1891 Freitag den 2. Oktober Nr. 229 Kichener Anzeiger Keneral-Wnzeiger Amts* tmb Anzeigeblatt für den Kwb Gieren. chralisöeikage: Gießener Kmnikienßkätter **** Aintlichrr Theil als Betr.: wie oben. 1. feine Tafel- 7. seine Tafel- 8. seine Tasel- einer Sorte, feine Tasel- ’« malen Saftigen zu der Re^mittagl für de» Graden Lag erscheinenden Nummer bi» Bonn. 10 Uhr. Großherzog empfingen heute u. A. Kaul vom Insanterie^Regiment Nr. 68, rath Heyligenstaedt aus Gießen, Schenck aus Salzhausen, den Vorsteher anstatt zu Lich, Weitert. den Hauptmann den Commerzien- den Forstmeister der Präparanden- 1 Centner schöner Wirthsckaftsbirnen 5 Kilo (brutto) in Körbchen verpackte äpsel einer Sorte. 5 Kilo (brutto) in Kistchen verpackte äpsel einer Sorte. 5 Kilo (brutto) in Körbchen verpackte birnen einer Sorte. scheint täglich, «2 Äasnah«« de» IRoniag». Mkßmer gtewifitelfitiM uwtati dem Lnzriz« .»^ch«ittich dreimal 9. 5 Kilo (brutto) in Kistchen verpackte birnen einer Sorte. 10. Feine, reingehaltene Apfelweine. 30 Centner (eine zweispännige Wagenladung) schönes gebrochenes Tafelobst einer Sorte. 1 Centner schöner gebrochener Tafeläpsel einer Sorte. 1 Centner schöner gebrochener Taselbirnen einer Sorte. 1 Centner schöner Wirthschaftsäpsel einer Sorte. Horloff, Utphe der Maurermeister Friedrich Falk von Hungen mit der Vornahme der Feuervisitation betraut und Feuervisitatoren verpflichtet worden sind. Gießen, den 29. September 1891. Grobherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Alle Änffoncen-ButeanF de» In- und LuMtMvc» neuntes Anzeigen für den „(Siebener Anzeiger- entgeys^ Berlin, 30. September. Der Kaiser gedenkt von den Jagden in Ostpreußen an diesem Samstag nach dem Neuen Palais bei Potsdam zurückzukehren, woselbst inzwischen die Kaiserin mit den drei ältesten kaiserlichen Prinzen nach Beendigung des Aufenthaltes in Wilhelmshöhe bereits wieder eingetroffen ist. Das Befinden der Majestäten ist das denkbar beste. Die ministeriellen Friedensreden von Osnabrück und Bapaume haben nicht nur in den zunächst beteiligten Ländern, in Deutschland und Frankreich, lebhafte Genugtuung erregt und sympathische Zustimmung gesunden, sondern sie werden auch von der öffentlichen Meinung des gesammten übrigen Europas in der günstigsten Weise beur- theilt. Im Allgemeinen gehen die Urtheile über diese Kundgebungen der Herren v. Caprivi und Nibot dahin, daß sie den Abschluß der jüngsten unruhigen Epoche in der europäischen Politik bedeuten und bestimmt sind, die allgemeine Lage im Sinne der ferneren Friedenserhaltung vollständig zu klären. Auch hebt man allseitig die Gleichzeitigkeit der Friedensäuberungen des deutschen Reichskanzlers und des französischen Ministers des Auswärtigen hervor und findet in diesem Umstande ebenfalls ein beruhigendes Anzeichen. Bemerkt wird übrigens noch, daß gerade in diesen Tagen auch Herr v. Bo etlicher, der deutsche Staatssecretär des Innern, aus einer Reise durch die Rheinprovinz sich dahin geäußert hat, daß der Friede, abgesehen von den stets möglichen Zufälligkeiten, zu keiner Zeit so verbürgt gewesen sei, wie gegenwärtig. Hoffentlich eröffnen diese bestimmten Versicherungen so hervorragender Staatsmänner endlich eine neue längere Periode der Beruhigung für Europa und verleihen zugleich Handel und Wandel, die vielfach nicht zum wenigsten wegen der Kriegsbesorgnisse der jüngsten Zeit darniederliegen, einen frischen und nachhaltigen Aufschwung. Heuefte Nachrichten. WolstS telegraphische» Lorrespondenz-Burcau. Berlin, 30. September. Einem Privattelegramm der „Nat.-Ztg." zufolge verließ Wißmann Deutsch-Afrika nicht, um nach Deutschland zu gehen, sondern um Ersatz für die Schutztruppe in Egypten anzuwerben. Berlin, 30. September. Der „Reichsanzeiger" dementirt die Meldung, von deutscher Seite sei der d e utsch - serbisch'e Handelsvertrag gekündigt. Eine solche Kündigung sei nicht erfolgt, könne auch derzeit nicht in Frage kommen, da der Vertrag bis zum 25. Juni 1893 lause. Potsdam, 30. September. Die Kaiserin in Begleitung der Mutter und Schwester, der Herzogin Adelheid, der Prinzessin Feodore und der drei ältesten Prinzen ist um 6% Uhr Nachmittags in Wildpark eingetroffen und begab sich nach dem Neuen Palais. Wien, 30. September. Das statistische Jnstitur nahm heute die Berichte Levaffeurs-Paris über die Thätigkeit des Comitös für Elementarunterrichtsstatistik, Bodios-Rom über das Comite für Verbesserung der Criminalstatistik beifällig entgegen. Foeldes-Budapest besprach die Statistik über rückfällige Verbrecher in Ungarn. Mittags waren infolge einer Einladung des Bürgermeisters die Mitglieder im Rathhaufe zu einem glänzenden Dejeuner versammelt, an dem auch der Unterrichtsminister theilnahm. — In Vertretung des Kaisers empfing heute Abend Erzherzog Karl Ludwig in der Hofburg die Mitglieder des internationalen statistischen Instituts. Anwesend waren bei dem Empsange Kalnoky, der Kriegsminister Bauer, mehrere Minister und Sectionsches Pasetti. Nach der Vorstellung der Mitglieder des Congresses unterhielt sich der Erzherzog längere Zeit mit den ausländischen Vertretern. Mailand, 30. September. Aus der im Bau begriffenen Eisenbahnlinie Ovada-Asti stürzte gestern ein Theil des Tunnels von Panicata ein, wodurch der Eingang versperrt und 22 im Tunnel befindliche Arbeiter verschüttet wurden. Bisher sind zwei todt, einer schwer verletzt zu„Tage gesördert. Durch eine kleine Oeffnung gelang es, den Verschütteten Lust und Lebensmittel zuzusühren. Deshalb besteht die Hoffnung, die noch Eingeschlossenen zu retten. Brüssel, 30. September. Boulanger tödtete sich heute Morgen aus dem Grabe der Madame Bonnemain. Brüssel, 30. September. Vier Arbeiter aus dem Fried- Hose Jxelles sahen Boulanger um IP/2 Uhr dort eintreten. Um 1274 Uhr erfolgte die Detonation- Boulanger wurde auf dem Grabe der Madame Bonnemain, den Revolver in der Faust und einen Schuß in der Schläfe ausgefunden. Brüssel, 30. September. Heber den Selbstmord Boulangers wird noch mitgetheilt: Der General kam um 9V2 Uhr auf dem Friedhöfe an und zwar ohne Begleitung. Bald nach ihm traf sein Freund Dutems, der von den Nichten des Generals, denen dessen verändertes Wesen bet seinem Fortgänge ausgefallen war, diesem nachgesandt worden war. Die beiden Männer hatten eine einstündige Unterredung auf dem Friedhose. Hieraus veranlaßte der General seinen Freund zum Fortgehen und erschoß sich kurz daraus. Er war in sitzender Stellung, das Haupt an dem Grabmonument der Madame Bonnemain gelehnt, das erst kürzlich fertig geworden und aus welches der General die Worte: „Marguerite ä bientet“ hatte setzen lassen. Boulanger hatte seiner achtzigjährigen Mutter, die bei ihm wohnte, vorher geschrieben, er unternehme eine längere Reise, sie möge sich nicht ängstigen. Boulanger hatte an diesem Tage von der Friedhofsverwaltung die Bewilligung erlangt, ein zweites Compartiment des Grabes der Madame Bonnemain für sich zu reserviren. Kürzlich händigte er feinem Notar zwei Testamente ein, von denen eines politischen Inhaltes war. Es verlautet, er erkläre darin fein fortdauerndes Vertrauen in seine Partei - die einzige Ursache seines Todes sei, daß er den Verlust der Madame Gießen, den 29. September 1891. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grostherzoglichon Bürgermeistereien der vorgenannten Gemeinden. Vorstehende Bekanntmachung wollen Sie in ortsüblicher Weise zur Kenntniß bringen lassen. v. Gagern. 4. 5. 6. Bekanntmachung, die Ernennung der Feuervisitatoren betreffend. Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß an Stelle des verstorbenen Bezirksbauaufsehers Heineck von Hungen und des auf sein Nachfuchen von seinem Amte als Feuervisitator entbundenen Gg. Dietrich von Langd I. für die Orte: Langd, Rabertshausen, Rodheim, Steinheim, Villingen der Maurermeister Adam Graf von Villingen, II. für die Orte: Bettenhausen, Birklar, Langsdorf, Muschenheim, Nonnenroth, Röthges der Maurermeister Philipp Bender von Langsdorf, III. für die Orte: Bellersheim, Hungen, Inheiden, Obbornhofen, Trais- Programm für die vom 15. bis 23. Oetober d. I. in Gießen ftattfindende Obstausstellung. Die Obstausstellung wird in Steins Garten in Gießen abgehalten und soll einesteils ein Bild von dem oberhessischen Obstbau geben, anderntheils aber belehrend sowohl für die Aussteller wie für die Besucher der Ausstellung wirken. Das nachfolgende Prämiirungs-Programm, das erstmals im August 1891 in Nr. 5 des „Rathgebers für Obst- und Gartenbau" zur Veröffentlichung kam, wurde in folgender Weife sestgestellt. I.Obst für Handelszwecke und Obstverwerthung. Nur für Producenten und Gemeinden Oberhessens. 2. 3. Deutsches Reich. Darmstadt, 30. September. Seine Königliche Hoheit der Bttrtrijälyriger JWoHarmeetsytdSi 2 Mark 20 Pf». ** vrinqerlohu. Durch tue Post bezog« 2 Mack 50 Pfg. Siebaction, ExpedW« und Druckerei: Ach«tstr«he Fernsprecher 61. Betr.: Die Ausstellung der Gemeindevoranschläge für 1892/93, hier die Beiträge zur land- und forstwirthschaftlichen Berufsgenoflenschaft. Gießen, den 29. September 1891. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen ck« die Grotzh. Bürgermeistereien de- Kreises. Einer Benachrichtigung des Vorstandes der land- und forstwirthschaftlichen Berufsgenoffenschaft zufolge werden als Beitrag zu derselben für 1892/93 und folgende Jahre voraussichtlich zwei Pfennige von der Mark Grund- steuercapital zur Erhebung gelangen. Wir beauftragen Sie daher, in den jetzt aufzustellenden Gemeindevoranschlägen für 1892/93 unter den Rubriken 59 und 101a vorsorglich 2 Pfennige als Beitrag von der Mark Grundsteuercapital in Ansatz zu bringen, bezw. den sich hiernach vom Gesammtgrundsteuercapital berechnenden Betrag zu wahren. v. Gagern. Bonnemain nicht ertragen könne. Er bitte die Freunde, sein unternommenes politisches Werk sortzusetzen. Paris, 30. September. Die Nachricht des Selbstmordes Boulangers machte aus die Bevölkerung keinen tieferen Eindruck. Marseille, 30. September. Der von Hamburg kommende französische Dampser „Ebro" begegnete am Cap La Hogue dem Wrack des deutschen Seglers „Emilie Hessen- müH er", dem Rheder Hubert aus Buxtehude gehörig. Anscheinend ist der Segler von einem Schnelldampfer überrannt worden. Depeschen be8 „Bureau Herold-. Berlin, 30. September. Dem „Tagebl." wird aus Budapest gemeldet, dort tauche wieder das Gerücht auf, Erzherzog Karl Ludwig wolle auf die Thronfolge zu Gunsten feines Sohnes Franz Ferdinand verzichten. Die staatsrechtliche Regelung sei bereits sestgestellt. Köln, 30. September. Der „Köln. Ztg." wird aus Petersburg gemeldet: Während die russischen Blätter die friedliche Osnabrücker Rede Caprivis freundlich besprechen und hervorheben, daß noch nie eine solch russenfeindliche Stimmung die Deutschen beherrscht habe, wie in der letzten Zeit, macht gleichzeitig der Rücktritt der deutschen Bankiers von der neuesten Anleihe sehr großes Aussehen. Es heißt, man habe in Petersburg das Anerbieten der deutschen Bankiers nicht ablehnen wollen und durch Annahme von Zeichnungen in Berlin auf bessere Beziehungen zu Deutschland gehofft. Als jedoch gleich nach Unterzeichnung des Contracts die Bankhäuser Mendelssohn und Warschauer erklärten, sie würden selbst ihren Theil an der Anleihe übernehmen, ohne die Anleihe zur Einzeichnung aufzulegen, verlor eine solche Betheili- gung Deutschlands in den Augen der Russen jede Bedeutung und wurde den betreffenden Bankhäusern ihre Betheiligung als unerwünscht bezeichnet. Köln, 30. September. Nach der „Köln. Volksztg." beschloß die heutige außerordentliche Generalversammlung des westfälischen Cokes-Syndicats einstimmig, eine zehn- procentige Einschränkung der Production, vorläufig für den Monat October, eintreten zu lassen. Rom, 1. October. Der Papst empfing gestern trotz des Abrathens der Aerzte, den zweiten französischen Pilgerzug. Rom, 1. October. Von den beim Tunneleinsturz auf der Bahnlinie Ovada-Asti verschütteten 21 Arbeitern wurden 17 gerettet, 4 sind todt. Rom, 30. September. Der Papst ließ dem Minister Nicotera für Aufrechterhaltung der Ordnung auf dem Peters- platz bei der gestrigen Messe danken. Newyork, 30. September. Aus der Eriebahn stieß ein Lastzug mit einem Personenzug zusammen. Vier Personen, darunter der Maschinensührer, sind todt, 30 verwundet. Ult«. en und labet 8679 Wi. ir * Geschäft [8678 101 Hl. Mg! e bleibt \ Abend, schlossen Ihof. try MMkM. wir hierdurch der Mineral- Selter» von W dagegen nicht mehr !ertvaltitt>gen >8 Uhr: sfest lkllWcktS Bier im Glas. a Comite. heute ab 56 31 8612 LE lDX flC Bf uX-x P'Lei>Q o ptc SV pjy)08 6tC1 S Ä fOD<0 8J 'ÄA t. zum zum zum zum i Summa: 7 1 2 4 allgemeinen Anbau empfehlenswerthen Apselsorten. 3. Ein Sortiment von 12 der im Kreise Friedberg Tüncher 2, Weber 1. Im Monat September wurden entlassen 15 Mann, und zwar durch eigenes Bemühen 2, auf eigenen Wunsch 10, entlausen 2, gestorben 1. Verpflegungstage im September 1891 : 1409. Gearbeitet wurde an 1236 Tagen, hierunter 281 Tage für fremde Rechnung. Seit Bestehen der Colonie sind ausgenommen worden im Ganzen 1762 Mann, dagegen abgegangen im Ganzen 1719,; bleibt Bestand 43 Mann. — In Kastel stürzte am Dienstag der 18jährige Sohn des Floßmeisters Beaury, als er mit Ausschöpsen eines Nachens beschäftigt war, in den Rhein und ertrank, trotzdem er des Schwimmens kundig war. gemeinen Anbau empfehlenswerthen Apselsorten. 5. Ein Sortiment von 12 der im Kreise Lauterbach allgemeinen Anbau empsehlenswerthen Apfelsorten. 6. Ein Sortiment von 12 der im Kreise Schotten Feine Beerenweine. Obstschaumweine. Birnhonig. Gedörrte Früchte, ganz in Schnitzen oder Ringeln. Eingemachte Früchte und andere Obftconserven. Obstsortimente, geordnet nach Kreisen und Gemeinden. Nur für Producenten und Gemeinden Oberhesiens. Lungenschwindsucht Darmcatarrh Andere bekannte Krankheiten_____ gebühr 20 Psg. — Kein Schutzzoll auf Grasfameu. Kürzlich wurde berichtet, daß eine Anzahl Rheinorte bei der Grobherzoglichen Regierung um die Einführung eines Schutzzolles auf den vom Auslande eingesührten Grassamen vorstellig geworden wären. Das Ministerium hat nun diese Eingabe dem land- wirrhschastlichen Landesausschusse überwiesen mit dem Ersuchen, zu dieser Vorlage eine gutachtliche Aeußerung einzureichen. In seiner letzten Sitzung machte der Landesausschuß diese Angelegenheit zum Gegenstand seiner Berathung, welche hierauf nach einem ausführlichen Gutachten des Herrn Wernher (Nierstein) sich gegen die Einführung eines Schutzzolles auf Grassamen aussprach. — Bei den unlängst in Darmstadt abgehaltenen Beratungen des Landesäusschusses der landwirthschastlichen Vereine für Hessen wurde auch ein Antrag des Herrn Kreisraths Haas zum Beschluß erhoben, wonach die Regierung ersucht wird, die ihr von den Landständen zur Förderung des Molkereiwesens bewilligten Mittel in erster Linie zur Anstellung eines im Molkereisache theoretisch und praktisch durchaus erfahrenen Molkerei-Jnstructors zu verwenden. In den Motiven heißt es, daß eine solche fachmännisch gebildete Kraft durchaus nothwendig sei, wenn das genossenschaftliche Molkereiwesen nicht in Rückgang kommen solle. Der zu berufende Sachverständige habe den Molkereigenosienschaften, den Sammelmolkereien und auch den einzelnen kleinen Landwirthen mit Rath und That zur Seite zu stehen. Bürstadt, 29. September. Das bei Bobstadt gelegene Bahnwärterhäuschen ist auf eine unerklärliche Weise in Brand gerathen. Der bedauernswerte Bahnwärter ist Vater von sieben kleinen Kindern; es ist ihm alles zu Grunde gegangen: Kleider und Lebensmittel. § Vom hohen Vogelsberg, 30. September. Bis aus Weniges ist jetzt die Fruchternte eingeheimst, ebenso auch die Grummeternte. Obwohl die Ernte nicht als eine sehr gute bezeichnet werden kann, ist man hier zu Lande mit dem Ergebniß zufrieden. Die Roggensaat ist beinahe beendet; in nächster Woche beginnt das Aushacken der Kartoffeln. -dt. Neu.Ulrichstein, 1. October. Monatsbericht der Arbeiter-Colonie pro September 1891. Ende September.1891 sind in der Colonie stellen-, resp. arbeitslos 43 Mann. Dieselben vertheilen sich auf das 7Groß- Herzogtum Hessen 8. Königreich Preußen: Provinz Brandenburg 1, Provinz Hannover 1, Provinz Hessen - Kassel 3, Provinz Hessen - Nassau 8, Provinz Rheinlande 1, Provinz Sachsen 1, Provinz Schlesien 1, Provinz Westfalen 1, Provinz Pommern 1. Königreich Bayern 4, Königreich Württemberg 2; Königreich Sachsen 1. Großherzogthum Baden 3, Großherzogthum Mecklenburg 1. Thüringische Staaten 4. Freie Stadt Bremen 1. Ausland: Kaiserreich Oesterreich: Wien 1. Hiervon waren: Arbeiter 12, Bäcker 1, Färber 1, Former 1, Glaser 1, Goldarbeiter 1, Kaufleute 7, Kranken- Wärter 1, Kupferschmied 1, Metzger 1, Schlosser 2, I Schneider 5, Schuhmacher 3, Schreiber 2, Strumpswirker 1, 1. Ein Sortiment von 12 der im Kreise Alsfeld zum allgemeinen Anbau empsehlenswerthen Apselsorten. 2. Ein Sortiment von 12 der im Kreise Büdingen 11. 12. 13. 14. 15. — Das Amtsblatt Großherzogliche« Ministeriums des Innern und der Justiz, Section für Justizverwaltung, Nr. 16 enthält Ausschreiben vom 19. September an sämmtliche Gerichte und Staatsanwaltschaften, betreffend die Gebühren der Gerichtsdiener. — Oberhesfische Obstausstelluug. Nach uns gewordener Mittheilung hat der Landwirthschastliche Bezirksverein Lauterbach nun ebenfalls einen Ehrenpreis für ein Sortiment von zwölf der im Kreise Lauterbach zum allgemeinen Anbau empsehlenswerthen Apselsorten gestiftet. Hoffentlich gibt dies den Obstzüchtern des Kreises Lauterbach Veranlassung, die Ausstellung mit dem bezeichneten Sortiment zu beschicken. Im Allgemeinen sei den Ausstellern mitgetheilt, daß die Ausstellungsgegenstände bis zum 10. October in Steins Garten zu Gießen einzuliesern sind. — Sicherem Vernehmen nach wird in den nächsten Tagen der Bau der Nebenbahn Grimberg-Londorf begonnen werden. Auch für die übrigen Nebenbahnen in Oberheffen sind, wie wir hören, die Vorarbeiten in vollem Gange, so daß im nächsten Jahr die eine oder andere dieser Bahnen zur Ausführung gelangen kann. — Postalisches. In verschiedenen Blättern lesen wir: Hectographisch vervielsältigte Schriftstücke können neuerdings nicht mehr als Drucksachen angesehen werden, sondern müssen jetzt mit dem für Briese üblichen Portosatz frankirt werden. Wir geben diese Nachricht mit Vorbehalt, da wir nicht annehmen können, daß die Post eine in die Geschästsverhältnisse tief einschneidende Aenderung eintreten läßt, ohne das Publikum vorher in Kenntniß gesetzt zu haben. — Zur Beachtung. Die Bestellbeamten der Postanstalten sind von den kaiserlichen Postdirectionen in einer jüngst erlassenen Verordnung angewiesen worden, daraus zu achten, daß die Empfänger von Einschreibebriefen u. s. w. die zu leistenden Unterschriften recht deutlich und leserlich geben- sind die Namen durch sogenannte „kaufmännische Handschrift" oder Schnörkel im Namenszuge verstümmelt, so sind Seitens der Briefträger die Unterschriften nicht anzuerkennen und müssen daher noch einmal geleistet werden. Sollte sich der Adressat zu einer neuen Unterschrift nicht verstehen wollen, so ist demselben die Sendung nicht auszuhändigen. — Briefverkehr mit Australien. Australien (West- Australien, Süd - Australien, Victoria, Neu - Süd - Wales, Queensland, Tasmania), Neu-Seeland und das Britische Neu-Guinea treten mit dem 1. October in den Weltpostverein ein. Der Briefverkehr mit denselben, sowie auch mit den Fidji-Jnseln regelt sich von diesem Tage ab lediglich nach den Bestimmungen des Weltpostvertrages. Postkarten sind fortan zulässig. Die Brieftaxen ermäßigen sich auf die allgemeinen Vereinssätze, betragen mithin in Deutschland: für frankirte Briese 20 Psg., für unsrankirte Briefe 40 Pfg. für je 15 Gr., für Postkarten 10 Pfg., für Drucksachen, Warenproben und Geschäftspapiere 5 Pfg. für je 50 Gr., mindestens jedoch für die einzelne Sendung 10 Pfg. bei Warenproben, 20 Pfg. bei Geschäftspapieren- an Einschreiballgemeinen Anbau empfehlenswerthen Apfelsorten. 4. Ein Sortiment von 12 der im Kreise Gießen zum all- Der Junker & Ruh-Ofen. Schon beginnen die sich einstellenden kalten Herbstnebel unS daran zu mahnen, für jene lange Zeit des Jahres nach einem treuen Hausfreunde auszuschauen, der wenigstens einigermaßen wieder au^ gleicht, was die Ungunst der geographischen Lage an unS allwinterlich sündigt, nach einem guten Ofen. Welches „System sollen wir wählen? Fällt doch angesichts der zahllosen Anpreisungen unserer Leitungen die Wahl recht schwer. Bald sind es die Amerikaner, bald die skandinavischen Halbbrüder, bald gar die Bewohner der „grünen Insel", die in der „Ofenologie" den Vogel abgeschoffm hcwea sollen. Und deutsche Kunst, deutsches Wissen soll alS AschenbrodU wieder einmal das Nachsehen haben? Wir denken: Nein; bietet doch die badische Hauptstadt in ihrem Junker & Nuh-Ofen einen Heiz-Apparat, der nicht allein den Anforderungen einer schonen Form, ja noch vielmehr der Aufgabe, bet möglichst wmig Verbrauch an Brennstoff, möglichst einfacher Handhabung die^größte- Wärmewirkuns zu erzielen, voll und ganz entspricht. Ganz besonders verdient die Leichtigkeit hervorgehoben zu werden, mit der die Wirkung des,OfenS nicht allein in Tagen grimmer Kälte, sondern namentlich auch bei sich einstellenden lauen Frühlingslüften Siegelt werden kann. Alle diese Umstände werden dem gegenüber, der einmal die^Nevre Mühe genommen, den Junker & Ruh-Ofen zu üudiren und ihn demgemäß zu behandeln, auch den obm gebrauchten Ausspruch völlig Ätiflen: „”untet & Ruh-Osen ist bet S-ussreund der wärmebedürftigen Menschhett. Zum Waschen des Gesichtes, des Halses, der Hände, überhaupt des Körpers, verwende man nur Doerings Seife mit der Eule Dieselbe ruinirt nicht wie nnsere modernen scharfgelangten Toilette- Seifen die Haut, gß^QU ZUlt UUÜ gk8UUU,° sondern erhält sie qhipV sie ist die beste Seife der Welt und kostet nur 40 Pfg per Stück. Zu haben in Giessen bei Gebr. Adami, C. F. Conrad, Drebes & Wallenfels Eberhard Dort, Fritz Egly, E. Fischbach, A. Geisse, G Ge?iardt L Kalkhof, Gg. Kinkel, L. Loth, Eberh Metzger P.J. Mäh» r Möser H. F. Nassauer, A. Noll II., Carl Petri, Marktplatz, Otto Schaaf J M Schulhof, Frau R. F. Thomas, A. Voigt, Heinrich Wallach - Engros-Verkauf: Benner & Krumm, Giessen, 7485 Wöchentliche Aeberficht der Todesfälle in Gießen. 38. Woche. Vom 20. September bis 26. September 1891. Einwohnerzahl: 20 611 (incl. 1600 Mann Militär). Sterblichkeitsziffer: 17,66. Kinder er bis zum ein will, zu Aich wurde Kündigt, Mnes •t in Hvmrs 'latze in Wch i Bescheid von betragen die itn 261 Mark : Verkeilung, und entfallen ) mit 2 Psg. cursverwalter. öihen. * M S-mwg SÄ ibschast. Weizens 23.50, 10-00.00, Haler 100 No, gleich Wer kostete per Rothn Vrizm F Korn neuerem, Zungschwrine- 145 Thiere. Die auf 35-50 W. in SM mbtt 1891. Mkj. ilnbtx vow ajr. 1-16.3»: ctt* • k>,rMtbü UVV ÄS&S * °ll tu: Äfen ^5 Sd--^ ,r Hl* it SMS 5,11t. 148» ,«r. Das Frankfurter Schuhlag*er bleibt hoher Feiertage halber nächsten Samstag den 3. und Sonntag den 4. October geschloffen. N. Reiss Obstversteigerung. Freitag den 2. Oktober, Nachmittags 2 Uhr, wird das Obst der Gemeinde Kinzenbach an Ort und Stelle versteigert. Bemerkt wird, daß sich mehrere Bäume mit guten Eßbirnen darunter vorfinden. Kinzenbach, den 29. Sept. 189L Der Gemeindevorsteher: 8719___________Pfaff.________ Freilsg den 2. Oktober, Nachmittags 2 Uhr, versteigere ich in meinem Bureau verschiedene Möbel, 1 Claoier und 1 Nähmaschine. Geißler, 8727 Gerichtsvollzieher. Meiheöolen-s. Freitag den 2. October kommen gute Speisekartoffeln auf dem Brandplatze von 9 bis 11 Uhr zum Berkaus. Bestellungen werden auch bei Rathsdiener OchS im alten Rathbaus angenommen- [8715 8744 I. Futter - Lieferung. Für die Zeit vom 1. November 1891 bis zum 31. October 1892 soll die Lieferung von Heu, Stroh, Hafer, Kleien, Futtermehl und Netzdorftschen Hundekuchen für das Thierspital inGrotzherzoglicherBeterinär- Anstalt dahier vergeben werden. Reflectanten werden ersucht, ihre Angebote an uns einzuschicken und wird bemerkt, daß die Lieferung an Heu, Stroh, Hafer, Kleien, Futtermehl und Hundekuchen im Einzelnen oder im Ganzen vergeben werden kann, daß die Lieferung nicht auf einmal, son- dern im Verlaufe des Jahres je nach Bedürfniß zu erfolgen hat, und daß im vergangenen Jahre verbraucht wurden: circa 8000 kg Hafer, 13 300 kg Heu, 7500 kg Stroh, 450 kg Hundekuchen und 300 kg Kleien und Futtermehl. II. Dünger-Verkauf. Der im Thierspital dahier erwachsende Stalldünger, meistens Pferdedünger, soll für die Zeit vom 1. November 1891 bis zum 31. October 1892 an den Meistbietenden vergeben werden. Da die Quantität des Düngers in verschiedenen Zeiten sehr wechselnd ist, so kann der Dünger nur in zwei- späunigenoderineinspännigen Wagen an einen ReflectantLN ab# gegeben werden. Die Düngergrube muß immer geleert werden, so bald sie voll ist. Anmeldungen bis zum 14. Oktober inel. Näheres in der Veterinär-Anstalt bei Unterzeichnetem und dem Herrn Assistenten Wilckens. Der Director der Gr. Veterinär-Anstalt Pros, vr. Pflug. [8720 Ausgebot. Die Lieferung des Bedarfs an Co- lonialwaaren rc. rc. für die Unteroffiziere# und Mannschafts-Menage des III. Bataillons Infanterie-Regiments Nr. 116 soll für die Zeit vom 1. November 1891 bis Ende October 1892 im Wege öffentlichen Ausgebots vergeben werden. Die Lieferungs-Bedingungen können in Kaserne II Zimmer Nr. 68 eingesehen und Abschriften gegen Erstattung der Schreibgebühren bezogen werden. Angebote mit der Aufschrift: „Angebot auf Lieferung von Colonial- waaren" sind verschloffen und portofrei bis spätestens 15. Oktober d. I. an den Unterzeichneten einzureichen. [8634 Clausius, Hauptmann und Präses der Menage- Commission III/116. anerkannt Metzens größtes und billigstes Schnhlager. Bekanntmachung. Anmeldungen zum Bezug von Fichten-Deckreisern aus dem Gießener Stadtwald (frei vor's Haus zum Preis von 16 JC. pro 100 Wellen) für den nächsten Winter haben, wenn sie Berücksichtigung finden sollen, bis zum 10. dieses Monats auf unserem Bureau, Zimmer Nr. 15, zu erfolgen. Gießen, den 1. October 1891. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ______________________Gnauth. ________________8746 Pferde-Bersteigerung. Dienstag den 6. October, Bormittags 10 Uhr, sollen im Großherzoglicben Hofmarstalle dahier mehrere noch sehr brauchbare Reit- und Fahr-Pferde versteigert werden. Darmstadt, den 30. September 1891; Großherzogliches Hosmarstall-Amt. _________Frhr. von Nordeck zur Rabenau. 8737 Original Irische Oefen. MnSgraves Patent. Beste Dauerbrenner für Cokesfeuerung, sparsam brennend, bei vorzüglicher Leistung. Allein-Berkauf bei 8736 Emil Piftor, Gietzen. eeeeeeeeeeeeieeeeeeeeeeee 8® Neuester vervollständigter e 8 Placat - Fahrplan • D enthalt, die Fahrzeiten der auf den Stationen Giessen, D • Frankfurt a. M., Cassel, Marburg, Friedberg, w w Lollar, Fronhausen, Wetzlar, Coblenz, Deutz, ® M Fulda, Alsfeld, Gelnhausen, Nidda, Stockheim, । Gedern, Schotten und Laubach ankommenden und 0 ä abgehenden Eisenbahnzüge, zum Preise von 20 Pf. M D in der Expedition des „Giessener Anzeiger“ D • vorräthig. — Der Fahrplan kann auch durch die Aus- ® w träger des „Anzeiger“ bezogen werden. 8eeeeee»eeeeroe®®®®®»eeel Grosse Geld-Lotterie der Electrotechnischen Ausstellung Frankfurt a. M. 4170 Geldgewinne, darunter Haupttreffer von 100,000 Mark. 50,000 Mark. Ganze Original- A/Tovlr (Porto und Liste OOSG ä V MdI K 20 Pfg. extra) 7675 8739 Weißkraut ein. [8751 SelterSweg 56. zu haben versendet Electrotechnische Ausstell Lotterie - Abtheilung, Frankfurt am 1 0«. or 2. 72«)(i] Gut erhalt, schwarzer «o Gesucht 8730]_______________Geltersweg 81. j für eine Schülerin der Aliceschule Kofi- 8733] Wegzugshalber zu verkaufen I pttd Logis mit Aamilienanschlutz vipr ßacbrniiloiiobfoi1 'n ?c^erAul§?u^e‘. ^kferten beliebe man VlvI udSKrUHIbUUHWr unter „Schülerin an die Erpeditton (fünf-, drei-, zweiarmig). !ds. Bl. abzugeben. [8671 Näheres in der Expedition d. Bl. s===== 80/0 Reichsanleihe 3Vs % do. 3% Preuß. Consols 3Vt0/8 do. 84 20 97.70 84 20 97.65 4% Ung. Gold-Rente 50/0 Jtal. Rente 4i/b!°/o Oest. Silber-Rente 3% Portugies. Anl. 9010 89 50 79.30 36.40 DiSconto-Eommanb^Arckh 177 50 Lomb. T^B.-Act. 92.50 Darmstädter Bank-Act. 132 50 Buschtberader E.-B.-Act 411 00 Dresdener' Bank-Act. 138.90 Elbthal-Bahn-Act. 189-50 Nordd. Lloyd-Act. 11460 Gotthard-Bahn-Act. 129 50 Wiener Bankver.-Act- 94.75 Schweizir Nordoft-B.-Act. 124.00 Oeft. Credit-Act. 246 75 Mainzer E.-B.-Act- 111 10 Oest. StaatLb.-Act. 246.50 Marienburger E.-B.-2lct. 5 5 30 4% Mainzer St.-Anl. 101 SO | Ber. KönigS-Laurah-eAct, 114.90 Gelsenk. Bergnr.-Act. 154.80 1 Tenderiz: fest. Kedactton^ T» Druck uno vertag cct Brühl'schm Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Di« heutige Rümmer umfaßt 6 Seite«. Biburg. JHk in einem m 23- Sitzung mm 23o >ütnzuge 1056. nenbeförberunQ Htnife der Ver- ch ^senbahnrathz. c $ Tage r -rbkit O jährlich. >es andere [8671 :. an. ( Mk. 80 an. te. r za Vorzugs- Mim je Sara* iweg 9. i WL rang i" chöne rlussicht.^ । Wwe- Schlatter jräÄ3“Ä' 3 fitmmer, 2 &a- OÖ, JabiMr^ 5«irw«T^S.' Mist duck««' ter ni IrÄurttr^ HinetrniS^g prachtvoü »wer.«-bl'rt, verwleth^', te ,sr-s" 90^ SS 50 79.30 36.10 .K** Freitag den 2. October Giestenev Anzergev. Beilage zu Rr. 229. - 1891 Anleitung zum Pflütken, Sortiren und Verpacken des Obstes, der wichtigsten Punkte zum Erzielen guter Preise für Rohobst. Die Hauptursachen schlechter Obstpreise sind mangelhaftes Pflücken, Sortiren und Verpacken des Obstes. Früchte derselben Sorte, die am Baum die gleiche Güte haben, werden je nach der Behandlung gut bezahlt werden oder oft geradezu Anverkäuflich sein. Alle am Obstmarkte beteiligten Verkäufer werden deshalb um die Befolgung der nachfolgenden Rathschläge ersucht. Pflücken. Durch das Schütteln erhält jede Frucht Druckstellen, welche dieselbe unansehnlich und unappetitlich machen. Tafelobst (z. B. Gravensteiner, Weißer Winter- Callvill, Wimergoldparmaine, Prinzenapfel, Pigeons und dergl. delicate Sorten) und Wirthschaftsobst ersten Ranges (wie geflammter Cardinal, Champagner-Reinetten, viele Ramboure und dergl. mehr) sinken dadurch auf den Werth ganz gewöhnlichen Wirthschaftsobstes herab. Durch die Druckstellen verliert das Obst außerdem an Haltbarkeit und fault. Die Verluste an Früchten sind ganz bedeutend. Dhs Schütteln des Obstes ist deshalb nur statthaft für gewöhnliches Wirthschasts- und Mostobst, für welches die niedrigsten Preise bezahlt werden. Wer jedoch aus zwingenden Gründen nicht alles Obst pflücken kann, muß unter allen Umständen für das Auspflücken sämmtlicher guten Früchte sorgen, um diese als Tafel- resp. Wirthschaftsobst ersten Ranges zu verkaufen. Beim Ernten müssen die guten Früchte möglichst trocken sein. Feuchte oder nasse Früchte verderben leicht. Sortiren. Es ist für das Verkaufen des Obstes von größter Wichtigkeit, nicht nur jede einzelne Obstsorte rein, also z. B. nicht Gravensteiner mit Prinzenäpfeln oder Winter- goldparmaine mit Eiseräpfeln gemischt, zum Markte zu bringen, sondern auch von jeder Sorte verschiedene Qualitäten auszu- sortiren. In erster Linie sind von jeder Sorte Tafelobst alle wurmstichigen, pilzfleckigen, verkrüppelten und angeschlagenen Früchte auszuscheiden, welche zu billigen Preisen verkauft oder in der eigenen Wirthschast verwerthet werden. Denn einmal wird Obst, welches solche unvollkommene Früchte enthält, auf keinem Obstmarkt als Tafelobst zugelassen, außerdem aber hat der Verkäufer auch nur Nutzen davon, wenn tr selbst vereinzelte fleckige und verkrüppelte Früchte, die das gute Aussehen der Waare beinträchtigen und den Gesammt- werth und die Verkäuflichkeit herabdrücken, nicht mit den guten gemischt zum Verkauf bringt. Die guten Früchte sortirt man dann noch nach ihrer Größe in zwei oder drei Qualitäten. Die größten, gleichmäßig sortirten Früchte von Tafelsorten sind sehr gesucht und werden sehr theuer bezahlt. Gute Preise bringt die zweite Größe und selbst eine dritte Größe wird noch immer fast ebenso so hohe Preise erzielen, als unsortirtes Obst. Also nochmals: Gut sortiren bei allen Obstarten, der Vortheil liegt aus der Hand. Zum Verpacken des allerfeinsten Tafelobstes eignen sich nur kleine Kisten (bis höchstens 10 kg brutto), nicht Körbe. Die Früchte werden einzeln in weiches reines (Seiden-) Papier gewickelt und ganz dicht und fest verpackt, so daß sie absolut nicht geschüttelt werden können. Denn sobald die Früchte auch nur ein wenig lose liegen, bewegen sie sich beim Transport und bekommen dann später Druckstellen. Die Kiste muß reichlich voll sein. Die Hohlräume werden mit Papier- spähnen oder feiner Holzwolle ausgestopft. Auf den Boden und unter den Deckel kommt eine dünne Schicht des gleichen Materials. Das gute Tafel- und Wirthschaftsobst wird in Kisten oder Fässern von nicht über 1 Centner Inhalt in folgender Weise verpackt: Die Kiste oder das Faß wird unten und an den Seiten mit zwei Lagen Papier ausgelegt und die Früchte ganz dicht nebeneinander und aufeinander hineingelegt, nicht geschüttet. (Bei jedem Schütten werden die Früchte verletzt. Das wird meist nicht sofort bemerkt, zeigt sich aber später.) Beim Einlegen ist darauf zu sehen, daß die Stiele nicht die darunter oder darüber befindliche Lage verletzen. Man packt so Lage auf Lage ganz gleichmäßig dicht, bis die oberste Lage etwa zwei Finger breit den Rand der Kiste oder des Fasses überragt. Ein Schütteln der Kiste oder des Fasses, um dadurch ein dichteres Liegen der Früchte zu erreichen, darf nur sehr vorsichtig geschehen. Darauf wird der Deckel aufgelegt und durch einen Hebebaum fest ausgepreßt und vernagelt. Die oberste und unterste Schicht der Früchte leidet hierbei zwar, aber die übrigen liegen jetzt fest und kommen unverletzt an. Patent-Fässer, welche zum Obst-Export besonders viel benutzt werden, verfertigen Traun & Co., Neue Rosenstraße Nr. 64. St. Pauli, Hamburg. Sie sind sehr practisch und bequem und kosten bei Abnahme größerer Quantitäten per Faß von ca. 1 Ctr. Rauminhalt, 66 cm hoch und 43 cm Durchmesser, ab Hamburg 1.40 Mk., Fässer für ca. 25 kg Inhalt 1.15 Mk. Mostobst und geschütteltes Wirthschaftsobst kann in Körben oder lose in Wagenladungen verschickt werden. Steinobst ersten Ranges wird in Körben oder Kisten von höchstens 5 kg Inhalt verpackt. la. Pfirsiche ebenso wie überfeinstes Tafelobst. Gewöhnliche Hauszwetsche für Mus oder Massenverbrauch wird in Körben oder lose in Wagenladungen verschickt. Loyales rntfr provinzielles. Gießen, 1. October. — Die vielgeübte Praxis, in Ermangelung einer Postkarte mit Antwort zwei gewöhnliche Postkarten mit einer Stecknadel zusammenzuheften und diese dann abzusenden, ist nach Bestimmung der Postbehörden unzulässig. Solche Karten werden nicht befördert. Alzey, 28. September. Gestern Morgen wurde im Walde bei Orbis aus hessischem Boden die Leiche eines feingekleideten Mannes im Alter von 28—30 Jahren mit einer Schußwunde in der Schläfe aufgesunden. Hut und Stock des Todten lagen aus bayerischer Seite. Eine. Schußwaffe wurde bis jetzt nicht aufgefunden und verbreitete sich daher unter der Bevölkerung das Gerücht, daß ein Raubmord vorliege. Die Leiche konnte bis jetzt nicht identificirt werden, da man außer einem kleinen Messer und einem Eisenbahn - Billet Bingen - Kettenheim nichts bei derselben vorfand. Universitäts - Nachrichten. Marburg, 28. September. Rectorwahl. Nach einem Erlaß vom 23. September 1891 hat der Herr Cultusmtnister genehmigt, daß der für das Amtsjahr 1891/92 zum Rector der Universität gewählte ordentliche Professor Herr Geheime Medictnalrath vr. Kulz die auf ihn gefallene Wahl abgelehnt hat. Gleichzeitig wurde von dem Herrn Minister eine dritte Rectorwahl angeordnet. — Die König!, leopoldinisch-carolinische deutsche Akademie der ^urforscher in Halle hat in ihrer Fachsectton für naturwissen- schaftltche Medicin den Profeffor vr. Hermann Rabl-Rückhard, Oberstabsarzt erster Klaffe an der Mtlitärturnanstalt in Berlin, als Mitglied ausgenommen. — In voriger Woche fand in Eisenach eine Zusammenkunft und Berathung der Fechtmeister der deutschen Hochschulen statt. Citeratux? nnd Arinst. - Der Weg mm Einjährig-Areiwilligen und zum m? .Deirrlarrbtenstarrde- in Armee und Marine. Von Oberstlteutenant Exner, zugeiheilt dem Generalcommando de« XII. Armeecorps. 197 Seiten. Preis in Original-Leinenband 2 JL Verlag von I. I. Weber in Leipzig. Den in der bekannten Sammlung von Webers illuftrirten Katechismen erschienenen Bändchen über das deutsche Heerwesen und die deutsche Kriegsmarine schließt fich ein neues Merkchen militärischen Inhaltes an, das nicht nur Etn- lahrig-Freiwtlligen und solchen, die es werden wollen, sondern auch deren Vatern und Vormündern von Nutzen und hochwillkommen sein wird. Die in demselben enthaltenen Bestimmungen sind dem Wortlaut nach den in Betracht kommenden Gesetzen und Verordnungen entnommen und so grupptrt worden, daß sich der junge Mann bet Erwerbung des Berechtigungsscheins für den einjährig-freiwilligen Dienst, während der Ableistung seiner activen Dienstpflicht im stehenden Heere oder in der Marine und der sich an diese anschließenden Hebungen, bet Erlangung des Befähigungszeugnisses zum Dffiiier hinsichtlich seiner militärischen Verpflichtungen im Beurlaubten- verhältntß rasch Belehrung und Auskunft über alle ihn betreffenden gesetzlichen und dienstlichen Vorschriften verschaffen kann. Betaefüat sind Rathschläge über die Wahl des Zeitpunktes ®k^tQntritt, der Garnison und des Truppentheils, über das Verhalten in und außer Dienst, Angaben über die Kosten, welche die Ableistung der ?k"^L?"stpflicht als Einjährig-Freiwilliger verursacht, und über die Wichtigkeit und Bedeutung des Offiztercorps des Beurlaubtenstandes, ein Gesammtverzetchniß derjenigen höheren Lehranstalten, welche zur Ausstellung von Zeugnissen über die wissenschaftliche Be- fähigung für den etniährig-freiwilligen Dienst berechtigt sind, ein Verzerchniß der Standor e aller Truppenthetle des Heeres und derienigen Marinethetle, in welche Einjährig-Freiwillige zur Einstellung gelangen. _ . ""7 2m Verlage von Gustav Schuhr, Berlin 8W Wtlbelm- straße 119/120, erschien soeben der »Deutsche SanetniÄaXenhtv* für das Jahr 1892, herausgegeben ton b”r Bauern-Bundes (3ft. ftorn). Derselbe vereinigt in glücklicher Weise Unterhaltendes, wie für den Landwirth Belehrendes, retchbaltiae lanh- wirthschaftliche Tabellen vervollständigen den Inhalt so dak her Preis von 40 Pfg. als ein sehr niedriger beS werben muft MenbeÄren8 3Cluflrattonen bcn überhaupt gut ausgestatteten Braunkohlen bester Qualität, in allen, Sorti- mngen wieder vorräthig. [8066 Hessenbrückerhammer bei Laubach, im September 1891. Die Grubenverwaltrmg. Keilgeöotenes. föuten Mittagstisch emvfiehlt [8453 Jean Arnold (Brauerei Fort sch). 8454] Ein sckiSue- Kneiplocal ab- zugeben. Wo? sagt die Exped. d. Bl. 38- Soeben erschien -aS mit Spannung erwartete Werk: Geschichte des deutsch- französischen Krieges 1870/71 nebst einem Aussatz über den angeblichen KriegSrath in den Kriegen König Wilhelms I. von Engros & detail. Damenhüte von 75 Pfg. an, Phantafiefedern „ 15 „ „ Sammet von 1.30 Mk. an, Brautkränze von 75 Pfg. an, Brautschleier, 3 Meter breit, Mk. 2.40. SW Modellhüte. "M« Gustav Haustein 8426] Asterweg 6 II. Generalseldmarschall Graf Helmnth von Moltke. Preis M. 7.—, in reich geschmücktem Einband 8 M. 60 Pf. und ist zu beziehen durch [8442 E. Trenckmann, Buchhandlung und Antiquariat, Sonnenstr. 5, Gieße«, am Kanzleiberg. Tapeten-Reste bis zu 20 Rollen empfiehlt zu bedeutend herabgesetzten Preisen Ernst Bloedner, 8407 Seltersweg. Modell-Hut Ausstellung. Den Empfang unserer Modellhüte, sowie aller Neuheiten der Saison zeigen hiermit an und laden zum Besuche ergebenst ein. Hochachtend Geschw. Schwarz 8699__Bahnhofstraße 58.______ Kauffchnitzel. Bis auf Weiteres werden Rübenschnitzel zum Preise von 20 Pfg. per Centner abgegeben. Stockheim, den 28. September 1891. 8676 Vorstand der Actien-Zuckerfadrik Büdingen in Stockheim. Söennecfien’s (D. R.-Patent riefordner Für Geschäfte unentbehrlich! Ueberall vorrätig. Berlin • F. SOENNECKEN’s VERLAG ♦ BONN • Leipzig 7750 Strickwolle (Marke IW. & W.) in allen Farben und Qualitäten zu billigsten Preisen, sowie die von mir emgesührte u iW ü! Rockwolle!!! zu ganz billigem Preis empfiehlt Findknplatz 5. Heinrich Repp, MenM 5. weiche und steife Hüte, Seidenhüte, Herbst- und Wintermützen für Herren und Knaben. Schirme für Damen und Herren, in bester Qualität, schon von Mk. 1.40 an. Neuheiten in Binden und Cravatten Kragen und Manschetten! lNlacv-, ^tostund Wildleder-Handschuhe, mit und ohne Futter, Hosenträger, Hutflore re. re. I. H Fuhr, Sonnenflraße 25. „ , ^ .Stricken von Strümpfen, Röcken re. wird billigst besorgt. Aucb stehen Musterrocke zum Abstricken gratis zur Verfügung? 9 [8492 m7linmlh0r .vx raf$ SU räume», bie Preise vlll^UllwIltllUul ammtücher Artikel meines wohl assor. c . n ” ... urten Lagers bedeutend herunterqesetzt und empfehle ganz besonders eine große Partie §545 ersuchen Sie gefl. Schusters Caffee. Verkaufsstelle Gießen: Hch. Waiäach, Markt 8 Lohnende Verkaufsstellen werden soliden Händlern an allen Orten übertragen. 4412 M. Schiister, Bor^n, Dampskaffee-Brennerei, gegr. 1857. Äad's WivkiÄ-Kmim- nnii GchWiWeife, absolut milde Seife ohne jede Beimengung, aus reinem Olivenöl, empfohlen für die Hautpflege der Erwachsenen und der Kinder in jedem Alter. Preis pro Stück nur 10 und 20 Pfennige. [7490 Verkauf bei Herren Gehr. Kaufmann, Seifenfabrik. Keine Preiserhöhung. die feinste Marke. Preisen, einem 8400 Ausverkauf Bahnhofstraße 57. 5012 [7882 Vorr. ä. Stück 50 H bei H. Tichy, Seltersweg 43. 2 J den unter der Controlle des Herrn Dr. Theodor Petersen aus 8738 Andreas Euler U] Redactton: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Ofener. . Vöslauer . M.1.2O, . M. 1.4O, Marca Hungaria reiner kräftiger Rothwein Gesetzlich geschützt Für Einjährige. 8628] Möblirte Zimmer zu oermtethen- Ludwigsplatz 3, III. 8558] Möbl. Zimmer zu vermiethen, parterre.Frankfurterstraße 95. Brennholz. Buche» ° tmb Tarmeshoh, tu guter trockener Maare, per Meter uflb per Centn«, billigst bei 8434] Ein bedeutendes Rähmafchine«- gefchäft sucht für Gießen und Umgegend Verkäufer unter sehr günstigen Bedin- gungen.Ederstraße 2, 1. Etage. von Bergmann & Co-, Berlin u. Frkft. M. vollkommen neutral mit Boraxmilcjigehalt und von ausgezeichnetem Aroma ist zur Herstellung und Erhaltung eines zarten blendend weissen Teints unerlässlich. Bestes Mittel gegen Sommersprossen. stehenden Kellereien von Iran; Schiemann, Irankfurt a. M. Preis per 3A Literflasche Mk. 1*7* mit Glas Drehes & Wallenfels, Marktplatz, E. Dort, Wallihorstratze 45, E. Fischbach, Seltersweg 24, C. G. Kleinhenn, Bahnhofstraße, P. F. Thomas, Wallthorstratze ff. Manufacturwaaren und Damen-Confection ■ Preiaen. “Willi. Rudolph, Pianohandlung, Neuenweg 9. Pferdedecke«, Fruchtfäcke, Scheuertücher, Bindfaden [7718 empfiehlt Heinrich Wallach. Laubsägeholz zu haben bei [8598 _________Andreas Culer. 5012] Ich bringe hiermit meine mnm Rhein- und lllofcl Weiß- md Rnlhmm, L Liter v. *10 Pfg. bis Mk. 1,80, in empfehlende Erinnerung. Bei Abnahme von zehn Litern Preisermäßigung. Ph. Bauer II., I Villänyer .... M. 1.6O I Rüster Ausbr. M. 2.— Arbeitsstunden für Schüler der unteren und mittleren Gymnasialklassen. Anerkannt gute Erfolge. Mässige Preise. Dr. Böse, Gymnasiallehrer i. P., Löberstrasse 5, 1. [8439 ~8490] 3ttnöef Mädchen gesucht. SelterSweg 48. Biookerho 11 and CSfOftO1 J. & C. Biooker, Amsterdam (Holland). Klavierstimmer. Klavier-Reparaturen unter Garantie tadelloser AuefÖhrong 8707] Mehrere Zimmer für Einjährige mit und ohne volle Penfion -u vermiethen. Cafe Ebel. 8620] Zweimöbl. Zimmer zu vermiethen Ecke Westanl., Bahnhofstr. 45, II. Stock. J8 zu unterwerfen. Ji Gleichzeitig mache aus den Eingang von Neuheiten für die Saison ausmerb je sam, welche ich ebenfalls weit unter dem wirklichen Werthe abgebe. In Grotzen-Linden: Georg Post, „ Lollar: H. Geissler VI., „zur Germama", „ Lang-Göns: C. Weil III., „zum Schwanen", „ Leihgestern: J. Hess XX. Man probire ferner: Vermischte Anzeigen. Entlaufen vergangenenSonntagMorgen ein grauer Spitz. Abzuliesern gegen gute Belohnung an die Exped. d. Bl. 6537] In meinem Neubau, Ecke der Eder- und Steinstraße, ist der erste und zweite Stock ist sofort zu vermiethen. H. Gröniuger, Glaser. Gehr. Körting Frankfurt a. M., Friedensstrasse ä, Stammhaus und Fabrik in Körtingsdorf bei Hannover. Auf der Internationalen Elektrotechnischen Ausstellung in Frankfurt a. M. von uns ausgestellt: 1. Im eigenen Pavillon neben dem Verwaltungsgebäude: Dampfniederdruck-Heizungsanlage mit Patent-byphon- Begulirung in ständigem Betriebe. Eine Dowson-Gasanstalt zum Betriebe unseres pferd. Motors in der Maschinenhalle. 2. In der Haupthalle : . Ein liegender 25 pferd. Gasmotor, gespeist mit Dowson- gas und dient zum Betriebe einer Naglo’schen Dynamomaschine. Ein desgl. 16 pferd. Gasmotor mit Präcisions- steuerung u. direkt gekuppelter Fritsche & Pischon scher Dynamomaschine Ein Rippenkühler zum Umarbeiten des Kühlwassers der Gasmaschinen aus Körting’s Patent- Batterie-Elementen. Ein selbstthätig saugenderW asser- strahl-Condensator, an der Betriebs-Dampfmaschine der Herren Pokorny & Wittekind. 3. Im Kesselhause: . . . .. Körting’« Patent - Universal - Injectoren an fast allen Betriebsdampfltesseln , 4. Ausserdem noch ein F o ntam en aufsatz, Gartenzerstauber, Zimmerfontaine und diverse Strahlapparate. Wir bitten verehrliche Interessenten um die Besichtigung der von uns ausgestellten Gegenstände und ersuchen Sie, sich bezüglichjeglicher Auskunft über unsere gesammten Fabrikate, von denen wir in unserem Geschäfte, t nedens- strasse 2, jederzeit ein bedeutendes Lager halten, gen. an die unterzeichneten Ingenieure wenden zu wollen. Gebr. Körting, Frankfurt a. M. Die Handelsbevollmächtigten: A. Arnold. Rnd. Rissmann. Feinste Gothaer Cervelatwurst empfiehlt [8710 Emil Fischbach. Weinfässer. Parthie gebrauchte gute Katz in allen Größen verkauft WUH. «ohlermann, Küfermeister, 85401 Neustadt 15. 6468] Der zweite Stock im Neubau, 4 Zimmer mit allem Zubehör, sofortzu vermiethen. Heinrich Ruckstuhl H., Asterweg 50 5 Seltersweg 9 Giessen Seltersweg 8 f B? Wegen anderweitigen Geschäftsunternehmungen beabsichtige ich, mein je ■_ nur courantes Lager in ___________________________£ iRegulirfüllofen billig zu verkaufen. 8655 Frankfurterstraße 67. 2055] Schöne Wohnung von 5 Zimmern mst Zubehör, zu vermiethen. Ernst Möser, neben Steins Garten. 98] Gartenstraße 21: Logis zu Derrn, 7 Zimmer mit Balkon und Gartenanth., sogleich. Näheres das. 21, 3. St. 8637] Wegzugshalber der mittlere Stock nebst Zubehör und Gartenantheil alsbald oder auch per später zu vermiethen. I. Bamberger, Südanlage 20. 8082] Zwei möblirte Zimmer im Neben- hause zu vermiethen. Louis Petri I. Wwe., Neuenweg 39. 5332] Zwei gut möblirte Zimmer mit oder ohne Pension zu vermiethen Schloßgasse 9. Daselbst ein separirter Raum, zu Lager oder Werkstatt geeignet, zu ver- miethen.___________________ 7559] Möblirtes Zimmer zuvermiethen, eo. mit Pension. Kreuzplatz 3, 1L 8560] Möblirte Zimmer zu vermiethen. Gartenstraße 21. Für Einj,-Freiwillige. 8638] Zwei möblirte Zimmer, welche immer von Herren des 2. Bataill. bewohnt waren, sind wieder zu vermiethen. Wetzsteingasse Nr. 48. 7011] Zweiter Stock, 5 Zimmer mit Zubehör und eine große Mansarde per ofort zu vermiethen. Sattler Rott, Bahnhofftraße 6. 7224] Logis, 3—4 Zimmer, an ruhigi Leute zu vermiethen. Seltersweg 31. 7340] Wohnung, 4 Zimmer mit Ca- binet und Wasserleitung, an ruhige Leute per sofort zu vermiethen. W. Montanas, Marktstraße 34. 4568] In meinem Hause, Ostanlage Nr. 39, sind per sofort noch zwei schöne größere Wohnungen zu vermiethen. _____________________A Keller. " 6529] Schönes Mansardenlogis zu ver- miethen. Gg. Möhl, Bahnhofftraße 1. Gute bnchene Holzkohlen wieder eingetroffen bei 8251 Carl Hoffmann. 8460] Verschiedene kleinere Wohnungen zu vermiethen. Südanlage 7. 8ouu] Zu vermiethen eine Wohnung, 4 Zimmer mit Zubehör, auch Wasserleitung und Bleichplatz. Nebenhaus Löberstraß e 7. Für Einj. - Freiwillige. 8650] Möblirte Zimmer, auch zum Zusammenwohnen geeignet, mit oder ohne Pension billigst bei C. Hetz Wittwe, Lindenplatz 11. Für Einjährige. 8681] Möblirtes Zimmer zu vermiethen. Näheres »Frankfurter Hof". 8579] Möblirtes Zimmer zu vermiethen. Mäusburg 7. 8554] Zwei möblirte Zimmer einzeln zu verm- Wetzsteingasse 41, parterre. 7712] Ein kleines möblirtes Zimmer zu vermiethen. Ehr. Frutig, Asterweg 5. 8261] Möblirte Zimmer zu vermiethen- ______ ______________Ludwigsplatz 13. 8343] Ein sehr freund!, und gut mobb Zimmer zu vermiethen. Lahnftraße 10. 4453] Möblirtes Zimmer zu vermiethen. Seltersweg 30. 4808] Schöner Laden zu vermiethen- _________________________Ltndenplatz 12. 7479] Werkstätte zu vermiethen. A. Marcus, Bahnhofstraße 15. Ederstratze 7, Hinterhaus ist der mittlere Stock, bestehend aus drei Zimmern und sonstigem Zubehör, per sofort zu vermiethen. [7970 Jakob Helfenbein, Marburgerstr. 83. 7143] Weserstraße 6 ist eine schöne Mansardenwohnung, 5 Zimmer mit allem Zubehör, per sofort an ruhige Leute zu vermiethen- Jakob Helfenbein, Marburgerstr. 83. 7111] „Erlengaffe 15" ein Logis zu vermiethen. H F. Raffauer. 6192] Dritter Stock, 5 Zimmer, Küche und sonst. Zubehör, in dem Neubau an der Westanlage, sowie eine Mansardenwohnung im Hinterhause daselbst; ferner zwei größere Laden mit Wohnungen Ecke Neustadt-Bahnhofstraße per sofort zu vermiethen. Näheres bei C. Kockerbeck oder «g. Pfaff, Neustadt. 8290] Lonystraße 20: Mansardenlogis von 3 Zimmern, Küche rc- zu vermiethen. Näheres Bletchstraße 15.___ 8618] Familtenwohnung zu vermiethen- Frankfurter Hof. 8640] 2 bis 4 Zimm-, Küche. Wasser!., zu verm. I. Thoma, Bahnhofftr. 43. 8504] Gebrauchte große Badewanne (Eichenholz) billig zu v-rk-usm. Löberstraße 5, L G’selchte Würstl mit Sauerkraut täglich bei I. Arnold (Brauerei Förtsch). 8642] Ein Anwesen in bester Lage, Nähe des Bahnhofs, in welchem fett Jahren ein Bvxros-Geschäft betrieben wurde und welches sich auch zu jedem anderen Geschäfte eignet, ist unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Offerten unter L. M. an die Expedition dieses Blattes erbeten. ”8708] Donnerstag Abend treffe« irische Schellfische in Eispackung ein. EmilOrbig. 8584] lEine kleine Wohnung -u per« miethen. I. Unverzagt, Steinstraße. 7788] Steinstraße 50 mehrere kleine Familienlogis zu vermiethen. Näheres__Nordanlage 31. 7892] Ein Logis zu vermiethen. ________________Bahnhofstraße 26, H. 8028] Wohnung, 5 Zimmer mit Zubehör und Gartenantheil, zu vermiethen. CH. Bifchoff, Liebigstraße 66. 6373] Zweiter Stock zu vermiethen bei »rnchhänfer, Grünbergerstraße. 6075] In meinem neuen Hause, Bahnhofstraße, ist eine schöne größere Wohnung zu vermiethen. H. Schmidt, Instrumentenmacher. Bier bis fechs tüchtige Zirrrmer- gefellen sucht (8569 Zimmermeister Schubecker, __Bismarckstraße Nr. 8. Eine selHstän-ige Köchin mit guten Zeugnissen zum 15. resp. 20. Oktober sucht Frau Professor Vossius, 8589] Ludwigsplatz 9. Im Anfertigen von Costümen in und außer dem Hause empfiehlt sich Frau M. Eise, geb. Hecker, 8641] Dammstraße 9. Alte Metalle, wie: Kupfer, Mesfing, Zinn, Zink, Blei, Guß- und Schmelzeisen, Quecksilber, altes Sold und Silber u. s. w. kaust stets zu höchsten Tagespreffen (5129 Louis Rotheuberger, Neuenweg 22. Wohnungsveränderung. Ich wohne von heute (1. Oet.) ab Kaplansgaffe Nr. 19, Eingang von der Katharinengaffe. 8695] Hochachtungsvoll Frau Löb, Hebamme. Für Schneider. Ein tüchtiger Rorkarbeiter gesucht von Georg Pfaff, S eltersweg 1.8683 8630] Ein Logis von 3 Zimmern mit Zubehör zu verm- Schützenstraße 1). 8619] Eine schöne Mansardenwohnung, ebenso zwei schöne Zimmer, möbltrt oder unmöbltrt, auf sofort zu vermiethen. __Seltersweg 57. 8544] In meinem Neubau, Steinstraße, sind 2 Wohnungen, je 4 Zimmer, Küche und Bodenkammer, sowie eine Mansarde mit 3'Zimmern, Küche und allen Bequemlichkeiten, alsbald zu vermiethen. Andr. Euler, Steinstraße 7. 8424] Eine Familienwohnung, sowie Schlafstellen find zu vermiethen. __________________ Kaplansgasse 23. 7573] Eine kleinere Wohnung mit allem Zubehör und Gartenantheil ist an eine ruhige kinderlose Familie sehr billig zu vermiethen. Näheres in der Exped.ff). Bl. 7568] Das seither von Herrn Oberlehrer Hahn bewohnte Logis, 6 Zimmer mit Cabinet und sonstigem Zubehör, auf sofort zu vermiethen. W. Steinbach, Löberstraße 3, I- 5508] Der oberste Stock meines Hauses, bestehend aus 5, event- 3 Zimmern nebst Zubehör und Wafferleitung, alsbald oder später zu vermiethen. Emil Fifchbach, Seltersweg 24. 4543] Asterweg 6 ist der untere Stock mit allen Bequemlichkeiten und Wasserleitung per sofort zu vermiethen. __________Friedrich Kühne »en. ” 4807] Möblirte Zimme?zu vermiethen. Ltndenplatz 12. ZAtlgkm. Reuten-Anstalt,; r Stuttgart. ♦ 5 Bei dem so enorm gesunkenen Zins- * Y fuße ist es entschieden von Werth, * Y darauf hingewiesen zu werden, daßY Y man sein Einkommen durch Capital- Y anlage auf Renten, wie sie obige Y Y Anstalt — vermöge ihrer anerkannt Y Ygediegenen langjährigen Einrichtungen Y Y bietet — um ein Bedeutendes ver-Y Y größern kann. [8231 Y X Solche Einlagen geschehen mit oder Y Yohne Rückvergütung für sich selbst, Y Y eine andere Person, auch für mehrere Y Y Personen gegenseitig rc. X Von 1000 Mark, die Jemand ein- Y X legt, beträgt die Rente z. B. bei Ein- Y X tritt im: Y ♦ 45. 54. 57. Lebensjahr Y ♦ 64.40 75.40 80.10 Mk. jährlich J J 62. 65 70. Lebensjahr 0 ch> 89.50 96.50 112.40 Mk. jährlich. ♦ ♦ Hierzu kommt noch die nach zwei^ ♦ Jahren schon beginnende Dividende, x ♦ welche die feste Rente noch erhöht x ♦ unb zwar oft sehr beträchtlich. x ♦ Jede eingehende Auskunft, Pro- J ♦ fpecte, Statuten rc-, sowie Antrags-^ ♦ stellung unentgeltlich durch die unter- ♦ chzeichnete Vertretung. Die Zahlung^ ♦ der Rentencoupons erfolgt stets am ♦ ♦ 1. Januar (event. euch noch 1. Juli). ♦ ♦ E. Treulruiauu, « J Buchhandlung u. Antiquariat,^ ♦ Haupt-Agentur ♦ ^Gießen, Sonnenstr. 5, amKanzleiberg.^