Rr. 142. Zweites Blatt. Sonntag den 22. Juni 1890 Der Ote-eirer Anreißer erscheint täglich, eit Ausnahme des Montag-. Die Gießener W««rtte»srL11er werden dem Anzeiger «»chentlich dreimal beißelegt. Hießener Anzeiger General-Mnzeiger. Sierteljähriger AVonnemenlrpreiL» 2 Mark 20 Pfg. mh Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Txpedttis» und Druckerei: KchukstraKeAr.L. Fernsprecher 51. j Aints- und Anzeigeblutt für den "Kreis Gieren. «Jll. .. ■- ■ — »«nähme von Anzeige« zu der Nachmittag- für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bi- Bonn. 10 Uhr. Gratisöeikage: Gießener Aamitienökätter. Alle Annoncen-Bureaux deS In« und Auslandes nehme» Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. ———W— Abonnements - Einladung! Zum Bezug des „(Siebener Anzeiger" für das 3. Vierteljahr laden wir hiermit ergebens) ein. — Wie bisher, wird der „Gießener Anzeiger" die Tagesereignisse in kurzer objectiver Uebersicht zur Kenntniß seiner Leser bringen. Die neuesten Nachrichten des Wolff'schen telegraphischen Correspondenz- Bureaus sowie zahlreiche Mittheilungen aus dem engeren und weiteren Vaterland halten den Leser stets über die Vorfälle in demselben auf dem Laufenden. Unterstützt durch an allen Orten der Provinz O b e r h e s s e n ansässige Berichterstatter, ist der „ Gießener Anzeiger" ferner in der Lage, die interessanten Vorgänge in der Provinz so frühzeitig wie möglich zur ' Kenntniß seiner Leser zu bringen, desgleichen wird den Begebenheiten in der Stadt Gießen die gebührende Besprechung im localen Theile des Anzeigers zu Theil werden. Der in der Provinz Oberhessen betriebenen Landwirthschaft wird der Anzeiger durch Veröffentlichung von allem Wissens- werthen aus dein Gebiete derselben besondere Berücksichtigung zu Theil werden lassen, daneben aber auch die Beobachtungen und Erfahrungen in Haus- wirthschaft, Handel, Gewerbe, undJndustrie in den Kreis seiner Besprechungen ziehen. Ein gediegenes Feuilleton wird neben besonderen Artikeln ernsteren und heiteren Inhaltes den erwünschten Unterhaltungsstoff bieten. Außerdem werden die „Gietzener Familienblätter", welche dem Anzeiger wöchentlich 3 mal beigelegt werden, und die stets ein gewähltes Feuilleton als Unterhaltungsstoff bringen, namentlich im Kreise der Familien eine beliebte Beigabe bilden. Wir ersuchen nun namentlich auswärtige Leser, ihre Bestellung bei der Post baldgefl. aufgeben zu wollen. Neuhinzutretende erhalten vom Tage der Bestellung bis 1. Juli den Anzeiger kostenfrei zugestellt, wie wir auch gerne bereit sind, Probe- Exemplare nach auswärts postfrei zu versenden. Den Lesen: in hiesiger Stadt werden wir, wie seither, den Anzeiger weitcrscnden und den Abonnementsbetrag durch Quittung erheben lassen, falls nicht aus- dnickliche Abbestellung erfolgt. Hochachtend Verlag des „Gießener Anzeiger" Brühl'sche ®ruderet (Fr. Chr. Pietsch). Helgoland. Die Kunde von der Abtretung der bisher England gehörigen Nordsee-Insel Helgoland an das deutsche Reich, wie solche in dem deutsch-englischen Abkommen über die Abgrenzung der beiderseitigen Interessensphären in Afrika festgesetzt worden ist, hat in allen Kreisen unseres Volkes lebhafte Genugthuung hervorgerufen, welche auch nicht durch den Umstand beeinflußt zu werden vermag, daß Deutschland für diesen materiell so unbedeutenden Erwerb seinem englischen Contrahenten ganz erhebliche Zugeständnisse in Afrika gemacht hat. Wollte man freilich in dieser Frage lediglich vom Standpunkte der geschäftsmäßigen Ausgleichs- und Compensationspolitik urtheilen, dann würde allerdings jenes kaum 4000 Meter im Umfang messende und etwa nur 2000 Einwohner zählende Felseneiland für Deutschland nur einen geringen Gewinn im Vergleich mit den Vortheilen bedeuten, welche England auf afrikanischem Boden durch die weitgehenden Verzichtleistungen Deutschlands auf Zanzibar, Witu- und Samaliland u. s. rv. erlangt hat. Aber die Abtretung Helgolands an Deutschland wurzelt in ihrer eigentlichen Bedeutung auf einem ganz anderen Felde, auf dem nationalen, und wenn die jetzigen leitenden Staatsmänner des deutschen Reiches diese Abtretung Helgolands zur Vorbedingung machten, unter welcher man deutscherseits den Engländern so namhafte Opfer in Afrika bringen wollte, so haben sie hiermit einen innigen Herzenswunsch aus der deutschen Volksseele herausgelesen. Denn längst wurde es in unserer Nation schmerzlich empfunden, daß ein so urdeutsches Stück Erde wie Helgoland, das wenig mehr denn 40 Kilometer von unserer Nordseeküste entfernt liegt, sich bis jetzt im fremden Besitz befunden hat und namentlich seit der politischen Einigung der deutschen Stämme ist dieses Gefühl in dem erstarkten nationalen Bewußtsein der Deutschen immer entschiedener hervorgetreten. Nunmehr soll dieses meerum- brauste Fleckchen Erde mit seiner echt deutschen friesischen Bevölkerung, nachdem es durch viele Jahrhunderte hindurch den Herzögen von Schleswig und später der Krone Dänemark gehört hat, um dann 1807 von den Engländern besetzt und bis heute festgehalten zu werden, wieder in den Besitz des alten Stamm- und Mutterlandes gelangen und hiermit ein alter nationaler Wunsch unseres Volkes endlich erfüllt werden. Das deutsch-englische Abkommen macht zwar die Abtretung der Insel an Deutschland von der Zustimmung des englischen Parlaments abhängig, aber an letzterer ist nicht zu zweifeln. Erst vor Kurzem ist im englischen Unterhause selbst der Gedanke, Helgoland, als für England politisch und militärisch wenig belangreich, den Deutschen zu überlassen, aufgetaucht und wenn der Plan damals scheiterte, so lag dies mit daran, daß sich der englische Marineminister aus allerhand fadenscheinigen Gründen dagegen aussprach. Inzwischen ist aber die deutsch-englische Verständigung über Afrika erfolgt und heute schlägt die englische Regierung ihrerseits dem Parlamente den Verzicht auf Helgoland vor, den sie nunmehr durch die von England im „dunkelen Continent" erlangten Vortheile in so gewichtiger Weise begründen kann. Es steht darum im britischen Parlamente kein durchgreifender Widerspruch gegen das deutsch-englische Abkommen bezüglich Helgolands zu befürchten und wenn ein solcher versucht werden sollte, so dürfte er vor der öffentlichen Meinung des Insel- reiches, die sich jetzt schon weit überwiegend zustimmend zur Abtretung Helgolands ausspricht, bald verstummen. Der materielle Gewinn, welchen der Erwerb Helgolands für das deutsche Reich bedeutet, ist, wie schon angedeutet, allerdings gering, aber um so entschiedener macht sich die Wiedererlangung der Insel als ein politischer und nationaler Erfolg der Regierung Kaiser Wilhelms II. geltend und außerdem darf der militärische und strategische Werth, welchen der Besitz dieses die Mündung zweier großen deutschen Ströme gewissermaßen beherrschenden Eilandes für Deutschland hat, Dicht unterschätzt werden. Ueber die staatsrechtlichen Folgen der Einverleibung Helgolands in das Gebiet des deutschen Reiches und speciell über die Frage, welche staatsrechtliche Stellung der Insel künftig im Reiche einnehmen soll, kann erst nach die sactischen wie formellen Besitzergreifung Helgolands durch Deutschland das Nöthige veranlaßt werden, doch dürfte dieser Zeitpunkt jedenfalls nicht mehr fern sein. Locales unfc l-rovinzlelles. Gießen, 21. Juni. — Der Geschichtsverein hat endlich die Vorbereitungen für die Ausstellung von Gießener Bildern beendigt und kann Feuilleton. Aus der Reichshauptstadt. Die merkwürdige Thatsache, daß ein Schützenfest auch für eine Weltstadt ein alle Kreise beschäftigendes Ereigniß zu werden vermag, erlebt Berlin gegenwärtig an sich. Die Berliner Schützengilde besteht zwar noch als solche, und ihre Mitglieder sind allesammt ehrenhafte Männer, aber als Corporation weiß die Oeffentlichkeit so gut wie garnichts mehr von ihnen. Nachdem sie schon vorher so ziemlich von der Bildfläche des Berliner Lebens verschwunden waren, vollendete das Versinken in die Vergessenheit ihr Rückzug aus der Reichshauptstadt nach Schönholz, einem Berliner Vorort. Ihr hiesiges Grundstück wurde parcellirt und auf dem Grund und Boden, der das waffentragende Bürgerthum in vollster Thätigkeit gesehen, wo die Büchsen knallten und die Kugeln pfiffen, erheben sich jetzt himmelanstrebende Miethskasernen rnit ihren modernen Fronten, wieder ein Stück früherer Zeiten verdeckend. Nur das „Schützenhaus" steht noch als die letzte Erinnerung an die Zeiten der vergangenen Schützenherrlichkeit. Eine hübsche Erinnerung bildet dieses letzte Ueberbleibsel gerade nicht. Denn das Haus macht einen häßlichen, verfallenen Eindruck, der durch die so modern angehauchte Nachbarschaft noch unangenehmer wirkt. Es wird an Vereine zu Festlich- lichkeiten vergeben, da aber inzwischen ganz andere Räume für derartige Veranstaltungen erstanden sind, so ziehen in bas alte Schützenhaus durchaus nicht die vornehmsten und gebildetsten Elemente, dort ihre Feste zu feiern und das trägt doch auch nimmer dazu bei, das Ansehen des Hauses und selbst das seiner Besitzer zu heben. In diese theils wenig oder gar nicht beachtete und beachtenswerte Verhält- uisse der Berliner Schützenschaft platzt nun das X. Deutsche Bundesschießen hinein und mit einem Schlage hat die Sachlage sich geändert. Plötzlich marschiren die hiesigen Schützen un der Spitze des Interesses und Publikum und Presse beschäftigen sich täglich mit ihnen und dem von ihnen geleiteten Feste. Wie nicht anders zu erwarten, hat auch die Stadt der Sache mit aller Macht sich angenommen, um sie würdig ihrer selbst und würdig der Gäste zu gestalten. Sie kommen ja auch nicht nur von den deutschen Stämmen fern und nah, denen die aus Deutschösterreich eintreffenden Schützen mit beizuzählen sind — nein? Selbst Ungarn, Belgien, die Schweiz und Italien entsenden ihre Corps nach Berlin und die Erörterung der Frage ist nicht uninteressant, wem man das größere Maaß der Begeisterung und Herzlichkeit entgegentragen wird. Jubelnd und mit offenen Armen werden sie alle empfangen werden, zunächst wohl unsere Verbündeten, die Oesterreicher und Italiener, aber dennoch werden die über das Weltmeer gekommenen Stammesgenossen, die Deutsch- Amerikaner den größten Enthusiasmus erwecken und so den „Vogel abschießen". Schon sind sie aus deutschem Boden, der Tag ihres Einzugs ist bestimmt und man harrt nun voll Spannung der Dinge und der Schützen, die da kommen sollen. Unsere Reichstagsboten pflegen die Muße, die ihnen vor oder nach der Sitzung gewährt, voller Eifer dazu, ihren aus allen Richtungen der Windrose nach Berlin gekommenen besseren Hälften die Sehenswürdigkeiten der Residenz zu zeigen. Diese liebliche Zärtlichkeit der doch meist nicht in den Flitterwochen schwelgenden Volksvertreter darf uns nicht allzusehr überraschen. Die gewitzten Politiker wissen sehr genau, daß, wenn sie nicht die „Offensive" ergreifen und ihre Frauen nach Berlin einladen würden, die besseren Hälften eines schönen Tages den geliebten Gatten dort überraschen! Er müßte aber auch ein Herz von Stein haben, wenn er den Bitten des blonden Töchterleins, das gern doch auch einmal die Kaiserstadt am^. grünen Strand der Spree kennen lernen möchte, widerstehen könnte. Die Lieben haben sich schon sehr darauf gefreut, den Tag herbeigesehnt, und merkwürdig schnell mit „wendender Post" kommen Beide in herrlichster Stimmung angedampft. Die so oft landesüblichen langen Vorbereitungen betreffs Toilette fielen diesmal fort. In den Straßen Berlins nun sieht man die Drei stets unterwegs, an jedem Arm ein theueres Wesen, schreitet der behäbige Reichstagsbote im Schweiße seines Angesichts dahin, überall muß er erklären, und vor jedem Schaufenster entspinnen sich lebhafte Debatten von links nach rechts hinüber. Er läßt, als im Centrum befindlich, Alles über sich ergehen und stellt sich völlig taub gegen jede noch so deutliche Anspielung auf „enorm billig" u. s. to.; kein, zweistimmiges „entzückend" oder „himmlisch" dringt an sein fühlend Herze. „In Finanzangelegenheiten muß man den Daumen auf's Portemonnaie legen", ist nach guter Parlamentarier Art seine Devise und dagegen läßt sich nichts einwenden. Der erste Gang des Kleeblatts ist natürlich nach dem oberen Theil der Leipzigerstraße, wo zwischen Kriegsministerium und Herrenhaus der Reichstag tagt. Poll Freude und Stolz in den Mienen macht das Trio auf der andern Seite der belebten Straße Halt u^d nun erzählt der Behäbige pater familias den aufhorchenden Seinen voll Würde, wie er da drinnen schon „Bravo", „Hört, hört", „oho und Pfui" mit Stentorstimme gerufen, wie häufig er diesem oder jenem Minister die Hand gedrückt und mit dem und jenem Parteihäuptling sich eingehend über die wichtigsten schwebenden politischen Fragen besprochen hat. Damit ist für unser Dreihgestirn der parlamentarische Theil der Vergnügungs- Tagesordnung erledigt und man geht nun daran, die Annehmlichkeiten der Reichshauptstadt kennen zu lernen. In den Theatern namentlich sieht man jetzt häufig im ersten Rang oder in den Logen unsere wohledlen Vertreter des Volkes, rechts und links von holder Weiblichkeit flankirt. Verlassen dann nach mehreren Tagen die Damen die schöne Stadt am grünen Strand der Spree, dann mischte sich in die Wehmuth des Abschieds der Stolz, daß der liebende Gatte und Vater für das Volkswohl Tag und Nacht angestrengt arbeitet. 30—0 Ctr. feine Speiset artorfeln, Magnum bonum, [5255 pr. Ctr. Mk. 2 75 frei ins Har^, empfiehlt Oeconom R Gungerich, Hofgut Heiberlshaufen- Bestellungen werden entgegenge- nommen Franksurterstr. 63 Part. T Gutsversteigerung. dazu gehörige Gut, bestehend Hofraithe nebst Gartenantheil, sowie der Morgen Ackerland und 15 einzelnen aus dem Garren gebildeten. Bau- t l .... .. Hont mit hem Rureau des unters 2) Einfriedigung am Pfarrhaus. 4917 JeilgeSotenes. 5243 Stahl. 5242 70 36 // // // ii ii ti ii u II II 564 115 160 111 57 20 50 Maurer- u. Steinhauerarbeiten Schmiedearbeiten Weißbinderarbeiten Der Kreisingenieur: Stahl. Bing, Concurüverwalter. gebäude noch neu und das Gut in gutem Cultur-Zustande sich befindet. Alsfeld, den 13. Juni 1890. Grab- und Maurerarbeiten Pflasterarbeiten Schmiedearbeiten Samstag den 3. Juli l. I., Nachmittag- 3 Uhr, soll durch Großh. Ortsgericht Schwabenrod die zur Concursmasie des Heinrich Korell II. gehörige Mahlmühle mit Wasserbetrieb und mit 2 Gängen, sowie das dazu gehörige Gut, bestehend 8tein(ie|eruiifl. Die Anlieferung von 1067 cbm Grundbausteinen und von 533 cbm Decksteinen zum III. Loos der Kreis- straße von Leihgestern nach Gießen soll in einzelnen Loosen am Freitag den 27. Juni, Nachmittag- 3 Uhr, im Gemeindehaus zu Leihgestern im Wege mündlichen Abgebots vergeben werden. Gießen, am 19. Juni 1890. Gießen, 5. Juni 1890. Großh- Ortsgericht Gießen. I. A-: Bogt. Angehender Kellner gesucht 5037 Bahnhofs-Restauration Hofraithe-Versteigerung. Die zu dem Nachlasse des Herrn Friedrich Bender gehörige, am Seltersweg dahier belegene Hofraithe Flur I Nr. 464 — 5819 Meter Grabgarten und _ , Flur I Nr. 465 — 637 Meter Hofraithe soll zum Zweck der Erboertheilung Donnerstag d. 26. Juni 1890, Nachmittags 3 Uhr, auf Großherzoglichem Ortsgericht dahier zu den im Termin näher angegeben werdenden Bedingungen einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werden. Die Besitzung besteht aus einem dreistöckigen Wohnhause mit drei Familienwohnungen im Miethwerthe von circa 2500 Mark, ferner in einem Complex von großen Fabrik- und Nebengebäuden und großem Hofe, welcher seit 30 Jahren zum schwunghaften Betrieb einer Cigarrenfabrik gedient, endlich aus einem parkartig angelegten Sier= und Nutzgarten Die Versteigerung wird in doppelter Weise erfolgen, indem zunächst die Wohn-, Fabrik- und Nebengebäude nebst Hofraum und ein Theil des Gartens, sowie drei aus dem Garten gebildete Bauplatze, sodann aber die Besitzung im Ganzen, zum vermischter. * Guntershausen, 17. Juni. Ein schrecklicher Vorfall hat sich heute hier ereignet. Zn einem Bahnübergänge in der Nähe des hiesigen Bahnhofs kam srüh gegen 5 Uhr | ein älterer Mann geeilt, alsbald gefolgt von einem jüngeren, | der ihn zurückzuhalten suchte. Beide rangen miteinander im Angesichte des heranbrausenden Zuges, als plötzlich der Aeltere den Jüngeren von sich auf die Bahnböschung stietz und sich dann selbst auf die Schienen warf, wo ihn im nächsten Augenblicke die Räder der Maschine zermalmten. Näheres über die Persönlichkeiten ist hier noch nicht bekannt geworden, es sollen Vater und Sohn gewesen sein, wie aus den verzweifelnden Rufen des Letzteren hervorging. Bieler. Erwähnung verdienen noch eine Anzahl von Bildern von Studentenverbindungen aus älterer und neuerer Zeit, doch । ist diese Sammlung sehr unvollständig,' einzelne derselben, namentlich solche, die gelegentlich verschiedener Studentenauszüge gezeichnet wurden und an diese erinnern, sind sehr gut. c Auch der Photographien des Silberschatzes der Hochschule sei noch gedacht, der prachtvollen Humpen, die vom landgräflichen Wohlwollen und fürstlicher Milde gestiftet nur beim Stiftungsfeste der Hochschule aus dem feuerfesten Schranke entsteigen, um thatsächlich benutzt zu werden. „ Allen aber, die durch wenn auch kleine Beitrage die immerhin noch sehr unvollkommene Ausstellung von Bildern zur Geschichte Gießens ermöglichten, sei hier öffentlich herzlichster Dank gesagt. gv Zeche Hedwig bei Rinderbügen, '19. Juni. Die Förderung und Versendung der hiesigen ausgezeichneten Braunkohle ist in fortwährendem Steigen begriffen. loO bis 200 Doppelwaggons pro Monat kommen vor, wobei der Achsentransport in 'die Umgegend nicht gerechnet ist. Die Ladung. Der Wagnergeselle Konrad Bopp, geb. am 9. Juli 1857 zu Hausen, zuletzt wohnhaft zu Gießen, jetzt mit unbekanntem Aufenthalt abwesend, wird beschuldigt, als Unteroffizier der Landwehr ersten Aufgebots ohne Erlaubniß ausgewandert zu sein. Übertretung gegen § 360 Nr. 3 des St.G-Bs. Derselbe wird auf Freitag den 29. August 1890, Vormittags SV3 Uhr, vor das Gr. Schöffengericht Gießen zur Hauptverhandlung geladen. ,r Bei unentschuldigtem Ausbleiben wird derselbe auf Grund der nach § 472 der St.P.O. von dem Kgl. Bair. Bezirks - Commando zu Paffau ausgestellten Erklärung verurtheilt werden. Gießen, den 29. Mai 1890. Der Großh. Amtsanwalt. D.r. Zimmermann [4915 Gutsversteigerung. Dienstag den 1. Juli l I., Vormittags 10 Uhr, soll durch Großh- Ortsgericht Reimenrod das zur Coneursmaffe des Landwirths Johannes Kalbfleisch von Reimenrod gehörige Gut, bestehend in 57 Morgen Ackerland und 17 Morgen Wiesen nebst den dazu gehörigen Wohn- und Oeconomiegebäuden, unter günstigen Bedingungen sowohl im Einzelnen als auch im Ganzen versteigert werden. Bemerkt wird, daß die Gebäude und das Gut in Bau und Besserung sich befinden. Alsfeld, den 13. Juni 1890. Bing, Concursverwalter. 515.1 Gutgebranute Backsteine sind fortwährend zu haben. [4661 Leihgestern. Carl HaaS. Steinberger, Kohlermann, Rumps, Flett, Franz, l Vetzberger, Busch u. a. gerade zu den ältesten und I alten Familien unserer Stadt und ist wahrscheinlich, daß I gerade von diesen alte Porträts dem Familienbesitz überlassen I wurden. , . .. f Diese Zeugen einer früheren Zeit waren leider lange I sehr vernachlässigt und in ungeeignetster Weise an der Wand befestigt. Ja bei zweien war der Nagel mitten durch das Bild in die Wand geschlagen. Jetzt ist für eine würdige Aufbewahrung Sorge getragen. Auch noch andere hohe Beamte der Stadt sind durch Porträts vertreten. Von Bürgermeistern konnten leider nur Ferber und Ebel aufgetrieben werden. Zahlreich finden sich auch die Professoren unserer Hochschule vertreten. Unter ihnen sei der erste Rector I o h. Winkelmann genannt, dann aber auch der alte Joh. Jak. Rambach, Hunnius, Liebenthal, Gg. Horst, Chrph. Frdr. Ayr mann, dessen Grabstein von dem Friedhöfe der früheren Burgkirche durch den Verein vom Vertrödeln gerettet wurde, der berühmte Justus Sinold, gen. Schütz, der vortreffliche Anton Wolf von Toten- wart, der die sonderbare, noch bis heute bestehende wvhl- thätige Stiftung hinterließ, und viele andere, stattliche alte Herren mit mächtigen Bärten und radförmigen Halskrausen, später mit riesigen Perrücken, bis sie dann durch die Zopfzeit in unsere Zeit übergehen, von den durchweg glattrasirten Gesichtern wieder zu den Bärten in allen Formen bis zum wildesten Vollbart. Die Bilder der Professoren der letzten Jahrzehnte sind im Photographiealbum untergebracht. Vom berühmten Zoologen Karl Vogt, seit lange in Genf, ist aus 1848 nur ein Porträt auf einem Bogen Tabakeinschlagpapier vorhanden; er war damals Reichstagscandidat und wurde auf diese Weise Reclame für ihn gemacht. Nicht der Hochschule gehörten an der aus der Obermühle im Bieberthal geborene berühmte Kupferstecher Wille, dessen Porträt von ihm selbst gestochen ist, ferner ^r alte Buchhändler Heyer, der Gründer der bedeutenden Buchhandlung dahier, sowie die Glieder der Stadtcapelle, darunter Bauer und Schierholz, eine unvollendete Scizze von 5164] Mk. 12—15,000 sind auf erste, abzugeben bei Hypothek auszuleihen. Gesuche unter JtXUff IV«, Äßen" e£PCbittOn bie,C8 “ 2632 JHdSÄb«. hörigen Wohn- und Oeconomiegebäuden unter sehr günstigen Bedingungen sowohl im Einzelnen als auch im Ganzen versteigert werden. Bemerkt wird, daß die Oeconomie- dieselben im alten Rathhaus aus dem Markt (oberster Stock) in der üblichen Stunde, Sonntags von 11 1^ l^r, besichtigt werden. Auf Wunsch oder nach Bedürsniß ist auch ein Oeffnen derselben an Wochentagen Vor- oder Nachmittags in Aussicht genommen. Bei der Niedrigkeit des aber sonst gut beleuchteten Zimmers steht nur wenig Wandfläche zur Verfügung und mußte folgeweise mit den Bildern ziemlich tief herabgerückt werden. Wir finden Oel- und Pastellgemälde, Aquarelle, Kupfer- und Stahlstiche, Litho- und Photographien und nicht wenige Handzeichnungen. Unter diesen zeichnen sich vor Allen die vortrefflichen Ausnahmen von H. v. Nit gen von den ältesten Gebäuden der Stadt aus, namentlich vom alten Canzleihos, dem Heidenthurm und anderen Theilen des „Alten Schlosses", sowie des Zeughauses, und dann ewige vorzügliche Federzeichnungen (Neuenweger Thor zweimal); v. Ritgen war sein ganzes Leben lang ein warmer Freund unserer Stadt und erwarb sich um die Geschichte derselben und ihrer Umgegend die größten Verdienste. Es war billig, daß sein Porträt, von PH. Uhl vorzüglich ausgesührt und dem Verein gewidmet, an bevorzugter Stelle einen Platz sand. Auch mehrere größere Ausnahmen, der Stadt und einzelner Theile von derselben zeigen, in wie kurzer Zett sich vieles schon wesentlich geändert hat. Mehr noch fällt dies bei noch älteren Bildern auf. An die alte bogenförmige Lahnbrücke erinnern sich nur noch ältere Leute; bei Hochwasser war sie nicht zugänglich und Nachts gab sie in M- mangelung von Straßenlaternen zu gröblichem Unfug reiche Gelegenheit, wie auch unser Bildchen an der mangelhaften Seitenbrüstung zur Genüge beweist. Das Bild der Kaserne, jetzt alte Klinik, stammt aus einer Zeit, wo dieses mächtige, aber unzweckmäßige Gebäude noch in stolzer Einsamkeit allein aus dem Seltersberg stand. Wie hat sich auch der alte Felsenkeller von Vater Lenz verändert. Das Bild des Lindenplatzes zeigt noch die offene Stadtbach, und auch der Brand hat sich seit 1775, wo ein kleines ausgestelltes Oel- bildchen gemalt wurde, wesentlich verändert. Und welche Veränderungen in der Kürze noch bevorstehen, zeigt das Bild der städtischen Schule, an der eben an der Nordanlage gebaut wird. Gießen der Vergangenheit und Zukunft! Auch aus der Umgebung sind einige Bilder ausgestellt, so die Heuchelheimer Mühle, noch mit der großen Linde, Arnsburg, Münzenberg, Stausenberg rc. Geschichtlich von Interesse sind ewige altere Stadtplane aus verschiedenen Zetten. Auch die Porträts stammen aus sehr verschiedenen Zetten, von dem Anfang des 17. Jahrhunderts an bis in die Jetztzeit, wo das Photographiealbum den Schluß macht. Da erscheint zuerst in sortlaufender Reihe von 1663 bis 1814 die stattliche Reihe der alten Rathschöffen, Anfangs aus Blechtafeln, dann auf Holz, dann auf Leinwand gemalt, mehr oder weniger kunstvoll, zum Theil ausgezeichnet kunst- lerisch ausgesührt. Gar manche sind unterdeß aus der Reche genommen und der Familie überlassen worden, aber immer noch finden wir die ehrwürdigen Vertreter alter eingesessener Gießener Familien, die noch jetzt hier leben oder auch ver- zogen oder abgestorben sind. Der Name Wormser findet sich 5mal, Kemps, Müller und Schisser ]e 4mal, Voat 3mal, Kröcker, Schmidt, Verdrieß, Magnu Schenk, Tasche, Feuerbach, Asmus, Reiber und Seipp je 2mal. Unter den nur einmal vertretenen Namen gehören Ebel und Pistor, Oswald, Löber, Bersch, I | Me Bestandteiles \ l ’Xi-iSS» l Draht, auseescmau i K PaP'l\umStumen.' E Nnlnwüg i Vorlegung M 42CT PaniergeschM- 419.X 37^ 539 „ 70 „ 20 „ 74 „ Zimmerarbeiten Weißbind erarbeiten Plan, Voranschlag und Bedingungen liegen auf Großh. Bürgermeisterei zur Einsicht offen. Gießen, am 19. Juni 1890. Der Kreisingenieur: Vorzüglichen Gebirgs Himbeersaft, Erdbeersaft, Kirschensaft, Brauselimonadev- Bonboms empfiehlt Carl Schwaabs 5082 Delicateffenhandlung. ausgezeichneten Heizungsresultate, welche die Zuckerfabrik zu Stockheim durch verschiedene Versuche nachwies, veranlaßt die großen Oeconomen der Umgegend, welche Dampfmaschinen zu speisen haben, zu der hiesigen Braunkohle zu greisen. Für sie wird der Vortheil noch viel größer sein, als für die Zuckersabrik und zwar aus dem sehr einleuchtenden Grunde, weil sie der Transport saft nichts kostet. In der Oeconomie gibt es bekanntlich immer Zeiten, wo die Gespanne nichts zu thun haben. Knechte und Pferde müssen aber doch unterhalten werden, ob sie zu Hause oder draußen sind. Die Kohlen können alsdann in solchen stillen Zeiten für das ganze Jahr angefahren werden, was bei der Steinkohle nicht der Fall. Der Transport kostet also so gut wie nichts. — Das angenehmste Geschäft macht aber offenbar die fürstliche. Standesherrschaft. Sie hat sich bei Vergebung des Bergwerks die Zahlung von 2 Psg. aus den gesörderten Centner Kohlen gesichert. Das macht bei einem Absätze von 200 Doppelwaggons Kohlen 400 Mk. in einem einzigen Monat. Die Kohlenvertheuerung und die Kohlenstrikes in Norddeutschland ^haben darum für verschiedene Verhältnisse der Umgegend eigentlich nur Gutes gebracht. Noth und Schwierigkeiten machen erfinderisch und haben schon oft zu den wichtigsten Entdeckungen gesührt. * Hoherodskopf, 17. Juni. Ein Tourist aus der Rheingegend besuchte heute einige Höhepunkte unseres Vogelsberges, sowie auch das Clubhaus und konnte sich nicht versagen, die aus ihn gemachten Eindrücke der Vogelsberger Höhen in Poesie wiederzugeben und in das hier aufliegende Fremdenbuch wie folgt niederzuschreiben: I Der Schwarzwald und der Niederwald, der Spessart, Harz nebst Brocken, Mit ihrer Schönheit Allgewalt den Wandersmann verlocken. In diesen Kranz der hohen Welt, zu dem sich Alles drangt Wen, Der Vogelsberg sich würdig stellt, nur daß dies ^o^sanz Wenge Var Setten er in Deutschland galt verzaubert als ein Märchenwald; Nur Hüfchornklang und Aexteschlag durchhallt den grünen Blatterhaag, Sie fielen beide munter ein in das Concert der Vogelein. Hur Stund ist dieser Waldesthron, zu dem man sonsten zog mir Zagen, Erschlossen jedem Erdensohn, der sich dabei nicht braucht zu vlagen; Denn ein Verein von deutschen Mannern und hehren Waldeszauber- I Kennern Errichtete zur eignen Freud' und Nutz von andern braven Leut Bequeme Pfade, linde Steige, daß in den Vogelsberg ne Tour, Was früher Mühsal ohne Gleiche, erscheint als ein Spaziergang nur. Wer athmet drum des Waldes Last, stattDumpfer Lust in enger Stub , Der bring ein „Hoch" aus froher Brust dem V°6elsbbrger OJ U ü > H x v/ • v • Ausgebot gelangen. Wird das Taxatum erreicht, so kann der Zuschlag alsbald ertheilt werden. Geometrischer Plan der ganzen Besitzung mit eingezeichneter Abgrenzung der Buchen- und Tannen- Scheitholz Morsen Wiests n^fTben bm £ finrmpn YNnlm- iitth Oeconomieaebau- K <£.«* i«Qn Badehosen § bei Robert Stuhl, Neustadt 23 Bekanntmachung. Der im Schlachthaus in der Zeit vom 1. Juli er. ab sich ergebende Kaldaunendünger soll DieuStag den 24. d NetS«, Vormittags 11 Uhr im Schlachthaus versteigert werden. Gießen, 20. Juni 1890. Großh. Bürgermeisterei Gießen- _________Gnauth.5255 Vergebung von Bauarbetten. Die nachstehenden zur Einfriedigung der Kirche und des Pfarrhauses in Leihgestern erforderlichen Arbeiten sollen im Wege mündlichen Abgebots am Freitag den 27. Juni, Nachmittags 2 Uhr, im Gemeindehaus zu Leihgestern vergeben werden und zwar: 1) Einfriedigung an der Kirche, veranschlagt zu jHlÜaiii*). —~j/ -r-wurf r 7 JTK1S- MfmAirj.E k 1B79 , Damengürtel u. Hosenc träger in beet Qualität. 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Das Abkommen ist im Grunde genommen vhne ieg- lick s Entere st für die Börfe, denn die Gefahr, daß aus der beiderseitigen Eon- in yitrifa ernstliche Verwicklungen entstehen konnten, lag zu fern. Der verbältnißmätzig große Eindruck, welchen dasselbe auf die Course gemacht hat, erklärt sich auch aus dem Mangel an Anregung, bei welchem die Simulation gierig iedes Moment, welches geeignet erscheint, ihren Zwecken zu dienen, aufgreift. Die ^reitaasbörte welche ohne jeden wetteren Anlaß weichende Courfe brachte, bestätigt dies Verstauend wirkten an mehreren Tagen der Woche Nachrichten über das Umsichgreifen der Cholera in Spanien, obgleich augenfcheinlich eine ernste Gefahr nicht Waldhof 4o/o gewannen. Course der Frankfurter Börse. 40/o Pfälz. Ludwigsbahn (Bexbach) . . . „ Hessische Ludwigsb. 68/69 garant. . „ Elisabethb. steuerfrei Gold .... 50/0 Oestr. Staatsbahn. 40/0 do. do. 30/n do. do. 1 I.-VIII.Emiss. 30/0 do. 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Die Anregung, welche die bevo^ siebenden Rentenconversionen in den vergangenen Wochen geliefert haben, hat sich nerstücktet denn die größeren Geschäfte sind durchgeführt und was noch aussteht, nermaa keinen Reiz mehr auszuüben; das Gebiet der Banken und Bahnen zeigt dieselbe Sterilität und die kleine Speculation sieht sich daher in der mißlichen Lage, die Bestimmung der Tagestendenz den wenigen einlaufenden Dep-eschen, zu überlasten. Die Geschäftsunlust nimmt unter diesen Verhaltnisi en zu und das Resultat sind meist abbröckelnde Course. Inwieweit die führenden, ^Missionshäuser auf ihre Tfmtiafeit verzichtet haben, ist schwer zu entscheiden. Wohl möglich, daß die gegenwärtige Beschränkung mehr eine erzwungene als freiwillige ist, denn das Pubttkum bat sich der Bewegung gegenüber von Anfang an passiv verhalten ""d hn^mn! noch arößer als zuvor. Bet der herrschenden Geschaftsstille wirken an sich unbedeutende Momente stärker als gewohnlich. Am Montag ve^ fkute der g-m-Markts wellte« des beutfto Soub^ftar^äu nur durch Jnterventionskäufe über Pari gehalten wurde, und es schien ^ d^r That, D5 tzgs Konsortium die Controlle über den Markt gänzlich verloren habe. Im Verlauf der Woche haben sich die Courfe dieser Anleihen allerdings wieder groben, ^ dast sie beute nur noch unerheblich unter dem Niveau der Vorwoche stehen; aber es bleibt sehr ungewiß, wieviel von dieser Erholung auf Rechnung eines sich äußernden Bedarfs aehört. Zweifellos ist der Markt mit Anleihen übersättigt. «f^äanWai, bet welchen die Bewerber bntwöder ganz ausbleiben oder Gebote einreichen, welche unannehmbar erscheinen, bestätigt dies von »wem Der vreußifche Ftnanzmintster hat sich noch vor Kurzem gerühmt, daß er ™ ^ebnna letmr Anlethen die Finger der Bankiers nicht zu vergolden brauche, und in8 her Thal hat derfelbe zu verfchtedenen Malen große Poften 3'/- /°ige<^An- Nsbenru Courfen verkau t, welche den Unternehmern nur die Ehre des Gefchafts W " Diesmal be ahlen sie diefe Ehre mit teuerem Gelde und sie werden ? »S“ SG *• «ÄÄÄ uni) der Privatdiscont bleibt wie bisher nur unbeträchtlich hinter der ofsiciellen 4o/o Franks. Hyp.-Pfdbr. 0. 86 ab . . . 3VrO/oFrnkf.Hyp.-Pfdbr. 4o/oPreutz.Hvp.-Act.-Bk.- Pfandbr. . • • 4o/o Hessische Obligation. „ Bauern .... „ Baden..... 30/oSSchsische Rente. . 31/,0/a BremerStaatsanl. Hamb.Staalsrente 40/0 Oestr. Goldrente . „ GriechischeMonopol- Anleihe . . - 40/0 Rumänische Rente . 5Vr0/o Russische Anl.. . Die reichhaktigfle aller Mok>en-3ettungen führte Illustrationen und an Moden und Handarbeiten end- ^ n^^olaendes- jährlich über 75 Artikel mit über 300 Ab- HHhnn?en 12 große farbige Modenbtlder, 8 farbige Muster- blätter für künstlerische Handarbeiten und 8 Extra^Blätter mtt niÄpn Illustrationen, so daß die Zahl der letzteren an 3000 jährlich^hinanreicht. Kein anderes illustrirtes Blatt überhaupt innkrbalb oder außerhalb Deutschlands, kann nur entfernt diese Zahl aufweisen "dabei beträgt der vierteljährliche Abonnemenis- Vreis nur 2 Mk. 50 Pf. Einzelne Hefte kosten 50 Pf. oder Kr - Die „Große Ausgabe mtt allen Kupfern" bringt außerdem jährlich noch 36 große farbige M-d«Mder, a^ o jabrltd) 64 besondere Beigaben, und kostet oierteliahrlich 4 Mk. 25 Vt. (in Oesterreich-Ungarn nach Cours). Abonnements werden jederzeit angenommen bei allen Buch- rrAtihinnam und Vostanstalten. — Probe-Nummern gratis und franc“buÄ Sion 'Berlin W„ Potsdamer Straße 38. Wien I., Operngasfe 3. 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