Ii>r, 0 Dienstag den 29. April «ir. 98 Kenerat-Mnzelger Anrts- unfc 2lnjet$eMatt für den ^ireis i6iefzen Theil ‘Immer - vermiet^. »«r.Un5i Wir bringen hierdurch den Fuhrwerkbesitzern zur Kenntniß, Äch aus der Kreisstraße Lollar - Daubringen von r Börse. Conre vom i>.. do. Kl- San! . . • che Credttb.. -l.il> er #ln . " ^Verein . Vrretnsbank >- l- Hi ioh IU M ilnr ahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den scheiden Tag erscheinenden Nummer bis Vorm. 10 Uhr. IflJ Itti Iti W. M M 100.5 M tf r der Partei der Unzufriedenen auf Irland, nicht einverstanden, sie wenden sich daher gegen die Landankaufsbill und Parnell hat bei Beginn der zweiten Lesung die Ablehnung der Bill unb deren Ersetzung durch eine von ihm ausgearbeitete Gegenvorlage beantragt. Jedenfalls wird sich die Specialberathung der Negierungsbill sehr in die Länge ziehen. itoß Äch auf der KreiSstraße TMtag den 29. d. Ms. ab eine Dampfstraßenwalze in törenten sind uf bem Bankern gebrudt, hab»,; ^Vä°/o, Laura 2' rlrbeitsauM 'Wti^keU befindet. Gießen, am 28. April 1890. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Gagern. do. )uxnGold. Sold (Echk.) Zoses Silber- garant Ztal. abahn . . eser . . . üdw 'Zismb. mkas ganit. rdin.Eec.stsr. Bekanntmachung, die Unterhaltung der Kreisstraßen betr. mer . . • gn - - - Meer . • Vierteljähriger MowKcmcntsprcis: 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezöge« 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: S«S»tstraße Ar.7. Fernsprecher 51. CocaXe* unö prot-injicUcs. Gießen, 28. April. — hohe Passanten. In der Nacht von Freitag auf Samstag reiste Ihre Majestät die Kaiserin Augusta Victoria, gestern Abend 8 Uhr 40 Min. Ihre König!. Hoheit die Prinzessin. Heinrich von Preußen mit dem Prinzen Waldemar hier durch. — Zum Lehrer am hiesigen Realgymnasium und der Realschule wurde der seitherige erste Lehrer an der erweiterten Volksschule zu Homberg a. d. Ohm, Herr Dr. Heinrich Pitz gewählt. — Gelegentlich der Heimgeleitung eines Betrunkenen am Samstag Abend wurde demselben von seinem Führer unterwegs die Uhr aus der Tasche entwendet. Der Begleiter, wegen des Verlustes der Uhr alsbald zur Rede gestellt, meinte, der Betrunkene müsse dieselbe im Hausgang seiner Wohnung verloren haben, er begab sich daher selbst mit ans die Suche, wobei von einem Andern bemerkt wurde, wie der Beschuldigte die Uhr in den betr. Hausgang legte, dieselbe alsbald wieder als gesunden aufhob und der Ehefrau des Eigenthümers zurückgab. Der redliche Finder wurde einstweilen sestgenommen. — Heute früh entstand in einem Geschästsladen der Schloßgasse Feuer dadurch, daß das Dienstmädchen an dem Petroleumbehälter Petroleum zapfte, und, als der Inhalt zur Neige ging, den Krahnen nicht gehörig schloß, so daß das Petroleum weiter zur Erde lief. Sie zündete Licht an, warf das brennende Streichholz weg, ging in den Keller, um frisches Petroleum in den Behälter zu pumpen, wodurch das bereits sich im Laden entfachte Feuer neue Nahrung erhielt. Das Feuer konnte doch noch verhältnißmäßig rasch gelöscht werden. Der entstandene Schaden ist beträchtlich. Deutscher Reich. Berlin, 28. April. Während in früheren Jahren bei der Cavallerie nur ausnahmsweise Hebungen für Mannschaften des Beurlaubtenstandes abgchaltcn wurden, werden in diesem Jahre 6900 Mann aus der Reserve und Landwehr einberusen, und zwar anstatt wie üblich auf 12, diesmal auf 28 Tage. Diese Maßnahme ist eine Folge der Bewaffnung der gesammten Cavallerie mit der Lanze, mit welcher in der angegebenen Zeit die Mannschaften des Beurlaubtenstandes ausgebildet werden sollen. Im Ucbrigen können bei der Cavallerie derjenigen Armeecorps, welche kein Kaisermanöver haben, nach dem Ermessen der Generalcom- mandos für die Dauer der Herbstübungcn bis zu vier Mann bei jeher Schwadron behufs möglichster Erhöhung der Aus- rücksstärke eingezogeu werden. Für die Infanterie und Jäger des Beurlaubtenstandes sind Bestimmungen bisher nicht ergangen- es wird jedoch eine umfangreiche Einziehung solcher Mannschaften erwartet, da es sich bei denselben, um die Ausbildung mit dem neuen Gewehr handelt. Wl D III 81 Neueste Nachrichten. WolffS telegraphisches Correspondenz-Bureau. Darmstadt, 27. April. Die Königin von England wohnte heute Vormittag dem Gottesdienste in der Kapelle des neuen Palais bei. Um 1 Uhr fand im Palais Familientafel statt. Der Kaiser machte Vormittags eine Spazierfahrt im Emilsgarten. Darmstadt, 27. April. Die Königin Victoria empfing gestern die hier eingetroffene Deputation des ersten Garde-Dragoner-Regiments Königin von Großbritannien und Irland unter Führung des Obersten von Kotze. Se. Majestät der Kaiser stellte die Herren der Königin vor. Heute Vormittag um 10 Uhr wohnte Se. Majestät mit der Großherzoglichen Familie dem Gottesdienst in der Schloß- kirchc bei und machte sodann dem preußischen Gesandten v. Thielmann einen Besuch. Spandau, 27. April. In sämmtlichen Militärwerkstätten ist den Arbeitern angekündigt worden, daß jeder am 1. Mai ohne Urlaub ohne erheblichen Grund Ausbleibende entlassen werde. Cassel, 27. April. In einer Versammlung socialistischer Arbeiter wurde beschlossen, am 1. Mai die Arbeit nicht auszusetzen, dagegen am Abend eine Festlichkeit zu veranstalten. ' Kiel, 27. April. Seine Kgl. Hoheit Prinz Heinrich ist heute gegen Mittag an Bord der Corvette „Irene" hier eingetroffen. Wien, 27. April. Alle größeren Jndustrieorte erhalten Angesichts der in Betreff des ersten Mai bestehenden Besorgnisse Garnisonen. In Reichenberg rückten gestern zwei Jägerbataillone und eine Escadron Cavallerie ein. In Budapest bestehen - die Arbeiter darauf, mit Fahnen unter Musikbegleitung nach dem Stadtwäldchen, dem Schauplatze ihres Massenmeetings, auszurücken. Die Polizei weigert sich, dies zu gestatten. Ohne Fahnen wollen aber die Arbeiter ihr Meeting nicht abhalten- es werden demnach Ruhestörungen besüchtet. Bei den Excessen in Biala hat die Wirkung der Mannlicher Gewehre in furchtbarer Weise sich erprobt. In zehn obducirten Leichen wurde keine Kugel gefunden, überall zeigte der Schußcanal eine durchgehende Kugel durch den ganzen Körper. Der gestern zu Ende geführte Proceß der schwarz-gelben gegen die deutsch-nationalen -rHtz «Ni Der Offner Anzeiger rFiheint täglich, »: Ausnahme deS Montags. 2ie Gießener lkienvtLiter Nll.m dem Anzeiger Bemtlich dreimal beigelegt. st.-A.88u.89 Serb. Gold- e . . . . Mrnbahn- au. Dblig.1880r conv.. Wer. . . Golb-Anl. 887 .. . Antisemiten wirbelt viel Staub auf. Das Wort des angeklagten Redacteurs, daß die Deutschen hier zu Lande außer Gott auch den Gerichtssaal fürchten, ist zum Schlagwort geworden. Die Deutsche Zeitung sagt, trotz aller Erfahrungen, die dieser Proceß gebracht, sei eine Besserung der Parter- verhältnissc kaum zu hoffen, aber vielleicht erleben wrr die Befriedigung, daß fürderhin wenigstens nicht mehr die deutschen Farben so mißbraucht werden können. Bellinzona, 27. April. Nachdem die Regierung des Cantons Tessin wegen der durch den Staatskasfirer Scazziga verübten Veruntreuungen demissionirt hatte, wurde nunmehr die neue Regierung eingesetzt. Dieselbe besteht aus den beiden bisherigen Mitgliedern Casella und Gianelli, zu denen Rossi (ultramontan), Respine (ein Führer der Ultramontanen) und Bonzanigo (früher gemäßigt freisinnig) hinzugetreten sind. Pedrazzini und der Finanzdirector Regazzi sind nicht wiedergewählt worden. Paris, 27. April. Der Präsident Carnot ist heute srüh 7 Uhr hier eingetroffen und vom Minister des Innern, Constans, sowie von dem Polizeipräsecten am Bahnhofe empfangen worden. — Nach einer Meldung der Morgenblätter hätte der Generalrath der Rhonemündungen den Wunsch ausgesprochen, die Negierung möge sich etwaigen friedlichen Demonstrationen am l.Mai nicht widersetzen und die Kammern möchten sofort nach ihrem Wiederzusammentritt den achtstündigen Arbeitstag votiren. Der Präfect hätte gegen diesen Beschluß Vorbehalte gemacht. Paris, 27. April. Da^Cabinet beschloß, Verstärkuugen nach Dahomey zu senden. König Kowdor richtete ein Schreiben an Carnot, worin er sich beschwert, daß Frankreich ihn ohne Kriegserklärung angegriffen, er behalte die gefangenen Europäer, die nicht mißhandelt würden, biv zum Abschluß des Krieges als Geiseln. — Das Tribunal inNizza verurtheilte einen italienischen Spion zu fünf Jahren Gefängniß und einer Geldstrafe von 5000 Francs. Newyork, 27. April. Nach einem Telegramm aus Rio de Janeiro ist die im Cabinet bestandene Meinungsdifferenz wieder ausgeglichen und behalten der Finanzminister Barboza und der Minister des Aeußern, Bocayura, ihre Portefeuille. _____________ Darmstadt, 28. April. Kaiserin Friedrich trifft Nachmittags mit ihren Töchtern hier ein und kehrt Abends nach Homburg zurück. Darmstadt, 28. April. Se. Majestät der Kaiser ist heute früh 8 Uhr nach Eisenach abgereift, er wurde von Sr. Königlichen Hoheit dem Großherzog sowie sämmtlichen Prinzen zur Bahn geleitet. politische Ueverficht. Gießen, 26. April. Kaiser Wilhelm hat bei seinem jüngsten Besuche im 'Msslande eine ebenso begeisterte und herzliche Aufnahme -jiitfrib der Bevölkerung gefunden, wie sie dem hohen Herrn ^mittelbar vorher schon an den Gestaden der Nordsee bereitet Mlv! und somit ist von der Einwohnerschaft des Neichslandes Heue bewiesen worden, daß unter ihr die Sympathien isur Kaiser und Reich ebenso lebendig sind» wie in Altdeutsch- Es mar ein verhältnißmäßig nur kurzer Aufenthalt, Mch-M diesmal der erlauchte Schirmherr des Reiches auf ^lstßslythv.ngrschem Boden nahm, um so inniger gestaltete sich tflty Iber Empfang, welcher ihm überall bereitet wurde. Tie Ernennung des Centrcadmirals Holtmann, bis- hm! n Eommandeurs des nunmehr ausgelösten Uebungsge- Mders, zum Slaatssecrctär im Reichsmarine-Amt, an « des zurückgetretenen Contreadmirals Heusner, ist nun- Br erfolgt. Admiral Heusner war der erste Inhaber des -in-, l origen Jahre errichteten Postens eines Staatssecretärs Marine und hat ihn, dem Vernehmen nach, ein Herz- Mt! zum Dienstausttitt veranlaßt. Tas preußische Herrenhaus nahm am Freitag feine lturch die Osterpause unterbrochenen Sitzungen wieder auf. Die delurrbreitete Annahme, daß der Reichskanzler und Minister- BAent v. Caprivi bei dieser Gelegenheit eine ähnliche Er- Mrumg abgeben würde, wie beim Wiederzusammentritte des MgLwdnetenhauses, erwies sich jedoch als irrig, denn Herr ^ Caprivi war in der Sitzung gar nicht zugegen. Die Polite betraf lediglich den Gesetzentwurf über die Renten- Ml-r und wurde derselbe nach längerer Verhandlung m der «MMissionsfassung angenommen. .. Tie Session des elsaß-lothringischen Landesausschuffcs iitz am Freitag mit einer Debatte über den Paßzwang ge- Mosisen worden. Vom Abg. Grad war die Aushebung des Mznvanges beantragt worden, doch sprach sich der Antrag- Wer- selber anerkennend über die milde Ausführung der Außvegel aus und ihm stimmten andere Redner, darunter M Dr. Petri, der Reichstagsvertreter für Straßburg, zu. ZWndeinen positiven Beschluß zeitigte die Debatte, an welcher ffodie Negierungsvertreter gar nicht betheiligten, nicht und es also beim Paßzwang. In Wien haben Ende voriger Woche wiederum gemein Conscrenzen der österreichischen und der ungarischen Hirustcr unter Vorsitz des Kaisers Franz Josef begonnen. Mse'lben sind als der Vorläufer der herrannahenden Dele- L^inssession zu betrachten, da in ihnen die Vorlagen für te Delegationen festgestellt und vorberathen werden und be Mn sich unter ihnen diesmal and) solche militärischer Natur. ün den Conferenzen auch die Unruhen im mährischen EinTeaebiet, in Biala, Wagstadt u. s. w. zur Erörterung MMzen werden, wie man hie unb da annimmt, steht nod) Mn:, unwahrscheinlich Ift dies indessen nicht. Präsident Carnot dürfte zur Stunde von seiner poli- Reise nach dem Süden Frankreichs und nach Coyika mrdLr in der Hauptstadt Paris eingetroffen sem. Der letzte Dill der Reise Carnots galt dem Besuche Nizzas und den Henidepartements Frankreichs und gestaltete )id) namentlich fti Empfang Carnots in Nizza zu einer glanzvollen Kund- Jm englischen Nnterhause hat in vonger Woche die glüh? Lesung der irischen Landankaussbill des Ministeriums Wsöbury begonnen, durd) welche umfassende gesetzgUrerische Miregel die englische Regierung die irischen ^nchter zu lAmdeigenthümern machen will. Die Bill verfolgt hierdurch Mleüch die Absicht, die irischen Landpächter durch ihre Selvst- Kc^i!-gmachung mit den politischen Zuständen auj Irland WWsöhnen und dies würde der „nationalen Bewegung mj hier „grünen Insel" die Spitze abbrechen. Hiermit sind i natürlich die Parnelliten, die parlamentarischen Vertreter ] 7 T; Di s • r I Alle Annonccn-Bureaux deS In- und Auslandes nehmen | Gratisbeilage: Gießener ^anniienölatter. | Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen^ * lfl' Attslttttd. London, 26. April. Bei dem heutigen Iah res- Banket der Civilbeamten, welchem General Wolseley präsidirte, erklärte derselbe in seiner Rede den Gedanken für- lächerlich, daß im Falle einerNjederlage der englischen Flotte England gezwungen wäre, sich zu ergeben, und sagte, stets seien für acht Monate hinreichend Lebensmittel im Lande und außerdem sei es ohne fremde Hilfe unmöglich, alle Häsen gegen »Zufuhren zu blockiren. Athen, 26. April. Ein Decret versetzt den General Valtnios, Commandeur des thessalischen Armeecorps, sowie acht andere Osfiziere in Nichtactivität wegen Theil- nahme an der Bewegung in Larissa im vergangenen Februar. ,-Grund|A' .Pfimbbr. • n Lombarden |M do. 981 ialagsanstalt ' liSrtüi* • Alsfeld, 27. April. Der Dirigent an der erweiterten Volksschule 511 Rimbach i. O. Konrad Grein wurde zum Lehrer an der hiesigen Realschule ernannt. Vermischte» * Mainz, 24. April. Hauptmann Salm vom 118. Infanterie-Regiment ist Dank der glücklich verlaufenen Operation des hiesigen Hospital-Secundärarztes Dr. Reisinger soweit hcrgcstellt, daß er heute zum ersten Male das Bett verlassen konnte. Eine Kugel sitzt Herrn Salm noch im Rücken und wird wahrscheinlich später, nach vollständiger Genesung, ausgeschnitten. * △ Mainz, 27. April. Das in diesem Jahre stattfindende 450jährige Jubiläum der Erfindung der Buchdruckerkunst ist beabsichtigt hier in der Vaterstadt des Erfinders besonders feierlich zu begehen. Auf Einladung des Stadtbibliothekars Dr. Velke sand dieserhalb am Freitag unter den Buchdruckern und Buchhändlern eine Besprechung statt, bei welcher die Meinungen über die Art der Feier ausgetauscht wurden. Ein definitives Programm wurde noch nicht aufgestellt, doch einigte man sich dahin, daß an dem dem Johannistage vorausgehenden Sonntag (24. Juni) als Mittelpunkt der Feier eine Festversammlung im Akademiesaale des Kurfürstlichen Schlosses stattfinden solle, verbunden mit einer Ausstellung von Druckwerken seit Erfindung der Kunst bis auf unsere Zeit, unter besonderer Berücksichtigung der Mainzer Druckwerke. * △ Mainz, 27. April. Die heutige Generalversammlung der Hessischen Ludwigs bahn, zu welcher 2905 Actionäre mit 4505 Stimmen angemeldet waren, beschloß nach Anhörung des Vortrags des Verwaltungsraths, aus dem vorigjährigen Reingewinn eine Dividende von 42/3 pCt. zur Verkeilung zu bringen, ferner dem Erneuerungssvnds 700,000 Mk. und der Pensionskasse 100,000 Mk. zuzuweisen und 186,725 Mk. als Tantieme für die Verwaltungsrathsmitglieder und die Beamten zu verwenden. * A Mainz, 27. April. Zur Arbeiterbewegung. Mit der Tagesordnung: „Was sollen wir am 1. Mai thun?" sand gestern Abend hier eine von dem socialistischen Wahlverein einberufene, äußerst zahlreich besuchte Arbeiterversammlung statt. In nahezu einstündiger Rede entwickelte Reichstagsabgeordneter Jost die Gründe, welche die social- demokratische Reichstagssractivn und an ihrer Spitze Bebel und Liebknecht veranlaßt haben, von einem Ruhenlassen der Arbeit am 1. Mai abzurathen, welche Gründe auch für die Arbeiterbevölkerung von Mainz maßgebend seien. Zum Schluß faßte die Versammlung folgende Resolution: „Die heutige, aus allen Berussbranchen besuchte Arbeiterversammlung beschließt, von einem Feiertage am 1. Mai abzusehen, spricht aber die Erwartung aus, daß alle Arbeiter von 'Mainz an der am 1. Mai Abends hier stattfindenden Volksversammlung zu Gunsten des Achtstundentages sich betheiligen." * Ehre, dem Ehre gebührt. Es war am 23. April, am Geburtstage des Königs Albert von Sachsen, als mehrere Invaliden der Wilhelms-Heilanstalt am Kurhause zu Wiesbaden spazieren gingen. Plötzlich tritt ein Herr an sie heran mit den Worten: „Wie viel Mann sind Sie in der Heilanstalt?" „Achtzehn", lautete die Antwort. „Run, ich lade Sie alle zu einem Souper für heute Abend in das Hotel D. ein, beute ist der Geburtstag meines Königs und den will ich in Ihrer Gesellschaft feiern." Gegen Abend begaben sich die 18 Krieger nach dem bestimmten Local und sanden ein reichliches Souper vor. Zwischen dem Gastgeber und seinen Gästen herrschte denn auch bald eine frohe Stimmung und begeistert stimmten sie in das Hoch ein, welches ersterer auf seinen König ausbrachte. Namens seiner Freunde dankte denn auch Kamerad B. dem Gastgeber für seine Einladung und schloß mit einem Hoch auf unseren Kaiser. Gegen 10 Uhr trennte man sich, nachdem mancher Flasche 1884er Wein der Hals gebrochen war. Doch damit war der Gastgeber noch nicht zufrieden. Der Einladung konnten einige der Kameraden nicht folgen und diesen überreichte derselbe'gestern früh ein Geldgeschenk von je 7 Mark. Mancher unserer Leser wird fragen : Wer ist dieser Mann gewesen? Wir wollen ihm die Frage beantworten. Dieser wohlwollende, patriotisch gesinnte Mann war Herr Reichsbankdirector R. Madack aus Leipzig. Derselbe ist ein alter Wiesbadener Gast, der seit langer Zeit alljährlich die, wie er bemerkt, ihm liebgewordene Stadt besucht. R. K. * Einige Tage nach Sedan zog Bismarck in die alte französische Krönungsstadt Reims ein, wo man sich an dem dortigen berühmten Champagner gütlich tha(. Mit ihnen bezog auch ein Büchsenmacher Gröger vom ersten oberschlesischen Infanterie-Regiment sein ihm angewiesenes Quartier. Der französische Wirth, welcher wohl die Uniform eines preußischen Büchsenmachers noch nie gesehen hatte, und nach dem Grade seiner Einquartierung auch denjenigen des Quartiers für dieselbe bemessen wollte, fragte ihn: „Qui etea-vous, Monsieur?“ „Je suis Bücksmakr“, antwortete der preußische Büchsenmacher mit Selbstgefühl. „C'omment, vuus etes Bismarck? le c&ebre Bismarck! A la bonne teure! venez donc, Monseigneur!“ und er räumte sogleich dem vermeintlichen Bismarck seine „gute Stube" ein. Der Bücksmakr hatte nun ein herrliches Quartier- eine große Volksmenge sammelte sich vor der Hausthür und grüßte ihn mit Ehrfurcht und Bewunderung, sobald er sich am Fenster zeigte. Dabei blieb es auch, als der Büchsenmacher das Mißverständniß erkannte und sich mit „arquebusier“ übersetzte - denn man glaubte, daß der große Kanzler nur sein Jncognito aus diese Weise wahren wolle. * Berlin, 26. April. Der seltene Fall des Verstoßes gegen § 367 ad 1 R.-Str.-G.-B. — Uebertretung der Leichenberaubung — lag dem Schöffengericht, Abth. 95, zur Beurtheilung vor. Im Krankenhause am Friedrichshain war in diesem Jahre ein junges Mädchen gestorben- die Mutter umhalste noch einmal ihr Kind und vermißte hierbei die langen und starken Zöpfe, die ein Stolz des Mädchens gewesen waren. Die Frau brachte in dem Bureau des Krankenhauses und später in einem Polizeibureau den Fall mit dem Bemerken zur Anzeige, daß die Krankenwärter Lehmann und Frau sich bemüht hätten, die Mutter möglichst von der Berührung der Leiche ihrer Tochter fern zu halten. Auf Grund der in jeder Beziehung glaubhaften Anzeige ward Lehmann ein polizeilicher Strafbefehl über 20 Mark zugesendet, gegen welchen er auf richterliche Entscheidung antrug. Die Beweisaufnahme fiel nicht zu Gunsten der Angeklagten aus. Frau Lehmann, welche auch mit angeklagt war, wurde zwar freigesprochen, Lehmann selbst aber der Leichenberaubung für schuldig befunden und zu einer Woche Haft verurtheilt. * Des Frühlings sonnige Tage wecken wieder mächtig die Wanderlust in den Herzen der Menschen, und die Frage: „Wohin reisen wir dieses Jahr?" beschäftigt lebhaft diejenigen glücklichen Gemüther, denen cm gütiges Geschick das nöthige Reisegeld in genügender Menge in die Tasche gesteckt hat. Wohl ihnen, sie können ihres Herzens Begehren folgen und wir wünschen ihnen gern — wenn die Zeit da ist — eine glückliche und erquickliche Reise. Aber wir möchten ihnen vorher noch eine Bitte zurusen: Ihr Glücklichen, gedenket auch der Armen und besonders der armen Kinder, die frische, freie Lust so nöthig haben wie das tägliche Brod, die aber ihre Ferientage in der dumpfigen Lust der Großstadt vertrauern müssen. Eure Kinder ziehen mit Euch hinaus, ergötzen und erholen sich in Wald- und Bergesluft, aber die Kinder der Armen schauen betrübt ihren glücklicheren Altersgenossen nach. Helft ihnen, ihr, die ihr mit wohlgefüllten Portefeuilles in die Sommerfrische reist, unterstützt das menschenfreundliche Unternehmen der Feriencolonien, durch welches auch den Kindern der Armen die Wangen roth ge- särbr und die Herzen froh gemacht werden sollen. Als ein gutes Mittel zum Zweck sei hiermit aufs Neue auf das schöne, originelle Künstler- und Selbstschriften-Album „In Lust und Sonne" hingewiesen, dessen gejammter Reinertrag bei Heller und Pfennig der Feriencoloniesache gewidmet ist. Dies Prachtwerk (bei I. H. Schorer in Berlin erschienen, Preis 8 Mk. in elegantem Einband) ist eine Zierde jedes Büchertisches und ein hübsches Geschenk für Jedermann. * Der ehemalige „fahrende Gesell", nunmehr wohlbestallte und wohlbeleibte sachsen-meiningensche Hofrath Dr. Rudolf Baumbach hat folgende launige Verse aus dem Frühlingsglanze Siciliens an einen Freund in Königsberg i. P. geschickt. Die betreffende Postkarte lautet: Messina, 12. April 1890. Im Frühling unter Palmen, Im Sommer auf den Almen, Im Winter in der Stadt; Gespickt mit Geld die Katze Und auf der hohen Glatze Ein dürftig Lorbeerblatt. Einst zog ich in die Fremde Mit einem frischen Hemde Und dreißig Kreuzer Geld; Der Straße Pappelbäume, Der Schenke kühle Räume War mir die weite Welt. Nehmt ab mir dreißig Jahre, Dazu die grauen Haare Und meinen Hofrathsbauch; So laß ich euch die Mittel, e>o laß ich euch die Titel e Und meinen Lorbeer auch. * Eine Heiralhsepidemie. Aus Newyork wird geschrieben : In Pennsylvanien befindet sich ein Ort, in welchem es voraussichtlich in den nächsten zehn Jahren weder heiraths- fähige Mädchen noch ehelustige junge Männer geben wird. Dieser glückliche Ort ist die kleine Stadt Claysville, in welcher vor etwa acht Monaten eine Heirathsepidemie ausgebrochen ist, die unerbittlich alle Mädchen, die alterthüm- lichsten wie die backfischigsten, unter die Haube und alle junge Burschen unter den Pantoffel gebracht hat. Vor 8 Monaten hatte noch Niemand eine Ahnung von der herannahenden fürchterlichen Krankheit, die nicht, wie die Influenza, um den ganzen Erdball wanderte, sondern in Claysville begann und in Claysville aushörte. Da brannte eines Tages ein junges Pärchen nach Cumberland im benachbarten Staate Maryland durch, ließ sich daselbst trauen und kehrte als Ehepaar zurück. Der neugebackene Gatte war 18, die junge Frau erst 14 Jahre alt und allseitiger reicher Beifall lohnte das entschlossene Vorgehen der Liebenden. Dieser Beifall spornte einige andere Liebhaber zur Nacheiferung an und in der folgenden Woche brannten schon drei Paare nach Cumberland durch. Als der Monat zu Ende war, hatte die Zahl der Durchbrennerpaare bereits 18 erreicht. Ein weiser Mann rechnete aus, daß die Stadt binnen 9 Monaten von allen heirathssähigen Leuten „gesäubert" sei, falls das Eheschließen in der begonnenen Weise fortgesührt werde. Er hat sich indeß geirrt, denn es sind erst 8 Monate verflossen und schon ist der Vorrath erschöpft. Keine jungen Burschen, keine jungen Mädchen sind in Claysville auszutreiben, es gibt nur noch Eheleute und Kinder. Daß der jüngste Ehemann 16 und die allerjüngste Frau 13 Jahre zählt, ändert ja an dieser Thatsache nicht das Geringste. Der jüngste unver- heirathete „Mann" ist dagegen 10 Jahre alt und das jüngste „Weib" erst sieben — man läßt diese beiden aus ihrem Wege zur Schule scharf bewachen, nicht mit Unrecht wird gefürchtet, daß auch sie von der Epidemie angesteckt seien, so daß der Krankheitsstoff noch nachträglich zum Durchbruch kommen und in einem Durchbrennen resultiren könnte. * Den persönlichen Einfluß der werkthätigen Nächstenliebe aus unzufriedene Arbeitermassen hob Pastor Weber aus Gladbach neulich in einem Vortrage in Hamburg hervor. Folgendes sind einige seiner Sätze: Als es im Jahre 1848 in Leipzig losging, zög ein wüster Hause von Revolutionären vor das Haus des Professors Harleß, der bekannt war als ein Finsterling und ein starrer Pietist. Aber plötzlich sprang ein Arbeiter aus der Menge vor und ries: „Den Mann ‘ müßt Ihr in Ruhe lassen, denn er hat uns wochenlang Essen geschickt, als meine Frau schwer krank darniederlag und auch später hat er sich um nnö gekümmert und immer wieder sragt, wie es uns weiter gehe." Solche Acte periön^ dienender Liebe sind die besten Versöhnungsmächte, nicht gethan mit den Zeichnungen für humane Zwecke iDub 1’ ein einziger Trunk Wasser, mit dienstwilliger Geberde f Durstigen gereicht, macht mehr Eindruck als eine reiche vom Ueberfluß hingeworsen. Sehr treffend hat auch Kaiser bei dem Strike im Kohlengebiet gesagt, es fehle der persönlichen Fühlung zwischen den Leitern und den Arbeitern. Wir leben in einem demokratischen Zeitalter wenn wir uns nicht ausrichtig mit dem Volke aus eine B 2 setzen, werden wir nie aus die Arbeiter einwirken. Bor de Jahre 1848 gab es für alle Stände noch gewisse Berührung punkte, gemeinsame Feste und Volksbelustigungen, aber der Revolution wurde man mißtrauisch, man ließ das lausen und denen in die Hände fallen, die sich ihm als ialüh Freunde anboten. Wir bedürfen der persönlich dienens Liebe, die auf dem Boden der sittlichen Gleichberechtigt aller Menschen vor Gott steht. Das schöne Wort des Kaisers von der sittlichen Gleichberechtigung des Arbeiterstandes [w deshalb so großes Aufsehen gemacht, weil diese Forderiw im allgemeinen nicht erfüllt wird. UnivevfUäts • Nachrichten. Marburg, 26. April. Dem Vernehmen nach hat Herr Dr v>. Frank, Prtvatdocent an der juristischen Facultät hiesigerUntverfiiL.' eine Berufung an die Universität Gießen an Stelle des hm Breslau berufenen Professors Dr. Benneke erhalten und anaenommt? Marburg, 26. April. Allem Anschein nach wird die diesjährige Sommerfrequenz unserer Universität wieder eine recht erfrw iiche werden. Der Abgang aus dem Wintersemester hielt sich 5tl mäßigen Grenzen, während anderseits ein starker Zudrang zur > matriculation für das Sommersemester wahrzunehmen ist, so daß Zahl der Studirenden, wenn sie sich nicht auf 1000 erhöhen Nu so doch nicht erheblich unter dieser Ziffer Zurückbleiben wird. ' Literatur uitö Nnnft. — „Eine epochale technische Errungenschaft" ist das ooit H. Poetsch in Magdeburg nach jahrelangem Bemühen erfunbnn „Gefrierverfahren", welches für den Bergbau einen epochalen For^ schritt bedeutet. Der Kern der Erfindung beruht in der Ausnützung des Grundwassers bet Tiefbauten, indem dasselbe, vor bet M führung der letzteren in den festen Aggregatzustand übergesührt unb die künstlich geschaffene „Frostmauer" während der ganzen Zeit bei Teufungsarbeiten erhalten wird. Das neue Verfahren, welche äußerst originell und practisch ist und von dem das uns vorliegeich- 9. Heft der populär-wissenschaftlichen Halbmonatschrift „Der Titi» der Weisen* (A. Hartlebens Verlag, Wien) aus der Fete: Fr. Kiesltngers eine hochinteressante, durch Bilder erläuterte Abhandlung bringt, eignet sich aber auch für Herstellung von Brückenpfeiler^ Tunnels im „schwimmenden" Gebirge und andere UnternehmulM Der „Stein der Weisen" ist die erste Zeitschrift, welche diese £(d)nü in Wort und Bild vorführt, und er hat sich damit den Dank weile: Kreise verdient. Außer dieser fesselnden Abhandlung enthalt bai vorliegende Heft noch viele andere lesenswerthe Artikel und is Ganzen 55 Illustrationen — ein Reichthum an AnschauungsmWn, wie ihn nur wenige Zeitschriften aufzuweisen haben. Von btfoit berent Interesse sind die Aufsätze: „Vogelleben im Frühling" (reijer.! illustrirt), „Wahl der Stellung beim Photographiren" (7 Bilder), „Die Structur des Holzes" (11 Bilder), „Hellsehen und Simiw- verlegung" (2 Bilder), „Wärmewirkungen oes Blitzes" und „Herstellung der Billardkugeln" (beide Illustrirt), „Die Perlmutter" üäI 3 Bildern) und mehrere nicht tllustrirte Abhandlungen. SBirwv pfehlen wiederholt diese gediegene, durch Reichhaltigkeit des Inhalt! und populäre Schreibweise ausgezeichnete Zeitschrift. Verkehr, Land- und volk»wirihschast — «egen das Eierfressen der Hühner. (Nachdruck m boten.) Die Hühner lernen das Fressen threr Eier meistens Kabuls daß man ihnen Eischalen nicht oder ungenügend zerkleinert als Mv vorwtrft. Gewiß ist eine Verabreichung von Kalk zur Schalenbilduns der Eier nothwendig und sehr zu empfehlen, auch die Eischalen laße» sich dazu verwenden, jedoch müssen dieselben gut zerkleinert, an besten in einem Mörser gestoßen werden. Wo das liebel eingerissei ist, da lege man den Hühnern ausgeblasen und mit Senf oder andna scharfen oder ekelerregenden Stoffen gefüllte Eier vor. Sehr zweck mäßig ist ein Legenest mit einer Spalte, in welche das gelegte E htneinrollt. Der Boden des Nestes ist nach der Mitte zu, wo ftj der Spalt befindet, schräg, unter dem Spalt befindet sich ein otli Heu gefüllter Hohlraum, in welchen das Ei hineinfällt. Grünberg, 26. April. (Fruchtpreise). Weizen * AÄ Korn v* 18,10, Gerste 17,60, Hafer 17,50, Äbsen * Samen JL 00,00, Lein X 00,00, Kartoffeln 3,30, Linsen Rohseide«- Bastkleider Mk. 16.80 pr. Stoff zur compl. Robe und bessere Qualitäten vers. porto= und zollfrei das Fabrik-DSp-t G. Henneberg (K. u. K. ftoflitb) Zürich. Muster umgehend. Briese kosten 20 Psg. Porto. W $ ÄN genau 75 Xfeferungen ;um wohlfeilen Greife von 50 Vkennifl. 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ZA der Forstwartei Hinterwald: $35 Fichten - Stämme mit 150,49 Festmtr. Inhalt. Außerdem sollen noch ca. 450 Stück tzürnbuchen-Stämme mit ca. 60 Fest- r.eth. Fritsch, Wellanlag?. “*,r5 A. Holterhoff Söhne . Bsril - Nkckar-Merhesfischer Güterverkehr. 3ui» Gütertarif für vorbezeichneten * Kirkch' tritt am 1 Mai b. I. der Nach- IktM 1 in Kraft, lieber dessen Inhalt ' iTtMmn die Gütererpedilioncn Auskunft. Sicken, den 24. April l890. [3833 Gr. Direclttn brc Oberhessischen Eisenbahnen. la Nähseide, unbeschwert Chappe-Seide ä Knopslochseide Papprolle 10 Stück Stricknadeln I ks LbieÄ8{ 'ttti1 *5 Gladenbach, den 25. Aprll 1890. Mtigl. Amtsgericht Gladenbach. Do«s Ende 1889 leihfällig gewordene Mii-che Stück Land am Hamm soll Mii twoch den 30. d. M., Mimittags 2 Uhr, an Ort und ffleie verpachtet werden. Glichen, den 28. April 1890. «Wherzogliche Bürgermeisterei Gießen 3832] Wer ertheilt Unterricht in der Stenographie - (Metbode Stolze). Offerten unter A. 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Ritsert. »richte test Mein nach M fca* r aus 1000 i ungenschaft« ist i einen epoi- ^uht in bei t m dasselbe, doi Stillstand übttr der gdni.- ' neue Verfaß n dem das uni - lbmonatschrist,lc Wien) ouh. ch Silber erlaufe! üllung von id andere Unternt, Wt, welche bic sich damit dtii Tc n Abhandlung an imswerthe AM um an Anschaus weisen babm. t Heben im Frühlfe' Mtographüen" fii ), „Hellsehen ife . m des Blitzes" 11 Irt), „Die Prrlmu- Abhandlungen. . Reichhalligleit M e Zettschnst. ä Docke 3 Strang 4 „ 1 Dtzd. 9 „ 2 „ 6 „ von 2 -3) an 7 2 Für Gärtner. Empfehle die beliebte gefüllte TeratuÄ-Blüthe, eben in Flor. E. Gngler, 3864 Rahn'sche Bleiche, Wetzsteingaffe 40. Haushaltungsschürzen in großer Auswahl, ZS Corsetten." in allen Fa^onS und Qualitäten, Kinderhöschen in verschiedenen Größen, sowie eine Parthie ÄiEidei'schürzeB - verkaufe, um damit zu räumen, zu ! , jedem Pretr, Kinder-Damenkragen, Rüschen rc. empfiehlt in großer Auswahl richte rc., emaill. 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