11t 442 des wg-f. 1 Elisabeth- Wtroffm im ment er IM M- Suter, ,2-tO »4 IS T« H itft nach längere« ^uäokt »as m M A-iliuhm 5. Wrz 1891' ie Sßutto '■ ,th Wittwe, 11. ,14.60 4-iO jfd» ,4lf» ,S»«' 1)1.10 #60 bad solchrz ;ur Bt* Ünefene bei dm i, Lalerr, LohM, 2033 , Hkngler. ratter Schlosser z aber noch dm aaen Allen unseren ttrbliebeve». MsGll' ,M d-M 8»** Orim $8> S'8> ?#*■ •S?** tnonie. I mit mit, daj Herr )er unseres Kerems ist. s MiLm mache ich in Mr. 56 Samstag den 7. März 18S1 Gießener Anzeiger Keneral-Mnzeiger Redaction, SxpedtttvB und Druckerei: >4* grafte 3k,1. Kern Sprecher 51, Bierteljährig« Kvsunemeutrprets? 2 Mark 20 Pfg. mtt Bringerloha. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg, Die Gießener ^smttteut ratter «erden dem Anzeiger i^Zchentlich dreimal beigelegt. Der t -«zrlger scheint täglich, s»N Ausnahme deS MsnlrgS. Amts- und Airzeigedlatt für? den rtreis Gieren. Sfi®W!JUML.ll.l . V. _! —_ ■■ijwT»i . _IÄ11 i* 0 1 ■ i ■ ■ i. n ■.iiir.T»—i .. i . ■ ii ■ ■ ij , i 11 , wi. —««| Aasahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für den Alle Anuoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehm« rotg^den Tag erscheinenden Nummer bis Corrn. 10 Uhr. HVIUUCU Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgeg«. 2lmtlid?ey Shell. Bekanntmachung. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die nach § 6 des Reichsgesetzes vom 21. Juni 1887 über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden ermittelten Durchschnittsmarktpreise, einschließlich eines Aufschlags von Fünf vom Hundert, pro Monat Februar 1891 für den Lieferungsverband Gießen pro 100 kg betragen: Hafer 16.30, Heu JL 6.30, Stroh JL. 3.70. Gießen, den 5. März 1891. Grobherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Bekanntmachung. Franz Xaver Andres zu Gießen ist heute als Substitut des Großh. Amtsgerichtsdieners dahier verpflichtet worden und wird dieses zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Gießen, am 2. März 1891. Großherzogliches Amtsgericht. Fresenius. Die Aufhebung der Weinstkuer in Hessen. Lieber die Schluß-Verhandlungen der zweiten Kammer der Stände in Betreff der Weinsteuer ging uns noch folgender Bericht zu: Abg. M e tz-Darmstadt hält die Besteuerung der Wirthe für eine Ungerechtigkeit und zwar so lange, als Bayern und Preußen auch aus eine solche Steuer Verzicht leisten. Daß Baden und Württemberg den Wein besteuern, halte er für einen Fehler. In Hessen könne er nur durch Ablehnung der Weinsteuer wieder gut gemacht werden. Er sei ein entschiedener Gegner der jetzigen Steuerform. Werde die Regierung uns in der nächsten Finanzperiode eine andere Vorlage bringen, vielleicht durch die Einführung der Declarationspflicht bei der Einkommensteuer, dann könne er zustimmen. Abg. Schröder spricht ebenfalls gegen die Steuer in heutiger Form und gegen die Heranziehung der Private zur Steuer. Ministerialpräsident Weber erklärt: Da er hinlänglich seinen eigenen Standpunkt in dieser Frage innerhalb und außerhalb des Hauses ausgesprochen habe, halte er es für seine Pflicht, auch die Stellung der Regierung zu präcisiren. Diese habe die feste Ueberzeugung, daß man nach vielen Richtungen hin vor einem oerhängnißvollen Schritt stehe, weil es sich hier um Aufgabe eines regelmäßigen Einnahmepostens von 300,000 Mk. handele. Sein Bestreben sei gewesen, das Budget mit einem gewissen Ueberschuß abzuschließen. Mit den von verschiedenen Seilen gemachten Ersatzvorschlägen für den Ausfall der Weinsteuer könne er sich nicht befreunden. Weder die Erhöhung der Capitalrentensteuer noch die Declarationspflicht bei der Einkommensteuer sei ihm sympathisch. Die erstere drücke eine große Zahl von kleinen Rentnern und Beamten, welche von ihrem bischen Vermögen zu leben hätten. Auf Kosten der ganzen Beamtenschaft des Landes würde der Ausfall stattfinden und daß es im Lande nicht gern gesehen werde, davon habe er sich überzeugt. Ein Beschluß des Hauses in diesem Sinne würde Mißstimmung im Beamten- stände erzeugen und es sei dann nicht zu verwundern, wenn diese ins socialistische Lager getrieben würden, wenn man denselben eine Ausbesserung verweigere. Eine Steuer von 21/2 Pfennig auf einen Schoppen Wein sei doch so gering, daß man nicht nöthig hatte, eine so große Agitation ins Werk zu setzen. Durch die Einführung der neuen Maß- und Gewichtsordnung hätten sich auch die Wirthe ihre Weinsteuer vom Consumenten zurückoergüten lassen. Man hat den 12-Kreuzer-Wein als 4O-Pfennig-Wein und den 18r als 6Or verkauft. An Stelle der 0,5 Liter habe man 0,4 gesetzt und der Schoppen wurde als halbe Flasche verkauft. Er habe auch dis Ueberzeugung, daß durch den Strich der Steuer der Wein weder billiger noch besser werde. Diese 300,000 Mk. flössen dann in die Taschen der Wirthe. Ein gesährlicher Standpunkt sei es, daß man Forderungen in die Kammer bringe, von denen die Regierung kaum Kenntniß habewolle man dies weiter so treiben, so werde dies zu den allerschlimmsten Consequenzen führen. Er rufe dem Hause zu: „Kammer werde hart!" und bitte die Anträge des Ausschusses anzunehmen. Abg. Jö st (Soc.) widerspricht der Behauptung des Finanzministers, als sei der Strich der Weinsteuer eine Ursache, um die Beamten zu Socialisten zu machen. Hier liege Die Schuld an unseren socialpolitischen Schäden. Er sei bereit, wenn das Beamtengesetz komme, mindestens doppelt so viel an Zulage zu bewilligen, als die Regierung fordere. Aber bei den unteren Beamten müsse der Anfang gemacht werden, nicht bei denen mit dreißig bis vierzig Tausend Mark Gehalt. Er bitte die Weinsteuer zu streichen, weil er aus Prin- cip gegen jede indirecte Besteuerung sei. Die Abgeordneten Muth, Hechler und Berg st räßer sprechen sich für Bewilligung der Steuer aus. Wenn Bier und Branntwein besteuert seien, müsse man es auch mit Wein. Für Ablehnung der Steuer sprechen noch die Abgeordneten Schade, Graf Ori 0 la, Lautz und Ullrich. — Letzterer wird vom Präsidium wegen der Aeußerung, „er betrachte die erste Kammer als ein abgebrauchtes überflüssiges Möbel" zur Ordnung gerufen. In namentlicher Abstimmung wird die Regierungssorde- rung, Einstellung von 295,000 Mk. in Einnahme, mit 26 gegen 17 Stimmen und die Besteuerung Der Weineinlage von Privaten mit 30 gegen 13 Stimmen vom Hause abgelehnt. Das Resultat überraschte allgemein. Dcnticbc# Neich. nn. Darmstadt, 5. März. Zweite Kammer d er Landstände. Auf der heutigen Tagesordnung steht die Vorlage Großh. Regierung, Gewährung eines Wohnungsgeldzuschusses an die Civilstaatsbeamten und Bediensteten. Die Tribünen sind überfüllt. Am Ministertisch Staatsminister Finger, Ministerpräsident Weber, Ministerialrath Baur, Geh. Staatsrath Knorr. Zuerst verkündigt der Präsident eine Reihe neuer Einläufe und Berichtsanzeigen. Sodann folgt die Generaldebatte über den obigen Gesetzentwurf. Staatsminister Finger begründet die Forderung der Regierung damit, daß durch die in den letzten 10 Jahren auf wirtschaftlichem und gewerblichen Gebiet eingetretenen Aenderungen eine notorische Preissteigerung eingetreten sei und daß es daher die Aufgabe der Großh. Regierung sei, diese Thatsache, soweit die Mittel des Staates dies zulassen, den Staatsbeamten gegenüber zu mildern. Die Großh. Regierung sei zu der Ueberzeugung gekommen, daß, nachdem seit der allgemeinen Regelung der Besoldungen für die meisten Staatsbeamten über 16 Jahre verflossen sind, dermalen gegründete Hoffnung vorliegt, angesichts der sich in drückender Weise geltend machenden Vertheuerung der gejammten Lebenshaltung eine Aufbesserung der Bezüge der Beamten in s Auge zu fassen und daß sich zu diesem Zweck zunächst die Einführung eines Wohnungsgeldzuschusses empfehle. Dieser Wohnungsgeldzuschuß soll allen, unwiderruflich oder widerruflich angestellten Beamten und Bediensteten, auch den Gendarmen zu Theil werden, mit Ausnahme derjenigen, welche aus Gebühren angewiesen sind. Auch der pensionsfähige Gehalt ist bei Bemessung des Wohnungsgeldzuschusses zu berücksichtigen. Was die Höhe des in Aussicht genommenen Wohnungsgeldzuschusses beträgt, so werde derselbe mit 9, 7^2 und 6 pCt. des Diensteinkommens in Vorschlag gebracht, und daß dasselbe nur bis zu 5000 Mk. in Betracht zu ziehen ist. Die Aufbesserung soll somit den Höchstbetrag von 450 Mk. nicht überschreiten. Der Ausschuß, vertreten durch die Abg. Iöckel, Schröder, Haas, W0lfskehl, beantragen dagegen die Regierungsforderung abzulehnen, die Stpatsregierung aber zu ermächtigen, die decretmäßig verliehenen pensionssähigen Gehalte sämmtlicher Beamten und Bediensteten bis zum Betrag von 5000 Mk. um 6 pCt. zu erhöhen, jedoch nur so lange bis zur erwarteten Gehaltsordnung, längstens für die Dauer der Budgetperiode 1891/94. Gegen die Anträge des Ausschusses sprechen die Abgg. Racke, Friedrich, Müller, Ullrich, Weber, Westernacher. Für denselben die Abgg. Muth, W 0 lfskehl, Michel, Heinzerling. Abg. Berg st räßer wünscht, daß man die ganze Angelegenheit nochmals zurückstellen möge. Abg. Westernacher stellt einen Antrag auf Erhöhung der Gehaltstheile bis zu 2000 Mk. um 10 pCt., derjenigen bis zu 5000 Mk. um 5 pCt. Weitergehende Anträge stellen noch die Abgg. Racks, Iöst und Ullrich. Nachdem die Regierung und auch der Ausschuß sich für den Antrag Westernacher ausgesprochen, wird derselbe unter Ablehnung der Anträge Jöst, Ullrich, Rackä und Heinzerling mit allen gegen 3 Stimmen angenommen.^ Sodann tritt die Kammer in die Berathung des Hauptvoranschlags und fährt mit Cap. 134, Tit. 2, Turnhalle zu Darmstadt, fort. Verwilligt werden hierfür 130,000 Mk. Tit. 3, Centralstelle für die Gewerbe und den Landes- gewerbeverein, wird mit 134,580 Mk. genehmigt. Titel 4, Arbeitshaus zu Dieburg, sind 106,000 Mk. gefordert. Die Minorität beantragt Streichung dieses Betrages. Ministerialrath Hallwachs weist auf die Ueberfüllung der Anstalt hin, welche nicht ohne Schädigung der Detinirten länger andauern könne. Der angeforderte Betrag wird sodann gegen 10 Stimmen genehmigt. Für das Landeshospital Hofheim sind für Erweiterungsbauten 1,025,000 Mk. gefordert, welche ohne Debatte genehmigt werden. Auch für die Landesirrenanstalt zu Heppenheim werden 6400 Mk. bewilligt. Für die Dienstwohnung des Directors bei den neuen Kliniken zu Gießen sind 45,500 Mk. gefordert, welche auch, genehmigt werden - desgl. für verschiedene Bauten bei den alten Kliniken 78,000 Mk., ebenso 50,000 Mk. für Erwerbung eines Geländes zur Errichtung eines neuen Gebäudes für das physikalische Institut. Als Staatszuschuß zur Restauration der Stadtkirche zu Friedberg und für desgl. des Domes zu Worms werden 50,000, resp. 75,000 Mk. bewilligt. Zu Cap. 135, Bauwesen im Ressort der Justizverwaltung, sind beantragt für das Provinzialarresthaus zu Darmstadt: 252,000 Mk., für desgl. zu Gießen 7500 Mk., für das Gerichtsgebäude zu Mainz 2500 Mk., für das Amtsgericht Fürth 25,000 Mk., desgleichen zu Alsfeld 5000 Mk., desgl. zu Schlitz 57,000 Mk., desgl. zu Nieder-Olm 94,500 Mk., desgl. zu Osthofen 4300 Mk. Sämmtliche Summen werden ohne Strich bewilligt. Für die Haftlocale zu Fürth, Groß-Umstadt und Höchst i. O. werden 13,400, 16,800 und 12,600 Mk. genehmigt. Für desgl. in Worms 54,400 Mk., für desgl. zu Bad-Nau- heim, Seligenstadt und Oppenheim 9000, 8200 und 4650 Mk. Hiermit wird die Sitzung geschlossen. Morgen erfolgt die Weiterberathung des Finanzgesetzes. Straßburg i. E., 4. März. Bei Beginn der heutigen Sitzung des Landesausschusses verlas der Präsident Dr. Schlumberger einen von 22 Mitgliedern eingegangenen Antrag, folgende Adresse an Seine Majestät den Kaiser zu richten: Allerdurchlauchtigster, Allergroßmächtigster Kaiser und König! Allergnädigster Kaiser, König und Herr! Ew. Majestät wollen dem versammelten Landesausschuß huldreichst gestatten, Allerhöchstderselben folgende Bitte ehrfurchtsvollst zu unterbreiten; aus Anlaß gewisser in jüngster Zeit im Auslande stattgehabten Vorgänge hat die Reichsregierung eine schärfere Handhabung der im Mai 1888 getroffenen Vorschriften über den Paßzwang verordnet, unter denen das Reichsland zwei Jahre hindurch so schwer gelitten hat und nun von Neuem leiden soll. Ew. Majestät versichern wir, die berufenen Vertreter der elsaß-lothringischen Bevölkerung, daß wir, treu auf dem Boden des Gesetzes unb der bestehenden Verhältnisse verharrend, jede Einmischung in unsere Angelegenheiten seitens fremder, dazu nicht berechtigter Elemente aus das Allerentschiedenste zurückweisen, und daß keine aus dem Auslande kommende Agitation je geeignet sein wird, diese unsere Gesinnungen zu erschüttern. Im Vertrauen auf das Wohlwollen, welches Ew. Majestät uns stets haben allergnädigst zu Theil werden lassen, bitten wir unter- thänigst, die zwar nicht gegen unsere Bevölkerung gerichtete wesentlich aber dieselbe treffende Paßmaßregel aufheben ober doch, falls dies nach Ew. Majestät Allerhöchstem Rathschlusse zur Zeit unthunlich erscheinen sollte, eine mildere Ausführung dieser Maßregel verordnen zu wollen. Der Landesausschuß für Elsaß-Lothringen. Der Antrag wurde sofort, nachdem die Abgeordneten Pfarrer Winterer und Notar Ditsch für sich und einige Freunde erklärt hatten, sich der Abstimmung enthalten zu wollen, ohne Widerspruch angenommen. Neueste Nachrichten. Wolffs telegraphisches Torrespondenz-Bureaa. Straßburg, 5. März. Dem Vernehmen nach hat der Präsident des Landesausschusses durch Vermittelung des Statthalters beim Kaiser um Bewilligung einer Audienz gebeten, um die Adresse des Landesausschusses zu überbringen. Im Halle bei Bewilligung der ^Audienz würben der Präsident, brr erste Schriftführer und einige Mitglieder sich nach Berlin Gegeben. Vern, 5. März. Der Bunde- - Eommissar Oberst Kiiuzli begibt sich zu der am 8. ds«. Mts. stattstudenden Volksabstimmung über die DersassungSrebision wieder nach bew Tessin. Pari«, 5, März. In Folge der Unterredung zwischen Falliere«, Beaurepaire und Banaslon verfügte Constans, am nächsten Sonntag alle Personen, welche aus den Rennplätzen ** gewerbülliäsitgem Spiele sich betheiligten, zu verhaften. Die Regierung ist der Ansicht, e- fei ehi Gesetz erforderlich, um zukünftig da- Spiel auf den Rennplätzen zu gestatten. London, 5. März. Da- Bureau Reuter dementirt die Meldung de« „Steele", das; der diplomatische Agent Rußland» in Kairo sich dem Proteste bc« französischen Vertreter- Erafen d'Aubignh gegen die beabsichtigte Äenderung 'bergt, p tisch en In siizwesen « angeschlossen habe- der Etaat-rath Kojander habe fehle dahingehende Instruction erhalten. Glasgow, 5. März. Der Strike der Hochofen- arbeit er ist beendigt. Der Arbeiter nahmen die Be- btngungen der Arbeitgeber an, darunter die Herabsetzung der Wjne um 5» PCt. Der Strike hat 21 Wochen gedauert. Chriftiania, 5. März. Die Zusammensetzung de- neue n G. a b i n t t - ist die folgende: Steen Präsidium und Finanzen, vtzfon öffentliche Arbeiten - Wehelsen Cultu-- Quam Justiz, flonotv Innere-- Holst Lande-vertheidlgung. Die Staat« rath-abtheilung in Stockholm bilden: Blehr (Präsidium), Berner und Lange (Staat-räthe). Die Bildung eine- Cabiuet-, welche- au-schliesstich au- Liberalen besteht, ist durch die Forderung der Gemässigten, drei Portefeuille- zu erhalten, verzögert worden. Brüssel, 5. März. Die Regierung zeigte dem Bürger meister von Brüssel an, bah sie zukünftig von ihrem Rechte Gebrauch mache und Manifestationen in den öffentlichen Straften untersage. Der Bürgermeister erklärte daraus, die Polizei unterstände dem Communalrathe und die Regierung habe nur da- Recht, zu interveniren, fall« die Polizei sich al- unzureichend erweise. Rom, 5. März. „Popolo Romano" sagt, die Erklärungen Rudini«, das; er dem Dreibünde treu bleiben und habet herzliche Beziehungen zu Frankreich und allen anderen Staaten pstegen wolle, seien absolute und liehen keinerlei Ein- schränkungen zu. Washington, 5. März. Gemäss dem beschlosfeneu Gesetze wird da- Schatzamt aus die Auttsuhr von Gold darren 4 Cent- Zuschlag-laxe aus 100 Dollar- erheben, eventuell die Au-suhr ganz verbieten. Gestern forderte da« Schatzamt 240 Dollar- Au-fuhrtaxe für Barren im Wert he von 000 000 Dollar«. Für die am Sam-tag abgehenden Dampfer wird große Nachfrage nach Warten erwartet. Washington, 5. März. Anläßlich de- Schlnsfe- der Session de- C on gi esse- weigerten sich die Demokraten im Repräsenlantenhause, den üblichen Antrag, durch welchen dem Sprecher der Daul' de« Hause« au«gedrückt wird, anzunehmen. Der Antrag wurde nur von einem Theile de« Hause« an- genommeit, woraus der Sprecher die Session für vertagt erklärte. Darmstadt, 0. März. Die zweite Kammer hat baß Fiuanzgesetz zum Hauptvoranschlag ohne Steuererhbhung angenommen. Co9ta4)t>ar* (43. Jahrgang, Auflage 125000) htngewtesen, dessen Verleger (H. O. Perftehl) gern bereit ist, für solche Fälle Ausnahmebedingungen zuzubtlltgen. Derselbe versendet Probenummern behufü Einsichtnahme gern kosten- und portofrei. — Daß die Frauen ntcht mtt dem Wochengeld auSkommen können, tst eine alte Klage der Ehemänner. Wie und wo kann aber gespart werden? Jede tüchtige Hausfrau, die ihren Mann dnrch Sparsamkeit unterstützen will, findet tn dem soeben erschienenen Büch lein von O. Pache »Der wtrthschaftliche den besten Wegweiser, wie man mtt Wenigem auSkommen kann. In diesem wirklich lesen« und beherztgenswerthen Büchlein zeigt un« der Verfasser, wie ein Haushalt geführt wird und gibt neben practtfchen Vorschriften eine Anleitung zur wirthschaftltchen Buchführung, die er durch vorgeschriebene Tabellen jeder Hausfrau veranschaulicht. ES gibt kaum ein practtschereS Geschenk für Hausfrauen und solche, die eS werden wollen, als diese« nur 50 Pfg. kostende Buch, welche« in keiner Familie fehlen s Ute. Durch alle Buchhandlungen, sowie gegen 50 Pfg. in Brief marken vom Verleger Feodor Reinboth in Leipzig zu beziehen. - Einige Arauen-Uriheile über Männer. Männer haben die unvernünttigsten Forderungen — aus Vernunftgründen. - DaS Weib duldet, wenn es leidet, der Mann leidet, wenn er duldet. Die Eitelkeit der Männer geht so wett, daß sie sogar den Schein der Ettelkett zu verbergen suchen. Die Weiber verändern sich zumeist in der Ehe, manche zu ihrem Bortheil. manche Wieder zu ihrem Rachtbeil! die Männer jedoch verändern sich nur zn ihrem Rachtheil. („Wiener Mode.") verkehr, Canb» unb — Patente von im Grotzherzogthrrrn Helfen wohnende« Erfindern. Patent-In Meldung en. Kl. 40, H. 8700. Apparat für electrometallurgische Arbeiten- Dr. Karl Höpsner tn Gießen. — I. 1883. Versahren zur Darstellung de« Aluminium« auS seinen Legtrungen; W. Diehl tn Gießen, Frankfurterstr. 32. — I. 1985. Darstellung de« AlumtntunckaltfluortdS Ale Ffl Na i' behufs Gewinnung eines geeigneten Electrolyten für die Erzeugung von Almmt- ntum; W. Dtehl in Gießen, Frankfurterstr. 32. — Patent Erthetlungen. Kl.49, sJlr.56162. Fa- ondrehbank; E. Viofchel in Ostenbach e. M., Domftratze; vom 14. September 18!M) ab. — Die am 1. Februar d. I. etngetretene Ermäßigung der Gebühren im Innern deutschen Letegraphenverketzr von 6 Pfg. auf 5 Pfg. soll da« erfreuliche Ergebnltz gehabt haben, daß trotz mannigfacher Störungen sich fchon im ersten Monat der Depeschenverkehr um sieben Procent gehoben hat. ----------------------- ) Acht Tage gehende Tafchennhren. Wie die „Wiener Mode" berichtet, hat ein 29iener Uhrmacher eine neue Taschen» Nemontotruhr in den Verkehr gebracht, welche mit einem Auszüge die ganze Woche geht. Diese interessante Uhren-Spectalttät, welche im Werke außerordentlich gut construtrt und von tadelloser Ausführung ist, wird in Gold-, Silber-, sowie auch oxydirten Stahlgehäusen erzeugt. Kirchliche Anzeigen der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. Sonntag Lätare, 8. März: Bormittag« 9'/« Uhr: Pfarrer Dingeldey. Abends v Uhr: Pfarrer Schlosser. Kinderktrche Vormittag« 11 Uhr: Pfarrer Schlosser. Bi beistunde am Montag ben 9. März, Abend« 8 Uhr. in der Kleinktnderschute; Hebräerbrief, Kap. 3, von Cer« 7 an: Warnung vor Verstockung de« Herzen«. Pfarrer Dr. Naumann 5. Pafsionöandacht am Mittwoch den 11. März, Abend« 6 Uhr, in der Kirche: Pfarrer Schlosser. Am Sonntag Iudtca, den 1b. Marz: Beichte und heiltge« Abendmahl tm Abendgottesdienst. Die Pfarrgeschäfie in der Woche vom 8. bi« 14. März besorgt Pfarrer Dingeldey. Katholische Gemeinde. 4. Fasten-Sonntag, 8. März: Sam «tag: Nachmittag« um 4 Uhr und Abend« um */B8 Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte. Sonntag: Morgen« von 6 Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte; um •/17 Uhr AuStheilung der hl. Eommunion; um '/$ Uhr tzrüh- meste; um "AlO Uhr Hochamt mit Predigt. Nachmittag« um Vil Uhr Fafienandacht »beudü um 6 Ubr ^astenpredigt. Ätttwt*: Abend« um 6 Uhr Fastenandacht Gottesdienst in der Synagoge. Samstag. 7. März. Freitag Abend 580 Uhr, Samstag Morgen 8” Uhr, SamStag Mittag 3« Uhr, Samstag Abend Uhr. (kottkftdiknfl brr Mrlhodistrn (SBoittnßaie es). Sonntag, 8. März, Abd«. Vi7 Uhr: Ein MifstonSzSal a.Frkf.a/M. Dienstag, 10. März, »bd«. 8 Uhr: L Baith, Prediger. (1749 M 'V; I stabt W ieii^ ft swkchichajt. mtzesimvohmM« (1.40, &8700. Apparat 1 höpsver in Atetzev. aiumtniuai§ aus feinen rterstr. 32. - Z. 1985. , F8 Na F behB Gelt Erzeugung von AlRMt- rstr. 32. - Patent- idrehbank^ G. Molchei ieptember 1890 Jt' h non tibeOofer Äuöfw gelbe». 9. 7 an: teP- ^nr Nauvanrn $eW‘««b6eill*‘8 ^Ett, (j Q)A- «lN bQa ' *iari. '’S zMge Eff,. »4 >41^ L®°tben ftftoten s>>tz»°r S-Wr Sjr-S* wgar Mbaa S tni< eini* ät" Sb-^ben ^Jleif^ £®Säs? üaSs »Ä 9em bereit (ft, L, SftkftÜ! "«lenkt »en- unb portejtä. tajengelb ouäflema, Sie unb m faM aj(t 1 *»ten Mann bnich Jen erschienenm Büch: totiW den besten kann. Jn dtefem M zeigt uns der Ber- fltbt neben ptactifdjen .dien Buchführmrg, die au veranschaulicht, sstaum und fotche, die stende Buch, welche« in rsen 50 Pfg. in Brief: n Leipzig zu beziehen. ’^tni«0«8 jteblßt sttnLvdaÜ ;ttno9°8r « »*** Ogg Hbf/ Kprgea 1 fl 2022 Gnauth. 118 Eigene Schreinerwerkstätte! Eigene Polsterwerkstätte! 1631 100 145 237 1874 Jünger. 72 13 1 111 1863 10 ana/ma Alleiniger Generaldebitenr. 1865 1852 EmilOrbig 1517 WaTthorflraße 5. :206t 1124] Eichen-Scheitholz, Nadel-Scheitholz, Buchen-Knüppel, Sichen-Knüpptt, Nadel-Knüppel, Aspen-Knüppel, 42 2 H ft M 53 2 86 14 22 359 5 12 Vk 155 Eichen-Knüppel, Nadel-Knüppel, Nadel-Stockholz, Fichtenstämme 15 — 31 cm Durchm., 10—20 m Länge, 32,51 fm Inhalt, Lärchenstämme 18 — 25 cm Durchm., 10—17 m Länge, 6,46 fm Inhalt, Weymuthskiefer 41 cm Dchm, 14 m Länge, 1,85 fm Inhalt, Fichtenstangrn 9 — 14 cm Durchm., 6—15 m Länge, 8,89 fm Inhalt vor«, Oettchtsoollzieher. Fichten - Baustämme von 14 bis 33 Zentimeter mittlerer Durchmesser und bis zu 20 Meter Länge, 47,49 Festmeter enthaltend; Fichten - Derbholzstangen, 96 Festmeter enthaltend; Fichten-Reisig-Stangen. Im Winneröder Walde, Distritt Eichköpsel rc. ist eine Partie Bau- und Werkholz, nämlich: Kirchenrath Engels-Stiftung. Die Zinsen der Engel--Stiftung sollen am 21. d. MtS. an zehn arme und würdige Familien zu Gießen vertheilt werden. Die Famllien, die sich um diese Stiftung bewerben wollen, mögen sich bis zum 11« d. Mt-. einschließlich bei einem der drei evangelischen Pfarrer anmelden. Gießen, den 1. März 1891. Der evangelische Kirchenvorstaud. Lahnkalk-Industrie 5^ Ang. Gabriel jr. in Gießen. Ringofenbetrieb. Große Production von Prima Marmor- Stückkalk. Regelmäßiger Sommer- und Winterbetrieb- Bahnanschluß Kinzenbach bei Gießen- 1788 --- Abgabe einzelner Fuhren nur gegen Baar, Zwei Ziehungen: 10. Mai und 20. October 1891. «ine praetifche Neuheit für Hg«s- frauen ist die Achte 10 Ffd. prima weiße Kernseife zu 2 Mk. 80 Pfg. empfiehlt C. Roth II. Ieitzeöotenes. Eementröhre« in allen Dimensionen aus der Fabrik der Herren Dycker ho ff u. Widmann in Biebrich a. Rhein, anerkannt bestes Fabrikat, empfiehlt und hält auf Lager [1504 Carl Hensel, Wallthorstraße- Ein Loos i Mark gültig > für beide Xi Ziehungen» X> Bemerkt wird, daß sich die Fichten - Derbhohstangen mehrstentheilS zu Dachsparren und Wagnerholz sowie Rüst- stangen eignen. Die Zusammenkunft ist am Wege nach Bersrod am Eingang des Waldes Reiskirchen, am2.März 1891. Großh. Bürgermeisterei Reiskirchen. Holz-Versteigerung. Donnerstag den 12. März lfd. Jahre-, von Vormittags I 9 Uhr an, soll im Anneröder Gemeindewald in den Abthellungen Dickliche, Suhl, Reuwald und Klein- geheeg nachverzeichnetes Holz versteigert werden: A. Werkholz. 34 Nadel-Stämme, 7 bis 16 Meter Länge, 17 bis 33 Zentimeter Durchmesser, 11,58 Festmeter haltend, 2 Tichen-Derbftangen, 0,18 Fest- Holzversteigerung. Montag den 9. d. MtS Vormittags von 9 Uhr an, sollen im Reiskirchener Gemeinvewald, District Wllshäuserwald, nachverzeichnetejHolz- sortimente öffentlich meistbietend versteigert werden, als: 50 Vrlen-Wellen, 30 Domholz-Wellen. Die Zusammenkunft ist auf der Orünbergerstraße am Müllerweg. Annerod, den 5. März 1891. Grgßh. Bürgermeisterei Annerod. Engelhardt. 2050 Neubau der stabt. Knabenschule itt Greste«. »t arbeiten zur Herstellung des Oelfarben - Anstrich» an Dachrinne« und Abfallröhren soll im Wege öffentlicher Ausschreibung ver- gebe« werben. ArbeitSverzeichniffe werden im Geschäftszimmer Nr. 3 abgegeben und find die Angebote bis spätestens Montag den 9. d. M., Vormittags 10 Uhr, bei unterzeichneter Stelle einzureichen. Gießen, den 5. März 1891. Großherzogliche Bürgermeisterei Gieße«. Gelegenheitskauf. 1425] Großer Posten schwarze reinwollene Kleiderstoffe in glatt und gemustert bedeutend unter Preis Frltz Mowaekt Seltersweg. Dr. Naumann- Carl Schwan son. 15 Nmtr. Buchen-Stockholz, 7 „ Eichen-Stockholz. Znsammenkunst an der Kreisstraße von Lllettshause« «ach Beuern am ÄimLacher Feldchen. Mendorf a/Lnmda, 3. März 1891. Großherzogliche Bürgermeisterei Mendorf a/Lumda. Rein. 2008 Regenschirme in großer Auswahl und zu billigen Preisen empfiehlt [1585 A. Fangmann, Bahnhofstr. 29. Der|Rest meines Möbellagers, Betten, Sophas, Sessel, Gallerten, Franzen, Jutestoffe, Stühle, Spiegel, dreitheilige Matratzen u. s. w., wird m fedem annehmbaren Preis abgegeben. fl!537] Ich empfehle einen vorzüglich gebrannten Kaffee per 1/2 Kilo 1.60,1.70, 1.80 und Mk. 2.— «olert Stahl, Neustadt 23. y 12,000 2 ä3000.. 0,000 Versteigerung. de« 7. MLrz I-., StachmittagS 2 Uhr, versteigere ich im ^Adler" gegen Baar- L«hl«ng; Dame«- und Kinderhüte, 1 Bier- Sesston, 1 EiSschrank, 2 VerttcowS, stten, goldene »nd silberne Uhren w* andere Mobilien. Kaffee-Essenz in Dosen. Anerkannt bester und ausgiebigster Kaffeezusatz, üeberall vorräthig. Vor Nachahmungen wird gewarnt. Ernst Lotz, Neustadt 11, Eingang durch den Hof. Nolh-uMeißwein in Flaschen" unter Garantie der Reinheit empf. [1907 Ar. Lovy, Dammftraße 34L mtter haltend, Nadel-Derbstangen, 11,71 Festmeter haltend, Nadel-Reisstangen, 5,35 Festmeter haltend. B. Brennholz. Raummeter Nadel-Scheit, Nmtr. Buchen-Scheitholz (Felgen- hol-, für Wagner geeignet), Statt. Buchen-Scheitholz, ss C. Stückrath — Asterweg 47. — Ederstr. 8, Möbelfabrik u. -Lager empfiehlt 1442 sein reichhaltiges Lager in eichen- u. nussbaum-polirten Möbeln, sowie completen Betten, polirt und lackirt aller Art, Blumentischen und Rohrsesseln, sowie Spiegel, Teppiche. Läufer und Gardinen zu aussergewöhnlichen Preisen ! durch Ersparnisse der Ladenmiethe! Empfehle zur Gorrfirnration mein großes Lager ix |Confirmanden-Anzügen, sowie die reichhaltigste Auswahl in eckwarseit Cachetnires und Kleiderstoffen zu den billigsten Preisen. 1952 W. Katz, Marktplatz 1. Zmlhorsche höhere Handelsschule zu Gera (Reuß) gegründet 1849. 990 1) Höhere Handelsschule mit Vortlage (— Quarta). Berechtigung r einjähr.'sreiw. Militärdienst. Schuldes-1—4 Jahre, je nach Borbild. 2) Handelsakademie für rein fachwistenschasttiche Ausbildung. Ueber Schnlanfang, Unterkunft rc. Näheres durch die Prospette. Die DireetistN. 26,6 730 Sichen-Wellen, 8790 Nadel-DurchsorstungS-Wellen, Stets Torräthig bei [1965 Schulhof & Co., Ä, Giessen Frankfurt a/M. Gewinne: 36,OOOMk Hauptgewinns Barletta-Loose. Jährlich 4 Ziehungen. Nächste Ziehung 20. Mai ds. Js. Haupttreffer . . . Frs. 20,000.— Geringster Treffer . Frs. 50,—. Bei diesen Loosen steigt der Haupttreffer bis zu 1 Million Frs. Holzversteigerung in bei Waldungen der Stadt Mendorf a. d. Lumda. 1) Dienstag de« 10. März 1. I., vsn Morgens 9 Uhr an, in den Oistritten Steinwald, Langebruch, Köpfgen, Thal und Lehmgrube: 16 Oichen-Stämme von 17 bis 64 Zentimeter Durchmesser und 4 Mi 17 Meter Länge, zuf. 14,66 Festmeter (hierbei Stämme bis zu 3 Festmeter). 464 Radel-Stämme von 14 bis 38 Zentimeter Durchmesser und 6 Mi 18 Meter Länge, zusammen 158,85 Festmeter, 245 Nadel-Derbstangen mit 21,96 Festmeter, 520 Radel-Reisstangen mit 6,21 Festmeter. Zusammenkunft an der Heerstraße. 2) Donnerstag d. 12. März L I., Morgens 9 Uhr, in den Distritten Langebruch, Kopfgen, Thal und Lehmgrube: Türken-Loose. Jährlich 6 Ziehungen. Nächste Ziehung I. April ds. Js. Haupttreffer . . Frs. 600,000 — Geringster Treffer Frs. 400.—. M onigs- U STIEBKB Unübertroffenes Fabrikat zum Stärken der Wäsche empfiehlt [1321 Emil FischbacSi» an den Meistbietenden zu vergeben. Wegen Befichttgung des Holzes wolle man sich an Forstwart Bötz zu Bersrod wenden. SchriMche Offerten sind bis längstens 10. März einzureichen an die G.G. Zimmer'sche Gutsverwaltung zu Winnerod. 1872 i«r Latte« MLsche für farvige Stoffe jede« cheweves. Diese Seife, nach eigener Methode fa- brkirt, besitzt die Reinigungskraft der Panamalauge und übettrifft Gallseife in Wirkung. [1899 ♦ Pr. Stück Mk. 0.10t ♦ Nur allein zu haben in dem Srogtogkschäst oo« Otto Schalls. Gemüse-Conserven: Erbse« in vier QualitLten, Schnitt-, Verl-, Wachs-, Ser«- und Prinzeß- Bohne«, Stangen- u. Vruch-Spargel in verschiedenen Qualitäten, junge Teltower Rübchen, Steinpilze, Morchel«, Ehampig«onS u. s. w., empfiehlt nur in den besten Marken: Moitrier, Metz, und Lampe, Braunschweig. Beeren - Weine eigener Bereitung: 1150 Johannisbeeren)Per Flasche Stachelbeeren j 70 H, Heidelbeeren, per Fl- vo $ mit GlaS empfiehlt in feiner Qualstät Friedrich Leo. Die Restbestande aus der Keller'schen Eoncursmaste, bestehend aus Hand- chuhen, Pelz- und Federnbesatz, Schleiern, Spitzen, Posamentrien, Lützen, Ballkleidern, Sammten, Pelüschen und Seidenresten, Wagendecken, Spitzendecken und Schonern, Spitzenstössen zu Kleidern, Cor- setten rc. werden weit unter Preis verkauft bei 300 L. Mühlhause«, Westanla^e 15. Städtisches Schlachthaus. ftttibant. [2038 Koscher Ochsenfleisch, nicht ladenrein, pr. Pfd. M Pfg. Hundert Buchen-Wellen, „ Eichen-Welleu, „ Radel-Welle«, — in i"der-Zill isH’ waaen eingetroffen. A. Kilbinger (L. Se«nerS Nachf), ©eiter sweg 19 f1422 1500 Gewinne 36,000 „ Ein Theil der Gewinne wird auf Wunsch mit ge- ringem Nachlass gegen Bftftr zurückgekauft. 1 Loos 1 Mk., 11 I^oose IO Mk. MORITZ STRAUSS junior in MAIHL Confeetion. 16*4 S. Weimersheim Nachfolger 2062 [2051 Anfragen rc. beliebe man zu richten an das 6 Der Vorstand. Es ladet freundlichst dazu ein Frankfurter Würstchen bei Gmil Fischbach. 89] 1609 1M.OO Reichs bank-DiScont 3 pCt. — Frankfurter vank-DiScont 3 pCt. Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. >2 so »4 SO 81 60 76 6S 206.60 180.50 156 80 127.00 104.50 272.87 219 25 116.1b 487.87 208 12 15100 140 20 116.20 ••40 Wiesbaden, 5. März 1891. Die Beerdigung findet Samstag Nachmittag 4 Uhr vom Sterbehaus (Rheinstrasse 77) aus statt. 31/a% Gießener Gelsenk. Bergw.-Act. Disconto-Command.-Anth. Darmstädter Bank-Aot. Dresdener Bank-Act. Nordd. Lloyd-Act. Wiener Bankver.-Act. Oeft. Credtt-Act. Oest. Staatsb.-Act. In Gießen ist ein Geschäftshaus in bester Lage zu verkaufen. Anfragen unter R. 15 an Rudolf Moste, Frankf. a. M. 2052 Lomb. E-eB.-Act. Buschtherader E.-B.-Act. Elbthal-Bahn-Act. Gotthard-Bahn-Act. Schweizer Nordost-B.-Act. Mainzer E.-B.-Act. Marienburger E.-B.-Act. beginnt der Unterricht. Pension auf Wunsch in der Anstalt. Satzungen durch Direktor Volz, Cassel. sanft entschlafen ist. Um stille Theilnahme wird gebeten. Schlußcourse 1 Uhr 15 Min. 86 50 4% Ung. Gold-Rente 99.00 50/o Jtal. Rente 86 50 4V6% Oest. Silber-Rente 99.20 5o/o Rufs. III. Orient 2057) Zwei elegant möblirte Zimmer, zusammen oder getrennt, zu vermiethen. Bleichstraße 4. 1868] Ein Lehrling gesucht. Balth. Schwan» Schreinerin, Neuen Baue 39. 2('45] Neuer «indersttzwagen «■ gebr. Nähmaschine b.z. verk. Altcestr. 22, Hl. Den Empfang der neuesten Regenmäntel, Promenades, Jaquets und Umhänge in reichster Auswahl zeige hiermit ergcbcnst an Casseler Fostfachschule. (Zwergschule in Bockenheim bei Frankfurt a. M.) Sichere Vorbereitung z. Postgehülfenprüfung. Am 6. April Karferpanormna MäuSburg 12, parterre. Diese Woche prachtvolle Seereise Amerika. LD6/3S1.8N.Obl.u.Bal 2014 FerMietyrmgerr. 2048] Kl. frdl. Logis per 1. April c an ruhige Leute zu vermiethen Näheres Bahnhofstraße 51, III. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Gg. Wilh. Weädäg. u a : New-Nork, die berühmten Cats- kills, Bad Saratoga, Glänfälle, herrliche Darstellung der Niagarafälle. (1826 Dampfer auf dem Ocean und Hudson Der Frühjahrs - Fohlen - und Pferdemarkt zu Marburg findet Donnerstag den 12. März ds. Js. statt. Conrsdericht vou E. Wasserschieben, Bankgeschäft Snmtfurter Börse vom 6. Mä^r 189L • fertiger Wäsche für Damen, Herren und Kinder. G W Anfertigung sämmtlicher Wäsche-Artikel in solider D D und feiner Ausführung. [1435® Ä P. 8, Ausführlicher Preiscourant steht gern zu Diensten. eeeeeeeeoeeeieweeeeeeeee© Meine werthen Badegäste, sowie ein verehrliches Publikum mache ich daraus aufmerksam, daß ich mit dem Heutigen ein Dampf-Schwitzbad in meiner Badeanstalt eingerichtet habe und empfehle solches zur gefl. Benutzung. — Alles Nähere in der Badeanstalt zu erfragen. 1799 Aautrean Etiler« —i Ver. Königs-Laurah-Act. 165.30 1 Tendenz: fest. Statt jeder besonderen Anzeige allen Verwandten, Freunden und Bekannten hierdurch die traurige Mittheilung, dass heute früh gegen 5 Uhr unsere innigst gebebte Frau, Mutter, Tochter, Schwester und Schwägerin, Frau Wilhelmine Weidig, geb. Damm la. weiße Kernseife, la. gelde Harzseife, Feinste Stlberfeife (Schmiers.), Harte Schmierseife, Soda cryst., Soda ealc., [4536 Bleichsoda, Fettlangenmehl, Borax, Ast. Reisstärke, Macks Doppelstürke, beste- srngelbla« empfiehlt.in besten Qualttäten zu billigsten Preisen Bobert Stahl, Neustadt 23. 3®/0 Reichsanleihe 3Va °/o do. 3o/o Preuß. ConsolS 3*/.% do. Vermischte Anzeigen. 2060] Die Geschäftsstelle des Rachbar ♦ Hamburg, Catharinenbrücke 2 erklärt sich hiermit bereit, vorgenanntes illustrirtes christliches Volksblatt zwecks socialer Handreichung durch Massenverbreitung unter Ausnahmebedingungen abzugeben und bittet, sich dieserhalb mit ihr in Verbindung zu setzen._________________ Kindersttzwagen zu kaufen gesucht. 2047__Schützenstraße 1, II. -2046] Zuverlässige Person für Lauf- stelle gesucht. Neustadt 41. 2049] Lehrmädchen für ein Ladengeschäft unter günstigen Bedingungen ge- sncht. H. Kühn. Papierhandlung 2Ud4J Qfin zuverlässiger solider Knecht zu zwei Pferden gegen trotzen Lohn l esuchr. ytur solche, welche obige Eigenschaften besitzen, können sich melden _________________Grünbergerstraße 21. 2056] Ein Pferdeknecht, welcher gute Zeugnisse besitz», kann etntreten. ________Carl Steinberger, Bäcker. Gin ordentliches Eauf- mädcheu sofort gesucht. 2059] Bahnhofstraße 34 II- 189?] Unterzeichnete empfiehlt sich zu Wochen- und Krankenpftege. Marie Schneider, geprüfte Wärterin, Marktstraße 32, in. _______Viehmarkt-Comitfe zu Marburg. Gesangverein Eintracht. Sonntag den 8. März, Abends 8 Uhr, im Saale des Cafe Leib: Theatralische Abendunterhaltung. Entroe für Nichtmitglieder 25 [2053 Einige Jungen für leichte Arbeit gesucht. 1754_____Andreas Guter Ein Fahrbursche gesucht. 2043 Brauerei Textor. 2010] Ein gebrauchter Uüllofe* und zwei Herde zu kaufen gesucht. LoniS Rothenberger, Neuemoeg 22. 2005] Tüchtiger Slrrshülfskellire« für Sonntags gesucht. ,Z«m Schützeirharrs", Grünbergerfir. In meinem Medicinal-, Drogen-, Chemikalien- und Farben-lSeschüft ist eine [1906 Lehrlingsstelle durch einen mit genügenden Gchnl kenntnisteu versehenen iung. Mann aus guter Familie r« besehen. Otto Schaaf. ~ 1671] Drei bis 4 tüchtige «rav- steiN'Arbeiter gesucht für Marmor, Syenit, Sandstein. _______F. Hewel, Grünbergerstraße. 1974] Wir suchen einen Lehrling. Louis Treff L Cie., Tuchhandlung. Zimmergesellen | gesucht von H. Ruckstuhl I. 2044] Wohnung, 4 Zimmer mit Ca- binet, Wasserleitung und Zubehör, per 1. April an ruhige Leute zu vermiethen. Wilh. MontanuS, Marktstraße 34 2055] Schöne Wohnung von 5 Zimmern mit Zubehör zu vermiethen. Ernst Möser, neben Steins Garten. 2058] Kleine Mansardenwohnung, zwei Zimmer mit Zub, per. 1. April zu verm. H. Eiertünzer, Grünbergerstraße 89. 1778] Schöne Wohnung, 6 Zimmer und Cab., Wasserleit., Garten und mit allem Zubeh, zu verm. Bleichstraße 5, I. 320] Der 2. Stock m. Hauses (5 Zim- mer rc) zu verm. 0r vornselkk, Schulstr. 86] Der untere Stock der Villa Pied am Nahrnngsberg ist zu vermiethen (alSbatd beziehbar) durch Labroisse, Rechtsanwalt. 9’S] Gartenstraße 21: Logis zu verm, 7 Zimmer mit Balkon und Gartenanth., per 1. April. Näheres das 21, 3 St. 914] Ederstratze Nr. 6 und Weserstratze Nr. 7 ist fe der mittlere Stock, bestehend aus 5 Zimmern, Küche, Wasserleitung, Co-ridor, Gartenantheil und allem Zubehör, sofort zu vermiethen Näheres bei Jakob Helfeuvein, __Marburgerfir 83 2131 Schöne Wohnung, 4—5 Htm, an rub. Familie zu verm Löberstraße 4. 1717] Eine Wohnung, 3. Stock, fünf Zimmer, Küche, abg'schl. Corridor, nebst allem Zubehör per L Mai zu vermiethen. ____________________Bahnhofstraße 29. 1913] Schiffenbergerweg 43, 2. Stock, 4 Z. mit Zubeh., per 1. April zu verm. 2007] Ein kleines Logis zu vermiethen. I. MooS Wwe.» Weidengasse 16. I 1002] Der mittlere Stockmetnes Hauses, bestehend aus vier, auf Verlangen auch fünf Zimmern nebst Zubehör, per 1. Mai anderweitig zu vermiethen. H. Mettenheimer, Kreuwlatz 3. 1967] Ein Mansardenlogts zu vermiethen.____________Babnhofttraße 56. 1892] Gut möbl. Zimmer zu vermiethen mit und ohne Pension. Bleichstraße 26, II, Ecke der Bleich- und Ludwigstraße. en - am en - enm 1704