Nr. 183. Zweites Blatt. Sonntag den 9. August I ---uni ■■ ..■ r— !■---mwu ■ r j , nMl rrr-r^. - — - u»OM—»oi»Rii । ■ —>>WI ,t I uminw-Rr^n,^^ r — i_ri ~r ------“■ unjj_aL- 1891 W« ■Mtafl iiritn W'l1 ■ 1 •’ 1 ■' «Hchhut täglich, ■6t talnaNou M •tcetnel. Sh Ghßvner WWtz» km Snjriftr U-chMtttch iMiDMl kißeleßt. Gießener Anzeiger Keneral-Mnzeiger. Si«* *Wrte 7136 L. Harz i. Wests. [6798 billigst bei Fritz Nowackj Seltersweg in Verkaufsstellen in fast allen Orten, t» Deutschen Vereins. Schweizer Stickereien Hnnilelüi*F bMgen Preisen 2671 6990 offerire, so lange Vorrath, DTjcnre, io lanuc «vuuiy,---—------------ * lOOWb 6995j Ein «euer Federwage«, zu a vJit. 14 pW pr. IvV 'PT0* Transvort von Milch. Brod oder Flaschen- Fr. Seibel 6311 6< Der Kreisingenieur: (gez.) Stahl. der größten u. renom- mirtesten deutschen Aähmaschinen- Kabrrkeu. JnearnaL-Kleesamen, Rübsamen. H. F. Nassauer Neuenweg 15. Geschw. Heerz Neuenweg 7. tm der Jmpftechnik theilgmommen und die zur Ausübung der Impfung erforderlichen technischen Fertigkeiten erworben hat. Dieser Nachweis wird durch besondere Zeugnisse : cs Klinischen Dirigenten beziehungsweise eines von der Behörde mit der Ertheilung des Unterrichts in der Jmpftechnik beauftragten Lehrers erbracht. Für die Studirenden der militär-ärztlichen Bildungsanstalten in Berlin werden die zu 2 und 4 erforderten Zeugnisse von der Direction der Anstalten ausgestellt; 5. ein kurzer LebenSlauf. Der Candidat hat sich binnen drei Wochen nach Empfang der Aulassungsoerfügung unter Vorzeigung derselben sowie der Quittung über die eingezahlten Gebühren bei dem Vorsitzenden der betreffendm Prüfungscommission «hne besondere Aufforderung persönlich zu melden. G. Erlangen, 8. August. Die Universitäts-Stipendien Gießen. Im Jntereffe der Studirenden geben wir Folgendes bekannt und verweisen zugleich die Bewerber auf das im Verlage der Th. Bläsinas Universitäts-Buchhandlung in Erlangen erschienene ^Derzeichnitz der Stipendien an alle« Universitäten des deutsche« Reich-." Durch die Jmmatriculation in den Besitz des akademischen Bürgerrechts gelangt, tritt an Viele sofort die Nöthigung heran, sich um irgend ein Stipendium zu bewerben. Es wird zwar von Zeit zu Zeit zur Bewerbung um dieses oder jenes Stipendium Arbeitsvergebung. Der Abbruch eines Gebäudes im H7.se der alten Universitäts-Klinik dahier soll auf dem Wege öffentlichen Angebots vergeben werden. Die speciellen Bedingungen können von Montag den 10. August 1891 ab aus dem Baubureau der H, Rübsamen Oberhemden liefere Garantie für guten Sitz und tadellose Arbeit. extra beste- Jagdpulver, i grober und feiner Körnung. bier geeignet, billig zu verkaufen bei K. Walther, Schmiedemeister. Whmschjnen-Handlung Th. Haubach Bahnhofstr. 40. 1 Treppe. Aeltkstk» uitb größtes Geschäft dieser Lunche nm hirfigeu Platze. _____ 3101 Grosses Lager. — Reelle Garantie. 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Diese vergibt auf Antrag des engeren Senats Gro^ herzogliches Ministerium des Innern und der Justiz, welchem auch die ftattgehsbten Präsentationen zur Bestätigung vorgelegt werdm. Der Inhaber eines solchen Tischstipendiums erhält dasselbe nicht mehr wie früher in natura, sondern als Entschädigung für jeden Tag seiner Anwesenheit auf der Universität 60 Pfg. ausbezahlt. Ferner bestehen noch 23 Tischstipendien und sechs Geldstipendien im Betrage von je 85 Mk. 71 Pfg. ! in großer Auswahl, sowie eine Partie : bedeutend unter Preis emp Bekanntmachung. Die Anstreicherarbeiten in einigen Lehrsälen der höheren Mädchen- und der Realschule sollen im Wege öffentlicher Ausschreibung vergeben werden. Angebotsformulare liegen während der Dienststunden auf dem Geschäftszimmer Nr. 3 auf und werden daselbstunentgeltlich abgegeben. Versiegelte Angebote sind mit entsprechender Aufschrift versehen bis Montag den IO. Angust, Vormittags 10 Uhr, ebendorthin einzusenden, woselbst die Eröffnung der Angebote in Gegenwart der etwa erschienenen Bieter erfolgt. Gießen, den 6. August 1891. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth.7123 Mkgeöotenes. Gefrorenes anerkannt vorzüglicher Qualität, in mehreren Sorten stets vorräthig, empfiehlt 4050] Eonditorei Hettler, Südanlage, Fernfprechanfchlutz 7t. Kleider-Biber stets in größter Auswahl empfehle la. neue Senfsamen, Cramer & Buchholz Rönsahl und Rübelaud Die zur Reparatur von Eisbrechern an der Ruttershäuser Lahnbrücke erforderlichen veranschlagt zu Zimmerarbeiten . 221 68 u. Schmiedearbeiten 50 „ — „ werden am zureichen. Lich, am 6. August 1891. Großherzogliche Gerichtsschreiberei. Kohlheyer. 7122 Preisen ausgezeichneten Fabrikate: Diana 5105 Deutsches Scheiben- Pulver (nasser Brand), Körnungen 4-8 Zur Stoppelsaat Pianos zu vcrmietheu. Monatliche Mietpreise : 3, 4, 5, 6 Mk. und hoher. Freie Stimmung. 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V.: Heinrich Backofen. 7066 Flur I Nr. 171 — 206 Meter in der Wolkengasse freiwillig meistbietend versteigert werden. Gießen, 5. August 1891. Großh. Ortsgericht Gießen. I. A: Vogl. 7087 ^arisi durch Anschlag am schwarzen Brette aufgefordert, doch es zeigt sich erfahrungsmäßig, daß diese Termine von d,n Petenten nicht immer beobachtet werden. Es gibt ferner eine große Zahl von Stiftungen und Stipendien, deren Statuten Schüler von höheren Lehranstalten zu Bewerbungen veranlassen, unter der Voraussetzung, daß diese, wenn sie zur Universität kommen, alle sonstigen Bedingungen erfüllen, die an den Genuß jener Beneficten geknüpft sind. Andere Stipendien wiederum sind vorhanden, von deren Existenz thatsächlich nur die Wenigsten Kenntniß haben, ja Stipendien und Stiftungen, deren Capitalien seit vielen Jahren ruhen. In allen Fällen aber lehrt die Erfahrung, daß Schulabitmienten, die soeben cives academici qe- geworden, sowie Studirende, wenn sie sich um ein Stipendium bewerben wollen, vielfach rathlos dastehen und daß ihnen nur allzu häufig bei der Bewerbung ein „zu spät" entgegengehalten wird. Bevor wir zu den Stipendien und Stiftungen übergehen, ist dies her hauptsächlichste Grund, weshalb wir des Eingangs benannten Verzeichnisses Erwähnung gethan haben. Den Grundstock der zu Gießen vorhandenen Stipendien und Stiftungen bilden tie auf Veranlassung Landgraf Philipps des Großmütigen von 1527 an aus dem Vermögen der hessischen Kirche gegründeten Tischstipendien. Es sind diese folgende: das Alsfelder, das Arheiliger, das Berkacher, für Bienenzüchter empfehle einen schönen Hellen [6908 Candis billig. Chr. Wallenfels. Wc Gei»g Sch Allein] Ado| » » vor®. Dienstag den 11 August Vormittags 10 Uhr aus dem Amtszimmer des Unterzeich- *72 uyt, ueten im Submissionswege vergeben, soll auf dem hiesigen Ortsgericht die den Erben des verstorbenen Universitätspedellen Johannes Kitzler in Gießen gehörige ! Hofraiihe: empfehlen ihre allen Anforderungen der modernen Wasfen- technik evrfpreckenden und mehrfach mit den höchsten Frühkartoffeln । werden zu 3 Mark Per 50 Kilo frei ins Hans ge-> liefert. Größere Quantitäten billiger. Gießen (Hardthof 18). 7H4_______________Schlenke« Durch meine Tageslicht - Reflektoren werden dunkle Räume in jeder Lage und Große tageshell! erleuchtet. Rudolf Pol, Fabrikant in Heidelberg. Vertreter: Herr C. Th. Giäsener, Afterweg 44. 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Näheres bei C. Kockerbeck ; oder Gg. Pfaff, Neustadt. - R-daction: A. tLcheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Sonntag den 9. August (Siebener Anzeiger. Beilage zu Nr. 183. - 1891 Feuilleton. Großstädtische Existenzen. In einer interessanten „Wiener Scizze" schildert O. Tann- Bergler in der „Frankfurter Zeitung" die geniale Art und Weise, in welcher gewisse fragwürdige Personen sich eine oft glänzende Existenz zu verschasten wissen, ohne in den allerdings ziemlich weiten Maschen des Strafgesetzes hängen zu bleiben. Die Natur dieser Geschäfte bringt es in der Mehrzahl der Fälle mit sich, daß die Opfer solcher im Verborgenen blühenden Industrien nichts weniger verdienen als Mitleid, weil die Beweggründe, welche die Betrogenen zu solchen geschäftlichen Beziehungen brachten, nicht selten gleichfalls sehr unlautere sind. Verbrecherischer Leichtsinn, unersättliche Genußsucht, die Absicht, selber ein einträgliches, wenn auch unerlaubtes Nebengeschästchen zu machen, und noch schlimmere Regungen spielen da eine Rolle. * Es klingelt. Die Frau öffnet die Thür,- eine junge, sehr hübsche und auffällig elegant gekleidete Dame steht vor derselben : „Hier ist ein Zimmer zu vermiethen?" erkundigt sie sich mit weicher, sympathischer Stimme. „Jawohl, aber nur für einen Herrn," erwiderte die Frau, sichtlich mit ihrer Verlegenheit kämpfend, „denn mit Damen —" Die Frau, welche bereits vor zwei Decennien ihre erste Jugend hinter sich hatte, erröthete und vollendete den Satz nicht, dessen Anfang das elegante Fräulein übrigens nicht zu beleidigen scheint. „Ich weiß — es steht ja auch aus dem Zettel unten: „Für einen soliden Herrn", erwidert die Dame, die inzwischen in die Wohnung getreten ist, „ich will eben vermitteln, daß Sie einen soliden Herrn als Miether bekommen. Lassen Sie mich das Zimmer besichtigen, liebe Frau. — Hm, ganz hübsch. Wie viel verlangen Sie? Fünfzehn Gulden? Lächerlich! Da ist viel zu wenig." Die Frau wendet ein, daß es ihr selbst bei diesem Preise nicht gelingen könne, einen Zimmerherrn zu finden. „Viel zu wenig ist das, sag ich Ihnen," entgegnet das Fräulein eifrig, „in drei Tagen haben Sie es für fünfundzwanzig Gulden an den Mann gebracht. — Bemühen Sie sich nicht, liebe Frau," beruhigt die sprachgewandte junge Dame, „ich weiß, was Sie fragen wollen- ich bin nicht „Braut" ihres zukünftigen Zimmerherrn, ich kenne ihn gar nicht, ich werde ihm auch keine Besuche abstatten, und, um Sie ganz zu beruhigen, will ich Ihnen weiter sagen, daß ich Ihnen meine Dienste auch nicht umsonst zur Verfügung stelle. Ich garantire Ihnen fünfundzwanzig Gulden, wie erwähnt- für den ersten Monat erhalten Sie jedoch blos so viel, wie Sie selber gefordert hätten, die zehn Gulden bilden meine Provision. Sind Sie einverstanden? Sie haben nichts zu thun, als mich übermorgen zwei Stunden lang in Ihrer Wohnung die Hausfrau spielen zu lassen." Am nächsten Morgen enthielten die Zeitungen folgendes Inserat: „Bei distinguirter, junger Dame ist an einen Herrn, der Werth auf familiären Verkehr legt, ein schön möblirtes Zimmer unter bescheidenen Bedingungen zu vermiethen. Zu besichtigen am Sonntag von 9 bis 11 Uhr Vormittags. Adresse in der Expedition." Am Sonntag um 9 Uhr wird angeläutet. Der Herr, „der Werth aus familiären Verkehr legt", ist angenehm überrascht von der Anmuth der jungen Dame, die nicht zu viel behauptet, wenn sie sich selber distinguirt nennt. In seiner ersten Verwirrung küßte er ihr die weiße, kleine Hand. Das Miethen einer neuen Wohnung war für ihn sonst nicht gerade die amüsanteste Beschäftigung, aber hier . . . Seine Verwirrung hält an, als er — ganz flüchtig selbstverständlich — das Zimmer besichtigt. Sie ladet ihn in der liebenswürdigsten Weise ein, Platz zu nehmen, plaudert so reizend, gibt ihm offenherzig Ausklärung über ihre Privatverhältnisse und bezaubert ihn, bezaubert ihn so vollständig, daß er sich nicht einmal über den Miethzins entsetzt, der für ihn entschieden die Ueberschreitung einer wichtigen Budgetpost involvirt und vor dem, wenn ihn ein minder schöner Mund begehrt hätte, er sich geflüchtet hätte. Aber hier kann man doch nicht feilschen! Er erklärt, schon am nächsten Tage sein neues Heim beziehen zu wollen und erlegt das Geld für den ersten Monat. Wenige Minuten später ist die Wohnungs Eigenthümerin im Besitze ihrer sünfzehn Gulden. „Hier ist meine Karte. Vielleicht kündigt Ihnen der Zimmerherr und Sie wollen von meiner Adresse Gebrauch machen. Ich bin, wie Sie sehen, eine berufsmäßige Wohnungs- Vermittlerin!" Die Vermuthung der jungen, eleganten Dame sollte tatsächlich in Erfüllung gehen. Als dem Zimmerherrn am nächsten Tage zu seiner sichtlich unangenehmen Ueberraschung die Mittheilung wurde, daß eine viel.weniger distinguirte und viel weniger junge Frau seine Quartiergeberin sei, da fand er in seinem Zimmer eine so stattliche Zahl von Fehlern -und Anständen, daß er sich genöthigt sah, feierlich „aufzusagen". Aber das hatte nichts zu sagen. Die bezaubernde Wohnungs-Vermittlerin wird schon dafür Sorge tragen, daß das Zimmer ihrer neuen Kundschaft nicht lange Zeit leerstehe. * , * * Solche Wohlthäter der Menschheit, die „an Beamte, Offiziere und Jahresparteien mit genügender Sicherstellung Geld bis zu den höchsten Beträgen" ausleihen, braucht man bei helllichtem Tage gewiß nicht mit der Laterne zu suchen. Die „genügende Sicherstellung" bewahrt diese Raubritter vor Verlusten und die klug berücksichtigte Clausel des Wuchergesetzes von dem „Nothstande" des Schuldners vor Strafe. Trotz Wuchergesetzes lassen sich ganz „anständige" Procentchen erzielen. Herr Berger ist auch ein Vielprocentiger, aber er verachtet sonderbarer Weise jede Sicherstellung. Wer ihm Deckung geben kann, bekommt von ihm keinen Kreuzer- er leiht grundsätzlich nur aus Wechsel oder Schuldscheine mit gefälschten Unterschriften. Mein Gott, ein Geschäftsprincip, so gut wie jedes andere. Wie beginnt er es aber, zum Kuckuk, um bei solchem Geldgeschäfte nicht in kürzester Zeit zum Bettler zu werden? Die Manipulation ist von bestechender Einfachheit. Da ist zum Beispiel ein junger Herr aus gutem, aus vornehmem Hause, der die Gepflogenheit hat, doppelt so viel Geld auszugeben, als er von Papa erhält. Oder sagen wir, eine verschwenderische Frau, deren Gatte zufällig den Schlüssel zu seiner Kasse längere Zeit hindurch nicht findet, muß absolut eine bestimmte Summe bis zu einer bestimmten Zeit haben. Sie muß, denn Sie braucht Geld zu einer Sensationsrobe, für einen Wohlthätigkeitsbazar, oder zu noch vitaleren Zwecken. Das sind so die Lieblingkunden unseres Freundes Berger. Mit größter Liebenswürdigkeit erklärt er sich dem jungen Herrn oder der gnädigen Frau gegenüber bereit, die ge> wünschte Summe herbeizuschaffen. Er bemerkt, daß momentane Verlegenheiten in allerersten Häusern eintreten und steht nicht an, anzuerkennen, daß auch der Chef des Wiener Bankhauses Rothschild einmal sein Committent gewesen sei. Er bringe die lächerlich geringe Summe, ja, aber der Herr Papa oder der Herr Gemahl müsse — es sei ja nur eine blose Form — seinen Namen auf das Instrument setzen. Nachdem Herr Berger mehrere schreckliche Eide geschworen, daß er sich niemals an den Bürgen wenden werde — bei solchen Finanzoperationen ist ja „Diseretion Ehrensache" — wird er aus später beschieden und erhält dann die Teufelsverschreibung, auf der sich eine ächte und sehr plump nachgeahmte Unterschrift befindet. Und diese letztere bildet für den Ehrenmann eine Garantie, die an „Bonität" von keiner zweiten übertroffen werden konnte. Mit diesen Falsifikaten bewaffnet, verübt der ahnungslose Herr Berger, der natürlich niemals die geringsten Zweifel in ihre Echtheit setzt, an seinen wehrlosen Opfern die unverschämtesten Erpressungen. Und seine Forderungen um Geld, mit denen er in immer geringeren Zwischenräumen erscheint, können nicht zurückgewiesen werden, da er das wirksame Zwangsmittel anwendet, zu erklären, er müsse sich sonst „in seiner Verlegenheit" (wenn die geforderten Beträge größer sind: „in seiner Verzweiflung") an den Aussteller der Unterschriften wenden. Es gibt keinen Ausweg — er erhält das Verlangte, und wenn der junge Herr seinen allerneuesten Gigerl-Anzug oder die gnädige Frau ihre Sensationsrobe eigenhändig ins Versatzamt tragen müßte. Ieilgeöolenes. Badeöfen, Badewanne« s E Ö? CO C9 « * -er? . o K-ZHK E i für Erwachsene und Kinder in großer Auswahl. Chr. Zimmer, 6600 Bahnhofstraße 12. Backsteine ” (Feldbrand) werden abgegeben. Näheres________Krofdorferstraße 11. Backsteine, Feldbrand, la. 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Es fehlte zwar nicht an Versuchen der Contremine, die wavkrndm zu behaupten, aber selbst politische Gründe, die sich in Besorgnissen wegen weiterer Folgen des pomphaften Besuches der französischen Flotte in Kronstadt geltend machten, — man sprach bereits von einem definitiven Bündntß —, konnten nur vorübergehend einen abschwächenden Einfluß auf die Börse ausüben. Auch das überraschende Gerücht, daß Zweitel darüber beständen, ob die Deutsche Bank die inzwischen weiter festgestellten Schlußnoten Fälschungen als für sie bindend anerkennen würde, konnte nur in Frankfurt an der Dienstag-Abendbörse einen empfindlichen Druck auf die Actten der geschädigten Bank ausüben. Bet dieser Gelegenheit sei erwähnt, daß die gefälschten Rudelnoten-Engagements jetzt bis auf Kleinigkeiten abgewickelt, und seitens der Bank anerkannt worden sind. Zugleich thetlt der Vorstand mit, daß der Verlust, den die Acttonäre durch die peinliche und unsaubere Angelegenheit erleiden werden, die ursprünglich genannte Summe von Jü 1,100,000 ntchl übersteigen würde. Da aber die Gesammtoerluste auf 2 bis 3 Millionen geschätzt werden, so muß man annehmen, daß Vorstand und Verwaltungsrath für den weiteren Fehlbetrag in die Bresche zu treten gedenken, was um so anerkennens- werther ist, als dem Institut ein Vorwurf für den Verlust nicht gemacht werden kann. Course der Frankfurter Börse Staatsanleihe«. _ Für Fußböden: Fußbodenölfarbe, Fußbodemackfarbe, Parquetwachs, Stahl- spähne, Patentfußbodenglanzlackfarbe rc. Zur Desinfektion r Carboltafeln, Desinfecttonspuloer, Chlorkalk. Salz- fäure. Eisenvitriol, Creolin, Desinfec- tionskästchrn, Schwef.l, Carbolfiife, Creo- linseife, Uebet mangansaures Kali, Holzessig, Schwefelcarbolsäure, Caibolwasftr, Schwefel, Znckoitriol rc. 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Dre Mitglieder des Kunstvereins mit ihren Familienangehörigen haben gegen Vorzeigung der Mitgliedskarten freien Zutritt zu der Ausstellung. Für Nichtmitglieder beträgt der Eintrittspreis 50 Eine Liste zum Einschreiben von Beitrittserklärungen liegt offen. 18 Der Ausschuß. Sonntag den 8. August, -rmäßiater Eintrittspreis von 20 Pf. . ^iner wenhen Kundschaft, sowie den hiesigen und auswärtigen Pferdebesitzern zur Nachricht, daß ich einen Nothftall zum Beschlaqen bösartiger Pferde aufgestellt habe und bitte bei vorkommenden Fällen um gefällige Benutzung. ^985 Achtungsvoll -___________ Ms Walther, Schmiedcmeiüer. Hotel Luy Wetzlar Bahnhofstrasse Wetzlar Dejeuners, Diners, Soupers für mehrere Personen bei vorheriger Bestellung stets zu haben Separat-Zimmer für 20 bis 30 Personen stehen stets dem Publikum zur Verfügung. 4639 Auskunft ertheiley: von der Becke & Marsily, AnttfSrper F. /2 und Handelsgesellschaft 3Vz % höher, notiren aber heute bei Schluß der Woche wieder erheblich niedriger. Im Transportmarkt fanden besonders in Schweizer Actten bedeut.nde Umsätze statt. Nord-Ost gewannen 4, Gotthardt 3 o/o. Lombarden gingen nach anfänglich starkem Rückgang bis 87 V2 in die Höhe und schließen mit 86. Staatsbahn lagen auf ungünstige Einnahmebertchte schwach und verloren 4 fl. Im Montanmarkt zeigte sich größeres Interesse für Etsenwerthe, so sanden in Laura und Bochumer mehrfache Schwankungen statt, die sich aber wieder ausgeglichen haben. Kohlenactien hielten sich gut, notiren aber heute bei Schluß der Woche ebenfalls niedriger auf uncontrollirbare Gerüchte über Streitigkeiten, die innerhalb der Kohlenoerkaufsvereine ausgebrochen seien. Geld bleibt flüssig. Privatdi?cont 33/s%- Zürn Plätten: Reisstärke, Glanz- Stärkeglanz, weiß.s Wachs Stearin, Paraffin, Wallrath, Cream- Lec>8taMW Uothe Siem Linie König. Belg. Postdampfer von Für Gartenfeste: Bengalische Flammen und vollständig gefahrlose Feuer- werksköiper. ^Für Touristen: .Taschenapotheken, Saltcylvaseline, Ammoniakgläser, Brausebonbons, Wasserdichte Stiefelschmi re Feinster französischer Cognac, Vorzüglicher Rothwein rc. Düngemittel für Zimmer- und Gartenpflanzen: Blumennahrung in Blechbüchsen, enthält sämmtliche Pflanzen- nahistoffe in concentrirter Form, Knochen- mehl, Leim rc. Für den Garten: Baumwachs, xtnfttnte, Oelfarben, Brumataleim, Pergamertpapier rc. Für Radfahrer: Schmieröle, Brenn- ole Schmirgelleinen, schwarzer Lack, Gold- broncc rc. Für Photographie: alle gebräuchliche Chemikalien rc. Einnchmeobladen, Mcdniualweine, Medictn. Champagner, Verbandstoffe Medictn. Seifen, Pastillen, Quellsalze, Medicin. Mineralwasser, Pepsinessenz, Bromkalium, Bromnatrium, M?dictni»ch - Kräuter, -Wurzeln, .-Rinden, -Hölz r, -Blüthen und -Blätter, Borsäure, Veb r- thran rc. 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