i'Sv ?4 utt oi)« «g M «ÄL 6r«n8. *' *6.t- für n(l, r Möglich. ut i« ft ®elttlbe, t " Nett ' Nr. 47. Dienstag den 25. Februar 1890 Der Gießener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. Die Gießener M««ikienVtLtter «erden dem Anzeiger «Schentlich dreimal beigelegt. Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. Vierteljähriger AbonnementspreiO» 2 Mark 20 Pfg. mtt Bringerlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: KchnlstraßeKr.1. Fernsprecher 51. Amts- unfc Anzeigeblatt für den "Kreis Gieren. chratisöeitage: Gießener Aamikienökätter 3) 1) 5) 3) o. Eagern. Änna6mt oon Anzeigin zu der Nachmittag- für den folgenden Tag erscheinenden Nummer big Sonn. 10 Uhr. MIM »‘‘Ö*''*' kstcatze 11 ___ Die von einem Beisitzer zu führende Gegenliste ist nicht, wie viele von Ihnen annehmen, eine Liste der Abstimmenden, sondern ein besonders geführtes Exemplar der Zählliste. Dem Protoeoll hat daher beizuliegen'. 1) die Wählerliste (nicht das Original, sondern blos das Duplicat), 2) die Zühlliste, wenn eine solche besonders geführt worden ist, Dent-ches Reich. Darmstadt, 22. Februar. Nach den neuerlich von Malta eingetroffenen Nachrichten sind Seine Königliche Hoheit der Großherzog und Ihre Grußherzogliche Hoheit die Prinzessin Alix daselbst am 13. d. M. im erwünschten Wohlsein angekommen und bei S. D. dem Prinzen und I. Gr. H. der Prinzessin Ludwig von Battenberg abgestiegen, während für das Gefolge in dem naheliegenden Hotel „Großbritannien" Wohnung genommen war. J.J. K.K. H.H. der Prinz und die Prinzessin Heinrich von Preußen wohnen als Gäste des Gouverneurs in dem alten Palais des Großmeisters der Malteser - Ordensritter, jetzt Gouvernementsgebäude, wohin S. K. H. der Großherzvg und I. Gr. H. die Prinzessin Alix mit Gefolge am 15. einer Einladung des Gouverneurs zum Diner folgten. Am 15. beehrten die Höchsten Herrschaften einen Ball im Clubhaus und auf Fastnachts-Dienstag einen Ball bei dem Admrral Buller mit ihrer Anwesenheit. Bei dem schonen warmen Wetter entwickelte sich in den engen Straßen Lavalettas ein lebhaftes und interessantes Maskentreiben, welches den Sonntag, Montag und Dienstag währte. S. K. H. der Großherzog, begleitet von dem Flügeladju- o. Kirchenplaß im 1. April jammt!,: ihmcha Qualitäten, »ck, 3) die Gegenliste, 4) die Bescheinigung der Bürgermeisterei wegen Bekanntmachung des Wahltermins u. f. w., etwaige ungültige Stimmzettel. Kmtlid?er Theil. Bekanntmachung, d i e Neichstagswahlen betreffend. auf sogleicl ..elvandtes -MW »^arbeit von Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß in dem ersten Wahlkreis des Großherzogthunrs von 16 574 gültig abgegebenen Stimmen gefallen sind auf: Herrn vi. Gutfleis ch, Rechtsanwalt zu Gießen, 5905, Herrn Dr. Otto Böckel zu Marburg 4566, Herrn Gutsbesitzer Carl Schlenke zu Hardthof bei Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Gießen 4363, 4) Herrn Gastwirth und Schreinermeister Carl Orbig zu Gießen 1732, 5) auf andere Personen 8. Da sich hiernach eine absolute Stimmenmehrheit nicht ergeben hat, wird die Vornahme einer engeren Wahl zwischen den höchstbestimmten Dr. Gutfleisch zu Gießen und Dr. Böckel zu Marburg auf Freitag den 28. Februar d. Js. mit dem Bemerken festgesetzt, daß bei dieser Wahl alle auf andere Candidaten fallenden Stimmen ungültig find. Gießen, den 24. Februar 1890. Der Wahlcommissär: v. Gagern.____ __ Hmch! i. Dr 6o" Betreffend Wie oben. Bekanntmachung. Unter Bezugnahme auf vorstehende Bekanntmachung wird bezüglich des Wahlgeschäftes das Folgende zur öffentlichen Kenntniß gebracht: Die Abstimmung wird 10 Uhr Morgens beginnen und 6 Uhr Abends geschloffen werden. Auf die engere Wahl kommen nur die Herren Dr. Gut- sleisch, Rechtsanwalt zu Gießen und Dr. Otto Böckel zu Marburg. Alle aus andere Candidaten fallenden Stimmen sind ungültig. . c f. Die engere Wahl findet aus denselben Grundlagen und nach denselben Vorschriften statt, wie die erste. Insbesondere bleiben die Wahlbezirke, Wahllocale und die Wahlvorsteher unverändert. Wir verweisen hierbei auf unsere Bekanntmachung vom 3. Februar l. Js. — Anzeiger Nr. 31 —. Bei der engeren Wahl werden dieselben Wählerlisten angewendet wie bei der ersten Wahlhandlung. Eine wiederholte Auslegung und Berichtigung derselben findet nicht statt. Gießen, den 24. Februar 1890. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Gagern. ______ (gießen, den 24. Februar 1890. Betreffend: Wie oben. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzh. Bürgermeistereien nnd Wahlvorsteher des Kreises. Die beiden vorstehenden Bekanntmachungen wollen Sie Angesichts dieses, jedenfalls aber Mittwoch den 26. Februar in Ihren Gemeinden bekannt machen taffen. .. Zu Ihrem Bemessen verweisen wir 147271 277). Spielkartenstempel 1 048 975 Mk. (4- 34197), Wechsel- stempclsteuer 6 241 251 Mk. (488 931), Stempelsteuer für Wertpapiere 8493 025 Mk. (2 703 696), für Kauf und sonstige Anschaffungsgeschäste 12465128 Mk. (4- 2381787), Loose zu Privatlotterien 404 915 Mk. (— 72 282), Staatslotterien 5 376 989 Mk. (4~ 544). Die zur Rcichskasse gelangte Jsteinnahme abzüglich der Aussuhrvergütungen und Verwaltungskosten beträgt bis Ende Januar 1890 Zölle: 292 768 492 Mk, (+ 59 747 785), Tabaksteuer 8 921 792 Mk. (— 7 90 285), Zuckermaterialsteuer 9867319 Mk. (— 2 446 521) Verbrauchsabgabe von Zucker 34230975 Mk. (4- 34784312), Salzsteuer 32 211503 Mk. (— 82 918), Maischbottich- und Branntweinmaterialsteuer 13 634 919 Mk. (— 705 529), Verbrauchsabgabe von Branntwein und Zuschlag zu derselben 75 854 945 Mk., (4- 19 023 873), Brausteuer und Uebergangsabgabe von Bier 20157 460 Mk. (4- 1998 955), Summe 487 651005 Mk. (4- 111 529 672), Spielkartenstempel 967 361 Mk. (4- 43993). Berlin, 22. Februar. In dem Erpressungsproceß gegen Friedenstein wurde Friedenstein zu 2 Jahren 6 Monaten Gefängniß unter Anrechnung von 6 Monaten Untersuchungshaft und dreijährigem Ehrverlust verurtheilt, Redacteur Landsberger zu 600 Mk. Geldstrafe, resp. 60 Tagen Gesängniß. Berlin, 22. Februar. Das „Berl. Tagebl." schreibt: Drei holländische Socialisten, darunter die beiden Führer der niederländischen Arbeiterpartei, Van Beweren und Nieu- wenhus, wurden heute Vormittag 11 Uhr in einem hiesigen Hotel verhaftet. Dieselben waren bereits einige Tage in Berlin, anscheinend um die Wahlbewegung zu beobachten. Ueber den Grund der Verhaftung war nichts Näheres zu erfahren. Berlin, 22. Februar. Ueber das Stimmenverhältniß in der Reichshauptstadt bringt die „Köln. Ztg." folgende Aufstellung: Berlin I: Rechtsanwalt Träger (F.) 6673, Rechtsanwalt Zeidler (Cons.) 4690, Cigarrenfabrikant Schulz (Soc.) 3586, Geh. Legationsrath a. D. Kehler (C.) 208, zersplittert 90 Stimmen. Also Stichwahl zwischen Träger und Zeidler. 1887 erhielten Klotz (F.) 7882, Frhr. v. Zedlitz und Neu- kirch (R.) 7007, Christensen (S.) 2176 St. Berlin II: Oberlehrer Dr. Jrmer (Cons.) 14 071, Prof. Dr. Virchow (F.) 18 181, Buchbinder Janiszewski nfi g* -UMXMtMN Neueste Nachrichten. Wolff« telegraphisches Correspondenz-Bureau. Paris, 23. Februar. Das Gerücht, daß im gestrigen Ministerrathe die Begnadigung des Herzogs von Orleans beschlossen worden sei, wird formell dementirt. Der Ministerrath hat gestern in dieser Angelegenheit keine Entscheidung getroffen. Der Herzog verbleibt bis auf weiteres in der Conciergcrie. Das Centralgesängniß, in welches der Herzog eventuell übergcführt werden könnte, ist von dem Ministerrath noch nicht bezeichnet. — Wie verlautet, wird die Regierung sich morgen in der Sitzung der Deputirten- kammcr gegen den an der Spitze der Tagesordnung stehenden Antrag betreffend die Amnestirnng der in Folge von Strikes verurtheilten Arbeiter aussprechen und hervorheben, daß alle wegen Arbeitseinstellnng verurtheilte Personen begnadigt worden sind und keine solche zur Zeit in Hast ge halten werden. In den Centralgefängnissen befinden sich nur Personen, welche wegen gemeiner, bei Gelegenheit von Arbeitseinstellungen begangener Verbrechen verurtheilt sind. — Der Ministerpräsident Tirard conferirtc heute Vormittag mit den Präsidenten der Republik und später mit dem Minister des Innern. Kopenhagen, 23. Februar. Der Maler Carl Bloch ist gestern Abend gestorben. Petersburg, 24. Februar. Anläßlich der verschiedenen von Sofia ausgehenden Commentare über das Verlangen des deutschen General-Consuls Legationsrath Freiherr v. Wangenheim bezüglich der Zahlung der r ü ck st ändigen K osten der russischen Occupation Bulgariens, meint das „Journal de St. Petersburg", alle an dieses Verlangen geknüpften Hypothesen entbehrten jeder Begründung. Das Verlangen des deutschen Generalconsuls motivire in keiner Weise eine Anerkennung, selbst nicht eine indirecte, der gegenwärtigen Verhältnisse in Bulgarien. Wenn das Wiener Kabine:, indem es^seine Genehmigung zur Cotirung der bulgarischen Anleihe an der Wiener Börse gab, nicht anstand zu erklären, daß diese Genehmigung keineswegs eine Anerkennung des Prinzen Ferdinand in sich schließe, so habe man noch viel mehr Grund zu behaupten, daß das Verlangen der Zahlung der verfallenen Raten der Schuld des bulgarischen Volkes in keiner Weise eine Anerkennung der bulgarischen Regierung seitens des recla- mirenden Theiles involvire. Was etwaige Verlegenheiten angehe, so könnten solche für die in Bulgarien Regierenden nur entstehen, wenn die so katLgorisch abgegebene Erklärung des Ministers des Aeußern, Stransli, daß die erforderlichen Summen bei der Bank von Sofia deponirt seien und nur zurückgezogen zu werden brauchten, nicht der Wahrheit entsprächen. Newyork, 23. Februar. Der große Damm des Hassahampa Flusses ist unterhalb von Prescott (Arizona) durch die Gewalt des Stromes eingestürzt. Nach den bisherigen Meldungen sind etwa vierzig Personen dadurch ums Leben gekommen. Die in der Nähe des Dammbruchs gelegene Stadt Wickenburg ist bedroht. Der durch das ausgetretene Wasser angerichtete Schaden wird aus eine halbe Million Dollars geschätzt. — In Richmond (Virginia) sind 3 Tabaksfabriken niedergebrannt. Der Verlust soll circa 220,000 Dollars betragen. Locales und provinzielles. Gießen, 24. Februar. — Wie aus der Bekanntmachung im amtlichen Theile unseres Blattes ersichtlich ist, findet die Stichwahl zwischen Dr. Gutfleisch und Dr. Böckel schon am nächsten Freitag den 28. d. Mts. statt. Hoffentlich vermindert sich diesmal die Zahl derjenigen wahlbrechtigten Personen, die bei der vorigen Wahl von ihrem Stimmrecht keinen Gebrauch gemacht haben. Wählerlisten und Wahllocale bleiben dieselben. — Stenographie-Unterricht. Wir bemerken noch, da dies in der Anzeige des Stenographenvereins vergessen worden war, daß der Unterricht im Vereinslocal, Cafe Ebel, oberes Zimmer, stattfindet. — Aus Unter-Widdersheim wird uns mitgetheilt, daß nicht, wie in der Zusammenstellung in Nr. 45 angegeben, 44 Stimmen auf Dr. Gutfleisch fielen, sondern diese 44 Stimmen Dr. Böckel erhielt, während aus Dr. Gutfleisch keine Stimmen abgegeben wurden. Aus Oberheffeu, 21. Februar. Die Section für Justizverwaltung im Großh. Ministerum des Innern und der Justiz hat eine Anordnung getroffen, welche von den Amtsund Ortsgerichten, sowie von dem Publikum mit gleicher Befriedigung ausgenommen werden dürfte. In den bis jetzt im Gebrauche befindlichen Ka u s b r t e s - F o rm u l a ri e n seien manche darin vorgesehene Bedinglmgen und Erklärungen veraltet, auch nicht in der ersorderlichen Uebereinstimmung mit den ortsgerichtlichen Protocollen und Jmmobiliarveräuße- rungsverträgen. Weiter müsse nach dem heutigen Rechte, insbesondere nach dem Gesetze vom 4. August 1871 über die verbindende Kraft der Jmmobiliarveräußerungsverträge für zulässig und im Interesse der Vereinfachung und Beschleunigung des gerichtlichen Geschäftsganges, sowie der Entlastung des Jmmobiliarverkehrs von unnöthigen Kosten für zweckmäßig erachtet werden, von der Einholung der Unterschriften der Vertragabschließenden zu den Kaufbriefen überhaupt abzusehen. Es sind deßhalb zu den Kaufbriefen, welche aus Grund ortsgerichtlicher Kausnotuln und ans Grund ortsgerichtlicher Protocolle über - freiwillige Versteigerungen ausgefertigt werden, neue — von einander verschiedene -- Formularien angefertigt und ist weiter bestimmt worden, daß eine Unterzeichnung der Kauf- und Tauschbriefe durch die Vertragsabschließenden nicht mehr stattfinde. Bei Steigbriefen auf Grund von Zwangsmvbiliarversteigeruugen war es bisher schon üblich, von der Einholung der Unterschriften abzusehen. M (D. Z.) Bad-Nanheim. Am 15. d. Mts. hielt der hiesige Kür- und Verschönerungsverein im Saale des Richard Langsdors seine 22. sehr gut besuchte Generalversammlung ab. Der Vorsitzende, Wagner, Professor vpa., begrüßte die Anwesenden und warf hieraus in längerer Rede einen Blick auf die erfolgreiche Thätigkeit des Vereins sowohl im abgelausenen als in früheren Jahren. Besonders betonte derselbe, daß die Bade- iudustrie. zu den ersten Grundlagen der hiesigen Gemeinde- wohlsahrt gehöre und daß wir emen erneuten Ausschwung des Bades zu verzeichnen hätten, denn wenn auch die Femden- ziffer gleich dem Vorjahre nur die Zahl von 8000 überschritten habe, so betrage doch die Zahl der abgegebenen Bäder und die Einnahmen der Badekasse mehr als im vorigen. Was die Entwickelung der Stadt anbelange, so nehme dieselbe immer größere Dimensionen an, Canalisation und Wasserleitung zeigten, daß wir uns aus der Höhe der Zeit besänden. Redner gedachte zum Schluffe noch der großen Verdienste der Großherzoglichen Negierung um die Hebung des Bades, insbesondere des jetzigen Referenten im Ministerium, und der Stadtbehörde. In anerkennender Weise gedachte er noch der großen Interessen, welche verschiedene in der Volksvertretung befindliche Herren stets für unser Bad bekunden. Redner schloß seine mit großem Beifall aufgenommene Rede mit einem Hoch auf das Aufblühen des Vereins. Aus dem hieraus von demselben zur Verlesung gekommenen Rechenschaftsbericht entnehmen wir folgendes: Die Mitgliederzahl beträgt ca. 800. Der größte Theil der Einnahmen wurde zur Tilgung der Schulden, sowie für Publi- cität verwendet. Für den Winter wurden geeignete Futterplätze im Park errichtet, außerdem wurde in Gemeinschaft mit der Stadtbehörde eine größere Anzahl Naturbänke errichtet. Weit mehr als durch seine materiellen Aufwendungen hat der Verein am Platze fördernd gewirkt, indem er dem gesteigerten Bedürsniß entsprechende Einrichtungen in Anregung brachte. Ferner wurde darin noch erwähnt die Verbreitung des Bahndammes und die Verlegung sowie Vergrößerung der Güter- halle, die Anlage des neuen Weges nach dem Johannisberg. Schließlich wurde noch hervorgehoben, daß in Folge der großen Bauthätigkeit allen Ansprüchen von Wohnungen entsprochen werden könne. Daß dieselbe nur eine den Bedürs- nissen und dem allgemein wirthschaftlichen Aufschwünge entsprechende war, beweise, daß die Werthe aller Häuser in den letzten drei Jahren stetig gestiegen seien. Aus der vom Stadtkämmerer Grünewald erstatteten Rechnungsablage sei Folgendes angeführt. Die Gesammt- einnahme in 1889 stellte sich auf 1931.78 Mk., darunter- 618 Mk. Jahresbeiträge der Mitglieder. Die Gesammt- ausgabe auf 2078.30 Mk., verglichen bleibt eine Ueberzahlung von 146.52 Mk. Bei der sodann stattgehabten Neuwahl der theilweise ausscheidenden Vorstandsmitglieder gingen die Herren Körsgen, Abrie, Stoll HL, Meißingcr, Höpfncr, Ostermeyer, Langsdorf II. und Chr. Lentz aus der Wahlurne hervor. Als Ersatzmänner wurden gewählt die Herren Dr. Friedländer und Gastwirth Sprengel. Im weiteren Verlaus der Sitzung theilte Dr. Grödel mit, daß eine größere Annonce in das ärztliche Vereinsblatt sür dieses Jahr bestimmt sei, weiter eine Eingabe an die Eisenbahnbehörden um Verkehrserleichterung für die Kurgäste beschlossen sei. Der Fußweg nach Nieder-Mörlen soll mit Bänken versehen und diejenigen an anderen Wegen, wie z. B. nach Friedberg, vermehrt werden. Für das Jahr 1891 würde dann wieder eine größere Wirksamkeit auf dem Gebiete der Publicität nötbig werden, um Aerzte und das Publikum über das Nähere über das bis dahin voraussichtltch erbaute neue Badehaus zu unterrichten. Die Karlsquelle wird neu- gefaßt und überdacht, im Park eine Anzahl Bedürfnißhäuser ausgestellt werden. Die Gesammtzahl der im letzten Jahre abgegebenen Bäder habe sich aus 109 000 belaufen, während 42 Tage seien täglich über 900 Bäder genommen worden. Bürgermeister Wörner sprach dem Vorsitzenden für seine Mühewaltung um den Verein Dank aus. Derselbe machte noch Mittheilungen bezüglich der Verbesserungen der Canalisation und des Trottoirs, sowie der Verschönerung der Umgebung von Nauheim. So solle unter Anderem der Wald mit Anlagen versehen werden. Dr. Schott theilte die vergleichenden Studien, wie e sie und Andere auch bezüglich der Einrichtungen des Schwesterbades Oynhausen an Ort und Stelle gemacht habe und zeigte, daß Nauheim nicht allein durch die günstige Zusammensetzung seiner Mineralwasser obenan stehe, sondern daß auch . ' (®- 3.) h Jndjttb Sangfibor «rnntung ab. ^tedieAnwesech W aufbieerfok .^gelaufenen als • ,e^e/ daß die M Gemein '«en AuWiü Enn Qud) die ^cmbti on 8000 überschritte Ebenen Bäder ul lw vorigen. ®E so nehme dieseld isation und Mass« he der Zeit besändn großen Verdienste dc mg des Bades, in- rinisterium, und de gedachte er noch dr der Volksvertretn'. bekunden. Red«, imene Rede mit einer lch- d^«»^ . Mdriei- b^ ' *. Bei L zur Verlesung gt wir folgendes: Nt roßte Theil berfr n, fowie für M- n geeignete gutiet de in Gemein^as taÄV nnchtel ^Wendungen hat da M er dem gesteigerte in Anregung bradjtt »erbreitung des Bch :ößerung der Giiin j dem Johannisbc:: daß in Folge fc von Wohnungen ® nur eine den Bedüli en Aufschwünge & , aller Hauser in ds )rünemld erftattetil Die Gesaml n,78 M, daruntr- ier Die Gesamt MeweUeb-rM urolbl der t^eiW n di°H°r-°"KA Qftcrwijer, W jlurae J nm Dr- S11** üSÄft t,ne SieM» S»'-S )=ren»S"'„6” 1891 Mr d°s =®te,t“£ PudW ;**5? ■r aenowlnc" , f ms. " xer ■*Ä . mit' nd-n ®*eM durch die Herstellung des zweiten Badehauses Nauheim in I technischer Beziehung derart aus der Höhe der Situation l'rehe, daß es von keinem anderen Badeort nunmehr über- ifügett werden könne. Nachdem noch Dr. Friedländer die Frage angeregt hatte, wie es möglich sei, die Mitglieder zu stärkeren Geldbeiträgen heranzuziehen und Oberamtsrichter Baur dem Vorstand für seine ersprießliche Thätigkeit gedankt, wurde von dem Vorsitzenden die aufs Schönste verlaufene Versammlung geschloffen. Bad Nauheim, 23. Februar. Gestern kam auf dem hiesigen Teiche ein sehr bedauernswürdiger Unglücks fall vor. Von mehreren jungen Leuten von Friedberg, welche sich auf dem Teiche dem Schlittschuhvergnügen Hingaben, brachen plötzlich einige ein und kamen unter das Wasser. Während einer dem andern Hilfe leisten wollte, brach die Eisdecke in der nächsten Umgebung. Nur mit der größten Anstrengung konnten auf geschehenen Hülferuf von berbeieilenden Männern zwei gerettet werden, drei Personen, nämlich Frl. Teike und Kaufmann Löb von Friedberg, sowie Pfarreandidat Hotz von Laubach wurden tobt an das Ufer gebracht. Aerztliche Hülse war alsbald da. — Von anderer Seite erhalten wir noch folgende Nachricht: □ Bad Nauheim, 23. Februar. Am Freitag Abend b-rachte der in Friedberg erscheinende „Oberhess. Anzeiger" eiin Inserat: „Sehr gute Eisbahn auf dem Nauheimer Teich. 875." — Wie alltäglich, erschien auch gestern Mittag eine muntere Gesellschaft Friedberger, um sich dem Eissport \ amf der Eisbahn des Kurgartenteiches hinzugeben. Das Vergnügen sollte entsetzlich werden. Fräulein Minna Teike, Tochter des Handschuhfabrikanten, und der Candidat der Theologie Gustav Hotz von Friedberg brachen ein, der junge ; Mocitz Löb von da, der retten wollte, theilte ihr Schicksal, j Alle drei wurden ein Opfer des tückischen Elements. Ver- i Üblich hatte Candidat Carl Vogt, Sohn des Stadlpsarrers i von Lauterbach, fast übermenschliche Anstrengungen gemacht, uin mit Einsatz seines eigenen Lebens das Frl. Teike zu retten; bis der rettende Nachen mit großer Anstrengung öiurd) das Eis herangebracht war, hatte sein Schützling schon Zu viel Wasser geschluckt; als sie in den Nachen gehoben lv urde, entwich das Leben. Alle Wiederbelebungsversuche erwiesen sich als erfolglos. Dem heldenmüthigen Verhalten des Herrn Vogt wäre ein besserer Erfolg zu wünschen gewesen. Hotz ist der einzige Sohn des Lehrers Hotz von Lmibach. Die ganze Stadt ist in fieberhafter Aufregung über das entsetzliche Unglück, welches das ausschließliche Gesprächsthema bildet. Der Jammer der unglücklichen Eltern der 3 Opfer, die in so jugendlichem Alter von einem grausamen Verhängniß ereilt wurden, ist nicht ^u beschreiben. mi'iu.ii r.ii—■———na»—u«muw..nirr Ttnauwi— Vermischtes. *△ Mainz, 23. Februar. Die zwischen dem Candidaten fcrr Centrumspartei, N: Racke, und dem Soeialisten Jöst im Wahlkreis Mainz-Oppenheim erforderliche Stichwahl ist auf den 1. März anberaumt. — Seitens der Wortführer der hvesigen Soeialisten hat man ein Vorgehen eingeschlagen, dem sich die Anerkennung nicht versagen läßt und von dem man nur wünschen kann, daß es anderwärts Nachachtung finden möge. Die Wortführer geben nämlich in allen Arbeiter- kreisen die ernste Mahnung aus, vor als bei der Stichwahl jede Ausschreitung zu verhüten und nicht den geringsten Änlaß zu irgend welchen lärmenden ©eenen zu geben. In größeren Arbeiterdistrieten circulirt diese Mahnung schriftlich. — Nachdem die städtische Verwaltung sich schon jüngst mit Rücksicht auf die gesteigerten Lebensmittelpreise veranlaßt gesehen hat, den Gehalt verschiedener Beamteneategorien zu erhöhen, haben die einschlägigen städtischen Commissionen aus eine Petition hin neuerdings beschlossen, die Taglöhne der Hafen-, Krahnen- und Gasarbeiter um -'0 Pfg. pro Tag zu erhöhen. *△ Mainz, 23. Februar. Die Strafkammer deo hiesigen Landgerichts fällte in seiner letzten Sitzung ein Unheil, das für die Armenpflege in principieller Beziehung sehr chedcut- ungsvoll ist. Aus Betreiben seiner Frau erhielt ein nahezu 80jähriger Greis einige Zeit von der städtischen Armenverwaltung täglich eine Unterstützung von 1 Mk. 50 Pfg. Durch einen Zufall bekam die Armenverwaltung Keuntniß, daß die Frau des Greises noch ein kleines Vermögen von etwa 1800 Mark besitze und wurde daher gegen die beiden Leute Anklage wegen Betrugs der Stadtkasse erhoben. Das Schöffengericht und, auf Berufung des Amtsanwalts, auch das Landgericht sprach das Ehepaar von der Anklage frei. Das Landgericht entschied, die Leute seien hülssbedürftig und hätten Hülfe mit Recht beanspruchtman müsse nicht grade nichts besitzen, wenn man eine Unterstützung beanspruche. Durch die Verschweigung eines kleinen Vermögens sei also kein Betrug verübt worden. Literatur und Annst. Die neueste Novelle von HanS Hoffmann Gelangt in dem soeben ausgegebenen v. Hefte der „Modernen Kunsts zum Abdruck. „Die Reise nach Athen" betitelt sich diese neueste Schöpfung des feinsinnigen Poeten, der in jüngster Zeit, nachdem er statt der griechischen und römischen Fluren die heimalhlichen pommerschen Gegenden zum Hintergründe seiner Darstellungen gewählt hat, immer mehr zum Lieblingsautor des deutschen Publicums wird. Auch die „Reise nach Athen" ist trotz des Titels eine jener an Humor und Poesie reichen Erzählungen aus dem pommerschen Schullehrerleben, dem der Autor ja selbst in früheren Tagen nicht ferngeftanden hat. In literarischer Beziehung weist das V. Heft der „Modernen Kunst" (Berlin W. 57, Verlag von Rich. Bong) noch eine Reihe interessanter Aufsätze auf; wir erwähnen: „Aus der Düsseldorfer Malerschule" von Carl Vogel (mit Portraits und Illustrationen), „Hie Bouguereau, hie Meissonier", Pariser Kvnstbries, der die Zwistigkeiten unter den Pariser Künstlern darlegt (mit Illustrationen), em gleichfalls illustrirtes Gedicht von Detlev von Ltliencron, eine Biographie der Wiener Hofopernsängerin Marie Renard (mit Portrait), rc. 20. Unter Den Kunstbeilagen fesseln besonders zwei große Doppelblätter „Bajadere" von G Courtois und „Hahnenkampf in Flandern". Jagdfreundcn wird auch das hübsche Blatt „Entwischt" von.Morrtz Mullcr sen. willkommen sein. Die glänzende und vornehme Aus- ftaitung, sowie der reiche Unterhaltungsstoff dieser Monatsschrift verdient besondere Anerkennung. Der Preis des 4 Bogen starken Heftes beträgt nur 1 Mark. verkehr, Land, und volkswirthschaft. Orünberg, 22. Februar. (Fruchtpreise). Weizen Jt 20,20, Korn vÄ 18,2o, Gerste JL 17,50, Hafer 00,00, Erbsen JL 00,00, Samen JL 00,00, Lein JL 00,00, Kartoffeln Jt 0,00, Linsen J4 00. Frankfurt, 22. Februar. Erbsen ganze per Pfd-14—18 H, do. geschälte 16—20 H, Linsen 15—25 H, weiße Bohnen 16—20 gelbe Kartoffeln per Gescheit, 14—16 H, rothe Kartoffeln per Gescheid 12—14 H, Butter per Pfd. JL 1,10 -1,20 H, Eier das Stück 6—8 Blumenkohl 30-60 Weißkraut das Stück 10—20 H, Rothkraut 15—30 H, Wirsing 10—12 H. — Ein Wettstreit zur Verbesserung der Lage der Arbeiter wird 1890 und zwar vom 25. Mai bis 29. September zu Köln auf dem Terrain zwischen „Flora" und „Zoologischem Garten" stattfinden. Zweck dieses Wettstreites ist, allen Industrien und Schichten des deutschen Volkes Gelegenheit zu geben, dazu beizutragen, die Lage der Arbeiter im Sinne der Allerhöchsten Kundgebung vom 4. Februar er. zu verbessern. Zu dem Wettstreire werden alle Gegenstände, Einricotungen und Arbeiten zugelasseu, welche auf dafi Arbeiterleben Bezug haben und dre Wohlfahrt der Arbeiter im Familienleben und in der Arbeit zu fordern bestimmt sind. Dieselben gelangen in wettersicheren, geräumigen öallen zur Ausstellung. Der Wettstreit wird über vier Haupt-Ausstellungshallen verfügen: 1. Arbeiter-Wohlfahrt, 2. Haus-Industrien, 3. Gewerbe- Hygiene, 4. Unfallverhütung und Hülfeleistung. In der Halle für Hausindustrien sollen alle Waaren, welche im Hause des Arbeiters hergeftellt werden können, angefertigt und verkauft werden. An Preisen sind ausgesetzt: Dreitausend Mark Geldpreis für die beste Arbeit über die Verbesserung der Lage der deutschen Arbeiter im Sinne der Allerhöchsten Kundgebung, goldene, silberne Medaillen, Diplome. Den industriellen Werken unb Gesellschaften ist durch den Wettstreit Gelegenheit geboten, ihre Einrichtungen zum Wohle der Arbeiter bekannt zu geben und so belehrend zu wirken und zur Nacheiferung aufjuforbern. Für alle zur Betheiligung gelangenden Objecte, welche rein sociale Zwecke verfolgen, gelangt eine Platzmiethe nicht zur Erhebung. Die General-Bedingungen und Preisaufgaben sind von der Geschäftsstelle, 94 Hohenzollernring, Köln, zu beziehen. Farbige Seidenstoffe von 95 Pfge. bis 12.55 p. Met. — glatt gestreift, karrirt und gemustert, (ca. 2500 versch. Farben und Dessins) — vers. roben- und stückweise porto- und zollfrei das Fabrik-D6pöt €L Henneberg (K. u- K. Hoflief.) Zürich. Muster umgehend. Briefe kosten 20 Pfg. • Porto. 15 [65] Ausgezeichnete Wirkung ruf die afficlrten Athmungsorgane haben Fays ächte Sodener Mineral-Pastillen deshalb, weil die darin enthaltenen Salze durch Abdampfung aus den vorzüglichsten Kurquellen des berühmten Bades Soden a. 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Samstag den 1. März: Carmen. Gewöhnliche Preise. Sonntag den 2. März, Nachmittags 31/» Uhr: Mikado. Ermäßigte Preise. Abends 7 Uhr: Troubadour. Puppenfee. Gewöhnliche Preise. Schauspielhaus. Dienstag den 25. Februar: Die Ehre. Gewöhnliche Preise. Mittwoch den 26.Februar: Emilia Galotti. Gewöhnliche Preise. Donnerstag den 27. Februar: Die Ehre. Gewöhnliche Preise. Außer Abonnement. Freitag den 28. Februar: Götz von Berlichingen. Gewöhnliche Preise. Samstag den 1. Marz: Der Meineidbauer. Gewöhnliche Preise. Sonntag den 2. März: Die Ehre. Gewöhnliche Preise. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde. Bibelstunde heute Montag den 24. Febr., Abends 8 Uhr, in der Kleinkinberfchule, Offenbarung Joh. Cap. 2, von Vers 18 an, Sendschreiben des Herrn für die Gemeinde zu Thyatira. Pfarrer Dr. Naumann. 2. Passionsandacht am Mittwoch den 26. Februar, Abends 6 Uhr. Pfarrer Schlosser. Holz-Versteigerung. Donnerstag den 27. d. M., Vormittags 10 Uhr anfangend, kommen im Gemeindewalde Nonnenroth nachstehende Holzsortimente zur Versteigerung : 100 Eichen - Stämme von 5 bis 14 . Meter Länge von 15 bis 50 Zentimeter Durchmesser, eignet sich zu Schnitt- und Schwellenholz, 100 Kiesern-Stämme von 10 bis 20 Meter Länge von 15 bis 30 Zentimeter Durchmesser, 80 Kiefernstangen, zu Bau-Werkholz geeignet. Die Zusammenkunft ist an der Staatsstraße zwischen Hungen und Nonnenroth im Distcict Schweinehl. Nonnenroih, 23. Februar 1890. Großh Bürgermeisterei Nonnenroth. Jacob. 1584 Montag den 17. Marx l. I., Nachmittags 21/* Uhr, sollen auf dem hiesigen Ottsgericht die bem Georg Kranz dritter in Gießen gehörigen J-nmovilten: Flur 17 Nr. 27^/ivo — 378 Meter Grabgarten am Hamm am Neustädter Thor, Flur 17 Nr 27«/10o — 170 Meter Hof- raithe daselbst, F lur 17 Nr. 2767/ico — 293 Meier Grab- ganen daselbst, Flur 17 Nr. 23^/10 — 328 Meter Hof- raithe daselbst, Flur 17 Nr. 8d/io — 373 Meier Grabgarten daselbst und am Mühl- wegsgarten öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 22. Februar 189u. Großh. Ortsgericht Gießen I. 21.: Bogt. 1576 Eicheulohrinde- Berffeigerung in der Königlichen Ober- förfferei Krofdorf Freitag den 14. März, Morgens 11 Uhr, im Cafe Ebel zu Gieße« das diesjährige Lohergebniß aus Schlag IX Disttict wo und Schlag XIII District 99 im Schutzbezirke Stoppelberg bei Wetzlar mit circa 700 Centner Spiegellohe. Käufer wollen sich an den Königlichen Förster Mels heim er zu Forfthaus Stoppelberg bei Wetzlar um nähere Auskunft wenden Krofdorf, den 22. Februar 1890. Der Königliche Oberförster: 1573 Müller. Versteigerung. Dienstag den 25. d. M., Nachmittags 2 Uhr, versteigere ich in der Restauration Klingenberg dahier lfrüher Bramm) gegen Baarzahlung: a) 1 Billard, 70 Stühle, 10 Tische, 1 Spiecelschrar.k, Kleidei schränke, Commoden, Waschtische, Sophas, 3 vollständige Betten, 1 Schreib- secretär, i Kassaschrank, 1 Comptoirpult, 1 Ladentheke, 5 Ladenschranke, Stand-, Wecker-u.Schwarzwälder Uhren, sowie 10 Säcke Vorschußmehl; b) Corsets, Barben-Tüll, Krausen, D-men-Kragen, Schürzen, gestickte Schuhe, Tricottaillen, Tischdecken, Läufer, Schoner, Sammetrefte und wollene Spitzen; c) goldene und silberne Herren- und Damen-Uhcen, 1 Schmuckkästchen mit 3 goldenen Fingerringen, 1 Paar Ohrringe, 1 Medaillon, 1 Vorstecksnadel und 1 Broche. Versteigerung ad c) voraussichtlich bestimmt. Gießen, 23. Februar 1890. Vorn, 1587 Gerichtsoollrieh».r. Versteigerung. Mittwoch den 26. Februar und die folgenden Tage, jedesmal 11 Uhr an- fangend, sollen im hiesigen Pfandlocal Commode, Sophas, Schreibsecretäre, Kleiderschränke, Tische, Kassenschränke, Uhren, Küchenschränke mit Aufsatz, ein Pianino, 2 Stoßkanen, 2 Landauer, Oeconomiewagen, 2 Pferde, 1 Nachttisch, Consolschränkchen, Stühle, 1 Weckeruhr, eichene und tannene Bohlei' u. Ä. m. gegen Baarzahlung öffentlich versteigert werden Gießen, am 21. Februar 1890. I5ol Horn. der Sänger- und Komiker-Gesellschaft Familie Müller (3 Damen, 3 Herren) (sämmtliche Damen in Ulanen-Uniformi 1607 Anfang 8 Uhr. Entree frei. Zum Gambrinus. feilte Montag den 24. Februar: Mittwoch den 26. Februar, Nachmittags 2 Uhr, versteigere ich in der Restauration Klin« genberg — früher Bramm — gegen Baarzahlung: Möbel aller Arten, ll/-> Dutzend Messer und Gabeln, 1-50 Damen- schür 126 u 173 V Fleasch-PeptosB, 2,56 fm Fleisch-Extract, cond. Bouillon s s 1560 Gnauth. 26 -Q LIEFER NTEH ' ’ nS -I - L 1 ich Ijchocolade 3 0 31 6 MEDAILLEN.। 12 86 S5 L_... 378 Donnerstag den 27» Februar 50 56 (Lichen-Stämme mit 32,02 Fstm, Nadel- u. Nadel- 488 u ii Nadel- 108 u. ersuchen Sie gefl. 455 Der jedesmalige Zusammenkunft ist1 u II Hundert Buchen-Reiserwellen, Horst. 1524 ii Verkaufsstelle Giessen: Heb« Wallach, Markt 8. 140 20 Bemerkt wird, daß bei den Nadel- Stück 42 188 27 „Cöln 1889. Höchste Auszeichnung, Ehrendiplom mit Stern.“ Nadel- 312 Nadel- ii 70,5 Buchen-. Eichen-, Nadel- 1! Menget 1500 266 billig zu verkaufen. 727 Neuenweg 22 Elegante Herren- und Oamen-SUelel Obstbäume. M » ... , . ™ ■■■■■■■ «M.» «mt.nlf. t» . «um -Muäerrlouf u»r snin., «i.ufc------------- _ .....—. 443] Flüssige natürliche Brückel 1540 Akademisches Hospital. Schwalheimer Brunnen-Comptoir: "i ’S. Dkchaiidl, « & :tm).1 Halle a/S. 13^ empfiehlt 1072 23 86 10 500 36 Goldene Medaille. Silberne Medaille. 85 128 2) Brennholz. Buchen-Scheitholz, Buchen-, Eichen-, und Aspen-Knüppel, Buchen-, Eichen-, und Aspen-Reisig, Buchen-, Eichen- Kn.ppel, Buchen-, Eichen- Reisig, Buchen-, Eichen- Stöcke. ii ti 1! II Fichtenstämme von 13-26 cm Durchmesser und 7—14 Meter Länge — 68 fm, Kiefernstämme = 4,30 fm, Fichten-Derbstangen — 28 fm, rm Kiefernknüppel, 3 Meter lang. 17,8 45,2 10 38 29,5 108 1440 1560 3439 9,4 42,5 ii n ii ii ii ii n ii n n ii o o Ö 3 2 Ferner sollen Freitag den 28. Februar 1890 versteigert werden im District Struth: 1) Bau- und Nutzholz 40 182 45 24 356 80 279 140 Die o 0 o rm it u u n n Rmtr. u Cordes & GÜgatz [ i. Schwalheim i Hegen (Stat Nauheim). i unübertroffener Reinheit aus dem abfließenden Mineralwasser gewonnen, empfehlen zur Selterswasserfabrikation und zum Bierausschank: Die Zusammenkunft ist auf der Kreisstraße nach Holzheim an der Landhöhe. Lang-Göns, den 21. Febr. 1890. Großh. Bürgermeisterei Lang-Göns. Es wird Herr Kausmai Wahlvorsteher die bevorsteher den ist. Gießer Holzversteigerungen im Hattenröder Gemeindewald. Montag den 24. Februar 1890 sollen versteigert werden in den Districten Bruch, Alte Kühunter, Stückweide und Ziegenköppel: 1) Ban- u d Nutzholz. ,Das Beste ist stets das Billigste.“ Eichen-Stämme mit 27,32 Fstm. Inhalt. Kiesern-Stämme mit 4,38 Fstm. Inhalt, Kiefern-Stangen (Grubenholz) 4,11 Fstm. Inhalt, Eichen-Stangen (Wagnerholz) mit 10,72 Fstm. Inhalt, Fichten-Stangen mit 1,15 Fstm. Inhalt. Feinstes Magdeburger Sauerkraut, Esfig. und Salzgurken Würtrr auf alsbald 6t.I » «trter fucht. s!55o! O. Roth, Wallthorstraße 5 Holzversteigerung. Mittwoch den 26. Februar, Nachmittag- 2 Uhr soll eine größere Parthie Ausputzreiser, welche sich auch zu Erbsenreiser eignen, meistbietend versteigert werden. Zusammenkunft an der Bierbrauerei Röhrle. Gießen, den 22. Februar 1890. Großh. Bürgermeisterei Gießen Buchen-Stllmme mit 2,40 Fstm. Jnbalt, Eichen-Stämme mit 4,65 Fstm. Inhalt, Kiefern-Stämme mit 16,13 Fstm. Inhalt, Kiefern - Stangen (Grubenholz) mit 29,45 Fstm Inhalt, Fichten-Stangen mit 2,46 Fstm. Inhalt 2) Brennholz Rm. Buchen-Scheitholz, Ei« braves tüchtiges Dienstmädchen leaen guten Lohn gesucht. [1570 Zu erfragen in der Exped. d. Bl. Morgens 10 Uhr beim Pflanzgarten. Nieder-Bessingen, d. 20. Febr. 1890.1 Gr. Bürgermeisterei Nieder-Bessingen. Holz-Versteigerung im Nieder Kesßuger Gemeindewald. Mittwoch den 26. Februar werden versteigert: 44 Eichen-Stämme von 16 bis 57 Ctm. Durchmesser und 5 bis 12 Mtr. Länge, 31 Buchen-Stämme von 38 bis Holzversteigerung. Mittwoch den 26. und Freitag den 28. Februar, jedesmal 1 von Vormittags 9 Uhr an, sollen i im Gemeindewald zu Grotzen- Buseck, District Unter und Streitwald, versteigert werden: iei>>. infolge wahlcesultates nicht bestimmt veranschlagen. .beteiligt. N o o o ii 9? Bg ° - Holzversteigerung. Donner-tag den 27. Februar 1890, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Lang-Gönser Gemeindewald „Haide" nach verzeichnetes Holz versteigert werden: zlnnahuu vorkommen, und daß am 1. Tag das Stamm- und Stangenholz und am 2. Tag das Brennholz zum Ausgebot kommt. Der Anfang ist oberhalb der Dorswiese. GroßewBuseck, 21. Februar 1890. Gr. Bürgermeisterei Großen-Buseck. Stephan. 1542 Noch IM die Ergebniße schließenden N Wahlkreisen n Wahlresultate der Polkspartc nicht 4, Abg, Dresden-Land Stämmen 13 Donnerstag den 27. und Freitag den 28. Februar d.J., jedesmal des Morgens um 10 Uhr anfangend, sollen nachstehende Holz- sorlimente in den hiesigen Waldungen öffentliä) versteigert werden: 101 Stück Eichen - Stammholz mit Anfang ist Morgens 10 Uhr beim Pflanzgarten. Reue und gebrauchte Federbetten der Export-Ole. Tvlr Deutschen CogncLc A.oZn a. Rh., Salierriny 55, bei gleicher Gute bedeutend bOliger als französischer. fteteKtiqnotie. nlt unsrer Finu. r*-»trtti?XevktbTiaKw tait WiHderverfcaefer».. 158 86 212 272 179 28 180 38 9 111 6 80 34 31 14 Schusters Caffee- Aeikgebotenes. Ausverkauf von Winterschuhen zum Selbstkostenpreis _ , bei [1331 Robert Stuhl, Neustadt 21. Dienstag den 25. Februar. tHietzener Anzeiger. Beilage zu Rr. 47. - isuo. di Der Unt daß Dienstag» in dem Sim Protokolle üb' engeren Wahle und die Result Ergebmh wv- DerZllu Gießen Schnittholz I. Qualität, mit 25 Festm. haltend, Höchste Auszeichnung | Cöln 1889 | 1. October 1890 für die unterzeichnete Anstalt erforderlichen Fleisch-, Back- und Speeereiwaaren, der Butter, Gier und Milch, sowie des Bedarfs an Steinkohlen, Stroh und Seife soll im Submissionswegevergebenwerden. Offerten find bis zum 28» d. MtS. bei der unterzeichneten Direction einzureichen. Gießen, den 18. Februar 1890. Großherzogliche Direction der Entbindungsanstalt. Dr. Löhlein. 1470 Bemerkt wird, daß das Eichen- Stammholz sich größtentheils zu Schnitt- und Schwellenholz eignet, und am ersten Tag zur Versteigerung kommt. Die Zusammenkunft ist am Vicinalweg nach Gießen ohnweit des Bahnwärterhauses Nr. 5. Gegen Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. Juli 1890 gestattet. Rödgen, am 21. Februar 1890. Großh. Bürgermeisterei Rödgen. Jnderthal. 1554 „ Eichen- „ Nadelübernommen. Louis Rothenberger, Neuenweg 22. Rm. ii iZüuiz’gtbLjava-Haffee 1.70, 1.80, 1.90 das Pfund T-- «w1 'S «it t*'. 9 Dio«* drn 67,36 fm Nadel - Stammholz mit 9,47 fm Nadelderbstangen mit 6,85 fm „ -Reisslängen nut / "X . macht sich die bayrische Serien- loos-Gesellschaft, für ihre Mtt- Zill V UUVL glieder in der Serie bereits ge- 1 zogene Staat^-Anlehensloose zu । erwerben, welche bei der folgenden Prämienziehung unbedingt gewinnen müsse«. 1 Jeden Monat eine Prämienziehung- Im Jahre 1890 kommen unter die Mitglieder Haupttreffer im Gesammtbetrag von ca- 700,000 JL zur Vertheilung, im allerungünstigsten Falle aber fallen auf eine Gesellschafts-Abtheilung ca- 1400 JL — Jahresbeitrag JL 42—, V« jährlich JL 10.50, monatlich Jt. 3.50. — Statuten ver- senoen C6841 E. Wenger & Cie, in München, Heustraße 13. Stollwerck’sche Chocoladen. Sachgemii . durch die neuesten maschinellen Erfindungen verbesserte Fabrikation ;nb thode und Verwendung von nur gutem und bestem Rohmaterial sichern den Consumenten von StoSlyjerck’80hen Chocoladen- und Cacao-Präparaten rin empfehlenswerthes, der Angabe der Etikette entsprechendes Fabrikat, dessen Vorzüglichkeit durch 26 Hof- Diplome und durch 31 Ehren-Diplome, goldene, silberne etc. Medaillen anerkannt ist. 4594 „ Eichen- „ Nadel- 8s *5 ° 7 s v HÖF- ' ■ OlPtOME. OES K AIS ERS )&CACAOS( DES KRONPRINZEN.^*^ „ Knüppel, Eichen- „ Nadel- 57 Ctm. Durchmesser und 10 Mtr. Länge, 22 Eichen-Derbstangen, 212 Fichten-Derbstangen, 1453 „ -Reisstangen. ist die beste und reellste Marke, in ganz Deutschland am meisten verbreitet. In Griesaan bei Herrn J\ M Sch.ulh.Of A. Zlintz sei. Wwe. in Bonn und Berlin, Hoflieferant Sr. Majestät des Kaisers und Königs etc. Grösstes Etablissement der Branche in Deutschland, 206) einzige Kaffeebrennerei in Bonn mit Dampfmaschinenbetrieb. Buchen-Scheitholz, „ -Knüppel, „ -Astreisig, „ -Stöcke, Eichen-Knüppel, „ -Stöcke, Buchen-I Durchforstungs- Eichen- > reisig, 3 m Länge, ASpeN- J n. Forstung. Nadelreisig. Mittwoch den 26. Februar, Nachmittags von 2Vr Uhr an, «erden aus dem Nachlaß des Herrn Joh. Chr. Kraft im Hause des Herrn Sorger, »Twöve Aussicht^, nachbenannte Mobilien orrsteigert: 1 ovaler Tisch, 1 Commode. 1 oor- jftgl. zweithür Kleiderscheank (Etchen- bolz), 1 großer Spiegel, Stühle, 1 vollst. Bett, große Zinkbade« wanne. 1 Uhr, Lampe, Ablaufbrett, Bilder, Küchen- und Hausgeräthe. Im vormundschaftlichen Auftrag: Louis Rothenberger, 1476 Gerichtstaxator. „ Eichen- „ Nadel- Rm. Buchen-Stöcke, i ülC (isoCK I hi die Stichn : l*^)i biitgegeii. .’ ™ d-» 24 «dr Eionalliberalt Mt die letzte ei den engerci rQten abgeben ü Betrachtungen N'elbe in n((( Woche . . im Stichen Wght «er sind. Die k^en darin i !k>°'ur fc,? et Social das chc 53 „ Kemmerichs Pepton-Caca^ rrühstüc™nk' i Nadel-Stämme „ 68,32 Eichen-Derbstangen 16,29 Nadel- „ 28,03 Nadel-Reisstangen 1,74 Rm. Buchen-Scheitholz, Wellen Buchen-Reisholz „ Eichen- „ „ Nadel „ rm Buchen-Stockholz Buchen-Scheit Eichen- „ Nadel- „ Buchen-Knüppel Eichen- „ Nadel- „ her ff' M . bj ,b«! ,»=ld)e dieser ci-LN t •fö* > h und Aspen-Stöcke. Der Anfang ist Morgens 10 Uhr in der Strmh. Hattenrod, den 19. Febr 1890. Großh. Bürgermeisterei Hattenrod. I Kemmerich’s rieisch-Pepton, tO .— ■II. ■■ »>. ■' ' — '■■■ '»«II »■ I ■ I I ......... ■ , ..... Illi a c Muinge nlllurncye . • Kohlensäure Rüben-Syrup! habe in Geueraloertrteb für Thüringen und Hessen.