SsfäMge Söhne leeeeeeee rscheinen: — :ben kammgarn allen nur vorempfehlen wir Strasse artigen An- teln, Ifave- Verrücken, s selbst ange- Äaass. inkäufe von sehr günstigen innen wie jede 7769 tut- in Leipzig u. Wie^ ttbt”5Ä,lel* QObanlagt 9, Pltt '• i. W.v^inn1890 ie ä 2 5°°ÖMk. Änt£ ”it,enbet > Auflage W. Haacke, Prof, r. Taschenberg, len, iso Tafeln in Hob- hncrt, Fr. Spechte bfranzbände zu je 15 & 1 litt * < fit 43900 220.00 165.30 152.02 99$ 180.60 154(0 9120 9470 »010 8410 i IlMklLü ttnbtt t«H>. in «r. 6»f firner W Hbcrenit nl der knhnrAU •jlorbov Vesi chener ^-1° 1890 Sonntag den 21. September Zweites Blatt Mr. 220. Gießener Anzeiger General-Anzeiger. iRcbootion, ExpedNi«» nttb Druckerei: -ch«tstr«ße Ftt«ipr«cher 61. Hierteljähri^er Avon«e«eutrpretAL 2 Mark 20 Pfg. tu# Bringerlohn. Durch die Post bezvtz« 2 Mark 50 Pfg. Vie Gießener -«»irteuvkätter »erden dem Anzeiger »schenllich dreimal beigelegt. Der fUftevet Anzei-er erscheint täglich, »4t Ausnahme des MontagS. Amts- unb Anzeigeblatt für den Areis Gieren. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für de« nlgenden Tag erfcheinenden Nummer bis Bonn. 10 Uhr. Gratisbeilage: Gießener Aamitienökätter. U-"-i ■ —‘Mtw-» --- T ' .I.1IIV II. *■■■"■ ■'■yiJgJIMMI Alle Annoncen-Burcaur deS In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Abonnements - Einladung! Zum Bezug des „Gietzener Anzeiger" für das 4. Vierteljahr laden wir hiermit ergebenst ein. — Wie bisher, wird der „Gießener Anzeiger" die Tagesereignisse in kurzer vbjeetiver Uebersicht zur Kenntniß seiner Leser bringen. Die neuesten Nachrichten des Wolff'schen telegraphischen Correspondenz- Bureaus sowie zahlreiche Mittheilungen aus dem engeren und weiteren Vaterland halten den Leser stets über die Vorfälle in demselben auf dem Laufenden. Unterstützt durch an allen Orten der Provinz Oberhessen ansässige Berichterstatter, ist der „Gießener- Anzeiger" ferner in der Lage, die interessanten Vorgänge in der Provinz so frühzeitig wie möglich zur Kenntniß seiner Leser zu bringen, desgleichen wird den Begebenheiten in der Stadt Gießen die gebührende Besprechung im localen Theile des Anzeigers zu Theil werden. Der in der Provinz Oberhessen betriebenen Landwirthschaft wird der Anzeiger durch Veröffentlichung von allem Wissens- werthen aus dem Gebiete derselben besondere Berücksichtigung zu Theil werden lassen, daneben aber auch die Beobachtungen und Erfahrungen in H a u s - wirthschaft, Handel, Gewerbe, undJndustrie in den Kreis seiner Besprechungen ziehen. Ein gediegenes Feuilleton wird neben besonderen Artikeln ernsteren und heiteren Inhaltes den erwünschten Unterhaltungsstoff bieten. Außerdem werden die „Gießener Familienblätter", welche dem Anzeiger wöchentlich 3 mal beigelegt werden, und die stets ein gewähltes Feuilleton als Unterhaltungsstoff bringen, namentlich im Kreise der Familien eine beliebte Beigabe bieten. Wir ersuchen nun namentlich auswärtige Leser, ihre Bestellung bei der Post baldgefl. aufgeben zu wollen. Neuhinzutretende erhalten vom Tage der Bestellung bis 1. Juli den Anzeiger kostenfrei zugestellt, wie wir auch gerne bereit sind, Probe- Feuilleton. Eine Theater Nirtuosin. Humoreske von Carl Görlitz. (Schluß.) „Wie?" rief der Director, dem die überdies klassisch schöne Dame wirklich zu imponiren anfing, überrascht aus, „Sie sind auch Tänzerin?" „Das versteht sich," entgegnete sie mit immer gleichem Selbstgefühl. „Mein Onkel läßt jetzt ein den Abend füllendes Stück für mich schreiben, in welchem ich in der Hauptrolle singe, tanze, declamire und achtmal die Toilette wechsele: fünfmal modern, zweimal „characteristisch-national" und einmal „phantastisch". Wenn Sie mich engagiren, bekommen Sie diese Novität mit mir. Den Erfolg des ersten Abends macht mein Onkel mit Empfang von Applaus und Blumenwerfen und nach jedem Actschluß dreimaligem Hervorruf. Die Erfolge der späteren Abende machen sich dann von selbst. Geben Sie ein Stück mit mir nur erst ein Dutzend Mal, dann glaub: das Publikum, daß etwas dran ist, kommt und wir haben es hundertmal! Die Zugkraft kommt und steigt immer erst nach dem zehnten und zwölften Male." „Also eine dreifache Leistung in Declamation, Gesang und Tanz?" sprach der Director nachdenklich halb für sich. „Gewiß, dreifach!" stimmte die schöne Künstlerin bei, „ich verlange auch eine dreifache Gage." Der Director dachte im Stillen an die schlechten Einnahmen in den letzten Wochen, an das totale Fiasko, das er mit drei Novitäten, welche die sogenannte „edlere Richtung" verkörperten, erlebt hatte, und beschloß den Versuch mit dieser durch den Agenten empfohlenen, von ihrem Onkel protegirten großen „Gastspiel-Virtuosin" zu wagen. „Dars ich Sie bitten, mein Fräulein," sagte er, „mir dort am Piano ein Lied oder eine Arie vorzusingen, damit ich doch wenigstens einigermaßen beurtheilen kann, wie Sie — " Exemplare nach auswärts Postfrei zu versenden. Den Lesern in hiesiger Stadt werden wir, wie seither, den Anzeiger weitersenden und den Abonnementsbetrag durch Quittung erheben lassen, falls nicht ausdrückliche Abbestellung erfolgt. Hochachtend Verlag des „Gießener Anzeiger" Brüh lösche Druckerei (Fr. Chr. Pietsch). Anrtlichev THM. Gießen, den 15. September 1890. Betr.: Volkszählung im Jahre 1890. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden deS Kreises. Zufolge Bundesrathsbeschluß vom 3. Juli 1890 soll am 1. December l. I. im deutschen Reiche eine Volkszählung stattfinden. Die deßhalb erforderlichen Erhebungen sollen im Groß- herzogthum, wie bei den vorhergehenden Zählungen geschehen, wieder unter Leitung der Kreisämter mittelst Zählungscomis- stonen und unter Heranziehung von Zählern erfolgen. Die zur Ausführung jenes Beschluffes im Großherzog- thum von Großh. Ministerium des Innern und der Justiz erlaffenen „Bestimmungen" übersenden wir Ihnen k. H in je zwei Exemplaren zum Gebrauche der Zählungs - Commission und eine entsprechende Zahl von Exemplaren der Anweisung für die Zähler, um jedem derselben, eine solche zustellen zu können. Zugleich ernennen wir auf Grund des § 7 der Bestimmungen die in nachstehendem Verzeichniß aufgeführten Personen zu Mitgliedern der ZählungS-Commissionen, als deren Vorsitzender in jeder Gemeinde der Großh. Bürgermeister und in dessen Verhinderung der Großh. Beigeordnete zu fungiren hat. Die mitwirkenden Gemeinderathsmitglieder sind von dem Bürgermeister oder dessen Stellvertreter zu bestimmen. Die Theilnahme in der Zählungs-Commission hübet ein Ehrenamt, wofür eine Vergütung nicht geleistet werden darf. Auch die Thätigkeit der Zähler ist eine freimütige. Wir zweifeln nicht daran, daß Sie aus der Zahl der selbstständigen Ortseinwohner die erforderliche Zahl geeigneter und befähigter Personen leicht auswählen können, welche im „Ich bin heute indisponirt," unterbrach sie ihn, ohne sich von dem Sopha zu erheben. „Soll ich denn die Katze im Sack kaufen?" hätte der Director beinahe gesagt, aber er bezwang sich im Interesse des Geschäfts und brachte nur etwas verlegen hervor: „Mein werthes Fräulein, ich weiß nicht recht —" Aber dies Zögern nahm die große Künstlerin sehr übel. Aufspringend rief sie sehr empsindlich aus: „Wenn Sie nicht wollen, lassen Sie es bleiben! Der Agent wird mir dann schon ein anderes Theater zu einem Gastspiel verschaffen- übrigens liegt mir auch gar nichts daran, wenn ich noch einige Monate privatisiren sollte, um mich von den Anstrengungen meiner vorigen Gastspielreise zu erholen. Empfehle mich Ihnen!" Dabei wollte sie hinausgehen. Der Director griff jetzt in dem Gedanken an seine Ge- schäftscalamität nach einem Strohhalm, das heißt, er war aufgesprungen, ihr bis zur Thüre nachgeeilt und griff nach ihrem Kleide, um sie sestzuhalten, aber er griff zu hastig und riß dabei der Forteilenden die Rocksalten ihres Seidenkleides aus. Die Dame schrie laut auf. Der Dircctor kam in die größte Verlegenheit- nachdem er ihr nun auch noch das Seidenkleid zerrissen hatte, wägte er schon gar keinen Widerspruch mehr gegen die Ansprüche der Künstlerin zu erheben. „Bleiben Sie doch nur, meine Gnädigste," bat er, indem er kaum seine Verlegenheit zu bemeistern wußte, „ich will es gern aus ein Debüt ankommen lassen." Die Dame nickte befriedigt und sagte, als der Director sich über die zerrissenen Nockfalten entschuldigen wollte, in herablassendem und gnädigem Tone: „Ich bitte, kein Wort darüber zu verlieren- es ist nicht der Rede werth. Ich besitze noch genug Seidenkleider, als daß mich der Ruin dieses einen gcniren sollte. Ich werde es meiner Kammerjungfer schenken. So nenne ich mich denn Hinblick aus die Wichtigkeit des Gegenstandes zur Uebernahme des Amtes eines Zählers gern bereit sein werden. Bei Auswahl der Zähler wollen Sie mit besonderer Sorgfalt verfahren und nur auf solche Personen Rücksicht nehmen, welche ihren Obliegenheiten (wozu nicht allein die Austheilung und Wiedereinsammlung, sondern auch die Prüfung, Berichtigung und Ergänzung der Zählpapiere, sowie eventuell eine thätige Bei- hllfe bei Ausfüllung dieser Papiere gehört) vollkommen gewachsen sind. Großh. Ministerium des Innern und der Justiz, Abthei- lung für Schulangelegenheiten, hat genehmigt, daß auch Lehrer als Zähler verwendet werden und für die nöthige Zeit in den betr. Schulen und Schulklassen der Unterricht ausgesetzt wird, wovon Sie den Schulvorständen und Lehrern unter dem An- sügen Kenntniß geben wollen, wie Seitens der Großh. Kreisschulcommission erwartet wird, daß bei dem großen Werthe, welcher auf ein genaues Resultat der Zählung zu legen ist, die Lehrer sich mit besonderem Eifer an dem Zählungsgeschäft betheiligen werden. Sie wollen nun veranlassen, daß die Zählungs-Commissionen zusammentreten, sich mit den Bestimmungen genau bekannt machen und zur Bildung der Zählbezirke, wo solche nach § 9 der Bestimmungen erforderlich erscheinen, schreiten, sowie auch die Zähler ernennen. Letzteren ist die Instruction sofort zu behändigen, damit sie sich mit deren Inhalt vertraut machen können. Sobald wir Ihnen die erforderlichen Zählformularien übersenden, wollen Sie die Controlliste gemäß § 15 der „Bestimmungen" durch Eintrag des Zählers und der genauen Bezeichnung der Zählbezirke vorbereiten und nebst den erforderlichen Formularien zur Abgabe an die Zähler bereit halten. Die bei der Volkszählung von 1885 aufgestellten Control- listen der Zähler, welche wir Ihnen zugleich mit den Bestimmungen und Anweisungen übersenden, sind von den Zählungs- Commissionen von Beginn des Geschäfts zur sachdienlichen Benutzung zu überlassen. Nach beendigter Zählung sind diese Controllisten, sowie die zum Gebrauche der Zählungs-Commissionen bestimmten Exemplare der „Bestimmungen", sowie die „Anweisung für die Zähler" vor Ihnen in Verwahrung zu nehmen. Der Einsendung des gesummten Materials sehen wir bis zum 21. Deeembrr l I. längstens entgegen. v- Gagern. nun für einige Zeit die Ihrige," fuhr sie in völlig gewechseltem, nun sehr freundlichem Tone fort, „ein kleiner Vorschuß von dreitausend Mark würde mich Ihnen ganz verbindlich machen." „Ein so hoher Vorschuß?" „Sie ziehen mir denselben von meinem dritten Monatsbenefize ab." „Drei Benefize?" „Natürlich, ich engagire ' mich ja auch unter dreierlei Gestalt bei Ihnen." Der Director hatte wieder Platz genommen und sagte gar nichts mehr, namentlich dachte er nicht mehr daran, einen Widerspruch zu äußern. Er schaute vollständig eingeschüchtert auf die Künstlerin, welche sich mit dem Anstand einer stolzen Königin wieder auf das Sopha geworfen hatte. Wäre sie bescheiden und einfach zu ihm gekommen, hätte er sie jedenfalls abgewiesen, aber sie kam auf Empfehlung des einflußreichen Agenten und machte lächerlich hohe Ansprüche- das imponirte ihm unwillkürlich- er überlegte. „Und Ihre Gagenansprüche?" wagte er endlich zaghaft zu fragen. „Gar keine bestimmten," erwiderte sie, „stets nur An- theil, in der Woche ein Drittel, Sonntags ein Viertel- monatlich dreimal, also jede zehnte Vorstellung halb als Benefiz. Alles von der Bruttoeinnahme gerechnet- für den Erfolg garantirt mein Onkel." Der Agent hatte empfohlen. Die Künstlerin hatte gefordert. Der Director hatte überlegt. Geschäft oder nicht? Risico bleibt es immer. Der Contract wurde unterzeichnet, der Vorschuß abzüglich der Procente für den Agenten gezahlt. Die Reklamen verbreiteten aus des Onkels Veranlassung am nächsten Tage die Nachricht, daß die neue Debütantin am X.-Theater aus sehr guter Familie sei, daß hartherzige Eltern sie hätten zwingen wollen, einem häßlichen, alten Manne von hohem Staude die Hand zu reichen, daß sie aus Widerwillen Verzeichnis über die von Großherzoglichem Kreisamt Gießen auf Grund des $ 57 der Bestimmungen zu Mitgliedern der ZählungS- commiffionen ernannten Personen. Albach r Bürgermeister Balser, Beiaeordneter Len;, Lebrer Nanz. Allendorf a. d. Lahn: Bürgermeister Volk, Beigeordneter Lud, Lehrer Sauer. Allerrborf a. d. Lba. r Bürgermeister Rein, Betgeordn. Wagner, IGemeinde- rathsmttglied, Lehrer Ziegler. AllertShanse« r Bürgermeister Hill gärtner, Beigeordneter Herber, Lehrer Kloos. Alten-Brrseck r Bürgermeister Krämer, Beigeordneter Becker, Lehrer Hübner. Annerod r Bürgermeister Engelhardt, Beigeordneter Pitz, Lehrer Habicht. Bellersheim r Bürgermeister Bopp, Beigeordneter Bopp, Lehrer Bangel. BelterShain r Bürgermeister Bast, Beigeordneter Schmidt, Lehrer Setp. Bersrod mit Winnerod r Bürgermeister Böcher, Beigeordneter Zimmer, Lehrer Da ab. Bettenhausen r Bürgermeister Ruckel, Beigeordneter Pauly, Lehrer Schmeel. Beuern r Bürgermeister Otto, Betgeordneler Otto, 1 Gemeinde- rathsmttglied, Lehrer Fischer. Birklar: Bürgermeister Müller, Beigeordneter Knorr, Lehrer Sußner, Vicar. Burkhardsfelden r Bürgermeister Hoffmann, Beigeordneter Gottwalz, Lehrer Gerstcnmeter, Vicar. Climbach: Bürgermeister Stein, Beigeordneter Romer, Lehrer Sellin. Daubringenr Bürgermeister Walter, Beigeordneter Schäfer, Lebrer Lehr. Dorf-Sill r Bürgermeister Kuhl, Beigeordneter Schmidt, Lehrer Graf. Eberstadt mit ArnSbnrgr Bürgermeister Gör lach, *- Beigeordneter Görlach, Lehrer Hasfelbaum. Ettingshausenr Bürgermeister Launspach, Beigeordneter Görnert, Lehrer Volz. Garbenteich r Bürgermerster Schwarz, Beigeordneter Burk, Lehrer Völstng. Geilshausen: Bürgermeister Pfeiff, Beigeordneter Mülle,, Lehrer Gerhards Göbelnrod r Bürgermeister Wilhelm, Beigeordneter Damm, Lehrer Cloos. Großen-Buseck r Bürgermeister Stephan, Beigeordneter H en ß, 1 Gemeinde- rathsmitglted, Lehrer Wagner. GrotzernLinderr r Bürgermeister Leun, Beigeordneter Luh, 1 Gemeinderathsmitglied, Lehrer Bernhardt. Grünbergr Bürgermeister Pracht, Beigeordneter Kullmann, 2 Ge- weinderathsmtlglieder, Lehrer Reuß. Grüningenr Bürgermeister Gtloert, Beigeordneter H e l l e r, 1 Gemeinde- rathsmitglted, Lehrer Eckel. Harbach r Bürgermeister Münch, Betgeordneler Herzberger, Lehrer Metzler. Hattenrod r Bürgermeister Mengel, Beigeordneter Albach, Lehrer Braun. Hansenr Bürgermeister Dern, Beigeordneter Schmandt, Lehrer Nikolaus. Heuchelheim r Bürgermeister Kreiling, Beigeordneter Volkmann, 1 Ge- meinderathSmitglted, Lehrer Schneider. Holzheim r Bürgermeister Klotz, Beigeordneter G r ieb, 1 Gemeinde- rathsmttglied, Lehrer Hansl ein. Huugenr Bürgermeister Bender, Beigeordneter Buttron, 1 Ge- metnderathsmitglied, Lehrer Gunschmann. Inheiden r Bürgermeister Rertz, Beigeordneter Junker, Lehrer Weck. Kefselbach: Bürgermeister Stein, Beigeordneter Schomber, Lehrer Lucius. Klein-Linde«: Bürgermeister Germer, Beigeordneter Schaum, Lehrer Karger. Langd: Bürgermeister Ronthaler, Beigeordneter Ronthaler, Lehrer Best. Lang-Göns: Bürgermeister Brückel, Beigeordneter Henrich, 1 Geld einderalhsmilglied, Lehrer Mann. LangSdorf: Bürgermeister Köhler, BetgeordneterK ö h l e r, IGemeindc- rathsmilglied, Lehrer Bach. Lauter: Bürgermeister Feldmann, Beigeordneter Reibt, Lehrer Habermehl, Vicar. und Verzweiflung über die ihr aufgedrungene Heirath das Vaterhaus verlassen und daraus von ihren Eltern enterbt worden und nun schließlich zur Bühne gegangen sei, um sich eine eigene Existenz zu gründen. Das wirkte, das zog, das enthusiasmirte. Hierdurch war das Juteresse für die junge Künstlerin, welche in den nächsten Tagen im L.-Theater auftreten sollte, beim Publikum geweckt worden. In vierundzwanzig Stunden nach dem Erscheinen dieser Zeitungsreclame wußte die ganze Stadt, welch ein beklagenswertes Opfer elterlicher Strenge die schöne junge Kunstnovize sei. Als dieselbe das erste Mal in der Novität mit Gesang und Tanz austrat, war ein Gewühl von Menschen vor und in dem Theater, daß es dem Einzelnen kaum möglich war, zu fernem Platze zu gelangen. . ,^e 9ro6c/ durch die Reclame berühmt gewordene „Künst- lerrn declamirte sehr mittelmäßig, spielte ohne jede Routine, sang unbedeutend und tanzte schülerhaft, sah aber in ihren acht glanzenden Costumen wirklich prachtvoll aus, und das Schicksal über ihr fingirtes trauriges Schicksal lieb mit Hilfe von fünfhundert Billets, welche der Onkel genommen und geschickt vertheilt hatte, ihrem sehr mittelmäßigen Sviele großen Beifall zollen. Die schöne Nichte des reichen Onkels erranq einen unbestrittenen Erfolg. So wurde sie alle Abende applaudirt, vom Publikum k-ressiert, ein Dutzend Mal photographirt und fortwährend glanzend honorirt. 7 Ihr Glück war gemacht. Das Glück des Directors war für den Augenblick auch gemacht. ' So wirds überhaupt gemacht. Leihgestern: Bürgermeister Heß, Beigeordneter S e i p p, 1 Gemeinderathsmitglied, Lehrer Jung. Lich mit Hof Albach, Coln havsen und Mühlsachscn: Bürgermeister Walz, Betgeordneler Zimmer, 2 Ge- meinderathömitglitder, Lehrer Sauer. Lindenstrnth: Bürgermeister Krug, Beigeordneter Zinn kann, Lehrer Rau. Lollar: Bürgermeister Geißler, Beigeordneter. Sch ad eck, 1 Ge- meinderathsmitglted, Lehrer Mergott. Londorf: Bürgermeister Aumann, Betgeordneler Aumann, 1 Ge- meinderathsmttglied, Lehrer Laubtnger. Lumda: Bürgermeister Schultheiß, Betgeordneler Maus, Lehrer Keller. Mainzlar: Bürgermeister Vogel, Beigeordneter Koch, Lehrer Kammer. Münster: Bürgermeister Gontrum, Beigeordneter Heß, Lehrer Römer, Vicar. Mnfchenheim mit Hof-Güll: Bürgermeister Roth, Beigeordneter Becker, Lehrer Koch. Rieder-Bessingen: Bürgermeister Horst, Beigeordneter Lotz, Lehrer Pebler, Vicar. Ronnenroth: Bürgermeister Jacob, Beigeordneter Althen, Lehrer Walther. Obbornhofen: Bürgermeister Le sch Horn, Beigeordneter Le sch Horn, Lehrer Hechler. „ Ober-Bessingen: Bürgermeister Kühn, Betgeordneler Walther, Lehrer Walz. Ober-Hörgern r Bürgermeister Altes, Beigeordneter Müller, Lehrer Müller. Odenhansen mit Appenborn: Bürgermeister Lang, Betgeordneler Schlosser, Lehrer Schweitzer. Oppenrod: Bürgermeister Petr:, Beigeordneter Balser, Lehrer Glitsch. Oneckborn: Bürgermeister Schmidt, Beigeordneter Görnert, Lehrer Boßler. Rabertshausen mit Ringels- Hausen : Bürgermeister Widdersheim, Beigeordneter Jäger, 1 Gemeinderathsmitglied. ReinhardShain: Bürgermeister Hartmann, Beigeordneter Graulich, Lehrer Reu hl. Reiskirchen: Bürgermeister Jünger, Beigeordneter Wagner, 1 Ge- metnderathsmitglicd, Lehrer Grün. Rodheim mit Hof GoaH: Bürgerm lster Sckäfer, Beigeordneter Nickolat, Lehrer Koch. Rödgen: Bürgermeister In dertHal, Beigeordneter Jnderthal, Lehrer Wörner, Vicar. RöthgeS: Bürgermeister Emrtch, Beigeordneter Metzger, Lehrer Holzheimer. RüddingShaufe«: Bürgermeister Scheer er, Beigeordneter Kraft, Lehrer Adan>. Ruttershausen mit Kirchberg: Bürgermeister Klinket, Beigeordneter Schlapp, Lehrer Glitsch. Saasen mit Vollnbach, Veits- berg und Wirrberg: Bürgermeister Schmidt, Beigeordneter Aff, Lehrer Gompf. Stangenrod: Bürgermeister Bock, Betgeordneler Nau, Lehrer Nürnberger, Vicar. Staufenberg mit Friedel- Hausen: Bürgermeister Stephan, Beigeordneter Geißler, Lehrer Landmann. Steinbach: Bürgermeister Krämer, Beigeordneter Horn, 1 Gemeinde- rathrmitglied, Lehrer Eißfeller. Steinheim: Bürgermeister 9t ick las, Beigeordneter Stoll, Lehrer Albach. Stockhausen: Bürgermeister Faust, Beigeordneter Bräuntng,1 Ge- meinderathsmitglied. TraiS-Horloff: Bürgermeister Raab, Beigeordneter Hofmann, Lehrer Reu hl. Treis a. d. Lda.r Bürgermeister Benner, Betgeordneler Kehr, 1 Gemeinde- rath-mttglied, Lehrer Deiß. Trohe: Bürgermeister Scowarz, Beigeordneter Schmidt, Lehrer Michel, Vicar. Utphe: Bürgermeister Filsinger, Beigeordneter Junker, Lehrer Neumann. Villingen: Bürgermeister Koch, Beigeordneter Leidner, 1 Ge- meinderathsmitgliev, Lehrer Repp. Watzenborn mit Steinberg: Bürgermeister Heg, Beigeordneter Schäfer, 1 Ge- meinderathsmttglted, Lehrer Kling in Watzenborn, Lehrer Heitmann in Steinberg. Weickartshain: Bürgermeister Tröller, Beigeordneter Opper, Lehrer Repp. Weitershain: Bürgermeister Faul stich, Beigeordneter Theiß, Lehrer Schmehl. Wieseck: Bürgermeister Sommerlad, BetgeordneterT e x t o r, 2Gemetnde- raihsmitglieder, Lehrer Katzenbach. Bekanntmachung. Wintereursu« 1890/91 der Ackerbauschul« des landwirthschaftlichen BereinS für die Drovinr Ob-rh.ffea $u Friedberg. * 1 Der diesmalige Wintercursur hiesiger Ackerbauschule beginnt Montag den 3. November und schließt gegen Ende März. Der Unterricht, welcher durch einen von Großh Regierung vorgeschriebenen Plan geregelt ist, erstreckt sich auf allgemeine Schulfächer, Naturkunde und Landwirthschastslehre. Er wird von zwei Landwirthschastrlehrern, einem seminaristisch gebildeten Haupllehrer und mehreren Hülfslehrern erthellt. Die nöthige Anschauung bieten die reichen, alljährlich ergänzten Lehrmittel der Anstalt, sowie Ausflüge nach Gutswirthschasten und gewerblichen Anlagen. Der Lehrplan unserer Ackerbauschule ist auf zwei Winter berechnet und dementsprechend umfaßt dieselbe zwei Klaffen. Aufnahmrfähig sind alle unbescholtenen jungen Leute, welche die Volksschule mit gutem Erfolge durchgemacht haben und einige Kenntniß von der practischen Landwirthschaft besitzen. In die obere Klaffe werden nur solche Schüler ausgenommen, welche bereits die untere Klaffe einer landwirthschaftlichen Winterschule mit Erfolg besucht oder sich anderweitig die für die Oberklaffe nöthigen Kenntniffe angeeignet haben. Die Neuangemeldeten haben ein Zeugniß ihrer Bürgermeisterei über unbescholtenen Lebenswandel bei- zubringen. Das Schulgeld beträgt für eine jede der beiden Klaffen 20 Jt Anmeldungen nimmt mündlich oder schriftlich der Anstaltsvorsteher, Landwirthfchaftslehrer Dr. Tobifch, entgegen, welcher auch anderweitige bezügliche Auskunft erthellt. Friedberg, im September 1890. Der Aufsichtsrath der Ackerbauschule ja Friedberg. Dr. Braden, Kreisrath. Dr. Wallau, Amtmann. Schmidt, Schulrach. Dr. Tobifch, Landwirthschaft«- lehrer. Bekanntmachung. Es wird zur öffentlichen Kenntniß hierdurch gebracht, daß die landw. Winterschule zu Alsfeld den 27. October l. I. Vormittags 10 Uhr, d e zu Büdingen und Friedberg den 3. November l. I. eröffnet und Ende März k. I. geschloffen werden- Da ein rationeller Wirchschastsbetrieb nicht auf handwerksmäßiger, sondern auf wiffenschastlicher Grundlage basirt, so empfehlen wir hierdurch den Herren Landwirthen, die verhältnißmäßig nicht großen Opfer, die mit dem Besuche einer landw. Schule verbunden sind, auszubringen und ihre erwachsenen Söhne tine landw. Schule besuchen zu laffen. Gießen, den 19. September 1890. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Derrtseves Reich. Darmstadt, 19. September. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: am 9. September den Gerichtsschreiber bei dem Amtsgericht Darmstadt I. Georg Philipp Bartha auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner treuen und ersprießlichen Dienste mit Wirkung vom 1. October d. I. in den Ruhestand zu versetzen und demselben die Krone zum Ritterkreuz II. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmuthigen zu verleihen; an demselben Tage den Gerichtsschreiber bei dem Amtsgericht Friedberg Georg Weber zum Gerichtsschreiber bei dem Amtsgericht Darmstadt I. mit Wirkung vom 1. October d. I. an, zu ernennen. Darmstadt, 19. September. Für 1889 bezifferte sich die Einnahme des Hessischen Landeslehrer-Vereins im Ganzen auf 14,973,10 Mk. Von ihnen sind zu nennen: Beirräge von Mitgliedern, welche den Schulboten beziehen durch die a) Expedition 6697,50 Mk., b) Post 321,60 Mk., c) den Buchhandel 21,60 Mk., Bonifikationen 461,68 Mk., Kapitalzinsen 311 Mk. Aus der 13,462,08 Mk. betragenden Ausgabe seien aufgeführt: Gehalt des Redacteurs des Schulboten 2400 Mk., Gehalt des Rechners des Landeslehrerund Unterstützungs-Vereins 250 Mk. Die Ausgabe von den Einnahmen abgezogen bleibt Ueberfchuß 1511,02 Mk. Das Capitalvermögen des Landeslehrer-Vereins beläuft sich aus 7000 Mk. Der Unterstützungs-Verein für unständige Lehrer in Krankheitsfällen verfügte über eine Einnahme von 4995,43 Mk., von welchen an Eintrittsgeld 196 Mk., Beiträgen von ordentlichen Mitgliedern 2894 Mk., an Ehrenmitgliedern 91 Mk., Bonificationen und Geschenke 291,80 Mk., Capitalzinsen 77,50 Mk. kommen. Von den 4907,80 Mk. belaufenden Ausgaben erhielten 14 Vicare Unterstützungen im Betrage von 4400 Mk. Der eiserne Fonds des Ver- eins hat die Höhe von 2000 Mk. erreicht. Vermischtes. *A Mainz, 19. September. Von den Prämiirungen bei der landwirthschaftlichen Ausstellung hier, über welche bis zur Stunde noch keine osficielle Liste sertiggestellt ist, führen wir in Nachstehendem die Ehrenpreise, sowie die I. Preise an. Die Anführung der übrigen Preise würde zu viel Raum beanspruchen. Erste Abtheilung ^Wissenschaftliches": Die landwirthschaftliche Versuchsstation für Darstellung neuer Düngversuche den Ehrenpreis der Wormser Sparkasse. I. Preise: Aug. Dettweiler-Laubenheim, Balbach- Nierstein und Quentell-Worms. Zweite Abtheilung „Landwirthschaftliche Maschinen": Den Ehrenpreis der Hessischen Ludwigsbahn die „Badenia", Fabrik landwirth- schaftlicher Geräthe in Weinheim. Goldene Medaille: En- singer-Pfeddersheim, Kahling-Jngelheim und Schüler-Pfaffen- schwabenheim. Dritte Abtheilung „Landwirthschaftliche Rohstoffe": Goldene Medaille: die Firma H. & C. Albert auf der Amöneburg. Vierte Abtheilung „Producte des Pflanzenbaues" (Gruppe Ackerbau): Den Ehrenpreis des Großherzogs erhielt Herr Backhaus auf Hof Rudlos bei Lauterbach in Oberhessen. I. Preise: Landwirthschaftlicher Verein Groß-Umstadt, die landwirthschaftlichen Vereine von Laubenheim und Wintersheim, I. Walther-Lengfeld, P. Ehatt- Viernheim, Bürgerverein Gaualgesheim, A. Dettweiler-Laubenheim, v. Jordan-Nackenheim, SchmittBretzenheim, landwirth- schastlicher Consumverein Alsfeld und H. Metzger-Hochheim bei Worms. (Gruppe Garten- und Feldgemüsebau): Stadtgärtner Schröder-Mainz erhielt für das Gesammt-Arrangement den Ehrenpreis der Stadt Darmstadt, I. Rose den Ehrenpreis des Gartenbauvereins Mainz, der Gemüse-Cultur- verein Gonsenheim den Ehrenpreis der Landessparkasfe, Gemüsebauverein Mombach den Ehrenpreis der Stadt Mainz. (Gruppe Obstbau): Fischer & Fries-Gansheim den Ehren- prers von Alzey, Jäger-Bensheim den Ehrenpreis von Bingen. Goldene Medaille: Baron von Mallberg-Langenau. Fünfte Abtheilung „Sch irr Haltung" (Pferde): Nöll-Jngelheimer Aue den Ehrenpreis des Pferdezuchtvereins, I. Wetz-Eppels- Heun den Ehrenpreis von Alzey. Ferner erhielten Ehrenpreise die Gemeinden Guntersblum und Wald-Uelversheim. I. Preise erhielten: Kottes-Büdesheim, Bott-Mainz, Strupp-Alsheim, Braun-Alsheim und Gemeindezuchtgenoffenschaft Monzernheim. △ 2110103, 19. September. Unter dem Vorsitz des Oberconststorialpräsidenten Dr. Goldmann sand heute Mittag im Akademiesaale des Kurfürstlichen Schlosses hier die Cr6rammlun9 der drei landwirthschast- lichen Provinzialvereine des Großherzogthums statt. Derselben wohnten außer den Präsidenten der drei Provinzialvereine der Provinzialdirector von Rheinhessen und Vertreter der Kreisämter von Oberhessen, Starkenburg und Rheinhessen an. Weiter waren der Oberbürgermeister mit den Beigeordneten, sowie eine größere Anzahl Landwirthe anwesend. Nach einer warmen Bewillkommnung durch den Vorsitzenden, bei welcher derselbe die freundschaftlichen Beziehungen der Vereine der drei Provinzen zu einander her- ^rhob und stets engeren Anschluß empfahl, erledigte die Generalversammlung die regelmäßig wiederkehrenden Geschäfte. 7725] Louis T Bekmtmch Montag den 22. » Nachmittag- 311 | soll ein der Plockischen Stis höriger Acker aus der Mur XVI Nr. 196/8=428i haltend, einer öffentlichen Vers an Ort und Stelle ausgesetz Die Zusammenkunft ist ( ' jchen Schlachthaus. Gießen, den 17. Septem' Die ' Armen-DeMtion der Sto Gnarüh. Bett «* *gS» N*Ä i«3"’ ÄS DMerstag Hadjmi mirb dem A-chlab » w . “ iß 111. eute anlage Melde besteht m- 2 @oM Betten mit « 2 Aornmden, 1 J 1 fonfolien. 3 Rh Küchenwaage, Petri geschirr, MM H % 1 ) I ) Z - ttarmonlki W Vla|inen, Zither G 80*ie Salten und a zu i M Er»*t Chan totrmnentt N***^et , lagdi auäWa51 ■ Te!»gab daß °* l * * *nqen et l. Mär k Edberg ? A^°uf ? ben Herren fi ®tunMage Mt, L "UhÄÄgW^che -chule besuch^ ,UÄ • 1890. ” iu lassen, iäatnt Siegen. 'N. Seich. K^ch.^ch- Neit : mu n VUf fein Rach- >&?«$ **KXä 'JW** bei dm Aws- jtt। MttfM« bei -ßirfung vom 1. October ) ^89 bezifferte sich andeslehrer-Pereins -von ihnen sind zu nennen: e den Tchulboten demden M., b) Post 321,60 M. Bonisicationen 461,68 Mk k 13,462,08 Mk. betragen- Gehalt des Redacteurs des es Rechners des Landeslehrer- Mk. Die Ausgabe von den »erschoß 1511,02 Mk. Das er-Vereins beläuft sich aus Verein für unständige Lehrer über eine Einnahme von Eintrittsgeld 196 Mk., Beizern 2894 Mk., an Ebenen und Geschenke 291,80 Mk., n. Von den 4907,80 Mk. i 14 Vicare Unterstützungen Der eiserne Fonds des Ver- ?f. erregt. btet. Von den Prämiirungen n AussieUun^m, über t vMcke W ^ertiggeMt b die Wmynise, sowie d>e ter übrigen greift würbe zu ' Abteilung ^Wissen sch ast- tit Sersuchsstatm für Dar- -n Ehrenpreis der Wormftr meiler-Lunbenheioi, Salbafr --weile »Heilung „-/■ Den Ehrenpreis bei labenia", w Goldene Sieb«®. E ! ' s LE »er! : »“ ^bucte b-s £S) "®en Ärenpreis « . W ö°i Rudlos bei -irihich-M" ^““'’aäweiei«“6'"/ ihet«/ A-ß. ^duurth- und H- Stadt- md für d°s,G EgA de« -r Dar«''^<^Cultur- eiS der ^eS|tabt hrenpreis d be„ Shr-n- n« Ehrenp^^,, Knfte "^°llberg^'°A^gelhei--er &t*gt l^^unb»““ tbu»8 L--- "Al»!' - ":>•*> ? erl-d'Ss!zste. Bekanntmachung. Montag den 22. dS Mts., Nachmittag- 3 Uhr, joff ein der Plockischen Stiftung gehöriger Acker aus der Hohleich Flur XVI Nr. 196/8 = 4288 mMtr. haltend, einer öffentlichen Versteigerung an Ort und Stelle ausgesetzt werden. Die Zusammenkunft ist am städtischen Schlachthaus. Gießen, den 17. September 1890. Die Armen-Deputation der Stadt Gießen. Gnauth. Bekanntmachung. Unter Bezugnahme auf die frühere Bekanntmachung der Fürstlichen Nentkammer zu Braunfels wird hierdurch zur Kenntniß der Jntereffenten des vereinigten Rentamtsbezirks Hungen - Griedel gebracht, daß als feststehender Zahltag zu Hungen der Donnerstag beibehalten wird. Auch werden in Zukunft die üblichen Localerhebungen zu Gambach, Holzheim und Mufchenheim abgehalten werden. Ferner wird alljährlich vor Weihnachten loco Griedel ein Hebtermin für Pacht- und Holzgelder der Nachbarschaft stattfinden. Es empfiehlt sich jedoch für Schuldner kleiner Holzgeldbeträge einer Gemarkung, der Billigkeit halber die Zahlung durch Postanweisung zu bewirken, da verschiedene Beträge in einer Postanweisung vereinigt werden dürfen. Hungen, den 17. September 1890 Fürstliches Rentamt. _________________________Demme.__7717 ■ Donnerstag den 23. ds. Mts.,! Nachmittags von 2 Ahr an, wird aus dem Nachlaß von Frau Oberförster Lang Wwe., Südanlage 16 III) eine Parthie gut gehaltenes Mobiliar versteigert. Dasselbe besteht in: 2 Sophas, 1 ovalen und 1 Ausziehtisch, Waschconsole, Waschtischen, Nachttischen, 2 Nähtischchen, 12 guten Stühlen, 2 vollständigen Betten mit Sprungfeder- und 3theil. Matratzen, 2 Kommoden, 1 Spiegelfchrank, großem Spiegel, Servirtisch, 1 Consolchen, 3 Kleiderschränken, 1 Weißzeugschrank, Küchenschrank, Küchenwaage, Petroleumherd, einer großen Parthie schönem Küchengeschirr, Porzellan, Bütten, Nippes, Haushaltungssacheu u. s. w. 7725] Im Auftrag: Louis Rothenberger, Gerichtstaxator. Arbettsvergebimg. In der Gemeinde Staufenberg sollen Montag den 22. 1. M., Mittags 1 Uhr, in dem Wirthslocale des L. G e i ß l e r daselbst nachbenannte Arbeiten öffentlich in den Accord gegeben werden: veranschlagt zu Pflasterarbeiten 212 55 Chausfirarbeiten 40 „ — „ Steinschlagen 196 „ — „ Fuhrlöhne 179 „ — „ Gießen, den 17. 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