iberts Laubenheim b. Main“ - ”‘*''”■*.3.60, uv ' Ä. 4L0. ' JMrofd). ai?. 105Q. heater,Giessen )n- Xdam ReineraV IW den 24 lanuar 1890: Zum Benefiz lirector Anni Reiners, nement Äusser Abonnement nskarten unffdtiff. ens Polterabend :i 5 Akten von R.Kneisel. Personen: ralhOlilertOttoF'* Luise Maass, ue Tochter Anni Reiners. '»ins t $ «"«i-Sri SgSSfrg -u eriverb/n ^rits ■ ■s» I am I 7 500.1: ??ruar I °s ^ syUntersich I < iGRß ^llen ■ V,5°' monatlich I Marie Jaskowski. Luise Neuschilling. odistin, Vlärj grsocht. i ble (fepcb- b. M [664 junges Mädchen tagsüber tt gesucht- der Exped- d. Bl. 8° ä AR 15 ilfg. stent. i Nacht, Mth-HMung »äut 21 ■ine btbmtetibc iifjwdne. irb ein ädchen gesucht lchr schon in dieser Branche cn den BorM Osserten 71 an Rudolf Mossr in a. M. 1 8m D. 347.50 id20 1890. 247.2« 25*00 87% 2421° 88 4» 94.30 7620 7000 xWbzeM iteat l»80, Koldrenie ,&te fbtrrtn« nt l0- w sesj fS-KSÄ ° So Adam Kemers. Helene Paub. £ 7l/i Uhr, Anfang 3 Uhr, Ende lOVt 0hr- , - « . . n|e schoneSar—; MM MM? «IS.** SZ T w* 'k'z ■QoM® " 18710 ®^W»‘rf5<3W 864» 1890 Nr. 21 Samstag den 25. Januar Gießener Anzeiger General-Anzeiger. Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Giefzen Gratisbeilage: Gießener Iamikienökätter. Innahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Kchntgraße Ar.7. Fernsprecher 51. Vierteljähriger Avonncmenlspreisr 2 Mark 20 Pfg. mH Bringerlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 60 Pfg. Die Gießener Wnmitienvrälter werden dem Anzeiger Wöchentlich dreimal beigelegt. Der Gießener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. Amtlicher Theil. Bekanntmachung Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß im Monat Juli l. I. zu Nieder-Gemünden ein Zuchtvieh« arkt abgehalten und mit Genehmigung Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz mit dem Markte eine Verloosung von Vieh und landwirthschastlichen Geräthen verbunden wird Es dürfen nicht mehr als 4000 Loofe — das Stück zu 1 — ausgegeben werden und sind mindestens 60% des Bruttoerlöses aus dem Verkauf der Loose zum Ankauf von Gewinngegenständen zu verwenden. Der Vertrieb der Loose ist in der Provinz Oberheffen gestattet. Gießen, den 22. Januar 1890. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v Gagern. Bekanntmachung, die Feldbereinigung in der Gemarkung Staufenberg betreffend. Nachdem Großh. Kreisamt Gießen die Einleitung des Verfahrens der Feldbereinigung und der Anlage von Wegen in den BaumstüÄn in der Gemarkung Staufenberg beantragt hat, nachdem von der Großh. Landescommission für Feldbereinigung das beantragte Verfahren als zulässig erachtet und der Unterzeichnete als Commiffär zur Leitung der Abstimmung bestellt worden ist, wird Tagfahrt zur Abstimmung über den gestellten Antrag aus Mittwoch den SS. Januar 1890, Bormittags von 10 bis 12 Uhr, in daS Gemeindehaus zu Staufenberg anberaumt und zu derselben die betheiligten Grundeigenthümer unter hem Rechtsnachtheil eingeladen, daß diejenigen, welche in dem Termin weder persönlich noch durch gehörig Bevollmächtigte abstimmen, als für den gestellten Antrag stimmend angesehen werden. Gießen, am 7. Januar 1890. Der zur Leitung der Abstimmung bestellte Commiffär: Nebel, Amtmann. Bekanntmachung. Nach Beschluß der Generalversammlung des landwirthschastlichen Bezirksvereins Gießen soll auf dem Saatmarkte zu Frankfurt a. M. am 3. Februar l. I. der Bezug von Saatjrucht, und zwar Hafer und Gerste, aus fremden Gegenden durch eine Commission, bestehend aus den Herren: Gutsbesitzer Schlenke, Rentner Georgi von Gießen und Pachter Schuchard von Neuhof bei Leihgestern, vermittelt werden. Es wird dies unter dem Anfügen zur öffentlichen Kennt- niß gebracht, 1) daß Landwirthe, welche durch Vermittelung des lan- wirthschaftlichen Vereins Saatfrucht zu beziehen wünschen, ihre Anmeldungen bis zum 1. Februar I. 3, bei dem Unterzeichneten oder Einem der oben genannten Commissionsmitglieder einzureichen haben; 2) daß bei Bestellungen von Mitgliedern des landwirthschaft- lichen Bezirksvereins, welche den Betrag von 30 «X nicht übersteigen, die Kosten des Transports der Saatfrucht bis zur Eisenbahn-Station Gießen auf die Bezirksvereinskaffe übernommen werden, daß bei größeren Bestellungen dagegen die Vereinsmitglieder die Kosten des Transports der Saatfrucht insoweit zu übernehmen haben, als die Bestellung den Betrag von 30 «X übersteigt; 3) daß Bestellungen von Landwirthen, welche nicht Mitglieder des landwirthschastlichen Bezirksvereins sind, ebenfalls ausgeführt werden. Dieselben haben aber, wenn sie nicht vorher noch Mitglieder des landwirthschastlichen Bezirksvereins werden und sich zu diesem Behufs bei dem Unterzeichneten anmelden sollten, den vollen Kostenbetrag für Ausführung ihrer Bestellungen zu vergüten; 4) daß die Zahlung bei Empfang der Saatfrucht alsbald zu erfolgen hat; 5) aus welcher fremden Gegend die Saatfrucht zu beziehen ist, ist dem Gutachten und Beschluffe der Commission überlasten. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, vorstehende Bekanntmachung in Ihren Gemeinden veröffentlichen zu lasten, Anmeldungen entgegenzunehmen und umgehend und längstens bis zum 1. Februar l. I einzusenden. Gießen, den 16. Januar 1890. Der Director des landwirthschastlichen Bezirksvereins Gießen. Jost._________________________ Deutsches Reich. Darmstadt, 24. Januar. Das Großh. Regierungsblatt Nr. 3 enthält: 1. Verordnung, den Erlaß polizeilicher Vorschriften für Nheinschiffe von einer Tragfähigkeit unter 300 Centner betreffend. 2. Bekanntmachung der Großh erzogl. Ministerien des Innern und der Justiz und der Finanzen, betreffend die Unfallversicherung der im staatlichen Baubetrieb des Groß- herzogthums beschäftigten Personen. Deutscher Reichstag. 49. Plenarsitzung. Mittwoch den 22. Januar 1890, 2 Uhr. Präsident v. Levetzow eröffnet die Sitzung urn'2 Uhr 20 Min. Leider muß ich wieder damit beginnen, eine Trauerbotschaft dem Hause mitzutheilen. Ein hochperehrtes, hochangesehenes Mitglied dieses Hauses, der Freiherr von und zu Franckenstein, ist heute Morgen hier nach kurzer Krankheit, aber schweren Leiden aus diesem Leben geschieden. Ein echter deutscher Mann, echt und treu, wahr und ohne Furcht, selbstlos, recht und schlecht, ein Mann karg.an Worten, aber von großer Thatkraft und weitem Blick. — Der Präsident gedenkt dann mit warmen Worten der parlamentarischen Thätigkeit des Dahingeschiedenen und fährt dann fort: Ich habe drei Jahre lang Gelegenheit gehabt, den Verstorbenen als nächsten Amtsgeuossen zu haben und seine hervorragenden Eigenschaften kennen und würdigen zu lernen. Die persönlichen Beziehungen zwischen ihm und mir werde ich lebenslang in treuer Erinnerung behalten. Er ist seine Wege richtig vor sich gewandelt und ruht nun in seiner Kammer. Das Haus tritt hieraus in die Tagesordnung ein. Der Ergänzungs-Etat, welcher 187 000 Mk. für den Umbau des Dienstgebäudes des Auswärtigen Amtes fordert, wird debattelos in zweiter Lesung genehmigt. Es folgt die zweite Berathung des Socialisten- gesetzes. Von conservativer Seite ist ein Antrag eingebracht, welcher im Wesentlichen die Wiederherstellung der Streichungen bezweckt, die von der Commission vorgenommen sind. Abg. Frhr. Langwerth v. Simmern (Welse) erklärt sich gegen das Gesetz, das zum Theil wirkungslos sei, zum andern Theil aber die offene Agitation in eine geheime und darum viel gefährlichere verwandele. Dazu kommt, daß das Gesetz auch Unschuldige treffe, wie die Beschlagnahme der Volkszeitung ergeben hat. Statt solche Gesetze zu machen, soll man den deutschen Geist pflegen, den Geist des Gemeinsinns und der corporativen Hülfe. Redner erklärt sich als Gegner aller Ausnahmegesetze. Eine Regeneration des deutschen Geistes, eine Bekämpfung aus geistigem Wege ist das einzige Mittel, um die Socialdemokratie erfolgreich zu bekämpfen. Abg. v. Kardorsf: Was der Vorredner unter Regeneration deutschen Geistes versteht, wissen wir Alle. Wollen Sie die socialistische Agitation einen geistigen Kampf nennen? Das ist einfach ein Aufrufen der schlechtesten Leidenschaften. Vom Centrum werden die Orden als zweckmäßiges Mittel gegen die Socialdemokratie empfohlen. Wir halten die Orden hierzu nicht für geeignet und stehen den Orden noch ebenso gegenüber, wie die Reformatoren. Abg. Dr. Windthorst ((Str.): Ich weise die allgemeine Anschuldigung gegen das Weltenthum, die in den Äußerungen des Vorredners enthalten war, mit Jndignaüvn zurück. Diese Beschuldigungen sollten aushören- ist es nicht genug an dem, was 1866 geschehen ist? Aber in Preußen scheint man nur noch mit Polizei und Militär regieren zu können, andere Factoren scheint man dort nicht zu kennen. Wir sind keine Heloten, sondern vollberechtigte Söhne nnseres Vaterlandes. Wir halten die Orden für eine wichtige sociale Einrichtung und wir haben ein Recht, dies zu thun, sociale Fragen löse man doch nicht mit dem Knüppel. Herr v. Kardorsf mag darüber anders denken, aber wir haben doch mit dem Fürsten Bismarck zu verhandeln, nicht mit dem Herrn v. Kardorff. (Heiterkeit.) Abg. Langwerth v. Simmern verwahrt sich gegen den Vorwurf, als ob das Welfenthum irgendwie aus eine I gewaltsame Aenderung der bestehenden Verhältnisse speculire. I Abg. v. Kardorsf: Der Angriff gegen den Vorredner ging hauptsächlich dahin, die Annahme zu widerlegen, als ob die Socialdemokratie mit geistigen Dritteln allein bekämpft werden könne. Abg. Dr. Windthorst (Ctr.): Wir halten allerdings die Orden für wichtig und müssen uns hüten, unsere Glaubensgenossen unter Ausnahmegesetze gestellt zu sehen. Ein dauerndes Socialistengesetz mit Ausweisungsbefngniß erhalten Sie mit Einwilligung des Ccntrums nie. § 2 der Vorlage, der zunächst zur Debatte steht, wurde unverändert angenommen. § 11 handelt von der Beschlagnahme periodischer Druckschriften. Abg. Dietz-Hamburg (Soc.) schildert das Verfahren der Hamburger Behörden gegenüber der dort erschienenen Hamburger Gerichts Zeitung. Dem bett'. Senator gegenüber sei Herr v. Puttkamer noch ein wahrer Edelmann gewesen. (Vicepräsident Frhr. v. Unruhe-Bomst beanstandet diesen Ausdruck.) Der wirthschastliche Schaden dieser Polizeirna.ß nahmen sei ein bedeutender, die Schädigung der Social demokratie gleich Null. Abg. Ku le mann (natl.) besürwortet den Commissionsparagraphen, wonach periodische Druckschriften verboten werden können, sobald innerhalb eines Jahres nach einem aus Grund des Socialistengesetzes erfolgten Verbote einer einzelnen Nummer ein weiteres Verbot erfolgt. Abg. Singer polemisirt mit dem Abg. Kulemann, der früher die socialdemokratischen Blätter beschuldigt habe, den politischen Meineid zu vertheidigen. Dies sei unrichtig. Die Anarchisten und SocialdcMokraten stehen einander feindlich gegenüber. Man könne die Anarchisten bekämpfen, aber die einzelnen Personen doch für respectable Leute halten. (Widerspruch rechts.) Der Vundesbevollmächtigte für Baden hat verschiedene Flugblätter hier citirt, diese Citate waren falsch. Wir sind stärker als das Socialistengesetz, wir werden das Socialistengesetz überdauern. Badischer Bevollmächtigter Frhr. v. Marschall hält seine Angaben über die in Baden verbreiteten Flugblätter ausrecht. Abg. v. Kardorfs (Rp.): Es war sehr wichtig, die Stellungnahme des Abg. Singer gegenüber dem Anarchismus zu hören, für die Berathung des Socialistengesetzes ist diese Erklärung sehr wichtig und es wäre zu wünschen, daß sie in recht weiten Kreisen verbreitet würde. Nach persönlichen Auseinandersetzungen zwischen den Abgg. N i ck e r t, S i n g e r und dem Badischen Bundesbevollmächtigten Frhr. v. Marschall vertagt sich das Haus. Von Sr. Majestät dem Kaiser ist ein Telegramm cin- gegangen, worin Allerhöchstderselbe dem Reichstage sein Beileid ausdrückt zu dem Verlust durch den Tod des Frhrn. v. Franckenstein, in dein Se. Majestät einen Mann von vornehmer Gesinnung und warmen Patriotismus verehrt. Nächste Sitzung Donnerstag 11 Uhr. Fortsetzung der zweiten Berathung des Socialistengesetzes. Schluß 5% Uhr. Neueste Nachrichten. WoW telegraphisches Correspondenz-Burcau. Berlin, 23. Januar. Bei der morgen Vormittag im Broncesaal des Stadtschlosses in Potsdam stattfindenden Nagelung und Weihe der dem Gardes du Corps-Regiment zu verleihenden neuen Standarte schlägt der Kaiser den ersten Nagel, die Kaiserin den zweiten, der Kaiser den dritten, vierten, fünften, sechsten und siebenten (für Sühne) ein. Die kirchliche Feier findet zur Weihe der Standarte durch den Feldprobst Richter im Marmorsaale statt. Nach der Feier nimmt der Kaiser die Parade des Regiments Gardes du Corps im Lustgarten ab. Berlin, 23. Januar. Die Centrumssraction des Reichstags übersandte der Freifrau von Franckenstein eine Adresse, in welcher es heißt: „Die Größe des Schlages, der Sie, die freiherrliche Familie, das bayerische Land, ja das ganze Deutsche Reich betroffen hat, läßt sich in dieser Stunde nicht ermessen. Aber Niemand ist härter heimgesucht worden, als die Fraction, an deren Spitze der Verblichene so lange ruhmreich gestanden, deren Seele und innigste Verkörperung er war. Fern von der Heimath haben Ew. Excellenz die Sonne Ihres Erdendaseins untersinken, hier aus der Wahlstatt diesen ersten Kämpen und Bannerherrn der großen Centrumssache fallen sehen! Genehmigen Sie den tiefgefühlten Dank des ganzen Centrums für diese Krönung eines beinahe 20jährigen Opferlebens; genehmigen Sie das heilige Gelöbniß, das wir für uns und das ganze katholische Deutsch land in Ihre Hand ablegen, daß seines Andenkens unter unL kein Ende sein solle." Berlin, 23. Januar. Um,9^ Uhr fand ein Gedacht- I nißgotteödienst für den verstorbenen v. Franck en st ein in der Hedwigskirche statt unter zahlreicher Beteiligung hoher Beamten, Abgeordneten und des Publikums. Bon dem Bundesrath wohnten der Feier bei Graf Bismarck, v. Stephan, v. Maltzahn und v. Bötticher, im Auftrage des Kaisers Flügeladjutant v. Zitzewitz. Die Leiche wurde gestern 5 Uhr nach dem Hedwigskrankenhause verbracht, wo heute Vormittag die Öbduetion und Einabalsamirung stattsand. Sie wird in der Krankenhanskapelle aufgebahrt, wo morgen 9 Uhr nochmals ein Requiem wird abgehalten werden. Morgen um 2 Uhr geht die Leiche vom Anhalter Bahnhose nach Ullstadt ab. Dortmund, 23. Januar. In der heute unter dem Vorsitz des Bergraths v. Velsen hier abgehaltenen Sitzung des Vorstandes vom Verein für bergbauliche Interessen im Oberbergamtsbezirk Dortmund wurde laut „Rhein.-Wests. Ztg." einstimmig folgende Antwort auf die Forderung -es Vorstandes des Vereins für bergmännische Interessen in Rhein- land-Westsalen beschlossen: An Bergmann Meyer in Bochum. Auf die an uns gerichtete Zuschrift vom 18. Januar, I welche nach ihrer Ueberschrift Forderungen der Bergleute von Rheinland-Westfalen enthält, erwidern wir, daß wir Ihnen und den Mitunterzeichneten die Berechtigung nicht zuerkennen können, solche im Namen der gesammten Belegschaften unseres Bezirks an uns zu richten. Wir nehmen trotzdem keinen Anstand, Ihnen zu erklären, daß wir nicht in der Lage sind, den unserem Verein angehörigen Zechen die Annahme der von Ihnen gestellten Forderungen in ihrer Maßlosigkeit zu empfehlen. Wir hegen auch zu dem gesunden Sinne und der Besonnenheit der überwiegenden Mehrzahl unserer Berg- | [eute das Vertrauen, daß sie an den erneuten Versuchen zur । Störung des Friedens sich nicht betheiligen werden, da hiermit die schwerste Schädigung aller wirthschaftlichen Verhält- | nisse unseres Vaterlandes verbunden sein würde. Der Vorstand des Vereins für bergbauliche Interessen im Oberbergamtsbezirk Dortmund. Ferner wurde beschlossen, an die Vereinszechen ein Rundschreiben zu erlassen, in welchem die Ablehnung der Forderungen des Verbandes zur Wahrung bergmännischer Interessen näher begründet wird. Leipzig, 23. Januar. Das Reichsgericht verwarf die Revision in dem Prozesse Harmening. Halle, 23. Januar. Prof. Rosenberger, Vorsteher der hiesigen Sternwarte, ist gestorben. Rudolstadt, 23. Januar. Die Beisetzung des Fürsten Georg fand heute Mittag in der mit Trauerdeeorationen versehenen Stadtkirche statt. Von fremden Fürstlichkeiten und Vertretern fremder Souveräne waren anwesend Prinz Leopold von Preußen als Vertreter des Kaisers, der Erbprinz von Meiningen, die Großherzogin Marie von Mecklenburg, der Großherzog von Hessen u. A. m. Generalsuperintendent Trautstetter hielt die Trauerrede. Ein Bataillon gab nach der Beisetzung drei Ehrensalven ab. Rudolstadt, 23. Januar. Ein Amnestie-Erlaß begnadigt die wegen Majestäts- und verschiedene sonstige Beleidigungen, wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt und die öffentliche Ordnung, wegen Preß- und Forstvergehens Vernrtheilten. Karlsruhe, 23. Januar. In der heutigen Sitzung der zweiten Kammer erwiderte der Präsideiit des Cultusmini- steriums Nokk auf eine Interpellation seitens der ultramontanen Partei, betreffend die Zulassung geistlicher Orden, von dem erzbischöflichen Ordinariat in Freiburg feien der Regierung Anträge auf staatliche Genehmigung zur Niederlassung der Kapuziner in Sterlingen, Haslach und Walldürn zugegangen. Nähere Angaben über die Satzungen des Ordens seien nicht gemacht worden, ebensowenig seien den Anträgen Nachweise über das Vorhandensein gesetzlicher Voraussetzungen für ständige öffentliche Ausübung kirchlicher Funetionen seitens in Aussicht genommener Persönlichkeiten beigegeben. Unter vorliegenden Verhältnissen und in Hinblick auf die Verhandlungen des Landtages über kirchenpolitische Vorlagen in der vorigen Session sei die Regierung nicht in der Lage, den Anträgen Folge zu geben. Prag, 23. Januar. In der Budgeteornrnission des Landtags theilte der Vorsitzende mit, der Kaiser habe das Statut der böhmischen Akademie der Wissenschaften genehmigt. Bordeaux, 23. Januar. In Folge heftigen Sturmes mußte der deutsche Dampfer „Cosmopolit", nach Tongking und China fahrend, zurückkehren, da ter Schornstein und die Ladung stark gelitten hatte. Der schwedische Dampfer „Trekla" mußte in Verdun anlaufen. London, 23. Januar. Goschen hielt gestern an die Wähler Londons eine Ansprache. Er bedauerte darin die Differenzen mit Portugal. Der Schritt Englands sei unvermeidlich gewesen in Folge der Uebergriffe der portugiesischen Agenten auf einem Gebiete, wo sie nicht den Schatten eines Rechts hätten. Es handle sich um eine Frage, welche ganz Afrika betreffe. Die Regierung, unterstützt durch das Vertrauen der englischen Nation, werde die Angelegenheit zu einem guten Ende führen. Bezüglich des Budgets für 1890—91 solle das Land seine Erwartungen mäßigen. Er werde sich freuen, wenn er die Lasten des Volkes erleichtern könne. Charleroi, 23. Januar. Der Strike ist definitiv beendigt. Es fehlen heute noch ungefähr 2000 Arbeiter, welche ebenfalls morgen die Arbeit wieder aufnehmen werden. Locales unö Krovlnzielles. Gießen, 24. Januar. t Se. Kgl. Hoheit der Großherzog sowie Prinz Wilhelm von Hessen passirten heute früh mit dem 5 Uhr 9 Min. hier eintreffenden Schnellzug aus der Durchreise von Cassel nach Frankfurt a. M. die hiesige Station. — Sitzung der Stadtverordneten vom 23. Januar. Herr Bürgermeister G n a n t h theilt den Eingang eines Schreibens des Forstvereins für das Großherzogthum Hessen mit, worin dieser Verein für die von dem Stadtvorstande bewilligte Summe zur Errichtung eines Denkmals für den Prof. I)r. Heyer feinen Dank abstattet und seiner Freude über die dem Pros. Dr. Heyer in der Stadtverordneten-Sitzung zu Theil gewordene warme Anerkennung Ausdruck giebt. Der Forstverein theilt in dem Schreiben ferner mit, daß über die Platzfrage für das Heyer Denkmal nicht ohne Verständigung mit der Stadtverordneten - Versammlung entschieden werden würde. Herr Bürgermeister Gnauth bemerkt hierbei, daß es der Versammlung gewissermaßen zur Rechtfertigung ihres, die Bewilligung einer Summe zu diesem Denkmale betreffenden Beschlusses diene, wenn er einige nachträglich aufgefunbene Aetenstücke zur Kenntniß bringe. Im Jahre 1828 äußerte sich laut Bericht an das Kreisamt die Bürgermeisterei sehr lobend über die Thätigkeit Heyers zur Wiederaufforstuiig des durch Waldfrevel und namentlich infolge der Kriege zerstörten Waldes. Die damalige Stadtvertretung wollte nicht nur einem der Fürsorge und Pflege Heyers besonders theilhaftig gewordenen Waldtheile den Namen „Heyers Pracht" beilegen, sondern auch Heyer einen Denkstein darin setzen lassen. Unaufgeklärt ist indeß geblieben, aus welchem Grunde die beschriebene Art der Anerkennung nicht zur Ausführung gekommen ist. — Herr Heinr. Schafsstädt beabsichtigt, in feiner Hosraithe an der Bahnhofstraße einen Dampfkessel von 7 Atmosphären anzulegen. Das Gesuch wird nicht beanstandet. —- Beanstandet werden dagegen die Gesuche um Bauerlaubniß der Herren Karl Bergmann, Ludwig Seuling und Wilhelm Seipp. In ersterem Gesuch handelt es sich um Errichtung eines einstöckigen Anbaues an das an der Nordanlage gelegene Wohnhaus des Herrn Bergmann. Die Baudeputation hat erklärt, die gegenüber anderen derartigen Gesuchen, unter welchen eine Anzahl solcher der Straße nicht besonders zur Zierde gereichende Anbauten an der Grünberger- und Licherstraße entstanden, in Berücksichtigung gezogenen Billigkeitsgründe im vorliegenden Falle nicht obwalten zu lassen und somit zu verhindern, daß der artige Anbauten sich auch noch auf die Anlagen ausdehnen. Die Versammlung trat dem Anträge der Baudeputation gegen die Stimmen der Herren Löber und Georgi, welche allen Gesuchstellern das gleiche Recht zu Theil werden lassen wollten, bezw. den Anbau zu gestatten vorschlugen, raeun derselbe in geschmackvoller Art aufgeführt würde, bei. Betreffs des Sen- ling'schen Gesuches, in welchem es sich um einen Bau in der Ludwigstraße handelt, hat die Baudeputation die Beanstandung wiederholt beantragen zu sollen geglaubt, weil fraglicher Bau in seiner Fayade nicht den Ansprüchen genüge, die der § 28 des Orts-Baustatuts vorschreibe. Das Seipp'sche Gesuch wurde unter Hinweis auf die Bestimmungen der Bauordnung beanstandet, nach welchen in nicht zur Bebauung vorgesehenen, außerhalb des Stadtbanplans gelegenen Vierteln in der Regel nicht gebaut werden darf. — Infolge des ungleichen Schlagens der öffentlichen Uhren wurden Erhebungen über die sich in der Schlagzeit zwischen den Stadtuhren und der Bahnhossuhr ergebenden Differenzen angestellt. Wie der Stadtuhrmacher berichtet, wurde ihm seinerzeit bedeutet, die Uhren so zu stellen, daß sie nicht zu gleicher Zeit schlügen, ein regelmäßiges Schlagen lasse sich jedoch bemerk' stelligen, man möge ihm nur die Reihenfolge angeben, in welcher die Stadtuhren schlagen sollen. Es wurde von Seiten der Baudeputation beantragt, die Uhren so zu stellen, daß die Uhr der katholischen Kirche mit der Ortszeit, die übrigen Uhren 1 Minute vor, die Uhr der Stadtkirche 2 Minuten vor der Ortszeit schlagen. Die Versammlung ist mit dieser Bestimmung einverstanden, soweit der Stadtuhrmacher, wie Herr Bürgermeister Gnauth bemerkte, im Stande ist, das Problem zu lösen, welches sich Karl V. umsonst gestellt. — Herr Psandmeister Horn beabsichtigt, mit 30. April sein Amt niederzulegen. Es ergiebt sich hierdurch für die Stadt Gelegenheit, eine Aenderung in der Erledigung der dem Psandmeister seither obliegenden Geschäfte eintreten zu lassen. Im Kreise Gießen sind zur Zeit drei Kreisboten angestellt, welche neben den ihnen in Ausübung ihres Dienstes zustehenden Gebühren ein Aversum von je 600 Mk. erhalten, zusammen also 1800 Mk. Für diese Summe hat die Stadt mit 41,6°/0 — 750 Mk. aufzukommen; man hat sich deshalb die Frage vorgelegt, ob nicht für die Stadt eine die Funetionen des Kreisboten und Pfandmeisters verrichtende Person angestellt werden könne, zu deren Besoldung der von der Stadt an den Kreis zu entrichtende Betrag zu verwenden wäre. Die aus den Obliegenheiten des Pfandmeisters sich ergebenden Gebühren haben nach | angestellten Ermittelungen für denselben einen Jahresertrag von durchschnittlich 937 Mk. ergeben. Es erwächst mit Anstellung eines ausschließlich im Dienste der Stadt stehenden, die Thätigkeit des Pfandmeisters und Kreisboten vereinigenden Mannes der Vortheil, daß derselbe zu jeder Zeit der Stadt zur Verfügung steht, während seither der Kreisbote öfters gerade auswärts beschäftigt gewesen ist, wenn er in Gießen nöthig toar; die Stadt würde somit präciser bedient und könnte diesen Beamten auch noch anderweitig verwenden, außerdem erwächst ihr mit dieser Neuerung eine jährliche Er- I sparnrß von ca. 200 Mk. Nach der Städteordnung ist die I Stadt berechtigt, einen die Funetionen des Kreisboten lind Pfandmeisters besorgenden Beamten anzustellen und die Frei- gebung von der Beitragspflicht zu den Besoldungen der Krels- boten zu beantragen. Aus Grund diesbezüglicher Erwägungen hat die Finanzdeputation beantragt, einen eigenen Psandmeister anzustellen und denselben in die 2. Stufe der 5. Gehaltsklasse der Besoldungsübersicht (1350 Mk.) aufzunehmen, welchem Gehaltssätze die aus 800 Mk. berechneten Gebühren nebst einem fixen Gehalte von 550 Mk. entsprechen. Der Antrag der Finanzdeputation wird angenommen. I — Herr Stadtkassengehilfe Gillmann hier wurde in der * Sitzung des Gemeinderathes zu Wimpfen vom 6. Januar zum Stadtrechner von Wimpfen gewählt- die Wahl ist bereits 1 bestätigt. — Der heutigen Nr. des „Anzeigers" liegt die Grund, liste derjenigen Personen der Stadt Gießen, welche Angehörige des Deutschen Reiches sind, das 25. Lebensjahr zurückgelegt haben und bei der Wahl zum Reichstage stimmberechtigt erscheinen, bei. Es kann sich aus dieser Liste schon Jeder, der sein Wahlrecht auszuüben gewillt ist, überzeugen, ob er in der Wählerliste steht. Hoffentlich trägt diese wiederholt den Wählern ^gebotene Bequemlichkeit dazu bei, die in der Liste nicht verzeichneten Reichstagswähler zu veranlassen, sich noch nachträglich einschreiben zu lassen. Wer das rechtzeitige Einträgen seines Namens in die Wählerliste versäumt, geht für diesmal seines Wahlrechts verlustig. — Die heute beiliegende Liste enthält ea. 2950 Namen, bei der vorigen Reichstagswahl in 1887 waren ca. 2720 Namen in der Liste verzeichnet. Die Liste liegt noch bis zum nächsten Donnerstag den 30. Januar einschließlich (auch Sonntag) zur Einsichtnahme aus. Es dürfte sich besonders für diejenigen in der Wählerliste noch nicht verzeichneten Wahlberechtigten, die noch nicht lange in Gießen sind oder erst vor Kurzem das wahlfähige Alter erreicht haben, empfehlen, sich beim Gang auf die Bürgermeisterei mit einem genügenden Ausweis über ihre Person und ihr Lebensalter zu versehen, um ihre zur Eintragung in die Wählerliste nöthigen Personalien auch gehörig bekräftigen zu können. (Auch dürfte es vielleicht zulässig sein, sich durch einen Bekannten oder Vertrauensmann in die Liste anmelden zu lassen.) — In der zweiten Hälfte des verflossenen Jahres haben ich in der Provinz Oberhessen als praktische Aerzte in den nachbenannten Orten niedergelassen, die Doctoren Franck, Straßmann und Kratz in Gießen, Drescher in Münzenberg, Wißner in Schotten, Eisfeld in Düdelsheim. -u- Birklar, 23. Januar. Bei der heutigen Bürgerin e i st e r w a h l dahier erhielten I. Müller, Beigeordneter, 51 und sein Gegeneandidat Konrad Krausch II. 37 Stimmen. Ersterer ist somit gewählt. Eine Stimme fiel auf Konrad Meusel. Butzbach, 22. Januar. Nächsten Sonntag den 26. Januar, Nachmittags 3 Uhr, findet hier im Saale des „Hessischen Hof" eine allgemeine Wählerversammlung der nationalliberalen Partei statt. In dieser Versammlung wird sich der Candidat der Partei, Graf Oriola aus Büdesheim, den Wählern vorstellen. Bemerkt wird seitens des Vorstandes des nationalliberalen Wahlvereins, daß auch Angehörige anderer Parteien als Zuhörer willkommen sind. Bad-Nauheim, 22. Januar. Am Dienstag Nachmittag wurde unter Betheiligung der hiesigen und einiger Lehrer von den Nachbarorten die sterbliche Hülle des peusionirten Lehrers Blum zur letzten Ruhestätte geleitet. Der Verblichene wurde geboren in Eichelsdors im Jahre 1815 und war über 50 Jahre im Schuldienste actio. Derselbe versah Schulstellen in Großen-Buseck und Rüsselsheim. Nachdem Blum in den wohlverdienten Ruhestand getreten war, verlebte er die letzten Jahre in unserem Badeorte. Alle, welche diesen verdienstvollen biederen Lehrer kannten, werden ihm ein bleibendes Andenken bewahren. Schotten, 22. Januar. Der Zweigverein Schotten des „Vogelsberger Höhen-Clubs" hat die Wart- wüstung bei Schotten von der hiesigen Stadt käuflich erworben. Vermißtes. * Kohlenfunde in Schwaben. Das südwestliche Deutschland ist reich an Wäldern, aber arm an Kohle. Schon feit mehr als 50 Jahren sind in Württemberg Bohrversuche auf Kohlen angestellt worden. Die meisten Fälle blieben ohne Ergebniß, bei dem historisch und landschaftlich fesselnden Schramberg (Oberamt Oberndorf, Neckargebiet) stieß man zwar nach Durchteuftmg des Rothliegenden auf Kohlen, doch waren dies nur ganz dünne Schnüre, unter welchen sofort der Porphyr lagerte. Gegenwärtig nun zieht Sulz am Neckar, dicht an der hohenzollernschen Grenze, die Aufmerksamkeit auf sich. Schon längere Zeit sind Bohrversuche mit bedeutenden Kosten unternommen worden; vor Kurzem ist man in einer Tiefe von 814 m endlich durch das Rothliegende gedrungen und hat eine Formation zu Tage gefördert, welche ihrer Natur nach auf die Kohle schließen läßt. Die württem- bergischen Geologen sind der Ansicht, daß, wenn irgendwo in diesem Theile Schwabens Kohlen zu finden seien, dies hier der Fall sein müsse. Einiges Aufsehen erregt nun eine Nachricht von Empfingen im Hohenzollernschen (Oberamt Haigerloch), dicht bei Sulz, indem man dort in einer Wasserquelle Petroleum in einer Menge von 0,5 Procent auf 2*/2 Liter gesunden haben will. Was diesem Petroleumfund mehr Ansehen gibt, ist der Umstand, daß etwa V2 km entfernt in ganz geringer Tiefe angeblich die gleiche Formation, wie bei Sulz, gesunden worden ist. Das Gestein, schwarzer Schiefer, ist nach Stuttgart geschickt worden zur Untersuchung. Die Entdeckung ton ausgiebiger Kohle würde dem hohenzollernschen Lande aus einmal einen ganz andern Charaeter geben, denn bis jetzt erzeugt Hohenzollern neben feiner Landwirtschaft sehr wenig. Uebrigens sei bemerkt, daß bei Dettingen in demselben Oberamt schon 1854—1858 Bohrversuche angestellt wurden, aber ohne Ergebniß blieben. * Alexandria. Dem in Alexandria erscheinenden „Telegraph" zusvlge soll daselbst der Sarkophag der Kleopatra ausgefunden worden sein. Der Grieche Gonkiol entdeckte vor mehreren Wochen beim Durchgraben seines Gartens einen umfangreichen Steinsarg, dessen obere Platte kunstvolle Bildwerke zeigte. Man fand in demselben ein weibliches Scelett, an dessen Kopsende ein massiv goldener Lorberkranz sowie schwere goldene Ohrringe tagen. Ferner fanden sich goldene Armspangen und ein goldener Gürtel. Die innern und äußern Wände des Sarges zeigen noch sehr gut erhaltene Sculpturen, an den äußern Seiten befinden sich fünf Frauengestalten, von denen die eine lacht, die zweite weint, die dritte ernst ist, die vierte krank und die fünfte tobt zu fein scheint. Aus der obern Platte des Sarges sieht man zwei geflügelte mytholo- "'.h>el4e ®tunb. 6cnäjabt S^tige 's" et vr»eu9en, ob ' der b,e|e toieb2b,et in '=i, die ( ?'“ den veranlasse" nl 8* ta§ vpAf,' $ nvck d°2> ®« s'" heute bei,fiit »otigEn IS'nbe M«L ZrD: Ie erleben ? § über KZ °bEt BmraaeLL ‘*!e"Weä haben ct* «etile in den e Doktoren Fran« Wer in Mimzenberg, v Mutigen Bürger- 11 er, Beigeordneter, KuschII. 37 Stimme Stimme siel aus Mtag den 26. Januar, ^üale des „hessischen ng der nationalliberalen wird sich der Candidat heim, den Wählern vor- «rstandes des national- örige anderer Parteien Dienstag Nachmittag IN und einiger Lehrer hülle des peufionirten te geleitet. Der Ver- rj im Jahre 1815 und activ. Derselbe versah WMHeim. Nachdem ind getreten war, ver- Badeorte. Alle, welche kannten, werden ihm Jweigverein Schotten ub§" hat die Wart- Stadt käuflich erworben. 1$. >as südwestliche Deutsch- J an Kohle. Schon seit tmberg Bohrversuche aus ;,üen Pll- ,°hn° laMOlich ^ehelndm PMzeüet) stieß ««« ,a«dm M K°hl-u, doch „ unter welchen |o|ort 'm B Suli am 1 (W, d>e Aulmerk- vii„i $ot)«nW „n cor Kurzem ist mal i» das Rothli-g-nd-g°' L aesordert, welche ■ «61 Die württew- ’ Ä wenn W*» - “L iEien, dies hm ■xf?iQb«awt$a,9c' einer ,chwarzer Unterfl :6t dem WL denn i Ch°"Kim^°k m i£t.ne6 i Dettingen ' :<« <**5.S* Dvph°S Entdeckte xW0 ®’ § einen -BZA? 1 „ meiblwe fotüie " torberWjye L i°nd°n ySg6ern ■h;:S>2 gische Thiere, zu deren Fußen sich zwei Schlangen winden, deren Slöpfc sich gierig nach oben bäumen. Da die künstlerische Ausführung des Ganzen aus das Ende der Ptole- mäischen Zeit schließen läßt, will man aus dem Vorhandensein der beiden Schlangen folgern, daß der Sarkophag die sterblichen Ueberreste der Kleopatra enthalte. Farbige Seidenstoffe von 95 Pfge. ! bis 12.55 p. Met. — glatt gestreift, karrirt und gemustert, lca- 2500 versch. 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Zur Ertheilung näherer Auskunft sind wir gerne bereit. Nonnenroth, den 22. Januar 1890. Großh- Bürgermeisterei Nonnenroth. __Jacob.________735 Samstag, 25. Ja mar 1890, Nachmittags 2 Uhr, versteigere ich in der Restauration Klingenverg gegen Baarzahlung: Sophas. Commoden, Kleiderschränke, Glasschranke, Tische, Uhren, 2 nußb. hochf. Buffets, 1 Kassaschrank, 1 Ets- schrank, 1 Theke, 1 Waage, 1 Wiege m