S'S.äa* LuZtzr-r-'S «« «n te,«tteuntet bjugeben^ ^Mitlon dieses »cht non b ll9"n«e" in bte MZZL rMYL !'• Stott 1.mtr Eaan S'ttltert !^_Fischba27 n z“ Frankfurt a. M, irren auf nur kurze Zeit tellnngen von ilo BilVs d West »bersten W.F. Cody (Buffalo Bill), der Vereinigten Staaten-Armee, Cowboys. Pfadfinder, Scharf- T. — tulthiere, wilde Pferde und Büffel. ds. )ends. Her Platz Mk. 3, Dritter Platz I-. rasse gegenüber Grüneburgweg. $se nächst Leonhardsbrunn. des Palmen gartens: Eingang int beleuchtet. ir 8000 Personen. - Bedeckte statt 7877 ■e grossartigen Erfolge in New- Jfausstellang), Spanien, Italien, weltbekannt geworden ist. - Theaterplatz, Frankfurt a. M. Geschäft itlt 30. September n Hatz, dmmrkHMi- 8110 00 ■ '80 70 8170 437 62 21912 63.40 14980 99 00 181-00 j.h^O 10040 :n und BikanM W BStSfi s-EK Nachinittagi ZV- W ffl. ^ttbUebtnen- l9 ben 26. - ,25.5t»u”bit5^ 170 chi zaBgMA Aoldrentk Sär ,w“ DA ar*? Ur. 225. Samstag den 27. September 1890 Der Operier A«reig '***>4iÄ5 j SRwwii*, S* »"d dm w - ®l*rg liegen 6itl6eful VT* V1 b“8 Weltliche LV“f!abt emihnt, bet Ä* EelMlichn ®0(t«te (en, jetzt Urftjch ««wh. r« Schliß uni stnoen sich sehr interessante früheren und späteren Zeiten i 3ben/ der das Schloß umgab, & Gesundheitsrücksichten zu- - der alten Burg mit ihren wohlerhalten und deutlich. ors, ebenfalls unweit Stock- > bis in die romanische geit iconomiegut. Buchner erzählt darüber, aber auch in Wagner wenig über Konradsdors er- che stehen jetzt die Pferde unb die Knechte, während unter ter ruhen, von denen jetzt die ’ifi. Drei alte Grabsteine arunter ein Ritter mit dem der alte Konrad gewesen sein, längerem Ausenthalt in der latschen und die gewonnene Im Geschichtsmuseum za ewonnener Abguß des Grab- tiosters Steinbach im Oden- - und Zeitungspapier reichlich n Pinsel und einer Kleider- ite Arbeit. Zuerst wird der lafietn Löschapi« » Verüesungenhmewgeklij-lt- den abermals mit Heinere« eckt unb diese -b-»M mit jnn folgt die erste L-g- mit z dann die zweite,dr«e tt w. L behandelt. WS s)robe nach 3 trockneten draußen hler hleiben. §te der Panzer $ ben IN bet ernte rei Jungen ° j ° * ihnen, r W^ Lx »er br» in reißt nich , tn den ohne we-er 1 7 wle.er »bsiein »b, e Me sein 1 wollte, " / Ml ' beftiwinten 3 ,^„be« d b t"°" - nicht n°-h Besitzers bobei V tt, 811* L ani^K/benn KsKE ' tzsichlig-"' swSfe’W ■ Ächt un6 Br. tocate» wn6 provinzielles Gießen, 26. September. — Schwurgerichtsfitzung vom 25. September. Der wegen Verbrechens wider die Sittlichkeit angeklagte Joseph Müller von Bönstadt wurde von diesem Vergehen freigesprochen, dagegen wegen thätlicher Beleidigung zu drei Wochen Gesängniß verurtheilt, welche durch Untersuchungshaft verbüßt sind. — Bon 27 jungen Leuten, welche sich in Darmstadt dem schriftlichen Examen zur Erwerbung des Berechtigungsscheines zum einj'ährig.freiwilligen Militärdienst unterzogen, wurden nur 11 zur mündlichen Prüfung zugelassen. Die Anforderungen sind eben beträchtlich erhöht. — Auch die hiesige Spar- und Leihkasse ist unter Nr. 64 an das Fernsprechnetz angeschlossen worden, was wir in Ergänzung unserer gestrigen Notiz hierdurch mittheilen. Grünberg, 25. September. Sämmtliche von der Zuchtgenossenschaft Grünberg unter Leitung von dem Vorsitzenden derselben, Herrn Baurath Dieffenbach, vorgesührten Thiere Vogelsberger Rindviehrasse erregten durch ihr gleichmäßig schönes und rassiges Aussehen bei der am 22. d. M. in Hungen stattgehabten Vieh aus stell ung schon bei ihrem Aufrücken in Colonne auf dem Festplatz das größte Aufsehen, sowie die höchste Bewunderung und wurden infolge dessen sämmtliche Thiere, mit Ausnahme eines schon früher prämiirten, prämiirt. Man ist nun durch die beiden Ausstellungen des Landwirthschaftlichen Bezirksvereins vom 28. August in Grün- berg und die oben erwähnte in Hungen endlich auch in weiteren Kreisen zu der Einsicht und Ueberzeugung gekommen, daß die für Gebirgsgegenden so nützliche und edle Vogelsberger Rindviehrasse noch nicht ausgestorben ist und bei der ihr von Regierungskreisen gewidmeten Aufmerksamkeit und dankenswerthen Beihilfe bald wieder zur Blüthe gelangen und gerade für die ärmeren Klassen auch bald wieder einen werthvollen Ausfuhrartikel und eine gute Erwerbsquelle abgeben kann und wird. Schotten, 25. September. Gestern fanden sich zum Herbstausfluge des Vogelsberger Höhen-Clubs zahlreiche Theilnehmer (Damen und Herren) aus den Nachbarzweigvereinen in Gedern ein. Nach gemeinschaftlich eingenommenem Kaffee vereinigte sich die Gesellschaft im Schloßgarten bei echtem Bayerischen, hier begrüßte Herr Oberförster Kirchner, Vorsitzender des Zweigvereins Gedern, die Fest- theilnehmer. Gesellschaftsspiele und gemeinsame Gesänge rc. machten die schönen Nachmittagsstunden schnell vorübergehen. Am Abend wurde im Saale des Bergwirthshauses, nach stattgehabter Abendtafel, ein Tänzchen arrangirt, das sich lebhaften Zuspruchs flotter Tänzerinnen und Tänzer erfreute. Zur Erhöhung der fröhlichen Feststimmung trugen ungemein einige wohlgelungene, theils comische Soli und Duette, sowie zwei Liedervorträge bei, die ein Mitglied zum Ausfluge gewidmet. Ob der Begeisterung mußte dasselbe es sich denn auch gefallen lassen, daß man es im wahrsten Sinne des Wortes hoch leben ließ. Auch der Sänger des Vogelsbergs sandte einen Festgruß, worauf die Versammlung ihren Dank, ebenfalls in gelungenen Versen, aussprach. Der Ausflug nahm in jeder Beziehung einen recht schönen Verlauf und trennte man sich Pohl mit dem Gedanken des Dichters: „Das nächst' Mal sind wir wieder da." △ Queckborn, 25. September. An einem Abend der vorigen Woche entstand in einer hiesigen Wirtschaft zwischen hier im Quartier liegenden Husaren und hiesigen Einwohnern ein Streit, der in Thätlichkeit ausartete. Hierbei zogen aber die Civilisteu den Kürzeren. Zerbrochene Fensterscheiben, die es dabei gegeben, wurden durch die Freigebigkeit eines Husaren beglichen. — Atzenhain, 25. September. Die Dirigenten der Gesangvereine unserer nächsten Umgegend versammelten sich am verflossenen Sonntag in einer hiesigen Wirtschaft aus vorher an dieselben engangene Einladung durch den Lehrer Krauß zur Gründung eines Gesangverein-Bundes. Mit wenig Ausnahmen waren die Geladenen erschienen und bekundeten alle ein reges Interesse an dem Zustandekommen des Bundes. Die entworfenen Statuten wurden berathen und mit weniger Abänderung angenommen. Der neu gegründete Bund, zu dem wohl 10 Vereine ihren Beitritt erklärt, führt den Namen: „Ohmthal-Sängerbund". Möge er wachsen, blühen und gedeihen! Vermischtes. * Darmstadt, 23.Septbr. Militärdienstnachrichten. Frhr. v. Manteuffel, Hauptmann und Comp.-Chef vom Füsilier-Regiment Generalfeldmarschall Prinz Albrecht von Preußen (Hannover) Nr. 73 unter Beförderung zum Major und unter Überweisung zum Generalstab der Großh. Hess. (25.) Division in den Generalstab der Armee zurückversetzt. Gutberlet, See.-Lt. vom 4. Großh. Hess. Inf.-Regt. (Prinz Carl) Nr. 118, zum Prem.-Lieutn., vorläufig ohne Patent, befördert. Jockusch, See.-Lt. ä. la suite des 2. Großh. Hess. Jns.-Negts. (Großherzog) Nr. 116, zum 1. Oet. d. I. in das Regiment wieder einrangirt. Bücking, See.-Lt. von der Infanterie 1. Aufgebots des Landw.-Bezirks Mainz, zum Prem.-Lieutn. befördert. Zer bau, See.-Lt. von der Cavallerie 1. Aufgebots des Landw.-Bez. Worms, aus allen Militärverhältnissen entlassen. *△ Mainz, 25. September. Bei der gestern in Castel tagenden Synode des evangelischen Deeanats Mainz stand auch die Frage zur Berathung auf der Tagesordnung: „Welche Ausgabe hat die evangelische Kirche gegenüber der socialdemokratischen Bewegung zu erfüllen?" Es waren zu der Frage, über welche Pfarramtsassistent Waitz einen kurzen Vortrag hielt, eine größere Anzahl Thesen in Vorschlag gebracht worden, von welchen indeß nur drei, die den Kern der Sache kaum berührten, zur Annahme gelangten. Im Allgemeinen erachtete die Synode die Frage noch nicht für svrnchreis, weshalb auch nur eine kurze Discussion stattfand und man vorerst von einer Resolution Umgang nahm. Zu haben bei J. M. Schulhof« 852 thue, nicht gleich die ganze Familie seines Nachbars umgebracht zu haben. Mitten in der Rede zogen einige Männer den Strick mit einem Ruck in die Höhe und der Körper des Mörders hing zappelnd in freier Luft. Noch ein Moment — dann krachte eine mächtige Gewehrsalve, und Alles ward wieder still. Der Gerichtete regte sich nicht mehr, Hunderte von Kugeln hatten seinen Körper durchbohrt, und die Vollstrecker dieser grausigen Hinrichtung gingen schweigend auseinander. Die Sheriffs, welche der That ruhig zugesehen hatten und nun die letzten auf dem Platze blieben, nahmen den Leichnam herab und brachten ihn ins Gefängniß zurück. Perfekt, Land- nnd volksroirthschaft. 24. September. Marktpreise. Heu pro 100 Ko. 4 80-6.60, Stroh 4.20-4 60, Kartoffeln 3.00 bis 3.50, Butter per Pfd. JL 1.(0—1.15, Eier per St. 4-8 Roggenbrot» 4 Pfd. 45 H, do. feines 48 gemischtes 6 Pfd- 86 *△ Aus Rheinhessen, 25. September. In Stadecken | und in Essenheim hat man mit der Lese des Frühburgunder begonnen. Man ist über Quantität wie auch über Qualität I durchgängig sehr zufrieden. — Frankfurt a. M., 25. September. Von einem Kettenhunde übel zugerichtet wurde Dienstag Abend der Architect und Stadtverordnete G. Seeger, als er mit | feinem Sohne die Schifferstraße passirte. Das Thier, welches sich losgerissen, fiel die harmlos des Weges Daherkommenden I ganz unerwartet an. Herr Seeger drehte sich um und wollte den Hund, eine Art Wolfshund, mit dem Stock abwehren, I aber da kam er an den Unrechten. Das Thier durchbiß ihm das Handgelenk, riß ihn zu Boden und ließ erst bann von I seinem Opfer ab, als der Sohn der Besitzerin hinzukam. Den Schlägen des 14 jährigen Sohnes des Herrn Seeger wich der Hund nicht. Herr S. ist schwer verletzt. Die „Kl. Pr." erfährt, es seien ihm in der Dr. Bockenheimer'schen I Klinik 16 Wunden ausgebrannt worden. Man befürchtete I nämlich, der Hund sei wuthkrank gewesen, eine Untersuchung I nach dieser Richtung hat aber glücklicherweise das Gegentheil I ergeben. Der Vorfall erregt Aufsehen und wird die Polizei- I lichen Maßregeln betr. des Haltens und Loslaufens der Hunde I noch verschärfen. Dem Betroffenen wird allerseits größte I Theilnahme entgegengebracht. * Berlin, 24. September. Ein seltener Congreß hat I am Montag und Dienstag in aller Stille Hierselbst statt- I gefunden. In Kellers Festsälen in der Köpenickerstraße tagte I die erste preußische Hebammen-Versammlung. I 600 Hebammen aus dem Königreich Preußen, darunter die I Vorstände sämmtlicher preußischen Hebammen Vereine, hatten I sich eingefunden. Auch - aus Oesterreich waren einige Vertreterinnen dieses Berufs anwesend. Am Montag Vormittag fand Empfang und Begrüßung der auswärtigen Hebammen statt. Mittags um 2 Uhr begannen die Vorträge, die am Montag bis 8 Uhr Abends dauerten und am Dienstag in der Zeit von 9 bis 4 Uhr fortgesetzt wurden. Die Vorträge wurden zumeist von Autoritäten auf dem Gebiete der Geburts- hülfe gehalten. Mit dem Congreß war eine Ausstellung von Instrumenten, Hetl- und Ernährungsmitteln verbunden, die am Mittwoch gegen geringes Eintrittsgeld auch dem Publikum | geöffnet war. Den Schluß des Hebammentages bildete, statt des bei Männern üblichen Commerses, ein Familienfest für alle hiesigen und auswärtigen Hebammen, zu welchem auch den Familienmitgliedern der Zutritt gestattet war. Das Programm dieses Festes bestand aus Concert, Theater und Vorführung lebender Bilder. * Spitzbuben-Keckheit. Große Geistesgegenwart, so schreibt die „K. V.-Z.", bewies kürzlich in Münster ein Mitglied der Langfinger-Zunft. Es war in dämmernder Morgenfrühe, als ein Nachtwächter ans dem Fenster des zu ebener Erde gelegenen Gastzimmers eines bekannten Hotels einen Menschen auf die Straße steigen sah, welcher eine Anzahl Pallete, Ueberzieher, Schirm, schließlich noch einen großen Reisekoffer hinter sich Herzog. „Na, was wird denn das?" fragte verwundert der Beamte. Der sonderbare Fremde war um die Antwort nicht verlegen: er müsse mit dem Frühzuge nach Bremen, so erzählte er, der Portier habe ihn trotz Auftrags nicht geweckt; dabei schimpfte er herzlich über die lüderliche, verschlafene Wirtschaft und bat schließlich den Nachtwächter, ihm gegen gutes Trinkgeld die Sachen zum Bahnhof schaffen zu Helsen. Der Nachtwächter war denn auch kein Unmensch und sah bald darauf den Herrn Reisenden mit Kisten und Kasten gen Norden fahren. Als es hell geworden war, bemerkte man im Hotel, daß für etliche Hundert Mark Sachen verschwunden waren. Etwas später ging auch dem Nachtwächter ein Licht auf, was für einem Vogel er zum Davonfliegen verhalfen hatte. — Richter Lynch. Aus New York wird geschrieben: Am Nachmittag des 18. August lauerte ein in der Gegend von Blair (Nebraska) ansässiger Farmer Namens Charles Pratt seinem Nachbar N. R. Town, ebenfalls einem Farmer, auf und schoß ihn aus dem Hinterhalte nieder. Grenzstreit von geringer Bedeutung war die einzige Ursache der niederträchtigen That. Der Mörder, welcher in der Uingegend längst als ein gewaltthätiger Mensch bekannt war, floh zwar in den Wald, wurde jedoch von einer schnell organisirten „Posse" von Sheriffsbeamten verfolgt, eingeholt und verhaftet, um noch an demselben Abend im Gesängniß von Blair hinter Schloß und Riegel gesetzt zu werden. Da man von Seiten der aufgeregten Landbevölkerung eine Gewaltthat befürchtete, wurden am nächsten Morgen nicht weniger als zehn „Deputies" (Untersherriffs) nach Blair entsandt, die neben dem eigentlichen Sheriff die Bewachung des Gefangenen und im Nothfallc die Vertheidigung des Gefängnisses übernehmen sollten. Diese ganze Schaar von vorzüglich bewaffneten Beamten vermochte indeß dem ungeheuren Volkshaufen keinen Widerstand entgegenzusetzen, welcher am Abend aus das Gesängniß eindrang, um den Mörder zu entführen. Vom Lande kamen um sechs Uhr über 200 Männer anmarschirt, jeder einzelne bis an die Zähne bewaffnet, denen sich noch 75—80 Städter anschlossen, sodaß das Gesängniß schließlich von nahezu 300 Männern umgeben war. Der Sheriff mit seinen zehn Beamten trat alsbald an die Psorte und ermahnte die Lyncher zum Auseinandergehen, es wurde ihm jedoch von einem Anführer der letzteren in ruhiger, geschäftsmäßiger Weise auseinandergesetzt, daß im Falle eines ernsten Widerstandes sämmtliche Beamte den Büchsen des Mob znm Opfer fallen würden. Daß es so kommen müßte, war übrigens in Anbetracht der Uebermacht der bewaffneten Volksmenge so klar, daß die Deputysheriffs sich zurückzoLen, ohne einen Schuß zu thun. Im Nu war nun der Sheriff überwältigt und der Gefängnißschlüssel beraubt. Der Mörder wurde herausgeholt und gefesselt, und dann bewegte sich die Menge gegen den Wald, an dessen Rand Halt gemacht wurde. Erst als dem unseligen Gefangenen ein Strick um den Hals gelegt und dieser am Ast eines Baumes befestigt war, fragte einer der Anführer den Mörder, ob er zu seiner Entschuldigung etwas vorzubringen habe. Er antwortete mit Nein und fügte hinzu, daß es ihm nur leid Der Postdampfer „Westernland" der „Red Star Line" in Antwerpen ist laut Telegramm am 24. September wohlbehalten in New- york angekommen empfiehlt sich durch Reinheit, Aroma und Ergiebigkeit als die beste und preiM^kehcste A- Zuntz sei. Ww. Kirchliche Anzeigen der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. 17. Sonntag nach Trinitatis, 28. September: Frühgottesdienst Vormittags 73/< Uhr: Pfarrer Dingeldey. Vormittags 9Vs Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Vormittags 11 Uhr in der Friedhofscapelle: Versammlung der neuconfirmirten Mädchen. Pfarrer Dingeldey. Mittwoch den 1. October, Vormittags 9Vr Uhr: EröffnungS- gottesdienst zur Decanatss ynode Gießen. Pfarrer Vogel aus Beuern. Von Sonntag den 5. October an fallen die Frühgottesdienste weg; es werden wieder Nachmittagsgott es dien ft e gehalten werden und zwar vorerst Abends 6 Uhr. Am Sonntag den 5. October wird das heilige Abendmahl im Vormittagsgottesdienst gefeiert werden; die Beichte findet statt am Samstag zuvor, Nachmittags 2 Uhr. Am Sonntag den o October wird nach den Gottesdiensten eine Collecte erhoben für die deutsche Jerusalem-Stiftung und für die deutsche evangelische Kirche zu Tokyo in Japan. Von Sonntag den b. October an findet wieder Kinderkirche statt; die Vorbereitung zu der ersten wird gehalten am Donnerstag den 2. October, Nachmittags 3 Uhr. Die Pfarrgeichäft- in der Woche vom 28. September bis 4. October besorgt Pfarrer Dr. Naumann. Katholische Gemeinde. 18. Sonntag nach Pfingsten, 28. September: Samstag: Nachmittags um 4 Uhr und Abends um ViB Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte. Sonntag: Morgens von 6 Uhr an Gelegenheit zur hl Beichte! um Vs7 Uhr Austheilung der hl- Communion; um V,8 Uhr Frühmesse; um 8/<10 Uhr Hochamt mit Predigt- Nachmittags um V,3 Uhr Andacht für die Abgestorbenen der Gemeinde. Abends um V28 Uhr Herz-Mariä-Brüderschaftsandacht mit Predigt. Gottesdienst in der Synagoge. 27. September. Freitag Abend ß80 Uhr, Samstag Morgen 8t0 Uhr, SamStag Mittag 4°° Uhr, Samstag Abend 6»" Uhr. Bekarmtwachitirg. Aufschrift btr Postsendungen. Zur Sicherung schneller Beförderung und Bestellung der Postsendungen muffen auf denselben Empfänger und Bestimmungsort so genau bezeichnet sein, daß jeder Ungewißheit vorgebeugt wird. Dabei sind namentlich folgende Punkte zu beachten: 1. Bei Postsendungen nach größeren Orten ist in der Aufschrift die Wohnung des Empfängers möglichstgenauanzugeben. Auch ist es von Wichtigkeit, daß die Wohnungsangabe stets an derselben Stelle der Aufschrift, nämlich unten rechts, unmittelbar unter der Angabe des Bestimmungsortes, erfolge. r. Auf den nach Berlin bestimmten Sendungen ist, außer der Wohnung des Empfängers, der Post bezirk (0., N., NO. rc.), in welchem die Wohnung sich befindet, hinter der Ortsbezeichnung „Berlin" zu vermerken. , 8. Gibt es mit dem Bestimmungsorte glerch oder ähnlich lautende Postorte, so ist dem Ortsnamen eine zusätzliche Bezeichnung beizufügen. Welche Zusätze für die Ortsnamen im Post, verkehr als maßgebend anzusehen find, ergibt sich aus dem „Ver- zeichniß gleichnamiger oder ähnlich lautender Postorte", das zum Preise von 10 Pf. durch Vermittelung jeder Reichs-Postanstalt bezogen werden kann. ,. , 4. Wenn der im Reichs-Postgebiet belegene Bestimmungsort zwar mit einer Postanstalt versehen, dessenungeachtet aber nicht als allgemein bekannt anzunehmen ist, so empfiehlt es sich, die Lage des Orts in der Aufschrift der Sendung noch des Näheren zu bezeichnen. Zu derartigen Bezeichnungen eignet sich die Angabe des Staates und bei größeren Staaten des politischen Bezirks (Provinz, Regierungsbezirk u. s. w.), in welchem der Bestimmungsort belegen ist, oder auch die Angabe von größeren Fl üssen l(Oder), (Elbe), (Rhein), (Main) rc.f, oder von Gebirgen l(Larz), (Riesengebirge) rc.s. Nicht minder sind zusätzliche Be» zeichnungen, wie ((Thüringen), (Altmark), (Lausitz) 2c.] für den Zweck geeignet. 6. Auf Postsendungen nach Ortschaften ohne Postanstalt ist außer dem eigentlichen Bestimmungsorte noch diejenige Post, anstalt anzugeben, von welcher aus die Bestellung der Sendung an den Empfänger bewirkt werden bez. die Abholung erfolgen soll. 6. Wenn der Bestimmungsort einer Sendung in einem fremden Postgebiete belegen und zu den weniger bekannten Orten zu rechnen ist, so ist außer dem Ortsnamen noch das betreffende Land bez. der Landestheil auf der Sendung anzugeben. Die Beachtung dieser Punkte wird zur Herbeiführung einer schleunigen Ueberkunft der Sendungen an den Empfänger wesentlich beitragen, und es liegt daher im eigenen Interesse der Absender, die Aufschriften der Sendunaen hiernach genau anzufertigen. —. — ca. 140 cm breit, ä Mk. 3.45 per Meter [1163 bis 8.75 versend- dir. jed. belieb. Quant das Buxkln-Fabrlk-Depot Oettinger & Co., Frankfurt a. M. — Muster-Ausw- umgeh, franco. eine 7951] 7959 7897 Gnauth. 7963 7P-17 Louis Geller 7939 Exped. d. Bl 7949 E. M. S. 7958 befindet sich Gute Bedienung- Solide Preise. Gießen, 26. September 1890. 7962 Me trauernden Hinterbliebenen. 7937 Junker & Ruh-Ofen 99 30 C. Roth II. 7952 UMMUMUWMNMW Leudeuz: fest. 7477 Th« Haubach in Giessen, Bahnhofstrasse 40. 114.00 97.3 J Offerten unter H S an die Exped. d- Bl Reich»bavk-Dt«cont 5 Mtctton: L. Gcheyd«. — Druck und BtrUg der Brühlftcheu Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in ettfre. Gießen, 26. September 1890. Großh. Bürgermeisterei Gießen- 9100 93.80 80 40 8190 43412 218 62 160.50 15t 00 99 90 181.20 150 40 . 90 50 229 30 218.90 102.75 174.40 Maurerarbeit Steinhauerarbeiten Schlofferarbeit Pflasterarbeiten 229 30 Ü5 00 164 80 172 90 278 87 108 62 227 00 141 50 Anmeldungen nimmt entgegen Frl. Möser, Lehrerin, Schiffenbergerweg 14. Fortsetzung °.> Mobiliarversteigerung Mittwoch, 1. October, Nachmittags v. 2 Uhr an, Born, Gerichtsvollzieher- Mobiliar- 7961 Versteigerung Samstag den 27. d. M., Nachmittags 2 Uhr, versteigere ich im „Adler" dahier 1 Part hie Damen- und Kinderhüte, 1 Regulator und anderes Haus- Der Vorstand: Fabrikant Hansteiu, Ludwigstraße Maurergesellen, 7856] Ein tüchtiger Pferdeknecht auf sogleich gesucht von Maurermeister M. LangSdorf, _______________Ludwigstratze 57. Arbeitsversteigerung. Mittwoch den I. Oetober er., Vormittags 9 Uhr sollen im alten Rathhause versteigert werden: Schützenhof-Restaurant (Grünberger, nnd Licherstratze) C. Uräbiug (früher Bahnhof ReftanrationLollar) 1 ÄuSziedtisch, 2 Betten mit Sprungfeder-Matratzen schönem Porzellan, 1 großen Bureautisch, 2 Sophas, 1 ovalen Tisch, Waschconsole, Waschtischen, Nachttischen, 2 Nähtischchen, 12 guten Stühlen, 2 Kommoden, großem Spiegel, Servirtisch, 1 Consolchen, 3 Kleiderschränken, 1 Weißzeugschrank, Blumentisch, Blumentreppe, Stellleiter, Bücherreale, Kinderbadebütte, Hängelampe, Küchenwaage und großen Anzahl von blauem Kochgeschirr, Küchenschrank, Küchenwaage, Petroleumherd, einer großen Parthie schönem Küchengeschirr, Porzellan, Bütten, Nippes, Haushaltungssachen u. s. w. Im Auftrag: Louis Rothenberger, Gerichtstaxator. Obstversteigerung. Dienstag den 30. d. M., von Vormittags 8 Uhr an, soll das hiesige Gemeinde-Obst, bestehend in Aepfeln, Birnen und Zwetschen, versteigert werden. Der Anfang ist am Auweg. Alten-Buseck, 25. September 1890. Großh. Bürgermeisterei Alten-Buseck. Krämer. 7950 G, KLoMheye-r, „zur Traube". Dortmunder Union-Actien Darmstädter Bavkaettev DiSconto-Eomm. Darmstädter Bank-Act- Dresdener Bank-Act- Berliner Handelsges- Oefterr. Credtt-Act. Wiener BankoereinS-Act. Oefterr. StaatSbabn L-mbard. Eisenbahn Buschtherader (Äbethal-Bahn-Act. Gotthard-Bahn-Act. Schweizer Nordost , West Gelsenkirchmer Ver. Kön.- und Laurahütte-Act. Oefterr. Alpine-Montan suppe bei Wirth Rühl Wiefeck. Das Special ■ Zeschäst in Coesetten und Schirmen iXi ul Lenz’scher Felsenkeller. !Mcn! IZum erstenmal Hier! Sonntag den 28. September: IZum erstenmal Hier! Zwei große humoristische Concerte und Familien-Vorstellunge«, gegeben von dem aus 6 Personen (Damen und Herren) bestehenden RheiN'Quartett und Eoneertfünger-Enfemble Schneider —Köhler —Bergbaus. Reichhaltiges humoristisches Programm, decent und für Familien interessant. Handlanger sofort aesncht. B. Strauch. von E. Wasserschieben, Bankgeschäft Uranrfnrte« Kefe vo» 26. September t8»o. Schlußeouri- 1 Uhr 15 Mtn Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem Hinscheiden unserer unvergeßlichen Gattin und Mutter Elisabeth© Backhaus sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Schlosser sprechen wir hierdurch unseren innigsten Dank aus. 7874] Für einen hiesigen Gatthof wird ein junger Mann von 15 bis 16 Jahren als zweiter HauSburfche gesucht. Näheres in der Exprd. d. Bl.________ 7578] Der Confvm - Verein der Main Wefer-HÄtte zu Lollar sucht einen gewandten und zuverlässigen Ladengehiilfen. Bewerber, welche in der Colonialwaaren- branche Erfahrungen besitzen, wollen ihre Offerten unter Angabe der Ansprüche dem Vorstand des Vereins einreichen. Preislisten und Zeugnisse gratis und franco. 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Beilage zu Nr. 225. -1890, machen, weil dadurch die der Augen unnöthiger Weise zu stark angestrengt sichtig. Im schreiben Sehkraft wird. Zlhn Gebote ?ur Augrnpflege. Bei jeder Arbeit, besonders aber beim Lesen und Schreiben, sowie bei den weiblichen Handarbeiten rc. achte genau daraus, daß genügend Licht zur Arbeit vorhanden ist und, wenn irgend möglich, von der linken Seite und von oben auf die Arbeit fällt. Vermeide es thunlichst, das Sonnenlicht, sowie auch das Licht der Lampe rc. direct ins Auge fallen zu lassen oder durch den Reflex desselben, aus Schnee, weißem Papier rc. die Augen zu blenden. Das künstliche Licht darf nicht flackern, unstät und ungleich sein- der Anblick der Flammen muß dem Auge durch einen Schirm entzogen sein. Schirme von Milchglas sind die besten, wogegen Kuppeln und Schirme von mattem Glase mit eingeschliffenen Streifen und Figuren für die Augen höchst gefährlich und schädlich sind. Ebenso sind diejenigen Schirme verwerflich, welche das Licht gar nicht durchlassen, wie z. B. die grünen Papier- und Pappschirme, weil sie das Auge zu einem steten Wechsel zwischen greller Helligkeit und Dämmerung zwingen. Man achte stets darauf, daß die Augen nicht zu nahe auf die Arbeit gehalten werden, weil dies gar leicht beim Schreiben und bei den weiblichen Handarbeiten der Fall ist. Das ist meist zur Angewöhnung geworden und macht kurzWenn die Augen bei der Arbeit schmerzen oder thränen oder wenn die Buckstaben beim Lesen und Schreiben zusammen- lausen, so muß man von der Arbeit eine Weile weg und in die Ferne, wenn möglich ins Grüne sehen und erst nach kurzer Rast die Arbeit wieder aufnehmen oder im Wiederholungsfälle ganz davon abstehen. Das Lesen beim Liegen in dem Bette oder aus dem Sopha, im Gehen oder während der Fahrt auf der Eisenbahn, aus der Pferdebahn und in anderen Wagen ist zu unterlassen- diese verderbliche Gewohnheit schadet den Augen ebenso wie flackerndes Licht. Auch nach der Genesung von einer schweren Krankheit muß man die Augen vorsichtig schonen. Brillen darf man nur auf Verordnung eines Arztes gebrauchen, sie dürfen nicht fortwährend getragen und bei jeder Arbeit benutzt werden, weil dadurch die Augenschwäche mehr befördert wird. Dasselbe gilt auch von den blauen Brillen. Man bewahre die Augen soviel wie möglich vor schnellem Wechsel von Licht und Finsterniß und bestrebe sich, dieselben durch eine vernünftige Lebensweise überhaupt und namentlich durch eine richtige Verkeilung der Zeit für Schlafen und Wachen zu kräftigen. Wer diese Gebote hält, der wird sein Augenlicht sich bis ins hohe Alter bewahren und erhalten. Vernaschtes. * Hamburg, 22. September. Guten Appetit! Einen eigentümlichen Einblick in die heutigen Restaurationsverhält- nisse gewährte ein Proceß, der in diesen Tagen vor dem Hamburger Schöffengericht zur Aburtheilung gekommen ist. Angeklagt war ein Gastwirth S., welcher in den letzten Wochen zahlreiche Gäste durch den billigen Preis seines Mittagstisches angelockt hatte. Es stellte sich heraus, daß derselbe in dieser letzten Zeit 6643 Pfund Pferdefleisch angekauft und davon täglich 400 bis 500 Pfund Beefsteaks, Filets, Rinderbraten u. s. w. verarbeitet hatte, ohne daß seine Gäste eine Ahnung von dem Ursprung der ihnen vorgesetzten Leckerbissen hatten. Der betriebsame Verarbeiter des Pferdefleisches, welches stets um Mitternacht in seine Wirthschaftsräume geschafft wurde, kam mit einer Gefängniß- strafe von 3 Wochen davon. * Ein tadelloser, grüner, zahmer Papagei (kein Schreier) spricht: Hoch lebe der deutsche Kaiser, Eins, Zwei, Drei, Hurrah, der Prinz ist da, Wache heraus, Wache heraus, der Prinz ist da. Wir brauchen keine Schwiegermama, Schwiegermama. Die schöne Adelheid mit dem bunten Kleid, Guten Morgen, Papa, schlaf wohl, mein süßer Jung. Herein! Was willst Du, wie heißt Du, Lora will spazieren gehen wohl, daß diese Dame mit ihren weiblichen und männlichen Gehülsen schon viele Diebesthaten vollführt hatte, doch war es sehr schwer, dieselbe bei einem ihrer schlau angelegten Pläne zu überraschen. Da entschloß sich denn ein türkischer Geheimpolizist, der Dame einen Heirathsantrag zu stellen. Sie verlebte mit ihrem neuen Gemahl zwei frohe Wochen, die für diesen gerade hinreichten, um die Schlupswinkel der Gesellschaft und von ihr zusammengeraubten Schätze kennen zu lernen. Er stattete darauf seiner Behörde Bericht ab, und es wurde verabredet, die ganze Bande bei einer passenden Gelegenheit auszuheben. Als aber der Tag herankam, war der Detective mit seiner Gemahlin verschwunden und zwar unter Mitnahme der Kasse und der Werthsachen, die man auf mehrere Tausend türkische Psund schätzt. In dem Kampfe zwischen der Liebe und seinen Dienstpflichten hatte erstere den Sieg davongetragen. * Amsterdam, 21. September. In dem von Dr. van Hamel Roos in Amsterdam herausgegebenen „Monatsblatt gegen Verfälschungen" findet sich in der neuesten Nummer eine Mittheilung über die Verfälschung von —Pferden. In Arkansas scheint nämlich bei den dortigen Pferdedieben ein Mittel in Schwung zu sein, durch welches die gestohlenen Thiere unkenntlich gemacht und dann verkauft werden. Ein Zufall veranlaßte die Entdeckung dieses Industriezweiges. Bei einer Schlägerei zwischen den Mitgliedern der Diebesbande hatte es blutige Köpfe gesetzt und es mußte deshalb ein Arzt geholt werden. Dieser scheint aber zu sehr ungelegener Zeit gekommen zu sein, denn er kam gerade dazu, wie man damit beschäftigt war, ein Pferd zu „bleichen", d. h. dasselbe mit Schwefeldämpfen zu behandeln, wobei es mit einer Guttaperchadecke bedeckt wurde. Eine Frau, welche diese Behandlungsweise erfunden und zuerst Versuche an ihrem eigenen Haar angestellt hatte, leitete und überwachte das Verfahren. In der That kann durch dieses Mittel jeder Rappe oder Fuchs in einen Schimmel oder Apfelschimmel verwandelt werden, und wenn die Pferdediebe dabei noch die Vorsicht gebrauchen, Mähne und Schwanz zu stutzen, so wird selbst ein langjähriger Eigenthümer sein Pferd nicht mehr erkennen. In Amsterdam kam vor einigen Jahren ein ähnlicher Fall der Pferdeverfälschung vor, indem der Verkauf eines Pferdes vom Gericht für nichtig erklärt wurde, weil der Verkäufer seiner alten Rosinante durch einen Zahnarzt ein ganz neues Gebiß hatte einsetzen lassen. * Das fehlt noch. In einer Göttinger Zeitung findet sich folgendes Inserat: „Von einem jungen Ehepaare wird ein accurates, in allen häuslichen Arbeiten erfahrenes Mädchen gesucht, welches perfect Scat spielen kann, um eventuell als dritter Mann zu fungiren." * In K. ist eine bösartige Ruhr ausgebrochen. „Keine Angst, meine Herren!" beruhigte der alte Sanitätsrath am Stammtisch die Gemüther, „die Hauptsache ist, keine Unregelmäßigkeit, nur nicht von der Lebensgewohnheit abgehen!" Plötzlich erbleichte einer der Gäste. „Was ist Ihnen denn?" fragte man besorgt. Darauf die angstdurchbebte Antwort: „Und ich habe heute ein Bad genommen!" * Frau D.: „Lieber Herr Doctor — da mein Mann nicht hier ist, wollen Sie nicht ein Telegramm an meinen Bruder aussetzen, daß wir Zwillinge haben?" — Doctor: „Gern." Schreibt und liest dann vor: „Große Freude! Wir haben heute Zwillinge bekommen — später mehr!" * Richter: „Sie gestehen also zu, den Diebstahl begangen zu haben- können Sie etwas zu Ihrer Entschuldigung anführen ?" — Angeklagter: „Mein Großvater war russischer Zollbeamter." mit Carl Meyer. Singt: Du schöne Adelheid, bist meine Lust und Freud, Lott ist tobt z Jule liegt im Sterben. Spricht außerdem noch etwa 60 Worte und Sätze und lernt Neues in kurzer Zeit. Preis 300 Mk. — So wörtlich eine Anzeige in einem rheinischen Blatt. Mehr kann man von einem Papagei nicht verlangen. * Lüdinghausen, 22. September. Eine. Wette. Ein auswärtiger Handelsmann hatte mit einem Holzarbeiter um 50 Mk. gewettet, daß dieser nicht ein Jahr lang des „Alten Klaren" fich enthalten könnte. Vor einigen Monaten hatte sich der Holzhauer, welcher in der Fremde arbeitet, gemeldet, um seinen Lohn in Empfang zu nehmen, da nunmehr ein Jahr verflossen sei, seit der letzte Tropfen Schnaps über seine Lippen gekommen. Das Gegentheil konnte ihm nicht bewiesen werden. Auch erbot sich der Arbeiter, dem die Abstinenz sauer genug geworden sein mag, seine Behauptung aus Verlangen zu beschwören. Die Sache sand heute vor dem Amtsgericht ihre Erledigung dadurch, daß der Richter feststellte, eine Wette im gesetzlichen Sinne liege nicht vor, namentlich weil der Betrag nicht hinterlegt worden sei- der Kläger nahm danach seinen Antrag zurück. * Rur ein Brod! „Haltet den Dieb!" Dieser Ruf durchtönte am Donnerstag Abend in der Nähe der Schön- häuserstraße die Linienstraße in Berlin. Ausgestoßen wurde er von einer Menge, die hinter einer ärmlich gekleideten 40jährigen Frau herlief. Die Verfolgung währte nicht lange, denn die Frau stürzte hin und wurde sestgehalten. Bereits hatte sie mehrere Püffe und Stöße empfangen, als sie ausrief: „Ich habe ja nur ein Brod genommen!" — „Sie hat nur ein Brod genommen, laß sie laufen! Ich werde es bezahlen! Ich! Ich!" so tönte es nun aus der Menge heraus, und der dicke Bäckermeister, welcher im Schweiße seines Angesichts an der Spitze gelaufen war, hatte Mühe, alle die ihm plötzlich zugereichten 50-Psennigstücke zurückzuweisen. Er eilte von dannen, ohne eine Bezahlung angenommen zu haben. *— In einem in der „Nordd. Allgem. Ztg." wiedergegebenen Schreiben, zu welchem das bekannte v. Werner'sche Gemälde „Kronprinz Friedrich Wilhelm an der Leiche des Generals Douay" die Anregung gegeben hat und welches von dem geschichtlichen Tage von Weißenburg eine neue und in mannigfacher Hinsicht sehr bedeutsame Mittheilung enthält, wird erzählt: „Abel Douay fiel durch die Hand eines seiner Offiziere vom 2. oder 3. Turko-Regiment. Diese Thatsache wurde mir'verbürgt, scheint aber nicht bekannt zu sein. Ich war in Wörth, Morsbronn u. s. w. am 6., 7. und 9. August 1870. In der Nacht vom 9. August brachte ich einen Transport von 17 Wagen französischer Verwundeter von Hagenau nach Straßburg durch die deutschen Vorposten hindurch. Ich fuhr in einem Wagen mit einem Turko-Osfizier mit zerschmettertem Oberschenkel und brachte denselben nach dem Hospital von Herrenschmidt am Wacken bei Straßburg-Schil- tigheim. Der Verwundete weigerte sich, den Fuß amputiren zu lassen, und sprach von seinem baldigen Tode. Er vertraute mir nun an, daß sein Tod dadurch erschwert würde, daß sein Freund vor seinen Augen seinen eigenen Genera! ermordet habe! Soviel ich mich erinnere, kämpften die Turkos in den Weinbergen bei Weißenburg unweit eines Mennoniten- hoses. Die Turkos waren unzufrieden, daß sie nicht vorstürmen dursten. Als die Bayern vorrückten und Abel Douay den Befehl zum Rückzüge gab, erhob ein Turko-Osfizier seinen Revolver und schoß mit dem Ruse: „Traitre, voilä pour toi“ Abel Douay vom Pferde und erschoß sich dann selbst. Mein armer Verwundeter sprach die lange Nacht, die wir von Hagenau bis Straßburg fuhren, von nichts Anderem, als dieser Schande für sein Regiment und für Frankreich. Er selbst stand neben seinem Freunde, als dieser die That beging." In Anknüpfung an diesen Bericht wird noch bemerkt, daß weiland Kaiser Friedrich s. Z. in einem Gespräch über den Fall des Generals Douay vor dem Empfänger des Schreibens bemerkte, es habe schon am Tage von Weißenburg den Kronprinzen selbst und die deutsche Generalität überrascht, daß der französische General an einem Punkte gefallen sei, bis zu welchem Geschosse aus deutschen Gewehren unmöglich getragen werden konnten. Man nahm deshalb an, daß General Douay von einem verirrten Granatsplitter tödtlich getroffen worden sei. *— Ein interessantes Polizeistückchen aus Adrianopel wird in türkischen Blättern erzählt. Es trieb dort seit Langem ihr Wesen eine Diebesgesellschaft, an deren Spitze eine Frau, die Wittwe eines türkischen Krämers, stand. Man wußte recht sogenannten Zwielicht darf man niemals lesen, oder feine Handarbeit i Literat«» unö Itunft — P. K. Rosegger, der beliebte und unerreichte Schilderer des Volkslebens in den Alpen, Iläßt Anfang October dss. Js. unter dem Titel „Der Schelm aus den Alpen, Geschichten «nd Gestalte«, Schwänke und Schnurren", ein neues zweibändiges Werk in A. Hartlebens Verlag in Wien erscheinen. Nach den letzten ernsten und tiefsinnigen Schöpfungen des Autors, „Jakob der Letzte", „Martin der Mann", wird es den Freunden desselben um so willkommener sein, daß Nosegger nun auch wieder einmal seinen ursprünglichen, anmuthenden Humor zur Geltung kommen läßt. Wer die Schriften Roseggers mit dem Wunsche aufblättert: „Lachen will ich, lachen," wird im „Schelm aus den Alpen" dessen vollste Erfüllung finden und auch der ernster Angelegte wird bei der Lectüre nicht schlecht fahren, da Rosegger in dem Vorworte des Buches ausdrücklich betont, „daß jedes Blatt desselben zwei Seiten habe, gleich der Erdkugel; hier der heitere Tag, hier die ernste Nacht". 7752] Ueberzählige Weinfässer von ca. 600 Liter Inhalt verkaufen Gebrüder Mayer in Gießen. Oeifefe beginnt soeben ein neues Quartal mit der Novelle: fluf schwankem Jäoöeii von W. Heimburg. Man abonnirt auf die Gartenlaube bei allen Buchhandlungen und Postämtern für 1 Mark 60 Pf vierteljährlich. 7786] Ein junger gewandter Haut- bursche zum L October gesucht. Näheres Neuenweg 17 II. Neustadt 1L 6552 Bis zum 1. Dedir. 1890 müssen meine sämmllichen Fatalitäten geräumt ft in, da dieselben theils oermiethct, theils verkauft sind. Möbel werden m jedem annehmbaren Preise abgegeben. 18*5^' Stettensuchenve jede« Br» rufH vlacirt schnell Reuters Bureau, Dresden, Maxstraße 6. [599 liefert die " BrDbl’sche Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) 7. Schulstrasse 7. Fernsprecher 51. Städtische Baugewcrkecliiile zu IDSTEIN im TAUNUS I beginnt Vorcursus 1. October, "Wintersemester 3. November. Aus- Ikunft und Programm kostenlos durch die Direction. 6744 Bekanntmachung. Die Berichtigung der im Monat September 1890 gerichtlich erkannten Fora- und Feldstrafen hat in den ersten 23 Lagen des Monat» Oktober 1890 und zwar mit Ausschluß des 12., 13. und 14., an die Großh. DistrietS-Kinnehwerei Gi-ßen I. bei Meldung der Beitreibung zu erfolgen. Gießen, 22. September 1890. Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth.___________________7894 Ziehungs-Liste über die am 23. September d. I. in Hunger stattgesundeue Verloosung von Vieh und landwirthschastlichen Gegenständen. Loos- Gewinn- Loos- Gewinn- Nr. Nr. Ni. Nr. 1 Kuhdecke. 9 210 1 Paar Fruchtsäcke. 2019 248 28 218 1 Mistgabel. 2020 95 1 Bettvorlage. 45 139 1 Waschseil. 2050 194 1 Gießkanne. 46 225 1 Paar Fruchtsäcke. 2055 240 1 Paar Fruchisäcke. 49 115 1 Ständer. 2057 131 1 Reisetasche. 50 175 1 Schirm. 2071 125 1 Fruchtrolle. 65 138 1 Paar Zugketten. 2084 204 1 Stock. 83 237 1 Paar Säcke. 2162 30 2 Pferdedecke«. 93 212 1 Paar Fruchtsäcke. 2171 188 1 Brodbüchse. 105 82 1 Paar Halsriemen. 2181 190 1 Heugabel. 107 114 1 Schreibmappe. 2187 106 1 Kaffee- und Milchkanne. 148 167 1 Sturmlaterne. 2191 71 1 Pferdedecke. 159 242 1 Paar Säcke. 2195 164 1 Herrenschirm. 185 23 1 Buttermaschine. 2227 189 1 Brodbüchse. 193 232 1 Mistgabel. 2266 137 1 Paar Zugketten. 195 4 1 Rind. 2289 1 1 Rind. 200 41 1 Paar hochgelbe 2292 51 1 Handkoffer. Decken. 2330 92 1 Pferdedecke. 230 160 1 Peitsche. 2334 243 1 lange Pfeife. 248 157 1 Paar Hosenträger. 2402 42 1 Album. 251 245 1 lange Pfeife. 2418 5 1 Rind. 276 43 1 Paar Decken. 2458 108 1 Tintenfaß. 282 13 1 Rind. 2471 111 1 Tintenfaß. 309 209 1 Paar Zugketten. 2490 60 2 Decken. 310 184 1 Sturmlaterne. 2496 173 1 Putzgeschirr. 319 19 1 Regulator. 2502 29 1 rother Kolter. 328 116 1 Kochbuch. 2535 140 1 Waschseil. 329 201 1 Paar Zugketten. 2652 99 1 Pfeife. 354 141 1 Reisetasche. 2686 143 1 Putzgeschirr. 1 Paar Fruchtsäcke. 444 222 1 Paar Säcke. 2713 227 451 199 1 Stock. 2730 197 1 Stock. 454 179 1 Leine. 2811 90 1 email. Radankuchen- 458 121 1 Album. schussel. 460 236 1 Paar Fruchtsäcke. 2816 233 1 Mistgabel. 477 117 1 Kochbuch. 2830 33 I Pr. hochgelbe Decken. 480 103 1 Tischdecke. 2868 119 1 franz. Kaffeemühle. 491 238 1 Paar Fruchtsäcke. 2892 226 1 Paar Säcke. 497 244 1 lange Pfeife. 2896 31 1 Kartoffelpflug. 517 207 1 Stock. 2923 231 1 Mistgabel. 518 159 1 Paar Hosenträger. 2936 214 1 Paar Fruchtsäcke. 563 20 1 Regulator. 2940 213 1 Paar Fruchtsäcke. 565 26 1 feines Album. 2971 59 2 braune Decken. 600 147 1 blauer Eimer. 2986 215 1 Paar Fluchtsäcke. 607 200 1 Stock. 3000 211 1 Paar Fruchisäcke. 616 44 1 Paar Decken. 3038 53 1 P«ar Joch. 625 216 1 Mistgabel. 3048 35 1 Butterfaß. 644 120 1 franz. Kaffeemühle. 3094 208 1 Paar Zugketten. 653 65 1 Touristentasche. 3104 219 1 Mistgabel. 679 224 1 Paar Fruchtsäcke. 3119 50 1 Album. 697 168 1 Sturmlaterne. 3122 84 1 Jauchenverteiler. 699 221 1 Mistgabel. 3161 83 1 Paar Halsriemen. 700 150 1 lange Pfeife. 3190 203 1 Paar Zugketten. 702 177 1 Waschseil. 3200 63 1 Milcheimer mit Deckel. 717 220 1 Mistgabel. 3218 249 1 Kuhdecke. 742 186 1 Sturmlaterne. 3230 109 1 email. Brodkorb. 772 78 1 Geschäftsbuch. 3308 196 1 Gießkanne. 790 28 1 Weckeruhr. 3309 45 1 Paar Bettvorlagen. 811 48 1 Paar Bettvorlagen. 3316 80 1 Paar Kaiserbilder. 816 126 1 lange Pfeife. 3331 151 1 kurze Pfeife. 833 250 1 Kuhdecke. 3361 56 1 Bettvorlage. 834 123 1 Damenschirm. 3396 67 1 Manilla-Decke. 868 11 1 Rind. 3400 2 1 Rind. 877 178 1 Leine. 3403 37 1 Paar Trensen. 890 38 1 Tafelwaage. 3496 129 1 Gesundheitspfeife. 906 9 1 Rind. 3502 145 1 Putzgeschirr. 974 75 1 Manilla-Tischdecke. 3543 86 1 Jauchenvertheiler. 999 16 1 Häckselmaschine. 3546 135 1 Herrenschirm. 1003 127 1 lange Pfeife. 3547 193 1 Gießkanne. 1023 39 1 Tafelwaage. 3557 7 1 Rind. 1031 163 1 Herrnschirm. 3574 172 1 Putzgeschirr. 1114 146 1 blauer Schirm. 3625 34 1 Butterfaß. 1148 77 1 Kaffee- u. Milchkanne. 3661 105 1 Schreibmappe. 1174 49 1 Paar Bettvorlagen. 3707 89 1 Pferdedecke. 1186 235 1 Paar Fruchtsäcke. 3708 15 1 Rind. 1192 100 1 Paar Halsriemen. 3746 198 1 Stock 1226 217 1 Mistgabel. 3791 58 2 braune Decken. 1227 130 1 Reisetasche. 3820 69 1 Paar Rückrtemen. 1246 205 1 Stock. 3853 174 1 Kücheumtsser. 1257 52 1 Fruchtpresse. 3881 36 1 gr. Handkoffer. 1259 152 1 kurze Pfeife. 3903 166 1 Sturmlaterne. 1295 25 1 fruchtpreffe. 3928 8 1 Rind. 1349 6 1 Rind. 3948 55 1 Bettvorlage. 1356 185 1 Sturmlaterne. 3954 155 1 Bogenpeitfche. 1379 241 1 Paar Säcke. 3956 181 1 Milchkühler. 1383 183 1 Handlaterne. 4006 134 1 Herrenschirm. 1420 66 1 Manilla-Decke. 4027 154 1 Bogenpeitsche. 1422 24 1 Reifeteppich. 4035 228 1 Paar Fruchtsäcke. 1482 57 1 Waffeldecke. 4068 136 1 Paar Zugketten. 1488 132 1 Reisetasche. 4090 187 1 Brodbüchse. 1523 73 1 Kuhdecke. 4099 230 1 Mistgabel. 1534 27 1 Weckeruhr. 4102 195 1 Gießkanne. 1540 40 1 Tafelw'age. 4146 96 1 Handkoffer. 1589 133 1 Damen chirm. 4154 62 1 Koffer. 1619 110 1 emaill. Brodkorb. 4202 74 1 Handkoffer. 1668 128 1 lange Pfeife. 4230 180 1 Krauthobel. 1700 88 1 Pferdedecke. 4259 76 1 Tiichdeckc. 1754 94 1 Handkoffer. 4271 18 1 Hellwigpflug. 1759 113 1 Geschäftsbuch. 4278 191 1 Heugabel. 1777 144 1 Putzgeschirr. 4344 229 1 Mistgabel. 1825 149 1 lack rter Zuber. 4359 112 1 Radankuchenschüssel. 1835 107 1 Kaffee- u. Milchkanne. 4361 192 1 Heugabel. 1838 176 1 Schirm. 4437 171 1 Putzgeschirr. 1843 206 1 Stock. 4487 46 1 Paar Bettvorlagen. 1851 10 1 Rind. 4494 153 1 Bogenpeitsche. 1854 97 1 Tffchdccke. 4514 98 1 lange Pfeife. 1888 70 1 Waffeldecke. 4516 81 1 Paar Kaiserbilder. 1890 161 1 Damenschtrm. 4525 101 1 Kuhdecke. 1W 79 1 Gesundheitcpfeife. 4546 142 1 Reisetasche. 1919 239 1 Paar Fruchtsäcke. 4551 104 1 Fruchtrolle. 1951 21 1 Wendepflug. 4574 202 1 Paar Zugketten. 1955 182 1 Handlaterne. 4579 3 1 Rind. Großherzogliche Bürgermeisterei Hungen. Bender. 7964 Loos- Gewinn- Loos- Gewinn- Nr. Nr. Nr. Nr. 4599 148 1 blauer Eimer. 4758 156 1 Paar Hosenträger. 4606 102 1 Kuhdecke. 4762 85 1 Jauchevertheiler. 4609 165 1 Schirm. 4776 234 1 Mistgabel. 4626 162 1 Schirm. 4815 12 1 Rind. 4640 169 1 Sturmlaterne. 4820 91 1 Bügeleisen mitStählen. 4662 68 1 Paar Rückriemen. 4838 170 1 Sturmlaterne. 4692 14 1 Rind. 4859 247 1 Pferdedecke. 4699 17 1 Richter-Pflug. 4861 64 1 Paar Joche. 4706 122 1 Damenschirm. 4864 61 1 Koffer. 4707 223 1 Paar Fruchtsäcke. 4865 72 1 Kuhdecke. 4720 87 1 Pferdedecke. 4872 32 1 roth-r Kolter. 4731 93 1 Kuhdecke. 4874 22 1 Buttermaschine. 4731 158 1 Paar Hosenträger. 4897 124 1 Damenschtrm. 4744 246 1 Pferdedecke. 4944 118 1 Kochbuch. 4749 54 1 Paar Joche. Hungen, den 23. September 4978 47 1 Handkoffer. 1890. Meinen Ausverkauf j in Kleiderstoffen 8 und Mänteln «» K muß bis Wik Gltobkl i. Z. fortsetze«. | A. Doeter, Sdtersmeg. | ersuchen Sie gefl. 455 Schusters Caffee. Höchste Auszeichnung | Goldene Medaille. Cöln 1889 j Silberne Medaille. 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Ludwigstraße 24 II 7899] Eine Frau, die gut kochen kaun, in eine Restauration für Sonntags gesucht. Näheres bei Wilh. Krämer, Ludwigstraße 24. Aedactron?. Schevd«. ~ Dru.i n..- Äettaq bei Ärühl'scheu Srudcui 'mdhv. Pietsch) in Gießen. Sie 21tt Adomieme ZW Bezug des für das 4. Siertrfio Jin, - Wie bisher, die ragesereignisse m Kiintniß semcr Leser richten des Wolß h'-her Bureaus sowie Blr engeren und weiterer stets über die BorsäL senden. Unterstützt dm Lberhessen ansässige Anzeiger" semer in Borgänge in der Pv zur Kemtniß seiner wird den Begebenhe gebührende Besprech zeigers zu Theii ! Oberhessen betrieben Anzeiger durch $er welchen aus dem 6 sichtigung zu tyeil die 'Wartungen 5"Maft,Hani in den Kreis seiner i diegenes FeuiUetr titeln ernsteren und h Unterhaltungsstoss b Lietzener Famii Mger wöchentlich 3 M ein gewähltes Wn, namentlili Beigabe biei Ar ersuche n Bestellung bei SS' N-uhMM ^Munq fe i V **, VT; bei w' ® sJa* * 155 ,etit nLA d. Berla, «».