosel-Cognac aus nur Wein gebrannt, ohne de« geringsteu Gpritzusatz, i« Brüssel mit der silbernen Medaille gekrörtt, empfiehlt die Cognac-Destillerie von A. L Glfeu, Trier a/Mosel. Niederlage sür G i e ß e n bei Herrn Ph. Bauer H, 554] »ahudofst-aste. Aeilgeöotenes. Frankfurter MlllstchenZ la. Qual., bei E. Dort, Wallthorftr. 45. Aechte italienische Geige (Gnardo Simi 1712) prcisw. zu verkaufen- [323] Jul. Buch, Mäusburg. wie: ächt arab- Mocca, fst. braun Jawa, | fst- Ceylon rc. empfiehlt [315 Friedrich Leo. Für Hausfrauen! Auivechl-FtUkrMKlldtr Practifch - Billig - «efahrlsS. Ein Stück genügt, um jedes Holz- eher Kohlenfeuer augenblicklich zu entzünden. 400 etM. . . Mk. r.—, 4000 Stück . . Mk. 12.-. Zu empfehlen für jeden Haushalt, sowie für Hotels. [212 Otto Schaaf, Gieße». Frankfurter Wbrstchea Irische Oefen, • ^für Coke-heizuug, Lönhvldsche Oefen Gifenwerke«/^ Amerikaner Oefen “Ä”' Bersteigcrnun. Gam-tck-, de« 10. Januar d. I., Nachmittags 2 Uhr, versteigere ich Marktplatz 20 dahier: 2 Wagen, 1 Cassaschrank, 1 Schreib- seeretär, 1 Nähmaschine, Betten und andere Hausmobilien, sowie goldene u. filberne Taschenuhren u. Schmucksachen. vor«, 342 Gr. Gerichtsvollzieher. Dienstag den 13. Januar, SchmllrMtbWf. «tontaß, den 12. Januar d. I., DormUtagS von VzlO Uyr ab, kommen «uf der Haltestelle Dutenhofen — Strecke Wetzlar-Gießen — 2300 Stück alte hölzerne Badm schwellen zur öffentlichen Versteigerung. Die Verkaufs-Bedingungen werden im Termin bekannt gegeben. 276 Wetzlar, 3. Januar 1891. Königl. EifenbahN'Bau-Jafpection. Drellnheh-Verßeigerllng. Es wird im Hofe des BezirkS- eomwandoO (Seltersweg) eine große Parth-e alte» Brennholz, gut erhaltenes Schreinerholz, Fenster, Thüren u. dgl. am Montag, den 12. Januar, Vormittags von 9 Uhr ab Export-C”L für Deutschen Cognac, Köln a. Rh., bei gleicher Güte bedeutend billiger als französischer. Verkehr bot mit Wiederverkäufen!. Man verlange stets Etiquettes mit ■cinferpr Firma. Giessener Theater-Verein. Donnerstag den 15. Januar 18 91 Erste Vorstellung in Steins Saalhau. Gastspiel von Mitgliedern des Frankfurter Schauspielhauses unter Mitwirkung der Frau Claar-Delia. Prolog1, gesprochen von Fräulein JollSLXllia 2t£inow* Hierauf: Frauenkampf, Lustspiel in 3 Acten. Nach Scribe von Olfers. Evang. Kirchengesangverein. Sonntag den 18. Januar, Abends 6'k Uhr, in der Stadtkirche: Geist!. Musikauffährung. Programm. 1) Herzog, Weihnachtssonate für Orgel. 2) P. Cornelius, Weihnachtslieder für Sopran. 3) a) J. 8. Bach, Choral aus dem Weihnachtsoratorium b) Schroeter, Freut Euch ihr lieben Christen ) 4) a) J. 8 Bach, Choralvorspiel: „Das alte Jahr vergangen ist.* b) Ritter, Sonate A-moll. 5) Stollbrock, Arie für Alt mit Orchesterbegleitung. 6) J. 8. Bach, Arie für Violine und Orgel. 7) Kühne, Fantasie für Orgel zu vier Händen und doppeltem PedaL 8) Rheinberger, Concert für Orgel mit Orchester. 9) Mendelssohn, Te Deum für Chor, Solostimmen und Orgel. Fran^oise Dumesnil, Schauspielerin . . Louise, ihre Pathe Alfred, sein Sohn . 271 [336 192 (99. Vei-einsjahr). Hch. Koch Ergebenst ladet dazu ein [312] Bereifer gesucht 332 96 oo | Ver. K3nigS-Laurah--Act. 132 50 Tendenz: schwach. 175.50 A. U. 10. i. 9i. F riesSei.328 Reichsbank-DiScont 5Ve pCt. — Frankfurter Bank-Discont 5'/, pCt- Herr Herr Herr Herr Herr U! 70 95 io 80 40 78 «0 117 12 2LS 12 201 25 159.40 140.90 113.80 56 50 Frau Claar-Delia. Fräulein MinOW. Frau Claar-Delia. Fräulein MinOW. SV.o/o Gießener ©elfen!. Bergw.-Act.l Hofmann. Schönfeld. Hermann. Tochtermann. Karlmüller. 212.00 155.00 154 5< 139.90 103.75 271 75 219.00 Vermischte Anzeigen. Giessener Concertverein Lomb. E--B.-Act. Buschtberader E-B.-Act. Elbthal-Bahn Act. Gotthard-Bahn-Act. Schweizer Nordost-B.-Act. Mainzer E.-B.-Act. Marienburger E.-B.-Act. ,0r- . . v. L van Beethoven. 334j Ein zweispänn. Schlitten zu ocrlcihen. Lacktrer Bogel/ Dammstr.JS. Disconto-Command-Anth. Darmstädter Bank'Act. Dresdener Bank-Act. -Uorbb. Lloyd Act. Wiener Bankoer.-Act. Oest. Credit-Act. Ocst. Staatsb.-Act. Kaiserpanorama. MLuSburg 12, parterre. Diese Woche die luxtösefte und märchenhafte Pracht-Serie: Die Lustschlösser Königs Ludwig von Bayern r Herrenchiemsee, Linderhof. Reufchwan- stein. Diese Serie ist in der wundervollen Darstellung unerreicht und in Deutschland in dieser Prachtautzführung nur in den Panoramen meiner Verbindung zu sehen. 23b Avis. Da in ollen Städten bei dieser Serie ein großer Andrang stattfand, namentlich des Abends, ersuche ich das geehrte Publikum, den Besuch auch auf die Tageszeit zu verlegen. H. Schmidt. Schlutzcourse 1 Uhr 15 Min. 86 9514% Ung. Gold-Rente «8.30150/0 Ztal. Rente 86 951 4V6% Oest. Silber-Rente 9R.3015% Ruff. IH. Orient Eintrittskarten za Mk. 2,50 (Sperrsitz Mk. 3,50), sind in der Musikalienhandlung dos Herrn Ernst ChalllM* (Rudolphs Nachf.) zu haben. Sonntagsverein für Mädchen. An jedem Sonntag von 2 bis 7 Uhr Nachmittag» ist da» Local in der Kleinikivderfchule geöffnet zur Vereinigung der Mädchen. Um 3/44 Uhr gemeinsame Unterhaltung. Bücher und Spiele reichlich vorhanden. Für den Vorstand: 90 Dr Aaumann« Pfarrer. Personen r Gräfin von Autreval, geb. Kermadio, . . Leonie von Willegontier, ihre Nichte . . Henri von Flavigneul....... Gustav von Grignon......... Baron von Montrichard....... Ein Unteroffizier......... Ein Bedienter.......... Gesucht für einen Herrn eine hübsch möblirte Wohnung Uwei Zimmer) mit vollständig separatem Eingang. Gefällige Offerten bef die Expedition d- Bl. unter Chiffre A, E. 100. [3i9 Sortirer und Eintritt frei. Bis spätestens Samstag Abend 7 Uhr erhalten in der Ferber 'sehen Buchhandlung die inactiven Mitglieder ihre Karten zu reservirten Plätzen. — Freiwillige Beiträge zur Deckung der Kosten können in die Opferbüchsen eingelegt werden. (344 Nervenkranke seien auf eine kleine Schrift aufmerksamgemacht, in weicherem langjähriger Leidensgefährte auf Anregung aus Freundeskreise die Geschichte seiner Krankheit und Heilung niedergelegt hat. Zu beziehen gegen Einsendung von 1 JL (zur Deckung der Druckkosten) durch Ang. Becker in Eschertzheim und A. Köster, Feststraße 16 in Frankfurt (Main). [316 Stadt Marburg* Sonntag den 11. Januar: Conrsbericht von E. Wasserschieben, Bankgeschäft Frankfurter Börse vom 9. Januar 189L Drittes Concert Sonntag den II. Januar 1891, Abends 5 Uhr, im grossen Saale des Gosellschaftsveroins unter Leitung des Grossh. Univcrsitäts- Musikdirectors Herrn Adolf Felchner. M j t w i r k e n d e : Fräulein Frieda Zimmer, Concortsuingerin aus Frankfurt a. Main, Herr Gisbert Enzian, Musikdiroctor aus Kreuznach u. das durch auswärtige Künstler verstärkte Vereins - Orchester. Es-dur mit ehester . . 4. Vier Lieder EarnStag, 10« d. M.r General- versammlung. Um pünklliches Erscheinen wird gebeten- 314] Der Vorstand. Die Versicherungs - Actien - Gesellschaft Henania in Köln a. Kh. empfiehlt Ginzelverficherungen gegen die Folgen körperliche» Unfälle in und außer dem Hause, sowie Reiseversicherungen. Nähere Auskunft ertheilt die Agentur von 340 Heinrich Wallach in Gießen. Todes - Anzeige. Heute Morgen 8 Uhr verschied nach längerem I schweren Leiden unser innig geliebter Gatte und Vater i Herr Carl Weil, Gastwirth H im Alter von 32 Jahren, was wir Verwandten und | Bekannten tiefbetrübt mittheilen. Um stille Theilnahme bitten Die trauernden Hinterblieb enen. Vetzberg, den 9. Januar 1891. H Die Beerdigung findet Sonntag, den II. Januar, Nachmittags 2 Uhr, statt. 346 Programm. 1. Symphonie in C-dur (mitd.Sohlussfugo) v. W. A. Mozwt. 2. Arie aus Josua: „Q hätt’ ich Jubals Harfe“ eto. . . v. G F. Haendel. 3. Clavier-Concert in 5. Allegro do Concert fürPianoforteop.46 in A-dur ... v. Fr. Chopin. 6. Ouvertüre z. Märchen von d. schönen Melusine . . . v FelixMendelssoho- Bartholdy. Aermiel-ungen. 3191 Eine Wohnung im zweiten Stock, bestehend aus vier schönen Zimmern, Küche, Speisekammer, Corridor uebst Zubehör zu vermiethen. Preis monatlich 2d MgÄi ^iäheres Schiffenbergerweg 43, 3- Stock. ~3ffr@tne kleine Wohnung, 3 Zimmer mit Zubehör und Wasserleitung zu ver- miethen, beziehbar am 1. April I. Unverzagt, Schottstraße 11. Preise der Blitze: 1. Parquet: 3 Mk. 2. Parquet :^Mk. 2,50. Anbau (Seitenplätze) Mk. 1,50. Gallerie Mk. 1 (sämmtlich nummerirt). Stehplatz 50Pfg. (unnummerirt), Programm 10 Pfg. Der Verkauf der Tageskarten beginnt am Montag den 12. Januar. Die verloosten Sperrsitze sind, soweit noch nicht abgeholt, möglichst bald bei Herrn Ernst Cha liier in Empfang zu nehmen. Mitgliedern und JVichtmitglledern stehen Abonnements für den Cyclus von 6 Vorstellungen noch zu Diensten. Abendkasse am 15. Januar in Steine Saalbau um G'/r Uhr* Anfang präcise t1/?