MZZ ‘«ontt ^örfe. conn ** °°W I7./1. * 90.50 189.10 • Veretnsbank 10762 127.50 nti . 96,— 84.15 85.80 102.65 17.85 104.05 H/I. 95.80 84.40 87.- 102.90 17.75 104.25 90.35 18390 116.50 106.55 127.- 102.30 100.15 64,- 101.45 101.30 84.- 58.10 65 25 92.30 92.- 87.65 102.20 64.25 101.45 101.30 84.50 58.25 64.20 92.65 92.- 87.65 A^U.89 'S* Mer. ' u '"Lombarden do. do. uxer Gold ">lb(6alj(.j »fet Silber "«"t-dfil. bahn . ier . >dw.-Eisenb.' °ta6 garnt. bk&cjtfr. • • • 169.10 iche Creditd.. U8- mk-Beretn . • 176.30 170.40 • 184.- 163.70 time ' 1 • '86.20 166.60 SL^MöOJ107.60 lerlagtzanstall 1280.50 vorm.Metster, i & Stüninft. 276.80 Montanwerke 1199.80 280.- 273.- 200.— heGrundschld.-1 -Pfanbör. . 101.50 ...../ 98.50 n.Hyp.-Äank- rbk. . . . 97.40 ;er Pfanbbr. 101.50 101.50 98.50 97.40 101.50 >äg. MTHlr^ 'fe .... burgrr Loose. i MimLoole 107.60 107.50 132.10 133.35 139.50 139.30 SlMdS. go Burlington la 1927 liiornio Pacif. rückzahlb. 1912 Missouri con- dl.M.r.M 90.75 91.- 105.60 105.60 108.10 108.10 105.30 nerikanisehe NÄrk äd®r in anlatiend ... 7 Tage. eP;Wer.V*« [1*" ndlc®ainz' .. Hilieb.r,h, Waith®.r \"da.^ndr^“ Ich, Lo^,x |6583 1890 Dienstag den 28. Januar Nr. 23. Der chießener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme des Montags. Die Gießener Anmittenvlätter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Gießener Anzeig er Generat-Mnzeiger. Vierteljähriger ASonnementspreisr 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: Kchntstraße Ar.7. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblatt ftir den Ittels Gieren. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für ben folgenden Tag erscheinenden Nummer bi- Borm. 10 Uhr. Grakisßeikage: Gießener Kamitienötätter. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehmm Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. politische rrsvcrsicht. Gießen, 27. Januar. Die letzte Session des am 21. Februar 1887 gewählten Reichstages hat am Samstag ihr Ende gesunden und in Anbetracht ihrer verhältnißmäßig nur kurzen Dauer ist in diesem Zeiträume vom Reichstag immerhin viel geleistet worden. Abgesehen vom Socialistengesetz, erledigte der Reichstag den umsangreichen Etat, dessen Berathung überwiegend in den am 22. October begonnenen Sessionsabschnitt vor Weihnachten fiel, während die endgültigen Beschlüsse über den Etat allerdings erst gegen Ende der Session gefaßt wurden. Zugleich mit dem Etar wurde das neue Militärgesetz, welches die Bildung zweier ferneren deutschen Armeecorps ausspricht, be- rathen und fast einhellig angenommen. Ebenfalls zum Etat gehörte die Nachtragsforderung für die Wißmann-Expedition, welche zwar mit großer Mehrheit genehmigt wurde, indessen zu scharfen Auseinandersetzungen über die deutsche Colonialpolitik führte. Dasselbe galt von der dem Hause erst nach Neujahr zugegangenen Vorlage, betr. die Errichtung einer Postdampferlinie nach Ostasrika, welche ebenfalls erst nach lebhafter Bekämpfung durch die Gegner der Colonialpolitik zur Annahme gelangen konnte. Vollständig erledigt wurde noch im alten Jahre das Bankgesetz und erfolgte dessen Annahme mit großer Mehrheit, obwohl von den Agrariern und Bimetallisten alle Hebel in Bewegung gesetzt wurden, um die Vorlage zu Fall zu bringen. Neben den Regierungsentwürsen hatte sich der Reichstag endlich noch mit zahlreichen Initiativanträgen aus seiner Mitte zu befassen, von denen aber nur ein geringer Bruchtheil zur Erledigung kam, resp. endgültig abgelehnt oder angenommen wurde. Zu den definitiv genehmigten Anträgen gehörten u. A. der Antrag der Conser- vativen auf Einführung des Befähigungsnachweises für die Handwerker, sowie der Centrumsantrag auf Aushebung des sogenannten Expatriirungsgesetzes, weiter auch der von den Freisinnigen gestellte Antrag betr. die Abänderung der Militär-Strafgerichtsordnung. Die Grubenbesitzer des Oberbergamtsbezirkes Dortmund haben nunmehr die neuen Forderungen ihrer Arbeiter in aller Form abgelehnt und ihre ablehnende Haltung in einem Rundschreiben an die Zechenverwaltungen begründet. Ob nun die Arbeiter diese Absage mit einem neuen Strike beantworten werden, ist indessen noch nicht ganz gewiß, da ein großer Theil der rheinisch-westfälischen Bergleute einem abermaligen allgemeinen Ausstand abgeneigt sein soll, vielleicht gelingt deß- halb noch eine Verständigung zwischen beiden Theilen. Das Protokoll der SamoaConferenz ist am Freitag in Washington veröffentlicht worden und hat mit diesem Act die Samoa-Frage auch formell ihren endgültigen Abschluß erhalteü. Das Protokoll schließt mit der rückhaltlosen Anerkennung der wirksamen und unparteiischen Leitung der Conserenzverhand- tungen durch den Vorsitzenden, Staatssekretär Grafen Herbert Bismarck, seitens der "englischen und amerikanischen Bevollmächtigten. England nimmt jetzt die practische Abwickelung des Streithandels mit Portugal vor. Es hat Streitkräfte unter Führung des Majors Blackenbury zur Besetzung des Zambesi-Landes entsendet und machte Salisbury hiervon der portugiesischen Regierung amtlich Mittheilung. Ein Widerstand der Portugiesen gegen die englische Expedition ist kaum anzunehmen, zumal der bekannte portugiesische Major und Commiffar in dem streitigen südafrikanischen Gebiete, Serpa Pinto, sich auf der Rückreise nach Lissabon befindet. In London waren dieser Tage die Röthesten der Rothen, die Anarchisten, zu einem internationalen Congreß versammelt. Es wurden natürlich eine Menge Brandreden im anarchistischen Sinne gehalten, doch verlautet noch nichts von etwaigen bestimmten Beschlüssen der versammelten anarchistischen Dynamit- bolde. __ ________ Deutsches Reich. Berlin, 25. Januar. Se. Majestät der Kaiser schloß heute die siebente Legislaturperiode des deutschen Reichstags mit folgender Rede: Geehrte Herren! . Sie stehen am Schluffe der siebenten Legislaturperiode des Reichstags. Die verflossenen drei Jahre bilden in der Entwickelung des Reichs einen Abschnitt von so hervorragender Bedeutung, daß es Mir Herzensbedürfniß ist, von dieser Stelle aus m Erinnerung zu bringen, zu welchen Ergebnissen für das^Vater- land Ihre und der verbündeten Regierungen gemeinsame ^hatig- keit geführt hat. Durch den Hintritt Meines hochseligen Großvaters und Vaters, der beiden ersten deutschen Kaiser gesegneten Andenkens, ist das Reich schwer betroffen worden, aber erhebend haben sich bei diesem Anlaß die Treue und der starke monarchische Sinn des Volkes kundgegebcn. Vor Ihnen, als den berufenen Vertretern des Volkes, sei dafür noch einmal Mein kaiserlicher Dank ausgesprochen. Wenn die Veränderungen, welche in schneller Folge sich an den Heimgang der Kaiser Wilhelm und Friedrich knüpften, in Frieden sich vollzogen haben, so gebührt die Anerkennung dafür auch dem Reichstag, dessen einsichtige Vaterlandsliebe bereitwillig mitgewirkt hat, um unsere Wehrkraft zu stärken und dauernd sicher zu stellen. Sie haben, geehrte Herren, durch Ihre Beschlüsse dazu beigetragen, dem Reich die Weltstellung zu gewährleisten, vermöge deren es zur Erfüllung der Aufgabe befähigt wird, mit dem ihm im Rathe der Völker gebühreuden Gewichte für die Güter des Friedens und der Gesittung erfolgreich einzutreten. Auch auf wirthschaftlichem Gebiete ist die Gesetzgebung durch Ihre Mitwirkung wesentlich gefördert worden. Insbesondere gereicht es Mir zur Genugthuung, daß durch die Erweiterung der den Innungen zustehenden Befugnisse dem Handwerkerstande die Möglichkeit erleichtert worden ist, seine Widerstandskraft und sein wirthschastliches Gedeihen durch den Zusammenschluß zu gemeinsamer Thätigkeit kräftiger als bisher zu fördern. Mit besonderer Besriedignng habe Ich die fortschreitende Durchführung der in der Botschaft Meines hochseligen Herrn Großvaters vom Jahre 1881 ausgesprochenen Gedanken durch den weiteren Ausbau der Unsallversicherungsgesetzgebung und namentlich durch die Vereinbarung des Jnvaliditäts- und Altersversicherungsgesetzes begrüßt. Den der Fürsorge vorzugsweise bedürftigen Gliedern des Volkes ist dadurch ftir die Sicherung ihrer Zukunft eine Gewähr geboten, welche für den inneren Frieden des Vaterlandes von guten Folgen begleitet sein wird. Bleibt anch auf diesem Gebiete noch Vieles zu thun übrig, so bin Ich doch überzeugt, daß der Antheil, welchen der Reichstag an dem bereits Erreichten hat, im Volke nicht vergessen werden wird. Aus deu gewonnenen Grundlagen wird sich weiter bauen lassen, um den arbeitenden Klassen die Gewißheit zu verschaffen, daß die gesetzgebenden Gewalten für ihre berechtigten Interessen und Wünsche ein warmes Herz haben, nnd daß eine befriedigende Gestaltnng ihrer Lage nur aus dem Wege friedlicher und gesetzmäßiger Ordnung zu erreichen ist. Es ist Mein dringender Wunsch und Meine Hoffnung, daß es dem solgenden Reichstag gelingen möge, im Verein mit den verbündeten Regierungen für die auf diesem Felde nothwcn- digen Verbesserungen wirksame gesetzliche Formen zu schaffen. Ich betrachte es als Meine ernste und erhabene Aufgabe, auf die Erfüllung dieser Hoffnung hinzuwirken. Durch die Beseitigung der Wittwen- und Waisengeldbeitrüge ist unter Ihrer Mitwirkung den Beamten eine nicht zu unterschätzende Wohlthat erwiesen. Reicht dieselbe auch nicht hin, um allen berechtigten Wünschen der minder günstig gestellten Beamtenklasscn zu genügen, so haben Sie doch durch Ihr Votum den verbündeten Regierungen die mit Dank zu begrüßende Gewißheit verschafft, daß deren aus eine hinreichende Verbesserung der unteren und mittleren Stellen gerichteten Bestrebungen auf die Zustimmung des Reichstags und damit ans baldige Verwirklichung rechnen dürfen. Für Ihre nunmehr abgeschlossene treue und mühevolle Arbeit danke Ich Ihnen in Meinem und im Nameil Meiner hohen Verbündeten. Ich entlasse Sie mit dem Wunsche, daß das fortschreitende friedliche Gedeihen des Vaterlandes und die daraus erwachsende Zufriedenheit der Bevölkerung uns als willkommener Lohn Ihrer Thätigkeit beschieden sein möge! Hamburg, 25. Januar. In der gestern in Altona stattgehabten Versammlung der strikenden Feuerleute wurde der Antrag der Rheder, den gewünschten Lohn von 75 und 85 Mk. fernerhin zu zahlen, wenn die Feuerleute sich verpflichten, im Jahre 1890 keine. nochmalige Lohnerhöhung zu beanspruchen, einstimmig angenommen. Damit ist der Strike beendigt. Von 700 anwesenden Arbeitern traten 600 dem neugegründeten Verein der Feuerleute bei. Würzburg, 25. Januar. >Der Componist und pensionirte Stadtkämmerer Becker ist heute Morgen am Schlagfluß gestorben. Ausland. Wien, 25. Januar. Eine Meldung der „Polit. Corr." aus Athen bezeichnet die Gerüchte über die Bildung eines farblosen Cabinets behufs Auflösung der Kammer als eine absolut grundlose Erfindung, als bloßen Nachhall der in griechischen Oppositionsblättern aufgetauchten und inzwischen amtlich dementirten Version. — Die an die Einberufung eines Theiles der griechischen Reservemannschaften geknüpften Behauptungen sind lediglich tendenziöse Entstellungen eines völlig normalen Vorganges. Die Einberufung der Reserven sei im Budget vorgesehen und auch keineswegs zum ersten Male erfolgt. Sie unterblieb in den letzten Jahren, weil der Kriegsminister seiner Zeit erklärte, für die Reserven, welche die sechsmonatliche Waffenübungen 1885—86 mitgemacht, sei die Theilnahme an den nächstjährigen Waffenübungen nicht erforderlich. Dies habe auch Trikupis ausdrücklich bei der Vorlage der betreffenden Creditsorderung sestgestellt. Es sei ein durchaus willkürliches Verfahren, diese Maßregel mit der angeblichen Absicht der Regierung, aus ihrer abwartenden Stellung herauszutreten, in Verbindung zu bringen. Dublin, 25. Januar. In Folge der eingetrctenen ruhigen Zustände hat die Regierung in mehreren Grasschaften die Strenge des Z w a n g s g e s e tz e s in mancher Hinsicht gemildert. Rom, 25. Januar. König Humbert hat zum Andenken an den verstorbenen Herzog von Aosta 60,000 Frs. für die Armen Turins gespendet. Madrid, 25. Januar. Im Senat erklärte der Finanzminister, er beabsichtige nicht die Einführung einer Rentensteuer und werde mit seinen Collegen wegen Ersparungen bei dem Kriegs- und Marinebudget berathen. Der Kriegsminister erklärte sich als Anhänger der obligatorischen Dienstpflicht und bemerkte, daß er einer Reduction der Cadres der Armee principiell nicht abgeneigt sei. Sagasta bestritt, daß er der Königin-Regentin gerathen hätte, die Conservativen zur Regierungsgewalt zu berufen; er bedauere den Mißerfolg der zur Herbeiführung einer Versöhnung gemachten Versuche und werde seine Bemühungen in dieser Richtung sortsetzen. Bukarest, 25. Januar. Unter den Landwirthen und Exporteuren herrscht große Aufregung über eine Maßregel Frankreichs bezüglich Mais, welche in demselben Augenblicke erfolgte, wo Frankreich von Seiten Rumäniens ohne jede Gegenleistung die Behandlung als meistbegünstigte Nation zugestanden wurde. Die rumänische Negierung hatte von dem Vertreter Frankreichs die Versicherung erhalten, daß jeder Zoll aus Mais geringe Aussicht hätte, von der französischen Kammer dermalen angenommen zu werden. Alle Bukarester Blätter verlangen Zollerhöhung auf alle ausländischen, durch keine Convention gebundenen Artikel, namentlich auf Parfümerien nnd Seidenwaaren. — Am Montag wird im protestantischen Tempel anläßlich des Geburtsfestes des deutschen Kaisers ein Te deum abgehalten. Belgrad, 25. Januar. Nach einer an die serbische Regierung ergangenen Mittheilung wird der Prinz von Neapel nicht, wie Anfangs beabsichtigt, nach Serbien kommen. Montevideo, 25. Januar. Durch den zwischen Brasilien und der argentinischen Republik vereinbarten Vertrag ist die Streitfrage in Betreff des von den Missionen beanspruchten Gebietes beendet. Zanzibar, 25. Januar. Dr. Peters lebt und befindet sich gegenwärtig in Subatti am Tanafluß, wo er aus Maaren und Proviant wartet. * Deutscher Reichstag. 52. Plenarsitzung. Samstag, 25. Januar 1890, 10 Uhr. Der Abg. Borowsky (Ctr.) für 9. Königsberg ist gestorben. Das Haus tritt in die Tagesordnung ein: Dritte Berathung des Socialistengesetz es. In der Generaldebatte nimmt zunächst das Wort der Abg. Bebel (Soc.): Die socialdemokratische Partei befindet sich in der angenehmen Lage, durch den Ausfall der Berathung in keinem Falle überrascht z« werden. Herr v. Helldorff hat den Socialismus als Bacillus bezeichnet; aber dieser Bacillus setzt allemal eine Krankheit des Körpers voraus und an einer solchen Krankheit leidet die heutige Gesellschaft. Mit Radical- mitreln ä la Dr. Eisenbart wie mit dem Socialistengesetz werde man die Krankheit nicht heilen und was die Abmilderungen anbelangt, so sind dieselben unbedeutend- im Grunde bleibt das Gesetz das alte. Schon die Ausführung des Gesetzes hat verschiedene Stadien durchgemacht. Anfangs war die Handhabung eine äußerst strenge, später wurde sie milder, die Definition aber war stets die gleiche. Auch heute wird das Gesetz, selbst in der gemilderten Form, bei denjenigen, die davon betroffen worden sind, ein Gefühl der Verbitterung zurücklassen. Von socialistischen Irrlehren heute reden zu hören, das erinnert an die Zeit der Ketzerversol- gungen. In der socialdem. Partei herrscht wegen der Verewigung des Socialistengesetzes keinerlei Aufregung- das ergibt sich auch aus der Parteipresse. Von Anfang an sind wir der Üeberjeugung gewesen, daß dies Gesetz verewigt werden wird, ja verewigt werden müßte. Es ist das eine notwendige Erscheinung im Kampfe der heutigen Gesellschaft mit der zukünftigen. Auch der nationale Hader, der die heutigen Rüstungen verschuldet, ist ein Product der heutigen Klassenherrschaft, die danach strebe, die große Masse in Unkenntniß zu halten, während die Socialdemokratie Aufklärung anstrebe. Die Massen sehen, wie das Elend täglich zunimmt und ihnen trotzdem nur neue Lasten und neue Steuern aufgelegt werden. Roth lehrt beten, aber Roth lehrt auch denken und das Er- gebniß ist, daß die Massen sich mehr und mehr der Socialdemokratie zuwenden. Der internationale Character der Arbeiterbewegung ist bedingt durch den internationalen Character des Capitals. Der Reichstag selbst begünstigt internationale Unternehmungen, so die Dampferlinien u. A., wie kann man sich da wundern, daß die Arbeiterbewegung international wird. — Redner geht dann ausführlich aus die Handhabung des Socialistengesetzes ein, namentlich auch auf die Socialistenprocesse und besonders auch auf den Elberfelder Socialistenproceß und schildert namentlich das provocatorische Auftreten der Polizeibeamten, das sich in jenem Processe herausgestellt habe und die Verwendung von geheimen Agenten im Dienste der Polizei. Es seien da die wunderbarsten Dinge passirt. So wurde ein Anarchist Namens Palm während der Zeit verhaftet, wo der Kaiser zu den Manöver« in Westphalen anwesend war. Später ist dieser Palm als preußischer Beamter angestellt worden, seine Kinder wurden im Cadetten- hause erzogen. Diese Demoralisation der Beamten ist bei Erlaß des Gesetzes vorausgesehen worden. Der neue Wahlwauwau scheint daraus gerichtet zu sein, die Socialdemotratie mit dem Anarchismus zu identificiren. Thatsächlich hat die Socialdemokratie den Anarchismus niedergehalten, während die Polizei es war, die sich mit diesen Anarchisten in Verbindung setzte und es ist ja dargethan, daß die meisten Polizeiagenten anarchistisch agitirten. Nun verewigen Sie das Gesetz, um den unangenehmen Debatten bei jeder Verlängerung aus dem Wege zu gehen. Die Aushebung der Ausweisungsbesugniß erfolgt mehr in Ihrem als in unserem Interesse. Sie wissen, daß die Ausweisungen besser als jede andere Maßregel für die Ausbreitung der socialistischen Ideen sorgt. Hoffentlich kommen wir so zahlreich in den nächsten Reichstag, um selbstständig Anträge stellen zu können und der erste Antrag wird sein auf Aufhebung des Socialistengesetzes. Minister Herrfurth: Die Behauptungen, daß das Socialistengesetz die Geheimbündelei und den Anarchismus gezüchtet haben, sind unrichtig. Das Gesetz richtet sich auch nicht gegen die Socialdemokratie als solche, sondern nur gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen derselben. Dem Elberfelder Proceß hat Herr Bebel wohl zu nahe gestanden, um mit freiem Blicke urtheilen zu können. Die Gründe der Entscheidung sind noch gar nicht tm vollen Umfange bekannt geworden. Es ist, wie ich mittheilen kann, in den schriftlichen Entscheidungen ausdrücklich hervorgehoben, daß gegen das Verhalten der Polizeibeamten nicht das geringste Bedenken obwalte. (Hört! hört!) Andererseits ist das Gemeingefährliche in der Handlungsweise der Verurtheilten ausdrücklich betont. Die Freisprechungen erinnern an die Worte des Richters, der einen des Diebstahls Angeklagten mit den Worten entließ: Wir nehmen an, Du hast nicht gestohlen, aber stehle nicht wieder! (Heiterkeit!) Leider kann man die geheimen Agenten der Polizei nicht entbehren, um dem Treiben der Socialdemokratie nachzuspüren. So wird die Ein- schmuggelung des „Socialdemokrat" als ein Sport von den Socialdemokraten betrieben. In jeder Nummer dieses Blattes sind Strafthaten vorhanden, die unter das gemeine Recht fallen, Aufforderungen zur Gewaltthätigkeit, Majestätsbeleidigungen u. s. w. Die socialdemokratiscben Abgeordneten haben kein Recht, sich stets als ausschließliche Vertreter der deutschen Arbeiter zu bezeichnen; Sie sind das nicht mehr und nicht weniger als jeder andere Abgeordnete. Jeder Arzt, jeder Rechtsanwalt, jeder Besitzende wird sofort berufener Vertreter der Arbeiter, sobald er sich zu ihren Doctrinen bekennt. Die Ausstände mögen ja nicht immer socialdemokratischen Ursprungs sein, aber sie sind der Nährboden, aus dem der socialdemokratische Bacillus am besten gedeiht. Die Socialdemokraten sind nur Vertreter desjenigen Theiles der Arbeiter, der nicht arbeiten will. (Bravo!) Abg. Prinz Schönaich-Carolath (Rp.) wünscht Aufklärung über 2 Fälle, die von dem Abg. Dietze früher hier mitgetheilt worden sind. Wir sind entschlossen, mit der Regierung Schulter an Schulter die Socialdemokratie zu bekämpfen, aber in den Mitteln sind wir anderer Meinung als die Negierung. Der Kampf kann nicht einseitig geführt werden mit geistigen Mitteln, auch nicht einseitig mit der Polizei geführt werden, aber durch Verbindung beider. Wir leben in einer Zeit des Streberthums! (Sehr richtig!) Unsere Ideale drohen uns verloren zu gehen. Handeln wir in Wahrheit nach dem Satze: Habet die Brüder lieb! üben wir Nächstenliebe und Barmherzigkeit, dann wird es uns auch möglich sein, die Socialdemokratie zu überwinden. Senator Dr. Klugmann: Die in Hamburg beschlagnahmten socialdemokratischen Broschüren sind beschlagnahmt geblieben- die Reichscommission hat die Beschwerde zurückgewiesen. Abg. Liebknecht: Ich danke dem Minister Herrfurth für die Erklärung, daß die Socialdemokratie nur Arbeiter vertrete, die nicht arbeiten wollen, Bummler u. s. w. Das wird die beste Wahlparole sein. Die Arbeiter, welche als Stimmvieh für Conservative stimmen, sind noch nicht zum Selbstbewußtsein gekommen. Es ist unrichtig, daß die Socialdemokratie die Unzufriedenheit schüre. Die socialdemokratische Fracüon hat sogar dahin gewirkt, daß die rheinischen Bergarbeiter von dem Strike Abstand nahmen. Die Ausweisung war viel mehr ein Mittel der polizeilichen Chicane, als ein Machtmittel. Herr Herrfurth wird nicht im Stande sein, das Gesetz besser zu handhaben, als )ein Vorgänger. Mit der Parole „Gegen die Socialdemokratie!" verschleiern Sie Ihren geistigen Bankerott - wir haben offen unser Programm aufgestellt. Sie verschlerern Ihre Ziele: Brodvertheuerung, politische Knechtung. Die anarchistische Theorie ist als Theorie ebenso ungefährlich, wie jede andere Theorie. Im Mai hörten wir noch etwas vom socialen Königthum- in der letzten Thronrede steht die Regierung wieder aus manchesterlichem Standpunkt. Nun mögen Sie thun, was Sie wollen, bringen Sie es dahin, daß die Flinte schießt und der Säbel haut- wir fürchten uns nicht vor Ihnen, aber Sie fürchten sich vor uns. Am 20. Februar sprechen wir uns an der Wahlurne und dann später wieder hier. Abg. Ku le mann (ntl.) bestreitet ebenfalls, daß die Socialdemokratie die Vertreterin des Arbeiterstandes sei. Aus dem Arbeiterstande nähern sich ihr nicht selten solche Leute, die in ihrer wirthschaftlichen Existenz Schiffbruch gelitten haben. Wenn die Socialdemokratie ihre letzten Ziele offen darlegen würde, so würde sie allen Boden in der Bevölkerung verlieren. Sie beschränke sich aber darauf, ans die Leidenschaften der großen Masse zu speculiren, darauf beruhe das Geheimniß ihres Erfolges. Die Generaldebatte wird geschloffen. Abg. Dietz (Soc.) erklärt, daß der Senator Dr. Klugmann seine (Dietzs) Behauptungen nicht widerlegt habe. In der Specialdebatte erklärt Abg. v. Helldorf (cons.), daß seine Partei im gegenwärtigen Stadium der Berathung die früheren Anträge nicht wieder aufnehmen wolle. Die §§ 1 bis 23 der Verträge werden ohne weitere Debatte unverändert nach den Beschlüssen zweiter Lesung angenommen- schließlich auch nach kurzen persönlichen Bemerkungen die einleitenden und Schlußbestimmungen. Die Schluß- abstimmung über das ganze Gesetz ist eine namentliche. Es stimmen 98 für, 169 gegen das Gesetz, dasselbe ist mithin abgelehnt. Es stimmen gegen das Gesetz: Socialdemokraten, Freisinnige und Deutschconservative, sowie das Centrum. Damit ist die Tagesordnung erledigt. Staatssecretär v. Bötticher verliest hierauf eine Allerhöchste Botschaft, wonach der Reichstag zu heute Abend 6 Uhr nach dem Weißen Saale des Königlichen Schlosses eingeladen wird, um daselbst geschlossen zu werden. Der Präsident gibt sodann die übliche Geschästsübersicht. Abg. Gras v. Moltke spricht dem Präsidenten den Dank des Hauses aus für die unparteiische Leitung der Geschäfte. Der Präsident bezieht in diesen Dank ein die Vicepräsidenten und Schriftführer und schließt mit dreimaligem Hoch aus Se. Majestät den Kaiser die Sitzung gegen 3 Uhr. Neueste Nachrichten. Wolffs telegraphisches Correspondenz-Bureau. Prag, 26. Januar. Das Executivcomitö des deutschen Landtagsclubs nahm einstimmig die Vereinbarungen der Ausgleichsconserenz an und beschloß aus Grund derselben den Wiedereintritt in den Landtag. Paris, 26. Januar. Der „Figaro" berichtet über Spaltungen in dem Comite Republicain National, deren Beilegung Boulanger übertragen ist. Laur und Derou- lede seien für Fortsetzung des antisemitischen Feldzugs, während Naquet die sofortige Einstellung desselben verlange, widrigenfalls er seine Entlassung nehmen werde. Boulanger ist ebenfalls gegen den Antisemitismus. — Die „Föderation Ouvriöre" beschloß, auf ihre Kosten die jüngste Rede Jofsrins in der Kammer, durch welche die bekannten Scandalscenen hervorgerufen wurden, öffentlich anzuschlagen. — Das Journal „Siecle" fordert den Ministerpräsidenten Crispi ans, den mit König Menelik abgeschlossenen Vertrag zu veröffentlichen, weil man nach den Verhandlungen in der Kammer am Donnerstag zu dem Glauben berechtigt sei, daß ein Vertrag gar nicht existire. Bukarest, 26. Januar. Der conservative Club wählte einstimmig seinen bisherigen Ausschuß wieder, dessen große Majorität regierungsfreundlich ist. Auch drei Minister befinden sich unter den Gewählten. Belgrad, 26. Januar. Die Meldung, daß die Regierung der Skupschtina eine Nachtrags - Creditsorderung zur Anschaffung von Geschützen und Munition vorlegen werde, bestätigt sich. Der zu verlangende Credit dürfte 2 Millionen Dinare übersteigen. Newyork, 26. Januar. Der oberste Gerichtshof des Staates Newyork bestätigte die gegen Most verhängte Strafe einjährigen Gefängnisses wegen aufreizender Reden, in Folge dessen Most, welcher inzwischen gegen Caution frei- gelassen war, verhaftet wurde- derselbe wird am Montag nochmals Berufung einlegen. Rio de Janeiro, 26. Januar. Die Regierung hat ein Decret erlassen, durch welches die bürgerliche Eheschließung eingesührt wird. CocaUs un- Provinzielles. Gießen, 27. Jannar. — Die Feier von Kaisers Geburtstag bewegte sich hierin den durch die Trauer um die Kaiserin Augusta eng gezogenen Grenzen. Der übliche Zapsenstreich am Vorabend, ebenso der Weckruf am Morgen unterblieben, nur das Glockengeläute heute Morgen um 7 Uhr, sowie der diesem folgende, von der Regimentsmusik auf dem Stadtthurme geblasene Choral leiteten die Feier ein. Am Gottesdienst um ^10 Uhr in der Stadtkirche nahm die gesammte Garnison, die Reserve- und Landwehroffiziere, die staatlichen und städtischen Behörden, die Vertreter der Universität u. s. w. Theil. Die Parade des Regiments fand um 11 Uhr auf dem Brandplatze statt, wohin unter klingendem Spiele die Fahnen der drei Bataillone gebracht wurden. Der militärische Theil der Feier schloß mit der üblichen Bewirthung der Mannschaften. In den Schulen wurde der Geburtstag des Kaisers ebenfalls in der seither üblichen Weise gefeiert. Die Schüler der hiesigen Lehranstalten versammelten sich um 8 Uhr in den Festsälen, woselbst nach einleitendem Gesang der Bedeutung des Tages angemessene Ansprachen gehalten wurden, die Vorschüler der Realschule und des Realgymnasiums, sowie die Schüler der Stadtschulen versammelten sich eine Stunde später in ihren Klassenzimmern, um von ihren Lehrern entsprechend über die Bedeutung von Kaisers Geburtstag unterrichtet zu werden. — Im Saale des Gesellschastsvereins sand das officielle Festessen statt. Vorträge im Gewerbverein. Im Anschluß an unsere Mittheilung in 9?r. 20. d. Bl., über den Dienstag 28. d. M. im Casö Balzer stattfindenden Vortrag des Herrn Universitätsamtmanns Dr. Dietz über das Gesetz, betr. die Jn- validitäts- und Altersversicherung, glauben wir zu deren Ergänzung noch darauf aufmerksam machen zu sollen, daß dieser Vortrag nicht nur für die Mitglieder des Gewerb- vereins, resp. für Gewerbtreibende, sondern für Jedermann von Interesse ist, insofern als das Gesetz sich nicht nur auf Arbeiter im engeren Sinne bezieht, sondern ganz allgemein auf Dienstboten und Bedienstete jeder Art. Wir regen deß- halb wiederholt zum Besuche des erwähnten Vortrages an. k. Theater. „Die schöne Sara" von Zimmermann trägt die Bezeichnung„Posse" mit nicht mehr Recht als die meisten modernen Lustspiele die ihre. Sie enthält neben sehr- vielen römischen und drastischen Nollen doch zu viel ernste Partien, vor Allem ist der ihr zu Grunde liegende Gedanke ein zu tiefer und poetischer, als daß man sie mit denjenigen dramatischen Erzeugnissen, die den Titel „Posse" gemeinhin führen, auf eine Stufe stellen dürste. Von dem zahlreichen Publikum wurde die flotte Darstellung der „schönen Sara" am Sonntag mit lautem Beifall und großer Heiterkeit ausgenommen. In erster Reihe haben sich die Herren Reiners und v. Gallas um die Aufführung verdient gemacht. Eine durchgehends viel heiterere Partie als die des „Mertens" ist diejenige des „Leo Wippe", in der Herr Reiners wieder einmal vollaus Gelegenheit hatte, mit seiner drastischen Comik Heiterkeit zu erregen. Ihm ebenbürtig war in ihrer weniger dankbaren Rolle (Rosalie) Frau Jaskowski und auch von Fräulein Maas (Sara) ist zu sagen, daß sie ihre Partie offenkundig fleißig studirt hatte und mit dem nöthigen Ver- ständniß und gutem Gelingen spielte. Fräulein Pauli (Barbara) gelang es nicht recht, so alt und abstoßend zu erscheinen, um das Gruseln des Ferdinand Krause genügend zu erklären. Als solcher verstand es Herr Jaskowski für seine an und für sich nicht recht wirksame Partie durch gewandtes Spiel und namentlich durch den gelungenen Vortrag eines Couplets, dem er einige selbst verfaßte witzige Verse über locale Verhältnisse zufügte, Interesse und stürmischen Beifall zu gewinnen. Die zahlreichen Nebenröllchen waren zum Theil gut, zum Theil genügend besetzt. Ausdrücklich verdient die treffliche Einübung der Musik zu der Posse hervorgehoben zu werden. — Bei der vom 25. bis 28. d. Mts. in Frankfurt a. M. stattfindenden allgemeinen Ausstellung von Kanarienvögeln erhielten Herr A. Siegel hier auf 6 ausgestellte Vögel 6 zweite Preise und Herr Herm. Weidmann hier auf 4 ausgestellte Vögel 2 zweite und 2 dritte Preise. vermischtes. * Darmstadt, 26. Januar. Eine Versammlung der Vertrauensmänner der deutschsreisinnigen Partei stellte als Can- didaten für die bevorstehende Reichstagswahl den Rechtsanwalt M unkel aus Berlin aus. * Mainz, 25. Januar. Die Höhe des Rheins beträgt heute 2,90 Meter. Der Oberrhein bei Mannheim ist aus 5 Meter gestiegen und ist noch im Wachsen begriffen- bei Maxau ist der Rhein seit gestern von 3,81 aus 4,75 Meter gestiegen und noch stark im Wachsen begriffen. * Kassel, 25. Januar. Die Fulda ist über die User a u s- ge treten und noch fortdauernd wachsend. * Köln, 25. Januar. Der Rheinpegel zeigt 6,68 Meter- der Oberrhein nnd die Mosel sind noch stark im Wachsen- es werden Vorkehrungen gegen etwaige Ueberschwemmungen getroffen. Schiff-nachrichten. Der Postdampfer „Friesland" der „Red Star Line" in Antwerpen ist laut Telegramm am 25. Januar wohlbehalten in Newyork angekommen. ®ei Influenza Epidemien Ä" zugsweise Fays Aechte Sodener Mineral-Pastillen als ein ausgezeichnetes Linderungsmittel. Aul gelöst in herßcr Milch wird durch sie die Heftigkeit der calarrhalifchen Affectronen abgeschwächt, die Schleimabsonderung sehr begünstigt und dem Leidenden dadurch wohltbätige Erleichterung gewährt. Fays Sodener Mineral- Pastillen sind in allen Apotheken und Droguen ä 85 Pfennige zu haben.________________________________________________________65 Spirlplau der vereinigten frankfurter Stadttheater: Opernhaus. Dienstag den 28. Januar: Overon. Gewöhnliche Preise. Mittwoch den 29. Januar geschlossen. Donnerstag den 30. Januar: Fidelio. Gewöhnliche Preise. Freitag den 31. Januar: Vorstellung bei ermäßigten Preisen. Traum ein Leben. Außer Abonnement. SamLtagden 1.Februar: Lucia. Hierauf: Wiener Walzer. Gewöhnliche Preise. Sonntag den 2. Februar, Nachmittags 3*/» Uhr: Dorfbarbier. Puppensee. Ermäßigte Preise. Abends 7 Uhr: Freischütz. Ermäßigte Preise. Schauspielhaus. Dienstag den 28. Januar: Kaoale und Liebe. Gewöhnliche Preise. Mittwoch den 29. Januar: Der Zigeunerbaron. Gewöhnliche Preise. Donnerstag dm 30. und Freitag den 31. Januar geschlossen. Samstag den 1. Februar: Mariannens Mutter. Gewöhnliche Preise. Sonntag den 2.Februar, Nachmittags 3>/,Uhr: Alt-Frankfurt. Kleine Preise. Abends 7 Uhr: Schwtegermama. Gewöhnliche Preise. ch Uh v „ Ä? d°« M eine e!J0^ bip "§t«8 unte ren! -"-SLr ' ?"*12S I* I bes c\. ^o. d. 9Q) LL/LL ?i9iicbÄ8®*n' bet" fiit^ x ®elt* ”*rn qJ „»ut “«l : *5't. M? “»gemein 'Anteil fcJeacn detz- ra« h ^“ätS an. Sie entbnit , blc £n dach ' *n kehr 'wnde lie3enbe tu* man fie ® ,®e®Nt :iM „Pass ! „** S n h 9ei,tl* ,g J 7. ** a oei »Honen Sara« 8M§er heiierkej, auf, ble Herren Reiners eibtrat gemache. ®ne ine des „Mertens» ift 'etr Seiner« wieder °'"°r drastischen Somit wat in ihrer weniger to»8tt unb auch von n'. b“8 s'° ihre Partie m dem nöt^iyn Ver- ltL Ä Pauli unb Qbjtoßenb zu er- binanb Krause genügend es Herr Jaskowski : wichame Partie durch 'ch den gelungenen Borselbst versüßte witzige c/ Interesse unb stürmi- Lhlreichen Nebenrüüchen genügenb besetzt. Aus- ibung bet Musik zu der Ms. in Frankfurt a. M. Don ßanarM'scln er- sgestellte Bogel 6 zweite jier auf 4 ausgestellte idcmAV tictionen ab- •rStSim r Versammlung der Ber- Partei stellte als Can- zswahl den Rechtsanwalt öhe des Rheins be- rrhem bei Mannheim ist h im Wachsen begriffen,- von 3,81 aus 4,75 Meter sIL ipegel zeigt 6,68 Meters noch stark im Wachsen- nge Ueberschwemmungen Gewöhnliche Preise. * *»«*•*** >en» ’ *„> ** ai< aD° .« Se- o.geunerb-r^ er o'b schlosseeu , M. 31. Ä’Jr. * . zi/,Uhr: taiaifl8' tag» ^'schl0ieS° W- 844 Acker 264,4 Rmtr. Buchen-Scheiter, 843 164 3) 5392 Brückel. 836 1990. 842 Loch. 835 Xi. Stierle- 738 824 Lind. 146 Stephan 529 Andreas Etiler. 80 4 und 25 Ctmr. 787 Klasse, billigst. II be- 832 Schneider. 776 765) 395] LouiS Rothenberger, Taxator. empfiehlt W. Spies. 4) 5) 385 365 Flur 46 Flur 46 Flur 46 Flur 46 Flur 46 Acker Acker 375 Stück Fichtenreisstangen, 370 Rmtr. Buchen-, Eichen- und H II I. II. in. ist in der Hattenrödrr — 62 Meter Acker - 750 Meter Acker - 338 Meter Acker 112 Meter 325 Meter 169 Meter 1) 2) 80,08 15,13 4,32 Gnauth, Bürgermeister. 180 Fichten- 38 Kiefern- 6 Lärchel.- Ein- Ver- vor- Ooffwanu, Concursverwalter. meter erster Q alität, worunter Stämme von 18 Meter lang und 46 Ctmr. Durchmesser, Buchen-Stämme mit 3,10 Festmeter, von 4—7 Meter lang und 45 Ctmr Durchmesser, 16 Meter lang Durchmesser, 340 Fichten-Stangen 11 11 n n 11 dem Holzversteigerung. Mittwoch den 29. Januar er., Vormittags von 9 Uhr ab, sollen Holzversteigerung im Sicher Gemeindewalde. Donnerstag den 89. d. M., Vormittags um 9 Uhr ansangend, kommen in den Districten Vorderwald und Kronau folgende Holzsortimente zur Versteigerung: Nadel-Stöcke. Die Zusammenkunft Steinbruchsschneise am Vicinalweg. Lich, am 14. Januar H. Kinkel Nachf. Marktstr. 32. Acker daselbst, Flur 46 Nr. 141,2 - daselbst, Flur 46 Nr. 133,5 - daselbst, Flur 46 ytr. 143,, — Oaßöoerpadjtiino- Montag den 10. Februar, Vormittags 10 Uhr, soll die Feldjagd der Gemeinde Otterbach incl. des Gräflich Solms - Laubach'schen Jagd- antheils auf weitere 6 Jahre auf dem Bürgermeisterei-Bureau dahier verpachtet werden. Otterbach, den 25. Januar 1890. Großh. Bürgermeisterei Otterbach. Mr Jllrtjjjer! H ckbretter und Hackklötze in allen Größen und Breiten stets vorräthig bei Jagdverpachtung. Freitag den 7. Februar d I., Nachmittags 1 Uhr, soll auf dem Gememdehause dahier bieder Gemeinde Lang Göns zustehende Wald-und Feldjagd, circa 1524 Hectare enthaltend, in drei Abthellungen auf weitere sechs Jahre verpachtet werden. Lang-Göns, den 25. Januar 1890. Großh. Bürgermeisterei Lang-Göns. I. A. Vogt. Gießen, am 26. Januar 1890. Die Wahl - Commission : Rodheim a d. Bieber, am 24. Januar 1890. Der Bürgermeister: Dienstag den 28. Januar, Nachmittags von 2 Uhr an, werden die dem Herrn Andreas Heid- mann gehörigen Mobilien im brinuS", Wetzsteingasse 39, versteigert. 3aflÖ06rpad)tung. Donnerstag den 30. Januar, Nachmittags 2 Uhr, soll die Staufenberger Gemeindejagd auf hiesigem Rathhaus aus 6 Jahre verpachtet werden. Staufenberg, 14. Januar 1890. Großh Bürgermeisterei Staufenberg. 629] Ein HauSvurfche für sofort gefttcht. Gberh. Metzger. Jagdverpachtung. Samstag den 18. Februar d. I., Nachmittags 1 Uhr, soll im Gasthaus des Georg Dam er dahier die der Gemeinde Gonterskirchen zustehende Wald- und Feldjagd unter den bei der Verpachtung bekannt gegebenen Bedingungen auf weitere 6 Jahre verpachtet werden. Bemerkt wird, daß die Jagdgrenze nur kauin 2 K'.lom. von der Bahnstation Willingen und Laubach entfernt liegt Auch ist Großwildpret hier zu Haben- Gonterskirchen, 24. Januar 1890. Gr. Bürgermeisterei Gonterskirchen. Reing-ehalteue Exemplare von Rr. I (1890) des ,.Gießener Anzeiger" werden von der Expedition zurückgekauft. JeUgeöotenes. Neuerr Baue O Mainzer Sauerkraut, Schneidebohnen, Gffig- und Salzgurken. graben, Nr. 144,r daselbst, Nr 128,s daselbst, Nr. 137,8 Nadelholz mehrere fJöne Schnittholz- stämme lage n. Die Zusammenkunft ist im District Blaustück an der Eisenbahnstlecke bei Holznummer 1. Villingen, den 26. Januar 1890. Großh. Bürgermeisterei Villingen. Koch 834 160 Fichten-Stämme mit 33,63 Festmeter erster Qualität von 6 bis Steinsflarten. Mittagstisch im Avonnemenr 8S Pfg. und 1 Mark. 741 Pianos zu vermiethen. Monatliche Mietpreise: 3, 4, 5, 6 Kk. und höher. Freie Stimmung. Auf einzelne Tage zu Hochzeiten, Conc^rten, Tanzunterhaltungiy^eifl, 6, 7, 8, 9 Mk. und höher (einschliesslich der Transportkosten). 148 Wllh.Rudolph, Pianohandlung, Neuenweg 0 Alle Forderungen an die Vormundschaft über Fräulein Johanna Noll und an Frau Helene Keßler, geb. Noll, sind mir, vom heutigen Tage an gerechnet, binnen 14 Tagen zuzustellen; später eingereichte Rechnungen werden von mir nicht mehr berücksichtigt. Gießen, den 25 Januar 1890. Der Vormund: Friedrich Noll, Ble.chstcaßeNr. _9.____[774 Bauholz- Versteigerung im Pillinger Gemeindewald. Freitag den 31. Januar, Vormittags 91/2 Uhr ansangend, werden versteigert: 221 Eichen-Stämme mit 45,12 Fm. Sertrudi^brunnen. Maiürlich ko 5 len saures Mineral-Wasser. Labetrunk für Gesunde und Kranke. Empfohlen von vielen ärztlichen Autoritäten sowohl in In- wie Ausland. Zu haben in G'eßer, bei Frau L. Kalkbof Wwe., Seltersberg. Genannte Firma wird jederzeit in der Lage sein, dem vorhandenen Bedarf zu entsprechen. 833___________________Fürstliche Brunnen- Verwaltung. iRb ia__■ ■_ ■■ _ ___— Hochstämme und Zwergdäume, 1UH ffif UH U U UHH jÄ — bedeutende Vorrathe. Obst- HD W fl> Iw öl UU Hfl MW' ■ baumschulen v. Karl Umber in Laubenheim b. Mainz. — I Kataloge umsonst. [368 Versteigerung der Restbestände unserer Pelz- Waaren Hüte, Schirme, Portefeuillewaaren, Kragen, Manschetten re. am Mittwoch den 29. Januar, Vormittags 9 Uhr anfangend, und die folgenden Tage. Bis zum Mittwoch Ausverkauf aus freier Hand. Schmidt & Repp, Bahnhofstraße. GelegenheUskaus für Wiederverkäuser. Ladentheke und sonstige Utensilien Flur 46 Nr. 130 und 130a,6 — 338 Meter Acker daselbst, Flur 46 Nr. 140,g — 137 Meter Acker daselbst, Flur 46 Nr. 131 und 131 a,3 — 181 Meter Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. Walz. ' 826 im hiesigen Gemeindewald, Districten Hain und DernbucgSwald: Eichen-Stämme mit 118,17 Fest- Concurs über das Vermögen des Herm. Aug Müller in Gießen. In vorliegendem Concurs findet demnächst die zweite AbschlagSverthei- lung statt und zwar 15°/0. Die zur Verfügung stehende Masse beträgt M. 10133 3«, die zu beiücksichti- gendenForderungen M. 6*7 S36.S4 Eine Liste derselben liegt zur Einsicht der Betheiligten aus der Gerichtsschreiberei Großh. Amtsgerichts offen. Gießen, 27. Januar 1890. Gießen, 27. Januar 1890. Großh. Ortsgericht Gießen. I. A. Vogt. Vorträge im Gewerbverein. Dienstcrg den 28. Januar, 8 Uhr Abends, im Saale des Cafe Balzer: Vortrag des Herrn Uaiversilatsamtmann Dr. Dietz über Das Gesetz betr. die Invaliditäts und Altersversicherung vom 22. Juni 18ö9. Auch Nichtmitglieder des Gewerbvereins sind zu diesem Vortrage freundlichst eingeladen. 784 Bei der auf des 14. Januar er. anberaumt gewefenen Wahl des Vertreters der Forensen ist Niemand erschienen, weshalb als solcher in Gemäßheit des Artikels 2 des Gesetzes vom 22. November 1872 der höchstbesteuerte Forense, Herr Friedr. Äug Nöhrle in Wehlheiden bei Cassel, hiermit erklärt wird. Es wird dies mit dem Anfügen öffentlich bekannt gemacht, daß während drei Tagen, nämlich den 28., 29. und 30. Januar er., das Wahl- protocoll mit allen Anlagen auf dem Bureau der Bürgermeisterei dahier offen gelegt sein wird una daß während der unerstrecklichen Frist dieser drei Tage jeder stimmberechtigte Forense sowie jedes Mitglied der Stadt- verordneten-Veriammlung von dem Wahlprotocoll und dessen Anlagen sicht nehmen und auch Einwendungen gegen die Wahlhandlung bei meidung des Ausschlusses bei Großherzoglichem Kreisamt Gießen bringen faim. Bekanntmachung. Betreffend: Die Wahl des Vertreters der Forensen. daselbst, Nr. 129,3 — 350 Meter Acker daselbst, Nr- 138,2 — 306 Meter Acker daselbst, versteigert werden. Die Zusammenkunft ist um die stimmte Stunde im Dtstrict Hain unmittelbar am Ort Bieber. Wollene und wafferdichte 64° Pferdedecken Dabei sind: 2 gute vollst. Betten, 1 Sopha, Stühle, Kleiderschrank, 2 Tische, Nachttisch, Kinderwagen, Küchenschrank mitGlaL- aufsatz, Küchengerätbe, Frauenkleider, Betdücher und anderes Weißzeug, sowie einige Bilder, 2 Uhren rc. Im Auftrag: daß löst öffentlich meistbietend versteigert werden Donnerslag dm 30. d. M., Nachmittags von 2 Uhr an, wird das dem Herrn Aug. Schmidt, Marktftratze 26, gehörige Metzgergefchirr meistbietend versteigert. Dabei sind: Fleischwaage, Kilowaage, 5 eiserne Fleischböcke, Bollen, Hackmesser, Schlachtmesier, 2 Hackklötze, Ereile, Blasbalg u. s. w 837 Monlag den 3. Februar L I., Nachmittags 2Va Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht erb- theilungshalber die den Erben der Friedrich Lind Eheleuten in Gießen gehörigen Immobilien Flur 1 Nr. 326 — 75 Meter Hofraithe in der Katharinengasse, Flur 1 Nr. 327 — 31 Meter Hofraithe daselbst, Flur 26 Nr. 165»/ig — 286 Meter Acker auf der Weiserde am Weg öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 27. Januar 1890. Großh. Ortsgericht Gießen. 772] Gesucht zwei Hausmädchen für hier und ausw, sow e. Mädchen, das bügeln kann, nach ausw. Näh. bei Frau Hüttenberger, Seltersweg 52. tüchtiger und solider M nschinitr zum sofortigen Gintritt gesucht. Offerten beliebe man unter Chiffre A* <*. 20 an die Expedition d. Bl gelangen zu Uffm. [748 697] Ein braves Dienstmädchen mit guten Zeugnissen zu miethen gesucht Frau Louise Wallenfels, _________________Kirchenplatz 21, I.________ 657] Beschäftigung im Schreiben, Copiren von Zeichnungen rc. rc. gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bl. 744] Ein braves tüchtiges Mädchen per 25. März gesucht- Näheres in der Exoed, d. Bl. * < macht sich die bayrische (Serien» tfll ÜTrtrt loos-Gesellschaft, für ihre Mit- R ri [I W fllieber in der Serie bereits ge» I zogene Staat^-Anlehensloose zu erwerben, welche bei der folgenden Prämienziehung unbedingt gewinnen müssen. Jeden Monat eine Prämienziehung. Im Jahre 1890 kommen unter die Mitglieder Haupttreffer im Gesammtbetrag von ca. 700,000 Jt zur Verkeilung, im allerun- günstigsten Falle aber fallen auf eine Gesellschafts - Abtheilung ca. 1400 Jt. — Jahresbeitrag JL 42—, V.iährlich JL 10.50, monotNch JL 3.50. — Statuten verenden [684] E. Wenger & Cie. in München, Heustraße 13. Montag d. 10. Febr. 1890, Nachmittags 21/» Uhr, soll auf dem hiesigen Ortsgericht die dem Heinrich Lind in Gießen gehörige Hofraithe: Flur I Nr. 773,6 — 113 Meter auf dem Marktplatz öffentlich meistbietend versteigert werden- Gießen, 30 December 1889. Großh. Ortsgericht Gießen. Bogt. 432 Pserdevcrstelgerung SavuSraz) den 1. k MtS., VorwiLtagL 97^ Hbr wird in dem Hofe der Genoarmerie-Kaserne zu Gießen ein ausrangirtes Dienstpferd gegen gleich baaxe Zahlung öffentlich versteigert. Gießen, den 25. Januar 1890. Gr. Gendarmerie-Districl Oberheffen. Kullmanp, [825 Maior und DistrictS'Commandeur. Montag den 3. Februar 1.1., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht auf l reiwilliges Ansuchen des Eduard Pöschel in Cassel die demselben in der Gemarkung Gießen zustchenden Immobilien Flur 46 Nr. Iö4,3 — 357 Meter Acker in der Lichtenau, auf den Fluth- „ Buchen-, Eichen-, Nabel- und Weichholz- Knüppel, Buchen-, Eichen-, Nadel - und Weichholz-Wellen, ii n II n U Bekanntmachung. Ja unserem GenoffenschastSregister ist eingetragen, daß sich d e Dampfmolkerei Gitßen (eingetragene Genossenschaft) behufs Uebertritts in eine offene Handelsgesellschaft durch Beschluß der Genossenschaft vom 12. September 1889 aufgelöst hat. Gießen, 20. Januar 1890. Großh. Amtsgericht. Kullmann. 830 18 Etchen-Derbstangen m. 1,20 185 Fichten- „ mit 26,56 Bemerkt wird noch, daß unter H. E. Jughardt ( Stadt- L. P et rt 11.i verordnete. Da die am 23. d. Mts. anberaumte Holzversteigerung im Licher Stadtwald wegen ungünstiger Witterung nicht zur Ausjühlung kommen konnte, soll dieselbe nächsten Donnerstag den 30. d. MtS., Vormittags um 9 Uhr anfangend, abgehalten werden. Dirnstsg den 25. Februar l.I., Nachmittags 2>/s Uhr, soll auf dem hiesigen Ortsgericht die dem Restaurateur Heinrich Schieferstein und Ehefrau in Gießen zustehende ideelle Hälfte an nachbenannten Immobilien: Flur 40 Nr. i61:i/rj — 691 Meter Hofraithe im Gartfeld bet der Stadtmühle, Flur 40 Nr 162« 10 — 2163 Meter Acker daselbst öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen 13. Januar 1889. Großh. Ortsgericht. Bogt. 486 Wagen ?u verkaufen. Mehrere gute Halbverdecke, BreakS, Jag-wagen u. s. w. zu verkaufen bei 733]_______Ar. Schwan, Wetzlar. 450] Eine Hofraithe, bestehend aus Vorderhaus, Hinterhaus, nebst daranstotzendem Garten, mitt, in hies. Stadt geleg., welche sich weg. den großen Räumlichk. z.jed- Gesch. eignet,f. Handels!., Handwerker. Fabrtkanl. rc. rc, ist pretsw- unter sehr günstigen Bedingungett zu verkaufen ^urch____I. Blitz. 443] Flüssige natürliche Kohlensäure in unübertroffener Reinheit aus dem ab- fließenden Mineralwasser gewonnen, empfehlen zur Selterswasserfabrikation und zum Bierausschank: Schwalheimer Brunnen-Comptoir: Cordes & Ellgatz [443 i Schwalheim i/Hessen (©tat Nauheim). 850] Prima Heu und Haferstroh lHanddrusch) zu verkaufen- ___________Eichaärten 10 HI. Elegante Herren- und Öamen-Stiefel sowie gewöhnliche Sorten habe eine Parthie 726 zum Ausverksuf übernommen. Louis Rothenberger, Neuenweg 22. N-ue und gebrauchte Federbetten billig zu verkaufen. 727 Neuenweg 22 86] Wollene und wasserdichte Pferdedecke« empfiehlt billigst LouiS Wittich II., Sattler, Neustadt 6. 754] Mein HauS am Marktplatz, worin über 60 Jahre Eolonial , Specerei- und Manufactur Geschäft mtt flutem Erfolg betrieben wurde, ift mit Ladeneinrichtung Familienverhältnisse wegen vom 1. April an zu vermiethen, eo. auch später zu verkaufen. Biedenkopf. Theodor Hosch. 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Gerhardt, in Wieseck bei Reh. Voelzel II. Oefterr. Lredkacrien Oerterr. Btaatsbahn-Attien Dortmunder Union-Acttcn Darmstädter Banka ctten Luise Neuschilling. Anni Reiners mbe 5" lege 1 ere1'/ der u e Annahs ö (olgenden Giessen, den 25. Januar 1890 4 pCt. Reichsanleihe 3V8 , 4 , Preuß ConsolS Für die vielen Beweise der Theilnahme bei dem uns betroffenen, so schmerzlichen Verlust sagen den tiefgefühlten Dank 838 Irau Elisabethe Rinn und Tochter. 180 001 Li2conto-Eom.-AntheUe 92 60IHmperer 124.751 Ostpreußen 182.501 Bochumer Gußstahlaltten Tendenz: fest. T°scn bei : mchts 0| SmS EI/ beim h 107.5014 pCt. Ungar. Goldrente 102.95 1 5 „ Italiener Rente 106.60 I Oefterr. Silberrente 103.151 Ruff. Orient ID. auf Lonys Bterkeller zu Gießen. Tagesordnung: Definitive Aufstellung eines Can didaten für die bevorstehenden Reichstagswahlen im Wahl 5 pCt. 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Zi den Ausschuss Meinungsversc die wahrschein Ausschüsse vei die Fortsetzun semitischen Fi Einstellung, h //Figaro" mi gegen den A übertragen w Frankreich n greisen kann, unter seinen Die Hat 111 Aasrila v berichtet ist. bQ6 der italie Höchste Auszeichnung Cöln 1889 Elise, seine Frau Aennchen, Verwandte des Pfarrers Berthold Eichmann, Förster Rath Hornbeck Hänfling, Küster Lotte, Köchin Karl, Kellner Amanda heute Morgen 9 Uhr nach kurzem, aber schweren Leiden auf der Ludwigshütte bei Biedenkopf sanft entschlafen ist. Um stille Theilnahme bittet im Namen der trauernden Familie Vorräthig in Giessen bei: Chr. Bieker, Ferd. Drebes, Louis Frohnhäuser, Ed. Fuckert, F. C. Henzerling, Carl Hoffmann, E. Kalkhof Wwe., Cond. H. Kinkel, inAllendorfa d. Lda. b. Apoth. R. in Lieh bei H C. Bingmann. Freunden und Bekannten die schmerzliche Nachricht, dass meine innigst geliebte Gattin und unsere gute Mutter und Schwester aum ein anderes Nahrungs- und Genussmittel hat eine solche . internationale Verbreitung durch die ganze Welt erlangt, wie die M Chocoladen- Mi und Gacao-Fabrikate O von Gebr» Stollwerck, Köln a. Rh. Wo immer die Cultur ihre Wege bahnt, sind sie als Nahrungsund Labe-Mittel willkommen, um bald unentbehrlich zu werden. Die sorgfältigste Auswahl und die auf vieljähriger Erfahrung- beruhende Behandlung und Verwendung der Rohproducte, die Fabrikation unter Anwendung der neuesten und besten zu dem Zwecke in eigener Maschinenfabrik gebauten Maschinen, die völlige Reinheit der Fabrikate haben diesen ihren Weltruf geschaffen und erhalten. Die Preise sind so gestellt, wie sie nur die bedeutenden Einkäufe der Rohstoffe und der ausgedehnte Fabrikbetrieb ermöglichen. Man achte heim Einkauf auf die Fabrikmarke und volle Firma, womit aUe Tafeln und Schachteln versehen sind. Mittwoch den 29. Januar Nachmittags 3 Uhr: Coösmllve MlMMiU Redaktion: A. Schehda. — Druck und Verlag der Brühl'schm Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) m Gießen. Disconto-Commandit-Antheile Darmstädter Bank-Actten Dresdener „ „ Berliner Handelsgesellsch.-Antheile Oefterr. Credit-Äctien w Staatsbahn-Actten Lombard, Eisenbahn- „ GoursberiGt von E. Wasserschleben, Bankgeschäft Urarttsneter Börse vor« 27. Januar 1890. Schlußcours- 1 Uhr 15 Min. 4 pCt. Gießener Obligationen ReichSbank-Dtscont 5 pCt. Vereinskarten gültig. „Der liebe Onkel“. Schwank in 4 Acten von R Kneisel Personen: Aug. Hellborg, Pfarrer Paul v. Gallas. Neues Theater, Giessen (Direotion: Adam Reiners). 845 Dienstag den 28. Januar: „Cöln 1889. Höchste Auszeichnung, Ehrendiplom mit Stern.“ 1.70, 1.80, 1.90 das Pfund ist die beste und reellste Marke, in ganz Deutschland am meisten verbreitet. In Griess@n bei Herrn J M. Sch.ulh.OjL A. Zuntz sei. 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