Nr. 120 Zweites Blatt. Sonntag den 25. Mai 1890 Der Hießen er Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme des Montags. Die Gießener W««ttierr-tLller werden dem Anzeiger Wöchentlich dreimal beigelegt. Gießener Anzeig er Generat-Mnzeiger. Vierteljähriger Avounementspret» t 2 Mark 20 Pfg. mN Bringerlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: Kchntstraße Ar.K. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblatt für den Avers Gieren. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bi- Bonn. 10 Uhr. Gratisbeilage: Gießener Kamikienökätter. Alle Annonccn-Bureaux deS In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Amtlicher Theil. Melde-Ordnung für die Provinzial-Hauptstadt Gießen. Auf Grund und unter Einfügung der einschlägigen Bestimmungen des Gesetzes vom 4. December 1874, die polizeiliche Aufsicht über die Zuzüge und Wegzüge betreffend, die Art. 81, 82, 83, 85, 86 und 89 des Polizeistrafgesetzes und dtzs Art. 56 der Städteordnung wird hiermit nach Anhörung der Stadtverordnetenversammlung mit Aufhebung des Localreglements vom 8. Mai 1856 die Aufsicht über Fremde, bezw. Anzeigen von den Wechseln der Wohnungen betreffend (Nr. I, II, III der Sammlung des polizeilichen Localreglements), des Regulativs vom 5. Juli 1836 und mit Genehmigung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz vom 2. April 1890, z. Nr. M. I. 8442 für die Provinzial-Hvuptstadt Gießen verordnet und bekannt gegeben wie folgt: I. Meldepflicht und Meldefrist. Zur Meldung bei dem Polizeiamte sind verpflichtet: Zu- und 1) Wer in die Gemeinde Gießen einzieht, Wegzug, um in derselben seinen gewöhnlichen Aufenthalt zu nehmen, unter Vorlage der ihm von seinem bisherigen Wohnorte ertheilten Abmeldebescheinigung binnen 8 Tagen vom Tage des Einzugs an (Art. 1 des Gesetzes vom 4. December 1874). 2) Wer aus der Gemeinde Gießen wegzieht, um seinen gewöhnlichen Aufenthalt aufzugeben, unter Angabe des Orts, an den er verzieht, vor dem Wegzuge (Art. 2 des genannten Gesetzes). 3) Diejenigen, welche der in die Gemeinde Gießen einziehenden oder aus derselben wegziehenden Person Wohnung und Unterkommen gewährt haben, sofern die An- und Abmeldung durch den zunächst Verpflichteten nicht selbst geschehen ist, binnen zehn Tagen nach deren Einzug oder Wegzug (Art. 4 des genannten Gesetzes). Wohmmgs- 4) Hauseigenthümer von dem in ihren Häusern wechsel, durch Einzug oder Auszug vorgehenden Wechsel, das Local mag zum persönlichen Aufenthalt oder nur zum Geschäftsbetrieb verwendet sein, unter Angabe der früheren, beziehungsweise künftigen Wohnung des Ein- oder Ausziehenden binnen 8 Tagen nach dem Ein- oder Auszuge. Zu gleicher Anzeige sind Hauptmiether ganzer Häuser oder einzelner Th eile derselben verbunden, wenn sie Wohnungen wieder an Untermiether abgeben. Bei unter obrigkeitlicher oder sonstiger Verwaltung befindlichen Gebäuden ist der Verwalter statt des Eigenthümers für die Anzeige verantwortlich (Art. 85 des Polizeistrafgesetzes). 5) Wer innerhalb der Gemeinde Gießen seine eigene oder gemiethete Wohnung verändert unter Angabe der verlassenen, .sowie der neubezogenen Wohnung, insofern die Meldung nicht bereits durch den nach 4) zunächst Verpflichteten erfolgt ist, binnen lOTagen nach der Wohnungsänderung (Art. 7 des Gesetzes vom 4. December 1874). 6) Diejenigen, welche andere bei sich in Schlafstellen ausnehmen, von jeder Ausnahme binnen vierundzwanzig Stunden (Art. 85 des Polizeistrafgesetzes). Diensteiw 7) I e d e r D i e n st b o t e, H a n d l u n g s- trilt und diener und Gewerbsgehülfe, Lehrling Dienst- oder Fabrikarbeiter, welcher in einen austritt. Dienst eintritt oder denselben verläßt, binnen vierundzwanzig Stunden nach erfolgtem Diensteintritt oder Dienstaustritt (Art. 89 des, Polizeistrafgesetzes). 8) Gewerbetreibende und Dienst- herrschaften von dem Diensteintritt und Dienstaustritt ihrer Handlungsdiener, Gewerbsgehilfen, Lehrlinge, Fabrikarbeiter oder Dienstboten binnen fünfTagen nach dem Diensteintritt oder Dienstaustritt, falls die Anzeige nicht bereits durch die nach 7) zunächst Verpflichteten erfolgt ist (Art. 7 des Gesetzes vom 4. December 1874). Fremden- 9) Gast- und Herbergswirthe täg- aufnahme. lich bis um 9 Uhr Vormittags über alle in den letzten vierundzwanzig Stunden erfolgten Aufnahmen von Fremden (Art. 81 und 82 des Polizeistrasgesetzes). 10) Wer ein ortsfremdes Kind in Pflege ausnimmt, binnen vierundzwanzig Stunden nach erfolgter Aufnahme (Art. 86 des Polizeistrafgesetzes). II. Ort der Meldung. Alle nach I, 1—10 angeordneten Meldungen müssen in dem Meldebureau des Großherzoglichen Polizeiamts erfolgen. III. Form der Meldung. 1) In Gesindedienst Eintretende haben sich beim Eintritt in jeden neuen Dienst persönlich zu melden und falls sie nicht bereits im Besitze eines Gesindedienstbuches sind, die Ausfertigung eines solchen zu erwirken, andernfalls dasselbe vorzuzeigen. Bei Dienstaustritt ist das Dienstbuch persönlich zur Visirung oder Abstempelung vorzulegen. 2) Mit Ausnahme der den Dienstboten obliegenden Meldungen (siehe III, 1) können die vorgeschriebenen Meldungen sowohl persönlich als schriftlich geschehen. Zu den schriftlichen Meldungen werden zweckmäßig die hierfür eingeführten Formularien verwendet, welche in dem Meldebureau des Polizeiamts auf Erfordern verabreicht werden und aus welchem zugleich dasjenige zu entnehmen ist, was die Meldung, auch wenn das Formular nicht dazu verwendet wird, zu enthalten hat. Die Meldungen der Gastwirthe haben in einem, den Rubriken des von ihnen zu führenden Fremdenbuchs entsprechenden Verzeichnisse zu bestehen. 3) Ueber die erfolgten Meldungen von Zuzügen und Wegzügen (I, 1—3) werden von der Meldestelle schriftliche Bescheinigungen ertheilt. Dienstboten erhalten solche durch Visirung oder Abstempelung der Dienstbücher. Für andere Meldungen wird schriftliche Bescheinigung auf Verlangen ertheilt. IV. Fremdenbücher. 1) Jeder Gast- und Herbergswirth ist verbunden, alle bei ihm einkehrende Fremden ohne Unterschied des Standes und ohne Rücksicht darauf, daß ein Fremder einen Tag oder längere Zeit logirt, jeden Tag in ein Fremdenbuch einzutragen, das folgende Rubriken enthalten muß: Feuilleton. Eine Verlobung mit Hindernisse». Humoreske von Alexander von Degen. (Nachdruck verboten.) Assessor von Bach war heute in der besten Stimmung Don der Welt. Zwar war er eigentlich immer guter Laune, wie seine Bekannten behaupteten, aber in solcher Feststimmung wie heute Morgen, als er zur gewohnten Stunde in die „Kugel" an den Stammtisch trat, hatte man ihn noch nicht gesehen. Ein Witz jagte den andern, ein Bonmont das andere, es war wirklich schade, daß Bach bereits nach einer halben Stunde aufbrach. „Wollen wohl zur Hochzeit des Premier - Lieutenants von Hundheim?" fragte einer der Herren. „Gewiß!" Bach verabschiedete sich. Ja, diese Hochzeit war der Grund, weßhalb Bach so vorzügliche Laune hatte. Nicht etwa, weil Arno v. Hundheim heute die reizende Camilla y, Tabern zum Altar führte, sondern da er der Brautführer von Tessa Hundheim, der 18jährigen einzigen Schwester seines Freundes war. Vorigen Winter hatte er die junge Dame kennen gelernt, war ihr oft uuf Bällen und in Gellschaften begegnet, von ihr als der * Freund des Bruders stets ausgezeichnet behandelt worden, dann war er vier Wochen auf dem Gute Hundheims zu Besuch gewesen und hatte sich doch nicht verlobt, was alle Welt prophezeite. Er selbst wunderte sich auch darüber, denn er liebte Tessa. Gelegenheit genug hätte er gehabt, sich ihr zu erklären. „Warum, warum geschah es nicht?" fragte er sich selber oft im Stillen. Ja, warum? Tessa war nicht wie andere junge Mädchen, die in jedem jungen Manne, der sich für sie in- teressirte, sofort einen Freier wittern. Auch sie hatte Bach gern, aber an das Heirathen hatte sie noch nie gedacht/ es herrschte zwischen beiden ein harmloser, offener Verkehr, wie unter guten Freunden. Als aber Bach wieder nach der Stadt heimgekehrt war, merkte er bald, daß ihm irgend etwas fehle. Die Gerichtsverhandlungen hatten nicht mehr das lebhafte Interesse für ihn, die Gesellschaften kamen ihm fade vor, der Stammtisch vermochte auch keine große Anziehungskraft mehr auszuüben, er verbrachte die Abende in seiner höchst gemüthlich eingerichteten Wohnung; sie kam ihm traurig und ungemüthlich vor. Das Bild Tessas stand vor seiner Seele. Schon wollte er kurz entschlossen nach Schloß Rumpenburg, dem Wohnsitze der Hundheims, fahren und sich dem Vater erklären, da erhielt er die Einladung zur Hochzeit mit der Mittheilung, daß er als Brautführer Tessas gebeten werde. Wer war froher als er, war dies doch die beste Gelegenheit, sich zu erklären. Ein Liedchen pfeifend, betrat Bach den ersten Handschuhladen der Stadt, woselbst der Herr Assessor seinen großen Bedarf an Handschuhen zu decken pflegte; denn ohne ein Geck zu sein, hielt Bach auf einen durchaus tadellosen Anzug. Fräulein Rosa, die erste Verkäuferin des Geschäfts, eilte sofort herbei, sich nach den Wünschen des besten Kunden zu erkundigeu. „Vier Paar neue Glaces, weiße, zweiknöpfige, Fräulein, bitte!" „73 * 5 6 * 8/4 hier, bitte, Herr Assessor!" „Sind zu weit, viel zu weit!" meinte Bach. „Aber, Herr Assessor, es ist Ihre gewöhnliche Nummer. Sie meinen ja selber, daß 7*/z Ihnen zu eng und unbequem sei!" „Ganz recht, Fräulein, aber heute will ich einmal eine Ausnahme machen. Ich bitte um 7*/-; wenn Sie die Handschuhe recht schön ausweiten, Pulver hineinthun, wird es sehr gut gehen!*' Fräulein Rosa kam dem Wunsche schweigend nach und warf dabei einen verwunderten Blick aus Bach. Sie machte sich so ihre Gedanken, es mußte etwas ganz Besonderes sein, daß der Herr Assessor so plötzlich 7l */2 statt 73/4 verlangte. — In der Wohnung Bachs war unterdessen Schraps, der langjährige Diener, mit der Vorrichtung des Anzugs seines Herrn beschäftigt. Der funkelnagelneue Frack, der bei der heute Morgen stattgefundenen Anprobe tadellos gesessen, hing über der Stuhllehne und liebkosend fuhr Schraps mit der weichen Kleiderbürste noch einmal über den Rücken desselben. Dann nahm er die kleinen, zierlichen Lackstiesel in die Hand und stäubte sie mit einem feinen Tuche ab, warf noch einen Blick auf den Toilettentisch, ob auch das Rasierzeug, die verschiedenen Bürsten, Bürstchen, Flaschen und Fläschchen in Ordnung, und sah dann nach der Uhr. „Halb zwölf, da wirds Zeit, daß der Herr Assessor kommt; um halb zwei Uhr ist die Trauung und wir werden ja nie mit der Toilette fertig!" Nach fünf Minuten trat Bach in das Zimmer. „Alles in Ordnung, Schraps?" „Alles, Herr Assessor!" „Auch nichts vergessen? Weiße Halsbinde? Battist- taschentuch?" „Alles in bester Ordnung!" „Gut, ich werde jetzt mit dem Ankleiden beginnen. Hat der Gärtner das Bouquet geschickt?" „Noch nicht, Herr Assessor!" „Es ist doch nicht zu glauben, diese Unpünktlichkeit. Um elf Uhr sollte es bestimmt hier sein — da muß man das schwere Geld bezahlen und kann sich nicht auf die Leute verlassen. Gehe sofort hin, damit es besorgt wird." (Fortsetzung folgt.) 1) lausende Nummer (nach Jahrgängen), 2) Namen, 3) Stand, 4) Wohnort, 5) Begleitung des Fremden, 6) Tag der Ankunft, 7) Tag der Abreise, und der Polizeibehörde oder ihren Beauftragten auf Erfordern jeder Zeit vorzulegen ist. Die Fremdenbücher müssen paginirt sein und dürfen nicht eher in Gebrauch genommen werden, als bis sie von der Polizeibehörde abgestempelt und mit Vermerk über die Seitenzahl versehen sind. 2) Die Fremden sind verpflichtet, den Gast- und Her- bergswirthen die zur ordnungsmäßigen Führung der Fremdenbücher verlangte Auskunft zu ertheilen. V. Strafbestimmungen. Es wird bestraft: a) nach Art. 6 des Gesetzes vom 4. December 1874 mit Geldstrafen von zwei bis dreißig Mark: wer den in I, 1—3 aufgeführten gesetzlichen Vorschriften über Meldung von Zuzügen und Wegzügen zuwiderhandelt; b) nach Art. 85 des Polizeistrasgesetzes mit Geldstrafen von 1 bis 1 Mark 70 Pfennige: wer die in I, 4 und 6 vorgeschriebenen Anzeigen unterläßt; derselben Strafe unterliegt, wer die in I, a vorgeschriebene Anzeige unterläßt; c) nach Art. 89 des Polizeistrafgesetzes mit Geldstrafe von einer Mark: wer unterläßt, die in I, 7 bezeichnete Meldung eines Diensteintritts oder Dienstaustritts zu machen; derselben Strafe unterliegt, wer die in I, 8 vorgeschriebene Anzeige unterläßt; d) nach Art. 82 des Polzeistrafgesetzes mit Geldstrafe von 1 Mark 70 Pfennige bis 8 Mark 50 Pfennige: wer den I, 9 und IV, 1 zuwiderhandelt; e) nach Art. 83 und 86 des Polizeistrafgesetzes mit Geldstrafe von 1 Mark 70 Pfennige bis 17 Mark: wer der Vorschrift des IV, 2 zuwiderhandelt; Derselben Strafe unterliegt, wer ohne Anzeige zu machen, ein ortsfremdes Kind in Pflege nimmt (I, 10). Gießen, den 10. Mai 1890. I Großh. Polizeiamt Gießen. Frefenius. ' vermischtes. * Die Studenten und der 1. Mai. Nachträglich vom 1. Mai theilen die „Burschenschaftlichen Blätter" in folgendem Scherzartikel mit: Die Furcht der verbündeten Regierungen, daß es am 1. Mai, dem neuen Feiertage für die arbeitenden Klassen, zu Ausschreitungen auch in akademischen Kreisen kommen könnte, gab die Veranlassung, daß von sämmtlichcn Universitätscuratoren Berichte über etwaige Arbeitseinstellungen eiugefordert wurden. Der an den Bundesrath ergangene Bericht theilt mit, daß am 1. Mai auf allen deutschen Hochschulen circa 8000 Studenten nicht gearbeitet hätten. Das gäbe aber keinerlei Grund zu Bedenken, denn erstensmal sei das die gewöhnliche Zahl, welche täglich auf deutschen Hochschulen schwänze, zweitensmal könne von eigentlicher Arbeitseinstellung ernt 1. Mai gar nicht die Rede sein, da die meisten Studenten bis dahin die Arbeit überhaupt noch nicht ausgenommen hätten. In Jena hätten sreilich die verbündeten thüringischen Regierungen den in der Nacht vom 30. April bis zum 1. Mai üblichen Umzug der Burschenschaften verboten, doch sei dies eigentlich nicht nöthig gewesen, denn die Furcht, daß die Jenaischen Burschenschafter „achtstündige Arbeitszeit" einführen wollten, sei ein- für allemal ausgeschlossen- es wäre übersdies zweifelhaft, ob die Jenenser Burschenschafter zu den „Arbeitenden" zu rechnen seien. * Die Studenten und der Wirth. 17 Studenten lustigen Humors hielten ein respectables Mahl, wobei sie den dicken, frohlaunigen Wirth mitspeisen ließen. Sie hatten sich aber an eine Tafel gesetzt. Die Striche bezeichneten die Studenten, welche sammt dem am rechten Ende sitzenden Wirth 18 Personen ausmachen. 2 3 4 5 6 7 8 1— 18— 17- Table d’höte. 16 15 14 13 12 11 10 Nachdem das Mahl ziemlich vorüber war, setzte der Student Nr. 1 seine wohlgespickte Börse, aus welcher einige Stücke rollten, mit folgendem Vorschläge auf den Tisch: „Heute wird nur einer von uns die Zeche bezahlen und zwar Derjenige, — Sie, Herr Wirth, versteht sich mit inbegriffen — welcher nicht zufällig frei wird. Dieses Freiwerden von der Zeche soll allemal durch richtiges Abzählen Dem zu Theil werden, auf welchen die Zahl 7 fällt, der sodann als frei ausscheidet. Für meine Freunde bürge ich mit meiner auf dem Tische liegen bleibenden Börse- aber vorher wollen wir noch etwas Gutes trinken! Der dicke Wirth sah das ihm zurollende Geld als ein gutes Zeichen an, ging mittelst eines Handschlags auf diesen Antrag ein, schaffte noch 18 Flaschen, von seinem besten Wein zur Stelle und lachte der namhaften Zeche wegen ins Fäustchen, denn eine 7 — dachte er — würde von so vielen ihn doch wohl treffen. Hierauf begann der Student bei Nr. 1. „Für meine Bürgschaft und den von mir gemachten Vortheilhaften Vorschlag verlange ich, daß ich das Zählen von meiner Person aus beginnen darf und damit bei dieser Losung keinerlei Jrrthum eintrete, wird Jeder das Zimmer verlassen, auf den eine 7 als Freiloos fällt." — Der Student Nr. 1 fängt nun an bei sich bis 7 zu zählen, worauf der Student Nr. 7 als zechfrei das Zimmer verläßt - hierauf beginnt der Student bei Nr. 8 und zählt bei demselben 1, beim Wirth 2, beim Studenten Nr. 10 3- und so bis 7 fort. Auf diese Weise fiel aus jeden ber Studenten ein Freiloos und der Herr Wirth hatte das- Nachsehen. £ite»atu» und Runst. — Unter der reichen Fülle des Schonen und Interessanten-, welches das soeben zur Ausgabe gelangte Heft 20 der illustrirten Familienzeitschrift bietet, fesselt uns vor allen Dingen der Aufsatz „Brasilien und seine Zukunft" von Hesse-Wartegg, dem berühmten Forscher und Reisenden. Der Autor entwirft in kurzen charakteristischen Strichen ein Bild der Landesverhältnisse und weist auf die Bedeutung Brasiliens für Handel und Industrie hin. — Außerdem enthält das Heft u. a.: „Am Barbarakreuz", Novelle von A. Hartenstein; „Die Neuaufstellung des Museums egypttscher Alterthümer in Kairo" von Prof. Georg Schweinfurth; „Wiener Gschnas" (mit vielen Illustrationen) von A. v. Vincenti; „Amerikanische Lebensbilder" von K. Kudloff; „Graf Herbert und Wilhelm Bismarck" von P. Lindenberg; Fortsetzungen des Rowans „Eine Versuchung" von S. Junghans und der Novelle „Astrid" von Wilhelm Berger, sowie eine reiche Anzahl kleinerer und interessanter Aufsätze. Der Bilderschmuck ist, wie man es von der vortrefflichen Zeitschrift nicht anders gewohnt, ein vorzüglicher. Der Preis des Heftes (50 Pf.> ist in Anbetracht der Reichhaltigkeit und wahrhaft künstlerischer Ausstattung desselben ein sehr billiger. — Emin Pascha. Seitdem Emin Pascha, dieser pflichttreue,, unermüdliche deutsche Forscher und Reisender, in deutsche Dienste getreten ist, steht er und seine kühnen Unternehmungen im Vordergründe des allgemeinen Interesses. Diesem zu dienen bringt die neueste Nummer von Schorers Familienblatt ein vorzügliches Bild Emins und eine interessante Abhandlung über sein Leben und Wirken aus der Feder des bekannten Afrikareisenden Paul Reichard. Beigegeben ist ein dem Original getreu nachgebildeter Brief Emin Paschas, sowie das neueste Portrait und die Handschrift seines „Befreiers" Stanley. An die Handschriften der beiden, berühmten Reisenden knüpft W. Langenbruch eine graphologische Studie: Emin Pascha und Stanley vom graphologischen Standpunkt.______________ Brrxkin, reine Wolle, nadelfertig, 1168 ca. 140 cm. breit, ä Mk. 1.95 Pfg. per Meter, versendet direct jedes beliebige Ouantum das Buxkin«Fabrik D^Pot Oettinger LCo, Frankfurta. M- — Musterauswahl umgehend franco. Submission. Für den An- und Umbau am Verwaltungsgebäude des Gas- und Wasser; werks sollen zunächst nachstehende Arbeiten mittelst Submission vergeben werden: veranschlagt zu: Maurerarbeit . . • «A 6659,61 Steinhauerarbeit aus Lungsteinen . . . „ 410,07 Desgl. aus Sandsteinen „ 1754,09 Zimmerarbeit . . . „ 4386,33 Dachdeckerarbeit • . „ 818,56 Spenglerarbeit . . • „ 301,04 Schlosserarbeit . . . „ 3098,80 Weißbinderarbeit . . „ 2309,45 Die Angebote für die bezüglichen Arbeiten sind bis spätestens SamStag den 31* I. Mt-., Vormittags 10 Uhr, bei dem Stadtbauamte, Gartenstraße Nr. 2, einzureichen, woselbst vorher in den üblichen Amtsstunden die einschlägigen Zeichnungen, Voranschläge und Uebernahms-Bedingungen offen liegen. Gießen, 23. Mai 1890. Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen Gnauth. 4577 Aeilgebotenes. .Rohnenstangen i empfiehlt I. Happel. Gebäude, Hof u. Garten eines hiesigen größeren Fabrikgeschäftes sind zu verkaufen. Wie zu jeder Fabrikation, auch für jeden größeren Handwerker, so eignet sich die Liegenschaft auch zur Herrichtung von Wohnungen- Ein Bauplatz von 24 Meter Front ist einbegriffen. Günstigste Bedingungen. Reflectanten belieben sich zu wenden an B. Katzenstein, Gießen, 4458 Schtllerstraße 27. Haus-Verkauf. Ein Hau- in guter Lage der Stadt ist Sterbefalls halber unter sebr günstigen Bedingungen preiswürdig zu verkaufen. 4355 Nähere- Asterweg 10, (lartenmöbel in verschiedenen Ausstattungen und großer Auswahl. Rafenmähmaschinen, Gartengerathe, Stacheldraht. Emil Pistor, MarkMrake 10. Deutsche Fahrräder CVS ö cd SE CD O Sb c8 "a a s ««.»fYwottitrtn nnortoA < Vanirm Cristall-Eis! 4412 2684 Preisen. A. Fangmann, Bahnhofstraße 29. Ein Geschäftshaus 4405 in guter Lage, SS Ä™ »::5 «tue Backsteine 4459 bei 3922 Otto Luft, „Zum Löwen". Nidda am Friedhof. Ausschank. 4571 sowie Kristall-Eis. I. Häuser, Ludwigstraße 36. I. Georg, Ederstraße 2. H. Zipp, Ostanlage 9. Gold-Cream-Seife von Earl John & Eo., Berlin 'S. und ESln a. Rh. ist unübertroffen gegen rauhe und spröde Haut und namentlich Damen zur Erhaltung eines schönes Teints zu empfehlen, ä Packet (3 Stück) 50 Pfg. zu haben 2832] Ein wenig gebrauchtes Regal mit 62 Schubladen, für Colonial- oder find fortwährend zu habe«. 4553 Ehr. Haubach 1. 134480] Auf sofort ein braves zuver- ssigeS Dienstmädchen gesucht. Karl Lenz Wwe., Neustadt 6. im Glas und Flaschen bei: C Roth H, Wallihorstraße 5. 4410J Eine WasMmangtl (Kasten- mangel) zu verkaufen bei G. Debus, Krofdorferstraße 3. Dateiei Dell Lindenplatz 3. 4417] Ein Wagnergeselle wird ge- cht von E. Steinberger Nachfolger, Neuenweg. B. Katzenstein, Schillerstratze 27. anweisung jeder Flasche beigegeben. — Man achte auf die vorstehende Schutzmarke, um keine (Nachahmungen zu erhalten. — Preis pr. Flasche von 100 Gr. 1 250 Gr. 2 JC Vorräthig in den Apotheken, od. direct zu beziehen von der Patent-Falzziegel, von GarL Ludowiei, Ludwigs- Hasen und Jockgrim, anerkannt bestes Fabrikat, empfiehlt [3393 Daniel Wirths Nachfolger. E. Dort, Walltborstr. 45, Wilhelm Fritsch. Die neuesten und schönsten Muster in grosser Auswahl ZU äusserst billigen Preisen. Reste von 5—20 Rollen gebe ich unter Fabrikpreisen ab. Heinrich. Hochstätter Schlossgasse 19. Giessen Grünbergerstrasse 7. Ich empfehle das berühmte Münchener Augnstinerbräu, Gießener Actien-Erportdier, Berliner WeiPier und Lichtenhainer Kier, Zu bevorstehenden Festtagen bringe mein Wei »lager in empfehlende Erinnerung. Ausführung sind vorräthig und empfiehlt • Franz Hewel, Apfelsinen^ ganz außergewöhnlich große und schöne Frucht, empfiehlt Emil Orbig, 4357 ___________Bahnhofstr. 30. ___ ”4495] Ein Landauer, noch in bestem Zustand, ist vreiftwür.^ig zu verkaufen. Friedrich Kühne senior, Wallihorstraße. Die Haschenbierhandlung von Daniel Heil "Qflf Lindenplatz 3 *"196© empfiehlt: Exportbier, hellfarbig (Wiener Brauart) „ „ Jedes1 Quantum, frei in’a Haus. Eisschränke. "aÖP Ich empfehle mich hiermit im Unfertigen meiner neu patentirten Eisschränke nad) amerikanischem System, welche sich durch Ersparnis nick große Leistungsfähigkeit vor allen ähnlichen Fabrikaten vortheühast auszeichnen. _ „ 3296 Innere Einrichtung nach Wunsch und AedLrfmß. Achtungsvoll Heinrich Reger, Schreiner, Ltch (Oberheffen). Beste und billigste Bczugsgnclle für garantirt neue, doppcll gcrcinigl u. gewaschene, echt Betnedern. Wir versenden zollfrei, gegen Stachn. lnicht unter 10 Pfd.» gute neue Bcttfedcrn per Pfund für 60 Psg., sovrq.. 1 äu>?burg 1 3 geworden Laden [403 Verkaufsstellen bei Herrn Earl Schwaab Herborn in in u ff it ti ii ti if 3038 ft Grünberg bei Herrn Carl Haberkorn Nachf Expedition ds. Bl. 4436 Redaction: A. Schepda. — Druck und Verlag der Brühl'scheu Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. ft ff ti ti if if it if i f ft tt ft tt ft it it it ft it it tf ft ff tf Weilburg Wetzlar ff tf ft ff ff ff ff ff H ff an Oro Surg H an. 3 Landyäi Carl Bieler, Friede. Seibel, Heinrich Wallach, Otto Schaaf, Friedr. Utting, Heinrich Ramfpeck, Philipp I. Weiß. Jacob Steinhäuser, Ph. D. Kümmich, I. Baumeister, von ft II If Ver . schal'! hat imb Lohn) Oberhellen zu Lessen C Benachrichl die bei Mi getretenen dessen Etel sicherungsg das H Meter n n ii Die echten Flaschen müssen mit dem Warnen J. ZACHEBL ver sehen sein und kosten von nun ab: 30 Pfg., 60 Pfg., Wik. 1.—, Mk. T.— -nnahv fohvnbtn 3965] Ein Logis zu oermiethen. Bahnhofstraße 26, Hinterhaus. H. Zimmer VII W. Moll, Max Brunn, Karl Leupold, P. Tromm, D. Bühner, Eduard Rech, Hermann Löhr. Gießen If If ff 4409] Schöne Wohnung, 3 geräumige Zimmer, Küche mit Wasserleitung, Vorplatz, auch ein Mansardenz'mmer und Mägdekammer, wegzugsbalber per 1. Juli im Vorderhaus zu oermiethen. Louis Lovy, Bahnhofstraße 27. Es ii Karl M Großb. O (Sie mit angrenzendem großem Comptoir und schöner geräumiger Wohnung, sowie Wasserleitung, per sofort zu oermiethen. I. Klein, „zur Stadt Berlin". Vermietungen. 4429] In meinem neuerbauten Hause Ecke der Stein- und Ederstraße, sind drei Wohnungen zu oermiethen. Philipp Hohmeier, Sonnenstraße 11. A Doeinck, F. W. Schelleuberg. Otto Steller, was jh„ t uni) utii Laubach Lick Ridda Marburg It Alsfeld Bad Nauheim Butzback Friedberg II Damen-Umhänge ....... Regenpaletots für Mädchen von 3 «X, für Damen D- -irßener < mit W* WB ?tt oder ohne Logis, sowie ein kleines Logis zu oermiethen. 4522 Darmstädter HauS, Wallthorstraße 6. ii ■ • „ 1 Die dein wöchentlich bügel „ o so „ „ 1.25 „ „ 0.75 „ Unb V* s? •fc*; * 'in ß - eint./' »t 9'iniin Und । Die, "»"-schied J'Unißtx >9'ntü§ an ihr a*, t S11 e'vio Mobil Waschechte Kleidercattune • „ Wollen Mouffelin . . . . Doppeltbreite reinwollene Kleiderstoffe Pelz (Flock)rPrguv, schwere Qualität . . X Grosser* Ausverkauf! Um mein Lager schneller zu räumen, verkaufe: Schoi wieder Jen Mschen öt vertnuschen, Wochen, in Beachtung du brenuer ^ospende •nauern fij Natur da ^heuizug unausgesek äeschvunde i$. wieder billiger 3672] Möbl. Zlmmer mir Cadtnel sofort zu oermiethen 9 Schulstraße 9_ 4270] Kirchenplatz 11: einzelnes Zimmer, Bodenraum u. kl. Keller an eine ruhige Person zu oermiethen- Näheres beim Hausbesitzer.___________ 4401] Gut möbltrte Wohnung (zwei Zimmer) zu oermiethen bei Carl Heyer, ________Wodestraße, Ecke Ostanlage. 4479] Ein möbl. Zimmer zu oermiethen- __Kirchenplatz 15, I St. 4346] Eine Stube an einzelne Person zu vermietben.__________Tiefenweg 16. 4337] Schönes Stübchen mit Bett zu oermiethen._____________Mäusburg 9. 2048] Gut möbl. Zimmer zu ver- miethem____Nordanlage Nr- 28 205] Zwei möblirte Zimmer an ruhige Miether zu oermiethen- ________Helm, Bismarckstraße. 3593] Möblirt. Zimmer zu oermiethen. _____Bahnhofstraße 24. 3499] Stallung für zwei Pferde zu oermiethen. Näheres _____________________Nordanlage 33. 4201] Zwei ineinandergehende Helle Keller und ein 50 lH-Meter haltender Parterreraum zu oermiethen. Auf Wunsch kann möbl. Wohn, dazu gegeben werden. Wo? sagt die Exped. d. Bl- 30361 Ein kleines Mansardenlogts zu oermiethen. Näheres Nordanlage 33. .3024] Bel-Etage per 1. Juli zu ver- mrethen, 7 Zimmer, Badezimmer und Gartenoergnügen. ____Carl Stohr I., Ludwigsplatz 5. 2774] Mein Nebenhaus an eine ruhige Familie zu oermiethen. __Dr. Ploch, Asterweg 9. 2440] Eine Mansarden-Wohnung, vier Zimmer mit Zubehör und Wasserleitung, zu oermiethen.____________Asterweg 6. 2664] Mehrere Logis von 3 Zimmern mit Wasserleitung u. s. w. zu oermiethen bei LouiS Hellmold, Steinstraße. 4552] Zwei kleine Logis zu oermiethen. Näheres__Mäusburg 12. 4546] Kleines freundl- Logis an ruhige Leute zu oermiethen. Neustadt 27. 4186] Ein neu hergerichtetes Logis, fünf Zimmer nebst Zubehör, auf sofort zu oermiethen. M. LangSdorf, Ludwigstraße Nr. 57. 913] Ein Familtenlogis, 4 Zimmer nebst Zubehör, per sofort zu oermiethen. Hch. Bourgeois, Kirchenplatz 18. 4496] Mansardenwohnung, 2 Zimmer nebst Küche, an ruhige Leute zu oermiethen. __Grünbergerftraße 24. 3745] Parterre - Etage in meinem Hause, Westanlage Rr. 23, per l.Juli zu oermiethen. Ang. MontanuS. 2615] Wegzugshalber der 1. u. 3. Stock, ein jeder mit 6 Zimmern, Küche und Zubehör, auf Wunsch auch Gartenantheil, zu oermiethen. Frankfurterstrabe 53. 4475] Möbl. Zimmer zu oermiethen. ____________________Asterweg 13 n 4423] Scdön möbl. Zimmer mit Ca- btnet, auf Wunsch zwei Herren (Bett allein- mit Pension billig zu vermierben. ________________________Westanlage 3. 2285] Ein gut möblirtes großes Zimmer, parterre, ist zu oermiethen mit oder ohne Pension für einen oder zwei Herren. ______________________ Asterweg 44. _ ■ 3470] Ein einfach möblirtes Zimmer 4462] Einen Lehrling sucht F. Wtedmeyer, Schreiner, __________verlängerte Bismarckstraße. 4210] Ein braver, mit den nöthigen Schulkenntnissen versehener Junge, kann bei mir die Photographie erlernen. W. Becker, vorm. G. Backofen. 4561] Ein fünfzehnjähriger, braver, sehr kräftiger Junge, elternlos, seither in gutem Hause, wünscht als Lehrling bei einem tüchtigen Schlosser- oder Schmiede- meister alsbald gegen entsprechende Vergütung etnzutreten. Schlosser erhalten Vorzug. Nähere Auskunft ertheilt K. Hämmerle, Daubringeu. 4354] Der dritte Stock meines Hauses mit Wasserleitung per sofort oder später zu oermiethen. F. L. Bender, SelterSweg 83. 4233] Ein sckones kleines Familten- Logis zu oermiethen. Carl Schwaab, Seltersweg 23. 4209] Eine elegante, neu hergerichtete Wohnung von 7 Zimmern, Küche und Zubehör, in der früher Dr. von Lö hr- schen Besitzung ist zum 1. Juli, eventuell auch früher, zu oermiethen. W. Becker, vorm. G. Backofen. 4010] Steinstr. 11, Vorderhaus, mittl. Stock, zwei Wohnungen zu oermiethen. __Unverzagt. 3917] Der 2. Stock zu oermiethen. H. Bruchhäuser, Grünbergerstraße. 3d85] In meinem Hause, Östanlage 38, ist der Parterre-Stock zu oermiethen und alsbald beziehbar. __A. Keller, Seltersweg 71 3637] Die Wohnung des verstorbenen Rechtsanwalts Steinberger, 6Zimmer nebst allem Zubehör, neu hergertchtet, zu oermiethen. Spruck, Schulstraße 6. 3981] Aliceftraße 26 ist der 3. Stock, 6 Zimmer mit Zubehör, per 1. August zu oermiethen.___________________________ 3659] Wohnung zu oermiethen. Bleichstraße 5. 4163] Zu oermiethen: Wilhelmstraße Nr. 2 II: Wohnung von sieben Zimmern, drei Kammern, Küche, Badestube, auf Wunsch auch das ganze HauS, sowie großer Garten. Zu besichtigen täglich von 3—6 Uhr. Näheres bei ___________Rechtsanwalt Labroiffe. 4527] Wohnung, 3 Zimmer nebst Zubehör, zu oermiethen. Riegelpfad 2. 4525] Logis zu oermiethen. Tiefenweg 6. 4524] Logis im 2. Stock, bestehend aus 5 Zimmern mit Zubehör, per 1. August zu oermiethen.________Schillerstraße 9. 4520] Ein neu hergerichtetes Logis, sechs Zimmer nebst Zubehör, auf sofort oder später zu oermiethen- Chr. PH. Euler, Ludwigstraße 14. 4516] Südanlage 17: Mansarde, vier Zimmer rc., zu verm C. Schlüter. 4494] Ein Familienlogis zu oermiethen. __________________Katharinengafse 13. 4435] Ein kleines Logis (parterre) zu oermiethen.______________Kreuzplatz 10. 4131] Durch Carl Klees, Südanlage 18III, prooisionsfreizu oermiethen: 1) Schöne Wohnung im 3. Stock, 6 bis 8 Zimmer, Wasserleitung, Garten rc. rc-, 2) schöne Wohnung im 3. Stock, 5 bis 6 Zimmer, Wasserleitung, Garten rc. rc., 3) schöne Wohnung, parterre, 6 bis 7 Zimmer, Wasserleitung, Garten rc. rc-, 4) zwei geräumige, ineinandergehende un- möblirte Zimmer. Alles in schöner, freier Lage. Gesucht von einer ruhigen Familie auf den 1. September oder 1. October eine Wohnung von drei geräumigen Zimmern, Küche mit Wasserleitung und allem sonstigen Zubehör. Offerten mit Preisangabe unter A. 1890 an die Exped. d- Bl. 4558 Gesucht für ein gebild Mädchen, gesund und kräftig, von guter Schulbildung, eo, 16 I. a., in Hand- und Hausarbeiten geschickt, Stelle zur Stütze der Hausfrau in eo. guter Familie. Familienanschluß erwünscht. Gehalt nicht beansprucht. Gefl. Anfrage unter H. B. 101a an die Staubmäntel, Fichus, Jaquets etc. etc» - . .... Kleiderstoffe aller Art, Seidenstoffe, schwarz und farbig, Handtücher, Tischtücher, fertige Wäsche SCOF öllBlge :4218 A. Docter, Seltersweg 57. MM s 1 _ L > ' Vermischte Anzeigen. Neue Fracks zu verleihen bei D. W. Karnbach, [3886 Marktplatz Nr. 1, zwei Treppen. Strobbüte werden gewäschen, gefärbt und fayonirt bei C. L. t&ail, Hutmacher, 2743___________Seltersweg 22._________ Vanfa werden für 1 Jü an- AVpiV gefertigt. Perrücken, ToupeS Scheitel nach Maß. Zöpfe werden gefärbt bei [622 Georg Petri Wwe. Nachf., Seltersweg 43