rUn . «i«ft 'N gros M-. tl 6* s- 1 0 an U ■jrotten. 7^2 1 Wr ManiüuW^ «n mit schöner Handschrift, * W zu besorgen hat, von u Sesv-t. Gefl. Offerten an bte Exped. d. Bl. AnfertigenUl-inder) avSklei-er« u-Costüme« i 't**1 !S°Z^7 er Babnbos- o tJepQratem später aelttiMöer!?me9 MW UWZ look, 39 Neuen Baue 39. itographie. * mein mvrS Atelier in- ibt Erinnerung. - Noor, norm Th. Woode,- 9 Neuen Baue 39. [1145 4 itewW ahrer Schatz! unglücklichen Opfer btrl efleckung (Onanie) | men AnSschweisunsenl ühmte Werk: [M2 ,uiZtMmchunz[ M 27 ilbbilb. N8 Mt ,L der, der an den aufridMmMtWM tHt taufen»« w*i »e. Zn bejiebtn burfll 1 (omub. I-Ww endreher und shinenschlosser i gutem 1* «“f baa(* SMtz nerikanis^ j lager 0 • fpr.VerbiDduDg aPoBuWfer & stLmdurs Hamburg JIeXiCo. Hambnrs Cries?df ’“lfe«chotte'1’2.g a.,0. Nr. 197. Dienstag den 26. August 1890 Der KirKener Anreger rrtcheim r Sgl ich, atit Ausnahme deS MontagS. Die Gießener glewtritiiiraifir Wttben dem Anzeiger Wöchentlich dreimal beigelegt. Gießener Anzeiger Kenerat-ZÜnzeiger. Vierteljähriger AVsunementsprets- 2 Mark 20 Pfg. mft Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Redaktion, Expeditrs« nnd Druckerei: Kchulstratz« Nr.-L° Fernsprecher 51. Amts- unb Anzeigeblatt für bett Nreis (Sieben. Hr-tisöeil-ge: Ht-ßnicr I-mikienKtätter. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für den jslgenden Tag erscheinenden dkummer bi- vorm. 10 Uhr. Amtlicher» Theil. Bekanntmachung, Schaftäude zu Reinhardshain betreffend. Unter der Heerde des Schäfers Friedrich Noll zu Reinhardshain ist der Ausbruch der Räude festgestellt worden. Die Heerde des Schäfers Jacob Noll daselbst gilt, weil sie mit der verseuchten Heerde daffelbe Weideland behütete, als der Ansteckung verdächtig. Wir haben deßhalb die Sperre über die Gemarkung Reinhardshain, zugleich aber auch verfügt, daß die beiden Heerden nur die ihnen von der Bürgermeisterei zugewiesenen besonderen Weideflächen benutzen dürfen. Gestattet ist die Ausführung von Schafen nur zum Zwecke der sofortigen Abschlachtung und nur mit unserer jedesmal einzuholenden besonderen Erlaubniß. Zuwiderhandlungen unterliegen der gesetzlichen Strafe. Gießen, am 23. August 1890. Großherzogliches Kreisamt Gießen. I V.: Jost, Regierungsrath. Nr. 26 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 20. d. M., enthält: (Nr. 1915.) Verordnung, betreffend die Rechtsverhält- niffe indem südwestafrikanischen Schutzgebiete. VomlO.Aug. 1890. Gießen, den 23. August 1890. Großherzogliches Kreisamt Gießen. I. V.: ___________Jost, Regierungsrath.__________________ Bekanntmachung. Wir bringen zur öffentlichen Kenntniß, daß die nachstehend näher bezeichneten Hengste des Pachters Hoffmann zu Hof-Güll: 1) Rappe mit Bläffe und weißem linken Hinterfuß, Ol^äesäale-Raffe, 3 Vs Jahre alt; 2) Fuchs mit Bläffe und vier weißen Füßen, Ol^äesäale-Raffe, 3Vs Jahre alt, bei der durch die bestellte Commission am 27. Juli d. I. vorgenommenen Untersuchung als Beschäler tauglich gefunden worden sind, jedoch zunächst nur für die Dauer eines Jahres und unter der Einschränkung, daß dieselben nur zu Stuten schweren Schlages zugelaffen werden. Gießen, 22. August 1890. Großherzogliches Kreisamt Gießen. ______________________I. V.: Jost.______________________ Bekanntmachung, die Umlage der land- und forstwirthschaftlichen Berufsgenoffenschaft für das Rechnungsjahr 1889 betreffend. Unter Bezugnahme aus § 19 der Verordnung vom 11. Juli 1888 (Regierungsblatt Seite 83) wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Umlage der land- und forstwirthschaftlichen Berufsgenoffenschast für das Rechnungsjahr 1889 im Ganzen 137 563 JC. beträgt und daß hiervon aus die Mark Grundsteuerkapital e i n Pfennig entfällt. Dieser Beitrag wird in einem Ziele erhoben. Darmstadt, den 16. August 1890. Der Vorstand der land- und forstwirthschaftlichen Berufsgenoffenschast. Nover, Regierungsrath. politische Uebevsicht. Gießen, 25. August. Der Besuch Kaiser Wilhelms am russischen Hofe hat am Samstag nach siebentägiger Dauer sein Ende erreicht und trat der erlauchte Gast des Czaren noch im Laufe des genannten Tages mittelst der „Hohenzollern" die Heimreise nach Deutschland an, aus welcher an diesem Montag Nachmittag die Landung in Memel erfolgen sollte. Es wäre müßig, über den eigentlichen Charakter der soeben stattgefundenen Kaiserbegegnung auf russischem Boden nochmals Betrachtungen anstellen zu wollen, nachdem das Ereigniß seit Wochen schon in der europäischen Tagespresse nach allen Richtungen hin erschöpfend erörtert worden ist. Jedenfalls deutet aber die lange Con- ferenz, welche Reichskanzler v. Caprivi am Freitag Nachmittag in Petersburg mit dem russischen Minister des Auswärtigen, Herrn v. Giers, hatte, genugsam auf die politische Umrahmung des Kaiserbesuches in Rußland hin und daß die beiden Monarchen selbst bei ihrem täglichen Zusammensein Gelegenheit genommen haben werden, sich nicht nur über das gegenseitige Verhältniß ihrer Reiche, sondern auch über andere Fragen der europäischen Politik gründlich auszusprechen, ist wohl selbstverständlich. — Die großen Manöver des russischen Gardecorps, welche den äußern Anlaß der diesmaligen russischen Reise Kaiser Wilhelms bildeten, gingen am Freitag Nachmittag bei Gomontowo zu Ende und begaben sich die Kaiser Wilhelm und Alexander hierauf nach Peterhof, der gegenwärtigen Sommerresidenz • des Czaren. Hier waren die Herren vom Civilcabinet Kaiser Wilhelms schon im Laufe des Donnerstag angelangt und am Samstag Vormittag trafen, von Petersburg kommend, auch der Reichskanzler v. Caprivi, der deutsche Botschafter General v. Schweinitz und Geh. Legationsrath v. Raschdau in Peterhof ein. Fürst Bismarck hat schon wiederholt erklärt, daß er die ihm zugeschriebene Aeußerung, er wolle die Nationalliberaleu an die Wand drücken, daß sie „quietschten", niemals gethan habe. Diese Versicherung hat der Fürst soeben in Kissingen beim Empfange der Deputation, welche ihm den Ehrenbürgerbrief der Stadt Duisburg überreichte, bestimmt erneuert und hierbei zugleich seiner Hochachtung vor dem so entwickelten Gemeinwesen und der Großindustrie Rheinlands und Westfalens, deren Vertreter politisch überwiegend ja der nationalliberalen Partei angehören, Ausdruck verliehen. Die Generalkonsuln und Schatzbeamten der Vereinigten Staaten haben bekanntlich vor Kurzem in Paris getagt, um über die amerikanische Zollerhöhungsbill des Senators Mc. Kinley zu berathen. Die Herren sollten nun hierbei den Beschluß gefaßt haben, der Unionsregierung Milderungen bei Anwendung der Mac Kinley-Bill zu empfehlen, was aber jetzt von dem zur Zeit in Frankfurt a. M. versammelten Comite der amerikanischen Generalkonsuln in Europa mit dem Bemerken für unzutreffend erklärt wird, daß die Pariser Versammlung gar nicht befugt gewesen sei und auch gar nicht den Wunsch gehegt habe, irgend ein Gesetz der Vereinigten Staaten auch nur im Geringsten zu modificiren. — Es wäre indessen für die Unionsregierung doch gut, wenn sie einiges Gewicht aus die Anschauungen ihrer handelspolitischen Vertreter in Europa über die Stimmung legen wollte, welche hier überall durch die theilweise ungeheuerlichen Zollerhöhungen der Mc. Kinley-Bill erzeugt worden ist. General Boulanger, der „Verbannte von Jersey", ist vom Redacteur eines deutschen Blattes, des „Breslauer Generalanzeigers", brieflich um Mittheilung seiner Ansichten über verschiedene politische Fragen angegangen worden und hat er dem seltsamen Verlangen auch bereitwillig entsprochen. Es lohnt sich nicht, auf die weitschweifigen Antworten des „brav7 general“ näher einzugehen, doch seien seine Ansichten über das französisch-russische Bündnißproject und die „elsaß- lothringische Frage" wenigstens andeutungsweise wiedergegeben. Die Meinung Boulangers über die Zukunstsallianz zwischen Frankreich und Rußland läuft darauf hinaus, daß ein beiderseitiges Desensivbündniß dieser Länder in ihrem ureigensten Interesse liege, während er sich über die Annexion Elsaß-Lothringens durch Deutschland mit der den Franzosen eigenen Verkennung der hierbei in Betracht kommenden Verhältnisse ausläßt. Auch für Boutanger ist es eine ausgemachte Sache, daß die Einverleibung Elsaß-Lothringens in das Reich ein schwerer Fehler war, den Deutschland nur dadurch wieder gut machen könne, daß es die annectirten Provinzen an Frankreich zurückgebe, es würde dies ein Act großmüthiger und weitblickender Politik sein, der das deutsche Volk nur ehren könnte u. s. w. Die Auslassungen Boulangers beweisen nur, daß die Franzosen in ihren Ansichten über Elsaß-Lothringen noch heute wie vor zwanzig Jahren dieselben unverbesserlichen Querköpfe sind. Deutsches Reich. Darmstadt, 23. August. Das heute ausgegebene Großh. Regierungsblatt Nr. 32 enthält: I. Verordnung, die Jnvaliditäts- und Altersversicherung betreffend. Feuilleton. Die verlorene Perle. Novelle von I. Dedekind, Berf. b«r „Achten-Linl". (Fortsetzung.) „Frau Gräfin haben mir, seit ich hilflos, ein verwaistes Kind, nach Wien kam, so viel Beweise von Güte und Auszeichnung gegeben, daß ich diesen bitteren Vorwurf wohl stillschweigend hinnehmen muß, wie sehr er mich auch kränkt." „Ich habe viel auf Sie gehalten, Georg, wenn Sie können, so rechtfertigen Sie sich. „Sehen Sie Ihre Nichte an, Frau Gräfin," — er versuchte, sich Antonie zu nähern und ihre Hand zu ergreifen, was ihm das zitternde Mädchen erst nach einem kurzen Ausweichen gewährte — „sehen Sie sie an, leben Sie mit ihr, erkennen Sie den mir verwandten Genius, der in ihr ruht, den ich wecket durfte, und verlangen Sie keine andere Rechtfertigung." „Lieber Freund," erwiderte die Gräfin kühl, „so begreiflich es sein mag, daß Sie Ihr junges Herz verloren, so unerklärlich scheint es mir, daß Ihr Verstand Sie nicht warnte. Sie haben schon genug von der Welt gesehen, um die Grenzen herauszufinden, die unseren Wünschen gezogen sind." „Ich bin kühn genug, mit meinem Sehnen und Streben über diese Grenzen hinauszugehen." „Sie wollen ein großer Mann werden und halten das Genie für einen Adelsbrief?" „Ich will, — ja, Frau Gräfin, ich will das Talent, das Sie, Sie vor allen, mit ewig dankenswerther Güte pflegen ließen — ich will es, so Gott mir beisteht, zur höchsten Blüthe entwickeln, Ihnen zur Ehre — mir — und diesem geliebten Mädchen, das an mich glaubt, zum Unterpfand höchsten Lebensglückes! Ich weiß nicht, ob Kunst und Adel nebeneinander genannt werden dürfen,- mir ist, als ob jene diesen aufwiegen könnte durch ihre gottähnliche Freiheit und höhere geistige Privilegien." „Jugendliche phantastische Anschauungen, lieber Jörg, die zum Beispiel mein Gatte, so wohl er Ihnen sonst will, nicht theilen will. Glauben Sie im Ernst, daß er sein Tonele einem Bürger znr Frau gäbe?" „Ich glaube, daß der Herr Gras vielleicht zu bewegen sein würde, in diesem Falle durch die so oft erprobten klaren Augen der Frau Gräfin zu sehen," entgegnete Georg mit niedergeschlagenen Augen und scheinheiligem Lächeln. Antonie drückte ihm verständnißvoll die Hand; die Gräfin seufzte leicht, ehe sie antwortete: „Sie sind in Ihrem blinden Glauben doch viel mehr Kind, Georg, als ich annahm. Sie trauen mir viel zu und halten mich, wie ich sehe, außerdem für Ihre Bundesgenossin, die ich durchaus nicht bin, wie ich Ihnen von vornherein erkläre. Ich denke freier, das wissen Sie, als die meisten meinesgleichen, und gönne Jedem, was ihm zukommt. Aber ich halte das Herkommen heilig wie die Sitte der Väter und gestatte keine Uebergriffe in die Romantik." Sie sprach diese Worte langsam, mit besonderer Betonung und mit einem kühlen, beinahe leeren Gesichtsausdruck. Antonie sah sie scheu und befremdet an, Georg antwortete verletzt: „Wenn Sie denn Ihren Traditionen so sehr huldigen, gnädigste Gräfin, wie war es Ihnen möglich, uns beide, begeisterungsfähig, liebebedürstig, wie die Jugend ist, in gefährlicher Nähe zusammenzulassen? Zürnen Sie nicht, wenn ich aus dem Angeklagten zum Ankläger werde." „Ja, ich gestehe," sagte die Gräfin nachdenklich, „ich irrte sehr. Doch war ich nicht blind- lauge schon sah ich die Gefahr, aber wenn ich Feuer rufen wollte, hielt mir Vertrauen in Eure Zuverlässigkeit und ein anderes Etwas den Mund zu: ich hatte so sehr den Wunsch, Tonis Talent zur vollen Geltung zu bringen- etwas Hervorragendes wurde sie nur in Ihren genialen Händen, Georg, darum ließ ich Euch gewähren. Nachdem Sie den großen Preis gewonnen und die Reise nach Paris festgesetzt hatten, war ja ein Ende abzusehen. Arme Kinder! Und nun ist die Zeit gekommen und ihr müßt Abschied nehmen. Ich weiß wohl, daß Muth dazu gehört ..." 1 „Muth, den hab ich, aber nicht zum Entsagen, sondern zum Ausharren, Frau Gräfin!" //Liebe Tante," schloß sich ihm jetzt, ins Innerste getroffen, Antonie an- „Du sähest, wie unsere Herzen sich sanden, und willst sie nun auseinanderreißen? Das geht nicht mehr, weißt Du nicht, daß sie daran verbluten werden?" „Ach, Närrchen, es verblutet sich nicht so leicht- die Quelle strömt immer wieder aufs Neue und bringt frische Kraft und Lebenslust." „Nein, Tante," rief das sonst so zaghafte Mädchen mit flammenden Augen, „unsere Liebe ist unser Heiligthum. Mit ihr fällt unser Lebensglück, unser Glaube an alles, was groß und gut ist- ich kämpfe für sie mit meinem letzten Athemzuge, und der liebe Gott im Himmel wird mich nicht unterliegen lassen!" „Wohl, Herzchen, kämpfe, ich habe es auch gethan zu memer Zeit, und habe auch den lieben Gott im Himmel an- gerusen und bin doch unterlegen." //Du?" „Ja, unterlegen zu meinem Heil- und da Dir die alte Geschichte frommen kann, so mögt ihr sie erfahren, so ungern ich mich auch in sentimentale Erinnerungen vertiefe." TT Wahlordnung für die Mitglieder des Ausfchusses der hessischen Landesversicherungsanstalt für die Jnvaliditäts- und Altersversicherung. s. n Darmstadt, 24. August. Ihre Groß!)- Hoheit die Prinreffln Alix sind heute Abend gegen 11 Uhr von Stiel, wo hdchstdieselbe bisher als Besuch ihrer Schwester der Prinzessin Heinrich von Prcusten, weilte, hierher zurückgeichr . Am nächsten Mittwoch (27. August) werden Scmc Königl. Hoheit der Grosthcrzog, sowie der Erbgrosiherzog mit Ihren Kaiser!. Hoheiten dem Großslirsten und der Grosisürstm Sergius von Peterhos nach Zlinsk reisen. Letzteres ist die in der Nahe von Moskau gelegene Besitzung des GroßsÜrsten Scrgms. Die Herrschastcn werden dort noch längere Zeit verweilen. Niel, 23. August. Die „Stielet Zeitung" meldet: Das Admiralschifs des ästerreichischen Geschwaders hat gestern im Belt Havarie erlitten. Es ist nach Stiel unterwegs und wird im Bassin der kaiserl. Werst docken. Heizen, 23. August. Amtlich festgestclltcs Wahlrcsultat. Abgegeben 12 685 Stimmen. Brüel (Welfe) mit 6812 gewählt. Rittergutsbesitzer Estorff-Bcerfcn (conf.) 1671, Hofbesitzer Meyer-Riestedt (nl.) 2053, Dr. Waltemath-Hamburg (freisinnig) 1536, Schuhmacher Brey-Hannover (Soctalist) 599 Stimmen. _ ... < Dresden, 23. August. Das „Dresdener Journal be- rcichnct die Meldung der Blätter, wonach die W'W die* gierung die Einsuhr von Rindvieh aus Böhmen gestattet und Böhmen sür seuchensrei erklärt habe, als im- rutressend. Das Vieheinsuhrverbot beruhe aus Bundcsraths- beschlüssen. Die unter gewissen Bedingungen als besondere Vergünstigung gewährte Einsührung für den eigenen Bedarf an Nutz- und Zuchtvieh in den an Böhmen grenzenden Amtshauptmannschaften fei im März des Vorjahres, anläßlich des Ausbruches der Maul< und Klauenseuche in den Grenzbezirken Böhmeiis, außer Geltung gesetzt, neuerdings aber nach dem Erlö chen der Seuche wiedcrhergestellt worden. Nürnberg, 23. August. Dr. Peters erhielt von dem zur Zeit in Tölz weilenden Geh. Legationsrath Kayser folgendes Telegramm: „Namens der Colonialabtheiiung des Auswärtigen Amtes begrüße ich Sie nach der ersten Rast auf vaterländischem Boden mit dem Wunsche, daß Ihre reichen Ersahrungen der Ostasrikanischen Gesellschast und dem Ge- fammtbesitze Deutschlands in Ostasrika zugute komme« Mägen. Sie bald zu sehen, würde mir außerordentlich erfreulich fein. Nürnberg, 23. August. Peters erklärte in feiner bei dem gestrigen Bankett gehaltenen Rede, er habe von Em in den Auftrag erhalten, dessen Grüße und Dank dem deutschen Volk zu überbringen. Hamburg, 23. August. Die 19. Abgeordncten-Versamm- lung des Verbandes deutscher Architecten- und Ingenieur- Vereine wurde heute unter dem Vorsitz des Oberbau-Directors Wiebe-Berlin hier abgehalten. 45 Abgeordnete vertraten 25 Vereine. Die Frage nach der Verwendbarkeit des Fluß- eisenö zu Bauconstructionen wurde zum Berathungsgegen- stand sür die nächstjährige Versammlung bestimmt. Bezüglich des bürgerlichen Gesetzbuchs gelangte eine Resolution zur Annahme, welche die Einsügung des privatrechtlichen Theiles des Wasserrechts in das Gesetzbuch und die Regelung der einschlägigen Fragen nach allgemeinen Grundsätzen dringend empfiehlt. Ferner wird die Einfügung einer Bestimmung über das den Bauunternehmern einzuräumende Pfandrecht an Bauobjecten befürwortet. Der Vorstand wurde beauftragt, Beschlüsse zur Kenntniß des Reichskanzlers zu bringen. Die Versammlung sprach sich noch für die Einführung der Einheitszeit in Deutschland aus- die 10. Wander-Versammlung soll 1892 in Leipzig stattfinden, die nächste Abgeordneten- Versammlung 1891 in Bayreuth. Mons, 23. August. Die Lage ist unverändert. Die Zahl der Strikenden ist ungefähr dieselbe. Vier Dele- girte der Grubenarbeiter begaben sich zum Vorsitzenden der Provinzialregierung, um vorstellig zu werden wegen der Einsetzung eines Jndustrieraths und Zurückziehung des Reglements der „Societ6 des Produits. “ Peterhof, 23. August. Kaiser Wilhelm machte das gestrige Manöver an der Spitze seines Wyborg'schen Infanterieregiments mit. Nach Schluß des Manövers beim Frühstock trank der Czar aufs Wohl des deutschen Kaisers und der Armee. Der Czar schenkte dem Kaiser eine Troika mit drei prächtigen Füchsen. — Reichskanzler Caprivi wurde heute in einstündiger Audienz vom Czaren empfangen und wurde durch Verleihung des Andreasordens erster Klasse ausgezeichnet. Generaladjutant Hahnke erhielt eine mit Brillanten besetzte Tabatiere mit dem Portrait des Kaisers Alexanders, Lucanus den St. Annenorden erster Klasse, Legationsrath Raschdau den Stanislausorden zweiter Klasse mit Stern. Petersburg, 23. August. Heute wurde ein kaiserlicher Befehl veröffentlicht wegen der Formation von zwei Escad- rons Cavallerie im Kaukasus, aus eingeborenen Osseten bestehend. — Gestern wurden 952 Zöglinge der Militärschulen zu Offizieren befördert. — Es heißt, der Panzerkreuzer „Pamiat Azowa", welcher demnächst in besonderer Sendung von Kronstadt nach dem Schwarzen Meere sich begibt, habe vom Sultan die Erlaubniß erhalten, den Bosporus zu passiren. Newyork, 23. August. Die Bediensteten der Lastzüge der Illinois-Centralbahn fordern Gehaltserhöhung. Die Maschinenführer und Heizer der Northwestern- Eisenbahn stellten die Arbeit ein- sie begehren Gehaltserhöhung. Zahlreiche lange Züge mit Fleisch liegen aus der Strecke. Buenos Ayres, 22. August. Eine Versammlung von Kaufleuten La Platas forderte den Gouverneur auf, der Provinzialbank zu verbieten, der Hypothekenbank weiter Geld zur Couponzahlung vorzustreckeu. Es verlautet, sämmt- liche Truppen würden aus Buenos Ayres in das Lager von Chacarita verlegt. Die Zeichnungen der neuen Anleihe dauern fort. Buenos Ayres, 23. August. Die Veränderungen im Ministerium haben den Zweck, die Versöhnung der Parteien und die Beilegung der durch die Geldfrage verursachten Schwierigkeiten herbeizuführen. Die Kammer begann die Berathung der Negierungsvorschläge, betreffend die Ausgabe von 60 Millionen Dollar fünfjährig rückzahlbarer Schatz- billets und betreffend die Anleihe von 20 Millionen Dollar für die Kasse, aus welcher die Conversion des Papiergeldes erfolge» soll. Alle durch die letzten Ereignisse compromittirten Offiziere wurden in ihre Grade wieder eingesetzt. Organha wurde zum Gouverneur von Cordoba ernannt. Montevideo, 23. August. Der Finanzminister und der Kriegsminister demissio nirten. Der Präsident beabsichtigt, die finanzielle Krisis vor Ernennung eines neuen Finanzministcrs zu lösen. Melbourne, 23. August. Die Handwerks-Genossenschaften unterstützen die strikenden Seeleute. 20 Dampfer können nicht auslaufen. Die Bemannung eines zu einem deutschen Schiffe gehörigen Bootes wurde von Eingeborenen aus der Insel Amba (Hebridengruppe) niedergemacht. Ein französisches Kriegsschiff bombardirte daraufhin die Dörfer der schuldigen Stämme. Mehrere Eingeborene wurden getödtet. Montevideo, 23. August. Alcides Montero wurde zum Finanzminister, Oberst Callorda zum Kriegsminister ernannt. Ausland. Paris, 23. August. Im Generalrathe der Sarthe, dessen Mehrheit conservativ ist, fiel ein Zwischenfall zwischen dem Präsidenten Herzog Laroche Foucauld und dem Präseeten vor. Der Präsident hatte eine Acußerung des Präsectcn als unpassend bezeichnet. Daraus verließen der Präfect und die Minorität die Versammlung und der Präfect schickte dem Herzog seine Zeugen. Daö Bureau des Generalraths erklärte, daß es dem Zwischenfall keine weitere Folge gebe. „Taute, Du hast geliebt? O, daher dies frostige Vcr- hältniß mit dem Oukel! Dein Herz schlug sür einen andern als ihn?" „Ja, sür einen andern, Kind, der, wie heute Georg, außerhalb unserer Sphäre stand. — Aber," fuhr sie mit strenger Miene fort, „Deinem Onkel ist kein Unrecht damit geschehen, und seine stete Zusriedenheit mit mir sagt genugsam, daß er weder Grund, noch Recht, noch Neigung hat, sich zu beklagen." „Aber beklagenSwerth ist Eure Ehe dennoch!" rief Antonie unbesonnen, „wie oft habe ich mir im Stillen gelobt, nimmermehr zu wählen, wie Du eö thatest, so lieb ich den armen, guten Onkel habe. Ein so großer geistiger Abstand läßt kein gemeinsames Glück aufkommen" — sie wollte noch mehr sagen, aber Georg drückte ihr warnend die Hand und verwies sie im Stillen aus die Gräfin, die, statt sich zu erzürnen, wieder jenen abwesenden, seltsamen Blick hatte, mit dem sie ins Leere, in eine weite, öde Ferne zu starren schien. „Vergicb," bat Toni beschämt, „mein Urtheil war bor- schnell - ich weiß ja nicht, was Dir widerfuhr." Die Taute träumte weiter und schwieg. „Du hörtest eö ja, Frau Gräfin liebte unter ihrem Stande," sagte Georg bitter. „Aber früh genug scheint sie die Verirrung bereut zu haben und au der Hand eines Ebenbürtigen in die Bahn der äußeren Ehren wieder cin- geleukt zu fehl." (Fortsetzung folgt.) Neueste Nachrichten. WolffS telegraptiycheS Lorrespcndettz"Burcau. Berlin, 24. August. Der Staatösecretär des auswärtigen Amtes, Frhr. von Marschall, ist heute nach Memel abgereist, um daselbst dem Kaiser Vortrag zu erstatten. München, 24. August. Anläßlich der morgen statt- findendeu Enthüllung des Denkmals Ludwig 1. in der Regensburger Walhalla verlieh der Prinzregeut dem Cultus- Minister Dr. v. Müller und dem Reichsrath v. Lerchenfeld den Michaelsorden erster Klaffe, dem Regierungspräsidenten Dr. von Ziegler in Regeuöburg, sowie dem Bildhauer Müller den Michaelsorden zweiter Klasse. Paris, 24. August. Der Vorschlag Hubbards, den Senat durch das allgemeine Stimmrecht zu wählen, findet in der republikanischen Presse getheilte Ausnahme. Der „Siücle" ist gegen den Vorschlag und betont, daß in einem solchen Falle die zwei Kammern durch dieselben Wähler gewählt würden, was zu einer Vermengung beider und zur Uuterdrückuug des Senats führen würde. Die früheren Besorgnisse, daß die localen Versammlungen auf die Wahlen im conservaliveu Sinne Einfluß üben könnten, existirtcn nicht mehr, da die Versammlungen republikanisch seien. Schließlich erinnert der „Siöcle" au die Dienste, die der Senat im vorigen Jahre dem Lande erwiesen habe. — Dem„Matin" zufolge errichteten die Protestanten Frankreichs zwei Posten für Pastoren in Saigv n und in Hanoi. Peterhof, 24. August. Der Kaiser Wilhelm ist gestern Abend au Bord der „Hoheuzollern" von Peterhof nach Memel in See gegangen. Abends fand im Schlosse zu Ehre« des Kaisers ein Galadiner statt, an welchem die kaiserliche Familie, Reichskanzler General v. Caprivi, Minister v. Giers, ferner P o b i e d o n o s s e w, der General im französischen Geueralstabe, B o i ö d e f s r e, der frühere Militärattache in Petersburg uud hervorragende Staatswürdenträger Thcil nahmen. Nach dem Diner erfolgte eine prächtige Illumination des Parkes und der Wasserkünste. Am Ende des zum Schlosse führenden Canals war ein sehr großes Wappen mit den Initialen des Kaisers Wilhelm angebracht. Die Beleuchtung machte einen großartigen Eindruck. Beide Kaiser erschienen nach 9 Uhr aus dem Balkon des Schlosses, um das herrliche Schauspiel in Augenschein zu nehmen. Kaiser Wilhelm trug russische, Kaiser Alexander preußische Uniform. Nachdem der Kaiser Wilhelm und der Prinz Heinrich sich in der herzlichsten Weise von den Mitgliedern der kaiserlichen Familie verabschiedet hatten, schritt Kaiser Wilhelm mit Kaiser Alexander auf die Landungsstelle zu, wo die Offiziere des Wyborg'schen Regiments ausgestellt waren. Kaiser Wilhelm reichte jedem Einzelnen die Hand und verabschiedete sich vom Gefolge des Kaisers Alexander. Hierauf nahm er herzlichen Abschied vom Kaiser Alexander und umarmte und küßte denselben wiederholt. Der Kaiser Alexander verabschiedete sich ebenso herzlich vom Prinzen Heinrich und sodann vom Gefolge des deutschen Kaisers. Der Kaiser Wilhelm begab sich sodann an Bord der „Hohenzollern", während Kaiser Alexander ihm die herzlichsten Abschiedsgrüße zuwinkte und „Bon voyage! Au revoir!“ zuries. Die „Hohenzollern" war bei der Abfahrt von der Kreuzercorvette „Irene" begleitet. Kronstadt, 24. August. Der Commaudant von Kronstadt, Admiral Schwarz, hat zu Ehren der Offiziere der Schiffe „Hohenzollern" und „Irene" ein Diner gegeben, bei welchem derselbe einen Toast auf das Wohl des Kaisers Wilhelm ausbrachte. Der Capitän zur See, v. Arnim, Commandant der „Hohenzollern", erwiderte diesen Trinkspruch mit einem Toaste auf den Kaiser Alexander, woraus noch Trinksprüche auf die beiderseitigen Flotten folgten. Die Schiffe „Hohenzollern" und „Irene" sind heute Nacht 12 Uhr von hier abgedampst. Philippopel, 24. August. Die Minister Stambulow und Tontschew, welche hier eine Deputation von Kaufleuten empfingen, reifen heule nach Haskoi. Kapstadt, 24. August. Nach einer Meldung des Reuter- schen Bureaus vom 23. ds. M. hätten die Portugiesen wiederholt auf die britische Expedition unter Thomsen auf der England zugehörigen Seite des Zambesi geschossen- auch sollen der Schire-Fluß und die Zugänge zu Blantyre- und zum Nyassa-See vollkommen von denselben blokirt sein. Newyork, 24. August. Von den beim Verladen und Abladen der Maaren beschäftigten Arbeitern der Delaware- Hudson-Eisenbahn in Albany hat eine größere Anzahl die Arbeit niedergelegt. Cocate« tmfc provittjicUc». Kietzen, 25. August. — Anläßlich des Namenstages St. König!. Hoheit des Grotzherzogs sand gestern Abend Zapfenstreich und heute Morgen Weckruf durch daö Musikcorps und die Spielleute des Rcgi- ments statt. — Am Samstag den 23. August fand auf dem „Lahn- i stein" die halbjährige Generalversammlung des „Sanitäts- Vereins" statt. In derselben wurde die Anstellung eines weiteren Arztes beschlossen, so daß der Verein jetzt in der Lage ist, seinen Mitgliedern in Krankheitssällen die Hilfe von drei Aerzteu zur Verfügung stellen zu können. Mitglieder des Vereins erhalten außerdem in allen Apotheken und Droguen- Handlungen 10 Procent Ermäßigung auf Medicameute. Der Zugang zum Verein ist in letzter Zeit ein ziemlich bedeutender gewesen, und nimmt weitere Anmeldungen der Vorsitzende Herr Bräutigam, Ederstraße 8, sowie sämmtliche Vorstandsmitglieder entgegen. 8 Nieder-Ofleiden, 23. August. Der hiesige Lehrer L, ein noch junger Mann, welcher im zweiten Jahre seiner dienstlichen Verwendung stand, ist s l ü ch t i g gegangen, da eine Untersuchung gegen ihn wegen Vergehens wider die Sittlichkeit eröffnet war. Er wird steckbrieflich verfolgt, dürfte aber, wie man glaubt, Deutschland bereits verlassen haben. 40 Ober-Ohmen, 23. August. Ein sehr bedauerlicher Unfall ereignete sich gestern Abend dahier. Der 15jährige Sohn eines hiesigen Landwirths fuhr mit zwei Pferden einen mit Dickwurzelblättern beladenen Wagen gegen Abend nach Hanse. Auf dem letzteren befanden sich außer ihm seine Mutter und ein zum Besuch anwesender Realschüler. Unterwegs fiel plötzlich ein Rad aus dem Wagen, die Pferde scheuten und gingen durch. Hierbei geriet!) der junge Mann, welcher die Pferde zu halten versuchte, unter die Axe und wurde eine große Strecke geschleift. Mit lebensgefährlichen Verletzungen (das eine Knie war vollständig weggeschleist, die Hirnschale blosgelegt und mehrere Rippen eingedrückt) hob man den Verunglückten auf und brachte ihn nach Hause. Die beiden anderen Insassen waren gleichfalls vorn Wagen gestürzt, hatten aber keine Verletzungen genommen. Die wild gewordenen Pferde wurde im Dorfe zum Stillstand gebracht. Vermiete*» △ Mainz, 24. August. Aus dem Rhein hier fand heute eine Probefahrt mit einem Noppoter Boote statt. Dasselbe ist in Holz gebaut, etwa 7 Meter lang, und läuft für feine Größe außerordentlich schnell. Die Handhabung des Heinen Schiffchen ist überaus leicht, indem das niedliche Maschinchen mittelst einem Streichholz eingebrannt werden kann und binnen 1 bis 2 Minuten betriebssäbig ist. Gebaut ist das Fahrzeug von der Firma Escher, Wyß & Cie. in Zürich, die in kurzer Zeit 100 solcher Boote verkauft hat. — Nach dem Beispiele einer Reihe von Nachbarstädtcrl soll demnächst hier eine allgemeine Sterbekasse g» gründet werden. Dieselbe soll den Zweck verfolgen, die Hintes Siebenen der Mitglieder der Kasse beim Todesfall auskömmlich zu unterstützen. Die Idee zur Gründung der Kasse ist von! dem soeialistischen Stadtverordneten Dörr hier ausgegaugen und findet dieselbe bei der ganzen Bevölkerung lebhaften Wiederhall. »“IMS* ns sc vinchen- * Sine M Wesw°r! *ie SS« liefen 1W" 2 du tüW*4' gerade daraus ein 14 Gedenktafeln i Den 1. P" „ 2. , ; 3. , « 41 ' " i.: " 8- . .. 9. . ■ 12- , Die Freiübungen dah der Verein Durchbildung ui erhalten wird. Ausstellungen bi und correct dur bilder, welche gründe einen fd schloß das Fest. Dem Äere .Gut Heill" u - Der i lehnte einen an Stelle des verst I 9hm liegt binnen wenigen Aber der Landma gewonnen, dah it zur D" und L." 55 Sittags Pin? st1 $et I Sd Ber vonBc Die nächstes eine- Tch, ^eweiude Üchen Arbeiter Mittwoch, Sotmit jn dem Gem ^Submission unb Mr- Srd- und M Arbeiten Steinhauer-Arb Atnmer» Dachdecker. ' Spengler. 6 Schlosser -LU- ®le6en, am 7042 Sprach- und Reiseführer. Practisch und leicht fasslich. Parlez-vous franM gegeßen, b° tänte K-iser- rurS-e, d. , -rwdem diele» Trin! ", Ale^der, tZ n»gm Flotte» folgten. lc N heute Nacht 12 H )ie Minister Stambulio eine Deputation von Kaui id) Haskoi. einer Meldung des Reutn- hätten die Portugiese: 'ediüon unter Thomsen ans )es Zambest Sofien; aut Zugänge zu Blanthre- uiii i denselben blokirt sein, son den beim Verladen und i Arbeitern der Delaware- anh hat eine größere Anzahl itlnen bie SeUt ^Alexander »ölt. 5 er » v°m Prinz», s'4*’ Bord der r i S”ln oer ^euzercorvetn &Cs Wisers » H=1 in Kaise/ A"» i« !'"e do, d"n °d-> hatten r», Ul Grummetgras-VerAeigerung. Das diesjährige GruwmetgraS von Freiherrlich von Nordeck zur Rabenau'schen Wiesen und Gärten soll Donnerstag den 28. d. M. in Abtheilungen versteigert werden, nämlich: _ 1) Vormittags 11 Uhr von 15 Morgen in der Gemarkung Alten- Buseck. 2) Nachmittags 1 Uhr von 2V3 Morgen in der Gemarkung Trohe. Rabenau, den 25. August 1890. IDer Rentmeister. Schmidt. 7052 Lieber I bezieht sich aber nicht blos auf die Wetterau und auf die fruchtbaren Thäler des Vogelsberges, es hat auch Geltung für die hohen Lagen bis Ulrichstein, am Hoherodskopf und der Herchenhainer Höhe, wie ich Einsender dieses in der vergangenen Woche selber überzeugen konnte. Dem Vogelsberger ist in der Regenperiode des Juli das Heu zu Grunde gegangen. Das feuchtwarme Wetter im Juli und August aber producirte so rasch und reichlich Futter, daß der Ausfall ast ersetzt ist. Kommt man nach einigen Tagen an die Weideplätze, die abgeweidet worden waren, so findet man schon wieder handlanges Futter; es ist also eine bedeutende Triebkraft (Feuchtigkeit und Wärme) im Boden, die man bei der vorgeschrittenen Jahreszeit selten findet. Außerdem habe ich sehr schöne Halmfrüchte und sogar Bäume mit Obst (Birnen) in jenen hohen Lagen angetroffen. Durch das Hinausschieben der Ernte macht sich aber doch ein Mißstand geltend, nämlich: die Herbstsaatausstellung leidet darunter. Das Stürzen der Stoppeln und das Vorbereiten der Grundstücke kann nicht mit der Sorgfalt ausgeführt werden, wie es wünschenS- werth ist. Vielleicht bekommen wir einen trockenen Herbst, der Vieles Sd?iffsnad^id?ten. Bremen, 23. August. (Per transatlantischen Telegraph.^ Der Schnelldampfer Trave, Capt. R. Bussius, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 13. August von Bremen und am 14. August von Southampton abgegangen war, ist gestern 1 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newyork angekommen._____________ Spielplau der vereinigten frankfurter Stadttheater. Opernhaus. Dienstag den 26. August: Regimentstochter. Puppenfee. Große Preise. Mittwoch den 27. August: Der arme Jonathan. Puppenfee. Große Preise. Außer Abonnement. Donnerstag den 28. August: Die Hugenotten. Große Preise. Freitag den 29. August: Götterdämmerung. Große Preise. Außer Abonnement. ~ u Samstag den 30. August: Abschieds-Vorstellung des Herrn Edmund Müller. Violetta. Germand: Herr E. Müller. Hierauf: Die Puppensee. Große Preise. Sonntag den 31. August: Afrikanerin. Große Preise. Schauspielhaus. Dienstagden 26. August: Das vierte Gebot. (Schalanter: Herr Szicha als Gast). Gewöhnliche Preise. Mittwoch den 27. August: Der Bibliothekar. Gewöhnliche Preise. Donnerstag den 28. August: Zu Goethes Geburtstag. Vorstellung bei ermäßigten Preisen. Jphigenia auf Tauris. Außer Abonnement. wr „r „ f< Freitag den 29. August: Die Ehre. Gewöhnliche Preise. Samstag den 30. August: Schatten. Gewöhnliche Preise. Sonntag den 31. August: FallClemenceau. Gewöhnliche Preise. Temperatur der Zahn und der Lust am 25. August, Vormittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 141 /2, Lust 15 Gr. Rübsamen. Der hiesige Lehrer V * "n ^abre seiner dM L ba cineUnte: die Sittlich^'° auff. e® ' "L iSjihM- : Pferde" I fnhr n 9 rhm i* *»**» «0 s dem W»S°N' M P°r 9«iet;n“ di- V* d br* 6om W« j n glei*,aö «ffltn. ®ie/J Dorp o Verkehr, £anö« «nd Volkrwirthschaft. — Patente von im Grotzherzogthnm Heffen wohnenden Erfindern. Patent-Anmeldungen. Kl. 20, S. 5364. Zahnstange für Zahnradbahnen; Paul Simons in Darmstadt. —Kl. 21, Sch. 6352. Neuerung in der Construction dynamo-electrischer Maschinen; Richard Schorch in Darmstadt, Herdweg 56. Patent-Ertheilungen. Kl. 26, Nr. 22927. Actien-Gesell- schaft „Gasapparat und Gutzwerk" in Mainz. Neuerungen an Gaslaternen; vom 10. October 1889 ab. Grünberg, 23. August. (Fruchtpreise). Weizen JL 19.50, Korn X 16.10, Gerste JL 15.30, Hafer JL 15.60, Erbsen , Linsen ——, Lein —, Wicken ——, Samen 26.60, Kartoffeln ——» vernachlässigt, sie zu bekämpfen. Wer an Sch windsucht (Auszehrung), Asthma- Athemnoth), Luftröhrencatarrh, Spitzenaffectioneuj g und KehUcopfcatarrh etc. etc. leidet, verlange und bereite sich den Brustthee (russ. polygonum), welcher echt in Packeten 4 1 Mark bei Ernst Weide mann, Liebenburg a. Harz, erhältlich ist. Brochure daselbst gratis und franco. (I)____ Man verlange überall ischt" tob S ■to’ .^ Soott L jiir i* linb Jaul’ {(eins -SÄ Statt besonderer Anzeige Heute Mittag 2$ Uhr verschied sanft nach langem, schweren Leiden Freifräulein Minka v. Haxthausen Giessen, den 24. August 1890. Die trauernden Hinterbliebenen 7048 Danksagung Herrn Fr. Clir. Pietsch billigsten Preisen [7039 Emil Elschbach* Bür die Jngd Saison empfehle in Leinen und Loden in größter Auswahl. 7041 ] 7036] Logis, kl. u. größ., neu herger, I gl- beziehb., zu verm. Neuen Bäue 20. 3. Gießen, den 24. August 1890. 7043 Eine Frau sucht ein Kind mitzuftillen- 77U5 Bahnhofstraße. Reich?bank-DiScorrt 4 pCr. — Frankfurter Bank-DiScont 4 vCt. y-. im 76. Lebensjahre, was wir ihren vielen Freunden und Bekannten hiermit tiefbetrübt mittheilen. li C. F. Schwarz Söhne Herrenlrleider-Iabrik — Marktstraße. Freunden und Bekannten hierdurch die schmerzliche Nachricht, daß heute Nachmittag 5Vr Uhr unser innigst geliebtes Söhnchen Für die uns bei dem schmerzlichen Verluste unseres unvergesslichen Vaters, Bruders, Schwagers und Onkels im Alter von einem Jahr plötzlich verschieden ist. Um stilles Belleid bitten Ferd, Neunstiel und Frau. Eisendreher und Maschinenschlosser werden bei gutem Lohn auf dauernde Arbeit gesucht- Wilh. Momma in Wetzlar, Werkzeug-Maschinen-Fabrik. 6888 Die Beerdigung findet Dienstag Nachmittag 2’2 Uhr vom Sterbehause, Frankfurterstrasse 5, aus statt. Telegraphischer LvrrMericht Oesterr. Lreditaetten Deherr. StaKtvbahw'Aciier! Dortmunder Union-^ctteu Darmstädter Bankaetten Gebote Atting Uni M °°°» G Heute Montag Abend 8 Uhr: Vortrag von Fräulein Natalie Köhler. Die von den geehrten Abonnenten entnommenen Oedipua-Karten haben zum heutigen Vortrage volle Gültigkeit. [7049 RdftctUn: L. Echepd«. — Druck und Bert«, der Brühlstcheu Druckerei (F-r. Ehr. Pietsch) tn Gieße». We herrtige srnmmsr umfatzt 6 Sette«. DtLconto-Comm. Darmstädter Vank'Act. Dresdener Bank-Act • Berliner Handelsaes. Oesterr. Credti-Act. Wiener Bankvereinö-Aci Oesterr. Staatsbalm Lombard. Eisenbahn in so reichem Maasse bewiesene Theilnahme sagen wir hiermit den tiefgefühltesten Dank. Giessen, 23. August 1890. Die tieftrauernden Hinterbliebenen. -fuWvmaichrich, sowie alle Sorten Oelfarbe empfiehlt in besten Qualitäten zu 4 pCt. ReichsanlethL 3V& S H 4 „ Preuß. ConsolS 8'/» , .. Kalbfleisch Äevl -W m Z. Wasserschieben, KarckgrschM VdLsr VOto 25. August 1«W. SÄlutzcsurf> 1 Uhr 15 Min Eine Frau sucht ein Kind mitzustillen. 7037] Gute Tücke für Frucht und Näheres zu erfragen bei Obstfrau Jung, Kartoffeln zu 40 und 50 -9> bei ' ' " ' L. Mühlhausen, Weftanlage 15. y->«Ts HS» Zweite ' I a,.M Bericht iibei Lfi d-r 6L”1, d-- S-^ K Ät wurde"" t 3«ter£!' ^L-rsuölsst» itttorS d-rlelbe°, lt u°hMU ew ^ Ennrr unterstützt po^ ** liijcr und alle zur ^mForlchun^et L Zweck derselben EL welche den Ai and photographisch' imqcn macht Herr ■ 5 er bie Ergebnis tzlegeuheit, die aus Bemerkungen a iqung verschiedene \ tete der Pslanzenern Die zweite Haup 3 Saalbau durch b' In erster Rei Darmstadt über ' .) andels mit X iehung zu dem ichastswesen. I handel mit Kunstdü Im dieser Beziehung I nereine sich bildete fänden sch vereini It.üngemittel besorg IZehaltsgarantie bi I «er Preis billiger, I Wortheil, den die Ä | ausgiebiger. Neu 1 'Nutzbarmachung g< Thomasmehl wird mnd Stickstoffdüngi zwischen betreiben, • toie noch Dor eine. Wens an Mrstos Redner wünscht nod mvssenschasten und t sowie alle übrigen Farben, Lacke und Firniffe empfiehlt . Augast Aoll II.. IWw Gr 2201 Bahnhofstraße 53. | W*ften und Nach eingehender jganz besonders gut lgiinstigsle Wirkung hierauf schlaf die Sectionssrtzung In derjeniger wächst Herr Landw -die für Creditgenc 'tung für gewährt Hellen Genvssenschc wasserdichte Sackeeuter-Zappen und -Röcke X"'.... 5619] Die dritte Etage, Gartenftraße Nr. 38, mitGartenantheil per sofort zu oermtethen. Näheres _____________________Nordanlage 33. 7044] Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen. Marktplatz Nr. 1. Danksagung. Für die zahlreichen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem Verluste unserer lieben Gattin, Mutter, Schwester, Schwägerin, Tante und Schwiegertochter Katharina Der«, geb. Horn sagen den herzlichsten Dank [5047 Die trauernden Hinterbliebenen• Cm zweistöckiges Haus zum Alleinbewohnen mit Garten, vor der Stadt gelegen, wird zu kaufen gesucht. Offerten mit Preisangabe sind unter B. N. 27 bis 1. Septbr. an die Exped. d. 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August 1890, 173 40 Otser-ntr-A) M? sh..? 22675 108 00 Harper er 217.00 103 10 Ostpreußen 10280 16425 SoÄ'.rmer GußftcchlüQi^ 173 90 Tendenz schwach. mit tieften strasse 5, en mM' Speife- 1. a) srischem Ochsen-, Hammel-, Kalbfleisch und Nierenfett, 6996) 6606 6940] Ein Dienstmädchen sucht I 6995] Frau Lt. Kaul, Goethestraße 14. | zügel u 2'} 95 18 lo}1 b) frischem und geräuchertem Schweinefleisch und Speck, sowie geräucherter Würstchen und frischer Wurst, 2. Kartoffeln, srischem Gemüse, wie Wirsing, Weißkraut, Kohlrabi, gelben Rüben, Sellerie, Lauch, Zwiebeln, ferner eingemachten Bohnen und Sauerkraut, 3. Hülsensrüchten — Erbsen,Bohnen, Linsen —, an Graupen, Faden- Nudeln, Reis, Gries, Weizenmehl, Pfeffer, Zimmet, Lorbeerblättern, Essig, Salatöl il s. w. soll in vorstehenden 4 Loosen auf dre Dauer eines Jahres vom 1. November d. I. ab an leistungsfähige Lieferanten vergeben werden- Lieferungsbedingungen liegen auf der Geschästsstube des Bataillons, Schloßgaffe 19, zur Einsicht offen. Angebote sind unter der Aufschrift: „Lieferung von Menagebedürfniffen für das 2. Bataillon" an die unterzeichnete Menage-Commission bis zum 30. d. MtS. einzureichen. Gießen, 16. August 1890. [6799 Menage-Commission des 2. Bataillons Infanterie-Regiments Nr. 116. 6966] Gesucht ein tüchtiges Dienstmädchen für bald oder später. Wallthorstraße 34. r Mchrichv. ’S 1C. ist etajetoffnt uni » »üklbaase«, WestM t 1 gutes Sopha, 2 einthürige Kleiderschränke, 2Glasschränke, 2 Commoden, 1 schöner Sekretär, 2 Spiegel, ovaler Tisch, 1 vollstänv. Bett, Stühle, 1 Sessel mit Einrichtung, 1 Barometer, Bilder, 1 fast neuer Regulator, 1 gold. Pince-nez, 1 Nachttisch, Haushal- tungsgegenstäude, verschiedene gute Anzüge, Leibwäsche, Wsißzug rc. Im Auftrag: Lollis Kothenberger, Gerichtstaxator. Allgemeiner Uereinstag der deutschen landwirth- schastlichen Genossenschaften. Q Darmstadt, 21. August 1890. Zweite Hauptversammlung. Dienstag den 26. August, von 2 Uhr an, werden die nachgelassenen Mobilien des Leuz'scher Felsenkeller. Vorzügliches Münchener Bier aus der Actienbranerei Gießen stetsUm Zaps. 6755 empfehlen billigst Benner & Krumm, Bahnhofstraße 40. Ausgebot tUUv*8vVT Die Lieferung des für die roerucH _____ —__________ anstatt der UnteroMere und Mann, wrrve« v«- . ti schäften des 2. Bataillons Infanterie- Mxxjj Cttvl SMUtZe, SMtrSweg 1, 11. >1. Bedars^an ^' U6 meistbietend versteigert. Besonders ist dabei: _ roeoarss an. ........ ' , ~ _ r. Fußbodeuaustriche: Oelfarben, strichsertig, in allen Mancen, \ schnell Linoleum-Fustbodenlaeke in 12 Nuancen, s trocknend, merkbar machen ließen. , Am Abend fand im Saalbau das zu Ehren des Vereins- taaes von der Stadt Darmstadt in den Räumen des Saalbau gegebene große Gartenfest statt. Das Fest nahm den schönsten Verlaus- die weiten Räume, gefüllt von einer festlich gestimmten Menge, erstrahlten sämmtlich in brillanter Beleuchtung. Das zur Ausführung gelangte Programm der ganzen Capelle des 1. Großh. Hess. Dragoner-Regiments (Garde-Dragoner) Nr. 23 war vorzüglich zusammengestellt, und jede einzelne Piece erregte den lebhaften Beifall. Zeitweilig leuchteten bengalische Flammen aus, was einen prächtigen Anblick darbot. Wir hörten Stimmen von den Gästen, die das Ganze nicht genug zu loben wußten. — Morgen findet das Fest aus dem Auerbacher Schlosse und in Auerbach statt. Schließlich sei noch bemerkt, daß die hier anwesenden Generalsecretäre der deutschen landwirthschastlichen Genossenschaften gestern auf das Grab des verstorbenen General- secretärs Dr. Weidenhammer einen Kranz niederlegten. finden. ' t . Hierauf wird die Jahresrechnung der Verewigung kundgegeben und seitens der Versammlung die Rechnungsführung entlastet. Die Jahresbeiträge der Verbände und I Einzelngenossenschasten werden ohne Debatte wie angefordert genehmigt, ebenso die Voranschläge pro 1890 mW 1891. Desgleichen wird der Verwaltungsausschuß ermächtigt, Die von der Anwaltschaft ausgearbeiteten Dienstanweisungs- und Geschäftsordnungsentwürse für Genossenschaften aller Art und Verbände zu genehmigen. Als nächstjähriger Versammlungs- ort für den VII. Allgemeinen Vereinstag wurden die Städte Kiel und Dresden in Vorschlag gebracht. Es wird beschlossen, daß die nächstjährige Versammlung in der Provinz Schleswig-Holstein stattfinden soll, weil dort der Besuch der Versammlung mit dem Besuche der Ausstellung der Deutschen Landwirthschastsgesellschaft in Bremen verbunden werden kann. Ebenso soll eine genossenschaftliche Wanderversammlung im Königreich Sachsen abgehalten werden. Die Hauptversammlung wird darauf geschlossen mit einer besonderen Anerkennung der Thätigkeit des Anwalts seitens der Versammlung. Die noch mit der Arbeit rückständigen Sectionen traten hierauf in die Erledigung ihrer Positionen ein. die Sectionssitzungen. , In derjenigen der ländlichen Creditvereine referirte zunächst Herr Landwirthschaftslehrer Weitzel aus Langen über die für Creditgenossenschaften recht wichtige Frage der Sicherung für gewährten Credit und der nach dem § 47 des neuen Genossenschaftsgesetzes durch die Generalversammlungen seftzusetzenden Grenzen für die Capitalaufnahmen der Genossenschaften und für die Creditgewähr an die Mitglieder. Rach eingehender Berathung wurden folgende Resolutionen Auch das heutige Festmahl nahm einen höchst animirten Verlaus. Die Tafelmusik stellte die Capelle des 23. Drag.- Regiments. Die Reihe der Toaste eröffnete Herr Kreisrath Haas mit einem solchen auf Se. Maj. den Kaiser, als den Förderer jeglicher Volkswohlfahrt. Begeistert wurde das Hoch ausgenommen und dann stehend die Nationalhymne gesungen. Den zweiten Trinkspruch brachte Herr General- secretär Stöckel-Insterburg aus und zwar aus Se. Königl. Hoheit den Großherzog, als den warmen Förderer des Genossenschaftswesens. Unterdeß ging der von Sr. Königlichen Hoheit dem Großherzog für den Verband der hessischen Consumvereine gestiftete Ehrenpreis-Pokal mit dem von den Genossenschaftern gewidmeten Ehrentrunk umher. Als Vertreter des Großherzogs dankte Herr von Westerweller für die Sr. Königl. Hoheit gewidmete Ovation. Generalsecretär Oeconomierath v. Mendel- Halle feierte die Großherzoglich hessische Regierung als die Förderin des landwirthschastlichen Genossenschastswesens. In deren Namen i dankte in warmen Worten Herr Geheimerath Jaup und wünscht der heute ausgestreuten Saat gute Früchte. Wahrhast enthusiastisch begrüßten die zahlreichen Theilnehmer am Festmahle die herzlichen Worte des Vertreters des österreichischen Ackerbauministeriums, Ertl, der das Pflichtgesühl und die Begeisterung feierte, die er hier für die Genossenschaftssache gesunden, sowie die Verbrüderung zwischen Oesterreich und Deutschland, und mit einem begeistert erwiderten Hoch auf den Anwalt und die Vereinigung der deutschen Genosien- I schäften schloß. Herr Verbandsdirector Boysen- Kiel trinkt aus das Wohl der landwirthschastlichen Genossenschasten im Großherzogthum Hessen, Herr Oberbürgermeister Ohly aus die deutsche Landwirthschaft, Herr Reichstagsabgeordneter Dr. Osann auf das Friedensbündniß zwischen Deutschland I und Oesterreich u. s. w. Es wurde noch manches ernste und I heitere Wort gesprochen, bis die Wogen der animirtesten I Stimmung die Redner nur für die nächste Nachbarschaft be- »i- sei»*, t - »«** •*5 ■ | alle übrigen Farbe», -ir-iffe «Mf । |j Anglist 30*,11 Lrrenr Sfe. V ff9 Zum Bericht über die erste Hauptversammlung ist zunächst noch der Besuch des städt. El ectricitätswerks nachzutragen, der gestern früh vor Beginn der Versammlung ausgcführt wurde und bei den zahlreichen Theilnehmern das lebhafteste Interesse erregte. Der heutige zweite Veremstag wurde eröffnet mit dem Besuche der landw irthscha ft- lichen Versuchsstation unter sreundlicher Führung des Directors derselben, Herrn Prof. Wagner. An dem Besuche nahmen etwa hundert Personen Theil. Herr Professor Wagner, unterstützt durch seinen ersten Assistenten, Herrn Dr. Dorsch, übernahm es, die Arbeitsräume, die Vegetations- Häuser und alle zur Ausführung der von ihm ausgebildeten exacten Forschungsmethode gehörenden Einrichtungen zu zeigen, den Zweck derselben zu erläutern und die Principien darzu- leaen, welche den Arbeiten als Grundlage dienen. An der Hand photographischer Abbildungen und graphischer Darstel- lunaen macht Herr Pros. Wagner interessante Mittheilungen über die Ergebnisse seiner Forschungen und nahm wiederholt Gelegenheit, die aus der Versammlung laut werdenden Fragen und Bemerkungen aufzuzeichnen, um in eingehender Darlegung verschiedene practisch-wichtige Fragen aus dem Gebiete der Pflanzenernährnng zu besprechen. Die zweite Hauptversammlung wurde sodann um J1/2 Uhr tm Saalbau durch den Anwalt eröffnet. In erster Reihe sprach Herr Prof. Dr. Wagner- Darmstadt über die zukünftige Gestaltung des Handels mit künstlichen Düngemitteln in Beziehung zu dem landwirthschastlichen Genossenschaftswesen. Redner beleuchtete die frühere Uebung im Handel mit Kunstdüngern, gegenüber den Änderungen, welche in dieser Beziehung eintraten, als landwirthschastliche Consumvereine sich bildeten, in einem und später in mehreren Verbänden sich vereinigten, und dann den Einkauf der Kunstdüngemittel besorgten. Der Handel wurde sicherer, die Gehaltsgarantie besser, die Düngermischung vorteilhafter, der Preis billiger, der Absatz größer und demgemäß der Vortheil, den die Anwendung von Kunstdüngemitteln gewahrte, ausgiebiger. Neue Fragen treten aber auf. Durch die Nutzbarmachung großer Mengen Phosphorsäure in Form von Thomasmehl wird auch ein wachsendes Bedürfniß fürKaU- und Stickstoffdünger hervorgerufen. Das richtige Verhältmß zwischen denselben zu treffen, ist heute leichter geworden, als wie noch vor einem Jahre. Heute kann der Gehalt des Bodens an Nährstoffen sicherer bestimmt werden, als früher. Redner wünscht noch engere Beziehungen zwischen den Genossenschaften und den Versuchsstationen. Der Vortrag fand ganz besonders gute Aufnahme und wird nicht verfehlen, die günstigste Wirkung zu üben. Hierauf schloß die Hauptversammlung und es begannen angenommen: „Der VI. Allgemeine Vereinstag erkennt in der sorgfältigen Beachtung des § 47 des Genossenschaftsgesetzes Seitens der Genossenschasten einen recht bemerkens- werthen Factor zur Sicherung des Bestandes der Genossenschaften. Es wird den Genossenschaften empfohlen, die nach § 47 des Genossenschaftsgesetzes festzusetzenden Höchstsummen für Capitalaufnahmen und Creditgewähr nicht über das ie- weils vorhandene Bedürsniß auszudehnen. Es wird den landwirthschastlichen Creditgenossenschaften dringend abge- rathen, ohne hinreichende Sicherheitsleistung, sei es durch Bürgschaft oder Cautionsbestellung, Credit zu gewähren. Hieraus berichtet Herr Verbandsrevisor Fricke aus Hannover über die Festsetzung der Provision im Darlehns- und Contocorrentgeschäft. Auch diese Frage erregt die Aufmerksamkeit der Theilnehmer, und fanden schließlich folgende Resolutionen allgemeine Annahme: „1) Die Provision ist das qeeianetste Mittel, eine gerechte Ausgleichung für die Mehrbelastung der Kaffe durch kurze Darlehnsfristen und tm Contoeorrentverkehr zu bilden. 2) Die Provision muß sich in bescheidenen, im Verhältniß zu den Verwaltungskosten stehenden Grenzen bewegen. 3) Das Wort „Provision ist zweckmäßiger durch „Vergütung" zu ersetzen." Damit vertagt sich die Sectionssttzung der ländlichen Creditgenossenschaften, und es erfolgt eine Frühstückspause, nach welcher noch Fragen allgemeinen Interesses m einer Gesammtversammlung berathen werden sollen. Die heutige Versammlung war ebenso stark wie die gestrige besucht. Ueber 200 Vertreter aus allen Theilen des deutschen Reiches wohnten den Verhandlungen an. Es darf angenommen werden, daß der diesmalige Genossenschaftstag einen Markstein zu bedeutend rascherer Entwickelung des Genossenschastswesens abgeben wird zum Segen der deutschen Landwirthschaft. , . Nach Beendigung der Sectionssitzungen beginnt um 1 Uhr eine nochmalige Hauptsitzung. Zunächst gelangt von den allgemeinen Angelegenheiten Ziffer 3, Abänderung der Satzungen d e r Ver ei ni gu n g, zurBerathung und wird durch Verbandsdirector Stöckel aus Insterburg em- geleitet. Derselbe begründet die vom Anwalt in Vorschlag gebrachten Satzungsänderungen, welche vorerst von weitgehenden Consequenzen nicht sind, und einstimmige Annahme statt Oel oder Pomade Retters unübertroffenes StuUlT Haarwasser (staatlich geprüft und begutachtet^ um 40 JL 1.10 bei I. H. Fuhr, Sonnenstr. 25, Gießen. (703^ (Gummi- Paris. Feinste Specialitäten. 4447 Zollfr. Versandt durch "W. H. Mielck, Frankfurt a. M. Special-Preisliste in verschloss. Couvert ohne Firma geg. 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J ohannisbeeren-W ein pr.Fl. 70 Heidelbeeren-Wein „ „ 90 „ Städtische Baugewerkschule zu IDSTEIN im TAUNUS beginnt Vorcursus 1. October, Wintersemester 3. November. Auskunft und Programm kostenlos durch die Direction. 6744 liliwilliwimi » !«W« Börsenwochevberieht von E. Wasser schieben, Bankgeschäft. Die Aufwärtsbewegung der Course kam mit Beginn dieser Woche in ein beschleunigtes, ja stürmisches Tempo. Es bewahrheitet sich wieder die alte Erfahrung, daß im Allgemeinen das Publikum nur bei steigenden Coursen als Käufer im Markte erscheint und daß nichts so sehr geeignet ist, wette Kreise für eine Bewegung zu erwärmen als die steigenden Course selbst. Am Freitag Mittag notirten Dtsconto noch 223.80, am Montag schlossen sie 228.10, und in der gleichen Zeit stiegen Darmstädter 4%, Dresdner 4.30ilberpreife§ würde aber, wenn auch nur vorübergehend feinen Einfluß auf die Entwickelung der Verluste nicht verfehlen. In Wien scheint der fortgesetzte Rückgang der Golddevisen eher zu verstimmen, jedenfalls hat er, ganz abgesehen von der Werthverminderung der Goldrenten, große Uebelstände herbeigeführt. Der Getreideexport stockt vorläufig noch vollkommen, obgleich die Händler sich wohl längst ihren Preis durch 3ettabgaben gesichert Haden. Aus Montevideo wird gemeldet, daß sich die Verhältnisse in ganz ähnlicher Weise wie in Buenos Ayres zuspitzen, aber die Börse ist diesen Nachrichten gegenüber vollständig indifferent geworden. Sie schenkt weder den Argentinischen Reorganisationsplänen noch diesen Alarmnachrichten irgend welche Beachtung. Am Freitag war die Börse wieder fester und namentlich österreichische Bahnen konnten ihre Course namhaft erhöhen. Verglichen mit den Coursen vom Samstag der Vorwoche, bleiben die Notirungen einzelner Banken, wie Dresdner, Nationalbank und Handelsgesellschaft, sogar hinter denselben zurück. Dtsconto und Credit haben sich behauptet, Darmstädter sind unbeträchtlich besser. Deutsche Bahnen erfuhren sehr geringfügige Schwankungen. Von österreichischen waren Staatsbahn und Lombarden fortgesetzt fest und schließen demgemäß je 5%—6 fl. besser; auch Elbthal erreichten einen ähnlichen Gewinn; die übrigen Bahnen litten vorübergehend durch Realisationen, doch sind auch unter diesen noch eine ganze Reihe von Coursbesserungen zu verzeichnen, so Böhmische Westbahn 2 fl., Buschtherader 6 fl., Donau-Drau 3 fl. rc. Schweizer Bahnen sind immerhin gut behauptet, denn es muß in Betracht gezogen werden, daß die Ausweise menig befriedigen. Von Renten haben sich die 3% %igen deutschen Fonds, nachdem sie zuerst weiter zurückgegangen, beträchtlich erholt, und Berlin meldet heute Course, die wieder Carbolineum Avemrius D. R. Patent Nr. 46,021 86F* Einzig bewährter hnlzeonservirender Anstrich. "ML Gutachten, nach welchen das sogenannte Carbolineum aus der Fabrik von R. Krause sich als eine ganz verfehlte Nachahmung des seit 15 Jahren bewährten und patentirten OriginalfabrikatsCarbolineum Avenarius ergiebt, werden auf Verlangen jedem Jntereffenten kostenfrei übersandt durch die Hauptverkäufer für Oberheffen 6758 Jean Dern & Co. in Giessen. Lokomobile zu leihen gesucht für Monat September. [7029 Drahtfabrik Stat. Albshausen. Kutscherflelle gesucht. 7030] Junger Mann (gedienter Ca- vallerist), sucht Stelle als Kutscher. Ludwig Wilhelm in Lehnhain __________bei Grünberg.________ 7031] Ein Hausbursche gesucht auf sofort. Hermann Vogt, Bäcker, Seltersweg. Mehrere Arbeiter finden von Dienstag den 26. August, Morgens von 6 Uhr ab, gegen guten Lohn einige Tage Beschäftigung. 7046] Karl Euler, Hammstraße 5. Hoher Verdienst ist Optiker«, Galanteriewaaren- Bazars rc. durch den Verkauf von A Collins Photogr. Amateur-App. M. 7.50. „Safety“IU.7.50. anerk. vorz. Camera, geboten- Hoher Rabatt. Gefl. Offerten an [7u33 A. Collin. Fabrik Photograph. Apparate und Chemikalien, Frankfurt a. M. Hausburscbe sucht [7045] Chr. Wallenfels. Gesucht ein tüchtiges braves Mädchen für sofort. 7040 Löberftraße 2 I. über pari stehen. Österreichische Papieranleihen setzten ihre Steigerung im Verein mit der Valuta fort. Italiener haben sich bei kleinen Schwankungen behauptet. Ungarn, Spanier, Serben und Portugiesen sind um Bruchtheile besser. Kohlenwerthe waren anfänglich sehr fest, büßten aber, ähnlich wie Banken, die ganze Avance wieder ein. Besser hielten sich Eisenwerthe, namentlich Laura, die noch gegen den bereits hohen SamstagScours 2o/0 gewonnen haben. Das ist zum Theil zurückzuführen auf die Coursbewegung der Glasgower Warrants, zum Theil auf Dividendengerüchte, welche gerade für Laura eine außerordentlich hohe Ziffer in Aussicht nehmen. Auch Alpine Montan und Lothringer St. Prt. sind besser. Unter den übrigen Jndustriewerthen sind Lloyd beträchtlich schwächer, Veloce eine Kleinigkeit besser wegen eines Tarifabkommens mit der Concurrenzlinie. Türkische Tabak gewannen ca. 3%, einzelne Brauereien, wie Binding, Stern, Kempf, waren auf die bevorstehende Dividendendetachirung gefragt, Badische Zucker 4 o/o schwächer. Course der Frankfurter Börse. Staatsanleihe«. Cours vom 16./VIII. 23./VIII. Cours 00m 16./VIII. 23./VIII. 4% Hessische Obligation. 105.— 105.25 4VL0/oPortug.-A. 88 u.89 93.55 94.50 „ Bauern .... 106.10 106.— 50/0 amort. ©erb. Gold- „ Baden .... 4 103.95 103.90 Rente .... 85.80 86.80 3o/o Sächsische Rente. . 90.90 91.— 5% SerbischeEisenbahn- 3V,°/o BremerStaatsanl. 98.10 98.10 $pp.=C)bI.L.A. . 4o/oSchwed.Oblig.1880r 88.90 89.95 „ Hamb.Staatsrente 99.15 99.10 102.60 —.— 4o/o Oestr. Goldrente 96.45 96.60 l°/o Türken conv. . 18.55 18.75 y GriechischeMonopol- w Argent. Gold - Anl. Anleihe . . . 76.95 78.10 v. 1887 ... 82.90 84.45 40/0 Rumänische Rente . 99.35 99.55 3 V»o/o priv. Egypter . . 93.20 93.60 5V«o/o Russische Anl.. . 102.20 102.20 Giserrbahrr-Prioritäterr. 40/0 Pfälz. Ludwigsbahn 5°/q Südbahn Lombarden 105.— 105.05 (Bexbach) . . . - -- 103.05 4°/o do. do. 99.60 __ _ „ Hessische Ludwigsb. 3% do. do. 66.25 68.40 68/69 garant. . 102.35 102.40 4o/o Prag-Duxer Gold . 107.30 101.20 , Elisabethb. steuerfrei , Rudolf Gold (Salzk.) 100.95 101.05 Gold .... 101.75 101.55 „ Franz-Josef Silber 87.— 87.30 50/0 Oestr. Staatsbahn. 107.50 107.25 30/0 ftaatl. garant. Jtal. 40/0 do. do. 101.35 101.35 Eismbahn . . 58 — 58.— 3% do. do. 3% Livorneser . . . 65.25 65 20 I.-VIH.Emiss. 84.50 84.70 4o/o Russ.Südw -Eisend. 95.70 95.40 3°/0 do. Ergänzungsnetz 80.95 81.15 40/0 Wladikawkas garnt. 94.75 94.80 50/0 Nordwestbahn Gold 108.20 108.40 40/0 gar. Sardin.Sec.ftfr. 86.05 85.90 «isenbahn-Aetien. Ludwigshafen-Bexbach. 231.90 231.90 Lübeck-Büchner . . . 169.90 169.30 Hessische Ludwigsbahn. 119.95 120.15 Mecklenburger . . . —.— —.— Pfälzische Nordbahn . Marienburger-Mlawka. 120 — 120.20 Gotthardt..... 164.85 165.— 67.— 68.10 Jtal. Mittelmeer . . 113.90 113.90 BankAetien. Deutsche Reichsbank . 143.25 143.20 Dresdmer Bank. . . 161.30 162.50 Berlin. Handelsgesellsch. 170.10 170.70 Mitteldeutsche Creditb. . 112.50 113.40 Deutsche Bank . . . 168.— 169.80 Wiener Bank-Verein . 106% 107 1/2 DeutscheGenoffenschstsb. v.Soergel,ParrisiusLCo. 130.— 130.20 Württemb. Veretnsbank 126.80 127.— Industrie-Papiere. Binding-Brauerei . . Stern- do. (Oberrad) 164.50 168.20 Deutsche Verlagsanstalt 266.70 268.45 137.40 139.— Farbwerke,vorm.Meister, Bad. Anilin- il Soda- Lucius & Brüning. 279.— 277.— sabrik .... 274.— 277.— Riebeck'scheMontanwerke 183.70 184.50 Pfandbriefe. 40/0 Franks. Hyp.-Pfdbr. 4o/oDeutscheGrundschld.- v. 86 ab . . . 3V20/vFrnks.Hyp.-Pfdbr. 102.— 102.— Bk.-Pfandbr. . 101.50 101.50 97.50 97.50 3Mo do...... 96.50 96.50 4o/gPreuß.Hvp.-Act.-Bk^ 372% Rhein. Hyp.-Bank- Pfandbr. . . . 101.60 101.60 Pfandbr. . . . 95.50 95.30 3V2°/o do. ..... 40/0 Preuß. Centr.-Bod.- 96 50 96.50 40/0 Meininger Pfandbr. 101.50 101.50 Cred.-Pfandbr. bis 1885 ..... 101.20 101.40 Loose. Oestr. 1860rfl.500-Loose 127.30 129.45 Braunschweig. 20 Thlr.- „ 1854r fl. 250- w -— 123.— Loose .... 105.— 105.95 4% Meininger Prämien- M/o Oldenburger Loose. ! 3V,o/gKöln-MindnLoose 131.75 —.— Pfandbr. . . . 132.50 133.30 138.50 138.90 Amerikanische Sisenbahn-BondS. 60/gChic.Mllw.f.St.Paul 40/0 Chicago Burlington Prt., rückzahlb. 1910 . 114.25 114.— Nebraska 1927 . . 89.05 89.25 5o/oChic.Milw.f.St.Paul 41/2% California Pacif. Prt., rückzahlb. 1921 . 60/oCentr.Pacif.I.Mrtg. 104.70 104.30 I. M., rüchahlb. 1912 6o/oPacif.ofMissouri con- 105.40 105.90 rückzahlb. 1896 . . 107.50 107.80 solidated I. M. r. 1920 107.50 109.50 Diverse Obligationen. 50/0 Buderus-Obligat. . 1104.— 4Vs0/oGrafHenkelv.Don- 1 | 104.30 nersmark, rückz. L105 105.— 105.— Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'scheu Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. «rinatimt m fslgenbtn Tag tf io. Lilien»«’„ » ’ \W»ein, vir Mmer brt,m h-igelrgt. „Glückliche! hat Kaiser Alep Wilhelm, am Sa das Geleite gegc Verabschiedung■ hatte. Dieser 5 Malter des r Höslichleitsflosk der den Czaren den sreundschas somit auch bc im günstigsten Kaisern bieüeii ober erst im m gleichgültig, jed ziehungen herzl der in. und 3 malige Zusamn und diese wir gegenseitige V Wartung ersah den Herren ö. ehiltiinbige M Reichö/nnM in mb somit hat t mit dem Czaren Wen. 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