*wI, ZS ‘«'«tallonjrt. M: sZKZ m8n08orofihLen °ki oKe* rem”f«6l-S rinb?* J;t * 1, j t [W MU’ “«» 2„; ,®l'ften bei ~L?®«®e*feU. lch tingetrofftn oWtfei: tendier-, !ahm-, 'ger-, HohenbmgU«, Msan-, Edamer-, Ämmcl- und Frühßßektz.- äse vorzüglicher Qualität. & Wallenfels Mackplatz 21. l836 sagen, Wagen, ßtes KatvoerdeKssoch gut erhalten), dtipfattirte Kilbinger. SeMertz Alachs___ Maler Käse । von vorzützl. Geschmack, Ludw. Loth, Wallthorslrahe 23. Neuenweg iden. chle: v.doope'lbr«'t,pr.Mtr. 0 1.80, 2, 2.20, 2.50. voll, und dopMtit, mten- und Äumen- 2.50. ltÄtiKrSckk, 1793 ntanus. _ iB-eD. ruar W* Biente &»««** 1 Orient 'S» lenbw »120 $450 -pro 7ßS iisi» 4^ 199w ]49.S0 liH« SO.OO 182 50 Sonntag den 1. März Rr. 51 Zweites Blatt 1891 Kießener Anzeig er Keneral-Mnzeiger. Amts- und Anzeigeblatt für den Areis Gieren. Gratisöeikage: Gießener Aamikienökätter. Unnahmr von Anzeige« zu der Nachmittags für dm fetgribfn Tag erfcheinmdm Nummer dir Borm. 10 Uhr. ASe Annonceu-Bureaux des In- und Auslandes «ehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" erttgegm. Aedactton, Txpedtt^a und Druckerei: Fch»kstrateNr.^ Fernsprecher 51. BierteljShrdgrr Aßs»«e«e»ts»relH» 2 Marl 90 Pfg. mfc Bringcrlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg- Vie Gießener »erden dem Anzeiger «rdchentlich dreimal deigelegt. Der grtejtnH Znzcizer erscheint täglich, »Al Ausnahme deS MsntagS. Anrttrchrr Cbeil. Bekanntmachung. Mittwoch den 11. Mäpz 1891, Nachmittags 3 Uhr, wird aus Lonys Felsenkeller in Gießen eine GeneLalvessawmisrNg des landwirthschaftlichen Bezirk-Verein- Gießen abgehalten werden. Alle Mitglieder des landw. Bezirksoereins und der landw. Orisvereine sowie alle Freunde der Landwirthschaft werden zu dieser Versammlung hierdurch ergebenst eingeladen. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, den in ihren Gemeinden wohnenden Mitgliedern des Vereins von dieser Einladung Kenntniß zu geben und auf zahlreichen Besuch der Versammlung hinzuwirken. Tage-ordnung: 1) Vortrag des Herrn Landwirthschaftslehrers Leithiger über Schweinezucht. 2) Berathung über Hebung der Rindviehzucht, 3) „ „ „ „ Schweinezucht. 4) „ „ „ „ Ziegenzucht. 5) „ , „ ,, Geflügelzucht. 6) Berathung über den Antrag des Thierschutzvereins aus Anpflanzung von Hecken auf Wüstungen zum Schutze der Singvögel. Gießen, den 23. Februar 1891. Der Director des landwirthschastlichen Bezirksvereins Gießen. Jost, Regierungsrach. Verinischtes. * Die natürliche Volksvermehrung im Deutschen Reiche, d. i. der Ueberschuß der Geborenen über die Gestorbenen, «ar 1889 größer als je. Er betrug 619,483 gegen 618,581 im Jahre 1888, 605,155 im Jahre 1887, 512,396 im Jahre 1886 und 547,580 im Durchschnitt der Jahre 1880 bis 1889. Auf tausend Einwohner kam eine Volksvermehrung von 12,77 gegen 12,88, 12,73 und 10,88 in den drei Vorjahren und 11,74 im Durchschnitt der Jahre 1880—1889. * Zn einem Schachkampfe per distance hat das „Offizier-Casino" in Moskau den „Schachverein" zu Coburg herausgesordert. Der Kamps soll mittelst Postkarte aus- gesochten werden. Thierschntzverein. Ihr weitverbreitetes Blatt ist für uns schon darum ein höchstgeschätztes, weil es stets ermahnte, wenn strenge Kälte eintrat und tiefer Schnee die Fluren bedeckte, die überwinternden, hungrigen Vögel nicht zu vergessen, und wir können Ihnen die erfreuliche Mittheilung machen, daß wenigstens in unserer Stadt Ihre Ermahnungen auf einen fruchtbaren Boden gefallen sind, denn viele, ja sogar sehr viele Bewohner haben bei ihren Wohnungen und in Gärten recht zweckmäßige Futterplätze errichtet und die darbenden Vögel reichlich mit Futter versorgt. Wir fühlen uns daher gedrungen, allen denen, die ihre milde Hand den nothleidenden Thierchen nicht verschlossen, öffentlich unsere volle Anerkennung zu zollen, und eine hochverehrliche Redaction, die jeder Zeit bereit ist, für den Schutz der nützlichen Vögel einzutreten, wird gewiß auch einigen Worten zu Gunsten des Staares die Ausnahme nicht versagen. In früheren Jahren traten die Sraare, sobald sich die ersten Fröste einstellten, oder der erste Schnee die Fluren bedeckte, ihre Südreise an, und sie waren in der Regel Anfangs November aus unserer Gegend verschwunden. Dem einigermaßen aufmerksamen Beobachter wird aber nicht entgangen sein, daß dies seit mehrcren Jahren nicht mehr der Fall ist, denn er wird wahrgenommen haben, daß sehr vjele Staare Den ganzen Winter in unserer Gegend, namentlich um Gießen herum verweilten, was doch gewiß als eine merkwürdige Erscheinung im Reiche der Zugvögel - zu erachten ist. Die klugen Thierchen haben sicherlich gemerkt, daß mitleidige Menschen auch für sie im Winter den Tisch reichlich decken, und sie bleiben daher ruhig bei uns und halten es nicht mehr für nöthig, eine beschwerliche und gefährliche Südreise anzutreten, und wenn wir denselben auch fernerhin im Winter unsere Aufmerksamkeit schenken, so verzichten sie wohl sehr gern auf den Aufenthalt in dem schönen Lande der Citronen, deren Bewohner ja so höchst unfreundlich gegen die Zugvögel gesinnt sind, und sie haben wohl auch keine Sehnsucht mehr, nach Aegypten zu wandern. Auch in diesem sehr harten Winter sind die Staare auf unseren Futterbrettern und anderen Futterplätzen massenhaft erschienen und haben sich die ihnen dargebotenen Speisen so trefflich schmecken lassen, daß unsere ohnehin nur spärlich gefüllte Kasse ein Liedchen davon zu singen weiß. Aber wir haben unS doch sehr ^gefreut, den Staar abermals als Wintergast bei uns zu sehen, woraus wir wohl schließen dürfen, daß auch in Zukunft der stets muntere, heitere und fröhliche Geselle unsere stille und öde Winternatur wesentlich beleben wird. Ferrilletsn. I V __________ D r r einzige Sohn. Novelle von I. Bonnet. (11. Fortsetzung.) DaS alles hatte sich vor ein bis zwei Jahren zugetragen und nun war der Unglückliche, an Leib und Geist heruntergekommen, wieder auf dem nämlichen Schauplatze angelangt, da Amerika Arbeit, rauhe, harte, tägliche Arbeit von ihm forderte, der sich zu unterziehen ihm unerträglich dünkte. Er hatte sich zum Glücksritter aufgeschwungen, suchte durch das Spiel seinen Lebensunterhalt zu gewinnen und lebte wie der Vogel im Walde, der herumpickt, wo es gerade etwas gibt. Seine beiden Genossen, mit denen er zechte, hatten ebenfalls ein verfehltes Leben hinter sich, kannten die weite Welt wie er und waren nicht minder in allen Sätteln gerecht, wenn ihnen gleich die ursprüngliche feine gesellschaftliche Bildung abging. Auf ihren Gesichtern aber spiegelte sich der i sittliche Verfall weniger als aus dem seinen, da sie nie die Zeichen der Vornehmheit getragen hatten wie das des Mannes aus der großen Welt, dem an ihrer Sonne die Dädalusflügel versengt waren. Da saß er nun mit niederem Gelichter, das ihm einst, als seine Sporen noch^klirrten, Luft gewesen wäre- von dem er sich nicht die Stiefel hätte wichsen lassen. Jetzt waren sie gleich, ein Loos und eine Lebensanschauung — alle Drei waren überzeugte Communisten — hatte sie gleich gemacht. Karl war mit dem besonderen Zwecke hierher zurück- gekehrt, sich womöglich unter dem Schutze der Dunkelheit an vormalige Bekannte von Vermögen anzusaugen, obwohl sie ihn bei Tage nicht kannten. Er spielte sich mit einer gewissen Ueberlegenheit über die beiden anderen auf, .denen er " Amerikanische Erlebnisse und Abenteuer zum besten gab. „Ein vert . . . Kerl, ein richtiger Sohn, so gerieben wie einer, hielt bei dem Streite zu mir, Pistole 'raus, Kugel durch den Kops —" Er schnellte mitten in der prahlenden Rede auf und schoß an die Glasscheiben, als wollte er sie durchbrechen. Dann sprang er zu dem Ständer, griff nach seinem Hute, stürzte hinaus und rannte die Straße hinab mit dem Rufe: „Arthur! Arthur!" Die Spätlinge auf der Straße hielten verwundert an, während er vorbeistürmte, jedem flüchtig ins Angesicht starrend, und dann den Ruf wiederholend. Es antwortete ihm aber Niemand darauf, ein Offizier flüsterte dem Civilisten an seiner Seite zu: „Da ist er," und die Kragen höher ziehend, bogen sie schleunigst ab, als widere sie ein Pestgeruch an. Die Ahnung des. Generaldirectors, der davonjagende Reiter sei kein anderer als sein eigener Sohn, war zutreffend gewesen, und eben dieser hatte sich soeben an dem Kaffee- Hause vorüber begeben, einen neugierigen Blick hineingeworfen, nach einigen Schritten Kehrt gemacht und eine veränderte Richtung eingeschlagen, da er erst jetzt erkannte, daß ihm bei der ungeheuren Erregung, in der er sich wie betäubt fühlte, der rechte Weg entfallen war. Vor einem dunklen Thorweg, der durch eine Thür versperrt war, hielt er den hastigen Schritt an, indem er zugleich tastend mit der Hand die Wand entlang fuhr, bis sie auf einen Knopf traf, den er zurückdrückte. Ungeduldig trat er um ein wenig weiter auf die Straße, den Kopf emporgewandt zu den dunkelumschatteten Fenstern. Es blieb jedoch alles so finster und regungslos wie zuvor. _ Ein kalter Sprühregen riefelte herab und der Nachtwind pfiff unerquicklich durch die Straße, auf der selten noch ein einzelner, rasch vorbeirollender Wagen oder ein Fußgänger zu bemerken war. Von Neuem drückte er, mit heftiger Bewegung herantretend, den Knopf hinein, und abermals, schlug auch, um dem Zeichen durch Lärm weiteren Nachdruck zu geben, mit der Faust an die eisenbeschlagene Thüre, so daß es im Thore dumpf widerhallte. Wiederholt haben wir in Ihrem Blatte auf den sehr großen Nutzen des StaareS, indem er viele, viele Millionen höchst schädlichen Ungeziefers vertilgt, aufmerksam gemacht, und wir haben dabei klar und deutlich nachgewiesen, daß der Staar einer der nützlichsten Vögel unserer Gegend ist, und also gewiß verdient, bei uns gehegt und gepflegt zu werden. Vor allen Dingen werden wir Dafür Sorge tragen müssen, Daß Der Staar recht viele Nistkästchen, in denen er so gern seine Wohnung aufschlägt, bei uns antrifft, Denn je mehr Wohnungen, die ihm behagen, sich demselben an einem Orte darbieten, desto mehr siedelt er sich Da an. Wer gesehen hat, wie gründlich der Staar die Felder und Bäume von Schnecken, Würmern, Engerlingen, Raupen, Bremsen, Stechfliegen, Käsern u. s. w. reinigt. Der wird es im Interesse der Landwirthschaft gerechtfertigt finden, wenn von Seite» der Gemeinde dem Staar Brutstätten errichtet werden, was die Forstbehörden schon vor längerer Zeit angeordnet haben. Der Bau, die innere Einrichtung und die Anbringung von Staarenkästchen müffen aber der Art fein, daß sich der Staar darin vor seinen Feinden, den Katzen, Mardern, Raubvögeln u. s. w. ganz sicher fühlt. In einen Kasten, der nicht die gehörige Länge und Breite hat, der mit Rissen behaftet, dessen Flugloch zu weit ist, nistet der Staar sicherlich nicht. Wie und wo benannte Kästchen angebracht werden müffen, dürfen wir als bekannt voraussetzen, da wir ja darüber auch in diesem Blatte schon mehrfach genaue Andeutungen gegeben haben, und wir möchten nur dringend abrathen, Kästchen an Giebeln und Mauern anzubringen, weil wir die unangenehme Erfahrung gemacht haben, daß die Staare in diesen auf eine so schlimme Weise von den Thurmschwalben (Mauerschwalben) belästigt worden sind, daß sie die Nester und ihre Jungen, welche natürlich zu Grunde gingen, verlassen mußten. Schließlich wollen wir un noch Die Bewohner unserer Stadt und auch die Landbewohner darauf aufmerksam machen, daß Staarenkästchen (50 Pf. per Stück) bei der hiesigen Firma Andrea- Euler zu haben sind. Dieselben sind, was Länge, Breite und Weite des Flugloches anbelangt, ganz genau nach einem Modell gefertigt, das sich vollständig bewährt hat. Gießen, den 23. Februar 1891. Curschmann. Eingesandt. Gießen den 27. Februar 1891. Eisenbahn Londorf Lollar betreffend. Die von der Handelskammer Gießen kürzlich beantragte und von Den Herren Stadtverordneten befürwortete Erbauung einer Eisenbahn von Güßen über Wiestck nach Londorf wurde bereits vor 5 Jahren durch den Vorstand der Gewerkschaft Klaus in Veranschlagung gebracht. Jetzt endlich knarrte ein Schlüssel, der im Schlosse schwerfällig, ihm viel zu langsam, umgedreht ward. Eine kleine Thür sprang auf und irgendwer fragte schläfrigen und mürrischen Tones nach seinem Begehr. Statt der Antwort war er schon eingetreten. „Halt, zu wem wollen Sie?" fragte der andere, ihn mit dem Arme aufhaltend. Er stieß ihn einfach zurück. Trotz der Dunkelheit war er hier bekannt, sprang behend die Treppe hinaus und schellte vor einer verschlossenen Glasthüre. Ein Lichtschein fiel gleich Darauf durch die Scheiben, mit der Arbeitslampe leuchtend, betrachtete ihn ein Mann, der im behaglichen Schlafrock sich besser befand als er, Dem der feine Regen durch und durch gedrungen war. „Doctor, Sie müssen sogleich zu mir herauskommeu," sagte er, Äthern schöpfend, „mein Kleiner fiebert und nimmt keine Nahrung, es ist plötzlich gekommen, er scheint sehr krank zu sein." „O, ich bedauere. Warten Sie einen Moment, ich bestelle Den Kutscher — oder sind Sie zu Wagen hier?" „Nein, zu Pferde. Es war unüberlegt im Grunde, Sie wären schneller bei unS gewesen. Aber es mag auch so gut fein, ich bin jedenfalls eher zu Hause." Erregt griff er nach der Hand des ArzteS. „Sie thun mir die Liebe uuj? eilen sich, kommen gleich!" „Reiten Sie getrost voraus, ich folge schleunigst." Schon flog er wieder Die Treppe hinunter, der Portier ließ ihn hinaus, kurze Zeit daraus saß er wieder zu Pferde und sprengte mit verhängtem Zügel in die Nacht hinaus. Ein Stündchen nach ihm traf Der Arzt ein. Er fand ihn im Schlafzimmer verzweifelt auf und ab lausend und Mariechen in Thränen über Den Liebling geneigt, der in Krämpfen lag. (Fortsetzung folgt.) Desgleichen wurde die Einführung dieser Linie in die Haupt- 'Bahn unter gleichzeitiger Errichtung einer Güteroerladestelle am Rodberg angestredt. Für letztere Anlage sind seitens der Bewohner deS nördlichen StadttheilS von Gtehen mehrere Petitionen etngereicht. Die Eingaben an die preuß. Staatsbahn hatten keinen Erfolg, und für die Lumdathalbahn war, mit Ausnahme einiger Gießener Herren, darunter Herr Dr. Gutfleisch als Befürworter dieses Projectes, ebensowenig Sympathie vorhanden. Eine dtrecte Linie von Londorf nach dem Nordende der Stadt Gießen wird ca. 6 Kilometer länger als nach Lollar, deren Mehrkosten, da der Hessische Staat die Eisenbahn bauen und betreiben wird, nicht in's Gewicht fallen. Wenn auch die Stadt Gießen zunächst den meisten Vorthetl »on der Einführung der Lumdathalbahn haben wird, so spricht für Lollar der Umstand, daß außer den Basaltlava-Steintransporten die Buderus'schen Eisenwerke ihre Eisensteine aus dem oberen Lumdathal billiger beziehen können. Jedenfalls dürfte allen Interessen gedient sein, wenn sowohl die Bahn von Londorf nach Lollar, als auch gleichzettig — zwischen Treis und Mainzlar abzweigend — eine direcie Schienenverbindung mit der Stadt Gießen, über Wieseck führend, hergestellt wird. Landwirthschaftliche Winke und Rathschläge. Einige- für Ha«S, Hof und Küche. A An- Oberheffen, 27. Februar. In unserem letzten Aussätze machten wir darauf aufmerksam, wie man sich gute «nd billige Kleischnahrnng verschaffen kann. In Bezug auf die Kaninchenzucht rotro noch einmal hervorgehoben, daß man weder theure Stallvorrichtungen noch große oder kostspielige Futtereinrichtungen und -Vorräthe nöthig hat. Die Kaninchenzucht eignet sich daher — wie die Ziegenzucht, über die w«r vor einigen Wochen eine Abhandlung brachten — besonders für kleinere Leute, denen wir stets in erster Linie mit Rath und That zur Hand gehen wollen. Eine umsichtige, reinliche Hausfrau ist im Stande, mit -Wei Ziegen «nd zwei Paar Lapin- chrer Familie eine vortreffliche, genügende Menge Milch und ein sehr bedeutendes Fletschquantum zu liefern, vorausgesetzt, daß die Frau Lust und Liebe dazu bat, ohne daß ein «ennenswerther Grundbesitz -« diesen Prodnetionen erforderlich ift. Viele Leute btlüen sich ein, der Geschmack des Kaninchenfleisches fei ein schlechter: beim gewöhnlichen Landslallhasen ist das Fleisch nicht viel wetth. Dasjenige des französischen Kaninchens gibt dem Fleische des Feldhasen wenig heraus. Wir fahren, nachdem dies noch einmal gebührend heroorgehoben wurde, mit der Besprechung über billtae Beschaffung von Nahrungsmitteln fort und wenden uns zur Pflanzenkost. Seit einer Reihe von Jahren Haven sich hte Vegetarianer entschiedene Verdienste dadurch erworbkn, daß sie ih-e Mitmenschen aus die Zuträglichkeit «nd die Bortheile der Pstanzennahrnng aufmerksam machten. Treibt man die Sache zu wert, so verfällt man in einen Fehler, wie überhaupt jede Lrache, selbst die beste, durch Uebertreibung in das Gegentheil umschlagen kann. Daß aber eine richtig ausgeführte Pflanzenkost viel gesünder, dem menschlichen Organismus viel zutiägllcher und wett billiger ist, als schlecht« Aleischnahrrrng, kann sich jede Hausfrau an ihren fünf Fingern yerzäylen. Vor Allem mögen die Hausfrauen den Hülse«früchte« eine größere Aufmerksamkeit zuwenden. Wo sogenannles hartes, kalkhaltiges Wasser vorherrscht, sind sie schwer weich und gar zu bekommen. Eine Messe, spitze voll kohlensaures Natron oder ein billiger Dampskochtopf beseitigen die Schwierigkeit. Der Dampfkochtopf, dessen Preis ganz ungemein billig geworden und dlssen Anwendung durch Anbringung eines kleinen Ueberdruckventtls völlig gefahrlos geworden ist, kann den Hausfrauen nicht genug empfohlen werden. Binnen einer Stunde leistet dieser soviel, wie ein anderer Tops in einem halben Tage. Er ist also zur Zeit der Heu- und Getreideernte, wo man mit der Zett geizen muß, unentbehrlich. Der Dampskochtopf bezwingt die eigensinnigsten Hülsenfrüchte und wenn in diese die reservirten Knochen hineingesteckt werden, gibt es eine vortreffliche, wohlschmeckende, höchst nahrhafte Suppe. Mit einem Stück Kornbrod dazu tauscht man nicht gegen viele andere Speisen. In neuerer Zeit haben sich die Präparate aus Hafer einen großen Verehrerkrets erworben. Einsender hat seit einer Reihe von Wochen Proben damit gemacht und ist sehr wohl zufrieden mit den Resultaten. Auch diese Zeitung hat das Nahrungsmittel, das zugleich billig ift, mit Recht empfohlen. Die Versündigungen gegen die Fleisch- und Knochenabfälle finden ihr Seitenstück bet den Gemüseabfüllen. Unsere Bürger- und Bauernfamilten ziehen Gemüse jeder Ait, essen aber wenig davon. Dies ist ein großer Fehler, denn das Gemüse besitzt die besten Eigenschaften, den menschlichen Körper kräftig und gesund zu erhallen. Neben den Gemüsen ist das Obst zu nennen. Es besitzt nicht den Gehalt wie Milch, Hülsenfrüchte oder Gemüse, dagegen hat es einen sehr wohlthätigen Einstntz auf das ganze Wohlb»finden des menschlichen Körpers; es befördert die Verdauun», den Stoffwechsel und reinigt das Blut. Man sollte daher viel mehr Obst genießen als es geschieht. Allerdings geht etwas weniger Geld ein, wenn der Bauer etwas mehr Obst für feine Haushaltung zurückbehalt; aber dieser Ausfall ift sehr leicht zu ersparen, wenn man am Wein-, Bieroder Branntweintrinken etwas abbrechen wollte. Hier sind wir an einem sehr kttzlichen Punkte angrkommen. Der Deutsche hat eine durstige Kehle und eine trockene Leber, er muß also trinken und zwar tüchtig trinken. Daneben ist der Appetit auch nicht gering, so daß sich das Sprichwort vielfach bewährt: Er ißt nicht wenig, trinkt aber viel. Welche und wieviel Nährstoffe enthalten nun Wein, Bier oder Branntwein? Ganz wenige, erschreckend wenige. Ein Apfel, der drei Pfennige kostet, besitzt doppelt soviele Nähr- und gesundheitsfördernde Stoffe als ein Glas Bier, welches 10 Pfennige kostet. Der freundliche Leser hat gefunden, daß wir hier und da gerne eine Berechnung anstellen. Das wollen wir auch diesmal thun. Wenn ein Bürger- oder Bauersmann mit 25 Jahren täglich drei Gläschen Bier ä 10 Pfg. confumirt (was gar nicht einmal viel ist) und er setzt diese Gewohnheit bis zu seinem 65. Lebensjahre fort, so vertrinkt er in 40 Jahren 4380 Mk., ohne daß die Zinsen gerechnet werden. Bringt man aber Zinsen und Zinseszinsen in Rechnung, bann schicken 10000 Mk. nichts. Und doch sind drei Gläschen Bier pro Tag noch gar nicht einmal viel. Die Südländer: Italiener und Franzosen trinken bei Weitem nicht soviel wie wir, obgleich es bei ihnen viel heißer ist, als bet uns. Den Wein vermischen sie zur Hälfte mit Wasser und ihre Kost ist einfacher als die unsrige. Trotzdem leisten sie in vieler Beziehung mehr als wir, ja selbst Strapazen, rauhe Witterung »nd Kälte können sie mitunter viel bester ertragen, als wir Deutsche. Ich erinnere an den Feldzug Napoleons I. nach Rußland 1812 und an den grauenhaften Rückzug, bei welchem die südlichen Regimenter viel weniger Verluste hatten, als die Nordländer. Ohne diel Reiterregimenter des Königs Murat von Neapel, die alle aus Südländern bestanden und die sich in dem schauerlichen Winter vorzüalich bewährten, wäre Napoleon und seine ganze Suite abgefaßt worden. — Nicht weniger merkwürdig sind die Leistungen derjenigen Völker, die ganz von Pflanzenkost leben und doch die größte Ausdauer besitzen. Mit einem Säckchen Datteln lebt ein Araber wochenlang; er kennt keinen anderen Tiunk dazu als klares Qmllwasser. Die Chinesen leben jahrelang von Reis, ohne daß ihnen eine Faser Fleisch zu Gesichte kommt. Ein chinesischer Postläufer legt mit seinem zwei- räderigen, aus Bambusrohr conftrutrtcn leichten Poftkärrnchen Strecken im Trab zurück, die kaum ein Pferd zu bewältigen im Stande wäre und dabei verzehrt er einige Hände voll gekochten Reis und trfnft hier und da einmal Wasser dazwischen. Es ist Pflicht des Berichterstatters, von Z.it zu Zeit auf Mißstände und Mängel hinzuwetsen, das Bessere anderer Völker und Länder als Spiegel oorzuführen und zur Nachahmung zu empfehlen. Das Gebiet, das wir deute betraten, ist ein so unendlich Wichtiges, wie es bei dem Bürger-und Bauersmanne gar nicht wichtiger gedacht werden kann. Ein Sprichwort sagt: Eine schlampige Hausfrau kann in ihrer Schürze mehr verthun und verderben, als der Hausvater mit zwei Pferden auf seinem Wagen einzuf-hrcn im Stande ist. Deshalb wurde in den letzten Aufsätzen auf Schäden, Mängel und Unterlassungen hingewiesen, die Viele kaum entdecken, weil ihr Auge dafür nicht geübt und geschärft ist. Ihr Berichterstatter hofft darum, daß feine Rathschläge und Winke doch manche Hausfrau und manchen Hausvater zum Denken anregen und daß man ihn — wie zu Anfang gesagt wurde — für keinen „Dippegucker" taxiren wird. nr, £an«. nnO — Nach den statistischen Ermittelungen des Vereins deutscher Eisen- und Stahlindustrieller belief sich die Roheisenprodnetiort des Deutschen Reiches (einschließlich Luxemburgs) im Monat Januar 1891 auf 348 355 Tonnen, darunter Puddelroheisen und Spiegeleisen 137 685 Tonnen, Bessemerroheisen 30 895 Tonnen, Thomasroheisen 131802 Tonnen und Gießereiroheisen 47 973 Tonnen. — Die Production im Tecember 1890 betrug 362 560 Tonnen, int Januar 1890 374 066 Tonnen. Schwarze rein wollene Kleiderstoffe (glatt und gemustert) zu Fabrikpreisen bei 394 Gebr. Stumm. BekanrltmachMNg. Nachdem der Plan über die abgeänderte Fluchtlinie für die Sonnenstraße die höhere Genehmigung erhalten, wird dies in Gemäßheit des Art. 7 der allgemeinen Bauordnung mit dem Ansügen bekannt gemacht, daß der Plan aus dem Stadtbauamt jederzeit eingefehen werden kann. Gießen, den 25. Februar 1891. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 1759 Bekanntmachung. Der in der gestrigen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung sest- gestellte Voranschlag der Stadt Gießen fürs Etatsjahr 1891/92 liegt während 8 Tagen zur Einsicht jedes Betheiligten aus dem Bürgermeisterei- Büreau offen. Gießen, den 27. Februar 1891. Grohherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 1758 Holversteigerung in der fürstlichen Oderförsterei Mch. SamStag, den 7. März, Vormittag- 9 Uhr, im Distriet GrieSderg: 193 rm Kiefern-Reisholz in Schichthaufen; 3 Fichtenstämme — 0,61 fm; 528 Fichten-Derb- und Reisstangen = 6,68 fm. — Zusammenkunft beim Teich. An demselben Tage, Vormittag- 10V2 Uhr, im Distriet Langeberg: 4 rm Buchen-Scheiter, 6 rm Buchen-Knüppel, 1 rm Eichen-Knüppel, 2 rm Buchen-Stöcke, 11 rm Eichen-Stöcke, 150 Buchen-Wellen, 310 Eichen-Wellen, 1350 Nadel-Wellen. — Zusammenkunft am Distriet Langeberg nahe Mühlsachsen. Dienstag, den 10. März, Vormittag- »Va Uhr, im Distriet Münchwald: 28 rm Buchen-Knüppel, 36Vr rm Eichen-Knüppel, 6 rm Buchen- Stöcke, 14V2 rm Eichen-Slöcke, 19 rm Nadel-Stöcke, 620 Buchen- Wellen, 560 Eichen-Wellen, 1710 Kiefern-Wellen, 268 rm Kiesern- Reisholz in Schichthausen. 3 Stück Kiefern Bauholz — 0,72 fm; 20 Stück Fichten-Bauholz von 14—18 cm Durchmesser bei 14—19 m Länge — 6,22, fm. Die Zusammenkunft ift auf dem sog. Schlagweg (.Lich—Burkhardsfelden) im Fürstlichen Walde bei Brennholz Nr. 1. Lich, am 26. Februar 1891. 1808 Dr. Dieffenbach. Berstcigcrungs - Anzeige. Montag den 2. März, von Morgens 9 Uhr an, läßt Ja c. Hofmann V. zu Heuchelheim erbtheilungshalber in seiner Wohnung versteigern: 1786 2 Kühe, 1 trächtiges Rind, 2 Stück Jungvieh, 4 Schweine zum Einlegen, Heu, Stroh, Gemüse und Kartoffeln, eine gut erhalt. Handdreschmaschine, 2 Wagen und sämmtliche landwirthschaftlichen Geräthe. Montag den 2. März, Nachmittag- von 8 Uhr an, versteigere ich in der Restauration des Herrn Bieker, Rerrstavt 55, im Auftrag: 1 Sopha, 1 Pendule, 1 Roßhaarmatratze 1 Kleiderschrank «zweith.), 1 Lecretür; ferner 1 Parthie Frauenkleider und 1 Koffer, 1 Sooha, 1 Küchenschrank mit Glasaussatz, 1 vollständiges Bett, 1 Eylinderuhr, 1 Waschtisch, 2 Nachttische, 2 neue Bettstellen und einiges Hausgeräthe; ferner im Auftrage des Herrn Hermann Mahr: 42 Paar MLvchenhalv- schnhe Nr. 29 34. -Louis Kothenberger. 1765 Gerichts-Taxator • Holz-Versteigerung. | Holztmsteigerung. JmDaubringer Gemeindcwald In den Waldungen der Gemeinde kommt in verschiedenen Districten nachverzeichnetes Holz zur Versteigerung: I. Donnerstag den 5. Mär; k° I. 58 Eichen-Stämme bis zu 40 Centi- nieter Durchmesser und 14 Meter Länge mit 20,97 Festmeter. 228 Nadel-Stämme bis zu 50 Centi- meter Durchmesser und 18 Meter Länge mit 69,67 Festmeter. 243 Fichten-Derbstangen mit 15,53 Festmeter. II. §frcitttö den 6. März t. I. Scheith. Knüppelh. Stockh. Reish. Rmtr. Rmtr. Rmtr. Wellen Buchen 42 15 12 1250 Eichen 2 24 11 900 Nadel 78 168 36 4100 Der Anfang ist jedesmal Morgens 9 Uhr am Buchenberg. Daubringen, am 26. Febr. 1891. Großh. Bürgermeisterei Daubringen. Walter. 1781 Am Mittwoch den 4. März d I-., Vormittags 10 Uhr, sollen auf dem Bahnhofe zu Wetter, auf den Lagerplätzen, für Eisenbahnzwecke nicht mehr brauchbare Altmaterialien und zwar annähernd: 1) 22600 kg Stahl- und Eisenschienen, 2) 1 altes Herzstück, 3) 4470 kg Eisenschrott (Laschen, Schrauben, Nägel u. s. w ) öffentlich meistbietend verkaust werden. Die Bedingungen werden im Termin bekannt gemacht. Wetter, den 25. Februar 1891. Der Abtheilungs-Baumeister: F. Kullmann. 1753 Staufenberg, DistrietMark,Maistrauch und Eichenheege kommen »ach- verzeichnete Holzsortimente zur Versteigerung und zwar Montag den 2. März: 50 Eichen-Stämme von 16 bis 75 Ctm. Durchmesser bis 13 Meter Länge, mit 16,81 Festmeter. 272 Nadel-Stämme von 12 bis 34 Ctm. Durchmesser bis 20 Meter Länge mit 81,81 Festmeter. 6 Buchen-Stämme von 40 bis 75 Ctm. Durchmesser bis 9 Meter Länge, mit 7,38 Festmeter. 2663 Nadel-Derbstangen bis 12 Meter Länge mit 90,78 Festmeter. 3027 Nadel-Reisstangen mit 39,22 Festmeter. Dienstag den 3. März: Scheith. Knüppelh. Stockh. Neish. Rmtr. Rmtr. Rmtr. Wellen Buchen 100 166 75 11000 Eichen 42 41 12 1650 Nadel — 169 — 850 und 50 Haufen Nadel Reiser. Bemerkt wird, daß sich unter den Eichen-Stämmen 2 mit 4,81 Festmeter Inhalt befinden. Der jedesmalige Ansang ist Vormittags 9 Udr an der Straße nach Hachborn, beim Pflanzgarteu. Staufenberg, 23. Februar 1891. Großh. Bürgermeisterei Staufenberg. __ __ Stephan. 1643 Holzversteigerung. Montag den 2. und Dienstag den 3. März d. I., jedesmal von Vormittag« 9 Uhr an, soll im Alten - Busecker Geweinde- wald in den Districten Eichbusch, Geisberg und Lerchenwald versteigert werden: Holz-Versteigerung. Dienstag den 10. März d. I., von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Muschenheimer Mark- und Gemeindemald nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 49 Eichen-Stämme, 15 bis 46 cm Durchm, 3 bis 10 m Länge, 8,26 fm haltend. 4 Kiefern-Stämme, 1,68 fm haltend. 2 Birken-Stämme, 0,46 fm haltend. 81 Eichen - Derbstangen, 5,63 fm haltend. 40 rm Kiefern-Nutzknüppel. 86 „ Buchen-Scheiter. 84 „ Buchen-Knüppel. 16 „ Eichen- und Kiefern-Knüppel. 122 „ Buchen-Reisig. 50 ,, Eichen- und Kiefern-Reisig. 35 „ Buchen-Stockholz. 14 „ Eichen- und Kiefern-Stockholz. Der Anfang ist im Hinterwald am Dachsbau. Muschenheim, 27. Februar 1891. Großh. Bürgermeisterei Muschenheim. Roth. 1809 Holzversteigerung. Donnerstag den 5. März d. I., von Vormittags 9 Uhr anfangend, kommen in den Waldungen der Gemeinde Bersrod, Districten Mittelschlag, Unterrotherdenwald und Wamberg nachverzeichnete Holzsortimente zur Versteigerung und zwar: 3 Buchen-Stämme von 29 bis 40 Ctm. Durchmesser mit 3,39 Fstm. Inhalt, 35 Eichen - Stämme von 15 bis 33 Ctm. Durchmesser mit 11,09 Fstm. Inhalt, 38 Nadel-Stämme von 15 bis 32 Ctm. Durchmesser mit 10,43 Fstm. Inhalt, 1229 Nadel-Derbftangen von 7 bis 14 Ctm. Durchmesser mit 57,22 Fstm. Inhalt, 1380 Nadel-Reisstangen von 3 bis 7 Ctm. Durchmesser mit 20,35 Fstm. Inhalt, 10 Rm. Nadel-Scheitholz, 86 „ Nadel-Knüppelholz, 4 „ Nadel-Stockholz, 1640 Wellen Nadel-Reisholz, 300 „ Buchen-Neisholz. Die Zusammenkunft ist im Ort. Bersrod, am 27. Februar 1891.i Großh. Bürgermeisterei Bersrod. I Böcher. 1813) Die Versteigerung vom 18. ds. Mts der Immobilien der Hch. BeckerS Eheleuten ist von den Erben nicht genehmigt worden. Reflectanten auf die einzelnen Parzellen wollen sich mit dem Bevollmächtigten, Ortv Balzer, Südanlage 7, behufs Kaufs birect benehmen. [1639 (Korsetten in eleganten Facons und allen Weiten Extra-AaconS und SSeitea werden rasch angefertigt. [1586 A Fangmann, Bahnhofstr. 29. I. Am 2. März: 94,2 Raummeter Eichenknüppel, 700 Wellen Etchenreisholz, 88 Raummeter Nadel-Scheit, 120 „ „ -Knüppel, 10 ' „ „ -Stock, 4400 Wellen Nadelreisholz. II. Am 3. März: 3893 Stück Nadelderbstangen mit 45,20 Feftmeter Inhalt, 8930 Stück Nadelreisstangen mit 129,82 Festmeter Inhalt. Die Zusammenkunft ist jedesmal im District Eichbufch. Alten-Bufeck am 25. Februar 1891. Großh. Bürgermüfterei Alten-Buseck. Krämer. »VlEta. JS-ZAvÄ 12 1650 - 850 0 166 2 41 erjteigerung. Zungen der Gemeinde ;rg, Wrict Mach Mai» icheichttge fommen »ach- »olzsorlinienie zur V-r- zwar l den 2 MLez «ntnei)onl6bU156tm. «bi» 13 Mein Mge, i Feßmeter. Stämme von 12 bi« 34 Kirfer bis 20 Wer it 81,81 Festmeter. Stämme von 40bi6756tm. ijer bis 9 Meter Sänge, Festmeter. Wangen bi« 12 Wer t 90,78 Festmeter. MSstanzen mit 39,22 - Kleiderstoffe brikpreigen ki dr. Stumme -E'w^h^ast. bem^ süstsS «»-r $ubb irobelÄ “Wh 3089*2 ritug 362560 t,n,% !te,e unb1,.1'1 rKrK ?sStzLZ Ä*»?,6I®S **u »5S ifsiea® > nicht to|(Sl^ W», nt WanmS ®-r erdacht fU Slrf y äs?* ®S - 469 m Laufen Ml Mr. jirb daß stch unter ben SvMtyjK » ttbf an der StE n, beim W», «Ä cgnmOrn »»' 1643 StephZÜ^-— MteigE irtniW /«fiveivdt LLLL» feSSÄ*, Meter ,Düppel , " ,Sts°, i***ÄS, iSSfV, a»*T t (891. 51£S> ag den 3. Mri: t “flniiwtli. A M tr. M. » •* Gaedke5 GAG AO -•$ «ava fea Mk- 1.70, 1,80, 1,90 und S,— da» Pfund, unübertroffen in Aroma und Kraft. [1584 In liessen bei Kaffee Z.M.MW Ueberatl vorrätig | SoennCCken’s Uüberall vorrätig Nr 76 feine Ausstattung M 7.50/ jFNr 77 mit Notizkalender M 5.— Denkbar beste Schreibunterlage, schont die Augen, weil schräg. Berlin * F. 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Die SRitglieber des Nmrstverems mit ihren FrmikeuLLgehörigeR hadev gegen Borzeigrmg ber MtgliedLkaNcu freien ZurriQ p der LusftellMg. F»r Nrchtmitgliedcr betragt ber kintriritvreis 50 Eine 2;fte jum Lüfichreibeu djh Beinin&erSdnnigen Iie;t rffen. 1 Der ÄuSfckllN. 1171] Freundliche Dohrrung orn rier > — Zimmern nebst Zudchör cn ruhige Sa-' milie zu vermiethen- VW S. SeNttNU, Dallrharstreße 7l en Rchacrion: Ä. 6cherda. — Druck und Derb? der LrLhl'sch« Druckerei (Fr. Ehr. Krjxtsch) in zu Rr 61. - 1891. eine 1) 3) = Soeben beginnt zu erscheinen: = —- 1336 । r r-> I I Verlag* dos Bibllographlsohon Instituts i n Leipzig* u. Wien. CD »Tn F*. Gros, Frankfnrterstra ße 7. Uurflcfdilugcu gewesen, eine feste Organisation zu bilden, die il)ve Spitze finde in einem Üemitö Vertrauensmänner ans bcn drei Provinzen. Die Mehrheit entschied sich indeß fftr ^ne freie Organisation und die Berufung von Special« conserenzen in den engeren LandcStheilcn. dritte, neubearbeitete Auflage von Prof. Pccfaitl-Lotseht, Dr. W. Haack t, Prof. W, Marshall und Prof. E, L, Tasckrnbtrg, mit Über igoo Abbild, iin Text, 9 Karten, igo Tafeln in Holzschnitt u. Chromodruck von W. Kuhnert, Fr, Specht u. a. 130 Lieferungen tu je I Af. => 10 Ilalhfranabibute tu Je 75 AL vermischte». △ Mainz, 27. Februar. Gemäß einem Beschluß des am 14. Dccember hier abgehaltencn Katholikentags fand gestern unter zahlreicher Betheilignng ans Stadt und t'anh hier eine Confercnz der Katholiken Hess-ns statt. Zweck derselben war die Schaffung einer Organisation zur Br sprechnng der kirchcn« und socialpolitischen Fragen. Es war Die Bauchrtdnrrlnmg von Gustav Lund 2. Auf! Mit Illustrationen. Geh. Preis 60 H neu) * Bd- 1 JL AnhaltSverzetchntß gratis und franco. Weisswein gaiantirt rein per Liier von 50 Pf. an, 1 in Mfern von 25 Liter an. 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Februar. — In der Sitzung der Stadtverordneten am 26. Februar wurde zunächst das Gesuch dcü.Kellners Friedrich Simon um Ertheilnng der Eoncesfion zum Wirthschaflübetricb bc« siirwortct. Gesnchstellcr beabsichtigt, die ehemals Bvpp'sche Wirthschast in der Bahnhofstraße zu übernehmen. — Bctr. der Gemeindesteuerschuld der Elisabcthe Weber Erben wird gemäß § 59 der Instruction über die Bettreibnttg der Gemcindeabgaben beschlossen, daS mit den rückständigen Gc- mcindcabgaben bclastctc Object, nämlich daü in der Sonnen straße bclegene, z. Z. unbewohnte HauS, zur Deckung der Schuld zu verwerthen. — Daü Gesuch der Firma St an ff mann & (So. mit Erlaubutß zur Errichtung eines weiteren Stockwerkes auf einem in der Altcestraße beiegenen Gebäude wird gemäß den einschlägigen Bestimmnngen des OrtSbau fiatutü beanstandet und zur nochmaligen Bcrathung an die Bandcputation verwiesen. — Für eine den Bestimmungen deS Gesetzes Uont 14. Mat 1879 entsprechende, hier zu errichtende Anstalt zur lintersuchung von Nahrnngü- und Genußmitteln nnd Gebrauchügegenständcu werden 300 Mk. bewilligt. — Dem Gesuche deü katholischen KirchenvorstandeS um Uebernahme einer Garniuic für die Kirch en gemeinde in Höhe von 1500 Mk. wird stattgegeben. - Der Voranschlag der Stadt Gießen für daü Etatüjahr 1891/92 wird unter Annahme einiger von der Finanzdeputation beantragten Aendcrungen genehmigt. August Wilhelms. Die Zigeuner haben eine Sage über die Erfindung der Violine, in welcher sich dieses Volk von Geigern über sein Licbltngüinstrumcnt recht sinnreich ausspricht. Der Teufel, wird erzählt, habe den Bau der Geige auö menschlichen Mrpertheilen znsammengefügt und den Bogen mit Frauenhaaren versehen, woher eü denn auch komme, daß die Menschen, so oft die Fidel ertönt, bald weinen, bald lachen. Der Sinn ist klar: eü spricht der Mensch aus der Geige. Und daß der Mensch auü der Geige spricht, macht auch den bedeutenden Geiger. „Wir haben", so schreibt daü Wiener Fremdeublatt, „einen in Wien, den man nicht zu nennen braucht, unter dessen Bogen Schubert und Beethoven wie lebende Menschen sprechen/ ein solcher ist auch Angust Wilhelms, der berühmte Geiger auü dem Rheingan. Richard Wagner hat ihn seinen Volker genannt, und er ist anch in den heißen Bayreuther „Nibelungen". Tagen in dem unterirdischen Orchester, dem „mystischen Ab gr.tnd" gesessen und hat gegeigt und tranüpirirt wie ein Held. 2llS er zum erstenmal nach Wien kam, hat er auügesehen wie ein jugendlicher Gott; er ist zu unü zurückgekominen alS ein reifer Mann, der die Welt gesehen, genossen, erduldet..... Hinter seinem Spiele steht ein Mensch, der etwas bedeutet — in aller Kunst daü Entscheidende. Schon sein großer Ton, der groß bleibt, auch wenn er nur flüstert, läßt aus eine starke Persönlichkeit schließen- in dem energischen rythmischen Zug seines Spieles drückt sich ein kräftiger Wille aus. Trotz der Menschenstimme singt er, wenn er eine Eantilene spielt, und in seinem Passagenwerk, seinen Doppelgriffen, seinem Triller liegt eine elementarische Gewalt. Mehrstimmiges Spiel meistert er mit nerviger Hand, indem er die einzelnen Stimmen zugleich trennt und zusammenznüngt, und in dem Vortrag von bloßen Figurationen entfaltet er eine Poesie, die aus einem freien künstlerischen Spiel mit schönen Linien entspringt. Nicht wie die Figuration aus dem Papier er- starrt ist, sondern wie sie, bevor sic sixirt ward, in der Seele des schaffenden Künstlers sich bewegte, so scheint sic Wilhelmj wiedergeben zu wollen..... Ucberhaupt ist daü freie Spiel mit dem Rythmuü nnd dem Takte, diese nur von dem musikalischen Sinn gebundene schwebende Bchandlnng der Zeit- wcrthc, die höchste Eigenschaft deü Vortragenden Künstlers- will man sich dies vergegenivärtigen, so denke man nur an Aoclina Patti und die letzten großen Italiener. Rubinstein kann daü auch und, nie eü Wtlhelmi versteht, davon hat er uns ein entzückendes Beispiel gcaeben durch den Vortrag der Arie von Bach auü der D-dur-Suite. Da hielt er wirklich jene Menschcugeige der Zigeuner unter dem Kinn und strich - aber alü ein ganzer Mann — mit dem Violinbogen auü Frauenhaaren. Man kann nicht schöner singen, nicht innerlich gebnndener und äußerlich freier....." — Sitzung Oroßherzogl. Handelskammer vom 20. Februar 1891. Anwesend waren die Herren Scheel, Gail, Heichelheim, Hombergcr, Kltngspor, Kraatz. Eü wird beschlossen, bet der Zweiten Kammer der Stände eine Eingabe mit dem Anträge einznreichen, daü von dem Finanzanüschnsse beantragte Ersuchen an die Großh. Staats regierung nach Vorlage eines Gesetzes wegen Bestenerung der Wein Einlagen der Privaten abzulehnen. Aus Anregung deü Gießener BezirküvereinS Nordost beschließt die Kammer, die Großherzogliche Staatüregicrung zu crfudjcii, den Landständen eine Gesetzesvorlage zu unter- breiten, wonach das Gesetz vom 15. November 1890 Art. 1 Pos. 2 dahin abgeändert werde, daß der Bau der beschlossenen Bahnlinie Londorf-Lollar unterbleiben und statt derselben eine Linie Londorf-Gießen mit einer Haltestelle am Nordende ber Stadt Gießen und die Orte Allcndors, TretS, Alten- Bnscck nnd Wteseck berührend erbaut werde. Eine von der Großh. Bürgermeisterei der Stadt Alzey an die Direction der Hessischen LudwigSbahn in Mainz gc richtete nnd der Kammer zur llnterstütznng übersandte Vor siellnng soll durch den Vertreter der Kammer im Bezirks- eisenbahnrathe demnächst befürwortet werden. Seitens der Großh. Staatüregicrung wird der Kammer mitgetheilt: daß der Handels nnd SchissfahrtSvertrag zwischen dem Reiche und Portugal vom 2. März lb72 am 31. Januar 1891 von der Königlich Portugiesischen Regierung gekündigt worden ist und gemäß Art. 22 desselben mit dem Ablauf des 31. Januar 1892 außer Kraft tritt, daß der Handelsvertrag zwischen dem Deutschen Reiche und der Schweiz vom 23. Mai 1881 nebst dem Zusatz vertrage vom 11. November 1888 durch den Kaiserlichen Geschäitüräger in Bern am 80. Dccember 1890 gekündigt worden ist, nachdem durch einen Meinungsaustausch die Bereitwilligkeit der Schweiz, in Verhandlungen wegen einer Erneuerung deü VertragüverhältnisseS eiuzutreten, sestgestellt worden ist. daß der Handels^ und Schiffsahrlüvertrag zwischen dem Reiche und Spanien vom 12. Juli 1883 unter dem 26. Januar 1891 von der Königlich Spanischen Re- giernug gekündigt worden ist und demgemäß am 1. Februar 1892 außer Kraft tritt. üuffrijiift hrr yoft|riibiin(|rn. fl'tr Sichern na sch nett er B«-fbrdcrung und fiel tu nq brt Postsendung.n massen aus d.ns.tt'eu tÄmpfäna-r und Vesttimnu"qo ort |o genau bezeichnet fehl, bufi jeder Nngeivischeit vorgebeugt wirb. Dabei sind namentlich folgende Punkte zu beachten: 1. Bei Postsendungen nach grvheren Orten ist in bei- Aufschrift die Wohn ung beo O'mplditfleiö ni dalichst g e n a n anzugeben. Auch ist eü von Wichtigkeit, bnfi die Wohnungvangabe st tü an der fei beit ®tel le der Aufschrift, nämlich unten rechts, unmittel bar unter der Angabe deü Bestimmnngüorteü, erfolge. 1. Auf den nach Berlin bestimmten S.ndungen ist, außer der Woh mina dca Cmi'stlngerv, bei Post bezirk (0., N., NO. n), in welchem die Wohnung fld) befindet, hinter der Ortübezeichnung -Berlin" zu vermerken. •• »ibt eü mit dem Bestimmungsorte gleich oder ähnlich lau tende Pofiorts, so ist dem Ortsnamen eine zusätzliche Bezeichnung b.izusUgen WeMe Zustttze für die Oitünamen im Post- verkehr alü nuisigebettb anzusehen sind, ergibt sich auü dem „Bei- zeichnisi gleichnamiger oder ähnlich lautender Postorte", daü zu» Preise von 10 Pf. durch Bermittelung jeder Äteichv-Postanstatt bezogen werden kann. 4. Wenn der im ^ieichü-Postgebiet delegene Bestimmungsort zwar mit einer Postanstalt Vers.hen, dessenungeachiet aber nicht atü all« gemein bcLilint anzun. Innen ist, so empfiehlt eo sich, die Lage deü Drtfl in der Aufschrift der S-endung noch deü Attheren zu bezeichnen. Zu derartigen Bezeichnungen eign-t sich die Angabe deü etaateö und bei fliöftereii Staaten deü politischen Wernl» (Provinz, Regierungsbezirk u. s. w.), in welchem ter B.stm' mungvort belegen ist. oder auch die Angabe von grOsiereuFi iissen ((Dbir), (Q'lbe), (Rhein), (Main) ic.L ober von Gebirgen (Riesengebiige) je.). Richt minder sind zusätzliche Be. zeichnungen, u-ie ((Thüringen), (Altmark), (Lausitz) je.) für den 8'veck geeignet. b. Auf Postsendungen nach Ortschaften ohne Postanstalt ist außer dem etg'Uilicheu B'slimmungüorte noch diejenige Post- anstalt anzugeb.n, von welcher au» di.-Bestellung d.-i Sendung an den iLmpsang- r bewirkt werden bez. die Abholung erfolgen foU. 4. Wenn der Bestimmungvort einer Sendung tu einem fremden Postgebiete belegen und zu den weniger bekannten Otten zu rechnen ist, so ist aiifier dem Drt6nnm.il noch daü betreffmbe Vanb bez. der Land, üiheil aus der S.ndung anzugeben. Die Beachtung dieser Punkte wird zur Herbeiführung einer schien< nigen Neberkunft der Sendungen an den ümpsünger wesentlich beitragen, und eü liegt daher im eigenen Interesse d.r Absender, die Ausschriften' der Sendunaen hiernach a.-uau anutferligen. Frankfurt a. ®L, 27. Februar. Mit der Eittrichtung eines Leichenverb re nn nngSosenS auf dem Friedhöfe unfevcv Nachbarstadt Offenbach wird cS nun Ernst werden, nachdem die Siadtverorditeteiiversammiung zu Offenbach in ihrer gestrigen Sitznng dem hiesigen Verein für Feuer- bcftattuiiß die Genehmigung zur Errichtung eines ErematoriumS ertheilt hat. Offenbach wird die dritte deutsche Stadt fehl, öif sich eines LeicheiwerbreniiungSofcnS zu erfreuen hat. - Ende Mat wird in den Manern unserer Stadt unter dem Vorsitze des Herrn Barons Adalbert von Rand) eine inte r n a t t o n a l c H n udeauSsteUu n g siattfinden. Für dieselbe ist bereits von Sportsrenndeit ein Garantiefotidü von nahezu 10 000 Mk. aufgebracht worden. AnSsicllnngSleiter ist der von der letzten khonologisd)en Ausstellung her in bestem Andenken stehende Herr Max Liebmann. Mit der Ausstellung wird eine Verloosung, ohne die eü in unserer • •Beit nun einmal nicht geht, verbunden fein. ES werden 20000 Loose ü l Mk. anügegeben, denen 250 Gewinne, darunter 100 werthvolle Hunde, gegenüberstehen. Der HauplpreiS ist ein Hund mit silbernem Halsband im Werthc bou 1000 Mk. Vadomocum für Dilettanten- Eine theoretisch praktische Anleitung zum öffentlldh-n Auftreten. Von Max LranNl. Geh. Preis 1 JL 20 Die . besten Deklinatione« tu fomtfdic Vorträgc für frohe Menschenkrctsc V . Aufl. 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Einzelne Hefte kosten 60 Pf. oder 30 Kr. — Die „Große Ausgabe mit allen Kupfern" bringt außerdem jährlich noch 36 große farbige Modenbilder, also jährlich 64 besondere Beigaben, und kostet vierteljährlich 4 Mk. 25 Pf. (in Oesterreich-Ungarn nach Courk). AbonnemmtS werden jederzeit angenommen bei allen Buchhandlungen und Postanstalten. - Probe-Nummern gratis und franco durch die Expedition Berlin W., Potsdamer Straße 38, Wim L, Operngasse 3. Lehrling für Buchbinderei unter günstigen Bedingungen gesucht. [1724 Zu erfragen Expev. b. BlatkS. 1682] Unterzeichnete empfiehlt^sich im Aus- und Ankleiden von Leiche« bei soliden Preisen Hochachtungsvoll Frau Gore, __Wolkenaasse Nr. ______ Tstchtige Friseuse empfiehlt sich für Ballfrisuren Näheres bei [621 ________Ph. Stier, Sch.'lstraße 5. 1461] Gesucht ein tüchtiges Mädchen für Küche und Hausarbeit. M. v. 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(Scdcrn, lanbach bezw. Stockheim 705 1210 4" 800. Krdacnonr S. Schesbu. — *rua uuo Verlag du vrühl'scheu Srudtiei ^t. Lhr. Pietsch) in Gießen,