ld Md labet 8679 Wcki. er. m NM Wohnung- htungövvL >h Mühl. •le beginnt am nehme ich m I 7, entgegen, «voü iuger rhrerin. kW ursus und nehme An« 8652 Mrck >2. [8631 I 'ritz Hast g n Ijeute ab rse 31 •etry . schmerzliche Mit- dec und Schwager hinter in ein *«•* Sir. 230 Bn >*|dg« nrH^tint täglich, v* Ausnahme de- MontagS. Vk Meßmer 'VHitY< t-tm LnKeiger ^KchttlUich dreimal geltet Samstag den 3. Oktober Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. 1891 SitTNNehriger JWeeuteteidwdei 2 Mark 20 Pfg. *B vrmgerloha. Durch btc Post bezog« 2 Mart 50 Pfg. Redaktion, SpebWee und Druckerei: AernjpreLer 51, Amts- und Anzeigeblatt für beit Keeb Gietzen. Jl.LLliJ.mJJJLLmM 7.'n««h«e eea Anzeige« zu der Nachmittags für dm . -senden tag erscheinenden Nummer bi- vorm. 10 Uhr. Alle LmtL«c«t-Sureaux des In- und ÄnitaM nehme« Anzeige« für den „Gießener Anzeiger" '«tgeg«, 2l»ntlichrv Cheil. Gießen, den 1. October 1891. Betr.: Den Wiesengang. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzh. Bürgermeistereien des KreiseS. Nach Art. 7 der Wiesenpolizeiordnung ist in diesem Monat der Wiesengang von den Wiesenvorständen unter Zuziehung der Feldschützen und Wiesenwärter vorzunehmen. Wir beauftragen Sie deshalb, dieselben hierzu baldigst auszusordern und uns die über den Wiesengang auszunehmenden Protokolle bis längstens 20. October d. I. vorzulegen. In diesen Protokollen haben die Wiesenvorstände, was Sie denselben noch besonders eröffnen wollen, hauptsächlich folgende Punkte auszunehmen: 1) ob die Anordnungen, welche sie bei dem letzten Wiesengang getroffen haben, befolgt worden sind und welche nicht; 2) welche Anordnungen von den Wiesenvorständen zur Beseitigung der bei dem diesmaligen Wiesengang Vorgefundenen Mängel von ihnen getroffen worden sind oder vorgeschlagen werden: hierbei wird den Wiesenvorständen besonders empfohlen, ihr Augenmerk namentlich auch ans die Reinigung der Wiesen von Gestrüpp, Gesträuch, Moos 2C., auf die Entfernung der Herbstzeitlosen, des Erdauswurfs aus den Be- und Entwässerungsgräben, auf die Verebenung der Maulwurfshügel und dergleichen und auf die Unterhaltung der Be- und Entwässerungsgräben zu richten und hierbei nach den bestehenden Bestimmungen zu verfahren- 3) Verbesserungsvorschläge in Bezug aus größere Wiesenfluren, namentlich solche, zu deren Ausführung die Bildung von Wassergenossenschaften nach dem Gesetze vom 30. Juli 1887 über die Bäche und nicht ständig fließenden Gewässer (Regierungs-Blatt S. 159) erforderlich ist. Zn Nr. 2 erläutern wir, daß Sie in der Regel, insofern kein besonderer Anstand vorliegt, jedem der betreffenden Wiesenbesitzer speciell eröffnen wollen, welche Mängel der Wiesenvorstand vorgefunden hat und daß diese Mängel binnen der vom Wiesenvorstand zu bestimmenden Frist so gewiß zu beseitigen wären, als sonst die nöthigen Herstellungen auf Losten der Säumigen angeordnet würden. Nach fruchtlosem Ablauf der gesetzten Frist wollen Sie nach Anhörung des Wiesenvorstandes weitere Anträge stellen. Jedensalls sind die von Ihnen getroffenen Anordnungen in den von Ihnen einzusendenden Protokollen einstweilen zu erwähnen. Das Protokoll über den Rundgang ist von allen Theil- nehmern zu unterzeichnen. War ein Mitglied des Wiesenvorstandes verhindert, am Rundgange Theil zu nehmen, so ist dieses am Schlüsse des Protokolles zu bemerken. Sollte der Wiesenvorstand, der außer dem Großherzoglichen Bürgermeister oder Beigeordneten, mindestens noch aus zwei Ortseinwohnern, welche Wiesen besitzen oder solche zu benutzen oder zu verwalten haben, bestehen soll, nicht mehr vollständig sein, so wollen Sie den Gemeinderath wegen Ergänzung des Wiesenvorstandes vernehmen und uns die Anträge des Gemeinderathes in besonderer Verhandlung vorlegen. v. Gagern. Deutsches Reich. Berlin, 1. October. Am verflossenen Mittwoch, den 30. September, vollendeten sich achtzig Jahre, daß die hochselige Kaiserin Augusta, die erste Kaiserin auf dem Throne des neuen deutschen Reiches, geboren wurde. Anläßlich dieses Gedenktages fand für die verewigte Fürstin am Mittwoch ein Gedächtnißgottesdieust in der Schloßcapelle zu Karlsruhe statt, welchem das Großherzogliche Paar und das Erbgroßherzogliche Paar von Baden, sowie der preußische Gesandte nebst Gemahlin beiwohnten. — Ein Gedenktag anderer Art siel ebenfalls auf den 30. September d. I. An ihm war ein Jahr seit Aufhebung des Socialistengesetzes vergangen, aus welchem Anlasse sich in der Tagespresse vielfach Vergleiche zwischen der Zeit des Socialistengesetzes und dem nachfolgenden Zeitabschnitt vorfinden. Im Allgemeinen wird hierbei darauf hingewiefen, daß sich bis jetzt weder die Besorgnisse, noch die Hoffnungen, welche an die Beseitigung des Socialistengesetzes geknüpft wurden, voll erfüllr hätten, und wird weiter betont, daß deshalb die eigentlichen Wirkungen dieser Maßregel noch abgewartet werden müßten. Dresden, 30. September. Seine Majestät der König ! hat dem „Dr. I." zufolge angeordnet, daß dem 1. (Leib-) Grenadier-Regiment Nr. 100, dem 5. Infanterie-Regiment „Prinz Friedrich August" Nr. 104, dem 8. Infanterie- Regiment „Prinz Johann Georg" Nr. 107, dem 2. Jäger- Bataillon Nr. 13, dem 1. Königs-Husaren-Regiment Nr. 18 und dem 1. Feld-Artillerie-Regiment Nr. 12, welche im Feldzuge 1870/71 feindliche Geschütze erobert haben, zur Erinnerung an diese heldenmüthigen Waffenthaten je eine der von der Kriegsbeute noch vorhandenen französischen Mitrailleusen überwiesen werde. Caffel, 30. September. Die 5. Generalversammlung des Evangelischen Bundes beschloß an Se. Majestät den Kaiser folgendes Huldigungstelegramm zu senden: „Ew. Kaiserlichen und Königlichen Majestät bringt die in Cassel tagende 5. Generalversammlung des Evangel. Bundes ihre allerunterthänigste Huldigung dar. Bei den schweren Gefahren, welche unser Volk in seinen heiligsten Gütern bedrohen, weiß sich der Evangelische Bund mit Euer Kaiserlichen und Königlichen Majestät hochherzigem Bestreben freudig eins, durch mannhaftes Bekenntniß zu dem lebendigen Gott und seinem eingeborenen Sohn, dem alleinigen Gründer unseres Heils, der Verblendung zu wehren und durch festes Eingreifen in die so vielen Schäden der Zeit von der Macht der christlichen Liebe Zeugniß zu geben. Gott schütze, Gott stärke, Gott segene Eure Kaiserliche und Königliche Majestät zum Heile der Kirche und des deutschen Vaterlandes!" Auch an Ihre Majestät die Kaiserin wurde aus Beschluß der Versammlung ein Huldigungstelegramm gerichtet. — Die heutige Hauptversammlung eröffnete im Namen des Centralvorstandes Graf Wintzingerode mit einer längeren Ansprache. General-Superintendent Lohr begrüßte die Versammlung im Namen des Kirchenregiments, Bürgermeister Kloeffler im Namen der Stadt Dassel und Professor Achelis im Namen der theologischen Facultät der Universität Marburg. Fernere Grüße gingen ein von dem Centralausschuß der inneren Mission, dem evangelisch socialen Congreß und dem evangelischen Arbeiterverein. Der Generalvicar der deutschen Allkatholiken, Professor Weber-Breslau, hielt ebenfalls eine Begrüßungsrede. Ausland. Paris, 30. September. Den von der Kammer genehmigten Vorlagen gemäß stehen bedeutende Vermehrungen der französischen Infanterie bevor. Darunter befindet sich ein neues in Nimes am 15. October zu errichtendes Regiment, das die Nummer 163 sichren wird. Es wird aus Compagnien des 15. und 16. Corps zusammengestellt. Aeneste ÄolffS telegraphisches Eorrespondmz-Durrau. Berlin, 1. October. Der internationale Stenographentag wurde durch den Geheimen Regierungsrath Blonck eröffnet. Als Vertreter des Cultusministers waren Unterstaatssecretär Weyrauch und Geheimerath Wehrenpfennig anwesend, feiner der sächsische Bundesbevollmächtigte Oberst Schlieben. Der Kaiser, der Reichskanzler und Minister Miquel ließen unter Zusicherung ihres lebhaften Interesses ihr Bedauern ausdrücken, am Erscheinen verhindert zu sein. Zu Beisitzern des Präsidiums wurden Potin-Paris, Walpole- London, Alteneder - Passau berufen. Zahlreiche Ausländer überbrachlen Grüße ihrer Landsleute. Wiemer-Berlin sprach über die öffentliche Werthschätzung der stenographischen Bestrebungen Deutschlands. Ferner ist angekündigt ein Vortrag Depoiu-Poutoise über die Organisation der Stenographen- Vereine, Foures-Paris über die Kurzschrift im Unterricht, Potin-Paris über die Erlernung der Kurzschrift. Caffel, 1. October. In der zweiten Hauptversammlung des Evangelischen Bundes sprach Consistorialrath Göbel- Halle über den Segen, der den Einzelnen aus dem Anschluß an die Gemeinschaft erwächst, Consistorialrath Leuschner erstattete den Generalbericht über die Entwickelung und Thätig- keit des Vereins. Professor Haupt-Halle behandelt die Frage: Wie hat sich die protestantische Charactersestigkeit gerade in unseren Tagen zu bewähren? Caffel, 1. October. Die Generalversammlung des Evangelischen Bundes beschloß im Fortgang der heu- ! tigen Berathungen eine Resolution, welche sich gegen die I Wiederzulassung der Redemptoristen ausspricht. Ferner wurde ; der Reichsregierung der Dank der Versammlung für die Be- ! mühungcn um eine wirksame Bekämpfung der Trunksucht aus- ’ gesprochen. Nachmittags^ 4 Uhr sand in Wilhelmshöhe ein Festmahl statt. Mit einem Abends in der Martinskirche abgehaltenen Gottesdienst schloß die Generalversammlung. Wien, 1. October. Heute Nacht wurde versucht, die Brücke bei Rosenthal, der ersten Station vor Reichenberg, welche Kaiser Franz Josef heute passirenmußte, zu sprengen. Um Mitternacht explodirten zwei mit Nitroglyzerin gefüllte Bomben, welche in zwei Wasserleitungsschläuche von verbrecherischer Hand gelegt worden waren, ohne großen Schaden anzurichten. Es soll sich darum gehandelt haben, ein Ver- kehrshinderniß zu schaffen, damit die Reise des Kaisers nach Reichenberg verhindert werde- von den Thätern hat man keine Spur. — Die „N. Fr. Pr." glaubt an ein nicht mit der Politik zusammenhängendes Bubenstück. Die Wiener Bevölkerung plant, morgen den zurückkehrenden Kaiser festlich zu begrüßeu und die Straßen zu illuminiren. Die gehobene Stimmung der hiesigen Bevölkerung ist der Reflex der Aeußerungen des Kaisers während seines Aufenthaltes in Prag. Reichenberg, 1. October. Die „Reichenberger Zeitung" veröffentlicht einen Bericht über die Bombenexplosion in Rosenthal, in welchem es u. A. heißt, daß die Beschädigung der Brücke so geringfügig war, daß einem in Reichenberg haltenden Lastzüge unmittelbar nach der Explosion das Signal zur Abfahrt gegeben werden konnte. Dies sei dem Umstande zu danken, daß die auf beiden Seiten der Brücke gelegten Bomben nicht gleichzeitig explodirteu. Ein bestimmter Verdacht liege nicht vor, jedoch sei bereits eine Spur zur Aufklärung des ruchlosen Bubenstückes gefunden. Daß es sich um ein Bubenstück handle, sei zweifellos, ein anarchistisches Complott sei nicht dahinter zu vermuthen. Wien, 1. October. In der heutigen Sitzung des internationalen statistischen Instituts beantragte Engel eine Resolution über die Ausstellung eines Schemas für anthro« pometrische Erkundigungen. Böhmert erörterte die Statistik der Lohne und forderte eine genaue Feststellung der effectiven Arbeitslöhne. Engel sprach unter großem Beifall über die Statistik der Familienausgaben. Wien, 1. October. In der Nachmittagssitzung des Statistischen Congresses erstattete Major Craigio den Comitebericht für das Grundeigenthum. Daville formu- lirte einen neuen Vorschlag, betr. die Eintheilung und Einschätzung des Grundeigenthums. Die Mittheilung des französischen Generaldirectors Boutin über die Verwerthung des bebauten Grundeigenthums wurde sehr beifällig, ausgenommen« Jnama-Sternegg trat für die Bewerthung nach der Einheit des Besitzstandes gemäß dem Gutskataster ein. Prof. John wünschte eine fortlaufende Erhebung über die im Bau befindlichen Gebäude durch die Baupolizei. Paris, 1. October. Der verhältnißmäßig geringe Eindruck des Selbstmords Boulangers in der Bevölkerung spiegelt sich in den Blättern wieder, die, abgesehen von wenigen boulangistischen, insgesammt aussühren, der Tod Boulangers habe keinerlei politische Bedeutung. Viele besprechen den Selbstmord ohne ein Wort des Mitgefühls, manche mit Hohn und Spott. Paris, 1. October. Mehrere revisionistische Comitss beschlossen, eine Abordnung zur Leichenfeier Boulangers nach Brüssel zu senden. Der boulangistische Depuürte Castelin glaubt, die boulangistische Kammergruppe werde sich vollständig zersetzen und zur radicalen Partei übergehen. Rom, 1. October. Der Papst empfing heute die katholischen Jugendvereine, welche eine Adresse verlasen, die besagte, Gott möge die Pläne der Bösen vereiteln und die gestörte sociale Ordnung wiederherstellen. Volpini verlaß hieraus die Antwort des Papstes. Dieselbe drückt die Freude des Papstes darüber aus, daß die Versammlung von einer großen Anzahl katholischer Jünglinge besucht sei, warnt vor den verderblichen Irrlehren, floßt den Jünglingen Liebe zum Papst ein, und spricht aus, daß diejenigen einer falschen Freiheitsidee huldigen, welche behaupten, der Papst sei frei. Schließlich werden die jugendlichen Pilger aufgefordert, die Sache des Papstes mit allen gesetzlichen Mitteln zu ver- theidigen. Monza, 1. October. Der König von Rumänien ist hier eingetroffen - er wurde von König Humbert, dem Herzog von Aosta, dem Grafen von Turin, von Rudini und den Behörden empfangen. Die Könige umarmten sich- Im Schlöffe wurde König Carol von der Königin empfangen. Später fand ein Hofdiner statt. Depeschen des „Bureau Herold". Berlin, 1. October. Der „Post" wird aus Wilhelms Haven gemeldet, Corvettencapitän Rüdiger sei zum Stellvertreter des Gouverneurs in Ostafrika ernannt worden. Berlin, 1. October. Ein hiesiger Makler, dessen Insolvenz gestern bekannt geworden ist, schädigte die Makler- firma Joseph Stern um 35000 Mk. durch fingirte Aufgaben, welche mit Hilfe eines Angestellten der Firma falsch gebucht wurden. Berlin, 1. October. Nach Mittheilungen der „Nationalzeitung" ist die Abschaffung der Carpenterbremse und Einführung der neuen durchgehenden Bremsen für die preußischen Staatsbahnen nunmehr beschlossen. Ueber die Wahl des Systems, behuss Herstellung einer Einheitlichkeit, finden demnächst zwischen den Vertretern der deutschen Eisenbahn-Verwaltungen Conserenzen statt. Hamburg, 1. October. Die „Hamb. Nachr." melden, das Zarenpaar werde nach der Feier der silbernen Hochzeit in Fredensborg, Ende November, den Berliner Hof besuchen. Hamburg, 1. October. Der „Corresp." dementirt entschieden die Meldung der „Kreuzztg." von der Bereithaltung eines Extrazuges in Trakehnen behuss Begegnung Kaiser Wilhelms und des Czaren. Die Eventualität der Kaiserbegegnung käme nach der Lage der äußeren Umstände überhaupt nicht in Betracht. München, 1. October. Die Regierung fordert vom Landtag 25 Millionen für neue Doppelgeleise und 15 Millionen für die Vermehrung des Fahrmaterials der Eisenbahnen. Reichenberg (Böhmen), 2. October. Der Attentäter ist noch nicht festgestellt. Ein verdächtiges Individuum wurde verhaftet. Die Bomben hatten kein Uhrwerk, so daß die Zeit der Explosion nicht berechenbar war. Diejenigen, welche das Attentat einem anarchistischen Ursprung zuschreiben, weisen auf ein kürzliches Eisenbahn-Attentat bei Floridsdorf hin, welches auch geschah, einige Stunden bevor der Kaiser die Strecke passirte. Mehr Anhänger findet die Ansicht, daß das Attentat nur ein Bubenstück war, um die Festesfreude der Reichenberger zu stören. Ein amtlicher Bericht ist noch nicht publicirt. Die Bomben explodirten in einem Zwischenraum von 10 Minuten, der Knall war furchtbar. An einem nahen Bauernhause zersprangen die Fensterscheiben. Abends 10 Uhr war die Strecke visitirt worden, der Attentäter behielt offenbar nicht Zeit genug, um das Attentat vorzubereiten. Rom, 2. October. Aus dem Prati di Castello fand heute die Grundsteinlegung einer Kirche statt, welche zu Ehren des Papstes dem heiligen Joachim geweiht ist. Die Baukosten werden aus freiwilligen Beiträgen aller Gläubigen bestritten. Brüssel, 1. October. Das politische Testament Boulangers wird heute Abend veröffentlicht. Boulanger erklärte, er wollte mit Madame Bonnemain in der Ewigkeit vereinigt sein. Er vertraue auf die große Zukunft Frankreichs und zweifle nicht an den Erfolgen seiner Partei,' welche Frankreich die wahre Republik geben werde. Boulanger gibt einen Nachfolger für die Führerschaft der Partei nicht an. Locales «nv Krovinzielles. Gießen, 2. October. — Sitzung der Stadtverordneten vom 1. October. Anwesend : Herr Oberbürgermeister Gnauth, Herren Beigeordneten Keller und Langsdorff, von Seiten der Stadtverordneten die Herren Adami, Georgi, Grüneberg, Habenicht, Heyligenstaedt, Jughardt, Keller, Löber, Petri, Scheel, Schiele, Schupbach, Simon, Vogt und Wallenfels. Herr Oberbürgermeister Gnauth hat in der Zeit vom 16. bts 26. September die Stadt Gießen auf der in Leipzig tagenden Generalversammlung des deutschen Vereins für öffentliche Gesundheitspflege, sowie auf der in Hamburg tagenden Versammlung des Vereins für Armenpflege vertreten; der Herr Oberbürgermeister wird in einer der nächsten Sitzungen über die zuerst benannte Versammlung reseriren, während über die zweite Bericht in der Armendeputation erstattet werden wird. — Nachdem die Versammlung nachträglich ihr Einverständniß mit dem aus Anlaß der Ernennung Sr. Majestät des Kaisers zum Ches des hiesigen Regiments an dasselbe gerichteten Schreiben des Herrn Oberbürgermeisters (s. Nr. 219 d. Bl.) erklärt, brachte derselbe das darauf eingegangene Dankschreiben des Herrn Oberst Perthes zur Kenntniß der Versammlung. Gegen die Gesuche der Herren Heinrich Ernst, Ludwig Löb und Heinrich Schäfer VIII. um Er- laubniß zum Betrieb von Zapfwirthschaften hat die Versammlung, da es sich lediglich um Uebergang bestehender Wirth- schasten in andere Hände handelt, Einwand nicht erhoben. H. Ernst übernimmt den Betrieb der Wirthschaft seiner Ehefrau, ehemalige Wittwe Pfeil (Grünbergerstraße), L. Löb die Wirthschaft zum „Biergrund" (Kaplansgasse) und H. Schäfer die Wirthschaft in der Wolfstraße 9 und 10. — Betreffs der als vorschriftswidrig befundenen Einfriedigung des Bauplatzes von Ph. Schwinn (Bahnhofstraße) beschließt die Versammlung aus Antrag der Baudeputation, dem Eigen- thümer die Errichtung einer neuen Einfriedigung anzusinnen. — Dem Gesuche von Bauunternehmer Gg. Siepmann um Erlaubniß zur Einfriedigung eines Platzes und Aufstellung einer Bretterhütte am Schiffenbergerwege wird Genehmigung ertheilt, und zwar widerruflich hinsichtlich der Bretterhütte. — Gleichfalls für widerrufliche Genehmigung spricht sich die Versammlung zu dem Gesuche des Photographen PH. Uhl um Erlaubniß zur Anbringung eines Ausstellungskastens für Photographien am Blödner'schen Hause in der Plockstraße aus. — Ueber das Gesuch des Ingenieurs M. Merz um Erlaubniß zur Errichtung eines Anbaues wurde nicht verhandelt, da dasselbe sich aus Competenz der Baudeputation erledigt hat. — Maler Julius Vogler hat an seinem Häuschen am Nahrungsberg einen Anbau errichtet, der gegen § 18 des Ortsbaustatuts verstößt, d. h. anstatt in Mauerwerk in Holz, und überdies ohne Genehmigung ausgeführt ist. Es wird beschlossen, dem Besitzer fragt Häuschens aufzugeben, den Anbau wieder zu beseitigen. — Eine Anzahl Bewohner der Bach- und Sandgasse sind um Ausbesserung des schadhaften Bach users vorstellig geworden, damit ihnen auch ferner die gewohnte Entnahme von Wasser möglich sei. Es wird beschlossen, die Ausbefferung im Sinne des Gesuches ausführen zu lassen. — Zufolge Gesuchs des Herrn Kaufmanns L. Fuhr um Herstellung des Trottoirs in der Sonnenstraße wird beschlossen, von Anlage eines Cement- trottoirs vorerst abzusehen und das Trottoir provisorisch in Pflasterung herstellen zu lassen, weil nach Beseitigung des Bellos'schen Hauses eine Neupflasterung der Straße und in Verbindung damit die Anlage der Cementtrottoirs ausgeführt werden soll. — Die im Jahre 1890/91 aus der Hand erfolgte Abgabe von Holz aus dem Stadtwalde, hauptsächlich Wellen zu Deckreisern, wird genehmigt. Gleichzeitig erklärt sich die Versammlung damit einverstanden, daß in Zukunft die Jntereffenten aufgefordert werden, ihren Bedarf behufs Lieferung vor das Haus rechtzeitig bei der Bürgermeisterei anzumelden. (Eine diesbezügliche Bekanntmachung befindet sich in vorliegender Nr.) — Der Voranschlag der Armenkasse für 1892/93, in welchem aus städtischen Mitteln 44 000Mk. vorgesehen sind, wird gutgeheißen. Die aus der offenen Armenpflege voraussichtlich sich ergebenden Anforderungen sind aus 26 600 Mk. veranschlagt und dabei vorgesehen, daß außer den in natura zu liefernden Steinkohlen, Brod usw. noch Kartoffeln verabfolgt werden können. — Eisenbahn-Unfall. Die in voriger Nummer erwähnten erheblichen Zugverspätungen auf der Linie Coblenz - Gießen haben ihren Ursprung doch in einem Eisenbahn-Unfall. Wir erfahren darüber das folgende: Der Schnellzug Metz- Berlin Nr. 223 (Ab Metz 12™ Mitt., an Gießen 8" Abends) hatte eine bedeutende Verspätung. Kurz vor der Einfahrt auf der Station Balduinstein, vor dem Ausgang eines Tunnels, wurde die Maschine defect. Es wurde eine notdürftige Reparatur vorgenommen. Unterdessen lief auf der vorhergehenden Station Laurenburg ein langer Pilgerzug, von Trier kommend, mit zwei Maschinen ein. Derselbe fuhr nun von dieser Station ab, ob mit vorherigem telegraphischen Zeichen oder nicht, wird die Untersuchung ergeben. Als nun dieser Zug den Ausgang des Tunnels erreicht hatte, gewahrte der Führer zu seinem Schrecken, in unmittelbarer Nähe den Schnellzug - obgleich Nothsignal und Contredamps gegeben wurde, so war eine Catastrophe unvermeidlich; der Pilgerzug fuhr mit großer Geschwindigkeit, in den Schnellzug hinein- die vier letzten Wagen desselben wurden vollständig zertrümmert, während die erste Maschine des Pilgerzuges, sehr übel zugerichtet, umfiel. Der Heizer derselben blieb sofort tobt, während der Führer nicht unerheblich verletzt davon kam. Der Heizer ist in Berlenbach bei Diez ansäffig und hinterläßt eine Frau mit sechs unmündigen Kindern. Von den Passagieren sind glücklicherweise nur einige verletzt. Sobald die Maschine des Schnellzuges hergestellt war, nahm dieser Zug noch soviel Pilger mit nach Limburg, als er fassen konnte. Nach Ankunft desselben wurde ein Extrazug mit Eisenbahnarbeitern, begleitet von mehreren Aerzten aus Limburg nach Balduinstein abgelassen. Derselbe kam erst gegen elf Uhr wieder in Limburg an. Soviel bis jetzt bekannt ist, sind weitere erhebliche Verletzungen nicht vorgekommen. — Oberhesfische Obstbauausstellung. Im Ganzen sind bis jetzt 160 Ausstellungs-Nummern von 78 Ausstellern angemeldet, unter anderem viele Centner Tafel- und Wirth- schastsobst. Große Sortimente für Liebhaber werden ziemlich stark vertreten sein, ebenso wie auch die ländliche Bevölkerung durch Beschickung der Ausstellung mit kleinen Sortimenten regen Antheil nimmt. Die Ausstellung, auf der Handelsobst die hervorragende Rolle spielt, wird ein glänzendes Bild vom oberhessischen Obstbau geben, trotzdem unsere Provinz in diesem Jahre keine großen Obstmengen aufzuweisen hat. In Anbetracht dessen, daß täglich noch Anmeldungen kommen, wurde der Anmeldetermin bis zum 8. October verlängert. Nach diesem aber werden Anmeldungen nicht mehr angenommen. — Verhaftet. Gestern wurde ein hier in Condition stehender Metzgergeselle aus Laubach verhaftet, der seinem Meister, soweit bis jetzt festgestellt ist, nach ,und nach die Summe von 200 Mk. Kundengeldern unterschlagen hat. — Verkehrswesen. Vom 1. October d. I. ab sind im Verkehr mit dem Schutzgebiet von Deut sch-Ostasrika Postanweisungen bis zum Betrage von 400 Mk. zulässig. Die Postanweisungsgebühr beträgt 10 Psg. für je 20 Mk., mindestens jedoch 40 Psg. Zu den Postanweisungen sind Formulare der für den internationalen Verkehr vorgeschriebenen Art zu verwenden. Der Abschnitt der Postanweisung kann zu schriftlichen Mittheilungen benutzt werden. — Der Vorstand des Gesammtvereins Vogelsberger Hö'hevclub hat mit dem Zweigverein Nidda vereinbart, daß die diesjährige Herb st Versammlung in Gestalt eines Ausflugs Sonntag den 4. October zu Nidda abgehalten werden soll. Bei günstigem Wetter ist um 2 Uhr Abmarsch vom Bahnhofe aus zum Spaziergang über die Altenburg, Föderköppel nach Salzhausen- dortselbst gemeinschaftlicher Kaffee, daraus Rückkehr nach Nidda und gemütliches Zusammensein in einem noch zu bestimmenden Bierlocal. Die Vereinsangehörigen mit ihren werthen Familien, sowie alle Freunde der Sache werden um recht zahlreiche Betheiligung gebeten. Babenhausen, 30. September. Die Kartoffeln werden seit heute zu 5 Mk. 50 Psg. per 100 Kilo verladen. A Mainz, 1. October. Heute sand hier eine Zusammenkunft der Notare von Rheinhessen statt. Hauptzweck derselben war, um gegen die von der Regierung geplante Aushebung des hessischen Notariats gemeinsame Schritte zur Wahrung der Standesinteressen zu thun. Allgemein kam in in der Versammlung die Ansicht zum Ausdruck, daß bis zur Aushebung des Notariats noch geraume Zeit hingehe, mithin die Eristenzsrage der einzelnen Notare noch keine sehr dringliche sei. — Ein von socialdemokratischer Seite in der letzten Stadtverordnetensitzung eingebrachter Antrag, in Anbetracht der hohen Lebensmittelpreise eine Suspendirung des städtischen Octrois auf die nothwendigen Lebensmittel eintreten zu lassen, wurde von dem Finanzausschuß in seiner gestrigen Sitzung abgelehnt. Maßgebend bei der Ablehnung waren neben finanziellen Gesichtspunkten die Schwierigkeiten^ die sich bei der allgemeinen Erhebung des Octrois durch eine Suspendirung des größten Theils der dem Octroi unterworfenen Gegenstände ergeben würden. vermischtes. E. Frankfurt a. M., 1. October. Frankfurter Gärtner börse und Obstbaummarkt. Die vom 2. bis 4. October einschließlich in der Stadthalle Dominikanergaffe stattfindende Verkaufs - Ausstellung von Handelspflanzen, Obstaum-, Rosenschul- und Bedarfsartikeln ist aus Frankfurt und Umgebung sowie aus dem Groß- herzogthum Hessen und der Provinz Hessen-Nassau sehr stark beschickt. Es dürfte somit ein Besuch dieser Ausstellung für Gärtner und die obstbautreibende Bevölkerung sehr lohnend fein. * Jü Ellrich am Harz ist der seit einer Reihe von Jahren bestehende Kri e g erb er ein polizeilich aufgelöst worden, weil er sich geweigert hat, auf eine an ihn ergangene polizeiliche Aufforderung hin ein Mitglied auszuweisen, das in einer Versammlung bei einem Hoch aus den Kaiser sitzen geblieben war. Citeratav tittt Arinst. — In allen Buchhandlungen liegt das Heft auf, mit welchem die »Wiener Mode" ihren fünften Jahrgang beginnt. Wir haben in dem reichen Hefte geblättert und dürfen sagen, daß die feschen Wiener Toiletten, welche so viel von sich reden machen, darin mit verführerischem Chic zur Darstellung gebracht werden. Wer diese reizend gekleideten Wienerinnen sieht, versteht die Zauberformel, mit welcher die Mode der Kaiserstadt sich die Herzen aller Frauen erschlosien hat. Wir empfehlen unseren Leserinnen, sich einen Einblick in daS Probeheft der „Wiener Mode" zu verschaffen; das Blatt lehrt, wie kein anderes, die Kunst, sich geschmackvoll zu kleiden, eine sehr schätzbare Kunst, der man die größte Verbreitung wünschen muß. — Uviversalbuch für Polterabend und Hochzeit. Eine Originalsammlung von ernsten und heiteren Gedichten, Festspielen für eine und mehrere Personen, Aufführungen in Costüm, dramatischen Scherzen (Solo- und Ensemblevorträgen, sowie Einactern), lebenden Bildern, Trtnksprüchen, Hochzeitsliedern, Hochzeitstelegrammen und -Zeitungen. Ferner Fingerzeige für Tafelarrangement, Saaldeco- ration rc. Für grüne, silberne und goldene Hochzeiten. Herausgegeben vnn Dr. E. Mensch und A. o. Krane. 308 Seiten groß Octav. Großer, schöner Druck auf starkem Velinpapier. In illustrirtem Umschlag geheftet 2 80 JL, elegant in Leinwand gebunden 3.50 Verlag von Levy & Müller in Stuttgart. i-cbtTfsnacbricbtcn. Bremen, 1. October. (Per transatlantischen Telegraph.! Der Schnelldampfer Havel, Capt. Th. Jüngst, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, wächer am 22. September von Bremen und am 23. September von Southampton abgegangen war, ist gestern 7 Uhr Abends wohlbehalten in Newyork angekommen. Bremen, 1. October. (Per transatlantischen Telegraph.! Der Postdampfrr Stuttgart, Capt. W. v. Schuckmann, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 17. September von Bremen abgegangen war, ist gestern 2 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Baltimore angekommen. Verkehr, Land- und Volksrvirthschaft. Herborn (an der Köln-Gießener Eisenbahn), 1. October. Auf den heutigen hiesigen Markt wurden gebracht: 641 Ochsen, Kühe und Rinder, und 847 Schweine. Der nächste Markt ist am 16. November l. I., zugleich Flachsmarkt. Frankfnrt a. M«, 1. October. Der gestr. Hauptsckweine- markr im städtischen Viehhofe war befahren mit 296 fetten Thieren; am Dienstag waren 182 fette Schweine am Markt gestanden. Die Umsatzpreise blieben an den beiden Tagen unverändert. Die am Montagsmarkte notirten: erste Qualität 61—63 4, zweite Qualität 58 bts 60 H pro Pfund. Die Zufuhr von Vieh an den Haupt(Sonntagd)-Märkten bezifferte sich im abgelaufenen Quartal (1. Juli bis Ende September) auf 5112 Ochsen, 526 Bullen, 5719 Kühe, Rinder und Stiere, 3868 Kälber, 2113 Hämmel und 6650 Schweine. Wc^lic^e Anzeiger» -er Stadt Giehen. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. 19. Sonntag nach Trinitatis, 4. October: Vormittags 7b/4 Uhr: Pfarrer Schlosser. Vormittags 9Va Uhr: Pfarrer Dingeldey. Die Kinderkirche beginnt wieder am Sonntag den 11. October. Die Vorbereitung dazu wird Freitag den 9. October, Nachmittags 3 Uhr, im Gymnasium gehalten. Pfarrer Schlosser. Die Schüler des Gymnasiums und der Stadtschule, welche an dem Confirmandenunterricht theilnehmen wollen, sollen sich Montag den 5. October, Nachmittags 4 Uhr, in der Stadtkirche versammeln» Pfarrer Schlosser. Den Confirmanden aus dem Realgymnasium und der Realschule wird der Beginn des Confirmandenunterrichts noch besonders mit- getheilt werden. Die PfarrgeschLfte in der Woche vom 4. bis 10. Octobeir besorgt Pfarrer Dingeldey. Katholische Gemeinde. 20. Sonntag nach Pfingsten, 4. October: Samstag: Nachmittags um 4 Uhr und Abends um W Uhv Gelegenheit zur hl. Beichte. Sonntag: Morgens von 8/<6UBr an Gelegenheit zur hl. Beichte; um 6 Uhr Frühmesse; um V»8Uhr Militärgottesdienst mit Predigt; um 8/40 Uhr Hochamt mit Predigt. Nachmittags um Vs3 Uhr Andacht. Abends um 6 Uhr Rosenkranzandacht. Dienstag und Freitag: Abends um 6 Uhr Rosenkränze andacht. Gottesdienst in der Synagoge. Neujahrsfest, 1. Tag. Samstag den 3. October: Vorabend 580 Uhr, Morgens 7°° Uhr, Nachmittags 4°° Uhr» 2. Tag. Sonntag den 4. October: Vorabend 6°o Uhr, Morgens 7» Uhr, Nachmittags 4«° Uhr, Abends 6‘° Uhr.__ Ausverkauf in Buxkin, reine Wolle nadels. ca 140 cm brt. ä Mk. 1.75 Pf. p. Meter zu enorm reduzirten Preisen liquidiren daS vorhandene Lager und versenden jedes beliebige Quantum direct an Private. Buxkin-Fabrik-Depot Oettinger & Co., Frankfurt a. M. Muster unserer reichsten Auswahl umgehend franco. [7125 Dross-Seife m“LLLL ist in jeder Beziehung mindestens ebenso vorzüglich wie Dörings Seife: Preis: I Stück 30 Pfg., 12 Stück 3 Mark. [8214 1W Siehe Inserat. *"WI Wintermäntel von den einfachsten bis zu den elegantesten Modellen in überaus reicher 8514 Auswahl empfiehlt zu billigsten Preisen S. Wermersherm Nachfolger. 8746 TutbbanMniifl Engros «nd Detail 8510 ergebenst ein. Gerichtsvollzieher. 8765 8699 8767 8789 Renting. 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Offerten werden erbeten bis zum 10. d. Mts. an zu erfolgen. Gießen, den 1. October 1891. Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen. G n a u t h. Postkeller. Mache hiermit die ergebene Anzeige, daß ich obige Wagen, Halbverdeck, neu, leicht, abnehmbarer Bock, Den Eingang der neneu Herbst- und Winterstoffe zeigen ergebenst an Gebrüder Scheel, Köln (rechtsrh.) - Ober- hessischer Verkehr. Am 1. October d. I. tritt der Nachtrag IH zum Gütertarif für vorbezeichneten Verkehr in Kraft, welcher unter Anderen! auch einen Ausnahmetarif für Getreide u. A-, Kleie und Mühlenfabrikate enthält. Verkaufspreis 10 H. Nähere Auskunft ertheilen die Güterabfertigungsstellen. Gießen, den 28. September 1891. [8753 Großb- Direktion der Oberhessischen Eisenbahnen. Im Bieker'schen Saal, Neustadt, 55 werden Dienstag den 6. October, Nachmittags 2 Uhr, nachbenannte Möbel versteigert: 1 vollständiges Bett mit Sprungfedermatratze und dreith. Matratze, 1 neue Bettstelle, 1 gr. zweith. 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Sett.: 5 Den sicherten, Felder ge in Anwei Weisung, 1 tausch u. bIleben Quj Gieß ***\ fiert' ;u*UU« * D-rmft« üttsbaues wir *et h,j 5*g bei * Litern WNeit $e ®ie5e *«*5 fjj, H i,Un9= ’7 Herr Bürgermeister Colnot zu Krofdorf wird, nachdem Festessen Um ausreichende Verpflegung der Festtheilnehmer zu ge- Achtungsvoll Ludwig Schiente Abmarsch 2% Uhr Nachmittags. [8763 Freunde können eingeführt werden. Der Borstand. neben dem seitherigen Laden. 8612 8761 J. M. Schulhof, 8632 Nedactionr A. Echeyd«. — Druck und Verlag der Brühl'schm Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Geibel Pfarrer. zurückgenommen, da die Brunnen - Verwaltungen solche nicht wieder füllen. findet dauernde Beschäftigung bei [8757 PhilippHofmann, Heuchelheim. Samstag den 3. October: HerNeu-Abend „Wiencr Hof". [8773 Bothaipel 8b Fetry u. Wollwaaren Anna Singer ____geprüfte Lehrerin. Louis Geller, Gaftwirth. Tans-Unterricht Mein Tanzunterricht beginnt Montag den 5. October. oder Gg. 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