Mtttfyne während der Tochter - he Lepper m Wmr TWs,r ir Men unteren innigfie» 1041 mitt Lepper. h-'4’ !! öie6rpf>. » 8». als gebZ*1»««, WHW ’iäitow.b 8r«e: SaWjgg«iffi _________^arienffraßr 3b, II. Anzeige Mittheilung, daß unser inz III. beiden saust entschlafen iß. !lt die traurige Nachricht, Sroßvater Pfeffer, Hinterbliedttten. Nachmittag 2 Uhr M 1033 entschlafen iß. : zavilie Will« ch Nachvittag 3 ttw ll^o TT 49 o z m Wit 6oo7«dergeh'>i°" w“ Sm!° «biufeta »n • W W t b.te, EfB auf - •gaffe. itte, wr für ent- 3« tfbie 8BW ürtti"-/ M zur -u- mit'M - er ein neues, - Si ®>tb M i6tem nicht hi" lhalb- ö ^chneU, ,-nd nöthE flbeud * . d-l 1 Ltinbt” Brehms iw Ein Sli • » Gewig r emize« Zeil« beschreibt. I riberhaupt sehi Maikäfer, Eng vertilgt, das if Hrod, Sartofl unberührt, n überhaupt ist tabilische Nah thiergebih hii Decken, Stei Schlangen ha Die Gelc nicht einig; L titHio ju &n während Lenz 34 mach in Izel stets R. Im Lause Dachshund dre ^er dritte iva Igel brachte id fr bestanden d Mut die gering "halten Hatter dritte Pr bisher sch deftehen hatte, üm den Machte ich frllte diese au Sft-: !iV - «4*«? iüttent in ,,Nant, ein eigen* mm« fi4 Seomten bei«”1 M°ri« 9C Ixwt u« ^tn lud) bev,W FW1 »ml« »«, ® Jo noch m*1 Nil diese, iit «eiwitn ji |ir«|lieitten- Fach, 1 iffvnn er mied! dieser Dian «terbrach er si ein Kind, welch 103» 1039 Ctr. circa werden. 986 Klavierstimmern Gebrüder Stamm. 996 mann sagen wir hiermit unseren herzlichen Dank. [1057 Die tiestrauervden Hinterbliebenen. O. Gottlieb, Kalligraph. 1060 1053 8. 10 Reichsbank-DiScont 4 pCt. — Frankfurter Bank-Discout 4 pW- 30 25 40 40 6 3Vee/o Gießener Gelsenk. Bergw.-Act. Klavier-Reparaturen unter Garantie tadelloser Ausführung sn bOMgen Preisen. Wilh. Rudolph, Pianohandlung, Neuen weg 5. Mittwoch den 4L Februar, Abends 9 Uhr, Cafs Gbel: General - Versammlung. Tagesordnung: Aufnahme neuer Mitglieder, Abrechnung des Stistungs- f'fteä, Dechargeertheilung, Wahl zweier Delegirter zum Rudertag. MaSkenkrünz- chen (Carneoaliftische Adendunterhaltung). Giessener Rudergesellschaft. Holz-Versteigerung. Donnerstag den 12. Fe« bruar werden im LangSdorfer Gemeindewald, District Stockweier: Versteigerung. Montag de« S. ds. Mts., von Vormittaas 10 Uhr amsollen aus dem Nachlaß der Hch« Marstaller 111. Wwe. zu Grüningen Br. leider verspätet erh. u. bekannter Chiffre liegt Br. postlagernd. Gießen, den 31. Januar 1891. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. Heu und Grummet, Korn-, Weizen- und Gerstenstroh, Kartoffeln, Dickwurz, Korn, 6 Ctr. Weizen, 6 Ctr. Gerste, Holz, Mist u. dgl. Nervenkranke seien auf eine kleine Schrift aufmerksam gemacht, in welcher ein langjähriger Leidensgefährte auf Anregung aus Freundeskreise die Geschichte seiner Krankheit und Heilung niedergelegt hat. Au beziehen gegen Einsendung von 1 JL (zur Deckung der Druckkosten) durch Slug. Becker in Eschersheim und A. KSster, Feststratze 16 iw Frankfurt (Main). [316 Die Nachtzeit» wen 6 Uhr Abend; bis 6» Uhr früh sind durch Unterstreichen der Mlnutenzahlen < Die fetten Ziffer« bezeichnen die Schnellzüge. Die mit ♦ bezeichneten Züge führen nar L «nk 2. Grünberg, 1. Februar 1891. Grobherzogliche Oberförsterei Grünberg. Schober. „Sd)üNM“e,““Ä Käwern.Gefellfch. kann hier tagen. Gesellschaftsz. m Pianino u. kl. Knetpzim. zu verm.; franz Billard, ged-Kegelbahn, fst. Franks- Henninger-Bräu, gute Speisen u. große Port. Mittagessen v. 60 H u. JL 1.20. Achtungsvoll C. DrübiNg. Bekanntmachung. Die aus Samstag den 7. d. M. anberaumte Jagdverpachtung findet nicht statt. Odenhausen, am 3. Februar 1891. Großh. Bürgermeisterei Odenhausen. Lang. 1066 Fahrplan der auf Station Gießen verkehrenden Eisenbahnrüge. Briefpapier und Couverts 1 mit Freunden und Bekannten die traurige Mittheilung, daß es dem lieben Gott gefallen hat, unser innigstgeliebtes Töchterchen Mariechen Nachtigall nach langem schweren Leiden zu erlösen. , Gießen, den 4. Februar 1891. 1067 Die trauernden Eltern. Bekanntmachung. Betr.: Die Löber'sche Stiftung. Aus obiger Stiftung ist eine Pfründe von 260 Mark jährlich an einen in Gießen geborenen verwittweten Handwerker zu vergeben, welcher „einen guten Ruf besitzen, fortwährend einen gesitteten Lebenswandel geführt haben und wahrhaft dürftig fein muß". Anmeldungen werden von heute an binnen 8 Tagen auf unserem Bureau entgegengenommen. Disconto-Command^Anch. Darmstädter Bank-Act. Dresdener Bank-Act. Nordd. Lloyd-Act. Wiener Bankver.-Act. Oest. Credit-Act. Oest. Staatsb.-Act. Haushaltung®- Pensionat von Medizinalrath von Forell Wittwe und Töchter zu Boppard am Rhein Es finden noch einige junge Mädchen, welche sich im Haushalt, der feinen und bürgerlichen Küche, in allen feinen Handarbeiten, Maschinen- und Weißnähen ausbilden wollen, herzliche Aufnahme. Nachhülfe in Klavier, Englisch und Französisch. — Conf. evang. Best: Referenzen. rl/'rt Hvizversteigerung. Montag den 9. Februar d. I. werden in den Districteu Bauernheide, Bausche!, Güntersgraben, Hainheege und Zelleichen der Forst- roartei Saasen versteigert: Stämme: 11 Eichen mit 5 fm, 322 Kiefern mit 254 fm, 12 Uichten Danksagung. Für die vielen Beweise innigster' Theilnahme an dem uns so hart betroffenen Verluste unserer lieben Katharina Bierau, grd. Schieferstein, sowie für die liebevolle Grabrede des Herrn Pfarrer Dr. Nau« Ter zweite und letzte Cursus im Schönschreiben be- M ginnt morgen y Freitag. Mel- düngen d. Damen, __^Herren u Kindern bitte heute und morgen in meiner Wohnung, BiSmarckstr. 6, Part., zu bewirken Jos. Loeffler, praet Thierarzt in Hungen, 1048 wohnt in der Nähe des Bahnhofs. W521@tn Logis, 4 Zimmer nebst Zubehör, Wasserleitung, Bleichplatz, auf oen 1. Mat zu vermiethen. Grünbergerstraße 20. versteigert Grüningen, den 3. Februar 1891. Großh. Ortsgericht Grüningen. Gilbert. 1054 989] Ein braves Dienstmädchen per 1. März gesucht. Näheres bei der Expedition d. Bl. Pferdeknecht sofort gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bl.993 28] Ein Logis, 6—8 Zimmer, zu ver- miethen. Wilh. Neider, Bahnhofstr. 66. 1063] Ein freundliches, geräumiges, möblirteS Zimmer per fofort zu vermiethen.Neustadt 78, III. Coursbericht m E. Wasserschieben, Bankgeschäft Franffmter Börse vom 4. Februar 1891. Schlußcourse 1 Uhr 15 Min. Mittwoch den 11. Februar, Nachmittags 2V2 Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht erb- theilungshalber die den Erben der Heinrich Wolf Eheleuten in Gießen gehörigen Immobilien: Flur 27 M. 173 — 4025 Meter Acker ‘ am Brennofen, Flur 33 Nr. 116 — 769 Meter Acker am Nahrungsberg freiwillig meistbietend versteigert werden. Gießen, 31. Januar 1891. Großh. Ortsgericht Gießen. I. A-: Vogt. 953 Der Vorstand. Sectio« Gieße«. ». Ö. A. V. Freitag,tz.Febrnarr Hotel Victoria. Monats- V er s ammlnng. Vortrag: [1043 Eine Glocknerfahrt 3 liefert die Brßhl’sche Druckerei (Fr. dir. Pietsch) 7. Schulfltrasse 7. Fernsprecher 5L 1042] Einen Lehrling sucht LoniS Kramer, Friseur, Brandgasse. 1^58] Die Platte von einer matt-! goldenen Brache verloren. Der redliche Finder wird gebeten, die-i selbe bei L. Kalkbof abzngebe«. > Hkermiethungen. 1044] Eine Wohnung von 4 Zimmern im Ganren oder getheilt zu vermiethen. ______________________Schützenstraße 11. 1051] Ein kleines Familienloyis ist zu vermiethen, beziehbar am 1. Marz. Grünbergerstraße 20. — Lrua unö Verlag her Brühl'scheu ®rucfem (Fr. C.hr. Pietsch) in Gießen. ' M« »W ^wiwr waMst « feie Französisch, Englisch, Italienisch, Spanisch,Portugiesisch,Holländisch, Dänisch, Schwedisch, Polnisch oder Russisch wirklich "OG sprechen lernen wollen. Gratis und franco zu beziehen durch die Rosenthal'sche Verlagshandlung in Leivrig. Aeikgeöotenes. Regenschirme für Herren, Damen und Kinder u. s. w, von den billigsten bis zu den feinsten in größter Auswahl. "T”- Jean Häuser MT9' Gießen. 1836 Repariren und Ueberziehen billigst. Feinsten deutschen «. franz. Gognae, Liqueure, Arae, Rum, Punsch - Essenzen re., sowie „achten Vilbeler Ge- treideKümmel', Spec. v. Franz Birkenholz in Vilbel, per Lit.-Flasche ohne Glas JL 1.50. Allein. Niederlage Itiidw. rotlu Wallthorstr. 23. Geschäfts- u. Wohnhäuser in bester Lage zu verkaufen. [794 K Klees, Südanlage 18. schreiben von Büchern rc. Näheres in der Exped. D- Bl-____ 1050] Ein Müdchen empfiehlt sich im Ausbessern und Weißzeuqnähen in und außer dem Hause. Wetzsteingasse 18. I 1003] Für einen Jungen aus guter Familie wird eine LehrliNgSstelle in einem Maschinenbaugeschäft gesucht. Zu erfragen in der Exped. d- Bl- Tüchtige Schneider werden dauernd beschäftigt bei 600 Kiesernstämme von 12 bis 32 cm Durchmesser, 4 bis 17 Meter Stock.' Rechtsanwalr Holzapfel. Länge, circa 220 Festm. haltend, 308J Ein kleines freundliches Zimmer 500 Kiefern- und Fichten - Stangen 1 billig zu vermiethen. versteigert. ! __________Südanlage 21, Nebenhaus. Der Anfang ist Morgens 9V2 Uhr. Langsdorf, den 3. Februar 1891. Großh. Bürgermeisterei Langsdorf. Köhler. 1055 3 ö/o Reichsanleihe 31/2% do. 30/0 Preuß. EonfelS 3 Vs0/. do. Fortsetzung der Versteigerung Ludwig-Platz 13, II heute, Donnerstag, 3. er., Nachmittag- L'/r Uhr. Ausgeboten werden: 2 Tische, 1 Consolchen, 1 Com« mode, 4 Stühle, ca. 12 Betttücher, ca. 3 Dtzd. Servietten, Handtücher, Tischtücher, Kiffen- bezüge und anderes Weißzeug. Im vormundschaftlichen Auftrag r Louis Rothenberger, 1059 GerichtStaxator. Freilag den 6. Februar, Nachmittags 2 Uhr, in der Bieker'schen Hofraithe hier sollen gegen Baarzahlung versteigert werden: 1 Schwein, 1 Parthie Nutzholz, 1 Landauer, 1 Billard, 1 Pianino, 1 Nähmaschine, 1 Ladentheke, 1 Anzahl Wirthstische, 1 Secretär, Sopha, 2 Kleiderschränke, Sessel, 2 Com- moden, Rohrstühle, Spiegel, Bilder, 1 Parthie Huffedern, 1 Velociped rc- Versteigerung theilweise bestimmt. Engel, 1064 Gr- Gerichtsvollzieher. 600] Ein gut möblirteS Zimmer sofort z. vermiethen. Neuenweg 13. 1046] Möbl. Stübchen zu vermiethen. __Dammftraße 9. 1045] Werkstütte mit oder ohne Wohnung zu vermiethen. Näheres Schützenstraße 11. |- e eine schön gelegene Wohnung rPDI uon 5 Zimmern, Küche und I | Ql Zubehör, nebst gut angelegtem Garten, Bleichplatz re-, monatlich ** 25.—. Näheres 1062___Frankfutterstraße 49. 493] Der dritte Stock meines Hauses, Westanlage 19, sechs Zimmer mit Zubehör, vom 1. März an zu vermietben. ____________________Dr. Zintzer. 1002] Der mittlere Stock meines Hauses, bestehend aus vier, auf Verlangen auch fünf Zimmern nebst Zubehör, per 1. Mat anderweitig zu vermiethen. H. Mettenheimer, Kreuzplatz 3. 988] Der untere Stock zu vermiethen Kaplaneigasse 5. Emil Meugel. 987] In meinem Hause, Frankfutterstraße 12, ist die bisher von Herrn Gymnasiallehrer i- P. Dr. Diehl innegehabte Wohnung im unteren Stock (zwei große Zimmer mit Küche, Magdstube und allem Zubehör), anderweit zu vermiethen Näheres im Hause selbst im dritten mit 6 fm, Derbstansen: 60 Fichten mit 4 fm. -----—5----5------—Job! i Zusammenkunft Vormittags halb neun Uhr im District Baueruheide ! bei Stamm Nr. 35. Das in den Districteu Bauschel, Güntersgraben, Hainoder älteres erfahrenes, gut empfohlenes । heege und Zeileichen liegende Holz wird bei der Versteigerung nicht vorgezeigt Kindermädchen wird zum alsbaldigen un^ W0Qtn Kaufliebhaber solches vorher einsehen. Diensteintrttt gegen hohen Lohn gefucht- - - 7 Nur solche Bewerberinnen, welche in besseren Häusern bereits gedient haben und gute Zeugn oesitz -n, mögen sich melden. I Frau D^-. Kempff, Marburgerstraße 65.1 1068: Ein j- Mann sucht wöchentlich 2—3 Abende Beschäftigung mit Bei- werden für JL 1 ange- 4—-J fertigt. Perrücke«,ToupeS, Scheitel nach Maß. Theater- y Perrücken u. Bürteleibweise Ä bei Georg Petri Wwe. Nachf., Seltersweg 43. 492 Vermischte Anzeigen. Neues Theater. Den vielen an mich gerichteten Anfragen entgegen, dass das Gastspiel der berühmten Künstlerin Fräulein Tiiessa Klinkhammer am 13 ,15., 17*, 20. und 22. Febr. stattfindet. Die Künstlerin wird in „Dvra", „Franeillon", „Dorf und Stadt^, „Die wilde Jagd", „Die Grille" spiele«, und werden schon jetzt Bestellungen auf feste Plätze bei Herrn Gustav Gerhardt (Liudenplatz) entgegen- geuomweu. 1056 _____Adam Keiner«. Dem Herrn Kalligraphen Gottlieb bescheinigen hiermit, daß die Handschrift unseres Lehrlings Emil Rosenbaum in drei Stunden bei ihm ganz wesentlich sich gebessert hat und können wir dessen Methode aufs Beste empfehlen. Gießen, 3. Februar 1891. Meyerhoff & Goslar. Ankunft. — Abfahrt. 1 112 800 940 1136 1249 204 ■432 604 728 847* 1007 1107. Frankfurt 237 435 409 623 804* 1141 147 442 7O6 759 866. 620 (führt 2.-4. Klane). Friedberg (Localzug) 630 (iührt 2.-4. Klaffe). 222 404 708* 1131 431 ßo8 703 801 1123. Caffel 1202 127 347 809 901 114» 1264 440 863*. 222 404 ßl6 7O8* 1131 431 ($08 753 E 1123. Marburg 1202 127 347 809 901 1145 12-64 440 8&2* 911. 740 244 (führt 2—4. Klasse). Fronhaufen (Localz.) 140 630 (führt 2.-4. Klaffe). 600 706 941 H27 1241 334 433 ß06 727 8ii 1124 1101. Wetzlar 506 626 808 948 1000 1100 1210 441 500 730 867 90& 941 1241 334 622 811 1124. Ems—Coblenz 500 808 948 1159 441 750. 1127 433 727 Hol. Deutz—Cöln 620 1000 1210 506. 707 130 420 1000. Fulda 642 1100 735. 930 307 666. Gelnhausen 70b 1210 442. 930 307 606. Schotten bezw.Nidda 705 i2iu 442 8^0. 930 307 666. Gedern, Laubach bezw. Stockheim 705 1210 442 800. 86 401 98.60 86.501 98.60 40/0 Ung. Gold-Rente 50/0 Jtal. Rente 4V5% Oest. Silber-Rente 50/0 Ruff. in. Orient M.70 98 40 tlAO 77 40 211.70 Lomb. E.-B.eAct. 116^5 153.40 Buschtherader E^-B.-Act. 4S8ST 155 60 Elbthal-Bahn-Act. IMiO 133.50 Gotthard-Bahn-Att- 165.06 104.12 Schweizer Nordost-B.-Act. TM.60 272.37 Mainzer E.-B.-Act. 115.20 2.5 50 Marienburger E.-B.-Act. 80 60 .™l Ver. Königs-Laurah^Act. Tendenz: fest. 185.90 Donnerstag den 5. Februar. (Stefeener Anzeiger. Beilage zu Nr. 30. - 1891. F-ttilleton. Vrter Alexri, der Pope. Eine russische Geschichte von Friedrich Meister. (Schluß.) „Ist Ihnen nun wieder besser, Excellenz?" fragte der Gouverneur. Iwan Kaloff richtete sich auf. Er sagte, daß er sich besser fühle - da aber begegnete sein Auge dem frieren Blick des alten Sträflings und er las in demselben, daß er erkannt sei. Er begann zu stammeln, wieder brauste es ihm in den Ohren und er schloß die Augen. Dann aber raffte er sich auf. „Vir ist sehr unwohl," stotterte er und dabei taumelte er auf die Wittwe zu, die mit ihrem Sohne und den beiden Wärtern in der Nähe des Ofens stand. „Marfa!" lallte er. Gin eigenthümlicheS Aechzen drang in sein Ohr. Er schaute sich um, allein nur der Gouverneur und einige der Beamten befanden sich hinter ihm. Marfa Hermann sah ihn erschreckt an. Sie schlang ihre Arme um den Hals des Sohnes und brach in Thränen aus. Auch der junge Mann hielt seine Mutter fest umfaßt. „Willst Du nun auch dem armen Weibe noch ihren Sohn nehmen?" rief jetzt eine Stimme, bei deren Klang sowohl Marfa wie Kaloff emporfuhren. „Iwan Iwanowitsch, hast Mu noch nicht genug Elend angerichtet?" Mit diesen Worten hatte sich der alte Gefangene durch die Beamten gedrängt und stand nun dicht vor dem Polizeipräsidenten. „Marfa, Marfa Michailowna, kennst Du mich nicht?" dassvnn er wieder. „Ich bin Vater Alexei Alexandrowitsch, und dieser Mann" — er deutete auf Kaloff — dann aber miterbrach er sich und steckte die Finger in den Mund, wie ein Kind, welches eine angefangene Rede verbeißen will. „Zurück! Fort mit Dir!" herrschte der Gouverneur den alten Sträfling an, denselben bei der Schulter packend. „Halt!" gebot der Oberst. „Lassen Sie ihn, er ist harmlos." „Das sagst Du, Iwan Iwanowitsch?" rief der Alte. „O, Marfa, traue ihm nicht, traue ihm nicht!" Der Polizeipräsident stand bleich wie eine Leiche. Wieder und wieder strich er mit der zitternden Hand über sein Gesicht, als sammele er Kraft und Fassung. Endlich blickte er um sich. „Es ist, wie er gesagt hat," begann er mit veränderter, eintöniger Stimme. „Vater Alexei Alexandrowitsch ist unschuldig an dem Morde. Ich selber habe August Hermann mit dem Pistol des Priesters erschossen- ich versteckte die Waffe hinter dem Altar in der Kirche und dann beichtete ich meine That dem Priester — hahaha!" Er lachte hohl und gräßlich, so daß seine Zuhörer erschauerten und einander entsetzt ansahen. Marfa Hermann trat weit von ihm zurück. Auch sie war todtenbleich geworden. „Und wo ist der Priester?" fragte sie. „Hier bin ich," antwortete der alte Sträfling. Marfa sah ihn an. „Ist das wahr, hat er — der dort, meinen Gatten ge- töbtet und mußtest Du die Strafe tragen, die ihm gebührte? Rede! Ist das wahr?" Der Priester schwieg eine kleine Weile. „Ob das wahr ist?" Er zuckte die Achseln. „Ich muß die Strafe tragen — ob für seine That? Ich darf nichts sagen, ich darf nichts sagen. — Rede Du!" fuhr er auf Kaloff ein. „Hörst Du nicht? Rede Du!" Er war vorgetreten und legte bei dem letzten Wort den Finger auf die Brust des Polizeipräsidenten. Dieser aber stand wie ein Rohr, das der Wind bewegt. Mit fahlem Antlitz und halb geschlossenen Augen schwankte er hin und her. „ES ist wahr," lispelte er. „Er trägt die Strafe — für meine That. O, mein Gott — — helft — — Marfa, vergib — —" Damit schlug er schwer auf den Boden nieder. Ein allgemeines Getümmel entstand in der weiten Ge- fängnißhalle; alles drängte durcheinander, Polizisten, Gefangene, Beamte. — Marfa fühlte sich von zwei Armen umfaßt. „Leb wohl, Mütterchen," flüsterte ihres Sohnes Stimme. „Leb wohl!" Dann war der junge Nihilist im Gedränge verschwunden. Ein Gefühl des Glückes durchwogte der Mutter Brust- da kam der Gouverneur des Gefängnisses an sie heran, ergriff ihren Arm und zog sie dorthin, wo der Oberst am Boden lag. „Seine Excellenz ries nach Dir," sagte er hastig. Aber der Oberst war todt. Er lag auf dem Rücken, die Augen geschlossen. Neben ihm fnieete Vater Alexei in stummem Gebet. August Augustowitschs Flucht war geglückt, nach Monaten erhielt Marfa Kunde von ihm von jenseits des Oeecms. Vater Alexei, jetzt ein Achtziger, theilt mit der einsamen Frau die Wohnung. Die Regierung hat ihn für die langen Jahre unschuldigen Leidens zu entschädigen gesucht, allein was nützt dem gebrochenen Greise jetzt noch das Geld? Die Post trägt alles über den Ocean zu August Hermanns Sohn. Und wenn Freunde und Nachbarn die Rede auf Iwan Iwanowitsch bringen, dann hat der alte Mann nur die eine Antwort: „Ich darf nichts sagen, ich darf nichts sagen!" «in Stück Nsturgrschichte über Igel und Kreuzotter. Fr. Koch — Auingen (Württemberg). Gewiß wird es Ihre Leser interessiren, wenn ich mit einigen Zeilen den Kampf des Igels mit der Kreuzotter beschreibe. Daß der stachelige Geselle für Landwirthschaft überhaupt sehr nützlich ist, indem er Würmer, Schnecken, Maikäfer, Engerlinge, Werren und namentlich auch Mäuse vertilgt, das ift ja Jedermann bekannt - weniger bekannt ist, baß ihm Giftschlangen die größte Delieatesse sind, denn Obst, Brod, Kartoffeln, die ich ihm über Nacht vorlegte, blieben unberührt, während er die stärkste Viper total auffraß- überhaupt ist der Igel mehr auf animalische als auf vegetabilische Nahrung angewiesen, woraus ja schon sein Raubthiergebiß hindentet, sowie sein Aufenthalt in Stumpen, Hecken, Steinriegeln und Dorngestrüppe, wo Mäuse und Schlangen Hausen. Die Gelehrten waren über Giftsestigkeit des Igels bisher nicht einig - 2eunis behauptete, daß derselbe am Biß der Otter ebenso zu Grunde gehe wie jedes andere warmblütige Thier, während Lenz ihn für gistfest erklärt. Ich machte nun selbst mehrfache Proben, aus welchen ber Igel stets siegreich und als vollkommen giftsest hervor- ging. Im Laufe vorigen Sommers bekam ich durch meinen Dachshund drei Igel. Die zwei ersten waren alte Thiere, ber dritte war noch nicht ganz ausgewachsen. Die alten Igel brachte ich, jeden einzeln, mit einer Kreuzotter zusammen - sie bestanden den Kamps allemal siegreich, ohne daß ich auch nur die geringsten Folgen von den vielen Otterbissen, die sie erhalten hatten, hätte wahrnehmen können. Nun machte ich bie dritte Probe am 16. September mit dem jungen Igel, ber bisher schwerlich einen Kamps mit einer Giftschlange zu bestehen hatte, auf den ich um so begieriger war. Um den Kampf aufs Genaueste beobachten zu können, brachte ich den Igel mit einer Kreuzotter in eine Kiste und pellte diese auf meinen Tisch. Fast augenblicklich fing der Igel an, das lange bewegliche Ding zu beschnuppern, als er auch schon mehrere Hiebe auf feinen Stachelpanzer bekommen hatte, um die er sich gar nicht bekümmerte. Jetzt packte der Igel die Otter an den verschiedensten Stellen, mitten, hinten am Leibe, zwickte und biß sie, daß es knirschte und schien ihr Stücke aus der Haut beißen zu wollen, während die Otter in ihrer Wuth ihm Hieb auf Hieb ertheilte, immer aber auf die Stachelhaut. Ich nahm nun die Schlange heraus und untersuchte ihren Rachen, ob sie sich wohl die Giftzähne nicht ausgebissen hätte. Den Rachen fand ich zwar blutend, die Giftzähne aber waren aus beiden Seiten des Oberkiefers noch ganz unverletzt und somit war die Otter noch kampffähig. Ich brachte sie nun wieder in die Kiste. Wiederum packte der Igel an den verschiedensten Stellen, endlich auch vorne am gefährlichsten Orte, indem er den Kopf jedoch eher niedrig, fast auf dem Boden hielt, sodaß die Otter mehr den behaarten, borstigen Theil der Schnauze traf, plötzlich aber hing die Schlange festgebissen an der seinen Nase des Igels und dies schien ihm gar nicht zu passen, denn er schüttelte so lange, bis sie sich losgelöst hatte. Hierauf setzte der Igel den Kamps kurze Zeit aus und steckte die Schnauze eine kurze Zeit in das feuchte Moos. Nach wenigen Sekunden wendete er sich und fing an dem Schwanzende der Otter zu kauen an. Durch den Schmerz noch wüthender gemacht, gab die Schlange Hieb auf Hieb ab und urplötzlich hing sie zum zweiten und dritten Male an der Nase des Igels. Nun aber packte er dieselbe am Kopse und nagte ihn vollständig ab. Jetzt war die Otter leblos und in einer Viertelstunde war sie aufgezehrt bis auf ein kleines Schwanzstück. Mein muthiger Igel hatte nicht den geringsten Schaden genommen, trotz der vielen Bisse, die er an, auf und in die Schnauze bekommen hatte. Am anderen Tage fraß er eine zweite Kreuzotter. Somit ist es mir außer allem Zweifel, daß der Igel gegen Schlangengift gefeit ist, daß er vollkommen giftfest ist. In nächster Zeit werde ich eine Probe machen mit Mckulwurf und Kreuzotter. (D. Allg. Ztg. f. Landw.) tifcratm? tm» Wmft» — iw Wie«. Die Hefte 7 und 8, mit welchen die ^Wiener Mode* das erste Quartal dieses Jahres beginnt, bringen neben anderen Wiener Toiletten nicht weniger als 24 Carneval- costüme und Ballroben von ganz ausgesuchtem Geschmack. Da die Wiener Toilettekunst immer mehr maßgebend iin den Vordergrund tritt, meinen wir die tanzlustigen Damen auf die genannten Hefte der „Wiener Mode" aufmerksam machen zu sollen. — In der »SattaUattfte* veröffentlicht Rudolf Virchow Erinnerungen an Schliemann. Bei dm nahm Freundschafts- beziehungm, in denen die beiden hervorragmden Persönlichkeitm zu einander standen, kommt diesm Veröffentlichungm ein lebhafte- Interesse entgegen, und in der That erhält man schon aus dem crstm Artikel, der sich mit der Geschichte des für Schliemann schließlich tödtlichen Leidms, dann aber mit der wunderbaren körperlichen Leistungsfähigkeit des verstorbmen Forschers beschäftigt, merkwürdige und bisher wohl wenig bekannte Aufschlüsse. Schliemann war als junger Mensch von sehr zarter Gesundheit. Aber seiner ungewöhnlichen Energie gelang es, seinen Körper so zu kräftigm, daß er die höchsten Strapazen zu ertragen vermochte. Einmal war er malaria- krank von seinen Ausgrabungen in der Troas nach Frankfurt zur Generalversammlung der „Deutschen anthropologischen Gesellschaft" gekommen. „Eine Stunde, bevor er einen Vortrag halten sollte", so erzählt Virchow, „war er noch im Schüttelfrost; dann aber verschwand er plötzlich und erschien nach einiger Zeit, scheinbar wohl, wieder. Er hatte in aller Elle ein kaltes Douchebad genommen!" Ueberhaupt war Schliemann ein wahrer Fanatiker des Badens, er that es unter den ungünstigsten Verhältnissen und Virchow berichtet uns darüber die ergötzlichsten Beispiele; auch das Reiten gehörte zu den körperlichen Uebungen, in denen Schliemann nach starker geistiger Anstrengung Erholung suchte und Virchow meint, zu der Werthschätzung, welche Schliemann ihm gegenüber gehegt, habe nicht zum wenigsten das beigetragen, daß er, Virchow, es Schliemann an körperlicher Ausdauer gleichzuthun vermocht habe. „Das war die Folge der selbstbewußten Kraft, welche er in unaufhörlicher Hebung erworben hatte." Schwarze rein wollene Kleiderstoffe (glatt und gemustert) zu Fabrikpreisen bei 394 Gehn Stamm. IM-öotenes. Feinsten deutschen COGNAC ärztlich empfohlen Liter-Flasche Mk. 2.—. 3 Liqnenre Kmrr, Kur, MvH-LffeWv etr. VL Kasche von Mk. 2.— an % » » » 1.50 » rca Gg. Scherer & Co., Langen. Alleinige Niederlage: Adolf Geisse vorm. GL C. Windecker ÄeHereweglS, Ecke am Krens. 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