2954 •Ht ksit hle billigst en, tr, b ManM ic. • H. Fufc Sonnenstichs ößer Feigevdl Exped- d. Bl. nWteSbadmerhi o. 6. Seiner,!, pfehlen W. 86)1: C. Roth, WE lies bamphtt, Nl tottenpapieric Drogenhan-lvc. taf, Selters^ iverkaul les EeschMH« zelchenl ein (W ttrieben wird, iü. (jungen preiämer.; ires bei 8. «atz, Pew lltk, ). Lauters Äjw&i •Ä *'2& »•s* leMtti.K' ,u äußerst bllligec.' schw. Heeti y.euenwegj^.; "HausiA in verkam Eine We .mit geräE -slöckiM .s', äfttg tfffSÄs Asrnürdlgz^' pachten. ich Herrn tr. 96 amstag den 26. April 1890. Der Hietzener Anzeiger ulrf)fint täglich, nt Ausnahme des Montags. Die Gießener ^«itienökätler rtbrn dem Anzeiger ilchnntlich dreimal beigelegt. Kenerak-Mnzeiger. Vierteljähriger Avonnementspreis: -_> Mark 20 Pfg. mit Bringcrlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Rcdaction, Expedition und Druckerei: Schulstraße Nr.7. Fernsprecher 51. Aints- und Anzeigeblatt für den Aveis Gieren. stnmahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folqanbtn Tag erscheinenden Nummer bis Vorm. 10 Uhr. chralisöeil'age: chießener Aamil'ienölätter. Alle Aunonccn-Bnreaux des In« und Auslandes nchmm Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. n ■»■■ iniifin»---—— ii Deutsches Reich. |[ Darmstadt, 25. April. Ihre Majestät die Kaiserin Kru drich traf heute Nachmittag 1 y2 Uhr mit den Prin- Wirnen-Töchtern Victoria und Margarethe von Homburg lomiTiciit) hier ein. Höchstdieselbeu wurden am Bahnhose der Mir deeckar-Eisenbahn von Seiner königlichen Hoheit dem Grvßherzog, S. K. H. dem Erbgroßherzog, I. K. H. der Pwyiessin Heinrich von Preußen, I. Gr. H. der Prinzessin Ach, Ihren Großh. Hoheiten den Prinzen Heinrich und Ml)! lm, sowie Sr. Erl. dem Grafen Erbach Schönberg cm pMM'n und begrüßt. Ihre Majestät hatten einen officiellen lsnlpjcmig dankend abgelehnt und so waren denn nur der Jlömcil. preußische Gesandte, der Königs. Großbritannische Ge- 'DMräger, der Stadtcvmmandant und der diensthabende teralabjutant fammt den Flügeladjutanten bei dem Em- .pliuigj: anwesend. Nachdem die sehr herzliche Begrüßung auf km derron stattgefundcn, bestieg Ihre Majestät die Kaiserin • mit Sr. Königlichen Hoheit dem Großherzog und I. K. H. ihj Prinzessin Heinrich von Preußen den mit vier Pferden lb-ipaiiinten Hofwagen, welcher des regnerischen Wetters wegen •gebEdti und geschlossen worden. In einem zweiten geschlos- ^skiieil Wagen folgten die Prinzessinnen Victoria und Mcrrga- ntlic uoon Preußen mit dem Erbgroßherzog lind der Prinzessin Ällix mon Hessen. Die Herrschaften wurden am Bahnhof von Sim zahlreich herbeigeströmten Publikum ehrerbietig begrüßt um) fuhren di re et nach dem dienen Palais, wo höchstdieselben M 2' Uhr in Gemeinschaft mit der Königin Victoria von Cßiigidüii) und den übrigen hohen Besuchsgästcn das Lunchcon DM.,men. Um 5!/4 Uhr trat die Kaiserin Friedrich mit iihlkii Töchtern, von der Großhcrzoglichen Familie zur Bahn geleit ft, die Rückreise nach Homburg v. d. H. an. Soviel Dis jegtzt fcststeht, treffen Seine Majestät Kaiser W i l h e l m jreirqg Abend 7 Uhr hier ein. Ein officiellcr Empfang soll M statt finden. im. Darmstadt, 24. April. Hessischer Landtag. 'Ii heutiger Sitznng wird die General-Discussion über die K!cbl nbahn-Vorlage fortgesetzt und ergreift der Abg. ' IM Mainz das Wort. Derselbe wünscht, daß mau uoch etwas weiter hätte z )|tben sollen als die Großh. Regierung in dem Bahnbau und i und) i er Herbeiführung von Reichseifcnbahnen stehe er sym- : mihifty gegenüber. Mit der Verstaatlichung der Hessischen ^M'izgsbahn sei auch er einverstanden, ebenso mit dem ‘ äjnbau durch den Staat. Leider sei das große Wort, das i mi gestern so gelassen ausgesprochen, „daß alle hessischen lÄrn verstaatlicht werden sollen", dadurch schon wieder Wort worden, daß man beabsichtige, mehrere der pro- j eithtcn Nebenbahnen nicht durch den Staat, sondern durch r iZMiigeseltschaften Herstellen zu lassen. Bezüglich der Hessischen S. WogSbaljn könne er sagen, daß sich diese bei ihm und bei s «,i Freunden keines guten Rufes hinsichtlich ihres Betriebes e Mim. Mit dem Bau der Nebenbahnen möge man möglichst iratf) vorwärts gehen und nicht so lange warten, damit die ciAenrn Landestheile recht bald die Wohlthat der Bahnen cDeßien könnten. Daß mit dem Bahnbau der Wohlstand c Mdiert werde, müsse er bestreiten. Es sei dieses eine x Motivische Ansicht, welche in Nichts ende. Er glaubt, d N Dum einem Wohlstand in der Bevölkerung überhaupt nicht r umji" gesprochen werden könne und derselbe auch nicht mehr c iiimi.c. Immerhin halte ihn dieses keineswegs ab, für die LWrUe zu stimmen, er wünsche aber auch, daß man Sorge l1 flir tragen möge, daß die Gemeinden nicht allzusehr zu den > toin: herangezogen würden, wie dieses z. B. bei der Gemeinde L 'Miim geschehen sei. Viele Hoffnungen gingen dann zwar i m Ltksüllnng, müßten aber mit schweren Opfern erkauft n uckrn und das vermehre die Unzufriedenheit. rllbg. Br eim er spricht für die Ausführung der Neben- b Wtni im westlichen Odenwald, um hierdurch eine Verbindung r m bnm Odenwald und der Bergstraße hcrbeizuführcn. Die 2 88roCtiferung des westlichen Odenwaldes verarme, wenn nicht (; Mi. Aibhülfe geschaffen werde. Er plaidirt ferner noch für d wLlau einer Bahn von Hetzbach nach Beerfelden. Abg. v. Rabenau wünscht, daß mit dem Bahnbau r :oojim vorgegangen werde. Es sei dieses nöthig, um den a «not Gegenden rasch zu helfen. ReichseisLnbahnen begrüße aWr mit Freuden - denn von Hessen sei schon früher die e M Anregung hierzu ausgegangen. Auch die erste nationale jiir Einigung Deutschlands sei durch die Errichtung des > j-llvecceins von Hessen herbeigeführt worden. Die Er- n oonhinng der Hessischen Ludwigsbahn durch den Staat sei uMMeidlich. Er verwahrt sich gegen die Aeußerung des 3 Miistikr-Präsidenten, als würden in Oberhessen die Privat- £ fäfireft'fen vor die allgemeinen Interessen gestellt. Er bittet z M Schluß die Regierung, mit Preußen nochmals in Verhandlung zu treten, damit Oberhessen aus dem eisernen Gürtel der Preußischen Bahnen befreit werde. Abg. Kugler kann sich durchaus nicht aus den provinziellen Standpunkt stellen, wie dieses im Hause geschehe. Der Abgeordnete müsse sich nicht dadurch, sondern von seinem Gewissen und seiner Pflicht leiten lassen, für die Vorlage, wie sie vorliege,, zu stimmen. Er sei bereit, falls der Nachweis der Nothwcndigkeit erbracht werde, noch mehr als bisher zu verwilligen. Bedauerlich sei cs, daß die Preußische Regierung der Hessischen so wenig Entgegenkommen zeige. Er glaube nicht, daß die Schuld au Hessen liege. Er empfehle daher, falls diese Angelegenheit nicht geregelt werde, sich an den Bundesrath zu wenden. Es solle im Deutschen Reiche der Grundsatz herrschen, daß jeder Staat Bahnen bauen kann, wohin er will, um einen Anschluß an andere Bahnen herbeizuführen. Bezüglich der Uebernahme der Hessischen Ludwigsbahn durch den Staat warne er vor einem allzugroßen Drängen. Der Vertrag derselben mit dem Staat lause erst 1891 ab. Die Concessionen, welche der Bahn gemacht wurden, seien so große, daß dieselbe eine sofortige Ueber- nahme ohne gütliche Uebereinkunft mit einer Anzahl Prozesse beantworten würde. Er sei aber auch dafür, daß die Hessische Ludwigsbahn verstaatlicht werde, aber nicht stückweise. Staatsminister Finger erklärt, nach den Ausführungen des Abg. Kugler könne es scheinen, als wolle die Preußische Regierung die Hessische vergewaltigen. Er könne diese Auffassung nicht unwidersprochen lassen. In politischer sowie in nationaler Beziehung sei die Hessische Regierung mit der Preußischen Regierung im engsten Einverständniß und hätten Meinungsverschiedenheiten noch niemals bestanden. Die Hessische Regierung habe allen Grund, zu glaube», daß baldigst eine loyale Bundesgesinnung hinsichtlich unserer Bahnbauten zur Geltung gelangen werde. Abg. Kredel wünscht einen möglichst Vortheilhaften Abschluß mit der Hessischen Ludwigsbahn für das Land. Er werde für alle Linien stimmen. Abg. Frank bittet, daß man bei dem Bau der Nebenbahnen den Odenwald und den Vogelsberg nicht vergefsen möge, wie man auch die Linie Fürth Weinheim nicht ans den Augen lassen dürfe. Die Ludwigsbahn erfülle ihre social- politische Pflicht nicht, indem sie ihre Arbeiter zu schlecht bezahle. Er sei mit deren Verstaatlichung voll und ganz einverstanden. Ministerial-Prüsident Weber glaubt, daß salls die Kammer ein rascheres Tempo im Bahnbau wünsche, eine Vermehrung des technischen Personals im Ministerium eintreten müsse. Ob die Kammer darauf eingche, lasse er dahingestellt. Commissarisch ließen sich die technischen Stellen aber nicht mehr besetzen, da die Techniker im Bahnbau schwer zu finden seien. Er hoffe, daß man die gute Absicht anerkenne, daß die Regierung ihre Schuldigkeit thuc, sie habe sich ehrlich abgearbeitet und abgcmüht bei dem Zustandekommen der Nebenbahn-Vorlage. Er könne selbst nicht sagen, daß er mit allzugroßer Begeisterung an die 14 Millionen denke, welche zum Bahnbau verwendet würden. Es sei hervorgehoben worden, es wäre ein Fehler gewesen, daß die Main-Wescr-Bahn an Preußen abgetreten worden sei. Die Abtretung war keine freiwillige und vorbereitete- dieses sei durch den Friedensvertrag, in welchem die Grundlagen gegeben waren, geschehen. Zum Schluß wünsche er, daß die Verhandlungen mit Preußen zu einem gedeihlichen Ende geführt werden. Es sprechen noch die Abgg. Ullrich, Metz- Darmstadt, Wasserburg, Jöckel, Schade, Schröder, Berg- st räßer, sowie der Abg. Reinhardt. Sämmtliche Redner heben die Nothwendigkeit des Staatsbahnbaues hervor, wie ebenso die Erwerbung der Hessischen Ludwigsbahn im Interesse des Hessischen Staates liege. Hiermit ist die General-Diseussion geschlossen. Morgen beginnen die Berathungen über die einzelnen Nebenbahnprojecte. Berlin, 23. April. Im Militäreabinet des Kaisers wird gegenwärtig, der „Nordd. Allg. Ztg." zufolge, das Diplom eines Genera l-Ob ersten der Cavallerie für den „Füvsten Otto von Bismarck, Herzog von Lauenburg", ausgefertigt. Dies würde also der amtliche Titel Fürst Bismarcks sein. Er selbst bleibt bei dem einfachen „v. Bismarck". — Erhebungen über die Lebensweise der Einjäh ri g-Fre iw i l li g e n der deutschen Armee sollen gegenwärtig mit der Absicht stattfinden, apch hier dem Luxus künftig nachdrücklichst entgegenzutreten. Osnabrück, 23. April. Seine Majestät der Kaiser passirte mittels Kaiserlichen Sonderznges bereits um 2 Uhr 45 Min. Nachmittags unsere Stadt. Der Aufenthalt währte nur einige Minuten- eine zahllose Menge begrüßte Seine Majestät mit jubelndem Zuruf, worauf der Kaiser huldvollst dankte. Köln, 23. April. Seine Majestät der Kaiser traf um 6 Uhr 2 Min. Hierselbst ein und setzte, ohne den Salonwagen zu verlassen, um 6 Uhr 9 Mm. nach geschehenem Maschinenwechsel die Reise fort. Neueste Nachrichten. Wolffs telegraphisches Eorrespondenz-Bureau. Berlin, 24. April. Der Bundesrath trat heute zu einer Plenarsitzung zusammen. Vorher waren der Ausschuß desselben für Justizwesen, sowie die vereinigten Ausschüsse für Zoll- und Stenerwesen und für Handel und Verkehr zur Berathu»g versammelt. Berlin, 24. April. Nach Erledigung zweier Rechnungssachen genehmigte das Abgeordnetenhaus heute in dritter Berathung in unveränderter Fassung die Regierungsvorlagen betr. die Erweiterung und Vervollständigung des Staats- cisenbahnnetzes und betr. den weiteren Erwerb von Privateisenbahnen durch den Staat. Sodann wurden kleinere Vorlagen in erster und zweiter Lesung erledigt und schließlich der Gesetzentwurf enthaltend Bestimmungen über das Notariat und über die gerichtliche oder notarielle Beglaubigung von Handzeichen nach Bemängelung einzelner Paragraphen an die Commission wieder zurückverwiesen. — Nächste Sitzung Freitag den 25. April, Vormittags 11 Uhr. Anträge und Petitionen. Elberfeld, 24. April. Regiernngsrath Kuhlmeyer, Dircctionsmitglied des hiesigen Eisenbahnbezirks, ist gestern Abend gestorben. Friedrichsthal (Kreis Saarbrücken), 24. April. Die Bergarbeiter-Massenversammlung unter freiem Himmel, welche für den 30. ds. Mts. geplant war, ist verschoben wordni. Maßgebend hierfür war hauptsächlich die Erwägung, man in einer solchen Versammlung eine in- birccte Feier hu* 1. Mai hätte erblicken können. Saarlouis, 24. April. In zahlreichen Versammlungen, welche für die Bergleute der einzelnen Jnspectionen in den letzten Tagen im oberen und unteren Saargebiet all- gehalten wurden, erklärten die Hauptredner unter dem Beifall der Arbeiter, daß von einem neuen Strikc nichts zu erwarten' sei. Man müsse vielmehr alle friedlichen Mittel versuchen, um die in Dudweiler am 16. März aufgestellten Forderungen durchzusctzcn. Es wurde allenthalben beschlossen, an diesen Forderungen sestzuhalten. Hagenau, 23. April. Se. Majestät der Kaiser traf um 1 Uhr Nachts hier ein und wurde aus dem Bahnhofe von dem Statthalter Fürsten von Hohenlohe, welcher aus Straßburg herüber gekommen war, begrüßt. Gleich daraus fuhr Se. Majestät zum Jagdhäuschen in den Hagenauer Wald und begab sich um 33/4 Uhr auf die Auerhahnbalz. Der stürmischen Witterung wegen kam Se. Majestät der Kaiser nicht zum Schuß. Bei der Rückkehr von der Jagd fuhr Se. Majestät der Kaiser durch die festlich geschmückte Stadt. Die Vereine, mit dem Bürgermeister und Gemeinderath an der Spitze bildeten Spalier. Trotz der frühen Stunde war eine zahlreiche Menschenmenge erschienen, die den Monarchen enthusiastisch begrüßte. Straßburg, 24. April. Se. Majestät der Kaiser ist heute früh 7 Uhr 30 Min. ans Hagenau mittelst Extrazuges hier eingetrosten. Ein offizieller Empfang hat nicht stattgefunden. Die Stadt ist reich beflaggt. Se. Majestät begrüßten nach der Ankunft Morgens im Kaiserpalast die dort versammelten Generale. Nachmittags soll ein größeres Manöver stattfinden. Tie Garnisonen aus Zabern, Pfalzburg und Saarburg sind per Bahn in die Nähe von Straßburg gerückt. Straßburg, 24. April. Zur Nlittagstasel bei dem Kaiser waren die Spitzen der Militär- und Civilbehörden geladen. Die für den Nachmittag bestimmte Gefechtsübung wurde wegen anhaltenden Regens abbestellt; die bereits ausgerückten Truppen marschirten daher in ihre Quartiere, zurück. Als jedoch später das Wetter sich aufhellte, wurde die gesammte Garnison von Straßburg mnd Kehl zur Parade auf dem neuen Exerzierplatz bei dem Vorort Kronenburg versammelt. In der Front der Parade hatte der Großherzog von Baden als Generalinspecteur der 5. Armeemspection auf dem rechten Flügel Aufstellung genommen. Es fand ein zweimaliger Vorbeimarsch statt. Die Truppen waren in feldmarschmäßigem Anzuge, die Generalität in Compagnieninform, der Kaiser in der Uniform des 1. Garderegiments zu Fuß. Nach der Parade kehrte der Kaiser an der Spitze der Fahnencompagnie. des JnfanterieregiincntS Nr. 143 durch das tfrimeitburgev Thor in die Stadt und in den Kaiserpalast zurück, von der Menschenmenge jubelnd begrüßt. Bremen, 24. April. Die Rettungsstation Amrum tele- | graphirt: Am 23. April von dem bei Amrum gestrandeten , deutschen Fischkutter „Cranz", Capitän Hinrich, drei Per- | sonen gerettet durch das Rettungsboot „Theodor Preußer". Sturm aus West Südwest, hohe Brandung. Das Rettungsboot war 16 Stunden unterwegs. Wien, 24. April. Aus der gestrigen Rede des Ministerpräsidenten Taafse im Reichsrathe wirkt die Versicherung besonders beruhigend, daß die früher bestandenen anarchistischen Bestrebungen in ein besseres Fahrwasser gekommen seien und daß die Regierung sich demgemäß mij der Frage beschäftigt, in den bestehenden Ausnahmegesetzen Erleichterungen eintreten zu lassen. Bezüglich der für den l.Mai geplanten Demonstrationen äußerte Gras Taasie, daß die nothwendigen Vorbereitungen für alle Fälle getroffen seien. — In der Fabrikstadt B i a l a kam es gestern Abend zu starken Exzessen. An 4000 Arbeiter rotteten sich zusammen und wurden durch Pöbelhaufen noch verstärkt. In der Hauptstraße von Biala ist keine Fensterscheibe verschont geblieben. Die Branntweinläden wurden sämmtlich demolirt. Das einschreitende Militär wurde provoeirt und mußte von der Feuerwaffe Gebrauch machen. Elf Personen sollen ge- tödtet worden sein. — Von den Plünderungen in W a g- stadt wird nachträglich berichtet, daß das einstöckige Haus des Getreidehändlers Eisler förmlich in Trümmer gelegt wurde; die Fußböden wurden aufgerissen, die Möbelstücke zerhackt und alles Bewegliche fortgeschleppt. Das Getreide und Mehl wurde verstreut. Sämmtliche Hausthiere, Pferde und Kühe, selbst der Haushund, wurden erschlagen. Wien, 24. April. Rach einem Telegramm des K. u. K. Correspondenz-Bureau kamen die Exzesse in Biala vollständig unverhofft. Die Ursache ist bisher nicht ermittelt. Den scharfen Salven, die das Militär abgab, gingen erfolglose, blinde voran. Militär- sowie Gendarmerie-Patrouillen durchstreiften die Stadt und Umgebung. Gegen zehn Rädels führer ist die gerichtliche Untersuchung eingeleitet worden. Paris, 24. April. Nach der Besichtigung des Hafens von Bastia empfing der Präsident Carnot die Spitzen der Behörden, darunter den ersten Präsidenten des Gerichtshofs und den Maire, welche Ansprachen hielten, in denen sie ihrem Patriotismus Ausdruck gaben. Carnot erwiderte, er hoffe, daß die Gesinnungen der Eintracht und der Einigkeit, welche die Einwohner Corsieas gegenwärtig beseelten, den definitiven Frieden herbeiführen werden. Paris, 24. April. Die Nachrichten aus Dahomey riefen große Erregung in Paris hervor- mehrere Journale fordern von der Regierung Aufklärung. Hauptmann Ferrillon, als Commandant der französischen Truppen, disponirte über acht Kanonen. Trotzdem war der Angriff der Dahomeyer wüthend und die Franzosen in großer Gefahr, eingeschlossen und vernichtet zu werden, sie formirten Quaree. Die Dahv- meyer verloren angeblich 300 Todte und 300 Verwundete. Paris, 24. April. Wie die Morgenblätter aus Cherbourg melden, explodirte während der Schießübungen an Bord des Dampfers „Requin" ein Geschütz und verwundete acht Mann. Paris, 24. April. Nach weiteren Meldungen aus Cherbourg erfolgte der Unglücksfall an Bord des Dampfers „Requin" durch Explosion eines Kessels. Acht Mann sind verwundet, von denen bisher drei verstorben sind. Nizza, 24. April. Präsident Carnot ist um 12l/z Uhr- Mittags hier eingetroffen und mit Begeisterung empfangen worden. Er wohnte dem Vorbeimarsch der Truppen und zahlreicher Delegationen bei. Später sand Empsang aus der Präsectur statt. London, 24. April. Anläßlich der bevorstehenden Begegnung Sr. Majestät des Kaisers mit der Königin von England in Darmstadt bemerkt der „Standard", es sei überaus erfreulich für die Engländer und ebenso auch für die Deutschen, daß nicht nur zwischen beiden Herrschern, sondern zwischen beiden Nationen innige herzliche Beziehungen bestehen. England und Deutschland seien enge Freunde, weil sie beide den Krieg verabscheiien und das Heil ihrer Völker in dem Frieden suchen. Brüffel, 24. April. Der Antisklaverei-Congreß nahm einen Vertragsentwurf zur Unterdrückung des Sklavenhandels in den Gebieten des Rothen Meeres und des Indischen Oceans an. Die Bestimmung einiger Einzelheiten ist für die nächste Sitzung Vorbehalten. Nom, 24. April. Heute sind hier deutsche Pilger aus der Diözese Trier unter Führung des Dr. Schütz cm- getommen. Nom, 24. April. In der Kammer kündigte Fürst Odes- calchi eine Interpellation an, ob die Regierung beabsichtige, den Beschlüssen der Berliner Conferenz entsprechende Gesetzesvorlagen zu machen. Lissabon, 24. April. Die Königin Amalie ist von ihrem Unwohlsein wieder hergestellt und begibt sich nach Villa Bieiosa. Ncwyork, 24. April. Eine Depesche aus San Fran- ci§co meldet, daß dort ein heftiges Erdbeben um 3*/2 Uhr Morgens aufgetreten sei. Darmstadt, 25. April. Morgen treffen die Großh. badischen und Landgräsl. hessischen Herrschaften hier ein. Cocates und OvoVinzSeUes. Gießen, 25. April. — An Stelle des beurlaubten Landgerichtsraths Hoffmann in Gießen wurde, wie die „N. Hess. Volksbl." melden, Großh. Amtsrichter Kullmaun mit Aushilfeleistung beim Landgericht Gießen, Gerichtsassesfor Landmann in Darmstadt mit Aushilfeleistung beim Großh. Amtsgericht Gießen beauftragt. — Der „Franks. Ztg." ging aus Berlin folgende Privatdepesche zu: „Gegen den neugewählten antisemitischen Neichstagsabgcordneten Pickenbach soll hiesigen Blättern zufolge die Staatsanwaltschaft ein Strafverfahren wegen Wuchers eingeleitet haben. (Wir bemerken hierzu, daß Herr Professor Stengel in Marburg bereits über die Richtigkeit des von ihm durch Flugblatt veröffentlichten Briefes Pickenbachs an Dr. Z. gerichtlich vernommen wurde. Red.) — Theater. Die gestrige Aufführung von „Gasparone" war eine äußerst gelungene, Costüme und Ausstattung schön und geschmackvoll. Montag trifft nun der längst erwartete hohe kaiserliche Herr aus Japan „Der Mikado" hier ein, um sich uns Gießenern vorzustellen. Mikado wurde überall in den größeren Städten, welche er mit seinem Besuche beehrt, enthusiastisch begrüßt, zumal in seinem Gefolge eine große Anzahl Cavaliere von Japan, sowie schöne Japanesinnen sich befinden. Als ein Freund der Musik führt derselbe auch eine ganze Capelle in seinem Gefolge. Daß Mikado uns einen Besuch abstattet, verdanken wir einzig und allein Herrn Director Baars. Wer den „Mikado" sehen will, versorge sich bei Zeiten mit Eintrittskarten. vermischtes. * Berlin, 22. April. Die „Post" schreibt: Das Mahn- toort Sr. Majestät des Kaisers an seine Offiziere scheint nun auch in Stndentenkreisen Beherzigung zu finden. $je . der „K. Z." entnehmen, ist vorn teentralcomüe \vlX JL Verband alter Corpsstudeuten folgender Antrag genxtt, worden: „Es möge beschlossen werdest, in Erwägung, die gegenwärtigen Ausgaben sich derartig gesteigert daß in vielen Corps nur reiche Studenten Ausnahme können, wenn sie ihre Eltern nicht mit Sorgen ober sich Schulden belasten wollen, hierdurch aber den Corps brauchbare und tüchtige Kräfte entzogen werden, das Cem^g comite zu beauftragen, bei dem nächsten Kösener Congreis' die Wünsche des Verbandes dahin auszusprechen, daß iu actiocii Corps, unbeschadet der nothwendigen und angemessen^ Repräsentation, jeder nicht erforderliche Aufwand vermiede- und namentlich die S. O.-AnSgaben auf das nothwendiai. Maß beschränkt werden." vermehr, Land- nnö Pol?»u>irtbfd?aft. — Nach den Bestimmungen des Weltpostvertrags bütiM Sendungen, welche zollpflichtige Gegenstände enthalten, nu in Briefform verwandt werben. Die Nichtbeachtung dieser Na, schrtft hat wiederholt zollamtliche Beschlagnahme bei den auswärts, Verwaltungen im Gefolge gehabt. Es ist daher Jedem, der folfo Gegenstände nach dem Zollauslande verschicken will, in fdntit eigenen Interesse anzurarhen. die Sachen nicht in Briesen weder gewöhnliche noch eingeschriebene — zu verpacken, sondern m- in Packetform, also unter Beifügung von Zollinhaltserklärung^ zur Post zu liefern. Ganzseid. bedruckte Foulards Mk. 1.90 bis 6.25 pr. Met. — vers. roben- und stückweise porto- und zoll - frei ins Haus das Seidensabrik-D^pÄt G. Henneberg (ft. u K. Hoflief.) Zürich. Muster umgehend. Briefe kosten 20 Pi Porto. [17011 ' empfiehlt sich durch Reinheit, Aroma und Ergiebigkeit als die beste c j preiswerteste Zuntz SCI. Ww. Kai®' “• Könnl0l. Hofl, Marke. - Bonn, Berlin, Zu haben bei J. M. Schulhof. Kirchliche Anzeigen der Stadt Gieße«. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. Samstag den 26. April. Nachmittags 2 Uhr: Beichte, Pfarrer Schlosser. 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Rmtr. 223,5 131 3,6 2 Nouveautes: ürkof, Sdjub uud lUüfdjüUiiigc. Gummimäntel von Ml. 15.— Näheres bei dem General-Agenten dir. Emil Slerschow, O{?‘enbach a. M.. .Hindernisses zulässig, fließen, 21. April 1890. Großh. Amtsgericht. Landmann. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. Monrag den 28. April 1890, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde in den Districten Lumpenmannsbrunnen und Lache nachverzeichnetes Holz versteigert werden: A Bau-, Werk- und Nutzholz. 955.15 165.— ssilgros uudDktail- tlrrkanf eleganter Kleider machen. Ferner fahren Dampfer des Norddeutschen Lloyd Die Zusammenkunft ist am Lumpenmannsbrunnen. Gießen, am 22. April 1890. Großh. Bürgermeisterei Gießen. M] Frühkartoffeln abzugeben. Grünbergerstraße 29 II. St. I. M. Schulhof, Gietzen, Aug. Butzbach.__ 3629] Gesucht zum 1. oder 15. Mat ein gut empfohlenes Mädchen, welches nähen und bügeln kann und die Pflege größerer Kinder übernimmt Frau Major Kullman«, _________________Ostanlage 31.______ gegenseitiger Beschaffung der in Gewerbe und Wirtschaft nöthigen Geldmittel für die Vereinsmitglieder aus gemeinschaftlichen Credit. Sitz der Genossenschaft ist Großen- emtinbt. . April. Ihr und Abends i Ur an Gckgch hl Kommunion;. mt Predigt, w hr Herj-MarM Verkauf von Streumaterial. Die zur Ausschüttung kommende Holzwolle aus den Lagersäcken in den Kasernen wird compagnienweise am Sam-tag den 3. Mai 1890, Vormittag- 10 Uhr in unserem Geschäftszimmer, woselbst auch die Bedingungen ausliegen, im Wege des mündlichen Meistgebols jährigen Kindes Namens dieses unter der Rechtswohlthat des Inventars angetreten worden. Es werden daher Alle, welche Ansprüche an fraglichen Nachlaß zu bilden haben, hiermit ausgefordert, solche binnen 14 Tagen, von dem Tage der erstmaligen Bekanntgebung dieser Aufforderung in öffentlichen Blättern gerechnet, in der Gerichtsschreiberei unterzeichneten Gerichts schriftlich oder mündlich anzumelden, anderenfalls sie aus Berücksichtigung bei Ordnung des Nachlasses nicht rechnen können. Gießen, 23. April 1890. Hutsverpachtung. Montag den 28. April b. I. werden verpachtet: 1) aus der Oberförsterei Gießen, Gemarkung Gießen: a. das sog. Birk'sche Gut in 4 Loosen, b. die fiskalische Hege in 12 Loosen, 2) Aus der Oberförsterei Schissenberg: a. die sog. Insel im Heßler, Gemarkung Heuchelheim in 3 Loosen, b. die fiskalische Hege, Gemarkung Klein-Linden in 44 Loosen. Die Verpachtung geschieht auf 9 Jahre, sie findet im Schulsaale zu Klein-Linden statt und beginnt Nachmittags 2 Uhr. Nähere Auskunft ertheilen die unterzeichneten Oberförstereien. Gießen, 18. April 1890. Großherzogl. Oberförsterei Gießen. Block. Großh. Oberförsterei Schiffenberg. tztei.n & Meyer eingesehen werden. Angebote sind verschlossen mit entsprechender Ausschrift versehen dem verzeichneten bis zum 2. Mai einzureichen. 3762 Buseck. Gießen, 18. April 1890. Großh. Amtsgericht. Kullmann. Stadt ®ij tmeinbe. -nst. f°rrer,Schloss«. April, chlosser. mnasiasten in ndmahls. dey. imtinbe. he: RisfioW Cöln, Agent br? Woche vom ZI; Flur 8 Nr 37»/io - 462 daselbst, Flur 8 Nr. 38Vio - 462 Meter daselbst, r Synagoge. il. afl Morgen 8* fö Uhr- Bekanntmachung. In unserem Genoffenschaftsregister ist eingetragen, daß die Spar- und Leihkaffe zuGroßen-Buseck, eingetragene Genoffenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht, am 16. Februar 1890 in folgenden Punkten Statutenänderungen beschlossen hat: 1) Gegenstand des Unternehmens ist: Betrieb von Bankgeschäften behufs in» em bei tut Großh. Ortsgericht Gießen I. A.i Vogt. Zieh UW Montag den 28. April, Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Wohnung der verstorbenen Frau M ö b u s W i t tw e, Restauration Loth, Sicherst^atze 21, die zu deren Nachlaß gehör. Gegenstände, namentlich: Tische. Stühle, Sopha, Spiegel, Bilder zwei einthür. Kleider- schränke Commode. Consol, Waschschrank, Küch-uschrank, Betrsteüen s. gute Federbetten, Weitzzeug, Küchengeschirr und sonstiges versteigert werden. Sämmtliche Gegenstände s. g. erhalten. Im Auftrag: J. Rothenberger, Damen- u. Kinderkragen, Rüschen Aufforderung. Zkochdem für die nachstehend ver- Mpieten eingetragenen Genossen - *|(lKn mit unbeschränkter Haftpflicht, :Ürnlich: :1) bwe Spar- und Leihkaffe Lang- Giöns, biie Spar- und Leihkaffe Großen- Buseck, Aj den landw. Consumverein Main- Weser-Hütte N Asten der Genoffen gemäß den Mimmungen des Gesetzes vom 1. Mai neu ausgestellt sind, werden die n- denselben eingetragenen Personen, nrlck e behaupten, daß sie am 1. Oc- Mr 1889 nicht Mitglieder der be- !kiffenden Genossenschaft gewesen sind, ik daß ihr Ausscheiden nicht richtig ir den Listen eingetragen ist, sowie lki m den Listen nicht eingetragenen Björnen, welche behaupten, daß sie in dem bezeichneten Tage Mitglieder ht Genossenschaft gewesen sind, hier- !ül aufgefordert, ihren Widerspruch die Listen, deren Einsicht wäh- i.Hib der Dienststunden bei unserer chrichtsschrelberei freisteht, binnen 4 Monat, vom Erscheinen dieses 'MleS an, schriftlich oder zu Pro- 'M der Gerichtsjchreiberei zu er- ■tat, widrigenfalls lediglich der Jn- '(ilt der Listen für die Mitgliedschajt M 1. October 1889 und für das scheiden in Folge vorher geschehener KRigung oder Ausschließung maß- zibmd ist. Im Falle unverschuldeter kechiiumniß ist der Widerspruch nur ich binnen 1 Monat nach Beseitigung Dienstag den 29. April, Nachmittags 21/» Uhr, ollen auf dem hiesigen Ortsgericht die dem KaSpar Schomber und Kinder Philipp Schomberund EliseLchomder gehörigen, in der Gemarkung Gießen gelegenen Immobilien: Flur 3 Nr. 144 — 2550 Meter Acker auf dem Leufertsröder Weg. Flur 8 Nr. 16 — 2825 Meter Acker auf dem Holzweg hinter den Schießgärten, Flur 8 Nr. 16a — 2819 Meter Ack r daselbst, Flur 8 Nr. 261*/tco — 847 Meter Wiese hinter den Schteßgärten an der Rodheimerstraße, Flur 8 Nr. 2t>ty, 0 — 1339 Meter Hof- raithe daselbst, Flur 8 Nr. 26ti/ioo — 123 Meter Grab- garten daselbst, Flur 8 Nr- 28V.o — 2044 Meter Hof- raithe daselbst, Flur 8 Nr. BO^o — 4296 Meter Acker daselbst, Flur 8 Nr. 322/iO — 6840 Meter Wiese Vergebung Mr Arbeiten und Keferungen zum Bau einer Lämgerhulle für das Kahnthal-Sängerstfl Atelier für Anfertigung nach IHflfi -ximter Garantie für tadellosen Sih bei feinster Ausstattung. für ijcrrcn 11. Kilnbk». Im Auftrag: Louis Rothenb erger Gerichtstaxator. WKihPa werden für 1 an- ÄlKvpWWD gefertigt. Verrücke«, ToupeS Scheitel nach Maß. Zöpfe werden gefärbt bei [622 Georg Petri Wwe. Nachf., Seltersweg 43. Eichen-Stämme mit 20,81 Festmeter, Fichten-Stämme mit 6,28 Fest- meter, Fichten-Stang-n mit 0,89 Festmeter. B. Brennholz. Mobiliar -Nerst«igeritng. Mnerstag den 1. und Freitag den 2. Mai, draehmittaos von 2 Ubr an, 1 Nlideut sämmtliche Mobilien aus dem Nachlaß des Herrn Friedrich WttiDer. Seltersweg 83 II erbvertheüungshalber meistbietend ver-! Wit. DonoerStag den 1. Mai, Nachmittags, kommt zum Aus- ! fflfc 1 fast neue Garnitur, bestehend in Sopha, 6 Stühlen,! oval. Tisch, Teppich, Seeretär Trumeaux mit Spiegel,! mehrere Sophas, wobei 1 Schlafsopha, Waschkommode und Nachttisch mit Marmorplatte, Waschkonsole, Nachttische, Kommoden, ovale und andere Tische, Klappsessel, Rohrsessel, 2 Polstersessel, mehrere Spiegel, 1- und 2thür. 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Teppiche, Reisedecken, Vorlagen, Läufer, neue Fenstermäntel rc. rc. I Ankauf alter Bücher n. Bilderwerke. Angebote ganzer Bibliotheken, bowie einzelner Bücher erbittet die [579 J. Ricker’sche Buchhandlung G-iessen. Scheith. Rmtr. Buchen 114,5 Eichen 71 Flur 8 Nr. 39 — 625 Meter Acker daselbst, Flur 8 Nr. 40 — 625 Meter Acker daselbst, Flur 8 Nr- 41i/10 — 1944 Meier Acker daselbst, Flur 9 Nr. 46 — 1350 Meter Acker auf der großen Weide, Flur 3 Nr. 172Vto — 2634 Meter Wiese über der Erdkaute auf den Weg hinter dem Fluthgraben, Flur 3 Nr. 188 — 186J Meter Acker auf dem Krofdoiferweg, Flur 8 Nr. 24 — 160u Meter Acker diesseits am Grasweg öffentlich meistbietend versteigert werden- Gießen, 18. April 1890. to Ergiebigkeit M Ww. Kail- u, & — Bonn,^ ichulhot. daselbst, Flur 8 Nr- 35*>/10 - 1988 daselbst, Flur 8 Nr. 36*/io — 2169 daseldst, J. H. Fuhr Sonnenstraße 28 empfiehlt Strickbaumwolle in den neuesten u. courantesten Farben, lchwarze Baumwolle, garantirt wasch ächt, weiße Damen- u. 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Mai 1890, Vormittags 11 Uhr. Angebote sind postfrei, versiegelt und mit der im Angebotbogen vorgeschriebenen Aufschrift an das Materialten-Bureau zu Hannover, Raschplatz 2 A. bis spätestens zu der vorstehend für die Eröffnung derselben bestimmten Zeit einzureichen. AuschlagSfrist bis 5. Juni 1890. Bedingungen nebst Angeboibogen werden gegen Einsendung von ö1 H entweder baar oder in .^ehnpfennig - Retchspost- Brieimarken abgegeben- Die abzuschließenden Verträge bleiben stempelfrei. Hannover, den 1#. April 1890. ___MaterialienBur-au. f3613 Freitag den 2 Mat, Vor- ruitrago von 9^2 Uhr an, werden aus dem Nachlaß des Herrn Friedr- Bender erbvertheilungshalber nachbenannte Gegenstände meistbietend versteigert: k Gartenmöbel: Tische, Stühle und Bänke; mehrere schöne Kübel- vflanzen sowie Blumen in Töpfen; Küchenmobilien: 1 Küchenschrank, An- 5D Gärtnerische DecorationSarbeiten . „ n „ 147.— Voranschläge und Bedingungen können bei den Architecten Herren Louis Rothenberger, 3759 Gerichtstaxator. verkauf ru darchans lekea jlreilen > <4 - enql., deutsch, u. franz. Buckskins 'Paffe Theater in Gießen ((£ate Leibj Neu! M e 11 Wen! Wen! nn. Ta Asterweg 12, 2 Tr miethen. 3737 odss-Anzeige '8> mietben. Bahnhofstraße 62. miethen 3450 Dermi<-tben. Walliborftratze 71. Die Äeerdiaung findet Samstag den 26. d. Mts , 3767 Nachmittags 3 Uhr, statt. Neuenweg 31. miethen. 3614] Eine möbL etube für Arbeiter Neuenweg 19. zu vermietben. Seltersweg 39. 3746 101 50 3766 miethen. 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Cs findet nur diese eine Aufführung statt. » Bestellungen auf Plätze für diese Mikado-Vorstellig nimmt Herr Gerhardt schon von heute ab entgegen. =52* 188; 161* 1320 3613 75-1 »ItJ K Ausverkauf wegen Räumung des Ladens. Das von mir bewohnte Hans hat die Stadt angekauft, und bin ich dadurch gezwungen, mein ganzes Waarenlagcr vollständig zu räumen. Dasselbe bietet sämmtliche Saison-Neuheiten in 5 „ Italiener Rente Der „it N«* DieSitß-n- !*•?»« bngtügr- Vermischte Anzeigen. ÄXler Forderung an Frau Emil «LÖ Möhl Wwe. hier zu machen hat, wird ersucht, sich Weserstratze 1. 3. Stock behufs Regulirung zu melden. 3761 3747] Ein schwarzer Schäferhund mit graußen und geloen Backen ist mir entlaufen. Denjenigen, welchem er zugelaufen ist, bitte ick, denselben abzuliefern an Schäfer Heinrich Döll zu Beltenbach. der Deuts hier emgett geströmten s- Am Bc Familie die woselbst eiin genommen h aussah, den die Mitglied das Leutselig Durch spännigen 2 GwM-zog, Plan. üsc. nicht enden Kaiser zunä> Königin vor ins Großh. Morgen srr bis Montag Berlin, Deutschen Is. in etwa 300 A lnnds noch ; Reiches Volksbildung der Schule, erstrecken. ; ■|uä städtisch Zustimmung .. Berlin lemw gestr Gesetzentwii Ne Ausö Erengesell ^'ichtuna ?'s lebender g '3Uct)töWecfcl Etlichen! ben betresst . Berlin ?ln Schreib, Eiltet; P Qiagen/ d ti vQUS Prfp\- bea to.CrN 3678] Ein freundlich möbl. Zimmer, v S- 50 X, an einen ruhigen Herrn zu vermietben. KörnerS «arten. Frankfurterstraße I!. i7t>6j Ein schön möblirtes Zimmer zu oermiethen. LouiS Petri III., Afierweg. 3412] Möblirte und nnmöbl. 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Blrickstratze 26 III 3635] Schönes gesundes Zimmer zu vermnlhen. ___________Ludwigöplatz 14 II 3652] Gut möbl Zimmer, nach der Straße gelegen, in einem Neubau zu ver- 3600] Möblirte Zimmer zu vermiethen. _______LudwigSplatz 13 3411] Möblirtes Zimmer mit besonderem Eingang zu vermiethen _________________Asterweg 53, parterre. 3495] Zimmer und Cabinet, möblirt, nach der Straße, für einen Studenten sehr gelegen, zu vermiethen bei Eduard Zuckert, ^euen Bäue 17. 3552] Ein möblirtes Zimmer zu ver-