1891 Sonntag den 5. April «r. 78 Erstes Blatt. Der jUqtiorf, Muschenheim, Nieder-Besiingen, Ronnenroth, Röthges und Villingen- Nachdem Se. Durchlaucht, der Fürst zu Solms-Braunfels, in der letzten Nacht verschieden ist, beauftragen wir die Großh. Bürgermeistereien der zur Standesherrschast gehörigen Gemeinden, gemäß Art. 5 des Gesetzes vom 18. Juli 1858 das Trauergeläute 14 Tage lang anzuordnen. Während derselben.Zeit haben alle öffentlichen Lustbarkeiten in den genannten Gemeinden zu unterbleiben. von Gagern. Gießen, 2. April 1891. Bctr.: Die Fleischbeschau. Das Grotzherzogliche Kreisamt Gießen an die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Wir sehen uns veranlaßt, Ihnen die strengste Beobachtung unseres Ausschreibens vom 30. Mai 1890 — Anzeiger Nr. 128 — wiederholt und mit der Empfehlung zur Pflicht zu machen, die Ihnen unterstellten Fleischbeschauer ausdrück- ttch aus die Bestimmungen dieses Ausschreibens^ insbesondere auch hinsichtlich der ihnen obliegenden Buchführung hinzuweisen. Die Revision der Tagebücher hat gezeigt, daß den bestehenden Vorschriften Seitens der Fleischbeschauer vielfach nicht nachgelebt, namentlich die Tagebuchführung nicht ordnungsmäßig gehandhabt wird. In dieser Hinsicht wollen Sie die mündlichen und schriftlichen Revisionsbemerkungen des Kreisveterinäramts gewissenhaft erledigen bezw. deren Erledigung durch die Fleischbeschauer überwachen. Die Tagebücher mit den Einträgen der Monate Januar, Februar und März wollen Sie bis spätestens den 10. lfd. M. ää das zuständige Kreisveteriuäramt abliefern. von Gagern. Statut für die Benützung der Gemeinde- CentestmaL-Biehwaage zu Beuer«. Mit Genehmigung Großh. Ministeriums des Innern . ,-nb der Justiz vom 24. März 1891 zu Nr. M. I. 7727 :und unter Zustimmung des Kreisausschusses des Kreises Gießen wird wegen Benutzung der Gemeinde - Centesimal - Viehwaage zu Beuern bestimmt: § 1. Alle zur Verwiegung gebrachten Gegenstände müssen durch einen verpflichteten Wiegmeister gewogen werden. Außer dem Wiegmeister und dessen Stellvertreter hat Niemand das Recht, auf der Waage zu wiegen. § 2. Der Wiegmeister oder dessen Stellvertreter haben der ihnen zugehenden Aufforderung zum Wiegen alsbald Folge zu leisten. Die Aufforderung hat von den Betheiligten (Käufer oder Verkäufer) direct an den Wiegmeister zu geschehen. Wenn derselbe der Aufforderung nicht entspricht, so ist sich an die Großh. Bürgermeisterei zu wenden, die denselben zum Wiegen anhalten und nöthigcnfalls Großh. Kreisamt Anzeige erstatten wird. § 3. Der Wiegmeister oder dessen Stellvertreter haben über die von ihnen besorgten Geschäfte ein Tagebuch zu führen, in welchem unter fortlaufenden Ordnungs-Nummern anzugeben 'ind: a. der Ort des Wieggeschäfts, b. der Name des Verkäufers oder Käufers, c. Datum der Verwiegung, d. Art der gewogenen Gegenstände, e. das Gewicht der einzelnen gewogenen Gegenstände, g. der Betrag der erhobenen Wteggebühren. § 4. Der Wiegmeister hat dem Käufer oder Verkäufer einen Dem Eintrag im Tagebuch gleichlautenden Wiegschein auszu- ftellen, aus dem sowohl das Gesammtgewicht der einzelnen verwogenen Gegenstände, als auch der erhobene Gebührenbetrag zu ersehen ist. G e b ü h r e n t a r i s. § 5. An Wieggebühren sollen erhoben werden: A. Von Ortseinwohnern: 1. für Kleinvieh, als Schweine, Schafe, Kälber, u.s.w. von jedetn Stück 5 Pfg. 2. für Großvieh, als Ochsen, Kühe, Rinder u. s. w. unter 10 Ctr., für jedes Stück . . . .15 Pfg. über 10 Ctr. von einem jeden Stück . . .20 „ 3. für jeden anderen zur Verwiegung kommenden Gegenstand, als Frucht, Kartoffeln, u. s. w. bis zu 3 Ctr 10 Pfg. für jeden weiteren Ctr . 2 „ B. Von Ortsfremden wird das Doppelte der oben erwähnten Wieggebühren erhoben. § 6. Sogleich nach stattgefundener Wiegung sind die vorbemerkten Wieggebühren nebst 5 Pfg. Vergütung für jeden gewogenen Gegenstand an den Wiegmeister zu entrichten. § 7. Am Schluffe eines jeden Halbjahres hat der Wiegmeister das Tagebuch abzuschließen, sodann hat er einen Auszug aus demselben, über die im verflossenen Halbjahr gewogenen Gegenstände zu fertigen, woraus sowohl das Gewicht der gewogenen Gegenstände, als auch die erhobenen Gebühren ersichtlich sind. Diesen Auszug hat er in beglaubigter Form der Bürgermeisterei zu überreichen. Die erhobenen Wieggebühren werden sodann dem Gemeinde- Einnehmer in Einnahme decretirt und vom Wiegmeister an denselben ausbezahlt. § 8. Der Wiegmeister und dessen Stellvertreter werden von dem Ortsvorstand aus Widerruf ernannt, und von Großh. Kreisamt verpflichtet und unterliegen als Gemeindebeamte den für solche geltenden Disciplinarvorschristen. Gießen, den 1. April 1891. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gag e^n. _ Auszug aus der von Großherzoglicher Ober-Rechnungskammer abgeschlossenen Rechnung der Kreiskasse des Kreises Gießen für 1888/89. Einnahme. 1 Beiträge der Gemeinden u. Gemarkungen 108200 — 3 Gebühren 1208 48 4 Strafen 4883 90 6 Kapitalzinsen 879 46 7 Ersetzte Kreisunterstützungen .... 2700 07 8 Proceßkosten 131 80 9 ZurückempfangeneBeihülfenanReservisten 260 73 10 Ersatzposten 6588 59 11 Zuschuß aus anderen Kaffen. . . . 48711 09 12 Aus Gras und anderen Naturalien . 10 — 13 Wittwenkasse 238 88 17 Neu aufgenommene Kapitalien . . . 29000 — 19 Ausstände aus vorhergehenden Jahren 14 75 20 Kassevorrath aus vorhergehenden Jahren 3846 17 Gesammtsumme der Einnahmen 206673 92 Ausgabe. 21 Kapitalzinsen 35 — 22 Besoldungen 12850 — 23 Diäten und Gebühren 7567 25 24 Botenlohn und Verkündigungskosten . 207 34 25 Für Bureaubedürfnisse u. Geräthschasten 1070 90 26 Kreisunterstützungen 12639 01 26a Kosten der Recurrenzfieber-Epidemie im Kreise Gießen........ 3234 80 28 Erbauung und Unterhaltung von Kreisstraßen 94485 49 29 Für den Lesezirkel der Lehrer-Conserenzen 291 60 30 Für Formularien und Buchbinderkosten 151 50 31 Zuschuß in andere Kassen .... 59853 52 32 Beihülsen an Angehörige der Reserve. 260 73 33 Wittwenkasse 514 88 34 Remunerationen 201 — 35 Uneinbringliche Posten und Nachlässe . 107 64 36 Für die Naturalverpflegungsstationen 2936 24 Gesammtsumme der Ausgabe 196406 90 Abschluß. Gesammtsumme der Einnahme . . . 206673 92* Gesammtsumme der Ausgabe . . . 196406 90 Verglichen bleibt Rest 10267 02 und dieser besteht in baarem Vorrath. Gießen, den 14. November 1889. Der Rechner der Kreiskasse. Grüneberg, Rendant. Revidirt, ohne daß sich für vorstehenden Abschluß eine Aenderung ergeben hat. Darmstadt, den 14. März 1891. Großherzogliche Ober-Rechnungskammer. Lorbacher. Friedrich. In Gemäßheit des Art. 43 der Kreisordnung wird der vorstehende Auszug zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Gießen, den 2. April 1891. Der Vorsitzende des Kreisausschusses des Kreises Gießen, v. Gagern. Bekanntmachung. Nachdem die Rückgabe der von dem verstorbenen Dienft- mann Nr. 9 Adolf Dietz dahier bei uns gestellten Dienst- caution von berechtigter Seite verlangt worden ist, fordern wir Diejenigen, welche Ansprüche an diese Caution aus seinem Verhältniß als Dienstmann zu haben glauben, auf, solche bet Meldung Ausschlusses binnen 8 Tagen bei uns vorzubringen. Gießen, den 3. April 1891. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Gefunden: 1 Regenschirm, 1 Halskette, 1 gold. Vorstecknadel, 1 Uhrkette, 1 Kinder-Armband, 1 Hundehalsband, 1 Weste, 1 Portemonnaie mit Inhalt und 1 Sprungseil. Gießen, den 4. April 1891. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Ne»»efte Nachrichten. Wolffs telegraphisches Torrespoudcnz-Bureou. Berlin, 3. April. Deutscher Chirurgen-Con- g r e ß. Der Vorsitzende wies aus den zu Gunsten des Kaiserin Augusta-Denkmals erlassenen Ausrufs, sowie auf die Anordnungen für die morgen stattfindende Grundsteinlegung des Langenbeckhauses hin. Der Schluß des Congresses erfolgt voraussichtlich morgen. Berlin, 3. April. Der „Reichsanzeiger" meldet: Der Kaiser ernannte den Gesandten in Kopenhagen, v. Brincken, und den Gesandten in Schweden, Busch, zu Wirklichen Qte- Heimen Räthen mit dem Prädicat Excellenz. Kiel, 3. April. Der Kaiser hielt um 10 Uhr eine Parade ab über die gesammte Garnison. Er schritt mit Moltke, den Admiralen Goltz und Karcher die Fronten ich. Prinz Heinrich führte die Matrosen-Division vor, welche spater in Gegenwart des Kaisers inspicirt wurde. Am Schlüsse brachte Goltz ein Hoch auf den Kaiser aus. Kiel, 3. April. Der Kaiser besuchte mit dem Prinzen Heinrich die kaiserliche Werft und die „Germania"-Werst. Kiel, 3. April. Die „Kieler Zeitung" meldet: In Anbetracht Seines regen Interesses an der Fortentwickelung der Marine und zum weiteren Anspornen der Marine hat Seine Majestät gelegentlich der heutigen Parade der Garnison Seine Excellenz den General-Feldmarschall Grasen von Moltke ä la suite des 1. See-Bataillons gestellt. Köln, 3. April. Die „Kölnische Zeitung" meldet über die gestrige Kammersitzung in Athen: Der Anklageantrag gegen das frühere Cabinet Tricupis betreffe vorwiegend die gesetzwidrige Verwendung von 56 Millionen Drachmen. Tricupis verließ nach einer heftigen, für die jetzige Kammermehrheit beleidigenden Rede mit seinen Parteigenossen den Sitzungssaal. Köln, 3. April. Der erzbischöfliche Offizial, Ordinariatsund Generalvicariatsrath Domherr Anton Heuser, ist gestorben. Hamburg, 3. April. Die Polizeibehörde genehmigte nicht einen geschlossenen Zug der Sozialisten am 3. Mai durch die innere Stadt. Paris, 3. April. Die belgische „Demokratische Vereinigung" gab gestern Abend dem Bergarbeiter-Co n- greß ein Fest im Theatre Montmartre. Desuisseaux begrüßte die Versammlung und trat ein für den Zusammenschluß und die Emancipation der Bergarbeiter,- er hob den Nutzen des Congresses für dieselben hervor und forderte schließlich alle aus, für die Universalrepublik alles vorzubereiten.^ Beim Concert sangen die deutschen Theilnehmer im Chor unter lebhaftem Beisall die „Arbeiter - Marseillaise" und schließlich stimmte die ganze Versammlung die „Carmagnole" an. Ein Ball beendete das Fest, welchem auch Mitglieder der Depu- tirtenkammer und des Stadtraths beiwohnten. Paris, 3.April. Bergarbeiter-Congreß. Hottin, Vertreter der Bergarbeiter des Loire-Departements, und der Engländer Abraham sind gegen den allgemeinen Ausstand- letzterer trat für den gesetzmäßigen Weg ein, um von den Parlamenten den Achtstundentag zu erreichen. Schröder bemerkte, bevor man sich für den allgemeinen Strike entscheide, müsse man sich fest organisiren. Carnoch (Oesterreicher) erklärte, die österreichisch-ungarischen Arbeiter seien im Princip für den allgemeinen Ausstand. Brüssel, 3. April. Der Jndustrie-Arbe^itsrath von C h a t e l e t beschloß, den Anschluß an die übrigen Arbeits- räthe des Landes zu verlangen, um über die augenblicklich dringendsten Fragen, namentlich die allgemeinen Strikes, ein Einvernehmen zu erzielen. Rom, 3. April. Die „Risorma" veröffentlicht einen Bries aus Megehe in Abessynien vom 1. Februar, wonach die Herrschaft Meneliks durch die Unzufriedenheit der alten Häuptlinge von Schoa bedroht sei und die Unzufriedenheit durch eine anhaltende Hungersnoth in einigen Provinzen sich dermaßen gesteigert habe, daß eine Revolution befürchtet werde. Die „Riforma" folgert daraus, der Negus könne nichts gegen Italien unternehmen. Sofia, 3. April. Ein Rescript des- Fürsten Ferdinand erklärt das Bedauern und die Entrüstung der bulgarischen Nation über die Ermordung eines der besten Menschen, sowie die allseitige Freude, über die Errettung Stambulows vor gleichem Schicksal bekundeten, daß die Feinde Bulgariens vergebens versuchen dürfen, das Land durch Aufstände zu vernichten, auch wenn die Mörder unentdeckt blieben. Das unschuldig vergossene Blut Beltschews werde den Patriotismus festigen, an dem die schlechten Absichten der Feinde zerschellen müßten. Der Fürst beglückwünscht aus's Wärmste Stambulow, seinen ersten Rathgeber und ausgezeichneten Mitarbeiter an der Unabhängigkeit und Freiheit Bulgariens, zu dessen Errettung und hofft, die Energie der Regierung werde die letzten Reste der feindlichen Elemente im Lande vernichten. Athen, 3. April. Die Kammer beschloß nach erregten Verhandlungen mit 64 gegen 26 Stimmen, die Mitglieder des früheren Cabinets Trieupis vor eine Untersuchungs- Commission von zwölf Mitgliedern zu stellen. Die Opposition nahm an den Debatten nicht Theil. Das Ergebniß der Untersuchung dürfte der Kammer erst im Oetober zugehen. Philadelphia, 3. April. Nach späteren Nachrichten aus Morewood sind noch zwei der Strikenden ihren Wunden erlegen. Eine Abtheilnng Truppen ist nach Morewood gesandt, da die Arbeiter mit Repressalien drohen. Der österreichisch-ungarische Consul ordnete eine Untersuchung an, da ihm gemeldet worden ist, daß sich Oesterreicher unter den Todten befinden. Paris, 4. April. In der heutigen Versammlung der Bergarbeiter feierte Caumeau die Revolution als Mittel zur Gründung eines europäischen Staatenbundes. Schröder betonte, für die deutschen Soeialisten gebe es keine Grenzen, ihr Vaterland sei da, wo sie große Freiheit genießen. Cocalc» und OrovinzicUes. Gießen, 4. April. — Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Aller- gnädigst geruht, am 21. März den außerordentlichen Professor an der Universität Würzburg Dr. Robert Bonnet zum ordentlichen Professor in der medicinischen Faeultät der Landes- Universität Gießen, mit Wirkung vom 1. April d. I. an, zu ernennen und in der gedachten Eigenschaft zu berufen. — Die „evangelische Konferenz für das Großherzog- thum Hessen" hält ihre diesjährige Versammlung am Montag, den 6. April d. I., Morgens lV/2 Uhr in der Rosenau in Frankfurt ab. Die von Decan Meyer in Friedberg über die „Behandlung verwahrloster Kinder" gestellten Thesen sind von so allgemeinem und practischem Interesse, daß die Theilnahme von Mitgliedern wie Nichtmitgliedern in möglichster Ausdehnung Wünschenswerth erscheint. Lauterbach, 3. April. An Stelle des Herrn Dr. Brun wurde Herr Dr. Ackermannals Amtsanwalt für den hiesigen Bezirk ernannt. *** Wölfersheim, 3. April. Nachdem vor Kurzem ein hiesiger Bewohner durch Selbstmord seinem Leben ein Ende gemacht, indem er sich in seiner Wohnung erhängte, ereilte gestern einen anderen hiesigen Einwohner ein jäher Tod. Der Manu stürzte bei seinem mit Heu beladenen Fuhrwerke plötzlich nieder und war sofort tobt. Auf einem anderen zufällig des Weges kommenden Fuhrwerke wurde der Verstorbene hierher verbracht. Aerztlicherseits wurde als Ursache des Todes Herzschlag constatirt.__ XJermtM * 3n Berlin hat am 1. dss. Mts. die Enthauptung des Raubmörders Klausin in früher Morgenstunde durch den Scharsrichter Reindel stattgefunden. Klausin hatte am 14. September 1889 den entsetzlichen Doppelmord an der eheverlassenen Henriette Vaneß und deren 75jährigen Mutter in der Frankfurter Allee verübt. — In Berlin striken seit Mitte voriger Woche sämmtliche Hundesänger, weil sie mit dem bisherigen Lohne — 50 Psg. pro Hund — unzufrieden sind. Sie verlangen eine Verdoppelung ihres Lohnes. UniverfUäte - Nachvichten. Marburg, 1. April. Durch einen Anschlag am schwarzen Brett der Universität wird der Studentenschaft von einem Leipziger Ausschüsse, an dessen Spitze der stud. jur. et cam. Prinz Heinrich XXXI. von Neuß Köstritz steht, aufgefordrrt, durch Beiträge von je 1 JL. eine möglichst allgemeine Sammlung zu veranstalten, aus ter im Laufe des kommenden Sommers dem Fürsten Bismarck ein silberner Ehrenhumpen überreicht werden soll. Die Namen aller Zeichner werden in Listen vereinigt, die in Form einer Adresse zugleich mit dem Humpen übergeben werden sollen. — An Stelle des Professors der Zoologie in Rostock, Dr. Braun, welcher zu Ostern einem an ihn ergangenen Rufe nach Königsberg folgte, tritt Dr. Fr. Blochmann in Heidelberg, außerordentlicher Professor für Zoologie nnd vergleichende Anatomie. — Fünf türkische Studenten werden demnächst in Berlin eintreffen, um auf den verschiedenen landwirthschaftlichen Schulen Deutschlands agronomische Studien zu machen und die öconomischen Fortschritte und die Vorzüge der teutschen Wirtschaftssysteme selbst aus Anatolien zu übertragen. Um eine gute Unterkunft der jungen Leute in Deutschland sicherzustellen, hat der Sultan den Generaldirector der landwirthfchaftlichen und statistischen Institute seines Reiches beauftragt, die Studenten nach Berlin zu begleiten, wo sie zunächst die Organisation des agronomischen Instituts kennen lernen sollen. — Der bisherige Privatdoccnt Dr. Earl F uchs zu Straßburg ist zum außerordentlichen Professor m der phllosophifchen Facultät der Universität Greifswald ernannt worden Aus Leipzig wird vom 1. ds. Mts. geschrieben: Nach langjährigem schweren Leiden ist vorgestern der Professor der Botanik Dr. A. Schenk im Alter von 75 Jabren gestorben. Seit längerer Zeit uns Krankenlager gebannt, sah sich Professor Schenk schon vor ewigen Jahren gcnölhigt, feiner Lebrthattgkeit zu entsagen. Sein Nachfolger im Amte wurde damals der bekannte Botaniker Professor Dr. Pfeffer. Verkehr, Land« und Volks w i ; chcrst. Bietzen, 4. April. Marktbericht. Auf dem heurigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. v* 1,00—1,15, Hühnereier 1 St. 5—6, 2 St. — Enteneier 1 St. 7--H, 2 St. — H, Käse pr. St. 5—8 Käsematte pr. St. 3 Erbsen pr. Liter 20 Linsen pr. Liter 28 H, Tauben pr. Paar 0,80—1,00, Hühner pr. Stück xM. 1,20—140, Hahnen pr. St 1,50-2,00, Enten pr. Stück v* 1,80-2.20, Ochsenfleisch pr. Vsd. 70-74 Lkuh- und Rindfleisch 60—64 3>, Schweinefleisch 60—70 Hammelfleisch 50—70 4, Kalbfleisch 60- 00 H, Kartoffeln pr. 100 Kilo 7,00-7,50, Weißkraut pr. St. 3—7 Zwiebeln ver Centner wtL 7,00—8,00, Milch per Liter 12-18 L, Gänseeier 11-12 H. Frankfurt, 3. April. Vieh markt. Es waren angetrieben 35 Ochsen, 1 Bullen, 34 Kühe, Stiere und Rinder, 567 Kälber, 23 Hämmel und 202 Schweine. Die Preise stellten sich für Ochsen I. Qual, auf JL 70—72 pr. Ctr- Schlachtgewicht, 2. Qual. «*k 63—66, Bullen JL — , Kühe und Rinder 1- Qual. JL 58—60, 2. Qual. JL 46-50, Kälber 1 Qual. 70—75 H, 2. Qual. 60—65 H, Hammel 1. Qual. 67—70 H, 2. Qual. 58—60 H per Pfd , Schweine 1. Qual. 57—58 H, 2. Qual. 55—56 H pr. Pfd- Schlachtgewicht. — Als bester Fußboden Anstrich, von Jedermann leicht selbst zu bewirken, unübertrefflich an Trockenkraft, Härte, Glanz und Dauer, gilt der von der Earl Ttcdemann'schen Lack- und Firniß- Fabrik in Dresden (unter der Schutzmarke „Herkules") alleinig erzeugte Bernftein-SchneUtrocken-Oellack. Dieser, aus härtestem Bernstein sorgfältig hergestellte Futzboden-Oellack mit Farbe, übertrifft durch seinen Oelgehalt die bisher zum Hausgebrauch vielfach angewandten sprituösen Fußboden-Lacke bedeutend an Haltbarkeit und Dauer. DaS Präparat tii in fünf verschiedenen Farben, vier braunen und einer grauen, streichrecht zum Gebrauch fertig und trocknet in einer Nacht hart auf, ohne nachzukleben. Zum einmaligen Anstrich für 15 Quadratmeter genügt 1 Kilo. (Siehe Inserat.) Sthiftrna^rchte«. Bremen, 3. April. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Schnelldampfer Lahn, Eapitän H. Hellmers, vom .Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 25. März von Bremen und am 26. März von Southampton abgegangen war, ist gestern 6 Uhr Morgens wohlbehalien in Newyork angekommen. AttSMg aus den SLnndesttnrtsregtfterkn der Stadt Gietzerr. Aufgebote. März: 28. Georg Schlörb, Metzger dahier, mit Elisa Schmitt- Höfer von Kirn. 31. Dr. Felix Mosbacher, pract. Arzt in Schweinfurt, mit Betty Katzenstem von hier. 31. August Stürtz, Etsendreher dahier, mit Wilhelmine Katharine Philippine Georgine Mandler dahier. April: 3. Dr. Karl Weimar, Reallehrer zu Oppenheim, mit Anna Luise Friederike Koch von hier. 3. Wilhelm Rühl, Jnstituts- biener dahier, mit Antonie Henriette Emilie Friederike Julie Karoline Brückmann dahier. 3. Carl Greb, Polizei-Sergeant zu Barmen, mit Elise Metz zu Gießen. Ehefchlietzrrngen. April: 1. Johs. Weitz, Bahnaroeiter dahier, mit Maria Bierau zu Lollar. 2. August Christian Noll II., Kaufmann dahier, mit Karoline Philippine Lenz dahier. Geborene. März: 22. Dem Universitäts Professor Dr. Gustav Krüger eine Tochter, Henriette Margarethe Helene. 25. Dem Amtsgerichts- diener-Substttulen Franz .taoer Andres eine Tochter. 26. Dem Conditor Hieronymus Heinrich Hettler eine Tochter, Sophie Luise. 26. Dem Oeconomen Ludwig Euler eine Tochter, Minna Marie. 28. Dem Schlosser Johannes Zecher ein Sohn, Clemens. 29. Dem Fabrikant Gustav Mueller eine Tochter, Edith Theieie Cäcilie. 29. Dem Kaufmann Carl Bieler ein Sohn. ____ Gestorbene. Marz: 27. Johann Christian Martin Hermann Walther, Steuerbote dahier. 27. Wilhelm Müller, 22 Jahre alt, Fabrikarbeiter von Alten-Bufeck. 28. Minna Helene Katdarine Marie Hofmann, 11 Tage alt, Tochter von Schreiner Karl Hofmann dahier. 28. Ernestine Helene Gerndt, 26 Jahre alt, ledig dahier. April: 1. Elisabethe Möhl, 41 Jahre alt, Köchin dahier. 2. Wilhelm Breuninger, 2 Jahre alt, Sohn von Bierbrauer Georg Michael Breuninger dahier. AttSMg aus den ^iechenvüchevn der Stndt Gietzen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 1. ApAl. Johannes Weiß, Bahnarbeiter, ein Wittwer, und Marie Bierau, Tochter des verstorbenen Forsiwarts Ludwig Bierau von Lollar. Den 2 April. August Christian Noll II., Kaufmann, ein Wittwer, und Karoline Philippine Lenz, Tochter des verstorbenen Bäckermeisters Martin Lenz zu Gießen. Getaufte. Den 29. März. Dem Schänder Karl Dechert eine Tochter, Lina, geboren den 5. Februar. Denselben. Dem Secondlieutenant Heinrich Frhr. von Dalwig eine Tochter, Alfreda Elgare Altne Hedwig Wilhelmine Ida, geboren den 27. Februar. Denselben. Dem Schlosser Karl Schäfer eine Tochter, Ernestine Margarethe Luise Auguste, geboren den 6. Februar. Denselben. Dem Korbmachermeister Ferdinand Parthier eine Tochter, Friederike Henriette Meta Anna, geboren den 6. Februar Denselben. Dem Kaufmann Carl Alexander Reichert eine Tochter, Erna Anna, geboren den 25. Februar. Denselben. Dem Küfer Johannes Hilgärtner eine Tochter, Helene Christine Marie, geboren den 11. Januar. Denselben. Dem Tapezier Georg Keßler ein Sohn, Friedrich Heinrich Georg, geboren den 2. Januar. Denselben. Dem Schlosser Eduard Koplin eine Tochter, Agnes Katharine Christine, geboren den 6. Februar. Denselben. Dem Feldwebel Heinrich Adolph ein Sohn, Karl Wilhelm, geboren den 24. December 1890. Denselben. Dem Vicefeldwebel Wilhelm Maurer eine Tochter, Paula Anna Lina, geboren den 1. März. Denselben. Dem Kutscher Heinrich Karl Dechert ein Sohn, Heinrich Karl, geboren den 28. Januar. Denselben. Dem Schneider Wilhelm Huthmann ein Sohn, Heinrich Gustav Karl, geboren den 1. Februar. Denselben. Dem Vicefeldwebel Johannes Wahl eine Tochter, Emma Johanna, geboren den 1. Februar. Denselben. Dem Metzger Emil Schmidt eine Tochter, Charlotte Emilie Elisabeth, geboren den 12. März Denselben. Dem Müller Karl Sier ein Sohn, Otto Friedrich Ludwig Martin, geboren den 26. Januar. Denselben. Dem Schuhmacher Heinrich Fuchs eine Tochter, Elisabeth Christine Karoline, geboren den 28. December. Denselben. Dem Statlonsafsistent Johann Georg Giegling ein Sohn, Karl Rudolf, geboren den 31. Januar. Den 30. März. Dem Gepäckträger Georg Klein eine Tochter, Karoline Margarethe, geboren den 3. Februar. Denselben. Dem Schlosser Karl Oskar Weißbach eine Tochter^ Johanna Elisabeth Käthe, geboren den 11. Januar. Denselben. Dem Schmied Ernst Döll ein Sohn, Konrad, geboren den 23. Januar. Denselben. Dem Maschinenarbeiter Ludwig Schäfer ein Sohn, Otto, geboren den 10. Januar. Denselben. Dem Taglöhner Daniel Müller eine Tochter, Elisabeth Wilhelmine, geboren den 20. Januar. Denselben. Dem Schneider Jakob Morgenthaler eine Tochter, Elisabeth Helene Katharine, geboren den 30. December 1890. Denselben. Dem Fuhrmann Philipp Lich ein Sohn, Ludwig Wilhelm, geboren den 2. März. Denselben. Dem Taglöhner Philipp Schmidt ein Sohn, Wilhelm, geboren den 21. Februar. Denselben. Dem Spengler Johann Heinrich Wilhelm Rühl ein Sohn, Georg Theodor Julius Hans Adolf, geboren den 30. Jan. Denfckben. Dem Bureaugehtlfm Ernst Heine ein Sohn, Wilhelm, geboren den 13. Februar. Denselben. Dem Gastwirth Wilhelm Weber eine Tochter, Friederike Elisabeth, geboren den 16. Januar. Denselben. Dem Schneider Johannes Welter eine Tochter, Frida Auguste Margarethe Katharina, geboren den 20. Januar. Denselben. Dem Taglöhner Konrad Röhrig eine Tochter, Karoline Margarethe, geboren den 25. Februur. Denselben. Dem Schneiderr^eister Friedrich Schomber ein Sohn, Friedrich Max Karl, geboren den 22. Januar. Denselben. Dem Korbflechter Huao Hoffmann eine Tochter, Johanna Luise Anna Elisabeth, geboren den 5. Februar. Denselben. Dem Schornsteinfeger Eduard Rupp ein Sohn, Eduard Heinrich Julius, geboren den 6. Januar. Denselben. Dem Taglöhner Philipp Weiß ein Sohn, Wilhelm Philipp Karl, geboren den 8. Februar. Denselben. Dem Stadlpostboten Johannes Schmalz eine Tochter, Anna Katharina, geboren den 9. März. Denselben. Dem Schreiner Karl Peter eine Tochter, Katharina Maria Elisabeth Philippine, geboren den 16. März. Denselben. Ern außerehelicher Sohn, Ludwig, geboren den 6. December 1890. Den 31. März. Dem Graveur Max Rühl ein Sohn, Friedrich Otto Wilhelm, geboren den 9. December 1890. Denselben. Dem 'L-chuhmacher Jakob Gilbert ein Sohn, Adam Wilhelm, geboren den 8. Februar. Denselben. Dem Schneider Hermann Eise eine Tochter, Johanna Christiane Luise, geboren den 4. März. Den 3. April. Dem Hilfsbremser Jakob Meyfarth ein Sohn. Karl Friedrich Wilhelm Theodor, geboren den 14. Februar. Beerdigte. Den 30. März. Hermann Walther, Steuerbote, alt 65 Jahre, starb den 27. März. Den 31. März. Helene Gerndt, ledige Tochter des verstorbenen Stationsassifientcn Julius Gerndt, alt 26 Jahre, starb den 28. März. Den 3. April. Bertha Katharine Georgine Elisabeth Möhl, ledige Tochter des verstorbenen Mehgermeisters Friedrich Möhl, alt 41 Jahre, starb 1. April. Niederste Mittlere Mittel früherer Jahre . Höchste . Temperatur in Gießen. März 1891. Der März 1882 hotte eine Mitteltemperatur von H- 5,9»: der von 1853 — l,Oo. 5,0 »B. 3,53 „ 2,89 „ 12,0 „ 2,16 Par. Zoll. 1,44 Niederschlag an 13 Tagen..... „ im Mittel früherer Jahre an 14 Tagen Verding über Blitznbleiteranlagen. Die Lieferungen und Arbeiten der Blihableiteranlagen für drei Gebäude der hiesigen Zellenftlatanftalt, veranschlagt zu 620 Mark foUen SamStag bett 18. April. Vormittags 10 Uh«. -in einzelner'. Loosen oder auch zusammen zur Vergebung gelangen. Voranschläge und Bedingungen - welche gegen Einsendung von einer Mark in Reichspostmarken Don uns bezogen werden können, liegen bis zu oben angegebenem Zeitvunkt zur Äenntniß der Inteteffenten bet m.S offen. H 0 Butzbach, den 3 April 1891. Srotzh. BarrvehSrde für die Zellenfirafanstalt Butzbach. 3149 Dauvt. Stadt. SHichthaus. Freibank. 3150 f Don heute Nachmittag 4 Uhr ab: I lOchsenfleifch nicht ladenrein, per Pfund SV Psg. j Kinder- und Konfirmanden-Kleider werben schön und billig angefertigt 3163 «sterwe- 20. > Nückenapparate, Gradhalter, orthopädische Maschinen und künstliche Glieder, Binden, Bandagen, Suspensorien rc. aus bestem Material zum billigsten Preise angefertigt bei 312» Otto Heger, Bandagist und tz)rtl)opädist. Marktstraste 16. Alleinvertretung der größten u. renom- mirtesten deutschen Aäymaschinen- Aavriken. Controller Pianos zu vermiethen. Monatliche Mietpreise: 3, 4, 5, 6 Mk. und höher. 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Carl Hensel Wallthorstraße. 92 40 93 40 8140 76 50 sicherste Mittel: Naphtalin, Eampher, Naphtalincampher, bester u. billigster Ersah für Campher, Mottentinctur, Infectenpulver, Aacherlin, «arbol- in Biebrich a. Rh., anerkannt bestes Fabrikat, empfiehlt und hält auf Lager Disconto-Command.-Anth Darmstädter Bank-Act. Dresdener Bank-Act. Nordd. Lloyd-Act. Wiener Bankver.-Aet Oest. Credit-Act. Oest. Staatsb.-Aet. 4% Offenbacher Gel senk. Bergw.-Act. Holzversteigerung. Dienstag den 14. April werden aus den Districten Brauhofs- berg, Brauhof, Hasenkopf, Schiffenberg und Tempel versteigert: 2 Eichenstämme von 60—66 cm Durchm., 4—10 rn Länge mit 4,20 fm, 21 Fichtenstämme von 14—25 cm Durchm., 7—16 m Länge mit 5,60 fm, 8 Eschenstämme von 20—52 cm Durchm., 5—8 m Länge mit 4,80 fm, 122 Eschenderbstangen von 7—13 cm Durchm., 7—13 m Länge mit 6,09 fm, 896 Fichtenderbstangen von 6—11 em Durchm., 9—13 m Länge mit 43,26 fm. Buchen: 107,4 rm Scheiter, 78 rm Knüppel, 5090 Wellen, 94,6 rm Stöcke. Gfchen: 3 rm Scheiter, 3,4 rm Knüppel, 190 Wellen, 4 rm Stöcke, Eichen: 7,4 rm Scheiter, 12 rm Knüppel, 810 Wellen, 8,4 rm Stöcke. Nadel: 23,4 rm Knüppel, 3000 Wellen, 12,3 rm Stöcke. Weichbolz: 9130 Wellen. Das Nadel- Stamm- und Brennholz in Tempel 24, sowie das zerstreut liegende Reisigholz im Rabenpfuhl und Rehhecke wird nicht vorgezeigt, sondern kommt gegen 1 Uhr in Tempel 13a zum Ausgebot; Steigliebhaber wollen dieses vorher einsehen. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr im Brauhossberg b. Bauholznummer 1302. Nähere Auskunft ertheilt Gr. Forst- wart Schlag zu Baumgarten. Gießen, den 3. April 1891. Großh. Obersörsterei Schiffenberg. Heyer. fehlerfrei und für ruhiges Fuhrwerk " e i 3156 Die Hoffversteigerung vom 2 April d. I. ist genehmigt. Die Absuhrscheine können vom 11. d. M. ab bei Großh. Rentamt Gießen bezogen werden. Die Ueberweisung findet iatt Montag, den 13. April, Morgens 7 Uhr. Gießen, den 3. April 1891. Großh. Oberförsterei Schiffenberg. Heyer.3121 Die Holjversieigerung vom 31. Marz d. I. ist genehmigt. Die Abfuhrscheine können vom 11. ). M. ab bei Großh. Rentamt Gießen biogen werden. Die Ueberweisung findet statt Montag, den!3.April, Morgens *1 Uhr. Gießen, den 3. Aprll 1891. Großh. Obersörsterei Schiffenberg. Heyer.3120 runder, 1 großer runder Tisch u. s. w. Im Auftrag: Louis Rothenberger, Auktionator. Bester Fussboden-Anstrich! Tiedemanns Bernstein-Schnelltrocken- Oellack, über Nacht trocknend, nicht nachklebend, fmit Farbe in 5 Nüancen, unübertrefflich in Härte, Glanz und Dauer, allen Spiritus- u. Fußboden- Glanzlack an Haltbarkeit . überlegen. Einfach in der 1 Verwendung, daher viel —---- begehrt f. den Haushalt! Schutzmarke 1.1 ÄUo U- 31/2 K--Dosen Nur ächt mit d. Schutzmarke. Earl Tiedemann, Lackfabrik, Dresden, gegründ. 1833. Vorräthig zum Fabrikpreis, Musteraufstriche und Prospecte gratis, in Gießen bei [3100 Emil Fischbach, Seltersweg 24. Coursbericht von E. Wasserschieben, Bankgeschäft Frankfurter Börse vom 4. 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M., von dieser Firma werden die zur Erzielung Ittles Erfolges erforderlichen Auskünfte kostenfrei ertheilt, sowie Inseraten-Entwürfe zur Ansicht geliefert. Berechnet werden lediglich die Original-Zeilenpreise der Zeitungen unter Bewilligung höchster Rabatte bei größeren Aufträgen, so daß durch Benutzung dieses Institutes neben den sonstigen großen Bortheilen eine Ersparniß durch Jnserttonskoften erreicht wird. Vertreter in Gießen: Heinrich Wallach, Kaufmann._________128 J liefert die BrDhl’sctie Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) 7. Schulstrasse 7. Fernsprecher 51. Domvau-Loose (Geld- wormser 10^0, * 3 Mark, Darmstädler ’Ä'S empfiehlt Heinrich Wallach. stände befindliche Pflüge, Eggen, eine Mckerwalze, gebrauchte gußeisernePfuhl- pumpe, ein Paar Ehaifengefchirre, ein fast neues Kummet (für Frachtfuhrwerk geeignet), und verschiedenes andere preiswürdig zu verkaufen. Carl Schwan gen., Settersweg 64. Weizenbier. 1 Frische Sendung eingetroffen- ReichShalle, Schützenstraße 1. 3166] Ein braver Junge in die Lehre gesucht.________Bäcker Kronenberg. 3103] Ein braver HauSburfche auf sofort gesucht. Karl Lenr Wwe., Neustadt 6. ■lWlOOC.CUl|Cy Loupen, Pincetten, Wasserwaagen Maasstäbe empfehlen zu billigen Preisen Liebrich’s Nachflgr. Gehr. Schmidt, [3192 Neuenweg 16« von 50 Stück Original ■ Modell ■ Hüten. Gleichzeitig empfehle in großer Auswahl: — Garnirte Damenhüte von 1.80 an. 3191 --- Garnirte Kinderhüte von 1.20 an. ___ Damen-Spitzen Capot Hüte von 4 Jt an. ---Feinste durchbrochene Damen-Strohhüte 75,80,90,100,120^. — Kinder-Hüte von 50, 60, 70, 80 ___Blumen, Bänder, Spitzen, Goldborde«, Perlbefatz. H. Ellinger, TÄ' Asterweg «, 1 Treppe. Activa. Kassevorralh . . Rückstände . . . Ausgel. Kapitalien Angekaufte Gutskaufgelder . . . Werth der Mobilien Summa Zahl der Mitglieder betrug Ende Beuern, den 2. April 1891. 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Mts.» Nachmittags 2 Uhr, K"'eßen in der Bieker'schen Hofraithe gegen Baarzahlung öffentlich versteigert werden: 1 Schwein, 1 Parthte Nutzholz 1 Bier- apparat,2Sophas, ISchreibtisch, 1 Pia- nino, 1 Bett, 2 Commoden, 2 Verticows u. s. w. Versteigerung voraussichtlich thetl- weise bestimmt. «ngel, 3186 ________Gr- Gerichtsvollzieher. Versteigerung. Dienstag den 7. April, Mittags '2 Uhr, werden bei der früher Rahn'schen Wohnung, Wetzfteingaffe Nr. 40, eine Partie Nntz- und Brennholz nnd eine Partie große nnd kleine Sandsteinplatten, sowie ein Gossenstein nnd ein noch neuer Heerd versteigert. 3175 W. Leib Gleiberg. 3142] Der Unterricht im Stricke«, Häkeln, Sticken, Filiren, Filetgni- puren, Stramminnühe« beginnt am 15. April. Anmeldungen nimmt entgegen' _________Frau Bach, Neuenweg 19- 3148] Ein braves Mädchen aus guter Familie sucht Stelle als Verkäuferin, gleichviel welcher Branche. Franco-Offert, unter G. Ä3 besorgt die Expedition des „Wetterauer Boten" in Butzbach._______ 3152] Lehrling kann eintreten bei _______Lackirer Vogel, Dammstraße. Gesucht auf fofort ein guter Schweizer von H. Schudt, 3185]__________Neumühle bet Lich. 3141] Ein tüchtiger Junge in die Lehre gesucht; bet guter Anstellung gleich Lohn. Earl Volk, Kunst- und Friedhofsgärtnerei. 6753 25050 208956 38207 400 279368 61 I 89 ! 38 , 42 30 1 | ■ 2 ' 3 4 Passiva. Aufgenommene Ka- pjtLstesi . . . Stammguthaben . Dividende . . . Reservefonds . . Sumina cX 265981190 7970!— 2532102 2884'38 |279368 3Ö Den heute Nacht nach kurzem, schweren Kranksein erfolgten Tod unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Tante, der Heinrich Walbrach Wittwe zeigen statt jeder besonderen Bekanntgabe tiefbetrübt hiermit an Die trauernden Hinterbliebene«. Gießen, den 4. April 1891. Die Beerdigung findet Montag den 6. April, Vormittags 9 Uhr, vom Teufelslustgärtchen Nr. 9 aus statt. 3176 Wilhelm Klee, Buch- und Schreibmaterialien-Handlung, Marktstraase 2, empfiehlt zu bevorstehendem Schulwechsel für alle Schulens 3164 alle Sorten Schulbücher und Hefte re. sowie sämmtliche Schulutensilicn, Gesangbücher in einfachen wie auch in eleganten Einbänden. 3136] Bin gesonnen, meinen Garten auf dem Sand zu verpachten. __Chr. Arutig, Asterweg 5. Wohnungsverändernng. Wohne von j.tzt ab auf dem »Lahrr- letn*, Nordanlage 1. 3158 Karl Wahl, Dienstmann. 330T Der Gesaurmt-Aufiage der heutige« Nummer liegt eine Extra-Beilage (Frühjahr-,Pr-iseourant) der Herren 8. Reinach & Co., Marktplatz 5, bei. [3161 NeneS Theater. Cafe Leib. Gastspiel der berühmten Liliputaner 3069 vom 10. bis incl. 12. April. 2 Zimmer und Rtttergasse 19. GROSSES (WERT ©ntree 30 Pf GROSSES CONCERT 3122 Textors Terrasse vermiethen. Stttnstraße 51. 3179 Restaurant Postkeller 3187 Zither-Clnb Giessener zulegen. 3184 Gg. 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Für Geschäftsleute, welche sich für ihren Beruf oder ein Examen vorbereiten wollen, an den gewöhnlichen Cursusstunden theilzunehmen aber behindert sind, ist ein Abend-Cursus eingerichtet. Beginn des Sommer-Semesters am 8. April. Wirthschafts-Empfehlung. Einem geehrten Publikum empfehle meine Localitäten bestens. Große Auswahl bester Speisen, vorzügliche Gxportbiere (hell und dunkel), feine Weine erster Firmen, sowie selbstgekelterten Aepfelwein. Vereinen und Gesellschaften steht ein feines Pianino und Musikwerk zur Verfügung. (Wohlthätigkeitsverein). Die auf den 12. d. Mts. anberaumte Unterhaltung findet, Hindernisse wegen, nicht statt! Dagegen wird dieselbe am 19. d. Mts. im Cafe Leib stattfinden und ein ganz neues Programm zur Aufführung kommen. 3137 Der Vorstand. Wohnungsveränderung. Meine Wohnung befindet sich vom 1. April ab im Hause des Herrn Kaufmann Schulze, SelterSweg 1 (Ecke des Kreuzplatzes). Für das mir seither geschenkte Vertrauen bestens dankend, bitte ich meine werthe Kundschaft, sowie ein hochgeschätztes Publikum, mir dasselbe auch fernerhin bewahren zu wollen. Hochachtungsvoll 3123] Empfehle mich den geehrten Herrschaften Gießens und der Umgegend im Kochen für größere und kleinere Diners, sowie bei allen vorkommenden Gelegenheiten. Hochachtungsvoll L,nise Stierte, Neuen Baue 11 • 3159] Empfehle mich im Waschen u. Bügeln in und außer dem Hause. Katharine Gans Schillerstratze SS, in. Stock. 3182] Ein Mädchen Nachmittags gesucht. Näheres __Westanlage 17, n. 3174) Ein 17—18jähriger Junge kann ofort eintreten bei Ehr. Dnill. neue Kaserne- 3189] Möblirtes Zimmer zu vermiethen. _____________________ Ludrvigsplatz 3. 3169] Ein schönes möblirtes Zimmer zu vermiethen._________Seltersweg 53. 2849] Zwei schön möblirte große ineinandergehende Parterrezimmer zu ver- miethen-_________________Asterweg 16. 2779] Schön möbl. 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