Cherry. Sold if und die damit bewiesene nie jagen innigen Dank her uoö Frau. io 1 Virk 10.. 6153 verbliebenen. 8960 9450 7870 75.00 405-50 20812 162.70 40-3 4020 1610 1414° 183-40 Mark 2.-, " 2.25 n 2.75 *■*per Hasche. jd) Nachmittag 4 Uhr [j aus Ä« %£*** st Ai zum 1. August, eoenL WmH früher ein ältere? vrLd-ev von auswärts mit lgriisim zur selbstständigen War- i einjährigen Kindes. 15983 iinit. vaste, Gartenstr. 13 in zaMtslhüsl 3ell l»»O. ten die traurige Nach' lieben Gatten, Bater, oßvater gmbel, r i. P. •C-L^”ni Mk. i.gy" A-sch, 'cömjT“ ' Mäomr.rmll. .2’- ö. M., AbtÄz, Darmstädter Hav- Commers 6154 gtnt>ttetn$ Gieße». ein junges Mädchen oon wnd eine Ltelle in einem Mt gesuLt. je Offerten beliebe man in der ■ 8L unter Chiffre C. H. 15 egen. ,rtinb0 Mark 4.- Weinen für 'rade-Mark versehen, fä* liessen: > Seltersweg 23. 22- 38,i 2204® <=*^ 100* Nr. 169. Donnerstag den 24. Juli 1890 Der Kießener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. Die Gießener MamIttenötLIter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Gießener Anzeiger General-Mnzeiger. Vierteljähriger ASonnementspretss 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Redaction. Expedition und Druckerei: Kchutstraße Wr.lk. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblatt für den Areis Gieren. Gratisbeilage: Gießener Iamilienbtätter Alle Annoncen-Bureaux des In- und Auslandes nehm» Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. Amtlicher Theil. Gießen, am 22. Juli 1890. Betr.: Landtagswahlen. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Gr. Bürgermeistereien der Provinzial« Hauptstadt Gießen, deS 3. und 6. Wahlbezirks der Provinz Oberheffen. Unter Bezugnahme auf unsere Verfügungen vom 2. und 30. Juni l. Js. — Kreisblatt Nr. 126 und 151 — sowie rotn 5. d. Mts. — Kreisblatt Nr. 155 — erinnern wir Sie an die unverzügliche Einsendung der Wahlacten an die Herren Wahlcommiffäre nach Beendigung der morgen stattfindenden Wahlmännerwahl. Nach § 40 der Wahlanleitung sind dem Wahlprotocoll neben sämmtlichen Beilagen auch die Stimmzettel in versiegeltem Umschlag beizuschließen. v. Gagern. Bekanntmachung. Zu Helpershain (Kreis Schotten) ist die Maul- und .Klauenseuche ausgebrochen. Gießen, den 22. Juli 1890. Großherzogliches Kreisamt Gießen- v- Gagern.__________________ Bekanntmachung. Nachdem die in den Gehöften des Konrad Döring und des Jost Konrad zu Oppenrod ausgebrochen gewesene Maul- und Klauenseuche erloschen ist, heben wir die über die verseuchten Gehöfte, sowie die über die Gemarkung Oppenrod werfügten Sperrmaßregeln wieder auf. Gießen, den 22. Juli 1890. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v Gagern. Bekanntmachung. Nachdem in den sämmtlichen verseuchten Gehöften und unter der Schafheerde zu Hungen die Maul- und Klauenseuche wieder erloschen ist, heben wir die über die verseuchten Gehöfte, die Schafheerde, sowie über die Gemarkung Hungen verhängte Sperre hierdurch auf. Gleichzeitig werden die wegen des Seuchenausbruchs zu Hungen für die Gemarkungen Langd- Rodheim, Stein- Feuilleton. Mohlthäterinnen- Ein Bild aus dem Leben von Hans Hagen. (Nachdruck verboten.) I. „Liddy, Du wirst Dich nie für ein großes Werk be- -geistern können," sagte die Commerzienräthin Mehnert zu Ihrer Nichte. Das junge Mädchen blickte fast zornig auf. „In dieser Weise, das ist schon möglich," erwiderte sie. „Was willst Du damit sagen?" rief die Räthin heftig. „Nun, Tante, erzürnen wollte ich Dich nicht," entgegnete Liddy ruhig, „aber wenn Du mir so wenig idealen Sinn zu- ckraust, darf ich mich wohl Vertheidigen." Die Räthin würdigte sie keines Wortes mehr, sie ging in den Salon, um die Vorbereitungen zu einem Wohlthätig- keitskasiee zu treffen. Denn es war Freitag, und an jedem Freitag Nachmittag sand eine Vereinigung von Damen statt, welche sich die Aufgabe gestellt hatten, für die Armen zu nähen. Diesem Vereine gehörte auch die Räthin an. Heute nun fand die Versammlung in ihrem Hause statt und soeben war der Vereinskorb, welcher die in Arbeit befindlichen Nähereien enthielt und jedesmal von einem Hause zum andern wanderte, angekommen. Zwei Knaben, jüngere, noch nicht schulpflichtige Kinder der Räthin, hatten eine Kurzweil darin gesunden, sich auf den geflochtenen Deckel des Korbes zu setzen und, ihn als Kahn benutzend, in jeder Hand eine demselben entnommene Elle, „Ruderns" zu spielen. Aber die See mußte natürlich auch einmal hoch gehen, unb als sie einmal etwas sehr hoch ging, schlug der provisorische Kahn um und eine Menge Packetchen und Wickelchen kollerten in der Stube herum. heim, Inheiden, Trais-Horloff angeordneten Maßregeln wieder aufgehoben. Hiernach ist in diesen Gemarkungen, sowie zu Hungen der Verkehr mit Rindvieh, Schafen, Ziegen und Schweinen wieder freigegeben, jedoch bedürfen die Händler beim Transport des vorschriftsmäßigen thierärztlichen Gesundheitsscheines. Gießen, am 22. Juli 1890. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Bekanntmachung. Vom 18. bis 21. September l. I. wird in Mainz, in der Stadthalle und Umgebung, eine landwirthschaftliche Ausstellung mit Prämiirung veranstaltet werden. Die Bestimmungen der Ausstellungs- und Prämiirungs-Ordnung werden nachstehend unter dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Anmeldebogen, Programme von der Geschäftsstelle des landwirthschaftlichen Vereins in Worms bezogen werden können und daß von dieser Stelle auch weitere Auskunft über die Art und Weise der Veranstaltung der Ausstellung erthellt werden wird. Gießen, den 17. Juli 1890. Der Direttor des landwirthschafllichen Bezirksvereins Gießen. Jost, Regierungsrath. Allgemeine Ausstellungs- u. Krämiirungs-Ordnung. I. Zweck der Ausstellung. § 1. Die Ausstellung soll ein möglichst vollständiges und getreues BUd von dcm heutigen Stand der Landwlrthschast im GroßherzogthuM Hessen, insbesondere Rheinhessen, den Augen der Besucher darbteten; sie soll unseren Landwirrhen Gelegenheit geben zu sehen, welche Erfolge durch Fleiß, durch Anwendung aller wissenschaftlichen und practischen Lehren, durch Energie und Ausdauer zu erreichen sind; sie soll Anregung geben zu weiterem Streben und neuem Schaffen auf dem Gebiete der Landwtrthschaft. II. umfang und Gliederung der Ausstellung. § 2. Die Ausstellung zerfällt in folgende Abtheilungen und Gruppen: Abtheilung I Wissenschaftliches. Gruppe A: Unterrichts- und Versuchswesen, Statistik und Buchführung. Gruppe B: Eulturtechmk und landw. Bauwesen. Gruppe C: Genossenschasts- und Versicherungswesen. Gruppe D: Thierveilkunde, Hufbeschlag und Thterfchutz. Abtheilung II. Landwir thschaftltcheGeräthe und Maschinen. (Ausschließlich Bienen- und Molkereigeräthe). Gruppe A: Feldgeräthe. Gruppe B: Hofgeräthe. Gruppe C: Gerothe für Weinbau und Kellerwirthschaft. Gruppe D; Stallgeläthe. Gruppe E; Hausgeräthe. Abtheilung III. Landwirthschaftliche Rohstoffe. Abtheilung IV. Products des Pflanzenbaues. Gruppe A: Ackerbau. Gruppe B: Garten-, Feldgemüsebau, Conserven. Gruppe C: Obstbau und Obstoerwerthung. Eine Gruppe: Weinbau ist nicht vertreten, weil im September eine weinbauliche Ausstellung gelegentlich des Wetnbau-Eongresses in Worms stattfindet. Abtheilung V. Thierhaltung. Gruppe A: Pferde. Gruppe B: Rindvieh. Gruppe C: Schweine. Gruppe D: Ziegen. Gruppe E: Nutzgeflügel. Gruppe Ft Fische. Gruppe G: Bienen. Abtheilung VI. Molkereiwesen. HI. Ort, Zeit und Dauer der Ausstellung. § 3. Ausstellungsraum ist die Stadthalle und der Halleplatz. § 4. Die Ausstellung beginnt Donnerstag, den 18. September l. I. und schließt Sonntag, den 21. September. Die Ausstellung von lebendem Vieh (Pferde, Rindvieh, Schweine, Ziegen) findet nur am 18. September statt. Die übrigen Ausstellungsgegenstände bleiben sämmtlich 4 Tage ausgestellt. V. Zulassung. § 9. Zur Preisbewerbung sind in den Abtheilunaen I, II und III auch Nichthessen zugelassen, in den Abtheilungen IV, V und VI concurriren nur Hessen. § 10. Händler, d. h. Personen, die gekaufte Waare, ohne sie zu verändern, wieder verkaufen, sind ausgeschlossen. Samenhändler können zwar ausstellen, aber nicht beim Wettbewerb um Preise concurriren. ... V. Vl Anmeldung und Einlieferung. 8 11. Die Anmeldung von sämmtlichen Ausstellungs-Objecten hat längstens bis 1. August l. I. bei der Geschäftsstelle des land- wirthschaftltchen Vereins für die Provinz Rheinhessen zu erfolgen. Es wird alsdann den Ausstellern ein Auskunftsbogen zur Ausfüllung zugehen, der binnen 3 Tagen nach Empfang wieder zurückgesandt werden muß. Der Einlieferungstermin wird den Ausstellern für die einzelnen Objecte speciell mitgetheilt. Deutsches Reich. Berlin, 21. Juli. Es ist bereits bekannt, daß Herr Bebel, der hervorragendste Führer der deutschen Socialdemokratie, nach Ablauf des- Socialistengesetzes, seinen Wohnsitz von Plauen bei Dresden nach Berlin verlegen wird. Es beabsichtigen jedoch noch andere einflußreiche Persönlichkeiten der socialdemokratischen Partei zu dem gedachten Zeitpunkt ihren bauernden Aufenthalt in Berlin zu nehmen, so die Herren Liebknecht, Singer, Auer und noch einige andere führende Mitglieder der genannten Partei, so daß also wahrscheinlich „Nun müssen wir schwimmend unsere Habe retten," rief der Aelteste, legte sich platt auf den Fußboden und versuchte durch Strampeln mit Händen und Füßen sich fortzubewegen. So hatten sie schon vielerlei wieder in den gestrandeten Korb eingebracht, da — o weh! — erschien die Mutter. Entsetzt blieb sie in der Thür des Kinderzimmers stehen. „Liddy, Liddy!" rief sie vorerst. Diese kam herbeigesprungen. „Ich zittere am ganzen Körper vor Aerger — hier diese Verwüstung!" fuhr die Räthin fort, „und wer ist an allem schuld? — Du! — Konntest Du nicht auf die Kinder acht geben? Ich habe Dich ins Haus genommen, in dem guten Glauben, eine Stütze an Dir zu haben, aber Du kannst Dich für nichts interessiren, weder für die Kinder noch für die Wirtschaft, noch sonst für eine höhere Sache." „Liddy, Liddy, wo bleibst Du denn?" Mit diesen Worten trat Elise, das dreizehnjährige Töchterchen der Räthin, ins Zimmer und unterbrach den Redefluß der Mutter. „Ach ja, Dein Aufsatz," sagte Liddy. „Was ist mit Deinem Aussatz? Hast Du Deine Schularbeiten vergessen?" eiferte die Mutter. „Nein, Mama," entschuldigte sich Elise, „es ist für meine französische Stunde- Liddy war eben so gut und sah mir meine Arbeit durch. In zehn Minuten muß ich fort, denn um drei Uhr beginnt meine Stunde- bitte, Mama, erlaube." „Nun, da macht aber schnell," entschied die Räthin in etwas gütigerem Tone, „es geschieht eben nie eine Sache zur rechten Zeit. Liddy weiß nie die Zeit einzutheilen." Die Knaben hatten sich aus dem Bereiche der Mutter entfernt, denn sie hatten wohl bemerkt, daß das Schwimmen der Sauberkeit ihrer Kleidung großen Eintrag gethan hatte. Strafe bekamen sie aber nicht, nur mußte sie das Stubenmädchen umkleiden. Liddy sah rasch Elisens Schularbeiten durch und nahm sich dann der gestrandeten Wäsche an, während sich die Räthin in ihr Boudoir zurückzog, um sich, ehe die Damen kamen, ein wenig von den Anstrengungen zu erholen, denen eine Frau, die sich dem öffentlichen Wohle widmet, begreiflicherweise unterworfen ist. , II. Das Hinterstübchen, welches, verdunkelt durch die Hofgebäude, einen recht düsteren Eindruck machte, hatte den hochtönenden Namen „Wirthschaftszimmer". Es wurde darin Wäsche gelegt, geplättet und ausgebessert. In diesem Zimmer saß an jedem Freitag die alte Nähterin Friederike. Sie war unverheirathet, war ohne männliche Stütze durchs Leben gegangen, und die vielen Falten in ihrem mageren Gesicht hatte nicht die Sorge um liebe Kinder, sondern der Kampf ums tägliche Brot eingegraben. Es begann zu dunkeln und noch lag ein großer Berg Arbeit vor ihr. Da öffnete sich die Thür und die Räthin trat herein. „Mamsell Friederike," ries sie, „sehen Sie nur, welch ein Malheur! Haben die Kinder Schwimmens gespielt und ihre Anzüge dabei zerrissen. Sehen Sie doch, 9aß Sie.dieselben rasch in Ordnung bringen können." „Aber, Frau Räthin!" sagte erschrocken die Nähterin, „da muß ich etwas anders liegen lassen, sonst ist es mir unmöglich, fertig zu werden." „Nun, da geben Sie ein halbes Stündchen zu, darauf wird es doch nicht ankommen," erwiderte die Räthin und eilte aus dem Zimmer. „Rosa!" ries sie auf dem Corridör dem Stubenmädchen zu, „rasch zünden Sie die Lampen an, die Damen können nichts mehr sehen." „Ja, gleich, ich will nur der Nähfrau die Lampe hineintragen," entgegnete das Mädchen. „Aber daö hat doch Zeit, der Salon geht vor!" rief die Räthin gereizt. (Schluß folgt.) schon im Lause des kommenden Herbstes der größte Theil des socialdemokratischen Generalstabes in der Reichshauptstadt versammelt sein wird. Offenbar verfolgt die socialdemokratische Parteileitung mit der Concentration der hervorragendsten Kräfte der Partei in Berlin einen bestimmten Plan und sind hierbei vermuthlich Rücksichten aus die im socialdemokratischen Lager immer unverhüllter austretenden Zwistigkeiten, die einen festeren persönlichen Zusammenschluß der Führer erfordern, mit maßgebend gewesen. — Die Krisis in der Krankheit des Neichscommissars Major v. Wißmann scheint nunmehr überwunden zu sein, denn immer günstiger lauten jetzt die aus Lautcrberg über das Befinden des Neichscommissars eingehenden Nachrichten. Es dürste daher der Zeitpunkt nicht mehr fern sein, zu welchem Herr v. Wißmann als vollständig genesen betrachtet werden kann und dann wird sich allerdings die Frage der Art seiner Wiederverwendung im colonialen Dienste des Reiches entscheiden müssen. Die Gerüchte, wonach Herr v. Wißmann sein Entlassungsgesuch eingereicht haben sollte und wonach dasselbe vom Kaiser genehmigt worden wäre, haben sich bekanntlich als unbegründet herausgestellt. — Der Asrikareisende Dr. Peters ist von Zanzibar nach Berlin abgereist, so daß der kühne Forscher weit eher in der deutschen Heimath wird begrüßt werden können, als ursprünglich anzunehmen war. —- Aus der Insel Helgoland sand dieser Tage eine sehr stark besuchte Volksversammlung statt. In derselben wurde beschlossen, eine Adresse der Helgoländer an die Königin ütfn England abzusenden und sich hierdurch von der Königin in einem Augenblicke dankbar zu verabschieden, da Helgoland mit dem stammverwandten deutschen Volke wieder vereinigt werde. Die Adresse bedeckte sich sofort mit zahlreichen Unterschriften und wurde alsdann dem Gouverneur zur Weiterbeförderung überreicht. — Der Vorgang spricht gewiß für das Loyalitätsgefühl der Helgoländer und ihre Dankbarkeit gegenüber England, er beweist aber zugleich auch, wie wenig stichhaltig das boshaft-thörichte Geschwätz englischer Zeitungen über den angeblichen Widerwillen der Holgoländer, Reichsdeutsche zu werden, ist. Die Adresse redet ausdrücklich von dem „stammverwandten deutschen Volke" und die Helgoländer würden diese Stammverwaudtschaft schwerlich so betonen, wenn sie eine solche Abneigung gegen die Wiedervereinigung mit. dem Mutterlande empfänden, wie es englische Blätter gern glauben machen möchten. Neueste Nachrichten. Wolff? telegraphycheS Lorrespondenz-Bureau Berlin, 22. Juli. An der Jubiläumsseier der hiesigen Thierarzneischule uahmen Prosessoren der Thierarzneischulen in Paris, Maisons-Alsort und Lyon Theil, ferner die französischen Thierärzte Chauveau, Nocard und Arloing, sowie Vertreter der Veterinärschulen in Toulouse, Koper-Hagen und Wien. Berlin, 22. Juli. Die Jury des internationalen Comites des Rothen Kreuzes in Genf erkannte die Preise für die besten Abhandlungnn über die Frage, wie Mißbräuchen des Namens und des Zeichens des Vereins zu begegnen, einstimmig Buzzati-Venedig und Castori-Padua zu. Aachen, 22. Juli. Es verlautet, die seit Jahren unbesetzte Stelle des Stiftspropstes des Aachener Münsters würde demnächst dem hiesigen Canonikus Buschmann übertragen. Aachen, 22^ Juli. Die Strafkammer verurtheilte drei österreichische Anarchisten wegen Verbreitung von aus England eingeschmuggelten revolutionären Schriften zu sechs', resp. viermonatlicher Gefängnißstrafe. Rudolstadt, 22. Juli. Die Wahlen der Abgeordneten zum Landtage des Fürsteuthums Schwarzburg-Rudotstadt sind aus den 1. September anberaumt. — Fürst Günther von Schwarzburg ist zum Besuche des Prinzregenten Luitpold nach München abgereist. Stuttgart, 22. Juli. Der „Staatsanzeiger" meldet amtlich: Der König erklärte, das ehrengerichtliche Urtheil bestätigend, den Hauptmann z. D. Miller wegen Verletzung der Srandesehre unter erschwerenden Umständen des Osfizier- titels und der Uniform verlustig. Paris, 2z. Juli. Den Abendblättern zufolge finden am 1. August die Verhandlungen der vier verurtheilten russischen Nihilisten vor der Berufungsinstanz statt. — Die Budget-Commission setzte das Kriegsbudget für 1891 auf 675,727,000 Fr., mithin auf 43,200,000 Fr. weniger als für 1890 fest. — Der hiesige italienische Botschaftsrath Reßmann ist nach Rom berufen worden. Es verlautet, demselben sei die Nachfolgerschaft Fortis im Unterstaatssecretariat des Aeußeren angebotcn. London, 22. Juli. Der heutigen Eröffnungssitzung des zweiten internationalen parlamentarischen Congresses für Einführung der Friedens-Schiedsgerichte präsi- dirte Lord Herschell. Es waren Mitglieder der meisten europäischen Parlamente anwesend. Das Executivcomitö legte einen Bericht über den Fortschritt der Idee internationaler Schiedsgerichte vor. Herschell hob in seiner Begrüßungsrede hervor, daß sich gegenüber der ungeheuren Anstrengungen der Wissenschaften im Dienste des Krieges die Friedensfreunde verbunden hätten, um den Grundsatz der Einrichtung von internationalen Schiedsgerichten für Streitfälle zur Geltung zu bringen. London, 22. Juli. Das Unterhaus genehmigte in erster Lesung die Helgoland-Bill- die zweite Lesung findet Donnerstag statt. — Fergusson erklärte sodann, daß die Regierung niemals irgend welchen Vorschlägen zugestimmt habe, welche bezweckten, die britischen Colonien in den Schire- Districten oder in den Schire-Hochlanden unter portugiesische Herrschast zu stellen. Ferner habe die Regierung keine Kcnnt- niß von der Ernennung Hassan Haira Paschas zum Gouverneur von Wan. Consulatsberichte sprächen von einer starken politischen Bewegung und von Unsicherheit des Verkehrs an der türkisch - serbischen Grenze und im Norden Albaniens. Es seien Truppen zur Herstellung der Ordnung dorthin entsendet. Von einer angeblichen Niedermetzelung der christlichen Bewohner in Konowo wisse die Pforte nichts, sie versprach indeß, die Nachricht zu untersuchen. Von einer Absicht der Türkei, in Armenien die Kriegsgesetze zu pro- clamiren, sei der englischen Regierung nichts bekannt. — Das Unterhaus verwarf mit 228 gegen 69 Stimmen das Amendement Dimsdale zur englischen Volkszählungs-Bill, welches auch eine Zählung nach den Consessionen beantragte. Gibraltar, 22. Juli. Die Kaiserin Friedrich wurde durch eine Ehrencompagnie begrüßt und fuhr nach der Residenz des Gouverneurs. Später fand an Bord der Königsyacht bei der Kaiserin ein Diner statt, zu welchem die Spitzen der Behörden und der deutsche Consul geladen waren. Kopenhagen, 22. Juli. Der Strike der Maurer, welcher drei Monat gedauert hat, ist heute beendet. Die Arbeiter acceptirten alle Bedingungen der Meister und die Ausnahme der Arbeit erfolgt am Donnerstag. Christiauia, 22. Juli. Hammerfest ist Sonntag Nacht zum größten Theil durch Feuer zerstört- die telegraphische Verbindung war unterbrochen. Am Montag Nachmittag sandte Tromsoe ein Touristenschiff Lebensmittel nach Hammerfest. Christiania, 22. Juli. Der Brandschaden in Hammerfest wird vorläufig aus die Summe von fünf Millionen Kronen geschätzt. Amsterdam, 22. Juli. Die Königin und die Kronprinzessin der Niederlande besichtigten die nach der Aushebung des Einsahrtszolles errichteten kaufmännischen Etablissements und sodann die internationale Unfallverhütungs- Ausstellung. Die Königin sprach ihr hohes Interesse an den Unternehmungen aus. Brüffel, 22. Juli. Heute Morgen nahm der König eine Revue der Armee und der Bürgergarde ab. Brüffel, 22. Juli. Köuig Leopold II. der Belgier hat sich anläßlich des nationalen Doppelsestes seines 25 jährigen Regierungsjubiläums und des 60. Jahrestages der belgischen Unabhängigkeitserklärung, welches man am Sonntag und Montag feierte, zu bedeutsamen Kundgebungen veranlaßt gesehen. Dieselben bestanden in den Antworten auf die Glück- wunschadreffen des Parlaments, und die Erwiderungen des Königs auf die Adressen des Senats wie der Deputirtenkammer waren von echtem patriotischen Geiste durchweht. Speciell ist aber die Erwiderung des Königs auf die Kammeradresse wegen des in jener enthaltenen Hinweises auf das Congo- staat-Uuternehmen bemerkenswerth, denn bestimmt spricht es der König aus, daß das Land Belgien der Erbe seines großen Werkes, des Congostaates, sein solle, möge dies nun nach seinem Ableben oder schon vorher geschehen, und theilt er bann noch mit, daß er seine ferneren Absichten bezüglich des Congostaates in einem Codicill darlegen werde, das zur Ergänzung seines Testamentes bestimmt sei. Brüffel, 22. Juli. Der König dankte in seiner Beantwortung auf die Adresse des Senats für die patriotische Hingebung desselben und erinnerte daran, daß er im Senat in die öffentlichen Pflichten eingeführt worden sei. Er halte an denselben Gesinnungen fest. Er erstrebe eine dauernde Entwickelung der Hilfsmittel des Landes und Verbesserung der Vertheidigungsmittel, um die nationalen und internationalen Verpflichtungen zu erfüllen. Die Errichtung einer Hilfskasse für die Opfer der Arbeit sei eine vielversprechende Maßregel. Das afrikanische Werk sei ebenfalls ein Werk des allgemeinen Wohles. Die Conserenz habe diesem Werk eine neue Größe verliehen und die Anstrengungen des Landes ermuthigt. Er hoffe, Belgien werde zukünftig einen noch größeren Antheil an diesem großartigen Unternehmen haben und die gegenwärtige parlamentarische Session werde einen hervorragenden Platz in der belgischen Geschichte einnehmen. — In der Antwort auf die Adresse der Kammer wies der König auf die großen Fortschritte des Landes unter dem Schutz der Verfassung und der Neutralität hin. In Betreff des Congostaates sagte der König, er habe von Beginn des Congostaates an nur an Belgien gedacht - nach 10 Jahren werde Belgien sein Erbe sein und niemals werde er die neuen Besitzungen weder au Ausdehnung noch an Bedeutung verringern. Er werde seine Absichten im Codicill darlegen, welches das Testament ergänzen werde. Wenn die Versügungen in den Bereich der Thatsachcn eingetreten sein werden, hätten sie ein neues Element der politischen Lebensfähigkeit zu erwarten. Die Adresse der Gerichtshöfe beantwortete der König mit einer Anerkennung der hervorragenden Verdienste des belgischen Nichterstandes- Belgien werde auch den überseeischen Gebieten Rechtskundige von gleichem Werthe geben. Brüffel, 22. Juli. Es verlautet, Kaiser Wilhelm werde am 2. August in Ostende eintreffen und am 3. August abreisen. Madrid, 22. Juli. In Villajoysa bei Alicante ist ein CH olerasall conftatirt worden. Belgrad, 22. Juli. König Alexander und Exkönig Milan reisen morgen nach Nisch - Biotitsch begleitet sie. Nistitsch begibt sich zu Belimarkowitsch nach Kranja. — Die regierungsfreundliche Resolution der Hauptversammlung der Nadicalen hat im ganzen Lande den besten Eindruck hervorgerufen. Konstantinopel, 22. Juli. Wie die „Agence de Con- stantinople" meldet, erklärt die Pforte, die Gerüchte, nach welchen beschlossen worden sein sollte, den Belagerungszustand in den armenischen Provinzen zu verhängen, strenge Maßregeln gegen die Ruhestörer zu ergreifen und den Ghazi Osman Pascha mit außerordentlichen Vollmachten dorthin zu senden, für vollkommen unbegründet. Die Lage der Provinzen rechtfertige keinerlei außerordentliche Maßnahmen. Washington, 21. Juli. Der Senat hat heute die Be- rathung über die Tarifvorlage begonnen. Coeaki «nd ^prooiitjieltes* Gießen, 23. Juli. — Wir machen unsere geehrten Leser auf die in heutiger- Nummer befindliche Bekanntmachung der Königl. Eisenbahn- Direction Hannover aufmerksam. Danach wird am 9. August ein Sonderzng zu ermäßigten Preisen von Hamburg über Hannover, Göttingen, Cassel, Gießen nach Frankfurt und von da über Heidelberg nach Basel befördert, zu dem Billete mit 45tägiger Giltigkeit zum einfachen Schnellzugspreise u. A.. auch auf Station Gießen zur Ausgabe gelangen. Der Sonderzug wird am 10. August, Nachts 3 Uhr 30 Min., Cassels Gießen also gegen 6 Uhr Morgens passiren. Fahrtunterbrechungen sind nur auf der Rückreise auf den in den Fahrkarten angegebenen Stationen gestattet. Alles Nähere wird noch durch Anschlag auf den betreffenden Stationen bekannt gegeben. — Aus dem Gauturnfest in Schotten errangen von den 8 entsendeten Turnern des Männerturnvereins Gießen: Gust. Nuppel i den 1. Preis mit 602/3 Punkten, Louis Schaefer u 4. „ ,/ 542/3 /r Ludwig Hamel // // // 53’/6 „ Carl Wenzel // // // 517a Carl Hochstein „24. „ „ 451/3 fr Theod. Brück „bl. „ „ 437tz fr Carl Bischof // 38* // // 4176 // Otto Bergen „ 59. „ „ 33 // unter 132 Turnern. Es ist dies ein außerordentlich gutes Resultat, welches sich noch günstiger gestellt hätte, wenn das Wettlaufen nicht ausgefallen wäre und welches beweist, daß in dem Männerturnverein tüchtig geturnt wird. Den Siegern zu Ehren fand gestern Abend, nachdem dieselben von einer großen Anzahl von Ttirngenossen am Bahnhof abgeholt worden waren, ein Commers auf der Vereinskneipe statt, der in allen seinen Theilen nichts zu wünschen übrig ließ. Man feierte durch Reden und Trinksprüche die Erfolge der wackeren Turner in einer Weise, welche dieselben die Schwierigkeiten und den Aufwand von Mühe, Arbeit und Ausdauer in der Ausbildungszeit gerne vergessen ließ und sie anspornte weiterzuturnen, damit der Name der Vaterstadt auch bei den hervorragenden turnerischen Leistungen größerer Feste glänzend vertreten sei. — Außer den hier angeführten, von Mitgliedern des Männer - Turnvereins Gießen errungenen Preisen erhielten u. A. weitere Preise: 6. Preis Th. Vaubel, Gießen, T.-V., 12. Preis W. Ziegler, Gießen, T.-V., 14. Pr. G. Nessel- träger , Heuchelheim, 18. Pr. Wilh. Amends, Krofdorf, 21. Pr. Carl Brasch, Gießen, T.-V., 26. Pr. Heinrich Reib, Krofdorf, 29. Pr. Ph. Rodenhausen, Wieseck, 30. Pr. Heinrich Tspich, Lollar, 32. Pr. Ph. Rinn, Krofdorf, 33. Pr. Wilh. Bender, Krofdorf, 35. Pr. Ludw. Rohrbach, Lollar, 37. Pr. A. Matern, Lollar, 39. Pr. W. Pfeiffer, Krofdorf, 39. Pr. Carl Berg, Gießen, T.-V., 40. Pr. Wilh. Luh,. Wieseck, 41. Pr. Jean Köhler, Gießen, T.-V., 41. Pr. Wilh.. Wacker, Gießen, T.-V., 41. Pr. H. Mauk, Wieseck, 41. Pr. Joh. Roth, Wieseck, 42. Pr. Ed. Rohm, Wieseck, 42. Pr. H. Schmidt, Heuchelheim, 42. Pr. Louis Rohrbach, Lollar, 42. Pr. C. Müller, Gießen, T.-V., 44. Pr. F. Böttcher, Lollar,. 48. Pr. Friedr. Christ, Wieseck, 48. Pr. Gerhard Rohrbach, Lollar, 50. Pr. H. Weller, Gießen, T.-V., 54. Pr. Heinr. Schadeck, Lollar, 55. Pr. Jac. Germer, Heuchelheim, 56. Pr. Ph. Lotz, Wieseck, 58. Pr. Th. Rauthenstrauch, Gießen, T.-V., 58. Pr. Wilh. Krombach, Wieseck, 61. Pr. C. Volkmar,.. Heuchelheim. — Ein Kutscher aus Dillenburg, welcher seither dahier beschäftigt gewesen, sich jedoch in den letzten Tagen vagirend hier herumtrieb, entwendete einem andern Kutscher in der Nacht vorn 21. auf den 22. ds. Mts. aus dem Stalle die Taschenuhr nebst verschiedenen Kleidungsstücken und entfernte sich damit gestern früh in der Richtung nach Wetzlar. Ein ihm von hier nachgeschickter Schutzmann betraf denselben in Dillenburg im Besitze der gestohlenen Kleidungsstücke, die Uhr hatte derselbe in Wetzlar bereits verkauft. Er wurde verhaftet und hierher an das Gericht abgeliefert. — Ein in der Gemarkung Lang Göns gewachsener Haferhalm wurde uns heute überbracht, der Die stattliche Länae von 1 Meter 85 Ctm. hat. — Heute Vormittag stürzte ein Schreiuerlehrling von einem Baugerüste in der Neustadt drei Stockwerke hoch auf t)a§ Pflaster - derselbe wurde bewußtlos, anscheinend schwer verletzt, zur Klinik verbracht. E. Butzbach, 22. Juli. Das 19. Gauturnseft des Gaues Hessen findet im nächsten Jahre hier statt. Laubach, 20. Juli. Wie schon seit einer Reihe von Jahren, befindet sich auch diesen Sommer wieder eine Fer ien-Co lonie in unserem Städtchen. Es sind diesmal 57 Kinder, 30 Knaben und 27 Mädchen. Der Aufenthalt in unserer gesunden und waldreichen Gegend bekommt den Kleinen ganz außerordentlich gut- auch die bessere und reichliche Kost trägt zur Kräftigung viel bei. Die Kinder nehmen tu den wenigen Wochen stets zu, mitunter bis zu 8 Pfund, an Körpergewicht. Der Aufenthalt, der auf 24 Tage berechnet ist, hat Montag den 7. Juli begonnen- der Pensionspreis beträgt 1.15 Mk. pro Kops. Die Aufsicht wird von einem Lehrer und einer Lehrerin ausgeübt. Auch im Nidderthal, so in Lisberg, in Eckartsborn, in Hirzenhain befinden sich derartige Ferien-Colonien, die sich als höchst segensreiche Einrichtungen erweisen. Aus dem Kreise Lauterbach, 17. Juli. Wie schon gemeldet, wurden in Angersbach am 8. und 9. d. Mts. 7 Menschenschädel nebst Knochenresten gesunden, sowie 1 Säbel, 1 Steigbügel, 1 Pferdegebiß und 2 Hufeisen. In der Kirche zu Angersbach sollen Soldaten verstorben sein. Der „Lauterb. Anz." (11. Juli) bemerkt, es sei nicht unwahrscheinlich, daß es Soldaten aus dem siebenjährigen Kriege seien, die in Darmstadt Gießen <3600 t 863500 312632 1360049 1 23, 22, 25, 25, 20, 21, Offenbach 440 000 Worms 3^0000 29. d°« $D (diweig 1792 unb SelbjW" des unb W 9 mtjjn6trS (b(8 be!a"" r.eIigg i 1759 bebr^ mLcr °° Nm b'-. LnuW,fl *rSt°w »6rai Wann. W mit I ““629. N° Kirtorf «“M" ofein ßSS!** K. Mwich. -u- M i)at der dahin * H Männern ausgeführt. A-Hb-M- im ; «hr. Sr unb -e 6 nach gr°«er Muh- • ber Gewandtheit der J) M Md Har Myer hält nun die Thier -- Bermuthshain, 2 Krämermarkt wird dieses )a derselbe wie alle Mark zahren bedeutend an Wei nächsten Dienstag den 2$ nichts bekamt, ob der Mc Maul- und Klauenseuche barten Kreises Schotten ' Frankfurt a.M weiter Conrad Bischos a, Dsffer seiner eigenen oenntzte Oon Hamburg v HM der aber in O b,c'cm Uebelstand dadurc, Don bcm Schnellzug abn einen Prellbock, «w unb ethtt jo b »äjeltjt wm. Fracht, beiftaVb R Fran M « icm ß.eftc 6 Alg-ndes (th„. .'M ®ä(i*n mat eine ffen" ötr “nfamaen»-.' Maas ein - äterlab19 ■«beit. ber, n R. einen >'°«d " Urndrehak » *■> Lt ‘w T^unb 1 19-kchlenden ’ " O'iiieret, nad)»r”butg Sb» 1 Schnell! mit \3£,«*n S?:1 b Uhr 30 15 pGren eise auf bpn • ^rtunta= -ne-, u,i« -- fifta bei®«"8 19. Aautumekl )itr sta^ Meitze von j n ftit <|W ier ' f beton'«1“ iW"br unbt* Die. « und/ ,.-'::;«t bl” 24 W * btt ‘ w* l.-I., 14. Pr. G. Nessel- ' Lüh. Amenbs, Krofdorf, 26. Pr. Heinrich Leib, , itn, Dieseck, 30. Pr. Hein- Rinn, Krofdorf, 33. Pr. i r. Pubiv. Rohrbach, Lollar, fr. L>. Pfeiffer, Krofdorf, -P., 40. Pr. MH. W ;en, 41. Pr. MH. . Rank, Wiesech 41. Pr- Rohm, Wieseck, 42. Pr. Louis Rohrbach, Lollar, 14 Pr. F. Böttcher, Lollar, s Pr. Gerhard Rohrbach, i,' T.-L/ 5^Pr ö-mr. ner Heuchelheim, 5b. Pr. Rauthenslrauch, Gieren, Lejed, 61. Pr- C- Volkmar,- urq, w-Icher W dch-r %:cn Tagen , an8 rn KutschN m d°r dem Statte - nßWirfen und entfernte 'ungsMen cht ab8=lieievt 6 «*55* cm autzerordentlich gutes r ^stellt hätte, wenn das | un^ welches beweist, daß [ tuntt wird. Den Siegern ^em dieselben von einer 1 ^hnhof abgeholt wordew I ereinskneipe statt, der in inschen übrig ließ. Man l e bik brsolge der wackeren !■ tielben die Schwierigkeiten j beit unb Ausbauer in der dieser Verordnung wurden als freigegeben außerdem ausdrücklich ausgeführt: Ameisenspiritus- Arnikatinctur - Baldrian- tinctur; Benzoetinctur; Brausepulver, einfache oder mit Zucker und ätherischen Oelen gemischte (Limonadenpulver); Cold- cream; Eichelkaffeeextract- englisches Pflaster - Eucalyptus- wasser,- Fenchelhonig,- Fichtennadelextract- Fleischextract; Fruchtsäfte mit Zucker eingekocht- Heftpflaster- Himbeeressig- Hoffmannstropsen - Hühneraugenringe - Kaffeeextract- Kampherspiritus - Kapseln, gefüllte, von Leim oder Stärkemehl, welche Brausepulver, auch mit Zucker und ätherischen Oelen gemischt, Copaivabalsam, Leberthran, doppeltkohlensaures Natrium, Ricinusöl oder Weinsäure enthalten- Lakritzen lSüßholzsast), auch mit Anis- Leberthran mit Pfefferminzöl- Liniment, flüchtiges- Lippenpomade- Malzextract, auch mit Eisen, Leber- thran oder Kalk- Molkenpastillen, einfache- Myrrhentinctur- Pappelpomade - Pechpflaster (Gichtpapier) - Pepsinwein - Pfefferminzplätzchen; Riechsalz- Rosenhonig- Salicylstreupulver- Salicyltalg- Salmiakpastillen- Seifenspiritus- Senspapier- Theeextract von Blättern des Theestrauchs - Wachholderextract- weißer Zuckersyrup. Freigegeben wurden ferner eine Anzahl unschädlicher Drogen und chemischer Präparate, die allerdings theilweise auch technischen Zwecken dienen. Wir erwähnen davon: Salpetersaures Wismuth, verschiedene Eisenpräparate, salpetersaures Quecksilberoxydul, Bromkalium, Bleiessig, Cajeputöl, Muscatbutter, Goldschwesel, Boraxweinstein und Seignette- salz u. s. w. Es muß anerkannt werden, daß die Bestrebungen der Drogisten, welche auf Freigabe aller derjenigen unschädlichen Heilmittel abzielen, deren unbeschränkte Abgabe der Apotheke gestattet ist, einigen Erfolg gehabt haben- eine Anzahl beliebter völlig unschädlicher Hausmittel sind freilich noch immer dem Monopol der Apotheke verblieben. Auch sind die vielseitigen Klagen über die nicht Jedermann verständliche Fassung der früheren Verordnung vom 4. Januar 1875 nicht beseitigt - nach wie vor wird es Differenzen geben über die Grenzen des Arzneimittelhandels zwischen Apothekern und Nichtapothekern- nach wie vor werden dabei verschiedenartige Anschauungen und Grundsätze zu Tage treten. Der Deutsche Drogisten-Verband hat nun durch seinen Vorsitzenden, dem durch seine 17jährige Thätigkeit als solcher reiche Unterlagen und Erfahrungen zur Seite stehen, einen Commentar ausarbeiten lassen, der neben der Besprechung des neuen Gesetzes vom 27. Januar d. I. eine große Auswahl freisprechender und verurtheilender Entscheidungen deutscher Gerichte und Behörden enthält- hoffentlich trägt das 15 Bogen starke, die Materie übersichtlich behandelnde (im Verlag der Drogisten-Zeitung in Leipzig, geb. 4 Mk., erschienene) Werk zur Klärung der verschiedenen Auffassungen bezüglich des Verkehrs mit Heilmitteln außerhalb der Apotheke mit bei. * Eine Erbtante läßt ihren Neffen zu sich kommen und eröffnet ihm, daß sie ihm alle ihre Güter vermacht unter der einen Bedingung, daß ihr auf Lebenszeit eine kleine Pension ausgesetzt wird. „O Tante," erwiderte der gefühlvolle Nefft, „so klein, wie Du willst!" * Ein großer Unterschied. A.: „Starb Ihre Schwiegermutter schon, ehe Sie verlobt waren?" — B.: „Nein, ich verlobte mich erst, als sie gestorben war!" Einige Bemerkungen über den Vogelschutz. Vor mehreren Tagen habe ich eine Unterredung mit Herrn Professor Dr. Winkler von hier gehabt und es war mir sehr angenehm von demselben zu hören, daß er den Bestrebungen des hiesigen Thierschutzvereins für den Vogelschutz seinen vollen Beifall zollte. Jedoch war er der Meinung, daß es keinem einigermaßen aufmerksamen Beobachter entgangen sein könnte, daß die nützliche Sängerwelt nicht mehr so zahlreich, wie in früheren Zeiten vorhanden sei, denn in Beziehung des Vogelgesanges sei es auffallend stiller in unseren Fluren und Feldern geworden. Ich konnte demselben nicht widersprechen, da ich in einem Vortrage, den ich im vergangenen Vereinsjahre über die nützlichen, einheimischen Vögel hielt, dieselbe Meinung vertrat und auch der Ansicht des Herrn Dr. Winkler, die dahin geht, daß an der Abnahme genannter Vögel wesentlich die allzu große Verminderung der passenden Brutstätten die Schuld trage, kann ich nur zustimmen - denn wo sollen viele der armen Vögel ihre Wohnungen ausschlagen, wenn alle Hecken, alle hohlen Bäume und alle Dornen und wilde Rosen an Rainen und sonstigen Stellen vernichtet werden? Leider geschieht dies jetzt fast überall. Ich nehme es den Herren Landwirthen gewiß nicht übel, wenn sie ihre Felder möglichst rationell auszubeuten suchen, aber ich glaube doch annehmen zu dürsen, daß sich säst in jeder Gemarkung Plätzchen finden, denen der Landmann selbst bei dem größten Fleiße aber auch nicht einmal soviel abgewinnen kann, daß seine Mühe belohnt wird. Da es aber sehr genügsame Pflanzen gibt, die zu ihrem Lebensunterhalt mit dem schlechtesten Boden zufrieden sind, wie z. B. Weiß- und Schwarzdorn, Schlehen, Zwergkiefer, Heidekraut, wilde Rosen, Stechpalmen, Besenginster rc., so möchte ich hiermit alle, die ein warmes Herz für die lieblichen Sänger haben, srenndlichst bitten, bei den Gemeindebehörden dahm zu wirken, daß solche Plätze mit benannten Pflanzen zu passenden Brutstätten der Vögel und zu Zufluchtsorten derselben in Gefahr angelegt werden, und jede Gemeinde kann versichert sein, daß diese kleine Fürsorge, die nur mit wenigen Kosten verknüpft ist, von den nützlichen Vögeln tausendfach bezahlt wird. Weiter möchte ich alle Landwirthe, Garten- und Waldbesitzer recht inständig bitten, bei allen Neuanpflanzungen auch die überaus nützlichen Vögel nicht zu vergessen, und dies geschieht, wenn an allen geeigneten Plätzen Bäume und Sträucher angepflanzt werden, deren Beeren und Früchte im Herbste den Zugvögeln und im Winter den Standvögeln Nahrung bieten, wie Hollunder, Eberesche, Faulbaum, Kreuz-, Sauer- und Weißdorn. t In allen hiesigen, städtischen Anlagen sind zu meiner großen Freude fast alle oben angeführten Pflanzen reichlich vertreten. Schließlich fühle ich mich noch veranlaßt, einen ziemlich großen und vollständig sicheren Nistplatz, den Herr Professor Dr. Hofmann im hiesigen ^botanischen Garten im vorigen Jahre hat Herrichten lassen, in Erwähnung zu bringen. Derselbe bildet eine Insel im Teiche und schützt dadurch die Vögel und die junge Brut vor den Krallen der räuberischen Katze - er ist mit allen möglichen, mitunter stacheligen Pflanzen angelegt, reichlich mit Steingruppen versehen und bietet somit vielen Vögeln eine ganz sichere Wohnstätte. Das haben sich die klugen Thierchen aber auch sogleich gemerkt, denn schon in diesem Jahre haben sich nach den gemeinschaftlichen Beobachtungen mit meinen Herren Collegen Lehr und Roth folgende Vögel auf der benannten Insel angesiedelt: Roth- schwänzchen, Kohlmeise, gelbe und weiße Bachstelze, Buchfink, Zaunkönig, Fliegenschnäpper und Grasmücke. Sollten sich wieder einmal, was mir sehr erwünscht wäre, Nachtigallen in unserem botanischen Garten einfteHen, so glaube ich Ihnen die Versicherung geben zu können, daß dieselben sich ein so zweckmäßiges und sicheres Plätzchen nicht entgehen lassen, sondern sich dauernd auf demselben ansiedeln. Ein solch schönes und edles Werk verdient gewiß Nachahmung und ich glaube in Ihrem Sinne zu handeln, wenn ich hiermit an dieser Stelle dem Herrn Hofmann den ihm dafür gebührenden Dank ausspreche. Gießen, den 21. Jutt 1890. H. Curschmann. Verkehr, £anb* unb Vettswtrthschafr. — In Folge immer wieder vorkommender Fälle, in denen Reisende auf den Stationen falsche Züge besteigen und so sich auf eine unrichtige Strecke begeben, bann aber die ganze Schuld den Schaffnern betmessen, haben mehrere Königliche Eisenbahn- Directionen aufs Neue zur Kenntniß des reisenden Publikums gebracht, daß jeder Reisende selbst für das Aussteigen auf seiner Zielstation zu sorgen bade. Ebenso sei er selbst dafür verantwortlich, daß er auf den Wagenwechselstationen, wo Züge nach verschiedenen Richtungen abfahren, in den richtigen Zug einfteigt. Ein über seine Zielstatton hinausfahrender Reisender könne Ansprüche an die Etsen- bahnoerwaltung nicht erheben und ebenso wenig könne der Schaffner dafür in Anspruch genommen werden. Sd?iff»nad?rid?ten. Bremen, 22. Juli. sPer transatlantischen Telegraph.) Der Schnelldampfer Ems, Eapt. R. Sander, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 12. Juli von Bremen und am 13. Juli von Southampton abgegangen war, ist heute 3 Uhv- Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen. — Als bester Fußboden-Anstrich, von Jedermann leicht selbst zu bewirken, unübertrefflich an Trockenkraft, Härte, Glanz und Dauer gilt der von der Earl Tiedemann'schen Lack- und Ftrniß-Fabrik in Dresden (unter der Schutzmarke „Herkules") alleinig erzeugte Bern- stetn-SchnelltroLeN'Oellack. Dieser, aus härtestem Bernstein sorg- täüigft bergestellte Fußboden Oellack mit Farbe übertrifft durch seinen Oelgehatt die bisher zum Hausgebrauch vielfach angewendeten spiri- tuösen Fußboden-Lacke bedeutend an Haltbarkeit und Dauer. Das Präparat ist in fünf verschiedenen Farben, vier braunen und einer grauen, streichrecht zum Gebrauch fertig und trocknet in einer Nacht hart auf, ohne nachzukleben. Zum einmaligen Anstrich für 15 Quadratmeter genügt 1 Kilo. (Siehe Inserat.) Wöchentliche Neberficht der Todesfälle in Gießen. 29. Woche. Vom 13. Juli bis 19. Juli 1890. Einwohnerzahl: 20 500 (tncl. 1600 Mann Militär). Sterbltchkettsztffer: 22,8 Voo- Kinder Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle tn der betreffenden Krankheit auf von Auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen Es starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom • 1. Lebensjahr: 2.—Ib.Jahr: Diphtherie 2 (1) — 2 (1) Unterleibstyphus 2 (1) 2 (1) Asthma 1 1 — - Hirnentzündung 1 1 — — ^Nierenentzündung 1 (1) 1 (1) — — Kinderzehrung 1 — — 1 Altersschwache 1 1 — — Summa: 9 (3) 6 (2) 3 (1) Temperatur der Lahn und der Lust am 23. Juli, Vormittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 14, Lust 15 Gr. Rüb samen. In genau ILIt ft runptn jnm moblfelkn ptrKt non 60 Pfrnnio. D»rbaubluitcr;' m t>rv«b»n crhxg hftljim. . j i «eb"v° ’n$(ionberi *** \Sttfte Larner Sw*? aniere SttM enU! jur NrWE Lov Set 8 32 Auszeichnung?1 worunter 12 Ehrendiplome und 14Gold.Medaille MM Ersatz bei Mang vollständig verdaulich, LEIDEN bestens e Zum Schutz gegei Ente Verkauf Das Haus Stellung 1889 GROSSEN PR. erhalten. Aufruf! Am 28. d. M. wird unsere Stadt zwei Ereignisse von hervorragender Bedeutung feiern dürfen: die Enthüllung des Liebig-Denkmals und die Einweihung der neuen Kliniken. Beide Feste wird Seine Königliche Hoheit der Großherzog mit Seinem Allerhöchsten Besuch beehren, auch die obersten Staatsbehörden, Vertreter fremder Hochschulen, Angehörige der chemischen und medicinischen Wissenschaft aus allen Theilen Deutschlands haben ihr Erscheinen in Aussicht gestellt. Da gilt es denn, unseren Gästen auch äußerlich einen herzlichen Willkomm zu bieten, ihnen zu zeigen, daß die ganze Stadt des herrlichen Denkmals sich freut, das die Erinnerung an unseren unvergeßlichen Liebig auch im Bilde für alle Zeiten festhalten wird, daß die Bürgerschaft mit der Universität Eins ist in der dankbaren Anerkennung der reichen Förderung, welche Universität und Stadt Gießen ganz besonders in diesen Jahren erfahren durften. Im Einvernehmen mit der Stadtverordneten-Versammlung gestatte ich mir darum die Bitte an unsere Einwohnerschaft, dieselbe wolle zum Ausdruck unserer Gesinnung auf den 28. d. M. eine allgemeine Schmückung der Häuser mit Flaggen und Grün vornehmen. Gießen, 22. Juli 1890. Der Bürgermeister: Gnauth. NB. Das zur Schmückung erforderliche Fichtenreis wird auf Anmeldung bei der Bürgermeisterei aus den städtischen Waldungen unentgeltlich geliefert werden. 6145 GroßeMöbelversteigerung wegen Aufgabe des Geschäfts. Donnerstag den 24. Juli, Nachmittags 2 Uhr werden im Hotel Weber in Gießen, Liebigstraße, sämmtliche meist feine Möbel und sonstige Gegenstände, namentlich: 14 sehr gute vollständige Betten, Waschkommoden mit Marmoraussätzen, Waschconsole, Nachttische, Sophas, Tische, Stühle, Kommoden, Kleiderschränke, Spiegel, eine vorziigl. Waschrollmange, Küchengeräthe und verschiedene andere Gegenstände freiwillig versteigert. NB. Sämmtliche Gegenstände sind erst kurze Zeit im Gebrauch und vollkommen gut erhallen. Auf Berlangen der Interessenten können auch ganze Zimmer-Einrichtungen zusammen genommen werden. Nähere Auskunft ertheilt J. Rothenberger, Ger. - Taxator, Lindenplatz 8. In Auftrag: 5880 Vogt. 8par- u. Leihkasse zu «ssrohm-Russck e. G. m. u. H. Bilanz am 31. December 188 9. Activa. Ausgeliehene Capitalien.......... Angekauste Gutskaufschillinge........ Kasse-Vorrath............> Ausstände.............. Mobilien............... Kumme der Activa Passiva. Aufgenommene Kapitalien ......... Reservefonds.............. Zinsen von laufenden Kausschillingen ...... Ueberschuß incl. Geschäftsgewinn ..... .. Summe der Passiva | cX 1 73143 36 7028 — 7228 05 2459 29 20 — «987K 70 84279 37 4000 — 421 68 1177 65 89878 70 Mitgliederstand Ende 1888 ...... 25 Zugang in 1889 .........— Abgang in 1889 ........ — Bleibt Bestand Ende 1889 ...... 25 Großen-Buseck, am 21. Juli 1890. Müller, Schmidt, Stephan, Director. Controleur. Rechner. 6163 Steins Garten. Donnerstag den 24. Juli: 6184 Sechstes und letztes Abonnements -Concert. Anfang 7 Uhr. Entree 50 Pfg. __________________________RrailSSe. Grossh. Musikdirector. Evangelischer Kirchengesangverein. Mittwoch den 30. Juli, 7 Uhr: Geistliche MufiKsussührung in der Stadtkirche. 6171 Näheres wird noch bekannt gegeben werden. UJegönuaröetteii in der Oberförsterei Schiffeuberg. SamStag, 2«. Juli, werden nachstehende Wegbauarbeiten in der Forstwartei Baumgarten versteigert: 1) Chausstren von 720 lfd- m in 12 Loosen; 2) Planiren von 1600 lsd. in in 7 Loosen. Zusammenkunft Nachmittag- 3 Uhr auf der Kreisstraße Gießen- Hausen an der Langschneise. Forst- wart Schlag zu Baumgarten ertheilt nähere Auskunft. Gießen, 22. Juli 1890. Großh. Oberförsterei Schiffenberg. ___Heyer._______6164 Samstag den 26. Juli, Abends 6 Uhr, [6182 werden in der Hofraithe des Eberhard Balser in Wieseck Wagen, Pflug und Egge, sowie sonstige landwirthschaftliche Gerüche erbvertheilungshalber versteigert. Gute Frühbirnen zu verkaufen, 6166 Seltersweg 56. Neue Frührosenkartoffelrr zu oerkaufm bet 6172 G. Unverzagt, Kaplansgasse. Vollsaftigen ächten Emrnenthaier Schweizerkäse in Anschnitt genommen 6158 E. Do r t. Knorrs Suppentafeln in allen Sorten, sowie Suppenkräuter frisch einaetroffen. E. Dort. 6160] Ein gutes kreuzsaitiges Tafel- llavier billig zu verkaufen. Näheres in der Exped. d Bl. 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Die Rückreise kann mit beliebigen fahrplanmäßigen Schnell- und Personenzügen bewirkt werden, wobei ab Frankfurt a./M auch der Weg über Bebra-Göttingen gewählt werden darf. Ausgeschlossen von letzterem sind indeß die Fahrkarten ab Cassel, Marburg und Gießen. Fahrtunterbrechung ist auf der Hinreise nicht gestattet. Für die Rückreise sind die Aufenthaltsstationen in den Fahrkarten angegeben. Auf jede Fahrkarte eines Erwachsenen werden 15 kg und auf jede halbe (Kinder-) Fahrkarte 7 kg Freigepäck gewährt. Abfahrt des Sonderzuges von Hamburg am 9. August 855 Abends, von Hannover am 10. August 1214 Nachts, von Caffel am 10. August 33o Nachts. Abfahrt der fahrplanmäßigen Anschlußzüge von Geestemünde am 9. August 5°° Nachm ; von Bremen am 9 August 730 Abends, von Minden am 9. Au ust 10^ Abends, von Hameln über Elze am 9. August 9^ Abends und von Hildesheim am 9. August 943 Abends. Alles Nähere ergeben die 8 Tage vor Abgang des Sonderzuges auf den betreffenden Stationen zum Aushang kommenden Bekanntmachungen. Hannover, den 19 Juli 1890. Königliche Eisenbahn-Direction. 6183 6185] Kaufgesuch. Ein gebrauchtes Pianino oder Tafelklavier zu kaufen ges. Off, m. Preisang. u. 100 Exp d. Bl. Die gegen meine Frau erlassene Warnung in Nr. 157 dieses Blattes 1 nehme ich zurück. [6181' Gottfried Pfeffer, Dammstraße 23. 6162] Gewandtes zuverlässiges Mädchen zur Aufwartung per sofort gesucht. ________________Schillerstraße 9 II. Reisender Gesuch. Gut empfohlener Reisender unter günstigen Bedingungen für ein hies. Engros- Geschäft gesucht. — Solche, welche für die Colonialwaaren-Branche Hessen und Nassau schon mit Erfolg bereist baben, erhalten den Vorzug. Off. unter Z. 300 an die Exped. d. Bl- erbeten. [5687 6186] Mädchen tagsüber zu Kmdern gesucht. Näheres in der Exped d. Bl- 6 79] Mädchen für Küche und Haus finden Stellen durch _____________Frau Hüttenberger». 6165] Mädchen können das Weiß« zeugnähen erlernen- Geschwister Räuber, Seltcrsweg 30. Hausbursclie von 16—18 Jahren zum sofortigen ©in» tritt gesncht. [6178] Chr» Wallenfels. 6170] Gesucht sofort ein möblirtes Zimmer. Zu erfragen Neuenweg 33. Selbstverschuldete Schwäche der Männer, Pollut», sämmtl. Ge« schlechtskrankh. heilt sicher n 25jähr. pract Erf. Dr. Mentzel, nicht appro- birter Arzt, Hamburg, Kielerftraße 26. Ausw. briefl. [1836 6175 Familie Zugführer Nörig Butzbach, den 23. Juli 1890. [6168 Die Beerdigung findet Freitag Nachmittag 4 Uhr statt. Für die überaus zahlreichen Blumenspenden und die damit bewiesene Theilnahme an unserem so schweren Verluste, sowie sür die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Dingeldey am Grabe sagt innigsten Dank Todes Anzeige. Teilnehmenden Verwandten, Freunden und Bekannten machen wir hiermit die schmerzliche Mittheilung von dem heute Morgen 6 Uhr nach langem schweren Leiden erfolgten Hinscheiden unserer geliebten Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante Fräulein Elise Spier. Um stilles Beileid bitten Die trauernden Hinterbliebenen. GoulkSberiePt von E. Wasserschieben, Bankgeschäft. BSrf« vom 23. Juli 1890. Schlußcours* 1 Uhr 15 Min. L R-ichr-nItiLk 107 05 4 pCI. Ungar, ©olbretrie Z1 * 100 20 5 , Italiener Rente 4 „ Preuß. ConsolS 106 50 Oesterr. Silberrente 8 /1 - . '0020 Rufs. Orient in. 89 80 94 90 78 70 75.30 Disconto-Comm. Darmstädter Bank-Act. Dresdener Bank-Act. Berliner Handelsges Oesierr. Credit-Act. Wiener BankvereinS-Act- Oesterr. StaatSbahn Lombard. Eisenbahn z 22110. 156 70’ 155 50 165.20 267 50 104.75 206 75 119 50 Buschtherader Elbethal-Bahn-Act. Gotthard-Bahn-Act. Schweizer Nordost » West Gelsenkirchener Ver. Kön.- undILaurahütte-Act. Oesterr. Alpine-Montan Tendenz: fest. 406 00 208 25 163.50 14130 40 50 166.20 14210 83 30 XeUgraMtött TomSdsrichl der Berliner Börfe vom 23. Juli 1890. 10400 91.10 220-40 19560 100 25 16a 3u Oesterr. Creditartirn Oesterr. CtaatLbah^Actien Dortmunder Union-Actten Darmstädter Bankacft-m 167 50 DtSconto-Lom^AnchrU^ 4 AA Harper er — Ostpreußen 156.40 Bochumer Gußstshlaericn Teaaenz: matt. ___ReickSbank-DiScont 4 pEt. — Frankfurter Bank-DiScont 4 pCt. (Fr. Chr. Pietsch) in Gieß« ~ hcuti«« Nummer wmfafct 6 Veite«. Ei! tot» Ma Qualitäten, veck I NB. Tvwwel Preisen.__ •Hei ! Weg« l gros säu H Tie Qijt HHi t»rossi "Mrie- 5Q! E.« w , S-unb ©iefien R®?"“’», >- ’-Ditnben ß„3 ®aäen!lafie n?5U”b*«' ^rg-Fr-iburg unb “ « e« k, ‘5I‘* fadfuTg.^ M i rrs-rL ä“« ■ °™ C-sssl M 10. ziagH S? 7 „ab* m Minden ®8« am 9. auguft 912 abettb» 95. ttbganj des Sonderzuges auf "enden Bekanntmachungen. ection. 6183 ^dche« tagsüber zu Aindm Naberes in der Exped d. Bl. ML-chen für Küche und Haus dicken durch ^rau Hüttenberger. . 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