fdn8*Vi!} ar<. 8521 5 Gipsen \ Raffte '“‘"“'Ai5* «“'wiunjen hj„ 788] rtebl8Itätb?bta’* "E_M5t_e5«!b.n ft . 7— drauereiRöhrlt. Unserem lieben - Baron R Tage die besten Wünsche! Icbtunq’ yw Actien-Brauerei roetbin Düften zu mieten gesucht, n an Ad «erhardt, >t, Landwehrstr. 33. [8896 dt Marburg ag Abend u.Tonvttrg:§ Großes - u. Gänsekegeli. leitig empfehle la UfUfM von der Werger'schen. Rr. 25«. Erstes Blatt. Sonntag den 26. October Der ®tetÄ)dger erscheint täglich, ■it Ausnahme des Montags. Die Gießener »E«1tte»»tLtisr ««den dem Anzeiger WAchentlich dreimal deigelegt. Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. 1890 vierteljähriger KS-UnementsPreisi 2 Mark 20 Pfg. n* Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 %, Redaction, Lxpedtti« und Druckerei: rchntstrateAr.«» Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gieren. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für de« folgenden Tag erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. mimoiriinl iHTHiimnriwiiniwrg ■"■ ■■■ ■ । ■ ■■■■■■SB". U . iilMBFg.’.W L"«') 1 ' -j " - - Gratisbeilage: chießmer Kamitienölatter. Alle Annoncen'Bureaux des In« und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. I«IQbI»«E>»«»>»««v««Wl>MV«WW>MWW«WWWWWW8M Amtlicher CbetL Bekanntmachung. Nachdem der Ausbruch der Maul- und Klauenseuche unter dem Rindvieh des Großh. Bürgermeisters Sommerlad zu Wieseck festgestellt worden ist, haben wir die Sperre über besten Gehöft verfügt. Gießen, am 24. October 1890. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Gefunden: 1 Regenschirm, 1 Cigarren-Etuis, 1 Paar Handschuhe, 1 Schürze, 3 Notizbücher, 1 Zwicker, 1 Scheere, 1 Portemonnaie ohne Inhalt und 1 blaue Brille. Gießen, am 25. October 1890. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Dem HeneralMmarschall' Grafen Wottke keine Gegner und keine Neider besitzt, weil seinen Ruhmes- thaten eine Pflichtstrenge und Vaterlandsliebe, sowie eine Einfachheit und Bescheidenheit der Lebensweise sonder Gleichen zur Seite steht. Der greise Held suchte auf dem Felde der Ehre auch niemals den Ruhm um des Ruhmes willen, sondern er strebte nach dem Ruhme des Siegers um des Wohles des Vaterlandes willen. Und die Kette seiner erstaunlichen Erfolge war auch keineswegs nur ein geniales, eisernes Würfelspiel, sondern sie waren die Ergebnisse unermüdlicher Arbeiten im Dienste des Heeres, dem Graf Moltke mit seiner echt deutschen Gründlichkeit im militärischen Forschen und mit der Schärfe seines Adlerblickes einen Generalstab geschaffen hat, wie ihn so leicht kein anderes Heer besitzen wird. Wohl veranlaßte schon vor zwei Jahren die Last der Jahre den Generalfeldmarschall Graf Moltke auf den activen Heeresdienst zu verzichten, aber Moltkes genialer Geist und seine tadellose Schule wirken im deutschen Heere noch fort, und an des verehrten Feldherrn neunzigstem Geburtstage wünschen alle Patrioten, daß der greise Held uns noch recht lange in Frische des Geistes und Gesundheit des Körpers erhalten bleiben möge! bestimmt Stellung genommen. Eine der „Agsvce de Constan- tinople" zugegangene amtliche Mittheilung erklärt es für eine Entstellung, der Pforte die Absicht einer Verminderung der herkömmlichen Privilegien des griechischen Patriarchats zuzuschreiben. Es bleibe demselben das Entscheidungsrecht in allen Streitigkeiten betreffend das Erbrecht und die Pensionen Vorbehalten. Dem griechischen Clerus und den griechischen Gemeinden sollten auch weiterhin die Verwaltung und Leitung der griechisch-russischen Schulen zustehen. — Angesichts dieser entgegenkommenden Erklärung der türkischen Regierung wird der Patriarch die Streiterei wohl schwerlich auf die Spitze treiben wollen. Detttscher Seid?. Berlin, 23. October. Die Abnahme des Fleischconsums in Berlin unter der Herrschaft der Viehsperre hat im Berichtsjahre 1889—90 nicht weniger als 5 Kilogramm pro Kopf der Bevölkerung betragen. Während 1888—89 der Verbrauch auf den Kopf der Bevölkerung 90 Kilogramm betrug, war er 1889—90 nur 85 Kilogramm. Dies Minus entfällt, wie die Daten über die Schlachtungen in den öffent- zum 90. Geburtstage. in Woms. Hch Carle. Mit diesen Feld Herrn, den Reiches, unseren 89.4® 93.00 18 00 IdH letzten Athemzuge dem Kaiser und dem Vaterlande zu dienen. So ist denn auch mit dem Leben des weltberühmten General- seldmarschalls Graf Moltke die in der Weltgeschichte wohl einzig dastehende Tharsache verknüpft, daß dieser große Mann der am 26. October das neunzigste Lebensjahr in, Gott sei Dank, noch geistiger Frische und körperlicher Gesundheit vollendet! Freudig schlagen die Herzen aller Patrioten dem greisen Feldmarschall entgegen, und froh und stolz jubelt das deutsche Volk, dem es vergönnt ist, einen solchen Heros der Schlachten, an dessen Genie der Sieg gefesselt war wie der Erfolg an die That, zu besitzen. Doch nicht nur die glänzenden Gaben und unvergänglichen Ruhmesthaten des Moltke- schen Genies sind es, die uns diesen greisen Held so lieb und werth machen, sondern des ehrwürdigen Generalfeldmarschalls herrliche und bei den ruhmreichen Feldherren seh.r seltene Charactereigenschasten sind es auch, die uns Bewunderung und Verehrung für ihn abnöthigen. Denn so hoch 127-62 4211’ 209-12 158-70 144.9° 116-7° 63 5° „Wer den Besten seiner Zeit genug gethan, Der hat gelebt für alle ZeitenI" Dichterworten begrüßen wir den genialen ruhmreichen Mitbegründer des Deutschen verehrten Feldmarschall Graf Moltke, Ium neunzigsten Geburtstage des Generalfeldmarschalls Graf Wottke H GM' greiser _ von Alpenhöhen bis zum fernen Ederstrand Sind Dir alle deutschen Herzen freudig heute zugewandt, Der Du nun auf neunzig Jahre Deines Lebens schaust zurück, Das dem deutschen Volk geworden längst zum Segen und zum Glück — Neunzig Jahre, reich an Ehren, reich an Arbeit allezeit, Hast Du Deinem Herrscherhause, hast Du Deinem Volk geweiht — D'rum erklingt zum heut'gen Tage laut der Deutschen Jubelruf: „Heil und Segen unserem Moltke, der das neue Reich mit schuf!" Ja, durch Deines Geistes Thaten führtest herrlich Du mit aus, Was der Kanzler einst ersonnen im polit'schen Sturmgebraus: Reu zu einen Deutschlands Stämme, fei’6 mit Blut uni) Eisen gleich, Daß vom Belt bis zu den Alpen neu ersteh' ein einig' Reich — Und zum Schwert bist Du geworden, das so hell und scharf erklang In dem Kampf um Deutschlands Größe, in den Tagen ernst und bang, Da auf fränkischen Gefilden wild der Schlachtenlärm erscholl. Dem für uns ein neues Leben, neues Werden reich entquoll! la .. von G W D'rum gegrüßt, Du, „unser Moltke", Heil Dir, ritterlicher Greis, Dessen Stirn so dicht umwunden von des Siegers Lorbeerreis — Dessen Name tausendfältig wiederklingt im Jubelton Von des Reiches ärmster Hütte bis hin zu des Kaisers Thron — Heil Dir, Heil! Es sei beschieden Dir noch manches Lebensjahr, Gleich wie heute: Rüst'gen Körpers und der Geist so frisch und klar — Wohl, so nimm zum heut'gen Tage Deutschlands heiße Wünsche hin: ^Glänze noch in fernem Zeiten, deutschen Heeres Paladin!" P. Berthold. auch der ruhmreiche Feldherr, dessen siegreiche Schlachten der t((tF[ ganzen Welt von Deutschlands wieder erstandener Größe 2^’ 211"V Kunde brachten, über seinen Zeitgenossen steht, so ist er doch in seinem Herzen der bescheidene, schlichte, deutsche Mann ge- ,50'5° blieben, der keinen anderen Ehrgeiz kennt, als bis zu seinem Lohnender benvcrdievst 1 feit oitr Men bestehens -rer-en/üMe Abonnenten' onttnfammler gegen bode Rituell firen Debolt gcW K-werber, welche diese n die Hand *, 1 ui wenden an Gremli. »Manz.__... Holzpimpe zu vrckauien- Grünbergerltraße 29. tefet uni M- 8919 MkgcslM' Odter 1890- ^11 Wv ge. ffannten di- iN* politische Uebersicht. Gießen, 25. October. Die angekündigte Zusammenkunft zwischen dem Reichskanzler v. Caprivi und dem italienischen Ministerpräsidenten, Herrn Crispi, soll nunmehr, neueren Nachrichten zufolge, in den Tagen zwischen dem 5. und dem 9, November erfolgen, und zwar wahrscheinlich in Mailand. Herr v. Caprivi gedenkt zuvor dem Prinz-Regenten von Bayern seine Aufwartung in München zu machen und alsdann von der bayerischen Hauptstadt aus direct nach Italien weiterzureisen. Der leitende Staatsmann des deutschen Reiches wird sich selbstverständlich auch dem König Humbert vorstellen, welcher zur Zeit noch in Monza bei Mailand weilt, und ist demnach seine italienische Reise bestimmt, ein neues inniges Band um Deutschland und Italien zu schlingen. — Die Rückkehr Caprivis nach Berlin erfolgt jedenfalls noch vor dem 12. November, dem Tage der Eröffnung des Preußischen Landtages. Der Bundesralh genehmigte in seiner Wochenplenarsitzung vom 23. October den Entwurf der' Verordnung, betr. die Consulargerichtsbarkeit in Samoa. In derselben Bundesrathssitzung gelangten ferner auch die bekannten Anträge Sachsens und Bayerns in Sachen der Viehsperre zur erstmaligen Erörterung und wurden sie schließlich den zuständigen Ausschüssen zur Vorberathung überwiesen. Graf Kalnoky, der Leiter der auswärtigen Angelegenheiten Oesterreich-Ungarns, hat seine signalisirte Erholungsreise angetreten und sich zunächst nach Tyrol begeben. In „Wiener Blättern" wird dieser Reise jeder politische Untergrund abgesprochen und hierbei darauf hingewiesen, daß dieselbe schon längere Zeit geplant gewesen sei/ es handele sich lediglich um einen größeren Erholungsurlaub, da Graf Kalnoky einen solchen während seiner Ministerthätigkeit noch niemals genossen habe. — Es mag dies Alles richtig sein, immerhin bleibt es bemerkenswerth, daß die Urlaubsreise Kalnokys der bevorstehenden Begegnung zwischen Caprivi und Crispi so kurz vorangeht und daß sie sich zunächst nach Tyrol richtet, von wo es ja nach Mailand, dem muthmaßlichen Orte des Rendez-vous zwischen Caprivi und Crispi, nicht mehr so weit ist. Gladstone hat in einer Wählerversammlung in Edinburg eine Rede gehalten, die offenbar zunächst dazu dienen soll, die auch unter den englischen Liberalen wegen des Kokettirens Gladstones mit den Irländern herrschenden Bedenken zu beseitigen. Gladstone erklärte, keineswegs für die Aushebung der englisch-irischen Unionacte oder für ein irisches Sonderparlament einzutreten, er wolle aber, daß Irland die Con- trole über seine Localangelegenheiten übertragen werde. Im weiteren Verlaufe seiner Rede gab Gladstone auch die Geneigtheit kund, zu einer gesetzlichen Festsetzung des achtstündigen Arbeitstages für die Bergleute mitzuwirken, er will aber keine allgemeine Vorlage hierüber, ehe nicht diese Frage vorher sorgfältig geprüft worden ist. In Portugal hat sich eine neue politische Vereinigung unter dem Namen der „Liberalen Liga" gebildet. Dieselbe zählt bereits viele namhafte Politiker, sowie Offiziere der Armee und Marine zu ihren Mitgliedern, selbst mehrere Minister gehören der „Liberalen Liga" an. Welche Absichten und Ziele die neue Partei zu verfolgen gedenkt, ist aus der ersten Nachricht über die Bildung derselben noch nicht ersichtlich, sie scheint aber auf dem Boden des Programmes des neuen Ministeriums Souza zu stehen. In dem kirchenpolitischen Streite zwischen der Pforte und dem griechischen Patriarchen in Constantinopel hat jetzt erstere lichen Schlachthäusern des städtischen Centralviehhofs ergeben, fast ausschließlich auf den Consum von Schweinefleisch/ während nämlich von den übrigen Vieharten ,67,171 Stück mehr geschlachtet wurden als im Vorjahre, kamen 37,007 Schweine oder 7,7 pCt. weniger zur Schlachtung. Netteste Nachrichten. Wolffs telegraphisches Correspondenz-Bureau. Berlin, 24. October. Wie die Zeitungen melden, hat Se. Majestät der Kaiser den regierenden Grafen vonStol- berg-Wernigerode in den erblichen Fürstenstand erhoben und dieses demselben gestern persönlich in Blankenburg mit- getheilt. Berlin, 24. October. Die „Nordd. Allgem. Ztg." bezeichnet die vielfach verbreitete Nachricht, es sei der Präsident des Reichstags bereits entschlossen, die nächste Plenarsitzung erst nach dem 18. November anzusetzen, als unzutreffend. Die Anberaumung der nächsten Sitzung hänge wesentlich von dem Eingänge des zu erwartenden Berathungs- materials ab. Berlin, 24. October. Die ^brandenburgische Pro- Vinzial-Synode nahm die Anträge an, die staatliche Bewilligung vermehrter Mittel für Errichtung neuer Parochien und für neue Kirchenbauten, sowie zur Herstellung von Kirchengebäuden in Berlin und anderen größeren Städten fordern. Ein Antrag Stöckers auf Abänderung der Kirchenverfassung wurde ebenfalls angenommen. Berlin, 24. October. Die von dem Londoner „Truth" verbreitete und auch in deutsche Blätter übergegangene Nachricht, der Kaiser von Japan werde zu einem mehrmonatlichen Aufenthalte behufs einer Kur nach Wiesbaden kommen, wird competenterseits als vollkommen unbegründet erklärt. Berlin, 24. October. Das „Militär-Wochenblatt" bringt einen schwungvollen Festartikel zum 26. October mit dem Ausdruck des Wunsches, daß Moltke der Armee noch lange als hellleuchtendes Beispiel erhalten bleibe und mit dem Ausdruck des Dankes an den Allmächtigen, der ihn uns gegeben zum Heile des Vaterlandes und Wiederaufbau des Reiches, zum Lehrer und Führer des Heeres. Sein Mappenspruch „Erst wägen, dann wagen", sollte Allen, dem ganzen deutschen Volke Lehre und Leitstern sein. Mögen wir alle, als Einzelne wie als Nation, wägen, ob unser Wollen vor Gott bestehen kann, ob es wahrhaft, gerecht und treu sei, dann hat es mit dem Wagen keine Noth. — Moltke, in Civil- anzug gekleidet, traf heute gleich nach 5 Uhr auf dem Bahnhofe Friedrichstraße in einem Salonwagen und begleitet von seinem Adjutanten, Major Moltke und seiner Schwester hier ein und wurde von seinen übrigen Neffen empfangen. Der Feldmarschall dankte freundlich den ehrfurchtsvollen Grüßen des Publikums und begab sich durch das Kaiserzimmer geleitet in einer Droschke nach dem Generalstabsgebäude. ,— Der „Nat.-Ztg." zufolge tritt die deutsch-ost- asrikanische Gesellschaft die Landeshoheitsrechte und die Zollerhebung an das Reich ab und erhält dafür aus den Zollerträgen vom Reiche eine Rente, woraus sie gewisse, ihr aufzuerlegende Leistungen bestreiten, außerdem die 4 Millionen, verzinsen und tilgen muß, deren Zahlung an den Sultan von Zanzibar sie übernimmt, damit nicht eine bezügliche Anleihe beim Reichstage zu beantragen nöthig ist. Die Gesellschaft tritt in der Hauptsache in die Stellung einer bloßen. Erwerbsgesellschaft. guten Vorstellung, die wiedererregte. In erster Linie ver- Herrn Reiners Erwähnung, eine unwiderstehliche Komik an Seite läßt. Das zeigte sich im Großen und Ganzen reckt holt die stürmischste Heiterkeit dient das treffliche Spiel des Univorsitäts • 2lad? richten. Halle, 22. October. Zum Leiter der hiesigen medicinifchen Universitätspolikltntk soll, wie verlautet, Professor v. Mehring aus Straßburg berufen werden. der in seiner dankbaren Rolle den Tag legte. Schlecht hatte sich dagegen Frl. Martin in ihre allerdings wenig lohnende Parthie gefunden- schon in ihrer Erscheinung war sie viel zu jung und sympathisch- so sieht die Frau nicht aus, die „über die Jahre der Eifersucht" hinaus ist, und nach F. Narstedt einen bitterbösen Eindruck macht. Im Spiel war Frl. Martin ebeusalls zu angenehm und hängte die rechthaberische Manier der alles todtschwätzen- den Frau längst nicht genug heraus. Auch Herr Biebrach war als Fuhrström mit seiner Uebertreibung nicht nach unserm Sinn. Ausgezeichnet characterisirten dagegen Herr Winolt seinen brummigen Eckendahl und Frl. Elisabeth Bischof das Modell Amanda, eine Rolle, deren Steinliches sie mit freundlicher Schalkhaftigkeit vergessen zu macken wußte. Die nichts sagende Parthie der Elisabeth wurde von Frau Anni Reiners sehr niedlich gespielt, während wir dem Narstedt des Herrn Fritschler bei aller Anerkennung einzelner guter Momente kein Lob im Ganzen zu Theil werden lassen können. In Bezug auf Äußerlichkeiten muß sich der Herr namentlich das schreckliche Aufziehen der Augenbrauen abgewöhnen, da dieses seinem Gesichte immer einen äußerst zerstreuten und unbeholfenen Ausdruck giebt. Als Emilie spielte Frl. Hermann sehr gewandt, während Herr- Schreiner seine kleine Rolle nicht genügend ausgearbeitet und protrtnsteIle*. Gießen, 25. Oct ob er. — Moltkeseier. Die Moltkeseier wurde heute Morgen auch in den hiesigen städtischen Schulen und zwar in beiden Gruppen gesondert begangen. Da für die Knabenschule keine ausreichende Localität zu einer gemeinsamen Feier zu beschaffen war, so veranstalteten Elementar- und Oberklassen je eine gesonderte Feierlichkeit und zwar die ersteren im Schulhause in der Schulstraße um 8 Uhr Morgens, letztere um 11 Uhr im Schulhause in der Neustadt. Eingeleitet wurde die Feier durch Absingen eines Chorals, woraus in erhebendem, den Kindern verständlichen, etwa */,stündlichen Vortrage die Bedeutung des Tages besprochen, Moltkes Jugend-, Mannes- und Greisenalter knapp und treffend ge- I zeichnet und seine großen Thaten und Erfolge geschildert wurden. Sodann kam der Redner noch darauf, daß der I greise Held auch ein besonderer Freund der Kinder sei und wie er eine bei Creisau befindliche Volksschule sehr häufig mit seinem hohen Besuche beehre. Er freue sich da ganz besonders der Fleißigen und gebe seiner Freude hierüber ost I genug beredten Ausdruck. Zum Schluffe dankt der Vor- I rragende Gott für die große Gnade, die er dem Gefeierten I und uns in ihm habe zu Theil werden lassen und schloß mit der Bitte, Gott möge uns diesen seltenen Mann noch lange Jahre erhalten. Ein Choral beendete die Feier. — Kaiser-Panorama. Der Besitzer des „Kaiser-Panoramas", Herr Schmidt, wird am Sonntag den 26. October sein Kunst-Institut im Ladenlocal, Mäusburg 12, parterre, eröffnen. In Cassel, wo Herr Schmidt seit ca. einem Jahre sein Kaiser-Panorama ausgestellt hatte, erfreute sich dasselbe jederzeit eines lebhaften Besuches und was von dort 'über dasselbe berichtet worden, läßt uns hoffen, daß auch hierorts das Unternehmen des Herrn Schmidt lebhaften Zuspruch finden wird. Indem wir wegen des weiteren aus die im Jnseratentheil unseres Blattes befindliche Anzeige verweisen, knüpfen wir hieran noch eine Notiz des „Casseler Tagebl." I Nr. 9. Das Panorama hatte gestern wieder so starken Besuch, daß zeitweise nur mit Geduld zur Besichtigung der wunderbaren Wandelbilder zu gelangen war. Es kann dieser immer zunehmende große Zuspruch als der beste Beweis dafür gelten, daß die Empfehlung dieser Weltansichten eine wohlverdiente ist und auch durch die Besucher des Panoramas aus voller Ueberzeugung weiter verbreitet wird. Es | trifft bei diesem Panorama alles zusammen, um den Besuch sowohl angenehm als nützlich und lehrreich zu machen. Die Nalurtreue der Bilder, die Pracht der Farbengebung, die vorzügliche Deutlichkeit und der Reiz der Ansichten ist bei diesem Panorama wirklich eigenartig und unübertroffen. Nachdem das Unternehmen sich schon vier Monate hindurch wie in anderen Städten so auch hier aufs vollkommenste bewährt hat, dürste genügende Veranlassung gegeben sein, dasselbe auch den Leitern unserer Lehr-Anstalten und Schulen zur sorgsamsten Beachtung zu empfehlen, denn die Anschauung dieser Bilder darf mit Recht als von bedeutendstem Nutzen für die lernende Jugend erachtet werden- zudem kann ihr eine Freude bereitet werden, die zugleich nachhaltigen guten Eindruck macht. — Die Bilder sind im ganzen äußerst interessant und verdienen zahlreichen Besuch, wie wir denn auch nur wiederholt darauf Hinweisen können, daß es sich bei dem Unternehmen des Herrn Schmidt um ein wahres Kunst-Institut handelt, das unserer Stadt möglichst lange zu erhalten, der Wunsch eines jeden Gebildeten sein muß. w. Theater. „Professor Klint", Schwank in vier Acten von Geijerstam. Wer sich durch die fremden Namen des Dichters und der austretenden Personen unseres Stückes hatte verleiten lassen, zu glauben, daß seiner im „Prosessor Klint" irgend welche exotischen Genüsse harrten, der wird heute eingestehen, daß er sich gründlich geirrt hat. Der Geijerstam'sche Schwank könnte ebensowohl aus Berlin von der Firma SchönthamKadelburg oder Moser bezogen sein: denn er hat dieselben typischen Vorzüge und Schattenseiten, wie die Erzeugnisse dieser einheimischen Lustspieldichter, d. h. eine lose Handlung wickelt sich zwischen ziemlich oberflächlich und schablonenmäßig characterisirten Menschen ab, dabei aber ereignen sich eine solche Menge ergötzlicher Einzelheiten, ergiebt sich eine so wirkungsvolle, wenn auch manch- Schweiduitz, 24. October. Gras Moltke ist mit seinen Adjutanten Vormittags unter enthusiastischen Ovationen des zahlreichen Publikums nach Berlin abgereist. Hamburg, 24. October. Der „Börsenhalle" zufolge sand Nachts um zwet Uhr ein Zusammenstoß zweier hinter- einandersahrender Güterzüge bei Boitzeuburg statt. Cls Wagen mit Frachtgütern wurden total zertrümmert. Menschen wurden nicht verletzt. Das Geleise für den Pers^Ttenverkehr soll bereits frei sein. Malmoe, 24. October. Es wird beabsichtigt, eine Telegraphenstation am Nordcap während der Reffesaison anzulegen. Bern, 24. Octaber. Das Jnsanteriebataillon Nr. 28 (aus Stadt Bern) ist zum nächsten Dienstag aufgeboten, um nach dem Tessin befördert zu werden. Die im Tessin stehenden Infanterie-Bataillone Nr. 40 und 42 kehren am 24. d. M. zurück und werden am 31. entlassen. Die Parathaltung der Bataillone 29 und 30 dauert fort. Moskau, 24. October. Die hiesige deutsche Colonie übersandte Moltke zu feinem 90. Geburtstage in einem Prachtbande Ansichten von Moskau und Aquarelle über den Besuch Moltkes in Moskau. — Das Comite der hiesigen französischen Ausstellung verpflichtet die französischen Restaurateure der Ausstellung, die üblichen russischen Steuern zu entrichten und ausschließlich russische Producte und Weine zu führen. Belgrad, 24. October. Die hiesige deutsche Colonie veranstaltet Sonntag ein Fe st bank et zur Feier des Geburtstages Moltkes. Vermiete*. *△ Mainz, 24. October. Der Rechtsausschuß der I hiesigen Stadtverordnetenversammlung hatte sich letzthin mit I der wichtigen Frage zu beschäftigen, inwieweit das von der I Neichstelegraphen - Verwaltung zur Herstellung von Fern- I sprech leitun gen beanspruchte Monopol rechtlich begründet I ist. Der Referent des Ausschusses, Rechtsanwalt Dr. Horch, I hat in einem ausführlichen Rechtsgutachten die Frage ein- I gehend geprüft und ist dabei zu dem von dem gesammter. I Ausschuß getheilten Schluß gekommen, daß nach Gesetz, I Doctrin und Praxis, die Befugniß, von Privatpersonen tele- I phonische Verbindungen herzustellen, im vollen Umfange be- I steht und die von dem Telegraphenfiscus beanspruchte Regalität I durchaus zu denegiren sei. Die Prüfung der Frage war für I den städtischen Rechtsausschuß dadurch erwachsen, daß das I hiesige Kreisamt mit Rücksicht auf das von der Reichspost- I Verwaltung beanspruchte Monopol einen Stadtverordneten- I beschluß beanstandet hatte, durch welchen die Bedingungen für I Herstellung von Privatfernsprechleitungen in hiesiger Stadt geregelt werden sollten. * Frankfurt a. M., 24. October. Im Etablissement „Neue Börse" findet auf vielseitiges Verlangen während der ganzen Saison jeden Sonntag Nachmittag eine große I Kinder- und Familien-Vorstellung statt, in der । I sämmtliche Specialitäten, welche in den Abendvorstellungen auftreten, mitwirken. Breslau, 23. October. Der Stockmachergeselle Hermann Roder, der vom Schwurgericht wegen des an der achtjährigen Klara Besser verübten Lustmordes zum Tode ver- urtheilt worden war, ist heute früh durch den Scharfrichter Reindcl aus Magdeburg hingerichtet worden. * Heber die Eisen- und Stahl-Interessen der Welt hat der bekannte amerikanische NationaOOeconom in Boston, Herr Edward Atkinson, kürzlich eine Abhandlung veröffentlicht, der folgende Angaben entnommen sind: Herr Aktinson weist nach, daß die Ver. Staaten der größte Consument von Eisen und Stahl in der ganzen Welt sind. Da die Erz- und Kohlenlager in vielen Theilen des Landes so nahe beieinander befindlich sind, während Großbritannien sein Erz aus Spanien und Afrika beziehen muß und die Tiefe und Hitze der englifchen Kohlenbergwerke immer mehr zunimmt, hatte. — Theater. Am Sonntag wird die Direction den im । „Gießener Anzeiger" geäußerten Wünschen entsprechend eine ; höchst amüsante Posse mit Gesang geben („Unruhige Zeiten"), in der namentlich auch Herr Director Re i ners 1 und unsere Soubrette Fräulein Martin in famosen Partien beschäftigt sind. Butzbach, 23. October. Die neue Wasserleitung wurde gestern auch hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit bei Bränden geprüft und es fand zu diesem Zwecke eine Hebung der freiwilligen Feuerwehr statt. Das Resultat war laut „W. B." ein sehr zufriedenstellendes. Aus Oberheffen, 24. October. An der Chaussee von Assenheim nach Dorn-Assenheim sind kürzlich 37 Stück junge Aepselbänme dicht unter der Krone ab geschnitten worden. Auf die Entdeckung des Frevlers sind 100 Mk. Belohnung gesetzt. % Berstadt, 24. October. Betreffs der bereits mit» getheilten Schlägerei in den Tanzlocalitäten anläßlich des hiesigen Kirchweihfestes sei erwähnt, daß es später beim Nachhausegehen auf der Ortsstraße unter jungen Burschen nochmals zu einer Schlägerei kam, an deren Folgen einer der Betheiligten schwer verletzt darnieder liegt und sich seitdem in ärztlicher -Behandlung befindet. Anzeige bei Großh. Staatsanwaltschaft ist bereits erhoben worden. F. Büdingen, 24. October. Ein hier bestehendes Comitö ladet zu einer am Sonntag den 26. dss. Mts. im „Stern" zu Büdingen stattfindenden Versammlung ein, in welcher über die „Erbauung einer Eisenbahn von Büdingen über Rinderbügen, mit Anschluß an geeigneter Stelle der bereits genehmigten Linie Stockheim - Lauterbach, mit Fortsetzung von Büdingen über die bereits bestehende Linie Büdingen-Büches über Düdelsheim zum Anschluß in Lmd- i heim an die Linie Stockheim - Frankfurt a. M." bcrathen I werden soll. ' glaubt Herr A., daß Eisen und Stahl in den Der. Staaten schließlich ebenso billig hergestellt werden können wie in England, trotz der höheren Arbeitslöhne im ersteren Lande. Er ist ferner der Ansicht, daß der Eisen- und Stahl-Consum der Welt, welcher so rapide zunimmt, während der nächsten zehn Jahre die größten Ansprüche an die Productionskrair der Der. Staaten und alle anderen Eisen producirenden Länder stellen wird und daß deßhalb, obwohl Schwankungen stattfinden durften, Preise in der ganzen Welt im großen Ganzen stetig eine steigende Tendenz verfolgen müssen. Auf Grund sorgfältiger Berechnungen schätzt Herr Aktinson, daß die diesjährige Roheisen-Production in der ganzen Welt im Betrage von 28 000 000 Netto-Tons, wovon ca.' 10 000000 Tons aus die Vcr. Staaten entfallen, im Jahre 1900 die Höhe von 41000 000 Tons erreichen wird, während dem gegenüber ein Bedarf für 56 000 000 Tons vorhanden fein wird. Diese Berechnungen sind auf der normalen Rate des Wachsthums dieser Industrie während der letzten fünfzig Jahre bafirt und ist dabei nicht die Möglichkeit oder besser die Gewißheit einer bedeutenden Zunahme des Begehrs in Folge der fortschreitenden Entwickelung Afrikas und Asiens ausgeschlossen. Diese enorme Zunahme des Begehrs für Eifen und Stahl wird eine ebenso enorme Zunahme der Production im Gefolge haben und nach Ansicht des Herrn Aktinson wird sich die Hauptproduction auf den Süden der Vereinigten Staaten concentriren. * Petersburg, 20. October. Selbstmord eines Professors vor seinen Schülern. Von hier wird nachstehender, über alle Maßen frivoler Selbstmord gemeldet: Dr. Kucharsky, ein junger Professor der Medicin, hat sich im Laboratorium der Universität in Gegenwart feiner Hörer getöbtet, noch ehe ihn diese daran verhindern konnten. Dr. Kucharsky hatte eben einen Vortrag über Säuren beendet, als er eine Phiole zur Hand nahm und indem er einige Tropfen daraus in ein Gläschen goß, den Anwefenden zurief: „Sie werden in zwei Minuten einen Mann vor ihren Augen sterben sehen. Meine Herren ich.sage Ihnen Lebewohl." Hierauf trank er die Flüssigkeit aus, zog die Uhr aus der Tasche und begann die Sekunden zu zählen, die ihm noch zu leben vergönnt waren. Die Studenten stürzten herbei, und wollten thm Gegengift reichen. Doch war es zu spät. i Professor Kucharsky war in zwei Minuten todt. £iteratur unö Wmft — Welche Stellung auch der Einzelne zur socialen Frage einnehmen mag, eins läßt sich nicht leugnen: es gibt auf der Welt noch viel Noth und Elend zu lindern, viel vnzukömmltche Zustande zu verbessern, unzuretchenve Einrichtungen zu ergänzen. Wie tief die Empfindung dafür in den Gemüthern Platz gegriffen, dafür finden wir ein beredtes Zeugnitz in dem Umstand, daß sie in der neueren Literatur wtderkltngt, wohin wir auch blicken. Nicht nur die jüngste Schule schöpft vermöge der Eigenart ihrer naturaliftffchen Grundsätze ihre Stoffe fast ausschließlich aus dem Leben der Stiefkinder der Gesellschaft, auch altbewährte Koryphäen, die sich auf den verschiedenartigsten Gebieten mit außergewöhnlichem Gelingen bewegt, neigen mehr und mehr zur Beschäftigung mit denen hin, die bet der Ver- theilung des Lebensglückes zu kurz gekommen sind. Das bekundet sich aufs Neue, wenn wir die erste Nummer des soeben beginnenden neuen Jahrgangs der stets auf der Höhe der Zett sich haltenden billigsten und reichhaltigsten deutschen Romanzettung, der »Deutsche« Roma«l»ibliothek" (herausgegeben von Joseph Kürschner, redtgtrt von Otto Bätsch, Stuttgart, Deutsche Verlags-Anstalt) zur Hand nehmen. Gleich auf der ersten Seite begrüßt uns der jüngste Roman Rudolf von Gottschalls, der schon durch seine Aufschrift: „Verkümmerte Existenzen" darthut, nach welcher Richtung hin der berühmte Verfasser diesmal sein Interesse wendet. Sein Name bürgt uns dafür, daß es sich hier nicht um einfeitige Tendenzenreiteret handelt,, fondern um ein mit positiver Wahrheit gesättigtes Lebensbild. Schon die ersten Capttel bestätigen das denn auch. L>te zeichnen mit realistischer Kraft zunächst bas bescheidene, sorgenreiche Leben in einer ärmlichen Dachstube, in der neben der kranken Mutter ein hold erblühtes Mädchen eifrig der erwachsenden schweren Aufgaben wallet, und knüpfen daran sofort die Beziehungen dieser von der Glücksgöttin Vergessenen zu den Salons, in denen sich Retchthum und Wohlleben bewegen. Daß aus dem Herüber und Hinüber zwischen den beiden Polen sich interessante Verwickelungen eigenartiger Natur ergeben werden, lassen die fesselnd geschriebenen Anfangscapttel bereits zur Genüge erkennen. In dem gleichzeitig beginnenden zweiten Roman der Deutschen Romanbibliothek: „Wahre Liebe" von A. von der Elbe begegnen wir einer Schöpfung, die um so sonniger । anhebt. Auch in der Nebenetnanderstellung dieser beiden gleich trefflich angelegten, aber doch in Ton und Haltung so verschiedenartigen, gewissermaßen sich gegenserttg ergänzenden Werke bekundet sich wieder die altbewährte Art der „Deutschen Romanbtbliothek", die jeder innerhalb der Grenzen des guten Geschmacks sich bewegenden Richtung gerecht wird. Nur ihre dadurch begründete große Beliebtheit und weite Verbreitung macht es erklärlich, wie es ihr möglich ist, bei dem ohnehin fabelhaft billigen Preis von 2 Mk. für das Quartal, das den Inhalt einer Reihe stattlicher Romanbände umfaßt, nunmehr auch noch mit Beigabe einer Porträtgalerte deutscher Romanschriftsteller zu beginnen. Als erste P^be davon I liegt der Eröffnungsnummer des neuen Jahrgangs das Btloniß. Rudolf von Gottschalls bet, in einer Ausführung, deren Lebendigkeit I und künstlerische Schönheit auf der Stufe höchster Vollendung steht. £>erfeüyr, fand» unö Volkswirt«fr. — Patente von im Grotzherzogthum Hesse« wohnende« | Erfindern. Paten t-Erthetiungen. Kl. 26, F. 54 404. Gas- druckregulator; I. Goebel in Darmstadt, Waldstr. 49; vom 9. März 1890 ab. — Kl. 30, Nr. 54358. Verfahren zur Herstellung von I elastischen Pelotten für Bandagen; I. Schwarz in Mainz, Gr. Bleiche Nr. 41; vom 2. Februar 1890 ab. - Kl. 34 Nr. S3403 Doppel- k-rzenhatt-r für Christbäume. G. Gürtler in Offenbach ,. M.. Effen- badnstr. 24; vom 7. März 1890 ab. — KI. 55, Nr. 54427. Vor, I richtung zum Schneiden schmaler Streifen; Ferdinand Flinsch, Acltengcsellschaft für Maschinenbau und Eisengießerei in Offenbach; vom 4. Juni 1800 ab. ____________ Siehe«, 25. October. Marktbericht Auf dem heutige« Mochenmarkt kostete: Butter pr. W 0,90-100 Wnerek» 1 SU 7, 2 St. 15— H, Enteneier 1 St. — — A, 2 St. — Käse pr. St. 5-8 H, Käsematte pr. St. 3 A, Wsenpr. Liter lb A, Linsen pr. Liter 28 A. Tauben p*$««-* 0.50-0^0, Hühner Stück A 0,85-100, Hahnen pr. St 0,60-1,00, Enten pr- Stück A 1,40—1,60, Ochsenfleisch pr. Pfd 70—74 A, Kuh- und Rindfleisch 60—64 A. Schweinefleisch 70-80 A, Hammelfleisch 62—68 H, Kalbfleisch 60— 64^, Kartoffeln pr. 100 Kilo A 4,00—6,00, Weißkraut pr. St. 5-8 A, 8wiebelr> per Centner A 6,00—6,00, Milch p« Liter 12-18 A> Gänse pr. Pfd. 50-60 A. mal etwas faltige Komik, daß man seine Scrupel gern bei auch bei der gestern erfolgten, KsK ms 1 von vy, (4. per1 518 «(Ian9 ’ für |ur uii» Entfernung ■ui fletod) M in >2im gWlö fett-* - fes&r zur 6r*unMM * mn SrmttMnnm fiel lllfa bU Si!gNM»» °« Kochen btt Wch Mbt ü mehr Suiimit hat. *ai MmM ™W.m» Kch die ZitM M ' genommen hat. Schon ein slüchi zierlicher Abbildungen Uhren, S-mucksachc Rey & Mich, Leipzi Auswahl bei geführten, überzeugen. Und diese Billigkeit vorzüglich, wie ja auck nicht anders erv Tchnmcksachm irgend Regulatoren, Mufitt TpeckadLataloge übe langen. Dieselben erbau Kauft L um 40 A >*1.10 bei A . «f Die Lieferung von 35C( und Wy KieferafchMe unden. Angebote sind l vembn d. Js. bahuT Meld, Lauterbach, U sowie bei unserer Mo ""gesehen, auch gegen tolfl von 20 A durch ] bezogen werden. J R Wer M« !S___«§. Achten ftaniöi Preisen 8959 N 4 p f'eT“ V) St*«! .81 W 852 Zu haben bei J. M. Schulhof, (4 Pfd.) Weißbrod Pfd.) Schwarzbrod 1. Sorte Pfd.) Schwarzbrod 1. Sorte Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte MtthlMe efn**mL •••e@®«e®we®e@5W®®ee*ee® Die Lieferung von 3500 Elchenschwellen M M MM ® nd 609V Kiefernschwellen soll vergeben g -M «M 8^ 5ÄWH W X -erden. Angebote sind bis zum 1». N°- G W VN MW MkmUU ® ® A. Katz, Gießen 8942 (Ze babei Io 1 2 1 2 3 1 2 3 Man achte darauf, dass sich auf jed. Flasche die viereckige Etiquette m. der nebenstehenden vSbuaele liqueur b6n6dictinb Marques döpos^es en France et ä l Etranger chrichteu. *i der hiesigen mebtdnh'N Profesior v. Mehrivg aus 89)0] Einen Sdieeinergesellen sucht auf h-iucrnbe Aroeit Schrcinermeifter Lieber, Krofdorf. 775'] Ueberzählige Weinfässer |)on ea. 600 Liter Inhalt verkanten Grvrüver L>öayec in Gießen- Unterschrift des General-Directors befindet. Nicht allein jedes Siegel, jede Etiquette, sondern auch der Gesammteindruck der Flasche ist gesetzlich eingetragen und geschützt. Vor jeder Nachahmung oder Verkauf von Nachahmungen wird mithin ernstlich gewarnt und zwar nicht allein wegen der zu gewärtigenden gesetzlichen Folgen, sondern auch hinsichtlich der für die Gesundheit zu befürchtenden Nachtheile. Schmidt, 5 Monate alt, Tochter von Bildhauer Karl Schmidt VIII. dahier. 23. Margarethe Tbusnelda Eujak, 2 Monate alt, Tochter von Arbeiter Johannes Eujak zu Ehazan, Regierungsbezirk Posen. 23. Katharina Böcher. 5 Jahre alt, Tochter von Fuhrmann Philipp Bocher dahier. AuSMg aus den ^Kird?ettb6d?erti der Stadt Siebe«. Evangelische Gemeinde. Getraute. , „ , Den 18. Oct ober. Chrifttan Johann, genannt Hermann Haagen, Buchdrucker zu Gießen, und Wilhelmine Marte Sophie Schmidt, Tochter des verstorbenen Lademeisters Peter Schmidt zu Gtetzen. Den 22. October. Valentin Hebell, Tapezier zu Gießen, und Johannette Phtltppine Bertha Franziska Schmitt, Tochter des verstorbenen Schneiders Johann Heinrich Schmitt zu Gießen. Den 24. October. Christian Staffel, Zimmermann zu Gtetzen, und Johanna Marie Babette Philippine Bechthold, Tochter des Taglöhners Georg Bechthold zu Gießen. Getaufte. v „ ., Den 19. October. Dem Schreinermeister Heinrich Carl Demuth eine Tochter, Christine, geboren am 3. September. Denselben. Dem Maurer Adam Ohr ein Sohn, Heinrich Carl Emil, geboren am 14. Sevtember. Denselben. Dem Schriftsetzer Georgs Wilhelm Röderer ein Sohn, Friedrich Wilhelm, geboren am 20. September. Denselben. Dem Fabrikarbeiter Carl Kahn ein Sohn, Carl, geboren am 18. August. , a Denselben. Dem Buchhalter Otto Balzer eine Tochter, Auguste Henriette Antonie, geboren am 30. September. Denselben. Dem Braueretbesttzer Eduard Rohrle ein Sohn, Paul Carl Rudolf Philipp, geboren am 14. September. Den 22. October. Dem Schneidmüller Philipp Reuschling eine Tochter, Johanna, geboren am 4. October. Beerdigte. . Den 23. October. Louis Jrle, Taglöhner aus Biedenkopf, ledig, alt 42 Jahre, starb zu Gießen am 21. October. Cwebr. Hoppe, Berlin SW. M.-chcA.-Laboratorium ü DarsmllLrle-Fadrik. Glesseo bei C. Fr. Conrad. [8947 (4 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte (6 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte bei K- — Gestörte Verdauung (Verstopfung) kann ernstere Folgen baten als die meisten damit Behafteten wissen. Erscheinungen und Leiden wie Blutandrang, Schwindelanfalle, Kopfschmerzen, Herzklopfen, Blähungen, Mangel an Appetit, Müdigkeit der Glieder 2C. stellen sich ein, ohne daß man weiß, wober es kommt. Indem man durch Anwendung der ächten Apotheker Richard Brandt-, Schwetzer- villen (a Schachtel Mk. 1.—) die gestörte Verdauung in Ordnung bringt beseitigt man die daraus herrührenden Erscheinunaen. — Man sei stets vorsichtig, auch die ächten Apotheker Richard Brandts Schweizerpillen mit dem weißen Kreuz in rothem Felde und keine Nachahmung zu empfangen. HaupPDepot: Adler-Apotheke in Frankfurt a. M., Trierscher Platz.8944 Schon ein flüchtiger Einblick in die mit einer Menge zierlicher Abbildungen ausgestatteten Special-Cataloge über tihrrtt. Sibmucksacheu u. f. tv. des Versandt«Geschäfts Edlich, Leipzig. Plagwitz. w,rb von d-r umsi>s,enden Auswahl der geführten, ausnaymslos geschmackvollen Gegenstände überzeugm. Und diese prächtigen Sachen bewahren sich trotz aller Billigkeit vorzüglich, wie das von Maaren der wAtberühmten Firma ia auch nicht anders erwartet werden kann. Wer wirklich solide Särmucksachen irgend welcher Art, Taschen« und Wanduhren, Regulatoren, Musikwerke zu kaufen beabsichtigt, der möge die Special-Cataloge über Uhren und Schmuökgegenstände verlangen. Dieselben erhält man unberechnet und portofrei. 7744 Eine frische Sendung Thomasphosphalmehl trifft erster Tage ein. . 54 * 25 . 50 Bei den Brodverkäufern. Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod • • n (4 h ) M *.*.**.* * * * Man findet den echten Rdn^dictine Liqueur nur bei Nachgenannten, welche sich schriftlich verpflichteten, keine Nachahmung zu verkaufen. Emil Fischbach. Hr. Kinkel. Carl Schwaab. 8943] HANS HOTTENROTH, General-Agent, HAMBURG. ’e* ’ioVMjÄ empfiehlt sich durch Reinheit, Aroma und Ergiebigkeit als die beste und A. Zuntz sei. Ww. Alalhv» Da sich meine hiesige im Hotel Einhorn befindliche q Filiale nicht rentirt, beabsichtige dieselbe wieder auszugeben und g gelangen deshalb von heute ab sämmtliche J Waarenvorräthe • bestehend in: Anierzeugen, Damenwäsche, wollenen ® Pockstoffen, Betttüchern, Leinen, Sammet e und seidenen Wandern etc. ® zu jedem annehmbaren Preise zum Verkauf. g Gleichzeitig um schnell damit zu räumen: © 100 neue Oberbetten G mit schönen weichen Federn gefüllt £ 3XS” das B-tt zu 11 Mark. (8966 G A. Singer, HM Emyorn. S nach wissenschaftlichen Erfahrungen hergestellt, ist das einzige reelle, in seiner Wirkung unübertroff. Mittel z. 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Js. dahier einzureichen, die Bedingungen können bei unseren Stationen Alsfeld, Lauterbach, Nidda und Hungen, sowie bei unserer Magazinsoerwa tung, eingeseben, auch gegen franklrte Einsendung von 20 durch unser Secretarial bezogen werden- Gießen, den 22. October 1890. 8979 Großherzogliche Direction- ..... . . 58 bei W. Löber 56 27 54 25 bei K. Lenz Wwe. 24 50 bei K. Lenz Wwe. 48 *. Haas, I. Lein, L. Keil 75 Marktpreise in Berlin, am 23. October, nack Ermittelungen i des Königlichen Polizei-Präsidiums. Wetzen per 100 kg guter von I 19,50—18,80 Mk., mittlerer von 18,70—18,20 Mk., geringer von 18,00-17,50 Mk. Roggen per 100 kg guter von 17,60-17,40 Mk., mittlerer von 17,30—17,10 Mk., geringer von 17,00—16,80 ^. Gerste per 100 kg gute von 20,50—17,60 Mk., mittlere von 17,20 bis I 15 80 Mk., geringe von 15,60—14,00 Mk. Hafer ver 100 kg guter I von 15,40-14,80 Mk., mittlerer von ^0-14,20 W., von 14,10-13,80 Mk. Strob, Richt- per 100 kg von 0,00-0,00 M tzeu per 100 kg von 0,00-0,00 Mk. Erbsen per 100 kg von 4A00 bis 22,00 Mk. Svetsebohnei., weiße per 100 kg von 50,00-22,00Mk., Linsen ver 100 kg von 6000-26,00 Mk. Kartoffeln per 100 kg von 7,50-5,00 Mk. Rindfleisch von der Keule per 1 kg oon 1,80 bis 1,20 Mk- Bauchfleisch per 1 kg von 1,40-1,00 Mk Schweinefleisch per 1 kg von 1,80-1,20 Mk. Kalbfleisch per 1 kg von 1,80 dis 1,20 Mk. Hammelfleisch per 1 kg von 1,60—1,10 Mk. Butter ver 1 kg von 2,80—1,80 Mk. Eier per 60 Stuck von 5,20—3,00 Mk. Beim Kochen der Kartoffeln achte man darauf, daß das Wasser, in welchem Äartoffdii gekocht sind, niemals zur Verabreichung an Vieh gelangt; deßgleichen dürfen von Kartoffeln, welche für Schweine rc. gekocht werden sollen, nicht mehrere Portionen in demselben Wasser gekocht werden, weil das stets in geringen Mengen in den Kartoffeln vorhandene giftige Solanin sich in dem Wasser ansammelt und den zuletzt gekochten Portionen mittheilt. Bei den zur menschlichen Nahrung bestimmten Kartoffeln achte man besonders auf gründliche Entfernung der Augen. Junge Kartoffeln sollten auch nicht mit der Schale gekocht werden, da diese hier besonders reich an Solanin ist. Am gefährlichsten sind ausgekeimte Kartoffeln; diese sollten niemals ungeschält gekocht werden, da in den Keimlingen sowohl als in den in der Entwickelung begriffenen Augen stets größere Mengen von Solanin enthalten sind. - Vorzüge der Ziegenhatturrg. Die Ziege zeichnet sich durch große Anpassungsfäy.gleit an die verschiedensten örtlichen und Futteroerhältnisse aus; in Genügsamkeit übertrifft sie alle anderen Hausthtere. Ganz besonders muß aber ihre vorzügliche Gesundheit hervorgehoben werden. Ansteckende Krankheiten, unter denen besonders die Tubei culose bet unserem anderen Milchvieh zu nennen, sind bei der Sieae fast unbekannt. Die Ziegenmilch eignet sich somit besonders zur Ernährung von Kindern, bet denen die Neigung zur Aufnahme von Krankhetlskeimen stets eine verhältnißmäßig große ist. Allerdings ist es nothwendig, daß durch Zusatz von Wasser und Milchzucker die Ziegenmilch der Muttermilch ähnlicher gemacht wird. Em Kochen der Milch bleibt stets rathsam. Daß die Ziegenzucht immer mehr Zukunft hat, erhellt schon aus dem Umstand, daß die Zahl der liegen stets wächst und auch die Deutsche Landwirthschafts-Gesell- sthaft die Ziegen jetzt mit in ihr Ausstellungs-Programm ausgenommen hat. Brodpreise vom 26. October bis 9. November 1890. Bei den Bäckern. A 1 Kgr. (2 Psd.) Weißbrod M W.Uer 28 16(11 Ver lönnrn toü ■ wte# 01 «Fieren ? H tob ter Ä"® d-r 'Mei?? C,iÄ ““''«nbtn&b“1: d-r "läentt» SKb'v'lt(F'n J? 44°oooooS "b" ° » &barf ./'-Fe Bkrechnnn« Sunb 'st dabei n.cht 7 bedeutenden l WWeitenben Ent- enorme Wen unhaA v die SauplptobuM ate.n coiicentriren. bstmordeinesPro. hier wird nach- ' Selbstmord gemeldet: Mediciu, hat sich Gegenwart seiner Hörer :rhmdern konnten. Dr. über Samen beendet, 1 und indem er einige den Anwesenden zurief: Mann vor ihren Augen »W Ihnen Lebewohl.^ ’/ zog die Uhr aus der |U zählen, die ihm noch rtudenten stürzten herbei,. Doch war es zu spät. Minuten tobt. Armst. meine jut foeinlen ®t«i< gnen: -i 0i« N d-rM vid laijulömMt Zustande 7 ju aßänitn. M Adle laß gegriffen, dafür finden jh MB sie in btt neueren den. W nur bk * naturalistischen Grundsätze Ledrn der DtuMdn v« tztr sich aus den verschieden- em SAM durch W der bnühlnle s’tsää lÄJS am a^. L Ad.einer fliba N°l»r idiintn ®n'a^'nhMi uoeilea । )tt}d : .»L so s°E 5d)0Ptunfl. ^ L beiden Ach kArrK WW RI« M- ovlN 0 00 jei. BENEÖICTI1VE im* LIQUEUR DES ANCIENS BENEDICTINS /MU De L’ABB AYE DE FECAMP (France) WB» Vortrefflich, tonisch, den Appetit und J IW die Verdauung befördernd. Der Postdampser „Switzerland" der „Red Star Line" in Ant- werpen ist laut Telegramm am 22. October wohlbehalten in Philadelphia angekommen. Der Postdampfer „Rhynland" der „Red Star Line" in Antwerpen ist laut Telegramm am 23. October wohlbehalten in New- york angekommem Au.zug aus Sc» 5tati6e»o»ntsregiftern »er Stadt Gtetzen. Aufgcpotc. October: 18. Heinrich Friedrich, Schuhmacher zu Bielefeld mit Amalie Luise Emilie Kuhlmann, Nayerin zu Bielefeld. 18.^Ju ius Rinn, Fabrikarbeiter zu Remscheid, mit Anna Emilie Barrn daselbst. 22. Albert Müller, Gertchlsschreiber-Gehülfe zu Hechingen, mit Emme Emma Rüthnick von Kletn-Bebnitz. October: 22. Valentin Hebell, Tapezier dahier, mit Johannette Philippine Bertha Franziska Schmitt Hierselbst. 22. Heinrich Klee von Geiß-Nidda, Schneider dahier, mit Lisette Konrad von Rainrod, Kreis Schotten. 24. Carl Victor Hubert Lang, Kaufmann zu Remscheid, mit Bertha Helena Bullesbach dahie,. 24. Christoph Gans von Großen-Buseck, Taglöhner dahier, mit Katharine Lepper von Alten-Buseck.. 24. Christian Staffel von Launsbach, Zimmermann dahier, mit Johanna Nialie Babette Philippine Bechthold dahier. October: 14. Dem Wagenrevisor bei der Oberhessischen Bahn Otto Müller ein Sohn, Georg Heinrich Otto. 14. Dem Kutscher Heinrich Rühl ein Sohn. 16. Dem Schreinermeitter Louis Roloff ein Sohn. 17. Dem Htlfsheizer bet der Main Weser-Bahn Reinhard Bepperling eine Tochter, Friederike Mathilde Dorothea. 18 Dem Schmiedmeister Philipp Klotz ein Sohn, Philipp Friedrich.19. Dem Schreiner Karl Ostermann ein Sohn. 23. Dem Buchhalter Franz Steinbach ein Sohn. Gestorbene. , October: 18. Anna Marie Volk, geb. Kreis, 48 Jahre alt, | Ehefrau des Hautboisten i. P. Georg Volk dahier. 18. Max Ludwig Goß, 5 Monate alt, Sohn von Schreiner Berthold Gotz dahier. 20. Auguste Marie Günrher, 4 Jahre alt, Tochter von Hitfsbremser Emil Günther dahier. 21. Ein Kind männlichen Geschlechts, 1 Tag alt, Sohn von Schreiner Cail Ostermann dahier. 21. Ludwig Jrle, 43 Jahre alt, Taglöhner von Biedenkopf. 22. Emilie Anna Auguste „ (2 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte . • , (4 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte . . N (6 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte . . „ (2 „ ) Schwarzbrod 2. Sorte . . „ (4 K ) Schwarzbrod 2. Sorte . - „ (6 . ) Sckwarzbrod 2. Sorte . . Gietzcu, den 25. Oct. 1890. Grohh. Polizeiamt Gietzeu. Fresenius. in der Restauration Herbert, 8976 MäuSburg Hotel Weber. Feinsten Schäfer-Apfelwein 8977 im besten Stadium. / Das Lcttfedern-Lager Schliemann & Kähler in Hamburg versendet portofrei gegen Nachnahme LL Bettfederu 9 Pfund für... M Pfund vorzüflDch gute tadt Giefien eine 3 72% Anleihe von schnelle Fahrten, gute Verpflegung, billigste Preise. Rudolf Biebrach. Fritz Mai. Adam Reiners. Hans Rudolph. Heinrich Winolt. Aothe Stern Linie König. Belg. Postdaurpfer von und bringt dieselbe hiermit zum Cours von 96% zuzüglich Zinsen vom 1. October d. I. zum freihändigen Verkauf. Die Lieferung erfolgt vorerst in von der Stadt ausgefertigten Jnterimsscheinerr, die vom 1. December ab in definitive Stiicke umgetauscht werden können. Die Notiz der Anleihe in dem officiellen Coursblatt der Frankfurter Börse erscheint nächster Tage. Gefällige Kaufaufträge werden erbeten. Gießen, den 20. October 1890. Einzig in feiner Art ! Lomb. E.-B.-Act. Buschtherader E.-B.-Act. Elbthal-Bahn'Act. Gotthard-Bahn-Act. Schweizer Nordost-B.-Act. Mainzer E.-B.-Act. Marienburger E.-B.-Act. Rze a $on P 8940 Der Vorstand. Erste Sehenswürdigkeit Giessens! Ausscheidenden (§16 der Statuten). 4) Neuwahl des Ausfichtsrathes. 5) Verschiedenes. Disconto-Command.-Anth. Darmstädter Bank-Act. Dresdener Bank-Act. Rordd. Lloyd-Act. Wiener Bankoer.-Act. Oest. Credit-Act. Oest. Staatsb.-Act. 168.901 Ver. Königs-Laurah.-Act. 3Vr o/o Gießener 96.00 Tendenz: ziemlich fest. Schlußcourse 1 Uhr 15 Min. 86 90 4o/0 Ung. Gold-Rente 99.00 5 o/o Jtal. Rente 66.90 41/5% Oest. Silber-Rente 99.00 50/g Rufs. Hl. Orient 3VI» Gichnkl StaM-lnldhr Coursbericht von E. Wasserschieben, Bankgeschäft Frankfurter Börse vom 25. October 1890. 1. ordentliche Generalversammlung auf dem Lenz'schen Felsenkeller. Tagesordnung: 1) Geschäftsbericht des Vorsitzenden über das abgelaufene Geschäftsjahr. 2) Kassenbericht des Kassirers über das abgelausene Geschäftsjahr. 3) Neuwahl von 3 Vorstandsmitgliedern an Stelle der Hochachtungsvoll H. Schmidt. Besitzer von Leipziger Kaiser-Panoramas. NÄ Aus Verfügung Gro Nachstehendes zur chem Der sogenannte Frc bäumen (insbesondere ai Bäumen) den groß en b October bis December en Puppe md Mnt der m der Obflbäume empor, \ legen, meichen im nach schlupfen, die fofori an chlle Bemühungen zu ihi Es ist deshalb vor Zutritt zu den Zweiger gründlichsten durch Ai Megürteln) erreicht ist Brumataleim oder Möl und 1 kg Scho Terpentin und die gle fommengeschrnolzen und ersten Mifchung zugefetzt wird aus 10 cm drei Bäume zu binden sind, einigen Monaten zu zt Wir fordern hiern Froftnachtspanners burc Anfügen auf, bafjber® M Teilung jeber ge Siefien, bin 20. Grobherzoglich Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde AllertSbausen für 1891/92 liegt vom heutigen an 8 Tage lang zur Einsicht aller Betheiligten auf der Bürgermeisterei offen. Allertshausen, den 25. October 1890. Großherzogliche Bürgermeisterei Allertshausen. Das Meisterschafts-System zur praktischen und naturgemäßen Erlernung der französischen, englischen, italienischen, spanischen, portugiesischen, Holland- schen, dänischen, schwedischen, polnischen und russischen Greschäfta- und XJ mgangaaprache. Eine neue Methode, in 3 Monaten eine Sprache sprechen, schreiben und lesen zu lernen. Zum Selbstunterricht von Dr. Richard 8. Rosenthal. Französisch — Englisch — Spanisch, Polnisch, compl. i. je 15 Lectionen ä Italienisch — Russisch, complet in je 20 Lectionen & 1 «X Schlüssel dazu ä 1 Mk. 50 Pf. Portugiesisch — Holländisch — Dä«l nisch — Schwedisch, complet in jel 10 Lectionen ä 1 jl Probebriefe aller 10 Sprachen ä 50 Pf I ItetoctU.i: H. Gcheydiu — Druck unb Verlag der Brühl'scdei» Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in ®tcfcee. Die heutige Nummer umfaßt 10 Seite« Entree 30 Pf., Kinder 20 Pf. Abonnements Karten: 10 Reisen 2 Mk, für Schüler 1,50 Mk. — Das Panorama ist geöffnet von Morgens 10 bis Abends 10 Uhr. — Jede Woche neue Reise. Vermischte Anzeigen. Neues Theater, Giessen. (Direction: Adam Reiners). ; Sonntag den 26. October 1890: I „Unruhige Zeiten66. Posse mit GeSang in 8 Bildern v E. Pohl. Marktstrasse 4. Geschäftsbetrieb: An- u. Verkauf von Staatspapieren unter billigster Provisionsberechnung. Einlösung sämmtlicher Coupons (1 Monat vor Verfall ohne jegl. Abzug) Beleihung börsenfähiger Werthpapiere (zum Reichsbank-Zinsfuss). An- und Verkauf von Wechseln auf alle bedeutenden europäischen und überseeischen Plätze. 7840 ri, «ml!“*’11' Aurelie Freiberger, Wittwe Cordelia I ihre Antonie | Töchter Natalie Krachstrebe Hannchen Fröhlich, Putzmacherin Karoline, Dienstmäd. Kaiser-Panorama! Heute, Sonntag, den 2«. October, Eröffnung 11 Uhr Morgens r Die Pariser Welt-Ausstellung 1989. Neueste und großartigste Pracht-Serie. In dieser naturwahren Farbenbeleuchtung existier keine zweite Serie in Deutschland. Meine sämmtlichen Serien sind ohne Concurrenz in der Farbenbeleuchtung und nur in den Panoramen meiner Verbindung zu sehen. Ich bin im Besitze zahlreicher Anerkennungsschreiben, wovon ich nachstehendes, von Herrn Prof. Heuser des Realgymnasiums zu Kassel, veröffentliche. Kassel, im September 1890. Herr H. Schmidt hat seit Anfang dieses Jahres ein Panorama dabier ausgestellt, welches eine überraschend- Reichhaltigkeit von (je wöchentlich wechselnden) Landschaft? bildern aus sämmtlichen Ländern Europas und den hervorragenden außereuropäischen Culturländern, sowie auch zahlreiche Abbildungen von Meisterwerken der Architectur und der Bildhauerkunst aufweist. Aber es ist nicht nur der Vorzug der Mannigfaltigkeit, welcher dieses Panorama vor vielen oft recht minderwerthigen Schaustellungen dieser Art auszeichnet, sondern es verdient einerseits die geschmackvolle Auswahl des hier Dargebotenen, sowie auch namentlich die den Kenner überraschende Naturwahrhett rer in lebensfrischen Karben dargestellten LandfchaftSbilder re. ein ungeschränktes Lob. Herrn Schmidts Panorama batte sich hier 8 Monate hindurch eines regen Besuchs, namentlich des gebildeten Publikums und insbesondere auch der Schulen, zu erfreuen und fand allerseits die wohlverdiente Anerkennung. Gesucht , „ . stadt Schlachthaus. Offerten unter Z. W. an die Exoed.: Freibank. (8981 Ljy___________________8973 Von heute ab: 8968] Ein Gefellc und ein Lehrling Uz». gesucht. E. Euler, Schmiedmeister, i Asterweg 15. I nicht ladenrein, per Pfd 43 H. Schiff entoergerbhal. Sonntag, den 26. October: Tanz-Mus 8938 Gastwirth H. Häuser. Gesang-Verein Gintracht. Sonntag den 26. October: 17. Stiftungsfest verbunden mit Fahnenweihe, Concert und Tanz in TteinS Garten Anfang des Concertes 4 Uhr, des Tanzes 8 Uhr. Karten für Concert und Tanz 1,50 Jt, im Vorverkauf bei Mitgliedern 1,25 für Concert allein 40 3\, für Tanz allein 1,20 Jl. Damen ohne Karten haben keinen Zutritt 8738 Der Vorstand. jlontofll' Stcijen die 1 ■1«4 45’? °°d Nation otriLfi n w bcioi 'l d'e alt Mm. ®J‘Ilfo«"nncte rieh ä neiSte fi* 4L Sv . ' 8 »Itä gz,™1 feine st;« Telegraphischer Coursbericht der Berliner Börse vom 25. Oktober 1890. Oesterr. Credit Act. Oesterr. Staatsbahn-Act. Dortmunder-Union-Act. Darmstädter Bank-Act. Der 23. ' ^herzogliche $e'ai enthält u. 91.: vch-ntliche Slnert ®E' Königliche $j0 l ™.tn H-ferich Grau Plenier-BaiaiH^z ®r «m 28. <>un; i o .?‘un? iet neunjährig £ e Ertrinken Muht. Wermieißungen. । Allgemeine Sterbekaffe Gießen. m"6Werieiiungmper.Samstag den l. Äovemher 1800, Abends 8'/- Uhr: !• Februar preiswerth zu oermiethen. 2 ! Der Börsen-Wochenbericht de- Herrn Wafferfch- S । leben mußte wegen Raummangel für die nächste Nummer Zurückbleiben. Rentmeier.Particulier Karl Schreiner. Alfred, sein Sohn, Assessor Georg Fritzschler. Kohlweck, Kutscher Adolf Krüger. Scharnweber, Gastw. Karl Rupp. Alphons Hudel, Dichter Richard Goullon. Kassenöffnung 7 Uhr. Anfang 8 Uhr. Dienstag den 28. Oetober 1890: „Mit £ ergniigen“. Fechtverband Giessen. Außerordentliche Hauptversammlung im Postkeller Montag den 27. d., Abends 8 Uhr Tagesordnung: 1) Ergänznngswahl des Vorstandes. 2) Verschiedenes _______ Gcdützenhof. Preiskegeln: 4 junge fette Gänse. 8969 £ofL Einladung von C. Dräbing. Unterricht in Latein und Griechisch ertheilt B. K. 11. [8961 O. bis 30. ds. Mts, an Exp. d. Bl. 897'2] Ein Mädchen, tücht. im Nähe« unb flicken, sucht noch einige Tage Be- schäftigung. Näh. Stetnstraße^50, 1. St. i 8963] Ein älteres Mädchen sucht Stelle zu Kindern und unterzieht sich auch der Hausarbeit. Näheres __Neustadt 59 III. Junges fleißiges Mädchen, welches zu Hause schlafen kann, sofort gesucht. Conditorei Hettler, 18953 Frankfurterftr. la. R. Oppenheimer Sohn, __________________Walltborftr. 48. 8048] Weserstraße 4 (parterre) an der Nordanlage: Wohnung von 5 Zimmern mit Zubehör und Wasserleitung in öfters miethe billiger zu vermietben. 6845] In meinem neuerbauten Hause, Ecke der Damm- und Steinftraße, sind zwei schöne Logis, je vier Zimmer und Küche mit allem Zubehör, per sofort zu oermiethen. Das Haus ist auch unter günstigen Zahlungsbedingungen zu verkaufen. Andreas Euler, Nordanlage 5. 8»41i Eine Wohn, part-, 4 Ztm. und Küche, sof. beziehb. Grünbergerstraße 4. 7868] Sonnenstraße 27 111 eine kleine Wohnung, bestehend aus einer Stube mit Cabinet, Küche, Boden- und Kellerraum, sofort beziehbar, zu oermiethen. Näheres bei der Bürgermeisterei. 8955] In meinem Hause, Steinftraße Nr. 13, ist der 1. 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