^S^°6Mlbinla0e 22 io: ofc^UlSUind' «SSS^i -Wreä M* # ?e- B°dm-WM'«'' ~~LS£enruiferti Ä*1!* ^B^LNnboftlr. 24 SSSfe •äS-B"' im Utn *» Sttitfwgttje 53. Umleitung, zu Dermiet^en. ------Kanzleiderki 7 des H-rm literS von Riefel ist öie seines Hauses für sofort anderweit zu vrnniethen. chvm neu hngnichtrte Wch Mmr u.Zub., Waffttl.aL Tmutljen. mpet, vis-a-vis Steins Garten üöne Wobnung, 4 Zimmer mit lwg rc.. per sofort zu vermiethen. Grünbergerftraße^ ^.as seither von Fraulein von sen bewohnte Logis ist ander- rmiethen. P Uhl, Franksurterstraße \ ?gis von 3-4 Ammern mit ab: tm Corridor und Wasserleitung khen bei ttis Hellmold, Stemstraße. sine hübsche FamiÜenwohnung then. »Schöne AttSfich^» iamilienlogis zu vermiethen. Wolkengasse 17. teÄ21 gutmöbl Zimmer iet zu vermiethen.__ wei gut möbL Zimmer einzeln :men zu vermiethen. Reuen Baue 37, parterre. Wirtes Zimmer mit Kost zu ÄOÄf Ariechrche 29- ,mn) in freiet W «® i $r. S<6tt6 Mi ttlh-o«. Osmlds G-tien ,8- , •»Ce ZMW 8B55S oit & gyjSrt* ä“f*'4 Lchöu .KfeföcrtissTi VgSyf"/ ’ °n e’ fc*SS*5 ;WW in J Z-Wksr S-SM 1890 Mr. 247 Gießener Anzeiger Kenerat-Wnzeiger Die Gießmer embtn dem Anzeiger »Schmtlich dreimal bestiegt Der Gießever Anzel-rr erscheint täglich, svlt Ausnahme des Montags. vierteljähriger ASo»«eme«tr»rer»L 2 Mark 20 Pfg. mtt Bringerloha. Durch die Post bezog« 2 Mark 60 Pfß. «cdaction, LxpedNi», und Druckerei: -chststrssteAr.H« Fernsprecher 5L Donnerstag den 23. Oktober - — - ------ - - - ■ — Amts- und Anzeigeblatt für den Akveis Gieren. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den frtflenben Tag erscheinenden Nummer bis Bonn. 10 Uhr. Hratisö-ik-ge: Hi-ßmer Jamtki-nSW-r. AnrtlLchev Therl. Bekanntmachung, Bildung einer öffentlichen Waffergenoffenschaft für die Fluren IV und VIII der Gemarkung Langd. Nachdem zur Ausführung einer Entwässerung von Grundstücken in den Fluren IV unv VIII der Gemarkung Langd Antrag aus Bildung einer Waffergenossenschaft gestellt worden ist und die Großh. Obere landwirthschaftliche Behörde als fachliche Centralbehörde das beabsichtigte Unternehmen als zweckmäßig und zulässig erachtet und die Einleitung des Verfahrens zur Bildung einer öffentlichen Waffergenoffenschaft angeordnet hat, wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Vorarbeiten hierzu vom 28- October bi- einschließlich 6. November L 3* auf dem Bureau der Großh. Bürgermeisterei Langd zur Einsicht sämmtlicher Grundeigenthümer, deren Grundstücke in die zu verbessernde Fläche fallen, offen liegen. Gleichzeitig werden diese Grundeigenthümer zur Verhandlung und Beschlußsaffung sowie zur Wahl ihrer Vertreter für das weitere Verfahren auf Freitag bm 7. November l. I., Nachm. 2 llhr, in das Gemeindehaus zu Langd vorgeladen unter Androhung des Rechtsnachtheils, daß die Nichterscheinenden sowie die Nichtabstimmenden als dem beantragten Unternehmen beistimmend, mit der Wahl der Vertreter einverstanden angesehen und mit ihren Einwendungen gegen die Art der Ausführung später nicht mehr gehört werden. Diejenigen Grundeigenthümer und Waffernutzungsberech- tigten, die an dem Unternehmen nicht unmittelbar betheiligt erscheinen, werden hiermit ausgesordert, etwaige Einsprachen gegen das Unternehmen in der vorerwähnten Tagfahrt geltend zu machen, widrigenfalls die Einsprachen nach Ablaus der Frist nicht mehr berücksichtigt würden und nur noch privatrechtliche Entschädigungsansprüche gegenüber dem Unternehmen geltend gemacht werden könnten. Gießen, den 21. October 1890. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Bekanntmachung, Maßregeln gegen die Maul- und Klauenseuche betreffend. Mit Rücksicht auf die große Verbreitung der Maul- und Klauenseuche verbieten wir aus Grund des § 28 des Reichsgesetzes über die Abwehr und Unterdrückung von Viehseuchen und des § 64 der hierzu erlassenen Reichs-Instruction den Austrieb von Rindvieh, Schafen, Schweinen und Ziegen auf die Viehmäüte zu Ortenderg am 27., 28. und 29. October, zu Altenstadt am 20. October und zu Hitzkirchen am 20. und 27. October l. Js., ebenso das Fellbieten von Thieren der genannten Gattungen im Umherziehen im Bereiche der Gemarkungen der genannten Marktorte an den genannten Markttagen. Zuwiderhandlungen werden aus Grund des § 66 des angeführten Gesetzes bestraft. Büdingen, den 16. October 1890. Großherzogliches Kreisamt Büdingen. Klietsch. Bekanntmachung. Nachstehende Bekanntmachung Großh. Kreisamts Friedberg bringen wir hiermit zur Kenntniß der Interessenten. Gießen, am 20. October 1890. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Bekanntmachung. Wegen des Ueberhandnehmens der Maul- und Klauenseuche im Kreise Friedberg wird bis aus Weiteres die Abhaltung von Viehmärkten — Pferdemärkte ausgenommen — verboten. Ebenso wird der Hausirhandel mit Klauenvieh im Kreise Friedberg hiermit untersagt. Der Friedberger und Butzbacher Schweinemarkt, ebenso der Friedberger Faselmarkt finden nicht statt. Friedberg, den 15. October 1890. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Bekanntmachung. Auf Verfügung Grobherzoglichen Kreisamtes bringen wir Nachstehendes zur allgemeinen Kenntniß: Der sogenannte Frostnachtspanner richtet an fcen Obstbäumen (insbesondere an Aepfel-, Kirschem und Mirabellen- Bäumen) den größten Schaden an. In der Zeit von Mitte October bis December entschlüpft der Frostnachtspanner seiner Puppe und klettert der weibliche Schmetterling an den Stämmen der Obstbäume empor, um in den Knospen seine Eier abzulegen, welchen im nächsten Frühjahr kleine Räupchen entschlüpfen, die sofort an den Blüthen zu fressen anfangen und alle Bemühungen zu ihrer Vernichtung zu Schanden machen. Es ist deshalb von Wichtigkeit, den Schmetterlingen den Zutritt zu den Zweigen und Knospen zu erwehren, was am i gründlichsten durch Anlegung von sogenannten Kleberingen ’ (Klebegürteln) erreicht wird. Zur Herstellung von Kleberingen ist Brumataleim oder auch folgende Masse geeignet: 5. kg Rüböl und 1 kg Schweinefett, tüchtig gekocht; 1 kg dicker Terpentin und die gleiche Menge Kolophonium für sich zusammengeschmolzen und dann unter fleißigem Umrühren der ersten Mischung zugesetzt. Die so erhaltene sehr klebrige Masse wird auf 10 cm breite Papierstreifen, welche fest um die Bäume zu binden sind, aufgetragen und muß, falls sie nach einigen Monaten zu zähe geworden ist, erneuert werden. Wir fordern hiermit die Baumbesitzer zur Vertilgung des Frostnachtspanners durch Anlegung von Kleberingen unter dem Anfügen auf, daß der Stadtgärtner und das Feldschutzpersonal zur Ertheilung jeder gewünschten Auskunft angewiesen find. Gießen, den 20. October 1890. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. politische Uebersicht. Gießen, 22. October. Das preußische Staatsministerium hat nunmehr den Wortlaut der Entwürfe des Volksschulgesetzes und der Landgemeinde-Ordnung sür die östlichen Provinzen der Monarchie endgültig festgestellt, womit die hie und da zu vernehmende Behauptung, die genannten Reformvorlagen seien, im Gegensatz zu den Steuer-Vorlagen des Finanzministers Dr. Miquel, im Entwurf noch nicht völlig sertiggestellt, ihre Widerlegung erfährt. Eine besondere Veröffentlichung des Inhalts sämmtlicher Vorlagen soll indessen nicht erfolgen und ist daher die Bekanntgabe desselben erst bei Einbringung der Reformentwürfe im preußischen Landtage zu erwarten, dessen Zusammentritt für Mitte November festgesetzt sein soll. In Sigmaringen sand am Dienstag, die feierliche Enthüllung des dem Fürsten Carl Anton von Hohenzollern errichteten Denkmals statt. Dem erhebenden Acte wohnten die Mitglieder der fürstlich Hohenzollern'schen Familie, ferner die Königin von Rumänien, der Gras von Flandern, der Erb- großherzog von Anhalt und noch andere Fürstlichkeiten, außerdem Deputationen des Füsilierregiments „Fürst Carl Anton von Hohenzollern" Nr. 40, des 1. magdeburgischen Infanterie- Regiments Fürst Leopold von Anhalt - Dessau" Nr. 26 und des 6. badischen Infanterie-Regiments „Kaiser Friedrich III." Nr. 114, dann Vertreter der Stadt Düsseldorf, Abordnungen anderer Städte, Vereine u. s. w. bei. In Weimar wurde am Sonntag ein stark besuchter Ver- traueusmännertag der natioualliberalen Partei Thüringens abgehalten. Die Versammlung beschloß eine straffe Neuorganisation der Partei und die Wahl eines natioualliberalen Landesausschusses sür die zwölf thüringischen Reichstagswahlkreise. Die Blättermeldungen, daß deutscherseits schon die Grundlagen sür die Verhandlungen über das geplante zollpolitische Feuilleton. Amerikanische Sporivnirrungen. Von Philipp Berges. (Fortsetzung.) Ueber die Bewegungen des Präsidenten und der leitenden Staatsmänner, die weltbewegenden Erfindungen des „Zauberers vom Menlopark", Thomas A. Edison, und die Schöpfungen der großen Künstler dringt nicht halb so viel in die Oeffentlichkeit, wie über John L. Sullivan, den Meisterschaftsboxer der Welt, der seit Jahren als Girier der volksthüm- lichsten Männer zwischen den beiden großen Wassern in Ost und West angesehen wird. Im verflossenen Jahre bemächtigte sich der ganzen Bevölkerung des Landes eine hochgradige, mehrere Monate fortdauernde Aufregung, die durch die einfache Ankündigung hervorgerusen war, daß John L. Sullivan mit Jake Kilrain, einem anderen Boxer von Ruf, um die Weltmeisterschaft zu kämpfen gesonnen sei, welche damals noch in den Händen des letzteren lag. Eine Kriegserklärung von Seiten Chinas hätte keine ähnliche allgemeine Spannung, die Entdeckung eines neuen Calisornien keine nur annähernd so fieberhafte Thätigkeit Hervorrufen können. In den Tagesblättern entfesselte sich ein wahrer Sturm des Jubels, jede Bewegung der Kämpfer, welche sich in ländlicher Zurückgezogenheit aus den Zusammenstoß vorbereiteten, gab Anlaß zu meterlangen Besprechungen. Die Wetten aber, welche abgeschlossen wurden, gingen nach jeder Richtung hin ins Ungeheure. Allein die aus den Sieger entfallenden Geld- Preise schwollen «zu der Höhe von 25,000 Dollars (über 100,000 Mark) an. Diese ungeheure Belohnung, aus einen- einfachen Sieg im Faustkampf gesetzt, überbot alles bisher Dagewesene. Die Newyorker Wochenschrift „Police Gazette", eine Art journalistischer Schreckenskammer, in deren Spalten ausschließlich die Verbrechen und Sporting-Großthaten des Tages besprochen und durch grauenhafte Holzschnitte veranschaulicht werden, brachte allein 5000 Dollar auf und bestimmte sie zu einer Ehrengabe an den Sieger. Ein Bostoner „Boxing-Chib“ sammelte 2000 Dollar und sandte sie dem Hintermanne Kilrains, damit sie diesem, gleichviel, ob Sieger oder nicht, als Belohnung für seinen Muth, mit einem Sullivan zu kämpfen, ausgezahlt würden. Jeder der gewerbsmäßigen Faustkämpfer hat einen Rückenhalter, „backer“ genannt, und dieser ist es eigentlich, von dem die Herausforderung ausgeht. Dieser „Rückenhalter" ist ein Geldmann, welcher mit seinem Vermögen aus seine eigene Weise wuchert^ im gegenwärtigen Falle vertraut er einen großen Theil desselben der Muskelstärke seines Schützlings an, den er bis zum Entscheidungstage unterstützt und in den Stand setzt, auf alle angebotenen Wetten in genügender Höhe einzugehen. Wird der Boxer geschlagen, so verliert Mr. Rückenhalter sämmtliche Wetten, deren Gesammtsumme schon vor der Entscheidung bei einer sicheren Bank niedergelegt wurde; geht der Erstere indeß als Sieger aus dem Kampfe hervor, so ist auch der Gewinn ein um so großartigerer, denn nun fallen alle Wettbeträge dem Rückenhalter zu, während der eigentliche Ausfechter des Streites sich mit den ausgeworsenen Preisen begnügen muß. Die größte Zahl der weniger hohen Wetten wird natürlich geheim in gänzlich unbetheiligten Kreisen abgeschlossen, die das Ende des Unternehmens in der Ferne abwarten, und bringt weder dem Boxer noch seinem Backer irgend einen Gewinn. Nur mit der Ausführung des Kampfes hat es zuweilen einige Schwierigkeit, da die Schlingen, welche das Gesetz ihm zu legen versucht, schlau umgangen werden müssen. Als Ort des Zusammentreffens galt diesmal New- Orleans (Louisiana), doch wurde der Tag desselben streng geheim gehalten. Die Preisboxerkämpfe werden nämlich von der Rechtsprechung als „Störung der öffentlichen Ruhe" und „Bruch des Friedens" aufgesaßt und dementsprechend besttaft. So steht es wenigstens in -Büchern. In Wirklichkeit gelingt es der Polizei aber nur in den allerseltensten Fällen, den Ort und den genauen Zeitpunkt der Veranstaltungen rechtzeitig in Erfahrung zu bringen, obgleich die Zeitungen in den Ankündigungen derselben sich keinerlei Zurückhaltung auferlegen. Hat der'Kampf erst einmal stattgesunden, ohne daß die Polizei sich an Ort und Stelle von der Wahrheit der Zeitungsberichte überzeugt hatte, so gehen die Kämpfer, sowie die ebenfalls straffälligen Förderer und Zuschauer in allen Fällen frei aus und ernten sür ihre „smartness“ das allgemeine Lob. Unter solchen Verhältnissen unterlag es denn auch von Ansang an keinem Zweifel, daß der angekündigte große Kampf ungehindert stattfinden werde. Keiner der Kämpfer versteckte sich. John L. Sullivan begab sich nach einer Farm in New- Jersey, um unter den Händen des berühmten „Trainers" Muldoon seine schon ohnedies eisensesten Muskeln auf das höchste Maß der Widerstandsfähigkeit zu bringen. Jake Kilrain reiste zu ähnlichen Zwecken nach dem Süden. Endlich, am Abend des 7. Juli, verbreitet^ der Draht die Nachricht, daß der mit Spannung erwartete Zusammenstoß in der nächsten Morgenfrühe stattfinden werde, nicht in oder um New-Orleans, wie man bisher fälschlich ausgesprengt harte, sondern in einem entlegenen Grenzwinkel aus dem Boden des Staates Mississippi. Alle Vorkehrungen, welche die Behörden zur Verhinderung des Kampses getroffen hatten, waren hierdurch — wie gewöhnlich — mit einem Schlage vernichtet. Im Staate Louisiana standen schon seit vielen Tagen mehrere Compagnien Regierungstruppen bereit, um den von einer Schaar Geheimpolizisten auf Schritt und Tritt. Abkommen mit Oesterreich-Ungarn festgestctlt seien, sind den „Berl. Pol. Nachr." zufolge unzutreffend. Am vorigen Samstag haben in Berlin die bezüglichen Verhandlungen, um die grundlegenden Punkte sestzustellen, überhaupt erst begonnen; sie werden vom Staatssecretär v. Bötticher geleitet und nehmen an ihnen neben den Regiorungsvertretern Sachverständige aus den Bundesstaaten Theil. Immerhin ist es ersreulich, daß jetzt wenigstens die Vorerörtecungen zur Neuordnung des zoll- und handelspolitischen Verhältnisses zwischen Deutschland und Oesterreich-Ungarn ihren Anfang genommen haben und werden sie hoffentlich baldigst zur Aufstellung der Grundlagen für dte erstrebte Verständigung führen. In Frankreich hat mit dem am Montag erfolgten Wiederzusammentritte der Deputirtenkammer die parlamentarische Wintersession ihren Anfang genommen. In der Eröffnungssitzung wurden der Kammer regierungsseitig eine Reihe von Gesetzentwürfen vorgelegt, von denen der wichtigste der vom Handelsminister Roche ausgearbeitete allgemeine Zolltarif ist. Letzterer umfaßt nicht weniger als 721 Nummern und zerfällt in einen Maximaltarif gegenüber denjenigen Ländern, welche Frankreich keine commerciellen Vortheile gewähren, und in einen Minimaltarif für diejenigen Staaten, welche mit Frankreich Meistbegünstigungsverträge abschließen. Die landwirth- schaftlichen Erzeugnisse sollen ausschließlich in den Maximal- raris kommen, woraus erhellt, daß dieselben außerhalb jeden Abkommens mit den fremden Mächten bleiben sollen. Minister Roche begründete den Entwurf in längerer Rede. In Dcutsch-Ostafrika scheint doch noch keine völlige Sicherheit zu herrschen. Wenigstens meldet die „Times", daß in der Landschaft Ugogo eine Caravane, die 300 Lastthiere mit sich führte, beraubt und vollständig vernichtet wurde. Freilich bleibt die Bestätigung dieser Nachricht noch abzuwarten, da die „Times" es bei ihren Berichten aus Deutsch-Ostasrika keineswegs mit der Wahrheit genau nimmt. Vetttjctze» Reich. Darmstadt, 21. October. Zu Bevollmächtigten zum Bundesrathe aus dem Großherzogthum Hessen sind ernannt: Finger, Staats-Minister, Minister des Großherzoglichen Hauses, des Aeußern, des Innern und der Justiz - Dr. Neid Hard t, Wirklicher Geheimer Rath, außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister- Weber, Wirklicher Geheimer Rath, Präsident des Finanz-Ministeriums. Stellvertreter: Hallwachs, Geheimer Staatsrath- von Werner, Geheimer Rath- von Hahn, Geheimer Ober-Steuer-Rath. Netteste Nachrichten. WoM telegraphisches Correspondenz-Bureau. Berlin, 21. October. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht eine königliche Verordnung, welche den Landtag der Monarchie zum 12. November einberuft. Ferner eine Bekanntmachung ,' wonach der Kriegsminister Kaltenborn- Stachau zum Bevollmächtigten des Bundesrathes ernannt wird. — Die Reise Caprivis zur Begegnung mit Crispi steht fest und wird innerhalb der nächsten 14 Tage stattfinden. Berlin, 21. October. Reichscommissar Wißmann begibt sich Donnerstag früh nach Varzin, kehrt Samstag hierher zurück und verläßt Berlin definitiv am 28. October. Berlin, 21. October. Bezüglich: des dem preußischen Landtage vorzulegenden Schul-Dotationsgesetzes bemerken die „Berl. Polit. Nachr.", die Behauptung der Presse, daß die Uebernahme der gesammten Lehrergehälter und Pensionen auf den Staat geplant sei, gehe weit über das Ziel hinaus. Die Erweiterung der Staatsaufwendungen für Schulzwecke scheine allerdings beabsichtigt zu sein, aber nicht entfernt in diesem Umfange- vorzugsweise dürften die Staatsbeiträge zur Entlastung der ärmeren Landestheile und Schulgemeinden dienen. bewachten Boxern sogleich zu folgen, wenn sie Miene machen würden, die Stadt zu verlassen. Diese Truppen, wie auch die Polizeibeamten besaßen aber nicht das Recht, über die Grenzen ihres Staates hinauszudringen. Das wußten die Herren Pugilisten und deßhalb begaben sie sich im entscheidenden Augenblick in einen andern Staat, dem nun keine Zeit mehr übrig blieb, seine Truppen oder eine genügende Anzahl Executivbeamrer (Sheriffs) zur Unterdrückung des Kampfes auszusenden. Und nun entrollt sich ein Stück ächt amerikanischen Lebens, so characteristisch in seinen Einzelheiten, daß es über viele andere, dem Fernstehenden unerklärliche Begebenheiten in diesem Lande Aufschluß bieten dürste. Die Truppen, welche Befehl erhalten hatten, dem Etsenbahnzug der Boxer in einem Sonderzuge zu folgen, wurden ihres Befehls noch an demselben Abend entbunden. Warum? Sehr einsach, damit die Offiziere und Urlauber Gelegenheit finden konnten, sich das Zusammentreffen der beiden größten Faustkämpfer der Gegenwart aus der Nähe anzusehen. Die Eisenbahnverwaltung machte sofort bekannt, daß während der Nacht drei Sonderzüge nach Richburg, dem Ort der Begegnung, abgelassen würden — erhöhte aber den Fahrpreis sür diese Züge aus das Fünffache. Trotzdem war der Andrang ein so ungeheurer, daß an 300 Personen auf den Dächern der Wagen Platz suchten und selbst unter Androhung Yon Gewaltmitteln nicht wieder zu entfernen waren. In Newyork, Boston und Washington erreichte die allgemeine Aufregung ihren Gipfelpunkt. Während die glücklichen Bewohner von New-Orleans nach der für sie leicht erreichbaren Wahlstatt eilten, belagerten in jenen Städten ungeheure Volkswaffen die Maueranschläge der großen Zeitungen, die von Stunde zu Stunde die neuesten der eingegangenen Telegramme veröffentlichten. (Schluß folgt.) Hamburg, 21. October. Die erste mittels eines deutschen Dampfers von Zanzibar beförderte Post ist heute hier eingetroffen. Dieselbe wurde von dem Dampfer „Reichstag" (deutsch-ostafrikanische Linie) besorgt, der am 18. October in Neapel gelandet war. Da die Reisedauer ab Zanzibar 15 Tage und 18 Stunden beträgt, so stellt die neue Linie die schnellste Verbindung zwischen Ostafrika und Deutschland her. Prag, 21. October. Landtag. Abgeordneter Vasaty richtete an den Statthalter Grasen Thun eine Interpellation wegen der in deutscher Sprache erfolgten Beantwortung einer czechisch gestellten Anfrage. Der Oberstlandmarschall Fürst Lobkowitz rief den Interpellanten wegen des ungebührlichen Tones seiner Anfrage zur Ordnung. Der Statthalter erklärte in czechischcr Sprache, er werde die Antwort wegen des ungebührlichen Tones der Interpellation verweigern und weil der Interpellant sogar die treue Einhaltung seines Amtseides angezweifelt habe. Unter großem Lärm erklärte hierauf der Oberstlandmarschall die Sitzung Mr geschlossen, worauf die Jungczechen heftig protestirten. Die Abgeordneten verließen in großer Erregung den Saal. Triest, 21. October. Der dreier Petarden-Attentate überführte Coretti wurde zu 3^/z Jahren schweren Kerkers und 2300 Gulden Schadenersatz an den durch eines der Attentate schwer verletzten Knaben Bolderin verurtheilt. Paris, 21. October. Der neue Spionage-Gesetzentwurf ersetzt das Gesetz vom Jahre 1886, welches für nicht vollständig genug angesehen wird, verschärft die Strafen gegen Agenten, Militär- und Civilbehörden, welche etwaige für die nationale Vertheidigung wichtige Documente ausliefern. Paris, 21. October. Carnot empfing den Gesandten Brasiliens, Piza, welcher sein Beglaubigungsschreiben überreichte. Die dabei gewechselten Reden trugen einen herzlichen Character. Paris, 21. October. Das heutige Duell zwischen Deroulede und Rein ach ist unblutig verlaufen. Derou- ledes Pistole versagte- die Zeugen Reinachs boten die Fortsetzung des Duells an, was Deroulede ablehnte. Calais, 21. October. Die Hauptversammlung der strikenden Tüllarbeiter, welche von 2000 Personen besucht war, ermächtigte Delegirte, mit den Arbeitgebern auf Grundlage einer Lohnerhöhung zu verhandeln. Brüssel, 21. October. Bei den Gemeinderathswahlen in den kleinen Communen gewannen die Liberalen Sitze in 11, die Katholiken Sitze in 46 Gemeinden. Sechzehn Stichwahlen sind erforderlich, davon stehen 5 sür die Katholiken, 11 für die Liberalen günstig. Cocolss «nd provinzielle». Gießen, 22. October. — Herrn Lehrer Ebeling, der mit Anfang des Winterhalbjahres aus Gesundheitsrücksichten in den Ruhestand getreten ist, ist von Sr. König!. Hoheit dem Großherzog aus Anlaß seiner Pensionirung das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmüthigen verliehen worden. Diese Auszeichnung, sowie die Anerkennung seiner langjährigen mit Treue und Eifer geleisteten Dienste wird Freunde und Schülerinnen des Herrn Ebeling gewiß freuen. — Universität. In einer Woche werden nun auch die Collegien wieder beginnen und schon zeigen sich allenthalben die Vorbereitungen zum Empfang der zurückkehrenden Musensöhne. Es ist ja gewiß richtig, was neulich von leitender Stelle mit so schönen Worten ausgesprochen worden ist, daß nämlich „die Bedeutung einer Universität sür das Land, dem sie angehört, nicht von der Frequenzziffer der Studircnden abhängig ist, da auch die kleinste Universität einen unschätzbaren Hort werthvoller idealer Güter bildet." Aber auf der anderen Seite legt das materielle Interesse der Einwohner, für die die größere oder geringere Frequenz der Hochschule eine erhebliche Bedeutung besitzt, eine dahin gehende Frage nahe, auf die wir heute die Antwort ertheilen wollen. Im vorigen Semester waren hier im Ganzen 590 Studirende immatriculirt, unter diesen gehörten 106 der theologischen, 96 der juristischen, 167 der medicinischen und der Rest der philosophischen Facultät an- Hessen waren es 456. 27 Herren nahmen an den Vorlesungen Theil, ohne immatriculirt zu sein. Daß der Landesuniversität aus Hessen selbst ein größeres Plus in diesem Semester zugeführt werden würde, halten wir der Natur der Sache nach für unwahrscheinlich. Ebensowenig steht zu erwarten, daß von auswärtigen Angehörigen der juristischen, theologischen und philosophischen Facultät eine größere Anzahl als seither eintreffen wird. Denn dafür liegen keine Gründe vor. Anders steht die Sache mit den Studirenden der Medicin. Nachdem die klinischen Neubauten vorgenommen und zu Ende geführt sind und bereits weiterhin wegen ihrer vorzüglichen Einrichtung einen vortheilhaften Ruf gewonnen haben, ist zu vermuthen, daß weit mehr Nichthessen als bislang zum Zwecke des medicinischen Studiums sich hierher begeben werden. Es erscheint darum nicht ganz ungerechtfertigt, daß das Angebot von Studentenwohuuugen für das nächste Semester nach unseren Beobachtungen ein weit größeres ist, als seither. Zum Schluffe fügen wir noch zum Vergleiche mit den Frequenzziffern unserer Universität, die bekanntlich nach Rostock und Kiel die kleinste Deutschlands ist, die unS zugänglichen Durchschnittszahlen der Berliner Hochschule bei- hier studirten im Ganzen gegen 5800, unter diesen ca. 850 Theologen, 1700 Juristen, 1400 Mediciner und 1900 der philosophischen Facultät Angehörige- nicht immatriculirte Hörer' waren es etwa 2000. — Sitzung Großherzogl. Handelskammer vom 10. October 1890. Anwesend waren die Herren: Koch, Kling spor, Gail, Heichelheim, Homberger, Scheel, Wortmann. Auf der Tagesordnung steht zur wiederholten Berathung i der Entwurf eines Gesetzes, betr. Abänderung der Gewerbeordnung. Zu demselben waren der Kammer Seitens Grvßh.. Ministeriums eine Reihe von Fragen zur gutachtlichen Aeuße- rung übersandt worden. Dieselben sind zunächst von einer von der Kammer erwählten, aus den Herren Koch, Gail und Homberger bestehenden Commission durchberathen und, nachdem die Beschlüsse der Commission die Billigung der Kammer gefunden, durch motivirte Eingabe an Großh. Ministerium beantwortet worden. Auf dem zur Berathung desselben Gegenstandes nach Mainz auf den 7. October 1890 einberufenen hessischen Handelskammertag war die Kammer durch ihre Mitglieder Herren Koch und Gail vertreten. Die dort- selbst beschlossenen Abänderungsvorschläge zu dem Commissions- entwurfe fanden mit wenigen Ausnahmen die Zustimmung der Kammer. Seitens der Königlichen Eisenbahn - Direction Hannover wird uns auf Grund früher gestellter Anträge mitgetheilt, daß dieselbe sür die nächstjährige Reisezeit die erforderliche Genehmigung des Eisenbahnministers zur Einführung von Sommerfahrkarten von Gießen nach Norderney, bezw. Borkum nachsuchen will. w. Theater. Einen großen Heiterkeitserfolg hatte die gestern erfolgte Aufführung des famosen, von übermüthigster Laune getragenen Rosen'schen Schwankes: „Ein Engel" zu verzeichnen. Besonders befand sich Herr Reiners als älterer Lebemann in seinem eigentlichsten Fahrwaffer und ließ mit seinem brillanten Spiel die Zuschauer nicht aus dem Lachen kommen. Von großer komischer Wirkung war auch Herrn Rudolf B i e b r a ch s Darstellung, in der er den alten Anton trefflich characterisirte und wiederum den Beweis erbrachte, daß er für komische Characterrollen ausgesprochenes Talent besitzt. Wie wäre es, wenn es Herr Böbrach ein Mal mit der dankbaren Rolle des Reinhard v. Feld im „Veilchenfresser" oder des Christian Schilling in „Gretchens Polterabend" oder auch als Bibliothekar versuchen wollte? Wir meinen nach dem, was wir bisher von ihm gesehen haben, diese Rollen müßten ihm sehr wohl gelingen. Von den Damen haben wir zuerst Frau Anni Reiners zu nennen, die als Gertrud allerliebst war. Weniger gefiel uns Frl. Elisabeth Bischoff, die auch heute wieder ziemlich monoton declamirte, ausgenommen vielleicht den ersten Act. Als Arabella spielte Frau Ida Unger zum ersten Male an Stelle der Frau Jaskowski, welche bekanntlich mit ihrem Gemahle, Herrn Max Jaskowski, dem dornenvollen Schauspielerberuft entsagt hat, um ihrem rastlosen Streben andere und, wie wir den seitherigen strebsamen und unermüdlichen Mitgliedern be& Neuen Theaters herzlich wünschen, lohnendere Ziele zu setzen. Ueber Frau Ida Unger konnten wir noch kein abschließendes Urtheil gewinnen- sie spielte recht gewandt, schien aber ihre Rolle etwas zu phlegmatisch aufzufaffen. Gut war sodann Herr Heinrich Winolt als Geschäftsreisender Rummeck und ebenso wohl gefiel uns Frl. Roland in ihrer kleinen Scene. Herr Fritschler spielte als Carl von Erbach ganz befriedigend, muß sich aber immer noch größere Leichtigkeit und Unbefangenheit aneignen. Bei Herrn G o u l l o n endlich kam es uns auch gestern so vor, als wolle der Herr nicht Worte eines modernen Schwankes, sondern vielleicht etwas aus Ariosts rasendem Roland vortragen, so sehr wandelte er wieder auf dem hohen Kothurn. x. Theater. Auf die Donnerstag stattfindende Wiederholung des hochinteressanten Blumenthal'schen „Zaungastes" machen wir noch einmal ganz besonders aufmerksam^ Das Stück ist bekanntlich sehr gut besetzt und hat bei der ersten Aufführung außerordentlich gefallen. Nidda, 20. October. Nächsten Donnerstag, den 23. d. M.^ wird das Gasthaus „Zur Traube" hier sein 50jährigeS Jubiläum feiern. Aus kleinen Anfängen hat es sich zu einem Gasthaus ersten Ranges erhoben. Man muß anerkennen, daß die Besitzer keine Kosten und Mühe gescheut haben, um durch bauliche Veränderungen, Vergrößerungen und Verbesserungen den gesteigerten Ansprüchen der Zeit Rechnung zu tragen. Berstadt, 20. October. Bei dem am vergangenen Sonntag dahier stattgehabten Kirchweihfeste kam es im Tanzlocale unter- jungen Leuten zu einer stattlichen Prügelei. Hierbei wurde nicht allein „geschmissen", sondern auch einer der Streitenden gebissen. Gestern war Rendezvous beider Parteien auf hiesiger Bürgermeisterei, so daß wahrscheinlich erst bei Gericht dieser Exceß seinen Abschluß finden wird. *** Büdingen, 21. October. Die Trauben in den hiesigen Weinbergen haben durch die günstige Herbstwitterung viel an Güte gewonnen und sind wohlschmeckend geworden. Man kauft das Kilo zu 50 bis 70 Pfg. und höher, je nach Qualität der Früchte. Es findet Versandt nach Außen statt. — Der heute und nftrgen hier stattfindende Octobermarkt wird unbedeutend, weil der Hauptanziehungsgrund, der Viehmarkt, wegen der Maul- und Klauenseuche nicht abgehalten werden kann. XX. Lindheim, 21. October. Die hiesige Haushaltungsschule hat sich als ein entschiedenes Bedürfniß herausgestellt, denn der Zuspruch wächst mit jedem neuen Semester. Um dem Andrang zu genügen, werden noch jetzt Bauveränderunge« vorgenommen, während im nächsten Sommer ein neuer Anbau vorgesehen ist. — Die Maul- und Klauenseuche ist zwar in Altenstadt, Stockheim und Düdelsheim erloschen, dafür ist sie aber zu Höchst a. d. Nidder, Illnhausen (in 17 Gehöften), Unter-Schmitten ausgebrochen und die Abhaltung des Herbstsasselmarktes zu Friedberg und des ViehmarkteS zu Schotten verboten worden. — Von Waidmännern wurde die Frage ventilirt: Ist es möglich, daß Dam- und Edelwild, das bekanntlich zu den Wiederkäuern mit gespaltenen Klauen gehört und sehr zahlreich in Parks gehegt wird, von der Maul- und Klauenseuche befallen werden kann? Die Frage wurde bejaht und darauf hingewiesen, daß die Jnsection durch eine verseuchte Schasheerde bewirkt werden könnte. Wir machen daher Jäger und Jagdfreunde auf diesen Punkt aufmerksam. c Otten auf in aewirft, 9laU' d!« ^erranorbnu*” HW-°n §5 ch d°s innnl Ä". den ““ 2;’L Austrieb M-rkt, >st 1t „ort' ver ift im Arauhause eines Y M ist em g-nrer Ll*. D-rSchad- gitingt -s, dm Urhebern m kommen. • 1 * Marburg, 20. Octc Mt M-rg-n W tag hi-stgen Fchmnn . Sluflaben von Sand in oe i-schästigst -iS Mich b- Knecht bis unter die Arm hilflos darin stecken blieb, unglückten nahte jedoch > Flurhüters H., welcher bei hals, denselben aber gluck * Marburg, 21. s- Landes-Ausschuß hat bep res Reservefonds für rotz Maulesel, sowie sür lang Jahr 1891 von der abgabe abzusehen. * Frankfurt a. M. ereignete sich gestern au Unglück. Ein Mülle Hirsches einen Treiber. * Metz, 19. Octi Arbeiter, Namens Karl? ein scheußliches Verln ganzen Tages mit seir hatte, so daß sie flüchte Monate altes Kind aus Der Unmensch wurde in verletzt, befindet sich in j , * Me H tin M „vieber Mer! Zn den Ze Zulagen" die Rede. Mein mich näher darüber zu i Wort nicht anders erklär welche ein guter Alter lchn Wechsel macht". < Ql§ Fortschrittsmann de' verharre ich mit c (k Malagi in tl H Q . Cogn Aecht c Seifen, Beni M Cao; 8-tz. >s=S3 8801 , Ji Lebert 00. . srattfindende Wieder- mthal'schen //3aun< besonders aufmerksam, isetzt und hat bei der illen. ®eitenä totrofij.., ®.Q'1 unb !iS"4 "* H ® v01"* ■ v°.°be^ z-'bm >ar bieo^ yu D£ntet=i. ®ieb"^ UfHter gntt " *9£ Reisezeit d Ministers a>r R 6t" «orte, Nc bic ’■ »®tn dneti« Herr »einer» * Fahwnsser md !*““ "ich, „as b(„ EUNg war auch 'N der er den „lten rum ben Beweis er- ollen ausgesprochenes s Herr Biebrach ein emhard v. Feld im ulling in „Gretchens ar versuchen wollte? er von ihm gesehen wohl gelingen. Bon Seiners zu nennen, riger gefiel uns Frl. -eder ziemlich monoton ersten Act. Als Ara- csten Male an Stelle ) mit ihrem Gemahle, len Schauspielerberuse n andere und, wie wir lichen Mitgliedern des endete Ziele zu setzen, noch kein abschließengewandt, schim aber usafien. Gut war so- wftsreisender Rmmeck aub in ihrer kleinen §ar/ von Eröach ganz größere £eid)tigfeit ■n&oullon endlich solle der hm M itxn Merchl etwas l( \o \^t wandelte er nnei5taj,ta23'b.®7 sein W\i.W4 nfängen W <« J i“ Wnmuö anerkennen, KL -SS 9 r bel@«fittnb । 'S.** ■JfS*** (.» in den DE morden- in*-*!,;"-» *> L«* ’« rfanM %*** ttfinbrt» »ßteV- AÄ **" zedü^sttw" llnl neu«1 ^tvanbH*tt । "nttd «(‘“Wn' 4 ,1^ „b ®b! “ “7;” “"ejpaltrt'11 • 1 hQg die 3'' ^ir !• ,i,n F" C Aus dem Kreise Schotten, 21. October. Nachdem die leidige Maul - und Klauenseuche während des Sommers in verschiedenen Orten ausgetreten und evident lähmend aus den Handel gewirkt, glaubte man nach Aushebung der verhängten Sperranordnungen, sie sei endlich erloschen. In der That schien auch das immer seltener werdende Austreten der Seuche aus ihr Erlöschen hinzudeuten. Jetzt tritt dieselbe aber mit noch größerer Vehemenz auf. In einer großen Reihe Ortschaften ist sie ausgebrochen und behördlicherseits sind Gemarkungssperren verordnet worden. Für eine Anzahl Märkte, so für die heutigen in Schotten und Büdingen und den am 27., 28. und 29. d. M. zu Ortenberg stattfindenden Markt, ist der Auftrieb von Rindvieh, Schafen, Schweinen und Ziegen untersagt worden. Vermischte». * Wetzlar, 20. October. Ein schändlicher Streich ist im Brauhause eines hiesigen Bierbrauereibesitzers verübt worden. Durch Oeffnung eines Verschlusses von unbefugter Hand ist ein ganzer fertiger Sud Bier aus dem Kühlschiff sortgelausen. Der Schaden ist nicht unbedeutend. Hoffentlich gelingt es, den Urhebern dieser boshaften That aus die Spur zu kommen. * Marburg, 20.October. Ein Dieb in der Falle. Heute Morgen war der Dienstknecht Naumann, welcher bei dem hiesigen Fuhrmann I. G. in Diensten steht, mit dem Ausladen von Sand in den städtischen Sandgruben am Kaff beschäftigt, als Plötzlich der Sand ins Rutschen kam und der Knecht bis unter die Arme im Sande verschüttet wurde und hilflos darin stecken blieb. Auf das Jammergeschrei des Verunglückten nahte jedoch bald ein Retter in Gestalt des — Flurhüters H., welcher dem Sanddiebe zwar aus der Klemme hals, denselben aber gleichzeitig auch zur Anzeige brachte. * Marburg, 21. October. Der communalständische Landes-Ausschuß hat beschlossen, mit Rücksicht auf die Höhe des Reservefonds für rotzkranke Pferde, Esel, Maulthiere und Maulesel, sowie für lungenseuchekrankes Rindvieh auch für das Jahr 1891 von der Erhebung jeglicher Viehseuchenabgabe abzusehen. * Frankfurt a. M., 21. October. Bei Schloßborn ereignete sich gestern aus der Treibjagd ein bedauerliches Unglück. Ein Müller schoß statt eines durchbrechenden Hirsches einen Treiber. Der Getroffene war sofort tobt. * Metz, 19. October. Ein dem Trünke ergebener Arbeiter, Namens Karl Philipp Großhardt, verübte vorgestern ein scheußliches Verbrechen. Nachdem er während des ganzen Tages mit seiner Frau gezankt und sie mißhandelt hatte, so daß sie flüchten mußte, warf er Abends sein zwanzig Monate altes Kind aus dem zweiten Stockwerk auf die Straße. Der Unmensch wurde in Haft genommen, das Kind, schwer verletzt, befindet sich in Pflege. * Wie sich ein fideler Student die Alterszulagen denkt. „Lieber Alter! In den Zeitungen ist jetzt so viel von „Alterszulagen" die Rede. Mein colossaler Fleiß erlaubt mir nicht, mich näher darüber zu informiren. Jedoch glaube ich dies Wort nicht anders erklären zu können, als durch „Zulagen, welche ein guter Alter seinem studirenden Sohne zum monatlichen Wechsel macht". In der Erwartung, daß Du Dich als Fortschrittsmann der allgemeinen Bewegung anschließen wirst, verharre ich mit besten Grüßen Dein Sohn Carl." * Elend der Großstadt. Wie jedes Jahr am Beginne der Schulzeit, so hat auch heuer der Präsident des Wiener Centralvereins zur Beköstigung armer Schulkinder an die Vorstände der Wiener Schulen sich mit der Bitte gewendet, nach eingehender Prüfung ihm die Namen derjenigen Kinder namhaft zu machen, welchen die Eltern kein Mittagessen zu geben vermögen. Diesem Ersuchen wurde entsprochen und nicht weniger als 4300 Kinder bezeichnet, die in so bedauerns- werther Lage sind. Da der genannte Verein jedoch nur 2870 Kinder verköstigen kann, so sind die übrigen 1430 aus die Mildthätigkeit der Wiener angewiesen oder — sie müssen hungern! Perfekt, unö v »lkrwirthsch afi. — Nach einem Erlaß des Herrn Ministers der öffentlichen Arbeiten ist die Bestimmung, nach welcher Schüler-Zetttarteir zur einmaligen Hin- und Rückfahrt täglich berechtigen, dahin abgeündert, daß Schülerkarten — soweit dieselben zur Hin- und Rückfahrt gültig ausgestellt sind — an den zulässigen Benutzungstagen zur beliebigen Fahrt auf den in Frage kommenden Bahnstrecken ohne Fahrpreiser- höhung berechtigen. — Nach den statistischen Ermittelungen des Vereins deutscher Eisen- und Stahlinduftrteller belief sich die Roheiserrprodiretiorr des Deutschen Reiches (einschließlich Luxemburgs! im Monat September 1890 auf 363 324 Tonnen, darunter Puddelroheisen und Spiegeleisen 151186 Tonnen, Bessemerroheisen 36 807 Tonnen, Thomasroheisen 128 497 Tonnen und Gießereiroheisen 46 834 Tonnen. — Die Production im September 1889 betrug 373 185 Tonnen, im August 1890 371 102 Tonnen. — Vom 1. Januar bis 30. September 1890 wurden productrt 3 465 991 Tonnen gegen 3 215 528 Tonnen im gleichen Zeiträume des Vorjahres. — Gefüllte Tomaten. Recht rothe und starke Tomaten schneidet man der Quere nach in zwei Theile, nimmt die Kerne mittelst eines Kaffeelöffels heraus und legt die Früchte, mit den Schnittflächen nach unten, auf ein Sieb, damit der Saft abtropfen kann. Fetter Speck und kaltes gebratenes Kalbfleisch werden mit Champignons, Schalotten, Petersilie und allenfalls Knoblauch fein gehackt; diese Farce gibt man in ein wenig Butter, thut Pfeffer und Salz daran und rührt sie etliche Minuten über mäßigem Feuer um, worauf man sie mit etwas Liebigtz Fleischextract bindet. Mit dieser Farce füllt man die Tomaten, ptacirt letztere auf eine mit Oel bestrichene, die Hitze vertragende Schüssel und stellt das Gericht bis zu völligem Garwerden in den Ofen. Heber Anlage von Hecken. Es ist dies gewiß ein vielbesprochener Artikel. Da jedoch die beste Pflanzzeit für Laubbolz auf trockenem Boden wieder heranrückt, der Herbst, nehme ich Veranlassung, lieber Leser, Dich auf eine Heckenpflanze aufmerksam zu machen, die es ihrer guten Eigenschaften wegen werth ist, von Jedem angepflanzt zu werden. Wer über einen trockenen, mageren, sandigen Garten oder Fläche Land verfügt und dieses gerne umfriedigt und etngezäunt wünscht, pflanze, bevor er an andere Einfriedigungen Geld wegwtrft, den schwedischen Boxdorn. Diese einzig in ihrer Art dastehende Heckcnpflanze ist besonders für leichten und leichtesten Boden geeignet, da derselbe fast in jedem Boden fortkommt, rasch wächst, undurchdringlich dichte Hecken bildet, sehr wenig Pflege verlangt und von Wind und Wetter durchaus nicht leidet. Auf völlig freiliegendem Terrain, wo Sturm und Unwetter so recht ihr Wesen treiben können und deshalb anders keine Hecke emporkommt, kannst Du, lieber Leser, getrost zum schwedischen Boxdorn greifen, der wird Dir seine Dienste nicht versagen und in wenig Jahren eine Schutzwand bilden, die diesen Elementen Einhalt thut, Dein Gemüse und sonstige Saaten emporkommen läßt oder Deinem Vieh Schutz bietet. Der Boxborn ist betreffs Pflege, Anspruchslosigkeit und Schnellwüchsigkett das Gegenthetl des Weiß- oder Hagedorns. Ersterer wächst rasch, gedeiht gut bei wenig Pflege auf schlechtem Boden und hat von Sturm, Frost, Raupen usw. wie gesagt nicht zu leiden; letzterer dagegen verlangt vor allen Dingen kräftigen, lockeren, lehmigen Boden, wächst meist nur spärlich, friert sehr oft zurück und siebt manchmal im Sommer wie ein großes Raupennest aus, die mit Vorliebe die Blüthen derselben fressen und den Zaun völlig zu Grunde richten. Als beachtenswerth möchte ich noch hervor- heben, daß dieser Boxdorn lange Stacheln in Menge trägt und seines dichten Wuchses wegen den besten Freunden der Gärten und Wiesen, den gefiederten Sängern ein trautes Heim bietet, das sie vor Katzen, Raubvögeln usw. schützt und ihre Brut sicher beherbergt. Es ist einleuchtend, daß diese Pflanze mehr Aufmerksamkeit als bisher verdient und bin ich deshalb gern bereit, Interessenten über Cultur, Bezug usw. nähere Auskunft bereitoiilltgst zu ertheilen. Tondern (Schleswig). P. B. Christian, Landschaftsgärtner. 6. Hennebergs „Monopolseide“ ist das Beste! Nur direct! [8835 — „Ein echter deutscher Mann mag keinen Franzen leiden, doch ihre Weine trinkt er gern". Außer den Weinen bis in die Jüngftzeit auch ihre ßlqueure. Richt allein die Karten unserer Restaurants und Kaffeehäuser zeigten die Namen der französischen Benedicliner und Chartreuse, auch Private suchten etwas darin, ihren Gästen von den „Echten" vorsetzen zu können. So ganz Unrecht konnte man ihnen allerdings so lange nicht geben, als man dem fremdländischen, eingeführten Getränke nicht ein mindestens gleich- werthiges, gleich gutes, im Vaterlande hergestelltes Erzeugniß gegenüber zu stellen vermochte. In dieser Hinsicht ist aber viel gegen das Interesse des vaterländischen Gewerbes gesündigt worden. Abgesehen davon, daß man vielfach minderwerthtge Rohstoffe auf möglichst einfache Weise oberflächlich mit irgend welchen Essenzen versetzte und sich damit begnügte, diesem Gemisch einen dem echten Liqueur ähnlichen Geschmack zu geben, kannte man offensichtlich die Zusammensetzung der französischen Liqueure gar nicht und war so mcht einmal im Stande, dem Getränk die am echten gelobten guten Eigenschaften zu verleihen. Es kann nicht Zweck dieses Berichtes sein, auf irgend solche Fabrikanten, die übrigens meist aus Unwissenheit so gehandelt haben werden, hinzuweisen, wohl aber auf einen deutschen Fabrikanten, dem es gelungen ist, jene Klippen zu vermeiden und dem aus dem Publikum heraus bestätigt wird, daß er das französische Fabrikat, den französischen Benedictiner, die französische Chartreuse, durch ein völlig ebenbürtiges, aber nur halb soviel kostendes deutsches Fabrikat ersetzt bat, nämlich die Dampfdestillation und ßiqueurfabrif von F. W. Oldenburger Nachfolger in Hannover (Inhaber Aug. Groskurth). Diese im Jahre 1850 gegründete Firma stellt feinste Kräuter-, Magen- und Tafel-Liqueure und namentlich als Sonderheiten Deutsche« Benedictiner und Deutsche Ehartreuse her. Daß es derselben gelungen ist, den richtigen Geschmack zu finden, beweisen außerdem Urtheile erster Aerzte, u. a. die jüngsten Auszeichnungen derselben (goldene Medaille und Ehrendiplom) auf den beiden letzten Kölner Ausstellungen und die jetzt erlangte Bronce Medaille. ZchUM m) farbige SckkuW . direkt aus der Fabrik von von Elten & Keuffen, Crefeld, * also aus erster Hand in jedem Maah zu beziehen. Man verlange Äufter mit Angabe des Gewünschten. statt Oel oder Pomade Retters unübertroffenes jH-UKyi- Haarwasser [staatlich geprüft und begutachtet), um 40 JL 1.10 bei I. H. Arrhr, Sonnenstr. 25, Gießen. [703J Sie sollten in keinem Hause fehlen. Mainz. Ich habe gefunden, daß Ihre Schweizerpillen, welche ich schon feit Jahren, auch in meiner Familie tm Gebrauch habe, bei Magen- und Unterleibsbeschwerden Vorzügliches leisten und kann ich selbe Jedermann bestens empfehlen. Franz Pfeiffer. (Unterschrift beglaubigt.) Man sei stets vorsichtig, auch die ächten Apotheker Richard Brandts Schweizerpillen (Preis L Schachtel Mk. 1.—) mit dem weißen Kreuz in rotbem Felde und keine Nachahmung zu empfangen. Haupt-Depot: I Adler Apotheke in Frankfurt a. M., Trierischer Platz. [8832 Cacao, Chocolade, Thee, Vanille. Wir empfehlen: Medic. Leberthran, heibgeib \ do. do. wasserhell z Tokayer, Malaga, CO Parfümerien, Tincturen. Seifen, Wohn-, Hit Schlaf- und ranken wimmer, grosse Stile, Kirchen Farben, Firnisse, Lacke, Bronzen, Pinsel. von Klein-Linden. 2632 fünft ertheilt gern 8301 Cü: 3 3 6000 Francs Prämie der Stadl Brüssel für besten Gasofen. • E O -c o in allen Packungen. Sherry F. GroS, Franksurterftra§e 7. in ’/i, '/-> '/», Vs Flaschen. Cognac, Rum, Arrac. Aecht chin. Thees, Ernte !890r. Buchen- und Tannen- Scheitholz abzugeben bei Neuheiten in Uwhärtgen, Tüchern, Shwal- in Seide, Chenille und Wolle, Eaputzen und Eap-chon, Pellerinen in Chenille und Wolle, Peluschkragen, Hundschube jeder Art, sowie Mädchen» und Hkuabenkappen empfiehlt billigst 8420 1. JFattgmatm. t Hüte und Mützen $ A verkauft enorm billig 4 Willi. Stumpf, 2 ♦ 8498 9 Sonnenftr. 9. J Benner <8? Krumm, 40 Bahnhofstrasse 40. [7813 Regenerativ-Gasheizöfen Abführung der Heizgase, für Salons, Gothaer Iebensverficherungsbantr. Derfich.-Bestand am 1. October 1890: 74700 Pers, mit 581600000 Mark Bankfonds am 1 August 1890 ....... 164450 000 „ Versicherungssumme ausbezahlt seit Beginn . . . 212 690000 „ Dividende der Versicherten im Jahre 1890 . . . 6187 866 „ und zwar nach dem alten System mit Dividenden-Nachgewährung aus die letzten 5 Jahre: 38% der Jahres-Normalprämie; nach dem neuen „gemischten" System: 29% der Jahres-Normalprämie und 2,4% der Reserve, wonach sich die Gesammtdividende für die ältesten Versicherungen bis aus 125 % der Normalprämie berechnet. Die Versicherungen Wehrpflichtiger bleiben ohne Zuschlagprämien auch im Kriegssalle in Kraft. Versicherungsanträge nimmt entgegen und jede gewünscht werdende Aus- Aachener Badeöfen für Gas. Liefern sofort heisses Wasser. Ueberraschend schnelle Erwärmung eines Bades lei 0.7 cbm. Gasconsum. 5 6 goldene und W siib.Medaillen. J. G. Hoiiben Sohn Carl, Aachen. Referenz: Jede Gasanstalt. Adler- Mkdirmal- und technische Drogen, Ehemikaliku. » Otto Locke, Forben, Matkriolwsaren, Specialität: Drogerie. FModtiMstrichk. Fabrikation chemisch-technischer Präparate für Haushaltung, Landwirthschaft und .Gewerbe. 3689 Selterswe x Nr. 39. Medic Verbandstoffe, Medicinische Weine, Kinder-Nährmittel, DestnfettionS- und Räucherariikel, Vade-Jngredtenzien, Pastillen, Parfümerien und Totlettemittel, Echt chinesische LH««». ttacao, Gewürz«, Spirituosen, Essenzen, Oel«. Schwämme, Putzmittel, Wäscheattttel, BeleuchtungSarttkel, Auckersabrikate. Warme Bäder bei Andreas Euler Täglich geöffnet von 6 Uhr Morgen- bi- 7 Uhr Abend- Sonntag- bi- Mittag 12 Uhr» Die Zellen sind durch Dampf geheizt. [121 Außer verschiedenen Salzen und Mutterlaugen sind sämmlliche Bade- Extrakte, als: Fichtennadel', Malz», Loh- und Weizenkleie-Extracte zu haben. SSST' Abonnements werden jederzeit entqegengenommen. "AMT In Giessen bei Herren : 8124 C. G. Kleiiihenn, Emil Orbig, Carl Schwank. Zu haben in allen besseren Geschäften. 00 o Q: bD s o Anerkannt beste Fabrikate, einiger relikommener Ersatz d. franiLiqneure. F. W. Oldenburger Nacht, Hannover, h Inhaber: Aug. Groskurth. Benedietinor, p. | Lh>PLM.4.50, p.|Ltr.-Fl.M.15O. p.|Ltr.-FLM.1.40 s GD :zr (D 0 g- O B „0.45 „0.80 „0.90 N CD S »8.25 „ 8526 8828 8836 Der Borstand des Concertvereirrs 8844 Stahl. 8852 Bahnhofstraße 27. 8591 Gebe. Lorch, Direktoren 8853 8845] Neuen Bäue 7. Dank ab. Kaiseröl Südanlage 17 Wasserleitung. Mainz, den 20. October 1890. 8831 Vorzüge: N fr- : ÄÄ Nm Zkltklsn Mlinrmliiiwlle, st«™ ii. in tzschste Ausreichng. Goldene MedMr luttidj 1890. Korkbrand. [8311 große Auswahl bei Otto Schaaf, Drogenhandlung- X oH H. Rubsamen Per '/, Fl. »/-Fl- G^ünbergerstraße 12. kaufen- ’lnafyne während der [5590 In Gießen zu haben bet ücLulxmarkc. Herrn Carl Bieler, Kreuzplatz 6, u. Herrn E.L.Kalkhof Wwe., Frankfurterstr 1 8773 Ngi> Rheinifcke Neu! Neu! Emii Fischbach, 8348 130-6'2 424.81 In Auftrag: Hoffmann. wieder elngetroffen- [8375 1SS.40 E. Challiar, Neuenweg. 5*/i 8149 Wafferdicdte Pfervr in decorirten Gläsern und offen zum Aus- 8310] Otto Sohaat, Drogenhandlung. 1.70 1.80 2- f Menado- f Bourbon- extraf. Mocoa- Rrctoreki. J xxxxxxxx 1881er..... 1876er ..... Cabmet 1868er rother Med.-Wein Tokayer Ausbruch Tokayer „ Tokayer Meneacher „ SELTERS NASSAU Carlowitzer Ausbr Rus:-*31 Ausbruch I. V- b. SB. Bo«t. Aeitgeuotenes. Trotz Schlafröcke eleganten Formen und Stoffen, Havelocks haus dahier soll die Lieferung nachstehend genannter VerzehrungS- und Verbrauchsgegensiände: Brod, Erbsen, Linsen, Bohnen, Reis, Gerste, Gries, Hafergrütze, Salz, Pfeffer, Muskatnuß, Essig, Nelken, Knobelauch, Schweineschmalz, CocoS- nußbutter (aus der Fabrik von P. Müller & Söhne in Mannheim), Ochsenfleisch, Schweinefleisch, Mehl, Kaffee, Milch, Lorbeerblätter, Zwiebeln, Suppengrünes, gelbe Rüben, Wirsing, Weißkraut, Kohlraben, Petroleum, Zündhölzer, Besen verschiedener Art, Borstenschrupper, Bürsten, Putzlumpen, Seife, Schmierseife, Soda, Putzpulver, Zinksand, weißer Sand, Stroh, ferner: die Abfuhr de- Senkgrubeninhalt-, sowie die Nei- nigung der FeueruugSan- lagcn für die Zeit vom 1. November 1890 bis 31. October 1891 im Submissionswege vergeben werden und sind Angebote schriftlich bis längstens Saw-tag den LS. d-. Mrs«, Vormittag- 10 Uhr, in welchem Termin die Vergebung stattfindet, dahier einzureichen. Denselben sind, soweit thunlich, Proben beizuschließen. Die Bedingungen können auf der Canzlei Großh Staatsanwaltschaft (Justizgebäude, Zimmer Nr. 43) ein* Chemisch untersucht von Hrn. Geh. Hofrath Prof. Dr. B. Fresenius u von ärztlichen Autoritäten allen schwächlichen Personen empfohlen. vorräthig bei [7403 Schreiner Lenz, Frankürrterstr. 123. bei A Kilbinger (L Senners Nachf.), Seltersweg 19. . [8558] Die allein ächten Prof. Dr. Jäger’schen Normal- Woll- und die allein ächten Dr. Lahmann’schen Reform-Baumwoll-Unterkleider, Radfahr- u. Touristen-Hemden, sowie alle sonstigen Unterkleider in Wolle, Baumwolle rc rc. empfiehlt in allen Größen und Weiten zu billgen Preisen Ludwig Huntemann Lehrer für Clavier und Violine (seither Solo-Geiger der hiesigen Regimentscapelle). Nähere Auskunft orthei 1t die Musikalienhandlung von Herrn 93 00 1110. 1900 \ Alleinige Niederlage: Adolf Geisse vorm. 6. C. Windecker Selters weg 2, Ecke am Kreuz. i! 2.- 1.15 2.40 1.35 3.~ 165 2.- 1.15 1.80 1- 1.80 1- geb. Kreis ir unfein innigen BUB kvMtdeMN. Für Gießen und Umgegend haben wir den Alleinverkauf unseres natürlichen Mineialwassers (dirccte Quellenfüllnnq, kein Kohlensäure- Möbklrtinigungs- mib Erstlschuilgstinltur zum Aufpoliren matt gewordener Möbel. Von Jedermann ohne Schwierigkeit in kürzester Zeit ausführbar. Brillanter Glanz. In Fläschchen ä 40 und 70 Alleinige Niederlage bei Durch vorzügl. neue Brennmelhode kräftiges feines Stroma. [2442 Wroße Grsparnrß Nur ächt in Packeten mit Schutzmarke „Elephant" versehen von 1,12 u.'/«Pfund. Niederlagen in: zusatz), dem Kaufmann Kerrn Ang. Aalt II Bahnhofstraße Deutscher BrretnS Hunde - Kuchen 3000—3500 Mk. jährlichen Nebenverdienst können solide Personen jeden S andes bei einiger Thätigkeit erwerben. Offerten sub J. 349 an Rudolf Mosse, Frankfurt a. 171 6405 Anzeige. i unser lieber Werter >ge>, imer»* • ist. 8831 Feinste Toiletteseifen Beste Taschentuch-Parfüms Die Waaren-Handluug von Robert Stuhl, Neustadt 83 empfiehlt ihr reich assortirtes Lager in nachfolgenden Mi Winter-Bedarfs-Artikeln IW zur geneigten Abnahme unter Zusicherung reellster Bedienung. Wollene, halbwollene u. baumwollene Unterhofen, Hemden und Hautjacken für Männer und Frauen, Gestrickte uud gewebte Jacken und Jagdwesten, Leibhöschen für Kinder, Haadschuhen, Strümpfen, Socken und Filzschuhen re. ,c. 8600 WkgtMt- ,b-r M«®- n- dl. Orient übertragen. Selterser Miimlmller-Versliiidl W. Schütz & Cie. Donnerstag den 23 Oktober. i* "18W' Preßkohlen d. Fürst!. Solms-Braunfels'schen Grube „Wölfersheim“, denkbar beste- Brennmaterial, eignet sich für alle Feuerungen. Originalfuhrenl^tt)—SvCtr.) per Ctr. 80 Pfg, K leinere Fuhren (20 bi- 30 Ctr.) per Ctr. 85 Pfg, Einzelne Crntner ab Lager 90 Pfg. 8402 (frei Haus). Commisfionslager Seltersw. 52, Hof links, bei W. Poppelsdorf. Gießen bei August Noll, H. Hansel,; Bleichstraße: 21, Sich bei: I. Häuser. in uttuvllltll Geometer-Messlatten ±c,n<*“ Wilh. Wipper, au v-v Kunst- und Handelsgärtner. M 0T Laden: Neustadt 11. MW Bringe einem verehr!- hiesigen u- auswärtigen Publikum zur Anzeige, daß ich eine Sendung^-^^^ Lchter Harlemer Blumenzwiebeln erhalten -j habe und solche zu billigen Preisen abgebe. Gleichzeitig empfehle meine Kranz- u Bouquet- >/ Binderet, sowie meine Neuheiten in Staffeleien, Körbchen, Jardiniören, Manschetten in allen Größen und Farben; Braut-und Makart-Bouquets in künstlt rischen Arrangements in allen Größen; Moo? kränze- Ferner empfehle mich in Neuanlage und Unterhaltung von Gärten, Anlagen, Gräbern und bergt beMorgfältigster Ausführung zu soliden Preisen-8288 Unter Bezugnahme auf vorstehende Annonce empfehle ich das an Kohlensäure reiche, einen angenehmen, erfrischenden Geschmack besitzende natürliche Wasser der Selterser Mineralquelle geneigter Abnahme. Preis für 1/1 Krug 20 , für V2 Krug 17 mit 5 bezw. 4 Vergütung für zurückfolgende Gesäße. Wiederverkäufern und Wirthen entsprechende Preisermäßigung. (844_ August Nachmittags V22 Uhr, i werden Griinbergerstratze 13 die zur Hinterlassenschaft des Herrn Lehrer Dietz 55.30 gehörigen Mobilien, als Sopha, Stühle, - Tilche, ivober ein großer runder, ein schöner Rauchtisch, Commode, etntbür. «leiderschrank Betten, Weißzeug, Zimmerdouche, Büttcn, ferner Bücher, als BrehmSTHierleben, Shakespeare, Prachtband, Brockhaus Eonverfations lextkon, ältere Ausgabe u. s. w., sowie «09.31 gut erhaltene Hereenkleider, fast neuer *58.10 Ueberzieher rc. versteigert- ! 44.20 8824 In Auftrag: Hoffmann. 11610 „I, — 1 11—rnrnmim ■ 68 80 Tanin- Balsam von E A Ullmann L Co. Plauen i- B- ist das beste Mittel gegen Hopfschuppen und dient zur Erhaltung und Forderung des Haarwuchs es Zu haben bei 8369 Gustav Gerhardt. •e e | | Vorzüglichstes ürzt« /urmhanU ua> empfohlenes LWloUäuRe Gebäck für «ranke. Schwache,Mage«- leidende und als Kindernahrung unentbehrlich für jede Mutter welcher die kräftige Entwicklung ihres Kindes am Herzen liegt- Zum Gebrauche selbst für Kinder im zartesten Alter und für solche, welche die beste Milch nicht vertragen- 1 Orig.-Kiftchen ä 120 St- zu M. 2.80 bei 2 Orig.-Kistchen ä 120 St. zu M. 5.00 franco nach ganz Deutschland. [8514 Zwieback-AabrikHofheima TarrnrrS Fischers Patent. Einzige Fabrik der ächten Haarfelle u- Haarschäfte. Beste Fußbekleidung für jedeJahreszeit-GegenGicht, kalte, nasse u. Schweißfüße von äritl-Autoritäten angel- empfohl.Weicher,wasserdichteru.haltbarer als jedes andereLeder. Den Alleinverkauf unsererArtikelfür Gießen haben wir Herrn Wilh. Herbert Marktplatz 2, übergeben u- sind daselbst Felle sowie Schäften zu gleichen Preisen wie in der Fabrik zu haben. 8159 F. Fischer & Comp- In Offenburg. Höfl- Bezug nehmend auf Obiges, Ikann diese Haarfelle und Haarschäften zur Winter-Fußbekleidung auf's Angelegentlichste empfehlen und werden diese Artikel von meinem Lager stets zu gleichem Preise wie in der Fabrik abgegeben. 8651 Wilh. Herbert. Wichtig für Hausfrauen Die Holländische Kaffee-Brennerei H. Disque & Co., Mannheim empfiehlt ihre unter der Marke Ek Mitten-KM e wegen ihrer Güte uud Billigkeit so berühmten und nach Dr von Liebigs Vorschrift gebräunte hochfeine Qualität Kaffees: f. WestindischeMisch ung, p;r Va Ko. 1.60 Im Auftrage Großh. Amtsgerichts Gießen soll die Hofraithe Flur 1 Nr. 32 in der Mühlgasse, den Jacob Wacker Eheleuten in Gießen gehörig, auf ein Jahr vermiethet werden. Bewerber wollen ihre @;6ate für das Hails im Ganzen ode 'ür einzelne Räume desselben bis längstens Montag den 27. Oktober auf Großh. Ortsgericht ab- flcbtn. Gü'ßen, 20. October 189 ). Großh. Ortsgericht Gießen- v intern. AnssteUnng 4’^W- fe SELTERS^; ^NASSAU §7 Kapsel. in Loden und in imprägnirten wasserdichten Stoffen mit halber und ganzer Pellerine, Jagd Joppen in Leinen und Loden-Stoffen, sehr practisch. Jagd - Gamaschen in Leder, Loden, wasserdichten Leinen und Tuch-Stoffen, Gummistoff-Regen-Mäntel absolut wasserdicht empfiehlt 7779 H. Rubsamen. gesehen werden. Bis zu obigem Termine werden auch Gebote aus die sich im Provinzialarresthause ergebenden Küchenabfälle und Lumpen, sowie das in demselben sich ergebende abgängige Lagerftrob entgegen genommen. Gießen, 16. October 1890. Der Großh. Erste Staatsanwalt Jöckel.___________ Rrm, Arac, pmO-Wuskn rh". J/i Flasche von Mk. 2.— an V2 » * ” ^'00 n von 8407 Gg. Scherer & Co., Langen. BrumaialkimZ Drogenhandlung Otts Schaas. 8599] Grube Pferdemist zu ver- Feinsten deutschen COGNAC ärztlich empfohlen Liter-Flasche Mk. 2.—. hebeutenbem Aufschläge verkaufe M la. weisse Kernseife P°r Pfunb 28 A 1531 ! 10 Psb. für X 2.60, 25 „ „ n ^5. 83 7 6 Fe. Seibel __Fr. Seibel. d... "A Bedarf v. Cisarren- spi; z<-ai od. Prellen jed. Art, vcrhiiißre man d»s mit über 2000 Abbihign. in Originalgrösse ver-oo schöne Muster- \lbum v. Brüder Ooi tinger^ in Ulm a. D. Wiener Rnucl.utensilien-Fa-i^ brik. Stets O.k Neueste. Billigste Bedienung. Nur für Wiederverkäufen. 7780_______ Weidig’s Donnerstag Nachmittag 2 Uhr sollen im Piandlocal (Seltersweg) ein Küchenschrank mit Glasaufsatz, 2 Hängelampen, 1 Standuhr versteigert werden. Die Versteigerung ist bestimmt- 8761 ___________Guldan, Kreisbote. Donnerstag den 23. Moder, Nachmittags 2Vr Uhr, wird in meinem Hause ein großer amerik Ofen (Kronjuwel), eine große Hänge- " lampe (für Laden oder Wirthschaft geeignet), zwei Koffer, Nachttifchchen i u. s. w versteigert- W^6_____________F. Hoffmann. Freitag den 24. Bctober, etein ** 7 Uh,. Mitglieder "des eincs» «oncertverems. *WW6« iche. I roh. x und Hm« V B wir mit unserer fi "1, bestehend aus y Epreialitätett X tt.Reit-, Tchul- g asrikanischen Ele- g in kürzester Zeit von R kagesanuoneeu. $ 3 2^2?-in Nachlaß-Versteigerung. Dienstag d n 28. und Mittwoch den 29. October, jkdssmal 2 Uhr Nachmittag« beginnend, Donnerstag den 30. Octobe», Vormittag« von 9 Uhr und Nachmittag« von 2‘/2 Uhr an, werden die dem verstorbenen Vuchdruckereibesitzer P i 11 f cp gehongen Mobilien in dessen Villa, Nahrunffsberv G. meistbietend versteigert. Dienstag Nachmittag kommt unter Anderem zum Au«gebot: 1 Salon-Einrichtung: 1 Plüschgarnitur (Sopha, 6 Stühle, 2 Sessel), 1 Ausziehtisch, Lüstre«, Secretär, ovaler Tisch, 2 gestickte Sessel, 2 Salonlnmpcn, 1 ovaler und 1 länglicher Spiegel, Pendule, Bilder, Nippsachen, , 18 faft neues Prunino EV und 1 großer Talonteppieh. Aus der Jagdstube 1 antiker Schreibtisch, Consolen, Spiegel, gute iO^gemälde, Jagdbllder, i Rhenanenbild Central- seuerstinte, Doppelflinte, Vorderlade-Scheibenbüchse, Jagduteilsttren, Patronen, Werkzeug, ca. ÖO Rebstangen, 2 Hirsckköpfe, 1 Hängelampe aus Geweihen, 4 Jahrgänge „Jagdzeitung", Jagdranzen, Bier- und Weingläser, Römer u s. w. 1 ovaler Tisch mit Marmorplatte, 1 Console mit Marmorplatte, 1 Glasschrank mir Inhalt, 1 Eckschrank, 5 Kleiderschränke, 3 Betten, Crystall- und Porzellansachen, dabei 1 Bowle mit 12 Gläsern- l antiker Meiderschrank 1 Partie auSgestopste Bög-l und kleine Lhiere u- s. ro. Mittwoch Nachmittag: 1 neue Zinkbadebütte, Kommode, Tische, Stuhle, Spiegel, Tischtücher, Taseltücher, Betttücher, Ueberzüge, Bettwerk, 2 vollständige Betten, Sophas, Noßbaarmatratzen, Teppiche, Waschconsole, Waschservice, Bücher, dabei Shakespeare, Schiller, Hempels vollständige Classiker-Ausgabe, Beckers Weltgeschichte, 1 Pendule, Vorhänge, Portiere, Holzschnitzereien u. s- w. Donnerstag Vormittag: 2 Küchenschränke, Eisschrant, Küchenemnchtung und Gerathe, dabei 34 emaillirte Gefäße, 1 große O-uanlität Kartoffeln, eingemachte Früchte, 60 Flaschen Wein, Liqueure, 3 Fäfler Beerenwein rc. Di"übr^gen^M^^,? Wa^sch^anel, 1 Waschrolle, Waschbütten, Waschbank, Seile, Klammern, Körbe, Bügeleisen, Teppiche, Pliflo- maschine, Oesen, Kellereinrichtung, Spielsachen, Puppenstube, Puppenküche, Tivoli rc-, Fäfler, 23 Hühner, Tauben, Gartengeräthe, Schlitten, Wagen, Steinwurssieb, Hundehütte u- s. w, Maschinen und Gerüche für Beerenwein, Pi Im vormundschaftlichen Auftrag: Louis Rothenberger, 8686 Gerichtstaxator. Dienstag den 28. October, Vormittag- von 9 Uhr an, ist die Wohnung zur Besichtigung der Versteigerungsgegenstände offen. Nur schriftliche Aufträge können berücksichtigt werden. Zur Nachricht. Der erwartete Posten Kurzwaaren, worunter eine große Parthie Pelusch und Seidereste, Wtnterstandschuhe, Spitzen aller Art, Knöpfe, Besatz- arttkel rc. ist ctngctroffen und wird dilligvc'kaust bei 7038 L. Mühlhausrn, Westanlage 15. Garantie-Victoria-Kamm. Der beste Kamm der Welt, ich tausche jeden Kamm, welcher binnen Jahresfrist im Gebrauch zerbricht, gegen einen neuen um, nur allein echt zu haben bet 4971] Gustav Gerhardt. Neuheiten in Tricottaillen, Trieotblousen, Trieotjäckchen, Trieotklcidcken, Kiudermänt^lchen in Wollstoffe u und Plüsch, in Tuch, Flanell, Seide, für Damen und Kinder empfiehlt in bekannter Auswahl und billigen Preisen . Robert Iß aas. Seltersweg ' S.8306 Gefchw. Aron 32 MarWraße 32 Mermietfiungen. 83741 Kleines Logis im Nebenhaus zu vermiethen. Mäusburg 13. 3055] Süd-Anlage 4 ist der mittlere Stock, bestehend aus 8 Zimmern und Zubehör mit Gartenantheil, per sofort zu vermiethen. 3* Aller. 6049] Ein Familienlogis, bestehend aus 4 bis b Zimmern mit Wasserleitung, sofort zu vermiethen. Dr. Aelstng. 6376] Eine Wohnung, vier Zimmer, Küche und Zubehör im Nebenbau, zu vermiethen. Helm, Bismarckstraße. 7239) Ein schönes Mansardenlogis mit allem Zubehör (Wasserl-, Bleichpl), an eine ruhige Familie zu vermiethen- Löbe: strotze 4. Dr. Buchhold. 78 )OI Ludwigöpl. 3 sind 3, a. Wunsch auch 4 Zim- i. Neben!), nebst Waffe)l., Zubehör u.'Bleichpl, z.verm- Näh, das, im 3. Stock 7436] Kleines Familt.nlogis zu ver- mietben^ Sckloßgafle 17. '“71511 Logis tm 2. Stockmmuter nebst Zubehör, alsbald zu vermiethen Frankfürterstraße 76. Joh. Dern. 7583] Logis, bestehend ans zwei Zimmern und einer Kammer, zu vermiethen. CTbr. WalleuselS, Marktplatz. 7763] Grabenstr. Nr 9 sind zwei Wohnungen von je 4—5 Zimmern mit Zubehör zu vermiethen. Näheres ____________Babnbofslratze 39. 78^8] Im früher Bender'scheu Hause, Selters weg 83, ist der Parterre' und 3. Stock, je 6 Zimmer mit Zubehör und Gaitenbenuhung. alsbald zu vermiethen Näheres K. KleeS, Südanlage 18. "8048] Weserstratze 4 (parterre > an der Nordanlage Wobnung von 5 Zimmern mit Zubehör und Wasserleitung, alsbald zu vermiethen.__ 8101] Im Hause Nordanlage 29 ist die untere Etage mit allen Bequemlichkeiten und Gartenantheil, auf Wunsch auch mit Pferdestall, zu vermiethen und gleich 6c« ! ziehbar. W. Neuling. empfehlen ihre SReubtiten in B Ltr ruch, Bletchstratze 15. 8127] Ein schönes Familienlogis zu vermiethen bet S. Katz, Asterweg 10. 8204] Grünbergerstratze 12 schönes Mansardenlogis mit Waflerlettung dct$ sctzungSbalber per 1 Noa, zu vermiethen. 2774] Mein 9tebenhauü an eine ruhige Familie zu vermiethen. Gorsettcn, Regenschirmen,; Echürzen Hemben, R^cht»! jack-n, Beinkleidern u f tu. in । bekannt guter Qualität, zu den billigsten Preisen.8605 । 1 Dr. Plack», Asterweg 9. 5382] Etn Logis, 5 Zimmer nebst Zu- 1 behör, sofort zu vermiethen. Pftldkdküit» in großer Auswahl zu bill Preisen bei 8766] Fein möbiirtc Zimmer zu ver- 8002 Heinrich Wallach. 'miethen. Ludwigstrahe 22, 3. St. Wtntemäntel weHHBHMMMBeMeHMeKaeeeemÄÄemeMeHHWMöesEH« kauft mau billigst im Ansveekanf | Seltersweg 57. 6480] Wobnung von 3 Zimmern, Küche, und sonst. Zubehör, per sofort zu Der; mietben. K. Hamcl, Astenveg 46. 6629] BiL marckstrahe 6, Parterre- Logis, 5 Zimmer nebst Zubehör, zu vermiethen.F. Jordan. 6876] Der Parterre- und dritte Stock meines Hauses, Sonnenstratze Nr. 3, mit Wasserleitung und allem Zubehör. sofort zu vermiethen. __L. N-idel. 6898] JmDauseNordanlage 18: 2. Stock mit 5—6 Zimmern nebst Zubehör und Pferdestall zu vermiethen. Martin DSrr, Schlossermeister, ___Dammstraße 6. 8453] Kleines Logis im Vorderhaus, zwei Zimmer, Küche, Wasserleitung nebst Zubehör, zu vermiethen. Ostanlage 9. 8683] Gocthcstratze 15 ist eine schöne Mansardenwohnung von 5 Zimmern, Küche mit Wasserleitung, zu vermiethen bet Chr. Schmidt, Weißbindermeister. 8698 ] Wieseckerweg Nr-13 ist ein Logis, 3 Zimmer nebst Zubehör (auch gethetlt) zu vermiethen Näheres bei Christian Steuerwald Ederstratze 6. 8'771 Zwei gut wöblirte Zimmer, auf Wunsch mit Cabinet, an solide Herren oder Damen per L Nov. zu vermiethen Piano z V., cocnt auch Pension- Frankfürterstraße 40, Nähe des Bahnhofs und der neuen Kliniken I. A: Carl Wenzel. 8583] Schönes Logis, 6 Zimmer mit allem Zubehör und Bleichplatz, Bahnhofstraße 66 (zunächst der Wieseckbrücke), alsbald zu vermiethen. _______________Wilhelm Neider. 8554] Wohnung zum Alleinbewohnen, 3 Zimmer mit Zubehör, zu vermiethen. __Licherstraße 5. 7941] „Erlengafle 15“ etn Logis zu vermiethen. Näheres Neuenweg 15. 7868] Sonnenstraße 27 HI eine kleine Wohnung, bestehend aus einer Stube mit Cabinet, Küche, Boden- und Kellerraum, ofort beziehbar, zu vermiethen. Näheres bei der Bürgermeisterei 6719] Schöne Wohnung von drei Zimmern nebst Zubehör an ruhige Leute per ofort zu vermiethen. Näheres __Wallthorstraße 71 I. 8193] Der II Stock meines Hauses, 5 Zimmer mit Zubehör, neu hergerichtet, ist sofort zu vermiethen. Chr. Zimmer, Bahnhofstraße 12. 8589] Der untere Stock der Billa Pietsck» am NahrungSverg ist zu vermiethen (alSbald beziehbar) durch Labroisse, RcchtSanwalt. 8750]Mein an der Frankfürterstraße gelegenes Haus ist zu vermiethen. Auskunft im Haufe daselbst _____C. Mohrmann. 8771] Der zweite Stock zu vermiethen, Ecke der Grünberger- und Wolfstraße Nr. 10._____________Jacob Balser. 8332] Durch Versetzung des Herrn Universitäts - Amtmanns D r- Dietz ist die Parterre - Wohnung Alicestraße 23 (7 Zimmer mit allen Bequemlichkeiten) anderweitig zu vermiethen. Näheres im Hause selbst ober durch K. KleeS, Südanlage 18.____________ ""8769] In der Nähe der Aula freundlich möbl. Panerre-Zimmer zu vermiethen. Ludwigstrahe 14, Vorderhaus. 8763] MSblirte Zimmer zu btr- miethen. LudwigSplatz 13 1. 8762] MSbl. Zimmer («0 Mark). LudwigSplatz 6, part. 8748] Ein möbl- Zimmer zu vermiethen Gradenstraße 1<\ parterre. 8745] Möbl. Zimmer, per Semester . ft 65.—, zu vermiethen. Grünbergerstraße 14, 9!ebenbaus. "8673sMöblirtes Zimmer zu vermiethen. ___Ki euzplatz 11. 8596] Möblirtcs Zimmer mit Cabinet zu vermiethen- Schillerstratze 20, part. . ' 87 99J Nahe der Aula gut möbl. Zimmer zu vermirtben. Goetbestraße 15. 8617] Ein fein mövl- und ein einfach möbl Zimmer zu verm. Ludwiasplatz 14. "8512] Neu mövlirteS Barterre- zimmer an e. ruhigen Herrn zu vermiethen. 8621] Schön möbl. Zimmer mit ob o- Cab, zu verm. an ber Nordanl Asterw 44. 8790] Zum Wintersemester ein schön möblirtcs Parterre Zimmer zu vermiethen. Dammstraße 3- . —8795i-©d)ön möbtirtes Zimmer sofort zu vermiethen. SelterSweg 71, 8. St. 864"] Mövlirte Zimmer zu uer« miethen.____________Bahnhofstraße 50. 8572] Ein f eundlichrS Zimmer mit Cabtner (ober kleines Familienlogis) zu vermiethen.Kirche nplatz 15. 8785] In nächster Nähe ber Aula ein schönes Zimmer zu vermiethen. Stäheres in ber Expeb- d- Bl._________ 8654] Mövlirte Zimmer zu vermiethen. Alicestratze 22 HL "Banfcgesehäft ehulhof & 'tfomp. Marktstrasse 4. Telephon 44. Geschäftsbetrieb: An- u. Verkauf von Staatspapicren unter billigster Provisionsberechnung. Einlösung sämmtlicher Coupons (1 Monat vor Verfall ohne jegl. Abzug) Beleihung börsenfähiger Werthpapiere (zum Reichsbank-Zinsfuss). An- und Verkauf von Wechseln auf alle bedeutenden europäischen und überseeischen Plätze. 7840 Julius Cellarins Buchdruckerei und Papierwaarenfubrik ALSFELD (II essen) empfiehlt sich zu billigster Lieferung von llruckarbeiten jeder Art, insbesondere von Couverts mit Firma, Frachtbriefen. Post- und Aviskarten, Facturen, Rechnungen, Mittheiiungen, Anhänge-Ctiquettes re. rc. Gute papierc! Saubere Arbeit! Massenauflagen aussergewöhnlich billig ! [8269 Kiidolpli, Pianohandlung, Neuen weg Monatliche Mi Auf eiaizeB 3, 4. 5, (> Mk. und hölicr. Freie Stimn: zd Hochzeiten, Concerten, Tanzunterhaltunge; Sher (einschliesslich der Transportkosten). [ 3'|2°lo Gichilkl StiiM - Anleihe. Das unterzeichnete Bankhaus übernahm von der Stadt Gießen eine 3^2 % Anleihe von 1,000,000 Mark und bringt dieselbe hiermit zum Cours von 96% zuzüglich Zinsen vom 1. October d. I. zum freihändigen Verkauf. Die Lieferung erfolgt vorerst in von der Stadt ausgefer- tiaten Jnterimsscheinen, die vom 1. December ab in definitive Stücke umgetauscht werden können. Die Notiz der Anleihe in dem officiellen Coursblatt der Frankfurter Börse erscheint nächster Tage. Gefällige Kaufaufträge werden erbeten. Gietzen, den 20. October 1890. Liebigstraße 3. 8758 E. WassersehäelbeiB. Gvld und Dtldrr, Zin?» KiiPf/r । Mrsstnft, Blei Zink (Hftn- Cff«. rind Mischin,ngntz kauft zu d. >1 döchstcn Tagespreisen Loni* Kotheuberger, 6724 __________Neuenweg 22.__ 8418] Fayoniren und Färben । der Filzhiite für Damen nach den neuesten Vorlagen wird rasch besorgt bei n>,lp 5",i>en"'9 b R W(v 6tl bic den qehfn^e: