ächäft* lonbem llhy.*» b befind«! Wohnung dir. 1 n Metzger. latz. \ng s, S> lD CP iS, 501; 90 00 19.2° 38.70 58.0® llrf ^9.00 iSSgV 1120 6bb- J*‘&**' ii ?[. 8 lb Obl-11 'n 6861 ff. rheilnahine und die )em Ableben unseres raters eifer [6890 intttMbmen. Med" ■sä^Sj jrfart* *■ 'ÄS Hn wachs»«» Hoshun) MnÄsieMd^Sl. lr-tt't-r von Jabm K. ßabentti” reklackirer i (ZMit ans Wort sW .-»-ZZK J18911 Wbf* -?S- fßs** ennW-e.®P«»ra’ iS?-** „ --- •* Mr. 176 1891 Samstag dm 1 August I—W«»W—,'i^W >> -r»oii! um—mh nnriaiwininn ■ 11— Der Kießeurr Anzeiger erscheint täglich, Dßh Ausnahme dcS Montag». Die Gießener A««ttienßrL11er »erden dem Anzeiger «Lcherttlich dreimal beigelegt. KießemrAnzeiger Keneral-MnMer. vierteljähriger A5o«nemeuts»ret»r 2 Mark 20 Pfg. mh Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Aedaction, Expedition und Druckerei: Kchnlstratze Zkr.B. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblatt fSr den Alveis Gießen. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Bonn. 10 Uhr. cmsss Dwcn w? Alle Annoncen-Bureaux des In» und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Gratisöeikage: Gießener KaMÜenMtter. 2lnrtli^ev TheiL. Bekanntmachung, die Veranstaltung von Verloosungen innerhalb des Groß- herzogthums betreffend. Der Ortsvorstand zu Hungen beabsichtigt, mit dem am 21. September l. I. daselbst stattfindenden Viehmarkte eine Verloosung von Thieren und landwirthschaftlichen Geräthen zu verbinden. Das Großherzogliche Ministerium des Innern und der .Justiz hat die nachgesuchte Erlaubniß zur Veranstaltung dieser Verloosung unter der Bedingung ertheilt, daß nicht mehr als 5000 Loose ä 1 Mark ausgegeben werden dürfen und mindestens 60 % des Vrutto-Erlöses aus dem Verkauf der Loose zum Ankauf von Gewinngegenständen zu verwenden sind. — Der Vertrieb der Loose ist in der Provinz Oberhessen gestattet worden. Das Resultat der Gewinnziehung, sowie die Verabfolgungsweise der Gewinne wird durch den Hungener Boten, sowie durch den Niddaer Anzeiger bekannt gemacht werden. Gießen, am 30. Juli 1891. Grobherzogliches Kreisamt Gießen. I. V.: Jost. Deutsches Reich. Darmstadt, 30. Juli. Se. Königl. Hoheit der Groß- herzog wird Mitte August in Bamberg erwartet, um sein dort garnisonirendes Regiment zu inspiciren. Berlin, 30. Juli. Dem großen Nebelst and e, daß bayrische Gerichte aus Grund des Art. 33 der besonderen bayrischen Heimathgesetzgebung im „deutschen Ausland" geschlossene Ehen bayrischer Staatsangehöriger wiederholt für ungiltig erklärt haben, resp. auf Grund der in Bayern gellenden besonderen Bestimmungen für ungiltig erklären mußten, scheint nunmehr die bayrische Negierung ein Ende bereiten zu wollen. Die bayrische Regierung hat deshalb bei dem Landtag zweierlei Abänderungen des Heimathgesetzes beantragt. Die außerhalb Bayerns ohne Einholung des Verehelichungszeugnisses geschlossene Ehe soll künftig rechtlich giltig sein. Bis zur Nachholung des Verehelichungszeugnisses sollen Hei- math und Unterstützung ruhen, die nichtbayrische Ehesrau nebst ihren Kindern, jedoch auch ohne Verehelichungszeugniß, Heimath und Unterstützung in Bayern im Bedarfsfälle angewiesen erhalten, eventuell auf Kosten des Staates. Rerreste Nachrichten. Wolffs telegraphisches Torrespondmz-Burcau. Berlin, 30. Juli. Der Finalabschluß des Reichshaushalts für 1890/91 ergibt im Ganzen an ordentlichen -Einnahmen, soweit sie dem Reiche verbleiben, gegen den Etat an Mehreinnahmen 22 727 157 Mk., an Mehrausgaben 7 578 956 Mk., also einen Ueberschuß von 15148 201 Mk. — Der „Reichsanzeiger" publicirt die Ernennung Goßlers zumOberpräsidenten vonWestpreußen. Paris, 30. Juli. In seiner Rede anläßlich der heute Dorgenommenen Preisvertheilung der Lyceen wies der Unterri chtsminister die Beschuldigung zurück, daß Frankreich den Frieden bedrohe. Frankreich wünsche mit allen Nationen in Frieden zu leben, der heutige Militärstaat widerstrebe allen Ideen und Gefühlen Frankreichs, welches seine ganze Kraft nur in den Dienst des Rechts zu stellen begehre. Paris, 30. Juli. Die hiesige Vertretung der chilenischen Congreßpartei versendet eine Note, worin sie die Wahl Bicumas zum Präsidenten von Chile als ungültig bezeichnet. Toulouse, 30. Juli. Der Strike der Tramway- Bediensteten gestaltet sich bedenklicher. Die Strikenden spannten unter Beihülfe des Publikums Pferde aus und warfen zur Ausfahrt sich anschickende Wagen um. Die -Gensdarmerie schritt ein und es wurden zahlreiche Verhaftungen vorgenommen, wobei es auch einige Verwundungen abfetzte. t _ r London, 30. Juli. Der englische Gesandte tn Teheran, Drummond Wolfs, ist zum Gesandten in Bukarest, und der Gesandte in Bukarest, Lascelles, zum Gesandten in 'Teheran ernannt. — Der türkische Botschafter, welcher sich in Frankreich auf Urlaub befand, ist hierher zurückgekehrt. London, 30. Juli. Bei dem gestrigen Banket im Mansionhouse zu Ehren der Minister hielt Lord Salisbury eine Rede, in welcher er erklärte, er kenne keinen Zeitabschnitt, in welchem auf dem Gebiete der auswärtigen Politik weniger Schwierigkeiten bestanden hätten und in der europäischen Politik größere Ruhe geherrscht habe, wie gegenwärtig. Aus den Besuch des deutschen Kaisers übergehend, hob Lord Salisbury hervor, daß die friedlichen Empfindungen, welche der Kaiser in der Guildhall geäußert, den Ueberzeugungen aller Anwesenden einen beredten Ausdruck gegeben hätten. Alsdann erwähnte Lord Salisbury den angekündigten Besuch des französischen Geschwaders in Portsmouth und betonte, England erblicke in diesem Besuch ein neues, überaus werthvolles Unterpfand für den Frieden und für die Freundschaft Frankreichs. Man habe von Verträgen gesprochen, welche den Frieden der Welt bedrohen müßten, er wisse von solchen Verträgen nichts und sei überzeugt, daß die Tragweite einfacher geschriebener Verträge sehr übertrieben werde. Die Verbündeten Englands seien diejenigen, welche die Aufrechterhaltung der gegenwärtigen Vertheilung der Länder und den Frieden wollten. Mo, 30. Juli. Gestern wurde vor Mo von den Booten des „Hohenzollern" und der „Prinzeß Wilhelm" in Gegenwart des Kaisers ein Wettrudern veranstaltet, wozu der Kaiser Preise aussetzte. Das Wetter ist prachtvoll und der Aufenthalt hier um 24 Stunden verlängert worden. Petersburg, 30. Juli. Im Festsaale des Stadthauses war während des Festessens zu Ehren des französischen Geschwaders die Büste Carnots aufgestellt. Während der Toaste auf den Kaiser und Carnot wurde die russische Nationalhymne und die Marseillaise gespielt. Aus dem größten, von der Municipalität den Seeoffizieren geschenkten Silberbecher tranken Laboulaye, Gervais, das Stadtoberhaupt Lichat- schew, die Minister des Innern und der Wegeverbindungen den Ehrentrunk. — In Moskau ist der König von Serbien gestern Abend eingetroffen und mit militärischen Ehren empfangen worden. Er stieg im Kreml ab. Sofia, 30. Juli. Ein Separatzug mit 150 bulgarischen Touristen zum Besuche der P r a g e r A u s st e l l u n g ist von hier abgegangen. In einigen Tagen soll demselben ein zweiter Separatzug folgen. Die Minister Natschowisch und Tontschew erschienen am Bahnhofe und eine Menschenmenge acclamirte die Abreisenden auf das Wärmste. Depeschen des „Bureau Herold". Berlin, 30. Juli. Bei der Deutschen Bank wurde eine bedeutende Fälschung entdeckt. Ein mit der Abstempelung der Schlußscheine betrauter Beamter speculirte gemeinsam mit einem hiesigen bekannten Börsenmakler in russischen Noten. Die Engagements wurden von letzterem als angeblich im Auftrage der Bank vermittelt. Die Engagements in Höhe von 5 270000 Rubel gelangen morgen Freitag zur Abwickelung- dieselben lausen zwischen Cursen von 244—218. Wenn die Deutsche Bank die Verluste als die ihrigen anerkennt, dürste der Verlust etwa 1 100 000 Mk. betragen. Es ist nicht ausgeschlossen, daß die Schuldigen einen erheblichen Theil des Schadens ersetzen können. Kiel, 30. Juli. Der Kaiser wird zum 4. August hier erwartet. Die Kaiserin sagte ihr Erscheinen zum Jubiläum des ihr im vorigen Jahre verliehenen Füsilier-Regiments Nr. 86 in Flensburg zum 29. September zu. — Die „Allg. Reichscorr." dementirt das Gerücht, daß im Eisenbahn-Departement des russischen Finanzministeriums die Einführung des Zonentarifs beabsichtigt werde. Bochum, 30. Juli. Die Agitation zum Eintritt der Fabrikarbeiter in den Verband deutscher Bergleute begann. Die Versammlungen zur Beitrittserklärung wurden auf Sonntag angesagt. Die Stimmung der Fabrikarbeiter im hiesigen Bezirk ist der Bewegung ungünstig. Paris, 30. Juli. Die „Estafette" meldet aus Wien, die österreichische Regierung beschloß nach Annahme der Aen- derung des Flottenplanes die Errichtung eines großen Kriegs Hafens. Admiral Sterneck bezeichnete Spalato als geeignet. Locales un6 provinzielles. Gießen, 31. Juli. — Sitzung der Stadtverordneten vom 30. Juli. Anwesend : Herr Oberbürgermeister Gnauth, von Seiten der Stadtverordneten die Herren Adami, Georgi, Habenicht, Heyligenstaedt, Homberger, Jughardt, Keller, Löber, Petri, Dr. Ploch, Scheel, Schiele, Schmall, Schopbach, Simon, Dr. Thaer, Vogt und Wallenfels. Großh. Polizeiamt hat der Stadtverordneten-Versammlung den Entwurf eines Polizeireglements vorgelegt. Danach sollen alle Fuhrwerke, welche nicht ausschließlich zur Beförderung von Personen benutzt werden, an der linken Seite mit einer deutlich sichtbaren, mit dem Namen des Eigenthümers bezeichneten Tafel versehen sein. Hat ein Fuhrwerksbesitzer mehrere Wagen, so sind diese außerdem noch mit einer Nummer zu versehen. Es wird Zustimmung zu dem Entwurf mit der Abänderung beschlossen, daß anstatt „auf der linken Seite" es heißen soll: „an einer beständig sichtbaren Stelle, in der Regel an der linken oder Hinteren Seite." — Die Bestimmungen über Anlage von Einfriedigungen der an eröffneten Straßen gelegenen Bauplätze schreiben eine aus gehobelten Latten bestehende, 1,75 Meter hohe Einfriedigung vor. Practisch hat diese Vorschrift insofern bei den Interessenten Anstand gesunden, als bei der üblichen Lattenlänge von 3 Meter schwer verwerthbare Abfälle sich ergeben, die vermieden würden, wenn bei Gestattung einer Spalierhöhe von 1,50 Meter zwei Spalierlatten entfallen. Da ein triftiger Grund für eine Spalierhöhe von 1,75 Meter z. Z. nicht vorliegt, wird beschlossen, diese Höhe aus 1,50 Meter festzusetzen. — Das Gesuch des Herrn Ernst Lotz um Belassung einer der für den Tiefenweg festgesetzten Baufluchtlinie nicht entsprechenden Bauplatz-Einfriedigung wird auf Widerruf genehmigt. — Das Dispensationsgesuch des Herrn Carl Heil für seinen Anbau in der Schützenstraße wurde von der Tagesordnung abgesetzt, da die erforderlichen Pläne noch nicht Vorlagen. — Das Gesuch des Herrn G. Koch um Erlaubniß zur Aufführung von Gebäuden und Hütten bei seinem Thonwerk im Schiffenberger Thal wird hinsichtlich der derartigen Gesuchen im Allgemeinen entgegenstehenden Bestimmungen ber §§ 5 und 18 des Ortsbaustatuts befürwortet. — Das Gesuch des Herrn Emil Kalbfleisch um Erlaubniß zur Erbauung eines Wohnhauses hat Erledigung im Schooße der Baudeputation gefunden, weshalb Berathung darüber in der Stadtverordneten-Sitzung nicht stattfand. — Herr Stadtverordneter Simon hat verschiedene aus das Wieghaus am Neustädter Thor bezügliche Verbesserungen beantragt. Es wird nach den betreffenden Anträgen beschlossen: 1) in dem Wieghause, in welchem seither jegliche Beleuchtung fehlte, Petroleumbeleuchtung einzurichten, von Einrichtung der Gasbeleuchtung in Rücksicht auf die mit Herstellung der nach dem neuen Güterbahnhose und Unterführung bei dem Geilsus'schen Hause in Aussicht stehende Verlegung der Waage abzusehen- 2) bei dem Mangel an hinreichendem Tageslicht an der Südseite des Wieghauses ein weiteres Fenster anzubringen- 3) das Wieghaus mit Heizvorrichtung zu versehen. Was die weiter beantragte Aenderung der Wiegezettel (die noch auf Centner und Pfund, anstatt dem Zeiger der Waage entsprechend auf Kilo lauten) betrifft, so ist der Neudruck solcher schon angeordnet. — Dem Gesuch der Bewohner der W e s e r st r a ß e um Ausbau derselben wird insoweit entsprochen, als die Ausbaukosten in den nächstjährigen Voranschlag eingestellt, die Trottoirs inzwischen aber in Stand gehalten werden sollen. — Großh. Ministerium der Finanzen hat infolge Gesuches der Stadt die Verbreiterung der Wieseck- brücke in der Gartenstraße im Jahre 1890 genehmigt, nachdem sich die Stadt bereit erklärt hatte, die Hälfte der aus 9400 Mk. veranschlagten Kosten zu tragen. Nach späterer Vorlage hat Großh. Ministerium die verwilligte Bausumme als zu niedrig erachtet und mit Rücksicht aus die Verbreiterung der beiderseitigen Fußwege und sonstigen Abweichungen vom ursprünglichen Project einen Kostenaufwand von 14000Mk. vorgesehen. Das Großh. Kreisbauamt hat der Bürgermeisterei von der Erhöhung des Kostenaufwandes Mittheilung gemacht und angefragt, ob die Stadt sich zur Uebernahme der Hälfte dieser Summe bereit erklären würde. Mit Rücksicht aus die Nothwendigkeit einer Verbereiterung der Wieseckbrücke und darauf, daß durch einen ablehnenden Bescheid nur eine Verzögerung in der Verbreiterung herbeigeführt würde, hat die Baudeputation die Bewilligung der 7000 Mk. beantragt. Der Antrag wird zum Beschluß erhoben. — Gegenüber dem früher abgelehnten, auf erfolgte Reclamation durch Beschluß des Ministeriums und des Polizeiamts aber gestatteten Gesuche des Herrn Rechtsanwalts Labroisse um Erlaubniß zur Anlage einer Thür in der Einfriedigung seines in der Plockstraße gelegenen Gartens und des nachgesuchten Bescheides, unter welchen Bedingungen dem Gesuchsteller die Benutzung eines im Bosquet der Plockstraße anzulegenden Durchganges gestattet werden kann, hat die Baudeputation beantragt: Jede Festsetzung über Benutzung und Uebergehung des Bosquets abzulehnen. Die Baudeputation erachtet bei dem Character der Plockstraße als Anlage die Herstellung von Eingängen über städtisches Eigenthum nach Privatgrundstücken in demselben Maße für unzulässig, wie die Herstellung von Zugängen und Ueberbrückungen nach den Anlagen. Die Versammlung schließt sich dem DeputationS- antrage an. Nachdem das C analisation spr o ject der Stadt Gießen dem Oberbaurath Lindle in Frankfurt zur Begutachtung vorgelegt worden, hat derselbe die Stadt ersucht, ihm allenfalls noch zu stellende Fragen in Bezug auf i)ie Canalisation zu unterbreiten. Es soll nach Vorlage der Baudeputation nun noch über die Beibehaltung, bezw. Entfernung des Stadtringgrabens, die Einführung der Fäcalien in die Canalisation, die Grundwasserversenkung, die Kosten einer Einführung der Fäcalien nach Vollendung der Canalisation u. s. w. Auskunft erbeten werden. — Die zur Herstellung von Bauveränderungen und Herstellungen im Gebäude der Realschule erforderlichen Kosten im Betrage von 5500 Mk. sollen ins nächste Budget eingestellt, die nöthigsten Arbeiten aber noch während der Herbstserien vorgenommen werden. — Das Curatorium der höheren und erweiterten Mädchenschule hat Vorlage über verschiedene Herstellungs- arbeiten am Schulhause gemacht. Es sind dies Anlage^ einer Gebüschreihe hinter dem Spalier entlang der Schillerstraße, Verbesserung des Bodens an dem bei Ertheilung des botanischen Unterrichts benutzten Gartenstück, Anlage eines Hydranten im Hofe der Mädchenschule, Ausbesserung des Zaunes nach dem Schoorgraben hin, Verlegung des Ventilbrunnens. Zur Vornahme dieser Arbeiten wird Genehmigung ertheilt und die auf 1366 Mk. veranschlagten Kosten bewilligt. — Für die vom 4. bis 11. October d. I. dahier in Steins Garten stattfindende Oberhessische Obstansstellung werden, auf Gesuch des Vorstandes des Oberhessischen Obstbauvereins 150 Mk. zu Ehrenpreisen bewilligt. Dem ferneren Gesuche um Ueberlassung von Fichtenstämmchen zur Ausschmückung des Ausstellungsplatzes wird stattgegeben, dagegen betreffs des Gesuches um Errichtung einer Halle für in der Obstwirth- schaft im Gebrauche befindliche Maschinen und Geräthe beschlossen, 100 Mk. zur Errichtung der Halle beizutragen, "sofern die Kosten nicht ganz oder theilweise durch die Ein- mahmen gedeckt werden. — Maturitätsprüfungen. Bei der Maturitätsprüfung für Externe, die vom 28.—30. d. M. am hiesigen Gymnasium unter dem Vorsitz des Herrn Geheimraths Prof. Dr. Schiller abgehalten wurde, bestanden von fünf jungen Leuten drei. — Mufik-Jnspection. Gestern Morgen erfolgte die Jn- spection der Regimentsmusik und Spielleute des hiesigen Regiments durch den Königl. Preuß. Armee-Musik-Jnspicienten und Lehrer an der Hochschule für Musik, Herrn Roßberg aus Berlin. — Die Aufstellung, wie selbige zum großen Zapfenstreich beim Kaisermanöver stattfindet, wurde eingehend erläutert und markirend ausgesührt. Der Armee-Musik-Jn- spicient Roßberg sprach sich speciell lobend über die vorzügliche Verfassung unserer Regimentsmusik aus. — Besuch des akademischen Forstinstituts. Das hiesige akademische Forstinstitut hat vorgestern —und zwar bereits zum dritten Male — den Besuch der jungen englischen Forstleute empfangen, welche sich zum Staatsdienst in Britisch-Ostindien vorbereiten. Dieselben machen seit einigen Jahren ihre Studien an der technischen Hochschule zu Coopers Hill bei London, wo Professor Schlich, ein geborener Hesse und Schüler der hiesigen Universität, das Forstfach vertritt, nachdem er viele Jahre hindurch als Forstbeamter, zuletzt als Chef der staatlichen Forstverwaltung in Ostindien, gestanden. Zu ihrer practischen Ausbildung pflegen die Zöglinge der englischen Forstlehranstall nach bestandenem Examen einige Monate lang die größeren Waldgebiete Deutschlands, Frankreichs und der Schweiz zu bereisen- und zwar unter der Führung des Herrn Dr. Brandts zu Bonn, früheren General-Forstinspectors von Britisch-Jndien. Dieser Herr kam vorgestern in Begleitung von neun jungen Engländern hier an und besichtigte mit denselben zunächst die Sammlungen des Forstinstituts im Universitätsgebäude, dann den akademischen Forstgarten und verschiedene Versuchsstationen im Schiffenberger Walde. Beide hiesigen Professoren der Forstwissenschaft, sowie mehrere Studirende dieses Faches gaben den Fremden dabei das Geleite. Ein gemeinschaftliches Mahl im Forstgarten und die obligaten Toaste, theils in englischer, theils deutscher Sprache ausgebracht, trugen das ihrige dazu bei, die schon seit Jahren bestehenden freundschaftlichen Beziehungen zwischen der englischen Forstschule und dem ältesten Universitäts-Forstinstitute Deutschlands zu erneuern und zu bekräftigen. Dem letzteren können die wiederholten Besuche der englischen Fachgenossen nur zur Ehre gereichen. — Oberhessischer Obftbauverein. Am Mittwoch tagten Hierselbst im Hotel Kühne eine Anzahl Herren aus der ganzen Provinz unter Anwesenheit des Herrn Landes - Oeconomie- Raths Müller aus Darmstadt als Vertreter der Regierung, fowie des Herrn Grafen zu Laubach (Erlaucht) als Präsident des landwirthschastlichen Vereins der Provinz Oberhessen, behufs Gründung bezw. Umwandlung des Wetterauer Obstbauvereins in einen „Oberhessischen Obstbauverein", welcher alle Kreise der Provinz Oberhessen umfassen soll. Ein diesbezüglicher Antrag des seitherigen Vorstandes des „Wetterauer Obstbauvereins", welcher sein gesammtes Vermögen dem neuen Verein zur Verfügung gestellt hat, wurde zum Beschluß erhoben, so daß der neue Verein nun tatsächlich existirt. Die Statuten desselben waren entworfen und wurden einer gründlichen Berathnng unterzogen. Dieselben sollen einer demnächst einzuberufenden Generalversammlung zur Genehmigung unterbreitet werden und wird in dieser Versammlung auch der Vorstand des Vereins erwählt werden. Es wurde ferner beschlossen, in diesem Herbste (Mitte October) eine Obstausstellung in Gießen abzuhalten. Als Ausstellungslocal wurde Steins Garten bestimmt. In dankenswerther Weise hat der hiesige Stadtvorstand in seiner gestrigen Sitzung beschlossen, die Summe von 150 Mk. zu Prämien zu bewilligen, sowie die nöthigen Fichtenbäume zur Ausschmückung der Ausstellungsräume aus dem Stadtwalde abzugeben, wie auch einen Beitrag von 100 Mk. zur Erbauung einer Halle zur Verfügung zu stellen, falls die Kosten der Ausstellung durch die erzielten Einnahmen nicht gedeckt werden. Hoffentlich wird die Ausstellung recht zahlreich beschickt werden und machen wir Obstzüchter auf die namhaften Preise, welche dem Verein bis jetzt zur Verfügung stehen, aufmerksam. Wir werden demnächst eingehender auf die Angelegenheit zurückkommen. — Der Vorstand der land- und forstwirthschastlichen Berufsgenosienschaft für das Großherzogthum Hessen besteht aus folgenden Herren: 1) Großh. Regierungsrath Nover in Darmstadt, Vorsitzender- 2) Großh. Geheimer Oberforstrath Milbrand in Darmstadt, Stellvertreter des Vorsitzenden und Vorstandsmitglied - 3) Gutsbesitzer Johannes Lutz V. von Lengfeld - 4) Gutsbesitzer Sch lenke vom Hardthof bei Gießen- 5). Gutsbesitzer Anton Schmitt II. von Bretzenheim - 6) Großh. Bürgermeister Wo lz von Seligenstadt. — Stellvertreter des Vorstandes sind: 1) Gutsbesitzer Johannes Strohm in Offstein- 2) Großh. Oberförster Kraus in Ober-Ramstadt. — Pfungstädter Bier in London. Die Bierbrauerei Jul. Hildebrandt in Pfungstadt ist, nachdem sie fast in allen größeren Städten Deutschlands Filialen errichtet hat, mit ihrem weithin bekannten gute Getränke nun auch bis nach England vorgedrungen. Die genannte Brauerei hat in der zur Zeit in London stattfindenden deutschen Ausstellung ebenfalls einen Bierausschank eröffnet, dem von Seiten unserer Landsleute in der britischen Hauptstadt recht wacker zugesprochen wird. f Lich, 30. Juli. Dem hiesigen zweiten Stistsgeistlichen, Herrn Pfarrer Klingelhöffer, ist die erledigte erste Stiftsstelle mit dem Amtstitel „Stiftsdechant" durch Allerhöchstes Decret übertragen worden. t Lich, 30. Juli. Die hiesige Stadt hat durch eine Commission auf dem Biebesheimer Bullenmarkt zwei Zucht- thiere reiner Simmenthaler Rasse ankausen lassen. Ebenso werden durch Vermittelung des landwirthschastlichen Bezirksvereins Gießen zwei Ziegenböcke aus Appenzell zum betreffenden Dienst für die hiesige Gemeinde bezogen. t Arnsburg, 30. Juli. Ungeachtet des diesjährigen ungünstigen Wetters wird die hiesige altehrwürdige Klosterabtei, ausgestattet mit den herrlichsten Naturreizen, fortwährend von einer großen Anzahl Touristen besucht. Namentlich ist dieselbe für das Gießener Publikum ein beliebter Ausflugsort geworden. K. Stockheim, 28. Juli. Auf der heute hier stattgefundenen Generalversammlung der Actien-Zuckerfabrik Stockheim wurde die den Actionären zu bewilligende Dividende auf 7% festgesetzt. An die Stelle des verstorbenen Aufsichtsrathsmitglieds, Herrn Bürgermeister May von Stockheim, ist Herr Pachter Güngerich von Hof Engelthal erwählt worden. -r. Büdingen, 31. Juli. Von morgen ab wird der Amtstag bei dem hiesigen Amtsgerichte Donnerstags abgehalten (seither Freitags). Diese Einrichtung ist getroffen worden zur Bequemlichkeit des Publikums, indem als Amts- bezw. Kassentag bei dem Kreisamte und der Sparkasse dahier i ebenfalls der Donnerstag bestimmt ist. Vilbel, 29. Juli. Heute wurde das neu erbaute Mathilden st istsgebäude dahier seitens der Bau-Com- mission an den Verwaltungsrath feierlich übergeben. Das Gebäude, welches einen in jeder Beziehung gut gewählten Standpunkt hat, ist eine Zierde unserer Stadt und in allen Theilen musterhaft ausgefallen. Darmstadt, 30. Juli. In der Hermannstraße kommt ein neues Dienstgebäude für die Landesversicherungs-Anstalt der Jnvaliditäts- und Altersversicherung, deren Geschäfte letzthin einen wesentlich erweiterten Umfang angenommen haben, zur Errichtung. Der Bau ist laut ,,D. Ztg." von Herrn Architect Döring entworfen, der auch die Ausführung leitet. A Mainz, 30. Juli. Der A e l t e st e n r a t h der hiesigen deutsch-katholischen Gemeinde hat beschlossen, anläßlich der Ausstellung des Trierer h. Rocks den bekannten Brief, welchen der zum Deutschkatholicismus übergetretene Pfarrer Ronge im Jahre 1844 an den Bischof Arnoldi von Trier gerichtet hat, mit einem beleuchtenden Anhang als Flugblatt massenweise verbreiten zu lassen. Zu diesem Behufe hat sich der Aeltestenrath an die freireligiösen Gemeinden des südwestdeutschen Verbandes gewandt und um Sammlung möglichst großer Beträge zur Deckung der Kosten für das gratis zu vertheilende Flugblatt gebeten. — Die „Heilsarmee" sucht gegenwärtig in unserer Stadt für ihre Idee Propaganda zu machen. In den Wirthshäusern und Cafes läßt sie durch Werber und Werberinnen einen „Kriegsrus" massenhaft verbreiten, in welchem zum Beitritt aufgefordert wird. Meistens ernten die mit theatralischem Pomp austretenden Werber indeß nur Spott, denn dem Mainzer Volkscharakter widerspricht zu sehr eine derartige Propaganda. pypaMaw—i I w uw II i gaww»—-vwrAriww » Verkehr, Land« rind Volkswirthschaft. Frankfurt, 30. Juli. Der gestrige Markt im städtischen Viehhof war befahren mit 280 Kälbern und 226 Schweinen. Die Umsatzpreise waren bei Kälbern erster Sorte 70 bis 73 Pfg., zweiter Sorte 60 bis 63 Pfg., bei Schweinen erster Sorte 58 bis 60 Pfg., zweiter Sorte 55 bis 57 Pfg. per Pfund. — Am Dienstag waren 90 Schweine auf dem Markt gestanden. Von Hornvieh waren am verflossenen Montag nahe an 100 Stück unverkauft geblieben. rtirchliche Anzeigen -er Stadt Giefzen. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. 10. Sonntag nach Trinitatis, 2. August: Vormittags 73/4 Uhr: Pfarrer Schlosser. Vormittags 9Va Uhr: Pfarrer Dingeldey. Kinderkirche Vormittags 11 Uhr: Pfarrer Schlosser. Christenlehre für die confirmirten Mädchen Nachmittags 3 Uhr in der Stadtktrche. Pfarrer Schlosser. Die Pfarrgefchäfte in der Woche vom 2. bis 8. August besorgt Pfarrer Dingeldey. Katholische Gemeinde. 12. Sonntag nach Pfingsten, 2. August: Samstag: Nachmittags um 4 Uhr und Abends um V28U$r Gelegenheit zur hl. Beichte. Sonntag: Morgens von 3/46 Ubr an Gelegenheit zur hl. Beichte p um 6 Uhr erste hl. Messe; um 7,8 Uhr Militärgottesdienst mit Predigt; um 3/410 Uhr Hochamt mit Predigt. Nachmittags um Vr3 Uhr Andacht. Gottesdienst in der Synagoge. Samstag den 1. August: Vorabend 7™ Uhr, Morgens 8o° Uhr, Nachmittags 400 Uhr, Sabbathausgang 830 Uhr. Eingesandt. Gietzeir, 31. Juli. Aus einer in Nr. 173 Ihres geschätzten Blattes erschienenen Annonce der Großh. Handelskammer ist zu entnehmen, daß an Sonn- und Festtagen Gehilfen rc. für die Folge nicht länger als 5 Stunden beschäftigt werden dürfen. — Wir glauben jedoch, daß das Gesagte nicht genügt, die Handels- und Gewerbetreibenden über die Bestimmungen des demnächst in Kraft tretenden Gesetzes genügend aufzuklären und gestatten uns, hierüber noch Einiges zu bemerken. Der von Großh. Handelskammer erwähnte § 105b des Arbeiterschutzgesetzes vom 1. Juni a. c. lautet, soweit derselbe hier in Betracht kommt: „Im Handelsgewerbe dürfen Gehilfen, Lehrlinge und Arbeiter am ersten Weihnachts-, Oster- und Pfingsttage überhaupt nicht, im Uebrigen an Sonn- und Festtagen nicht länger als 5 Stunden beschäftigt werden. Durch statutarische Bestimmung einer Gemeinde oder eines weiteren Communalverbandes ($ 142) kann diese Beschäftigung für alle oder einzelne Zweige des Handelsgewerbes auf kürzere Zeit eingeschränkt oder ganz untersagt werden. Für die letzten vier Wochen vor Weihnachten, sowie für einzelne Sonn- und Festtage, an welchen örtliche Verhältnisse einen erweiterten Geschäftsverkehr erforderlich machen, kann die Polizeibehörde eine Vermehrung der Stunden, während welcher die Beschäftigung stattfinden darf, bis auf 10 Stunden zulassen. Die Stunden, während welcher die Beschäftigung stattfinden darf, werden unter Berücksichtigung der für den öffentlichen Gottesdienst bestimmten Zeit, sofern die Beschäftigungszeit durch statutarische Bestimmungen eingeschränkt worden ist, durch letztere, im Uebrigen von der Polizeibehörde festgestellt. Die Feststellung kann für verschiedene Zweige des Handelsgewerbes verschieden erfolgen." Dieser Paragraph bezieht sich lediglich, wie wir sehen, auf die Gehülfen u. s. w., im Eingang oben erwähnten Gesetzes heißt es jedoch: Art. 1. Hinter § 41 der Gewerbeordnung wird eingeschaltet: 8 41a. „Soweit nach den Befttmmungen dcr §§ 105b bis 105h Gehilfen, Lehrlinge und Arbeiter im Handels werbe an Sonn- und Festtagen nicht beschäftigt werden dürfen, darf in offenen Verkaufsstellen ein Gewerbebetrieb an diesen Tagen nicht stattfinden," d. h. also, daß die Inhaber von Verkaufsgeschäften ebenfalls gesetzlich angehalten sind, dre vorgeschrtebene Stundenzahl einzuhalten, mit anderen Worten: das Geschäft nach Ablauf ersterer zu schließen. Nun werden wir zu der Frage Stellung nehmen müssen: „Welche Zeit eignet sich am vortheilhaftesten dazu, die Läden offen zu halten?" Man wird nicht fehl gehen, wenn man die Vormittagsstunden hierzu bestimmt (und zwar etwa von 9 Uhr Vormittags bis 2 Uhr Nachmittags), denn sämmtltche Bedürfnisse in Bezug auf Victualien muß jede Hausfrau wohl oder übel vor Tisch sich besorgen. Die Luxusartikel werden doch fast ausnahmslos an Wochentagen beschafft, wovon die gähnende Leere dieser Verkaufsräume des Sonntags beredtes Zeugniß gibt. Auch der Landbewohner, der in den meisten Fällen schon morgens in der Stadt eintrifft, wird seine Geschäfte in diesen Stunden abwickeln. Wenn nun über diesen Punkt Meinungsverschiedenheiten entstehen könnten, so weisen wir darauf hin, daß uns die Inhaber der Eisenwaarengeschäfte hierin bahnbrechend vorangingen. (Colonial- waaren rc. kommen durch Errichtung der vielen Eonsumvereine, beinahe nicht mehr in Betracht). Außerdem wird Jeder wissen: die Arbeitslust in den Frühftunden ist reger als in denjenigen des Nachmittags und dann will der Geschäftsinhaber doch wohl seiner Familie richtiger den Nachmittag ungestört widmen, da die häuslichen Arbeiten am Vormittag der Hausfrau doch keine sonntägliche Ruhe zukommen lassen. Noch könnte ein Einwurf gemacht werden und zwar in Bezug auf die kirchliche Sonntagsfeier. Doch auch dafür hat das Gesetz im 8 105c gesorgt und den Gewerbetreibenden vorgeschrieben: „Arbeitern, welche unumgängliche (in Abs. 3 und 4 näher bezeichnete) Leistungen des Sonntags oorzunehmen haben, sofern diese länger als 3 Stunden dauern oder die Arbeiter am Besuche des Gottesdienstes hindern, entweder an jedem dritten Sonntag volle 36 Stunden oder an jedem zweiten Sonntag mindestens in der Zeit von 6 Uhr Morgens bis 6 Uhr Abends von der Arbeit frei zu lassen." Dies wäre auch auf den kaufmännischen Betrieb zu übertragen; außerdem ist uns an hiesigem Platze die Gelegenheit geboten, bis 9 Uhr Vormittags den Gottesdienst besucht haben zu können. Wir glauben im Sinne Aller zu handeln, wenn wir behufs Eingabe an die Großh. Handelskammer, sowie Großh. Polizeiamt, in den nächsten Tagen Listen circullren lassen, worin wir für die Sonntagsruhe in den Nachmittagsstunden petitioniren und bitten heute schon jeden Handels- und Gewerbetreibenden, unsere Sache durch Unterschrift zu fördern. Für Naturfreunde sei auf einen herrlichen Spaziergang aufmerksam gemacht, welcher von Gießen aus nach der Haltestelle Großen- Linden durch den Wald führt. Man verläßt die Frankfurter Straße zwischen Gießen und Klein-Linden vor dem Viaduct, hält sich stets links an der Bahn und gelangt auf hübschem Pfad durch Wald und Wiesen zur Haltestelle. Bei derselben winkt uns ein freundliches Wirthshaus „zur Linde", dessen Besitzer es sich hat angelegen sein lassen, durch Neu-Anlagen rc. den müden Wanderer nach jeder Hinsicht hin zufrieden zu stellen. Durch seine einsame und zugleich anmuthige Lage mit schöner Aussicht bietet es Gelegenheit, auch Gesellschaften ungestört einen vergnügten Nachmittag und durch Anhalten von drei Abendzügen nebenan eine bequeme Rückfahrt zu schaffen. -s. Amtliche Prüfung der Lichtstärke des Leuchtgases. Vorschriftsmäßige Lichtstärke bei 150 Liter stündlichem Gasverbrauch 13 bis 15 deutsche Vereins-Paraffinkerzen. Monat Juli 1891: 1372 Kerzen. Buchner. Temperatur der Lahn und Lust gemessen am 31. Juli, Vormittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 13V2, Luft 13V2 Grad Reaumur. L. Chr. Rübsamen Wwe. alten Rathhaus versteigert werden: veranschlagt zu Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 6929 wirb rinzeMtet: 6636 gegeben. to 6087 Weiße Kernseife Neue Grünkcrn beste Qualität eingetroffen bei [6862 rr empfiehlt Fr. Seibel Fr. Seibel 6087 rüsthölzer re. 6930 zu haben bei 6677 ins Haus [6316 Telephon 105. [6926 falls großes Lager. Bilderns sehe Eisenwerke Andreas Euler, 6487 •8] oi 05 577,01 146,63 160,88 200,90 55,20 489,63 70,20 148,20 Maurerarbeit Zimmerarbeit Dachdeckerarbeit Schreinerarbeit Schlosserarbeit Weißbinderarbeit Spenglerarbeit per 10 25 Eiserne Bettstelle mit Spiral- Matratze ..... Seegrasmatratze . . . Deckbett mit 6 Psd. Federn 1 Kissen mit 2 Psd. Federn // // // // // H // 27 Pfg. Mk. 2.65 „ 6.50 [6088 .... 11 Pfg. .... 5,00 Mk. Heinrich Arnold II., Schloßgasse 5. rohe Kaffees, per Pfd. von Mk. 1.20 an, gebrannte Kaffees per Pfd. von Mk. 1.50 an. WermieHullgex 6935] Der mittlere Stock meines Hauses, Löberstraße 21, Ecke der Bleichstraße, in gesunder freier Lage, bestehend ans sechs theilweise großen Zimmern, zwei Mansarden, Speisekammer, Küche mit Wasserleitung, Wassercloset, sowie Benutzung des Gartens ist vom 15. Sept, ab zu vermiethen. A. Siegel. la. deutsches KchMimMich, Feinste Margarine, Thees (in Originalpäckchen) am dor- G Öligen Platze an eine solide FirmaQ gegen hohe Provision in Commission «r Ö zu geben. [6924 O Neue Dollhäringe, Neues Grünkom, ' 6877] Freundliches Logis zu vermiethen. Dammsiraße 8. Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. in erlesenen feinsten und feinen Qualitäten, roh und gebrannt, empfiehlt [1320 Emil Fischbach. Zucker in allen Sorten empfiehlt billigst H. F. Nassauer, Neuenweg 15. Saftpresse wird leihweise ab- cX 42.— Einzelne Bettstücke zu gleichen Preisen. — In besseren Betten eben- r o h gebrannt von Mk. 1.20 an von Mk. 1.60 an und höher, garantirt reinschmeckend, bei 6509 Robert Stuhl. ReiiMlleue Kleiderstoffe einfarbig und earrirt bedeutend unter Preis bei [6846 Fritz Nowack, Seltrrsweg. ne zu verkaufen. [6906] Neuenweg 33. «I >’j - z »l * zu ermäßigten Preisen aus. Fr. Seibel Donnerstag den 6. August 1891: Zucht- u. Fettvieh-Mmkt 6921 in Hanau. Victoria, Enreka und Excelsior "Rinvnloitf oc ohne und mit Cushion und UlCyCieilLls, Pneumatic-Reifen, von Frankenburger & Ottenstein in Nürnberg, sowie von Bay 1 iss, Thomas & Co. Coventry, die anerkannt besten Fabrikate, empfiehlt zu billigen Preisen. Wilh. JRivoir, Offenbach a. M. Catalog aut* Verlangen.____________ 13.50 „ 9.50 z, 14.50 4.50 Fuhr- und Planirarbeit Gießen, den 31. Juli 1891. Gr. Neidlinger Hoflieferant Ihrer König!. Hoheiten der Frau Prinzessin Friedrich Carl von Preußen, und der Frau Großherzogin Augusta von Mecklenburg-Strelitz, Ihrer Hoheiten des Herzogs Ernst von Sachsen-Coburg und des Herzogs Friedrich von Anhalt, Ihrer Kaiser!. Hoheiten der Großfürstinnen Alexandra Jesefowna und Maria Pawlowna von Rußland. Original Singer Nähmaschinen Anerkannt vorzüglichste Maschine für den Hausgebrauch. Special-Nähmaschinen zum Dampf- n. Fußbetrieb für jeden Fabrikationszweig, in welchem Nähmaschinen zur Anwendung kommen. 6 Asterweg 6. 3^ Die Besucher der Elektrotechnischen Ausstellung in Frankfurt cu M. erlaube ich mir auf die dortselbst von mir ausgestellten Maschinen aufmerksam zu machen. [6350 31. M t Folge DaB an M ,7^ langer als ib daff rSLLLx SWBRt -oesttmmimg einer Ge- laloerbanbeS ($142) fflrai Ar Zache deS Handel ankt odn ganz untersagt n vor Weihnachten, sowie -eichen örtliche Verhältnisse orderlich machm, kann die ötunben, während welcher ' auf 10 Stunden zulassen, i Beschäsligung ftattfindev ber für ben öffentlichen lie Beschästigungszeit durch ränft worden ist, durch zeibehörde feslgestelli. Die neige des HandelSgewndes ich, wie wir sehen, auf die erwähnten Gesetzes heißt Türk. Zwetschen und Apfelspalten empfiehlt [6508] Robert Stuhl. 2 Stück . 100 „ . bei 5807 Frische Eier, schwere Waare, ZeikfieSolenes. Ansstattungs- Geschäft C. Röhr & Co. Bahnhofstraße 54. Vollständige Betten von Mk. 42 an. 6127) Zu vermiethen auf Anfang Oc- tober eine Wobnung, vier Zimmer mit Zubehör, auch Wasserleitung und Bleichplatz. Löberstraße 7. Karl Möser, Alicestraße, I. G. Lenz, Ludwigstraße, H. Hansel, Bleichstraße, Ph. Weller, Wolkengasie 24. Die ächten Prof. Dr. Jäger'schen Rormal-Woll- u. die ächten Dr. Lah- m «nnffchen Reform-Baumwoll-Unterkleider, Radfahr- und Touristen-Hem- den, alle sonstigen Unterkleider in Seide, Wolle, Baumwolle rc. empfiehlt zu billigen Preisen 2673 H. Rübsamen. August: ^nagooe. Neue Kartoffeln | verkauft cheinr. Leib, Pbilosophenwald. 6887j Ein großes englisches Bett mit Feder- nnd Roßhaarmatratze- sowie zwei große Sophas wegen Mangel an Raum zu verkaufen. Südanlaae 15, eine Treppe. gen her $ 105b big 105h m Handels werde an Sonnt eben bürfen, ders in offenen b an diesen Tagen Nicht M®«eW undenzahl einzuhal/en, mit uif tdertr zu schließen. Stellung nehmen mW: stm dazu, die Laben oM Mr tn SW Ml Dlctmwi ,M M B Di sÄise «ä3'KS>‘ sÄ® ssS»* tUunHKeeltod« i d-s ®ot2 U ft* i 5Ä«"* <$?** „ AfA» Simbeer- \ a Erdbeer- KAft. JohauniSbeer- s " Eitronen, Brauselimonade u.s.w. empfiehlt [63411 Emil Orbig. Wegen Geschäfts Verlegung in meinen demnächsiigen lltubau ) „Mäusburg L" ♦ wird mein großes Waarevlagsr T t gänzlich ausverkauft, t | Hermann Katz ♦ ch. Seltersweg 20 4 * Manusactur-, JTloöemaaren * r unö Dammamffdton. t T 115 We§t»Achil!ik».Dktt!!zkschilftkS Verkaufe ich von heute ab sämmtliche Colonial- und Material-Waaren Strohhüte für Herren und Knaben, Sonnensihirme für Damen und Herren in neneften AayonS zu bill. Preisen bei Heinrich Repp, 5829 Lindenplatz 5. Neue Essiggurken empfiehlt billigst_______C. Roth. Eisschrank, werth zu verkaufen Asterweg 3. [6783 Reparaturen ß an Nähmaschinen in eigener Werkstätte und unter Garantie Th. Haubach, Nähmaschinengeschäst, Bahnhofstraße 40, 1 Treppe. Schlackensteine, anerkannt vorzüglich für alle Hochbauten, insbesondere auch zur Pflasterung von Ställen, wegen Feuerbeständigkeit laut Verfügung Großherzoglichen Kreisamts Gießen vom 9. Septbr. 1S90 zu Brandmauern und Kaminbauten für zulässig erklärt, sind in zwei Größen, Normalprofil 25V x 120 x 65 mm, sowie 250 x 120 x 1OO mm, auch in größeren Quantitäten bei uns zu haben. Main-Weser-Hütte (Station Lollar), im Juli 1891. Eine kleine Obstpresse leihweise abzugeben bei 6911 C. Roth, Wallthorftraße 5. Gefror&aa^s anerkannt vorzüglicher Qualität, in mehreren Sorten stets vorräthig, empfiehlt 4050] Eouditorei Hetttrr, Südanlage, > ^ernsprechausÄluß 71. 6868] Gebrauchter, großer, feuerfester Cassaschrank zu verkaufen. Sonnenstraße 31. 6872] Ein Schreibpult mit drei Klappen und zwei Schränke, 2,33 Mir. lang und 65 Ctm. breit, sowie ein Einspänner-Wagen, für Colonial- waaren- und Branntweinhändler geeignet, billigst zu verkaufen. Wo? sagt die Exped d. Bl. Bekanntmachung. Die am 30. Juli d. I. abgehaltene Versteigerung der Ernte von den zur Mittel st müh le gehörigen Grundstücken wird nur hinsichtlich des Klees genehmigt. Die Kornernte wird nicht genehmigt und kommt nochmals Dienstag den 4. August zur Versteigerung und zwar Vormittags 10 Uhr bei der Mittelstmühle und Nachmittags 1 Uhr aus der Hard bei der Gansenburg. Altenbuseck, 31. Juli 1891. 6928] Krämer, Bürgermeister. Samstag den 12. September, Vormittags 10 Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die den Otto Schaum, Wilhelm Schaum in Hamburg, und Marie Mette, geb. Schaum, tn Gießen gehörigen Immobilien: Flur 17 Nr. 1493/1O — 132 Meter Grabgarten in der Scheppecken, Flur 17 Nr. 149a7io — 463 Meter Hof- raithe daselbst, Flur 17 Nr. 149a9'10 — e/io Meter Hofraum daselbst, Flur 17 Nr. H98/10 — 28 Meter Grabgarten daselbst, Flur 17 Nr. 1507/io — 709 Meter Grabgarten daselbst öffentlich meistbietend versteigert werden- Gießen, 31. Juli 1891. Großh. Ortsgericht Gießen. __I. A-: Vogt.________6927 Montag 3. August: Fortsetzung der Versteigerung Maigasse 12 Nachmittags 2 Uhr beginnend. Unter Anderem: eine Partie Ge- 1 W01' 13/1 < Lilienmilch-Seife von Breitling & Stroehmer, Magdeburg, ist die beste zum Toilettengebrauch; dieselbe macht die Haut geschmeidig und zart. Zu haben h Stück 50 H bei Gustav Gerhardt und C. A. Conrad.5877 Brennholz. Buche»- und Tauueuhotz, tn guter trockener Waare, per Meter «nd per Eentner, billigst bei J. M. Schulhof. 6856] Rene Kartoffeln verkauft _________K. Räuber, Löwengasse 2. 6864] Eine Partie Treppentritte, Kensterdeckbretter «nd Schwellenbretter verschiedener Maße von Eichen- Holz verkauft billigst die Holzhondlung von Joh. Lenz. Bauplätze! Der Vrandversicherungs - Agent H. Leinhaus in Schlitz hat mehrere Bauplätze in Gießen und Umgegend zu vergeben. Nähere Auskunft ertheilt [6879 Wilhelm Lang, Tiefenweg 8. Pfd. . „ für stets frisch, bei [6678 Robert Stuhl, Neustadt 23. In den nächsten Tagen erscheint: General-Feldmarschall von Moltke, Geschichte des deutsch-franzöfischen Krieges 1870/71. Preis geheftet 7 Mark, gebunden 8 Mark 60 Pfg. Bestellungen nimmt entgegen die Buchhandlung von E. Trenckmann in Gießen (Sonnenstraße 5, am Kanzlei- berg).______________________________6819 Strohliicke, Ztrohsacklenlen. Maltersäcke u. Scheutttücher Robert Stuhl, Neustadt 23. Frankfurter Salon - Bier (hell nnd dunkel) aus der Oberläuders Bier- brauerei-Aetiengesellschaft empfehlen per Flasche 20 frei Bekanntmachung. LU... ...... " . j .< Wegen Räumung des Stadtbaches wird dessen Wasserzufluß von! M M ■ I w ■■ w ■■ gWT "D Äz I **srÄ,'.s“*** vivuijtv junimuiimii .--=——allen Preislagen sind in enormer Auswahl eingetroffen. i.•».*». 8:”” o. lueimersgeim Jiocylolaer. ? «’S?098 9 Qtl' sollen rm^Mnscht den Alleinverkauf ihrer --—------------------------------L------- J Innab®16 filgtnöcn lag Vf eitl tr, i'CS> Gesu 1 Mck Tl Keichpmstl, Ichuh, 1 » 1 Wagenkc Mer, 1 $ Gieß Die bot Sommer-Woii den letzten Tc tagsersatzr die Vorgänge wir bereits i' Bekanntlich Wahlkreise [ getreten wm ftott des Co/ tanofraten in der letztere, i liberalen Cand Stimmen abo ^ieberung' einfacher, als weniger als f vier den Wa' m gegenüber. (S ®tr . fiofltaa«. Socialdemokr Stimmen erzi msoweit bcrft ^000 Stimme ft tf?* kte iit L ,ä St 0t ?klcher er von lein Gegner. *!« «M N= Partei Stz ^Nächtlicher e gewählt. <. Die Gzkz £ »wA . ™ -Seiten i *wnifft. 5'° Steffe in j." «in fron, JSö Gern Nt hnt ' L8tc6ection: «. Scheyb«.— Druck unb »erleg der Brühl'schm Druckerei (Fr. Shr. Pietsch) in Gießen. S A X tiHRKH AA Z Sonntag den 2 Anfang 5 Uhr, unter Mitwirkung der ganzen Regimentscapelle Von 8 Uhr: Bengalische Beleuchtung, Feuerwerk, Tanz Kirchweihfest zu Heuchelheim. ftJ| Marktbrett a. M. Die Absolutorial-Zeugnisse berechtigen zum einjährig-freiwilligen Dienste. gga* M mMVVfillF Gediegener Unterricht, gute Verpflegung und strenge UeberwachunK gMg Ml ■ &■ in den durch einen neuen Schulhausbau erweiterten, gesunden und schön bei Wilh. Steinmüller 6834 S. Elsoffer, Giessen, L. 1614 Agent Der Vorstand 6938 geführt. Hochachtungsvoll 6590 der v4L Passiva. der 2. 401012,21 'tue* 12917,10 JL 486654,72 599,25 8550,— Während 1890 gingen zu 112 60 6821] Junger tüchtiger Kaufmann Tendenz: matt. Reichsbank-DiScont 4 pEt. — Frankfurter Bank-DtScont 4 pCt. 4% Mainzer St.-Anl. Gelsen!. Bergw.-Act. 9010 90 20 79 60 39.20 Vorlagen . Ausstände . 13093,01 50483,15 20805,11 4429,03 171.50 132.40 136 30 110.20 94 00 24625 243.75 98.50 407 00 185 50 132.00 128 20 111 80 61 50 Westindien Mexico Havana 1. (Kapitaleinlagen 2. Stammantheile Mitglieder. . 3. Reservefond . 450016,43 Der Director: Kloos. Post-Dampfschiffen Hamburg nach 4. Rücklage zur Deckung etwaiger uneinbringlicher Ausstände 2C. . 5. Reingewinn . . . Wirthschaft feinstes Bier aus Actienbrauerei Gießen: Canada Ost- Afrika Der Rechner: Rein. NKhere Auskunft erthellt: 3. Ausgeliehene Kapitalien ..... 4. Ausstehende Güterkaufgelder .... 5. Werth der Mobilien nach Abschreibung von 5 pCt.....; 6. Werth der Immobilien nachdem Ankaufspreise Hauptprobe: Samstag, 1. August Abends 7 von Baltimore Brasilien La Plata 4755,— 6649,15 Durch Tod gingen ab....... Daher Mitgliederstand Ende 1890 ...... Allendorf a. d. Lumda, am 30. Juli 1891. 6554] Wohnung zum Alleinbewohnen, 5 bis 6 Zimmer nebst Zubehör u. Wasser- leitung, per 1. October zu vermieden. Simo« ReiS, Kanzleiberg 9. DiSconto-Command^AnH. Darmstadter Bank-Act. Dresdener Bank-Aet. Nordd. Lloyd-Act. Wiener Bankver.-Act Oest. Credit-Act. Oest. Staatsb.-Act. gelegenen Räumlichkeiten. Nähere Auskunft ertheilt 5713 Der Rektor: J* Damm 98.45 i 5% Jtal. Rente 84 65141/s?)/o Oest. Silber-Rente 98.4513% Portugies. Anl. Stellung. Gefl. Offerten sub 8. 1 an die Exped. d- Bl. Concordia. Abfahrt nach Frankfurt a.M. in die Ausstellung Sonntag den 2. August, Morgens 6 Uhr 23 Min., mit Fahrpreisermäßigung. Die Theilnehmer haben sich eine halbe Stunde vor Abgang des Zuges an der Bahn einzufinden. Samstag, L August: Restauration Herbert (Mäusburg). 6919 Zur gefälligen Beachtung! Bringe mein Lager in Uhren, Geld- und Silberwaaren in empfehlende Erinnerung und mache zugleich auf eine Auswahl schöner Pendules aufmerksam, welche zum Selbstkostenpreis abgegeben werden. Reparaturen werden schnellstens und billig unter Garantie aus- Gorrr-verrcht von E. Wasserschieben, Bankgeschäft val-Stellen-Anzeiger, Berlin 1L. [6499] Frau M. Vogt Wwe Wallthorstrahe 8. 101.801 Ver. Königs-Laurah^Act. 154.801 Restauration „Kronprinz“, Wolfstraste 21. Verkaufe von heute ab in meiner August in Steins Gartens GOEWERT Waldbaum in Wohnbach, Jos. Gottlieb in Nidda, Jobs. Walther in Stockheim, Ueopold Stern U. in Schotten, Theod. Andreas in Bad-Nauheim, Bonis Gnifkowsky in Homberg a <>. Rach Amerika mit den vorzüglichen Schnelldampfern des Norddeuislheu Floyd in Bremen befördert Passagiere der concesstonirte Activa. 1. Kassenvorrath incl. Lomb. E.-B.eAct» Buschtherader E.-B.-Act. Elbthal-Bahn-Act. Gotthard-Bahn-Act. Schweizer Nordost-B.-Act. Mainzer E.-B.-Act. Marienburger E.-B.-Act. Ferwischte An-eigen. 69071 Ein braver junger Mann findet dauernde und gute Stelle als Hausbursche Näheres in der Exped- d- Bl- Bilanz des Spar- und MrslhuWemns Mendorf n. d. Lumda eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht pro 1890. 6920] Ein älterer Herr findet voll- (?.?” 2___7___.... ständige Pension und aufmerksame sucht per 1. August, eo. später, günstige Bedienung in besserer Familie. Näheres tn der Exped. d- Bl- 6810] Möblirtes Zimmer zu ver« miethen. Kanzleiberg 7, 11. 6855] Einfach möblirtes Zimmer zu vermiethen.____Bahnhofstraße 26. 6867] 'Zwei möblirte Zimmer zu ver- miethen-__Neuen Bäue 16. 6802] Parterre zwei schön möblirte Zimmer Anfangs August zu oermiethen. Näheres Ederstraße 2 und Ecke der Nordanlage._____ Ein einfach möblirtes, freundl. Zimmer zu vermiethen. (6000 o Marktstratze 16, II. ”5010] Ein gutgehendes Dpecereige, schäft ist mit Wohnung und Inventar zu vermiethen- Offerten unter B. 2 an die Exped- d- 23L [6937 Der Controleur: Wagner. 3% Reichsanlethe 3Vg % do. 3% Preuß. Consols 3Vi°/6 do. Frankfurter Börse vom 31. Juli 1891. Schlußesurk« 1 Uhr 15 Min. 84.6514% Ung. Gold-Rente 159 186 2 184 • Die Kreisfeuerlöschordnung $ j für den Kreis Gießen $ M ist zum Preise von 20 Pfg. vorräthig in der G g Expedition des „Gießener Anzeiger". • zu vermiethen. ________Louis Bogt, Neuenweg 19- In meinem Hause auf der Mäusburg ! ist der seit längeren Jahren von Herrn ZZ Friedrich Seibel innegehabte Laden ~ nebst Wohnung und großem Lagerhaus per 1. September anderweitig zu, vermiethen. Näheres bei (6290 i Frau Ed. Lind Wwe., Kirchenplatz 10. j •und Postdampfschiffahrt1. amburg - New-York vermittelst der schönsten und grössten deutschen Poet-Dampftchiffe Oceanfahrt 6 bis 7 Tage. Ausserdem Beförderung mit directen deutschen 3/io Liter zu . . . . S 5/io // //•••• H Freundlichst ladet ein A. Sorgenfrei. Gießen, 29. Juli 1891. [6918 6936] Johannisbeeren zu kaufen gesucht. Bleichstraße 21, parterre. 2978] Einzelne Wäschegegenstände, wie auch NuSstattungen werden zum Feftoniren, Sticken, Zeichnen, sowie auch Säumen angenommen. Siidanlage 15, I Bei groß. Ausstattungen Preisermäßigung-1 Mmmtliche noch auf Kager habende 6922 Sommerumhänge, Fichus, Zaquettes u. Staubmäntel verkaufe ?u bedeutend herabgesetzten Preisen. S. Weimersheim Nachfolger. 6232] Logis von vier Zimmern mit Zubehör, Balkon und Wasserleitung, per 1. September zu vermiethen. ______________________Asterweg 48. 6242] Ein kl- Logis mit Wasserleitung zu vermiethen- Teufelslustgärtchen 20. 6243] Schönes Logis zu vermiethen. _______Rodheimerstraße 40. 5654] Schöne Wohnung zu vermiethen. I. Sorger, „Schöne Aussicht". 6912] Rodheimerstraße Nr. 6: schöne Wohnung, 3 Zimmer m. Zub, zu verm- 6897] Ein kleines Logis per 15. August 6931__ 6331] Grabenstr. 9: Logis o. 3 Z. u. allem Zub. an ruhige Leute zu verm. Näheres Bahnhofstr. 39 u- Gartenstr. 13- 6413] Der mittlere Stock, 4 Zimmer, Wasserleitung und Bleichplatz rc-, per 1. October an eine ruhige Familie zu vermiethen.__________Dammstraße 25. 6468] Der zweite Stock im Neubau, 4 Zimmer mit allem Zubehör, sofortzu vermiethen. Heinrich Rutkstuhl II., Asterweg 50. 6274] In meinem neuerbauten Hause am Oswalds Garten ist eme Wohnung von 4—5 Zimmern, Küche, Bleichplatz, Wasserleitung und sonstigem Zubehör fo* fort oder später zu vermiethen. Heinrich Carle. 98] jGartenstraße 21: Logis zu verm-, 7 Zimmer mit Balkon und Gartenanth., sogleich. Näheres das- 21, 3. St. 6504] In meinem Hause, Fronkfurter- straße 12, ist im unteren Stock eine kleine Wohnung mit eigenem Corridor zu vermiethen und alsbald beziehbar. Rechtsanwalt Holzapfels 6807] Kl. freundl- Familienlogis zu vermiethen- Kaplansgasse 18. c-.t 6852] Ein Logis, sowie ein einzelnes Zimmer per 1. Sept- oder später zu oer» miethen- H. Tichy, Seltersweg 43. 6859] Ein kleines Logis zu vermiethen- Wolfstraße 10 _________(Ecke der Gcünbergerstraße). 6359] Steinsteatze mehrere kleinere Familienlogis zu vermiethen- Näheres__Nordanlage 31. “ 6925] Ein Logis zu vermiethen. ___Schreiner Hetz, Kaplansgasse. 6443] Eine Stube und Küche zu ver- miethen._________________Lindengasse 1. 6901] Zimmer und Küche zu vermiethen. ______________________Kanzleiberg 5. 5174] Ein schönes Zimmer, sowie eine Mansardenstube, beide unmöbltrt, zu vermiethen. Näheres bei F. Hoffmann. 6933] Möbl- Zimmer zu vermiethen. Ludwi g splatz 13, I. 6840] Ein gut möblirtts schönesZimmer per 15. August zu oermiethen. Seltersweg 83, III. 6889] Möblirtes Zimmer mit od. ohne Cabinet zu vermiethen. Steinstraße 9, III (Nordanlage). 6680] Schön möblirtes Zimmer zu vermiethen. Seltersweg 56. Carl Loos in Gießen. Nüb-, Lein' und helle Mineralöl- Fässer V CO (Barrels), postenweise zu kaufen gesucht. Ebenso größere Fässer, Inhalt 6-12 Ctr. Eichenholz. Offerten beförd. die Exped. d. Bl. O1 Gehr reiche Dame (Waise), 21J., mit Kind, welches adoptirt werden muß, wünscht sofort zu heirathen. Vermögen nicht beansprucht. Nicht anonyme Off. erbeten „Redlich" Post 12 Berlin. s6498 Wageulackirer | finden dauernde Arbeit. Carl Leib. 6880] Ein braver Bursche für ein Flaschenbier Geschält auf sofort gesucht. Fr. Kühnhold Ludwigstraße 55. 6896] Ein braves Kindermädchen für tagsüber zu miethen gesucht. Goetbestraße 2. 6679] Ein tüchtiges mit guten Zeugnissen versehenes Mädchen auf Michaelis gesucht. Neuenweg 9, IV. JL 486654,72 Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1889 . . 27 Giesseuer Männergesaogverein Nächsten Sonntag den 2. August r Parthie au de« Ludwigsbruuneu Karte), i Abmarsch um 2 Uhr von der Wieseckbrücke. __ RS1 SH schlechter Witterung fällt die Parthie vorerst aus. SG 6932 Der Borstand.