1891. Donnerstag den 8. Januar Amts- imfc Anzeigeblatt für den «reis Gießen chrattsöeilage: Gießener Kamitimötätter Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Unaahme von Anzeigen zu der Nachmittags für de« fttaeobm Tag erfcheinenden Nummer bi» Bonn. 10 Uhr. c) ein Unbefcholtenheitszeugnrß, welcher für siöglinge von höheren Schulen (Gymnasien, Real- qymnasien, Ober-Realschulen, Progymnasien.Realschulen, Realprogymnasien, höheren Bürgerschulen und den sonstigen militärberechtigten Lehranstalten) durch den Director der Lehranstalt, für alle übrigen jungen Leute durch die Polizei-Obrigkeit ooer ihre vorgesetzte Dienstbehörde aurzustellen ist; d) das Schulzeugniß. Sodann wird noch besonders bemerkt: QU pos. b: daß in dem Einwilllgungr-Attest Die Unterschrift der Vaters oder Vormundes beglaubigt fem muß. Qu pos. d: daß die Schulzeugnisse, mit Ausnahme der Reifezeugnisie für die Universitüt und dre derselben gleichgestellten Hochschulen und Reifezeugnisse für die Prima der Gymnasien, Realgymnasien und Ober-Realschulen, sämmtlich nach dem Schema 18 zur Wehr-Ordnung vom 22. November 1888 — Reg.-Bl. Nr. 5 von 1889 — ausgestellt sein müssen. Im Uebrigen wird auf die Bestimmungen der §$ 88, 89, 90, 93 und 94 der angeführten Wehr-Ordnung verwiesen. Großh. Prüfungs-Commission für einjährig Freiwillige zu Darmstadt. Der Vorsitzende: Dr. Zeller. 2 Mark 20 Pfg. ta& Vringerlohn. Durch die Post bezsg« 2 Mark 50 Pfg. Rebaction, SxpedMttr unb Druckerei: >4»C|Ua|c ik.i» Fenchrrecher ÖL Nr. 6 i. ijk'i ...... — Alle Kunoncen-Vureaux de« In- und Ausltmde» nehm« Bekanntmachung, die Nachsuchung der Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst auf Grund von Schulzeugnissen betreffend. Diejenigen jungen Leute, welche auf Grund ihrer S ch u l z e u g n i s s e die Berechtigung zum einjährig freiwMgen Dienst nachsuchen wollen, werden hierdurch auf die nachfolgen, den, bei Anbringung der Gesuche zu beachtenden Vorschriften mit dem Anfügen aufmerksam gemacht, daß hiernach unvollständige Gesuche ohne Weiteres zurückgegeben werden. 1) Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüsungs- Commissron nur dann einzureichen, wenn der sich Meldende im Großherzogthum Hessen gestellungspflichtig ist, d. h. feinen dauernden Aufenthaltsort hat. -2) Die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst darf nicht vor vollendetem 17. Lebensjahr und muß spätestens bis zum 1. Februar des Jahres nachgesucht werden, in welchem der sich Meldende das 20. Lebensjahr vollendet. Der Nachweis der Berechtigung zum einjährigen Dienst ist bei Verlust des Anrechts spätestens bis zum 1. April desselben Jahres zu erbringen. 3) Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben fein und ist hierzu ein Bogen in Actensormat (nicht Briefpapier) zu verwenden. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn die nähere Adresse angegeben wird. 4) Dem Gesuche ^nd folgende Papiere beizufügen: a) GeburtSzeugniß; b) ein Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormundes mit der Erklärung Über Bereitwilligkeit den Freiwilligen während einer einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten, sowie die Kosten für Wohnung und Unterhalt zu übernchmen. Die Fähigkeit hierzu ist obrigkeitlich zu bescheinigen; Local - Reglement, feie Benutzung feer Keettstraßevstrecke garbad)« Ettingshausen bi» jur Ltaatsstraß« Laubach- Lich mit schwerem Fuhrwerk betressenfe. Mik Genehmigung Großh. Ministeriums de» Innern und der Justiz vom 31. December 1890 zu Nr. M. I. 32307 «jährt das unten» 2. August 1890 (Gießener Anzeiger Nr. 181) erlassene Local-Reglement folgende Abänderung: § D Die Räder der zwei- und mehrspännigen Lastfuhrwerke, sowie diejenigen der einspännigen Fuhrwerke, welche mehr als 40 Centner Ladung haben und welche die Kreisstraße Harbach- Etttngshausen bis zur Staatsstraße Laubach -Lich gewerbsmäßig oder regelmäßig, wenn auch nur zeitweise, mit Erzen und Eisensteinen befahren, müssen eine Felgmbreite von wenigstens 12 Zentimeter haben, dagegen können die Rader der einspännigen Fuhrwerke mit weniger als 40 Zentner Ladung geringere Felgenbreite besitzen- § 2. Die Eigenihümer der unter § 1 bezeichneten zwei- und mehrspännigen Fuhrwerke, und der einspännigen Fuhrwerke mit mehr als 40 Zentner Ladung, deren Räder die erwähnte ^elaenbreüe nicht haben, werden nach § 366, pos. 10 des Strafgesetzbuchs für das Deutsche Reich mit Geldstrafe bis zu <60 Mark oder mit Haft bis zu 14 Tagen bestraft. § 3. Gegenwärtige Vorschriften treten mit dem 1- April 1891 in Kraft. Gießen, am 5. Januar 1891. Grobherzogliches Kreisamt Gießen. v. (Sagern. schäfte zu erhoffen. Dasselbe läßt sich indessen noch nicht mit Bestimmtheit von den Verhandlungen des preußischen Landtags sagen, hier hängt alles Weitere vom Verlaufe der in der Reformgesetzgebung so unerwartet entstandenen KrisiS ab und letztere wird darum die parlamentarische Gesammt- ituation im neuen Jahre vorläufig beherrschen, da die Vorgänge im preußischen Parlamente nicht ohne eine gewisse Rückwirkung aus den Reichstag bleiben dürsten. Berlin, 6. Januar. Der Generalpostmeister Dr. v. Stephan feierte am Mittwoch seinen 60. Geburtstag unter herzlicher Theilnahme weiterer Kreise. Seltsamer Weife ist gerade jetzt ein Gerücht aufgetaucht, welches wissen will, es sei dies der letzte Geburtstag gewesen, welchen Herr v. Stephan als Generalpostmeister begangen habe, es sei schon eine bestimmte Persönlichkeit zu seinem Nachfolger ausersehen. Die Bestätigung dieses Gerüchts bleibt indessen noch sehr abzuwarten und jedenfalls kann man nur wünschen, daß der hochverdiente geniale Leiter des deutschen Postwesens seinem Wirkungskreise noch lange erhalten bleiben möge. — Die Verfügung des preußischen Ministers des Innern über eine erweiterte Zulassung ländlicher und industrieller Arbeiter aus Rußland und Galizien in die östlichen Provinzen Preußens wird in einem Theile der Tagespresse als ein Widerruf der Ausweisungsmaßregeln des Jahres 1885 gegen die in Preußen aufhältlichen russischen Unterthanen bezeichnet. Einen derartigen Character trägt indessen der Erlaß des Herrn Herrfurth schwerlich, schon deshalb nicht, weil es sich hierbei zunächst nur um einen Versuch handelt, fremdländisch^ Arbeiter herbeizuziehen. Dann aber muß man bedenken, daß von der damaligen Ausweisung viele zweifelhafte Elemente betroffen wurden, daß dagegen jetzt wirkliche Arbeiter als Ersatz für die mangelnden einheimischen Arbeitskräfte aus dem Auslande zugelassen werden sollen. Freilich sind bei den damaligen Ausweisungen unleugbar auch mancherlei Härten mit unterlaufen und in gewissem Sinne kann man dieselben allerdings durch die von Herrn Herrfurth angeordnete Maßregel als ausgeglichen betrachten. Dcr Oicherrrr c^chnin ißgltdi, eit S^Srwhme de« Königs. DK Gießener Bcrtwi dem Anzeiger Htzchrstlich dreimal beigelegt. Neueste Nachrichten. WolffS telegraphisches Lorrespondenz-Burcau. Berlin, 6. Januar. Die Abendblätter veröffentlichen den Aufruf eines Comites zur Errichtung eines Denkmals für die verstorbene Kaiserin Augusta. — Prinz Albrecht von Preußen präsidirt als Herrenmeister des Johanniter-Ordens am 26. Januar dem Ordenscapitel im hiesigen Palais. Berlin, 6. Januar. Nach Mittheilung von bestunterrichteter Seite sind die Nachrichten über die bereits erfolgte Besetzung des Postens eines Präsidenten des Reichsgerichts mindestens verfrüht. Bochum, 6. Januar. Die Soeialdemokraten proclamirtetr bei der Stichwahl zwischen dem nationalliberalen und Centrums - Candidaten Wahlenthaltung - die Führer der Bergarbeiter und Demokraten fordern zur Wahl Vatt- manns auf. Lübeck, 6. Januar. In Folge des Schnee sturmes ist der Bahnverkehr zwischen Travemünde und Mecklenburg gänzlich eingestellt. Auch herrscht Besorgniß über das Schicksal des seewärts eingefrorenen Dampfers „Caprivi". Rostock, 6. Januar. In Folge fortdauernden Schneesturmes sind sämmtliche heute fällige Bahnzüge bisher ausgeblieben. Helgoland, 6. Januar. Heute Nachmittag strandete auf den Seehundsklippen der Schooner „Anna Margaretha" aus Papenburg, Capstän Oltmanns, mit Holz von Memel unterwegs. Capitän Oltmanns und die aus fünf Personen bestehende Besatzung wurden durch ein Rettungsboot gereitet. Die Rettung war durch strenge Kälte und Seegang sehr erschwert. . r _ Wien, 6. Januar. In der letzten Sitzung des obersten Sanitätsrathes wurde ein allgemeines Programm fest- gestellt, betreffend die Einrichtung hygienischer Institute, um den Anforderungen an die nothwendige hygienische Ausbildung der Aerzte, insbesondere der Sanitätsbeamten, sowie bezüglich einer entsprechenden Vertretung des hygienischen Faches in den medicinischen Facultäten zu genügen. Desgleichen wurden die maßgebenden Gesichtspunkte festgestellt betreffs der nothwendigen Pflege des bakteriologischen Studiums durch Errichtung besonderer Institute in den Universitätsstädten. Der Vorsitzende theilte ein Schreiben Taaffes mit, worin er allen Mitgliedern des obersten Sanr- tätsrathes Dank und Anerkennung für die fruchtbringende Thätigkeit ausspricht. Paris, 6. Januar. Die Blätter melden, der aus Palermo zurückgekehrte Journalist Gregoire, welcher Bekanntmachung, die Abhaltung landwirihschastlicher Vorträge betreffend. Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Herr Landwirthschaftslehrer Leithiger zu Alsfeld 1) Sonntag, den 11. Januar 1891, Nachmittags 3 Uhr, in Lich in der Wirthschaft des Herrn Heiland, über Buchführung refp. Anwendung von künstlichem rc. Dünger; 2) Sonntag, den 1 Februar 1891, Nachmittags 3 Uhr, in Großen-Buseck in der Wirthschaft des Herrn Gengnagel, über Feldbereinigung; 3) Sonntag den 8. Februar 1891, Nachmittags 3Uhr, in Lollar in der Wirthschaft „ZumSchwanen", über die Anwendung landwirthschaftlicher Maschinen und Geräthe im kleinen bäuerlichen Betrieb; 4) Sonntag den 1 März 1891, Nachmittags 3 Uhr, in Grünberg im „Englischen Hof" (bei Wagner) über die Anwendung landwirihschastlicher Maschinen und Geräthe im kleinen bäuerlichen Betrieb Vorträge halten wird. v „ Alle Mitglieder des landwirthschastlichen Beztrksverems, sowie der landwirthschastlichen Localvereine und alle Freunde der Landwirthschast werden zu diesen Versammlungen hierdurch ergebenst eingeladen. . rx Die Herren Bürgermeister der Gemeinden, in welchen die Vorträge gehalten werden, sowie die der benachbarten Gemeinden werden hierdurch ersucht, auf möglichst zahlreichen Besuch der Versammlungen hinzuwirken. Gießen, den 9. December 1890. Der Director des landwirthschastlichen Bezirksverems. _______Jost, Regierungsrath. _____________ Deutsches Reich. Darmstadt, 6. Januar. Durch Entschließung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz vom 31. De- cember 1890 ist zum Vorsitzenden des Schiedsgerichts für die Jnvaliditäts- und Altersversicherung im Bezirke des Groß- herzogthums der Großherzogliche Amtmann Dr. jur. Freiherr v. Gemmingen und zum Stellvertreter des Vorsitzenden genannten Schiedsgerichts der Großh. Ministerialfecretär Best bestellt worden. Berlin, 6. Januar. Der kurze Sessionsabschmtt vor der Weihnachtspause hat gezeigt, daß im Reichstag eine verhältnismäßig recht günstige Stimmung zu freudigem positivem Schaffen obwaltet und man kann nur aufrichtig wünschen, daß diese Stimmung im neuen Jahre andauern möge. Denn dasselbe bringt für den Reichstag erst die Hauptarbeit und die eigentlichen Entschetdungen, vor Allem, was das große Werk der Arbeiterschutzgesetzgebung anbelangt, außerdem gilt es auch, die wichtige Berathung des Reichsetats möglichst rasch zu Ende zu führen, damit dann die übrigen Arbeiten des Reichstages glatter erledigt werden können. Sicherlich wird es in dem ferneren Verlaufe der Session des Retchs- parlaments an Stürmen und bewegten Zwischenfällen nicht fehlen, trotzdem steht, nach allen äußerlichen Merkzeichen zu urtheilen, ein ersprießlicher Abschluß feiner gegenwärtigen Ge- Wietzener Anzeiger Keneral'-Unzeiger. Theil. Gießen, am 3. Januar 1891. Betr ' Die Nachtpatrouillen der Gendarmen, hier die Anschaffung von Zontroluhren. Das Großherzogliche Kreisamt Gieße« «m die Grotzh. Bürgermeistereien des «edfst bei AM. । d^ Wormser Bahn- ''"d°rn id),6 an e 6tugipanmveite bon "blum wurde am 'ffnet. - In Eber- 'UQr em Junge bei« mum, M an (einem Offenbach a. M. Mädchen besinnungslos Die Unglülkliche war Absicht in den Main ch lebenb, aber böttig -e über 10 Stunden irn istorische Verein eine nächste MortatS- Abends 6ls,Uhr, iw lu( der Xa^SorWng rnasiallehrers Dr. K. (chen Bauernkrieges/ lteressanter Werke aus n Arnold Bergfiräßer, heutigen Tage befinden >n acht Möbelfabriken, ereien im Ausstand. «er AusschMung deö > für Rheinhessen, Geheimrath Dr. Jaup omrnen, in Rheinhessen gründen. Wie Herr Ersuchen an die Regie- Ztaat sei bereit, die jaftliätn Lehrers »tag conto. 1000 baß von anderer Sette Mk- 2500 zvge- Q(jttttt würden- ®»i* Debatte Mtt M jtfÄ** I m stch iMg •«MÄ$ unbeschadet 0 JS landwkth- t «'S °°°.Meb-nde- ji LWdwmlE .. q}flft vermittel L-MS i-htlch '' Ki-dtbrr-st 1)1'01»"" kiesigen P-Z welch- »\gp* ohne- s,chtigt . ^heblich §r-b i«'daß ijem L-"A°rstt0°°- ^*6i JÄ/SÄ® S^SlSH i lt,f niiitaU unVLrauf jjiunb/ ,( in her Tod sofort eintrat. Außer einer kleinen Geldbörse befand sich bei der Leiche ein geschriebener Zettel mit dem «amen Heinrich Faust und der Wohnungsangabe Schwal- bacherftraße 33. Wie man hört, soll der Verstorbene als Kassier in* einem hiesigen Geschäft thätig gewesen sein. * Sonderbares Heirathsgesuch. Die „Weser-Zeitung enthält folgendes Heirathsgesuch: „Ein junger Arzt wünscht Kck ru verbeirathen. Damen, deren Character demjenigen der Leonore in Sudermanns „Ehre" entspricht, werden gebeten sich zunächst anonym unter M. N. 1804 an die Exp. der Weser-Zeitung" zu wenden." Ob unter dem Character der Leonore auch der Reichthum ihres Vaters mit verstanden wird? Wie dem aber auch sei, wir begrüßen das reformatorische Vorgehen des jungen Arztes mit lebhafter Genug- tbuung. Endlich ist für die sonst meist ziemlich unklaren .tzeirathsgesuche eine feste Basis geschaffen. Und wenn küns- tio Jemand schreiben wird : „Ich suche eine Lebensgefährtin «ach dem Modell der Marguerite Gautier aus der Camelien- dame," so wird er wenigstens in der Ehe sich nicht über zerstörte Illusionen beklagen können. * Vaterstolz. Circusdirector (zu einem neuangestellten Clown): „Haben Sie auch Kinder?" — Clown: „Ja, ein Madel und einen Buben. Das Mädel taugt nicht viel, aber aus dem Buben wird amal ein Künstler werden." — „So, woher wissen Sie das?" — „Denken Sie sich, Herr Direc- tor, der Bub' ist erst drei Jahre und beißt sich schon die Nägel von den Zehen ab!" ititioerfiiSto * — laufenden Wintersemester zählen nach den vorläufigen Feststellungen die neun preußischen Landesuniversitäten mebst der theologischen und philosophischen Akademie zu Munster 13 651 immatriculirte Studirende, darunter 2730 —- 20 p6t. oder rin Fünftel Nichtpreußen. Von der Gesammtzahl der Studirenden gehören 19,4pEt. der evangelisch-theologischen, 40pCt. der ratholisch- theolo gisch en, 20,8 pEt. der juristischen, 26,0 pEt. der medicinischen unb 29,8 pEt. der philosophischen Facultät an. Citeratur unö Kunft — Im Verlage von Sam. LucaS in Elberfeld ist ein zu Festgeschenken vorzüglich geeignetes Werk aus der Feder be« a | Meister des socialen Romanes bekannten Professors vr Adolf ÄttttHtÄt erschienen. Der genannte Schriftsteller hat sich in sei- neuesten Roman »Oberlehrer 3Ratt* die Aufgabe gestellt, in unterhaltender Form die seelischen Kämpfe zum Ausdruck zu bringen, t, die ein Gymnasiallehrer während des letzten Jahrzehnts gerathen konnte. Die hochgehenden Wogen der Reformbestrebungen auf dem Gebiete deS höheren Schulwesens, der Kampf zw scheu altklasfischer Gelehrsamkeit und dem für die heutige Weltlage erforderlichen Wissen, das Leben innerhalb einer Schule wie eines Lebrercollegiums, d e Stellung deS Schulmannes zu Staat und Gesellschaft, das sind die geistigen Fäden, welche sich durch die frei erfundene Erzählung ziehen Snb ihr eine hohe Bedeutsamkeit für die Gegenwart verleihen. — Adolf Brennecke ist seit langen Jahren als practischer Schulmann bekannt, der wohl jeden der zahlreichen „Reformvorschläge" mit kundige« Auge auf seinen Werth geprüft hat; daß er das wissenschaft- 4 4 1 1 1 2 4 4 Summa: 11 Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde. JL 60-61, 2. Qual. JL 52-56, Kälber 1 Qual. 70-72 H.2. Qual. 60—65 H, Hämmel 1. Qual. 63—65 H, 2. Qual. 54—58 H per Pfd, Schweine 1. Qual. 55-60 4, 2. Qual. 52—55 $ pr. Pfd- Schlachtgewicht. — Stzeue Berwerthung der Magermilch. Auf die eminente Bedeutung, welche die Magermilch als Volksnahrungsmittel hat und immer mehr erlangen muß, haben wir unsere Leser bereits verschiedentlich aufmerksam gemacht. Zu unserer großen Freude können wir heute berichten, daß die Firma Neuhaus, Gronwald und Oehl- mann ein Verfahren erfunden haben, welches zur ausgedehnteren Verwendung der Magermilch hoffentlich recht viel beitragen wird. Durch Auflösung von Chocolade in der Milch wird letztere dauerhaft und kann als flüssige Mtlch-Chocolade in den Handel gebracht werden. Das Getränk soll sehr schmackhaft sein. Rachencroup Lungenschwindsucht Entzündliche Erkrankungen d.Athmungs- Organe Andere bekannte Krankheiten_______ Donnerstag den 8. Januar, Abends 6 Uhr, in der "" . (Die evangelische Mission ta Sd>ift»nad?rid?tctt. Der Postdampfer „Rhynland" der „Red Star Line" in Antwerpen ist laut Telegramm am 3. Januar wohlbehalten in New- york angekommen. Ätattffutt, 5. Januar. Viehmarkt. Es waren ange- ttieben 361 Ochsen, 11 Bullen, 414 Kühe, Stiere und Rinder, 3< 3 Kälber. 160 Hämmel und 460 Schweine. Die Preise stellten — -— » - sich für Ochsen 1. Qual, auf JL 68—70 pr. Ctr Schlachtgewicht, Stadtkirche: Mi ssio ns stunde. 2. Qual. 60—64, Bullen v* 54—59, Kühe und Rinder 1. Qual. I Uganda). Pfarrer Dingeldey. Schrffs-Bewegung der Postdampfschiffe der Hamburg-Amerikanischen Packetfahrt-Actien- Gesellschaft. „Polaria", von Newyork, am 29. December in Stettin angekommen. „Slavonia", von Hamburg, am 29. December in Baltimore angekommen. „Moravia", von Newyork, am 1. Januar in Hamburg angekommen. „Sueoia", am 2. Januar von Hamburg nach Newyork abgegangen. „Dania", von Baltimore, am 2. Januar in Hamburg angekommen. „Bohemia", von Hamburg, am 31. December in Newyork angekommen. „Italia", von Stettin, am 1. Januar in Newyork angekommen. „Marsala", von Hamburg, am 2. Januar in Newyork angekommen. „Scandia", von Hamburg, am 4. Januar iu Newyork angekommen. 2 3 2 4 ltche Ergebniß seiner Studien nicht in trockener Weise verarbeitet I hat, dafür bürgen seine bisherigen geistvollen Romane und Novellen, I owie die herrlichen Schilderungen von Land und Leuten in mehreren I großen, reich illustrtrten Werkm. „Oberlehrer Wart" ist dem Ge- I Heimen Regierungs- und Baurath Hermann Ende in Berlin gewtd- I met. Die vornehme Ausstattung empfiehlt das Buch zum Geschenk I an alle Leser, welche sich in irgend einer Weise für die Entwickelung I unseres höheren Schulwesens tnteresfiren. Der Preis stellt sich auf I g)H. 3.— geheftet, Mk. 4.50 gebunden. Der Roman ist in jeder I Buchhandlung zu haben. — Die bekannte älteste Annoncen - Expedition Haasenftein I u. Vogler. A.-G., versendet soeben an die Inserenten die 25. I i Jubiläums) Auflage ihres elegant ausgestatteten Rotir-Ualeuder ZeitungS-Eatalog für da- Jahr 1891. Derselbe bringt zunächir einen sür alle Tage des Jahres berechneten Notiz-Kalender I und verzeichnet sodann auf 142 Setten die in der ganzen Welt er- I scheinenden politischen Blätter, Fachzeitschriften, Adreßbücher, Kalender I u. s. w. in musterhafter Anordnung; bei den Zeitungen mit Angabe I der Auflage, Erscheinungsweise, Spaltenbreite und Zeilenpreise für I den Annoncen- und Reclamentheil, bei den Städten mit Vermerk der I Einwohnerzahl. Der Reihenfolge nach finden wir alle Länder der Welt angeführt und selbst die entlegensten nicht vergessen^ die Fachzeitschriften, ihrer Zahl nach Legion, sind nach Branchen übersichtlich geordnet und registrirt, genug, es dürfte kaum eine zweiter Zettungs- Catalog existiren, der, wie der Haasenftein u. Vogler'sche, dem in- serirenden Publikum so eingehend mit Rath beisieht und die Auswahl der Zeitungen erleichtert. Ein 148 Seiten starker Annoncen- Anhang bringt zum Theil die verkleinerten Titelseiten oder nähere Details der hervorragendsten Zeitungen, so daß sich der Laie leicht über Größe und Tendenz der betreffenden Blätter unterrichten kann. Mit einem Verzeichnitz der fast über die ganze cioilisirte Welt verbreiteten Filial-Bureaus und Agenturen der Firma Haasenftein | u. Vogler, A.-G., welcher auch, wie wir hören, der Verlag des offiziellen Eatalogs und Führers, sowie der osfiziellen Ausstellungs- Zeitung der im Jahre 1891 in Frankfurt a. M. stattfindenden Internationalen Electrotechnischen Ausstellung übertragen worden ist, schließt der Catalog ab, welcher auf Wunsch den größeren Inserenten gratis verabfolgt wird. VevkehV, £anb* und — Der Minister der öffentlichen Arbeiten hat die Königlichen Etsenbahndirecttonen beauftragt, der Hebung und weiteren Ausdehnung der Expretzgnlbeförderung auf den preußischen Staats- eisenbahnen bewubere Aulmettsamkett zuzuwenden und Einrichtungen zu treffen, welche die Aufgabe von Expreßgütern nach und von allen preußischen Eisenbahnstationen gestatten. Die Expreßgutbeförderung bestand bis dahin nur als eine Nebeneinrichtung des Gepäckabfertig- ungsdienftes auf den preußischen Staatsbahnen. Man konnte auch ohne Billetlösung Güter aller Art zur Gepäckfracht aufgeben, die dann mit dem nächsten Schnell- oder Personenzuge befördert wurden. Als geringster Frachlbetrag wurde bet Schnellzugbeförderung 1 -Ä, bei Personenzugbeförderung 50 H erhoben. Bei der Ankunft der Expreßgüter wurden dieselben dem sich meldenden Empfänger sofort ausgehändigt ober demselben angezeigt, oder wo bahnseitige Ad- rollung bestand, zugeführt. Auf den süddeutschen Bahnen ist die Expreßgutbeförderung schon seit Jahren eingeführt und wird dort vom Publikum in umfosiendster Weise benutzt. Ball-Seidenstoffe von 95 Pfge. bis JL 14.80 p. Meter — glatt, gestreift und gemustert — versendet roben- und stückweise porto- und zollfrei das Fabrik-Döpöt G. Henneberg (K. u. K. Hoflief. Zürich. Muster um» gehend. Doppelte« Briefporto nach der Schweiz.____________255 Wöchentliche Aeberficht der Todesfälle in Gießen. 53. Woche. Vorn 28. December 1890 bis 3. Januar 1891. Einwohnerzahl: 18962 (IncL 1600 Mann Militär). Sterblichkeitsziffer: 27,9°/«. Kinder Es starbm an: Zusammm: Erwachsene: hn vom 1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr: Neue Fracks billig zu verleihen event. auch zu verkaufen bei D. W. Karnbach, i 220] Marktplatz 1, zwei Trepp«. A. Fangmann Kullmann. 30 845 Hausverkauf. Das Anwesen des verstorbenen Herrn 261] Ein gesetztes zuverlässiges, t* Rechtsanwalt Steinberger, Bleich- «ücke und Lausarbeit erfahren s straße Nr. 6, nächst der S"dar.läge, be- Küche und stehend in Wohnbaus, zweistöckig mit » -rfraaen in der Erv Gnauth. 277 Näheres zu erfragen in der Exp. d. BU Kullmann. 248 22 I. BoeL, Wallthorftraße 18. 274 Roth. 32 414 Der Anfang ist an den Fichten in der Lache. Muschenheim, 5. Januar 1891. Großh. Bürgermeisterei Muschenheim. Bekanntmachung. Die am 1. Februar d. I. frei werdenden Räume in dem Nordwest- Üchen Thorhaus am Wallthor sollen Freitag, 9. dieses Monats, Dorwittags 11 Uhr, an Ort und Stelle einer nochmaligen Verpachtung ausgesetzt werden. Gießen, 2. Januar 1891. Grotzh. Bürgermeisterei Gießen. ’ । cursordnung bezeichneten Gegenstände * । und zur Prüfung der angemeldeten Bekanntmachung. Der in dem Concursverfahren über dar Vermögen des Kaufmann Grünebaum in Gießen auf den 15. Januar 1891 vorbestimmte Schlußtermin wird ausgehoben, da in einem von der Concursmasse geführten Rechtsstreit, von deffen Erledigung die Schlußertheilung abhängt, nachträglich gegen die ergangene Entscheidung Rechtsmittel eingelegt worden sind. Gießen, den 5. Januar 1891. Großh. Amtsgericht Gießen. 265] DachShündirr, 9 Monate alt, billig zu verkaufen, schönes Exemplar; stammt auS der Züchterei zu Braunfels. Bleichstraße 24. Gestickte Kleider, Balltücher «ud Ballblumen, sowie Handschuhe empfiehlt in großer Auswahl billigst Donnerstag den 12. Februar 1891, Vormittags 10 Uhr, Mansarde, aufs Brfte gebaut und vornehm eingerichtet, sowie in daranstoßendem großen Zier-, Obst- und Gemüsegarten mit Bleichplatz an der Wieseck, ist erb- vertheilungshalber billig zu verkaufen durch den Bevollmächtigten [267 5,99 Festmtr. haltend, Fichten-Derbstangen, 7—13 Ctm. Durchm., 6—14 Mir. Länge, 41,60 Festmtr. haltend, Rmtr. Eichen-Knüppel, Rmtr. Eichen- und Nadel-Reisig, darunter 300 Rmtr. Eichen- Foi streisig, Rmtr. Eichen- u. Nadel-Slockholz. In dem Voranschlag der Mathlldenstistung für Oberheffen sind für das Jahr 1890 1150 vorgesehen, welche zu wohllhätigen Zwecken verwendet und womit in erster Linie die in der Provinz bestehenden Klein- kiuderschulen bedacht werden sollen. . Es werden hiernach die Vorstände solcher Schulen, sur welche eine Subvention gewünscht wird, aufgesordert, ihre deßsallstgen Gesuche, mit welchen eine möglichst ausführliche Mitthellung über Ausdehnung, Mittel Ä1b Bedürfnisse der betreffenden Anstalt zu verbinden ist, bis zum 10. Februar l. I. an den unterzeichneten Vorstand der Stiftung gelangen zu laffen. Gießen, am 5. Januar 1891. _ , „ Der Vorstand der Mathlldenstistung für Oberheffen. v Gagern, Provinzialdirector. Bekanntmachung. Betreffend: Die Mathlldenstistung für Oberheffen. folgendes Gehölz versteigert werden: Fichten - Stämme, 12—19 Ctm. Durchmesser, 10—12Mtr. Länge, vor dem unterzeichneten Gerichte Termin anberaumt. Allen Personen, welche eine zur Concursmasse gehörige Sache in Besitz haben oder zur Concursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts ; an den Gemeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Concursverwalter bis zum 4. Februar 1891 Anzeige zu machen. Großh. Amtsgericht zu Gießen. beginnt soeben einen neuen Jahrgang mit dem Roman Eine unbedeutende Frau von W. Heimburg. Man abonnirt auf Die Gartenlaube 1891 in Wochen - Xmrrmerir bei allen Buchhandlungen und Postanstalten. AbonnementS-Preis vierteljährlich nur 1 vM 60 Mündliche und schriftliche Bestellungen werden auch an den Schaltern der Postanstalten angenommen. Bei dem unterzeichneten Garnison- Lnzareth soll am 16. Januar 1891, Vormittags 11 Uhr, die Lieferung der Verpflegungsbedürfnisse, sowie die Abnahme der Küchenabfälle, Knochen rc. für ! die Zeit vom 1. April 1891 bis Ende Marz 1892 vergeben werden. [273 Die Bedingungen liegen im Geschäftszimmer des Lazareths zur Einsicht auf. 79] Ein Klavier (Giraffe) und ein Stück Gradland zu verkaufen. Näheres Bahnhofstraße 56. , GarnisoU'Lazareth Gieße«. auf Abbruch. 258] Mein Wohnhaus in der Tounen-raße 28/28 von circa 15 m Front und 9,50 m Tiefe beabsichtige ich auf den Abbruch zu verkaufen. Reflectanten wollen mir ihre Offerten bis zum 13 ds. Mts. einreichen; bis dahin können auch die Bedingungen bei den Architecten Stein & Meyer eingesehen werden. 258 L. Fuhr. Künftigen Montag, den 12. d Mls., Vormittags 10 Uhr anfangend, kommen in hiesigem Mark- wald, Distnct Oberholz, zur Versteigerung : 101 kieferne Stämme mit 42,55 Festmeter Inhalt, 21 Rmtr. kieferne Nutzknüppel. Bellersheim, 6. Januar lö91. Der Markmeister. 278> 281_____________________________ Coneursverfahren. Ueber das Vermögen des Weißbindermeisters Christian Petri III. in Gießen wird heute am 5. Januar 1891, Nachmittags 5 Uhr, das Coneursverfahren eröffnet. Wetzlar, 3- Januar 1891. Königl. EisenbahN'Bau^Jnfpection. Holzversteigerung. Mittwoch, den 14k d Mts., Vormittags 10 Uhr anfangend, soll in dem Markwald zu Muschenheim i Der Agent Jean Boeck in Gießen ! wird zum Concursverwalter ernannt, i Concursforderungen sind bis zum --------------j----> ~1 4. Februar 1891 einschließlich bei SmVkütlllltkkW. dem Gerichte anzumelden. „ ? ; i» F । wird zur Beschlußfassung Über Montag, den 12. Januar o.A, eines anderen Verwalters, Vormtttags von /-10 Uhr ab, kommen ron)je Mer die Bestellung eines auf der Haltestelle^Dutenhofen— Gfäubigerausschusses und eintretenden Strecke Wetzlar-Gießen 2300 Falles über die in § 120 der Con- Stuck alte hölzerne Babu- ° - f»well«n zur öffentlichen Ver- ?ur "DK Verkaufs-Bedingungen werben' gerungen auf im Termin bekannt gegeben. 276 Briefpapier und Couverts 1 mit * J liefert die ’ Bröhl’sche Druckerei (Fr. Ohr. Pietsch) 7. Schulstrasse 7. Statt besonderer Anzeige theilen wir tiefbetrübt Verwandten und Freunden mit, dass unsere unvergessliche Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter Fran Bentamtmann Caroline von Gehren Wtwe. geb. Staiidinger nach kurzem schweren Leiden, gestern Abend 6 Uhr, im 80. Lebensjahre, sanft entschlafen ist. Giessen und Austin in Texas, am 7. Januar 1891. Minna ^initiier, geb. von Gehren. Karl (xüntlier, Materialverwalter der Oberh. Eisenbahnen und Kinder. Olga von Gehren, geb. Basse, und Kinder. Die Beerdigung Met Freitag Nachmittag 2 Uhr vom Sterbehaus, Ludwigstrasse 59, 262 von 96,00 i Ver. K8nigs-Laurah.-Act. 132.00 Tendenz: matt. 176.00 flefommen Gegen Belohnung aozugeoen Mädchen ges Kreuzplatz 3, 2. Stock. 211.50 154.40 153 50 139.10 104.50 S72-87 220.12 117.50 2S6 25 203 00 159.00 139 80 114.70 55 00 9180 «3 20 80 50 78 00 Zi/zO/o Gießener Gelsen!. Bergw.-Äct.s 249] Küfergeseve sucht 8. Sohlerman«, Bleichstraße 12. 260' Dalwtg. Vor Ankauf wird gewarnt- Bauer’scher Gesangverein Donnerstag den 8- Januar D^nn^r 6 ta r Ra^mittag Vr3Uh7 im Sterbehause, Asterweg 29, statt. [280] Gchioffer.------ Lomb. E.-B.-Act. Buschtherader G-B.-Act. Elbthal-Bahn-Act. Gotthard-Bahn-Act. Schweizer Nordosl-B.-Act. Mainzer E.-B.-Act. Marienburger E.-B.-Act. Disconto-Command^Anth. Darmstädter Bank-Act. Dresdener Bank-Act. ^tordd. Lloyd-Act. Wiener Bankver.-Act. Oest. Eredit-Act. Oest. Staatsb.-Act. 3% Reichsanleihe. 3 Vs 0/6 do. 3% Preuß. ConsclS 3 ^forderliche, .^ten werde fetzte er M t //3ft bi »Wieso //Bei z ln deinen ? 8!** ^e be^ ier Sohn c »Wie //Unbet v Är 6,‘ E°ch., l» Der U >nben Ochsten Redaetion: A. Scheyda. — Druck unb Verlag der Brühl'scheu Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. Otto Bergen. 200 Cokes (99. Vereinsjahr). Mitwirkende: ' ---------- AU A L TY 1 1 XV C U U C . JWohnung, 5 Zimmer und , Fräulein Alna Mosebach, Concertsängerhz ubehör, sofort oder später zu vermrethen aus Frankfurt a. 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FKr Nichtmitglieder betrügt der Eintrittspreis 50 Eine Liste zum Einschreiben von Beitrittserklärungen liegt offen. 18 Der „Fidelio“: „Abscheulicher“ etc. . 3. Clavier-Concert in Es - dur mit Orchester . . . . 4. Drei Lieder mit Aeitgeöotmes. GMi. Mühte Meifea lTrockenraucher), bestes System, in größter Auswahl. Jean Häuser, Laden Mäusburg 1, [8880 neben der Restauration Herbert. Zugänglichkeit der Waffermeffer betr. Da in diesen Tagen die Aufnahme und Untersuchung der Wasser- meffer erfolgt, so werden hiermit unter Bezugnahme auf § 10 der Bedingungen für den Bezug von Wasser aus der städtischen Wasserleitung die betreffenden Hausbesitzer dringerrd ersucht, dafür Sorge tragen zu wollen, daß die Waffermeffer für unsere mit deren Aufnahme und Untersuchung betrauten Beamten jederzeit leicht und ohne Zeitverlust zugänglich find. - Unsere Leute sind nicht verpflichte^ sich den Zutritt erst durch Wegschaffung von Kohlen, Holz u. dergl. möglich zu machen. Gießen, am 5. Januar 1891. Städtischer Gas- und Wasserwerk Gießen. Eichen-Stämme mtt 26,49 Fstm. Fichten- „ „ 236,32 „ „ -Stangen,, 14,25 „ B. Brennholz. (incl. Wasserleitung), ist wegen Wegzug !von Gießen per April zu vermiethen. Schetth. Prügelh. Stockh. ReiSH. ~ ’ Rmtr. Wellen. , Süsser Medicmal- Dr. Aumanns rT • txt • Heidelbeer-W em w—wwn UWWM aus der Heidelbeere rein und unverfälscht darges teilt er jcSfflraik Beerenwein, welcher ärztlicherseits als Ersatz der zumeist gefälschten Tokayer- Weine dringend empfohlen wird. — I>r. A.nmann’e sünser Heidelbeer - Wein ist ein vorzüg- liches Getränk zur Kräftigung für Iteconvalescenten und Kinder, und auch als Hausmittel gegen Husten, Heiserkeit, Verschleimung, Magenleiden etc. etc. mit gutem Erfolg angewendet — l/i Originalflasche Mit. 1.20.1 Man achte Schutzmarke, auf den Namen Dr. Aumann. Zu haben in nachfolg. Depots : Tanin-Balsam von E. A Ullmann L Co. Plauen i. 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Die Unterzeichneten offeriren in Flaschen: helle- Wiener Bier ä 20 Pfg. dunkles Bayrisches ,, 20 „ vorzügliches Münchener Export „ 23 „ frei in's Haus geliefert. 1 cX. an. — Bestellungen,Reparaturenu.Stuhl- . ......— 56] Das von Frau Oberamtsrichter Weyer bewohnte Logis, freundl. gesunde Wobn. von 5—6 Zimmern und Zubehör Liqueure Rom, Aml, eil. Vj Flasche von Mk. 2.— an •7« » . 1.50 „ von Gg. Scherer & Co., Langen. Holz-Versteigerung iw Gießener Stadtwnldc. Montag den 13. Januar 1891, von Vormittag« 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde, Schutz« bezirk Fernwald, in den Distrikten Vogelherd und Schützenacker, nachver- zeichnete» Holz versteigert werden: A. Bau-, Werk- und Nutzholz. Schöne Wohnungen 27 Serie ein großer Andrang stattfand, I find in meinem Neubau (Bahnhofstraße), namentlich des Abends, ersuche ich das ? I ganz oder gecheckt zu vermiethen i geehrte Publikum, den Besuch auch auf ■' ! Augnst Roll II., Bahnhofstraße 53. j die Tageszeit zu verlegen. H. 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