Australien Tudamerika EE.."'L'sL —■___ «l 7^— Lye(ononfc' M btt btm S-mr-al.Agenttt ir. Emil Dcrsc-liow, Offenbach a. M, M bW«* ug. Kraft, Butzbach. ?S?3SäS IÄl.«»* ^hi/fs-Verlegung. 5^3 •Sj*** >d$w«5 ftrc<«87 sito §eltelsK--x^«A W»r»v, fat °°n -, f 'ftB »J 1 S-BZM MSVZS- rJi»|tl,”(»tg''' S »c* : Vuztw* neuen SMbampfrrn>| N°rddeuts’"■ (Jemer fahren Santpfer AorddeutsHen Kyd °°n | Bremen I »ad Dienstag den 21. Oktober Nr. 245. Gießener Anzeiger General'-Mnzeiger. Bit Gießener -»««ttienSkäliir »erden dem Anzeiger »Gchemlich dreimal deigelegt. Der WUtzener Anreger erscheint täglich, w4t Ausnahme deS MontagS. 1890. Viertel jfähriger ASonnementr-rriSL 2 Mark 20 Pfg. mR Bringerlohn Durch hie Post bezöge» 2 Mark 50 Piz. Webactton, Expedtti«» und Druckerei: -chntSrahe Ar.i F«rutprecher 51. Amts- und Anreigeblutt Mr» drn "Kreis Gietzen. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für de?, t-ltzenden Tag erscheinenden Nummer di- Vorm. 10 Uhr. F GraLisSeilage: Gießener AaMilienMLLer. ! '______' „.7. - ..„.n-nTLK- _______m Alle Annoncen.Bureaux deS In- und Auslandes -ichrr.c« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger- entgrat. ...... ' i m ■ ■ i ■ politische Uebevslcht. Gießen, 20. October. Die gesummte kaiserliche Familie wohnte nebst den sürst- lichen Anverwandten von auswärts am Samstag Vormittag der feierlichen Einweihung des Mausoleums der Potsdamer Friedenskirche, in welchem die irdische Hülle Kaiser Friedrichs die letzte Ruhestätte gefunden hat, bei. Die Weiherede bei der ergreifenden Feier hielt der Ober-Hofprediger und Schloß- pfarrer Dr. Kögel, die Gesänge wurden vom königlichen Domchor ausgesührt. Die Einberufung des preußischen Landtages wird für die erste Novemberwoche erwartet und verlautet, daß ihn von den angekündigten Reform-Vorlagen zunächst der Landgemeindeordnungs-Entwurf und die Entwürfe des neuen Einkommensteuer- und des Gewerbesteuergesetzes beschäftigen werden. Zweifelhaft erscheint es dagegen, ob der Entwurf des neuen Volksschullastengesetzes bis zum Beginne der Session wird fertiggestellt werden können. Ferner wird dem Landtage noch eine Vorlage, betr. die Umgestaltung der Erbschaftssteuer, zugehen und auch ein Gesetzentwurf, betr. die Ueberweisung von Grund- und Gebäudesteuecn an die Gemeinden, soll in Aussicht stehen. Mit der vom Kaiser durch besondere Ordre verfügten Einrichtung des Colonialrathes im Auswärtigen Amte ist eine Maßregel verwirklicht worden, die sich als unumgänglich nothwendig zur wirksamen und practischen Förderung unserer colonialen Angelegenheiten erwiesen hat. Der Colomalrath ist bestimmt, als Beirath der colonialen Abtheilung des Auswärtigen Amtes zu sungiren und hieraus erhellt als selbstverständlich, daß seine Mitglieder Persönlichkeiten sein müssen, die vollkommen vertraut mit den Bedürfnissen der deutschen Colonialpolitik sind und hierin practische Erfahrungen besitzen. Dementsprechend wird der Reichskanzler, welchem die Ernennung der Mitglieder der neuen Behörde zusteht, die mit einem Schutzbriefe ausgestatteten oder in deutschen Schutzgebieten thätigen bedeutenden Colonialgesellschaften auffordern, geeignete Persönlichkeiten zu Mitgliedern des Colonialrathes vorzuschlagen. Diese Mitgliedschaft ist ein Ehrenamt, wie aus der bezüglichen Verfügung des Reichskanzlers ersichtlich ist, und bestimmt letztere, datz der Colonialrath sein Gutachten über alle ihm überwiesenen Angelegenheiten der Colonialabtheilung abzugeben hat und befugt sein soll, über selbstständige Anträge seiner Mitglieder zu beschließen. Die Sitzungsperiode des Colonialrathes ist eine einjährige, außerhalb derselben kann auch ein ständiger Ausschuß von drei Mitgliedern über Einzelfragen befragt werden. — Gleichzeitig mit der beschlosfenen Errichtung des Colonialrathes scheint in den Berliner leitenden Kreisen auch Beschluß in der Angelegenheit des Reichscommissars Major j v. Wißmann gefaßt worden zu sein. Wenigstens wird aus , zuverlässiger Quelle mitgetheilt, daß Herr v. Wißmann in Begleitung seines Adjutanten, des Dr. Bumiller am 25. October die Rückreise nach Ostafrika antreten werde und darf man wohl annehmen, daß jetzt über die künftige Stellung und Verwendung Herrn v. Wißmanns im colonialen Dienste des Reiches eine Verständigung erfolgt ist. Endlich hat in diesen Tagen noch eine Angelegenheit colonialpolitischer Natur ihre Erledigung erfahren, indem laut Meldung des „Reichsanzeigers" ein Einverst'ändniß zwischen der Reichsregierung und dem Sultan von Sanzibar dahin getroffen worden ist, daß letzterer sich verpflichtet, die Hoheitsrechte über den an die deutsch - ostasrikanische Gesellschaft verpachteten Streifen der Zanzibarküste gegen eine Entschädigung von 4 Millionen Mark an Deutschland abzutreten. Die Aussichten für das Zustandekommen des nationalen Ausgleichs in Böhmen sind fortdauernd sehr schwankende. Nach der Freitagssitzung der Ausgleichs-Commission des böhmischen Landtages zu urtheilen, nimmt sich der Stand der Ausgleichsangelegenheit augenblicklich wieder etwas günstiger aus, insofern, als der Altczechenführer Dr. Rieger in genannter Sitzung Plötzlich erklärte, er sei, gleich den Vertretern des Feudaladels, gewillt, an allen Wiener Ausgleichs-Festsetzungen aufrichtig sestzuhalten. Von den Jungczechen verlangte Dr. Gregr, daß erst die Wahlordnungsreform und dann das Wahlcurien- gesetz berathen werden soll- deutscherseits sprach Plener für das Curiengesetz, welches den Deutschen Gerechtigkeit widerfahren lasse. Deutsches Reich. Darmstadt, 18. Großherzogliche Reg'. 1. Gesetz, die Abänderung des Gesetzes vom 10. Juni 1879 über das Verfahren in Forst- und Feldrügesachen betreffend. 2. Verordnung, die Ausführung des Gesetzes vom 30. September 1890 wegen Abänderung des Gesetzes vom 10. Juni 1879 über das Verfahren in Forst- und Feldrügesachen betreffend. Berlin, 18. Oct ob er. Der „Staatsanzeiger" schreibt in seinem nichtamtlichen Theit: An die Kaiserin Friedrich ist von vielen Personen, welche das Andenken des Kaisers Friedrich feiern wollten, die Bitte gerichtet, den Zutritt zu dem heute geweihten Mausoleum zu gewähren. Die Kaiserin ist tief gerührt über diese Zeichen der Anhänglichkeit und Verehrung für den hohen Entschlafenen und hegt keinen heißeren Wunsch, als diese Gefühle zu pflegen und zu erhalten. Für jetzt ist es indeß nicht möglich, den Besuch des Mausoleums zu gestatten, weil die Arbeiten noch nicht beendet sind. Sobald dies der Fall ist, wird die Stätte den weitesten Kreisen der Bevölkerung zugänglich gemacht. Berlin, 18. October. Unter dem Vorsitz des Oberbürgermeisters v. Forckenbeck hielten die Vertreter größerer deutscher Städte heute eine Versammlung ab, welche zur Förderung einer gemeinsamen Adresse der deutschen Städte an Moltke die Einsetzung eines Comites beschloß. Das Comite bilden: v. Forckenbeck (Berlin), Fritsche (Charlotten- burg), Küper (Dortmund), Liebetrau (Gotha), Hellfritz (Greifswald), Saude (Halle), Boie (Potsdam), Hack (Stuttgart), Bankdirector Koch (Berlin). Potsdam, 18. October. Heute Vormittag 11 Uhr sand die feierliche Einweihung des Mausoleums für Kaiser- Friedrich statt. Der Kaiser, die Kaiserin, die drei ältesten Prinzen, die Kaiserin Friedrich mit ihren Töchtern, der Großherzog und die Großherzogin von Baden, der Großherzog von Hessen, alle hier anwesenden Prinzen und Prinzessinnen des königlichen Hauses, Prinz Adolf von Schaumburg und andere Fürstlichkeiten wohnten bei. Gesänge des Domchors eröffneten und begleiteten die Feier. Das Weihegebet hielt Oberhofprediger Kögel. Nach freiem Gebet des Predigers Persius endete die erhebende Feier mit dem von Kögel ertheilten Segen. Potsdam, 18. October. Das Mausoleum blieb heute bis Nachmittags 5 Uhr geöffnet. Tausende besuchten es. Eine wahre Völkerwanderung bewegte sich nach der Friedenskirche. Das Innere des Mausoleums war mit Kränzen bedeckt. Spandau, 18. October. Ein aus hiesigen Bürgern ae- bildetes Comits unter Dresden, 18. October. Die Einfuhr lebender Schweine aus Oesterreich-Ungarn ist bis aus Weiteres auch den Städten Pirna, Meißen, Meerane, Frankenberg und Döbeln gestattet. Halle, 18. October. In dem benachbarten Giebichstein wurde das Kassack'sche Denkmal der Kaiser Wilhelm I. und Friedrich feierlich enthüllt. Superintendent Bethge hielt die Weiherede. Halle a. d. S., 18. October. Der Soci allsten- Congreß wählte den Parteivorstand nach den Vorschlägen der Commission. Als Controleure wurden in die Parteileitung Behrend, Dubbert, Ewald, Herbert, Jacoby, Kaden und Schulz (Berlin) entsendet. Liebknecht wurde als Chef- redacteur des Centralorgans bestätigt. Die Delegirten von Berlin und Umgebung erklärten schriftlich, auf dem Boden der Partei zu stehen, sich jedoch das Recht der Kritik zu wahren. Feuilleton. Moderne Piraten. Nautische Lcizze von Friedrich Meister. (Schluß.) Die Leute auf dem zweiten Dampfer winkten uns zu, als wir vorüber kamen, denn der Platz, wo wir auf den Strand gesetzt werden sollten, war genau bestimmt- der Lootse aber liebte sein Leben. Die Mannschaft war natür- lich aus unserer Seite, Capitän Hammer lag unten auf dem Sopha und „rammte den Kops in die Kissen", wie der Bootsmann mir von der Treppe herauf meldete. Ich ließ den Lootsen nicht eher los, bis wir den gefährlichen Canal hinter uns hatten. In Jenikale kam ein englischer Herr an Bord, der Vertreter einer Anzahl Versicherungsgesellschaften. Ich erzählte ihm in kurzen Worten den Sachverhalt. Das war der erste positive Beweis für das Vorhandensein der Piratenbande- man hatte längst dergleichen gemuthmaßt, ohne jedoch Jemand beschuldigen zu können. Als der Bootsmann die Cajütstreppe herauskam, war er kreidebleich. „Der hats hinter sich," sagte er. „Wer?" ^Der Captain. Da, lesen Sie." Er reichte mir ein Stück Papier. Ich las: „Ich war bisher ein ehrlicher Mann. Die Noch drängte mich, ta ließ ich mich verleiten, unehrlich zu werden. Da- sür sterbe ich jetzt." Der arme Hammer hatte sich das Leben genommen. Ich bedauerte ihn von Herzen. Auf das dringende Zureden des englischen Versicherungsmannes reiste ich mit ihm über Odessa und Berlin nach London, um daselbst Zeugniß abzulegen. Der Bootsmann und der zweite Steuermann begleiteten uns. Wir wohnten vierzehn Tage lang im „Royal Hotel", mußten einer Menge von Sitzungen beiwohnen und schließlich votirten die Gesellschaften uns eine Belohnung. Auf meinen Theil kamen fünfhundert Pfund Sterling. Seitdem bin ich Ehemann und Capitän des „Bismarck" geworden. Hippel ist rechtzeitig gewarnt worden und seitdem verschwunden. Das war Capitän Winzers Erzählung von den modernen Piraten. Dieselbe wurde mir wieder lebhaft in das Gedächtniß zurückgerufen, als mir vor Kurzem die folgende Zeitungsnotiz zu Gesicht kam: „Der mehrfach erwähnte Prozeß gegen die Kertscher Piraten wegen böswilliger Vernichtung von Schiffen durch Ausstellung falscher Signale zur Erlangung der Versicherungsgelder, welcher mit einem Freispruch (!) sämmtlicher Angeklagten endigte, hat noch ein Nachspiel zur Folge. Der frühere englische Viceconsul in Kertsch, Josef Chicken Colledge, welcher die Seele des ganzen „Unternehmens" gewesen, bei Entdeckung desselben nach England flüchtete und nicht mehr vor die Schranken des Gerichts von Odessa gebracht werden konnte, ist plötzlich wieder aufgetaucht und hat, wie die „Od. Zeitung" hört, in Folge des Freispruchs der ganzen Bande eine ganze Reihe von Verleumdungsprozessen gegen nicht weniger als sünfundvierzig englische Zeitungen, einschließlich „Globe" und „St. James Gazette", welche sich zuerst erkühnten, gegen diesen Ehrenmann vorzugehen, angestrengt. Von jeder Zeitung verlangt Mr. Colledge 2000 Psd. Sterling, was das nette Sümmchen von 90,000 Pfund Sterling oder 1,800,000 Mark ausmacht." Das war für mich ein ebenso unerwarteter, wie eigen- thümlicher Schluß dieser Angelegenheit. Man darf aber nicht vergessen, daß der Prozeß in Rußland geführt wurde. Die Zeit, wo der Seeraub ein lohnendes Handwerk war, ist wie der Leser gesehen hat, noch immer nicht vorüber. * Beim Apotheker. Eine junge Dame kommt in eine Apotheke: „Herr Apotheker kann man nicht Ricinusöl einnehmen, ohne daß man es schmeckt?" — „Nichts leichter als das, mein Fräulein. Ich werde Ihnen gleich das Nöthige präpariren. Bitte, nehmen Sie inzwischen zur Erquickung eine Himbeerlimonade." — „Sie sind sehr gütig, mein Herr." (Nach einer geraumen Zeit.) „Bekomme ich jetzt das Präparat, Herr Apotheker?" — „Sie haben also nichts geschmeckt?" — „Was denn?" — „Das Ricinusöl. Es war in der Limonade. — „Um Gotteswillen, mein kleiner Bruder sollte es ja einnehmen." * Der kluge Zakob. Lehrer: „Jakob, wie wirst Du c5 machen, um mit Deiner Schwester gleich zu theilen, wenn Du unter einem Baume drei Aepsel liegen siehst und Du dieselben nehmen darfst?" — Jakob: „No b'halt i zwoi formt und gieb meiner Kathr'eu oin." — Lehrer: „Nein, das ist nicht richtig, Du mußt so theilen, daß jedes von Euch beiden gleich viel bekommt." — Jakob: „Dann werf i non' runter." * Frau: „Steh nur, diese ungezogenen Jungen! Jetzt prügeln sie sich schon mit den Betten." — Mann: „Laß' nur, eS sind ja doch die Keil-Kissen!" Der Socialisten-Congreß beschloß nach der Begründung Liebknechts mit allen gegen drei Stimmen, den 1. Mai als dauernden Feiertag festzusetzen. Derselbe solle den Verhältnissen der einzelnen Landestheile entsprechend und nach den vom Pariser Congreß ausgestellten Grundsätzen begangen werden. An Orten, wo die Arbeitseinstellung an diesem Tage gehindert würde, sollten Umzüge und Feste im Freien am ersten Sonntag des Monats Mai stattfinden. Der Con- greß lehnte ferner den Antrag auf Stimmenthaltung bei Stichwahlen zwischen den übrigen Parteien ab. Hierauf wurde die Einladung zum nächstjährigen internationalen Arbeitercongreß in Brüssel angenommen. Halle a. d. S., 18. October. Socialisten-Congreß. Geck erstattete den Bericht über die Ergebnisie der Berathungen der Untersuchungscommission, welche alle ihr vom Parteitage überwiesenen Hauptfragen verneint und die Geschäftspraxis Werners als zweifelhaft und verdächtig bezeichnet. In der sich daran knüpfenden Debatte sprachen Bebel gegen, Schippet für Werner. Der Parteitag stimmte dem von der Commission ausgesprochenen Urtheile mit allen gegen 24 Stimmen zu. Tölke dankte der Leitung des Parteitags für ihre Mühewaltung. Nach einem Schlußwort Singers ging der Parteitag unter Hochrufen auf die Socialdemokratie und unter dem Absingen der Arbeitermarseillaise auseinander. Hamburg, 18. October. Mehreren der „Hamburgischen Börsenhalle" zugegangenen Privatdepeschen angesehener Glasgower Häuser zufolge wären die Zeitungsnachrichten über eine Beendigung des Strikes der Hochofenarbeiter gänzlich unbegründet. Der Strike dauert fort und die „Englische Union" zahlt den Strikenden einen Wochenzuschuß von je 10 Schilling. Helgoland, 18. October. Der Schleppdampfer „Hansa" ist aus Geestemünde heute Vormittag hier eingetroffen und hat. das sämmtliche Geräth und die Ausrüstung einer Station zur Rettung Schiffbrüchiger auf die Helgoländer Sanddüne bei Helgoland überbracht. Arrslaird. Wien, 18. October. Gestern Nacht gab die Tramway- Direction durch Placate im Auftrage der Polizei-Direction einen Erlaß des Statthalters an letztere bekannt, welcher besagt, das Handelsministerium habe die Statthalterei mit der weiteren Prüfung der Wünsche der Trambahn-Bediensteten beauftragt, wenn das Unterbleiben des Strikes gewährt würde. Die Strikenden haben keinerlei Rücksichtnahme der Behörden zu gewärtigen. Sicherheitsmaßregeln, welche eine Störung der Ordnung ausschließen, sind getroffen. Paris, 18. October. Im Anschlüsse an die letzten Manöver beauftragte der Kriegsminister den General Billot, die Vertheidigungswerke des Maasgebiets eingehend zu in- spiciren. Paris, 18. October. Aus Dünkirchen und Calais werden hkfr-.ge Stürme auf See gemeldet. Ein englisches und ein holländisches Schiff fujeiteiten Livorno, 18. October. Das Torpedoboot Nr. 105, auf der Fahrt von Spezzia nach Gaeta begriffen, ist an seinem Bestimmungsorte nicht eingetroffen. Man fürchtet, daß die gesammte Mannschaft bei einem am 16. ds. M. herrschenden Sturme umgekommen sein möchte. Verschiedene zu dem Boot gehörige Gegenstände sind an den Strand getrieben. Bukarest, 18. October. Die Nachricht von einer gänzlichen Umgestaltung des Cabinets ist unbegründet; es sollen nur nach Eröffnung der Kammern der gegenwärtig erledigte Posten des Unterrichtsministers, sowie das durch die Ernennung des Justizministers Rosetti zum Bankgouverneur frei werdende Portefeuille neu besetzt werden. Petersburg, 18. October. Den „Petersburgskija Wjedo- mosti" zufolge erwarb das Kriegsministerium umfassende Ländereien im Süd westen, um deren Producte für die Verpflegung der Armee zu verwenden. Auf einem der Landgüter sollen große Mühlen, Bäckereien und Con- servefabriken angelegt werden. Demselben Blatte zufolge ist im Finanzministerium ein besonderer Ausschuß für die Bearbeitung der Frage, betreffend die Einführung eines Normalarbeitstages, eingesetzt. Washington, 17. October. Ein Rundschreiben des Schatzamts suspendirt das Verbot der Einfuhr von Hornvieh, verbietet aber die Einfuhr von Häuten aus allen Ländern Europas, wenn Importeur nicht deren Desinfection nachweist. Neueste Nachrichten. WolffL telegraphisches Torresponbenz-Gureau. Dresden, 19. October. Das Cultusministerium hat mit Genehmigung des Königs angeordnet, daß in den höheren und den Volksschulen bereits am 25. ds. Mts. anläßlich des Geburtstages des Gencralfeldmarschalls Grafen Moltke eine entsprechende Feier stattsinde. Lübeck, 19. Ociol r. Die Trave ist über ihre Ufer getreten; Kanonenschuj e allarmiren die Bevölkerung. Auf S.c finden heftige Stürme statt. Zara, 19. October. Hler und in der Umgegend ging gestern ein Hagelwetter nieder, welches drei Stunden dauerte und die Olivcnernte total vernichtete. Paris, 19. October. Dem „Matiu" zufolge wird der Kriegsminister Freycinet demnächst einen Gesetzentwurf betreffend Auslassung der we st lichen Ringwäl 1 e von Paris in der Kammer einbrmgen. Gießen, 20. October. — Seine Königliche Hoheit der Groß Herzog haben Allergnädigst geruht: Am 15. d. M. den Kreisbbaumeister des Kreisbauamts Gießen, Baurath Ludwig Walter, auf fein Nachsuchen und unter Anerkennung seiner treugeleisteten Dienste in den Ruhestand zu versetzen. nn. Seine König!. Hoheit der Erbgroßherzog wird am l 26. d. M. zur Wiederaufnahme seiner Studien an der Universität Gießen hier eintreffen. Als Begleiter Sr.' Königl. Hoheit wird wieder der Amtmann Römheld fungiren. — Beim Herannahen der langen Winterabende ist daraus hinzuweisen, daß es einen erheblichen Unterschied auf den Gasverbrauch ausübt, ob eine Gasuhr kalt oder warm steht. Es stellte sich nämlich bei dem Gasmotor eines Gewerbetreibenden heraus, daß der auf 1000 Liter Gas die Stunde bemessene Verbrauch sich auf 1300 Liter erhöhte, während ein anderer Konsument bei ganz demselben Motor nur 1000 Liter verbrauchte. Der Unterschied war der, daß der Gewerbetreibende seine Gasuhr in einem 25 Grad Celsius warmen, der andere in einem Raume von 12 Grad Celsius aufgestellt hatte. Als die Gasuhr des ersteren gleichfalls im Keller untergebracht war, verminderte sich der Consum von selbst auf den normalen Betrag. Es ist deshalb jedem Consumen- ten zu empfehlen, neben feiner Gasuhr ein Thermometer aufzuhängen und dafür zu sorgen, daß die Gasuhr immer kühl gehalten werde. O Herr und Frau Jaskowski, die dem Gießener Publikum schon seit einem Jahre als ebenso tüchtige wie fleißige Mitglieder des Neuen Theaters bestens bekannt sind, haben am Asterweg verstossenen Samstag eine Wirtschaft mit dem Namen: „Zu den zwölf Aposteln" eröffnet. Es war nicht anders zu erwarten, als daß sich am Eröffnungsabend eine große Anzahl von Gästen einfand. Der allgemein^ Eindruck ging dahin, daß es dem Ehepaar Jaskowski bald' gelingen wird, durch seine liebenswürdige und sorgfältige Behandlung der Gäste und infolge der „Süssigkeit" des Werger'schen Bieres und der Güte der verabfolgten Speisen ihr freundliches und geräumiges Local den beliebteren Gießens zur Seite zu stellen. w. Theater. In unserer Ueberzeugung, daß die Theater- direction nicht klug thut, an Sonntagen etwas anderes als Possen oder sonst Stücke heiteren Genres aufzuführen, hat uns die Darstellung der „Marianne" nur von Neuem bestärkt. Daß das Publikum, das sich Sonntags im Theater zusammenzufinden pflegt, nach den Anstrengungen und Sorgen der Woche eine fröhliche Unterhaltung sucht und nicht mit ernsten oder gar sentimentalen Ergüssen gewisser Volksdichter geelendet sein will, ging auch gestern mehr als ein Mal zur Genüge aus den wiederholten Heiterkeitserfolgen gut gespielter Scenen ernster Natur hervor, und der donnernde Beifall, den die im Grunde genommen recht einfältige Erpreffungs- feene im 4. und das „guten Morgen" im 5. Acte fanden, zeigte mehr als deutlich an, wie die Zuhörer ordentlich nach einem Witze lechzten. Zu allem Unglücke vermag die „Marianne" auch an sich als ernstes Schauspiel betrachtet in keiner Weise zu befriedigen. Eine recht einfache und oft verwandte Fabel wird durch sechs Bilder nur vermittelst ermüdender Breite, unzähliger Wiederholungen und ebenso end- wie saft- und kraftloser Monologe hingeschl?ppt. Die Langeweile des Stückes mußte ihre Schatten auch auf bte Freudigkeit der Darsteller werfen, und wir wollen es mit Rücksicht auf die bezeichneten Eigenschaften des Schauspieles diesmal den Mitwirkenden nicht zu sehr verargen, wenn sie keineswegs völlig auf der Höhe ihrer gewöhnlichen Leistungsfähigkeit standen. Wirkliche Hingebung an ihre Partien bewiesen nur Fräulein Adelheid Martin und die Herren Reinersund Fritzschler, weich' letzterer trotz allem redlichen Bemühen die überaus schwache Rolle des Bertrand nicht völlig zu retten vermochte. Mit außerordentlichem Fleiße hatte Fräulein Adelheid Martin ihre Riesenrolle studirt und für jede Lage die richtigen Gefühlstöne gefunden; wenn gleichwohl alle Wärme und Gewandtheit ihres Spieles nicht verdientermaßen durchschlugen, so liegt die Schuld wohl lediglich daran, daß gerade die Rolle der Marianne mit solcher Phrasenhaftigkeit und auch in tragischen Momenten mit derartig leerer Redseligkeit versehen ist, daß der Eindruck von Wahrheit der geäußerten Gefühle nicht aufzukommen vermag. Tadellos war das Spiel des Herrn Directors Reiners (Remy). Nicht ganz bei der Sache war offenbar Fräulein Bischoff als Sophie von Bussiöres, ihr Spiel schien mehr als einmal zerstreut und ihre Sprache oft recht monoton. Unsicher in ihren Rollen zeigten sich die Herren Winolt (Appiani) und vollends Herr Schreiner (Pigault), von denen der erstere dadurch die Wirkung seines sonst characte- ristischen und interessanten Spieles wesentlich beeinträchtigte, während der letztere nicht viel zu verderben hatte. Lobende Erwähnung verdient Herr Biebrach als Pierre. U. Schotten, 19. October. In Nr. 243 in der Notiz über die Nichtabhaltung des Viehmarktes wurde irrthümlich Vieh- und Krämer markt gesetzt. Es fällt nur der Viehmarkt aus, der Krämermarkt wird abgehalten, dies zur Berichtigung. Friedberg, 16. October. Laut Anzeige Großh. Baubehörde für Nebenbahnen in Oberhessen sollen die geometrischen Vorarbeiten für die Linie Friedberg-Hungen demnächst beginnen. Vermißtes. *nn. Darmstadt, 18. October. Auf Veranlassung der Königl. Staatsanwaltschaft von Wiesbaden wurde gestern der hier hochangesehene Möbelfabrikant A. verhaftet und nach Wiesbaden überführt. Die Verhaftung soll mit dem seiner Zeit gemeldeten Selbstmord zweier Dienstmädchen in dem einsam gelegenen Waltersteich in Verbindung stehen und sich auf die §§ 218 und 219 des R.-Str.-G.-B. beziehen. Die Verhaftung des Genannten erregt in der Stadt ungeheure Sensation. Die Veranlassung zur Verhaftung soll eine in Wiesbaden in Hast befindliche Hebamme gegeben haben. Weiterer Bericht folgt. — Frankfurt a. M., 18. October. Ein Reiterstück ch e n hat ein junger Mailänder Namens Hausmann, welcher bei den Bockenhcimer Husaren sein Jahr als Einjährig-Freiwilliger diente, ausgeführt. Am 5. d. M. ritt er von Bockenheim ab und langte heute, also nach 13 Tagen, wohlbehalten in Mailand an. Der kühne Reiter war täglich 10 Stunden im Sattel. Unter den 13 Tagen befinden 'sich 3 Ruhetage; die Strecke wurde sonach eigentlich in 10 Tagen zurückgelegt. * Militärisches. Höheren Orts soll bestimmt worden sein, daß in Zukunft die ver heirat hetenUnteroffizie re nicht mehr in den Kasernen wohnen dürfen. Es wird beabsichtigt, für dieselben Wohnhäuser neben den Kasernen errichten zu lassen. * Aus dem Umstande, daß der Pelz der Hafen sich schon „färbt", d. h. daß er feine Winterfarbe annimmt und gleichzeitig dichter behaart erscheint, wird von Waidmännern, die sich in dieser Beziehung auf ihre Erfahrungen berufen, gefolgert, daß wir Heuer einen frühzeitigen Winter zu erwarten haben. * Angeln, 16. October. Ein originelles Selbst- bekenntniß liegt in folgendem, im „Schlei-Boten" veröffentlichten Inserat: „Ich mache hierdurch öffentlich bekannt, daß, da der Ausschank geistiger Getränke an mich verboten ist, meine Frau die betreffenden Wirthe bestrafen lassen wird, die das Verbot überschreiten. Auch ersuche ich einen Jeden, mir kein Geld zu leihen, da ich, wenn unter dem Einfluß von Spirituosen, meiner Handlungen und Worte nicht mächtig bin, deshalb für die zu solchen Zeiten gemachten Schulden nicht hasten werde. Grödersby, den 13. October 1890. A. Azemar." * Mastricht, 16. October. Ein 77jähriger Deserteur stellte sich freiwillig der hiesigen Militärbehörde. Er hatte feinen Truppentheil. vor 50 Jahren verlassen und sich nach Algier begeben, wo er in der Fremdenlegion Dienste nahm. Nach seiner Entlassung war er in Frankreich geblieben. Zu seiner großen Freude erfuhr der Greis, ^daß ihn infolge der Verjährung seines Vergehens eine Strafe nicht mehr treffen könne. Beramrtmoch«ng. Aufschrift der Postsendungen. Znr Si-cherung schneller Beförderung und Bestellung der Postsendungen muffen auf denselben Empfänger und Bestimmungsort so genau bezeichnet sein, daß jeder Ungewißheit vorgebeugt wird. D^ei Md namentlich folgende Punkte zu beachten: 1. Bei Postsendungen nach größeren Orten ist in der Aufschrift die Wohnung des Empfängers möglichst genau anzugeben. Auch ist es von Wichtigkeit, daß die Wohnungsangabe stets an derselben Stelle der Aufschrift, nämlich unten rechts, unmittelbar unter der Angabe des Bestimmungsortes, erfolge. r. Auf den nach Berlin bestimmten Sendungen ist, außer der Woh- nung des Empfängers, der Post bezirk (O., N., NO. rc.), in welchem die Wohnung fich befindet, hinter der Ortsbezeichnung „Berlin" zu vermerken. 8. Gibt es mit dem Bestimmungsorte gleich oder ähnlich lautende Postorte, so ist dem Ottsnamen eine zusätzliche Bezeichnung beizufügen. Welche Zusätze für die Ortsnamen im Poft- verkehr als maßgebend anzusehen sind, ergibt fich aus den: „Ver- zeichniß gleichnamiger oder ähnlich lautender Postorte", das zum Preise von 10 Pf. durch Vermittelung jeder Reichs-Postanstatt -bezogen werden kann. 4. Wenn der im Reichs-Postgebiet belegens Bestimmungsort zwar mit einer Postanstalt versehen, dessenungeachtet aber nicht als allgemein bekannt anzunehmen ist, so empfiehlt es sich, die Lage des Orts in der Aufschrift der Sendung noch des Näheren zu bezeichnen. Zu derartigen Bezeichnungen eignet fich die Angabe des Staates und bei größeren Staaten des politischen Bezirks (Provinz, Regierungsbezirk u. s. w.), in welchem der Bestim- mungsort belegen ist, oder auch die Angabe von größeren Fluss en l(Oder), (Elbe), (Rhein), (Main) re.j, oder von Gebirgen ((Harz), (Riesengebirge) rc.j. Nicht minder sind zusätzliche Be.» Zeichnungen, wie ((Thüringen), (Altmark), (Lausitz) rc.j für den Zweck geeignet. 5. Auf Postsendungen nach Ortschaften ohne Postanstalt ist außer dem eigentlichen Bestimmungsorte noch diejenige Post« an st alt anzugeben, von welcher aus die Bestellung der Sendung an den Empfänger bewirkt werden bez. die Abholung erfolgen soll. 6. Wenn der Bestimmungsort einer Sendung in einem fremden Postgebiete belegen und zu den weniger bekannten Orten zu rechnen ist, so ist außer dem Ortsnamen noch daS betreffende Land bez. der Landestheil auf der Sendung anzugeben. Die Beachtung dieser Punkte wird zur Herbeiführung einer schleunigen Ueberkunft der Sendungen an den Empfänger wesentlich beitragen, und es liegt daher im eigenen Interesse der Absender, die Aufschriften der Sendunaen hiernach aenau anzufertigen. Land- nnd L>stk»wirthschaft. Berlin, 17. October. Amtliche Preisfeststellung für Butter Käse und Schmalz. Butter. Hof- und Genossenschafts-Butter la pro 50 kg 113 bis 115 M., do. Ila 108 bis 112 M., do. Illa 000 bis 000 M., abfallende 100-105 M., Land-, Preuß. 85-90 M., Netz- brücher 83-90 M., Pommersche 80-88 M., Polnische 78-85 M., Bayer. Senn- — bis — M., do. Land- — bis — M, Schlesische 85-90 M., Galizische — bis - M., Margarine 40-70 M. Käse, Schweizer Emmenthaler 93—98 M., Bayerischer 75—80 M., Ost- und Westpreutzischer la 75—80 M-, do. Ila 65—70 M., Holländer 80—90 M., Limburger 42—48 M., Quadratmagerkäse 25—30 M., Schmalz, Prima Western 17 pCt., Ta. 40,00 M-, reines, in Deutschland raff. 43,50—46,50 M., Berliner Bratenschmalz 47,00-50,00 M. Fett, in Amerika raff. 38,50 M., in Deutschland raff. 41,50—43,50 M. Frankfurt, 18. October. Marktpreise. Heu pro 100 Ko. JL 5 20-7.60, Stroh X 4.80-5 60, Kartoffeln A 3.00 bis 3.50, Butter per Pfd- JL l.(0-1.25, Eier per St. 4-8 Roggenbrod 4 Pfd. 45 H, do. feines 48 gemischtes 6 Pfd- 86 H Grünberg, 18. October. (Fruchtpreise). Weizen «X 19.20, Korn vM* 16.40, Gerste 15.70, Hafer JL 14.—, Erbsen 16.—, Linsen ——, Lein —.—, Wicken —, Samen 24.60, Kartoffeln 0.—. Gummi- 3®aaeis. Feinste Specialitäten. 4447 Zollfr. Versandt durch "W. H. Mielck, Frankfurt a. M. Special-Preisliste in verschloss. Couvert ohne Firma geg. Eins, g. 20 Pfg. in Briefm. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde. Bibelstunde heute Montag den 20. Octbr., Abends 8 Uhr, in der Kleinkinderschule; Jakobusbrief Eap 1, von Vers 13 an: Versuchung und ihre Ueberwindung, Kraft des Gotteswortes. Pfarrer Dr. Naumann- Mne Selterser Mineral^elte, Mm ii. wm tzöchste Alls;eich«s. Goldeve Medaille er- kättich 1890. KorKdraud. Kapsel isitenkarten in für Beerenwein. 8686 66 Vorkauf in allen Apotheken und Drcguen-Handlungen. Neustadt 11 €552 zu IDSTEIÜ im TAUNUS werden in jeder Schriftart und Papiersorte angefertigt in der Von jetzt an verkaufen wir unser bekanntes SELTERS NASSAU beginnt Vorcursus 1. Octobcr, Wintersemester 3. November, kauft und Programm kostenlos durch die Direction. Fernsprecher No. 51. Das Haus Nestle hat an der Pariser Weltausstellung 1889 die höchsten Auszeichnungen, einen GROSSEN PREIS und eine GOLDENE MEDAILLE erhalten. von der Großherzogl. Saline Bad-Nauheim aus gradirter Soole dargestellt, ausgezeichnet durch seine Schärfe und Leichtlöslichkeit, Kochsalz, Viehsalz, Badesalz, Eissalz, Mutterlauge, letztere in Salinenkannen, alles bester Qualität, wie allgemein anerkannt, ist stets vorräthig und zu den billigsten Preisen zu beziehen bei Herrn Kaufmann n denn die „Thierbörse", welche in Berlin erscheint, yryaurn mriun?, tft unstreitig das interessanteste Nach- und Familienblatt Deutschlands. Für Jeden in der Familie: Mann, Frau und Kind ist in jeder Nummer etwas enthalten, was interessirt. Für nur 75 pro Vierteljahr abonnirt man BST* bei der nächsten Postanstalt, wo man wohnt, auf die „Thierbörse" und erhält für diesen geringen Preis jede Woche Mittwochs: 1. Die „Thierbörse“; Vereinsorgan des großen Berliner Thierschutz- Vereins und von ca. 50 Thierzucht-Vereinen, 3 große Bogen stark (eine Fülle belehrender und unterhaltender Artikel, illustrirt, und eine große Anzahl Annoncen aus dem gesammten Gebiet der Thierwelt und geschäftlichen Inhalts); 2. gratis : Die »Naturalien-, Lehrmittel» und Pssanzenbörse" (ebenfalls eine Fülle von unterhaltenden und belehrenden Artikeln); 3. gratis: Das MJllustrirte Unterhaltun gSblatt" (Romane, Novellen, Beschreibungen, Räthsel u. s. w. u. s. w.). Kein Blatt Deutschlands bietet eine solche Reichhaltigkeit an Unter- haltuna und Belehrung. Für jeden Thierliebhaber, namentlich aber für Thierzüchter, Thierhändler, Gutsbesitzer, Landwirthe, Forstbeamte, Gärtner, Lehrer rc. ist die „Thierbörse" unentbehrlich. Alle Postanstalten in allen Ländern nehmen jederzeit Bestellungen auf die „Thierbörse" an. Ölungen berufe? U * sinter ui Se- ou "twarleu o^Slnelles Selbst " u"d W°r,° nicht „L ie' tn Sch»« öen 13. October 1890. ^jähriger Deserteur Militärbehörde. Er hatte 1 verlassen und sich nach mdenlegion Dienste nahm. Frankreich zebiieben. Zu 'reis.^datz ihn infolge der Ttrase nicht mehr treffen Bis zum 1 Beehr. 1890 müssen meine sämmttichen Moralitäten geräumt sein, da dieselben theiis vermiethet, theils verkauft sind. Model werden jrdrm annehmbaren Preise abgegeben. fang. iitniungtn. örderung unb Bestellung Empfänger unb Bestimmung Ungewißheit vorgebeugt wirb. $u beachten: Orten ist in ber Aufschrift die glichst genau MMeben. Auch Vohnungsangabe stets an bev tmlich unten rechts, unmitteb immgsortes, erfolge. rendMgen ist, außer bet Wch stbeprk (0, K, NO. rc.), in bet, hinter ber Ortsbezeichnung te gleich ober ähnlich lau« lammen eine zusätzliche Bezeichn t für bie Ortsnamen im w inb, ergibt stch aus dem „3er= lautender Postort< das M rlmig jeder Aeichs-Posta'iM üegenr Mtqeachtet aber nicht Äs au« io nnchchi es sich, bie Lage Lenbung noch zu hnungen eignet sich b» Nm Staaten beS Politiken SP .1«. ;ur $nb* nt id> aen. ;Ä.‘S i '»<&• IM S-L »■. s «W 5. b OY) »ft 0"BE , Couv** .***• r B llmN iu ♦ 8(1«t5V^ Der langs-Komiktt. cenm rc. mit Pianosorte-Be- 9-^25 Bande neu) ltöverzeichniß gratis M ftanco. ademecum für Dilettanten, theoretisch-pMslbe Anleitung im öffentlichen Auftreten- Von Max TrausU. Geh- Preis 1 JL 20 Die m ßtflamationen Mtifäe Dortrage ir frohe Menschenkretfe- ft. Geh. Preis 1 JL 50 JJS5b®<* p r*. . [87«S ::: "■■£•«*■ X.GeorgFrifesch'-. L. Roland. luno. -f/ rJud°R Biebrach. / ' ‘ ^hr. Anfang 8 Uhr den 28. October 1890 Zum 2. Mal-, iiwm ^anngast“. Dienstag den 21. October. (Siebener Anzergev. Beilage zu Rr. 245. -1890. Landwirthschaftliche Umschau- △ AuS Oberheffen, 17. October. Vom 28. August bis 15. October sind es netto 49 sonnenhelle Tage, gleich sieben Wochen gewesen, welche die Unbilden des naßkalten Juli und August aufs Schönste ausgeglichen haben. Förmlich programmmäßig hat der fbosttge Gallus (16. October) seinen Auftritt mit Regen-, Schloßen- und Hagelwetter angetreten, heute Nacht hatten wir ein Gewitter, in der Atmosphäre, die wochenlang stille war, hat der Kampf der Elemente begonnen und dieser Kampf wird und muß mit der Herrschaft des Winters seinen Abschluß finden. Für den Landwirth ergibt sich aber wieder eine Etappe, welcher wir einige Warte zu widmen haben. Die Herbstfaatbestelluug ist die wichtigste aller gegenwärtigen Beschäftigungen. Gut gesät ist halb geerntet, sagt die Bauernregel und das mit Recht. Da und dort klagte man über zu große Trockenheit, über zu lange anhaltende Dürre. Rach meinen vieljährtgen Erfahrungen war es um keine Minute zu lang; es kommt nur darauf an, wie man seine Zeit eintheilt. Daran hapert es freilich noch an vielen Plätzen. Das vortreffliche Wetter war ganz geeignet zum Pflegen der Obstbäume, sowie zum Bestellen des Winterroggens. Man behauptete da und dort, der Roggm ginge wegen der Trockenheit unregelmäßig auf. Dem muß ich widersprechen. Rur wo Mäuseplage herrscht (was aber in unserer Provinz meines Wissens nicht slattfindet), kann die Saatfrucht beeinträchtigt werden. Der inzwischen aufgegangene Roggen steht außerdem recht schön, das Saatkorn hat also feinen Schaden erlitten. Dadurch daß Nachts fast ununterbrochen starker Thau fiel, war die Trockenheit auch für gebaute Aecker gar nicht empfindlich. Die feuchte Lust drang durch den lockeren Boden zu dem Saatkorne und lockte mit der warmen Tagestemperatur die Lebenskrast des Keimes hervor. Nun ist schon zwei Tage Regen gefallen, ein kräftiges Bestocken der jungen Roggen- pflanzen ist deshalb sicher in Aussicht, zum Theil bereits erfolgt. Das warme, trockene Wetter begünstigte aber in hohem Grade das gründliche Durcharbeiten und Säubern von verunkrauteten Aeckern, an denen es, da zwei nasse Monate vorhergingen, nirgends fehlt. Meinetwegen hätte es noch 6 bis 8 Tage trocken bleibm dürfen, sagte gestern ein tüchtiger Bauer, ich hätte meine Zeit schon einzu- theilen gewußt. Der Mann hat Recht, denn das Säen des Weizens eilt noch nicht. Wie oft gefchah es schon, daß der Weizen erst um Martini (10. November) oder gar erst kurz vor Weihnachten ausgestellt wurde, wenn plötzlich frühzeitig Frost eintrüt und die gefrorne Erde erst Mitte December wieder aufging. Hauptsache ist, daß die Weißfrucht noch im Spätherbste aufgeht und dann eine schützende Schneedecke erhält, unter welcher sie sich kräftigt und entwickelt. Die Auttergewächse sind zur größeren Hälfte geborgen. Die Dickwurzeln haben jeden Tag noch zugenowmen; unter dem Weißkrauts findet man Mitunter wahre Riesenhäupter. Der Stoppelklee hat eine Größe und Schönheit erhalten, wie ich ihn seit 30 Jahren nicht sah. An einigen Plätzen ist Stoppelklee verpachtet und per Morgen mit ca. 6 Mk. b.zahlt worden. Er hat also bereits seinen Säsamen eingebracht und die ganze nächstjährige Ernte steht noch in Aussicht. Eine unheimliche Plage ist die Maul- «ud Klauenseuche. Im südlichen Theile der Provinz und in den angrenzenden preußischen Landestheilen wüthet sie in nie dagewesener Weise trotz größter Vorsicht der Staatsbehörden. Es gibt Dörfer, wo die Seuche tn 20 und mehr Gehöften ausgebrochen ist und Gemarkungssperre angeordnet werden mußte. Das Umsichgreifen der Seuche hat seinen Grund — nach meinen Erfahrungen und Beobachtungen — in der Nachlässigkeit, Bequemlichkeit und dem Unverstände vieler Viehbesitzer. Die Leute legen der Sache zu wenig Wichtigkeit bei, sie unterstützen die Behörde nicht mit der erforderlichen Energie. Erst wenn es bei ihnen selbst brennt, gehen ihnen die Augen auf. Das Ernten der Zuckerrüben geht dadurch, daß der Boden bereits stärker angefeuchtet ist, besser vor sich. Die Rüben steckten tief und fest und brachen deshalb beim Herausziehen leicht ab. Auch beim Ausmachen mit dem Pfluge war dies nicht zu vermeiden. Das abgebrochene Stück, welches im Boden stecken bleibt, ist natürlich für den Pflanzer verloren. Die sieben schöne Wochen und das gegen Schluß derselben da und dyrt laut gewordene Klagen wegen zu großer Trockenheit u. dgl. m. zeigt, mit Bezug auf das inzwischen eingetretene Regen- metter, daß man sich über die Witterung, einerlei ob sie Jnafj ober trocken ist, keine Sorgen machen soll. Was haben die nassen Wochen im Juli und August geschadet? Eigentlich nichts. Wohl machten sie dem Landmanne etwas mehr Arbeit; aber ohne Arbeit hat man nichts. Für das Mehr an Arbeit erhielt der Bauer eine ausgezeichnete G'.ummeternte; so gleicht sich Alles aus. Am meisten gleicht das Wetter aus; das haben wir in dem guten 1890er Jahre so recht ad oculos demonstrirt erhalten. Wenn das kommende Jahr 1891 ähnlich ausfällt wie seine beiden Vorgänger 1889 und 1890 waren, wollen wir die Witterung gerne hinnehmen, wie sie kommen mag, selbst wenn sie unsere Geduld zuweilen ein bischen auf die Probe stellen sollte. Ein Glück aber ist es, daß wir Menschen das Wetter nicht zu machen brauchen. 1» »i ■ n ■ I Citer atut? utfe Kuttft t2 - Gifte tu thierischen NahrunsSmittel«. Wenngleich die Verdaulichkeit von Fleisch durch Kochen nicht erhöht wird, so ist ein solches doch unbedingt erforderlich, schon um der Schmarotzer (Finnen, Trichinen rc.) willen, die häufig sich im Fleisch finden und durch ungenügend erhitztes Fleisch auf den Menschen übertragen werden. Aber nicht nur thierische Schmarotzer, sondern auch pflanzliche Krankheitserreger und Gifte, deren Natur noch wenig bekannt ist, können durch rohes Fleisch ober audj gekochtes, wenn dasselbe nachträglich längere Zeit aufbewahrt ist, auf den Menschen übertragen werden und hier ihre gesundheitsgefährliche Wirkung zur Geltung bringen. Vornehmlich sind es das Wurstgift, Fleischgift, Fischgift, Fettgift, Käsegift rc., welche unter Umständen Vergiftungserscheinungen Hervorrufen, die nur zu häufig mit dem Tode enden. Bei den Fischen bat sich nun gezeigt, daß ihr Fleisch, namentlich zu bestimmten Zeiten, häufiger V?/fiftungen hervorruft und zwar zur Laichzeit, in welcher z. B. der Acht stets von nachtheiligem Einfluß auf die Gesundheit fein soll. Worin die die Gesundheit gefährdenden, giftigen Einflüsse bestehen, ist nicht mit Bestimmtheit anzugeben, da chemisch nichts nachweisbar ist, wahrscheinlich liegt ein Gährungsproceß vor, dessen Endproduct giftig ist; einzelne Fische, wie z. B. tropische Heringsarten, sind stets giftig. Seltsamerweise fand man die giftige Wirkung besonders häufig hervorgerufen durch Fleischspeisen, welche, wie Würste und Pasteten, aus sehr complicirten Gemengen verschiedener Fleischspeisen bestehen. Bremen, 18. October. sPer transatlantischen Telegraph.^ Der Schnelldampfer Trave, Eapt. R. Bufsius, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 8. October von Bremen und am 9. October von Southampton abgegangen war, ist gestern 3 Uhr Nachmittags wohlbehalten tn Newyork angekommen. Bremen, 18. October. (Per transatlantischen Telegraph.] Der Postdampser America, Eapt. A. Kohlmann, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 2. October von Bremen abgegangen war, ist vorgestern 6 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Baltimore angekommen. Spielplan der vereinigten frankfurter Atadttheater. Opernhaus. Dienstag den 21. October: Troubadour. Große Preise. Mittwoch den 22. October: Abonnements-Vorstellung für einen ausgefallenen Samstag. Trompeter von Säkkingen Große Preise. Donnerstag den 23. October: Lakme. Große Preise. Freitag den 24. October: Vorstellung bei ermäßigten Preisen. Die Jungfrau von Orleans. Außer Abonnement. Samstag den 25. October: Der Wildschütz. Große Preise. Sonntag den 26. October: Ueberzählige Vorstellung im Abonnement. Robert der Teufel. Große Preise. Montag den 27. October: Abonnements-Vorstellung für einen ausgefallenen Donnerstag. Rigoletto. Hierauf: Pupp en fee. Große Preise. Schauspielhaus. Dienstag den 21. October: Don Carlos. Gewöhnliche Preise. Mittwoch den 22. October: Die Haubenlerche. Gewöhnliche Preise. Donnerstag den 23. October: Abonnements-Vorstellung für einen ausgefallenen Freitag. Unsere Freunde. Gewöhnliche Preise. Freitag den 24. October geschlossen. Samstag den 25. October: Ihr Corporal. Gewöhnliche Preise. Sonntag den 27. October: Ihr Corpora!. Gewöhnliche Preise. Montag den 27. October: Die Haubenlerche. Gewöhnliche Preise. Jtemmeric/i AeikgeSotenes 9 B O [8311 große Auswahl bei Otto Schaaf, Drogenhandlung. E 5 Gothaer Mensverficherungsbanlr Geste iv bc-coruhit Gläsern ztltt Vertreter in Gießenr Heinrich Wallach, Kaufmann, Sch^ossg'asse 19, bo ß TaschM „Das Beste ist stets das Billigste.“ 8644] Schienengeleise (gebrauchtes), mehrere 1OO Meter, sowie einige starke Muldekippwagen zu kaufen gesucht. Carl Haas. Frankfurterftrabe 7. saßt und typographisch fmgeineffen ausgestattet sind, ferner I die richtige Wahl der geeigneten Zeitungen' getroffen wird. Um dies zu erreiche, wend: man sich i 3462 1 325.3 9 0 o £ 3 ä liönst\ v V. *) »a^hinen - ingeniear - Sohwle \ A W ^VorkHJWster• Sshudc. \ 4 e — Voruntorrleht f?eL — \ Till—10 r iii■ i ns ifci'iMi— bei Andreas Eulsr. «äglich geöffnet von 6 Uhr Morgen» bi« *1 Uhr Abend« Sonntags bi« Mittag 12 Uhr. ©ie Zellen sind durch Dampf geheizt. [121 - Außer verschiedenen Salzen und Mntteri,ingen sind sämmtliche Bade- ^ikac^als:^ichten.na-öl-, Mtilz-, Loh- unb Weizenkl vi r-Extracle zu haben- , t MM Wsunements narben fetrer^if entneneniienr-mmer. Tapeten iS r S •• . IN'Ä on die Annoncen-^xpedition Luckolt'ÄLusse, Froük-! Nir» i UBfl“ T.^rf ÖlllS 111AMMiilii furt a. M.,. von o.efer Firma werden die zur Erzielung : *' 11 f lieE)^en 1113Cl Kol f ± x . eines Erfolges crfordetlichen Auskünfte kostenfrei erlhettt,! äüSstia st uh ü " sEe, Inseraten-Entwürfe zur Ansicht gelt fed. Berechnet werden lediglich die 9n p u Origmai Zerlenprelse der Zeitungen unter Bewilligung höchster Rabatte bei größeren 0 — Köllen tt- a . Ars strähn, so daß durch Benutzung dieses Institutes neben den son/tiaen, großen VllrthLilcn eine Erfparniß durch ^nsertiouekosteu erreicht wird. " | 8580) Starkes solides Kutschpferd, einspännig gefahren, zu verkaufen. Zu erfragen in der Exped. d. Bl Pflanzenkübet in großer Auswahl empfiehlt Lvuir ^ony, 8235 Bahnhofstraße 27J kauft noch [8663 Emil SchmaU, „z. Frankfurter Hof" Im Anfertigen von Kinder- kleidchen, HanSkleidern u. Costümen empfiehlt sich _ Frau Mook, 39 Neuen Bäue 39. ♦ Photographie. 2 ♦ Bringe mein neues Atelier in Z ♦ empfehlende Erinnerung. X H ««ftav Mook, oorm Th. Woode, Z e 39 Neuen Bäue.39. [1145 Z 7944] 1-2 Schüler rönnen Kost und Logis erhalten. Näheres in der Exped. d. Bl. 8517] In Weißbinder- und Lackierarbeiten empfiehlt sich Jos. Möhl, Wieseckerweg 13. Versich.-Bestand am 1. October 1890: 74700 Pers, mit 5816Q0000 Mark 1 Bankfonds am 1 August 1890 . ...... 164450 000 Versicherungssumme ausbezahlt seil Beginn . - . 212 690 000 Dividende der Versicherten im Jahre 1890 . . . 6187 866 „ unb zwar nach dem alten System mit Dividenden-Nachgewähruug aus die letzten 5 Jahre: 38% der Jahres-Normalprämie; nach dem! neuen .gemischten" System: 29% der Jahres-Normalprämie und 2,4% der.Reserve, wonach sich die Gesammtdividende.suc die ältesten^ Verstcherungen bis auf 125 % der Normalprämie berechnet. ^^er^eruu6en Wehrpflichtiger bleiben ohne Zuschkagprämien auch im Kriegsfälle in Kraft. ." . Li Versicherungsanträge nimmt entgegen und jese gewimscht erbe ne Aus- X X i r ktM erlheilt gern Verlag des Bibliographischen Instituts in Leipzig u. Wien. dritte, neubearbeitete Auflage von Prof. Pechuel-Loesche, Dr. W. Haack e, Prof. W. Marshall und Prof. E. L. Taschenberg, mit über ißoo Abbild, im Text, 9 Karten, igo Tafeln in Holzschnitt u. Chromodruck von W. Kuhnert, Fr. Specht u. a. 130 Lieferungen zu je I M. =■ 10 Halbfranzbände zu je 15 M. BREHMS '" W W . W Tierleben Betr.: Wie r-oi liQtnbtn MimfieriM Mhnl an di« Gr Der Qeneral' Sonntag bett 26. Ans tiefem «ß Mufti mit Me Wit ins fyibt d. 3JI. in allen n>»hrend einet 6tut offene SWeiet ®rafen non Mol Dmischen Reich- e| . Indem wir st demgews mtt °ni1prechender Seit.; Schnlfeie Jeltaatfi 6t* to an die Z NachjolMbe l ihr entjpre^enb bii Ur biejelbe k „Mol 26. D ,Di° officieHe S *«*05 gtaJ 8(o"8e* und grob, i" 9=fWten. £ L'^-n°hme7n Beschluß *«&*•» Ordern. Ä ' l Lb Taae h ^Aulen P. kten zr *■*> 9I^ „ W ciV u 7ei'ci»ge["c »ete Er° }*« bt Mubkn f! bo6 l>nlu r*»id) , t^T-, i$iS der toCh ^°lge b'° iht !|f,b4 ‘Ül s J s r-tt leJnnt»'6 Kontagt- tlt Sießener Ki-lle-t- «Ty B'cjI »g.? 5"<ü S ® ■1 .p* 102.85 102.15 101.— 100*90 83.70 81.05 107.40 113.55 103.— 105.10 99.35 66.65 99.93 100.20 84 — 57.15 64.80 94.45 93.35 84.95 101.50 96.— 94.70 101.50 iiitcrnmiitcl Ausverkauf Seltersweg 57. JL Fatigmatm = Soeben beginnt zu erscheinen: = pr. Fl pr. FL- JL 1.— Rüster Ausbruch 1.30 (extraf) l.io|Heideibeeren-Wcin «ifeubahu-PrioritLten. 104. 101.70 Pfandbriefe. 101 50 101.70 119.40 122.80 133.95 131.25 Amerikanische Eisenbahn-Bonds 6% BuderuS-Obligat. . | 105.- Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Thr. Pietsch) in Metzen. 88.45 80.70 106.20 101.60 95.70 105.85 131.90 101.50 95.70 94.50 101.50 105.20 131.50 Laubenheimer Diirkheimer Oppenheimer Hochheimer Ingelheimer Roth 101.— 105.90 99.95 wein Elsässer Rothwein Wachenheimer Sect Oppmann Sect 56.70 64 - 93.25 92.50 84.40 101.60 96.— Loose. 124.70 Braunschweig. 20 Thlr. Beerenweine eig. Bereitung Johannisbeeren-Wein pr.FI.70H 102.— 97.50 102.— 96.80 66.65 99.— 99.- 84.40 lich von anderen Factoren abhängen. Es ist oben schon erwähnt worden, daß die Coursbewegung im Londoner Markt einen beträchtlichen Einfluß auf die Nottrung der deutschen Börsen ausübte. Dort haben die Verluste, welche durch argentinische Werthe, Goldminen und amerikanische Bahn-Actien erlitten wurden, und der Mangel an Liquidät, welcher die dtrecte Folge dieser Coursrückgänge ist, zu außerordentlich heftigen Schwankungen geführt, die bei der ungünstigen Disposition der deutschen Börsen verstärkten Widerhall fanden. Die Liquidation ist jetzt glücklich beendet worden, sie hat eine Reihe von Fallimenten nach sich gezogen, aber das Schlimmste scheint überstanden zu fein, und die neuesten Berichte, die erfreulicher Weise auch dort eine Erleichterung des Geldmarktes constattren können, lauten etwas zuversichtlicher. Die Gefahr ist aber sicherlich nicht gänzlich überwunden, und im günstigsten Falle wird die Schwäche des dortigen Marktes bet jeder ausketmenden Besserung sich wie ein Hemmschuh geltend machen. Von Einzelheiten des Verkehrs ist, da die Coursgestaltung sich nach so großen Gesichtspunkten regelte, wenig zu vermerken. Eine kleine Erholung, die am Freitag eintreten konnte, hat allgemein die Course etwas über das niedrigste Niveau der Woche emvorgehoben, doch sind die Verluste immerhin noch beträchtlich. Disconto verloren 3o/0, Handelsgesellschaft, Darmstädter und Dresdener Bank je 1%, Credit 2 fl., Länderbank 2% fl., Untonbank 5 fl., Ungarische Credit 4‘/i st. Selbst Casfa- banken konnten die Course nicht behaupten und erscheinen durchweg um Bruchthetle niedriger. Oefterretchrsche Bahnen sind weiter rückgängig und erlitten Einbußen, die denen der Vorwoche trotz ihres außergewöhnlichen Umfangs fast gleichkommen. Es verloren Böhmische West- und Nordbahn je 2 fl., Buschtherader 10 fl., Czaka- thurn Prt. Act. 2 fl., Duxer 4 fl., Fünsktrchen Bares 5 fl., Köflacher 4 fl., Nord' west 3 fl., Elblhal 4 fl., Prag'Duxer 3 fl., Retchenberg-Pardubttzer 10 fl. u. s. w. Staatsbahn und Lombarden allein haben den vorwöchentltchen Stand einigermaßen behauptet. Schweizer Bahnen ermäßigten ihre Course ziemlich gleichmäßig um 1—1%%, wovon nur Gotthard eine Ausnahme machen. Die Bahn wird eine Serie neuer Actten ausgeden, und zu verhältnißmäßtg billigem Cours den Besitzern 6%Chic.Milw.f.St.Paul Prt., rückzahlb. 1910 . 5o/oChtc.Mtlw.f.St.Paul Prt., rückzahlb. 1921 . 6% Centr. Paris. l.Mrtg. rückzahlb. 1896 . . Cours vom 40/0 Hessische Obligation. „ Bauern .... „ Baden..... 30/0 Sächsische Rente. . 3V,o/o BremerStaatsanl. „ Hamb.Staatsrente 4% Oestr. Goldrente . „ GriechischeMonopol- Anleihe . . . 50/0 Rumänische Rente . 4%% Russische Anl.. . Hermietßungen. 8706] Unterzeichnete empfiehlt sich im Weitzreugnähen in und außer dem Hause, sowie zum Anfertigen von EorsetS jeder Art- Frau Marie Westrupp, Grünbergerstraße^4 _ Caputzen und Eapuchon, Pellerinen in Chenille und Wolle, Peluschkragen, Handschube jeder Art, sowie Mädchen, und Knabenkappen empfiehlt billigst °42U 1.40 „ 160 1-80 „ 180 „ 2.- ,, 3- „ 2.60 158 Friedrich Leo, Seltersweg 71 empfiehlt unter Garantie der Reinheit nachstehende WclllC der alten Aclien anbieten. Ausländische Renten sind ziemlich gleichmäßig schwacher, nur auf Türken und Argentinier wurde durch die Schwierigkeiten der Londoner Liquidation ein besonders starker Druck ausgeübt. Unter den inländischen Fonds richtete sich der Verkaufsandrang besonders gegen die 3%%^ Reichsanlethe und Consols, von welchen erstere bis 98.50 geworfen wurden. Gegen Schluß haben sich auch diese Anleihen eiwas erholt. „ . a t x t , Montanwerthe waren an den flauen Tagen stark ausgeboten, haben sich aber wieder soweit erholen können, daß Gelsenkirchener und Laura ohne Verlust schließen. Bergwerksgesellschaft Courl bleiben noch 4%, Massener, die von einem Brandunglück betroffen wurden, 7Vi°/o hinter dem vorwöchentlichen Cours zurück. Die übrigen Jndustrieactien zeigen zahlreiche und bedeutende Coursabstriche, z. B. Electricttäts- actien 5.70 <%, Guano 1.30%, Chemische Fabrik Weiler 3o/0, Sckeideanstalt 2%%, Deutsche Verlagsanstalt 6.30%, Höchster 3.50%, Siemens 3%, Brodfabrik Hausen 4%, Veloce 5%, Westdeutsche Jute 5%, Zellstoff Dresden 9%, und andere mehr. Borseuwochenderieht von E. Wasser schieben, Bankgeschäft. Der Geldmarkt hat einen Einfluß auf die Entwicklung der Course gewonnen, den man vor Kurzem noch nicht für möglich erachtete. Alle die Fragen, welche die Börse so lebhaft bewegten, selbst die der Valutaregulirung in Oesterreich Ungarn und in Rußland und der Preisbewegung des Silbers habm zurücklreten müssen vor der Bedeutung der einen, welche die Gestaltung der Geldverhältniffe zum Gegenstand hat. Die letzte Woche schloß mtt einer Disconlerhöhung, die neue brachte im offenen Markt eine so drängende Nachfrage nach Geld und so andauernd steigende Sätze, daß auch hier die officielle Discontrate der allein gültige Satz wurde und man sich täglich auf eine weitere Erhöhung gefaßt machen mußte. Gegenüber einer so empsindltchen Geldknappheit schienen selbst die besonneren Elemente den Muth zu verlieren. Der Verkaufsandrang war an manchen Tagen so groß, daß das Material — wenn überhaupt — nur zu sehr gewichenen Coursen untergebracht werden konnte. Manz fragte nicht mehr nach den Gründen der Geldklemme und der Möglichkeit einer Besserung, man sah nur die Gefahr, sah die heftigen Zuckungen, denen der Londoner Markt unterlag und im Angesicht dieses warnenden Exempels beeilte sich Jeder, so gut es eben ging, für alle Fälle Vorkehrung zu treffen. Daß die Art und Weise, rote dies geschah, einer Panik sehr nahe kam, daß man damit dem Ausland ein sehr unwürdiges Schauspiel gab, daß man die neue mit großem Aplomb an den Markt gebrachte 3%t0e Anleihe auf alle Zett gänzlich dtscredttirte, dafür hatte man kein Verständntß mehr. Wenige Tage nach der Zeichnung uber- ratchte man die Welt mtt der Erklärung, daß das Consortium der 3%tßen Anleihe sich aufgelöst habe. — Man hatte 235 Millionen neuer Werthe auf den Markt geworfen und überließ die Course ihrem Schicksal. Es muß eigentlich Wunder nehmen, daß bet solchem Verfahren die Course den Stand behaupten konnten, den sie heute noch inne haben, und es mag immerhin als ein Glück bezeichnet werden, daß das Ausland ziemlich beträchtliche Summen der Anleihe ausgenommen hat, denn ohne diese Unterstützung würde es mtt dem Rückgang auf 86.25 schwerlich sein Bewenden gehabt haben. Man wird dem Consortium dennoch aus dieser fast unglaublichen Handlungsweise kaum einen Vorwurf machen können. Die Pflicht der Selbsterhaliung duldet keine anderen Rücksichten; und selbst der Einwand, daß die Lage wohl kaum eine dermaßen kritische war, tst gegenstandslos, seitdem die Nächstbethetltgten sie so auffaßten. Als vor wenig Wochen die New-Yorker Börse mtt Geldmangel zu kämpfen hatte, stellte die Regierung derselben nahe an 50 Millionen Dollars zur Verfügung. Unsere Regierung ist leider nicht in der Lage, in Zeiten der Geldknappheit ihre Schatzkammern öffnen zu können und dem Markt durch Ueberlassung der verfügbaren Bestände zu Hülfe zu kommen. Aber, wie es scheint, hat man bet uns auch nicht nöthig, das Erwerbsleben der Nation mit so zarter Rücksicht zu behandeln. Man befindet sich in der glücklichen Lage, in der kritischen Zeit des Jahres dem Markt die Uebernahme von 235 Millionen neuer Anleihen zumuthen zu können. Man darf es wagen, zu einer Zeit, da die Retchsbank mit 100 Millionen in der Notensteuer steht und kaum in der Lage ist, die laufenden Bedürfnisse des Handels zu befriedigen, dem Markt 60 Millionen in Form einer Einzahlung auf die neue Anleihe zu entziehen! — Die Fehler sind gemacht und vor der Hand nicht redressirbar. Man wird jetzt mit den gegebenen Verhältnissen rechnen müssen. Die Frage liegt nun so, ob die vierwöchentltche Frist, welche dem Consortium gelassen ist, um eine weitere Einzahlung van 40 Millionen aufzubringen, genügen wird, um die Retchsbank aus der Steuergrenze herauszubringen und dem Markt so viel neue Mittel zuzuführen, daß die nächste Zahlung nicht wieder zu einer Geldklemme Veranlassung gtebt. Der Bankausweis, der vielleicht am ehesten hierüber einige Andeutungen geben könnte, ist noch nicht . erschienen und man muß sich daher auf die Anzeigen, die im offenen Markte zu Tage treten, beschränken. Da ist die erfreuliche Thatsache zu constattren, daß bereits am Donnerstag, noch mehr aber am Freitag, Geld sich bedeutend williger stellte, daß die Vergütung für kurze Darlehen auf 4%% zurückging, und daß auch der i Diskontsatz selbst sich bis ca. 5% ermäßigte. Zu gleicher Zeit treffen auch Anmeldungen ziemlich bedeutender Goldsendungen ein und es scheint demnach die Hoffnung berechtigt, daß der langersehnte Rückfluß sich nunmehr ungestört entwickeln werde. Eine Besserung dieser Verhältnisse wird zweifellos auch mit einer Auf- ; besserung der Course Hand in Hand gehen, doch wird der Umfang dcrselben wesent- 1.20 1.— 1.75 3.- 4o/o Franks. Hyp.-Pfdbr. v. 86 ab . . . 3%o/vFrnkf.Hyp.-Pfdbr. 4%Preuß.Hvp.-Act.-Bk^ Pfandbr. . . . 3Vs% do...... 4%Preuß. Centr.-Bod.- Cred.-Pfandbr. bis 1885 ..... Capwein Deutsche 1.3'. 1.40 । 1.50 1 40 1.50 1 50 2 — 2 — 2- 2 — 2/0 2. 2 50 2.50 2.50 1 40 1.40 2- Span. Cötes Portug. Gebirgwein Prioi aio (herb) ,, (mild) „ (8Ü86) ,, (süse, alt) Tarragona (süsser) Valdepennas Malaga Xeres Pajarete Portwein (weisser) Sherry Malaga „ (alter) Madeira „ (alter) Alicante Muscateller Sanios Barletta (alt) Marsala Burgunder kaust man billigst im Neuheiten xo ;in Umhängen. Tüchern ShwalK in Seide, Chenille und Wolle, pr. Fl. jH. 1.10 „ ,, » 120 „ „ „ 1.40 „ „ „ i.'ü) 1.20 Menescher Ausbruch 1.39 Tokayer Ausbruch Oestr. 1860r fl. 500-Loose 125.50 „ 1854rfl.250- „ 4% Meininger Prämien- Pfandbr. . . . 8531] Geprüfte Krankenpflegerin empfiehlt sich.Sicherstratze 20» 8623] Ein braves Dienstmädchen bis zum 1. November gesucht. __14 Ktrchenplatz 14. 8735] In israel. Familie Kost «nd Logis zu erhalten. Näh. Asterweg 1. Course der Frankfurter Börse. Staatsanleihe«. 4o/gDeutscheGrundschld.- Bk.-Pfandbr. . 3%% do...... 31/2% Rhein. Hyp.-Bank- Pfandor. . . . 40/0 Meininger Pfandbr. Loose .... 3% Oldenburger Loose . 3%%Köln-Mtndn.Loose 138.40 138 15 4% Pfälz. Ludwigsbahn (Bexbach) . . . „ Hessische Ludwigsb. 68/69 garant. . „ Elisabethb. steuerfrei Gold . . . . 50/0 Oestr. Staatsbahn. 40/0 do. do. 30/0 do. do. I.-VIII.Emtss. 30/0 do. Ergänzungsnetz 5% Nordweftbahn Gold Ausländische (dir. importirt). Bordeaux Medoc ,, St. Julien Diverse Obligationen. 103.50 1103.50 I 4%0/oGrafHmkelv.Don- I nersmark, rückz. ä 105 "8710] Ein hübsch möblirtes Zimmer zu vermiethen_______Grünbergerstraße 4. 8673] Möblirtes Zimmerau vermiethen. ____________________ Kreuzplatz 11. 8512] Ne« möblirtes Parterre- zimmer an e. ruhigen Herrn zu vermiethen.______________Löberstraße 5. 8554] Wohnung zum Alleinbewohnen, 3 Zimmer mit Zubehör, zu vermiethen. _____________________ Licherstraße 5 8617] Ein fein möbl- und ein einfach möbl. Zimmer zu verm. Ludwigsplatz 14. 8671] Ein möbl. Zimmer zu vermiethen. _________Ludwigstraße 12, Hinterhaus- 8513] Ein schönes großes möblirtes Zimmer, 1. Etage, zu vermiethen- Wo? sagt die Exped- d. Bl__________ 8596] Möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. Sckillerstraße 20, pari. 8529] Stube mit Cabtnet zu vermiethen ___Emil Schmidt, Tiefenweg. 8063] Zwei große ineinandergehende möblirte Zimmer, nach der Straße gehend, zu vermiethen, eo auch getrennt. Näheres in der Exped- d. Bl. 50/0 Südbahn Lombarden 4o/o do. do. 3% do. do. 4o/o Prag-Duxer Gold . „ Rudolf Gold (Salzk.) „ Franz-Josef Silber 3% staatl. garant. Jtal. Eisenbahn . . 30/0 Ltvorneser . . . 4o/o Ruff. Südw Eisenb. 40/0 Wladikawkas garnt. 4o/o gar. Sardtn.Sec.stfr. Aermietyungen. 5412] Im M. Heichelheim'schen Hause, Seltersweg 20, ist die Wohnung über dem Laden mit Garten sofort zu vermiethen. Näheres bei A. Hoffmann, Seltersweg 33. 7252] Die vollständig neu hergerichtete mittlere Wohnung, Südanlage Nr- 4, bestehend aus 8 Zimmern mtt Zubehör und Gartenantheil, ist zu vermiethen. _________________I. Alker. 3981] In meinem Hause, Alicestraße Nr. 26, ist der 3- Stock, 6 Zimmer, Küche mit Wasserleitung und Zubehör, sofort u vermiethen. _ ______Frau Professor Tafchs Wwe. 5619] Die dritte Etage, Gartenstraße Nr. 38, mit Gartenanthell per sofort zu vermiethen. Näheres Nordanlage 33. Schöne Wohnungen “ sind in meinem Neubau (Bahnhofstraße), per November ganz oder getheilt zu vermiethen- Angnst Noll H., 6834__Bahnhofstraße 53. ' 6845] In meinem neuerbauten Hause, Ecke der Damm- und Steinstraße, sind zwei schöne Logis, je vier Zimmer und Küche mit allem Zubehör, per sofort zu vermiethen. M , AnvreaS Euler, Nordanlage 5. 7440) In dem Jüngst'schen Hause, Wilhelmstraße 3, sind zwei schöne Familienwohnungen von je 4 Zimmern nut allem Zubehör, sowie Wasserleitung, die eine auf sofort, die andere pro 1. De- cember I Js. zu vermiethen. Näheres im Hause selbst.__ 6719] Schone Wohnung von drei Zinü mern nebst Zubehör an ruhige Leute per sofort zu vermiethen. Näheres ___________________Wallthorstraße 71 I. 8127] Ein schönes Familienlogis zu vermiethen bei S. Katz, Asterweg 10. ~ 8193] Der II Stock meines Hauses, 5 Zimmer mit Zubehör, neu hergerichtet, ist sofort zu vermiethen. Ehr. Zimmer, Bahnhofstraße 12. 8648] Kleines Logis, 2 Zimmer mit Zub-, sofort zu verm. Steinstraße 46. 7868] Sonnenstraße 27 HI eine kleine Wohnung, bestehend aus einer Stube mit Cabinet, Küche, Boden- und Kellerraum, sofort beziehbar, zu vermiethen. Näheres bet der Bürgermeisterei. 7941] „Erlengaffe 15" ein Logis zu vermiethen- Näheres Neuenweg 15 8589] Der untere Stock der Villa Pietsch am Nahrungsberg ist zu vermiethen (alsbald beziehbar) durch Eabroisse, RechtSanwalt. "8697] Möblirtes Zimmer zu vermiethen. Ludwigsplatz 4. 8699] In der Nähe der alten und neuen Kliniken sind 1—2 gut möblirte Zimmer an einen, auch zwei ruhige Herren billig zu vermuthetk 1 *- Näheres in der Exped. d BL__ 8704] Ein unmöblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. Bahnhofstraße 22. 10./X. 17./X. Cours vom 10./X. 17./X. 104.20 103.40 4Vs%Portug.-A. 88 u.89 90 80 89.30 105 80 105.10 5% amort. Serb. Gold- 103.95 103.60 Rente .... 88.80 88.10 88.20 87.70 5o/oSerbischeEisenbahn- —— Hyp.-Obl. L. A. . 94 — 92.- 98.30 97.— 4o/oSchwed.Oblig.I880r 102.05 101.90 95.40 94.80 lo/g Türken conv. . 5%Argent. Gold-Anl. 18.40 18.15 77.35 76.35 v. 1887 ... 80.90 79.20 100.— 99.20 3»/»% Egypt..... 92.50 92.75 101.85 101.50 Eifenbahn-Actie«. fQ !0 10 Ludwigshafen-Bexbach. Hessische Ludwigsbahn. Pfälzische Nordbahn . Marienburger-Mlawka. 228.— 118.40 121.25 64.— 228.— 117.65 119.50 65.25 Lübeck-Büchner . . . Mecklenburger . . . Gotthardt..... Jtal. Mtttelmeer . . 168.80 159.20 112.70 165.1 160*5 113.1 Vauk-Aette«. Deutsche Reichsbank . 143.50 143.— Dresdener Bank. . . Mitteldeutsche Creditb. . 158.70 1571 10 Berlin. Handelsgesellsch. 167.40 —.— 111.80 110t 10 Deutsche Bank . . . 165.90 165.10 Wiener Bank-Verein . Württemb. Vereinsbank 105% 104.i >0 DeutscheGenoffenschftsb. v.Soergel,ParristusLCo. 130.90 129.50 126 95 126. 10 Judustrie -Papiere. Bindtng-Brauerei . . Stern- do. (Oberrad) 164.90 162.50 Deutsche Verlagsanstalt 250.— 244. l0 134 90 134.70 Farbwerke,vorm.Meister, Bad. Anilin- u. Soda- Lucius & Brüning. 284.90 281. 10 fabrik .... 284.50 —.— Riebeck'scheMontanwerke 183.50 1 180.- 113 50 4% Chicago Burlington Nebraska 1927 . . 4Va°/o California Pactf. 87.70 87.30 102.20 I. M., rückzahlb. 1912 6o/vPactf.ofMtssouri con- 105.80 104.51 106.70 soltdated I. M. r. 1920 105.80 105.- 1