Mittwoch den 29. Oktober Nr. 252 1890 Amts- ttttb Anzeigeblatt für den Ureis Gieren. p CO chratisöeikage: Gießener AamilienökLtter Amtlicher Theil vom r Börse. Ceure ooin 17./X. 21/X.. 88.- 92.50 92.- 18.15 18.0» 104.- Feuilleton IS’-20 J!Ä umi*4* 95.70 (Schluß folgt.) 87-30 104 5° 105- 94.40; 101.5° Unnahmr von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. 7Ä.2» W.15\ 92.40 87.40 105.40 1O5.°J jntr • rgff * jmeff 94.50 101.5° 56.70 64- 93.25 92.50 84.40 66.65 99- 99- 84 40 )M>.. Sold-Anl. il . . • Die Gießener W«mttienlttätter »erden dem Anzeiger »tchentlich dreimal beigelegt. schMunf , Der Kietzener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. 161.2» IS!.» |3?ü Bierteliährir;er AvonnementspreiA; 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Psg. Redaction, Expeditio» und Druckerei: Kchutstraße Ar.L, Fernsprecher 51. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehm«, Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. 105.3° 13125 1373° feuche bestimmen wir für die Gemarkung Wiefeck und die umliegenden Gemarkungen das Folgende: Rindvieh, Schafe, Schweine, Ziegen dürfen aus der Gemarkung Wiestck nur zur sofortigen Abschlachtung und nur mit Genehmigung der Bürgermeisterei ausgeführt werden. Die Bürgermeisterei wird die Genehmigung nur auf Grund einer schriftlichen Erklärung des Thierarztes ertheilen, daß eine Verschleppung der Seuche durch den beabsichtigten Transport des Viehes zur Schlachlstätte überhaupt oder unter Beobachtung der in der abgegebenen Erklärung bezeichneten Vorsichtsmaßregeln nicht zu befürchten fei. Den Erlaubnißschein, welcher neben genauer Bezeichnung der wegzubringenden Thiere den Zweck des Transports, sowie die Frist, innerhalb deren der Transport vollzogen sein muß, den Ort, an dem die Schlachtung stattfinden soll, und die zu beobachtenden Vorsichtsmaßregeln angeben muß, hat der Begleiter der Thiere während des Transports mit sich zu führen. Die vorstehenden strengen Bestimmungen sind insbesondere mit Rücksicht daraus gegeben, daß zu Wieseck viele Viehhändler wohnen und daß zur Zeit der Gießener Märkte Vieh in größerer Zahl dort eingestellt zu werden pflegt. Wir machen speciell darauf aufmerksam, daß der bestehende Handelsverkehr während der Dauer der Seuche eine bedeutende Einschränkung erfahren muß, und daß, wie Eingangs angeordnet, Thiere nur zur Abschlachtung und nicht auf den Markt und überhaupt nicht zur Weiterveräußerung aus Wiesecker Ställen ausgeführt werden dürfen. Das Fahren mit Rindvieh aus der Gemarkung Wieseck und in dieselbe ist vorläufig noch gestattet, dagegen wird das Austreiben von Rindvieh, Schweinen und Ziegen zu Heerden hierdurch untersagt. Für die Gemarkungen Gießen, Alten-Buseck, Großen- Buseck, Trohe, Rödgen, Lollar, Daubringen, Mainzlar wird bestimmt, daß Viehhändler Rindvieh, Schafe, Ziegen, Schweine, auch wenn es sich um Schlachtvieh handelt, nur ausführen dürfen, wenn sie im Besitz eines vorschriftsmäßigen thierärztlichen Zeugnisses sind. Die sonst gültige Bestimmung, wonach für Schlachtvieh, welches durch Händler verbracht wird, die Gesundheitsscheine durch die Bürgermeister ausgestellt werte.: dürfen, ist also für jene Otte ausgehoben Gießen, den 27. October 1890. Großherzogliches Kreisamt Gießen- v. Gagern. bis dahin bereits gegen 1000 Briefe und Depeschen eingegangen, darunter solche vom Kaiser von Rußland und dem Könige von Schweden, welche letztere der Generalfeldmarschall sofort beantwortet hatte. Mittlerweile hatte das Cadettencorps aus Lichterfelde Ausstellung vor dem Generalstabsgebäude genommen. Um ll1/4 Uhr trat General-Feldmarscball Graf Moltke in Uniform und mit allen ihm verliehenen Orden und Ehrenzeichen geschmückt aus dem Portale des Generalstabsgebäudes und schritt die Front des Cadettencorps ab, von jeder Compagnie mit brausendem Hurrah begrüßt. Einzelne ihm bekannte Cadetten beehrte der General-Feldmarschall durch kurze Anreden. Das . ringsum stehende Publikum brachte dem Jubilar durch ununterbrochene jubelnde Zurufe seine Huldigung dar. Vormittags 11 Uhr hatte eine Compagnie des 2. Garde- Regiments zu Fuß die Fahnen der hier garnisonirenden Infanterie-Regimenter und des Kolberg'schen Grenadier-Regiments Gras Gneisenau Nr. 9 aus dem Königlichen Schlosse abgeholt, während gleichzeitig von einer Escadron des Garde- Kürassier-Regiments die Standarten der hier garnisonirenden Cavallerie-Regimenter dort abgeholt wurden. Die Fahnen- Compagnie und die Standarten-Escadron marschirten im Paradeanzug und unter klingendem Spiel über die Straße Unter den Linden nach dem Königsplatz und nahmen dort am Fuße der Siegessäule mit der Front nach Westen Aufstellung. Um 113/< Uhr traf Se. Majestät der Kaiser zu Wagen bei dem Generalstabsgebäude ein, schritt alsbald die Front des Cadettencorps ab, begab sich sodann die Treppe hinauf und ließ die inzwischen eingerückte Fahnen-Compagnie und Standarten- Escadron vor dem zu der Wohnung des Jubilars führenden Eingänge passiren. Während des Anmarsches der Fahnen-Compagnie und Standarten-Escadron hatte sich der General-Feldmarschall Graf von Moltke auf den Balkon begeben und entblößten Hauptes die Fahnen defiliren lassen. Das Musikcorps des Garde-Kürassier-Regiments spielte hierbei den Hohenfriedberger Marsch. Der König von Sachsen, die preußischen General-Feld- marschälle und Generalobersten und die commandirenden Generale der Preußischen und bayerischen, sowie des württem- bergischen Armeecorps hatten sich schon gegen I U/2 Uhr nach dem Generalstabsgebäude begeben. Se. Majestät der Kaiser, welcher für jeden festlichen Empfang Seitens des General-Feldmarschalls Grafen v. Moltke oder des Chefs des Generalstabes Grafen von Waldersee bestens hatte danken lassen, begab sich, nachdem Allerhöchst- derselbe die Fahnen und Standarten hatte passiren lassen, sofort in den Saal, wo die Generalität versammelt war, begrüßte die Anwesenden und hielt an dieselben eine auf die Feier bezügliche kurze Ansprache. Alsdann traten die Fahnen und Standarten in denselben Saal ein und nahmen daselbst LöwenM.' wer da hinein kommt, dem möge Gott gnädig sein, der kommt nicht wieder heraus. Das ist der Sumpf. Dort sammelt sich all das Wasser, welches von oben heruntersickert,- Tag und Nacht pumpt die Dampfmaschine, aber nie wird sie fertig - das schwarze Wasser birgt den Leichnam manches Abgestürzten, der noch am Morgen fröhlich einfuhr und Gott vertrauend, und am Mittag hinabstürzte in die schwarze Tiefe, weil er, um schnell nach oben zu Weib und Kind zu kommen, noch im letzten Augenblicke in den Korb springen wollte, oder weil der Steiger zu früh das Signal zum Aufziehen gab. Ja, wenn man hier unten seine Schicht gearbeitet hat, dann sucht man so eilig wie möglich wieder ans Tageslicht zu kommen und nach Hause, um seinen knurrenden Magen zu stillen. Da wäscht man sich nicht lange vorher,- wie man da ist, über und über bedeckt mit Kohlenstaub, setzt man sich an den Tisch und — dann schmeckts- manchmal ists nur nicht genug für Alle." Er schwieg und wir begannen unsereManderungen unter der Erdoberfläche. Zunächst mußten wir einen hoch und breit im Gestein ausgehauenen Gang passiren, der selbst keine Kohlen enthielt und nur als Zusahrtstunnel zum Schacht diente. Zwei Schienengeleise führten durch denselben, aus deren einen die mit Kohlen gefüllten Wagen zürn Schacht gefahren wurden, während aus dem anderen die leeren Wagen wieder in das Innere des Berges rollten. Die Felswände glitzerten von herabrinnendem Wasser und zwischen den Schienen hatten sich Rinnen gebildet, in denen dasselbe dem Sumpfe zufloß. Geburtstagsfeier des General-Mdmarschslls Grafen von MoUke. Berlin, 26. October. Se. Excellenz der General-Feldmarschall Graf Moltke hatte heute früh kurz nach 8 Uhr die Glückwünsche seiner Familien-Angehörigen entgegengenommen- um Uhr erschienen die hiesigen Currendeschüler und sangen den Choral „Lobe den Herrn". Während hierauf dem General-Feld- marschall von dem Musikcorps der Eisenbahn-Brigade ein Ständchen gebracht wurde, erschienen sämmrliche Träger des Namens von Moltke zur Gratulation. Früh 9*/z Uhr wurde der Jubilar von dem Berliner Lehrer-Gesangverein mit einem Morgengesang begrüßt. Der Vorsitzende des Lehrer-Gesang- Vereins, Schulz, überreichte eine Adresse. Gras Moltke erwiderte daraus dankend, indem er auf die hohe Ausgabe der Jugenderziehung hinwies und seine freudige Genugthuung darüber äußerte, daß man auch den Gesang Seitens der Berliner Lehrer so eifrig Pflege. Inzwischen hatten sich sämmtliche Offiziere und Beamte des Generalstabs und der Landesaufnahme, sowie eine Deputation der Kriegsakademie im Generalstabs-Gebäude versammelt. Vom Chef des Generalstabs General der Cavallerie Grafen von Waldersee geführt, begaben sich dieselben um 9^/z Uhr nach der Wohnung des Grafen Moltke, um vor demselben defilirend ihre Glückwünsche darzubringen. Graf Moltke trat vor und sagte, er freue sich, den Generalstab hier zu sehen, dessen Name einen großen Klang habe und er danke den Herren, daß sie denselben aufrecht erhalten hätten. Graf Moltke ersuchte sodann die Herren, die Ehrengaben in Augenschein zu nehmen. Es waren Mnshundert Meter unter der Erde. Von Hugo Werth. Täglich lesen Sie in den Zeitungen ganze Spalten Über- Arbeitseinstellung und Wiederaufnahme, über große Versammlungen und Demonstrationen der Bergleute und Ähnliches, und da möchten Sie gern einmal etwas Näheres über das Leben dieser nicht eben beneidenswerthen Menschen erfahren. Sie haben Recht. Hören Sie also zu, ich will Ihnen die Einfahrt in ein Kohlenbergwerk beschreiben. Wir hatten durch die Gefälligkeit des Directors des . ... er Tiefbau Gelegenheit erhalten, in dessen über fünfhundert Meter tiefen Schacht einzusahren- ein alter Bergmann war uns als Führer mitgegeben worden. Nachdem wir uns auf das Prächtigste mit den abgetragensten Stücken unserer Garderobe und einigen Bergmannskitteln aufgeputzt, wasserdichte Stiefel angezogen und Jeder ein Grubenlämpchen zur Hand genommen hatten, bestiegen wir den Aufzug, Förderkorb genannt. ES ist das ein großer, an zwei Seiten offener eiserner Kasten, dessen Boden im Zustande der Ruhe mit ebener Erde gleich liegt und in den die leeren Kohlenwagen hineingeschoben werden, um nach unten und von da gefüllt wieder nach oben befördert zu werden. Er hängt an einem fast armdicken Drahtseil, welches über eine hoch oben in dem Schachtthurm befindliche Rolle zu dem großen Rade im Maschinenhause geht und dort beständig aus- und abgewlckelt wird. Eine kleine Darstellung des Schachtes mit auf- und niedergehendem, den Förderkorb darstellenden Gewicht zeigt dem Maschinisten, in welcher Höhe sich dieser in jedem Augenblick befindet. SgA 102.90- ' 98.70 66.25 99.40 99.50 84.60 56.65 j 63.85 . 93.- [ 92.25 l sH ?.ctin”“bWMotät. ' vsmpchr, Mergasse 19. Mit Rücksicht auf den durch unsere Verfügung 24. I M. bekannt gegebenen Ausbruch der Maul- und Klauen- •#.*»**. kU ,hn Lombarden do. DuxerGold. GoldMjk.) -)oies Silber garant. J*31* enbahn • • Äisen'o. HnotasMnt. ardin.sec.stsr. Gießener Anzeiger Generat-Mnzeiger. ahe an öftere 6 fb J st, (Saldier ebenfoüiel letyr. ^nen landen weicher rÄUp c unb uameMch iDwacher. 3 °/v Anleihen den aben das Wechsle dazu bei- MMt nach dm Belgisch^ nie schwacher. Größere Ver- ient-.AnIeibrn und Mexicaner ohne äußenn Grund ein bi-' bis zu 10°/q und mehr im e Erholung, die später eintrat, rchmer 9% unter dem vor- O°/o, Massener 10%, Laura- ?n übrigen Jndustriewerthm \ Jeschäit in demselben äußerst i °/o, Badische Anilin 2,60 °/„, Mmheim 2 o/o, Straßburger $^1912 ■S'5 11 rtf ‘ Nachdem wir alle den engen Raum betreten und uns so gut es ging ohne einander zu belästigen, darin zusammengedrückt hatten, erscholl ein Glockenzeichen, und im nächsten Augenblick versanken wir in den Boden. Ein sonderbares Gefühl ergriff mich. Die Sonne, die noch soeben alles mit ihren Strahlen vergoldete, war verschwunden, und bei dem dürftigen Schein unserer Lampen sahen wir gespenstig die Holzauszimmerung des Schachtes nach oben an uns vorüberhuschen, während ununterbrochenes Plätschern herniederfallenden Wassers und manchmal fernes Brausen unser Ohr berührte und von Zeit zu Zeit auch ein kalter Strahl den Einen oder Andern traf. Einmal sahen wir aus der Ferne ein Licht herüberschimmern. Unser Begleiter erklärte, hier sei ein Stollen, ein Quergang, in den Berg gehauen, der zu^einem höher gelegenen Theile des Kohlenflötzes führe, es befinde sich hier auch eine Vorrichtung zum Halten, wir würden aber gleich bis unten fahren. Nachdem wir noch eine Weile schweigend tiefer gesunken waren, verminderte der Korb seine Geschwindigkeit, stieß ans und hielt. Ich meinte, lange, lange Zeit gefahren zu sein und doch waren es kaum zwei Minuten gewesen. „So, nun sind wir unten," sagte der Bergmann, „und der andere Korb^ ist oben. Der Schacht ist nämlich ein doppelter," fügte er erläuternd hinzu, „während wir in der einen Hälfte einfahren, fährt in der anderen ein Förderkorb aus." Aus unsere Frage, ob cs hier denn nun gar nicht mehr tiefer gehe, erwiderte unserer Führer, indem sich ein eigen-- thümlich feierlicher Zug über sein Gesicht legte, welches der seit so langen Jahren in die Poren eindringende Kohlenstaub mit unvertilgbaren blauen Punkten und Linien dicht bedeckt hatte: „O, es geht hier unter dem Schacht noch tiefer- aber iNateti. 1W in brcümpt UIl,> —-"-—LZ____ö4oO chtiing! ®etbin °! Ab KM , 165.50 767.-- 160.20 113.20111220 Bekanntmachung, Maul- und Klauenseuche zu Wiefeck betreffend. Gießen, am 27. October 1890. Betr.: Wie oben. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an Großh. Polizeiamt Gießen und an die Großh. Bürgermeistereien Alterr- Buseck, Großen-Buseck, Trohe, Rodgen, Lollar, Mainzlar, Daubringen. Wir machen Sie aus den Schlußabsatz unserer vorstehenden Bekanntmachung zur Nachachtung aufmerksam. _________________v. Gagern.___________________ Gießen, den 27. October 1890. Betr.: Die Ausstellung der Voranschläge der Ktrchensonds pro 1891/92. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die evang. Kirchenvorstände des Kreises. Soweit Sie sich mit Erledigung der Verfügung vom 19. August l. Js. — Anzeiger Nr. 196 — noch im Mckstand befinden, erinnern wir Sie daran mit Frist von 8 Tagen. v. Gagern. Ban!. - • 11060 110- zche Errdm. • 104 50 104.- [itli 12»1S» ilg^Ä.88u.89 I 89.30 86.50 Seck. Gold- .... I 08.10 tWbttW' / i SÄ.,,.K Cbl.L.A.. - , Ä.Ä 101.90 102.35 < o i k ir n.t den commandirenden Generälen gegenüber Ausstellung. Die Generaladjutanten General der Cavallerie Graf von Waldersee und Generallieutenant von Wittich geleiteten den General- Feldmarschall Grafen von Moltke als Ehrendienst vor Se. Majestät den Kaiser. Se. Majestät brachte sodann dem Jubilar Allerhöchst Seine und der Armee Glückwünsche dar. Kurz nach 12 Uhr verließ Se. Majestät der Kaiser, von dem Grasen von Moltke bis zum Portal des Hauses geleitet, das Generalstabsgebäude und begab sich nach dem Königlichen Schlosse. Sodann erschienen Se. K. und K.- H. der Kronprinz Friedrich Wilhelm, Ihre K. H. Prinz Heinrich, Prinz Eitel Friedrich, Prinz Albrecht mit seinen beiden ältesten Söhnen, Prinz Friedrich Leopold, der Erbprinz von Meiningen, der Herzog von Connaught. Hieraus kam die Deputation des österreichischen 7 t. Infanterie-Regiments, das Reichstags- Präsidium, die Deputation der conservativen Fraction des Reichstags, sodann die Prinzessin Friedrich Carl, der Ober- hosmeister Ihrer Majestät der Kaiserin, Frhr. von Mirbach, die Deputation des Kolberg'schen Infanterie-Regiments (2. Pommersches) Nr. 9. Sodann betrat die große Deputation der deutschen Städte, welche den General-Feldmarschall Grafen von Moltke zu ihrem Ehrenbürger ernannt haben, den Saal. Bürgermeister von Forckenbeck hielt eine Ansprache, überreichte eine Adresse und die für Berlin als Zweigstistung der Kaiser Wilhelm- und Augusta-Stiftung mit 50000 Mk. ausgestattete Moltke- Stistung zum Unterhalt von fünf würdigen Personen, welche der Feldmarschall selber bestimmen wolle. Der Jubilar dankte und bemerkte, dies sei das schönste Geschenk, das ihm werden könne. Die Stadt Berlin habe sich gestern herrlich gemacht. „Ich danke Ihnen tausendmal!" Hieraus überreichten Deputationen der Städte München, Breslau, Königsberg i. P., Chemnitz und Memel dem Jubilar die Urkunden über das demselben von diesen Städten verliehene Ehrenbürgerrecht, indem sie demselben zugleich Namens ihrer Gemeinden ine besten Glückwünsche darbrachten. Gras Moltke dankte mit herzlichen Worten, indem er die ihm erwiesenen Ehren annehmen zu wollen erklärte. Besonders erfreut äußerte sich der Feldmarschall über das Ehrenbürger- recht der alten Krönungsstadt Königsberg i. P. Bei der Memeler Deputation erkundigte sich der Jubilar nach dem Ergehen der Stadt in ihrer schwierigen Lage und bemerkte: „Meine treuen Litthauer haben mich ja alle Jahre wiedergewählt." Die Deputationen der Städte Dresden und Magdeburg überreichten Glückwunschadressen- sür Cöln überreichte Oberbürgermeister Becker einen idealisirten Marschallstab als Zeugniß allberühmter Goldschmiedekunst. Die Geburtsstadt des greisen Jubilars, Parchim, ließ eine Mappe mit Ansichten der Stadt überreichen. Graf Moltke dankte sür alle diese Auszeichnungen mit herzlichen Worten. Zahlreiche andere Deputationen brachten dem Jubilar Glückwünsche dar, insbesondere überreichte ein Vertreter der deutschen Colonie in Moskau eine Mappe mit Ansichten von Moskau, eine Deputation aus Mecklenburg die Spende für den Ankauf des Hauses in Parchim, in welchem der Jubilar geboren. Aus den überaus zahlreich eingelausenen Glückwünschen sind besonders hervorzuheben ein verbindliches Telegramm des Fürsten Bismarck, ein Telegramm des Sultans, welcher darin der Dienste Moltkes in der Türkei gedenkt, und ein Telegramm des Prinzen von Wales. Unter den Geschenken für den Jubilar befindet sich eine von der Frau Großherzogin von Baden dargebrachte Mappe, welche K ifer Wilhelm I. gebraucht und am 22. März 1867 von der Kaiserin Augusta zum Geschenk erhalten hat. Die Straße Unter den Linden und die das Generalstabsgebäude umgebenden Plätze süllten trotz des zeitweise eintretenden heftigen Regens den ganzen Tag hindurch dichte Menschenmassen. Se. Majestät der Kaiser wurde bei der Anfahrt wie bei der Rückkehr nach der Stadt ununterbrochen mit brausenden Hurrahrufen begrüßt. Berlin, 26. October. Se. Majestät der Kaiser und König begrüßte heute, umgeben von den General-Jnspec- teuren der Armee-Jnspectionen, dem Kriegsminister und sämmtlichen commandirenden Generalen, im Generalstabs- Gebäude den General-Feldmarschall Grasen von Moltke zu seinem 90. Geburtstage mit folgender Ansprache: „Mein lieber Feldmarschall! Ich bin am heutigen Tage mit erlauchten Herren und den Führern Meines Heeres gekommen, um Ihnen unsere herzlichsten und tiefgesühltesten Glückwünsche auszusprechen. Der heutige Tag ist für uns ein Tag des Zurückblickens und vor allen Dingen ein Tag des Dankes. Zunächst spreche Ich Meinen Dank aus im Namen derjenigen, die mit Ihnen zusammen geschaffen und gefochten haben und die dahin gegangen sind, deren treuester und ergebenster Diener Sie aber gewesen. Ich danke Ihnen für Alles, was Sie für Mein Haus und damit zur Förderung der Größe unseres Vaterlandes gethan. Wir begrüßen in Ihnen nicht nur den preußischen Führer, der unserer Armee den Ruhm der Un- überwindlichkeit geschaffen hat, sondern den Mitbegründer und Mitschmieder unseres Deutschen Reiches. Sie sehen hier hohe und erlauchte Fürsten aus allen Gauen Deutschlands, vor Allen des Königs von Sachsen Majestät, der, ein treuer Bundesgenosse Meines Großvaters, es sich nicht hat nehmen lassen, Ihnen persönlich seine Anhänglichkeit zu bezeigen. Alles erinnert an die Zeit, wo er mit Ihnen für Deutschlands Größe hat fechten dürfen. Die hohen Auszeichnungen, die Mein verblichener Großvater Ihnen schon hat zu Theil werden lassen, haben Mir Nichts mehr übrig gelassen, um Meinen Dank Ihnen persönlich noch besonders bezeugen zu können- also bitte Ich Sie, eine Huldigung von Mir annehmen zu wollen, die einzige, Oie ich in Meinen jungen Jahren Ihnen darbringen kann. Das Vorrecht des Monarchen ist es, seine Fahnen, die Symbole, zu denen sein Heer schwört, die seinem Heere voraufliegen und die seines Herres Ehre und seines Heeres Tapferkeit in sich verkörpern, bei sich im Vorzimmer stehen zu haben. Dieses Rechtes begebe Ich Mich mit besonderem Stolze für den heutigen Tag und bitte Sie, den Fahnen Meiner Garden, die so oft unter Ihnen in so manchem heißen Strauß geweht haben, bei sich Ausnahme gestatten zu wollen. Es liegt eine hohe Geschichte in den Bändern und zerschossenen Fetzen, die hier vor Ihnen stehen, eine Geschichte, die zum größten Theil von Ihnen geschrieben worden tst. Als ein persönliches Andenken von Mir bitte Ich Sie, dies Zeichen der Würde, mit äußerem Schmucke versehen, als Erinnerung an den heutigen Tag annehmen zu wollen. Der eigentliche Feldmarschallstab, den Sie sich vor dem Feinde bereits im Feuer erworben, ruht lange schon in Ihrer Hand. Dieser ist nur ein Symbol, eine Zusammenfassung Alles dessen, was Ich persönlich Ihnen an Achtung, Ehrerbietung und Dankbarkeit darzubringen habe. Meine Herren, Ich bitte Sie, Alle mit Mir einzustimmen in den Ruf: Gott segne, erhalte und schütze unseren greisen Feldmarschall noch lange zum Wohle des Heeres und des Vaterlandes! Dem Gefühl der Dankbarkeit dafür, daß er in seiner Größe es verstanden hat, nicht allein dazu- stehen, sondern eine Schule zu bilden für die Führer des Heeres in Zukunft und alle Ewigkeit, die in seinem Geiste erzogen, die Größe, Stärke und Kraft unseres Heeres ausmachen werden, geben wir Ausdruck durch den Rus: Seine Excellenz der Feldmarschall Graf Moltke, Hurrah!" Deutsches Reich. Darmstadt, 25. October. Schluß des Grobherzoglichen | Regierungsblattes (Beilage Nr. 27): Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: Die mit einem evangel. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Blödesheim mit einem Gehalte von 900 Mk. Mit -bei* Stelle ist Organistendienst verbunden. Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeinde- chule zu Ober-Sorg mit einem jährl. Gehalte von 900 Mk. Die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Kettenheim mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Wetterseld mit einem jährl. Gehalt von 900 Mk. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Dem Herrn Grafen zu Solms Laubach "teht das Präsentationsrecht zu derselben zu. Die mit einem evangel. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Rainrod mit einem jährl. Gehalte von 900 Mk. Mit der Stelle ist Organisten-, Cantor- und Lectordienst verbunden. Eine mit einem katholischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Ober-Hilbersheim mit einem jährl. Gehalte von 900 Mk. Mit der Stelle ist Kirchendienst verbunden. Eine Lehrerstelle an der katholischen Schule zu Bensheim mit einem nach dem Dienstalter sich bemessenden Gehalte von 1000 bis 1400 Mk. Bei günstiger Qualification kann dem zu ernennenden Lehrer zugleich die Oberlehrerstelle übertragen werden, mit welcher eine jährliche Remuneration von 250 Mk. verbunden ist. Eine mit einem kath. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Nieder - Ingelheim mit einem nach dem Dienstalter sich bemessenden jährl. Gehalte von 1000—1200 Mk. Mit der Stelle kann Organistendienst verbunden werden. Eine mit einem kath. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Flonheim mit einem jährlichen Gehalte von 1000 Mk. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Die mit einem evangel. Lehrer zu besetzende 2. Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Kirch-Brombach mit einem jährl. Gehalte von 900 Mk. Dem Herrn Fürsten von Löwenstein- Wertheim - Rosenberg und dem Herrn Grasen von Erbach- Schönberg steht das Präsentationsrecht zu derselben zu. Geheimen Finanzrath und Mitglied des Reichsbank-Direc- toriums. Berlin, 27. October. In einer zweiten Ausgabe publicirt die „Post" ein Dankschreiben Moltkes, worin derselbe sür die nach Tausenden zählenden Briefe und Telegramme aus dem Inland und Ausland seinen herzlichsten Dank ausspricht. Landsberg a. d. W., 27. October. Bei der im Wahlkreise Landsberg-Soldin stattgehabten Ersatzwahl für den Reichstag sind bisher gezählt für Kammergerichtsrath Schröder (bfr.) 8605, für Dietz von Bayer (cons.) 6824 und für Werau (Soc.) 228 Stimmen. Aus 10 Wahlbezirken steht das Resultat noch aus. Bern, 27. October. Bei den Nationalrathswahlen sind die Socialdemokraten in Zürich und Bern unterlegen, sie kommen in Basel (Stadt) in die Stichwahl. Die bernische conservative Volkspartei ist vollständig unterlegen. Die Freisinnigen gewannen vier Stimmen. Sechs Stichwahlen sanden statt. 23 Nationalräthe sind neu- gewählt. Wien, 27. October. Das „Militär-Verordnungsblatt" veröffentlicht neben den anderen Ernennungen die Versetzung des Grafen Hartenau (Alexander von Battenberg), bisher supernumerärer Oberst des 6. Dragoner-Regiments, in das Infanterie-Regiment „König der Belgier" in Graz. Wien, 27. October. Wie die „Polit. Corr." meldet, findet die Begegnung des Reichskanzlers Generals v. Caprivi mit dem Ministerpräsidenten Crispi am 7. Novbr. in Mailand statt. Beide Staatsmänner nehmen im Palazzo Reale Absteigequartier. Der König gibt zu Ehren des Reichskanzlers im Schlosse zu Monza ein Diner. Paris, 27. October. Eine Anzahl republikanischer Depu- tirten haben sich vereinigt, ein Denkmal für Garibaldi zu errichten wegen seiner Theilnahme an dem Kriege 1870/71. Paris, 27. October. Das „Journ. des Debats" meldet aus Bat ah, an der Küste des Guinea-Golfs, daß Spanien die Occupation des Beniot-Gebiets vorbereite- deßhalb seien die srüheren französischen Posten wieder hergestellt worden. — Der Administrator v. Brazzaville-Chalet habe während seiner Forschungsreise am Sanghaflusse mit verschiedenen Häuptlingen Verträge abgeschlossen, welche die I Gebiete unter französisches Protectorat stellen. Die Bevölkerung ist friedlich und handeltreibend. Paris, 27. October. Zwischen der griechischen und der sranzösischen Regierung ist ein vorläufiges commerzielles Abkommen geschlossen worden. Die erstere bewilligt der sranzösischen Regierung nicht nur die Anwendung der niedrigsten Tarife, sondern noch eine Verminderung von 30 pCt. auf Spitzen und 50 pCt. auf Sammet-Seide und Parfümerie- Artikel. Weine gehen frei aus. Die französische Handelsmarine wird alle die Vortheile genießen, welche der Schifffahrt der meistbegünstigten Nationen eingeräumt sind. Im Austausch hierfür wird Griechenland bis zum 1. Februar 1892 die Anwendung eines Conventionaltarifs erhalten. Edinburg, 27. October. Gladstone richtete eine An- I spräche an eine Wählerversammlung im^iesigen Musik- I saale, in der er sich mit den auswärtigen Angelegenheiten I beschäftigte und Salisbury angriff, weil er eine Special- I Mission an den Papst sandte, da dies säst einer Anerkennung derjenigen Forderungen des Papstes gleichkomme, welche sich I aus die neuerliche Unterwerfung von Gebietstheilen Italiens unter die Herrschaft der Geistlichkeit beziehen. Gladstone kam alsdann auf die Meldungen aus Rußland über die strengen Maßregeln gegen die Juden zu sprechen. Er sprach die Hoffnung aus, daß die Thatsachen befriedigender sein würden als I die angekündigten Maßregeln, die er mißbillige. Rom, 27. October. Wie die „Italie" meldet, hat die I italienisch-ostafrikanischeGesellschaft sich definitiv I in Mailand mit einem Capital von 20 Millionen Lire con- ftituirt. Die Regierung garantire die Zinsen. Der Gründungsentwurf soll bei den Kammern mit dem Anträge aus I Dringlichkeit eingebracht werden. Petersburg, 27. October. Laut gestrigem Bulletin sind I die lebensgefährlichen Erscheinungen beim Großfürsten I Nikolaus geschwundeü, die Krankheit nimmt ihren gewöhn- I lichen Verlauf. Petersburg, 27. October. Die Blätter melden: Der Emir von Buchara beschloß die Einführung der russischen Sprache in den höheren Lehranstalten Bucharas. Sofia, 27. October. Der Prinz eröffnete heute die Sobranje im Beisein der Prinzessin Clementine und der zur Synode anwesenden Kirchenfürsten mit einer Thronrede, I in der es heißt: Der Prinz werde die Politik der letzten drei Jahre, welche sich für die Wohlfahrt und den Fortschritt des bulgarischen Volkes segensreich erwiesen hätten, fortsetzen. I Als Erfolge führt die Thronrede an: den Bahnbau Jamboli- Burgas, die Neuorganisation der Armee, die Einführung der vervollkommncten Bewaffnung, die Vorstudien für die Bahn- I tinte Sofia-Tirnowa und den Abschluß von Handelsverträgen I mit Deutschland, Oesterreich-Ungarn, Frankreich und der I Schweiz. Ein besonders wohlwollender Passus ist den sultanischen Beraten betreffend die bulgarischen Bischöfe für Macedonien gewidmet, wodurch der Sultan einen offenkundigen I Beweis seines Wohlwollens für das ungarische Volk, sowie seines Wunsches für weitere Entwicklung erbrachte. Die Ruhe des Landes während der Reise des Prinzen, sowie die im I Auslande vorgefundene Sympathie für das bulgarische Volk I gewährten ihm die Ueberzeugnng, daß der Tag des endgiltigeit Triumphes der gerechten bulgarischen Sache nicht fern sei. Beim Erscheinen und Weggang wurde der Prinz lebhaft I begrüßt. Rewyork, 27. October. Weiteren Meldungen aus Mobile I zufolge sind bei der gestrigen Feuersbrunst, die Nachts zu bewältigen gelang, etwa 8000 Ballen Baumwolle zerstört worden. Der Gesammtschaden wird aus 1 Million Dollars geschätzt. Nenefte Nachrichten. WolffS telegraphisches Lorrespondenz-Bureau Berlin, 27. October. Heute Mittag wurden die Fahnen der Garderegimenter und des Colberger Regiments durch die erste Compagnie des zweiten Garderegiments resp. durch je eine Section des ersten Garderegiments und Elisabeth- regiments aus der Wohnung Moltkes abgeholt, ebenso die Standarten der gesummten Gardccavallerie durch die erste Schwadron der Garde-Kürassiere. Moltke, der die Anstrengungen des gestrigen Tages ausgezeichnet überstanden hat und mit Lesen, Ordnen und Registriren der eingegangen Depeschen (über dreitausend) beschäftigt ist, wohnte der Abholung der Fahnen vorn Balkon aus bei und wurde von dem das Generalstabsgebäude noch immer zahlreich umstehenden Publikum enthusiastisch begrüßt. Berlin, 27. October. Moltke hatte heute Abordnungen des 71. ungarischen Infanterie-Regiments und seines kolberg- schen Grenadier-Regiments, sowie den Grafen Gneisenau nebst Verwandten zur Tafel geladen. Während derselben brachte Moltke folgenden Toast aus: „Ich bitte Sie, auf das Wohl der beiden hohen Monarchen: Se. Majestät den deutschen Kaiser und Se. Majestät den Kaiser von Oesterreich und König von Ungarn anzustoßen. Engverbündet, wie sie beide sind, dürfen wir auf ihr Wohl gemeinsam trinken. Sie leben hoch!" Später trank Moltke dem Commandeur des ungarischen Regiments noch besonders zu. Bei Tisch wurden die als Ehrengaben eingegangenen Erzeugniffe der Koch- und Backkunst herumgereicht. Berlin, 27. October. Der „Reichsanzeiger" publizirt die Verleihung des vererblichen Fürstentitels mit dem Prädieat Durchlaucht an den Grafen Otto Stolberg-Wernigerode und dessen Nachkommen erster Generation, ferner die • Ernennung des Oberbürgermeisters Müller (Posen) zum geint fton,8I,d «W 9*" C11 SDlajor gW1* Lbcn »«" •*" “"win, U"i gfcbiW*’’* in & n -°>p W “nb fri «er ® 2r„ bie 6i#amte"; bet "" wyN™ __ Die Volksfchui! «(iet be8 100. Ld m den MM- sprechende __ Von der Dire> wertes Gießen erhaltet hiermit zur Deroßentl „Die Nr. 245, v Nitttyiliing iiber die welche - mangel Ion den einen ober andere beunruhigen. - Wir angegebene Beispiel nad weder zugetragen hat, i war bei allen hierorts j Gaseinrichtungen stets Werks daraus gerichtet, verschaffen, welcher nc lechuischen Regeln und richtigste zu betrachten zu hoher als zu niedrig dabei immer, soweit es besonderen Wünsche dk erforderlichen Falles d Raumes, Anwendung kehrungen behoben, gennssenhasten, ebenmi wie des Gaswerks n kommenden Gasmesse Verwaltung selbst kan der in Ihrem Artike orts praktisch nicht bi Auch um baS &t wird eine zu warme meflerö Dermieben, roei M bei nassen Gast Aleßranms im Gefolge des den Gasmesser p Brennern gelangen kar Ludem ist ein V schilderte, insolange n nicht erwiesen ist, daß ttastmaschinen auf sh genommen wurden, n ** ÄtaOffanne alt "chend einer m Zufällig e wurden. 3 n, Daneben qilt s> Äy*™ im Maschine im M. f'Weuren uitb faJ, ‘"fjufteffen" 9 ' "bt ÄS? ’ «« herben L baflit nid «ü « lroe1^ Egg '*5* ÄitlS1' -'-Ä'ZU-' «fe ?n ^tiorralratbs- J,n Zürich und Bern ; ), m Stichwahl * ^ständig unter, Summen. gedlä smd neu? MiiM^erorbnungSMatt" tenntingeu die B-rs-hm, •i »on Sattenberg), 6^e? “‘«Regiments, in das Igter" in Graz. c Son.» mel6„ Ms Generals d. (h-, ^uspi Qm 7. Mobbt. ,n,er nehmen im Palazzo ibt zu Ehren des Neichs- Diner. hl republikanischer Depu- mkmal sür Garibaldi ! an dem Kriege 1870/71. ourn. des Debats" meldet ainea-Golss, daß Spanien iets vorbereite; deshalb Posten wieder hergestellt Brazzaville-Chalet :ije am Sanghaslusse mit abgeschlossen, welche die rat stellen. Die Bevölke- d. n der griechischen unb her iusiges commerzielles Die erstere bewilligt der die Anwendung der med- lerminderung von 30 pCt. net-Seide und Parsümerie- Die französische Handels- n'eßen, welche der Schuss- n (ingeräutnt sind. ib bis zum 1. Februar tionaltariss erhalteu. V\w. m w mlMtz mMenMuP Mäwzen Angelegenheiten ff weil er eine Special- dies säst einer ^erkEl^ es aleichkomme, welch s g aon ®ebietät|eilm St«» belieben. »**Ä5S? er mißbillige- Wie" meldet, hat w I -e st sich desimtio l «• *l , . ett1 «nLetin sind ; 'ut ^oßsürslen! F.be'” t ihren F* j ^eit nimmt m Di- 1 ite<* f der M1."* | ««»» den ::e bul-K°W-°"L I Mi ;< s# der t s Mobile .„Cltu*1151* I ’- unfe 'jt* (Male» und provinzieller Gießen, 28. October. — Seine Königliche Hoheit der Erbgroßherzog sind bereits gestern Nachmittag J/25 Uhr, begleitet von dem Großh. Flügeladjutanten Major Freiherr« von Grancy, hier einge- troffen und wurden von den Herren Provinzialdirector Freiherr von Gagern, Universitäts-Rector Professor Dr. Gottschick, Oberst Rogge, Major der Gendarmerie Cullmann, Oberbürgermeister Gnauth und Amtmann Römheld am Bahnhose empfangen und in die Villa am Neuenwegerthor geleitet. Heute und morgen empfangen Se. König!. Hoheit der Erb- großherzog in seiner Wohnung in den Stunden von 10 bis 2 Uhr die Mitglieder der Landesuniversität, das Osfizier- corps, die Civilbeamten, den Stadtvorstand, die Mitglieder der Handelskammer und sonstige Personen, welche sich ihm vorzustellen wünschen. — Die Volksschullehrer der Stadt Gießen werden zur Feier des 100. Geburtstages Diesterwegs morgen Mittwoch Abend in den Räumen der Restauration Feidel eine entsprechende Festlichkeit veranstalten. — Von der Direction des Städtischen Gas- und Wasserwerkes Gießen erhalten wir nachstehende Zuschrift, welche wir hiermit zur Veröffentlichung bringen: „Die Nr. 245 Ihres geschätzten Blattes brachte eine Mittheilung über die Wahl des Standortes für Gasmesser, welche — mangels sonstiger Angaben — geeignet sein kann, den einen oder anderen unserer hiesigen Gasabnehmer zu beunruhigen. — Wir stellen deßhalb zunächst fest, daß das angegebene Beispiel nach Lage der Verhältnisse sich in Gießen weder zugetragen hat, noch hätte zutragen können. Vielmehr war bei allen hierorts seit Bestehen des Gaswerks gefertigten Gaseinrichtungen stets die Sorge der Direction des Gaswerks daraus gerichtet, dem Gasmesser denjenigen Platz zu verschaffen, welcher nach den dabei zu beobachtenden sachtechnischen Regeln und den verfügbaren Raumen als der richtigste zu betrachten war. Schädliche Einflüsse ebensowohl .zu hoher als zu niedriger Temperatur des Standortes wurden dabei immer, soweit es nur die örtlichen Verhältnisse und die besonderen Wünsche der Auftraggeber zuließen, vermieden- erforderlichen Falles durch Neuschaffung eines zweckdienlichen Raumes, Anwendung von Schränkchen und ähnliche Vorkehrungen behoben. Danach und bei der hier üblichen gewissenhaften, ebenmäßig die Interessen der Gasabnehmer wie des Gaswerks wahrenden Beaufsichtigung aller vor- kommendeu Gasmesseraufstellungen durch die Gaswerks- Verwaltung selbst kann von einem ungleichen Anzeigen aus der in Ihrem Artikel bezeichneten Ursache wenigstens hierorts praktisch nicht die Rede sein. Auch um das Gaswerk selbst vor Verlusten zu schützen, wird eine zu warme Stelle für die Montirung des Gasmessers vermieden, weil eine solche sowohl bei trockenen als auch bei nassen Gasmessern derartige Veränderungen des Meßraums im Gefolge haben kann, daß dadurch ein Theil des den Gasmesser passirenden Gases ungemessen zu den Brennern gelangen kann. Zudem ist ein Versuch, wie der in Ihrem Artikel geschilderte, insolange nicht als maßgebend zu betrachten, als nicht erwiesen ist, daß in beiden verglichenen Fällen die Gas- krastmaschinen auf ihre volle Leistungsfähigkeit in Anspruch genommen wurden, mit einer gleichen Gasverbrauch voraussetzenden Zündflamme gebrannt haben und mit gleicher Sorgfalt während einer größeren Reihe von Durchschnittsversuchen (um allen Zufälligkeiten Rechnung zu tragen) beobachtet wurden. Daneben gilt für die Aufstellung der Gasmesser für Gaskraftmaschinen im Interesse eines ungestörten Betriebes der Maschine im Allgemeinen noch die von den ersten Con- structeuren und Fabrikanten der Gaskraftmaschine selbst vorgeschriebene Regel: „den Gasmesser möglichst dicht am Motor aufzustellen". Sollte alles dessen ungeachtet ausnahmsweise einmal — nicht durch die Schuld des Gaswerks, sondern in Folge späterer baulicher Veränderungen, Aufstellting eines nahen Ofens oder dgl. — ein Gasmesser einen zu warmen Standort erhalten haben, so untersuchen wir in solchem Falle jederzeit gerne, ob dafür nicht eine Einrichtungsänderung getroffen werden kann, welche sowohl den Cousumenten beruhigen, als auch das Gaswerk vor den möglichen, eigenen Verlusten schützen würde." (Wir entnahmen fragt. Notiz der in Marburg erscheinenden „Oberh. Zrg." und ist dieselbe durch ein Versehen unter die localen Nachrichten placirt worden. Indem wir die Quellenangabe hiermit nachträglich vermerken, bedauern wir, daß dieselbe hierorts zu Zweifeln Veranlassung gegeben hat. R. d. G. A.) — Theresa Tosti, die geniale Sängerin, die als Co ntra - Altistin unerreicht dasteht, wird im nächsten Monat auf einer Concert-Tournee auch unserer Stadt einen Besuch ab- statten. Wir werden in den nächsten Tagen über die Erfolge und künstlerischen Leistungen der berühmten Sängerin eingehender berichten und bemerken für heute nur, daß diese Künstlerin in einem eigenen Concert auftritt. — Kaiser-Panorama. Das am Sonntag aus der Mäus- burg 12 parterre eröffnete Kaiser-Panorama hatte sich schon im Laufe dieser Tage eines guten Besuches zu erfreuen. Niemand ist unbefriedigt fortgegangen, und verdient dasselbe seinen Namen nach jeder Richtung hin. In solcher Vollendung dürfte dies Panorama einzig in seiner Art dastehen. Da ist Alles der Natur abgelauscht, was das Auge sieht, und die einzelnen Darstellungen erhalten durch die prachtvolle Farben- beleuchtung einen erhöhten Effect. Dabei ist Alles hübsch und geschmackvoll eingerichtet. — Die jetzt zur Ansicht gelangende erste Serie bringt die Ansichten der Pariser Welt- Ausstellung in ihrer ganzen großartigen Veranlagung, mit ihren in Bezug auf künstlerische und verschwenderische Ausstattung das Auge blendenden Palästen. Es sind farbenprächtige, strahlende Bilder, die uns da entgegentreten, namentlich sind es die vier großen Gebäude aus dem Mars- selde: die Paläste der „schönen Künste" und der „freien Künste", der Industrie-Palast und das Maschinenhaus. Noch ein Bau ist vorhanden, der in Bezug auf Construction den Sieg des neunzehnten Jahrhunderts^ wenigstens so lange man Eisen kennt, davonträgt: das ist der an 1000 Fuß hohe Eiffelthurm. Erwähnt sei noch der Schauplatz der Stiergefechte, der Trocadero, die Kairo-Straße u. s. w. — Lebensmittel-Preise Ende September 1890. Nach einer Zusammenstellung der Großh. Centralstelle für die Landesstatistik kosteten: Ochsenfletsch per Pfund Rindfleisch per Pfund Katbfleifch per Pfund Schweinefl. per Pfund Hammelfleisch per Pfund Gemischtes Brod Roggen- Brod 1 Butter per Pfund Milch 1 Liter Eier 1 Stück Städte mit Octroi Darmstadt 76 70 70 72 66 14 12 111-122 17 6-8 Mainz 72 60 70 70 65 15 13 96-105 19 5-6 Offenbach 66 52 66 66 56 15 13,5 118-128 22 5-8 Worms 76 70 72 72 75 13 12 104-115 14 6-8 Gießen Städte ohne 72 62 62 73 65 14 12,5 92-106 17 6-7 Octroi Bingen 75 70 70 75 70 13 12 5 93-109 18 7-8 Bensheim 66 60 66 70 60 11,5 10,5 80-110 17 7-8 Alzey 65 60 70 70 70 15 12 96-105 17 8-9 Friedberg 68 60 60 60 60 14 13,5 120-130 16 7 Alsfeld 65 59 60 60 — 14 12 90-100 14 Cn 1 CT> Lauterbach 64 64 56 64 56 15,5 12 100 14 6 E. Heuchelheim, 28. October. Der junge Mann, welcher bei der in der Sonntag-Nacht hier stattgefundenen Schlägerei seinen Gegner mit einem Spaten so übel zurichtete, daß derselbe schwerlich mit dem Leben davon kommen wird, wurde gestern Abend durch einen Gießener Schutzmann verhaftet. Friedberg, 26. October. Nachdem gestern Vormittag in den Lehranstalten eine kurze Mo l tke-Feier veranstaltet worden war, wobei in dem Schullehrer-Seminar Seminarlehrer Schwarz, in der Realschule Reallehrer Wiesehahn und in der Musterschule die einzelnen Lehrer in ihren Klassen die Ansprachen hielten, verkündeten Böllerschüsse heute früh den Anbruch des 90. Geburtstages des großen Schlachtendenkers und -Lenkers. Abends fand sodann in den Räumen des Hotel Trapp ein vom Nationallibcralen Verein veranstaltetes Banket statt. Nachdem der Vorsitzende, Rechtsanwalt Jöckel, ein Hoch auf Kaiser und Großherzog ausgebracht, hielt Prof. Dr. Köstlin, der bereits bei dem Vormittagsgottesdienst in der Predigt des Jubilars gedacht halte, die mit Begeisterung aufgenommene vorzügliche Festrede auf den großen Feldherrn, „der nie eine Schlacht verloren". Die schön vorgetragenen patriotischen Lieder des Gesangvereins Liederkranz, sowie die Leistungen der Capelle des 11. Jägerbataillons trugen wesentlich zum Gelingen des Festes bei. Alsfeld, 27. October. Der am Samstag Abend dahier in dem festlich geschmückten großen Saale des Deutschen Hauses zur Feier des 90. Geburtstages des Feldmarschalls Moltke veranstaltete Commers, zu dem sich trotz des strömenden Regens einige hundert Teilnehmer versammelt hatten, nahm einen glänzenden Verlauf. Den Toast auf den Kaiser und den Großherzog brachte Kreisbaumeister Cellarius, Hauptmann der Reserve, aus. Die Festrede wurde von Dekan Müller gehalten. Gestern Abend fand in dem neuen schönen Saale des Deutschen Kaisers, ebenfalls aus Anlaß der Moltke- feier, ein stark besuchtes Concert, ausgeführt von der Capelle des 116. Regiments, statt. E. Herchenhain, 27. October. Unser neuerbautes Sch ul- haus ist gestern feierlich eingeweiht worden. Die Nachricht, daß das Schulhaus schon seit längerer Zeit benutzt worden sei (s. Nr. 249 d. Bl.), beruht auf Irrt hum des Z-Berichterstatters. *** Büdingen. 26. Oc.ober. Die in Ihrer heutigen Nummer erwähnte Versammlung wegen Erbauung einer Bahn von Büdingen über Rinderbügen mit Anschluß an einer geeigneten Stelle der bereits genehmigten Linie Stockheim—Lauterbach rc. sand statt. Unter den Erschienenen war Seine Durchlaucht Fürst zu Isenburg-Büdingen- außerdem bemerkten wir den Vertreter des Fürsten zu Jsenburg-Birstein, den Abgeordneten Westernacher zu Lindheim, Vertreter der Zeche Hedwig, Bürgermeister der umliegenden Orte, viele Gewerbetreibende. Es wurde ein definitives Comite, aus 11 Personen bestehend, gewählt, welches die erforderlichen Geldmittel zu den Vorarbeiten beschaffen und die wichtige Sache energisch weiter' führen soll. Wie nothwendig eine Bahn ist, erhellt aus verschiedenen gegebenen Notizen: Die Kreisstraße wurde in jüngster Zeit mit einem Kostenaufwande von 16,000 bis 17,000 Mk. reparirt. Da aber der Verkehr täglich wächst, so wird sie binnen Kurzem wieder zusammengefahren sein. Eine Zählung der Lastfuhrwerke ergab 60 bis 70 schwere (50 (Str.) Wagen täglich, obgleich der Verkehr noch lange nicht auf seinem Höhepunkte angekommen ist. Er würde sich verzehnfachen lassen, wenn eine Bahn vorhanden wäre. Herr Abgeordneter Westernacher theilte mit, daß nach seinen Erkundigungen in den letzten Tagen die Ausführung der Linie Frankfurt a. M.—Stockheim sehr viel an Wahrscheinlichkeit gewonnen habe, was für die Verwirklichung des hiesigen Projectes von großem Vortheile sein würde. Vom Vogelsberg, 27. October. In den meisten größeren und kleineren Ortschaften unseres Gebirgs ist der 90jährige Geburtstag des Feldmarschalls Grafen Moltke am gestrigen Tage und Abend in würdiger und erhebender Weise gefeiert worden. Wo in einer Gemeinde ein Kriegeroder Militärverein besteht, da versammelten sich die Mitglieder vollzählig in ihrem Vereinslocal. Unter vaterländischen Gesängen und den seltenen Festtag beleuchtenden Festreden und Ansprachen verliefen die echt patriotischen Feierlichkeiten. In einzelnen Gemeinden, in welchen keine derartigen Vereine bestehen, wurden besondere Versammlungen anberaumt, die zahlreichst besucht und in denen des greifen Feldmarschalls in zündenden Worten, die nachhaltige Begeisterung erweckten, gedacht wurde. verkehr, CanO< unö velk-Mirthschaf«. Gietzen, 28. October. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. Jt. 0,90—1,00, Hühnereier 1 St. 7, 2 St. 15- H, Enteneier 1 St. - - X 2 St. - Käse pr. St. 5—8 H, Käsematte pr. St. 3 Erbsen pr. Liter 16 H, Linsen pr. Liter 28 4, Tauben pr. Paar 0,50—0,70, Hühner pr. Stück JL 0,85—1.00, Hahnen pr. St JL 0,60—1,00, Enten pr. Stück ^1^0-1,60 Ochsenfleisch pr. Pfd. 70-74 H Kuh- und Rindfleisch 60—64 Schweinefleisch 70-80 Hammelfleisch 62—68 H, Kalbfleisch 60—64 4, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4,00-6,00, Weißkraut vr. St. 5—8 Zwiebeln per Gentner X 5,00—6,00, Milch per Liter 12-18 Gänse pr- Pfd. 50—60 H. Wöchentliche Aeberficht der Todesfälle in Kietzen. 43. Woche. Vom 19. Octooer bis 25, October 1890. Einwohnerzahl: 20500 (incl. 1600 Mann Militär). Sterblichkeitsziffer: 15,2 o/og. Kinder Zusammen: Erwachsene: im vom 1. Lebensjahr: 2.-15. Jahr: 2 — — 2 1 - 1 - 1 (1) 1 (1) - - nkheit 2_______-_________2_________- Summa: 6 (1) 1 (1) 3 2 ' Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von Auswärts nach Gießen gebrachte .Kranke kommen. Es starben an: Diphtherie Keuchhusten Magengeschwür Neuester Fahrplan aller in Gießen ankommenden nnd abgehenden Eisenbahnzüge ist bei nnferen Zeitungsträgeru so wie ans nnserem Bureau zum Preise von 20 Pfg zu haben. Expedition des „Gießener Anzeiger". übertragen. Irische Osten 0. H P. Musgraves System langsamer Verbrennung. Vorzüglicher Ofen für Gascokes Brand. Brennt dauernd und heizt bei sparsamem Verbrauch die größten Räume. Den Berkaufder Oefev haben wir Herrn [7544 GmitPistorinKiö88en Esch & Co., Mannheim. Schlafröcke in eleganten Formen und Stoffen, Havelocks in Loden und in impragnirten wasserdichten Stoffen mit halber und ganzer Pellerine, Jagd-Joppen in Leinen und Loden-Stoffen, sehr practisch. Jagd - Gamaschen in Leder, Loden, wasserdichten Leinen und Tuch-Stoffen, Gummistoff-Regen-Mäntel absolut wasserdicht empfiehlt 7779 II Riibsamen. Buchen- und Tannen- Scheitholz abzugeben bei BL Jung IV., 2832 Klein-Linden. Ausverkauf. 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Jahresbericht des Kirchenvorstandes über den kirchlichen | Knorrs Sappen I I Hafermehl, Hafergrütze, Supp ent af ein, Erbatwurat, J ulienne. | C. H Knorr, Heilbronn a/N., Conservenfabrik. 7u43] Nachhülfe in franz, und engl- Sprache, Unterricht in Gab. Stenographie wird billig ertheilt. Näheres in der Exped. d. Bl.________ 9032] Ein Kindersitzwagen zu verkaufen. Alicestraße 22, 2. Stock. G«ßw« »torewlirofe kochofeu, U vfkg, Mpfichlt zu bMgsle, Laufmädchen gesucht. 9035 Nordanlage-Steinstraße 7^ 9033] Eine reinl. Frau sucht Stelle im Wafchen und Putze«. ober einen Laufdienst. Kaplansgasse 10, 1. St. * Ml at»mc JL 177,79. „ 59,50. „ 31,20. LNedic Kerbandstoste, vade-)ngredirn,s«n, üacao? Medieinische Weine, Pastillen, «ewür,e, Kinder-Rührmittel, Parftimerien und CV?**" DeSinfeetion». und Toilettemittel, «sten,en, ~...... Echt chinestsch« Lhee». Oer«. Wermietyungen. 7855] Wohn., 7-8 Pidcen.pr. Jan. 1891, a-früh.,z-verm. Bahnhofstr. 8V, 2 Tr.h. 9045] Der 2. Stock m. 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November 1890, Vormittags 11V2 Uhr, im Amtszimmer des AbtheilungS - Baumeisters Hentzen zu Gladenbach, Reg.-Bez Wiesbaden- Lagevläne können daselbst eingesehen und die Verdingungsunterlagen gegen kostenfreie Einsendung von 50 Pfennigen von dort bezogen werden Zuschlagsfrist 4 Wochen. [8909 Hannover, den 18 October 1890. Königliche Eisenbahn-Direetion. Fritz Nowack, MemW, S empfiehlt in nur Prima-Qualitäten sein großes Lager in ä3 Unterzeugen, wie: Hjormaljariien, Dmülijsskn dc., J ferner das Neueste in 8521 Kragen, Manschetten und Shlipsen. Zwei großeBorstellungen. Anfang Nachmittags */ä4 Uhr und Abends 8 Uhr. 2®* I" jeder Vorstellung gutgewähltes und abwechselndes Programm. Hochachtungsvoll Directoren. ®e^‘ auf .bie uns in -rll-n Gtädten entgegengebrachten Sympathien hoffen wir auch hier die Gunst des verehr! 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Di aus dem Bahnhof i ter trug auch die B zum Empfang erfchii geleitete fobann den der öehk'sche Monarck enthalt König Leopol! scheu Hintergrund ha handelt sich wohl bk Kaiser Mhelm gele den belgischen Maje^ lleber die tzrmr leute im Sultanat eclt!en vsficiellen Bei Weöjn Zanzibar, '°nderlich aus Ölungen des Bert ^-amu, wonach in i( ernc allgemeine. Eäl TO veranlaßten A J’J’f ""d durch Metzelei dm Mtv ern bÄ. «der . f i ff i vC kauft man billigst im mteEMtcl A«sv«kaus- L^'kelheit?t -«»* «4| ein M1 t>°j, bat *1”'« G 1"“K u?”- Uns nit Balken ° !*en, ;«*«en 1 ö=h@füc «en 6; Ae, fti 1 ön9ene§0 ; <;s« B'nXV'' ' "'I in Hermielhungen. 8093] Ein kleines Logis am 1. Noobr beziehbar, zu vermiethen. H. Schomber, NodHeimerstraße 06. 5113] Wohnung im mittleren Stock 5 Zimmer mit allem Zubehör u. 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