Rr. 53 Mittwoch den 4. März___i8M v» täglid), ewt LuSnahme bdl Montag» ®*t Metzmer 93a*m Wtn Anzeig« ipSchnttllch dreimal 6tige(egt ießemr Anzeiger chenerat-Mnzeiger. VkrnqLhriK« Ato*«mt*Uft*5 8 «er! 20 Plg. «St Wriugntah«. D»rch die Post bezöge 2 «art 60 Pfg. KeMttion, ExprSWes wb Srndtrd: f 4»(Hr«|e JtodL Ameßprecher 61. Amts- unb Anzeigeblätt für den Nreis Gieren. ^««ihme le« Anzeige« zu der Nachmittags für dm htynbai Lag erscheinenden Nummer bis vor«. 10 llhr. ■5SRHBS nrpKM0K?r«öTsr"7 Gratisbeikage: Gießener KmrlikienökLtter ’WSWB’W’ R Ale Amloncm-Hvreaux des In» «nd Laslandes «4** Anzeigen für den „Sießener Anzeiger^ eetgtge» 2lnrtliehsL» Thril. Bekanntmachung, Maul- und Klauenseuche zu Annerod und zu Trohe betreffend. Nachdem zu Annerod unter den Viehbeständen des Johannes Müller und Philipp Hammel IV., sowie zu Trohe unter dem Viehbestand des Christoph Schmidt der Ausbruch der Maul- und Klauenseuche amtlich sestgestellt worden ist, ordnen wir die Sperre über die Gehöfte der genannten Personen hierdurch an. Es gelten hiernach sür die betreffenden Besttzer die Bestimmungen unter I und für die Gemarkungen Annerod und Trohe die Bestimmungen unter II unseres Ausschreibens vom 24. Juni 1890 — Kreisblatt Nr. 146. Gießen, den 2. März 1891. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Bekanntmachung. Die Pläne gnd Verhandlungen über die neue Zutheilung der Grundstücke in den Fluren IV, V, VI, VII, VIII, X und XII der Gemarkung Saasen liegen von 7. bis 21. März I. I. auf der Großh. Bürgermeisterei Saasen zur Einsicht der Betheiligten offen. Derhandlungstagsahrt daselbst findet Sv«Stag de« 21. März L I, von Vorm. 8 Uhr an, statt. In derselben find alle auf die neue Zuthellung bezüglichen Anträge, sowie auch etwaige Wünsche bezüglich des noch zuzuthellenden Restes der Gemarkung Saasen bei Meldung späterer Nichtberücksichtigung vorzubringen. Die Ueberweisung der neuen Grundstücke zur einstweiligen Benutzung, jedoch vorbehältlich etwaiger noch nothwendig werdenden Aenderungen, soll Sam-tag den 28. März I. I., von Vorm. 8 Uhr an, an Ort und Stelle erfolgen. Der Anfang wird an der Ge- markungsgrenze von Lindenstruth von der Staatsstraße aus erfolgen. Gleichzeitig wird zur Kenntniß der Betheiligten gebracht, daß die neue Zuthellung des Restes der Gemarkung noch im Herbste dieses Jahres nach vollzogener Ernte stattfinden und daß eine Vergütung für Aussaat, Dung, u. s. w. nickt erfolgen soll, weshalb empfohlen wird, dergleichen Aufw?nMmgen bis nach dem Vollzüge der Ueberweisunff der neuen Grundstücke zu unterlassen. Darmstadt, den 25. Februar 1891. Der Vollzugscommiffär: Nover, Regierungsrath. j 'iw1-* ■wunwfiiiiw'"" .......... i.:: ,"iimiiiniir_'~-~T:.i--------~~.~:rirj ujj Aertefte Nach richten. Wolffs telegraphisches Eorrespondmz-Bureau. Berlin, 2. März. Die Budgetcommissio» des Reichstags hat ihre Arbeiten heute beendigt. Die Erwerbung eines Dienstgebäudes für das Obercommando der Marine in Berlin wurde nachträglich genehmigt. Beim Etat des allgemeinen Pensionsfonds wurde die schnelle Steigerung desselben besprochen. Betreffs der Abzüge von den Pensionen im Falle der Wiederanstellung Pensionirter wurde mitgetheilt, daß ein Gesetzentwurf in Vorbereitung begriffen ist, der umfassende Aenderungen des Pensionsgesetzes enthalten wird. Würde kein Abzug der Pension mehr stattfinden, so müßte dies nach der Erklärung des Generallieutenants v. Spitz im Reich für die Unterklassen S1/2 Millionen, für Offiziere 500 000 Mk. kosten. Die Novelle soll sich auf alle in dieser Hinsicht aufgetauchten Fragen, auch auf Anrechnung der Militärdienstzeit im Civildienst, erstrecken. Berlin, 2. März. Den „Berl. Polit. Nachr." zufolge wird in allernächster Zeit eine Kundgebung erfolgen, welche die über die Stellung der Regierung in der Arbeiterfrage erregten Jrrthümer in bündigster Weise beseitigen und klarstellen soll, daß die Ziele der jetzigen Bergarbeiterbewegung mit ihrer internationalen socialistischen Richtung, weit entfernt davon, den Kaiserlichen Kundgebungen zu entsprechen, sich in directestem Widerspruch mit denselben befinden und die Regierung daher nöthigen, mit aller Energie gegen diese Bestrebungen Front zu machen. Berlin, 2. März. Der ,,Reichsanzeiger" meldet: Nachrichten aus Chile zufolge ist die dortige Regierung entschlossen, die Zufuhr von Waffen, Munition und sonstigen Kriegsbedürfnissen an Aufständische unter allen Umständen zu verhindern. Deutsche Rheder und sonstige Interessenten können nur dringend gewarnt werden, derartige Sendungen nach Chile zu verschiffen, so lange die Verhältnisse daselbst so unsicher sind. Berlin, 2. März. Zu dem morgigen Diner beim Staatsminister v. B ö t t i ch e r, welchem voraussichtlich auch der Kaiser beiwohnen wird, sind geladen: Caprivi, Ober- ceremonienmeister Eulenburg, Minister Berlepsch, Miquel, die Staatssecretäre Marschall und Bosse, der Ches des Civil- cabinets Lucanus, Unterstaatssecretär Rottenburg, Director im Reichsamt des Innern Nieberding, Ministerialdirector Bötticher, die Präsidenten und Vicepräsidenten des Reichstags und Landtags, die Abgeordneten Manteuffel, Helldorff, Kleist, Klemm, Wichmann, Zorn von Bulach, Graf Behr, Kardorff, Windthorst, Huene, Wendt, Bennigsen Hammacher, Gneist, Kropatschek, Douglas rc. Halle, 2. März. In der Stichwahl im Reichstagswahlkreis Sonneberg wurde der freisinnige Dr. Witte mit erheblicher Majorität gegen den Socialisten Reißhaus gewählt. Metz, 2. März. Die für Mittwoch angesetzte französische Vorstellung mußte abgesagt werden, weil die seit Einführung der Paßmilderung zugelassene Truppe aus Nancy fortan nicht ohne Paß über die Grenze hierher kommen darf. Paris, 2. März.' Uuterrichteterseits wird hinsichtlich der Unterstellungen einzelner Blätter bemerkt, es sei nunmehr constatirt, daß die Regierung eine Besichtigung des Versailler Schlosses seitens der Kaiserin Friedrich erwartete und Vorbereitungen hierfür traf, als in der Umgebung der Kaiserin von einer Absicht der letzteren, Versailles zu besuchen, .noch nichts bekannt war. — Die „Liberty", die Ursachen der jüngsten Agitationen beleuchtend, fragt, wie die formell ausgelösten Patriotenliga in den letzten Tagen eine Rolle spielen konnte- durch die ihr bewiesene Toleranz ermuthigt, werde dieselbe eines Tages einen furchtbaren Zwischenfall provoziren, den gut zu machen es dann zu spät sein werde. Gestern habe man den Schreiern anläßlich der Thermidor-Affaire nachgegeben, heute schweige man angesichts der Demonstrationen sogenannter Patrioten. Heiße das regieren und Gesetz und Ordnung vertheidigen? Madrid, 2. März. Die Botschaft der Königin-Regentin zur Eröffnung der Cortes kündigt den Erlaß einer Amnestie für politische Vergehen an. Ferner wird darin gesagt, die Beziehungen Spaniens zu allen Staaten seien freundschaftliche,- die neue Regierung Brasiliens sei von Spanien anerkannt und die Unterhandlungen mit Frankreich in herzlichem und freundschaftlichen Sinne fortgesetzt worden; auch die Beziehungen zum heiligen Stuhle wären die innigsten, wie dies den Gefühlen der Katholiken entspreche. Die Reclamationen an den Kaiser von Marokko hätten guten Erfolg. Schließlich kündigt die Botschaft die Kündigung der Handelsverträge, eine Reform des Strafgesetzbuches, dir Einführung des obligatorischen Militärunterrichts, Herabminderung der Ausgaben und Consolidirung der schwebenden Schuld angesichts der Höhe derselben an. Newyork, 2. März. (Meldung des Bureau Reuter.) In der chilenischen Hafenstadt Jquique ist die Ruhe wieder hergestellt. Die Geschäfte haben den Betrieb wieder ausgenommen. totales Mitö provinzielles, Gießen, 3. März. — Don der Universität. Herr Prof. Müller hat einen Rus der theologischen Facultät in Breslau erhalten und angenommen. An seiner Stelle ist zum Ordinarius Herr Prof. Dr. Krüger ausersehen, der seiner schon gemeldeten Berufung als außerordentlicher Professor nach Göttingen nicht Folge leisten wird. a. Donnerstag den 26. Februar, Abends 7 Uhr, fand dahier ein großartiger Fackelzug statt. — Herr Geh. Medicinal- rath Professor Dr. Eckhard verläßt mit dem Schluffe des Semesters den Lehrstuhl der Anatomie, wird aber auch für die Zukunft die Stelle des Professors der Physiologie beibehalten. Bei Gelegenheit seines Scheidens aus einer Stellung, die er theils als Prosector, meist als Professor über vier Jahrzehnte innegehabt hatte, bereiteten ihm eine größere Zahl seiner früheren und jetzigen Schüler eine stattliche Ovation, die von der großen Anhänglichkeit, Dankbarkeit und Verehrung derselben ein würdiges Zeugniß ablegte. Zahlreiche ältere Schüler, darunter Professoren und Medi- cinalräthe — alle Fackeln tragend — eröffneten den Zug, dem das Mufikcorps unseres Infanterieregiments vorausging und an welchem nicht allein die Mediciner, sondern auch zahlreiche Vertreter aller übrigen Facultäten und fast alle hiesigen Korporationen mit fliegenden Fahnen theilnahmen. Einer von den älteren Herren, Dr. Baur, brachte nach gedrängter, markiger Rede, in welcher dem Gefeierten der Dank die Verehrung seiner Schüler dargebracht wurden und der Wunsch, daß er noch viele Jahre als Lehrer der Physiologie, ein leuchtender Stern am wiffenschastlichen Himmel, strahlen möchte, ein kräftiges Hoch aus und Herr Eckhard antwortete, tief ergriffen von den hohen Beweisen der Dankbarkeit feiner Schüler, und brachte ein Hoch den Studenten, ans deren Mitte ein Vertreter der jüngeren Schüler noch weit kurzer Rede die Feier schloß. Das Ganze machte den Eindruck eines wohlgelungenen prächtigen Festes, begünstigt von dem herrlichsten Wetter. Einsender dieser Zeilen schließt fich dem Wunsche des Festredners an: „Möge Herr Geh. Medi- cinalrath Pros. Dr. Eckhard noch viel»-Jahre in dem ihm noch bleibenden Fache ein thätiger Mitarbeiter sein, — in dem Fache, in welchem er in seinem Vaterlande und über die Grenzen desselben hinaus so viele Jahre schon als hochberühmte Größe gearbeitet hat." — Dem anläßlich der Rekruteuvorstellung hier weilenden Herrn General von Obernitz wurde heute Morgen vin der hiesigen Regimentsmusik ein Ständchen gebracht. — Wie wir aus Bekanntenkreisen erfahren, wird unser Stadt-Fernsprechnetz durch neue Anschlüsse demnächst eine schöne Erweiterung erfahren,- so viel uns mitgetheilt wurde, haben fich angemeldet die Firmen Gg. PH. Fillmaun, Joh. Fischer, C. Hettler, C. Huhn, C. G. Kleinhenn, Ed. Lind, Eberh- Metzger, W. Reiber, N. Rosenthal. Weitere Firmen find noch in Aussicht, haben jedoch noch keine definitive Erklärung abgegeben. — Das Interesse der Stadt Gießen an der Erhaltnng de8 „alten Regierungsgebäudes" am Kanzleiberge wird es rechtfertigen, wenn wir die in einer der letzten Sitzungen der zweiten Ständekammer diesbezüglich gehaltene Rede des Abg. Freiherrn von Nordeck zur Rabenau ausführlich wiedergeben. Sie lautet: „Ich möchte fragen, welche Stellung die Erste Kammer zu dem Antrag genommen hat, den der Ausschuß hier gestellt hat. Das hier in Rede stehende alte Baudenkmal stammt her circa aus dem Jahre 1000. Es ist im Jahre 1264 noch in den Händen der Landgrafen von Tübingen gewesen, 1265 ist es von dem Landgrafen Heinrich I. von Hessen erworben worden. Der ist da eingezogen, und an diese Erwerbung schließt sich die Gründung der Stadt Gießen an. Die Landgrafen haben oft da residirt, namentlich auch Philipp der Großmüthige und der große Astronom Wilhelm von Hessen. Später ist es theilweise zur Wohnung der Stadthalters geworden. Aus den 30er Jahren erinnere ich mich noch, daß unten die Regierung von Oberheffen war und oben das Landgericht. Nachher kam das Militair hinein, und dadurch kam es, daß das Schloß in einen ruinöse» Zustand des Verfalls gerathen ist, der sich kaum beschreiben, läßt. Jetzt ist auch die Unterhaltung mehr als mangelhaft, überall sind die Fenster eingeworfen,- es sind architektonische Mißhandlungen damit vorgenommen worden, die vom ästhetischen Standpunkt unqualificirbar sind. Es knüpft sich an dieses alte Gebäude ein hohes historisches Interesse, namentlich für Gießen und Oberhessen. Auf dem XXVI. Landtage im Jahre 1888 kam der Gegenstand in der Ersten Kammer ausführlich zur Sprache und ist in Zweiter Kammer tx ähnlicher Weise besprochen worden. Da sagte der Kanzler der Landesuniversität Professor Dr. Gareis in der Erste» Kammer: „Im culturhistorischen, historischen und patriotische» Jntereffe müffe er es befürworten, daß dieses Gebäude erhalten bleibe. Daffelbe stamme aus dem 12. Jahrhundert; sein Thurm sei ein Symbol von Gießen und werde in den ältesten Abbildungen der Stadt erblickt. Vorübergehend sei eine berühmte Sternwarte darin gewesen. Es könnte zu einem historischen Mittelpunkt von Gießen, Oberhessen, ja der ganzen Landgrasschaft gemacht werden. Den Abbruch solle man jedenfalls vermeiden. Die Herstellungskosten, gerade für die älteren Theile seien gering, und er wisse, daß sich Vereine dazu erboten hätten, das Gebäude gegen eine Miethquote zu benutzen." Ministerialpräsident Wirklicher Geheimrath W e b e r, Exc.: „Die Nichtbewilligung werde von der Großh. Regierung nicht als Aufforderung, oder gar als Zwang betrachtet, das Gebäude nunmehr niederzulegen oder zu veräußern. Die Abtragungskosten seien auch erheblich. Der Posten sei noch nicht ganz reif und die Frage habe bis jetzt noch nicht ihre Lösung gefunden." Das waren die damaligen Verhandlungen in Erster Kammer. Jetzt kommt der Ausschuß zu einem Resultat, was vielleicht nicht ganz consequent ist. — Er sagt, die von der Regierung zum Abbruch verlangte« 9000 Mk. wollen wir nicht bewilligen, — was ge 1 ichehe» fol, darüber schweigt er. Ja, de» Abbruch glaube i W, will eigentlich Niemand. Man würde eS gewiffermaheu < als ei»e historische Barbarei betrachten, wenn man dieses Ölte Gebäude, was in seinen Grundbestandtheilen noch aus der Zeit seiner ersten Erbauung erhalten ist, niederlegen wsllte. Meine Herren, im Jahre 1865 hat man in Gießen drn Einzug des Landgrafen Heinrich I. von Hessen, der 1265 in dieses Schloß einzog, und das 600jährige Jubiläum der Gründung der Stadt Gießen gefeiert, und jetzt wollen Vie dieses selbe Gebäude, von dem damals die Gründung der Stadt Gießen ausgegangen, abbrechen. Das würde doch eine historische Barbarei sein. Der Ausschuß will es auch nicht abgebrochen haben, sagt aber nicht, was damit geschehen sell. Aber es ist in einem Zustand, der wahrhaft scandalös ist. Die Fenster sind eingeworfen, das Dach ist theilweise eingefallen. Was soll nun mit dem Gebäude geschehen? Es »uß endlich ein Entschluß gefaßt werden, ich meine, das höchste Interesse an der Erhaltung des Gebäudes hat wohl die regierende Familie. Ich meine also, man sollte in erster Linie bei Sr. Königl. Hoheit die Anfrage stellen, ob er dieses historische Interesse, wie ich es oben dargeftellt habe, ex dem Gebäude nimmt. Wäre das der Fall, so würde eS Aufgabe der Regierung sein, den Ständen eine weitere Vorlage über das Gebäude und seine Erhaltung zu machen. Würde ein derartiges Interesse sich nicht Herausstellen, so würde es in anderer Art zu verwenden sein, etwa in der Art wie es früher verwendet wurde, zu Wohnungen, etwa des ersten Verwaltungsbeamten- oder wenn man das nicht will, so würde es vielleicht dem historischen Verein von Oberhessen zu übergeben sein, um dessen Sammlungen dort mrfzuftellen, oder zur Aufbewahrung werthvoller Acten, die eben in schlechten Localen verfaulen. Das sind alles Möglichkeiten, die aber voraussetze», daß bald etwas geschieht, »w das Schloß nicht noch weiter verfallen zu lassen. Das Hans ist in einem Zustande, daß, wenn es einem Privat- wanne gehörte, jedenfalls die Polizei einschreiten würde. Ich möchte mir nochmals die Anfrage an den Herrn Referenten des Ausschusses erlauben, wie sich die Erste Kammer zu dem Gegenstand verhält. — Der „Geigerkönig" Professor August Wilhelmj, welchen wir demnächst die seltene, wohl kaum je wiederkehrende Gelegenheit haben werden, in unserer Stadt zu hören, gab Anfangs Februar zwei Concerte in Budapest, welche vor ausverkauftem Saale stattsanden und in welchem das großartige, unvergleichliche Spiel des Meisters einen solchen Enthusiasmus erregte, wie er — nach dem einstimmigen Urtheil der Budapester Zeitungen — noch nicht daselbst erlebt worden ist. Bon den zahlreichen, sich in Lobeserhebungen für den Meister Lberbietenden Zeitungen der ungarischen Hauptstadt lassen wir hier die Stimme des Neuen Pester Journals Nr. 38 von Dienstag den 8. Februar 1887 wortgetreu folgen: „Concert Wilhelmj. Für das reisige Künstlerthum ist Budapest gewiß nicht die Stadt, die „außer der Tour" liegt, alle die großen Sterne, die über den europäischen Kunsthimmel in den letzten zwanzig Jahren gezogen, sie haben auch »»seren Meridian passirt. Um so seltsamer, daß ein Künstler Allerersten Ranges, wie es August Wilhelmj ist, der seit einem Vierteljahrhundert mit seiner Zaubergeige den Continent durchwandert, nicht den Weg in die ungarische Hauptstadt gefunden. Wer ihn heute spielen gehört, ist um eine entzückende Erinnerung reicher, wer ihn erst heute spielen gehört, wird das Bedauern nicht unterdrücken können, daß Wilhelmj so spät zu uns gekommen. Spät, aber nicht zu spät, denn in seiner vollen, ausgereisten Männlichkeit, in feiner abgeklärten Meisterschaft haben wir heute Wilhelmj kennen gelernt, und noch ganz erfüllt von dem Zauber seines Spieles, gestehen wir die Unzulänglichkeit der Feder ein, welche Buchstaben an Buchstaben reihen soll, um die merkwürdigen Klänge in Worte umzusetzen. Man fragt bei einem Geiger vor Allem: Wie ist sein Ton? Man kann bei Wilhelmj dieses Wort nicht in die Einzahl setzen, denn zu sage», daß sein Ton mächtig ist, hieße nur eine Facette von den ungezählten funkelnden herausgreifen, aus denen dieses wunderbare Spiel sich zusammensetzt. Jetzt voll, breit, markig, bis zum gewaltigen Brausen anschwellend, wird fein „Ton" im nächsten Augenblicke zum lieblichsten Silberklang,- hier zart und duftig, dort von strotzender Ueppigkeit, hier hell «usjauchzend, dort leise verschluchzend, hier von der Mächtigkeit des Violoncells, dort süß hingehauchter Flötenton, bald Lberquellend von tiefster Empfindung, die uns rührt und aus Innerste greift, bald in wuchtigen, wild leidenschaftlichen Aeeorden daherrasend, als hätte sich diese Geige verzehnfacht. And das Alles mit einer unfehlbaren, glockenreinen Jntonaton, die den Hörer in wohlthuendste Sorglosigkeit wiegt, mit einer Technik, die alles Materielle abgestreift und mit einer edlen, Abgeklärten Ruhe, die uns in dem Künstler auch den Menschen bewundern läßt. Dem Budapester Concertpublikum wird im Auslande vornehme Kühlheit vorgeworfen, ein Vorwurf, der bei näherem Besehen sein Gegentheil ist. Nein, wir erwärmen »nS für die Mittelmäßigkeit nicht, wie anders, wir schaffen keine eingebildeten Werthe, wir erheben nicht in falscher Begeisterung das Halbtalent zum Genie, unser Publikum ist nicht sauguinisch, es ist kühl gegen Jene, die eben nicht erwärmen. Wer aber heute die unzähligen Applausstürme gehört, die durch den großen Redoutensaal gerauscht, wird zu- geftehen, daß daffelbe Publikum auch seine vollen Ehren, die es zu vergeben hat, Demjenigen ertheilt, der sich ihrer werth erweist. Wie auf eine geheim ausgegebene Ordre erscholl einmithig und mit elementarer Gewalt der Beifall gleich nach bem ersten Satze des Beethoven'schen Concertes und wiederholte sich mit derselben Begeisterung nach jeder Nummer, die ber geniale Künstler vortrug. Er spielte außerdem eine Parfifal-Paraphrase und eine Polacca eigener Compositio», dazwischen zwei Zugaben, deren eine, das Ave Maria von Schubert, ein märchenhaftes Singe» war. Sem Partner am Elavier, Herr R. Nieman», erwies sich als ein fei»- sthliger Begleiter der Geigenstücke und als vorzüglicher Pianist i» den Solopiäcen, unter denen besonders die Tarantella von Liszt und der „Feuerzauber" aus der „Walküre" lebhaften Beifall fanden. Der Saal war von der Crome der Gesellschaft dicht gefüllt." Wir sehen also einem musikalischen Ereignisse entgegen, wie wir ein solches in unserer Stadt sobald nicht wieder erleben werden und es sollte Niemand den Besuch des Wilhelmj-ConcerteS versäumen. — Gießener Theater Verein. Der dritte Theaterabend wird dem von allen Seiten so begehrten ersten Schauspiel gehören- dem Vorstand ist es, nach Ueberwindung mannigfacher Schwierigkeiten, gelungen, den 19. März als Spielabend festzusetzen- die Wahl ist auf GoethesJphigenie in Tauris gefallen. Wir zweifeln nicht, daß jeder Theaterfreund diesen Beschluß mit Freuden begrüßen wird; auch der letzte Zweifler dürste nun wohl daA Streben des Vorstandes erkennen und anerkennen, nachdem er die wiederholt so unglücklich citirtePhrase „von derKunst mit der sinnenden Stirn" legalisirte. Es verlangt wohl Niemand von uns, diesem jedem Gebildeten bekannten Drama einen Empfehlungsbrief auszustellen, wir gehen daher gleich zur Darstellung über und sind hierbei in der glücklichen Lage, berichten zu können, daß Fräulein Fr a n k, die Heroin des Frankfurter Theaters, für die Titelrolle gewonnen ist und ihre Partner der vorzüglichen Künstlerin ebenbürtige Mitglieder derselben Bühne sind. Ein genaues Personen-Verzeichniß, sowie weitere Einzelheiten bringen wir in kürzester Zeit. Aufrichtig freuen wir uns, ohne die Beschwerden einer Reise, ein klassisches Meisterwerk in vollendeter Darstellung genießen zu können und sind sicher, dieser Genugthuung aller- wärts zu begegnen. — Am Samstag sand in D a r m st a d t die Generalversammlung des Kunstvereins für das Großherzogthum Hessen statt. Die Mitgliederzahl des Vereins betrug im abgelaufenen Geschäftsjahre 989 mit 1035 Anteilscheinen, davon 404 in Darmstadt, 234 in Offenbach, 185 in Mainz, 94 in Worms und 72 in Gießen. Die Rechnung schließt mit 15 595 Mk. Einnahme und 12263 Mk. Ausgabe. Für den Fond zum Ankäufe von Kunstwerken für den Verein wurden 4616 Mk. verwendet. Von den verloosten 19 Oelgemälden und 22 Kupferstichen fielen 18 aus Darmstadt, 11 aus Offenbach, 6 aus Mainz, 4 auf Gießen und 3 aus Worms. Der seitherige Vorstand wurde zum größten Theile wiedergewählt, neugewählt wurden die Herren Dr. Dietz, Major von Heyl, sowie Herr Geh. Hofrath Streng in Gießen. — Samstag Abend fand im „Solmser Hof" die jährliche Generalversammlung des hiesigen Sanitätsvereins statt. Dieselbe war sehr zahlreich besucht, wohl infolge der vom Vorstande beantragten und auch angenommenen Statutenänderung. Diese Aenderung besteht darin, daß in Zukunft nur Personen ausgenommen werden, deren jährliches Einkommen 2000 Mk. nicht übersteigt. Der stetig wachsende Mitgliederstand, sowie der Kassenbestand befriedigten vollständig. Dem Vereine stehen z. Z. drei tüchtige Aerzte zur Verfügung und kann dieses Institut nicht genug empfohlen werden. Das Eintrittsgeld beträgt nur 30 Pfg., der wöchentliche Beitrag 13 Pfg. - außerdem gewähren die Apotheken und Drogenhandlungen 10 pCt. Ermäßigung auf Medicamente und medi- cinische Weine. — Zur Uebernahme des mittelrheiuischeu Turnfestes im Jahre 1892 (das diesjährige findet bekanntlich in Hanau statt) haben sich die vereinigten Mainzer Turnvereine bereit erklärt. In Bewerbung mir Mainz tritt noch Kreuznach. Grimberg, 28. Februar. In dem benachbarten Dorfe Lindenstruth fand man am vergangenen Mittwoch Morgen in dem unmittelbar am Dorfe vorbeifließenden Bache die Leiche des dortigen Straßenwartes, eines schon bejahrten Mannes. D. Z. 8. Biüingen, 1. März. Heute sand dahier eine Versammlung von Mitgliedern der hier und in der Umgegend bestehenden Bauernvereine statt, wobei etwa 17 Vereine vertreten waren. Es wurde unter Anderem beschlossen, Herrn Laudwirthschaftslehrer Dr. Ullmann in Büdingen zu ersuchen, den Mitgliedern dieser Vereine demnächst im „Solmser Hof" zu Hungen einen Vortrag über „Sommerweizen und bie Anwendung über Chilisalpeter" zu halten. x Ober-Mockstadt, 1. März. Ein hiesiger Landwirth hatte ein hochträchtiges Pferd. Dasselbe brach dieser Tage em Bein- um aber das junge Füllchen zu retten, wurde die Mutter geschlagen und das junge Leben durch einen raschen operativen Eingriff von der Mutter entfernt. Die Operation gelang vollständig. Das junge Füllchen befindet sich bis jetzt ganz wohl und munter. Unser neuer Kreisthierarzt, Herr Dr. Schmidt in Nidda, hat dieses Kunststück fertig gebracht. Lingesandt. Götzen, 2. Marr. Nus sicherer Quelle vernehmen wir, daß die Petitionen zu Gu»sten der Linie Londorf-Gießen in den allermeisten der bethetltgten Landgemeinden sehr zahlreiche Unterschriften gefunden haben, so daß man wohl sagen und erwarten kann, daß auch die Gemetndeoorstände in vollem Etnoerständniß mit der von ihnen vertretenen Einwohnerschaft den großen Werth einer dirccten Verbindung mit Gießen richtig erkennen und auch bereit find, mit allen Mitteln für die Verwirklichung dieses Projects einzu'.reten. ES wäre aber sehr zu wünschen, daß alle dabei in Betracht kommenden Landgemeinden ihr Interesse an dieser für sie so wichtigen Lebensfrage gleichmäßig bek»ndeten und insofern erscheint es nicht recht verständlich, warum die Orte Treis und Allendorf a. d. Lumda stch jetzt noch zurückhaltend zeigen, als ob ihnen bei der Ausführung der Linie Londorf-Gießen nur Nachtheile erwachsen könnten, während doch gerade diese Orte einen dtrecten Bahnverkehr mit der Pro- vtnzialhauptstadt, zu welcher sie hinsichtlich der Gerichtsbarkeit, der Garnison, der Verwaltungsbehörden und aller geschäftlichen Ver- hältniffe in den innigsten Beziehungen stehen — dem Umweg über Lollar vorziehen müßten. Zu unserer hessischen Staatsregierung und den Landständen darf «an daS Vertrauen hegen, daß Beide in richtiger Würdigung aller Lerhältniffe de« Projeet Londorf-Gießen Genehmigung ertheilen werde», weil solche anerkennen müßen, daß nur damit den Interessen der ftaglichen LandeSthelle am Besten gedient sein kann, wahrend die A»ie Londorf-Lollar mehr dem Einzelnen als der steuerzahlenden Gefammtheit, welche doch hier ausschlaggebend sein muß, zu Gute käme. Möchten doch auch die bis jetzt noch zurückgebliebenen Landgemeinden und beten berufene Vertreter erkennen, daß hier nicht einseitiger Local-Patriotismus vorherrschen darf, sonder» vielmehr ein großes gemeinsames Ziel ins Auge gefaßt roerbcn muß, dessen Erreichung allen Betheiligten nur zum Vorthell gereichen kann. Seh. Ans de» Lrr«rd»thale, 2. März. Nr. 45 des „Gießener Anzeiger" brachte eine Notiz, wonach in der Gießener Stadtverordnetenversammlung nachträglich beschlossen worben sei, bei der Großherzogltchen Staatsregierung dahin zu wirken, daß der von den Landständen bereits definitiv genehmigte Ba» einer Nebenbahn Londorf-Lollar in Fortsetzung der Bahn Grünberg-Lonborf rückgängig gemacht und dafür eine Nebenbahn Londorf-Gießen, die Orte Alten-Buseck und Wieseck berührend, mit Haltestelle im Nordende von Gießen, erbaut werde. Dieses neue Project widerstreitet geradezu in allen Punkten denjenigen Gründen, welche für die Genehmigung der Linie Londorf- Lollar ausschlaggebend waren und muß dm Interessen der Bewohner des Lumdathales direct -uryiderlaufen. Man stand s. Zt. vor der Frage, wie dieses am Bestm und Billigstm erschloffm werdm könnte, wie ihm aufzuhelfm sei und konnte naturgemäß zu keinem anderen Resultate gelangen, als zu dem des Baues einer möglichst kurzen, dem Thale und Flußbette der Lumda folgmdm Bahnlinie Londors-Lollar, behufs Anschluß an die großen Verkehrsadern der Main-Weser- und Oberhessischen Bahn. Die Naturschätze des Thales würden durch diese billige Transportstraße aufgeschlossm werden und der Export von Stein, Holz und Erz auf billigste Weise ermöglicht, sowie Arbeitsgelegenheit für die Bewohner geschaffen. Dem verhältnißmäßig nicht unbedeutenden Güterverkehre gegen- über — der wohl erwogen war — kommt der Personenverkehr immer erst in zweiter Linie in Betracht, doch hat derselbe nach Lollar Seitens des Lumdathales eine jedenfalls vermehrte Bedeutung, da bet der beabstchtigten Abzweigung von Treis über dm mächtigen, im Hangelstetn auslaufenden, basaltischen, das Lumda- und Wieseck- Thal scheidenden Höhenzuge die Orte Mainzlar und Daubringm bei Seite geschobm werden. Welche Bedeutung und Folgen diese nur mit ganz erheblicher Steigung ausführbare Abzweigung für dm Güterverkehr hat, wie derselbe erschwert, verlangsamt und wie erheblich er vertheuert wird, sei hier ganz besonders hervorgehoben. — Um dem Lahnthale nicht zu nahe zu kommen, die Orte Altenbuseck (nahe dem Bahnhof Großenbuseck) und Wieseck zu erreichen, schwankt das neue Project weit links ab und erreicht nach ungefährem Ueberschlage mit einer Verlängerung von ca. 30pEt. gegen die gmehmigte Bahn nach Lollar, das Nordende der Stadt Gießen, wo ein neuer Bahnhof mit Verbindung auf dm bestehmdm zu errichten sein würde. — Wer diese neue Haltestelle, die unter recht ungünstigen Terratn- verhältnisfen ins Leben treten würde, Herstellen würde, ist wohl noch nicht eruirt. Ueber Lollar dagegen ist bei den bereits bestehenden Verbinduugm — unterstützt durch vier Omnibuszüge — der Verkehr bereits jetzt ein sehr lebhafter und für den Ferne-Verkehr über Gießen hinaus, der einzig richtige. Die z. Zt. schon fühlbare Ueberlastung detz Gießener Bahnhofs sprach edmfalls für Einmündung in Lollar, woselbst btrectcr Anschluß an die Berltn-Coblmzer Bahn besteht. Kurz resumirt stellt sich das genehmigte Project zu dem neuen hier Thalbahn, dort Gebirgsbahn; hier wenige Kilometer, dort viel längere Linie mit entsprechenden sehr großen Kostm; hier Anschluß an zwei Vollbahnen mit vorhandenem Terrain, dort mit der Main- Weser-Bahn fast parallel laufende Linie nach bereits überlasteter Endstation. Wer die bedeutmdm Mehrkostm aufzubringen bereit wäre, darüber verlautet bislang weder etwas von Seiten Gießener Interessenten, noch ist dies aus der betr. Notiz ersichtlich, während bei der genehmigten billigeren Linie bedeutende Zuschüsse von Privatm zum Grunderwerb zugesichert sind: aber auch nur für diese und selbstredend nicht für anderweitige Projecte. Abgesehen davon dürften die Kammern der jetzt erst ins ßeben getretenen Agitation keinerlei Folge mehr geben, sondern es ist bei diesem Schwanken der Ansichten und Wünsche nur zu befürchten, daß durch das Befürworten des neuen Projectes bet der Staatsregierung nur das erreicht werdm könnte, nämlich daß die Fortsetzung der Linie Grünberg-Londorf, über Londorf hinaus, verschoben wird; denn daß eine zweite Verbindung zwischen Grünberg und Gießm mit solcheüi außerordentlichen Umwege genehmigt würde, ist doch wohl kaum anzunehmm. Wir haben daher das Vertrauen zu der Staatsregierung, baß einmal anerkannte und berücksichtigte Interessen nicht wieder zu Gunsten später aufgetauchter Wünsche zurückgesetzt werden, sondern daß der Bau ber genehmigten Linie alsbald, wie beschlossm, mit der Bahn Grüaberg-Londorf ausgeführt resp. durchgebaut wirb. Burkin, reine Wolle, nadelfertig, ca* 140 cm breit ä Mk. 1.95 Pfg. per Meter versenden direct jedes beliebige Quantum Buxktn-Fabrik-D^pöt Oettinger & Co., Frankfurt a. M. Muster-Auswahl umgehend franco. 1047 — Pfarrer, Lehrer, Gutsbesitzer, Beamte rc. rauchen seit Jahren HoklLnb. Tabak von B. Becker in Seesen a. Harz 10 Pfd. fco. 8 Mk. mit stets gleich. Behagen. 1006 Verkehr, Land« und Volksrvirthschaft. Gieße«, 3. März. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. JL 0,80—0,90, Hühnereier 1 St. 5-6, 2 St. - H, Enteneier 1 St. 7 - 2 St. - H, Käse pr. St. 5—8 Käsematte pr. St. 3 Erbsen or. Liter 19 4, Linsen pr. Liter 30 H, Tauben pr. Paar ja 0,60—0,70, Hühner pr. Stück ja 1,20—1.50, Hahnen pr. St- ** 1,30—1,70, Enten pr. Stück ja 2,00-2,30, Ochsenfleisch pr. Pfd 70—74 A, Kuh- und Rindfleisch 60—64 H, Schweinefleisch 60—70 H, HammAfleisch 50—70 Kalbfleisch 60--4/ Kartoffeln pr. 100 Kilo ja 7,00—7,50, Weißkraut pr- St. 3—7 4, Zwiebeln ver Centner ja 6,50—7,50, Milch per ßtter 12-18 4, Gänseeier 12 S. Hungen, 2. März. Vieh- und Krämermarkt. Heute fand dahier der erste Markt dieses Jahres, der sogen. „Frühjahrs- Markt" statt. Derselbe wurde etwas früher als in sonstigen Jahren abgehalten. Auf dem des Morgens ftaitgefundmen Viehmarkte war eine ziemliche Anzahl Schweine (Ferkel und Läufer) aufgetrtebm. Die Preise waren keine sonderlich hohen, dennoch war der Handel kein reger zu nennen. Läufer wurden wenig begehrt: von dm aufgetriebenen wurden wenige verkauft, in mancher Heerde nicht ein Stück. Die günstigen Aartoffelpreise (hier wird das Malter mit 6 bis 7 Mk. bezahlt) scheinen bei vielen Landwirthm die Kasflust zu vermindern. Bezahlt wurde das Paar Ferkel mit 25 bis 40 Mk., Läufer kosteten 40 dis 60 Mk. und böher, je nach Alter und Qualttät. Der des Nachmittags stattgehabte Krämermarkt war ziemlich besucht. Der nächfie Markt wird am 27. April abgehalten werden. Promeuadeu-Coucert Mittwoch den 4. März. Programm: 1) Französische Lustspiel-Ouverture v. Keler-Bela, 2) Hochzeitsmarsch und Brautgesang (Romeo und Julie) v. Gounod, 3) Am Neckarstrand! Walzer v. Millöcker, 4) Jntroduction und Brautchor a. d. Op. Lohengrin, v. Wagner, 5) Farinelli- Marsch v. Zumpe. Bettfedern ' und _ Daunen empfehlen in grStzter AuSwahl*zu d-n billigsten Preisen. [1468 C. Röhr &^Co, Portland -Cement von der Mannheimer Cementfabrik, zu den besten deutschen Marken gehörig, hält in Säcken und in Gaffern stets aus Lager 1648] Earl Lenket, Wollthorstrafie. ^Mr foaWIl mitt, fieftele J W AolK. Kalt. Ms- ä Centn er >L 24.— ^tmSarger O£ä(e k Ctr. JC 23 — Aotff. Edamer Fräse L Zentner JC 30 — ab hier gegen Nach nähme empfiehlt Julius Werner, ünlmüllstrr i. H. • 10 Pfund-Probepostcolli JL 3 40 und JC 3 30 und M. 4.— portofrei. Bekanntmachung. : Holz-Versteigerung Lom 10. bi» 20. lsd. MtS. werden 800 Lcmdwehrleute zu einer Nebung eingezogen und In hiesiger Laserne untergebracht, für welche Aann- schäften de« Dienststande« in hiesiger Stadt ohne Verpflegung einquartiert »«de« srllen. G« werden daher alle diejenigen Einwohner der Stadt Gießen, welche Lust tragen, zu der festgesetzten Vergütung von 50 H pro Tag, solche Ein-! guattienmg zu nehmen, ausgesordert, die« bi« längsten« nächsten Donnerstag Vormittag« 10 Uhr auf dem Bürgermeistereibüreau anzuzeigen. Gießen, den 2. März 1891. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 1957 Holzversteigerung in der fürstlichen Oberförsterei Kch. G«n4t«g, de« 1. März, Vormittag- S Uhr, im District Grlesberg: 113 rm Kiefern-Reisholz in Schichthaufen; 3 Fichtenstämme — 0,61 fm; ■ 528 Fichen-Derb- und Reisstangen — 6,68 fm. — Zusammenkunjt d«M Teich. im Gießener Stadtwalde. Montag den 9, März 1891, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde in den Districten Samengrube, alte Viehweide und Tanne nachverzeichnete« Holz versteigert werden: A Bau-, Werk- und Nutzholz. 1 Eichenstamm mit 1,28 Festm., 272 Fichtenstämme „ 88,05 „ 62 Fichtenstangen „ 11,07 „ Brennholz. Scheith. Prügelh. Stockh. AeiSh. Rmtr. Rmtr. Rmtr. Wellen. Eichen 59 10,5 3 260 Nadel 84 90 48 3160 Die Zusammenkunft ist aus der Straße nach Rödgen an der dritten Schneise. M« demselben Tage, Vormittag- IO1/, Uhr, im District Langeberg: 4 rm Buchen-Scheiter, 6 rm Buchen-Knüppel, 1 rm Eichen-Knüppel, 2 rm Buchm Stöcke, 11 rm Eichen-Stöcke, 150 Buchen-Wellen, 310 Achen-Wellen, 1350 Nadel-Wellen. — Zusammenkunft am District Laugeberg nahe Mühlsachsen. Dienstag, den 10. März, Vormittag- 9l/2 Uhr, im District Mönchwald: 28 rm Buchen-Knüppel, 36Vz rm Eichen-Knüppel, 6 rm Buchen- Gtöcke, 14V2 rm Eichen-Stöcke, 19 rm Nadel-Stöcke, 620 Buchen- Wellen, 560 Eichen-Wellen, 1710 Kiefern-Wellen, 268 rm Kiefern- Neirholz in Schichthaufen 3 Stück Kiefern Bauholz — 0,72 fm; 20 Stück Fichten-Bauholz »sn 14—18 cm Durchmesser bei 14—19 m Länge — 6,22 fm. Die Zusammenkunft ist auf dem sog. Schlagweg (Lich—Burkhardsfelden) im Fürstlichen Walde bei Brennholz Nr. 1. Lich, alkl 26. Februar 1891. 1808 Dr. Dieffenbach. Nachstehend benannte Personen: 1) Kaspar Junker, geb. am 12. Januar 1865 zu Queckborn, zuletzt wohnhaft in Gießen, Kellner, «angelisch, 2) Salomon Walldorf, geb. am 9. October 1859 zu Londorf, zuletzt iu Gießen, Kappenmacher, Israelit, 3) Jost vtidtlti, geb. am 13. September 1854 zu Trais a.d.Lda., zuletzt wohnhaft daselbst, Maurer, eVUNgelisch, 4) Ferdinand Karl Meister, geb. am 31. December 1853 zu Meßen, zuletzt wohnhaft daselbst, Schuhmacher, evangelisch, jetzt alle mit unbekanntem Aufenthalte abwesend, werden beschuldigt, zu Nr. 1 als beurlaubter Reservist, zu Nr. 2 als beurlaubter Wehrmann I. Aufgebots ohne tzrlaubniß ausgewandert zu fein, zu Nr. 3 und 4 als Wehrleute II. Aufgebots Bekanntmachung. Laut Statut vom 21. Januar 1891 hat sich mit dem Sitz zu Klein-Linden unter der Firma „Landwirthschafllicher Consumoerein Klein-Linden, eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht" eine Genossenschaft gebildet, deren Eintrag in unserem Genossenschafts - Register erfolgt ist. Gegenstand des Unternehmens ist: gemeinschaftlicher Einkauf von Verbrauchsstoffen und Gegenständen der landwirthschaftlichen Betriebs, sowie gemeinschaftlicher Verkauf landwirth- schastlicher Äzeugniffe. Willenserklärung und Zeichnung für die Genossenschaft müssen durch zwei Vorstandsmitglieder erfolgen. Die Zeichnung geschieht in der Weise, daß die Zeichnenden zu der Firma ihre Namens- unterfdjriften beifügen. Bekanntmachungen erfolgen unter der Firma der Genossenschaft, gezeichnet Gießen, am 2. März 1891. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 1924 Die diesjährige Lohernte aus den diesseitigen Gemeinde-Waldungen wird Mittwoch den 11. k. Mts., Vorm. 10 Uhr, in des Unterzeichneten Amtsstube öffentlich ausgeboten. Nachweisung über bezügliche Lohe u. s. w. kann hier erfahren werden. Groß-Rechtenbach, 24. Febr. 1891. 1915] Das Bürgermeister-Amt. Arbeits-Vergebung. Die zur Erbauung eines Schulhauses zu Kirch-vön« nöthigen Arbeiten und Lieferungen: veranschlagt zu Erd- und Maurerarbeit Mk. 2735,75 2668,09 2360,31 877,10 2371,97 906,61 817,50 1904,28 312,50 1077,56 Steinhauerarbeit Zimmerarbeit Düchdeckerarbeit k '»reinerarbeit E chlofferarbeit Glaserarbeit Weißbinderarbeit Spenglcrarbeir Eisenlieferung Schwarz- und Weißkalk zu liefern Mainsteinplatten zu liefern Cement zu liefern 590.— 92,50 20,— sollen aus dem Wege des schriftlichen Angebots vergeben werden. Zeichnungen, Bedingungen und Voranschlag liegen vom 2. bis 7- März d. I. aus dem Büreau des Unterzeichneten zur Einsicht offen. Angebote mit entsprechender Aufschrift versehen find bis Montag de« 9. März d. I. Vormittags 10 Uhr an die Groß- herzogliche Bürgermeisterei Kirch-Göns portofrei einzureichen, woselbst deren Eröffnung in Gegenwart der etwa erschienenen Bieter erfolgen wird. 1835 Zuschlagsfrist drei Wochen. Butzbach, den 27. Februar 1891. Metzger, Bezirks-Bauaufseher. ausgewandert zu sein, ohne von der bevorstehenden Auswanderung der Militärbehörde Anzeige erstattet zu haben — lieber tretung gegen § 360 Nr. 3 des Strafgesetzbuch«. Dieselben werden auf Freitag, den 2». 3*li 1891, Vormittags 10 Uhr vor das Großherzoal Schöffengericht Gießen zur Hauptverhandlung geladen Bei unentschuldigt-m Aurbletben «erden dieselben auf Grund der nach $ 472 der Strafprozeßordnung von dem Großh. Bezirke-Commando zu Gießen ausgestellten Erklärung ver- urtheilt werden. 1925 Gießen, den 16. Februar 1891. Der Großh. Amtsanwalt. Dr Zimmermann. Verpachtung von Lnugfteiubküchen. Ein Thell der der Gefammtfamilie der Freiherren von Nordeck zur Rabenau im Walddistricte Kahlenberg bei Londorf zustehenden Lungstein- brtzche (Abth. II., 111. und IV.), soll im Submissionswege auf sechs Jahre verpochtet werden. ° Gebote, entweder mtf die ganze zur Verpachtung kommende Fläche oder Theile derselben, find bi« zum 22. März c. bei Großh. Forstmeister T h a l e r, Gießen (Süd- cmlage 14), einzureichen, bei welchem Bedmgungeu und Situationsplan zur Emficht offen liegen und auf dessen Bureau Montag den 23. Marz, Vormittags 10 Uhr, die Submisfions- gebote geöffnet werden [1474 von zwei Vorstandsmitgliedern, die von dem Aufsichtsrath ausgehenden unter Benennung desselben, von dem Präsidenten unterzeichnet. Dieselben sind laut Statut rm „Reichs-Herold" zu veröffentlichen. Die Mitglieder des Vorstandes sind: 1) Friedrich Jung in Klein-Linden, Director. Mittwoch den 4. Mär;, Nachmittaas 2 Uhr, versteigere ich im Bieker'scheu Saale — Neustadt — gegen Baarzahlung: Sophas, Commoden, Glas- und Kleiderschränke, Tische, Waschtische, Stühle, Bilder, Spiegel, Uhren, Betten, 1 Pianino u. a- Gegenstände. «eitzler, . 1890 Gerichtsvollzieher. 2) Wilhelm Germer I. daselbst, Rendant I 3) Philipp Jung IV. daselbst, Stell- i Vertreter des Director«. 4) Johannes Germer I. daselbst. Die Einsicht der Liste der Genossen ist während der Dienststunden des Gerichts Jedem gestattet. Gießen, 27. Februar 1891. Großh Amtsgericht. Kullmann. 1954 Donnerstag den 5. März, ! Nachmittags von 2 Uhr an, । werden die nachgelassenen Mobilien | der Georg Franz Eheleute, Hamm- ' strafte 9, meistbietend versteigert; besonders sind dabei: Ast. Tafelrostnen, Krachmandeln, Marocc.- und «aliphat Datteln, Smyrna-Tafel Feige«, Kranz-Act- gen, Tasel-Brünellen rc. empfiehlt 1664 Emil Orbig. - Das Neueste und ?! Eleganteste in Kinder- ’ wagen Sy eingetroffen. A. Kilbin g;er (L. Senners Nachs), Seltersweg 19 [1422 1 vollständiges Bett, 1 Console, 1 Sopha, 1 Nachttisch, I 1 ovaler und 2 längliche Tische, 6 Stühle, 6 Bilder, 1 neuer schwarzer Anzug, verschiedene andere Herrenkleider, Weißzeug, ; etwas Kuchengeräthe, 1 Küchen- schrank mit Glasaufsatz, eine Hobelbank, Schreinerwerk- ; zeuge, 10 P. Füllungen von Bettstellen, etwas Nutzholz, 1 nußb. Bohle, 1 Schrank, 2 angef. Schränke, 8 Fässer u. s. w. 1536] Feine vnd feinste Giergemckse? nudeln, beste türk. Awetscherr und ApsOist^lten empfiehlt billigst Robert Stekl, Neustadt 23.! Im vormundschaftl. Auftrag: Louis Rothenberger, 1790 GerichtstaMor. Bekanntmachung. Donnerstag den IS. März d. I., Nachmittags 3*/2 Uhr, findet zu Steinberg im Saale des Balthaser Schäfer VI die ordentliche Generalversammlung der Spar- und Leihkaffe zu Watzenborn-Steinberg Aetien - Gesellschaft statt. Tagesordnung: 1) Berichterstattung, Vorlage der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnuug über die Ergebnisse de« Rechnungsjahres 1889/90 mit Bericht der Vorstandes und Prüfungsbericht des Aufsichtsrathes. 2) Beschluß über Festsetzung der Dividende für das Geschäftsjahr 1889/90. 3) Entlastung des Aufsichtsrathes und des Vorstandes. 4) Wahl des Aufsichtsracher und der RevisionScommifsioR. 5) Uebertcagung einer Actie. Watzenborn, am 2. März 1891. 1859______Der Vorstand. Otto Rathschlag, Seltersweg 71 GIESSEN Seltersweg 71 feinen-, Wäsche- und Ausflattungsgeschäst empfiehlt: Keinen, echte Rasenbleiche, Halbleinen rc. in allen Breiten. Damen-, Herren- und Kinderwäsche in solider Ausführung und billigsten Preisen. Ml Sämmtliche Wäschegegenstände werden schnellsten» und in sorgfältigster Ausführung zu billigen Preisen ongefertigt. 1958 Oer Rest meines Möbellagers, Betten, Sophas, Sessel, Gallerten, Franze», Jutestoffe, Stühle, Spiegel, dreitheilige Matratzen u. s. w., wird su jedem annehmbaren Preis abgegeben. 1863 Ernst Lotz, Neustadt 11, Eingang durch den Hos. 5C Lahnkalk-Industrie Aug. Gabriel jr. in Gießen. Ringofenbetrieb. Große Production von Prima Marmor- Stückkall. Regelmäßiger Sommer- und Winterbetrieb Bahnanschluß Kinzenbach bei Gießen- nss --- Abgabe einzelner Fuhren nur gegen Baar. ~ Mslgt Kroncefarbeu. Mit den „flüssigen Broncen" aus der Adler-Drogerie zu Halle a/S-, welche in allen Farben hergeftellt werden, kann man alle nur denkbaren Gegenstände, als: Gypsfiguren, Körbchen, Kinderwagen, Bilderrahmen u. s. w., schön und dauerhaft bronciren Zu haben in «ietzen nur allein bei Drehes & Wallern-' fei* in Fl. ä 25 und 60 H. [1175 | Regenschirme in großer Auswahl und zu billigen Preisen empfiehlt [1585 A Fangmann, Bahnhofstr. 29. 1537] Ich empfehle einen vorzüglich gebrannten Kaffee per »/2 Kilo 1.60, 1.70, 1.80 und Mk. 2.— Robert Stuhl, Neustadt 23. Gelegenheitskauf. 1425] Großer Posten schwarze reinwollene Kleiderstoffe in glatt und gemustert bedeutend unter Preis. Fritz Nowaek, Seltersweg. Wegen Aufgabe des Geschäfts verkaufe: la. holl. Aollyäringe p. St. 3 la. Mainzer Sauerkraut " p. Pfd. 8 la. Zwetschenhonig p. Pfd. 32^, la. Pattetn und Kranzfeigen p. Pfd. 50 H, sowie viele andere Artikel zu bedeutend billigeren Preisen. Auch ist eine fast noch neue Aaden- ßiurichtuug zu verkaufen. e L. Stierle, 1801 Neuen Baue 11. 1 Ktappwageu, 2 offene Wage«, 1 gebrauchtes Katbverdeck (noch sehr gut erhalten), 1 Saar halöptattirte Geschirre zu verkaufen. A. Kilbinger. 1805______(L. Senners Nachs.) 1840] Ein lOjährig. Zugpferd, sowie auch Reitpferd verkauft _________J. Müller, Alten-Buseck- la. weitze Kernseife, la. gelbe Harzfeife, feinste Gilberseife (Schmiers.), Harte Schmierseife, Soda cryst., Sod i calc., (1535 «leichsoda, Fettlaugenmehl, Borax. Aft. Reisstärke, Macks Doppelstärke, bestes Kugelblau empfiehlt in besten Qualitäten zu billigsten Preisen _______Bobert 81nl»l, Neustadt 23. 1870] Schöne Ulmer Doggen zu verkaufen. __Fr. Hetz, Lahnstr. 5. ■ Verbesserte . ■ Lilienmilchseife s ■ vollkommen neutral mit Boraxmilchgehalt und von ausgezeichnetem Aroma ist zur Herstellung und Erhaltung eines rar- ten vlendendweitzen TeintS unerläßlich Bestes Mittel gegen Sommersprossen. Vorc. ä Stück 5u bei: H. Tichy (Wwe. Petri Nachf.) Salz von der Großherzogl. Saline Bad-Nauheim aus gradirter Soole dargestellt, ausgezeichnet durch seine Schärfe und Leicht- loslichkeit, Kochsalz, Viehsalz, Badesalz, Gissalz, Mutterlauge, letztere in Salinenkannen, alles bester Qualität, wie allgemein anerkannt, ist stets vorräthig und zu den billigsten Preisen zu beziehen bei Herrn Kaufmann Carl Bieler auf dem Kreuz in Gießen. Grossh. Salinen- und Bergamt Bad-N^uhcim. Sijer. [ Weißzeug rc. stets in großen Parthien unter Preis. Abend Dar« Einstellung von De' Stimmen Krotzh- 9 wegen $ in name abgelehnt gnna^1 Die k «atm-lverpl setzunz ion' hinsichtlich l Mtsetzt beio unb beim w Die El Verwaltung cbtalwtim, HeldgerLthe und Anest, Beim gterung ar alle beriltt sächsischen Lommisfton Sesahrmg der Foßtrup commandem rativMnri hnonMi brzw. tzlL ichaffuvg i 1733 K von 1146( Preu yeeresvnw Tommissioi jmigen Et Der Antro der Regien Abg. wtssionsani wiUigmigen Na auf dem Bo fichtölosigkeit , »bg.F on einem vi Rechnung tu re MtßeeN < .guin K-v Die j Urtheil übe wenigsten 3 Vicht verlief bald i| . Dazu k 'Kai Bater nahen ft ?r General! ?* felif yntn la ’“s < ®y«u«9, ®*»i 4 Stltei Än“* Redactton: 81. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'scheu Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) tu Gießen. Carl Schütz (Hotel Schütz) 1672 1941 C. G. Kleinhen« 1896] deines Logis im Vorderhause zu vermiethen. Neustadt 17. 1937] gesucht. Bahnhofstraße 66, III. Gelnhausen [1921 miethen. Dammstraße 6. Zusammenkunft 2Vr Uhr bei Kamerad Grün. 1960 ----- jeder Hausarbeit unterzieht 1807 anama- gesuckt. Sotel Lenz. 127-7» Expedition dieses Blatte?. [1811 Tendenz: fest. bei Denker Mittwoch Reichs bank-DiScont 3 pCt. — Frankfurter Bank-DiScont 3 205.40 150.70 154 20 131.00 103.62 27000 117 75 114 25 4S175 200 87 140.80 138 Gt 11630 «• 39 3Vg% Gießener Gelsenk. Bergw.-Act. Lomb. E.-B.-Act. Buschtherader E.-B.-Act. Elbthal-Bahn-Act. Gotthard-Bahn-Act. Schweizer Nordoft-B.-Act. Mainzer E.-B.-Act. Marienburger E.-B.-Act. zu sofortigem Eintritt gesncht. Bereinigte Berlin • Franks. Gummifabriken, 1910] Ein nettes ordentliches Mädchen oder Frau zum Lavfdtenst gesucht. Alicestraße 22, II. Aechte Monnikend. Bratbückinge,pr. St. 6 Kieler Bücklinge, pr. St b eine Kiste, 60 St, 2 vH, Kieler Sprotten, pr. Pfd 7u 1 Kiste, ca. 4 Psd, 2 .*L, prachtv. per. Lochs, sehr schönes Mastgeflügel, I. Schellfische, Zander, Hecht, Cobliau, gemäss. Stockfisch bei 1712] Ordentliches Dienstmädchen auf Ostern gesucht. H. Kühn, Seltersweg. Kauf- und Pacht»fiter gesucht von Ad Jung, ®atms stadt, Wendelstraße 40. [1229 Vermischte Anzeigen. 1800] EinAamilienlogiSvonrwei Zimmern mit Zubehör von ruhigen Leuten gesucht. Off. mit PreiSang. unter Nr. 100 an die Cxped. d. Bi. Disconto-Command^Auth. Darmstädter Bank-Act. Dresdener Bank-Act. >Jtorbb. Lloyd-Act. Wiener Bankver.-Act- Oeft. Credit-Act. Oest. Staatsb.-Act. «ne praetische Neuheit sür Hausfrauen ist die ächte Schlußcourse 1 Uhr 15 Min. 86 2514% Ung. Gold-Rente 98.8015% Jtal. Rente 8« 201 4Vö% Oeft. Silber-Rent« 98.9o 15 o/g Ruff. HI. Orient Tüchtige selbstständige Eiserrdrener und Maschinenschloffer finden sofort bei hohem Lohn dauernde Beschäftigung. Adam Menges, Maschinenfabrik, 1741 Gießen. Ziehung 9. Mürz bis IS. April d. I. Ich empfehle ganz besonders als vortheilhaft zur katten Wäsche für faröige Stoffe jeden Gerveöes. Diese Seite, nach eigener Methode fa- bricirt, besitzt die Reim ungekraft der Panomalauge unb übertrifft Gallseife in Wirkung [1899 ♦ Pr. Stück Ml. 0.30. ♦ Nur allein zu haben in dem NrsgevgkschSft rm Otto Alhaaf. 96 60 94 70 81 <0 76.5* 1951] Kost und Logis zu haben. _________________________Neustadt 48. Laden in bester Lage zu vermiethen. [1943 S. Elsoffer, Marktstr. 27. 1682] Unterzeichnete empfiehlt sich im s AuS- und Ankleiden von Leichen; bei soliden Vreisen. Hochachtungsvoll Frau Sorr, Wolkengasse Nr. 20. Weisswein gararttirt rein, per Liter von 50 Pf. an, in Fässern von 25 Liter an. Proben gegen Einsendung von 30 Pf. frc. Wörrstadt (Rheinhessen). 1611 Lorenz Eder. Das Ausstattungs-Geschäft Fritz CTowack, Seltersweg, empfiehlt in nur soliden, haltbaren Fabrikaten: 1936 Seine* und Halbleinen in allen Breiten, Hanb- tuchdrelle, Damaste, Cattune, Bettzenge- so- wie sonstige Ausstattungs-Artikel. SW' Lieferung ganzer Ausstattungen zu allen Preisen. NB. Rester in Bbtij Wohnung zu vermiethen Vahnhofstr. 60 bei Jvg. Merz Coursbericht von E. Wasserschieben, Bankgeschäft Frankfurter Börse vom 3. März 189L Zacherl-Bräu von Sedr. Schmederer, München. Alleinige Niederlage und Versandt f8r Oberhessen. Lehrling1 mit guter Schulbildung findet Stellung in einem ersten Manufacturwaarengeschäft in Mainz bet freier Kost und Logis im Hause Näheres unter Nr. 500 an die Gesucht zum 1 April ein Mädchen, welches im Kochen nicht ganz unerfahren ist und sich —| Der. Königs-Laurah-Act. 166.00 I Tendern: fei Milch! Gute reine Vollmilch kauft stets bei täglicher Lieferung die Frankfurter Dampfmolkerei, Schwetzerftraße 35/37. [1920 8MK* Flaschen-Bier stet- in frischer Füllung. Empfehle zur Confirmativ* mein grotzeü Lager in Confirmanden-Anzügen, sowie die reichhaltigste Auswahl in schwa/rseu Cuchetuire* und HleiderstoSen ZU den billigsten Preisen. 1-Ü2 W. Kat«, Marktplatz 1. Staubfreie prima KeWern und Daunen billigst bei Fritz Äowack, Seltersweg. Meine werthen Badegäste, sowie ein verehrliches Publikum mache ich darauf aufmerksam, daß ich mit dem Heutigen ein Dampf-Schwitzbad in meiner Badeanstalt eingerichtet habe und empfehle solches zur geff. Benutzung. — Alles Nähere in der Badeanstalt zu erfragen. 1799 Amlremt Eulen*. Gestern Morgen 41/4 Uhr entschlief sanft nach langem, I schweren Leiden unser innigst geliebter Gatte, Vater, Sohn, Bruder, I Schwager und Onkel Philipp Heiur. Köhler, Spengler, | was wir Verwandten, Freunden und Bekannten mit der Bitte um ■ stille Theilnahme tiesbetrübt mittheilen- 1955 Gießen, den 3. März 1891. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Mittwoch den 4. März, Rach- ■ mittags 3 Uhr, vom Sterbehause (Sandgasse 28) aus statt. ■ Die Beerdigung unseres lieben Kameraden Äldk I$vM» Herrn Heinrich Köhler findet Mittwoch Nachmittag 3 Uhr von ns der Sandgasse aus statt. welche sicher mit nachstehenden Gewinnen gezogen werden. Nieten giebt es nicht. Jedes Loos gewinnt. 45000, 40000, 5x30000 , 2x25000, 7x20000, lyOOn, 18000 3x16000, 17x15000, 4x14000, 4x13000, 13x12000, 22x10000, 80 0, 5x6000' 8x5000, 6x40 0, 3000, 57x2000, 20x1600, 9x1500, *08x1400, 12x1200* 90x1000 und sehr viele Gewinne von 800, 700, 600, 500, 400, 350, 200 150* 100, 80, 60, 50, 40, 35, 26, 21, 20, 19, 18, 17,16, 15, 14 Franks- Der kleinste sicher zu machende Gewinn ist 13 Franks Geltz. Sämmtliche Gewinne werden in Baar und ohne Abzug ausbezahlt. Amtliche Gewinnliste 15 Tage nach Ziehung gratis und franko. Gegen vorherige Einsendung des Betrages (Nachnahme gestattet die Post nicht) in Banknoten und Briefmarken, Coupons oder Postanweisung versende umgehend nach allen Ländern -------- Original-Loose ä 22 Mark. ~~ Hauptgewinne melde auf Verlangen durch Depesche. Aufträge erbitte möglichst umgehend, da die Nachfrage bedeutend. Briefporto 20 Pf. 1356 Luis Wolliners, Montreux (Schweiz). 18691 Eine Studentenverbindung sucht für nächstes Semester ein schönes Kneip local, in welchem ungefähr 40 Leute bequem Platz haben. Offerten unter W. 52 an die Expedition dieses Blattes.___ 1891] Ein Weitzer, schwarz gezeich« «tter kurzhaariger Hühnerhund, aus den Namen „Plork" hörend, enttaufen. Wiederbringer erhält Belohnung. Zu erfragen in der Expedition dieses Blattes. Frankfurterstroße 31. 1. Stock. 1798] Ein tüchtiges Zimmermädchen 1950] Möblirtes Zimmer zu vermiethen. ____________________Echillerstraße 20. 1948] Ein möblirtes Zimmer zu ver- Berkaus alter Baugegenstände. Von dem Umbau des Kohlermann'schen Hauses in der Neustadt dahier werden heute Mittwoch den 4. c., Nachmittags 3 Ubr, bei der früher Abel'schen Wirth schäft am Oswalds Garten noch gut erhaltene Thüre«, Fenster, Treppen u. s. w-, öffentlich und meistbietend oer- steigert.________________________________[1935 1919] Alle Sorten Saat- u. Speisekartoffeln offerirt M. Werner, Posen, Getreide-, Saaten-, Kartoffel-Export. ■ 1911] Ein Kinder - Sitzwagen zu vei kaufen.____________Alicestraße 22, II, - xs Halbblut-Stute, dunkel- braun, 5 Jahre alt, 1,76 m ff» . lttoß, angeritten, zuverlässig, ein- und zweispännig eingefahren, sehr flotter Ganger, hübsche Figur, ist für den billigen Preis von JL 1000 zu verkaufen- 1931] Gasthaus „zum weißen Roß'. Mmi f-jnn btt den sich ♦ iroHejibnli un senden Mit teln gegen HaaUeide.. nidji genug auf l as bereits 22 Jahre sich bewährende, staatlich g'chrü'te U"d begutachtete Haarwasser v. Retter i. München aufmerksam machen, welches wirklich teqirt, was es verspricht: Reinigung van Schuppen, Conseroirung, weich unb glänzend machen der Haare, nebst F'sthalten des Scheitels. Zu baden um 40 H u. «X 1,10 bei I. H. Auhr, Sonnekitt.afte. [1923 1922] Ein junger Mann mit schöner Handschrift sucht auf einem Bureau oder Comptoir Beschäftigung. Offerten unter J. G. 7 an die Exped- d- Bl.____________ 1909] Für einen Jungen, 15 I. alt, mit guter Schulbildung, wird Stelle als Lehrling in einem größeren Manufactur- waaren-Geschäft gesucht. Gefl. Offerten u. F. W. 9 besorgt die Exped. d. Bl. 1916] Ein Hufschmied, selbstständiger Arbeiter, erhält Arbeit ___________Lehrschmiede Gietzen. 1918] Ein braves Mädchen in Küche und Hausarbeit erf, wird für Ostern 1819] Wohne von heute ab Settersweg 12. Otto Sperber, Herrenschneider. WohNUWVMlldttllllg. Theile hierdurch meiner werthen Kundschaft mit, daß von beute ab «eine Wohnung und Geschäft Damm- strotze st, frühere AlügelSgaffe. sich befinden untz halte mich in allen Weitz- binder- «nd Lackirarbeiten bestens empfohlen. [1947 Joseph Möhl. 1028] Lehrling mit guter Schulbildung für Colonialwaaren-6n§i-o8-Geschäft gesucht. Wo? sagt die Exped d. Bl. 1927] Suche per sofort für ein junges Mädchen in einem anständigen Hause Pension. ___O. Rathschlag» Seltersweg. In meinem Medicinal-, Drogen-, Chemikalien- und Farben-Geschäft ist eine [1857 Lehrlingsstelle durch eine« mit genügenden Schul- kenntniffen versehenen jung. Man« a«S guter Familie zu besetzen. Otto Schaaf. 1659] Ein braves kräftiges Mädchen vom Lande auf Ostern gesucht. __________________________Löberstraße 4. 1656] Wtr suchen per sofort oder Ostern einen Lehrling mit guter Schulbildung. Rowack & Schlüter, 1656 Colontalw »Engros-Geschäst. 1904] Tüchtiger Schreinergeselle und ein braver Annge in die Lehre ges. __C. Pfeil, Schreiner, Löwengasse. 1930] HauSbursche gesucht. Wo? sagt die Exped- d. Bl__________ 1934] Lehrlinge gesucht bei ~ ___________Th. Brück. Schlohgasse 1946] Ein Kaufmann findet gute Pension. Zu etfr. in der Exv- d- Bl- 1953] Für das Comptoir einer hiesigen Cigarrenfabrik wird zu Ostern ein strebsamer junger Mann mit guter Schulbildung als Lehrling gesucht. Näheres in der Exped. d. Bl. 1009] Der oberste, zur Zeit von Herrn Rechtsanwalt Holzapfel bewohnte Stock des Hoch'scken Hauses, Frankfurterftraße Nr. 4, ist zu vermiethen und vom 15. Mai ab beziehbar. Näheres bei _ ____________I. Hoch Wwe. 900] Mansardenwohnung tm Nebenhaus Südanlage 7 per sofort »u vermiethen. 1387] Eine für das höhere Lehrfach geprüfte Lehreri« ertheill Privatunterricht und Nochhülfe- Näheres _________________Weftanlage 15, pari. 1719] Für m Sohn suche in einem kauf«. Geschäft eine Lehrlingsstelle. ___________Ar. Meckel, Siu«. 1735] Sodn angesehener Eltern findet in einem größeren Geschäfte Stellung als angehender Commis. Selbstgeschriebene Offerten nebst Ansprüchen befördert die Exped. d. Blattes unter A. B. 100,_________________________ 1739] Eine LehrlingSstelle ist zu! besetzen in der photographischen Anstalt ! von Philipp Ubl. ! Fermittöungen. 1914] Ein Logis, 2 aeräum. Zimmer mit Zubehör, parterre tm Borderhause, ist bis 1. Mai an ruhige Leute zu ver- mietben. Grünbergerfiraße 36, II. 19l3] Schtffendergerweg 43, 2. Stock, 4 Z. mit Zudeh., per 1. April zu verm- 1949] Ein kleines Logis zu vermiethen Georg Hammel, gr Mühlgasse 6 1944] Kleines Familienlogis zu ver- rniethen. Grünbergerstraße 38, Nebenh. 1942] KU freundl. LogiS zu verm. S. Elsoffer, Marktstr. 27, U. 1939] Ein Familienlogis zu oermiethen. Frau Hubeler, Brandgasse 8. 1945] Schönes kleinesFamilienlogis per 1. April zu vermiethen. Marti« DogU 86] Der untere Stock der Villa Pietsch am Rahr««gSberg ist zu vermitthe« (alSbald beziehbar) durch .Labroisse, RechtSanwalt. 914] Ederftraße Nr. 6 und Weserstraße Nr. 7 ist je der mittlere Stock, bestehend «ms 5 Zimmern, Küche, Wasserleitung, Corridor, Gartenantheil und allem Zubehör, sofort zu vermiethen. Näheres bei Jakob Helfenbein, __________________Marburgerftr- 83 213? Schöne Wohnung, 4—5 «atm-, an rub. Familie zu verm- Löberstraße 4. 1917] Mein Garten auf dem Nah, rungsberg ist zu verpachten, eventuell zu verkaufen. E. Bigeliu», Schuldirector. 1932] Ein «cker zu mielhen gesucht. Gasthaus „zum weißen Roß". Verloren 1929 eine mit einem gelben Topas versehene goldene Vorsiecknadel. Abzugeben gegen gute Belohnung Ostanlage 31, I. 1940] Schwarzes Tuch Ostanlage gefunden. Abzuh. Mäusburg 12, Laden. 1936] Zu baldigem Eintritt wird ein solider unverheiratheter Kutscher mit guten Zeugnissen gesucht. Gediente Cavalleristen erhalten den Vorzug. Näheres in der Exp»d. d- Bl.________ 1823] Für die Apotheke der neuen Kliniken ein Bursche sofort gesucht. Für das Comptoir eines Fabrikgeschäftes wird zu Ostern ein Lehrling gesucht. Vortbeilhafte Bedingungen; bei enb sprechender Leistung im dritten Jahre Salair. Näheres in der Exped. d. Bl. 1862 1912] Eine Köchin mit guten Zeugnissen kann sich melden bei Frau Professor Pasch, Alicestraße 31. 3% Reichsanleihe 3V2% do. 30/0 Preuß. ConsolS 3‘/s % do. 1717] Eine Wohnung, 3. Stock, fünf Zimmer, Küche, abgeschl. Corridor, nebst allem Zubehör per 1. Mai zu vermiethen. ____Bahnhofstraße 29. 16511 Wohnung zu vermiethen. I. F. Sorger, „Schöne Aussicht". 1825] Der zweite Stock zu vermiethen. Wolfftraße 10, Ecke der Grünbergerftr. 1842] Schönes Logis zu vermiethen _______________________Marktplatz 19 98] Gartenftraße 21 : Logis zu verm, 7 Zimmer mit Balkon und Gartenanth., per 1. April. Näheres das. 21, 3. St. 1562] Logis, sow. etnz.Zim ,neu herger., gl beziebb., zu verm. Neuen Bäue 20. 1647] Zwei mödlirte Zimmer mit ober ohne Pension zu vermiethen. Hermann Bogt, Bäckermeister, __Seltersweg____________ 1795] Freundl. möblirtes Zimmer zu vermiethen Kreuzplatz 6, zwei Tr. 1848] Ein Zim. ohne Möbel zu verm. S. Neuling- Steinstraße, 2. Stock- 180V] Ein freundl. möbl. Zimmer i« vermiethen. Marktstratze 16, II. 1926] Gut möbl. Zimmer mit Cab. u. kl. Zimmer zu verm. Marktplatz 2. 1928] Zwei schön möbl. Zimmer zu vermiethem___Walltborstraße 23. 1933] Zwei schöne unmöblirte Zimmer billig zu vermiethen. Näheres Südanlage 3, II. empfiehlt [1320 Emil Fischbach in erlesenen feinsten und. feinen Qualitäten, roh und gebrannt, l