Rr. 228 Donnerstag dm 1. Oktober 1891 8514 Anzcheii rlbstäudige Köchin W ugnissenzumlS.rch iber sucht Professor Vosshs, Ludwigsplah S. 1-Bansbnrscie ofort gesucht. Derselbe N i umgehen timtflt unb üvvn» in. . .. nbildung unt ßev« aenuähen, Weih-Mi Guipüre, PoinMacf ribermachen nach mH Hm, finctarbcit, W en 12. Oktober E ß entgegen W ialsRM Cll. 1891. iRcboction, ExpekM«» und Druckerei: Fernsprecher 61. We Girß«er jMffitelWttt \*i*ea Hm Lu-eig« ^«ttltch IwioKl Hi-eleßt. Sirn^lätzr^grr AZonnenrenLspret» 1 2 Mark 20 Pfg. mtt Bringertogn. Durch die Post bez^e 2 Mark 60 Pf^ Der -Ach«« Fnzri-« scheint tüglich, #M »nsnohrn« Ml Monta-R. Gießener Anzeiger Senerat-Mnzeiger. Aints- und Anzeigeblatt füv den Nreie Gieren. Hrati-Mla««: Kußmer Iamiki-«scstter. s Arntliehev Thrrl. Nr. 23 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 26. d. M., enthält: (Nr. 1976.) Bekanntmachung, betreffend die technische Einheit im Eisenbahnwesen. Vom 22. September 1891. Gießen, den 29. September 1891. Grobherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Deutsches Reich. Berlin, 29. September. Zwei zur gleichen Zeit gehaltene Ministerreden beherrschen augenblicklich die allgemeine Lage: diejenige des deutschen Reichskanzlers in Osnabrück und die Kundgebung des französischen Ministers des Auswärtigen, Ribot, in Bapaume. Den äußerlichen Anlaß zu beiden Ministerreden bildeten militärische Feierlichkeiten, denn in Osnabrück feierte man am Sonntag das 25jährige Jubiläum des ostfriesischen Infanterie- Regiments Nr. 78, dessen Chef der jetzige Reichskanzler ist,- in Bapaume aber sand die Einweihung des dem tapferen General Faidherbe errichteten Denkmals statt. Die Rede Herrn v. Caprivis characterisirr sich als eine Friedensrede im besten Sinne des Wortes, denn in unzweideutigster Weise hat der leitende deutsche Staatsmann hierin seiner Zuversicht auf die fernere Erhaltung des europäischen Fr'iedens Ausdruck verliehen und wiederholt betonte er, daß keine der europäischen Regierungen den Krieg wolle. Herr v. Caprivi warf auch einen Blick aus die Gruppirung der europäischen Mächte, welche nach seiner Anschauung keinerlei Anlaß zu Besorgnissen darbietet, diese Gruppirung ist dem deutschen Reichskanzler vielmehr nur der Ausdruck schon vorhandener Verhältnisse und bedeutet sie eigentlich nichts als die Feststellung eines schon früher existirenden europäischen Gleichgewichts. Diese klare und entschiedene Zeichnung der europäischen Lage als eine fortgesetzt friedliche erhält noch einen erhöhten Werth durch die Ansprache, welche Herr v. Caprivi am Samstag Abend aus dem Commerse ehemaliger Angehörigen des 78. Regiments gehalten hat und in der er gleichfalls nachdrücklich versicherte, daß zur Zeit nicht der geringste Grund vorhanden sei, an der Erhaltung des Friedens zu zweifeln. — Auch die Rede des Herrn Ribot in Bapaume trägt den Charaeter einer erfreulichen Friedenskundgebung.- Sie ist allerdings von einem sehr selbstbewußten Geiste durchweht, der namentlich an den Stellen hervortritt, an denen der französische Staatsmann der Wiederaufrichtung Frankreichs und der Herstellung des sranzösisch-russtschen Einvernehmens gedenkt. Indessen erklärt Herr Ribot doch in bündiger Form, daß das wiedererstarkte Frankreich nichts als den Frieden wolle und diese Versicherung macht auch die Kundgebung des französischen Ministers werthvoll für alle Friedensfreunde. Jedenfalls werden sowohl die Darlegungen des deutschen Reichskanzlers wie die Erklärungen des Leiters der auswärtigen Politik Frankreichs dazu beitragen, das durch die mancherlei Zwischenfälle der letzten Monate erschütterte Vertrauen in die nächste Zukunft unseres Welttheiles wiederherzustellen und die Besorgnisse wegen einer drohenden Kriegsgefahr gründlich zu zerstreuen. — Im Uebrigen hat der Reichskanzler in Osnabrück auch der inneren Verhältnisse Deutschlands gedacht und die bestimmte Hoffnung durchblicken lassen, daß die in Angriff genommenen großen Reformen zu einem befriedigenden Abschlüsse gelangen werden, wenn vielleicht auch erst nach Jahrzehnten. Weiter betonte der Kanzler, daß die Regierung in der Socialpolitik sowohl eine Regierung der Arbeitgeber wie der Arbeitnehmer sei und berührte zum Schlüsse noch die für Hannover eingetretenen neuen Verhältnisse, deren Nothwendigkeit hervorhebend. — Die Discussion über die Haltung der deutschen Regierung in der Frage „ber Auflegung der neuen russischen Anleihe in Berlin dürste durch eine weitere osficiöse Erklärung in der „Nordd. Allg. Ztg." endlich zum Abschluß gebracht werden. Es heißt da, daß es mit wichtigen politischen Interessen unvereinbar erscheine, wenn die Regierung durch jede Anfrage vor die Wahl gestellt werden solle, gegen oder für die Anleihe sich auszusprechen und damit einen unfreundlichen Act gegen eine auswärtige Macht zu begehen oder die Verantwortung financieller Folgen zu übernehmen. Die Zumuthung sei umsomehr zurückzuweisen, wenn die politischen und financiellen Verhältnisse Jedermann erkennbar und seit Jahren öffentlich besprochen seien. — Ungemein bezeichnend für den Preußen und dem Reiche trotz 1870 noch immer feinbfeligen Geist, der in manchen Kreisen Deutschlands herrscht, ist eine im „Fränk. Volksblatt" in Würzburg veröffentlichte Münchener Correspondenz. In derselben wird zur Abschüttelung der preußischen-Hegemonie und zur Gründung eines süddeutschen Bundes mit Bayern als katholischer Vormacht und Oesterreich als Schutzmacht aufgefordert. Oesterreich solle aus dem Dreibunde austreten und sich mit Rußland im Orient verständigen. Frankreich werde, schlägt die nette Correspondenz ferner vor, durch ein Plebiscit der Elsaß- Lothringer über das fernere Geschick ihres Landes zu „beruhigen" sein und würde sich eine neue Tripelallianz hieraus ergeben, die Preußen zur Herausgabe seiner Eroberungen von 1866 zwingen müßte. In aller Eile wird dann noch die Wiederherstellung des Kirchenstaates verlangt und schließlich die dergestalt auftretende mächtige katholische Weltpolitik gepriesen. — In solchen Preßäußerungen hat man den Ausdruck wahrster Reichsfeindschaft vor sich, es ist indessen wohl überflüssig, über solche schmachvolle Gesinnung, die sich von selbst richtet, noch ein Wort zu verlieren! Feuilleton. Die Kunst, das menschliche Leben verlängern. In dec zweiten Sitzung der in Halle a. d. S. tagenden Versammlung deutscher Naturforscher sprach als zweiter Redner der berühmte Kliniker Professor W. Ebstein (Göttingen) „Heber die Makrobiotik, d. i. die Kunst, das menschliche Leben zu verlängern", welchem Vortrag wir nach der „Franks. Zeitung" das Folgende entnehmen: In einigen einleitenden Worten gedenkt der Vortragende des Umstandes, daß in einem gewissen Lebensalter die Mängel des menschlichen Daseins in Folge der allmählichen Abnutzung der Maschinerie unseres Körpers immer mehr hervortreten, daß aber der Hang zum Leben trotz der pessimistischen Richtung der Schopenhauer'schen und E. v. Hartmann'schen Philosophie nach wie vor der nämliche bleibt. Auch haben die Staaten das größte Interesse daran, die Erziehung eines langlebigen Geschlechts zu befördern. Ehe man sich klar macht, wie letzteres Ziel erreicht werden soll, handelt es sich zunächst darum, die normale Lebensdauer festzustellen. In Folge des Umstandes, daß in den ersten Lebensjahren die Kindersterblichkeit eine sehr bedeutende ist, deckt sich die normale Dauer des menschlichen Lebens nicht mit der mittleren Lebensdauer- vielmehr haben die von W. Lexis m Göttingen angestellten Untersuchungen ergeben, daß in den meisten europäischen Staaten die normale Dauer des menschlichen Lebens 70 bis 75 Jahre beträgt. Im Allgemeinen hat das weibliche Geschlecht eine etwas längere Lebensdauer als das männliche. Die in den ersten beiden Lebensjahren sehr beträchtliche Sterblichkeitsziffer nimmt bis zum 10. Lebensjahre stetig ab, um von da an bis zum 50. Lebensjahre wieder ganz allmählich anzusteigen,- immerhin ist sie bis zum letzterwähnten Jahre eine verhältnißmäßig geringfügige. Nach dem Alter von 70 bis 75 Jahren, wo die absolute Zahl der Todesfälle ihr Maximum erreicht, werden sie, indem die Zahl der Ueberlebenden sich immer mehr erschöpft, immer seltener, so daß thatsächlich nur ein geringer Procentsatz von Menschen Aussicht hat, das 90. Lebensjahr zu erreichen und Hundertjährige zu den größten Seltenheiten gehören. Immerhin kommen unter besonderen Umständen hier und da Ausnahmen von obiger Regel vor- so ist z. B. neuerdings constatirt worden, daß im heutigen Griechenland die Zahl der Hundertjährigen erheblich größer ist als im übrigen Europa. Die Zeiten sind vorüber, wo man wähnte, durch irgend welche besondere Mittel das menschliche Dasein verlängern zu können, wo die „Lebenselexire" noch eine Rolle spielten - auch kann die Frage, ob es möglich ist, das menschliche Leben bis zur normalen Dauer von 70 bis 75 Jahren oder etwas darüber hinaus zu verlängern, nur bedingungsweise bejaht werden, insofern, als das Wichtigste von allen jenen Momenten, durch welche die Lebensdauer bedingt wird, nämlich die angeborene, häufig vererbte Beschaffenheit unseres Körpers und Temperamentes nur in beschränktem Maße beeinflußt werden kann. Die Kunst, das menschliche Leben zu verlängern, soll bereits in frühester Kindheit einsetzen. Fehler, welche in dieser Lebensperiode begangen werden, lassen sich im späteren Leben in den fei- teuften Fällen wieder ausgleichen. Neben einer rationellen Ernährung ist die Erziehung, sofern sie die Selbstdisciplin zu entwickeln vermag, für die Makrobiotik von hervorragender Wichtigkeit. Von großer Bedeutung sind die staatlichen Einrichtungen, welche dahin zielen, ein ausdauerndes kräftiges Aeneste Nachrichten. SolffS telegraphische-' Eorrespondenz-Burecm. Berlin, 29. September. Die hier tagende Haupt-Versammlung des preußischen Medicinalbeamtenvereins beschloß zu der Trunksuchtsvorlage eine Resolution, wonach die Bestrafung wegen Trunksucht nicht gutzuheißen fei, die Entmündigung der Trunksüchtigen wie bei Geisteskranken unter Zuziehung eines Arztes geschehen müsse. Die Trinkerheilanstalten müßten ärztlicher Leitung und staatlicher Aufsicht unterstehen. Berlin, 29. September. Der „Staatsanzeiger" Pub- licirt: Nach den Schätzungen der landwirthschaftlichen Vereine vom Anfänge des Monats September betrug in Preußen der Ernteertrag 1891 für Winter- und Sommerweizen 18,407,740 Doppelcentner, für Erbsen 3,371,749, wogegen sich für 1890 der Ertrag an Winter- und Sommerweizen auf 17,523,007, an Erbsen auf 3,601,609 Doppelcentner stellte. Berlin, 29. September. Der „Reichsanzeiger" meldet den gestern erfolgten Tod der regierenden Fürstin Ida vonReuß-Greiz ä. L. Berlin, 29. September. Den „Politischen Nachrichten" zufolge beginnt die Sachverständigen-Commission zur Begutachtung der reichsgesetzlichen Regelung des Verkehrs mit Giften am 26. October im Reichsgesundheitsamte ihre Beratungen. Königsberg, 29. September. Der commandirende General v. Werder begab sich heute nach Petersburg zur Beisetzung der Großfürstin Alexandra. Gaffel, 29. September. Zur Generalversammlung des Evangelischen Bundes sind Deputirte von überallher aus Deutschland zahlreich erschienen. Heute tagten die Vorstände sammt Deputaten unter dem Vorsitze des Grafen Wintzingerode. Um 6 Uhr Abends fand ein Eröffnungsgottesdienst in der dichtbefetzten Martinskirche statt, bei welchem Pfarrer Jatho-Cöln die Festpredigt hielt. Sodann erfolgte die Begrüßung der Delegirten im Stadtparksaale, woran sich ein Festspiel schloß. Hamburg, 29. September. Der Kronprinz von Italien traf Vormittag von Kopenhagen hier ein, von dem italienischen Generalconsul und dem italienischen Verein herzlichst begrüßt. Zu Ehren des Kronprinzen fand Nachmittags eine Hafenfahrt auf einem Staatsdampfer, Diner und Festoper statt. Die Weiterreise nach Amsterdam erfolgt morgen Abend über Frankfurt. Köln, 29. September. Die „Kölnische Volkszeitung" meldet: Staatsminifter v. Boetticher sagte anläßlich der Generalversammlung des Landwirthschaftlichen Vereins für Rheinpreußen in Remscheid in seinem Trinkspruche: Das Gedeihen und Blühen der Landwirthschast und Industrie hänge von der Erhaltung eines goldenen und guten Friedens —■ Geschlecht heranzubilden. Die Schule, das Turnen und die militärischen Einrichtungen spielen hier die wesentliche Rolle. In hohem Grade nachtheilig wirkt es, wenn die Kinder — wie dies in den höheren Kreisen Frankreichs häufig vorkommt — in Pflege gegeben und somit während der für die körperliche Entwickelung und die Ausbildung des Characters besonders wichtigen Lebensjahre dem Einfluß der Eltern entzogen werden. Das Maßhalten in allen Dingen, die Bekämpfung der die Gesundheit untergrabenden Leidenschaften kann dem jugendlichen Individuum nicht früh genug anerzogen werden. Das Bestreben der Eltern und Erzieher muß vor Allem dahin gerichtet sein, die Kinder oder Pflegebefohlenen möglichst widerstandsfähig zu machen gegen die Anstrengungen, Sorgen und Gefahren des Lebens. Weiterhin werden vom Vortragenden jene Bestrebungen der Makrobiotik eingehend erörtert, welche dahin zielen, die Krankheitsursachen, unter denen die Ansteckung die hervorragendste Stelle einnimmt, zu beseitigen oder doch wenigstens abzuschwächen. Es handelt sich ferner darum, mit dem Maße der Kräfte, das jedem Menschen gegeben ist, möglichst sparsam zu Wirtschaften. Insbesondere sollten Menschen in vorgerückten Jahren nichts unternehmen, was über ihre Kräfte hinausgeht. Andererseits wirkt gänzlicher Mangel an Arbeit ebenfalls nachtheilig- alte Leute müssen daher bestrebt fein, ihre Beschäftigung ihren gesundheitlichen Verhältnissen und dem Maße der Körperkräfte anzupassen. Mäßigkeit in allen Lebensgewohnheiten, Arbeit und tägliche Bewegung im Freien hat Moltke als diejenigen Grundsätze bezeichnet, die ihm zu einem langen Leben verhalfen haben. Redner glaubt zwar, daß die durchschnittliche Lebens- I dauer der Menschen trotz aller Bestrebungen, dieselbe zu Oer* I längern, bisher unverändert geblieben ist, indessen dürfe man Seidene Fahnen- rrrrd Steppdeckenyoffe, 125 Ctrrr. breit. Cocaks unö j)V0Vinzielles. Gießen, 30. September. — Oberheffifche Obstausstelluug. Gestern Abend sand eine Sitzung der Decorations- und Ordnungs-Commission statt. Vorsitzender der ersteren ist Herr Carl Reiber, der letzteren Herr Lehrer Curschmann. Es wurde zunächst über die Einteilung des zur Verfügung stehenden Raumes berathen, um besonders der Decorations-Commission die nöthigen Vorarbeiten zu ermöglichen. Mit dem Bau der zur Ausnahme von Apparaten, Maschinen rc. dienenden Halle wird im Lause dieser Woche begonnen. Es sei wiederholt betont, daß der Ausstellung aus allen Kreisen der Provinz das lebhafteste Jntereffe entgegengebracht wird. Dadurch, daß nicht nur Obst, Gemüse, Blumen, Bäume u. s. w. ausgestellt werden, sondern die Art der Baumpflanzung, das Beschneiden, die Pflege allgemein verständlich vorgefthrt wird, gestaltet sich der Besuch der Ausstellung nicht nur unterhaltend, sondern in hohem Grade lehrreich. Das genaue Programm, in dem mehrere lehrreiche Vorträge vorgesehen sind, wird ! demnächst veröffentlicht werden. — Ein patriotisches Unternehmen. Der deutsch-patriotische Verlag in Dresden läßt in diesen Tagen das Werk: „Der deutsch-französische Krieg von 1870/71" den Familien in Gießen und Umgegend vorlegen. Ein großer Theil des Reingewinnes dieses echt patriotischen Werkes, welches der besonderen Fürsorge Sr. Majestät des Königs von Sachsen sich erfreut, dessen Text auf Grund des Generalstabswerks vom Militärschriststeller M. Dittrich, die Illustrationen von M. Henze nach berühmten Gemälden der Museen Berlins, Dresdens und des Louvre zu Paris hergestellt sind, wird der unter Protection Sr. Majestät des Kaisers stehenden mittag in der Peterskirche eine stille Messe für die Pilger. Der Andrang war gewaltig. Der Papst wurde mit stürmischen Zurufen empfangen. Derselbe sah kreidebleich aus, seine Augen leuchteten jedoch tn ungetrübter Frische. Rom, 30. September. Die „Tribuna" bestätigt das Fortschreiten der Vertragsverhandlungen und deutet an, daß die österreichischen Forderungen sich aus Erneuerung des alten Vertrages beschränken und Deutschland bereit sei, gegen geringe Zugeständnisse für Gewebe und Metallarbeiten bedeutende Erleichterungen in Bezug auf Wein und Most zu gewähren. Bukarest, 29. September. Der Kriegsminister läßt zur Vertheidigung der Pruthlinie gegen Rußland die Festungen Fotschani, Galatz, Braila durch unterirdische Kabel verbinden. Die Arbeiten führt eine Nürnberger Firma aus. New-Hork, 29. September. Die Missouri Pacific- Eisenbahn will morgen eine Dividende von V2 Procent erklären. ab. Vielfach würden Befürchtungen laut, diesen Frieden ge- | sährdet zu sehen, indeß sei, die allezeit möglichen Zufällig' I leiten abgerechnet, der Friede zu keiner Zeit so verbürgt gewesen wie gegenwärtig. I Mannheim, 29. September. Bet dem Festessen anläßlich I der Einweihung der neuen Neckarbrücke ermahnte I der Großherzog in einem Toast, die Jugend zur Vaterlands- liebe anzuhalten, da auf der Jugend die Zukunft Deutschlands beruhe. Später fand eine Festvorstellung im Theater, die bengalische Beleuchtung der Brücke und das Abbrennen von Feuerwerk 'statt. Wien, 29. September. In der heutigen Sitzung des Statistischen Congresses hielten Vorträge Lewis- Göttingen über die Elemente der Demographie, Unterstaats- | secretär Mayr - Straßburg über zweckmäßige Einrichtung I statistischer Veröffentlichungen und Manos - Athen über die I Einrichtung der amtlichen Statistik in Griechenland. Abends I sand zu Ehren des Congresses Empfang bei dem Unterrichts- i Minister Gautsch statt. I Paris, 29. September. Auch die Abendblätter heben | einstimmig den eminent friedlichen Ton der Rede I Caprivis hervor. Der „Temps" nennt es einen sehr willkommenen Zufall, welcher Caprivi und Ribot an dem- I selben Tage dieselben Friedensgedanken aussprechen ließ. Der Dreibund wisse, daß das französisch - russische Einvernehmen nicht beunruhigend sei. Caprivi leistete der ein wenig nervösen öffentlichen Meinung einen Dienst, indem er dies constatirte. ] Die „Liberts" erklärt, die Situation sei niemals klarer und I richtiger definirt worden. „La France" meint, Kaiser Wil- I Helm könne sich, wenn Europa thatsächlich ruhig equilibrirt I sei, zu den Resultaten seiner Politik beglückwünschen. Petersburg, 29. September. Vormittags 10 Uhr sind I das Kaiserpaar, das griechische Königspaar, die Prinzen und Prinzessinnen mit dem Zuge, in dem-die Leiche der Großfürstin Alexandra überführt wurde, eingetroffen. Die höchsten, Hos-Staats-Würdenträger waren am Bahnhose anwesend. Der Sarg wurde von dem Kaiser, dem König von Griechenland, den Prinzen Waldemar von Dänemark, Georg von Griechenland, den Großfürsten Paul, Constantin und Dmitry getragen und in die Peter-Pauls-Cathedrale gebracht. Eine große Menge war auf der Straße. Das Militär bildete Spalier. Eine große Seelenmesse wurde in der Cathe- drale gehalten, wo der Hofstaat und das diplomatische Corps anwesend war. Morgen findet die Beerdigung statt. Madrid, 29. September. Bei Moncada aus der ! Eisenbahnlinie Valencia-Betera ist ein Zusammenstoß erfolgt. Es gab drei Todte und fünf Verwundete. Auf der Route nach Lissabon an der spanischen Grenze stieß bei Praja der Schnellzug mit dem Postzug zusammen- mehrere Personen wurden verwundet. Depeschen des „Bureau Herold". Berlin, 29. September. Die „Voss. Ztg." erfährt aus Petersburg, daß der Bau schneller Minenkreuzer beschlossen wurde, wovon bisher drei vorhanden waren. Einer ist für die Ostsee bestimmt- einer wird in Frankreich gebaut. — Die „Kreuzztg." meldet aus Königsberg: In Ostbahnkreisen verlautet, daß am Samstag Vormittag ein Besehl aus Trakehnen vorlag, für Kaiser Wilhelm einen Sonderzug nach Alexandrowo bereit zu halten. Später kam die Abbestellung. — Die „Voss. Ztg." meldet aus Paris: Die Regierung beschloß, Sperrforts um Orchies zu errichten, um dadurch das Lager von Maubeuge zu verstärken. Berlin, 30. September. Die „Pol. Nachr." kündigen für das Patentamt im nächsten Etat eine Mehrsorderung von Million infolge Neuorganisation an. — Wie dem „Tageblatt" aus Rom gemeldet wird, soll auf Antrag Baccellis Virchow zum 70. Geburtstag ein hoher italienischer Orden verliehen werden. Berlin, 29. September. Wie von zuständiger Seite verlautet, ist die Auflegung der russischen Anleihe sehr unwahrscheinlich geworden. Berlin, 29. September. Die „Allg. Rerchscorr." meldet aus Petersburgs Die Angriffe der deutschen Presse wegen Seidenstoffe (schwarze, weißeu.farbige) v. 65 Pfg. bis 18 65 p. M. — glatt, gestreift, karrirt u. gemustert (ca 360 versch Qual.) u 2500 versch. Farben - versi roben-u. stückw. porto- u. zollfrei das Fabrik-Depot G. Henneberg (£. u. K. HofliHO, Zurich. Muster umgeh. Dopp. Briefporto nach d. Schweiz. 8677 nicht nachlassen in der Bemühung, den oben angedeuteten Grundsätzen entsprechend seine Lebensweise zu regeln. Auch müßten die feststehenden allgemeinen Grundsätze der Makrobiotik jedem einzelnen Falle angepaßt werden. Man dürfe hier nicht schablonisiren und schematisiren. Eine ganz besondere Sorgfalt bedürfe der Organismus des Greises- der- | selbe sei einem Räderwerk zu vergleichen, in welchem die ' -geringste Störung sofort ein vollständiges Stocken der! Maschinerie herbeiführe- andererseits sei es bemerkenswert, Laß bei alten Leuten mit ungünstigem Kräftezustand und mancherlei körperlichen Gebrechen, so lange nur Herz und Lunge gesund sind, das Leben bei Vermeidung aller Schädlichkeiten und bei regelmäßiger Lebensweise häufig noch viele Jahre gefristet wird. Zum Schlüsse kommt Redner aus die nervöse Constitution unseres Zeitalters, auf die derselben zu Grunde liegenden Ursachen und auf eine Reihe der zu ihrer Bekämpsung angewendeten Mittel zu sprechen- er erörtert die nachtheiligen Folgen, welche der Alkoholgenuß auf die Lebensdauer ausübt, wobei er zugleich des Umstandes gedenkt, daß durch übermäßigen Biergenuß Herzkrankheiten hervorgerufen werden. Derjenige, der unregelmäßig lebt, seine Leidenschaften und Gelüste nicht im Zaume hält, verkürze nicht nur die eigene Lebensdauer, sondern auch die seiner Nachkommen, aus die er Krankheitsanlagen und Schwächezustand vererbt. Bei Erörterung der makrobiotischen Frage dürfe man nicht nur den Einzelnen, sondern das ganze Geschlecht ins Auge fassen- denn auch hier gilt das Wort des Dichters: „Das Alte stürzt, eS ändert sich die Zeit, Und neues Leben blüht aus den Ruinen!" — Mode»Bericht Winter 1891/92* Das bekannte Seidenbaus G. Hennevera tn Zürich schreibt uns: Was ich im Frühjahr an dieser Stelle betreffs Seiden-Bengaline voraussayte, tstetngetroffen; er hat sich im Fluge den ersten Platz erobert und dürfte ihn unbestritten für mehrere Jahre behalten. Kein Seidenstoff bietet aber auch einen edleren, nobleren Faltenwurf, wie gerade Bengaline. Er wird in schwarz, einfarbig, gestreift, carrirt, damascirt und brochirt anaeferttgt, sowie in weiß für Brauttoiletten. In ganz seiduren Damasten sind von den ersten Londoner und Pariser Modehäusern große Sortimente bestellt worden in ein-, zwei- und dreifarbig, wie auch in schwarz und weiß, und dürften Damaste für große Gesell- schaststoiletten sehr bevorzugt sein. Die Schleifen- und BänderdessinS stnd neben Genre Louis XV. wieder beordert worden, ebenso Körbchen mit Blumenranken, sowie kleinere und mittelgroße Figuren und ganz besonders Aehrendessins. Außer Bengalines und Setdmdamasten find noch zu erwähnen: Surah, Satin merveiüenx, Armfirefl Noblesse, Changeant rc. Für die Ball-Saison: gestreifte Setdengaze mit Goldfäden glatte Setdengaze mit zweifarbigen kleinen und großen Punkten, Cr6pe de Chine, glatt, faconntrt und bedruckt. Neben indischen bedruckten Foulards werden Surah- und Taffetas-Changeant mit ein- geStzten weißen Desstns im nächsten Frühjahr eine große Rolle spielen. Bevorzugte Farben find: schwammgelb, malvenfarbig, heliotrop, hellbeige, gelblich-silbergrau, dunkel-nelkenroth, helltürktsblau, myrthen- grün, gelb, lilas und braun in allen Farbenabstufungen. Viehmarkt. , „ , Den 6. und 7. in Gießen Vieh- und Krämermarkt, 6. irr Ober-Seemen Vieh- und Krämermarkt. Den 7. in Nieder-Gemünden Vieh- und Krämermartt. Den 8. in Darmstadt 3 Tage Pferde- und Fohlenmartt, Hanau Viehmarkt. , c x «x,, Den 13. in Darmstadt Viehmarkt, Gedern (2Tage)Vieh- und Krämermarkt. Den 14. und 15. in Grünberg Vieh- und Krämermarkt. Den 15. in Lauterbach Vieh- und Krämermarkt. Den 19. in Braunfels Vieh- und Krämermarkt. Den 20. in Biedenkopf Viehmarkt, Bübingen (2 Tage) Vieh- und Krämermarkt, Schotten (2 Tage) Vieh- und Krämer- markt. t „ Den 21. in Wetzlar Vieh- und Krämermarkt. Den 22. in Butzbach Vieh- und Krämermartt, Marburg Schweinemarkt. t , Den 23. in Rodhetm v. d. Hohe Kram-und Schweinemarkt. Den 27. in Darmstadt Vtehmartt, Friedberg Fohlen- und Pferdemarkt, Gießen (2Tage) Vieh- und Krämermarkt, Fulda Krämermarkt . Den 28. in Homberg a. d. O. Vieh- und Krämermarkt, Friedberg Vieh- und Krämermarkt. Den 29 in Ruppertenrod Vieh- undKrämermarkt, Fulda Vieh- und Schafmarkt. ■ Amtliche Prüfung der Lichtstarke des Leuchtgasen Vorschriftsmäßige Lichtstärke bei 150 Liter stündlichem Gasverbrauch 13 bis 15 deutsche Vereins-Paraffinkerzen. Monat September 1891: 131/a Kerzen. Buch ne r._____ einer etwaigen Subscription aus die neue russische An- I Kaiser-Wilhelm-Stiftung überwiesen. Der Betrag toamt leihe in Berlin erregen in maßgebenden Petersburger somit den vielen hilfsbedürftigen Veteranen vom Feldwebel Kreisen Erstaunen, da Rußland sich stets friedlich zeigte, abwärts aus jenem heroischen Feldzuge, welcher das deutsche Eine eventuelle Zeichnungsauflage in Berlin sei übrigens Volk an die Spitze der Nationen der Erde stellte, zu gute, bisher keineswegs fest beschlossen, sondern nur erörtert und wäre es demnach äußerst wünschenswerth, daß daS worden, gewissermaßen als Höflichkeitsact der russischen schöne und überaus billige Werk bei unseren Mitbürgern Finanzleitung den Berliner Banquiers gegenüber. eine freundliche Aufnahme und recht lebhafte Zeichnung Köln, 29. September. Die „Köln. Ztg." bestätigt, die finden wird. russische Anleihe werde nicht in Berlin aufgelegt, Entfernung von der Grenze k° ernenartige Häuser erbaut. ^offMrcu belegten W.rth Vedüng schen Stalle beim Das genannte Blatt betont, nachdem der Cordon schon jetzt “t.*"* VtAT’T rls sehr dicht für die Grenzwachen und bereits seit 1888 größere '» Abw°s°nh°it der Nachtwachter Feuer, welches Hauser erbaut seien, bezwecke man hiermit entweder eine durch das lagernde Fourag-Heu und S reustroh gle,ch so abermalige Verstärkung dieser Truppen oder die vorzuschieben- wurde, daß nur mehr d.e Halste der Belegschaft un- den aetiven Truppen sollen unauffällig untergebracht werden, beschädigt gerettet werden konnte- von sechs P erden, denen Köln, 29 September. Der militärische Bericht- Schweif, Mahne, Beine und Brust verbrannt sind sind drei erstatter der „Köln. Ztg." erfährt von unterrichteter Seite, »nreck bar ver oren und dt- anderen drei dursten kaum mehr Rußland beabsichtige wahrscheinlich noch in diesem Jahre die °wn,twuguq sein. Bildung zweier neuer Armeecorps, wodurch eine höchst b°- s 29. September. Em allgeme n J deutungsvolle Truppenverschiebung stattfinde. Beide Corps und beliebter tat, ©en Dr. med Karl Kuhl dahier, werden nach der Westgren e verlegt und der Osten Rußlands b-gmg gestern sem sunfundzw°nztgi°hr,ges Docto -Jubüaum. abermals von Truppen geräumt, welche gleichfalls im über- , Sn-db-rg 29 September. Am 28 September war füllten westlichen Grenzgebiet Unterkunft finden. Ebendorthin eme Comm.ssion von Großh « “ " komme die 38. Division des südlichen Kaukasus, wodurch Friedberg, um den größten Theil der bekannten Di e sse n^ Rußland sein- Grenzen gegen die Türkei in einer derartigen bach sch-n Sammlung °»k-ufeDteff^nbach, d« Weise von Truppen entblöße, daß es unbedingt für den l°ng° Jahre m Friedberg als Rector that.g war und sich Kriegssall mindestens der wohlwollenden Unparteilichkeit des durch eingehende historische Stud.en über Fr,^b-rg und Um- Sultans sicher s i, andernfalls würde es die russische Heeres- g-bung -men Namen gemacht hat war Wgl ch ° n °, r.ger bildung nicht wagen, den Schutz des immer noch gährenden Sammler und hat nach und nach eine Menge Asterthnmer, Kaukasus an der türkischen Grenze größtentheils den eilige- namentlich aus der Römerzelt, erworben, die einem jeden borenen kaukasischen Truppentheilen zu überlassen. Ferner Museum zur Zierde gereichen dursten. sei es b-merkenswerth, daß die Reservetruppen in den Der- Lauterbach, 28. September Der L A. brch et- band von Linienarmeecorps ausgenommen werden. Die be- v°r einigen Tagendaß in-E h-esigcn Gart n Ka ° sf- l n sind obdachlos. am „^ncyer geernrer worveli. Wien, 30. September. Ein Petersburger Bries der „Polit. Corresp." rechtfertigt das Fernbleiben von den J ™ T „ Flottendemonstrationen in China, da es nicht im Interesse Bremen, 29. September, [^er o c-, J . rc, Der Schnelldampfer Ems, Eapt. R. Sander, vom NorvoeulNpen Rußlands liege, zur Stärkung der chinesischen Centralgewalt ! Bremen, welcher am 19. September von Bremm und am beizutragen und den Einfluß Englands zu erhöhen. 20. September von Southampton abgegangen war, ist gestern Paris, 29. September. Der Ministerrath beschloß, die I 8 Uhr Abends wohlbehalten in Newvork anaekomnken^ Kammern für den 15. October einzuberufen. London, 29. September. Der „Daily Telegraph" meldet Vepkehv, ttttö DolfSWirtfyfCbaflV aus Petersburg: In Folge des Nothstandes sind in den — In Oberhessen und Umgebung finden tm Monat Gouvcrn-meutsJ-kut-rinoslaw Nischni-Nowgorod und Kasan °ctob^renu-1a\*ol^eu”6^Ä; Gladenbach Vieh- und Bauernunruhen ausgebrochen. Krämermarkt, Herborn Vieh-, Krämer- und Pferdemarkt. Rom, 29. September. Der Papst las heute Vor- | Den 5. in Echzell Vieh- und Krämermartt, Liß berg. Gnauth. 8659 in allen Buchhandlungen und 8609 Gnauth. $ Jaquettes, sämmtliche sowie 8457) Täglich frische Hefe empfiehl PH. Bob, Neustadt 11. Gnauth. 8626 8536 Regulirfüllofen in billig zu verkaufen. 8655 Frankfurterstraße 67. 8458 1.70 Seiden-Plüsche do. Unsere Neuheiten für die Herbst-Saison sind in grosser Auswahl eingetroffen. alle Rüancen. zu vermietben. Asterweg 23. alle Arte« Louis Treff & Cie Näheres Löw eng affe 9 Lindenplatz 7. Kost zu vermietben. Wochen-Ausgabe: Jeden Sonnabend 1 Nr., pro Qu. 2 JL Heft-Ausgabe: Im Jahrg. 18 Hefte, dreiwöch. 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Bekanntmachung, betreffend die Vergebung der Holzhauer- und Setzerlöhne für den Gießener Stadtwald pro 1892/93. Die vorbemerkten Löhne sollen Samstag, 3. Oktober 1891, Vormittags 11 Uhr, im Saale des alten Rathhauses öffentlich vergeben werden. Gießen, den 28. September 1891. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Damen-Filzhüte von Mk. 1.00 bis zu den feinsten in allen Farben, Flügel und Federn für 30, 40, 50 Pf. bis zu den feinsten, Brautkränze Mk. 1.50 bis zu Mk. 8.00, Brautschleier, 200 Ctm. breit, Mk. 1.70 pr. Mtr., 300 Ctm. breit Mk. 2.80. 8018] Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen Hermann Bogt, Seltersweg. Engel, Gerichtsvollzieher. Manufactur- Waaren in schöner reichster Auswahl bei mir eingetroffen und empfehle ich solche zu bekannt billigen Preisen. 7528) Gut möbl. Zimmer alsbald zu vermietben-Dammstraße 31 II- la. Maisfchrot empfiehlt billigst [8592 M. Rosenthal, gegenüber der alten Klinik. 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October, Abends 8 Uhr: Drittes Stiftungsfest des deuWu Schneider- und Schneiderinnen-Verbandes Entree I Mk. im Saale des „Cafe Leib". Bier im Glas. 8556) Zu zahlreichem Besuche ladet ein Das Comite. —"Unser Geschäftsloeal befindet sich von heute ab Bahnhofstrasse 31 Feiertage! Nächsten Samstag und Sonntag bleibt unser Geschäft geschlossen. E8678 11 Kirchenplatz 11. JlllX §ülllWN & $0. Zur gefl. Beachtung! 8692] Tüchtiger Malergeselle gesucht. ___Hch. Arnold, Kaplansgasse. Für Schneider Ein tüchtiger Rockarbeiter gesucht von Georg Pfaff, Seltersweg 1. 86 83 8686] Tüchtiger Arbeiter gesucht. W. M. Huppert, Schneidermeister, ___________Asterweg 22.____________ Für Wirlhe oder Brauereien! 8593] Ein nur tüchtiger Kellner und Zapfer sucht Stelle. Offerten unter „333" an die Exped. d. Bl.________[8593 Im Neu-Anfertigen I und Repariren aller Arten Damen- und Kinder-EorsetS empf. sich bestens Frau M. 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Eintritt in den Lesezirkel kann jederzeit erfolgen. Prospect wolle man verlangen von Meuseld's Wmsltiits-BuchhilMnllg. Vorstand der Actien-Zuckerfadrik Büdingen in Stockheim. Modell Hut Ausstellung. Ausgekämmte Haare § kaust H. Plank, Kaplansgasse 2- 8666) Ein junger tüchtiger Uhr» machergehülse sucht per sofort dauernde Stelle. Offerten unter A. 8. postlagernd Gießen- ________________________ 8682] Lauffra« oder »Mädchen gesucht. Lindenplatz 5, II. ständige Arbeit gesucht. • Tagesordnung t Mit \ Krofdorferstraße^ gliederaufnahme. Sämmtl. Mitglieder, werden gebeten, vollzählig zu! erscheinen. [8703 Der zweite Renommirer und erster P ...... wart. 3% ReichsanleHe 3^/s % do. 3% Preuß. Consols 3Vi0/6 do. 84 10 97.75 84 10 97 65 4% Ung. Gold-Rente 5% Ztal. Rente 4Vsj°/o Oest. Silber-Rent« 3°/o Portugies. Anl. 89 90 89 70 79.20 36.40 Diseonto-Eommand'-AntH Darmstädter Bank^Act. Dresdener Bank-Act. Nordd. Lloyd-Act. Wiener Bankver.-Slet Oest. Credit-Act. Oest. Staetsb.-Act. 174 40 130.10 136 90 112 4" 94.75 243 65 247.50 Lomb. E.-B.-Act. Buschtherader E.-B.-Act. Elbthal-Bahn-Act. Gotthard-Bahn-Act. Schweizer Nordoft-B^-Aet. Mainzer E.-B.-Act. Marienburger E.-B.»Acr- 94 50 408 50 189 75 123 60 122.20 110 90 5 6 20 4% Mainzer St.-Anl. Gelsenk. Bergw.-Acr. 101-801 153 90 Der. KönigS-Laurah.-Aet. Tendenz: fest. 113.90