1890 Dienstag den 25. März Kr. 71 Amts- unfc Jlnjdgeblatt für den Mreis Giefzen Gratisbeikage: chießener Kamilienbkätter entgegen. v. Gagern- Feuilleton Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. sehen, in die Zeit, wir ihn Besuch Kaiser Wilhelms am englischen Hose erwidert; Prmz Georg von Wales, der zweite Sohn des englischen Thronfolgers, hat seinen Vater auf der Reife nach Berlin begleitet. Am Freitag fand im Berliner Residenzschlosse großes Galadiner zu Ehren der erlauchten englischen Gäste statt, wobei der Kaiser englische Admiralsuniform und den Hosenbandorden trug. Er brachte einen Toast allf die Königin Victoria und auf die deutsch-englische Freundschaft aus und betonte hierbei, wie stolz ihn die Würde eines englischen Admirals mache. Weiter erinnerte der Kaiser an die deutschenglische Waffenbrüderschaft in den Befreiungskriegen und schloß er mit dem Ausdrucke der Hoffnung, daß die englische Flotte mit Deutschlands Heer und Flotte auch ferner für die Erhaltung des europäischen Friedens einstehen würde. Der Prinz von Wales dankte in deutscher Sprache für die herzlichen Worte des Kaisers und den ihm bereiteten schönen Empfang und erinnerte daraü, daß nunmehr 32 Jahre seit seinem erstmaligen Besuche in Berlin verflossen seien. Er hoffe, er werde noch oft Gelegenheit haben, nach Berlin zu kommen und ebenso hoffe er, daß Kaiser Wilhelm bald wieder nach England kommen werde. Zum Schluffe trank der Prmz von Wales auf das Wohl des Kaisers und des deutschen Reiches. Die Verhandlungen der Berliner Arbeiterschutz-Conferenz nehmen einen recht befriedigenden Verlauf und verlautet bestimmt, daß in den Fragen der Regelung der Sonntagsund der Kinderarbeit eine Verständigung erzielt werden wird. In beiden Häusern des preußischen Landtages gelangte am Freitag das Schreiben des Viceprästdenten des preußischen Staatsministeriums v. Bötticher zur Verlesung, in welchem Herr v. Bötticher die amtliche Mittheilung von der Genehmigung des Rücktrittsgesuches des Fürsten Bismarck und der Ernennung v. Caprivis zu seinem Nachfolger macht. Die Stellung des französischen Botschasters ut Berlin, Sorbette, soll nach Pariser unterrichteten Meldungen erschüttert sein. ES werden Herrn Herbette verschiedene Vorwürfe gemacht, namentlich aber derjenige, daß er es nicht verstanden habe, die zwischen den Delegirten Frankreichs auf der Berliner Arbeiterschutz-Conferenz ausgebrochenen Differenzen, welche zur Demission des Arbeitervertreters Delahaye führten, zu schlichten, so daß hierdurch die französische Regierung gewissermaßen compromittirt worden sei. Da indessen Herr Herbette aus seinem Berliner Posten zur Zeit nur schwer zu ersetzen sein dürfte, so wird er schließlich doch wohl bleiben. In der italicnischcn Dcputirlcnkammci gelangte am Freitag die dreitägige hitzige Debatte über die Genehmigung der Kammer zur Verhaftung des gemeiner Vergehen angeklagten socialistischen Deputirten Costa zum endlichen Abschluß. Die Kammer lehnte die sämmtlichen Anträge gegen die Ver- I Haftung Costas mit 181 gegen 104 Stimmen ab und genehmigte dafür den Commissionsantrag, die Verhaftung Costas zu gestatten, mit großer Mehrheit. Nach Lage der Sache bedeutet dieser Ausgang der Debatte zugleich ein Vertrauensvotum der Kammermehrheit für Ministerpräsident Crispi, der sich mit aller Entschiedenheit zu Gunsten der Verhaftung der genannten Deputirten ausgesprochen hatte. Vierteljähriger 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerloh«. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: Fernsprecher 51. Ausland. Wien, 22. März. Nach einer Meldung der „Polit. Corr." aus Rom soll das Schreiben Seiner Majestät des Kaisers Wilhelm über die Ernennung des Fürstbischofs Kopp zum Delegirten bei der Arbeiterconferenz dem Papste lebhafte Genugthuung bereitet haben. Der Papst soll den Wortlaut des kaiserlichen Schreibens den Cardinälen vertraulich mitgetheilt haben. Wien, 22. März. Das „Fremdenblatt" kommt aus die hier und da geäußerte Besorgniß zurück, als könnte der Rücktritt des Fürsten Bismarck eine Erschütterung des Dreibundes oder gar des Deutschen Reiches nach sich ziehen, und bezeichnet solche als abenteuerlich. Der Bestand des Deutschen Reiches sei nicht von einem einzelnen Sterblichen abhängig, ebenso ruhe der Dreibund aus der Erkennt- niß einer so tief reichenden Interessengemeinschaft, daß das Zurücktreten eines noch so bedeutenden Ministers die Friedensliga nicht zu berühren vermöge. Erfüllt von bundesfreundlichen Wünschen für das benachbarte Reich, betrachte Oesterreich-Ungarn mit aufrichüger Genugthuung jene Zuversicht, die dem von dem Kaiser erwählten, in manchem wichtigen Amte bewährten Nachfolger des Fürsten Bismarck in Deutschland entgegengebracht werde. druck hat von all diesen Neigungen der ersten Periode auf Schulze wohl nur eine gemacht und zwar die zu dem „Brockenmädchen". Aus einer Wanderung in den Harz im Jahre 1809 hatte er Adelheid, die schöne Pflegetochter eines Försters, kennen gelernt und als er im Juli des folgenden Jahres wieder in die Gegend kam, beeilte er sich, das einsame Forsthaus am Brocken auszusuchen. Aus diesem schreibt er unterm 7. Juli an Bergmann bei Erwähnung Adelheids: „Ihr Anblick im vorigen Jahre hatte einen Eindruck auf mich gemacht, der in der ganzen Zeit nicht vertilgt werden konnte." Nachdem er einige wundervolle Tage im Hause des Försters verlebt, riß er sich los und wanderte nach Göttingen zurück. Am letzten Abend seines Aufenthalts im Forsthause schreibt er an obengenannten Freund: „Ich muß fort, morgen ganz früh. Warum kann ich in diesem Paradiese nicht verweilen?" Und vierzehn Tage später berichtet er demselben von Göttingen aus: „Diese letzte romantische und sentimentale Episode in meinem Leben wird mir gewiß ewig theuer bleiben, denn ich weiß, daß ich besser durch sie geworden bin." Wirklich sind auch einige seiner schönsten Gedichte das Resultat dieser Episode. Obgleich Schulzes Heiterkeit, wie er selbst sagt, das Andenken an die schöne Adelheid nicht geschadet hat, so machte sich doch mit der Zeit eine gewisse Leere in seinem Herzen, ein innerliches Unbesrieöigtsein geltend, das nach und nach seinen warmen Humor und seinen treffenden Witz in bitteren Sarkasmus verwandelte. Die Frauen hielt er, obwohl er stets flüchtige Liebesverhäitnisse unterhielt, fast ausnahmslos für kokett und eitel- einmal meint er sogar, es sei ihm leichter, den Chimborasso zum Frühstück zu verzehren, als eine Satire aus alle weiblichen Untugenden zu schreiben. (Fortsetzung folgt.) Ernst I ch u l i e.*) (Fortsetzung.) Mit frohen Aussichten trat Schulze, wie das studentische Leben ein und es begann für von der er selbst später sagt: Deutsches Reich. Berlin, 22. März. Wie verlautet, wurde der Abgeordnete Huene vom Papste zum Geheimkämmerer und Com- mandeur des Piusordens ernannt, ferner dem Abgeordneten Hitze vom Kaiser ein Orden verliehen. Köln, 22. März. Der gestern in Düsseldorf vereinigte Verband der S ei s e n sabrikant en beschloß, wie die „Köln. Volksztg." meldet, wegen der im Preise gestiegenen Rohstoffe und Kohlen, sowie der erhöhten Arbeitslöhne, die Preise für Seifen erheblich zu steigern. Barmen, 22. März. 800 Bandwirker einigten sich in einer gestern Abend stattgefundenen Versammlung dahin,, die zehnstündige Arbeitszeit, einen Mindestlohu von 21 Mk. wöchentlich und die Beseitigung der Frauen - und Kinderarbeit anzustreben. Der Ausstand wurde abgelehnt und die Gründung eines Fachvereins in Aussicht genommen. m der Behandlung des Versmaßes. Während dieser Periode bestand die Lieblingvlecture 2-chulzes in den Werken der griechischen und lateinischen ) Nachdruck verboten. ) Elegie I. fämmtl. poet. Werke. . Bd. HI. Alle Annoncen.Bureaux deS In. und Auslandes nehme» Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Der Lietzener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme des Montags. Die Gießener Pimikien vtäiler »erden dem Anzeiger «zchentlich dreimal beigelegt. politische Ueversicht. Gießen, 24. März. General v. Caprivi, der neue Reichskanzler und preußische Mnisterpräsident, hat nunmehr seine neuen Aemter übernommen. Er stattete am Freitag dem Fürsten Bismarck im Reichskanzlerpalais einen Besuch ab, der längere Zeit währte und jedenfalls als Zeichen für das freundschaftliche Einvernehmen zwischen dem alten und dem neuen Kanzler gelten darf. Es bestätigt sich, daß gleichzeitig mit dem EntlaffungS- gesuche des Fürsten Bismarck auch die übrigen preußischen Ressortminister Dem Kaiser ihre Portefeuilles zur Verfügung stellten, doch drückte der Monarch den Wunsch aus. daß der Krone die Kräfte der bisherigen Minister auch ferner erhalten bleiben möchten. ES sind demnach die umlaufenden Gerüchte über fernere Veränderungen im preußischen Ministeriuni zunächst als noch unbegründet zu betrachten und nur Die Meldungen über die demnächstige Abgabe der Leitung des Auswärtigen Amtes seitens des Staatssecretärs Grafen Herbert Bismarck dürsten ernst zu nehmen sein. Es heißt, Gras Bismarck werde einen der Botschafterposten übernehmen, doch scheint die Frage seines Nachfolgers im Staatssecretanat des Auswärtigen noch nicht entschieden zu sein. Am Berliner Hofe fand am Samstag, als dem 96. Geburtstage weiland Kaiser Wilhelms I., ein Capitel vom Orden des schwarzen Adlers statt, dem sich am Sonntag das übliche Ordensfest anschloß und nahm dasselbe einen glanzenden Verlauf. An der Spitze der auswärtigen fürstlichen Theilnehmer an den Ordensfestlichkeiten stand der Prinz von Wales, der durch seine gegenwärtige Anwesenheit in Berlin den vorjährigen Klassiker, von Denen er am meisten den Homer liebte. Daneben arbeitete er fleißig au feiner Dissertation und verfolgte mit großer Aufmerksamkeit Die gleichzeitige Literatur, wie wir aus feinen Briesen an seinen Freund, Den späteren Obermedicinalrath Dr. Bergmann in Hildesheim ersehen können. Diesem gibt er in einem Schreiben vom 22. Januar 1810 eine Aufzählung der Dinge, mit Denen er sich beschäftigt. Es heißt Darin: „Ich melde Dir, daß ich mich bei ganz gutem Geistes- und Körperzustande befinde, nach meiner Art faul und fleißig bin, alle Sonntage tanze, alle Woche zweimal in verschiedene Thees gehe, Die griechische Grammatik mit vielem Widerwillen und vieler Gründlichkeit studire, alle Abend eine französische Comödie statt des Schnupftabaks zur Aufheiterung der Geisteskräfte lese und an der lateinischen Literaturgeschichte, an dem romantischen Heldengedicht, an einem orientalischen Heldengedicht, an einer poetischen Reise nach dem Brocken, an einer Comedie larmoyante von zwei Personen und an einer Sammlung von Elegien arbeite." Letztere sollten einer Dame gewidmet werden, ein Umstand, der uns zur Betrachtung von Schulzes Verhältniß zu den Frauen führt. Man hat unseren Dichter öfters einen modernen Minnesänger genannt und u. E. mit vollem Recht, denn der Grundzug seiner sämmtlichen Dichtungen ist die Verherrlichung der Liebe. So hat er denn auch in Den ersten vier Jahren semes Göttinger Aufenthalts eine ganze Anzahl kleiner harmloser Liebesverhältnisse angeknüpst, Die freilich alle sehr bald wieder gelöst wurden. Seiner feurigen Seele war es ein unumgängliches Bedürfnis stets einen Gegenstand der Verehrung zu haben, der sie immer wieder zu neuen Schöpfungen begeisterte ) daß dieser Gegenstand die Frauen waren, ist leicht begreiflich, besonders wenn man erwägt, daß er vielfach pon den Damen geradezu verhätschelt wurde. Dauernden Ein- iehener Anzeiger Kenerat-Unzeiger. Wahrlich, ich hab-gelebt! Nicht reut mich di- fröhlich-Wildheit! Fest an die feurige Brust drückt ich das blühende Sein, Küßte die scheidende Lust und der nahenden lacht ich entgegen, Und zur geliebtcsten Braut ward die Minute mir stets! ) Trotzdem vernachlässigte er keineswegs die Wissenschaften; et hatte sich vorgenommen, „da er von der Dichterei allem nicht leben könne", wie er selber meint, die philosophische Doctorwürde zu erwerben und sich der Docentenlaufbahn zu widmen. An der Ausführung dieses Planes arbeitete er mit Ottern Fleiße, ohne daneben das Dichten zu vergessen, Zahl- rerche Gedichte entstammen dieser ersten Zeit semer Studien- fahre, sowie auch seine erste größere Arbeit „Psych^ em griechisches Märchen in sieben Buchern . Ganz im Style Melands gehalten, zeigt dieses Märchen, das die reizende Sage von Amor und Psyche behandelt, den fast allzu großen Einfluß, den der Dichter des Oberon auf Schulze gehabt hat. Die Sprache ist leicht und flüssig und zeigt eine für diese Jahre -- das Gedicht wurde 1807 begonnen, der Lichter zählte mithin 18 Jahre — erstaunliche Gewandtheit Amtlicher Theil. Gießen, am 22. März 1890. Betr.: Die Ablieferung der Vacanzüberfchüffe erledigter Schulstellen an den Provinzialschulfonds. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzh. Bürgermeistereien des Kreise-. Sofern Schulstellen in Ihren Gemeinden während des nunmehr ablaufenden Rechnungsjahres 1889/90 vacant waren, sehen wir unter Hinweis auf unser Ausjchreiben vom 24. Januar 1878 (Amtsblatt Nr. 1) der Vorlage der von Ihnen mit beit Schulvorständen gemeinschaftlich aufzustellenden Berechnungen der an den Provinzialschulfonds abzuliefernden Vacanz- überschüffe in doppelter Ausfertigung dis zum 15. k. M. Paris, 22. März. Gestern fand auch eine Probe- mobilisirung eines Theiles der Infanterie statt. Solche Uebungen sollen in jedem Regiment an 3 Tagen bis Ende April stattfinden. — Nach einigen Morgenblättern bestände zwischen den Ministern eine Meinungsverschiedenheit in Betreff des Anleiheprojects. Freycinet sei für Zurückziehung des Projects. Paris, 22. März. Wie verlautet, habe der Minister des Aeußeren, Ribot, eine von sämmtlichen Delegirten zur Arbeiterschutz - Conferenz unterzeichnete Note erhalten , in welcher dieselben erklären, daß unter ihnen fortdauernd die vollständigste Uebereinstimmung herrsche und daß die Abwesenheit des Delegirten Delahaye von dem Galadiner im Schlosse durch einen Trauersall in seiner Familie begründet gewesen sei. Neueste Nachrichten. WolffS telegraphisches Lorrespondenz-Bureau. Berlin, 23. März. Das Ordens fest verlies in üblicher Weise. Um 10^ Uhr erfolgte die Ordensverleihung, um IIV2 Uhr die Vorstellung der neuen Ritter und der höchsten Orden, die Cour vor dem Königspaare auf dem Thron und die Vorstellung der neu decorirten Damen des Louisenordens und um 12 Uhr der Gottesdienst in der Schloßcapelle. An diesem nahm auch die Kaiserin Friedrich Theil, welche von dem Prinzen von Wales geführt wurde. Der Kaiser führte die Kaiserin, der Großherzog von Baden die Prinzessin Friedrich Karl, der Großherzog von Hessen die Herzogin von Schleswig-Holstein, der englische Prinz Georg die Prinzessin Victoria und der preußische Prinz Alexander die Erbprinzessm von Meiningen. Um 1 Uhr sand im weißen Saale die Galatafel statt. Der Prinz von Wales, in preußischer Generalsuniform mit dem Bande des schwarzen Adlerordens, saß rechts neben dem Kaiser, ebenso links von der Kaiserin der Großherzog von Baden, die Herzogin von Schleswig-Holstein, der englische Prinz Georg, die Erb- prinzessin von Meiningen, Prinz Alexander, Prinzessin Margarethe, der türkische Botschafter Tewfik Pascha, die Herzogin von Ratibor, der französische Botschafter Herbette, die Fürstin Radziwill, Rascou und Prinz Max von Baden. Von dem Kaiser rechts saßen nach dem Prinz von Wales die Prinzessin Friedrich Karl, der Großherzog von Hessen, die Herzogin Johann Albrecht von Mecklenburg, Prinz Friedrich Leopold, die Prinzessin Alexis von Hessen, Prinz Günther von Schleswig, Prinz Hermann von Weimar, Prinz Johann Albrecht von Mecklenburg, der Erbprinz von Meiningen. Dem Prinzen von Wales gegenüber saß Caprivi, dann folgten rechts Launay, Malet, Moltke, der Marquis von Londonderry, die Generale Kameke, Goltz, Pape und Brandenburg, der Oberstkämmerer Stolberg, Maybach, Puttkamer, Fürst Hohenlohe-Langenburg, von Caprivi links Szechenyi, Schuwalow, Blumenthal, der Statthalter Hohenlohe, der Herzog von Ratibor, der General Brandenburg II., Gras Dohna, Friedberg, Simson, Münster, Fürst Pleß, Bötticher und außer Caprivi alle Ritter des Schwarzen Adlerordens. An den übrigen Tafeln saßen die höchsten Würdenträger, Beamten, Generale und Neudecorirten. Während der Tafel ttank der Kaiser auf das Wohl der neu ernannten Ritter und derjenigen, welche es schon sind. Chemnitz, 23. März. Da die Arbeiter der Webereibranche in eine Lohnbewegung eingetteten sind und seitens derselben Arbeitseinstellungen zu befürchten stehen, haben die hiesigen, dem genannten Industriezweig angehörigen Fabrikanten ein Uebereinkommen getroffen, nach dem sie sich bei einer je nach Größe der Fabrik von 100 bis 1000 Mark schwankenden Einlage verpflichten, keinen Arbeiter, der sich an einem Strike betheiligt hatte, wieder aufzunehmen. Kopenhagen, 23. März. Anstatt der zurückgezogenen Vorlage, betreffend die Befestigung Kopenhagens von der Seeseite, brachte der Kriegsminister Bahnson zur dritten Lesung der Budgetvorlage im Folkething eine Creditforderung zu demselben Zwecke ein. Die heutigen Morgenblätter erklären, daß der Conflict hierdurch verschärft sei. CocaU» und provinzielle». Gießen, 24. März. f Herr Franz Gros ist zum Vorsteher Großh. OrtS- gerichts Hierselbst ernannt worden. — Der Vortragsabend des Königl. Hosschauspielers Herrn Max Oppmar aus Kassel am Samstag in Steins Garten gestaltete sich abermals, gleichwie im vergangenen Jahre, zu einem höchst genußreichen für die Mitglieder des Kaufmännischen Vereins wie die hierzu eingeladenen Gäste. Kenner und Angehörige der durch die humorvollen Dichtungen zum Ausdruck gelangenden Dialecte unseres deutschen Vaterlandes bekunden übereinstimmend die Meisterschaft Oppmars in der Wiedergabe der Sprachweise wie in der diese je nach Gebrauch bei den verschiedenen deutschen Volksstämmen begleitenden Gesten und Geberden. Die zahlreich Erschienenen, Damen und Herren, hielten deßhalb auch nicht mit dem verdienten Beifall zurück. Den Vorträgen Oppmars folgte eine Tanzunterhaltung — eine bei den Damen immer Anklang findende Ergänzung des vergnügten Abends. — Eine große Anzahl Wahlversammlungen wurde gestern und vorgestern in unserem Wahlkreise abgehalten. Alle Parteien machen, theilweise unter Mitwirkung auswärtiger Redner, die größten Anstrengungen, um eine möglichst große Stimmenzahl für ihre Candidaten bei der am 28. ds. Mts. stattfindenden Nachwahl zum Reichstage zu erreichen. — Schwurgerichtsfihung am 22. März. (Schluß der Verhandlung gegen Häuser und Kr et sch mar,' in einem Theile der Auflage unseres Blattes bereits am Samstag veröffentlicht.) In der um 4 Uhr beendigten Sitzung des Schwurgerichts wurden nach mehr wie einstündiger Berathung des Gerichtshofes der Angeklagte Joh. Gg. Häuser wegen Mordes zum Tode und dauernder Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte, der Angeklagte Johannes Kr et sch mar zu einer Gefängnißstrafe von 12 Jahren verurtheilt. Außerdem wurden die Kosten den Angeklagten je zur Hälfte auferlegt. Strafmildernd kam für die Angeklagten deren schlechte Erziehung, straferschwerend die Vorstrafen des Häuser, die Brutalität bei Ausführung des Verbrechens, dessen sie überwiesen, wie jeglicher Mangel an Reue, sowie deren hartnäckiges Leugnen in Betracht. Der Vorsitzende eröffnete nach Verkündigung des Urtheils dem Angeklagten Häuser, welcher während der Berathung des Gerichtshofes laut geweint hatte, daß das über ihn gesprochene Urtheü vollstreckt werde, wenn nicht die Gnade des Landesherrn die Strafe umwandle. Der Verurtheilte möge deshalb die kurze Zeit, die ihm, im Falle eine Begnadigung nicht eintrete, zum Leben bliebe, dazu benutzen, sich durch aufrichtige Reue und Buße über sein Verbrechen mit dem Allmächtigen auszusöhnen suchen. Während der Berathung des Gerichtshofes und der Verkündigung des Urtheils waren die Zeugenbänke und die Zuschauerräume überfüllt. t Die letzte Verhandlung der diesmaligen Schwurgerichts- Periode hat die Anklage gegen Heinrich Reibeling II. Wittwe von Ober-Breidenbach wegen Körperverletzung mit tödtlichem Erfolg zum Gegenstand. Der Angeklagten wird zur Last gelegt, die 4 Jahre alte Katharine Hederich, ein voreheliches Kind der verstorbenen Ehefrau ihres Sohnes, welches bei ihr in Pflege war, fortgesetzt in so barbarischer Weise mißhandelt zu haben, daß am 25. Januar d. I. der Tod des armen Geschöpfes eingetreten ist. Wahrhaft haarsträubend war die Behandlung, die das Kind bei dieser boshaften Frau erdulden mußte und die, wie aus mehreren Aeußerungen der- elben hervorgeht, nur darauf hinauslies, es aus dem Wege zu schaffen. Neben den unmenschlichsten Züchtigungen erfuhr das ohnehin schwächliche Kind die denkbar schlechteste Wartung und Pflege, die selbst auf wiederholte Ermahnung des Pflegevaters des Kindes, der in der Wetterau in Dienst stand und sich daher wenig um das Kind kümmern konnte, nicht besser wurde. Es ist nachgewiesen, daß die Angeklagte am Neujahrstage bei großer Kälte das bedauernswerthe Kind längere Zeit nackt im Hausflur stehen ließ, daß sie ihm einmal Essen, bestehend aus Dickwurzblättern und Sauerkraut vorsetzte und dergl. mehr, und verschiedenen Personen gegenüber äußerte sie: der B......müsse verrecken, sie werde ihn todtschmeißen. Mit Recht weist der Herr Vorsitzende darauf hin, daß Niemand sich um das arme eltern- und schutzlose Kind gekümmert und wenn der gesetzlichen Vorschrift gemäß dem Kinde ein Vormund bestellt worden, so würde jedenfalls eine bessere Behandlung eingetreten und dessen Tod wohl nicht herbeigeführt worden sein. Die Angeklagte erklärt, bei der Züchtigung des Kindes nicht über das erlaubte Maß hinausgegangen zu sein und behauptet, daß ihr Sohn, als er um die Weihnachtszeit zu Hause gewesen sei, das Mädchen häufig gezüchtigt habe. Die an dem Körper des Kindes Vorgefundenen Verletzungen erklärte sie als von öfterem zufälligen Hinfallen herrührend. — Die Verhandlungen wurden nach zweistündiger Pause um 3 Uhr wieder ausgenommen. vernaschtes. * △ Mainz, 23. März. Die im Herbst dieses Jahres dahier stattfindende landwirthschaftlicheAusstellung, für welche die Tage vom 20. bis 22. September in Aussicht genommen waren, wird in Folge neueren Beschlusses des Landwirthschastlichen Vereins in der Zeit vom 18. bis 21. September abgehalten werden. Diese Terminverlegung ist mit Rücksicht aus die zahlreichen Kirchweihen geschehen, die am 21. September in Rheinhessen sind. — In den letzten Tagen ist den Soldaten der hiesigen Garnison wieder der Besuch einer Reihe Mainzer Wirth- schaften verboten worden, in welchen Socialdemokraten verkehren. Die Befolgung des Verbots wird streng bewacht. * △ Aus Rheinhessen, 23. März. Zwischen Nieder- Wiesen (Kreis Alzey) und Wendelsheim ist in letzter Zeit ein neues großes Bergwerk, sogenannte Schwefelquecksilbergruben, begonnen worden, das nach allgemeiner Annahme eine reiche Ausbeute an Zinnober verspricht. Wegen eindringenden Wassers sind zu der Inbetriebsetzung des Bergwerks große Summen erforderlich. * Berlin, 21. März. Nach dem Eisenbahn-Verordnungsblatt hat der Arbeitsminister eine Untersuchung des gegenwärtigen Gebrauchs der Locomotiv-Pfeifen und der Frage, ob und inwieweit eine Aenderung der jetzigen Signale im Interesse der Anwohner der Eisenbahn möglich sei, eintreten lassen. Dabei hat sich ergeben, daß gewisse in der „Signal-Ordnung" vorgeschriebene Signale aus Gründen der Sicherheit des Betriebes und des darin beschäftigten Dienstpersonals unverändert beibehalten werden müssen, daß also eine gewisse Belästigung der Bevölkerung nicht ganz umgangen werden kann. Dagegen soll der Gebrauch der Dampfpfeife nach Zahl, Dauer und Stärke der Töne künftig thunlichst eingeschränkt werden, soweit die Sicherheit des Betriebes dies zuläßt. Unter Anderm sollen die langgezogenen Achtungssignale bei der Vorbeifahrt an den die Einfahrt frei- gebenden Bahnhoss-Abschlußsignalen verboten werden, ebenso gewisse lediglich zwischen dem Locomotiv- und dem Rangir- personal verabredete Signale. Die Anwendung nur einer Gattung von Dampfpseisen für alle Arten von Locomotiven und Zügen ist nicht als zweckmäßig erachtet worden. Die Rangir-Locomotiven und die zu diesem Dienst herangezogeuen Güterzug-Locomotiven, gegen welche sich gerade die meisten Klagen richten, erhalten künftig Dampfpfeifen, mit denen sowohl weithin hörbare Signale als solche mit geringerer Thonstärke gegeben werden können. Kleine Dampfpfeifen mit schwacher Tonstärke erhalten die sogenannten Tender-Locomo- tiven zur Beförderung kleinerer Züge. Personenzugs-Loco- motiven mit Tender erhalten neben dieser kleinen noch eine zweite Dampspfeife mit mittelhoher Tonlage, Güterzug-Loco- motiven aber theils die erwähnte kleinere, theils eine zweite mit tiefer Tonlage, mit welcher weithin hörbare Signale gegeben werden können. Die bisherigen Dampfpseisen sind, soweit solche obigen Bestimmungen nicht entsprechen, nach und nach zu ändern. Namentlich die in unmittelbarer Nähe von Bahnhöfen wohnende Bevölkerung wird von dieser Neuerung mit Dank Kenntniß nehmen. * Preis-Ausschreiben. Die in München erscheinende Fachzeitschrift „Der Deutsche Steinbildhauer", amtliches Organ des Verbandes deutscher Steinmetzgeschäste, erläßt soeben ein Preis-Ausschreiben für Original-Entwürfe von Grabdenkmälern. Ausgesetzt sind 6 Preise im Gesammtbetrage von 450 Mk. Die Entwürfe sind bis 15. Mai l. I. an Eduard Pohls Verlag in München einzusenden- die Entscheidung des Preisgerichts. wird am 1. Juli veröffentlicht. * Rom, 17. März. Heute Vormittag entdeckte man aus dem hiesigen Bahnhofe in einem Kassenschrank, der sich in einem Gepäckwagen befand, die Leichen von zwei Kindern, welche Blutspureu an Händen und Füßen trugen. Es sind die Kinder einer armen Frau, welche dieselben seit sechs Tagen vermißte und seither überall vergebens gesucht hat. Man nimmt an, die Kinder seien in den offenstehenden Schrank geschlüpft und dieser habe sich automatisch hinter ihnen ge^ schlossen. Da der Wagen in einem unbelebten Winkel des Bahnhofes stand, wurden ihre Hilferufe nicht gehört. Die Mutter war außer sich vor Verzweiflung, als sie ihre Kinder tobt wiedersah. — In Acojano (in den Abruzzen) ist dieser Tage der Riese Catonio gestorben, der wohlgemessene 2 Meter und 25 Centimeter groß war. Er war von 1845 bis 1848 Portier in den Tuilerien und ließ sich nach dem Sturze Louis Philipps in ganz Europa für Geld sehen. Die Familie hat seinen Leichnam dem anatomischen Museum in Rom vermacht. — Wir machen unsere Leser auf die im Annoncentbeit unseres heutigen Blattes enthaltene Bekanntmachung der Technischen Hochschule zu Darmstadt aufmerksam. Dieselbe gewährt eine vollständige wissenschaftliche und künstlerische Ausbildung für die technischen Fächer. In besonderen Fach-Abtheilungen werden Architecten, Bau-Ingenieure, Cultur-Jngenieure, Maschinen-Jngenteure, Electro- Jngenteure, Chemiker und Apotheker ausgebildet; desgl. in der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Schule Lehrer für Mathematik und Naturwissenschaften, sowie Geometer. Auch Fabrikanten, Kunst- und Gewerbetreibenden ist die Hochschule zur Erlangung der erforderlichen Kenntnisse behilflich. Das akademische Studium an der Technische« Hochschule zu Darmstadt berechtigt zur Zulaffung zur Staatsprüfung für Hochbau, Jngenieurwesen und Maschinentechnik in sämmtlichen deutschen Staaten, welche solche Staatsprüfungen adhalten. Für die Reichsprüfung der Apotheker ist der Besuch der Technischen Hochschule demjenigen einer Universität gleichgestellt; auch ist der pharmaceutischen Prüfungskommission in Darmstadt durch Bundesrath-Beschluß die Berechtigung zur Ertheilung für das ganze Reich giltiger Approbationen gegeben worden. Allen Lungenkranke« dringend genug Fays ächte Sodener Mineral-Pastillen, gewonnen aus den Salzen der zur Kur gebrauchten berühmten Gemeinde- Quellen Nr. III. und XVIII., empfohlen werden. 3—5 Stück in heißer Mitch aufgelöst und schluckweise warm getrunken leisten bei den conoulsioischen und qualvollen Hustenanfällen den Patienten die denkbar besten Dienste. Die Schleimabsonderung wird durch die mineralischen Salze der Pastillen sehr begünstigt «nd dadurch dem Kranke« wohlihuende Erleichterung geböte«. Zu 85 Pfg. die Schachtel sind sie in allen Apotheken und Drogueu zu haben. 65 verkehr, Cattfc» unö votkrwirthschaft. Grünberg, 22. März. (Fruchtpreise). Weizen X 20,60, Korn X 18,20, Gerste X 18,20, Hafer X 17,40, Erbsen X 19,00, Samen X 00,00, Lein X 00,00, Kartoffeln X 0,00, Linsen X 00. — Auswahl von Büumen zu Anpstanzunge«. Nur zu häufig wird bei der Anschaffung junger Bäume gespart oder bei dem Auspflanzen der Bäumchen aus der Baumschule, nicht in dem Maße die Spreu vom Weizen gesichtet wie dieses für eine gedeihliche Baumzucht unbedingt nothwendig ist. Man bedenke, daß ein jede- Bäumchen nicht nur das geringe Anlagekapital, sondern alle Koste» für Wartung und Pflege verzinsen soll, was natürlich nur möglich, wenn das Bäumchen tadellos ist. Man pflanze nur schlanke, nach der Krone zu abnehmende Bäumchen mit glatter Rinde, reicher Bewurzelung und einer normalen Krone. Bäume mit Auftreibungen, Krümmungen u. s. w. können niemals Garantie für gutes Gedeihe» leisten; sie tragen meistens schon den Keim von Krankheiten aller Art in sich. Spielpla« der vereinigten Frankfurter Atadttheaterr Opernhaus. Dienstag den 25. März: Stumme von Portici. Gewöhnliche Preise. Mittwoch den 26. März: Gastspiel der Frau Marcella Sembrich. Figaros Hochzeit. (Susanne: Frau Sembrich.) Erhöhte Preise. Außer Abonnement. Donnerstag den 27. März: Vaterland. Große Preise. Freitag den 28. März geschlossen. SamStag den 29. März: Oberon. Gewöhnliche Preise. Sonntag den 30. März: Die Hugenotten. (Raoul: Herr Gießen alü Gast). Große Preise. Schauspielhaus. Dienstag den 25. März: Ehre. Gewöhnliche Preise. Mittwoch dm 26. März: Kaufmann von Venedig. G*- wvhnliche Preise. Donnerstag den 27. März: Zum Besten des Pensionsfonds der Genossenschaft deutscher Bübnen-Angehöriger. Graf Essex. (Elisabeth: Frl. Bognar, Essex: Herr Salomon als Gäste.) Lußec Abonnement. Gewöhnliche Preise. Freitag den 28. März: Zum ersten Male: In eiserner Zeit. Trauerspiel in 5 Acten von Fr. Spielhagen. Gewöhnliche Preise. , Samstag dm 29. März: Nur kein Talent. Hierauf: Schwiegermama. Gewöhnliche Preise. Sonntag den 30. März: Maria Stuart. Gewöhnliche Preise. Montag dm 31. März: Ehre. Gewöhnliche Preise. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde. Bibel stunde heute Montag den 24 März, Abends 8 Uhr, in der Kleinktnderschule, Offenbarung Joh. Cap. 2 und 3, die sieben Sendschreiben des Herrn für die Gemeinden in Kleinasien. Pfarrer vr. Naumann. < a 6. Passionsandacht am Mitt,w0ch den 26. Marz, Abend» 6 Uhr. Pfarrer Dingeldey. 'rS Li rK '■*5^ ■(£*<»% ®M v" '^c “ft "M E- der f,t. Wei j’ J® ttu9t«. i ff" to Hi' °? MWjt l?eni)m Sfei *» ihre», bte" Wirk, J (t)t gehört, i 6 f" ihre A». ,l“äie«) i[tu eweffcrte 2 JOt 1845 bis jgj. 'tm ^urze L» L Di- z»G um ln Rom bti l°W5ett uchj fischen Hot ewährl eine «7 >dung für die tti werden Archiv NWimre, Elecd. "t; detzgl. in er für Mathews Fabrikanten, Run-, Innung der erforbc Studium an Ittßt zur Sulaffur en und Mafitzkk lche solche StMi et Apotheker ist te er Universität^: igs Lommifsm b Mg zurErlhMi den worden. । können Ml • dringend flut; tillen, flewonna rühmten Gkinetck 'n. 3-5 SA ii jetninkn leisten t« i dm Patienten bk orrg wir- d«rt begünstigt uni «terung geboten, zelen und DroM 6 virthschaft. Weizens M lO, Erbsen * B ),00, Linsen »fiavrrmgt«. * ume gespart oder « nschule, nicht tn io es für eine geW -denke, daß ein !« , sondern alle M atürltch nur mSK ze nur schlanke, w r Rinde, reicher » [t mit AuftreibuG ie für gutes GedB wfcW®» ttt ÄilÄh-atc °°r »M“‘l * d. Große Preise- •ftS»' • “#18 *&•*» (l 9»J> M®1 . M««»1 S‘“ ' „ 4? stuarl. '» ffts 2 un^ Ps-rrn t**’,«# „«** 3. Gnauth. 2597 2604 ff Rrish. Stockh. Rmtr. 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I. hierher einreichen. Gießen, am 21. März 1890. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth Drogenhanbl««g von Otto Schaaf, Seltersweg 39. Wiederverkäufe* Rabatt! Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. Mon ag den 31. März 1890, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Greßener Stadtwalde in den Districten Charlottenwald, Sorge rc. nachver- zeichnetes Holz versteigert werden: A Bau-, Werk- und Nutzholz. . 58 Eichenstämme mit 34 00 Festm. (für Schreiner und Glaser ge- Mobiliar- Versteigerung. Montag den 31. Mär? und Dienstag den 1- April, Nachmittags von 2 Uhr an, wird der Nachlaß des Herrn M. Pfisterer, Liebigstraße 47 II!, neben dem Comptoir der Herren Heyligen- staedt & Cie. meistbietend versteigert. Es befinden sich dabei Sophas, ovale und andere Tische, Stühle, Commoden, 1 Waschkommode und 2 Nachttische mit Marmorplatte, ovale und andere Spiegel, Uhren, 1 Dertikow, 2 complete Betten mit Sprungfeder- und Roßhaarmatratze, 1 Brandkiste, Blumentisch, Notenständer, Reisekoffer, Kaffee- und Bier-Service, Mörser, Teppiche, 1 neuer und mehrere gebrauchte Herrenanzüge, Damenkleider, Leibwäsche, Weißzeug, Porzellan und Gläser, Küchen- moblliar und Geräthe, Haushaltungsgegenstände u- s. w. 2608 Im vormundschaftlichen Auftrag: Louis Rothenberger, Gerichtstarator. Damen- u. Kinderschürzen sowie Kinderkleibchen empfehlen in großer Auswahl zu äußerst billigen Preisen Geschw. Heerz, Palmkuchen billigst abzugeben bei eignet), Fichtenstämme mit 10,99 Festm., ersuchen Sie gefl. 455 Schusters Caffee. Eichenderbstangen 0,14 Fichtenderbstangm 10,35 FlchtenreiSstangen 1,32 3. Brennholz. Stricätmummoffe, ächt schwarz und farbig in guter Qualität billigst bei (2529 Fh Schlatter. NB. 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M., Vormittags 9 Uhr anfangend, soll in dem Laubacher Gemeindewald, District Senges, nachfolgendes Holz versteigert werden: 635 Rmtr Buchen-Durchsorstungsreiser, 300 Stück Fichten-Leiter- bäume und 2000 Stück Fichten-Bohnenstangen. Sodann Nachmittags 2 Uhr im District Buchwald anfangend in den Districten Zwillingsseife und Alteziegelhütte: 34 Eichen-Bau- und Schnittholz-Stämme von 4-7 Meter Länge und 26—74 Zentimeter Durchmesser — 44 Festmeter Inhalt, 18 Erlen-Stämme von 17—20 Centimeter Durchmesser und 6 bis 10 Meter Länge — 3,53 Festmeter Inhalt. 3 Elsebirnstämme von 19—24 Zentimeter Durchmesser und 9 Meter Länge — 1 Festmeter Inhalt. Zusammenkunft an der Brücke vor dem Wald, an der Staatsstraße nach Freienseen. Laubach, am 24. März 1890. Bekanntmachung. Der Plan über die projectirten Straßen- und Baufluchtlinien der Licherstraße und die projectirten beiden Querstraßen zwischen Grünbergerund Licherstraße liegt 14 Tage lang auf dem Stadtbauamt zu Einsicht offen, während welcher Zeit etwaige Einwendungen bei Meidung des Ausschlusses bei uns vorzubringen sind. Gießen, am 21. März 1890. Pianos zu vermlöthen. I Monatliche Mieth preise: 3, 4, 5, 6 Mk. und höher. Freie Stimmung. Auf einzelne Tage zu Hochzeiten, Concerten, Tanznnterhaltungjgqu. 6, 7, t<, 1) Mk und höher (einschliesslich der Transportkosten). 143 Wllh.Rudolph, Pianohandlung, Neuenweg S Bekanntmachung Die Berichtigung der im Monat März 1890 gerichtlich erkannten Forst- nnb Feldstrafen hat in den ersten 25 Tagen des Monats April 1890 und zwar mit Ausschluß des 12., 13 und 14. an die Großh. Districtseinnehmerei Gießen I bei Meidung der Beitreibung zu erfolgen. Gießen, am 20. März 1890. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Ausfchreiben. Die durch den Tod des seitherigen Inhabers erledigte Stelle des D letti» chvis der Stadt Gießen soll alsbald neu besetzt werden. Der Anfangsgehalt der Stelle beträgt 2000 JL und steigt bei befriedigender Dienstleistung alle fünf Jahre um 250 A bis zur Höhe von 3000 A; außerdem bezieht der Stadtrechner für Verwaltung der Realschulkaffe 300 ,/& unb an Hebgebühren der evangelischen Kirchensteuer rund 450 ,A jährlich, welches Nebeneinkommen mit 500 «A pensionsfähig ist. Die mit der Stelle verbundene Pensionsberechtigung und Wittwen- oerjorgung wird nach Maßgabe der für die Civilbeamten geltenden Bestimmungen, jedoch unter Verzicht auf Wiltwenkaffenbeiträge gewährt werden. Bewerber, welche im Gemeinoerechnun gsw esen durchaus erfahren und in der Lage sind, eine Dienstsicherbeit von mindestens 10000 «A zu stellen, woll.n ihre Meldungen unter Darlegung ihres Lebensgangs und Vorlage ScKwi'ÄC'M, für Damen und Kinder, weiße und farbige, in den neuesten Fa^ons, Haushaltungsfckürzen aller Art in großer Auswahl, ZS Corsetten™ in allen Fa^ons und «Qualitäten, weisse Kinderhöschen in allen Größen verkaufe, um damit zu räumen, unterm Preis, Hinderschürzen. um damit zu räumen, zu jedem Preis Kinderkragen re. 1. 2. Porzellan aller Art billigst bei [2156 Adolf Baer, Central-Bazar, Marktplatz 9. 4l3] Flüssige natürliche Kohlensäure in unübertroffener Reinheit aus dem abfließenden Mineralwasser gewonnen, empfehlen zur Selterswasserfabrikation und zum Bierausschank: Schwalheimer Brunnen-Comptoir: «ordeS & Ellgatz [443 U Schwalheim i Hellen (Stal Nauheim) Wafehbütten in großer Auswahl empfiehlt billigst Wilh. Kohlermann, Küferei, Neustadt 15. [1360 sofort und geruchfrei trocknend, sind die besten, sowie Georg (Josies Bohnermasse allein ächt bei 2607 Friedrich Seibel, Mäusburg 13. Linoleum- Engi. Korkteppich, bestes Fabrikat, empfiehlt Ernst Bloedner, Zusammenkunft Morgens um V-9 Uhr auf dem Fahrweg von Treis a/L. nach Alten-Bufeck am Jagdhäuschen zunächst des Holzschlags. Treis a/L., den 18. März 1890. 2463 Amendt, Oberförster. Kinderjäckchen, „ kleidchen Bloufen, Taillen (2530 Mobiliar-Versteigerung. Aierrstag den 25. d. Mts., Nachmittags von 2 Uhr an, wird erbvertheilungshalber der Mobiliar - Nachlaß von Frau A. Heise Wittwe, Mcestraße 11, meistbietend versteigert; es befinden sich dabei: 1 Müschgarrritur, bestehend aus Sopha, 2 Seffeln, 6 Stühlen; mehrere Sophas, Tische, Stühle, 3 Kommoden, 1 Console, mehrere und 2th. Kleiderschränke, 1 Kommode mit Glasaufsatz, 1 großer Satou- jspieget, 1 ovaler und 3 kleine Spiegel, Wasch- und Nachttische, Wasch- jerviee, 1 Regenfaß, 1 Zinkbütte. 7 Betten, Bücherregale, Etagere, Vorplatzuhr, Lampen, Teppiche, Vorhänge, Por- tidren, Bilder, Nippsachen, Küchenschrank, Küchengeräthe, große Steintöpfe, Flaschengerüste, Bütten und andere Haushaltungssachen. Im Auftrag: Itouis Rothenberger, Reflectanten wollen bis Ende dieses Monats chr Angebot schrijüich einsenden. Gießen, 22. März 1890. Die Direktion der Veterinäranstalt: I)r. Pflug. 2598 Eichenstamm mit 0,42 fm, Buchenstämme mit 1,65 fm, rm Buchen-Scheiter, „ „ -Knüppel, „ „ -Reiser und „ „ 'Stöcke. w b ■■ Hochstämme und Zwergbäume, bedeutende Vorräthe. Obst U U3 ■ Cfl baumschnlen v Karl Umber in Laubenhela b. Mainz. — Kataloge umsonst. [368 Holzverfteigerung im Freiherrlich von Milchling« scheu Privatwald in der Gemarkung Treis a/L. Donnerstag den 27. d. M. werden im District Oberseilbnch versteigert: WeiwVersteigerung i« Mainz. Freitag den 28. März d. I., Bormittags lOVz Uhr, Gaugaffe r/3 — im Saale des „Weißen Rößchen-, Gaugasse 73 — läßt Herr Carl Brass in Mainz nachfolgende flaschenreife reine Originalweine öffentlich versteigern: E/» StÜCk’ i Bodenhelmer. Nackenheimer. Niersteiner, 122« ?! nnj " ) Oppenheimer, Rauen!Haler, Scharlach- i22§' l | " berger, AßmannshSllser Rathmein, : ii/i, und ö/ä «, i Unter diesen befinden sich eine Reihe feiner Auslese«. 2139 Probetage: 24., 25., 26. und 27. März im Versteigerungslocal Gau «affe 73, i.n Saale des „Weißen Rößchen", Morgens 9 Uhr bis 5 Uhr Nachmittags Justizrath Dr. Braden, Großh. Notar. Samer eiett ans bewährter Quelle frisch bezogen, empfiehlt zur geneigten Abnahme Th. Loo-, Neuenweg. 2527] Zwei Bettst-Üeir billig zu ver- Faufcn. Bahnhofstraße 11. dteuenweg 22 Elegante Herren- und Samen-Stiefel sowie gewöhnliche Lorten habe eine Parthie 726 zum Ausverkauf übernommen. JLouis Rothenberger, Neuenweg 22. Scheith Prügellj Rmtr. . Rmtr. Buchen 126,2 ! 138 Eichen 127,9 139,8 Nadel — 5 Erlen 8 > 2 Aspen 9 i 8 •für Handwerker Lehrlinge! Hosen, Hemden, Bloufen u. Schürzen « empfiehlt Robert Stuhl, Neustadt 21. Holz-Versteigerung im Liihellindener Markwald Samstag den 29. März er., Beginn Vormittags pünktlich um 8 Uhr unweit der Straße nach Gießen am Bruch: 5 Eichen-Stämme mit 2,53 fm, 86 Nadelholz-Stämme mit 17,80 fm, 162 Nadelholz-Derbftangen und 400 desgl. Reisstangen Derbholz: 74 rm Eichen- und 109 rm Nadelholz Reiserwellen: .288 Eichen- und 6170 Nadelholz, Stöcke: 42 rm Eichen- und 59 rm Nadelholz. Von dem Eichen- und Nadel-Knüppelholz sind viele rm 2,5 bis 3 m lang. Gr.-Rechtenbach, 22. März 1890. 2602 Das Bürgermeister-Amt. Mittwoch den 26. Mär^, Nachmittags 2 Uhr, laffe ich in meiner Wohnung meinen Vorrath an Bauholz, sämmtliches Haus- geräthe, sowie mein ganzes Werkzeug, als: Bohrer für Pumpenmacher, Hobelbank, Heblabe rc., sowie mein jämmt- liches Werkzeug, für Zimmerleute und Schreiner geeignet, ferner Wage«, Pftug und sonstige Ackergeräthe wegzugshalber versteigern. Ludwig Reuter, Zimmermetster und Pumpenmacher , unser . Rehe Giessen 2609 zon 3*4 Jahren nach schwerem Grossh. technische Hochschule zu Darmstadt Fachabtheilungen: Bauschule, Ingenieurschule (Bau- und Cultur-Ingenieure), Maschinenbauschule, Chemisch-technische Schule (Chemiker und Pharmaceuten), Mathematisch-naturw. Schule, Elektrotechn. Schule, Cursus für Geometer I. Classe. Staatsprüfungen vor dem Grossh. Prüfungsamte zu Darmstadt, Reichsprüfung für Pharmaceuten, Diplomprüfung, besondere Prüfungen für Ausländer. Anmeldungen f. d. Sommersemester bis 12. April, Beginn der Vorlesungen 15. April. Programme vom Secretariate unentgeltlich. [2610] Die Direction: Landsberg. Verschönerungs-Verein. Ordentliche Generalversammlung Dienstag den 25. Mär;, 8 Uhr Abends im Cafe Balzer. Tagesordnung: 1. Bericht über die Lage und Wirksamkeit des Vereins nebst Rechnungsablage. 2. Neuwahl des Vorstandes. 2547 Der im Winterhalbjahr ausgefallene Familienabend findet auf vielseitigen Wunsch unserer Mitglieder: Mittwoch den 26. d. Mts. mit ausgewähltem Programm in Steins Garten statt. [2627] Der Vorstand Geschäfts Verlegung. Von jetzt ab befindet sich unser Geschäft im Hause des Herrn August Voigt, Seltersweg 46. Geschwister Peth. 2372________Georg Böger.______ Muhmnen-Ager von Kan; Atuuikyer, 22 Sonnenstraße GieSSßü Sonnenstraße 22. Empfehle mein Lager besonders für Confirmanden, solideste Arbeit und billigste Preise. Ebenso alle anderen Sorten Damen-, Herren- und Kinderschuhe und -Stiefel. 2624 Maß-Arbeiten und Reparaturen prompt und billigst. „Cöln 1889. Höchste Auszeichnung, Ehrendiplom mit Stern.“ Znnlz'gebr. 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Commerzienrath Silbereisen. 2346] Kleines und ein größeres Logis zu oermiethen._________Seltersweg 31. 2354] Ein Logis von 3 Zimmern im Nebenhause zu oermiethen- _______I» Unverzagt, Steinstraße. 1696] Der untere Stock, vier Zimmer, Cabinet und Zubehör, per 1. Juni zu oermiethen. ______Josef Herz, Neuen Bäue 25. 913] Ein Familienlogis, 4 Zimmer nebst | Zubehör, per 15. April zu oermiethen- Hch. Bourgeois, Ktrchenplatz 18. 2506] Kleine Wohnung zu oermiethen. ___________________Neustadt 17. 2599] Eine möbl. Stube zu oermiethen- _____________ Neueuweg 19 III. $601] Zwei gut möblirte Zimmer sind sofort zu oermiethen bei Frau Dr. Spengel, Süd-Anlage 22 II. 2623] Freundliches, gesundes Zimmer zu oermiethen- Ludwigsplatz 14, 2 Tr. 2531] Ein möbl. Zimmer sofort zu oermiethen-______Bahnhofstraße 11. 82] Zwei möblirte Zimmer im Nebenhause zu oermiethen. LouiS Petri I. Wwe., Neuenweg 39. Für Einjährige. Zimmer mit Cabinet, sowie einzelne Zimmer zu oermiethen. (Nächste Nähe der neuen Kaserne). 1985] C. Loth, Licherstraße 21. 2538 ] Möblirtes Zimmer zu oermiethen. __Ludwigstraße 36 IL_ 2458] Nordaulage, Weserstratze 4 parterre: zwei freundl. möblirte Zimmer zu vermiethen, auch für Einjährige. 2353] Out gehende Metzgerei mit Wirthschast in Gießen vom 1. Mai oder früher zu vermiethen. Näheres bet ___Gebr. Röhrte. 231] Mäusburg 1 ist der Laden mit oder ohne Logis per 1- April zu oerm. Vermischte Anzeigen. 2617] Putzfrau auf sogleich zur Aushülfe gesucht. ____Kühn, Seltersweg 36. 2619] Ein junger gut empfohlener Kaufmann sucht auf einem Bureau oder Comptoir unter bescheid. Ansprüchen per sofort Stellung. Offerten besorgt unter M. Sch- die Exped- d. Bl.__ Lehrling unter günstigen Bedingungen gesucht. Ernst Bloebner, [2613 Tapeten-, Teppich- und Möbelstoffgeschäft. 2620] Eine Büglerin sucht Beschäftigung in und außer dem Hause; auch werden Glacehandschuhe aewaschen und reparirt. 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Gesucht ausgebildete Arbeiter in Marmor, Granit rc. nur für Grabstein-Arbeiten von Franz Mewel, Grabsteingeschäft, ß Gießen und Nidda. 2422] Für meine Material-, Farb- und Colontalwaarenhandlung suche ich einen mit den nöthigen Vorkenntnissen versehenen jungen '.Wann unter günstigen Bedingungen in die Lehre. _________________Emil Fischbach. 1958] Wir suchen einen Lehrling, welcher gute Schulkenntnisse besitzt. _______________Gebr. Haustein. 2587] HauSbürschchen gesucht. ______________________Seltersweg 14. 2526] Ein junges Mädchen, welches in einem hiesigen Geschäft gelernt hat, sucht, gestützt aus gute Zeugnisse, anderweit Stelle in einem Weiß-, Manufactur- oder Kurzwaarengeschäft unter bescheidenen Ansprüchen. Gef. Offerten unter E. Nr. 100 befördert die Exped. d. Bl.______ 1973] Es wird zu einem jüngeren Gymnasiasten ein zweiter Pensionär gesucht.__Bleichstraße 26 III. 2603] 1 oder 2 Schüler finden gute Pension in einer Beamtenfamilie. Anfragen unter E. und O. an die Exped. d. 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StaatSbahr^Äetien Dortmunder Union-Actieu Darmstädter Bankactien 162.90 Bochumer Gußstahlactien Tendenz: schwach. 4 pCt. Gießener Obligationen —15 pCt. BuderuS-Obligatione» 103.70 ReichSbavk-DtSeont 4 pCt. — Frankfurter Bank-Diskont 4 pCt. Kedacnon: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. Mmch bei der Mitärpß Lahn, Bellers! dür Qüf! m ei der MilitärH Alten-Buseck, Burkhardsjeld Donnerstag 1 derjenigen der (1888 und ff Bujeck und Hc Freitag den derjenigen des und derjenigen und Soflai; rmstag Hei derjenigen der Rödgen, Sutti und Wiejeik; Montag bei Looszieh III. Utphe. SBilii mb Saujin;' Mirich d Wenigen bei witnirstaa Am bt % M-M bet MilMM hin, 6W Mich Saut« betiW" sHemtoW'"' huch«, Di,Hs« bts S# ®’e benannten W ♦Ul0“ 1»,! * r T:x 0 Zur * Straf, Diejeni 5? Stal ^%en, n a) in Do