Nr. 70. Zweites Blatt. Sonntag den 23. März 1890 Feuilleton. Ernst Hchul? e. Am 22. März vorigen Jahres waren es hundert Jahre, daß ein Menschenkind geboren wurde, dem wie wenigen vom Schicksal die Gabe, Andere zu beglücken, mit auf den Lebensweg gegeben war, und das später doch selbst so viel Unglück erleiden sollte. In seiner Bedeutung noch lange nicht genug gewürdigt, ja, von der heutigen Generation gar nicht oder nur sehr mangelhaft gekannt, ist Ernst Schulze, ein Dichter von großer Begabung, seltener Gemüthstiefe und edler, vornehmer Denkungsweise — Eigenschaften, die sowohl in seinen Tagebuchblättern, wie jn allen seinen poetischen Werken hervortreten und ihn dadurch befähigen, einen ehrenvollen Platz in der Literaturgeschichte des deutschen Volkes einzunehmen. An Biographieen Schulzes besitzen wir die dürftigen Notizen seines väterlichen Freundes, des Göttinger Professors Bouterweck, einen kurzen Lebensabritz aus der Feder seines älteren Bruders August und endlich eine Lebensbeschreibung von Hermann Marggrasf, die als fünfter Ban Der Marggrafs'schen Ausgabe von Schulzes sammtUchen poetischen Werken erschienen ist. Die Hauptquelle für le Kenntniß der Entwickelung unseres Dichters sind seme schon erwähnten Tagebuchblätter und seine Briefe. Diesen sind Die folgenden Notizen zum größten Theile entnommen. Ernst Konrad Friedrich Schulze war der Sohn des Damaligen Bürgermeisters von Celle in Hannover, der als ein tüchtiger, wackerer Beamter und liebenswürdiger Gesellschafter geschildert wird, und dessen Gattin, einer Tochter des Predigers Lampe. Außer ihm war dieser Ehe noch ein Der Ktetzener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme de- Montags. Die Gießener MnmiriendtLtter werden dem Anzeiger «vchenllich dreimal beigelegi. Gießener Anzeiger Kenerat-Anzeiger. Vierteljähriger AvsnncmeutspreiB» 2 Mark 20 Pfg. mü Bringcrlohn. Durcb die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Redaction. Expedition und Druckerei: KchntstratzeVr.I. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblatt für den Nreis Gieren. | Hratisveilage:"Hießener IamMenökätter. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehme» Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. 2ltntitd?er Theil. Bekanntmachung. Wir bringen zur öffentlichen Kenntniß, daß in den Orten de» Kreises Büdingen: Nidda, Geiß-Nidda, Wallernhaufen und Büdingen zur Zeit die Maul- und Klauenseuche besteht. Gießen, den 21. März 1890. Großherzogliches Kretsamt Gießen. v. Gagern. Bekanntmachung. Donner-tag den ST März 1890, Nachru. 3 Uhr wird in Lonys Felsenkeller zu Gießen eine Generalversammlung de- landwirthfchaftlichen Bezirk-Vereins abgehalten werden. Alle Mitglieder des landwirthschastlichen Bezirksvereins und des Obstbauvereins und der landwirthschastlichen Localvereine, sowie alle Obstbaumbesitzer und Freunde der Land- wirthschast werden zu dieser Versammlung ergebenst eingeladen. Di^ Herren Bürgermeister werden ersucht, den in ihren Gemeinden wohnenden Mitgliedern des Vereins von dieser Einladung Kenntniß zu geben und auf zahlreichen Besuch der Versammlung hinzuwirken. Tagesordnung. 1) Vortrag des Herrn Ur. von Peter zu Friedberg über Zwergobstbau. 2) Wahl des Vorstandes und der Stellvertreter desselben für die Obstbausection Gießen. 3) Vortrag des Herrn Landwirthschastslehrers Leithiger von Alsfeld über Bodenbearbeitung und Saat. Gießen, am 15 März 1890. Der Director des landwirthfchaftlichen Bezirksvereins: Jost, Regierungsrath. Deutsches Reich. Darmstadt, 15. März. Das heute ausgegebene Großherzogliche Regierungsblatt (Beilage Nr. 5) enthält u. A. : Summarische Uebersicht der Rechnung Großherzoglicher Landes-Waisen-Anstalt zu Darmstadt für 1888—89. Bekanntmachung Großherzoglicher Provinzialdirection Oberhessen, die Aufbringung der Mittel zur Bestreitung der Bedürfnisse der Landjudeuschaft der Provinz Oberhessen für 1890—91 betreffend. Uebersicht der von Großherzoglichem Ministerium des Innern und der Justiz für das Etatsjahr 1890—91 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Communalbedürf- nisse m den israelitischen Religionsgemeinden des Kreises Gießen. Dienstnachrichten. Am 15. Februar wurden dem Schullehrer Karl Krömmel- bein zu Schlitz und dem Schulamtsaspiranten Mich. Herget aus Hergershansen Lehrerstellen an der Gemeindeschnle zu Arheilgen übertragen; am 20. Februar wurde der Gerichtsvollzieheraspirant Georg Röder in Zwingenberg zum Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze zu Ulrichstein, am 22. Februar wurde der Garde - Unteroffizier Heinrich Gümblein in Darmstadt zum Amtsgerichtsdiener bei dem Amtsgericht Gießen, mit Wirkung vom Tage seines Dienstantritts an, am 4. März wurde der Arresthansverwalter a. D. Heinrich Jacob Merlau in Gießen zum Amtsgerichtsdiener bei dem Amtsgericht Fürth, mit Wirkung vom Tage seines Dienstantritts an ernannt; am 5. März wurde dem Schullehrer Albert Boßler zu Ruppertenrod die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Ruppertenrod übertragen. Concurrenzeröffnung. Erledigt sind : Eine mit einem evangel. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Nieder-Ram- stadt mit einem nach dem Dienstalter sich bemessenden Gehalte von 900—1000 Mk. Mit der Stelle ist die Hälfte des Organistendienstes verbunden. Eine mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Ober-Beerbach mit einem Gehalte von 900 Mk. Eine mit einem ev. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Leihgestern mit einem Gehalte von 900 Mk. Eine mit einem evangel. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Crumstadt mit einem Gehalte von 900 Mk. Mit der Stelle kann ein Theil des Organistendienstes verbunden werden. Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Haisterbach mit einem Gehalte von 900 Mk, Die mit einem evangel. Lehrer zu besetzende erste Lehrerstelle an der Gemeindeschule Nim- born mit einem Gehalte von 900 Mk. Mit der Stelle ist Kirchendienst verbunden. Dem Herrn Fürsten zu Löwen- stein-Wertheim-Rosenberg und dem Herrn Grafen zu Erbach- Schönberg steht das Präsentationsrecht zu derselben zu. Die mit einem evangel. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Bockenrod mit einem Gehalte von 900 Mk. Eine mit einem kath. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Kostheim mit einem nach dem Dienstalter sich bemessenden Gehalte von 1000—1400 Mk. Die mit einem kath. Lehrer zu besetzende zweite Lehrerstellc an der Gemeindeschule zu Mosbach mit einem Gehalte von 900 Mk. Die Lehrerstelle an der kathol. Schule zu Lützel-Wiebelsbach mit einem Gehalte von 900 Mk. Sterbefälle. Gestorben sind: am 14. Februar der ev. Pfarrer und Decan Kirchenrath Dr. Karl Strack zu Lang-Göns- am 25. Februar der Schullehrer Heinrich Jäger zu Staden; am 1. März der Nealschuldirector Friedrich Götz zu Alsfeld. £ite*atur Ktinfr — In der Zett der Wahlen und der Wahlerregung dürste ein Bild, welches diesen Gegenstand behandelt, besonderes Interesse erregen. Jean Berauds Gemälde „Eine Volksversammlung in Paris", welches die ^Moderne Kunsts (Verlag von Rich. Bong in Berlin) in ihrem jüngsten Hefte (6) publtctrt, behandelt zwar ein französisches Sujet, aber die treffliche Characteriftik, welche der Maler von der aufgeregten Menge gibt, ist für alle Vorkommnisse dieser Art typisch; wir sehen die Rednertribüne, an welcher der Sprecher und das ComitS Platz genommen haben, darunter befindet sich der Platz für die Berichterstatter, und den ganzen Saal, sowie die Gallerten füllt eine leidenschaftlich erregte, wüthendenBeifall klatschende Menge. Ist dieses Gemälde besonders zeitgemäß, so bietet ein anderes großes Doppelbild desselben Heftes uns den Frühling und das lustige Spiel der Kleinen im Freien dar. Vortrefflich sind ferner zwei religiöse Bilder von Ltska, dem bekannten Prager Maler: „Christus am Oelberge" und „Hagar und Ismael in der Wüste". Textlich enthält das Heft 6 die Fortsetzung der neuesten Novelle von Hans Hoffmann: „Die Reise nach Athen", einen Artikel über Robert Hamerltng, Gedichte von Adolf Wilbrandt, Biographie und Portratt des Fräulein Posptschil, der gefeierten Tragödin des „Deutschen Theaters" zu Berlin, einen ausführlichen, reich illustrirten kunstgewerblichen Bericht, Berliner und Pariser Kunstbriefe rc. rc. Die Ausstattung des Heftes ist eine ganz vorzügliche. Das nächste Heft (7) erscheint als Frühlingsnummer der „Modernen Knnst" und wird tm Einzelverkauf für 2 JL abgegeben während der Preis für die Abonnenten der gewöhnliche (1 JC) bleibt. - Beicht- «nd Abendmahlsbüchlein. 3. Auflage. Mit Titelbild von L. Richter. Heidelberg. Winter, broch. 40 S. 40 Pfg. In demselben bewährten Verlage, dem wir das geistvolle „Christliche Ehedüchlein" verdanken, erscheint obenftehendes „Betcht- und Abendmahlsbüchlein", von dem alten trefflichen Straßburger Prediger Fr. Härter vor 50 Jahren verfaßt, in neuer hübscher Ausgabe mit dem schönen Richterbild desanklopsendenHerrn. Wie eine Friedenstaube über unseren aufgeregten politischen und kirchlichen Wassern wird dies kleine inhaltsreiche Büchlein:mit seinem schlicht-biblischen Gehalt allen Denen erscheinen, die in der kommenden höchsten Festzeit der Christenheit eine gesunde, ernstliche und milde „Erbauung" in Wort und Sacrament suchen. Wohlthuend ist insbesondere die Fernhattung von jeder confessionellen Enge ober auch pietistischen Gefühligkett, wie von jeder theoretischen Breite, an welcher die meisten selbst besseren Communionsbücher leiden dürften. Und vorbildlich insbesondere ist die knappe geistliche Auslegung der (heutzutage oft leichtherzig umgangenen!) Gebote Gottes als eines auch neutestamentltchen Spiegels der Selbsterkenntnitz für Kleine und Große, für Ungebildete und Gebildete, für Arme und Reiche! Darum sei das sauber ausgestattete, kernige Büchlein für die kommende Communionszeit allen biblisch gerichteten Christen, insbesondere auch Geistlichen und Lehrern zur Vertheilung an Confirmanden (bei Bezug von 10 Exemplaren zu 30 Pfg.) warm empfohlen! H. D. älterer Sohn entsprossen, der obengenannte August, der als Obersteuerrath in Hannover starb. Beide Knaben verloren ihre Mutter früh, so daß ihr Vater sich genötigt sah, bald eine zweite Ehe einzugehen, der sogar noch eine dritte nach dem Tode der zweiten'Gattin folgte. Eine Darstellung seiner Jugendzeit gibt Schulze selbst in Briefen an Adelheid Tychsen. In diesen erzählt er, daß man ihn in der Familie „für ein ganz gutmüthiges, aber höchst unnützes und zu allen Dingen unbrauchbares Geschöpf" gehalten habe, woran er selbst mit der Zeit zu glauben anfing und sich dadurch ein scheues und linkisches Benehmen aneignete. Ein ganz anderer war er jedoch unter seinen Spielgenossen. Bei ihnen genoß er eines gewissen Ansehens, weil er an geistiger Bildung sowohl, wie an verwegener Kühnheit alle übertraf. Zu Hause ahnte man davon nichts, denn dort saß er gewöhnlich in einer Ecke und las Romane und Gedichte, oder träumte von dem, was er gelesen hatte. Durch diese Beschäftigung entwickelte sich bei dem Heranwachsenden Knaben eine rege Phantasie, die noch durch häufige Besuche auf einem benachbarten Rittergute neue Nahrung erhielt. Anstatt nämlich bei dem ihm befreundeten Pachter zu übernachten, zog es der angehende Dichter, der damals fünfzehn bis sechszehn Jahre zählte, vor, sein Quartier in dem halbzersallenen Schlosse des Gutes aufzuschlagen. Dort hauste er in einem großen Saale mit hohem Kamin, vielen Ritterbildern in Lebensgröße und halbzerbrochenen Möbeln und las Rittergeschichten, Feenmärchen u. dgl. Besonderen Genuß gewährte es ihm dann, wenn der Sturm heulend durch den Kamin fegte und er vor seinem wackeligen Tische sitzend oder in dem mächtigen Himmelbett liegend mit der aussteigenden Furcht zu kämpfen hatte. Zu dieser Zeit erwachte auch in ihm der Trieb nach höherer Bildung und mit großem Fleiße suchte er dann die Lücken seines Wissens auszufüllen, so daß ihm im Bade Rehburg, wie er selbst erzählte, von einigen Leuten geschmeichelt wurde, „die nicht begreifen konnten, wie man, kaum siebzehn Jahre alt, Verse machen könne, welche freilich ganz abscheulich waren, die aber pour la nouveaute du fait gefielen, und besonders, wie man nebenher noch so viel Griechisch habe lernen können, um den Homer zu lesen." So kam das Jahr 1806 heran und Ernst Schulze bezog die Universität Göttingen, um sich dem Studium der Theologie zu widmen. Allein hierin fand er bald keine Besriedtgung mehr - er ließ die Theologie im Stich und hörte ausschließlich ästhetische und literarhistorische Vorlesungen bei Bouterweck, der rasch sein Freund wurde und ihn in die Gesellschaft ein führte. Von Bouterweck haben wir auch folgende Bemerkungen über die Erscheinung des jungen Studenten: „Sein Aeußeres nahm beim ersten Anblicke weder für noch gegen ihn ein. Sein gutgebauter Körper von mittlerer Größe hatte eine feste Haltung, fein regelmäßiges Gesicht hatte edle Züge, aber fein geistvolles Auge war unftät. In feinem einfachen, geraden und anspruchslosen Betragen lag nichts, das ungewöhnliche Erwartungen hätte erregen können." Und doch, welche Hoffnungen durfte man von diesem Jünglinge hegen, wie freute sich der väterliche Freund, als er bald darauf von Schulzes Gedichten sagen konnte: „Es waren Sonette, Episteln und Elegien, mangelhaft von mehreren Seiten, aber an einigen Stellen unübertrefflich und im Ganzen unbezweifelbare Beweise von wahrem Dichtertalent." (Fortsetzung folgt.) Derfcbr, €anaft. — Die Hauptverwaltung der preußischen Slaatsschulden macht bekannt, daß tm Lause der letzten Woche an verschiedenen Orten einzelne falsche Ztnsicheine von Schuldverschreibungen der consoli- drrten vierprocenttgen Staatsanleibe zum Vorschein gekomnren sind, durch welche denjenigen Personen, die solche in Zahlung angenommen haben, Verluste entstanden. Wegen gerichtlicher Verfolgung der Ver- fertrger dieser Scheine ist das Nöthige veranlaßt. Für falsche Zinsscheine wird in keinem Falle Ersatz gewährt. Das Publikum kann fich vor Verlusten der erwähnten Art dadu.ch schützen, daß dasselbe die Annahme von Z-nsscheinen bet Zahlungen ablebnt. Die Zinsscheine Haden lediglich den Zweck, von den dazu bestimmten Kaffen eingelöst zu werden. Rohseidene Baftkleider Mk. 16.80 pr. Stoff zur compl. Robe und bessere Qualitäten vers. porto; । "nd rollfrei das Fabrik Döpöt G. Henneberg (K. u. K. Hofltef.) | Zurich. Muster umgehend. Briefe kosten 20 Psg. Porto. 1983 , RPWÜhrt a!? vorzüglichste und beliebteste Mittel zur 1 Lösung des Schleimes gellen Fays ächte Sodener Mineral-Pastillen, gewonnen aus den Salzen der zur Kur gebrauchten berühmten Gemeinde-Quellen No. III. und XVIII. Die Pastillen, welche man einfach im Munde langsam zergehen läßt, lösen den Schleim und bewirken eine außerordentlich leichte Expectoration. In sehr veralteten Fällen pflegt man sie Stück) aufgelöst in heißer Milch zu nehmen, und kann des sichersten Erfolges gewiß sein. 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Meter; Ruthen und lauf. Meter und iHRuthen und lauf. Meter. — Preisvergleichungs-Tabelle zwischen dem Quadratfuß und Quadratmeter. — Preisvergleichungs-Tabelle zwischen dem Schock und dem lauf. Meter; Bretter, Latten rc. — Tabelle zpr Ablesung des Cubik-Jnhaltes eines Schock rc Durch jede Buchhandlung zu beziehen. — Preis Mark 1,—♦ Verlöre« wurde am Mittwoch den 19. d. M zwischen der Wolkengasse, Seltersweg nach d^m Wiener Hof ein Geldbeutel im Werthe von 22 JL Gegen gute Belohnung abzugeben in der Exped. d. 23L_______[2501 2505] Zwei tüchtige Pferdeknechte gesucht von ______August Schlessinger. Für ein hiesiges feineres Colonial-, Material-u.Farbwaaren-Geschäft wird ein Lehrling mit guten Schulkenntnissen gesucht. Gefl. Offerten unter Chiffre D an die Exped. d. Bl.____________________2451 594] Schuhmacherlehrling sucht _______H. Krug, Wallthorstraße 22. 2637] Einen Lehrling sucht _________Wilh. 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Vorschule des Gymnasiums 19. Oeffentliche Feierlichkeiten 20. Denkmäler 21. Gemeinnützige Zwecke außerhalb der städtischen Verwaltung 22. 23^ Straßenunterhaltung 24. Stratzenretnigung und Kehrichtabsuhr 25. Straßenbeleuchtung 26. Oeffentliche Anlagen 27. Brunnen 28. Bäche 29. Canäle 30. Entwässerungsanstalten 31. 32 Tonnenanstalt 33. Feuerlöschanstalten 34. Fafiloteh 35. Gemarkungs-, Flur- und Gewann- grenz., Parc. Vermess. 36 Werlh- u. Schadenersatz o. Feldstrasen 37. Vertilgung schädlicher Thtere 38. Armenpflege 39. Beitrag zur Ortskrankenkasse und Unfallversicherung 40. Impfung 41. Stiftungen . . , 42. Zwecke des KreiseS und der Provinz 43. M'litärzwecke 44 Polizei 45. Oeffentliche Sicherheit 46. Allgemeine Verwaltung 47. Pensionen 48. Schuldentilgung 49 Grundzinsen und Anerkennungsgebuhr 50. Einzugs- und Etnschretbgeld 51. Kapitalztnsen 52. Octrot 53. Hundesteuer r f 54. Anlhetl v. Stempeltaxen f. Wanderlager 55. Für die Landesunioersi^at 56. Fleischbeschau 57. Rettungsanstalt und Cholerabaracke 58. Beitrag zum Einkommen des Reichsbankagenten 59. Zusammenlegung von Grundstücken 60. Ausgeliehene Kapitalien 61. Rcsirvefond 62. Betriebskapital 63. Communalsteuern B. Vermögens Rechnung. 66. An- und Verkauf von Gebäuden und Grundstücken , 67. Erbauung gemeinheitlicher Gebäude 68. Erbauung von Straßen 69. Canalbauten 70. Erbauung eines Gaswerks 71. Erbauung eines Wasserwerks 72 Kapttalaufnahme und Rückzahlungen Summe Wiederholung. Bekanntmachung. Die Stelle eines zweiten Dieners bei Grobherzoglicher Ce.ntralstelle sür die Gewerbe und den Landesgewerbverem soll vergebenwerden. Gehalt 700 Mark nebst freier Wohnung und Heizung- werden bevorzugt. Meldungen sind bis zum 1- Mm m unseren Drenst räumen abzugeben, woselbst auch die Dienstanweisung ernzusehen i. • Darmstadt, den 10. März 1890. Großh. Centralstelle sür die Gewerbe und den Landesgewerbverein Sonne. Dr* Hesse. gegangen, hier folgen: A. Betriebs Rechnung. Locales rrnd Provinzielles. Gießen, 22. März. __ Sitzung der Stadtverordneten vom 20. März. Anwesend: Herr Bürgermeister Gnauth, Herren Beigeordneten Keller und Langsdorff, Seitens der Stadtverordneten die Herren Adami, Georgi, Grüneberg, Dr. Gutfleisch, habenicht, Homberger, Keller, Löber, Dr. Ploch, Scheel, Schiele, Schmall, Schopbach, Pros. Thaer, Vogt und Wallenfels. _ Die infolge Ablebens des Herrn Stadtrechner Enders zur Berathung stehende Wiederbesetzung der Stadt- rcchn erst eile soll unter den von der Finanzdeputatwn beantragten Bedingungen sofort ausgeschrieben werden, damit die betr. Bewerbungen um die Stelle bis 1. April emgereicht werden können. Als Gehalt für den Stadtrechner ist der Betrag von 2000 Mk., steigend von 5 zu 5 Zähren um 250 Mk. bis zu 3000 Mk. festgesetzt, außerdem bezieht der Ltadtrechner einen baaren Zuschuß von 300 Mk. aus der Staatskasse an Hebgebühren sür die Realschulgelder und 450 Mk. Hebgebühren sür die evangelische Kirchensteuer- diese 750 Mk. Nebengebühren sollen bei Festsetzung des penston^- säbiaen Einkommens mit 500 Mk. in Anrechnung kommen. Damit in Zukunft der Wechsel in der Person desStadtrechners nicht Veranlassung zu einem mancherlei Mißstände herbeisührenden Wechsel des Kassenlocals gebe, soll die Stadtkasse in das Bürgermeistereigebäude verlegt werden. Zm Boranschlaae ist dementsprechend auch die Anschaffung eme» neuen Kassenschrankes (der alte ist nach Mittheilnng des Herrn Wallenfels nicht feuerfest) vorgesehen. Entgegen dem seither iaen Brauche, dem Stadtrechner den Aufwand an Schreibmaterial u. s. w. mit einem Aversionalbetrage zu vergüten, sollen in Zukunft demselben die effectiven baaren Auslagen hierfür erstattet werden. Die an ben Stadtrechner zu stellenden Ansprüche bestehen in gründlicher Erfahrung im Gememde- rechnunaswejen, in dem Nachweis der Befähigung zur Finanz- prlifung 1. Klasse, woraus indeß bei sonstiger Befähigung, um den Kreis der Bewerber nicht allzusehr einzuengen, nicht unter allen Umständen beharrt werden soll, und in der Stellung einer Caution von 10 000 Mk. in Werthpapieren oder in zum Hypothekenwerthe in Ansatz zu bringenden Liegenschaften. f Bei Berathung des städtischen Voranschlags fLr 1890/91, der sich gegen die Vorjahre tn übersichtlicherer Anordnung der Einnahme- und Ausgabeposten präsenttrt, nimmt Herr Löber Veranlassung, sich für Verwendung des nn§ ordentlichen Einnahmen herrührenden Ueberfchuffev zu Gunsten der alißerordentlicken Aufwendungen, gegen die Uuf- he buna des Octrois aus Mehl, nach welcher eine Ermäßigung des Brodpreises doch nicht eintreten würde, sowie für Er- dShuna des Octrois auf von auswärts eingeführtes Bier Schutze der einheimischen Brauindustrie auszusprechen- auch spreche die Thatsache, daß über 200 Steuerpflichtige weniger in der Stadt feien, für die Ausbreitung des Shst-ms der inbirecten Besteuerung. Herr Bürgermeister Gnauth bemerkte hierzu, daß die Verwendung der lieber] d)U]fe, £ fle im Veranschlage vorgesehen, den Vorichristen ülber die Aufstellung der Gemeinde-Voranschläge entspreche, dust der Wnnsch des Herrn Löber auf Erhöhung des Octrois aas fremdes Bier gegenüber dem einheimischen den gesetzlichen Bestimmungen über das Oetroi deswegen zuwiderlaufe well d iefe Art von Schutzzöllen den Gemeinden überhaupt verboten sei. >1 ijcht aus der Zahl der Steuerpflichtigen liegen sich Schluffe auf erhöhte Einnahmen ziehen, sondern aus der Hohe der Steuereapitalien, und diese wiesen °"ie Erhöhung °n ■UOOO Mk nach. Es soll jedem Steuerzahler leicht gemacht werden, sich sowohl über seine Verpflichtungen wie darüber Gewissheit zu verschaffen, was er von der Gemeinde fordern könne. Klarheit über die finanziellen Verhältnisse der Ge- iiieinde, nicht Verschleierung derselben muffe bei Ausstellung der Voranschläge maßgebend sein. - Ueber die Annahme des Antrages der Finanz-Commisston, die Einnahmen aus Schul- gelb von ben Stabtschülern vom Voranschläge abznfetzen, haben wir bereits gestern berichtet. Die mit ca. 4800 Mk. (em- fchlietzlich ber hier mit zu berücksichtigenden als Ausgabe zu verrechnenden ca. 400 Mk. uneinbringlichen Schulgelder) eingestellten Einnahmen an Schulgeld stehe,, »ach Ansicht der Finanzcommifsion weder in einem Verhältnis zu den mit der Erhebung verbundenen Kosten und Arbeiten, noch mit den Leistungen aus städtischeu Mitteln für die Kinder der anderen Lebranitalten. Zur Zeit betrage der Zuschuß aus öffentlichen SE ju ben Soften^ber Volksschulen jährlich 51 Mk. pro ffinb bei einem Schulgelb von 4 Mk., die höhere unb erweiterte Mädchenschule erfordere einen Zuschuß von 64 Mll surfede Schülerin, Realschule und Nealgymuastum 38 bezw. 30 — gg Mk ' Nur noch in einem Drittheile der Landgemeinden werde Schulgeld erhoben, in ben Siäbten strebe man dessen Abiwasiung an, in Offenbach z. B. werbe fein Schulgelb an ben Bolksfchulen entrichtet. - Bei xoo. 24 (Strahenrennguiig „nb Kehrichladfuhr) macht Herr Schmoll auf bie ge unb- heitsfchiibliche Anhäufung des Kehrichts in der Nahe bewohnter Stadttheile aufmertfam, er bittet zu erwägen, ob sich ber Kehricht nicht sofort an Ort und Stelle feiner Verwendung, , B nach ben Ochfenwiefen, schaffen lasse. Herr Vogt bemerkt, baß dies mit sehr großem Kostenaufwand verknüpft sei, d>e Abfuhrkosten würden sich verdreifachen. Herr ®eorgi beantragt, 3000 Mk. mehr zum Zwecke der Fortschaffung des Kehrichts an entferntere Lagerplätze euizustellen unb bei vereinigten Finanz- unb lanbwirthfchaftlichen Commission bte Ermittelung entfernterer Lagerplätze aufzugeben. 3«po8.52 (Oetroi) bemerkt Herr Schmall, baß auf eine Uenberung in ben Strafbestimmungen hingewirkt werben mochte, so ftt B. die Strafe in Hohe beS lOfacheu Betrages bes hinterzogenen Oetroi viel zu hoch in Fällen, wo es sich n# um eigentliche Defraubation, sondern nur, nachdem bte oetrov pflichtigen Gegenstanbe angemelbet feien, um Entrichtung bes Oetroi batible. Wir lassen eine Uebersicht des Voranschlags, tote er aus den Verhandlungen der Stadtverordnetensitzung hervor- 312632 — 964516.89 Nachdem durch Kreisstatut »am 1. Februar 188g die unftänbigen land- unb s orst wtrthscha f tlich e i Arbeiter ebenfalls gegen Krankheit zu verstche,n stnb, hatte die Stadt betreffs ihrer Arbeiter dieser Kaiegone, mit bei Ortskrankenkasse Gießen ein Uebereinkommen aus Ausnahme dieser Arbeiter in betr. Kasse getroffen. Es sind bet der Ortskrankenkasse 73 unständige Arbeiter versichert gewesen, für welche nach Bericht des Rechners Mk. 26.15 nnnnbriug- liche Beiträge ans der Stadtkaffe z» entrichten find. Die Verfarnrnlung stimmt dieser Ausgabe zu, desgl. wird dem Rechner der Ortskrankenkaffe eine Vergütung von oO Mk. bewilligt - Das Gesuch bes Herrn W. Kaufmann nm Erlaub,,iß zum Wirthschastsbelrieb (Gesuchsteller ist Pachter des Lenzffchen Felsenkellers) wird befürwortet; bezüglich bei- Gesuches bes Herrn Ang. L^ang um GrlaubmB jum J£ fchank von Branntwein in feinem Hanfe tn bei K°tharinen- qaffe beschließt bie Verfammlnug Beharren auf der feither einaehalteneu Praxis, nach welcher sie sich für die Erlaubnis; zum Ausschank von Branntwein nur bann ausspricht, wenn tue Coneefsion zum Wirthfchastsbetrieb überhaupt ertheilt ronb. Genehmigt wirb bas Gesuch des Herrn G-°rg Spieß um Uebcrlaffung eines Platzes zur Lagerung v°nH°izamLulher- berq; ebenso die Pachtüberfchreibiing bezüglich bei, vo> Carl Stohr II. seither innegehabten Lagerplatzes für M°rkfftande in Oswalds Garten, auf Herrn Spenglermeister Ruhl welcher die Marktstände erworben hat. — Für bte schon bei Berathung ber Satzungen über die offene Armenpflege a trei te Frage ber Befchaffung von Gonfirmaiiben. kl eid er n für arme Kinder gibt der letzte Punkt der Tazes- ordnung einigen Anhalt. Ob die Beschaffung von Confir- manbenEIeibern für arme Kinder als Ausfluß der Armenpfleg nach ben Bestimmungen des Unterstutzungswohnsitzgesetzes zu betrachten fei, barüber ist schon beim Bundesamt für Heuuath- wefen je nach den in Betracht kommenden Umftanben entschieden worden. Seither wurden in Gießen ben unbemittelten Konfirmanden schwarze Kleiber, ben Mädchen katholischer 6°^ feffion entsprechende Beihilfe zur Befchasfiing weißer Kleiber gewährt. Es wird beschloffen, die Armendeputation zu ermächtigen, armen Confirmanden auch über ben Rahmen ber gesetzlichen Verpflichtung hinaus bie Eonfirmanbenkleiber zu 336730 04 371065.62 964516.89 371065 62 1335582.51 ©it&en, 22. Mär,. ^a„rt-beti*,\co^o9be5übnereaieent Wochemnarkt kostete: Butter pr- Wb. X DUHmreier 1 St 5-6, 2 St. — Enteneier 1 St. 6— 10 12 Käse vr. St. 5—9 Kaiematte pr. St. 3 ErL vr Mer 18 ^ Linsen vr. Mer 30 Tauben pr. Paar ^0^0-100 Lübnn pr. Stück JL 1,20-1.70, Hahnen pr. St. u Ä en 9 00 Enten pr. Stück JL 2,00—2,50, lIänse pr. Pfd. 50—60 'Ochsenfleisch pr. Pfd- 66—72 Kuh- und Rmdflersch 56-60 X Schweinefleisch 60-70 K, fleisch 52-60 3., Kartoffeln pr. 100 Kilo ^ 4A) 4 50, w pT ©t. 6-8 -S), Zwiebeln per Centner A 12,00—00,00, ^tticy per Liter 12-18 A- Summe des VoianschlagS für die Be- an triebsrechnung ytrioio.öu Summe des Voranschlags für die Ver- 7 nßF. Mögensrechnung __ Gesammt-Summe i'335582.51 vermischter. *= Frankfurt a. M., 21. März. Zu Anfang dieser Woche brachte bie „Kl. Pr." bie Nachricht bas hiesige Organ der Nationalliberalen, baS „Frankfurter journM ei wi bte ftänbe troeier SBrüber Rittershaus, Sohne bes Dichter« Ernll Rittershaus, übergegangen. Gegen bie Meldung in btefe Form hat Herr Julius Rittershaus Emspr ich °^h°ben. Er erklärt, sein Bruder Alfred werde mit dem ,,^tks. Jour, weder redaetionell, noch Überhaupt geschäftlich etwas zu thun haben. Damit ist aber das Wesentlichste der Meldung, daß das genannte Blatt abermals den Besitzer gewech elt hat, bestätigt. Seit v. Brünnings Tode, dessen Mittel ihm gestatteten, jährlich eine ansehnliche Summe zuzulegen steht das Frankf. Journal" sonach demnächst den dritten Besitzer. Erst ging es an eine Aetien-Gesellschast über, bann an §etrn Schauenburg aus Lahr unb nun an $«rn 3ul,u« Baus. Von den Redaeteuren traten in Folge des Besitzwechsels zurück ber politische Leiter, Herr Ur. Kuchlmg, unb bet Feuilletoiiredaeteur, Herr Bartels. — Gegen bie Frankfurter Sparbank (Theodor C. Wahlkampf) ist abermals eine Forderungsklage tu Hohe Bon 15000 Mk. anhängig gemacht. Jnsgesammt sollen dte Forderungen an die Bank 400,000 Mk. betragen, ©en hiesigen Blättern zufolge wurden bei Wahlkampf bei feiner Verhaftung ca. 1000 ft. in Baar, sowie euuge Juwelen gesunden. Die Auslieferungsfrage ist noch nicht gelost. verkehr, Land« unö volkrwirthschast. 22 Mär». Auf dem dahier am 18. unb 19. b. M. abgebaltemn Vl-Hmarkle waren aufgetrieben: E Sluck Rilibo.eh unh 464 Stück Schweine. Der Handel lvar lebhasl. f b Nächster Markt Dienslag den 1. und Mittwoch den!2^ 2Ipril d cv Qm letzteren Tage auch Kramermarkt, und findet Morgen- 7 Uhr das Verlesen der Krämerstande statt. 2489] Lalatkartoffeln (Mäuschen) I k mMBKIi Gegen Baar oder Raten. abzuaeben. Schulstraße 6 jti e MMM-, I Piamnos von Mk. 350.— »n. ® , . I inügel von Mk. 1000.— an, Harmoniums von Mk. 70.- an. Buchen- und Tannenholz, tr ■ - » berühmten Fabrikate. ISHÄteb» Garten11 Wllh. Rudolph, Pianomagazin, Neuenweg 9. 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Wiener Bank-Verein . Württemb. Vereinsbank 102.35 98 40 63.50 100.30 101.30 82.20 56.60 63.80 91.90 91.45 85.30 137.30 168 — 164 20 130.30 102.45 98.65 63.90 100.95 101.05 82.90 57.50 64.45 93.— 92.70 86.10 138.— 175.50 164.80 131.30 172,25 164.- 162.- 105.10 150.90 110 20 101.85 124.— Deutsche Retchsbank . Berlin. Handelsgesellsch. Deutsche Bank . . . DeutscheGenossenschstsb. v^Soergel,ParrtsiusLC,o. Ludwigshafen-Bexbach. Hessische Ludwtgsbahn. Pfälzische Nordbahn . Martenburger-Mlawka. 4"/oDcutscheGrundschld.- Bk.-Psandbr. . 3V»o/o do. .... . 3V2% Rhein. Hyp.-Bank- Psandbr. . . . 4o/o Melntnger Pfandbr. 1690] Ein Accordant zum Back-1 steinmachen gesucht von ___J^Dern^Frankfurterstratze 86. 4% Franks. Hyp.-Pfdbr. v. 86 ab . . . 3^/>?/oFrnks.Hyp.-Pfddr. 4"/oPreutz.Hyp.. Acl.-Bk.- Pfaildbr. . . . 3,/2% do 4% Preuß. Centr.-Bod.- Cred.-Psandbr. bis 1885 ..... .2062] Lehrling mit guten Vorkennt- ntssen gesucht. H. Kaetz Nachfolger. _____________Manusaciurwaarengefchäst. 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Wte hock sich Geld in h, kommenden Liquidalion stellen wird, ist noch nicht abjufeben. Man tanrt 5v e, circa, aber es ist wobt möglich, batz es weit über diesen Satz hinaus steigt Du Lage des Geldmarktes e,scheint nicht in rosigem Siebte, denn es wild imm wahrsche nlicher, datz aus eine ähnliche Verbilligung des Geldes wie in früher I'bren kaum noch zu rechnen ist. Die Seehandlung offerirt Geld mit 5»/, , »Mon-t, das st bis Mitte Juni, eine Zelt, zu welcher man gewohm war, Prioaidisconisatz auf 2% und darunier zu sehen. O n Gold . . . . 5o/o Oeftr. Staatsbahn. 4o/o do. do. 3o/o do. do. vom Einfachsten bis zum Hochelegantesten. Mustercostume zur Ansicht. Sitz garantirt. 2137 Greschw. Schwarz, Bahnhofstr.' 58, 2. St. Gleichzeitig machen wir auf den am 15. April beginnenden Cursus im Kleidermachcn und Zuschneiden aufmerksam. D 0 22 Neuenweg 22. 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Wasser Behieben, Bankgeschäft. frrimprp? 6>"^eiF einer Geschäftsentwickelung, welche sich die Börse nach MSMZZM --WxEZ-LZM-Z MWMMMMZZ M-MXMr-LZMZD MGMZLZLLZGLM heraufdämmert, hat Nichts, was wir zu türctihn brauchen 6 «f n,c-ue ■ S SSt ÄÄÄ-Ä‘3 Ä.*» KÄS.“« 1”“’>- LN.LLL &rsÄ,ÄaÄÄr,'tis ist wenigstens dadurch erreicht worden, daß sich das Geschäftützt rudta ooll.i^bt Daß es auch gelingen möge, einen jener Dunkelmänner zu fassen,welche^mttfalschen Depeschen rc. ^biten, bleibt vorläufig nur ein frommer Wunsch. Jedenfalls würde eine excmplartsche Bestrafung auch nur eines Falles einen heilsamen Schreck ner £.retteP, Un^ " ? ^fer Beziehung eine äußerst wohlthuende Wirkung üb n. Die mphp^^To11110 sCa ®a£ roett bet ber Bedeutung der politischen Eletantsse aff?ntu*Hntu0ekbel.^^en: kUnb Kohlenmarktes, noch die oerschl denen Bilanzoer- offentlichungen beachtet wurden, eine äußerst gleichmäßige “nb- W dl- Donn-.stagshausf-' berelTcE h» SchMchm°Ä l 'b« "^«t bat D.e Da.mstäb.er Bank hat als bl? letzte der gioßen eg,;; ■k'vyrw sss.!“S'&n •*£££» V-rluft ca. 3%, bet Nallonalbank , bet W“Un«« LWMWLSLW-LL s Jndustrtewerthe zeigen ovne Ausnahme ziemlich bedeulcnde Coursrückaäimp Besonders zu erwähnen sind Norddeutsche Ltovo-Act^n hie ino/ „Trua0öt10 ; ^ Vuderus-0bl,at. . , aus nur Wein gebrannt, ohne den geringsten Spritzusatz, in Brüssel mit der silbernen Medaille gekrönt, empfiehlt die Cognac-Destillerie von A. L. Elfen, Trier a/Mosel. Niederlage für Gießen bei Herrn Ph. Bauer II., 554]Bahnhofstraße. r@a _ Hochstämme und Awergbäume, aLBMfia W HOiffJb bedeutende Vorräthe Ovft ■ baumfchulen v. Karl Umber DWWWDWWSIWDMMUMMUWWMWM^MMMM^ in Laubenhelm b. 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Invalidität und Altersforgen mit Freuden begrüßt nnd würde alle meine »raste und Erfahrungen daraus verwenden, da bevorstehenden Arücitcrfchnhgcfehe einer allgemein befriedigenden Lösung entgegen zu iahten. Ich würde für Jerfchärfung des Wuchergelehes und für Wahregeln gegen lletrügerilche Ansiientung des Volkes eintreten. SiefeS Programm würde ich treu und ehrlich bei meine» Enlschließnugen mir zur Richtschnur dienen lassen. Gießen, im März 1890. (5. v, Müncho w, Universitäts-Druckerei, Gießen. «ovahmrv°" Hotfltnbtn Tag^r General u. Mnisterpräsider riommen. Er i Neichskanzlerpal md jedenfalls nehmen zwische darf. Es bestäti gssuche des Fü Lessortminister ixllten, doch dr hone die Kraft Men mochten. Über fernere N Ächst als noch lmngen über di märtigen Amte Bismarck dürft Bismarck werde scheint die Fra; Auswärtigen ni Am Berlu durtstage roeilai bes schwarzen 2 Ordenssest ansä böu(. An der C ®n den Ordensf ^^ch 1‘eine gegen Setr.: % Schu Das Gros a« die Gro Sofern Sä mnmchr ablaufe Gen wir unter * 1378 (Amtsblatt ten Schulvorflän g-n der an ben MrWe in b entgegen. Der , „ -s t-ig-I-sa i*«vcnii cb( u>°" Der er je, UrNch, M °n die Kuß'-die,, U|,D zur gel Trotzdem ? sich Ul N lcb=n fön, ^7°"»ürde n iIE' w? m Bf* S»g- b,n9>11 Elnflub « 1 I s*