I 8ackstei«fabrik^« J 1W AndrJil^L- , ^^-SSer^ KW ätij. „ Ätf 1 St!*^nou rSpEeAS J^’S&SS vftffi’SS/S MÄU-k 5$* a,. Co°fad' ' C- tv*^ »>- a*ft ert^i|ei(: "1 gröjie nnb MasKth Gfthtok # zu verleihen bei D. W. 9am6m| _ Markt 1 [2i? ~L 2 (Eingang Kaplans 'su»t-l« »tibülfe f«, Lütscher ein bitt« sch», k« mit Pf«d„ igeben »ernefjt @«i ftblung ttferbtrl [M ■bttti tnbetfyp.b.si 6tn tüchtiges SttetwMr y Lehrling ntm Wlenntnlfftn gesucht. Seorg Philipp Satt, iMnntgtl Knllktki der größten Hypotheken frö vermittele ich die Äelch: Immobilien zu gürrfttg« Innungen. '$■ LaUeöBteln^WWt^' Nachdem mir M^ilü ’Mijj btt Ertaubniß Milt worben IH Uu-' Md Sokleive« verfi^ i »intiUdftti Gei-lecht- « .,n «latzezu besorgen, jo tttab j, mlchciacM verehrttchenPubM .n',,hj(n mit dem Änsügen, laß il ml in der genannten Beztthung p werbenden Aufträge prompt uni eM erledigen werde- VUilh. Wacker, e1111" . „ 4<* mit Rr. 28 Dienstag den 3. Februar Der $tefrna -nreigtr «tcheiut täglich, Btt Ausnahme deS MrntagS. Die Gießener A«»rtte«ßtttter «rerdcn dem lnjd|cr sSchenittch dreimal Setgelegt. Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. 1891 Werttlhähriger JUmnumettfsprtte« 2 Mark 20 Pfg. *rfi Bringrrlohn. Durch die Post bqogtv 2 Start 50 Pfg. «edactiou, Exyeditirv und Druckerei: ZchurstrukeAr.?. Fernsprecher M. Aintr» und Anzrigeblntt fih? den Kwb Girren grfificiitfliben 9iumintt Sotsu 10 Nlir n Gr^isZeilag^chießener AamikienökatLer T Anzeigen für deu „Gießener Anzeiger" entgegen. sshmdeu Lag erscheinenden Nummer br» Borm. 10 llhr. [ W > ...................... ii.iiii.iiu ui-Jionnwn rn—r.. T .....-.. I ' ILO AnrtLLLhsv Theil. Bekanntmachung, Schaftäude betreffend. Nachdem die Schasräude zu Göbelnrod, Nonnenroch und Münster als erloschen gilt, wird die verfügte Sperre wieder rufgehoben. Gießen, den 29. Januar 1891. Großherzogliche» Kreisamt Gießen. v. Gagern. Deutsches Reich. Darmstadt, 31. Januar. Das Amts blatt des Groß- herzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz, Section für Justizverwaltung, Nr. 2 enthält Ausschreiben vom 22. Januar 1891 an sämmtliche Justizbehörden, das Verfahren in Entmündigungssachen betreffend. Berlin, 31. Januar. Der „Reichsauzeiger" veröffentlicht einen Bericht des Reichscommissars von Wißmann an den Reichskanzler über den Ausgang der militärischen Spedition gegen den Häuptling Machemba, welche wegen der verfrüht eingetretenen großen Regenzeit zur Schonung von Menschen und Material vorläuftg eingestellt worden fei. Aus einer Anlage zum Bericht geht hervor, daß das durch schwere Regengüsse behinderte Expeditionscorps unter Führung des Chefs Ramsy nach zwei Tagen Vormarsch, wobei es 7 Todte und 18 Verwundete verlor, wegen Mangel an Lebensmitteln und Munition den Rückmarsch antrat. Major v. Wißmann empfiehlt in seinem Bericht für die Zukunft ein allmähliges Vorschieben des befestigten Lagers, das genügende Nachfuhr von Lebensmitteln und Munition erlaubt. — Der „Reichsanzeiger" publicirt die seitens Spaniens erfolgte Kündigung des deutsch-spanischen Handelsvertrages, welcher mit dem Zusatzverträge am 1. Februar 1892 erlischt. Berlin, 31. Januar. Die von alten Burschenschaftern zur Feier des Jahrestages der Wiedererrichtung des Deutschen Reiches heute veranstaltete festliche Wagensahrt verlief unter zahlreichen Betheiligung auf das Glänzendste. Beim Passiren des Schlosses wurden Ihre Majestät die Kaiserin und die kaiserlichen Prinzen, welche an ein Fenster getreten waren, von den Theilnehmern des Zuges enthusiastisch begrüßt. Hierauf begaben sich letztere nach dem Mausoleum in Eharlottenburg und legten dort aus den Sarkophag weiland Kaiser Wilhelms I. einen prächtigen Kranz nieder. Berlin, 31. Januar. Die Budgetcommission des Reichstages lehnte heute mit 15 gegen 9 Stimmen die zur Beschaffung von Dienstpferden für alle berittenen Offiziere gegen die bisherigen Bestimmungen mehrgeforderte Geld- Vergütung ab und bewilligte mit 22 gegen 2 Stimmen auf Antrag des Abg. Sperlich nur für die Offiziere der Fuß- rruppen ausschließlich der Regimentscommandeure die Regie- rungssorderung. Darnach sind also die Pferdegelder für die Offiziere der Cavallerie und reitenden Artillerie abgelehnt worden, doch nahm die Commission einstimmig einen weiteren Antrag des Abg. Sperlich an, gemäß welchem auch die Offiziere, denen keine Pferdegelder bewilligt wurden, im Genüsse der bisher gewährten Rationen zu belassen sind. — Die Gebrauchsdauer der Chargenpferde wurde mit 17 gegen 7 Stimmen von 5 aus 4 Jahre herabgesetzt. — Der Abg. Dr. Windthorst ist wieder soweit her- gestellt, daß er heute der Sitzung der Volksschulcommission des Abgeordnetenhauses beiwohnen konnte. Köln, 31. Januar. Die „Köln. Volksztg." veröffentlicht eine Einladung mit 1300 Unterschriften aus allen Theilen Deutschlands, in welcher ausgefordert wird, dem „Volks- verein für das katholische Deutschland" beizutreten. Der Zweck des Vereins ist, die Jrrthümer und Umsturzbestrebungen auf socialem Gebiete zu bekämpfen. Mülhausen i. E., 31. Januar. Der Redacteur der „Elsaß-Lothringischen socialdemokratischen Volkszeitung" Bueb ist aus Anlaß grober Ausschreitungen, die bei einer vor einigen Wochen in St. Ludwig stattgehabten socialistischen Versammlung gegen mehrere Personen, insbesondere auch gegen reisende Damen und Bahnbeamte, vorgekommen waren, zur Untersuchung gezogen und wegen Fluchtverdachts in Untersuchungshaft genommen worden. München, 31. Januar. Die Kronprinzessin-Wittwe Stephanie ist heute früh zu mehrtägigem Besuche hier eingetroffen und wurde aus dem Bahnhofe von dem Prinzen Leopold und der Erzherzogin Gisela begrüßt. Lübeck, 31. Januar. Die den Travemünder Hasen bisher absperrende Eisbank ist durchbrochen und die Schifffahrt seewärts im vollen Umfange wieder eröffnet worden. Metz, 31. Januar. In Saaralben wurde beim Eissprengen der Feldwebel Rogge durch Spreng stücke ge- tödtet, zwei Soldaten vom Pionier-Bataillon Nr. 16 wurden verletzt. ArrsUrird. Wien, 31. Januar. Der Handelsminister erklärte dem Präsidenten des niederöfterreichischen Gewerbevereins, die Regierung beabsichtige die Reform des Frachtentarifs der Staatsbahnen, und es seien die Vorarbeiten zu einer solchen bereits ziemlich weit gediehen. Unter thun- lichstem Entgegenkommen für die Bedürsniffe der Industrie und des Handels solle namentlich die Wahrung der Con- currenzsähigkeit berücksichtigt werden. Paris, 31. Januar. Nach einem Telegramm aus Lissabon von heute hätten in Oporto drei Regimenter eine Bewegung in republikanischem Sinne versucht und wäre es zwischen ihnen und der Municipalgarde, die der Regierung treu geblieben sei, zu einem Zusammenstoß gekommen. Anderweitige Bestätigung und nähere Details fehlen. London, 31. Januar. Nach einem Telegramm der „Times" aus Zanzibar vom gestrigen Tage sind die Bedingungen des Friedens Vertrages zwischen England und Witu in Lamu veröffentlicht worden. Danach wird eine allgemeine Amnestie gewährt, von der nur diejenigen 12 Personen ausgenommen sind, welche bei der Ermordung der Deutschen und den späteren Ausschreitungen aV, Rädelsführer thätig gewesen waren. Das gestohlene Eigenthum wird, soweit es wieder zu erlangen ist, von den Behörden in Witu sofort zurückerstattet. Rom, 31. Januar. Bei dem nächsten Consistorium wird der Papst die Ernennung eines Weihbischoss zum lateinischen Patriarchen in Jerusalem ankündigen und einen Bischof für den Posten eines apostolischen Delegirten in Persien bestellen. Rom, 31. Januar. Nach Schluß der heutigen Be- rathungen über die Anwendung der provisorischen Erhöhung der Eingangszölle und die Steuer auf die Fabrikation von Alkohol begab sich Ministerpräsident Crispi nach dem Quirinal, um dem Könige das Entlassungsgesuch des Ministeriums zu überreichen. In parlamentarischen und politischen Kreisen herrscht große Erregung. Neueste Nachrichten. WolffS telegraphisches Correspondmz-Bureau. Leipzig, 1. Januar. Für die im Januar 1892 Hierselbst stattfindende internationale Ausstellung für das Rothe Kreuz, Armeebedars, Hygiene, Volksernährung und Kochkunst hat sich jetzt ein geschäftssührendes Comite gebildet. Die Protection über die Ausstellung wird von der Königin erbeten werden. Die einzelnen Staaten werden durch die bei den betreffenden Regierungen beglaubigten Gesandten und Geschäftsträger zur Theilnahme eingeladen. Die Ausstellung bezweckt, zu zeigen, in welcher besseren Weise die Truppen sowohl im Kriege wie im Frieden verpflegt werden können. Der Dienst in den Colonialgebieten wird besondere Berücksichtigung finden. Rom, 1. Februar. Der König wird heute mit den Präsidenten der Kammer und des Senats die durch das Votum der Kammer geschaffene Lage berathen. Man betrachtet die Krisis als eine schwierige. Oporto, 1. Februar, früh. Die vergangene Nacht ist durchaus ruhig verlausen, die Ordnung wurde nirgends gestört. Die zur Verstärkung der Garnison hierher beorderten Truppen sind bereits hier angekommen. Wegen Betheiligung an dem Ausstand sind gegen dreihundert Personen (Soldaten und Civilisten) verhaftet. Die Polizei ist mit der Ermittelung und Verhaftung weiterer Theilnehmer beschäftigt. Oporto, 1.Februar. Die republikanischen Clubs sind von der Polizei geschlossen und deren Papiere mit Beschlag belegt worden. totales rrrrd ^provinzielles. Gieße», 2. Februar. — Se. Kö»igl. Hoheit der^Srbgroßherzog wohnten am Samstag Abend einem Ballfest Sr. Excellenz des DivisionS- Commandeurs Geuerallieutenant v. Bülow i» den Räume» der Bereinigten Gesellschaft zu Darmstadt bei. — Der hessische Stadtetag findet heute Montag in Offenbach statt. Die Tagesordnung lautet: 1. Die Gehaltsverhältnisse der Lehrer. 2. Die Befreiung der unterste» Steuerklassen von der Gemeindesteuer. 3. Fürsorge für Irre. 4. Abänderung der Verwaltungsgesetze. 5. Sonstige Angelegenheiten. Herr Oberbürgermeister Gnauth nimmt an den Verhandlungen Theil. -h. Zu den nächsten Donnerstag Abend 7l/2 Uhr in Steins Saalbau stattfindenden Vorstellungen des hiesigen Theater Vereins wird auch eine Veränderung bezw. Verbefferung der Garderoberäume und Einrichtungen getroffen werden und zwar dahingehend, daß für die Plätze Nr. 1—250 (1. Parquet), Nr. 251—346 (1. Parquet), sowie für 2. Parquett-Gallerie je ein bestimmter Garderoberaum vorhanden und als solcher durch Tafeln kenntlich gemacht wird. Für Aufbewahrung der Garderobe sind 20 Pfg. und zwar im Voraus zu entrichten. — Es wird nunmehr an dem Publikum liegen, durch Einhaltung der morgen noch im Jnseratentheil erscheinenden „Garderobeordnung" selbst dafür Sorge zu tragen, daß das betreffende Personal möglichst rasch und prompt bedienen kann. — Die gestern Abend seitens des „SäugerkrauzeS" veranstaltete Abendunterhaltung nahm nach jeder Richtung hm den gewünschten Verlauf. In erster Linie interessirt uns selbstredend der musikalische Theil, und ein Blick auf das Programm belehrte uns, daß sich der Verein die Sache nicht leicht machen wollte- er hatte sich als Aufgabe gestellt: Brambach, „Nacht am Meere", Bruch, „Normannenzug", Kremser, „Altniederländische Volkslieder", alle drei Chorwerke mit Orchesterbegleitung, die einen wohlgeschulten Chor bedingen. Ehe wir die Leistungen der Sänger bespreche«, wollen wir vorweg des Dirigenten, Herrn Franz Bauer, gedenken- er ist ja längst aus seinem Gebiete kein Neuling mehr und hat sich auch am Sonntag wieder als feinsinniger Musiker, sowohl bei Zusammenstellung des Programms, als auch bei Ausführung desselben gezeigt - es ist ihm Ernst mit seiner Kunst und besonders möchten wir sein mit Fleiß gepaartes Können hervorheben. Alles, was zu Gehör kam, verrieth ein sorgfältiges Studium, er führte Chor und Orchester mit vollkommener Sicherheit und diese wußten sich Eins mit ihrem Führer. Als Solistin des Abends hörten wir Frau Balser- die geschätzte Sängerin verfügt über eine ausgeglichene, biegsame Sopranstimme, die mit gleiche« Gelingen das dramatische Fach wie das lyrische beherrscht. Mit Feuer trug sie die große Sopran-Arie aus dem Troubadour vor, aber auch die einfachen Lieder von Hiller und Wüerst brachte sie ganz allerliebst zu Gehör. Ganz besonders gelang ihr die stürmisch verlangte Zugabe: Raff, „Kein" Sorg' um den Weg". Die Herren Solisten, Mitglieder der Vereins, wurden ihren Ausgaben vollkommen gerecht, einige leisteten sogar ganz Hervorragendes. Der Chor hatte eine» glücklichen Abend, mit Eifer und Fleiß war studirt worde«, die Einsätze kamen scharf und markig und trotzdem die Zahl der Sänger keine übergroße ist, so brausten doch die Fortissimos mächtig zuckend durch den Saal. Auch ein voller Lob gebührt dem Orchester, es hat discret und rein unter Bauers geschickter Leitung die Begleitung ausgeführt. Die Kammermusik war mit dem prächtigen „Largo con eapres- zione“ aus Beethovens G-dur Trio gedacht, allen drei Partnern gebührt unser Dank für die weihevolle Ausführung. Ganz neu war es uns, daß der Sängerkranz auch über einen Gemischten Chor verfügt, der sich an Chöre aus der „Schöpfung" wagen darf- nicht für die Männerstimmen hatten wir Bedenken, aber auch die Schaar der jugendlichen Sängerinnen zerstreute bald jede Befürchtung, mit Frische und Festigkeit wurde gesungen, jedes Einsetzen präcise gebracht, ein besonderes Bravo dem mut hi gen Dirigenten. So unterliegt es denn keinem Zweifel, daß der Sängerkranz mit freudiger Genugthuung aus seine und seiner Freunde Erfolge zurückblicken kann. Wir wünschen ihm, muthig weiter sortzuschrei- ten, er wird stets dankbare Hörer und Verehrer finden. — Unter überaus zahlreicher Betheiligung ihrer Mitglieder hielt die Burgergesellschast am vergangenen Samstag ihren diesjährigen Maskenball ab. Außer den verschiedenartigsten trefflichen Charactermasken waren von besonderem Interesse die von acht jungen Damen dargestellte Jockey- Gruppe und im weiteren Verlaufe die allseitig sehr erheiternde Alteweiber-Gruppe „Der Mann unter dem Pantoffel". Alle Theilnehmerinnen hieran gelobten in launigen, theilweise recht treffenden Worten, ihre nicht nach ihren Pfeifen tanzenden Ehehälften mit der Zeit doch noch unter den als Symbol vorangetragenen großen Pantoffel zu bringen. Die Clowns thaten wie immer ihre volle Schuldtgkeit. Der in gehobenster Stimmung verlaufene Ball aber hat aufs Re»e gezeigt, daß 1. Wagenklasse M der beiden Man n n rr 2. 3. 4. Nie Letter der Gesellschaft alles ausbieten, ihren Mitgliedern frohe Stunden zu bereiten. die ,, rr u Mtlitärbesörde- rung Wir wollen diese Stücke durchaus nicht tadeln, im Oe-entheil — wir halten sie für sehr sein und der Aufführung aus einem stehenden Theater höchst würdig. Aber der Theater-Verein will doch etwas ganz besonderes bieten, und das sind die genannten Stücke nicht. Für die Entwicklung unserer Lttteratur haben ste gar keine Bedeutung und von dem Geist der Zeit weht darin kein Hauch. W-nn der Thrai-r V-r-in „uns stark mach«, will ,um Kamp^ dm jeder Tag von uns fordert," dann muß er auch classlsche Stucke geben und solche, die sich aus die Komps- unserer Tage bestehen. Dem Vorstand des Theater-Verein« mutz große Ane :-m,ung gezollt werden: Er hat die technischen Schwierigkeiten de« Unter- nehmens glänzend gelöst und uns, was die P C Cr* 7a Leistung anbelangt, ganz Vorzügliches geboten. Wenn er nun auch noch dafür sorgt, daß wir gewaltige dichterische Leiftungoa^genießen können, dann hat er Gießen wirklich zu einem „Layn-ruye» gemacht. Gerichtliche Entscheidungen. Die drNmal-e N«fforder«us an eine auf öffentliche» Wegen, Straßen oder Plätzen versammelte Menschenmenge fette»« des zuständigen Beamten, sich zu entfernen, hat nach $ 116 Straf- Gesetz-Buch die Bestrafung des sich nicht Entfernenden wegen Auflaufs zur Folge. In Bezug auf diese Bestimmung hat das Reichsgericht, HI. Strafsenat, durch Urthetl vom 6. November 1890 ausgesprochen, daß jeder der auf dem Platz Zurückbleibenden, auch wenn er die dreimalige Aufforderung selbst nicht geho.t, sondern nur von der Thalsache, daß die dreimalige Aufforderung erfolgt ist, Kenntniß erhalten hat, wegen Auflaufs zu bestrafen i|t, und daß demnach die Strafe auch den trifft, welcher sich ncd) dn dreimaligen Aufforderung zu der Menschenmenge zugesellt und trotz de. sodann erlangten Kenntntß von dec erfolgten dreimaligen Aufforderung sich von dem Platz nicht entfernt. 1886/7 0,6 10,2 55,3 31,5 Eingesandt. Gieße«, den 2. Februar 1891. Nach S 1 der Statuten bezweckt der Gießener Theatell-Verei« die Förderung der .künstlerischen Interessen" Gießens. Nach dem Eingesandt in Nr. 284 des A." will er nicht Jene spielende, leichtfertige Kunst pflegen, die nur zur Verkürzung 6er Stunden geschaffen, sondern jene, die mit ernster, sinnender Stirn über die Erde wandelt, die den Menschen erhebt in den Mühen des AlltaglebenS, fein Denken verinnerlicht und veredelt, und ihn stark macht zum Kampf, de» jeder Tag von ihm f°rbC®ie steht eS aber mit der Erreichung diese« idealen Ziele«, wenn Scribe: „Frauenkampf", Fournier: „Schauspielerin", E. Mauthner: Die Mutter vor Gericht", Jordan: .Durch'« Ohr". Claar: .Simson und Delila" aufgeführt werden? Unüdertroffen in Feinheit u. Milde u. seit zehn Jahren bewährt. Hottänd Tabak 10 Pfd. lose in Beutel frco S Mk. nur bei B. Becker in Geese« a. Harz. ioot> samsten Hintergrund abgab. — Theater. Wir weisen schon heute kurz aus die am Freitag stattfindende Benefizvorstellung für Frl. Elisabeth Bischoss hin. __ Am Samstag den 31. v. Mts. wurde eine in hiesiger Klinik Ausgenomme verhaftet, weil sie einem anderen dort- selbst ausgenommenen Frauenzimmer das Portemonnaie mit Inhalt entwendet hatte. — Ein gegenwärtig stellenloses Dienstmädchen, das seiner hiesigen Dienstherrschaft im vorigen Jahre eine goldene Damenuhr mit Kette und einen goldenen Siegelring entwendet hatte, ist gestern dahier verhaftet worden- die Gegenstände fanden fsch noch im Besitze des Mädchens vor. — Zur Anzeige kam eine Wäschediedi» und ein in einem hiesigen Geschäft befindlicher EommiS. Letzterer fand vor längerer Zeit einen goldenen werthvollen Weinzipfel, den er, trotzdem ihm der Eigenthümer bekannt war, weder ablieserte, nach bei der Polizei Anzeige hiervon machte. — AuS einem soeben erschienenen Bericht über den Betrieb der preußischen Staatsbahnen in 1889/90 sind die sol- g- nden Mittheilungen von Jntereffe : Die Einnahmen aus dem Oise»dahn.Perso»enverkehr vertheilen sich zu 4,4 v. H. aus die erste, 26,4 v. H. auf die zweite, 42,7 v. H. auf die dritte und 24,0 v. H. auf die vierte Wagenklaffe, während 2,5 v. h. auf die Militärbeförderung entfallen- ganz anders stellt sich das Berhältniß, wenn man die Zahl der Personen bezw. Fahrten nach den einzelnen Wagenklasien betrachtet. ES entfielen von sämmtlichen Fahrten aus Wer für eatarrhalische Affectionen leicht empfänglich ist beugt am besten einer Erkältung vor, wenn er bei rauher Witterung eine Pastille in den Mund nimmt. Unter den nölen Pastillen die tagtäglich dem Publikum angeboten werden, behaupten sicherlich diejenigen der „Kaiser-Friedrich-QueUe^ welche bekanntlich als die stärkste Watron-Lithion-Quelle Deutwh- lands gilt, den ersten Rang. Dieselben werden m allen Apotheken, Mineralwasserhandlungen etc. verkauft. [628 Umgegend VON Gedern. 6t. Neu -Ulrichstein, 1. Februar. Monatsbericht der Arbeiter-Colonic pro Januar 1891. Ende Buckskins und Kammgarne in allen -ediegeme« Qualitäten zu wirklich biMge« Preise en gro* & en ddtail bet Gehn. Stamm. W. Theater. Infolge eines Krankheitsfalles, wie eS aus den mit Recht so beliebten rothen Zetteln hieß, mußte die zuerst für Sonntag angefetzte Posse von Mannstädt vom Repertoir abgefetzt werden und eine Wiederholung deS Jasfv'schen „Bildes deS Signorelli" stattfinden. Das Publikum war, wie natürlich, mit dem Wechsel keines- weg« unzufrieden, sondern nahm das geistreiche und lute- vessante Schauspiel, hinter dem, nebenbei zu bemerken, das ueueftc Werk Jaffös „Ohne Ideale" ganz erheblich zurückbleibt, sehr beifällig auf. Die Vorstellung klappte gestern wesentlich besser, als zum ersten Male. Namentlich war Herr Dinolt als Prosessor Gäbe trefflich, wie auch Frl. Elisabeth Bischofs und Herr Goulon ihren Rollen entsprechende Geltung verschafften- Herr Biebrach hatte sich auch dies Mal nicht ganz in den Character feines Oscar hineingelebt. Im Uebrigen verweisen wir auf unsere erste Besprechung. — Es ist uns um so lieber, kurz fein zu können, als wir noch einige Worte über die Freitag zur Aufführung gekommene „Fernande" von V i c t o r i e n S a r- dou zufügen möchten. Wir hatten bei der Eile, mit der wir die Besprechung absassen mußten, den ergötzlichsten Beweis für die äußerliche und oberflächliche Schürzung und Lösung des Conflictes vorzubringen ganz vergeßen. Bekanntlich ist der erste und heftigste Schmerz Andros, als er von de« Fehltritt seiner Gattin hört, die Angst davor, was die böse Welt sagen werde. Sein zweiter Jammer ist sodann «icht derjenige, den deutsche Dichter in ihrer bekannten scrupolösen Gewissenhaftigkeit und Gründlichkeit als den einzig berechtigen aelten laffen würden, nämlich die surchtbarste Erregung über den vermeintlichen Lug und Betrug seiner angebetenen Ge- «ahlin, auch nicht der Schmerz über die innerliche Entfremdung und den innerlichen Verlust eines bis dahin über alles verehrten Wesens- nein, sein zweiter Hauptjammer gipfelt darin, daß dec Mann, der seine Frau vor langen Jahren verführt hat — noch lebt. Was thut nun der allezeit liebenswürdige und hilfsbereite Sardou, um diesem unhaltbaren, möglicherweise sogar einen „Scandal" hcrbeisührenden Umstande abzuhelfen? Ganz einfach. Er führt eine Person in fein Drama ein, die vor Gott und der Welt nichts weiter zu thun hat, als im Duell zufällig gerade in dem kritischen Augenblicke jenen lästigen Herrn zu erschießen. Damit einem aber auch nach dieser Seite keine überflüssige und der Constitution höchst schädliche Erregung zugemuthet werde, hat es Sardou weise so eingerichtet, daß der berühmte Advocat Pomerol, dem bis dahin noch nie eine Vertheidigung miß- Abgeschmackheit ekelhaft wirken, wenn man Den yoycu sittlichen Ernst und die tiefgreifende Innerlichkeit z. B. des vielgeschmähten Sudermann dagegen hält, der freilich gegen den guten Geschmack dadurch auss schwerste sündigt, daß er seine Menschen nicht ausschließlich im Frack und in Salon- Manieren sich bewegen läßt. . Von den Darstellern hat die Gästin den Vortritt, Fräulein Bertha von Lück-Tenhaesf, die mit dem Aufgebot großer Leidenschaftlichkeit und Energie ein fesselndes und, soweit dies überhaupt möglich ist, auch lebenswahres Bild der Gräfin Rosarü zu zeichnen wußte. Die sympathische Rolle der Fernande lag in den Händen von Frl. Elisabeth Bischoff, die mit Temperament und Feuer spielte und in dem leidenschaftlichen Ausbruche im dritten Acte eine Leistung bot, wie fie eine gleich treffliche hier bisher noch nicht vollbracht hat. In den folgenden Acten dagegen war ihr Ton erheblich eonventioneller und weniger frisch. Herr Biebrach hatte seine Partie mit außerordentlichem Fleiße einstudirt und spielte recht gewandt und warm. Seine Maske war un- vortheilhaft. Sehr niedlich wurde die ewig eifersüchtige Georgette von Frau An ui Reiners dargestellt. Nur dem Ganzen zu liebe hatte Frl. Ida Unger an ihrem Ehrenabende die kleine Rolle der Madame Senechall übernommen. Allgemein gefielen endlich die lebenden Bilder („Des Mädchens Traum"), zu denen die schöne AuSsührung der Musik unter der bewährten Leitung des Herrn Lerch den wirk- — Keine Frage wird wohl den Astronomen so häufig vorgeleitt, al« die: „<5inb die Sterne bewohnt? Gibt eS auf dem Monde oder den Planeten Menschen oder wenigstens diesen ähnliche Geschöpfe." Der Late hält dies für die wichtigste Frage in der Astronomie und er hat auch nicht so ganz unrecht damit, da im Grunde genommen alles Beobachten und Erforschen von fremden HimmttS- körpern den Zweck hat, zu ergründen, ob sich aus diesen Welten Naturzustände befinden, welche ba« Dasein von Vertretern deS vn- nunstreicheS möglich machen, dessen Repräsentant auf unserer Erde der Mensch ist. Der Astronom aber vermeidet gewöhnlich auf dttse Frage eine positive Antwort zu geben, einfach deswegen, well ihm seine Wissenschaft nicht genügende Anhaltspunkte dazu liefert. Auch muß man festhalten, daß eS etwas ganz and eres. ift, ^btt die Be- wohntheit und über die Bewohnbarkeit der Himmelskörper fprechm. WaS hierüber die Astronomen nach mühsamen Forschungen festgestellt haben, da« bringt in leicht faßlicher, allgemein verständlicher ent ungemein fesselnder Darstellung der Artikel von Astertteu«: „Die Bewohnbarkeit der Himmelskörper" in dem neuesten 13. HefttdeS so beliebten und gediegenen FamtltenjournalS (herausgegeben von Pros. Joseph Kürschner, redigrrt von Wilhelm Wetter, Stuttgart, Deutsche Verlags-Anstalt). — Wir können daher allen Wißbegierigen die Lectüre diese« Artikel« nur empfehle». lungev ist, **••• —------- -- -7 Hilfe in dem zu erwartenden Duellprocesse zusagt. Das also sind die sittlichen Anschauungen, von denen Sardou ausgeht, und die in ihrer krassen Äußerlichkeit und ekelhast wirken, wenn man den hohen SpitlpUm der vereinigten frankfurter Ltadttheater. Opernha«». Dienstag den 3. Febuar: Robert der Teufel. GewVH»- liche P^tse^ 4. Februar: Vorstellung bei ermäßigten Preisen. Der arme Jonathan. Außer Abonnement. r Donnerstag den 5. Februar: Oberon. Gewöhnliche Preise. Freitag den 6. Februar geschlossen. Samstag dm 7. Februar: Das eherne Pferd. Gewöhn- Ud)t Sonntag ben 8. Februar, RadbmittagS 3>/. »hr: Prtn.essl» ©olbbaar. ErmLhigt-P»t,e. Außer Abonnemknt. »dends 7 Uhr: Die Entführung au« dem Serail. Hierauf. Im Ballet- saal. Gewöhnliche Preise. Echa«spielha«». Dienstag den 3. Februar: Einmalige« @afh"plel de« Herrn Fr. Haase. Sie ist wahnsinnig. Eine Partie Ptqnet. ®en,6a)n|li!too»rbtn4.5ebr«ar: Dt-Sonnr. G-wdhnUch- Pr-tse. Donnerstag den 5. Februar geschlossen. Nreitaa den 6 Februar: Die Sonne. Gewöhnliche Preise. Samstag brn Februar: Zum U«n Male. Das v°t- tbeater iu krotzeburg ober: Tyeatralischer Unsinn. Fast- nackt« Scher» in einem Vorspiel, zwei Acten und vier Bildern, nach einer Älteren Idee Morländeis neu bearbeitet und localistrt von , Adols Stoltze. Gewöhnliche Preise. Sonntag ben 8. Sebtuat: Zum ersten Male tokberbo t. Das ßoftbcater zu Kratzeburg oder: Theatralischer Unsinn. Anfang 7 Uhr. Gewöhnliche Preise. Kirchliche Anzeigen der evangelische« Gemeinde. Bibelstunde heute Montag den 2. Februar, Abend« v Uhr. tu her Kleinkinderschule; JakobuSbrief, Kap. b, Ver« 19 und 20: die blste Hülfe rur Rettung; Übersicht und Abschluß. Pfarrer D r HfUn«stunde am Donnerstag den b. Februar, Abends 6 u-r. i» der Kirche: Missionar Thumm au« Frankfurt a »Wiu Ausland: Kaiserreich Oesterreich 1. Hiervon waren: Arbeiter 45, Anstreicher 2, Bäcker 5, Barbier 1, Bergmann 1, Brauer 1, Buchdrucker 1, Feilenhauer 1, Gärtners, Glasmacher 1 , Glaser 1 , Gürtler 1, Handschuhmacher 1, Kaufleute 5, Kellner 1, Kesselschmiede 1, Kupferschmied 1, Maurer 4, Maschinenbauer 1 , Mafchinen- heizer 1 , Maschinenschlosser 1 , Maler 1, Metzger 2, Mechaniker 2, .Sattler 1, Schirmmacher 1 , Schlosser 5, Schmiede 1, Schneider 6, Schreiber 4, Schuhmacher 5, I Stellmacher 1, Strumpfwirker 1, Tischler 1, Tüncher 2, Vergolder 1, Weber 1, Ziegler 3, Zimmerleute 1. Im Monat Januar wurden entlassen 21 und zwar in Arbeit durch die (Kolonie 4, in Arbeit durch eigenes Bemühen 2, Lin die Familie zurück 1, auf eigenen Wunsch 13, arbeitsunfähig 1. Verpstegungstage im Januar 1891 3665. Gearbeitet wurde an 2845 Tagen, hierunter 141 Tage für fremde | Rechnung. Seit Bestehen der Kolonie sind ausgenommen worden । 1641 Mann, dagegen abgegangen 1523; bleibt Bestand 118 Mann. — Kleine Mittheilunge« auö dem Großherzogthum Hessen. Wie aus Bingen berichtet wird, werden die von dem Architecten Meckel in Frankfurt gefertigten Pläne für den Neubau der Rochuscapelle als die besten bezeichnet und zur Ausführung empfohlen. — In Klein-Steinheim wurde am 28. Januar ein Kuhhirt von einem Ochsen so wider die Wand gedrückt, daß er an Kopf und Brust schwere Ber- I letzungen davoutrug. An dem Auskommen des Mannes wird gezweiselt. — Die Hammelschlächterei in Bischofsheim hat im abgelaufenen Jahre 40060 Hämmel für den Export nach Frankreich geschlachtet und nunmehr biß zum Herbst I ihren Betrieb eingestellt. Die Schlächterei wird nach Berlin verlegt, woselbst günstigere Bezugsquellen wie in Bischofsheim I offen sind. — Da die von dem Verband deutscher Schneider und Schneiderinnen, Filiale Mainz angestrebte Errichtung von Werkstätten bei den Fabrikanten und Meistern keine Unterstützung fand, wurde die Errichtung einer Genossenschafts-Schneiderei beschlossen und wird dieselbe sofort eröffnet I werden. — Für ein Bismarck-Denkmal sind im NeichstagS- wahlkreise Mainz-Openheim 7713 Mk. eingegangen. Verkehr, Land- nnd Gründer«, 31. Januar. Fruchtpreise. Wetten ^19 00, Korn «X 17.40, Gerste JL 16.-, Hafer 14.50, Erbsen JL ML—, Linsen —, Lein ——, Wicken——, Samen——, KartoffelnO.— otantfuei, 31. Januar. Marktpreise. Heu pr, 100 Ko. ** 510-6 80, Stroh 4.40-5 20, Kartoffeln ^ 450 bis 7.50, Butter per Pfd- JL 5'00—1.10, ®le.rfP.cra Ä *£' Roggenbrot) 4 Pfd. 45 H, do- feine« 48 gemischtes d Pfd- 86 entnimmt diesen Zahlen, daß die Bcliutzung ersten Wagenklassen in den letzten Jahren eine gleich starke gewesen ist, während die vierte Wagenklasse aus Kosten der dritten Klasse eine Zunahme ausweist. Aus diesen Zahlen geht hervor, daß die Preise der dritten Klasse für die unteren Volksschichten zu hoch sind. Ob das Streben nach möglichst billiger Reise als Zeichen ungünstigerer wirthschaftlicher Verhältnisse gelten kann, bleibe dahingestellt. Die Ausnutzung der Wagenplätze ist immer noch eine verhältuißmäßig geringe: sie betrug in der ersten Wagenklaffe im Durchschnitt aller Bahnlinien und des ganzen Jahres nur 9,7 v. H., in der zweiten Klasse 19,7, in der dritten Klasse 23,8 und in der vierten Klasse 33,7 v. H. Dabei ist sie nur in den beiden unteren Klassen in der Zunahme begriffen, in den oberen Klassen sogar in der Abnahme. Es gibt, wie die „Magdeb. Ztg." zutreffend urtheilt, kaum Zahlen, die deutlicher gegen die derzeitige Höhe der Tarise und für die Möglichkeit einer sehr weitgehenden Verbilligung der Fahrpreise sprechen könnten. Im Durchschnitt wird also kaum ein Viertel (oder wenn mau selbst die nicht in Rücksicht gezogenen Freikartenbesitzer hinzurechnen würde, die sich aus die oberen Klassen vertheilen) noch lange kein Drittel der Wagenplätze wirklich benutzt, in den beiden obersten Wagenklassen noch viel weniger. Es ergibt sich daher der unwiderlegliche Schluß, daß bei besserer Ausnützung der Plätze, da die Zugbesörderungskosten doch fast ganz die gleichen bleiben, eine wesentliche Herabsetzung des Preises der einzelnen Fahrkarte durchaus im Bereich der Möglichkeit liegt, daß aber derzeit die hohen Fahrpreise eine viel zu geringe Ausnutzung der Wagenplätze zur Folge haben. § Vom Vogelsberg, 31. Januar. Das erste diesjährige Gewitter entstand gestern in unserem Vogelsberg in der Jauuar 1891 sind in der Colonic stellen-, refp. arbeitslos 118 Manu. Dieselben vertheilen sich auf das Groß- herzogthum Hessen 38, irönigreich Preußen: Brandenburg 5, Provinz Hannover 4, Provinz Hessen-Cassel 11, Provinz Hessen-Nassau 8, Provinz Posen 1 , Provinz Pommern 5, Dt5 oagu. „uu, .... ..... ...» .Provinz Ostpr-ub°n 2 Provinz W-stpr-uhen 2, Provinz bereitwilligst dem Bicomte de Cyvry seine Rheinlande 10, Provinz Sachsen 5, Provinz Schlesien 1, J^r^ - ~ „ r Das vmz Schleswig-Holstein 1- Königreich Bayern 10- Königreich Württemberg 2- Großherzogthum Baden 2- Großherzogthum Mecklenburg 2- Großherzogthum ölbenbuig 1 - Herzogthum Lauenburg 1- thüringisch^ Staaten 5- Elsaß-Lothringen 1. 1887/8 1888/9 1889/90 0,5 0,5 0,5 10,0 10,0 10,0 55,4 53,8 52,5 31,9 33,8 35,3 2,2 1,9 1,7 (942 karrst man im 986 Gnauth. 982 Lang. 562 an Gustav Gühlholtz 2 Daunen Gebrüder Stamm. 996 6 C. 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I. werden in den Distrikten Bauernheide, Bauschel, Güntersgraben, Hainheege und Zeileichen der Forft- wartei Saasen versteigert: „ Stämme: 11 Eichen mit 5 fm, 322 Kiesern mit 254 fm, 12 Fichten mit 6 fm, Derbstangen: 60 Fichten mit 4 fm. Zusammenkunft Vormittags halb neun Uhr im District Bauernhewe bei Stamm Nr. 35. Das in den Districten Bauschel, Güntersgraben, Ham- heege und Zeileichen liegende Holz wird bei der Versteigerung nicht vorgezergt und wollen Kausiiebhaber solches vorher einsehen. Lffectionen leicht empfang- ilumg vor, wenn er bei rauer und nimmt Unter den nelen D angeboten werden, behaupten riedrieh-QaeUeJS welche n-Lithion-Quelle Deutaoh ben werden in allen ApoM^ '^UNgLft. isiMichl, Mmfen’* ^nung hot SH Prächtige, fürstlich elegante Masken CostÄme in rffectteicher, strl- voller Ausführung, z B. historische, mythologische, allegorische Coftüme, Nationaltrachten, billige Phantasie-Coffüme (für Herren und für Damen), nicht leihweise. 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I , Vorm. 8V2 Uhr, sich dahier anzumelden, bezw- al» Rechtsnachfolger auszuweisen, als sonst die Todeserklärung der Abwesenden statthaben und deren Nachlaß den zur Anmeldung gekommenen Erben, bezw. Rechtsnachfolgern überwiesen werden wirb. Gießen, 24. Januar 1891. Großh Amtsgericht. Fresenius. 920 Maskenball Anfang 7 Uhr 61 Minuten. Karten für Herren ä 1 Mk., für Damen ä 50 Pf. sind perPsd. zu 1.50 u. 1.75, tf ft n 2 ff 2.50, tf ft a b M 3.60. la. neue holl. Vpllhüringe, per Stück 4 Bekanntmachung. Doinrer-tag den ». Februar 1891, Nachmittags 3 Uhr, versteigere ich aus dem Bureau des Gerichtsvollziehers Kuhn dahier: 12 Umhänge, 6 Wintermäntel, 18 Winterjoppen. 4 Dtzd. Betttücher, 2 vollständige Betten, mehrere Stücke Handtücherzeug, Futter- zeug, Blaudruckzeug, Kattun, Rock- reug, weiß Leinen, Buckskin, eine Nähmaschine, 1 Sopha, 1 runden Tisch, 6 Stühle, 1 Commode, 1 Bett, 1 Wanduhr und sonstige Artikel öffentlich meistbietend gegen baare Zahlung. Nidda, den 31. Januar 1891. 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Da« Geschäft war lebhafter, zum Thetl sogar animirt und die Eourse stiegen, wenigstens in der ersten Hälfte der verichtspertode. Leider ist aber eine Aenderung der grundlegenden Verhältnisse auch heute nicht zu verzeichnen, sondern die Belebung deS Verkehrs entsprang lediglich dem Deckungs- bedürfniß, welches die Ultimoliquidatton mit sich brachte, und sie verschwand daher mit Beendigung der Prolongattonsarbeiten so schnell wie sie gekommen. Das Deckungsbedürfniß äußerte sich in keiner Weise dringend, denn die Schiebung vollzog sich leicht, wenn auch natürlich unter entsprechenden Concesstonen an den Zinsfuß. Aber Angesichts einer ständia zunehmenden Geldflüsfigkeit, eines PcivatdiscontsatzeS, der, wenn auch vorübergehend, auf 2Vi % geworfen wurde, und eines Bankausweises, der bereits eine Notenreseroe von 180 Millionen aufzuwetsen vermag, wurde mancherseitS vorgezogen, die Engagements zu lösen und mit dem Erreichten zufrieden zu sein, als durch längeres Zuwarten Alles wieder aufs Spiel zu setzen. Die Zunahme der Geldflüsfigkeit vollzieht sich ganz im Einklang mit den Verhältnissen an den auswärtigen Börsen. Die Bank von England hat in dieser Woche ihren Satz abermals um l‘/a •/• ermäßigt und steht jetzt nur auf 3o/0. Hier stellte sich Ultimogeld nur auf 3’/4°/o und ging in Berlin sogar auf 3Vx°/o zurück, während der PrivatdiScont allerdings die niedrigste Notiz nicht aufrecht erhalten konnte. Trotz dieser Leichtigkeit des Geldmarktes behauptet die Contremine jedoch nach wie vor das Feld und es fehlt nicht an Beeinflussungen des Marktes, die den Zweck haben, die Eourse von Neuem zurückzuwerfen. Der Erfolg ist freilich gering. Ma» ist so gründlich abgestumpft gegen alle Alarmnachrichten, daß nicht diese, sondern nur noch fallende Eourse selbst einen Eindruck hervorbringen können. „ , . t Im Widerspruch mit der Entwicklung des Geldmarktes .steht die EourS- bewegung der deutschen Fonds. In den ersten Tagen der Woche waren besonders 3procenttge Anleihen gedrückt und der Eours derselben hob sich erst, als in Berlin neuerdings Bestrebungen hervortraten, ein regelmäßiges Zeitgeschäft in diesen Fonds zu etablren. Der Rückgang wurde jedoch von den Zl/sprocenligen Anleihen ausgenommen. Der Grund dieses andauernden Eoursdruckes liegt offenbar in der bevorstehenden Neuemisston und es ist auch nicht abzusehen, wie bei dieser ständigen und ungeheuren Vermehrung des Materials eine Besserung des Eourses durchgesetzt werden soll. Auch der Ultimohandel, von welchem übrigens noch durchaus nicht feststeht, ob dessen Durchführung ein Gewinn für den Anlagemarkt sein würde, kann darin keine Aenderung bringen, denn die Speculation wird keinen Anlaß haben, sich für ein Papier zu erwärmen, von welchem noch Hunderte von Millionen unrealifirt im Portefeuille der Regierung liegen. Das einzige Mittel, den Anleihen die Stabilität des Courses wiederzugeben, welche ihnen als eine Anlage ersten Ranges gebührt, ist daher der, die Ausgabe neuer Stücke zu sistiren. rr ,ijr Da der Prtoatdiscont unter 3% nottrt, so wird es dem Reiche wohl möglich sein, sich durch Ausgabe von Schatzfcheinen so lange zu behelfen, bis es der Börse wieder möglich geworden ist, neue Werthe aufzunehmen. Die ausländischen Renten verkehrten übrigens in dieser Woche ebenfalls in lustloser Stimmung und einzig Russen und österreichische Valuta-Anleihen haben ihre Eourse erhöhen können. Für letztere geht eine fortgesetzte Propaganda von Wien aus, die unter Hinweis auf die angeblich bevorstehende Eonversion der cisleithanischen Rente namentlich die gemeinsame Notenrente als pretswürdtg empfiehlt, und bereits die Wirkung gehabt hat, daß dieselbe jetzt höher bewerthet wird, als die Silberrente. Mit der Silberspeculatton hat die Coursbewegung nichts gemein, vielmehr vollzieht sich dieselbe ganz im Gegensatz zu der Entwicklung des Silberpretses. Die Silberftage in Amerika ist auch in dieser Woche nicht weiter gefordert worden, aber die Aussichten, daß die Freigebung der Silberprägung durchgesetzt werden konnte, scheinen im Schwinden begriffen, dafür sprechen nicht nur die Nachrichten, welche das Anwachsen der Opposition gegen das Gesetz constatiren, da8 geht noch deutlicher hervor aus dem Umstand, daß Amerika wieder als Verkäufer im europäischen Silbermarkt auftritt und die seit langer Zeit unterbrochenen Silberoerschiffungen nach Europa wieder ausgenommen hat. In London unterlagen die Argentinischen Provinzial-Cedulas einem bedeutenden Eoursdruck und die Verstimmung hierüber afficirte zwei Tage lang den ganzen Markt. Die Eourse der argentinischen Staatsfonds blieben jedoch ziemlich unberührt. , „ , Die 4o/oigen Russen erreichten den Paricours in Nachholung dessen, was in der verflossenen Woche versäumt wurde. Kohlenwerthe lagen vorwiegend fest, trotz des gewaltigen Unglücks, daö die Gesellschaft Htbernia betroffen hat. Den Grund hierfür gaben Verhandlungen, welche über den Verkauf mehrerer Zechen an die Harpener Bergbau-Gesellschaft geführt werden und die, da sie jedenfalls zum Abschluß kommen, eine entsprechende Erhöhung des Actiencapttals der Hafener Gesellschaft bedingen werden. Am Mittwoch trat aber auch auf diesem Gebiet Abschwächung ein, zu dem ein anderer Betriebsunfall auf der Zeche Monopol den Anlaß gab. Norddeutsche Lloyd schließen nach vorübergehender Besserung wieder erheblich matter. Allgemeine Electricitätsactien find 3% besser, aber noch 2°/- unter dem höchsten Wochencourse. Bahnen lagen in den ersten Tagen der Woche gleichfalls ziemlich fest und hielten sich auch noch, als bereits auf anderen Gebieten der Rückgang eingetreten! war, bis endlich zum Schluß der Woche Wien als Verkäufer austrat und die Eourse der meisten Werthe ziemlich bedeutend zurückwarf. Den Anlaß bot der neue Frachtentarif des ungarischen Verkehrsministers, durch den namentlich die Staatsbahn besonders schwer geschädigt werden soll. Schweizer Bahnen leiden unter einem sehr umfassenden Angebot des HeimathslandeS und es kommt auf diesem Gebiet jetzt erst die Wirkung der Ueberspeculation deS verflossenen Jahres zum Ausdruck. Ctrare jwr 24./I. 31/1. Centre vom 2AM. 81.J®, 4% Hessische Obligation. , Bauern . . . . „ Baden..... 105.70 106.10 1104.90 106.25 4V»o/oPortug»-A. 88 u.89 50/0 amort. Serb. Gold- 87.— et.se 104.— 104.— Rente .... 50/0 SerbischeEtsenbahu- 88.80 89.80 3o/o Sächsische Rente. . 3Ve°/e BremerStaatsanl. 88.20 —.— 98.10 98.10 Hyp.-Obl. L. A. . 40/0 Schweb. Oblig.1880r 83.76 94.ee , Hamb.Staatsrente 4o/oOestr. Goldrente . 97.50 98.— 101.90 ioe.ie 96.55 97.— 1% Türken conv.. 18.66 18.TS „ GriechischeMonopol- ö°/o Argent. Gold - Anl. 70.70 Anleihe . . . 73.40 73.50 d. 1887 ... 71.30 5o/o Rumänische Rente . 99.95 99.95 3’/>% Egypt..... 94 — 94.69 40/2 Ruff. Anl.S.lII v.90 101.80 100.— »ifeirdahir-PrioritLterr. 40/^ Pfälz. Ludwigsbahn 5o/o Südbahn Lombarden 105.95 10A9# (Bexbach) . . . „ Hessische LudwigSb. 102.15 102.60 4°/o do. do. 99.19 98.90 3% do. do. 68.— 99.20 68/69 gor tut . 102.10 102.20 40/0 Prag-Duxer Gold . —.— 101.— „ Elisabethb. steuerfrei „ Rudolf Gold (Silzk.) 100.50 100.40 Gold .... 101.35 101.30 „ Franz-Josef Silber 86.— 07.— 5% Oestr. Staatsbahn. 107.— 107.30 30/0 ftdotL garant. Jtal. 40/0 do. do. 100.55 100.70 Eisenbahn . . 57.45 5750 3% do. do. 3% Livorneser . . . 64.80 64 50 I.—VllLEmiss. 84.75 85.10 4o/o Russ. Südw -Affend. 96.15 90.86 3% do. Ergänzungsnetz 81.30 81.90 40/0 Wladikawkas garnt. 95.80 06.10 5°/o Nordwestbahn Gold 107.70 107.80 40/0 gar. Sardtn.Sec.stft. 84.59 84.40 Gistttdahrr-Aetteir. LudwtgShafen-Bexbachl. 226.— 225.90 Lübeck-Büchner . . . 195.59 165.— Hessische Ludwigsbahn. 115.— 114.85 Mecklenburger . . . __1 ■ ■ Pfälzische Nordbahn . 116.70 117.15 Gotthardt..... 157.—1 155,30 Marienburger-Mlawka. 58.35 57.90 Jtal. Mittelmeer . . 101.80; 101.30 Vartt-Attierr. Deutsche Rcichsbank . 140.80 141.— Dresdmer Bank. . . 155.40 156 50 Berlin. Handelsgesellsch. 157.50 158.30 Mitteldeuffche Ereditb. . 110.— 110.— Deutsche Bank . . . 159.10 159.80 Wiener Bank-Verein . 103.7a 104.«/, DeutscheGenossenschftsb. v.Soergel.VarristusLCo. 127.— 126.80 Württemb. Vereinsbank 125.50 185.60 Jndnstrie-Papiere. Binding-Braueret . . Stern- do. (Oberrad) 167.— 167.80 Deutsche Berlagsanftalt 233.95 281.60 134.80 134.80 Farbwerke, vorm.Meister, Bad. Anilin- u. Soda- Lucius & Brüning. 271.50 281.— fabrik . . . . 272.50 272.20 RiebeckffcheMontanwerke 186.50 188.50 Pfandbriefe. 40/0 Franks. Hyp.-Pfdbr. 101.50 40/gDeutscheGrrmdschld.- v. 86 ab . . . 3Vs0/6Frnks^>yp.-Pfdbr. 101.50 Bk.-Pfandbr. . 100 60 100.60 95.50 95.50 3Ve% do...... 3l/r0/o Rhein. Hyp.-Barck- 94.80 94.80 4o/oPreutz.Hyp.-Act.-Bk.- Pfandbr. . . . 100.70 100.80 Pfandbr. . . . 92.90 98.— 3'/z0/o do...... 4% Preuß. Eentr.-Bod.- 94.80 94.80 4o/o Meininger Pfandbr. 100.80 100.80 Ered.-Pfandbr. bis 1885 ..... 101.70 101.55 Loose. Oestr. 1860rfl.500-Looft 127.20 127.20 Braunschweig. 20 Thlr.- „ 1854r fl.250- „ 12055 120.55 Loose .... 105.70 105.70 40/0 Meininger Prämien- 130.30 3% Oldenburger Loose . 129.75 199.75 Psandbr. . . . 130.30 3V»o/oKöln-MtndnLoose 137.50 187.50 OrnftttatHtoe «isendahn-Bonds. 60/oEhic.Milw.f.St.Paul 4% Chicago Burlington Prt., rückzahlb. 1910 . 114.— 113.80 Nebraska 1927 . . 85.80 84.70 öo/vChic.Milw.f.St.Paul 4Vt°/e California Pacif. Prt., rückzahlb. 1921 . 6°/o Eentr. Pacif. LMrtg. 103.30 IO2.9O I. M., rückzahlb. 1912 60/oPacif.ofMiffouri con- 108.90 108.90 rückzahlb. 1896 . . 107.— —.— solidated I. M. r. 1920 105.50 106.15 Diverse Obligationen. 50/0 Buderus-Obligat. . I 104.45 | 104 90 I 4r/^>/oGrasHenkelv.Don- 1 1 nersmark, rückz. L105 Mittwoch 998 Gießen, den 2. Februar 1891. Marie Schweineberg. vom Sterbehause (Ederstraße 11) aus statt. 999 Für die mir von allen Seiten so reichlich bewiesene Theil- nähme bei der Krankheit, dem Tode und der Beerdigung meines lieben Kindes sage ich Allen meinen innigsten Dank. Akademischer Gesangverein. Die Proben für da« mittelrheinisch« Mufikfest tn Wiesbaden finden leben Montag und Freitag 8 Uhr Abend, statt. Nur regelmäßiger Besuch derselben berechtigt zur Mitwirkung. §89 Der Vorstand. Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mittheilung, daß unsere liebe unvergeßliche Gattin, Mutter, Schwieger- tochter, Schwägerin und Tante Iran Katharina Decker, geb. Schieldwächier, gestern Morgen 6 Uhr im 33. Lebensjahre nach langem schweren Leiden sanft entschlafen ist. Um stille Theilnahme bitten Die frauerntien SStnlerbliebenen. Gießen, de» 2. Februar 1891. Die Beerdigung findet Dienstag Nachmittag >/,2 Uhr vom Sterbehause (Tiefenweg 15) an» statt.__El Ordentliche Generalversammlung im Berein-loeal. 798 Tagesordnung: Bericht des Schriftführers. Kassenbericht. Lorstandswahh Oberhessische Gesellschast für Natur- und Heilkunde. Gi-rrug: Mittwoch, 4. Februar, Abends 6 Uhr, in der kleinen Aula. Vortrag: Herr Director Weihrich über die „Vorgänger Liebigs auf dem Lehrstuhle der Chemie in Gießen".JjL0OO Ämlhorfche höhere Hanstelsschnle zu Gera (Reuß) gegründet 1849. 990 1) Höhere Handelsschule mit »orklaffe (= Quarte). Berechtigung einiähr .freiw Militärdienst. Schulbes. 1-4 Jahre, je nach Vorbild. 2) HarrdelSakademie für rein fachwiffeufchaftliche ^«Sbttdung. Ueber Schulanfangs Unterkunft rc. Näheres durch die Prospecte. Die Dirietiort. Todes-Anzeige. Heute Mittag starb plötzlich und unerwartet unsere iunigst- geliebte Gattin, Mutter, Tochter, Schwiegertochter, Tante und Schwägerin Katharina Hieran, geb. Schieferstein, was wir Verwand ten und Bekannten hiermit tiefbetrübt «ittheilen. Gießen, den 31. Januar 1891. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Dienstag Nachmittag 2'/2 Uhr SUtactw«: A. Schryda-. — Dnm uno Verlag der Brühl'schnr Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen,