im« ne. ffi .bd,,u^ 47. 'vonSuchen U « t}781 enden. eölttn' drod rc. ÄÄgÄ »«ass* und bei «»öet den oben angesührtm ,?.Stft®^w«sÄ»4o3 ♦Lia m pM® können, ober ÜnnSttHtata und Durer «Wbabn 4 fl. Localbahn 3 fl, mweljer Lahnen dagegen reichen rrd gehen sogar etwas darüber imnm wieder ausgeglichen, nur )e Renten sind noch durchweg o. Oesterreich. Silberrente f/2 %, Serben 2®/0, Türken 2-3 % t durchgängige fyrtMiberunj bis 12*/i % Mt, fich sonst bleiben noch 3 %, Laura l1/2% r Börse. Court vom 14./XI. 21./XI. 86.- 89.- 86.40 88.20 92.20 90.60 101.40110015 11.15 18.45 19 50 92.05 72.10 91.30 rg.-A.wu.0S Eerb. Goldie ... » heEtsenbahn- ÄL.A.. .ObltglSSOr cono.. . M'M M . . . iyt..... 108.80 103.30 55 60 62.90 92.90 91.95 83.30 65.15 98.50 99.90 85.- 56.60 64- 9460 9350 84.05 66.30 9955 100.- 85.40 nu ;ahn Lombarden », do. do. i-Durer Gold. SS stsenbahn • • ’eübö Stsenb. b«*ÄL 5aibin.Se* 162.25 164. 152 801160.80 ® M ■'6 • io» m «Ä 186.85 125 * Äff' Mr . arger • t . • ♦ Helmen ' 157.90 U8.50 ' 11L5OJO910 128.50 >01.'° -K -° ÄS 182ioJ2> 100. 93.40 100." 11-210 126-10 131." 86.10 103.60 1890. Dienstag den 25. November M. 275. fr—— | I — Der D-K-e»er Anreger erscheint toglich, «tt Ausnahme deS MontagS. ®k Kietzen er «erden dem Anzeiger Vschentlich dreimal deigelegt. Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. Vierteljähriger KöounemeutaPreiAI 2 Mark 20 Pfg. mH Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Lxpedttt» und Druckerei: -chutstr«te Jr.V Ferulprccher 51. Amts- und Anzeigrblatt fils? den Nrris Gietzen. chratisöeilage: Gießmer Kamilienbkätter. Alle Annoncen-Bureaux de- In» und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für de« fetgenben Tag erscheinenden Nummer bi» Corrn. 10 Uhr. poütifc^e «ebarfid?t. Gießen, 24. November. Die erstmalige mehrtägige Erörterung der Steuerreformvorlage im preußischen Abgeordnetenhause hat die Bereitwilligkeit aller Parteien des Hauses ergeben, an der Durchführung Ler Steuerreform mitzuarbeiten, aber freilich nicht allenthalben auf den von der Negierung vorgeschlagenen Grundlinien. Namentlich die Redner der Freisinnigen und des Eentrums stellten da theilweise ganz andere Bedingungen auf, welche die Steuerentwürse der Regierung beträchtlich umgestalten müßten und auch von den Rednern der beiden conser- vativen Fractionen wie von denen der Nationalliberalen wurden eine Reihe mehr oder minder gewichtiger Bedenken geltend gemacht. Immerhin machen diese erstmaligen Debatten den Gesammteindruck, als ob sich über die Steuerreform, namentlich was die Einkommensteuer-Vorlage anbelangt, trotz aller in den Einzelheiten vorhandenen Schwierigkeiten und Meinungsverschiedenheiten schließlich doch eine Ver- fftändigung erzielen lassen werde, welcher Hoffnung ja auch Finanzminister Dr. Miquel in seiner Freitagsrede Ausdruck verlieh. Der neue Finanzminister selbst sand mit seiner Einführungsrede, welche am Donnerstag die Generaldiscussion über die Steuerreform einleitete, wegen ihrer großen Klarheit und Sachlichkeit allseitig die günstigste Aufnahme und hat die Rede offenbar das ihrige zur Verstärkung der Hoffnungen beigetragen, die man fast überall aus die ministerielle Thätig- feit des Herrn Dr. Miquel setzt. Der Bundesrath hat nunmehr den Entwurf des Reichshaushaltsetats für 1891/92 und das neue Anleihegesetz, ferner die Novelle zum Krankenkassengesetz, den Verordnungsentwurf bezüglich der Inkraftsetzung des Alters- und Jnvaliditäts- versicherungsgesetzes und die Helgoland-Vorlage endgültig angenommen. Zweifellos werden die genannten Vorlagen alsbald dem Reichstage zugehen, so daß sie das Plenum bei seinem Wiederzusammentritt am 2. December bereits vorfinden wird. Dagegen wird die Arbeiterschutzvorlage dem Reichstage behufs zweiter Lesung erst später zugehen, denn die Commission beginnt ja erst die Specialberathung des Entwurfs am 1. December. Sehr wahrscheinlich ist es, daß das Plenum vor der Weihnachtspause überhaupt gar nicht mehr in die Lage kommen wird, sich wieder mit der Arbeiterschutz- Vorlage zu beschäftigen, denn die ersten Lesungen des Etats und der sonstigen Vorlagen dürsten die Zeit bis zu den Weihnachtsserien voll ausfüllen. Dafür steht zu erwarten, daß der Reichstag im neuen Jahre um so energischer an die weitere Berathung der wichtigsten Vorlage seiner gegenwärtigen Session gehen wird, zumal die Vorerörterung derselben durch die Commission einen tüchtigen Grund für die ferneren Plenar- verhandlungeu gelegt hat. Der Zusammentritt der Conserenz zwischen den Vertretern Deutschlands und Oesterreich-Ungarns anläßlich des geplanten deutsch-österreichischen Handelsvertrages ist nunmehr gesichert. Die Conserenz wird ihre Verhandlungen am 2. December in Wien eröffnen und steht von denselben bei der auf beiden Seiten obwaltenden entgegenkommenden Stimmung ein günstiges Ergebniß zu erwarten, wenn sich die Con- fereuzarbeiten vielleicht auch in das neue Jahr hinein erstrecken werden. Seit voriger Woche wogt im Plenum des böhmischen Landtages der parlamentarische Kamps um die Vorlage, betr. die Zweitheilung des böhmischen Landesculturrathes. Namentlich zwischen den Deutschen und den Jungczechcn ist es hierbei schon zu scharfen Zusammenstößen gekommen und machen die Jungczechen gar kein Hehl daraus, daß sie Alles versuchen, um die Vorlage zu Falle zu bringen, da dieselbe den maßlosen Forderungen der Czechen nicht Rechnung trägt. -Wenn indessen die Deutschen und die Vertreter des Großgrundbesitzes zusammenhaltcu, ist kaum zu bezweifeln, daß der Entwurf doch noch Gesetz wird. - Im ungarischen Abgeordnetenhause haben die Erörterungen über öas Cultusbudget begonnen, die stellenweise den Eindruck von „Culturkampfdebatten" machen. Die Ermordung des russischen Generals Selverskofs hat die französische Negierung zu dem Beschlüsse veranlaßt, eine Anzahl in Paris wohnhafter Russen, unter ihnen auch den mehrfach genannten Nihilisten Mendelssohn, auszuweisen, wahrscheinlich von dem Gedanken geleitet, sich hierdurch bei Rußland einen Stein im Brette setzen zu können. Uebrigens behaupten Petersburger Blätter, die Ermordung Selverskoffs sei gar nicht aus politischen Gründen erfolgt, da seit seiner Enthebung vom Poften eines Chess der russischen Gendarmerie schon 12 Jahre verflossen seien. Da indessen Selverskoff nach seinem Rücktritt die Rolle eines geheimen Agenten der russischen Regierung gespielt haben soll und sein Mörder, der Pole Padlinski, notorisch mehrfach in nihilistische und sonstige Umtriebe verwickelt gewesen ist, so scheint die That Padlins- kis doch ein nihilistischer Racheact zu sein. Padlinski selbst ist noch flüchtig und soll er sich nach neueren Meldungen in England verborgen halten. Deutscher Ilcicb. Darmstadt, 23. November. Ihre Königl. Hoheiten der Großherzog, der Prinz und die Prinzessin Heinrich von Preußen und der Erbgroßherzog sind heute von Berlin hierher zurückgekehrt. Berlin, 21. November. In einer der letzten Sitzungen der A r b e i t e r s ch u tz c o m m i s s i o n des Reichstages erstattete Minister von Berlepsch folgende interessante Mittheilungen: In den letzten 1 */< Jahren wurden 1131 größere Arbeitseinstellungen (mit mehr als 10 Sinkenden) constatirt. Im Ganzen waren an diesen Strikes 394 OOO Arbeiter betheiligt; 264OOO Arbeiter waren Vertragsbrüchige 187 Strikes waren im Sinne der Arbeiter von Ersolg, 480 Strikes hatten einen theilweisen Erfolg, 420 Strikes waren resultatlos. Berlin, 22. November. Von Sr. Durchlaucht dem Prinzen Adolf zu Schaumburg-Lippe und Ihrer K. H. der Fran Prinzessin Victoria ist dem Magistrat und den Stadtverordneten von Berlin das folgende Dankschreiben auf deren Glückwunschadresse zugegangen: Mit Vergnügen und ausrichtigem Danke haben Wir die freundlichen Glück- und Segenswünsche empfangen, welche der Magistrat und die Stadtverordneten Berlins Uns zu Unserer Vermählung dargebracht haben. Gern benutzen Wir diesen Anlaß, um Unserer lebhaften Theilnahme und Unseren besten Wünschen für die Hauptstadt des Deutschen Reiches und die Bürgerschaft derselben hierdurch Ausdruck zu geben. Berlin, den 20. November 1890. gez. Adolf Prinz zu Schaumburg-Lippe. gez. Victoria Prinzessin Adolf zu Schaumburg-Lippe, geb. Prinzessin von Preußen. An den Magistrat und die Stadtverordneten zu Berlin. Berlin, 22. November. In der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses stellte zunächst der Abgeordnete Richter (dfr.) die Gewerbesteuer als keine Erleichterung schaffend dar. Wir hoffen im Reichstage mit Hülfe des Centrums eine genauere Etatisirung durchzusetzen. Die jetzige Reform sei im Verhältniß zu der „frohen Botschaft", welche Fürst Bismarck 1879 ankündigte, gar keine Reform. Sie verstopfe durch die Erhöhung der Leistungen für den Staat die Einnahme-Quellen für die Gemeinden. Die Besteuerung der Actiengesellschaften sei ungerecht, desgleichen die Gewerbesteuer ungerecht veranlagt. Die Reform bevorzuge die Gutsbezirke des Ostens auf Kosten des Westens. Die Landgemeinde-Ordnung sei wesentlich besser. Der Abg. Richter verlangt für den Landtag das Recht der Qnotisirung und die Einführung des Reichswahlrechts,- er spricht gegen die Declarationspflicht in der jetzt vorgeschlagenen Gestalt, sowie gegen die Ernennung von Regierungs-Commiffarien und gegen den Vorsitz des Landraths in den Commissionen, endlich gegen die Vorschläge des Abgeordneten von Huene in Bezug auf die Verwendung der Grund- und Gebäudesteuer. So lange keine Ermäßigung der indirecten Steuern, namentlich der Kornzölle erfolge, könne Keiner einer Steuerreform zustimmen, die auch nur 20 Mk. mehr einbringe. Finanzminister Miquel erwidert, die Regierung sei nur bestrebt, im Norden wie im Osten, Süden und Westen Alle gleichmäßig zu belasten wie zu entlasten, während der Abgeordnete Richter künstliche Interessengegensätze zu construiren versuche. Er halte es für- wichtiger in jetziger Zeit das mobile Capital schärfer zu treffen und das immobile zu entlasten. Einer Ermäßigung der Steuersätze über 3000 Mk. werde er nicht entgegen sein, soweit die Finanzlage es nur irgendwie gestatte. Der Minister sucht die Ausführungen Richters Punkt für Punkt zu wiederlegen und weist schließlich auf das Entschiedenste die Aeußerung desselben zurück, daß er „nationalliberaler Minister" sei. Die Vorlagen zeigten nirgends Parteipolitik,- er werde nichts thun, was nicht im Interesse der Gesammtheit läge nnd was nicht zur Kräftigung der Monarchie beitrage. Dazu erhoffe er Mitarbeit aller Besonnenen- ohne diese Hoffnung würde er nicht ans seinem Platze stehen. (Lebhafter Beifall.) Die Fortsetzung der Debatte erfolgt Montag 11 Uhr. Berlin, 22. November. Der „Nordd. Allg. Ztg." zufolge haben sich die deutsche und die französische Negierung durch einen Vertrag dahin geeinigt, daß Deutschland das französische Protectorat über Madagascar, Frankreich dagegen die deutsche Oberhoheit über das vom Sultan von Zanzibar abgetretene Gebiet anerkennt. Die Verhandlungen wurden von der hiesigen französischen Botschaft geführt und soeben abgeschlossen. Berlin, 22. November. Der Bund es rat h hat in seiner heutigen Sitzung den Gesetzentwurf, betreffend die Besteuerung des Zuckers, angenommen. Halle a. d. S., 22. November. Professor Bramann nahm heute in der chirurgischen Klinik in Gegenwart mehrerer Professoren, sowie hiesiger und auswärtiger Aerzte und einer Anzahl von Studirenden an vier an Haut- und Knochen- Tuberkulose Erkrankten die erste Impfung mit dem K o ch- schen Heilmittel vor. Die Wirkung war die erwartete. Kempten, 22. November. In der hiesigen Zündholzfabrik haben die einheimischen Arbeiter wegen Aufnahme böhmischer Arbeiter einen Ausstand begonnen. Hamburg, 22. November. Heute fand der S t a p e l l a u f des dritten Dampfers der subventionirten ostafrikanischen Linie statt. Frau v. d. Heydt aus Elberfeld taufte denselben auf den Namen „Kanzler". Ausland. Paris, 22. November. Die Deputirtenkammer nahm einen von dem Deputirten Siegfried eingebrachten Antrag aus Bewilligung von 40000 Frcs. für eine Elsässer Schule an. Paris, 22. November. Wie der „Matin" meldet, wird die neue Anleihe von 700 Millionen Francs wahrscheinlich vom 10. bis 12. Januar 1891 durchgesührt werden. — Nach einer Meldung des „Siöcle" aus Madagascar habe der dortige erste Minister in einer öffentlichen Rede anläßlich des englisch-französischen Abkommens Drohungen gegen Frankreich ausgestoßen. Der französische Ministerresident habe deßhalb Vorstellungen bei der Hovasregierung erhoben. Petersburg, 22. November. Wie die Blätter melden, stehen folgende Reformen in Finnland nahe bevor: die Einreihung der finnländijchen Armee in die allgemeine Reichsarmee, die Uebergabe aller Angelegenheiten, betreffend die orthodoxe Geistlichkeit an den heiligen Synod und die Einführung der russischen Sprache als Unterrichtsgegeustand, sowie als Unterrichtssprache für russische Geschichte und Geographie in allen Lehranstalten Finnlands. Zanzibar, 22. November. Die beiden Mörder der während des Aufstandes in Kilwa ums Leben gekommenem Beamten der ostafrikanischen Gesellschaft, Krieger und Hessel, sind ermittelt und hin gerichtet worden. Newyork, 22. November. Nach letzten hier eingegangenen Nachrichten rücken die Sioux-Indianer, welche von dem Glauben an einen kommenden Messias erfüllt sind, über die Pine-Ridge-Berge vor. Dem Newyorker Journal „Sun" zufolge beträgt die Anzahl der indianischen Krieger circa 1400, während die Stärke der Unionstruppen und Grenz? polizei nicht 500 Mann übersteigt. Rio de Janeiro, 22. November. Demoraes ist zurre Präsidenten des brasilianischen Congresses gewählt worden. ............. ■ . Neueste Nachrichten. WolstS telegraphisches Correspondenz-Bureau. Bückeburg, 23. November. Prinz und Prinzessin Adolf von Schaumburg trafen heute Nachmittag gleich nach 2 Uhr in Lindhorst, der ersten Eisenbahn-Station des Fürstenthums, ein und wurden daselbst von dem Geheimen Regierungsrath v. Frese als Commissar des Fürsten em- psangen. Bauernmädchen in Landestracht überreichten dem hohen Paare ein Bouquet. Als der Zug in den hiesigen Bahnhof einfuhr, ertönten die Glocken und wurden 21 Salutschüsse gelöst. Das hohe Paar fuhr sodann in geschlossener Galakutsche unter Vorantritt von 200 Bauern in lippescher Landestracht, durch die festlich geschmückte Bahnhofstraße, in welcher die Bürgerschaft, Vereine und Schulen Spalier bildeten, und welche trotz des Regens mit Menschen dicht besetzt war, nach der Stadt. Am Rathhause begrüßte Oberbürgermeister Burchard den Prinzen und seine Gemahlin mit einer Ansprache. Beim Schlosse empfingen Fürst und Fürstin mit den Prinzen und Prinzessinnen des Hauses die Neuvermählten, während die Bevölkeruna begeisterte Ovationen darbrachte, welche sich stets wiederholten, so oft sich die Prinzessin dankend am Fenster zeigte. — Heute Abend ist im Schloß. Galadiner zu 120 Gedecken, später findet ein Fackelzug der Bürger und der Bergleute statt. Amsterdam, 23. November. Der König Wilhelm III. der Niederlande ist gestorben. (König. Wilhelm III., Wilhelm Alexander Paul Friedrich Ludwig von Oranien, wurde am 19. Februar 1817 in Brüssel geboren, hat somit ein Alter von über 73 Jahren erreicht. Er regierte seit 1849.) Schloß Loo, 23. November. Der Zustand des Königs verschlimmerte sich gestern Abend derartig, daß man alsbald den Dr. Rössingh von Deventer telegraphisch berief, weil es unmöglich erschien, die Aerzte des Königs vom Haag und von Leyden schnell genug herbeizurufen. Die Königin brachte mit den Aerzten Vlaanderen und Rössingh die ganze Nacht am Bette des Königs zu, welcher um 53/4 Uhr Morgens verschied. Der tägliche Gottesdienst, welcher in der Kapelle des Schlosses stattfinden sollte, wurde abbestellt. Im Palais sind sämmtliche Fensterläden geschlossen, vom Dache weht die Trauersahne. „ Rotterdam, 13. November. Nachts Vr? Uhr stellten die Aerzte im Königsschlosse Urämie (Blutvergiftung) beim König fest. Alle Bemühungen zur Beseitigung derselben waren umsonst. Drei Viertel nach fünf Uhr verschied dann der alte König sehr sanft. Luxemburg, 23. November. Extrablätter verkünden den Tod des Königs. Der Ministerrath war heute Morgen versammelt. Der Herzog soll noch diese Woche den Eid leisten. Paris, 23. November. Jules Ferry hielt heute als Vorsitzender bei der Eröfinung eines Cursus der philotechnischen Gesellschaft eine Rede, in welcher er die Entwickelung und den Unterricht als wirksamstes Mittel, um zur Lösung der socialen Frage zu gelangen, pries. Die Rede war von lebhaftem Beifall begleitet- beim Verlassen des Gebäudes brachte die versammelte Menge Ferry eine Ovatton. CocoUs rrnd pmhtjUKes. Gießen, 24. November. — Mit Bezug auf den .in Nr. 271 d. Bl. enthaltenen Artikel über „Die Pflichten eines Hausvaters" nach dem Inkrafttreten des Jnvaliditäts- und Alters-Versicherungsgesetzes wird von competenter Seite darauf aufmerksam gemacht, daß der in diesem Artikel beschriebene Weg der Erhebung der Beiträge (welcher ja nach dem Gesetz alternativ zulässig wäre) nicht derjenige ist, welcher in unserem Großherzogthum zur ^Einführung kommen wird. Man hat für unser Land den andern von dem Gesetz auch gutgeheißenen Weg eingeschlagen, daß die Beiträge durch die betreffenden Kaffen (Gemeinde- kranken-, Ortskranken-, Betriebskrankenkaffen 2C.) erhoben werden, welchen Kassen dann auch das Aufkleben der Marken, deren Entwerthung und die Aufbewahrung der Quittungskarten obliegt. Für das interessirte Publikum ist dieser Weg offenbar der bequemere und vermindert derselbe die vielen sonst mit dem Gesetz verbundenen Schwierigkeiten. -h. Die activen Mitglieder der hiesigen Ruder-Gesellschaft -nebst ihren Damen vereinigten sich am vergangenen Samstag Abend im Saale des Gasthofs „Zum Rappen" zum ersten diesjährigen Winterfest, welches in gewohnter Weise den schönsten Verlauf nahm. Frohe Lieder, Reden, Vorträge ernsten und heiteren Inhalts brachten schon während des Festessens die Anwesenden in die fröhlichste Stimmung. Nach aufgehobener Tafel wurde fleißig dem Tanze gehuldigt und viel zu früh schlug die Stunde des Ausbruchs, man trennte sich in dem Bewußtsein, einen genußreichen Abend verlebt zu haben. — Am 24. Januar n. I. begeht die Gesellschaft die Feier ihres 13jährigen Bestehens, welche in der bekannten glänzenden Weise durch Aufführungen, Concert und Ball in Steins Saalbau abgehalten wird. p. Theater. Die Zahl derjenigen dramatischen Dichter, die ihren Producten den Titel „Volksstück" beilegen, ist ebenso groß wie die Anzahl derer, die es als die wesentlichste und eigentlich einzig erforderliche Eigenschaft eines modernen Lustspieles ansehen, daß das betreffende Stück diesen Titel aus der Etikette sührt. Und doch wie dünn sind die Dichter unter uns gesät, die es wirklich verstehen, ein echtes und rechtes Volksstück zu schreiben! Zu den wenigen, die wir besitzen, zählt sicherlich der treffliche Hugo Müller, der leider nur zu früh hinweggestorben ist, aber in der kurzen Zeit seines Lebens eine reiche Thätigkeit auf dem Gebiete der dramatischen Dichtung entfaltet hat. Seine „Gewonnene Herzen" stehen noch von vorigem Jahre hier im besten Andenken. In „Heydemann und Sohn" hat der Verfasser den richtigen Ton schon weniger gut getroffen, aber immerhin ein an ernsten gehaltvollen Scenen reicher und dabei wirksamer, nur oft etwas gar zu derber Komik, keineswegs ermangelndes Stück geschaffen. Vorab haben wir zu bemerken, daß wir der Aufführung des Stückes im Ganzen genommen ein rückhaltloses Lob nicht ertheilen können- unter Anderem klappte es in den Musiknummern zu wiederholten Malen nicht, ebenso ging das erste Bild nicht hinreichend flott und desgleichen förderte noch das eine und andere außerdem die Kritik heraus. Von den Einzelleistungen ist in erster Linie der Heydemann des Herrn Winolt mit allem Lobe hervorzuheben. Das Spiel des tüchtigen Charakterspielers war von ergreifender Wahrheit, zumal in der sorgfältig vorbereiteten und trefflich gelungenen Erzählung der Lebensschicksale des alten Heydemann. Von seiner besten Seite zeigte sich als Heydemann junior Herr Goullon, der sich mit gutem Erfolge diesmal eine einfachere und natürlichere Sprechweise angelegen sein ließ. Sein Spiel war gewandt und sympathisch. Die Gesellschafterin Hedwig wurde von Fräulein Elisabeth Bischofs in ihrer bekannten, einfachen und innigen Art verkörpert. Das heitere Element sand seinen Vertreter zunächst in Herrn Adam Reiners, der zwar keine seiner dankbarsten Rollen hatte, aber alles aufzubieten mußte, um das Publikum bei guter Laune zu erhalten. Sehr erheiternd war weiter auch die characteristische Darstellung des Herrn Biebrach in der Rolle des dichterisch angehauchten Comptoiristen Schnabel. Mehr mit ihrem frischen Gesänge, als mit ihrem Spiele in ihrer schauspielerisch undankbaren Rolle gewann sich Fräulein Adelheid Martin den Beifall der Anwesenden. Von den übrigen, durchweg nebensächlichen Rollen erwähnen wir nur diejenige der „Karoline" wegen des reizenden Spieles der Frau Anni Reiners. Die übrigen Rollen waren durchaus befriedigend besetzt. — Theater. Morgen geht endlich nach langem Warten die Sensations-Novität „Die Ehre" auf unserer Bühne in Scene. Trotz der ausnahmsweise hohen Kosten, welche das Stück erfordert, findet die Vorstellung im Abonnement statt, jedoch mit der Differenz von 50 Psg. pro Karte auf den Sperrsitzplatz. Wünschen wir der strebsamen Direction, die täglich bemüht ist, uns Neues und Gutes zu bieten, trotzdem ihr von Seiten des Publikums so wenig gedankt wird, ein volles Haus. — Theater. Die Ehre. Wir hätten neulich noch mittheilen können, daß die Entscheidung des Kaisers in Sachen Sudermann uw so interessanter ist, als gerade jetzt ein neues Drama des Dichters: „Sodoms Ende" herauskommen sollte, aber zunächst verboten wurde. Erst nachdem der Dichter und Oskar Blumenthal, der Director des Lessingtheaters, bei dem Polizeipräsidium vorstellig geworden waren und sich bereit erklärt hatten, alles zu stark Ausgetragene zu mildern, wurde die Aufführung gestattet, der indessen eine Anzahl Geheim rät he beiwohnen mußten, um sich zu überzeugen, ob,nicht die versinnlichende Wirkung der Bühne manches noch zu drastisch erscheinen lasse. Diese Vorsichtsmaßregeln hatten besonders um deswillen überrascht, weil bei der ersten Aufführung der „Ehre" im November vorigen Jahres nichts derart geschehen war, obwohl gerade die „Ehre" durch die Berührung socialer Mißverhältnisse und die schonungslose Geiselung von Schäden unserer Gesellschaft in viel höherem Grade den herrschenden Anschauungen vor den Kops stößt, als „Sodoms Ende". Vielleicht war man damals aus Sudermann noch nicht aufmerksam geworden. — Die „Ehre" ist des Dichters erfolggekröntes Erstlingswerk- vielleicht auch hat man den hohen sittlichen Ernst, der allein den Dichter zumal in der „Ehre" leitet, respectiren wollen. Vergessen hatten wir zu erwähnen, daß sich im Schillerpreiscomite namentlich auch Paul Heyse in einem längeren schriftlichen Memorandum für die Zutheilung des 50000 Mk.-Preises an Sudermann warm ausgesprochen hat. — Ueber die Haltbarkeit des Marmors. Unseren Lesern, die aus Anlaß der Debatte in der StadtverordnetemVersamm- lang vom 20. November über die Einhüllung des Liebig- Denkmals Betrachtungen über den Einfluß der Witterung auf den Marmor angestellt, wird folgende dem „Deutschen Steinhauer" entnommene Notiz interessiren: Die Griechen bezogen ihren Marmor von den Inseln Paros oder Naxos, von dem Pentelikon bei Athen oder aus dem Süden des Peloponeses. Am wetterbeständigsten waren die beiden ersten Arten, weit weniger der pentelische Marmor, wie dies die Trümmer des Parthenon und die „Elgin Marbles" zu London 6eroci|en. Die Römer bedienten sich fast nur des griechischen Marmors. Ebenso sind aus solchem die altchristlichen Kirchen von Ravenna, die Bauten zu Palermo und San Marco in Venedig ausgeführt. Noch bis in's 14. Jahrhundert holten sich die Venetianer ihren Marmor am liebsten aus Griechenland. Der Marmor von Carrara sand erst seit dem späteren Mittelalter allgemeine Verwendung, ist aber wenig widerstandsfähig. So mußte Michel Angelos „David" 1873 wegen fortschreitender Verwitterung unter Dach und Fach gebracht werden, und selbst an dem erst vor 13 Jahren errichteten Denkmal des Herzogs Carl von Braunschweig zu Gens zeigten sich schon starke Spuren der Unbeständigkeit des Materials. Dagegen dürste der Marmor von Laas und Sterling in Tyrol gleich dauerhaft fein, wie der von Paros und Naxos, weil er in der Structur diesem zum Verwechseln ähnlich ist, wie denn auch Architecturtheile aus solchem Stein vom 11. Jahrhundert sich bis jetzt sehr gut erhalten haben. -n. LangGons, 23. November. Heute wurde Herr Pfarrer Walz aus Grüningen durch Herrn Decan Wahl in seine neue Stelle hier eingewiesen. In feiner Antrittsrede sprach er über den Text Apostel-Geschichte Lucä 20 V. 28. Bei seinem Einzuge am 17. d. M. bereitete ihm die Gemeinde einen herzlichen Empfang. Am Nachmittage desselben Tages erwarteten ihn vor dem Dorfe die Verteter der kirchlichen und politischen Gemeinde, sowie die Lehrer mit ihren Schülern. Herr Bürgermeister Brückel begrüßte ihn im Namen der Gemeinde. Die Lehrer riefen ihm für sich und ihre Kinder ein herzliches „Willkommen" entgegen, die einzelnen Klaffen überreichten ihm nach Vortrag von Gedichten hübsche Blumensträuße. Herr Pfarrer Walz dankte gerührt für den so überaus warmen Empfang. Dann sangen die Schüler ein Lied und nun setzte sich der Zug nach dem Pfarrhause in Bewegung, wobei der Gefeierte überall von den harrenden Ortseinwohnern freudig begrüßt wurde. Ueber der Thüre des Pfarrhauses war eine Tafel mit paffendem Willkommensgruß angebracht. Am Pfarrhause angekommen, hielt Herr Pfarrer Walz nochmals eine kurze Ansprache und dankte für den freundlichen Empfang, dann löste sich der Zug auf. Am Abend brachte ihm der Krieger- und Gesangverein, sowie die freiwillige Feuerwehr einen prächtigen Fackelzug. Nach Absingen eines Liedes begrüßte ihn der Sprecher der drei Vereine, Herr K. Wenzel, dankte ihm in ihrer Aller Namen, daß er nach dem Wunsch der Einwohner bereit war, sich hierher zu melden und versicherte ihn, hier eine Bevölkerung zu treffen, die empfänglich sei für das Wort Gottes, so daß es ihn niemals gereuen würde, eine ihm lieb gewordene Gemeinde verlassen zu haben. Mit herzlichen Worten dankte unser neuer Herr Pfarrer und betonte in längerer Ansprache, erfreut zu sein über eine Kundgebung, die nicht nur seiner Person, sondern zugleich auch dem Amte gelte, das er zu verwalten die Ehre habe, und daß es ihn freue, die Versicherung zu hören, daß er in seinem neuen Heim einen Boden finden werde, auf dem er erfolgreich am Werke der Ausbreitung des Gottesreichs zu wirken hoffen dürfe, versicherte auch zugleich, daß er den guten Willen habe, mit Gottes Hülse getreulich das zu sein, was die Gemeinde von ihm erwarte. Er wolle es, Gott gebe es. Unser Aller Wunsch ist, daß diese bewährte Kraft uns lange zum Segen der Gemeinde erhalten werde. Schließlich sprechen wir hoher Kirchenbehörde unfern Dank aus, datz sie so bereitwillig den Wunsch der Gemeinde berücksichtigt hat. R. Bettenhausen, 21. November Gestern Abend 6 Uhr brach dahier Feuer aus und legte 3 Scheuern in Asche. Die Gefahr war wegen Wassermangel hier sehr groß, und fühlen wir uns verpflichtet, den Nachbarsgemeinden für die rasche und ausdauernde Hülfe und ganz besonders Langsdorf für das Herbeischaffen von Wasser unfern innigsten Dank auszusprechen. (:) Schotten, 22. November. Am 20. d. M. ereignete sich dahier ein bedauerlicher Unglücksfall. Gegen Abend fuhr Herr K. Pröscher von Rüdingshain nach hier. Unterwegs an einer abschüssigen Stelle wollte der Knecht, ein* älterer Mann, den Wagen hemmen und mußte zu diesem Zwecke absteigen. Hierbei wurde derselbe von dem Hemmwerk ersaßt und auf der frisch gedeckten Chaussee eine Strecke nachgeschleift, so daß er sehr schwer an den Knieen verletzt wurde. Der Knecht wurde nach dem städtischen Krankenhause verbracht. PermifdH*** — Militärdienstnachrichten. Stift, characteris. Port.- Fähnr. -vom 2. Großh. Hess. Jns.-Regt. (Großherzog) Nr. 116zumPort.-Fähnr. befördert, v. Collas, Sec.-Lieutn. vom 2. Großh. Hess. Jnf.-Regt. (Großherzog) Nr. 116 als Erzieher zum Cadettenhause in Potsdam commandirt. * Offenbach, 21. November. In der gestrigen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung wurde beschlossen, dem Großh. Ministerium einen Antrag zu unterbreiten, dahingehend, daß das Interesse der hiesigen Bevölkerung es erheischt, aus die schleunigste Aufhebung der Viehsperre, sowie die Herabminderung der Getreidezölle hinzuwirken. — Der Vorstand des hiesigen Sanitätsvereins beschloß, einen der Aerzte auf Kosten des Vereins nach Berlin zu schicken, um sich mit dem Koch'scheu Heilverfahren vertraut zu machen. *△ Mainz, 23. November. Zwecks Erlaß einer Petition zur Aufhebung des Jesuitengesetzes fand heute Nachmittag im „Frankfurter Hof" hier eine sehr zahlreich besuchte Katholiken-Versammlung statt. Redner waren ber Rechtsanwalt Dr. Schmitt und Landtagsabgeordneter N. Racke von hier, sowie der badische Landtagsabgeordnete Pfarrer Wacker aus Zähringen Letzter Redner sprach 1^ Stunden und zwar beleuchtete er hauptsächlich die Gegner des Jesuitenordens und die Folgen und die Confequenzen des Jesuitengesetzes. Die Versammlung zollte häufig den einzelnen Rednern lebhaften Beifall und schloß sich schließlich unter stürmischer Zustimmung der in einer Katholikenversammlung in Cöln gefaßten Resolution an den Reichstag um Aushebung des Jesuitengesetzes an. *△ Mainz, 23. November. Der heute Nachmittag dahier abgehaltene Parteitag der Socialdemokraten des Großherzogthums Hessen war nicht sehr zahlreich besucht. Die Parteiorganisation im Großherzogthnm Hessen, sowie die . Landes-Agitation bildeten die Tagesordnung, über welche die bekannten Wortführer der hessischen Socialdemokraten Ulrich- Offenbach, Müller und Cramer-Darmstadt und Jöst und Andere von Mainz sprachen. »—Frankfurt a. M., 23. November. Bezirks- Fernsprechnetz für Frankfurt a. M. und Umgegend. Ich berichtete Ihnen schon früher, daß die hiesige Handelskammer sich unablässig bemüht hat, die Herstellung eines Fernsprechnetzes, das den Stadt- und Landkreis Frankfurt a. M., sowie die Städte der Umgegend einschließen sollte, herbeizusühren. Diese Bemühungen haben jetzt insofern Erfolg gehabt, als das Reichspostamt genehmigt hat, daß der Herstellung eines Bezirks-Fernsprechnetzes nähergetreten werde. Das Netz soll im Süden durch das rechte User des Mains und Rheins von Hanau bis Rüdesheim, im Westen durch eine Linie von Rüdesheim bis Langenschwalbach, im Norden und Osten durch eine Linie Langenschwalbach über Königstein,. Friedrichsdorf bis Hanau begrenzt werden. In einer Anzahl Orte werden Fernsprech-Vermittelungsstellen eingerichtet^ an welche die umliegenden Fernsprechstellen anschließen. Mit den bestehenden größeren Vermittelungsstellen werden diese neuen Nebenvermittelungsstellen durch eine Sprechleitung verbunden, wodurch ein Fernsprechnetz entsteht, das allen im Bezirke gelegenen Städten, Ortschaften und Fabriken den telephonischen Verkehr mit allen anderen Orten ermöglicht. Solche, die noch nicht Theilnehmer einer Telephonleitung sind, haben jährlich 250 Mk. als Gebühr für die Teilnahme an dem Fernsprechnetz zu zahlen, wer dagegen bereits Theilnehmer der Fernsprechleitung in einer der Städte Frankfurt, Mainz. Wiesbaden 2C. ist, hat noch eine Zuschlagszahlimg. von 100 Mk. jährlich zu leisten. Nichttheilnehmer zahlen für ein Gespräch von 3 Minuten Dauer 1 Mk. Natürlich ist die Benutzung von Sprechstellen der Theilnehmer durch Dritte unzulässig. Die Handelskammer wird in einem Circular zu lebhafter Theilnahme auffordern. €an»< tinö Dei^tpirfbftbaft- Brrtzbach, 21. November. Wochen markt. Butter kostete per Pfund »M 1,00—0,00, Käse per Pfund 45—46 H, Eier zwei Stück 15 Grünberg, 22. Noobr. Fruchtpreise. Weizen JL 19 — Korn .X 17.—, Gerste JL 16.-, Hafer JL 14.—, Erbsen 17.— Linsen 24 — Lein , Wicken — Samen 23.—, Kartoffeln 0—. Pommersche Hypotheken - Actierr - Bank» Wie aus dem Jnseratentheile der heutigen Nummer ersichtlich, und die noch umlaufenden mit einem Zuschläge von 10% rückzahlbaren, ä 5 %, 4% und 4 % verzinslichen Pfandbriefe dieser Bank zur Rückzahlung ä 110 % per 1. Juli 1891 gekündigt. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde. Bibelstunde heute Montag den 24. Noobr., Abends 8Uhr, in der Kleinkinderschule; Jakobusbrief Cap 3, von Vers 1 an: der Ernst des Lehrend; hüte deine Zunge! Pfarrer Dr. Naumann> Hc 3779 ®eri dahier. 9821 Mittwoch den 2 Nachmittags 2 Versteigerung versch. Mc ,«•* Die gelte«"11? Mge /vergebt« sprechender W 6 Gaar-taS.? io -Wreicheil stnd- Zimmer^l^ w«« Mittwochdm26. tag -en *<• " ” Nachmittags 2 wirt in K-tten, HanoschuYeFl^Pst- ^eidtnreste, Stosst Spitzendeckchen^pitztt und Wintermäntel, sor Teppich, 2-3 m groM Mfer, 130 cm breit,, ein schrank u. f. w. versteige IeilgMe Mein Lager in verst Ehocolade, Ca ff. Bonbons und 1 bringe in empfehlend Auditorei Nv SIM Eiei garantirt fi Pro W . . . 100 StM ( Heb. j __Sch ÄÄ mM”«* -et Engi. At Mst bei [9828] J taiM l PS» i“ Mtfaufen. 'M ‘«täL. es i Spiegel Srei[”!flntn5aMta I 9797 I. Rothenberger, Lindenplatz. [9727 bei Otto Schaaf, Drogenhandlung. von Kreuzplatz. 9402] 9806 Lieferungen (Oefen, Herde, Thürbeschlag) Klavierstimmen 8534 3779 9804 D a u d t. Fritz Nowack, Seltersweg. Preßkohlen, I 9717 versteigert. 9732 Gießens größtes Waareuhaus in Artikeln >um 50 M-Verkauf. 38 Neuenweg 38 2 Anchovis re. 9484 empfiehlt Emil Orbig. Um gütigen Zuspruch bittet Adolf Baer 1 1 1 von den 634 1575 2450 556 1800 in der 1 2 1 Im Auftrag: Hoffmann. o Erlaß einer Petition esetzeS sand heute : eine sehr zahlmi- Redner waren der abgeorbneter K. Racke Sabgeorbnete Pfarrer fprad) P/j Stunden Gegner des Jesuüen- :enjen des Jefuiten- >n einzelnen Rednern ich unter stürmischer Sammlung in Cöln um Aushebung des bei 9826 dahier. 9821 Geißler, Gerichtsvollzieher. fehlerftei), gut erhaltener Landauer, Halbverdeck, Break (für Bäcker, Metzger und Flaschenbierhändler geeignet), Schlitten (2sitzig), Oeconomie-Wagen (noch fest neu), Pflug und 1 Egge, Klavier-Reparaturen unter Garantie tadelloser Ausführung zu billigen Preisen. 5* Wilhe Rudolph, Piapohandlupg, Neuen weg 9. Mittwoch den 26. d. M., Nachmittags 2 Uhr, Versteigerung oersch. Möbel im „Adler" Schreinerarbeiten Roll- und Jalousieläden Schlosserarbetten Glaserarbeilen Weißbinderarbeiten Jnstallationsarbeiten Kernseifen, garantirt rein, sowie alle Wäsche* artikel in besten Qualitäten bei Gebr. Kaufmann, 9807] Gesucht gegen guten Lohn ei« gesetztes, solides Mädchen, welches bürgerlich kochen kann und in. Hausarbeit tüchtig ist. Ara« Georg Landtried, _____________Dillenburg. 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Va „ ca. 225 „ „ „ 1,60 „ Kiste und Verpackung wird nicht berechnet. Bei Entnahme von 3 Kisten franco. Im Auftrag: J. Rothenberger, Gerichts-Taxator. Aeikgeöotenes. Mein Lager in verschiedenen Sorten Choeolade, Caeao, Thee, ff» Bonbon- und BonbonisreS bringe in empfehlende Erinnerung. Conditorei Hettler, 1626 „ 1020 „ 1705 „ 136 „ 300 „ Asphalt und an Transport von ferner für das Krankenhaus 163 qm Piteü-pine-Fußböden Erdarbeiten am Hauptgebäude die Ausschachtung und 3200 cbm Erde. Bester Medicin. - Leberthran Zahnarzt Hoddes Mtarktplatz 21 7157 Sprechst.: V2II—12 u- 2-6 Uhr. Aus Grund des Gesetzes vom 17. November 1871, die Handelskammern betc., hat demnächst eine Neuwahl 3 Mitgliedern der unterzeichneten Handelskammer stattzufinden, nämlich eine Ergänzungswahl für die nach gesetzlichen Bestimmungen am 1. Januar 1891 ausscheidenden Herren Albert Kraatz, Georg Heinrich Ludwig Schirmer und Louis Hornberger. Wahlberechtigt sind hierbei diejenigen Kaufleute und Gesell- Bekanntmachung. Betreffend: Die Grgänzungßwahl der Großherzoglichen Handelskammer zu Gießen für 1891. ' ^ractech Pm.- (Grotzherzo^ ollas, Sec.-Lieuä. Herzog) Nr. 116 als commandirt. '« gestrigen Sitzung :®e beschlossen, dem unterbreiten, dahin- )ölferunge§ erheischt,, sperre, sowie die hinzuwirken. - Der beschloß, einen der Erlitt zu schicken, um ^jren vertraut zu stehen zu verkaufen: gute Pferde (7—10 Jahre, Beste chinesische Thees neuester Ernte. Besonders empfehlenswerth: aus feinsten Sorten gewonnene Theespitzen, ä Psd 2.—, empfiehlt [9728 Otto Schaaf, Drogenhandlung. Mittagessen 40 ÄÄ im ^Biergrund^, KaplanSgaffe. ferner eine Parthie Chaisenpferde-Geschirr, sowie Pferdegeschirre f. schweres Fuhrwerk, alles in bestem Zustande, eine größere Parthie Heu u. Stroh, sowie noch sonstige zu Oeconomie und Fuhrwerk gehörigen Gegenstände. 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Nur Diejenigen sind zur Theilnahme an der Wahl berechtigt, welche in die festgestellte Liste ausgenommen sind. Termin zur Wahl ist bestimmt auf Mittwoch den 10. December I. I., Nachmittags Central-Bazar ~-------- Marktpl. 9.Adolf Baer Marktpl. 9 Hierdurch zeige ich ergebenst an, daß meine Mchnchts-Aus-elluilg eröffnet ist, und lade zum Besuche höfl. ein. Das Lager ist gut sortiert und bietet eine reiche Auswahl in den neuesten und schönsten Spielwaaren sowie Galanterie-, Schmuck- und Leder- waaren. ite Nachmittag dahier 'demokraten des ft zahlreich besucht. am Hessen, sowie die Mg, über welche die fialbemotraten Ulrich- stadt und Jöst und oember. Bezirks- . Q. M. und Um- ftüher, daß die hiestge Tat die HnMM und L°ndkMM - d-inM-b-n!« nehmigt hat, ber 1 näberaetreten werde. Ufa des Mains * ^Westen durch im Norden s* «“»’S 1’7 «n einet«"’ fe? gahif« 6,n ittett r W&ZderenKinder Adelheid Martin. Anni Reiners. Die Welhiiachts Ausstellung Pflug, Professor. Riegel, Geheimer Medicinalrath Schäfer, Landgerichtsrath. A. Scheyda, Redacteur. Michalsky, Tischler Karl Schreiner. Frau Hebenstreit Antonie Roland. Wilhelm, Diener Adolf Klein. Kassenöffnung 7*/? Uhr. Anfang 8 Uhr. Coirrsbericht von E. Wasserschieben, Bankgeschäft Frankfurter Börse vom 24. November 1890. Loses-Anzeige Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die schmerzliche Mitteilung, daß meine geliebte Gattin ZNargarelhe Lrück, geö. Xrflmer im Alter von 22 Jahren heute Morgen um 8 Uhr sanft dem Herrn entschlafen ist. Um stilles Beileid bittet J. H. Fuhr, Sonnenstrasse 25, bietet reichhaltigste Auswahl 96.00 iVer. Königs-Laurah.-Act. I66.oo| Ttirdenz: abgeschwacht. Meues Theater, Giessen. (Direction: Adam Reiners). Dienstag den 25. November 1890: (Abonnementskarten für Sperrsitz gültig mit 50 Pfg. Aufzahlung). Neu! Die Ehre! Neu! Schauspiel in 4 Acten von Sudermann. Personen: [9829 Schlußcourse 1 Uhr 15 Min. 86.3014o/g Ung. Gold-Rente 97.60150/0 Jtal. Rente 86 2014Vs% Oest. Silber-Rente 97.75150/0 Ruff. III. Orient Um das „Berliner Tageblatt" gründtich kennen ;u lernen, 3o/q Preuß. Conscls 3 Gießen, am Z4 Großherz Der mten nähei Julius Keßler des Gestellung entzogen. ( werden dienftergebenst wachsames Auge zu hak und an die nächste M Ligualement Keßler; 2) Geburtsor hören: 31. März 181 mon: Esangelisch; 8) Besondere Kennzei Gießen, den - ObelKeutMnt z S N AM •5S% •"ei* N Itr btt Hum, teil ” « ft «-'g-rttch^urch $trn feinem rl.b,e bts Ur' lle6 i ? de d'eser 'M sich 'S iw? iein !?°öeioui-Rnr hfut i K>el! Rü .... ®'e Parlament« in Reform Wen eine kleine B