Muttei ist. Anni Reiners i, Albert Ullrich. Max Jaskowski. Adam Reiners. Helene Pauli. Otto Frank. Luise Maas. beck iiister hin ter •en Eichmann, Theater, Giessen ion: Adam Reinere!. 845 $tag den 28, Januar: int Im Abonnement Inskarten gültig. * liebe Onkel'*. n 4 Acten von R Kneisel Personen: tg, Planer Paul v. Gallas. Frau Luise NeuschiHing. Verwandte jung 7-/, Uhr, Anfang 8 Uhr, Ende lO'li Uhr. iitag den 31 la.nDa^: « । »es Gastspiel des Irl, 'cd voui StailttlieatfT Frankfurt a. fll- __ w bei dem ms «tiefBMDmk m und Tochter. I ^."<öikßenn FllhttKtsyks" K leib Mt -De» «orftanh siSi* Unb St* weiden tasch ---- 847 kdvhnr jetzt ßrweg^o I- Klingklhöff r, Hefehavdlung önen jungen Frau K. S heutigen Wiegenfeste ein imerobeä am Wallthor ver. mb in ihrem Laben ver- [827 1 Hoch! Hoch! J. F. 114.40 357'0 194-50 167.10 13289 3730 19400 9200 249.7® 269 »0 8^40 252*60 , 5900 9440 7660 7030 KanKgesdB lfl64r 189°* zar- Goldrente diener Rente Hbcrrente int 1U- ,tr ahn-Äctien ®efWrßM gy»** - Nr. 24. Mittwoch den 29. Januar 1890 Der Lietzener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. Die Gießener Anmikieuvtätter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Gießener Anzeig er Generat-Mnzeiger. Bierteljähriger Avonnementspreisr 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Rcdaction, Expedition und Druckerei: Kchutstraße ^lr.7. Fernsprecher 51. Aints- unb Anzelgeblatt für den link «Nieszen. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bi- Borm. 10 Uhr. Gratisbeilage: Gießener Iamilienötätter. Alle Annoncen-Burcanx des In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. politische Neverficht. Gießen, 28. Januar. Allseitig ist es ausgefallen, daß in der Thronrede des Schicksals des Socialistengesetzes mit keiner Silbe Erwähnung gethan wurde und die Parteipresse der verschiedenen Richtungen hat sich beeilt, diesen Umstand in mehr oder weniger wahrscheinlicher Weise zu deuten. Vielleicht wird man das völlige Schweigen der Thronrede über das Socialistengesetz als ein Zeichen aufzufassen haben, daß sich die Reichsregierung, nachdem durch ihr Festhalten an der Ausweisungsbesugniß die Socialistenvorlage zu Falle gekommen, noch durchaus unklar ist, wie nun eine Lösung der schwierigen Frage herbeigeführt werden soll. Daß auch der nächste Reichstag der Negierung die Ausweisungsbefugniß nicht zugestehen wird, kann schon jetzt nicht dem geringsten Zweifel unterliegen, und das ist noch der denkbar günstigste Fall - aber es gilt auch mit der Möglichkeit zu rechne», daß die kommenden Wahlen wieder einen oppositionellen Reichstag zeitigen und ein solcher würde vermutlich für das Socialistengesetz überhaupt nicht zu haben sein. In diesem Falle würde dann die Negierung am 1. October d. I., bis zu welchem Termine das vom Reichstage vor zwei Jahren verlängerte Socialistengesetz noch währt, der Socialdemokratie ohne jede außerordentliche Vollmacht gegenüberstehen — wünscht man in Negierungskreisen einen derartigen Ausgang, um vielleicht dem Reichstage die alleinige Verantwortlichkeit für die der Aushebung sämmtlicher Ausnahme-Maßregeln gegen die Socialdemokratie etwa entspringenden Folgen ausbürden zu können? Nun wohl, hoffentlich wird man bald über die Tactik der Regierung in der Socia- listensrage Ausschluß erhalten! In Frankreich geht der Boulangismus immer mehr aus dem Leim. Zu den schon vorhandenen Spaltungen im leitenden Ausschüsse der boulangistischen Partei haben sich auch Meinungsverschiedenheiten über die antisemitische Frage gesellt, die wahrscheinlich den Austritt mehrerer Mitglieder aus dem Ausschüsse veranlassen werden. Laur und Doroulöde sind für die Fortsetzung des von den Boulangisten eingeleiteten antisemitischen Feldzuges, Naquet aber verlangt dessen sofortige Einstellung, widrigenfalls er seine Entlassung zu nehmen droht. „Figaro" meldet nun, daß Boulanger, welcher ebenfalls gegen den Antisemitismus ist, die Beilegung des Zwistes übertragen worden sei, doch da der „bravo general“ sich in Frankreich nicht zeigen darf, also auch nicht persönlich eingreifen kann, so wird ihm die Wiederherstellung des Friedens unter seinen Getreuen schwerlich gelingen. Die Italiener können einen neuen bedeutsamen Erfolg in Ostafrika verzeichnen, falls der „Eapitano Fracassa" recht berichtet ist. Das genannte römische Blatt wollte wissen, daß der italienische General Orerv am Samstag nur noch 30 Kilometer von der Stadt Adua, der Hauptstadt der abyssinischen Provinz Tigris, entfernt stand, und vermuthete, daß der General am 26. Januar, dem Jahrestage der Schlacht von Dogali, daselbst die italienische Flagge ausgehißt haben würde. Mit der Besetzung der Stadt Adua, eines militärisch wie commerciell wichtigen Punktes, hätten die Italiener die „Abrundung" ihres colonialpolitischen Besitzes auf Kosten Abyssiniens vorläufig zu einem höchst wirksamen Abschluß gebracht, zumal ihnen der Besitz Tigrie's ein maßgebendes Eingreifen in die abyssinischen Angelegenheiten sichert. Freilich müssen sich die Italiener daraus gefaßt machen, daß die Besetzung Andas das Mißvergnügen der Franzosen über das Vordringen ihrer italienischen Nachbarn in Abyssinien nur noch erhöhen wird und schon jetzt fehlt es in der französischen Presse nicht an scharfen Angriffen aus Italien, welches sich erkühnt, seinen colonialen Besitz in Ostasrika immer mehr auszubreiten, ohne erst Frankreich zu befragen. Deutsches Reich. ][ Darmstadt, 27. Januar. Zur Feier des höchste« Geburtsfestes Seiner Majestät des Kaisers fand heute früh Neveille, um 9*/4 Uhr in der katholischen, um 10 Uhr in der evangelischen Stadtkirche Festgottesdienst der Militärgemeinde statt. Letzterem wohnten Ihre Großh. Hoheiten die Prinzen Heinrich und Wilhelm bei. Um 111/2 Uhr wurde aus dem Paradeplatz eine Parade über die Truppen der Garnison' Darmstadt abgehalten. Dieselbe wurde vou dem Generalmajor Frhr. von der Planitz commandirt. Der Generallieutenant v. Wißmann, Commandeur der 25. Division, brachte das Hoch aus. Um 2 Uhr findet im „Darmstädter Hof" ein Festessen für die Civilbeamtcn und Bürger, um 4 Uhr ein solches für das Osfiziercorps und die Militärbeamten im Militärcasino statt. Neueste Nachrichten. WoM telegraphisches Corrcspondcnz-Bureau. Berlin, 27. Januar. Der Kaiser nahm heute früh 83/4 Uhr die Gratulatioueu des kaiserlichen Hauptquartiers entgegen, um 10 Uhr diejenige« der Mitglieder der kaiserlichen Familie, «in 1.0 y2 Uhr die des engeren Hofes, der Commandeure der Leibregimenter in Berlin und Potsdam, des Hausministers, der Hosschargen, der General- und Flügel adjutanten, des Oberhospredigers Kögek. Um 111/2 Uhr brachten der Reichskanzler und die Staatsminister ihre Glückwünsche bar; diese wurden daraus auch von der Kaiserin empfangen. Um 103/4 Uhr traf der König von Sachsen ein, von den Prinzen Friedrich und Leopold und dem General- adjutanten Wittich empfangen. Er besuchte alsbald das Kaiserpaar und beglückwünschte den Kaiser. Um 1 Uhr sand bei der Kaiserin Friedrich Frühstückstasel statt, woran theil- nahmen mit dem Kaiserpaar auch die Mitglieder der königl. Familien. Abends 6 Uhr sand bei dem Kaiserpaar Familien- tasel, beim Reichskanzler Diner mit dem diplomatischen Corps statt, dem Staatsminister Gras v. Bismarck, dem Unterstaats secretär Berchem, den Direetoren und Rächen des Auswärtigen Amts. — Der Kaiser verlieh dem Hausminister v. Wedell den rochen Adlerorden 1. Classe mit Eichenlaub. Berlin, 27. Januar. Beim heutige» Festmahle der städtischen Behörden brachte Oberbürgermeister Forcken- b c cf den Toast auf deu Kaiser aus, in welchem er unter Hinweis aus deu Heimgang der so sehr geliebten und verehrten Kaiserin Augusta der unerschütterlichen Treue uud Hingebung der gesammten Bürgerschaft für den Kaiser, sowie dem innigen Danke warmen Ausdruck gab, daß der Kaiser mit fester und starker Hand die Regierung führe, als Erbe seiner glorreichen Väter das wiedererrichtete Deutsche Reich und die nationale Einheit schirme und den Weltfrieden und damit das Gedeihen der Reichöhauptstadt schütze. Der Stadtverordnetenvorsteher Stry ck toastete aus die Kaiserin. Die abendliche Illumination ist ganz allgemein und überaus glänzend. Berlin, 27. Januar. Der Kaiser eruannte «ach der „Post" durch Cabinetsordre von heute R 0 erdanß, Ju- speeteur der Garde-Fußartillerie und Generallieutenant v. L e- winski, Commandeur des 9. Armeecorps, zu Generalen der Artillerie, den Commandeur des 4. Corps v. Hänisch uud deu Groß Herzog v 0 n Mecklenburg-Schwerin zu Generalen der Cavallerie, den Commandeur der 10. Divisiou Seekt zum commandirenden General des 5. Armeecorps und endlich den Generallieutenant Grolmann, den Gouverneur des Jnvalidenhauses, zum General der Infanterie. Berlin, 27. Januar. Anläßlich vou Kaisers Geburtstag habe» alle öffentlichen und sehr zahlreiche Privatgebäude festlich geflaggt. Die Schauläden sind mit Kaiserbüsten und anderem Schmucke geziert. In den Schulen sanden Festacte statt. Heute Mittag wurde» am Königsplatze 101 Kanonenschüsse gelöst. Köln, 27. Januar. Die „Köln. Ztg." veröffentlicht auf Grund der Protokolle einen größeren Auszug aus den Verhandlungen der Sarnoa-Con seren z. Danach erklärte Graf Bismarck schon in der ersten Sitzung als Zweck der Cvnserenz, daß die Mächte sich vereinigt über die Mittel verständigten, die Schwierigkeiten der damaligen Lage in Samoa zu ebnen und eine genügende Gewähr für die Zukunft zu bieten. Als Grundlage der Verhandlungen betrachtete die deutsche Regierung die Erhaltung der bestehenden Verträge I und die Gleichheit der Rechte der drei vertragschließenden । Mächte, sowie die Unabhängigkeit und die Neutralität des Feuilleton. An Bord Maritime Plaudereien von Dr. S. (Schluß.) Ju solche» Lagen ist das Schiff genöthigt, mit conträrcm Winde zu segelu und so in einem Tage den Cours zu verlieren, der vielleicht die Frucht wochenlanger Anstrengungen ist. Ein vor dem Sturme dahintreibendes Schiff bietet einen unheimlichen Anblick dar. Die Luft ist dicht und finster, das Meer schwarz, der Gesichtskreis kaum eine Minute weit und das Tosen des Sturmes und der Wellen betäubend. Man sieht nichts als eine unförmliche, undeutliche Masse [teigen, fallen, erscheinen und verschwinden. Man erblickt keinen Menschen, denn die Finstermß hüllt alles ein, man hört keinen Schrei, denn der Sturm übertönt Alles. — Wcchm geht diese Masse, was ist sie? Niemand weiß es! Vielleicht weniger schrecklich, aber desto trauriger ist der Anblick eines Schiffes, welches beigelegt hat. Sein Gehäuse taucht empor und verschwindet wieder, je nachdem c^ entweder in die Aushöhlung der Wellen sinkt oder auf ihrem Gipfel emporsteigt. Es neigt sich bald vornüber, Oatb wärts und stellt so eine Schaukel auf den empörten Wogen dar. Dieselben überfluthen sein Verdeck und tauchen e§ unter, so daß nur noch die Spitzen der Mastbäume üb^^bietben. In solchen schweren Momenten gilt nur die Frage: Wird das Schiff wieder auftauchen? * Ist es fest gebaut, >0 erscheint es wieder, ist es alt und morsch, so versinkt es, denn 0em wüthenden Anstürme der Wellen kann ein altes Schiff in solcher Lage selten siegreich widerstehen. Diesen Eindruck macht ein Schiff im Sturme iube|fen aus den Zuschauer, der sich nicht selbst aus dem Schiffe befindet. Etwas anderes ist es dagegen um einen Sturm, den man an Bord mit durchmacht, daun tritt das Beängstigende und Furchtbare, aber auch wieder Erhabene der Situation in noch ganz anderer Weise an uns heran und wenn wir mit dem Schiff den einen Augenblick in den tiefen, schwarzen Schlund hinunterstürmen, den der Sturm in seinem Grimm in den Fluthen aushöhlt, um im nächstfolgenden Moment aus dem schaumgekrönten Gipfel eines Wellenberges zu balaucireu, wenn der Sturm in dem Tauwerk über unserem Haupte zornig wühlt und Stangen und Raaen prasselnd auf Deck herniedersendet, während eine Sturzsee nach der andern sich donnernd über die Wanten ergießt — dann bekommt der Seereiseude erst einen richtigen Begriff von dem, was Sec sturm bedeutet! — Auf Meeresflächen, die engbegrenzt sind, wie der Canal zwischen England und Frankreich, ist ein Sturm noch gewaltiger als auf offener See, und wer etwa auf der Ueberfahrt von London nach Havre unglücklicher Weife einen stürmischen Tag auswählt, bekommt daun trotz der kurzen Strecke einen Inbegriff aller Leiden zur See. Ich selbst kann ein Liedchen von einer solchen Canalfahrt fingen: Es war an einem prächtigen Herbstnachmittage, als ich an Bord des „Saturn" die Themse hinuntersuhr, um Abends gegen 5 Uhr die steilen Felsenufer von Margate zu umschiffen. Der Abend war wundervoll, das Meer ruhig, die Lust heiter; gleich den Laternen einer Straße entzündeten sich die Lichter von Deal und Dover und die flackernden Feuer der Leuchtthürme, durch welche der Schiffer vor den Sandbänken des Canals gewarnt wird. Wir sollten nach der Versicherung des Capitäns am nächsten Morgen gegen 6 Uhr in Havre sein, und in dieser frohen Zuversicht gingen wir denn Alle seelenvergnügt „zur Coje", aber nur, um gegen Mitternacht höchst unsanft geweckt z« werden. Es hatte sich plötzlich, wie dies im Canl häufig vorkommt, ein scharfer Westwind erhoben und wühlte die See derartig auf, daß an ein Schlafen gar nicht zu denken war. Ich zog mich an und balancirtc mich mühsam aus das Verdeck hinauf, da ich lebhaft wünschte, das Schauspiel des empörten Meeres möglichst ungehindert zu betrachten. Ich suchte mir ein möglichst gesichertes Plätzchen und nun konnte ich alle Phasen des Sturmes beobachten. Das Schiff wurde von ihm wie ein Gummiball herumgeschleudert und aus einem Wogenabgrund in de« anderen geworfen, während von allen Seiten die schaum- gekrönten Wogen sich gegen das Schiff stürzten. Der „Saturn" war ein neuer, stark gebauter Dampfer und wahrscheinlich rettete uns nur dieser Umstand, denn ein alter Schiffskörper hätte diesem wüthenden Anprall der Sturzseen, diesem fortwährenden Auf und Nieder in den Wellenthälern unmöglich erfolgreich widerstehen können. Ich selbst hatte mich vorsichtshalber an meinem Standort, unmittelbar neben den Schornsteinen festgebundcn und diese Vorsicht erwies sich als nicht unnütz, denn die gewaltigen Sturzseen, die mitunter über das ganze Verdeck fegten, würden mich vielleicht sonst doch mit sortgespült haben. Fast in jeder Minute brachte uns der Sturm in eine andere Lage, bald schrecklich, bald lächerlich; jetzt stellte er das Schiff förmlich auf den Kopf, dann warf er es wieder aus die Füße zurück, wenn ich mir diesen Ausdruck gestatten darf; jetzt kehrte er es auf die rechte Seite und jetzt aus die linke Seite. So oft sich das Schiss aus die eine Seite legte, drehte sich das Rad der andern ganz außerhalb des Wassers befindlichen Seite mit rasender, geräuschvoller Schnelligkeit und wenn das Schiff wieder sich nach der entgegengesetzten Richtung neigte, schlug dieses Rad auf das Wasser wie ein schwerer Hammer aus einen Ambos. Das Schiff machte Sprünge, gleich einem harpunirten Potfisch, so daß ich glaubte, Staates Samoa. Die deutsche Regierung hielte cs nicht für den Zweck der Conferenz, für die eingeborenen Samoaner eine passende Regierung zu finden, sondern aus einer festen Grundlage den Schutz des Lebens und des Eigenthums, sowie des' Handels der Unterthanen der vertragschließenden Staaten mit jenem Lande durch ein gemeinsames Vorgehen der Mächte 311 erreichen. Die Beratungen der Conserenz sollten sich allo nur insoweit aus die inneren Angelegenheiten Samoas erstrecken, als nothwendig sei, um die Sicherheit des Lebens und des Eigenthums, sowie des Handels der Unterthanen der vertragschließenden Mächte zu sichern. Bochum, 27. Januar. Die heute hier abgehaltene DelegirtenVersammlung der Bergleute hielt an den Forderungen des Verbandsvorstandes fest, beschloß aber, wegen der bevorstehenden Reichstagswahl von der Nieder- legung der Arbeit bis zum 1. März abzusehen. Aachen, 27. Januar. Die gestern in Eschweiler statt- gesundene Bergarbeiterversammlung des Eschweiler Bcrgwerksvereins beschloß, am 1. Februar die Arbeit einzustellen, falls die Verwaltung des Bergwerks bis dahin keine genügende Antwort auf die Forderungen der Arbeiter ertheilt habe. Zu der in Euskirchen stattfindenden Versammlung der Bergarbeiter Rheinlands sollen Deputirte entsandt werden. Königsberg, 27. Januar. Der Eisbrecher ist nach fünfstündiger Fahrt eingetroffen. Der Seedampser wird demnächst erwartet. München, 27. Januar. Der Prinzregent ernannte an Stelle des verstorbenen Freiherrn von und zu Franckeu- stein den Grafen T 0 e r r i n g - I e t t e n b a ch zum Präsidenten der Kammer der Reichsrärhe. »Karlsruhe, 27. Januar. Das Befiuden der Kronprinzessin von Schweden ist zuverlässigen Nachrichten zufolge befriedigend. Der Aufenthalt in Nervi hatte eine sehr wohlthätige Wirkung. Der Katarrh, den sich die Kronprinzessin in Folge einer Erkältung in Meran zngezogen, hat sich wesentlich gebessert. Wien, 27. Januar. Dem heutigen Diner beim Kaiser Franz Josef anläßlich des Geburtstagsfestes des Kaisers Wilhelm wohnteu der deutsche Botschafter Prinz Renß, das Personal der deutschen Botschaft, die Chefs sämmtlicher Hos- ämter, Graf Kalnoky und Gras Taaffe bei. Der Kaiser brachte einen Toast auf Kaiser Wilhelm aus. — Die „Ab end post" schreibt aus diesem Anlaß: „Auch in Oesterreich-Ungarn gedenk: man heute voll warmer Sympathie des kaiserlichen Freundes und Bundesgenossen unseres erhabenen Monarchen und schließt sich den innigen Wünschen für sein Wohlergehen aus vollem Herzen an. Prag, 27. Januar. Die Versammlung der deutschen Abgeordneten nahm eine Resolution an, dahingehend, daß sie, falls die Czechenpartei die Ausgleichspunkte an- nchme, wieder in den Landtag eintreten wollen. Ein diesbezüglicher Aufruf an das deutsche Volk in Böhmen, sowie ein Parteitag, der am 9. Februar in Teplitz abgehalten werden soll, wurden einstimmig beschlossen. Die Versammlung des conservativen und verfassungstreuen Großgrundbesitzes nahm einstimmig die Ausgleichspnnkte, sowie das Wahlkreissystem an. Die Altczechen nahmen die Ausgleichspunkte ebenfalls einstimmig an. Die Jungczechcn beschlossen, auf neue meritorische Verhandlung des Materials nicht einzugehen, sondern Berathungssectionen einzusetzen, deren Referat binnen 8 Tagen einer Vertrauensmännerversammlung zur Beschlußfassung vorzulegen ist. Paris, 27. Januar. Wie der „Temps" mittheilt, habe der Czar die Acten, betreffend den Grenzkon slict zwischen Frankreich und Holland in Guyana, in Händen, das Schiedsrichteramt aber noch nicht angenommen. London, 27. Januar. Der bekannte Führer der Dockarbeiter, Tom Mann, ist wegen Betriebsverhindernng und Anregung zur Unruhe außerhalb der sogenannten Hays Whars, wo augenblicklich die Dockarbeiter striken, verhaftet worden. Rom, 27. Januar. Graf Antonelli reist heute mit Makonnen von Massaua ab, um sein diplomatisches Amt bei Menelik anzutreten. eine Hand wühle in meinen Eingeweiden herum, so stark wirkte die Erschütterung auf mich zurück. Gegen Morgen schien der Sturm nur noch toller zu werden, so daß ich mich aus dringendes Anrathen des Capitäns losbinden und hinunter nach der Cajüte bugsiren ließ, wo ich meine Mitpassagiere antraf, soweit es dieselben nicht vorgezogen hatten, in ihren Cabinen zu verbleiben. Insofern war die Situation in der Cajüte etwas besser als aus dem Verdeck, als mich wenigstens keine Sturzseen und Spritzwellen mehr durchnässen konnten, im Uebrigen aber wurden wir hier unien auf eine entsetzliche Weise durcheinander und gegen die Wände der Coje, gegen die Divans und Tischbeine geworfen und wohl Jeder bekam da ein paar Beulen oder Schrammen als Erinnerung an diese Canalfahrt ab. — Natürlich brachte der Sturm unseren Dampser ganz außer Cours und volle 24 Stunden später, als ursprünglich angesetzt, lief der „Saturn", in seinem Takelwerk tüchtig zerzaust, aber sonst unversehrt, in den Hasen von Havre ein. Uns aber, seinen unglückseligen Passagieren, war sammt und sonders ganz elend zu Muthe — wir hatten die Annehmlichkeiten einer stürmischen Uebersahrt über den Canal zur Genüge genossen. Nach solchen Sturmnächten begrüßt der Seereisende das Hereinbrechen des nächsten klaren und heiteren Morgens mit doppelt erleichtertem Herzen und noch einmal so freudig schaut er auf das am Horizont leuchtend aus dem Schooße des Meeres aussteigende Tagesgestirn hin, dessen Strahlen zitternde Reflexe aus die vielleicht noch immer hochgehenden Wogen werfen und neuer Muth und neues Vertrauen ziehen in die Seele ein. Indessen, je weiter das Schiff seine Bahn auf der endlosen, bald wieder spiegelglatt daliegenden Fläche dahinzieht, desto mehr verblassen Erinnerungen an jene Nächte Brüffel, 27. Januar. Die Arbeiten des Antisclaverei I congresses, welche durch die Krankheit und Abwesenheit einiger I Mitglieder um mehrere Tage verzögert worden, sind heute l wieder ausgenommen. Die Commission, welche mit der Prü- * sung der Unterdrückungsmaßregeln zu Lande beauftragt ist, begann ihre Berathung bei dem Artikel bezüglich der Waffeneinfuhr. Odessa, 27. Januar. General Radetzki ist heute hier gestorben. Sofia, 27. Januar. Anläßlich des Circulars der russischen Negierung bezüglich der bulgarischen Anleihe sandte die bulgarische Negieruug an ihren Vertreter in Konstantinopel eingehende, die Anschauungen der bulgarischen Negierung klarlegende Weisungen mit dem Auftrage, dieselben eintretenden Falls an compctenter Stelle mitzutheilen. Tiflis, 27. Januar. Gelegentlich der Ueberreichung der ins Neupersische übersetzten Evangelien an den Schah durch den englischen Gesandten sand durch die Geistlichkeit und eine Volksmenge vor dem Palaste eine feindselige Kundgebung statt. Das augesammelte Volk wurde durch Truppen zerstreut. Der englische Gesandte reiste nach Tauris ab. Locales und provinzielles. Gießen, 28. Januar. — Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten am Donnerstag den 3 0. I a n u a r 1 8 9 0, Nachmittags 4 Uhr: 1. Mittheilungen. 2. Die Wahl der Mitglieder und Ersatzmänner der Einschätzungs-Commission für die erste Abtheilung der Einkommensteuer für die Periode 1890/92. 3. Anfertigung einer neuen Einfriedigung längs der Lenz- schen Besitzung an der Bahnhofstraße. 4. Gesuch des Architecten Stein um Erlaubniß zum Bauen in der Scheppeneck, hier Herstellung der Beleuchtung, Wasserversorgung und Benennung der Straße. 5. Satzungen, betr. die Ausübung der offenen Armenpflege. — Der „Kl. Presse" wird von hier geschrieben: Es kann nicht oft genug gewarnt werden vor jenen verwerflichen „Scherzen", die lediglich nur darauf gerichtet sind, Anderen Schrecken oder Unbehagen, wenn nicht gar Schlimmeres zu verursachen. Ein solcher Fall mit recht bedauerlichem Ausgang wurde heute vor der Strafkammer in Gießen verhandelt. Ein Arbeiter aus Schwalheim warf beim Dreschen in der Scheuer mit einem Reiserbesen nach einem in derselben beschäftigten Manne und traf diesen so unglücklich in das Auge, daß dasselbe alsbald hcrausgenommen werden mußte. Theil- weiser Verlust des Sehvermögens aui der einen, Bestrafung des Thäters mit 8 Wochen Gesäugniß aus der anderen Seite sind die traurigen Folgen des schlechten Scherzes. — In Amerika verstorbene Heffen. Die in Newyork erscheinenden „Hessischen Blätter" veröffentlichen unter obiger Rubrik die Namen der in Amerika verstorbenen Hessen; dies zu ermöglichen, hat das Blatt an seine in Amerika lebenden Leser die Bitte gerichtet, ihm die Todesfälle einzelner Hessen mitzutheilen, dabei bemerkend, daß diese Todtenlistc von größeren und kleineren Blättern der alten Heimath mit Vorliebe zum Abdruck gebracht werde. Die uns vorliegende Nr. 2 führt die Namen folgender in Amerika Verstorbenen aus: John W. Reuß, 66 I. alt, aus Lich, gest. in Newyork- Henry Greller, 45 I. alt, aus Horrweiler bei Bingen, gest. in Newark, N.-J.- Adam Krichbaum, 66 I. alt, aus Großhausen bei Bensheim, gest. in Coymans, N.-U. — Unter der Marke „Probepredigt" bringt der in Baltimore erscheinende „Deutsche Correspondent" eine auch für unsere Leser wissenswcrthe Mittheilung. Herr cand. theol. Julius Hofmann aus Gießen, der, nebenbei bemerkt, vor 2 Jahren gelegentlich des Luthersestspiels die Rolle des „Luther" so vortrefflich zur Geltung brachte, hielt am 5. Januar in der Zionsgemeinde seine Probepredigt, über die gen. Zeitung wie folgt berichtet: „Die Zionsgemeinde an der Nord-Gaystraße sucht schon seit Längerem zur Stütze ihres allverehrten hvchbetagten Pastors H. Scheib einen Hülssprediger und hat in verschiedenen Zeitungen diesbezügliche Ausschreibungen erlassen. Da wurde jüngst durch den und ihre Schrecken, je mehr sich das Schiffseinerlei, das schließlich doch trotz aller Zerstreuungen an Bord seine Rechte geltend macht, desto größer packt den Reisenden, der nun vielleicht schon Wochen auf der salzigen Fluth schwimmt, die Sehnsucht, wieder einmal festen Boden unter die Füße zu bekommen und wieder unter Bäumen dahinwandeln zu können und einen Freudeurnf stößt er aus, wenn die Stimme des Matrosen aus dem Auslug endlich verkündigt: „Land, Land!" Da richten sich die Blicke in fiebernder Erwartung nach der Richtung, wo die ersehnte Küste liegen soll, aber in neunzig von hundert Fällen ist mit Sicherheit darauf zu rechnen, daß der Passagier noch nicht das Mindeste von dem angekündigten Laude erblickt, denn hierzu gehören schon die geübten und scharfen Augen der Seeleute. Selbst wenn man durch ein GlaS nach der betreffenden Richtung ausspäht, sieht' man meistens zunächst nur ein kleines Wölkchen oder einen dunklen Streifen, der zumal bei unsicherem, nicht ganz klarem Wetter ebenso gut eine Nebelwand als das gesuchte Land sein kann. Indessen, die Matrosen bleiben bei ihrer Behauptung, daß die Küste nahe sei und wenn man dem Capitän seine Zweifel ausdrückt, so antwortet dieser nur mit einem bezeichnenden behaglichen Schmunzeln — die Sache muß also doch wohl ihre Nichtigkeit haben. Und wirklich — jetzt erweitert sich zusehends der zuerst entdeckte und beargwöhnte Streifen, er vergrößert sich immer mehr, je mehr das Schiff darauf zuhält und nun kann man auch mit bloßen Augen die immer schärfer hervortretenden Umrisse der Küste erkennen und fröhlich jauchzend ruft man in dem Bewußtsein, nach langer und ost gefahrvoller Fahrt das ersehnte Ziel erreicht zu haben, aus: „Land! Land!" bekannten Chemiker Pros. Simon ein junger Candidat der Theologie, Herr Julius Hofmann, welcher erst kürzlich aus Deutschland hierher kam, der Gemeinde aufs Wärmste empfohlen. Derselbe hielt nun gestern Vormittag 1/211 Uhr seine Probepredigt und hat allgemein gefallen. Als Thema hatte er sich „das Christenthum und seine Entwickelung" gewählt. Redner bekundete große Geistesschärfe mit einer seltenen rhetorischen Begabung und besitzt ein kräftiges, wohlklingendes Organ. — Lebensmittel-Preise Ende December 1889. Nach einer Zusammenstellung der Großh. Centralstelle für die Landesstatistik kosteten: Ochsenfleisch per Pfund Rindfleisch per Pfund ! Kalbfleisch ! per Pfund Schwetnefl. per Pfund Hammelfleisch per Pfund Gemischtes Brod Roggen- Brod Butter per Pfund Milch 1 Liter Eier 1 Stück Städte mit Octrot Darmstadt 70 64 70 72 60 14 12 110-120 17 8-9 Mainz 72 50 70 75 65 15 13 103-114 19 6-7 Offenbach 70 60 66 70 65 14 13,5 118-130 22 6-10 Worms 72 64 67. 72 60 12 11 123-131 16 7-9 Gießen Städte ohne 69 60 60 69 62 14 12 98-109 17 7-9 Octrot Bingen 70 65 60^ 70 60 13,5 13 104-126 17 8-10 Bensheim 64 56 64 70 60 12,5 10 90-110 17 7-8 Alzey 65 60 70 75 70 14,5 11,5 111-120 17 10 Friedberg 70 60 60 64 50 14 13,5 105-110 16 8-9 Alsfeld 60 55 55 60 — 14 12 100 14 6 Lauterbach 56 56 50 64 50 15 11,5 100 14 6 Lich, 26. Januar. Durch die orkanartigen Stürme der letzten Woche ,ist auch in den Waldungen durch Windbruch großer Schaden angerichtet worden, wie aus einer dem „Gr. A." gewordenen Mittheilung hervorgeht. So werden in Folge dessen z. B. bei der nächsten Montag abzuhaltenden Holzversteigerung der fürstlichen Oberförsterei 200 Fichtenabschnitte statt der vorgesehenen 150 versteigert. Grimberg, 27. Januar. Nächsten Sonntag den 2. Februar, Nachmittags 3 Uhr, findet hier selbst im „Gasthause zum Hirsch" auf Einladung des Herrn Provinzialdirectors Frhrn. v. Gagern eine Versammlung von Gewerbetreibenden und Freunden des Gewerbestandes statt, in welcher über die Neubildung eines Local-Gewerbevereins be- rathen werden soll. Bei der Wichtigkeit dieses Gegenstandes wird auf eine zahlreiche Betheiligung, namentlich aus den Kreisen des Grünberger Gewerbestandes, gerechnet. Bad-Rauheim, 26. Januar. Auf das benachbarte Ober- Mörlen scheint die sonst so launische Göttin Fortuna das Füllhorn ihrer Gaben im reichsten Maße auszuschütten. Freiherr v. Wetzel aus Frankfurt hat letztwillig 9000 Mk., der Ortspfarrer Helferich unter Lebenden 16,000 Mk. der Kirche zur Erbauung eines Hospitals für alte und kranke Leute zugewendet. Alsfeld, 27. Januar. Sonntag den 2. Februar findet hier im kleinen Saale des „Gasthofs zum Deutschen Haus" eine Versammlung freisinniger Vertrauensmänner des Wahlkreises Alsfeld statt, welche über die Aufstellung des Candidatcn der deutschsreisinnigen Partei beschließen soll. — Ein vom nationalliberalen Wahl-Comitö für den hiesigen Wahlkreis im Kreisblatt erlassener Wahlaufruf empfiehlt die Wiederwahl des seitherigen Reichstagsabgeordneten Fritz Kalle aus Wiesbaden. vermischtes. * Darmstadt, 27. Januar. Wie bestimmt verlautet, hat der Commandeur der Großherzoglichen Division, Se. Excellenz Generallieutenant v. Wißmann, die Absicht, um seine Versetzung in den Ruhestand nachzusuchen. — Aus guter Quelle erfahren die „N. Hess. Volksbl.", daß die Firma Krupp zu Essen beabsichtigt, den Major und Abtheilungs-Commandeur im 27. Feld-Artillerie-Regiment, Herrn Leydhecker, unter überaus glänzenden Bedingungen als Director für ihr Etablissement zu gewiunen. Herr Leydhecker ist bekanntlich ein geborener Darmstädter und stand zuerst im 2. Großh. Infanterie-Regiment, dessen damalige Garnison Friedberg war. Nach glänzend bestandenem Offizierexamen wurde er in das Großh. Artillerie-Regiment versetzt, dem er längere Zeit angehörte. Als Hauptmann wurde er dann Adjutant des Gencral-Jnspecteurs der Artillerie und auch Mitglied der Artillerieprüfnngscommission. Vor Kurzem wurde er dann als Abtheilungscommandeur in das,27. Feld- Art.-Regiment versetzt. Herr Leydhecker ist ein wissenschaftlich hochgebildeter Offizier, in dem die Weltfirma Krupp eine außerordentlich tüchtige Kraft gewinnen würde. Bei dieser Gelegenheit möchten wir noch erwähnen, daß eine ganze Anzahl hessischer Offiziere in der Waffentechnik sich bedeutenden Rus erworben haben. Von älteren nennen wir den 1871 verstorbenen Major v. Plönnies, sowie den noch lebenden Major i. P. Weygand. Ferner sind Major Goes (früher im Feld-Artillcrie-Regiment Nr. 25), dermalen Director der Geschützgießereien zu Spandau, und Major Menges vom Kriegsministerium, dermalen Director der Schicßschule zu Spandau, geborene Hessen. Major Goes ist zu Rimbach geboren, Major Menges geborener Darmstädter. Außerdem sind in den verschiedenen Militärinstituten in Spandau, zu denen bekanntlich nur sehr tüchtige Männer herangezogen werden, noch eine Anzahl hessischer Offiziere angestellt. *△ Mainz, 26. Januar. Die von der Verwaltung der Hessischen Ludwigsbahu zur Einführung des Perrot'schen Zonentarifs bei einzelnen Strecken vorgenommenen Berechnungen haben zu dem Resultat geführt, die die Einführung der neuen Tarifart für die Bahn sehr Vortheilhaft erscheinen lassen. Nachdem die schwebenden Verstaatlichungsfragen erledigt sind, wird die Ludwigsbahu jedenfalls der Sache näher treten. ff d »011,6 iS0116 9cMen. V-U ,nc eitttmj* The»,, J“WMe S9 ,sc= ■em ** 8 ' M)V ‘,r 1889. m , ftetl= für c Landes- 14 6 5 10 ,9o~SS»B-10 1115,0 n U 11,5 $ 6 ivu 14 » Eanartigen Stürme der ’8durch Wmdbwch ta«6 einer 6em„fcV « toerben in FM e ft1* Holzder- t "W Wmabschintte Sonntag bm 2. s.e. Meltft im jufa 'crrn ^lovmzialdirettors mg bon Gewerbetteiben- Mt/ in welcher über Zewerbevereins bereit dieses Gegenstandes namentlich aus den ldes, gerechnet. das benachbarte Ober- iche Göttin Fortuna das W auszuMtten. Frei' etzvviüig 9000 M!., der n 16,000 Mk. der Kirche alte uni haute Lenke zu- den 2. Februar sindek - zum Deutschen Hans" r Vertrauensmänner tt, welche über die Auf- chsteismigen Partei 6c raiiiberalen Wahl-Comitö eisblatt erlassener Wahles seitherigen Reichstags- iiesbaden. tes. iie benimmt verlautet, hat M ÄvistoN/ Se. Excellenz ' die Absicht, um ferne suchen. , iie „ft. Heff.Mbl., W, benWioranb ^eld-Artillerie-Retztment, u gewinnen. Herr S”*T-R lä WS»«»« >eaer __ vvuvp eine e ®Se. Bc' di-f-r iw» "Tf, eine S«»' wähnen, s,-deutenben 4 »18’1 „i nennen mit ben sow'-.den ^ früher -mh W°'°Leet°r »« >), der«°^^ge§ vom b D!°j°l 3d)u(e E °wr d-r Äinibati or We“ rvtmi'«6 @ponbau, » infiinj*1" et her°ng'i°8 v -ranner m ’ofiijiere E' *△ Mainz, 26. Januar. Unter der Anklage der S ach- beschädigung standen gestern die zwei Zuchthaussträftinge vor Gericht, die in verflossener Woche einen beinahe geglwcktcn Fluchtversuch aus dem hiesigen Untersuchungsgesängniß genuacht haben. Wie aus der Berhandlung hervorging, war es den beiden Gaunern trotz scharfer Ueberwachung gelungen, die mit- gehendsteu Vorbereitungen zu ihrer Flucht zu treffen und sligar mit Personen außerhalb des Gefängnisses Verbindungen zu urtter- halten. Nach allen Regeln der Knnst waren zwei Feirster- stäbe an ihrer Zelle durchsägt und zum Herablassen in den Hof hatten sie aus zerrissenen Betttüchern, Hemden und Brettern eine ganz regelrechte Strickleiter wie auch ein Gestell, das sie §um Aussteigen aus eine Mauer benutzen wölbten, hergestellt. Wo sie das in dem Bett eines der beiden Gauner Vorgefundene Werkzeug zu den Arbeiten hergenommen, wurde nicht ermittelt, doch gab einer der Sträflinge, der über seine Personalien jede Auskunft verweigert, an, daß er die Kunst zum Ansertigen von Strickleitern sich als ehemaliger Theater- arbeiter angeeignet hatte. Das Gericht wollte diese Kunst indeß nicht gewürdigt wissen nni) verurtheilte den Künstler zu 4 Wochen Gefängnis;. * Berlin, 25. Januar. Der 21 jährige Neffe des Königs Bell war am Sonntag, wie der Fraukf.-Oder-Ztg. geschrieben wird, von Berlin, wo er sich seit dem Mai aufhält, nach Luckenwalde gefahren und hielt Abends int Versammlungssaal der dortigen Baptistengemeinde einen Vortrag über Kameruner Leben und Verhältnisse. Besonders sprach er über die dortige Mission. Seit drei Jahren beftnbet sich der Prinz in Deutschland, um praetische und theoretische Kenntnisse zur Verwerthuug in seiner Heimath zu sammeln. Insbesondere widmet er sich jetzt dem Eisenbahnbau, nachdem er im ersten Jahre seines Aufenthaltes in Deutschland in Hamburg, im zweiten in Bremen den Schiffsbau studirt hatte. Univerfitäts«Nachricht en. — Dr. Julius Kaftan, Professor der Theologie an der Friedrtch-Wtlhelms-Universität in Berlin, beabsichtigt, wie der Vossischen Zeitung mitgetheilt wird, die Fortsetzung seiner Untersuchungen über Glaube und Dogma in einer neuen Schrift heraus-- zugeben, worin er die Frage: „Brauchen wir ei.n neues Dogma?" behandelt. Kaftan will damit zu der im vorigen Jahre von ihm herausgegebenen Broschüre „Glaube und Dogma" gleichsam dn.cn zweiten Theil liefern und zu der wichtigen Frage eine feste Stelltmg nehmen. — Aus Zürich, 24. Januar, wird geschrieben: Zum Rector der Züricher Universität wuide der SOjäbrige, aus seinen re.orrn- theologischen Streitschriften und kritischen Arbeiten bekannte Dr. Gustav Volkmar, ein geborener Kurhesse, aber seit Jahren Schweizer Bürger, bereits 1858 außerordentlicher und 1864 ordentlicher Professor unserer Hochschule, gewählt. Volkmar lehnte jedoch mit Rücksicht auf seine Stellung als Kirchenrath und wegen Alters ab. Würzburg, 27. Januar. Der Prälat Professor Dr. Franz Hetlinger ist gestern Nachmittag gestorben. verkehr, Land- tinb volkswirthschaft. Gießen, 28. Januar. (Marktbericht). Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. * 0,86—0,95, Hühnereier 1 St. 7-9, 2 St. — H, Enteneier 1 St. 9 H, 2 St. - H, Gänseeier 13—14 H, Käse pr. St. 4—7 H, Käsematte pr. St. 3 3i, Erbsen pr. Liter 18 3, Linsen vr. Liter 30 3, Tauben pr. Paar JL 0,70 —0,00, Hühner pr. Stück 1,50—1,70, Hahnen pr. St. v4L 1,6'0-2,00, Enten pr. Stück JC 2,00—2,20, Gänse pr. Pfd 50—60 H, Ochsenfteisch pr. Pfd 66—72 H, Kuh- und Rindfleisch 56-60 H, Schweinefleisch 60-70 H, Hammelfleisch 50—66,3, Kalbfleisch 56-60 H, Kartoffeln pr. 100 Kilo JL 4,00-4,50, Weißkraut pr. St. 6—8 3), Zwiebeln per Centner JL. 9,00—10,00, Milch vr. Liter 12—18 H. Frankfurt, 27. Januar. (Viehmarkt). Anaetrieben waren: 400 Ochsen, 19 Bullen, 483 Kühe, Sttere und Rinder, 258 Kälber, 231 Hämmel, 365 Schweine. Die Preise stellten sich pro 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen 1- Qual. JL 66—68, 2. Qual. 59—62, Bul len 1. Qual. JL 48—50, 2. Qual JL 44—46, Kühe, Stiere und Rimder 1. Qual. JL 57—59, 2. Qual- JC 42—46, Kälber 1. Qual, pro Pfund Schlachtgewicht 65—70 H, 2. Qual. 55—60 H, Hämmel 1. Qual. 58—60 2. Qual- 40—45 3i, Schweine 1. Qual. 68—69 H, 2. Qual. 65-66 Frankfurt, 27. Januar. [Getreidemarkt). Weizen hiesiger JfL 20,25—20,50, fremder JL 20,50—22,50, Roggen hiesiger JL 18,00 b is 18,25, fremder JL 18,25—18,50, Gerste, Brauerwaare 20,23 bcks 23,00, do- zu Mahlzwecken —,—, Hafer hiesiger JL 16,00—16,50, s.remder v4t —,--,—. Ball - Seidenstoffe von 93 Pfge. bis JL 14.80 p. Meter — glatt, gestreift und gemustert — versendet roben- und stückweise porto- und zollfrei das Fabrik -D6M €L Henneberg (K- u. K. Hoflief. Zürich. Muster um« gehend. Briefe koften 20 Pf. 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Einwohnerzahl: 20 200 (incl. 1600 Mann Militär). Sterblichkeitsziffer: 36Vco- Kinder Es ftarben an: Zusammen: Erwachsene: im VOM 1. Lebensjahr: 2. -15. Jahr: Influenza 3 3 — — Lungenschwindsucht 2 (2) 2 (2) — — Lungenentzündung 1 1 — — Lungenödem 1 1 — — Luftrohrcnenlzündung ; 1 1 — — Gehicnschlagfluß 1 1 — — Krebs 2 2 — — Gelbsucht 1 — 1 — Rachitis 1 — — 1 Altersschwäche 1 1 — — Summa: 14 (2) 12 (2) 1 1 Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von Auswärts uach Gießen gebrachte Kranke kommen Die Todesfälle an Influenza betrafen: 56jäbrige Frau, die an Lungenerweiterung litt, 64jährigen Pensionär, dessen Lungenerweiterung und chronische Bronchitis durch Influenza verschlimmert worden war, und 75jährige Frau, welche hinzugetretenem Lungenödem erlag. Der letzte Sterbesall an Influenza ereignete sich in der Berichtswoche am 21. b. M. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde. Bibelstunde am Mittwoch den 29. Januar, Abends8Uhr, in der Kleinkinderschule, Offenbarung Johannis, Cap. 1, von Vers 9 an, Berufung und Beauftragung des neutestamentlichen Propheten. Pfarrer Dr. Naumann. Sbkthksßslhk Aseubahim. Die Lieferung non Betriebs- und Werkstättematerialten für die Zeit vom 1. April 1890 bis 1. April 1891 soll vergeben werden. Lieferungsangebote sind spätestens bis zum 15. Februar L I , Vormittags 10 Uhr, portofrei, versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen, an uns einzusenden. Bedingungen nebst Materialien - Ver- zeichniß können gegen Franco-Einsendung von 65 3> durch unsere Kanzlei bezogen werden Gießen, den 21. Januar 1890. 743 Großherzogliche Direktion. Oeffrtttitlhe Aufforderung. Die Erbschaft des kürzlich verstorbenen Gr. Reallehrers Reinhssd Dietz zu Gießen ist unter der Rechtswohlthat des Inventars angetreten worden. Es werden daher Alle, welche Ansprüche an fraglichen Nachlaß zu bildet, haben, hiermit auf- gesordert, solche binnen acht Tagen dahier in der Gerichtsschreiberei anzumelden, anderenfalls sie bei Ordnung des Nachlasses Berücksichtigung nicht finden können. Gießen, 24. Januar 1890. Großh. Amtsgericht Gießen. _______Stammler._____&)9 IaBvrrpschlmkg. Samstag den 1. Februar !♦ 2., Nachmittags um 1 Uhr, soll die hiesige Gemeindejagd auf weitere sechs Jahre in dem Schulsale öffentlich verpachtet werden. Rödgen, am 27. Januar 1890. Großh. Bürgermeisterei Rödgen. ________Jnderthal.______854 Holzversteigerung im Gießener Stadtwal'oe. Monrag den 3. Februar 1S90, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde in den Di- stricten Rehschlag und Langetrifft nach- verzeichnetes Holz versteigert w«»rden: A Bau-, Werk- und Nutzholz. 3 Fichtenstämme mit 0,89 Festmtr., 547 Fichtenstangen mit 37,16 „ B. Brennholz. Scheith. KnüHpelh Stockh. Re Rrntr. Rrntr. Rmtr. Wellen. Eichen- 361 156,5 126 4200 Nadel- — 5 3 1090 Die Zusammenkunft ist an den Ochsenwiesen (Rödgerstraßa). Gießen, am 28. Januar 1890. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 864 Holzversteigerung im Mrstlichen Thiergarten bei Hungen. Mo atag den 3. k. M., Vormittags 10 Uhr, sollen 27 Stämme Eichen-Schnittholz von 40—60 cm Durchm. = 32 fm, 85 Stamme Eichen-Schwell- und Wagnerholz — 35 fm, 10 Buchen- Stämr/ie von 34—42 cm Durchm. — 5,62 fm, 4 Elsbeeren — 0,60 fm, 5 Linven = 1,60 fm, 2 Aspen — 0,77 fm und 2 Eichen-Stöcke, zu Ambos tauglich^ sodann OeenStag ben 4. k. M., Vormittags 10 Uhr, ebendaselbst: 124 rm Buchen-Schntholz, 243 „ „ -Prügelholz 686 „ Eichen-, Buchen- und gemischte Ast-Reiser, 98 „ „ „ „ „ Stockholz, 285 Buchen- und gemischte Durchforstungs-Reiser, zu Bohnenstangen, Erbsenreiser geeignet, öffentlich «erkauft werden. Zusammenkunft jedesmal vor dem Thiergarten am Langder Pfad. Hungen, den 23. Januar 1890. Fürstl Rentamt: 732_______ Da die am 23. d. Mts. anberaumte H-rlzversteigerung im Ltcher Stadtwald w^gen ungünstiger Witterung nicht zur Ausführung kommen konnte, foll dieselbe nächsten Donnerstag den 3,0. d. MrS., Borwittags um Uhr anfangend, abgehalten rserden. Holzversteigerung im Sicher Gemeindewalde. Donnerstag den 3v. d. M., Vormittags um 9 Uhr anfangend, kommen in den Districten Vorderwald und Kronau folgende Holzsortimente zur Versteigerung: 1) 264,4 Rmtr. Buchen-Scheiter, 2) 164 „ Buchen-, Eichen-, Nadel- und Weichholz- Knüppel, 3) 5392 Buchen-, Eichen-, Nadel- und Weichholz-Wellen, 4) 375 Stück FichtenreisstangeR, 5) 370 Rmtr. Buchen-, Eichen- und Nadel-Stöcke. Die Zusammenkunft ist in der Steinbruchsschneise am Hattenröder Vicinalweg- Lich, am 14. Januar 1990. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. Walz. 826 Kreppet täglich frisch bei [410 Ang. Noll im Stern. ~862] Ein gebrauchtes leichtes Hald- verdeck mit abnehmbarem Bock, sowie gebrauchte ChaisenrLder und Achsen zu verkaufen. G. Mohrmann, Vet.-Änstalt- ______Demme.__ Pferdevcrsteigerung SamStag den 1» k. Mts., Vormittags 9V2 Ahr, wird in dem Hofe der Gendarmerie-Kaserne zu Gießen ein ausrangirtes Dienst- pferd gegen gleich baare Zahlung öffentlich versteigert. Gießen, den 25. Januar 1890. Gr. Gendarmerie-Districr Oberhessen. K u l l ma n n, [825 Major und Diftricts-Commandeur. Hochfeine Wein-Essige, vorzügliche Speise- und Einmach- Essige, per Liter 15, 18 und 24 Pf. Feinsten deutschen COGNAC ärztlich empfohlen — Liter - Flasche Mk. 2 — — lÄtptettre Rum, Arac, Punsch-Essenzen etc., etc., 1/1 Flasche von Mk. 2.—, i/2 Flasche von Mk. 1.50 an von 4 Gg. Scherer & Co., Langen. Alleinige Niederlage &. C. Windecker Seltersweg 3, Ecke am Kreaz. X Braunkohlen. K Unterzeichnete Gewerkschaft empfiehlt ihre ausgezeichnete MT Stflckkoble die sich vorzüglich zu Ofen- und Keffelfeuevung eignet, und offerirt die 10,000 Ko. ab Station Herborn zu Mk. 98.— 790 Gewerkschaft der KrauiikahlrnMbe „Wohlfahrt" in Herborn. 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Februar, Abends 8 Uhr: Fahnenweihe mit COKTCERT und BALL im Saale des Caf6 Leib. 577 Der Vorstand. Karten für Nichtmitglieder sind zu haben bei II Wiesner, Sonnenstrasse. 853 Veteranen Verein. SamStag den 1. Februar: Generalversammlung bei Kamerad Seng. Tagesordnung: Geschäftsbericht, Rechnungsablage, Vorstandswahl. Der Vorstand. Fechtverband Giessen. Sonntag den 2. Februar er.: großer Masken-Kalt in den Sälen von Steins Garten. Anfang: Abends 7 Uhr 59 Minuten. Eintrittspreis im Vorverkauf: für Herren 1 Mk., Damen 30 Pf. Herren-Karten sind zu haben bei den Herren G. Gerhardt, Lindenplatz, N. Weiler, Schulstraße und Wirfig, Seltersweg. Damen-Karten bei Frl. Becker, Ltndenplatz, Herrn Kaufmann Teipel, Marktplatz und Herrn Kaufmann R. Haas, Seltersweg. 694 An der Kasse: Herren 1,50 Mk., Damen 50 Pf. Der Vorstand.__ Kriegerverein Meßen. Stiftungsfest Mittwoch, 5. Februar, in Leibs Saal. Ansang präcis 8 Uhr Abends. Theater, Banket und Tanz. Vereinsmitglieder haben freien Zutritt und die Vereinsabzeichen anzulegen. Für Familienmitglieder über 14 Jahre, auch für die Frauen, sind bet Kamerad Dort (Wallthorstraße) Eintrittskarten, auf den Namen des Einzusührenden lautend, in Empfang zu nehmen. Nichtmitglieder und solche Familienmitglieder, welche nicht im Besitze von Eintrittskarten sind, zahlen 1 Mark Eintrittsgeld. [851 Gesehäftsverlegung. Mein Geschäft befindet fich nunmehr im Haufe deS Herrn Bang, Seltersweg 25, Carl Geismar, 861 Uhrmacher. »eschäfts - Verlegung. Von heute ab befindet fich mein Laden AW- Seltersweg 35. eso M. Levi, Schirmfabrik. Vorzügl. kohlensaur. Mineralwasser, Ausgezeichnet begutachtet v. zahlr. Professoren u. Aerzten. 1 Mineral-Brunnen. Knenscr Bewährt bei fieberhaften Zuständen, bei (Katarrhen der Schleimhäute der Respiration itorgane (Influenza).) Niederlage bei Hch. Wallach und Emil Fischbach. [667 Gasbeleuchtungs- Gegenstände , Gas- Koch u. 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Eisenbahn- „ 117.30 Buschtherader Eisenbahn-Actien Elbethal-Bahn-Actien Gotth ard- ,, „ Schweizer Nordost-Bahn-Actien „ West- » „ Gelsen.kirchener Bergwerks-Actien Oesterr *, Alpine-Montan- , Tendenz: fest. 358 C0 194 60 168.00 132 30 37 40 199 10 90.80 Telegraphischer Coursbericht der Berliner B ^rse v»m 28. Januar 1890. 180.50 DiSconto 'Eom-AntheUr Tendenz: fest. 93 75 127.50 250.90 276 75 8620 256 40 Oesterr. Creditactien Oesterr. StaatSSahn-Actien Dortmunder Union-Actien Darmstädter Bankactien Harper, er Ostpreuße v 183.00 Bochumer Gutzstahlactien 4 pCt. Gießener Obligationen — — s5 pCt. Bud nmS-Obligationen 104.40 ReichSbank-Dtscont 5 pCt. — Frankfurter L fank-Dtskont 5 pCt. Wedaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen.