Nr. 3. Zweites Blatt. Sonntag den 4. Januar 1891. Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger Redaction, ExpedMiNl und Druckerei: -chslstrstSlr^ Fersjtzrecher 61. Die Kießkver ^6Äirit*mtut webra dem Änjdgtr ^«chsnrlich breimsl btigdegl Der M«Ke«r «chbe.m täglich, awrt LuSnahme des Aontags. Vierteljähriger Jb6o*»t*tebyrdM 2 Mark 20 Pfg. oft Vringerloyn. Durch die Post bezeg« 2 Mark 50 Pfg. Amts- und Anzsigrblntt ffir den Ureis Giefzen. Asnshme »os Anzeigen zu der Nachmittags für de» Agende« Tag rrf*rhitnb i'«!W«gg Alle Lmroncen-Bureaux be8 In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. -jiWiyiMMMBBMi Amtlicher» Theil. Bekanntmachung. Unter Bezugnahme aus die Bekanntmachung im Anzeige- Llatt Nr. 299 von 1887 wird nachstehende Bekanntmachung der Reichsversicherungsamts vom 24. November 1890 hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Gießen, den 29. December 1890- Grobherzogliches Kreisamt Gießen, v. Gagern. Bekanntmachung, die Ausführung des Bauunsallverficherungsgesetzes vom 11. Juli 1887, hier den Prämientarif der Heffen-Naffauischen Bangewerks-Berussgenossenschast, sowie der Tiefbau-Berufs' genoffenschaft betreffend. Den nachstehenden Auszug aus einer Bekanntmachung des Reichsverstcherungsamts vom 24. November 1890 bringen wir mit Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vom 13. December 1887, betreffend die Ausführung des Bauunfallver- sicherungrgesetzes rc. (Regierungsblatt von 1887, 2. Theil, Beilage Nr. 31 <5- 225), zur öffentlichen Kenntniß. Darmstadt, den 28. November 1890. Großherzogltches Ministerium des Innern und der Justiz. Finger. Fey Bekanntmachung, betreffend die Prämieutarife Mr die Verficherungsanstalten der Tiefbau'Berufsgenoffenschast und der ausschließlich vom Reichs'Berficherungsamt reffortirenden Baugewerks'Berufs' genoffenschasten (tz 24 des Bauunsallverficherungsgesetzes vom 11. Juli 1887). Vom 24. November 1890. Auf Grund des § 24 des Bauunsallverficherungsgesetzes vom 11. Juli 1887 (Reichsgesetzblatt Seite 287) wird nach Anhörung der betheiligten Genossenschaftsvorstände Folgendes bestimmt: A. Die durch die Bekanntmachung vom 10. December 1887 (Reichs - Anzeiger Nr. 293 vom 14. December 1887 2. Beilage, Amtliche Nachrichten des R-V.-A. 1888 Seite 21 ff.) festgesetzten Prämientarife für die Versicherungsanstalten rc. rc. 6. der H.-ffen-Nassauischen Baugewerks-Berufsgenoffenschast, rc. rc. sowie der durch die Bekanntmachung vom 18. Aprll 1889 (Reichs-Anzeiger Nr. 96 vom 20. April 1889, Centralblatt für das Deutsche Reich 1889 Seite 275, Amtliche Nachrichten des R.-V.-A. 1889 Seite 309) festgesetzte revidirte Prämien- tarif sür die Versicherungsanstalt rc. rc. 10. Der Tiefbau-Berufsgenossenschaft bleiben vom 1. Januar 1891 ab für die nächsten drei Jahre — vorbehaltlich anderweiter Festsetzung noch vor Ablauf dieser Zeit — in Geltung, rc rc. II. Bei der Tiefbau-Berussgenoffenschast wird für diejenigen Arbeiten, welche in die Gefahrenklasse C gehören (sämmtliche Sprengarbeiten, Stollen- und Schachtbau), der Lohnprocentsatz von 8 auf 5 Procent und somit der auf jede angesangene halbe Mark des in Betracht kommenden Lohnes entfallende Prämienbetrag von 4 auf 2y2 Pfennig ermäßigt, rc. rc. Berlin, den 24. November 1890. Das Reichs-Versicherungsamt. (gez.) Dr. Bödiker. Bekanntmachung. 7,0100 2,3310 0,3042 1,5044 6,0545 2,7727 3,0016 21,8154 6,8408 13,3963 23,5500 2,5583 1,5227 4,2850 n n Theile, n u n ff ff ft ft ft ft ft Nachstehend veröffentlichen wir das Ergebniß einer von dem hiesigen chemischen Untersuchungsamt vorgenommenen Untersuchung des von R. Multhaupt & Co. in Hamburg mit großer Reclame in den Handel gebrachten, auch in hiesiger Stadt erhältlichen „Ozalin (geruchloses Desinfectionspulver)". In hundert Theilen „Ozalin" find enthalten: Feuchtigkeit . Sand .... Eisenoxyd Thonerde Aetzkalk Kohlensaurer Kalk. Phosphorsaurer Kalk Schwefelsaurer Kalk Kohlensäure Magnesia . Magnesia Schwefelsaure^Magnesia Chlorkalium . Chlornatrium Schwefelsaurer Natron . Unterschwefiigsaures Natron 2,5531 „ Da von allen diesen Bestandtheilen höchstens das unterschwefligsaure Natron als schwachwirkendes Mittel für Des- infectionszwecke in Betracht kommen könnte und da auch dieses nur in fast verschwindender Menge in dem „Ozalin" enthalten ist, da ferner das „Ozalin" aus Leben und Vermehrung von Batterien und Bacillen erwiesenermaßen keinerlei Wirkung übt, fo, muß dasselbe als ein für De-infeetion-zwecke gänzlich werthloseS Pulver bezeichnet werden. Das „Ozalin" erhöht nicht den Wetth des Düngers und beseitigt nicht den Geruch von Abfallstoffen (Fäcalten), wie aus seiner Zusammensetzung ersichtlich und wie Versuche ergeben haben. In feuchtem Zustand wirkt es geradezu ätzend, da es stark alkalisch und daher auch nicht ungiftig ist. In Wasser ist es nur theilweise löslich, 61,16 Theile bleiben ungelöst zurück. — Es darf mit Wahrscheinlichkeit angenommen werden, daß das angepriesene Mittel Abfallproduct irgend einer Fabrikation ist, welches unter dem Namen „Ozalin" verwetthet werden soll. Darmstadt, den 13. December 1890. Großherzogliches Polizeiamt Darmstadt. Morneweg. Die politischen und wirthschsftlichen Aussichten im neuen Jahre. Alle Welt ist im Allgemeinen darüber einig, daß die politischen Aussichten, soweit sie die Erhaltung des äußeren und inneren Friedens betreffen, im neuen Jahre sehr günstig sür Europa und ganz besonders günstig für unser großes Vaterland sind. Dle führenden Großmächte stimmen gegenwärtig in ihren Bemühungen, den Weltfrieden zu erhalten, in seltener Weise überein und die Kriegsparteien wagen sich fast gar nicht mehr an das Tageslicht. Zweifellos ist dies ein Verdienst der Friedenspolitik des Dreibundes, den die geniale Staatskunst des Fürsten Bismarck schon unter Kaiser- Wilhelm I. geschaffen hat und der unter dem thalkräftigen: Kaiser Wilhelm II. wiederholt befestigt und erweitert wurde. So gesichert wie bgr Weltsriede unter der Friedenspolitik der' drei verbündeten Großmächte und der ebenfalls dem Frieden zugeneigten Politik Englands, Rußlands und Frankreichs gegenwärtig erscheint, ebenso gesichert darf man auch die maßgebenden Staaten Europas vor inneren Revolutionen halten, denn Ordnung, Disciplin und Heeresmacht sind in den europäischen Großstaaten so gewaltige Machtfactoren, daß revolutionäre Bewegungen, wenn sie sich wirklich hervorwagen sollten, unbedingt im Keime erstickt werden müssen. Die politischen Aussichten im neuen Jahre sind also vorzüglich und werden wahrscheinlich auch durch bevorstehende parlamentarische Kämpfe in keinem Lande beeinträchtigt werden. Was indessen die wirthschastlichen Aussichten Europas im Allgemeinen und Deutschlands im Besonderen anbetrifft, so kann man dieselben leider nicht so sehr günstig bezeichnen, denn nicht nur gegenwärtig, sondern bereits seit Jahren ist die wirthschaftliche Entwickelung durch eine ganze Reihe ungünstiger Umstände gehemmt und benachtheiligt worden. Auf eine Periode großen wirthschastlichen, zumal industriellen Hochganges erfolgte naturgesetzlich auch eine solche des Rückganges, in welcher wir uns offenbar noch befinden. Dazu 4 Feuilleton. Anter der Erde. Novelle von Zos v. Neuß (Fortsetzung.) wurde viel geredet und noch mehr getrunken, ehe rnan zu einer Einigung gelangte. Endlich, nach zweistündigem Durcheiuandersprechen, Ruhegebieten und Wiederbeginnen der Rede gelangte man zu einer Einigung, die sofort protokollirt wurde. Auf den bierüberflutheten Schenktisch steigend, verlas Bernhard Kahlsen beim Scheine der im dichten Tabaksqualm matt brennenden Lampe mit Stentorstimme: „Es wird hierdurch öffentlich bekannt gemacht, daß sämmtliche Arbeiten auf Grubenzeche „Idnna" von dem dortigen gesummten Arbeiterpersonal am Montag den 23. Mai eingestellt werden. Die Bedingungen zur Wiederaufnahme der Arbeiten sind folgende: 1- Lohn für Häuer pro Schicht 3 Mk. 50 Pfg. - 2- Lohn für Schlepper und Handlanger 3 Mk.,- 3» Abschaffung sämmtlicher Nebenarbeiten, Ueberstunden und Beischichten,- Deputartohle erster Qualität- 5. Transport des Grubenholzes bis zur Arbeitsstelle, Zahlung von Holzschneidegeld nach Vereinbarung. Gleichermaßen war Montag auf riesengroßen, am Sonntag gedruckten und während der Nacht angeschlagenen Plakaten auf der Zeche zu lesen. II. Der Häuer Wilhelm Harras bewohnte eines der hübschen Hemeu Backsteinhäuser, welche Commerzienrath Vogelsang mr {eine Arbeiter hatte erbauen lassen. Es war vielleicht sogar das hübscheste, denn es lehnte mit der Seitenwand an einen Eichenkamp, der in dieser Gegend der rothen Erde zu den Seltenheiten gehörte. Vorn befand sich ein niedliches Vorgärtchen mit kleinen, buxbaumumsäumten Blumenbeeten, auf denen soeben Narzissen und Tulpen blühten. Eine wohl- gepflegte Buchenlaube, die der Häuer beim Beziehen des Häuschens selbst angelegt hatte, fing bereits an, Schatten zu geben. Die Wege waren mit gelbem Sande bestreut und wurden von der Haustochter ebenso wie das ganze Blumengärtchen sehr sauber gehalten. Hinter dem Hause befand sich ein Gemüsegarten, mit damenbrettartig abgetheilten Beeten, welche in der Pflege der Hausmutter für die Küchenbedürfnisse des Haushalts sorgten. Ein anschließendes Stück Wiese lieferte den Bedarf für die Ziege, die neben einem grunzenden Borstenvieh zum Hausstand des Häuers gehörte. Da Frau Harras aber eine speeulative Frau war, hatte sie in einem ihrer beiden, nach der Straße belegenen Zimmer einen kleinen Laden eingerichtet. Es war eine sogenannte „Nahrung" und enthielt alles, was zum Hausstand des Grubenarbeiters gehörte, an Victualien und anderen Gegenständen. Die Deco- ration des Schaufensters bildeten Vorhänge, welche aus reihenweise aufgehängten Gesäßledern bestanden, darunter war eine Pyramide von Broden und Reihensemmeln ausgerichtet, die mit selbstgefertigten Würsten verziert war. Darüber befand sich ein Plakat in Form eines weißen Zettels, auf welches der sechzehnjährige Fritz, der Kalligraph der Familie, im Auftrage der Mutter geschrieben hatte: „Unseren Kunden wird Samstag Abend ein Stück Waschseife gratis verabreicht." Dieser Freigebigkeit gegen die heimkehrenden berußten Kameraden des Gatten verdankte Frau Harras zumeist das Emporblühen des „Geschäfts". Droben auf dem Hausboden, dicht neben dem gleichfalls von Fritz angelegten Taubenschlage, befand sich Annas Schlafkammer, die sie heute mit Trina Tienken aus Eschershauseir theilte. Die Mädchen waren beim Auskleiden und lachten über alles und nichts, und schwatzten von dem morgenden Sonntag, dem schönen Wetter, dem neuen Hefenkuchen und den Liebhabern. Anna machte dabei ganz wie eine Dame sorgfältige Nachttoilette und kämmte und flocht ihr schönes dunkelblondes Haar vor dem kleinen Spiegel, der, getroffen von der Petroleumlampe, fast blendend hell ins Zimmer hineinblitzte, als freue er sich der Bestimmung, das Bild des schönsten Mädchens der Umgegend zurückstrahten zu dürfen. Als sie die Nachttoilette beendet hatte, zog sie ein goldenes Medaillon mit einer Photographie aus einem Kasten und hielt es stolz und freudig der Freundin entgegen. „Das Bild hat er mir gestern geschenkt," sagte sie triumphirend, „ich werde es künftig auf dem Herzen tragen." „Guck mal einer an," sagte die praktische Trina, „ein echt goldenes Medaillon! Hat er Dir auch schon den Ring gegeben ?" //Den Ring — nein!" gestand Anna, „ich wünschte auch nur sein Bild zu haben, damit er immer bei mir ist." „Ein Ring gehört aber auch dazu, wenns ein richtiger ordentlicher Verspruch sein soll," beharrte Trina. „Laß ihn Dir nur geben." „Behüte — wo könnte ich so etwas sagen! Auch weiß ich, wie heiß er mich liebt!" sagte Anna und küßte entzückt ihr Medaillon. „Ist alles ganz gut und schön, aber sicher ist sicher!" meinte Trina, indem sie ins Bett stieg und die rothgewürfelte Federdecke bis an die Ohren zog. Dann, sich wieder frei machend, rief sie ins andere Bett hinüber: „Du wirst mirs hoffentlich nicht verübeln, Antje, daß ich so dreist von ber. Leber weg spreche? 'S ist justament meine Meinung." kamen ungünstige Ernten in den Jahren 1888 und 1889, deren nachtheilige Folgen aus die Preise der Lebensmittel und die Kaufkraft der Consumenten durch die bessere Ernte des Jahres 1889 nicht gleich wieder beseitigt werden konnten. Nachtheilig beeinflußt wird das wirthschaftliche Leben natürlich aber auch durch den Stand der leidigen socialen Frage. Schon die Unzufriedenheit an sich, welche zum großen Theile doch der Socialismus in den Arbeiterkreisen erzeugt, kann nicht fördernd im industriellen Leben wirken, diese Unzufriedenheit kann aber auch öfters durch große, weite Kreise schädigende Arbeitseinstellungen zum Ausdruck kommen. Ferner haben die zu Gunsten der Arbeiter gegebenen Gesetze der Alters- und Invalidenversicherung zunächst die Schattenseite, daß sie allen Betheiligten, zumal den Arbeitgebern, Opfer auferlegen, daß aber die nach Millionen zählenden Berufs- gehülsen und Arbeiter, zu deren Gunsten die Alters- und Invalidenversicherung stattfand, meistens die erst allmählig eintretenden Vortheile dieser Versicherung noch gar nicht anerkennen. Alles in Allem darf man daher wohl sagen, daß sich unsere wirthschastlichen und socialen Verhältnisie in einer Uebergangsperiode befinden, von der man nicht sagen kann, sb sie in einigen Monaten oder in einigen Jahren überwunden sein wird. Verhältnißmäßig günstig halten wir die Aussichten für eine allmählige günstige Wendung in den wirthschastlichen Verhältnissen aber doch, denn der gesicherte Weltsriede läßt der wirthschastlichen Thätigkeit und den Capitalien wahrscheinlich Zeit zu neuer Kraftentsaltung und dann muß trotz mancher Bedenken doch Vieles im Wirthschaftsleben sich bessern. Deutsche» Reich. Darmstadt, 31. December. Das gestern ausgegebene Großherzogliche Regierungsblatt (Beilage Nr. 30) enthält u. A.: Bekanntmachung Großherzogl. Ministeriums des Innern und der Justiz, die Ergänzung und bezw. Vergrößerung des Freiherrlich v. Bibra'schen Familienfideicommisses betreffend. Bekanntmachung Großherzogl. Ministeriums des Innern und der Justiz, Abtheilung für Schulangelegeuheiten, die Er- gebniffe der Verwaltung der Wittwen- und Waisenkasse der Volksschullehrer vom Jahre 1888—89 betr. Bekanntmachung Großh. Provinzial - Direction Rhein- heffen, den Ausschlag des Gehalts des Rabbinen zu Bingen fttr das Jahr 1890 betr. Bekanntmachung Großh. Provinzial - Direction Rhein- heffen, Steuermannsverhältniffe zu Bingen und Rüdesheim betreffend. Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Groß- Herzog haben Allergnädigst geruht: Am 4. November die in Gemäßheit der Artikel 2, 3 und 4 der Declaration vom 31. Januar 1837 über die Rückgabe der Verwaltung des diesseitigen Kausunger Stiftsfonds an die althessische Ritterschaft des Großherzogthums Hessen von den beiheiligten «deligen Familien zu Obervorstehern gewählten und präfen- tirteit: Kammerherr und Major z. D. Adolph v. Rotsmann zu Darmstadt, Oberkammerherr Freiherr Carl Schenck zu Schweinsberg-Wäldershausen in Darmstadt und Erbmar- schall in Heffen Freiherr Georg Riedesel zu Eisenbach aus Schloß Altenburg in der gedachten Eigenschaft landesherrlich zu bestätigen- am 11. November dem Pfarrer Friedrich Sommerlad zu Hopfmannsseld die ev. Psarrstelle zu Watzenborn zu übertragen- am 13. November dem Pfarrverwalter Johannes Stock zu Appenheim die evangel. Pfarrstelle zu Bechtolsheim zu übertragen- am 28. November dem Pfarrer Ludwig Göhrs zu Geinsheim die evangelische Psarrstelle zu Bickenbach, am 30. November dem Psarrverwalter Heinrich Biegler zu Groß-Umstadt die zweite res. Psarrstelle daselbst zu übertragen. Concurrenzeröffnungen. Erledigt ist: Die mit einem eoang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Affenheim mit einem jährl. Gehalte von 900 Mk. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Dem Ge- Anna beruhigte sie und stieg gleichsalls ins Bett, nachdem sie ihr Medaillon abermals geküßt und endlich unter dem sauberen Kopskissen geborgen hatte. Dann schliefen sie beide den Schlaf der Unschuld und Jugend, bis das frühzeitige Girren und Rukuhlen der nachbarlichen zärtlichen Vögel aus dem Taubenschlag und die sommerlich früh ausstehende Frau Sonne sie gemeinsam aus dem Schlummer weckte. Der Tag verging mit Kirchgang, Ladengeschäften und Hauswirthschaft- der Besuch war bei allem thätig dabei. Nachmittags sprachen einige Bekannte vor, mit denen man sich plaudernd in die Buchcnlaube niederließ. Häuer Harras und seine Frau genossen aus der Zeche sowohl als in der ganzen Nachbarschaft eines wohlverdienten guten Rufes und die Anna hätte innerhalb ihres Kreises die besten Partien machen können, wenn das Gerede mit dem Sohne des Com- merzienraths nicht gewesen wäre. Da sich derselbe durch Dünkel, Hochmuth und leichtsinnge Streiche gründlich verhaßt gemacht halte, tras etwas von diesem Haß auch das Mädchen, das ihn liebte, obgleich es zu ihnen gehörte. Man sah in dieser Liebe nicht sowohl eine Gefahr für die Unerfahrene oder fand sich mit dem Gedanken einer Niederlage sehr tolerant ab, als eine Abtrünnigkeit und Ueberhebung ihrer Person. Nur Bernhard Kahlsen nahm den Kamps mit dem Sohne des Eommerzienraths auf, aber man wußte nicht recht, ob er ihn besiegen oder sein Nachfolger in Annas Liebe werden wollte. Am Abend begleitete Anna die Freundin ein Stück aus üen Heimweg, der längst zu einem Stelldichein zwischen Trina Tienken und ihrem Liebhaber bestimmt war. Arm in Arm schlenderten sie die Straße dahin, ein paar echte Töchter der treuen, deutschen rothen Erde. (Fortsetzung folgt.) 60 3) 100 Marken in Lohnkl. I—100 x 2Pfg.— 2 50 für Lohnklasse I mit 4 Psg. 1410 50 Mk. - Psg. 4) 5) 6) 7) 40 Wochen Krankheit — 40x 6 8) lOWochenMilitärdienst— 10x 6 600 110 150 50 300 40 60 : 9 4 39 : 2 // // u H // // // // // // // // // H H n n H U H // ff // // // // n (30 Beitragsjahre) in Anrechnung, mögen auch mehr Beiträge geleistet sein. Sind mehr als 1410 Wochenbeiträge gesteuert, so kommen die 1410 höchsten Beiträge in Anrechnung und die übrigen fallen weg. Beispiel: Ein 70 Jahre alter Mann ist zuerst 600 Wochen in Lohnklasse III, darauf 500 Wochen in Lohnklasse II, dann 700 Wochen in Lohnklaffe IV und zuletzt 200 Wochen in Lohnklasse I versichert gewesen. Die pro // // // 1) Fester Zuschuß des Reiches . . 2) Fester Grundstock..... Woche, // n tt Beitragswochen Altersrente wird hier gerechnet: Reichszuschuß ...... Steigerungssätze für 700 Wochen Lohnkl. IV (700 x 10 Psg.) ----- 70 Zusammen 167 Mk. 50 Psg. Für jede Altersrente kommt ebensalls ein Reichs- zuschuß von 50 Mk. in Anrechnung, dagegen nicht, wie bei der Invalidenrente, ein Anfangssatz (Grundstock). Die Leistungen berechnen sich nach der Zahl der Beitragswochen: . 50 Mk. — Psg. // - // // i Es kommen meinderath zu Assenheim steht das Präsentatiousrecht zu derselben zu. Die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Hergersdors mit einem jährl. Gehalte von 900 Mk. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Die mit einem evangel. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle zu Reisen mit einem jährl. Gehalte von 900 Mk. Zwei mit evangel. Lehrern zu besetzende Lehrerstellen an der Gemeindeschule zu Schwalheim mit einem jährl. Gehalte von je 900 Mk. Mit denselben ist je die Hälfte des Organistendienstes verbunden. Die mit einem ev. Lehrer zu besetzende 1. Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Beerfelden mit einem nach dem Dienstalter sich bemessenden jährlichen Gehalte von 900—1500 Mk. Dem Herrn Grafen zu Erbach-Fürstenau steht das Präsentationsrecht zu derselben zu. Zwei Lehrerstellen an der Gemeindeschule zu Wörrstadt, von denen die eine mit einem evangelischen, die andere mit einem katholischen Lehrer zu besetzen ist, mit einem nach dem Dienstalter sich bemessenden jährlichen Gehalte von 1000 bis 1200 Mk. Mit der katholischen Stelle ist Organistendienst verbunden, t \ „ 11= 150 x 6 „ III = 50 x 9 „ IV = 300x13 Die Invalidität«- und Altersversicherung im Großherzogthum Hessen. (Schluß.) Je mehr Wochenbeiträge geleistet sind und in je höheren Lohnklaffen, desto höher wird die Rente. Ein Beispiel: Es wird Jemand Invalide, nachdem er geleistet hat: 100 Marken in Lohnklasse I, 150 in Lohnklasse II, 50 in Lohnklasse III und 300 Marken in Lohnklaffe IV. Außerdem mußte er wegen Krankheit 40 Wochen die Arbeit unterbrechen und war 10 Wochen zum Militär eingezogen. Hier gestaltet sich die Berechnung der Höhe der Rente: Betrag der Altersrente 174Mk. 60Psg. Wer demnächst eine Rente beansprucht, hat den Antrag bei der Bürgermeisterei des Wohnortes unter Vorlage der Beweismittel (letzte Quittungskarte, Nachweise, Militärpapiere — bei der Altersrente Geburtsschein) zu stellen. Das Kreisamt vermittelt die Vorlage an den Vorstand der Landes- versicherungsanstalb zu Darmstadt, welcher die Rente durch Bescheid seststellt. Gegen ablehnende Bescheide geht die Be- rusung an das Schiedsgericht zu Darmstadt, gegen dessen Entscheidung in bestimmten Fällen der Recurs an das Reichsversicherungsamt zu Berlin. Die Auszahlung der Renten ist durch die Mitwirkung der Poststellen erleichtert. Nach der Feststellung erhält der Versicherte einen Berechtigungsausweis, gleichzeitig das Postamt eine Zahlungsanweisung. Die Invalidenrente beginnt mit dem Tage des Eintritts der Erwerbsunfähigkeit, die Altersrente nach Leistung von 30 Beitragsjahren mit dem ersten Tage des 71. Lebensjahres. Sie kommt in Wegfall, wenn der Empfänger invalid wird und Invalidenrente erhält. Bezieht Jemand bei Eintritt in das 71. Lebensjahr eine Invalidenrente, so ist der Bezug der Altersrente ausgeschlossen. Der Rentenanspruch ruht während Verbüßung einer die Dauer von einem Monat übersteigenden Freiheitsstrafe, bei Unterbringung in eine Detentionsanstalt, bei Verlegung des Wohnsitzes in das Ausland, bei Bezug von Pensionen, Wartegeldern und Unfallrenten im Betrage über 415 Mk. Die umfangreichen Geschäfte des gesammten Versicherungswesens besorgt in Hessen die Landesversicherungsanstalt (an der Spitze ein staatlicher Beamter, Vorstand, Ausschuß). Als örtliche Organe sind aus dem Kreise der Versicherten Vertrauensmänner bestellt. Die Interessen der übrigen Versicherungsanstalten und des Reiches vertritt ein Staatscommissär. Einzelne Befugnisse, z. B. Genehmigung des Statuts der Versicherungsanstalt, übt das Landesversicherungsamt aus, das Ministerium des Innern und der Justiz ordnete die Einziehung der Beiträge durch Krankenkassen und Hebestellen an- eine Reihe von Entscheidungen (z. B. Be- sreiung von der Versicherungspflicht, Berechnung der Arbeitstage) sind ben Kreisämtern übertragen, während alle vorbereitenden Arbeiten den Gemeindebehörden, Organen der Krankenkassen und besonderen Stellen zugewiesen wurden. (Darmst. Ztg.) 6 , 8 , 10 „ nur // // // .60 'n II „ III „ IV „ überhaupt n n ff ft UI (600 x 8 „ ) = 48 II (110 X 6 „ ) = 6 Dermifd^tes* * Das deutsche Verbrecherwesen im Jahre 1889. Die „Köln. Ztg." schreibt: Die vorläufigen Ergebniffe der statistischen Bewegung der Verbrechen und Vergehen gegen die Reichsgesetze im Jahre 1889, welche das Statistische Amt des Reiches unlängst veröffentlicht hat, beweisen leider, daß die ersreuliche Verminderung der strafbaren Handlungen, die man in den letzten Jahren beobachten konnte, im Jahre 1889 nicht Stand gehalten, sondern dem Gegentheil Platz gemacht hat- die Gesammtzahl der Verurtheilungen weist eine beträchtliche, im Einzelnen höchst bedenkliche Steigerung aus und in dem Bilde, das die Statistik uns entrollt, sehlt es nicht an Zügen, welche die vollste Aufmerksamkeit verdienen und ein über die Strafrechtspflege und Strafrechtswissenschaft weit hinausreichendes Interesse besitzen. Wenn die Zunahme des Budgets der Verbrechen'und Vergehen lediglich aus dem Anschwellen der Ziffern der Verletzungen der Person beruhte, so würde man sich hierüber nicht zu verwundern brauchen- es ist ja seit Jahren bekannt, daß von Jahr zu Jahr ein größerer Procentsatz aller Verurtheilungen auf Körperverletzungen fällt, daß die Zahl der Rohheitsvergehen immer mehr anwächst und man kennt auch die Ursachen dieser beklagens- werthen Erscheinung. So lange der Staat mit verschränkten Armen der Ausbreitung der Trunksucht und Völlerei zusieht, so lange er es ruhig geschehen läßt, daß die schlimmsten Körperverletzungen von den Gerichten vielfach mit einer Milde behandelt werden, die als eine Versündigung bezeichnet werden darf, so lange werden wir keine Besserung und Gesundung aus diesem Gebiete zu verzeichnen haben. Befremdend ist es aber, daß im Berichtsjahre 1889 auch die Verbrechen und Vergehen gegen das Vermögen, die in den letzten Jahren langsam aber stetig zurückgegangen waren, eine Vermehrung aufzuweisen haben, vor Allem das practisch bedeutsamste De- lict dieser Gruppe, der Diebstahl. In früheren Jahren ließ sich die Verminderung dieser strafbaren Handlungen aus die Hebung und Belebung der wirthschastlichen Verhältniffe zurückführen, insbesondere auf die Erleichterung der Möglichkeit, daß die unteren Bevölkerungsklassen sich aus ehrliche Weise den erforderlichen Lebensunterhalt zu beschaffen vermögen - in entsprechender Weise wird der Grund der beobachteten Vermehrung zum guten Theile auf der durch die Theuerung der nothwendigen Lebensmittel bewirkten Erschwerung der LebenS- bedingungen der unteren Bevölkerungsklassen beruhen. Das unerfreuliche Bild des deutschen Verbrecherwesens im vorvergangenen Jahre wird noch dadurch ergänzt, daß der An- theil der Personen jugendlichen Alters an den Berurtheilten wiederum gestiegen ist. Was soll man dazu sagen, wenn die kaum dem Knabenalier entwachsenen Personen sich an den Verbrechen gegen die Person und die Sittlichkeit in einem Umfange betheiligen, der ihre sonstige Betheiligung am Verbrechen fast um mehr als das Doppelte übersteigt! Diese Thatsachen fordern mit größerer Entschiedenheit als die scharfsinnigsten theoretischen Auseinandersetzungen, daß die Reichsgesetzgebung es nicht länger unterlasse, die nothwendige Reform des Strafrechtes und der Strafrechtspflege in die Hand zu nehmen. Auch dies ist eine Aufgabe von großer socialer Bedeutung und der Aufschub ihrer Lösung würde für das Gemeinwesen Gefahren von nicht zu unterschätzender Bedeutung in sich bergen. Universität». Nachrichten. — Ju Göttingen hat sich Dr. Ntcolaier in der medt- cinischen Facultat der dortigen Universität als Privatdocent für Kinderheilkunde habtlitirt. Dr. Ntcolaier hat sich einen Rus erworben durch die Entdeckung des Bacillus tetani als Erregung des Wundstarrkrampfes, die ihm 1884 zusammen mit Professor Rosenbach in Göttingen gelang. — Dem Privatdocenten der medicinischen Facultat der Berliner Universität, Oberstabsarzt erster Klasse Dr. Maximilian Burchardt, ist das Prädtcat „Professor" verliehen worden. Dr. Burchardt ist der erste Garnisonarzt Berlins, seit einer Reihe von Jahren leitet er die Abtheilung für Augenkranke in der Königlichen Eharilö, vorübergehend hat er auch die Abtheilung für Hautkrankheiten in demselben Krankenhause geleitet. Aus beiden genannten Gebieten hat sich B.'s wissenschaftliche und literarische Thätigkeit bewegt. Gerichtliche Entscheidungen. Verjährung der «lagen an» Diehhandel. 1) Nach Art. 14 Nr. 5 des Hessischen VetjährungsgesetzeS vom 19. März 1853 verjähren: „die Kiagen aus allen Händeln mit Vieh, Frucht und Landesproducten in zwei Jahren." Hier ist nicht unterschieden zwischen Vtehbändeln, über welche ein oitsgerichtltches Protokoll oder sonstige schriftliche Urkunde ausgenommen, und solchen, bei denen dies nicht der Fall ist. Wo aber das Gesetz nicht unterscheidet, soll auch der Richter nicht unterscheiden. 2) Bekanntermaßen werden bet einer sehr großen Zahl von Viehhändeln ortsgerichtl>che Protokolle oder auch andere schriftliche Urkunden errichtet und es hieße alle solche Händel von der Wohl- that dieser Gesetzesbestimmung ausschltetzen, wollte man solche auf die nicht schriftlich beurkundeten Geschäfte beschlänken. Hätte das Gesetz dies gewollt, so hätte es demselben Ausdruck geben müssen. 3) Die oben cttirte Nr. 5 ist in den Art. 14 des Verjährungs- gesetzes erst infolge der ständischen Berathung ausgenommen worden. Das Motiv war: weil die dort aufgeführten Geschäfte doch gewöhnlich Handelsartikel beträfen und weil es bet ihnen sehr schlimm sei, wenn sie erst längere Zett nach ihrem Abschluß zur gerichtlichen Enticheidung kämen. Die Einreihung in den Art. 14 beweist, daß im Uebrigen die hier den ganzen Artikel maßgebenden Gesichtspunkte auch für die Nummer 5 maßgebend waren. Als em solcher wurde nach den Entwürfen unter Anderen bezeichnet, daß es sowohl im Interesse des Gläubigers, als des Schuldners liegt, daß dergleichen im täglichen Leben sich vielfach erneuernde und in ihren Anfängen meist kleine Schuldforderungen nicht zu bet'ächllicher Höhe anfUigen. ES bedarf wohl keines Nachweises, daß olle diese Gesichtspunkte sowohl auf protocottirte, als auf nicht prolocollirte Vieyhändel zutreffen. 4) Nach Art. 27 des VerjätnungSgesetzrs unterliegen allerdings: „Rechte, welche an sich einer kürzeren Verjührungszen unterwoifen sind, einer Verjährung von fünf Jahren, sobald sie durch ein rechts- kräfiiges Erkenntntß oder durch einen im Mahnverfahren erwirkten gerichtlichen Zahluugsdefehl oder durch Ausstellung einer Schuldurkunde zur Anerkennung gebracht sind." Im vorliegenden Fall sagt das Landgericht, das Protocoll über den Vtehhandel enthalte gleichzeitig die urkundliche Anerkennung einer Schuld. brichten. sticolaicr in der medial als Piioatdocmt für li sich "t- rt Aus beiden genannt« 5 MarW MM jÄfcJJl Di° as Me 6e*»ei|tn ff' *»t tfn W di- Wit Pl> >889 Ä*8i 1 3»hr u en *45* d“"J lernet ie[ts Tff * Gchnd- . ff bl= Aritttm “ in lktzt-nJch-, A bed-litsamste Ret« (iefe «anbfungen auf j>i- cn Mültnifft zurück. “"9 der MzliM * »ui ehrliche Werse loiaften vermögen in ber beobachteten yer 4 die Theuerung der chwerung der LebenS- tvssen beruhen. Dal necherwesens im vor- NMzt, d^ der An- an den DnunMm 1 dazu jagen, wenn die Personen sich an btn Sittlichkeit in einem Betheiligung am Ber- lte übersteigt! Diese edenheil als die schars- ngen, datz die Mchs- die nothwendige $r chtspslege in die Hand )e von großer socialer sung würde sür das verschätzender Beden- iidungen- allen Motu-w hrw" , fjAer welche ^E^lllkunde aus lgr liAj'Va ,st. Ko ? nicht der Fall ' w, !«?&s 5MZ KrsL- ÄZ- es '0D30b Älchen U*ÖS*»*5 lÄEL e'l^gfie l'U'« n fefS* ,U*"‘ — erei»«wef»e#tow*a. Die von dec „Wiener Mod-." au?- für Sille" nennt und deren Zw.ck es lff, Idbft 6te toroeren nnmn« «Ci zu machen. Na-d der Inhaltsangabe, weiche aus dem foeden er,cheenenen egg»IW»ggBj!^^ - -- ■■-=gg--— Zu haben bei: J. M. Schulhof. 882 i Nutsholzversteigerung I in dem Jeldheimer Walde. Bekanntmachung, Submission.! die bezüglichen 121 Eonr. Roth II., Wallthorstraße 5± [68 So«i» Rothenberger, Gerichtstaxator. -------------- Beicyermgungen uejw ■ IdElTAM ■ Anrechnung. Diese Bescheinigungen sind daher spätestens durch den Kasiebolen bei Abholung 107 Gegenstände Näheres Bahnhofstraße 56. I) Harrs, Geschäft 79] Ein Klavier (Giraffe) und ein Stück Grabland zu verkaufen. »erden: Schreinerarbeit Glaserarbeit Pflasterarbeit Die Angebote Jieikgeöotrnes. In bester Geschäftslage ist ei» worin ein feineres Modewaaren- Gas- 8.] Größere Anzabl 2—6 Monate 'nlter Schweine abzugeben. Hardthof, Gießen. oder Dienstverhältniß stehen, in vierwöchentlichen Perioden postnumerando und zwar derart erfolgen wird, daß die für die abgelausene Periode zu zahlenden Beiträge bei dem betr. Arbeiter durch den Stadtkaffediener Gengnagel abgeholt werden. Die erste Woche der Versicherungspflicht umfaßt die Zeit vom 1. bis 4. Januar bezw. die erste vierwöchentliche Erhebungsperiode die Zeit vom 1. bis 25. Januar; die erste Erhebung findet sonach vom 20. d. Mts. 1000 Gegenstände wurden der Redaction von nah und fern, aus allen Landen, eingeschickt, darunter eine ganz bedeutende Anzahl trefflich gearbeiteter Sachen. Die Jury setzte sich zusammen aus den Herren Hofrath von Falke und Hofrath Storr und den Damen Therese Mickani, Directrice der Kunststickereischule, und Marie Bergmann. Leiterin der Handarbeitsschule im Wiener Frauen-Erwerb-Verein. Die Jury konnte erst nach vierstündiger Berathung die Vertheilung der Preise und Medaillen als beendet erklären. Der erste Preis wurde der Leiterin der Wiener Spitzen-Arbeitsschule Frau Fr. Pleyer zuerkannt, der zweite Fräulein Emma Lorenz in Graz, den dritten erhielt eine gehäkelte Decke von Fräulein Jlltchmann in Wien usw. Die öffentliche Ausstellung der eingesandlen Gegenstände war eine der reichhaltigsten und qualitativ besten, welche jemals gesehen worden. Die Frau Kronprinzesstn-Wittwe besuchte dieselbe und widmete den ausgestellten Objecten eine eingehende Besichtigung. Der Andrang des Publikums zu dieser außergewöhnlichen Schaustellung war ein so gewaltiger, daß der Einlaß oft stundenlang den Zutritt verlangenden Damen verwehrt werden mußte und die Herausgeber der „Wiener Mode" sich veranlaßt sahen, die Dauer der Ausstellung zu verlängern. Das glänzende Resultat dieser Preisausschreibung hat den unleugbaren Nachweis geliefert, daß die Bestrebungen der »Wiener Mode* zum Besten der weiblichen Handarbeit die erfreulichsten Früchte tragen. Mittwoch den T Januar 1891, von Vormittags 10 Uhr an, solle» öffentlich versteigert werden: 9 Eichen-Schnittholz-Abschnitte mit 21 fm (50—66 cm Durchm.), 60 Eichen-Stämme mit 40 fm (25-55 cm Durchm ) (Bau«, Schwellen, und Wagnerholz), 1 Buchen'Stamm-Abschnitt mit 1.50 fm (56 cm Durchm.), 5 Kirschbaum-Abschnitte mit 3 50 fm (25—40 cm Durchm.), 310 Fichten-Stämme mit 65 fm (15-35 cm Durchm.), 350 Fichten-Stangen mit 25 fm (Sparren, Gerüststangen und Baum- 24. Hefte — womit „D-r Stein der Weifen" feinen zweiten, »owt besten Erfolg- gekrönten Jahrgang abtchlieht - enthalten ist, dürste fich diese Beilage sehr intereffant gestalten. Der vm nehmen und verdienstlichen Tendenz d-r Zeitschrift gemütz ist aufrichtig zu wünfchen, daß die Neuerung, welche „D-r Stein der Weifen" getroffen hat, den Kreis seiner Freunde stetig vermehre und überallhin die Schötz- unseres Wissens Der Weiten möge! also aus erster Hand in jedem Maaß zu beziehen.' Man verlange Muster mit Angabe deS Gew ünschteo. Negulirfüllösen, Kochöfen, Wormser Oefen, Herde re., ix großer Auswahl bei [16 J. Happel; Neustadt 56. stützen), 4 rm Eichen-Nutzscheitholz in 3 m langen Rollen und 20 nn Fichten-Nutzprügelholz (3 und 4 m lang). Zusammenkunft im District Hinterwald (auf der Haide). Das Eichenschnitcholz wird zuletzt verkauft. Arnsburg, den 18. December 1890. Gräfliche Revi-rverwaltmrg. GaSbrt-ucytungS Geschäfts-Empfehlung. Unterzeichneter empfiehlt sich einem geehrten Publikum zur Anfertigung von Herren- und An^benanzügeu, sowie in allen in das Fach einschlagenden Ausbesserungen unter Zusicherung bester Ausführung. 114 Achtungsvoll J, Retter, Bleichstratze 24, H. — Von der "tonangebenden Damen- und Modezeitung Bazar", welche mit elegantester Ausstattung und größter ViAseitig- keit eine außerordentliche Nützlichkeit verbindet, ist soeben die erste Nummer des neuen Jahres — des bereits 37. Jahrgangs! — erschienen. Nach den Modebildern und Schnittmustern, we che dtesAbe in reichster Anzahl bringt, ist auch ungeübten Händen die Selbfi- anfertigung von Kleidern und Wäsche ermöglicht, ebenso nach den klaren Beschreibungen und instructiven Abbildungen die eigene Anfertigung von Gegenständen, welche in den Bereich weiblicher Hano- arbeiten gehören. Die Unterhaltungs-Nummern des „Bazar weisen interessante Beiträge auf allen Gebieten auf, in geschmackvollster Auswahl und sorgsamster Berücksichtigung der weiblichen Empfindung. Die beigefügten Illustrationen von ersten Künstlern dürfen als Meisterwerke der deutschen Holzschneidekunst gelten. Der vierteljährliche Abonnementspreis beträgt nur 2.50 Mk. Tanin-Balsam von E. A Ullmann & Co. Plauen i. V- ist da- beste Mittel gegen üopfschuppen und dient zur Erhaltung und Förderung des Haarwuchs es Zu haben bei 29 Gustav Gerhardt. zureichen. . . ♦ Formularien zu An- und Abmeldungen find auf unserem Bureau sowie ▲ von dem Kassebot.n erhältlich. Gießen, 2. Januar 1891. T Großh. Bürgermeisterei Gießen. ▼ Gnauth. Wegen Geschäfts- ♦ Verlegung ♦ iw das von mir erkaufte Haus „Mäusburg 5" T wird mein großes Waare«lagrr gänzlich ausverkauft. ♦ Koch u. Heizapparate bewährtester Construction empfiehlt bestens t9092 Städtisches GaS« und Wasserwerk Gießen. Dienstag und Mittwoch den 6. und 7. Januar, Nachmittags von 2 Uhr an, werben die zum Nachlaß der Frau Hch. »eeker Wwe.. Güdanlage Nr. 7, gehörigen Möbel, wie: mehrere vollständige Betten, Bettstelle mit Sprungfedermatratze, Bett- Werk, Weißzeug, Schränke, Sophas, Tische, Stühle, Commoden, Nachttische, 1 etc Öleiter und andere Leitern, Oeconomiegeröthe, 1 Fliegenschrank, 1 fast «euer kupferner Wasch -effel, 200 Bohnenstangen, Fäffer, Herren- und Damenkleider, Haus- Haltungssachen, 1 Nähmaschine, ein Porzellanofen rc. bis jetzt mit bestem Erfolg be- iritben wurde, anderweittger Unterneh- munaen halber billig zu verkaufen. Offerten unter Nr. 10540 befördert die Hrpedition dieses Blattes. Ttzsrze ml fertigt StitaMe direkt aus der Fabrik von von Elten & Keuffcu, Crefeld, " empfiehlt sich durch Reinheit, Aroma und Ergiebigkeit als die beste und preiswertheste A 7untz Sßl Ww Kai®- “• Könlgl. Hofl. Marke. " 4.UIHX am. wow. Bonn, Berlin. CÄ Technkum Mittweida\^\ y. \ — tjRchaen. — \ «L a) M^RtkiBen - legenlewr - Seliale a t. fVerkmeieter • Male. 1 — Voruntitrnn«-Ar.tbl»il des Nerstckerten ie nack der Lobnrabluna I von Bohnenkaffee zu verwende«. Pfd. 8V Pfennig, reicht r« 4V Tasse« FrühstüSSkassee. Folgende Verkaufsstellen in Gieße« r (123 ö. Dort, Wallthorstraße 45, Earl Hoffman« Settersweg 33, Wilh. MontanuS Marktstraße 34, für „ „ . »rbetten find bis spätestens Samstag btn 10, l Mts , Norm 11 Uhr, bei dem Stadtbauamte einzureichen, woselbst vorher in den Üblichen Amtsstunden die einschlägigen Zeichnungen, Voranschläge und Ueber- nahms-Bedingungen offen liegen. Gießen, den 2. Januar 1891. Vroßh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. ' 108 Hermann Katz < Seltersweg 20 ♦ Akanusaclur-, Jltoilcmaiircn ♦ unö Damencoiifeclion. « 115 X Neu!!! Neu!!! Für den An- und Umbau am Ver- die Einziehung der Beiträge für die Jnvaliditäts- und Altersversicherung «altungSgebäudedesGas-undWaffer-j betreffend. wertes sollen weiter nachstehende Ar-! Wir bringen hiermit zur Kenntniß der Bethelligten, daß die Em- tzetten mittelst Submission vergeben ziehung der Beiträge sür diejenigen der hiesigen Ortskrankenkaffe oder einer veranschlagt zu Fabrikkrankenkaffe nicht angchörenden und demgemäß bei der unterzeichneten JL 3107,08 , Behörde zur Jnvaliditäts- und Altersversicherung angemeldeten Personen, „ 847,04, welche zu einem Arbeitgeber oder Dienstherrn in einem ständigen Arbeits- „ 438,06 i ‘ ‘ — — ' ' —--------------- versteigert. I. A: 5) indessen weist schon die Zusammenstellung des Anerkenntnisses durch Schuldurkunde mit etnem rechtskrafttgen Urteile ober einem im Mahnverfahren erwirkten Zahlungsbefehl, sowie die Worte ,^zur Anerkennung gebracht" darauf hin, daß der Art. 27 eine andere Schnldurkünde im Auge hat, als d ejenige, durch welche die Ent- ssebuna des Rechtsgeschäfts bocumentirt wird. ’ 6) Daß bas söeriäörunoögefeöbieten ^ter^teb lennt und der Art. 2T nicht etwa eine ungenaue Ausbrucksweise enthält, ergibt sich «s einer Vergleichung mit Art. 17, ber von Forberungen spricht, die sich nicht auf eine „Schulburkunde grunbeu . ’ 71 Der Art 27 steht sobann unter ben Gesetzesbestimmungen »6er Unterbrechung ber Verjährung, die mit Art. 23 beginnen unb »tt Art 2S endigen. Diese Stellung im Gesetz weist darauf hin, dak ber Art 27 nur solche Schuldurkunden im Auge habm kann, welche errichtet wurden, nachdem die Verjährung bereits ihren Lauf degmimen hat, nicht aber die über die Entstehung des Rechtsgeschäfts 8)^Wenn aber auch, wie im vorliegenden Falle behauptet, das «iebkaufSprotocoll erst nach Abschluß des Geschäfts, also zeitlich 6«fiter errichtet wurde, so ist dies nicht ausschlaggebend. Mit Ausnahme ber Rechtsgeschäfte, welche erst durch die schltttliche Form, wie $. B. Wechsel, ihre Existenz erhalten, werden die Rechtsgeschäfte naturgemäß erst nach ihrer Entstehung in die schriftliche Form aebracht werden können. Die zeitliche Differenz ist daher nicht baß Ausschlaggebende, sondern der Unterschied, ob die Urkunde iber die Entstehung des Rechtsgeschäfts oder über ein später erfolgtes Anerkenutniß ber daraus entstandenen Schuld errichtet wurde. 9) Wäre dies nicht der Fall, so wäre die oben bereits reprobirte Nnterscheidung zwischen protocollirten und nicht protocollirten ober fonst schriftlich beurkundeten Vtehhändeln gewissermaßen auf einem Umweg wieder zugelassen, was nicht angängig erscheint. Hiernach ist das Berufungsgericht der rechtlichen Ueberzeugung, daß die Klagen aus Viehhänbeln ber zweijährigen Ver- jähruug unterliegen, ganz einerlei, ob sie ^tsgericht- U* pretocollirt ober sonstwie schriftlich beurkundet sind, oder ob dies nicht ber Fall ist. Entscheid. Gr.O.-L.-G. ». 7. Mai 1890 U. 62/90. Literatur und Aunft. CHOCOLAT MENIER DIE GRÖSSTE FABRIK DER WELT TÄGLICHER VERKAUF : 50,000 KILOS 1 Mk. 60 Pf. per Pfund. — Vor Nachahmungen wird gewarnt. Zu haben bei Herren: Ferdi, llrebes, Heinrich Kettler, Karl Schwaab. 118 zerkleinert 1.25 Flaschenbier erfreuen 94 Der Vorstand. 7] zu in 70 1 Feinsten deutschen COGNAC 72 Mittwoch Abend bei Denker 130 Ötebaciion: ül. tidjcyba. - Druck unb Verlag der zötutil lajen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. ärztlich empfohlen Liter-Flasche Mk. 2.—. Entree frei. A» F« Albold, „Zum Solmser Hof. 8m, Am, Punsch-EsskllM etl. Vi Flasche von Mk. 2.— an Alleinige Niederlage: Adolf Geisse vorm. 6. C. Windecker Selterswegg, Ecke am Kreuz. Carl Jlöser Alicestraße. Justus JE. Lenz* Ludwigstraße. H* Hansel, BKichstraße. Philipp Weller, Wolkengaffe. Die Anfuhr an da- Haus erfolgt von dem Gaswerk aus bei Abnahme von mindestens 3 Centnern und werden für dieselbe 3 Pfg. pr. Ctr. berechnet; von Herrn Emil Pistor werden auch kleinere Quantitäten als 5 Gentner zugeschickt. 149 Städtisches Gas- und Wafferwerk Gieße«. von F. Fey, Großherzoglicher Ministertalsecretär. Preis 80 Pfg. Zu beziehen durch Die wichtigsten Frage» aus dem Invaliditäts- u. Alters-Versicherungsgesetz. Zusammengestellt und durch praktische Beispiele erläutert von Gg. Scherer & Co., Langen. Pianos zu vermiethen. Monatliche Mietpreise : 3, 4, 5, 6 Mk. und höher. Freie Stimmung. Anf einzelneTage zu Hochzeiten, Concerten, Tanzunterhaltungen etc. 6, 7, 8, 9 Mk. und höher (einschliesslich der Transportkosten). jßj Wilh. Rudolph. Pianohandlung, Neuen weg Jehsenfel'ds Mniv.-ZZuchljandtung. Frees & Tasche. Wan abonniere auf fcte neue M originelle fatiiflt Verlag von 3 3H- ßci)reiber in Lßlingen bei Stuttgart Wöchentlich eine Flummer. Kreis per Guartal 3 Mark. 3cbe Buchhandlung und stdcS Postamt nimmt Bestellungen tntgeya. Neue Fracks billig zu verleihen eoent. auch Zu verkaufen bei D. W. Hambach, 90-7)Marktplatz 1, zwei Treppen- Cokes. Gegenwärtige Preise: Etückcokes......M. 1.15 pr Ctr. ab Gaswett, Stußcokes, für Stubenhetzung II II die Restauration Bavaria des Herrn Feidel hiermit freundlichst eingeladen. Obstbauverein Gießen. Die vevehrlichen Mitglieder, sowie Freunde des Obstbaues werden einer Zusammenkunft ain Sonntag den 4. Jarnrar, Nachmittags 3 Uhr, Die in Rberlaendera Brauerei zu Frankfurt a. M. er- zeugten Biere sind nur aus Malz und Hopfen gebraut und sich einer allgemeinen Beliebtheit. Die Proben werden in der nächsten Zeit für Damen und Herren getrennt gehalten werden, für die Damen Dienstags, für die Herren Freitags, und nehmen für die Damen Dienstag den 6. Januar, für die Herren Freitag den 9. Jauuar ihren Anfang. Der BvrSand: 37]Schloss e r. 1.50 » Sctiintschutie in allen möglichen Systemen und gediegenster Qualität empfiehlt A. Kilbinger, 113 Seltersweg 19. Die Unterzeichneten offeriren in Flaschen: helle» Wiener Bier a 20 Pfg. dunkle» Bayrische» „ MO „ vorzügliche» Münchener Export „ 23 „ frei in'S Haus geliefert. erzielt man nur, wenn die Annoncen zweckmäßig abge- OTT¥ 131 fl faßt und typographisch angemessen ausgestattet sind, ferner f die richtige Wahl der geeigneten Zeitungen u j rv getroffen wird. Um dies zu erreichen, wende man sich fltttfll 4 nnnnrpn £n bic Annoncen-Expedition Rudolf Mosse, Frank- UUmj ^IIUUIIHU furt a. M., von dieser Firma werden die zur Erzielung r r . „ . _ . eines Erfolges erforderlichen Auskünfte kostenfrei ertheilt, sowie.Inseraten-Entwürfe zur Ansicht geliefert. Berechnet werden lediglich die Or ginal Zeilenpreise der Zeitungen unter Bewilligung höchster Rabatte bet größeren Aufträgen, o daß durch Benutzung dieses Institutes neben den sonstigen großen Vortheilen eine Ersparniß durch Jnserlionskosten erreicht wird- Vertreter in Gießen: Heinrich Wallach, Kaufmann. 128 Kmßmm für Uns GriHnWttM Mn. Ausstellung von Oelgemälden tut alte« Hofgerichtsgebättde (Brand). Täglich geöffnet von 11—1 Uhr. Die Mitglieder de« Kunstvereins mit ihren Familienangehörigen haben gegen Vorzeigung der Mitgliedskarten freien Zutritt zu der Ausstellung. Für NichtmllgUeder beträgt der Eintrittspreis 50 4- Eine Liste zum Einschreiben von Bestrittserklärungen liegt offen 18 D,r Ausscbu« Der Vorsitzende: ________A. Scheyda. Zum Solmser Hof. Samstag den 3. und Sonntag den 4. Januar Humoristische Concerto avisgeführt von der Gesellschaft Franz G-ill. nach wissenschaftlichen Erfahrungen hergestellt, ist das einzige reelle, in seiner Wirkung uniibertroff. Mittel z. Pflege u. Beförderung eines vollen u. starken Haarwuchses u z Erlang, eines flotten u. kräftigen Schnurrbartes. Erfolg, sowie Unschädlichkeit flarantirt. Man hüte sich vor *®rt.’’l1Na9hahm. u. achte genau aut Firma u. Schutzmarke. Täglich einlaut. Dankschreiben liegen zur Einsicht aus. Preis pro Büchse M. 1,— u. M. 2,—. * HOPP«, Berlin SW. Mcd.-chcm.-Laüoratortllm & Varfümerie-Fadrih. Zu haben In Glessen bei C. Fr. Conrad. 1119 Für Capitalisten. 112] Ein nachweislich sehr rentables Fabrikgeschäft sucht einen oder mehrere tbätige Thetlhaber mit Capttaleinlagen. Offerten unter ..Capital M. Sch." durch die Erpedttion d»s „Wetzlarer Anzeiger" in Wetzlar erbeten-______ 62] Ein braves tüchtiges Dtenst- mäbchen für sofort gesucht. Näheres in der Exped. d- Bl. W Giessener Ruder-Gesellschaft. Samstag den 3. Januar, Abends 9 Uhr, Cafe Ebel: General-V er Sammlung «ozu unsere passiven Mitglieder zur Ausübung ihres Wahlrechtes besonders eingeladen werden. Tages-Ordnung: Aufnahme neuer Mitglieder. Geschäftsbericht- Rechnungsablage. Vorstandswahl. Wahl zweier Revisoren. Stiftungsfest. 12V] Durch Versetzung des Herrn Universitäts-Amtmanns Dr. Dietz ist die Parterre-Wohnung Alicestraße 23 (7 Zimmer mit allen Bequemlichkeiten) anderweitig zu vermiethen. Näheres im Hause selbst oder durch K. Klees, Südanlage 18.___________ ! 122) Durch Versetzung des Herrn Oberstlieutenant Ben bemann ist die Wohnung, Ostanlage,Ecke der Wiesenstr. 2. bestehend aus 6 Zimmern mit Veranda und Garten, -um 1. April oder früher zu vermiethen. Näheres Nordanlage, Dammstraße 1, 3. St. 124] Logis, 3—4 Zim., 2 Cabinette, Corrtdor, mit Zubehör und Gartenantbeil, zu vermiethen.___Marburgerstraße^ell 125] Wohnung, 4 Zimmer mit Zubehör, neu hergerichtet, sofort zu vermiethen.___Walltborstraße 16. 30] Im früher Bender'scheu Hause, Selters weg 83, 3. Stock, 6 Zimmer mit Zubehör und Gartenbenutzung, alsbald zu vermiethen. Näheres ft. Klees, Südanlaae 18. " 14" Grabenstr- 9, Wohnungen von 4 n 3 Z. zu verm. Näh. BahnhofstE. L*4] Die seither von Herrn Kreisarzt Dr- Balser innegehabte Wohnung ist durch dessen Versetzung per sofort zu vermiethen. A. lkatz, Südanlage 15. 5] Ludwigstraße 22 schöne Parterre- Wohnung von sechs Zimmern zu ver- miethen.___________J^Bernhardt. 12 Hammftraße 12 ein schönes Fa- milienlogis, 3 Zimmer mit Zubehör, zu vermiethen. Näheres___Lahnstraße 11. 28] Schönes Logis, 6 Zimmer mit allem Zubehör und Bleichplatz, Bahnhofstraße 66 (zunächst der Wtefeckbrücke) alsbald zu vermiethrn. ____Wilhelm Reiber. Schöne Wohnungen 27 find in meinem Neubau (Badnhofftraße), ganz oder getherlt zu vermiethen August Noll II., Bahnhofstraße_53. ”^2*6] Stube, Cabinet und Küche zu vermiethen.____________Kaplansgasse 5. 25] Schöne, neu hergerichtete Woh- nuna im 1. Stock, 5 Zimmer, Küche mit Speisekammer und Wasserleitung, großem Korridor, zwei Mansardenstuben u allem Zubehör, per sofort oder auch später zu vermiethen bei Ar. Jordan Bismarckstraße 6-8. 211 Wohnung im Hinterhaufe, vier bis fünf Zimmer, zu vermiethen. ______________________A. »röst. 2u] Walllhorstraße 44 ist eine Wohnung von 4—5 Zimmern mit Zubehör, auf Verlangen auch mit Gartenantheil, zum 1. März zu vermiethen. Näheres daselbst im 2 Stock-__________ 59] In meinen Neubauten in der Ludwigstraße sind Logis, 5 Zimmer und Zubehör, sowie zwei Manjardenlogis zu vermiethen._______________£. Huhn. 15] Die beiden seit langer, Zeit von Herrn Reg.-Baumeister Horstmann bewohnten Zimmer sind durch dessen Wegzug sofort zu vermiethen. Frau Dr. ftranj Eckstein, ____Alicestraße 13, 1. Etage Schöne Wohnung, 4 Zimmer mit Zubehör nebst Garten- ontbeil, sowie Pferdestall mit Burschen- iimmer, 2 Remisen, 4 Keller und große Vonathsräume, per 1. April zu rer- miethen. 134] Wieieustraße 4 _ N Schöne Wohnung, 5 Zimmer und Zubehör, sofort oder später zu vermiethen. _______________________Ederstraße 5 l. 56] Das von Frau Oberamtsrichter i Weyer bewohnte Logis, freundl. gesunde ( 7?0?n*^on 5—6 Zimmern und Zubehör ' (tncl. Wasserleitung), ist wegen Wegzug von Gießen per April zu vermiethen. | Näheres Ludwig-platz 14 - T)ie Selbsthilfe. treuer Diattticfcet für alle u. junge Perjonen, die in ^olgc tiblcr 3ugelldge»ohnhei»en sich ae. schwächt sühken. ES lese eS auch Jeder, der a» Nervosität, Herittopsea, BerdaullugSbeschwe»- den, Hömorrdoiden leidet, seine aufrichtige Se- I lebrun^oilst jährlich vielen Tausenden sur I Gesund beit m Kraft Gegen Einsendmia I von 1 Mart in Briefmarten zu deziehe> vsn I Dr.med. L.Kru*t,$>omoop<ü$,Wien.ClRefa- ^»trasee Nr. 11. Wird in Eonv. verschl. übcrfttiufL Wermietßungen. 22] Drei Zimmer, .Küchej mit Wasserleitung und Zubehör, zu vermiethen- WUH. Becker, vorm. G- Backofen, _______________Bahnhofstraße_________ 103] Die Bel-Etage des ISeip]p'schen Wohnhauses am Selterswege Nr. 68 mit Mansarde und allem Zubehör, ist vom 1. April ab, auf Wunsch auch früher, zu vermiethen. HO] Eine Mansardenwohnung, drei Zimmer mit Zubehör, per sofort zu vermiethen bei Chr. Haubach II., Ecke der Krosdorsec- und Rodheimerstraße. L'