« a.», Wj libet «Mfttnfc . M WMHft. Wm« portf bessere Am . Wöttlutite Dki Btt ben bereits otii m brohte eine ntr l? bevorzugt M mvuenoSAyrr^ gÄ** M Hm Rückfluß im Wechsels geltend Wn bis zum 31, 1 in Dnlrgmhrilt- Privatsatz gefch u Börse. OHM vom 7,/m.ll B.88U.89 rb. Gold- ismbrhn- )L L A.. (ig.l880r L-.M. 95.30 I 83.« R O V /102.1011!' । 17.85 104.25 16.- i imnbirben do. do. er Gold. b(W) ief Silber ernt 3t«L ihn . • d Äsulö. aS gamt i.Sec.stst. 102.05 1» 98.80 « 63.80 6! 100.85 100 101.15 101 81.40 « 57.55 i 6175 ' 92.80 92.40 86.80 eer er: 272.7t lontrnwerke 150^|> 111- 103.3®1 . 171.70 163.85 163.90 i 101-1 Ulk. • ;6tM lagsansttii nldreister. -Brüning'. K -Verein • :9 51 ceinsban! Midschld-^ ianbbr. flPjinrdbr. 101.«° 98J° 97,1® 101-5°' 20»^ !»!«* 1890 Mittwoch den 19. März Str. 66. Der tztetzeaer Anzeiger rrlcheint täglich, eil Ausnahme dcS MontagS. Die Gießener I«mttte«vkätter Divbcn dem Anzeiger »ichentlich dreimal beigelegt. Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. vierteljähriger Avonnemeuts preis r 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohu. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: KchulstratzeAr.I. Kernsprecher 51. Amts- und Anzei§ed!ntt für den Aveis Greben. | chratisöeitage: chießener Jamikienötätter. ■ Innahmr von Anzeigen zu der Nachmittags für den tvlgenden Tag erscheinenden Nummer bis Norm. 10 Uhr. Alle Annoncen-Burcaux deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. 2tmilid?€r Theil. Bekanntmachung. Donner-tag den 3T Mitrz 1890, Rachm. S Uhr wird in Lonys Felsenkeller zu Gießen eine Generalversammlung deS landwirthschaftlichen Bezirk-vereins edgchalten werden. Alle Mitglieder des landwirthschaftlichen Bezirksvereins imb des Obstbauvereins und der landwirthschaftlichen Local- leteine, sowie alle Obstbaumbefitzer und Freunde der Land- Virthschast werden zu dieser Versammlung ergebenst eingeladen. Di^ Herren Bürgermeister werden ersucht, den in ihren Gemeinden wohnenden Mitgliedern des Vereins von dieser «chung Kenntniß zu geben und aus zahlreichen Besuch der ÄeisLmmlung hinzuwirken. Tagesordnung. 1) Vortrag des Herrn vr. von Peter zu Friedberg über Zwergobstbau. 2) Wahl des Vorstandes und der Stellvertreter desselben für die Obstbausection Gießen. 3) Vortrag des Herrn Landwirthschastslehrers L e it h i g e r von Alsfeld über Bodenbearbeitung und Saat. Gießen, am 15 März 1890. Der Director des landwirthschaftlichen Bezirksvereins: Jost, Regierungsrath. politische ttebevficht. Gießen, 18. März. Der Erösfnungsact der Berliner Arbeiterschutzconserenz Hot sich im Allgemeinen in den beim Zusammentritte inter- mtwualer Staatencvngresie üblichen Förmlichkeiten und ohne ein besonders bemerkenswerthes Moment darzubieten, vollzogen. Warm und herzlich war die vom Handelsminister v. Berlepsch nach seiner erfolgten Wahl zum Conferenzvor- sitzenden gehaltene eigentliche Eröffnungsansprache, in welcher Herr v. Berlepsch schließlich der Hoffnung Ausdruck verlieh, düß die Conferenzberathungeu nicht erfolglos verlausen und daß sie einen günstigen Eindruck in Europa Hervorrufen juurbcn. Eine Erwiderung von Seiten eines der auswär- tmn Conserenzdelegirten sand nicht statt. Ihre erste wirkliche Sitzung hielt die Conferenz am Montag, Vormittag 11 Uhr beginnend, ab. Zunächst ist „strenge" Geheimhaltung der Eonftrenzverhandlungen proclamirt, doch muß schon jetzt. be- Miselt werden, ob es möglich fein wird, diesen Beschluß durch zuführen- auch ist nicht recht ersindlich, welchen Zweck die Geheimhaltung von Beschlüssen haben soll, die doch sowieso Oisbald der Oesfentlichkeit bekannt gegeben werden müßten. — Die Blättermeldung, es hätten Verhandlungen zwischen Anlin und dem Vatican wegen Betheiligung des heiligen Stuhles an der Berliner Conferenz stattgesunden, die aber LP der unerfüllbaren Forderung Roms gescheitert seien, daß fiem Vertreter des Papstes der Vorsitz eingeräumt werden Mr, soll sich in der That bestätigen. Doch wird zugleich versichert, daß der Papst trotz seiner Nichtbetheiligung an der Coiiserenz auch ferner alle Bestrebungen zur Herbeiführung heb socialen Friedens mit wärmster Teilnahme verfolgen Mrde. — Die spanische Regierung hat noch nachträglich ihre Vertreter aus der Berliner Conferenz ernannt und sind dies die Herren Fernandez Castro, Jnspector der Bergwerke, und Santa Maria, Director des öffentlichen Unterrichtes- den genannten officiellen Delegirten Spaniens werden noch besondere Kenner der industriellen Verhältnisse Kastilien^ und bei Minen von Rio Tinto als technische Beirathe beigegeben tT"b®ie ungarische Ministererisis ist mit der Veröffentlichung ön Demission des Ministeriums Tisza, sowie der kaperlichcn »ndschreibcn an den gewesenen Cabmetschef Tisza und an Stil neuen Cabmetschef Grafen Szapary nunmehr auch m sinneller Weise beigelegt. Das neue ungarische Cabintt ist siigendermaßen zusammengesetzt! Graf Szapary Präsidium Ad Inneres, Baron Orczy Minister am königlichen Hofe, ZteiHerr Fejervary Viinister für Landesvertheidigung, Barost chmdel, Gras Csaky Cultus und Unterricht, Baron Weckerle tzinanzen, Szilagy Justiz, Josipovtch Minister für Croatten mb Slavouien und Gras Bethlen Ackerbau. Die Pariser oppartuniftischen Blatter machen aus ihrrm Rh vergnügen darüber, daß das neue Cab,net durch die Be° NsiiAg Freycincts an die Spitze desselben eine noch tadicalere Urbung erhalten hat, als das Ministerium T.rard, kein Hehl T«s „Journal des Debats" z. B. meint offen, daß das Programm Freycincts in Nachgiebigkeit gegenüber den Radi- calen bestehen würde. „Alle, welche nicht die bisherigen Irrwege weiter verfolgen wollten", schließt das genannte Blatt seine Ausführungen, „dürften eine Verantwortlichkeit für etwa bevorstehende Katastrophen nicht auf sich nehmen. In Portugal treibt die nationale Erregung gegen die Engländer noch immer sonderbare Blüthen. So sind dieser Tage studentische Abordnungen der Universitäten Lissabon, Oporto und Coimbra in einer Audienz beim Könige dahin vorstellig geworden, daß das dem englischen Consul in Oporto ertheilte Exequatur wieder zurückgenommen werden möchte. Die vom König ertheilte Antwort klingt allerdings ziemlich unbestimmt, sie drückt lediglich die Befriedigung des Monarchen über den in den Schulen des Landes herrschenden Patriotismus aus und versichert, der König werde es seinen Ministern ans Herz legen, ihre Entschließungen in Einklang mit den Wünschen der Studenten zu fassen. Aber schließlich wird die Politik in Portugal ebenso wenig von den Studenten gemacht werden, wie dies in andern Ländern der Fall ist! Die Lage der Franzosen in Dahomey ist nicht so ungünstig, wie man nach den letzten Nachrichten annehmen mußte. Vor allem bewahrheitet sich die angebliche Einschließung einer französischen Truppenabtheilung in Kotonu durch 30000Daho- meyaner nicht. In Kotonu wird in diesen Tagen eine Compagnie Marine-Infanterie vom Senegal erwartet, welche das französische Fort in dem Hasenplatze Wyddah besetzen soll. Der Ort Abomey-Kalavi wurde von dem Kanonenboot „Ernö- raude", da sich die Dahomeyaner hier stark verschanzt hatten, nachdrücklich beschlossen. Der französische Botschafter in London, Waddington, erklärte dem Premier Salisbury, Frankreich beabsichtige keineswegs, Dahomey zu annectiren, es könne jedoch die Uebergriffe des neuen Herrschers von Dahomey nicht dulden. Neueste Nachrichten. Wolffs telegraphische« Corrcspondenz-Bureau. Köln, 17. März. Das Abendblatt der „Köln. Ztg." meldet ans Berlin: In unterrichteten Kreisen nimmt man an, daß der Rücktritt des Fürsten Bismarck von allen seinen Aemter» schon in allernächster Zeit bevorsteht. ^Man glaubt, daß schon der heutige Ministerrath, welcher sich um 3 Uhr unter Vorsitz des Fürsten Reichskanzlers versammelt hat, sich mit der Thatsache des Rücktritts zu beschäftigen haben wird. Berlin, 17. März. In der heutigen Arbeiterschutz- Conferenz wurden drei Ausschüsse gewählt, und zwar für Bergwerksarbeiten, Sonntagsarbeiten und Arbeiten von Frauen, Kindern und jungen Personen. , Zum Präsidenten des ersten Ausschusses wurde der preußische Bergrath Hauche- corne gewählt- in dem zweiten wird Fürstbischof Kopp als Präsident und der dänische Etatsrath Tietgen als Vicepräsident fungiren, während in dem dritten Jules Simon, bezw. der ungarische Bergwerksrath Schnierer diese Aemter versehen werden. Der Kaiser wird dem Vernehmen nach morgen Nachmittag um 5 Uhr den Conserenzdelegirten Audienz er- theilen - hieran schließt sich ein ausgedehntes Galadiner in der Bildergallerie. Berlin, 17. März. Durch eine Gasexplosion stürzte heute Abend ein Theil der neuen Kaiser-Wilhelmbrücke ein, wodurch mehrere Personen verletzt sein sollen. Einzelheiten fehlen noch. Elberfeld, 17. März. Das Eisenbahnhilfspersonal von Elberfeld, Witten, Langenberg arbeitet unausgesetzt an der Unglücksstätte bei der Wegräumung der Wagentrümmer in der Wupper. Die Arbeit schreitet langsam fort. Die Behörde ließ Hilfsgeleise nach der Stelle hinab legen, um zu versuchen, durch Locomotiven die Eisenmassen auseinanderzuziehen. Dortmund, 17.März. In der gestrigen Bergarbeiter- Versammlung des Schachts Kaiserstuhl waren von 400 Arbeitern nur 120 anwesend. Schröder nahm die Wahl als Delegirter zu dem im Mai in Brüssel abzuhaltenden internationalen Congreß an. Derselbe erklärte, wenn die Angelegenheiten auf friedlichem Wege nicht durchzuführen feien, würde man durch eine allgemeine Verbrüderung einen internationalen Strike herbeizuführen suchen und der Welt zeigen, wie arm sie ohne Kohlen sei. Die Versammlung wurde polizeilich aufgelöst. Esten, 17. März. Aus Zeche Consolidation ist die ganze Belegschaft wieder- angesahren - die angekündigte Massenkündigung ist nicht erfolgt. Braunschweig, 17. März. Nachdem kleine Lohnerhöhungen j bewilligt worden, ist ber Ausstand auf den Braunkohlengruben bei Offleben bezw. Hoetensleben überall als beseitigt anzufehen. Etwa 100 meist polnische Arbeiter wurden ent lassen. Gegen eine etwaige Wiederkehr der Unruhen sind Vorsichtsmaßregeln getroffen. Wien, 17. März. Der Kaiser ist aus Pest hier eingetroffen. — Aus dem gestrigen Diner der italienischen Kolonie anläßlich des Geburtssestes des Königs brachte Nigra einen Toast auf den österreichischen Kaiser, den guten Freund und treuen Bundesgenossen des Königs, aus, sodann auf Köniz Humbert, das Muster eines constitutioncllen Monarchen, da- Mitglied des mächtigen Dreibundes. Wien, 17. März. Die „Polit. Corr." erklärt sich für ermächtigt, die Nachrichten über Formirung neuer Infanterie- Regimenter , sowie Aenderungen in der Adjustiruug zu d e m e n t i r e n. Budapest, 16. März. In dem neuen Ministerium hat der bisherige Finanzminister Wekerle das Finanzportefeuille behalten. Bern, 17. März. In Nidwalden wurde Bonmatt (ultramontan) mit zwei Dritteln der Stimmenden zum Mit- gliede des Nationalraths gewählt. — In Wallis ist in der Nacht vom 15. zum 16. das Dorf Gampel am Eingänge des Lötschthales zu zwei Dritteln n ie d e r g e b r a n n t. 70 Familien mit 300 Personen sind obdachlos. Paris, 17. März. Die der morgigen Kammer vorzulegende Erklärung berücksichtigt insbesondere drei Punkte: Die Anwendung der Schulgesetze, den Budgetentwurf, die Auslegung des französisch-türkischen Vertrags. Das Rou- vier'sche Budget wird in seiner Gesammtheit ausrecht erhalten, namentlich bezüglich der Confolidirung der Obligationen mit sechsjähriger Umlaufszeit, die Zuschlagsteuer aus Alkohol und die Wiedereinführung des außerordeütlichen Budgets in da- ordentliche. Paris, 17. März. Jnsolge der heute Vormittag im Ministerium des Auswärtigen stattgehabten Conferenz ist ein Einverständniß zwischen Freycinet, Constans, Bourgeois und Falliöres bezüglich der Anwendung der Schulgesetze und des französisch-türkischen Handelsvertrages erzielt worden. Bezüglich der 1892 ablausenden Handelsverträge soll der Kammer die Freiheit der Action Vorbehalten werden. Ribot nahm daraus das Portefeuille des Aeußeren an. Das neue Ministerium ist jetzt officiell wie folgt conftituirt: Freycinet Präsidium und Krieg, Constans Inneres, FalliereS Justiz, N o u v i e r Finanzen, Barbey Marine, Bourgeois Unterricht, D e v e l l e Ackerbau, Jules Roche Handel, G u y o t Arbeiten. Etienne verbleibt als Unterstaatssecretär für die Colonien. Das neue Cabinet wird heute Nachmittag Carnot und morgen der Kammer vorgestellt. Paris, 17. März. Die Erklärung der Reg i erung, welche morgen in der Kammer verlesen wird, soll nur kurz fein. Es wird in derselben gesagt, die Negierung werde es verstehen, die Hauptstütze ihrer Thätigkeit in der republikanischen Majorität zu suchen, und werde sich bemühen, den allgemeinen Interessen des gesummten Landes in moralischer, industrieller, commercieller und ökonomischer Beziehung Rechnung zu tragen. Drei Punkte seien insbesondere ins Auge gefaßt: die Anwendung der Schulgesetze, der Budgetentwurf, die Auslegung des französisch-türkischen Vertrags von 1802. Die Schulgesetze betreffend, werde daS Cabinet erklären, daß dieselben als solche befolgt, aber progressiv angewendet würden, ohne die religiösen Gefühle der Bevölkerung zu verletzen. Das von Rouvier eingebrachte Budget würde in feiner Gesammtheit aufrechterhalten werden, namentlich was die Confolidirung der Obligationen mit sechsjähriger Umlaufszeit, die Zufchlagssteuer auf Alkohol und die Wiedereinführung des außerordentlichen Budgets in das ordentliche Budget beträfe. Bezüglich des Vertrags von 1802 wird die Erklärung ohne das Verlangen, daß das Parlament aus seine neuerliche Abstimmung zurückkomme, dahingehen, daß sich das Cabinet verpflichte, dem Lande die Actionssreiheit für 1890 zu bewahren. Schließlich wird, wie verlautet, das neue Cabinet, indem es das letzte Mili- tärgesetz in seinem vollen Umfange aufrecht erhält, Mittel suchen, daß das Studium der Geistlichen nicht unterbrochen und den Studirenden gewisser Fächer es ermöglicht werde, den Militärdienst mit 18 Jahren zu beginnen. Liverpool, 17. März. Heute Nachmittag sand eine große Versammlung der strikenden Dockarbeiter statt. Schiffsrheder Houston fragte, warum die Leute die Arbeit auf feinen Schiffen nicht wieder aufnähmen, nachdem er ihre Forderungen bewilligt habe. Machugh, der Secretär der Arbeiterassociation, äußerte sich in ähnlichem Sinne. Er l wurde jedoch von der lärmenden Menge mit dem Ruse unter- • krochen: „Niemand soll arbeiten, während Andere Hunger Bei den ersten ordentlichen Wahlen abgegebene gütige Stimmen vermischtes. *△ Mainz, 17. März. Aus Anregung des hessischen Gastwirthverbandes findet binnen Kurzem eine Landesversammlung der hessischen Wirthe statt, die sich ausschließlich mit der Frage der Abschaffung der Wein st euer befassen will. Obengenannte Vereinigung hat zu der Landesversammlung bereits die vorbereitenden Schritte gethan und wird demnächst eine öffentliche Einladung erlassen. Bei der heute hier eröffneten Schwurgerichtssession wurde gegen einen Falschmünzer verhandelt, der Das amtliche Wahlergebnis. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht das vorläufige amtliche Ergebniß der Wahlen vom 20. Februar 1890, daraus ergibt sich : Bevölkerung am 1. December 1885: 46,855,704. Wahlberechtigte Wähler bei der 1890er Wahl: 10,146,736, bei der 1887er Wahl: 9,769,802. totales und Provinzielles. Gießen, 18. März. — Die medicinische Facultät der Grobherzoglichen Landes- Universität hat dem Director des Kaiserlichen Gesundheitsamtes Herrn Koehler in Anerkennung seiner hervorragenden Verdienste um die Reichs-Medicinal- und Veterinär-Angelegenheiten die Doctorwürde honoris causa verliehen. — Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten am Donnerstag den 2 0. März 1 890, Nachmittags 4 Uhr pünktlich, nötigenfalls mit Fortsetzung am Freitag den 21. März, Nachmittags 4 Uhr: 1. Voranschlag für die Stadt Gießen pro 1890/91. 2. Das Ableben des Stadtrechners Enders, hier Wiederbesetzung der Stelle. 3. Die Versicherung der unständigen land- und forstwirthschaftlichen und gewerblichen Arbeiter in der Ortskrankenkasse Gießen. 4. Gesuch des W. Kaufmann um Erlaubniß zum Wirthschastsbetrieb. 5. Desgl. des Aug. Lang. 6. Das Fahren der Gießfäffer. 7. Die Kehricht- absuhr pro 1890/91. 8. Geländeerwerb für die Kreisstraße nach Leihgestern. 9. Gesuch des Georg Spieß um pachtweise Ueberlassung eines Holzlagerplatzes. 10. Gesuch des Gustav Rühl um pachtweise Ueberlassung eines Platzes zur Lagerung von Marktständen. 11. Errichtung eines Denkmals für den in München verstorbenen Professor Dr. v. Liebig. 12. Anschaffung von Confirmandenkleidern. f Schwurgerichtssitzung vom 17. März. Die erste zur Verhandlung stehende Anklage gegen Ferdinand Brandt von Rastenburg und Wilhelm Haber st roh von Eckartshausen wegen Raubs, bezw. Beihilfe dazu, stellt sich als ein Act gewaltthätiger Selbsthilfe dar, dessen Folgen sich die beiden Angeklagten, denen übrigens ein guter Leumund zur Seite steht, gewiß nicht bewußt waren. Die Ursache der unter Anklage gestellten Verbrechen war folgende: Der Angeklagte Brandt, welcher Dienstknecht in Eckartshausen ist, lieh geI legentlich der dortigen Nachkirchweih dem Dienstknecht Franz Mickau von Himbach die Summe von 1 Mk. 50 Pfg., ohne I solche trotz öfterem Drängen zurückerhalten zu können. Am zweiten Weihnachtsseiertage waren in der Müller'schen Wirth- schast in Eckartshausen eine Anzahl Männer und Burschen anwesend, darunter auch die Angeklagten und Mickau. Hier kam nun die Saumseligkeit des Mickau im Zahlen zur Sprache und es wurde, wie dies im Wirthshause zu gehen pflegt, die I Frage erörtert, aus welche Weise Brandt zu seinem Gelde kommen könne und ihm u. a. gerathen, dem Mickau doch die I Uhr zu nehmen. Infolge der genossenen Getränke und durch I den Gedanken, um das geliehene Geld zu kommen, war I Brandt jedenfalls in hochgradige Aufregung versetzt, in welcher I man es erklärlich finden kann, wenn er sich beikommen ließ, I dem aus der Straße von Eckartshausen nach Himbach heim- I kehrenden Mickau nachzufolgen und sich in' den Besitz des Portemonnaies mit 1 Mk. 70 Pfg. Inhalt und der Uhr des Mickau zu setzen, wobei ihm Haberstroh behilflich gewesen sein soll. Zeuge Mickau trug bei der Affaire auch zwei Messerstiche, einen in den Hinterkopf und den andern in den Schenkel I davon, kann jedoch nähere Angaben bezüglich der Thäterschaft nicht machen, da er bei der am fraglichen Abend herrschenden Dunkelheit genaue Wahrnehmungen zu machen außer Stande gewesen sei. Das Gericht erkennt auf Freisprechung beider I Angeklagten. I — Mit Bezug auf die gestern veröffentlichte Liste der Candidaten für die bevorstehende Reichstagswahl wird uns von zuständiger Seite mitgetheilt, daß die Mittheilung von der Aufstellung eines besonderen Candidaten der conservativen Partei in der Person des Herrn Prof. Wagner in Berlin auf Jrrthum beruhe. Wir bringen diese Berichtigung mit dem Bemerken zur Kenntniß unserer Leser, daß wir fragt. Mittheilung von als zuverlässig bekannter Seite erhielten, nachdem solche auch schon in verschiedenen Zeitungen („Köln. Ztg." u. s. w.) veröffentlicht gewesen, ohne Berichtigung gefunden zu haben. — Wie aus einer Bekanntmachung der Vorstände des Deutschen Buchdruckervereins (Arbeitgeber) und des Unter- stützungsvereins Deutscher Buchdrucker (Gehilfen) aus der letzten Seite des vorliegenden Blattes ersichtlich, haben beide Theile sich gegenseitig verpflichtet, vom 1. October ds. Js. ab die im Jahre 1889 in Stettin gefaßte Resolution in Kraft treten zu lassen. Im Hinblick aus die bevorstehende Entlassung aus der Schule und die an die Eltern erwachsener Söhne herantretende Frage der Berufswahl wollen wir nicht unterlassen, Eltern solcher Söhne, welche die Buchdruckerei erlernen sollen, auf die Bestimmungen des in der Bekanntmachung dargelegten Uebereinkommens aufmerksam zu machen. — Der Ausschuß des Thierschutz-Vereins für Gießen beschäftigte sich in seiner letzten Sitzung nochmals mit der Katzensrage. Es wurde beschlossen, den Hauptverein in Darmstadt zu ersuchen, dahin zu wirken, daß eine gesetzliche Bestimmung erlassen werde, wonach alle wildernden Katzen erlegt werden dürfen. Hieraus machte Herr Cur sch mann einige interessante Mittheilungen über den Staar. Darnach wären die Staare im Jahre 1887 in Folge der gelinden Witterung schon im Februar zu uns gekommen. Als im März der Winter nochmals Einkehr hielt, sei denselben hinreichende Nahrung geboten worden. Die Fütterung habe sie veranlaßt, bei uns zu bleiben. In den folgenden Wintern seien sie dann ruhig hier geblieben und hätten sich das ihnen gereichte Futter ' ganz wohlschmecken lassen. Hierzu wurde bemerkt, daß auch auf dem Lande die Staare schon damals mitten im Winter beobachtet worden seien. Bezüglich der Thierquälereien am Seltersberg beschloß der Ausschuß, für eine schärfere Aufsicht zu sorgen, damit dieselben möglichst verhütet werden. Bemerkt ser noch, daß Herr Schneidmüller A. Euler nach Angabe des Thierschutz-Vereins Nistkästen für Staare herstellen ließ und dieselben zu 50 Pfg. pro Stück abgibt. Butzbach, 15. März. Unser Landtagsabgeordneter Herr vr. E. Vogt, sowie der Landtagsabgeordnete Herr Graf Oriola haben in Betreff der Krankenversicherung der in land- und forstwirthschaftlichen Betrieben beschäftigten Personen an die Zweite Kammer folgende Interpellation eingebracht : „Unterm 15. März v. M hat der Herr Abgeordnete Muth an Großherzogliche Negierung die Anfrage gerichtet, ob sie gesonnen ist, möglichst in geeigneter Weise Anordnungen zur gleichmäßigen Ausführung der Krankenversicherung oben gedachter Arbeiterkategorien zu treffen. Aus diese Anfrage ist l>is jetzt eine Antwort nicht erfolgt. Wir gestatten uns daher diese Anfrage wiederholt zu stellen, da nach unserer Erfahrung die Art. 133 und 136 des Reichs-Gesetzes vom 5. Mai 1886 in den verschiedenen Kreisen ganz verschieden gehandhabt werden und vielfach eine weit strengere Auslegung erfahren, als dem Bedürfniß zu entsprechen scheint, besonders auch bezüglich der Haussöhne und Haustöchter." Schotten, 17. März. Das Großh. Kreisamt hat an die I Bürgermeistereien des Kreises die Bekanntmachung erlassen, daß den Lagerhaltern der Consumvereme es bei Strafe bis zu 30 Mk. verboten ist, in ihrer Behausung oder in besonderen dazu bestimmten Localen die für die Genossenschaft im Großen bezogenen geistigen Getränke an Vereinsmitglieder zum unmittelbaren Genüsse zu verabreichen. leiden!" Machough erwiderte, er werde, da die Menge vernünftigen Vorstellungen nicht zugänglich scheine, überlegen, ob er seine Entlastung nehmen solle. Während er sprach, fuhr ein großer mit Getreide beladener Wagen vorbei. Der Hausen stürzte sich trotz der Proteste Hughs und Anderer aus den Wagen, bemächtigte sich des Getreides und verstreute dasselbe aus der Straße. Der Kutscher erhielt im Handgemenge einen Messerstich, mehrere Andere wurden durch Fußtritte schwer verletzt. Die Polizeimannschaft von 6 Offizieren und 50 Constablern wurde bei ihrem Eintreffen mit Steinwürfen empfangen, zerstreute aber schließlich die Menge. Die Behörden Liverpools sind unter Vorsitz des Bürgermeisters Nachmittags versammelt, um die Situation zu berathen. Die Verlegung von 500 Soldaten von Preston hierher soll beantragt werden. Loudon, 17. März. Meldung des Bureau Reuter. Zufolge einem heute aus Mozambique hierher gelangten Gerüchte hisste der Stellvertreter des britischen Consuls in Nyassaland, Buchauan, am Shireflusse die englische Flagge und ließ den üblichen Salut abgeben. — Serpa Pinto begab sich nach Mossamedes. Belgrad, 16. März. Wie die „Agence de Belgrade" vernimmt, beabsichtige die Regentschaft sämmtliche gewählte 16 Staatsräthe, unbeschadet der Ablehnung einzelner, zu Staatsräthen zu ernennen und die Constituiruug des Staatsraths eintreten zu lassen; es stünde dann den Betreffenden frei, als bestätigte Staatsräthe ihre Entlassung zu nehmen. Konstantinopel, 17. März. Auf der Eisenbahnstrecke Jsmid-Angora wurden ein Aufseher mit Frau und ein italienischer Assistent ermordet. Letzterer konnte noch die Thäter bezeichnen, von denen einer verhaftet worden ist. Derselbe hat ein Geständniß abgelegt. Die Thäter sind muthmaßlich eingewanderte Tscherkessen. Der österreichische und der italienische Botschafter haben Beamte an den That- srt entsandt. Partetstellung. zur. 8. Legislaturperiode. (1890). zur 7. Legislaturperiode (1887). im Wahljahre 1890 mehr weniger. Deutsch-Conservative . 899,144 1,147,200 _ 248,056 Deutsche Reichspartei (freiconservatio) . . 485,959 736,389 _ 250,430 Nationalliberal, auch gemäßigt liberal . . . 1,187,669 1,677,979 _ 490,310 Deutschfreisinnig, auch fortschrittlich liberal 1,167,764 973,104 194,660 Centrum. . , . . 1,340,719 1.516,222 _ 175,503 Polen...... 246,773 219,973 26,800 Eocialdemokraten . . 1,427,323 763,128 664,195 _ Dolkspartei..... 147,570 88,818 58,752 — Welfen ...... 112,675 112,827 —- 152 Elfäffer...... 101,156 233,685 _ 132,529 Dänen...... 13,672 12,360 1,312 Antisemiten .... 47,536 11,593 35,943 _ Unbestimmt .... 35,737 38,834 3,097 Zersplittert. . . . . 15,005 8,826 6,179 Summe ..... 7,228,702 7,540,938 987,841 1,300,077 312,236 Außerdem abgegebene ungütige Stimmen . 32,942 29,772 3,170 die Re Nachdem die zufolge Verfügung nehmen.ist, wird kKenntniß geformt KW. Die Abstimn IStöenba geschlossen Die Nachwa Urschriften statt, iiie Wahllocale unl , Mr verweist A-, Anzeiger 9 Bei der Nach l*®*n Met nicht statt. ließen, aw man zweifelt deßhalb daran, daß er gerettet wird. Ueber das Motiv zu der unseligen That verlautet noch nichts Bestimmtes. * Braunschweig, 15. März. Ein scheußlicher Lustmord ist gestern hier verübt worden. Als der Bahnhoss- wächter gestern Abend kurz nach 10 Uhr seinen zweiten Rundgang über das Terrain des Staatsbahnhofs machte, fand er, durch seinen Hund geleitet, die blutüberströmte ent' setzlick verstümmelte Leiche einer Frauensperson, die heute Mittag als die 25jährige unverehelichte Wickelmacherin (Cigarrenarbeiterin) Ristenpatt recognoscirt worden ist. Der Mord ist mit unglaublicher Frechheit begangen worden, denn der Bahnhof war belebt und electrisch beleuchtet und nur die Mordstelle ist ein dunkler Platz zwischen zwei in einen rechten Winkel zusammenstehenden großen Möbellagern. Der Mörder muß sein Opfer zuerst durch einen Schlag betäubt haben und dann die entsetzlichen, nicht näher zu beschreibenden Verstümmelungen vorgenommen haben,- in einem kaum 30 Schritte entfernten Schuppen arbeiteten noch Beamte, die kein Geräusch gehört haben wollen. Die Aufregung hier ist groß, da von dem Thäter noch jede Spur fehlt. * Der schnellste Zug. Ein Frankfurter, ein Magdeburger und ein Meißner, so erzählt die „Deutsche Verkehrszeitung", saßen zusammen zur Leipziger Messe in einer Schenkstube und kamen u. A. auch auf die Geschwindigkeit der Eisenbahnzüge zu sprechen. Jeder rühmte sich, daß von seiner Stadt aus die schnellsten Züge gingen. Der Frankfurter meinte, daß der Bebraer Schnellzug so geschwind fahre, daß die Dörfer, an denen er vorbeifliege, Einem vorkämen wie eine einzige Ortschaft und der Magdeburger behauptete, daß von dem Magdeburg-Hamburger Schnellzuge aus die Telegraphenstangen so nahe aneinander gerückt erschienen, wie bei einem Lattenzaune. „Das is Sie noch gar nischt", sagte daraus der Meißner^ „da wollte ich Sie jetzt emal von Koswig nach Dresden fahrn, kam aber gerade off den Bahnhas an, wie der Zug üben abfahrn wollte. Ich schbringe aber schnell I noch off das Trittbrett,- der Bahnhofsgehilfe will mich runter- I reißen/ ich hielt mich aber mit der eenen Hand feste und hol mit der anderen aus, um ihn eene Dichtige 'remzuhauen; un wie ich das gemacht hadde, wem denken Se, daß ich fe gegäben habe? — dem Kofferträger in Kötzschenbrode, der gerade off'n Berrong stand!" * Einem Revolverjournaliften ist vor einigen Tagen in Bremen durch die dortige Strafkammer das Handwerk gelegt worden. Angeklagt wegen Erpressung war der Redacteur des „Bremer Fremdenblattes" Karl Roussel. Rouffet war beschuldigt, durch Artikel in seinem Blatte die Direction und den Verwaltungsrath der Reichsversicherungsbank auf dem Wege der Erpressung zur Hergabe von Geldern zu bewegen versucht zu haben. Der Angeklagte hat die Bank zuerst lobend erwähnt und dabei auf weitere Artikel verwiesen, dann der Direction Bürstenabzüge von die Bank schlecht und unwahr besprechenden Artikeln zugleich mit einem Briefe übersandt, worin Roussel schreibt, er werde die Artikel unterdrücken, wenn er eine baare Summe von 1200 Mk. erhalte. Später erklärte Roussel, er sei bereit, für die Bank zu schreiben, wenn er jährlich 900 Mk. erhalte, andernfalls schreibe er gegen die Bank. Es ist ein Glück, daß die Behörden auf diese Art Revolverpresse aufmerksam gemacht wurden. Bemerkenswerth ist übrigens noch die Aussage eines Zeugen, daß ihm der Angeklagte mitgetheilt habe, es seien ihm von Jemanden, der sich für das Versicherungswesen interessire, 1000 Mk. geboten worden, wenn er einen die Bank schmähenden Artikel aus dem „Oeconomisten" zum Abdruck bringe. Roussel wurde wegen Erpreffungsversuchs und wegen Unterschlagung in eine Gefängnißstrafe von 9 Monaten und 1 Woche, sowie in 1 Jahr Ehrverlust verurtheilt. * Offene Stellen für Militärauwärter. Alsfeld, Postamt, Landbriefträger, auf 4 wöchentliche Kündigung, 540 M- Gehalt und 60 M. Wohnungsgeldzuschuß. Altenschlirf, Post- agentur, Landbriefträger, auf4wöchentl. Kündigung, 540 M- Gehalt und 60 M. Wohnungsgeldzuschuß. Ober-Postdirection Frankfurt (Main), 11 Packetträger bezw. Stadtpostboten, zunächst auf 4wöchentl. Dienstkündigung, je 750 M. Gehalt und Wohnungsgeldzuschuß. Birkenau und Bischofsheim Post- agentur, je 1 Landbriefträger, auf 4 wöchentliche Kündigung, 540 M. Gehalt und 60 M. Wohnungsgeldzuschuß. Bocken- heim, Postamt, Landbriefträger, zunächst auf 4 wöchentliche Dienstkündigung, 720 M. Gehalt und 240 M. Wohnungsgeldzuschuß. Frankfurt (Main), Gerichtsgefängniß, ständiger Hilfs-Gefangenaufseher, aus 1 monatl. Mndigung 900 M- — In dem großen unter der hiesigen Stadt herziehenden Eisenbahntunnel werden eben weitgehende Reparaturen an den Schwellen der Schienengeleise vorgenommen. Bei diesen m Nachtzeit betätigten Arbeiten hat sich ergeben, daß durch die Feuchtigkeit im Tunnel die eisernen Schwellen außerordentlich nothleiden und eine sehr rasche Auswechselung nothwendch wird. Mit Rücksicht darauf, daß diese Auswechselungsarbeiten nicht nur sehr kostspielig, sondern auch wegen der Betriebssicherheit sehr verantwortlich sind, beabsichtigt die Lndwigs- bahn den ganzen Tunnel mit eichenen Schienen zu belegen *= Frankfurt a. M., 17. März. Der Inhaber eines Kurz- und Galanteriewaaren-Geschäfts in der Bleidenstraße machte heute Morgen in seiner auf dem großen Kornmarkl gelegenen Wohnung einen Selbstmordversuch, indem er sich mit einem Messer einen Schnitt in den Hals beibrachle und die Pulsader öffnete. Der Lebensmüde, Namens Lang ist eine in den hiesigen Sportkreisen bekannte Persönlichkeit' L. wurde noch röchelnd aufgefunden und in das Bürgerhospital verbracht. Die Verletzungen sollen schwer sein nach seiner Angabe das gefährliche Gewerbe bei einer Gerichts Verhandlung erlernt hat. Der Fälscher — ein Kaufmann Karl Fischer aus Wiesbaden — hat, wie er behauptet Qu» Spielerei Einmarkstücke nachgemacht, von denen er, als die Noth einige Jahre später an ihn herantrat, 7 Stück ver ausgabte. Die unter Ausschluß der Oeffentlichkeit geführte Verhandlung endigte mit der Verurtheilung des Anaeschuldio^ zu 6 Monaten Gefängniß. Holzvech Vormittag, 9 Sner6tobfoa[i jNenmorgett, eQi Ut-rsb u„ =*»»«-$ ■ ’Nangett L ft *s MM y R«tr Wabti 2 28 feie >7 a 89,5 ft« »oÄ ix Elch i'^SS .... und wlb W 3, »MW59 iu 1720*., sß0(t Mg ^SüO V ® IW* «ciattw Ur'L" Mungal__ die Re Nachdem bt ^geordneten geträ tibn gefallene Wal IWahl aus Fre Es wird die !Die»Stag den kSitzungssaale des Mahlen in den ( Wahlen zusammen meiden. Der Zul Gießen, ai (S Vom schiften 0 Mienen Sonntag etfle «W* 1 Der er|t W '"«SÄ i Tour abstehen und 1 heimgesucht. - «J r Me sich unter M n Hegen W bsich"^^ CM * sL ■m he9±9^ h,JLut, * « $al8 b-ik- SoMMf' 5«e N«j l°"°» schwer - ttEttö toirb, [l ,etl«Utet nodi r ^"blicherr u?r seinen > wtsbahnhoss * ^utiiberftrömte • ^Person, die b lichte WMmch ^irt worden ist. ; gangen worden, t beleuchtet und nie 1 ZNiei in einen ret lagern. DerM ag betäubt hab», beschreibenden | lnem kaum 30 % wte, die kein Gers hler ist grob, rter, ein Magdeburg sche VerkehrszeitU einer Schenkstube r eit der Eisenbajtz ro» seiner Stadt c. nffurter meinte, 6i jrez baß bie Dar en wie eine ein; Pete, dah von in neTetegrapPnstG mie bei einem to ", sagte daraus k nal von Koch«! den Bahnhas au, u. schbringe aber 'M chilse will mich m eenen Hand fe[tt b Dichtige 'reinzuhass enken Se, baß it । Sötzschenbro! ot einigen Tagen nmer das tynto mqroarberW'- ousjel. Wo#" tte die Directio»>- erungsbank aus Geldern zu hat die Bank jj lrtikel verwiesen,i- mk schlecht Md»» em Briefe E Artikel »»terd» Mk. e^alte'.£■ ,ie Sanf J» * ,derns°l>s W« . Mi d'- «** * ‘w . es ewn 'W »wii»* *Ä» der. «Stz 240 MituIteration und 270 M. Miethsentschädiguug jährlich. Dsolbst, Postamt 1, Stadtpostbote, zunächst auf 4 wöchentl. Dnstkündigung, 750 M. Gehalt und 240 M. Wohnungs- gdzoschuß. Daselbst, Postamt 3 Postschaffner, zunächst e.ii 4 wöchentl. Dienstkündigung, je 800 M. Gehalt und : 210 M. Wohnungsgeldzuschuß. Daselbst, Postamt 9, 13 Post- schsfiter, zunächst auf 4 wöchentl. Dienstkündigung je 800 M. Gehalt und 240 Wohnungsgeldzuschuß. Bornheim, Postamt, Land briesträger, zunächst auf 4 wöchentl. Dienstkündigung, Hfl M. Gehalt und 240 M. Wohnungsgeldzuschuß. Fried- b'trg (Hessen), Postamt, Postschaffner, aus 4 wöchentl. Kün- d'jgliltg, 800 M. Gehalt und 108 M. Wohnungsgeldzuschuß. Mei n, Speeialdrrection der Hess. Ludwigs-Eisenbahngesell- sjast in Mainz, prob. Stationsdiener, vorerst auf 14 tägige und bei definitiver Anstellung aus 1 monatl. Kündigung, zu- nicht 1 M. 90 Pf. pro Tag; bei Bewährung im Dienst und nachgewiesener Befähigung Aussicht aus definitive Sin« sMwg mit 700 M. Jahresgehalt. ~ Eingesandt. Gießen, 18. März. Bom schönsten Frühlingswetter begünstigt unternahm am ver- flaijenLn Sonntag der »Gießener Bieyele«Club" (weiße Mützen) fidne t rste Clubtour. Der erst kurze Zeit bestehende Club hat sich zur Ausgabe gestellt, das io gesunde und dem Körper so zuträgliche Radfahren in gemein- Wlli.cher Weise zu fördern und zu pflegen. Der Jahreszeit entsprechend mußte man von einer größeren Soin abstehen und so wurden denn die naheliegenden Ortschaften htiaigrsucht. — Es waren ungefähr 15 verschiedenartige Räder, welche sich unter Führung des belr. Fahrwarts io correcter Ordnung ms dm Landstraße fortbewegten und konnte nach Beendigung der Uaur dieselbe als eine gelungene bezeichnet werden. Zu bedauern ist es, daß den passirenden Radfahrern auf der Lmdsü-aße und in den Ortschaften so viele Unannehmlichkeiten in ben Weg gelegt werden, welchen dem Fahrzeug und Besitzer zum «ößten Nachtheil gereichen können, und sollen angesichts dessen die Wem und Lehrer ihre Kinder darauf aufmerksam machen, welche lik Folgen aus diesen „Bubenstreichen" erwachsen können. Zum Schluß sei noch bemerkt, daß der Club beschlossen hat, seine Clubtouren tm „Gietzener Anzeiger" bekannt zu machen und daß auch Nichtmitglieder fich an denselben betheiligen können. P. M . . . . r. verkehr, Land« tmö volkswirthschaft Gießen, 18. März. (Marktbericht). Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. a 1,10—1,05, Hühnereier 1 St. 5—6, 2 St. — H, Enteneier 1 St. 6— H, 2 St. — Gäweeier 11—12 H, Käse pr St. 4—8 3>, Käsematte pr. St. 3 3i, Erbsen pr. Liter 18 A, Linsen pr. Liter 30 4, Tauben pr. Paar v* 0,60—1,00, Hühner pr. Stück •* 1,20—1.70, Hahnen pr. St. 1,60- 2,00, Enten pr. Stück JL 2,00—2,50, Gänse pr. Pfd. 50—60 ,3t, Ochsenfleisch pr. Pfd 66—72 Kuh- und Rindfleisch 56-60 Schweinefleisch 60-70 H, Hammelfleisch 56—68 Kalbfleisch 52-60 3t, Kartoffeln pr. 100 Kilo JL 4,20-4,50, Weißkraut pr. St. 6—8 3 , Zwiebeln per Centner X 00,00—12,00, Milch per Liter 12-18 H. Frankfurt, 17. März. (Getreidemarkt). Weizen hiesiger JL 20,60—20,70, fremder JL 21,00-22,00, Roggen hiesiger JL 18,25 bis 00,00, fremder JL 00,00—00,00, Gerste, Brauerwaare JL 20,00 bis 23,00, do. zu Mahlzwecken JL —, Hafer hiesiger JL 17,25—18,00, fremder Jt —,—-—. Frankfurt, 17. März (Viehmarkt). Angetrieben waren 423 Ochsen, 30 Bullen, 581 Kühe, Stiere und Rinder, 274 Kälber, 150 Hämmel, 224 Schweine. Die Preise stellten sich pro 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qual. JL 65—67, 2. Qual. JL 56—58, Bullen 1. Qual. 48—50, 2. Qual JL 44—46, Kühe, Stiere und Rinder 1. Qual. JL 55—57, 2. Qual. JL 43—47, Kälber 1. Qual, pro Pfund Schlachtgewicht 65—70 3t, 2. Qual. 55—60 3t, Hämmel 1. Qual. 64-66 H, 2. Qual. 40-45 3t, Schweine 1. Qual. 67—68 H, 2. Qual. 64—65 3,. — Als sehr empfehlenswerth für Sänger, Schauspieler, Redner, Anwälte, Prediger, Lehrer, überhaupt für alle diejenigen, deren Beruf erhöhte Anfprüche an die Letstungskraft und Klarheit der Stimme stellt, sind Fays ächte Sodener Mineral- Pastillen zu bezeichnen. Durch deren Anwendung wird stimmliche Indisposition und Heiserkeit rasch und sicher gehoben. Die That- fache, daß Fays Pastillen von den berühmtesten Sängern und ! Sängerinnen des Continents fett Jahren angewendet werden, ist der beste Beweis für ihre Güte. Fays Pastillen sind in allen Apotheken 1 und Droguen ä 85 Pfg. erhältlich. 65 Rademarms Kindermehl, der goldenen Medaille, unerreicht i. Nährwerth und Leichtoerdaulichkeit, ist nächst der Muttermilch thatsächlich die beste und zuträglichste Nahrung für Säuglinge. Zu haben ä «X 1.20 pro Büchse in allen Apotheken, Drogen- und Colonialwaarenhandlungen. s7 Schiff-nachrichteit. Bremen, 17. März. (Per transatlantischen Telegraph.] Der Schnelldampfer Aller, Capt. H. Christoffers, vom Norddeutschm Lloyd m Bremen, welcher am 5. März von Bremen und am 6. März von Southampton abgegangen war, ist vorgestern 1 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newyork angekommen. Frankfurter Stadttheater. Es sei hier besonders darauf aufmerksam gemacht, daß die am 20. d. Mts. im Frankfurter Opernhause stattfindende Vorstellung dcS „Stradella", mit Herrn Emil Götze in der Titelpartte, um»/,7Uhr ihren Anfang nimmt. Der Oper „Stradella" ist auf Wunsch vieler auswärtiger Besucher die Pantomime „Die Puppenfee" beigegeben worden. ______________ Wöchentliche Nebersicht der Todesfälle in Gießen. 11. Woche. Vom 9. März bis 15. März 1890. Einwohnerzahl: 20 500 (tncl. 1600 Mann Militär). Sterblichkeitsziffer: 30,4 %o- Kinder Es starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom 1. Lebensjahr: 2.—15. Jahn Lungenschwindsucht Lungenerweiterung 1 1 1 1 — — Luftröhrenentzündung 1 1 — — Stimmritzenkrampf 1 — 1 — Blinddarmentzündung 1 — — 1 Gehirnschlagfluß 1 1 —’■ — Gehirnentzündung 2 1 — 1 Zellgewebsentzündung 1 1 — — Krebs 1 (1) 1 (1) — — Unbekannter Ursache 2 — 2 — Summa: 12 (1) 7 (1) 3 2 Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffaiben Krankheit auf von Auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen Bekanntmachung, die ReichstagsWahlen betreffend. Nachdem der im I. Wahlkreise des Großherzogthums zum Reichstags- obgeoc dritten gewählte Herr Rechtsanwall Dr. Gutfleisch in Gießen die auf ^gefallene Wahl abgelehnt hat, ist die Vornahme einer neuen Wahl auf Freitag den 28. März b- I. festgesetzt worden. Es wird dies mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß DiebStag den 1. April d. I., Vormittag- 11 Uhr in dem Zitzun gssaale des Regierungsgebäudes zu Gießen die Protokolle über die Wahkn in den einzelnen Wahlbezirken durchgesehen und die Resultate der Mahlen zusamwengestellt werden. Das Ergebniß wird sodann verkündet rotrbem. Der Zutritt zu dem Local steht jedem Wähler frei. 'Gießen, am 17. März 1890. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 2409 Bekanntmachung, die ReichStagSwahlen betreffend. Nachdem die Nachwahl zum Reichstage für den I. Hessischen Wahlkreis infolge: Verfügung Großh. Staatsministeriums am 28« März vorzu- -nrhmem ist, wird bezüglich des Wahlgeschästs das Folgende zur öffentlichen .L«indiiß gebracht. Die Abstimmung wird um 10 Uhr Morgens beginnen und um 6 Uhr '-Abends geschloffen werdm. Die Nachwahl findet auf denselben Grundlagen und nach denselben ! ^»rfchristen statt, wie die erste Wahl. Insbesondere bleiben die Wahlbezirke, ! )ie Wahllocale und die Wahlvorsteher unverändert. Wir verweisen hierbei auf unsere Bekanntmachung vom 6. Februar l«. Js., Anzeiger Nr. 34. Bei der Nachwahl werden dieselben Wählerlisten angewendet, wie bei i)el ersten Wahlhandlung. Eine wiederholte Auslegung und Berichtigung j labet nicht statt. Gießen, am 17. März 1890. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 2408 Gnauth Holzversteigerung im Gieß en er Stadtwalde. INoiltag den 24L März 1890, rm Vormittags 9 Uhr an, soll im l- ö irdener Stadtwalde in den Distritten L SLchenmorgen, Sandberg und Lichten- eichn, Utersbrunnen und Heegholz, NDhoerzeichn eteü Hotz versteigert werden: k Bau-, Werk- und Nutzholz. B" Nadelstämme mit 33,16 Fstm-, 111 Nadelstangen „ 12,68 „ 8. Brennholz. Scheith Prügelh. Stoüh. Reish. Rmtr- Rmtr. Rmtr. Wellen- men 54 28 19,5 1380 ititl 35 89,5 43 4000 3)ie im Distritt Stolzenmorgen c gearbeiteten DurchforftungS- I mllsn werden Mittags am Rastplatz i reksiergert. Steigliebhaber wollen LWb»en vorher einsehen. Die: Zusammenkunft ist an der L j'tppelswiese (Grünbergerstraße). Gießen, am 18. März 1890. Gr oßh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 2410 23131] Schreibpult, Sopha, Secre- ■ttibt li.- A- billig abzugeben. Seltersweg 20, I. St. Vergebung von Bauarbeiten. Die zur Errichtung einer Thorhalle im akadem. Hospital dahier ersoider- lichen Arbeüen sollen auf dem Wege des schriftlichen Angebots vergeben werden und zwar: veranschlagt zu Zimmerarbeit 174,80 «X. Schreinerarbeit 604,00 „ Schlosserarbeit 108,50 „ Weißbrnderarbeit 102,00 „ Spengler- und Holzcement- arbeiten 152,25 „ Pflasterarbeit 157,50 „ Zeichnungen, Kostenanschlag und Bedingungen liegen aus unserem Amts- zimmer zur Emsicht offen, woselbst auch die Angebote bis zum 21. März d. Z., Vormittags 11, verschlossen, mit entsprechender Aufschrift versehen, einzureichen sind. Gießen, den 17. März 1890. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. I. V-: 2400 Zimmer, Kreisbau-Affeffor. Wascht) ütteu in großer Auswahl empfiehlt billigst | Wilh. Kohtermanu, Küferei, i Neustadt 15. [1360 Die offpr JTiohm-Seihingen ist bie Attuftrtrte Frauen-Zeitung. Dieselbe bringt in jährlich 24 Doppel- heflen 24 Moden- und Unterhaltungs- Nummern mit Beiblättern, in reizvollen farbigen Umschlägen. Die Moden-Num- mern sind der „Modenwelt" gleich, welche mit ihrem Inhalte von jährlich über 2000 Abbildungen lammt Text weitaus mehr bietet, als irgend ein anderes Moden- vlatt. Jährlich 12 Beilagen geben an Schnittmustern zur Selbstanferttgung der o Garderobe für Damen und Kinder wie der Leibwäsche uberhauupt genügend für den ausgedehntesten Bedarf. — Dr Unterhaltungsthetl bringt außer Novellen, einem vielseitigene Feuilleton uno Briefen über das gesellschaftliche Leben in den Großstädten und Badern regelmäßige Mittheilungen aus der Frauenwelt, Kunstgewerbliches, Fürs Haus, Gärtnerei uno Briefmappe, sodann viele künstlerisch ausge- führte Illustrationen und an Moden und Handarbeiten endlich noch Folgendes: jährlich über 75 Artikel mit über 300 Abbildungen, 12 große farbige Modenbtlder, 8 farbige Musterblätter für künstlerische Handarbeiten und 8 Extra blätter mit vielen Illustrationen, so daß die Zahl der letzteren an 3000 jährlich htnanreicht. Kein anderes tllustrirtes Blatt überhaupt, innerhalb oder außerhalb Deutschlands, kann nur entfernt diese Zahl aufweisen; dabei beträgt der vierteljährliche Abonnements- Preis nur 2 Mk. 50 Pf. Einzelne Hefte kosten 50 Pf. oder 30 Kr. — Die „Große Ausgabe mit allen Kupfern" bringt außerdem jährlich noch 36 große farbige Modenbilder, also jährlich 64 besondere Beigaben, und kostet vierteljährlich 4 Mk. 25 Pf. (in Oesterreich-Ungarn nach Cours). Abonnements werden jederzeit angenommen bei allen Buchhandlungen und Postanstalten. — Probe-Nummern gratis und franco durch die Expedition Berlin W., Potsdamer Straße 38, Wien I., Operngasse 3. Mittwoch den 19. d. M. versteigere ich öffentlich gegen Baarzahlung: a) Vormittags 10 Uhr im Hause Wallthorstraße Nr 23 hier: I Nähmaschine, 1 Commode, 1 Kleiderschrank, 1 Pultchen rc.; b) Nachmittags 2 Uhr in der früher Bramm'schen Hofraithe hier: 57 Corsetten, 138 Flaschen spanischen und ungarischen Wein, Cognac und Liqueure, 38 Gläser Conserven und Gelse, 1 Parthie Seife, Cölnisch Wasser rc. rc. Beide Versteigerungen voraussichtlich bestimmt. Gießen, den 15. März 1890. 2320 Engel, Grossh. Gerichtsvollzieher. MerlMcht Eisenbahnen. Mit Gültigkeil vom 15. März 1890 gelangt für den Oberhessisch—Hessischen Gütertarif ein Nachtrag IV zur Einführung . welcher Bestimmungen über die Eröffnung der Haltestelle Lorchsmühle für den Eil- unb Frachtstückgutoerkehr, sowie Berichtigungen und Ergänzungen enthält. Nähere Auskunft ertheilen die Güter- expedttionen- Gießen, den 14. März 1890. Großh. Direction [2414 der Oberhessischen Eisenbahnen. Holzversteigerung. Freitag den 21. März, von Vormittags 9 Uhr an, sollen im Gemeindewalde zu B e r S r o b in den Districten Spitz, Brand und Rosenberg, versteigert werden: 9 Eichen-Stämme von 28 bis 38 cm Durchm., bis 20 m lang, 9,78 fin Inhalt, 8 Buchen-Stämme von 34 bis 48 cm Durchm., bis 14 m lang, 11,67 fm Inhalt, 15 Nadel-Stämme von 14 bis 22 cm Durchm., bis 17 m lang, 3,95 fm Inhalt, 90 Nadelderbstangen von 7 bis 12 cm Durchm-, bis 10 m lang, 4,50 fm Inhalt, 70 Nadelreisstangen von 3 bis 6 cm Durchm-, bis 9 m lang, 0,80 fm Inhalt, 154 rm Buchen-Scheitholz, 79 „ „ -Knüppel, 54 „ Nadel- „ 9 „ Eichen- „ 107 „ Buchen-Stöcke, 4 „ Eichen- „ 2 „ Nadel- „ 11 Hundert Buchen-Refferwellen, 10% „ Nadel- „ 2 „ Eichen- „ Die Zusammenkunft ist im Ort. Bersrod, am 17. März 1890. Großh. Bürgermeisterei Bersrod. Bücher. 2384 2150] Ein braver Junge aus guter Familie, mit den nöthigen Schulkennt- niffen versehen, kann Ostern d. I. in die Lehre treten bei Philipp Nhl, Photograph. Die Holzversteigerungen vom 11., 12. und 14. d. M. in der Oberförsterei Schiffenberg sind genehmigt. Die Absuhrscheine können vom 22. d. Di. bei Grotzh Rentamt Gießen bezogen werden. Die Ueberweisung des Holzes erfolgt Montag den 24. d. M., Morgens 7 Uhr. Bei Einlegung von Bürgscheinen müssen für die Beträge aus der Versteigerung vom 14. d. M. besondere Bürgscheine ausgefertigt werden. Gießen, 16. März 189O._ Großh. Oberförsterei Schiffenberg. Heyer. 2382 Aeilgebotenes. 2394] 200-300 Centner Mist abzugeben._________________Lahnstraße 14. Saatkartoffeln. Allen die einen Garten oder ein Stückchen Land besitzen, empfehle ich ganz besonders die berühmte Early-Mayquen» Kartoffel. Dieselbe wird nach englischen glaubwürdigen Berichten circa 14 Tage früher reif, als alle bis jetzt existirenden früheren Sorten, und kosten 50 Kilo Mark 8,—, 25 Kilo JL 5,-, 12’/3 Kilo JL 3,50, 5 Kilo JL 2,—, i/r Kilo JC 0,30. Albert Kaetel Ernst Langes Nachflgr., Nipperwiese, Bez. Stettin. Francirte Aufträge werden umgehend per Nachnahme expeoirt.___________[2377 Prima He« 2404 verkauft I. Wallenstein, Alten-Buseck. 2029] Haus mit grotzem Garten (für Gartner passend) sofort zu verkaufen. I Wieseckerweg 3. G!üß-Staufers Aniversal-Kitt in Schraubengläsern, bekanntlich das Beste zum raschen und dauerhaften Flicken aller zerbrochenen Gegenstände, wie Glas, Porzellan, Holz, Horn, Marmor, Gyps, Stein u. s. w., empfiehlt Otto Hochstätten, 1141] Marktstraße 28. Selbstgefertigte Stroh und alle Sorten Rohrstühle, sowie WirthschaftSstühle mit Patent- sttz und Schrauben liefert unter Garantie und zu sehr billigen Preisen Philipp Henkel, 1862 Stuhlmacher, Sonnenstr. 14. Reparaturen an Stühlen gut und billig. Apfelspalten, amer., Apfelscheiben, hochfeine Ringäpfel, Brünellen, Kirschen, Awetschen, türkische, in seinen und feinsten Qualitäten, Bordeaux-Pflaumen, Aprieosen empfiehlt [898 Emil Fischbach. Ausverkauf von Winterschuhen rum Selbstkostenpreis bei [1331 Robert Stuhl, Neustadt 23. Passiva. v4L 2. 115033 49 99 70 1438 83 27276 18j |206148|37 I 206148|37 Großen-Buseck, den 17. März 9600 1388 53532 9950 356 3. 4. 55 JL 193720 Summa der Passiva 1890. Aetiva» 1. Darlehen aus Schuldscheine u. Hypotheken 2. An coursirenden Werthpapieren - . 3. An Kausschillingen . 4. Inventar . . . . 5. Kassebestand incl.Rück- stände . . - . . Summa der Activa glieder . . - . - Reservefond . - - Gewinnantheile der Genossenschafter - . Bekanntmachung. Bilanz des Spar- und Vorschußvereins Großen-Dusick (E. G.) in Liquidation nach dem Bestand am 31 Deeember 1888. 1. Verzinsliche Einlagen Einlagen der Mit- Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß unser innigstgeliebter unvergeßlicher Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder und Schwager, der Gastnnrth Philipp Stelzenbach in Nordeck heute Morgen 1 Uhr nach längerem Leiden sanft dem Herrn entschlafen ist. Nord eck, den 17. März 1890. Die tieftrauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung, wozu besondere Einladung nicht erfolgt, findet Donnerstag Nachmittag 1 Uhr statt. 2383 Die Beerdigung des Kameraden Philipp Sier findet statt: Mittwoch den 19. März I" Nachmittags 23/4 Uhr, vom Sterbehaus (Frankfurterstraße 75). Zusammenkunft: Restauration Seibel 21/* Uhr. 2374 Die Liquidatoren: Peter Althaus, Director. Balthaser Wagner VIII., Controleur. Heinrich Schmidt VI., Rechner.2388 Alice-Schule. Donnerstag den 20. und Freitag den 21. März Borm. von 10—12 und Nachm. von 2—3 Uhr findet die 2325 Ausstellung Sihülknunen-Arbtitku in dem Gchulloeale, Asterweg 23, statt. Zu regem Besuche ladet ergebenst ein Der Borstand. Gorrrsberiehl von Et Wasserschieben, Bankgeschäft HraMfrrrter Bärf« vo« 18. März 1890. Schluß course 1 Uhr 15 Min 4 pCt. Reichsanleihe 106.80 3Vi , , 101.75 4 „ Preuße ConsolS 106.15 3Va r „ , 10180 4 pCt. Ungar. Goldrente 8670 5 , Italiener Rente 91.90 Oefterr. Silberrente 74.90 Ruff. Orient m. 6800 DiSconto-Comm. 227.00 Darmstädter Bank-Act. 161.10 Dresdener Bank-Act. 149.20 Berliner Handelsges. 168.50 Oesterr. Credtt-Act. 262.75 Wiener Bankoereins-Act. 100.87 Oesterr. Staats bahn 187.00 Lombard. Eisenbahn 106.00 Buschtherader 356 50 Elbethal-Bahn-Act. 188 75 Gotthard-Bahn-Act. 163 40 Schweizer Nordost 132.10 „ West 34.90 Gelsenkirchener 170 80 Ver. Kön.- und Laurahütte-Act. 147.20 Oesterr. Alpine-Montan 76 70 Tendenz: fest. Telegraphischer Loursbericht der Berliner Börse vom 18. März 1890. 168.80 DiSeonto-Eora.-Antheike 230.10 21225 87 50 180.60 Oesterr. Ereditacnen Oesterr. Staatsbahn-Acttev Dortmunder Union-Actten Darmstädter Bankactten 163.30 Bochumer Gußstrhlactien Tendenz: matt. Harpen er Ostpreußen 93 50 92.75 4 pCt. Gießener Obligationen —.—15 pCt. BuderuS-Obligationen 104.20 ReichSdmck-DiScont 4 pCt - - Frankfurter Bank-Diskont 4 pCt. 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Hetz, ErmerShansen (Baiern).__________ 2375] Ein Schreinergeselle für dauernde Arbeit gesucht von nter Umstanden keine Stellung Die Eltern werden also an den Lehrherrn die Krage zu richten haben, ob er den Allgemeinen Deutschen Buchdrucker-Tarif beachtet und werden nach der Antwort ihre Entschlüsse verrichten können. Leipzig und Berlin, 16. Februar 1890. Der Vorstand Der Vorstand des Deutschen Buchdrucker-Vereins. des Unterstützungs-Vercins Deutscher Buchdrukku Bruno Klinkhardt, Vorsitzender. Emil Döblin, Vorsitzender. Dr. P. Schmidt, Vereinssecretatr. 2399 -für Handwerker-Lehrlinge! Hosen, Hemden, Nousen u. Schurz g empfiehlt Robert Stuhl, Neustadt 21. Vopulär-nalurwiffenschaftl. Ikrlfig von Otto Meisert, Stuttgart. Ra hm er, Physiologie, broschiert M.5.— gebunden M. 6.— Alsberg, Anthropologie, drosch. M. 6.— gebunden M. 7.— Roßmäßler-Engel, Die Geschichte dex Erde, "4. Aufl., br. M. 6, geb.M.7. Roßmäßler, Die vier Jahreszeiten 6. Aufl.. br. M. 5, geb. M. 7. Clarus Sterne, Die allgem. Weltanschauung, br. M. 6., geb. M. 7.50. Klein, Allgem. Himmelskunde, 2. Aufl. br. M. 5.—, geb. M. 6.—. Hetz, Prof. Dr. W-, Spezielle Zoologie, Bd. I., br. M. 4., geb. M. 5. Ledebur, Die Metalle, br. M. 3.50, geb. M. 4.50. Clarus, Die rationelle Ernährung, b. 60 Pf° 122 Hübner, I. G., Pftanzenatlas, 6. Ausl., neue Ausg., kart. M. 4.50. von Martens u. Kemmler, Flora von Württemberg und Hohenzolleru, Band I u. II., brosch. M. 10.50. Lehrling gesucht K von Carl Bieler, Kreuzplatz 6. 2392] Einen Lehrling sucht E. Winter, Bürstenmacher. 2401] Ordentlicher Bursche, welcher Oeconomie versteht, findet Stelle auf der ___Liebigshöhe. 2395] Ich suche auf Ostern einen tüchtigen Müller, militärfrei, der selbstständig arbeiten kann. Ginner Mühle bet Herborn- ________C. 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Die Neinlichkc erstrecken. der Zeit in sti kommende Fnt! lieber *• f tW1 , ,rn Proflffc So" »itb 5il»fe 2215 a Hchc AurdwU äSb, 34a, j 1) Donner! Buchen: Knüppel; Eick 2,7 Rm. Knüp Stöcke; Nal 108 Rm. Knü von 1010 Wc zu Bohnenstam Holz: 8590 i 2) Freitag 2 Eichenstii Dmchme mit 0,82 50 Fichtensti Durchme Länge iv Kielernst Dnrchmi mit 21.- 1 Birlenst Mffer 0,12 K 1333 Fichtend em Dui o- Inge n o? Kchtenr 24 Rm. No von 3 m Jujantmenfu S er Z m u-bl ®it6en, 13 H. Ober, Neustadt; 1124 bis 2091 > erscheint Holzversteigerung 50 In den Mitgebrauchswaldungen der Gemeinde Treis a. d. Lda Heuchelheim- 2284 54 1 Mäusburg 16. 2321 uni Nr. von Giessen. 2261 Benner. 2286 2215 22 6 5 1 4 140 Im Auftrag: Louis Rothenberger, Gerichtstaxator. neues zum alten kommt. In neuerer Zeit hat man als sicherstes Schutzmittel gegen den Rothlauf die Impfung empfohlen, wobei in ähnlicher Weise wie bei den Menschenpocken verfahren wird. Der französische Forscher Pasteur isolirte 1882 den Rothlaufpilz und impfte ihn Kaninchen und Tauben ein, die Mittwoch den 19. d. MtS., Dormittags 11 Uhr, ju Gießen, unterhalb der Zahnbrücke, wird die daselbst an und in der Lahn stehende F.'sch« Schwimm- und Badeanstalt mit den dar» aehöriaen Nachen, 5 Grönländern, überhaupt mit allen dazu gehörigen Utensilien, öffentlich durch den Unterzeichneten an Ort und Stelle versteigert. Bedingungen sind bei dem Unterzeichneten einzusehen. Unmittelbar, darnach werden m dieser Badeanstalt 2 Hobelbänke, 1 Cirkelsäge 1 Kieiderschrank, 1 Commode, 2 Sophas rc. gegen Baarzahlung mit 0,82 Fm., Fichtenstämme von 12—16 cm Durchmesser und 10—17 m Länge mit 9,11 Fm., Kiefernstämme von 23—36 cm Durchmesser und 8—12 m Länge mit 21,32 Fm., Birkenftamm von 15 cm Durchmesser und 7 m Länge mit Freitag den 21. d. M., vormittags 10 Uhr, wird in der Villa des Herrn Pietsch, RahrungSberg 8, wegzugshalber 1 Reitpferd (Fuchs-Wallach), 1 neuer Sattel, Zaumzeug, neue und gebrauchte Schavraken, Satteltaschen und Pferdedecke* meistbietend versteigert. Verkehr, un6 L>olk-wivthschaft. Marburg, 14. März. Der gestrige Frühjahrs-Pferde- und Fohlenmarkt war von nahezu 300 Thieren befahren und auch die Züchter hiesiger Gegend an dem Auftrieb stark betheiligt. 2u Beginn des Marktes hielt die Kauflust zwar etwas zuruck, dagegen entwickelte sich gegen Mittag das Geschäft äußerst lebhaft, sodaß zahlreiche Müsse erfolgten. — Der bedeutend erweiterte Marktploch erwies sich immer noch als ungenügend und erwartet man mit Bestimmtheit, daß zum nächsten Herbstmarkt auch das daranstoßende Jtab W Gartengrundstück zu gedachtem Zwecke hergegeben und eingerichtet wird. — Im Allgemeinen können wir auch nach den gestrigen Erfahrungen einen erfreulichen Aufschwung unseres Pferdemarktes constatiren, welcher selbstredend noch bedeutender gewesen sein wurde, wenn die vom Pferdemarkt-ComitS erstrebte Lotterie schon zu diesem Taae die Genehmigung erhalten hatte. ' Aeikgeöotenes. 2300] Schwarzwurz, per Pfd. 18 H, verkauft Karl Wallenfels II. Medicinische Ungarweine in garantirt reiner Qualität, direct von Sam. Stein, Modor (Ungarn) bezogen, sind zu den billigsten Engros-Preisen zu haben bei: Carl Lehrmund Wwe., 2179] Gesucht zum 1. April ein in Küche und Hausarbeit erfahrenes Dienst- Mädchen von Frau Dr. Spengel, Südanl. 22 III. versteigert. Gießen, den 8. März 1890. Engel, Gr. Gerichtsvollzieher. Samstag den 22. d. M., Vormittags 11 Uhr, werden in dem Hofe der Zeughauskaserne die vom Abbruch des Wagenhauses herrührenden Baumaterialien versteigert, als: ca. 30 Cbm. altes wohlerhattenes Eichenholz, eine große Partie eichene Dachlatten, ca. 20,000 alte Dachziegel, ca. 200 Dielen, (2361 eine Partie Sandsteinplatten, Sandsteinbänke (Fensterkreuze), alte Fenster, Thüreu und Treppen rc. Holzversteigermg. Aus den Districten Rabenpsuhl Wb, 54a, S4d werden versteigert: 1) Donnerstag den 2V März: Buchen: 2 Rm. Scheiter, 1 Rm. Knüppel; Eichen: 15,2 Rm. Scheiter, 2,7 Rm. Knüppel, 450 Wellen, 16 Rm. Stöcke; Radel: 14 Rm. Schetter, 108 Rm. Knüppel, 4400 Wellen (hier- vm 1010 Wellen von 3—4 m!Sänge m Bohnenstangen geeignet); Weich- hiolz: 8590 Wellen. 2) Freitag den 21» März: 2 Eichenstämme von 25—34 cm Durchmesser und 5—7 m Länge Lehrling gesucht. Friedrich Georg. Handelsgärtner Seltersweg 41. [1796 werden versteigert: I. Donnerstag den 20. März 1890, Mormittags 9>/2 Nhr aU6 den Districten Neue-Wald und Aspenstrauch A. Bau- und Werkholz: 3 Eicheu-Stämme mit 1,09 cbm Inhalt. B. Brennholz: 208,4 rm Buchen-, 2 rm Eichen-Scheiter, 113 „ „ 3 „ „ -Knüppel, l . 490 „ „ -Stamm-, 474 rm Buchen-, 80 rm Weiden-Zopsreis. II. Kreitag den 21. März 1890, 10 Ayr aus den Districten Holzgeschirr, Heege, Altnummer und Ztpfenwald A. Bau- und Werkholz: Bekanntmachung. Die Stelle eines zweiten Dieners bei Großherzoglicher Centralstelle für die Gewerbe und den Landesgewerbverein soll vergeben werden. Gehalt 700 Mark nebst freier Wohnung und Heizung. Milttäranwärter werden bevorzugt. Meldungen sind bis zum 1. Mai in unseren Drenst- räumen abzugeben, woselbst auch die Dienstanweisung einzusehen ist. Darmstadt, den 10. März 1890. Großh. Centralstelle für die Gewerbe und den Landesgewerbverein Sonne. Dr. Hesse- 0,12 Fm., 1333 Fichtenderbstangen von 6—12 cm Durchmesser und 8—16 m Länge mit 50,90 Fm., 35 Fichtenreisstangen mit 0,39 Fm, 24 Rm. Nadelknüppel in Schichten von 3 m Länge. Zusammenkunft jedesmal um 9 Uhr auf der Kreisstraße Gießen—Steinberg, am Uebergang über die Eisenbahn. Gießen, 13. März 1890. Großh. Oberförsterei Schiffenberg. Heyer. 2257 Zwangsversteigerung. Mittwoch den 19. März 1890, Nachmittags 2 Uhr, werden im „Adle r" dahier — Markt' platz 20 — gegen Baarzahlung versteigert: 30 Rollen lein. Spitzen, 40 Stück feine Spitzen, 42 Schachteln mit Krausen, eine Partie Arbeiter- Hemden, 5 Dutz. seid. Handschuhe, 3 Gros Corsettschlietzer, 1 viersitziger Comptoirpult; ferner ein gut erhaltenes Pianino und eine Scheibenbüchse (System Stahl) mit Patronenkasten Die Spitzen werden auch in kleineren Quantitäten ausgeboten- Das Pianino kann Dienstag den 18. März angesehen werden- Versteigerung aller Dachen ganz bestimmt. Geißler, 2356 Großh. Gerichtsvollzieher- 364sDieberühmtenWieSbadenerHa«K. macher Nudeln v C. Weiner, keine sog Fabriknudeln, empfehlen W- Schomber, I Neuen Bäue 10 u. C. Roth, Wallthorstr. 5. Bekanntmachung Anmeldungen zum Bezüge der Schottischen Stiftungszinseu haben rum 29. d. Mts. bei Herrn Armenkafferechner Laub er zu erfolgen. Gießen, den 14. März 1890. Die Armendeputation der Stadt Gießen. Weiße Seidenstoffe von 95 Pfge. bis 18.20 p. Met. — glatt gestreift und gemustert (ca. 150 verschied. Qual.) - vers. roben-und stückweise porto- und zollfrei ; das Fabrik Dspöt G. Henneberg (K. u. K. Hoflief.) Zurich. Muster umgehend. 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Rinn XV.,- Heber den sogen. Rothlauf der Schweine, sowie einige Mängel in der Schweinehaltung. Bon Herrn Professor Dr. Kaiser von der Königlichen thierärztlichen I. Hochschule zu Hannover. (Schluß.) Die Heilung ist eine recht zweifelhafte. Auf fast alle der in den Zeitungen angepriesen werdenden Mittel ist nichts |u geben, besonders da diese Arznei nur allein helfen und Vorbeugen soll und von diätetischen und sonstigen Berhaltungs- Mßregeln keine Rede ist. Kalte Klystiere und Begießungen neben passenden Arzneien mildern oft die Krankheit und be- gimstigen eine relative Heilung. Die beliebten Blutentziehungen, als Schneiden in die Ohren oder den Schwanz, sind absolut unnütz und reine Thierquälerei. Vom Thierarzt verordnete Abführmittel so früh als möglich angewandt, sind meistens sehr zweckdienlich, jedoch ist die Auswahl der erforderlichen Arzneimittel dem Publikum nicht zu überlassen. Nimmt die Krankheit nicht rasch eine günstige Wendung, so säume man nicht, zu dem Schlachtmesser zu greifen, namentlich dann, wenn das Schwein sich sonst auch zum Schlachten eignet. Die Thiere lassen sich oft im Haushalt noch gut verwerten; in Verkauf eignet sich das Fleisch aber nicht. Von der Vorbeugung ist mehr zu erwarten. Die Schweine müssen vor der Ansteckung geschützt werden- denn durch nichts anderes entsteht die Krankheit, entweder direct ober indirect. Zweckmäßige Aufzucht und Haltung, Reinlichkeit, Ventilation und Trockenhaltung der Ställe durch festen - Untergrund) und Abfluß der Jauche, sowie gute, glatte, feste Mnde ist eine Hauptsache. Zuweilen sind die Ställe die Einigen Brutstätten des Rorhlaufpilzes. Man muß solche Siedlungen unbedingt umändern, für frische Luft mit Vermeidung von Zugluft sorgen, den Boden cementiren, was yitl besser wie die Benutzung von Holzbohlen oder Stein- " pflüster ist, die hölzernen Futtertröge wegwerfen und steinerne ausschaffen, diese dann aber auch recht rein halten, sowie für qutte Drainage des Stalles und der faulen Umgebung sorgen. trockener der Stall desto besser. Alles was feucht und ' Mnutzig ist, bildet den besten Nährboden für die Pilzent- wicklung. Nach jedesmaligem Ausmisten ist ein Ueber- schwemmen des Stallbodens mit heißem Wasser zu empfehlen, welches man mit Kupfervitriol versetzen kann, um alle Pilz- keime, die etwa vorhanden sein könnten, gleich im Entstehen -n vertilgen. Carbolsäure entspricht auch diesem Zwecke. Die Reinlichkeit muß sich namentlich auch auf die Futtertröge - erstrecken. Es bleiben sehr häufig Futterreste darin, die mit bei Zeit in stinkende Gährung übergehen und das frisch zu- kornmende Futter verderben. Die Rothlaufpilze führen unter Umständen lange Zeit ein Scheinleben, bis sie in Nährverhältnisse kommen, die ihnen zusagen und Kraft zum schnellen Gedeihen geben. Dann gelangen sie in das Schwein und vergiften dessen Leben. Wie die meisten Pilze ihre bestimmte Zeit haben, in welcher ie ihre Wirksamkeit am besten entfalten können, so hat auch der Pilz des Rothlaufs seine Zeit, wo er am gefährlichsten ist, und das ist der Hochsommer. Neu zugekaufte Schweine soll man am besten 8 Tage abgesondert halten und sie vordem Zusammenbringen mit den anderen mit einer Kupfervitriollösung oder mit Seifenwasser überrieseln. Tritt die Krankheit trotz aller Vorsicht dennoch auf, so soll man die gesunden Schweine sofort von den kranken trennen und sie in andere gesunde, von den inficirten Ställen möglichst entfernte Localitäten versetzen. Der Koth der kranken Schweine ist mit verdünnter Schwefelsäure oder Carbollösung zu übergießen oder mit Kalkwasser zu versetzen und der Dünger baldigst aufs Feld zu fahren, wobei kein Dung verloren gehen darf, denn andere Schweine könnten ihn finiten und dadurch angesteckt werden. Gerade der Schweinekoth enthält den gefährlichsten Ansteckungsstosf massenhaft. Nach dem Tode oder Gesundwerden des Schweines ist der Äall gründlich zu desinficiren, entweder mit Carbolsäure, Creolin oder Chlorkalk, am besten mit Sublimat, einem höchst giftigen Arzneikörper, der nur in sehr schwacher Verdünnung angewandt wird. Allerdings stehen seiner Verwendung gesetzliche Hindernisse etwas im Wege, da derselbe nur auf Recept eines Arztes oder Thierarztes verabfolgt wird empfehlen ist ferner ein Ausweißen des Stalles. y-c- soll man beim Herrschen der Seuche recht vorsichtig sein, so z. B. ist es besser, wenn man das Grünfutter, welches, in der Nähe des betreffenden Stalles wächst, nicht gibt, weil es den Rothlaufpilz haben kann. Es ist richtiger, sämmtliches Knollen-Futter, auch örö Grünsutter, jedesmal frisch gekocht zu verabreichen, weil der Pilz durch die Siedhitze meist ge- tödtet, wenigstens erheblich geschwächt wird. Sicherer ist jedoch, wenn man von anderem Futter absieht und zur Zeit des Herrschens der Seuche nur Getreide verfüttert mit frischen Milchabfällen. Die aus der Küche jedoch, welche in eine Sammeltonne gegossen werden, können leicht im Sommer zu einer Brutstätte für Pilze aller Art, also auch für den Roth- lauspilz werden, da die Tonne nie gereinigt wird und immer Ankauf l ier i UM inzer Bibliotheken1 her erbittet die ?' r'sche Bachhaafc liessen.. unter den Erscheinungen des Rothlaufs zu Grunde gingen. Wurden nun die Impfungen bei Kaninchen mehrmals wieder^ holt und Schweine mit dem so abgeschwächten ^mpsflofi geimpft, so trat der Rothlauf außerordentlich milde auf. Darauf wurde in größerem Maßstabe flott geimpft und auch im großen Ganzen mit gutem Erfolge, sodaß 1885 die badtfche Regierung sogar französische Thierärzte zu diesem Zwecke kommen ließ. Statistische Nachforschungen ergaben ledoctz schließlich eine Verlustziffer von 5 pCt., etwas zu viel, um zu weiteren Impfungen aufgemuntert zu werden. Es soll nun noch mit einigen Worten die sogenannte Schweiueseuche besprochen werden. Die Thiers hüsteln zuerst, brechen Schleim aus, sie werden traurig, fressen nicht recht, bekommen Durchfall, schließlich Lungen- und Brustfellentzündung und allgemeine Abmagerung. Bei der Lection findet man die Lungen verdichtet, entzündet, brandig, außerdem Magen- und Darmentzündung. Frühzeitiges Schlachten ist auch hier zu empfehlen. Werden die Thiere in einzelnen Fällen wieder besser, so sind sie doch nicht mehr mastfählg, denn in den Lungen gehen Eiterungsprocesse^ vor sich, die das Thier selten wieder ganz gesund werden lassen. Das sogenannte Nesselfieber der Schweine, wobei mark- oder thalergroße erhabene rothe oder vlaurothe Flecke ! in der Haut sichtbar werden, ist wegen feiner relativen Un- i gefährlichkeit, obwohl es auch feuchenartig auftritt und die Kranken tagelang keine Nahrung zu sich nehmen, nicht mit UU| der Rothlaufseuche zu verwechseln. Beim Nesselfieber, das wirv. Zu auch eine Jnseetionskrankheit ist, sind kalte Begießungen an- Ueberhaupt | gezeigt, daneben reine, trockene ^>treu nvthwendig. Professor Dr. Jägers Normal-- sowie Prof. Dr. Lahmanns Reform-Unterkleider, als: Hemden, Jacken, Hofen, Socken, Leibbinden, Hosenträger, Stoff zum Flicken. Wasserdichte Gummi-Stoff- Reaeu ° Mäntel für Damen, Herren und Kinder. — Auch werden dieselben nach Wahl der Stoffe nach Maß anqefertigt. II. 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Von Cugen Laris, Redacteur des „Handelsblatt für Walderzeugniffe." Dieses Büchlein, welches in den interessirten Kreisen sich so schnell Eingang verschaffte, daß bereits eine zweite Auflage erforderlich, hat folgenden Inhalt: Cubtktabelle zur Bestimmung des Cubik-Jnhaltes runder Hölzer. — Tafel zur Verwandlung rheinischer Cubikfuß in Cubikmeter. — Erläuterung der metrische» Maß- und Gewtchtseintheiluna. — Tafel zur Verwandlung von Cubibnetern in rheinische Cubikfuß. — Kreisflachentafel. — Verhältnißzahlen — Tafeln zur Bestimmung des Cubikinhaltes der gangbarsten Brettersorten, Balken und Kanthölzer. — Wichtige Zahlen und Formeln zur Körper- und Flächen-Berechnung. — Tafeln zur Verwandlung von Metern in rheinische Fuß. — Tafel zur Verwandlung rheinischer Fuß in Meter und Zoll in (Zentimeter. — Tafel zur Bestimmung der Dtmensionsverhältnisse beim Rundholz-Beschlag. — Tabelle zur Maß- und Gewichts- vergleichuna in den deutschen und außerdeutschen Staaten. — Verhältnißzahlen. — Kurze Notizen über die Einheitsmaße im Holzhandels-Verkehr zur See. — Preisvergleichungs-Tabelle zwischen dem rheinischen Cubikfuß und Cubikmeter. — Preisvergleichungs-Tabelle zwischen dem Cubikmeter und dem Quadratmeter (Bretter). — Preisoergleichunas-Tabelle zwischen Fuß (rhein.) und lauf. Meter; Ruthen und lauf. Meter und UlRuthen und lauf. Meter. — Preisoergleichunas-Tabelle zwischen dem Quadratfuß und Quadratmeter- — Preisoergleichungs-Taoelle zwischen dem Schock und dem lauf. Meter; Bretter, Latten rc. — Labelle zur Ablesung des Cubik-Jnhaltes eines Schock rc Durch jede Buchhandlung zu beziehen. — Preis Mark 1.—. Redaction: A. Schepda. —- Druck und Verlag der Brühl'scheu Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. er Gießen, 17. März 1890. Das deutschfreifinnige Wahlcomitv Becker, Joh. VI., Treis. Becker, PH., Landwirth, Wieseck. Becker, Gastwirth, Lollar. Becker, Metzgermeister, Hirzenhain. Belloss, Fr., Wieseck. Berg, Schreinermeister, Weickartshain. Bernhard, Fr., Wallernhausen. Bingel, Fr. Jac., Unter-Schnntten. Birkenstock, Beigeordneter, Ranstadt. Blersch, Moritz, Kaufmann, Gießen. Bräuning, Landwirth, Lauter. Brücket, Joh. X., Lang-Göns. Buchner, Gg., Geilshausen. Burk, Beigeordneter, Garbenteich. Carl, Adam, Bellmuth. Carl, Jacob, Landwirth, Dauernheim. Carl, Wilh., Gastwirth, Effolderbach. Carle, Cour. II., Niederohmen. Conrad, Jacob, Beltershain. Cost, F., stud. math., Gießen. Deckcnbach, Gemeinderath, Mittelseemen. Deckert, Gastwirth, Geis-Nidda. Deckmann, Conr. I., Bleichenbach. Demper, Gemeinderath, Großen-Buseck. An die Wähler iifs crltcii ijtiTil'dini Neichstagswahlkreifes 6e,ani,kr 9* 20$ Und 7 x iährege immer etnjeU rr. i oermietben. raße 13,2. Stoi. Art- B von QU§Ü6eU ^hler, es gilt bei der bevorstehenden Wahl mehr als je, zu zeigen, daß unser Wahlkreis ein wahrhaft frei gesinnter Kreis ist, daß bock hält die ideale von Vaterland, Freiheit und Recht. . Es gilt weiter, dafür zu sorgen, daß unserem Wahlkreis die Schmach erspart wird, durch einen antisemit,scheu Hetzapostel tm Reichstag Anzeigen. «such« Sm fpfc. *b schast em Laden m rvs gesucht. Pm-aMbe erbitte et ein ja«g" avgeheoi« »astig««' . Werten untn ),rt die ,trb ilr« W inbern gtMt- Äf. k(5 Durch die Doppelwahl des Herrn Rechtsanwalts Dr. Gutfleisch in den Kreisen Gießen'und Friedberg und dessen Annahme des Mandats in letzterem Wahlkreise ist bei uns eine Nachwahl nothwendig geworden. Es ist zweifellos Ehrensache für unsere Partei, den Kampf um die Dertheidigung des nach mühevoller Arbeit für unsere gute Sache gewonnenen Mandats mit aller Energie aufzunehmen. Zunächst handelt es sich um die Auswahl eines Candidaten, zu welchem wir das Vertrauen haben können, daß er die Interessen »useres Wahlkreises und des gefammten deutschen Volkes im Sinne des Programms.unserer Partei und im Sinne unseres Wahlaufrufes vom 2. Februar l. I. in sachlicher und würdiger Weise vertreten wird. Nach diesem Programm brauchen wir einen Abgeordneten, welcher in erster Linie verspricht, darauf hinzuwirken, daß in allen Zweigen des Reichshaushalts eine namentlich mit Rücksicht auf verschiedene Vorlagen der letzten Session besonders angezeigte Sparsamkeit und zwar auch bezüglich des Militär- und Mariueetats geübt wird, denn, wie überhaupt, ist auch bezüglich des Heeres und der Flotte bei voller Aufrechterhaltung der Wehrkraft des Reichs weise Sparsamkeit und Berücksichtigung der Steuerkräfte der Bevölkerung geboten. ..... .. Unser Abgeordneter soll demgemäß hinwirken auf baldmöglichste Herabsetzung der activen Militärdieustpsticht der Jnfanterw. Unser Abgeordneter soll eintreten für die Aufrechterhaltung des allgemeinen, direkten, geheimen Wahlrechts, für die Frei- heit der Wahl, der Rede, der Presse, für freies Vereins- und Dersammlungsrecht, für Gleichheit Aller vor dem Gesetz ohne Unterschied der Parteien und Confessionen. Weiter wünschen wir von unserem Abgeordneten, daß er eintrete für Einführung der Entschädigung unschuldig Derurtheclter, Herabsetzung zu hoher Gerichtskosten und Anwaltsgebühren, sowie vor Allem auch für Förderung und Weiterbildung der Arbeiter- sebutzgesetzgebung auf Grund humaner Verständigung. ,,, Unser Abgeordneter soll, wie es Pflicht eines jeden Volksvertreters ist, die Interessen der Landwirthschaft, des Gewerbes und des Handels nach Kräften fördern. Hierbei gilt es aber stets, nicht einseitig die Interessen einer Bevölkerungsklaffe zu vertreten, smdern die Interessen der verschiedenen Stände und Berufsarten durch gleichmäßige Berücksichtigung der Rechte Aller zu ver- Einen Mann, der vorstehende Auffassung] theilt und der versprochen hat, nach denselben zu handeln, haben wir gefunden in der Person des Herrn Landrichters Dove in Franfurt a. M. Derselbe ist ein nach jeder Richtung unabhängiger Mann; er steht in Folge seines Berufs mitten im Verkehr des täglichen Lebens und hat als Richter reichlich Gelegenheit, sich mit den Wünschen «nd Bedürfnissen aller Berufsklaffen, namentlich auchcher Landwirth- schäft vertraut zu machen. „ , c c Ebenso läßt ihn sein Richteramt besonders geeignet erscheinen, bei der in dieser Legislaturperiode zu erwartenden Berattzmg des bürgerlieben Gesetzbuchs für das Deutsche Reich wesentlich mitzuwirken. ~ cyn unserer Nachbarschaft wohnhaft, steht er den Auffaffungen und Bedürfuiffrn der Bevölkerung unseres Wahlkreises ttnfcp und bietet seine Stellung und Persönlichkeit Garantie dafür, daß er ein ihm übertragen werdendes Mandat im Jntereffe Nicht nur felner Wähler, sotckern des gejammten Vaterlandes in Trene ,« Kaiser und Reich ans das Sorgfältigste »nd Gewiffenhafteste »Ngs? »parat, ictinn Gleßerr. önU - für deu ehr. Wald-rzeugG' s't s« schnill» lt ‘olgenben Inhalt: r Hölzer. - W :rung der metrische, >on Kubikmetern i, ~ Tafeln zur & tat und Kanthölzer, rchnung. - Tafel, zur Verwandluij ur Bestimmung der Kaß- und Gewicht öerhältnißzahlen- - zur See. - $re& bikmeter. - PreiS- drMeter (Bretter). Dieter; Ruthen und rgs-Tabeüe zwischen ibdle zwischen dein ■ zur Ablesung des rt 1 Acker, Wilh., Berstadt. Adami, Heinrich, Bauunternehmer, Gießen. Mach, Joh. I-, Ettingshausen. Mach, Wilh., Daubringen. Alt, Heinr., Selters. Arnold, Conrad, Schreinermstr., Gr.-Buseck. Balser, Beigeordneter, Oppenrod. Barnaß, I., Fabrikant, Gießen. Bausch, Chr. III., Wagner, Langsdorf. Becker, Beigeordneter, Alten-Buseck. Becker, Carl I., Rentner, Gießen. Becker, Conrad II., Steinheim. ^Damir wir diese -Ziele erreichen, fordern wir Euch auf, am Wahltag Mann für Mann zur Wahlurne zu schreiten und zu wählen Herrn Mridjttr Vm in Frankfurt a. M. Dern, PH., Müller, Hausen. Diehl, C., Landwirt!), Ruppertenrod. Diehl, Louis, Ober-Ohmen. Döll, I. C., Metzgermstr., Villingen. Dönges, Joh. IV., Schneider, Bleichenbach. Drisch, Metzgermstr., Gelnhaar. Eichelmann, Ferd., Berstadt, Emmerich, Joh. Hch., Bleichenbach. Emmerich, I. K.,^ Bergheim. Emmerich, Gg.XII., Beigeordneter, Bleichenbach. Emmerich, Otto, Eckartsborn. Emmerich, Wilh., Eckartsborn. Erb, Gg., Wieseck. Erle, Jost, Harbach. Euler, PH., Schneidmüller, Gießen. Fatum, Peter, Lindenstruth. Faust, Job. HI., Gr.-Eichen. Fendt, Gg., Hungen. Fillmanu, W., Glasermstr., Gießen. Fjukcrnagel, Hrch. VIL, Ruppertenrod. Freimann, Beigeordneter, Eichelsdorf. Freundt, Ph., Ortenbcrg. Georgi, L., Fabrikant, Gießen. Goebel, Ferd., Kaufmann, Gießen. Graf, Reinh. I., Villingen. Grauliug, Joh., Landwirth, Ranstadt. Gröninger. Emil, Grünberg. Grünewald, Wilh., Rechtsanwalt Gießen. Haas, Gg. HL, Gedern. Habenicht, Fr., Fabrikant, Gießen. Hahn, Th., Wirth, Großen-Buseck. Hahn, Will)., Bellersheim. Hann, Jacob, Heuchelheim. Häuser, Steinhauermstr., Bobenhausen. Hanau, Ed., Fabrikant, Gießen. Happel, I., Holzhändler, Gießen. Hartmann, Heinr., Beltershain. Haubach, Louis, Werkführer, Gießen. Hanbach, Th., Kaufmann, Gießen. Heß, Balth. III., Watzenborn. Hellmold, Louis, Weißbindermstr., Gießen. Heß, Gg. IX., Landwirth, Bleichenbach. Hartmann, Wilh., Rentier, Gießen. Heller, Ehr. II., lich. Her; berg er, I., Landwirth, Bersrod. Haggenmüller, I., Locomotivf. i. P., Gießen. Heres, Joh. IV., Landwirth, Lumda. Hildebrand, Ph., Wieseck. Herbert, Caspar, Zimmermstr., Hausen. Hörle, H., Landwirth, Wettsaasen. Homberger, Herm., Fabrikant, Gießen. Homberger, Louis, Fabrikant, Gießen. Homberger, M., Fabrikant, Gießen. Hoch, Julius, Rentner, Gießen. Hofmann, Landwirth, Stangenrod. Hofmann, Magnus, Daubringen. Hofmann, Ph., Bersrod. Hoffmann, Gg., Burkhardsfelden. Hoffmann, Ehr., Klein-Eichen. Hormann, M., Allertshausen. Horn, Heinr., zum grünen Baum, Steinbach. Hühnemann, Schuhmachermstr., Eckartsborn. Hülschcr, Carl, Bobenhausen. Jochim, Heinrich, Stockhausen. Joeckel, Conr. V., Grünberg. Jughardt, H. E., Butterhändler, Gießen. Jughardt, Wilh., Kaufmann, Gießen. Jung, Metzgermeister, Villingen. Jüngling, Rechner, Bergheim. Junker, Beigeordneter, Inheiden. Kaiser, Gg., Steinhauermstr., Bleichenbach. Kammer, H., Nidda. Kanß, Maz', Landwirth, Reinhardshain. Kehr, Gg. IV., Treis. Keil, Carl, Lederhändler, Gießen. Keil, Joh. David, Bobenhausen. Keil, Gg., Mühlenbesitzer, Grünberg. Keil, Job., Oberbessingen. Keil, Louis, Bäckermstr., Gießen. Keller, PH., Wieseck. Kern, Fritz, Wieseck. Kimmel, Carl, Wieseck. Kimmel, Heinrich, Wieseck. Klanm, Aug., Metzgermstr., Ortenberg. Klann. Conr., Schuhmachermstr., Lumda. Klingspor, C., Fabrikant, Gießen. Klos, Peter, Reinhardshain. Kinzenbach, Wilh., Werkführer, Gießen. Kuab, Landwirth, Wippenbach. Knaus, Schuhmachermstr., Echzell. Koch, F. C. B., Fabrikant, Gießen. König, Schuhmachermstr., Ober-Lais. Körber, Wilh. II., Alten-Buseck. Krailing, Fr., Cigarreumacher, Wieseck. Kreiling, Justns, Schlossermstr., Gießen. Kreiling, PH., Wieseck. Knllmann, Beigeordneter, Grünberg. Kühn, Eh.. Ilsdorf. Krempel, Lonis, Gastwirth, Eckartsborn. Lang, Gg., Uhrmacher, Gr.-Linden. Lannsbach, Landwirth, Annerod. Leib, Carl Fr., Kaufmann, Gießen. Lenz, H. W. II., Effolderbach. Lepper, PH., Reiskirchen. Leopold, S., Bleichenbach. Lind, Will)., Oberschmitten. Löber, C., Zimmermeister, Heuchelheim. Loos, Carl, Kaufmann, Gießen. Loth, Gg. IV., Landwirth, Harbach. Lotz, Joh., Landwirth, Wippenbach. Luft, Conr., Schneidermeister, Geilshausen. Mann, Jos., Rentner, Gießen. Mantel, Stadtrechner, Nidda. Marbach, Rechner, Leidhecken. Menges, Georg VII., Groß-Linden. Merz, Fr., Michelnau. Metz, Aug., Landtagsabgeordueter, Gießen. Metz, Rechtsanwalt, Nidda. Möhl, Gg. Emil, Kaufmann, Gießen. Mohr, Hch., Pflastermeister, Annerod. Mook, Gg., Bauunternehmer, Blofeld. Müller, Lndw., Bellersheim. Müller, Joh., Landwirth, Gelnhaar. Müller, Phil. IV., Großen-Buseck. Naumann, Hch., Bleichenbach. Neide!, Jac., Wieseck. Nies, Maurermeister, Bergheim. Nowack, C. W., Kaufmann, Gießen. Pauly, Gastwirth, Langsdorf. Pansch, Melchior, Wieseck. Pein, Joh. III,, Niederbessingen. Pcppler, Ludw., Wieseck. Pfannbcckcr, Jean, Kaufmann, Gießen. Psanncnmüller, Ed., Rabertshausen. Pfannschmidt, Landwirth, Effolderbach. Pfeifer, Jac., Maurermeister, Gr.-Buseck. Philippi, Fr., Landwirth, Utphe. Pirr, Phil^, Gastwirth, Gr.-Linden. Plank, Will)., Gerbermeister, Gießen. Post, Gg., Landwirth, Gr.-Linden. Oueckbörner, Carl, Grünberg. Raab, Joh. Fr. II., Utphe. Rahn, Peter, Gr.-Eichen. Rau, Hch., Druckereibesitzer, Wieseck. Ran, Zimmermeister, Ruttershausen. Reitschmidt, Hch., Schneidermeister, Eberstadt. Reuschling, W., Fabrikant, Klein-Linden. Reuschling, Werkmeister, Garbenteich. Ricker, Anton, Buchhändler, Gießen. Rinker, Joh., Zimmermeister, Nonnenroth. Rohrmann, I. H., Usenborn. Rosenberg, Dr., Rechtsanwalt, Gießen. Roth, C. I., Metzgermeister, Nidda. Runk, Gastwirth, Dauernheim. Ruth, Hch. XL, Langsdorf. Schäfer, Hch., Drechslermstr., Gießen. Scheel, Rich., Kaufmann, Gießen. Scheld, H. G., Schmiedmstr., Hungen. Schepp, Ludw. II., Liudenstruth. Schirmer, Gg. Hch., Fabrikant, Gießen. Schlüter, Carl, Kaufmann, Gießen. Schlund, Hch., Landwirth, Oppenrod. Schmeel, Will). III., Bettenhausen. Schmidt, Peter, Reinhardshain. Schmidt, Gastwirth, Niederseemen. Schmidt, Gg., Werkmeister, Gr.-Buseck. Schmidt, Ga. I., Queckborn. Schmidt, Gustav, Gedern. Schmidt, Hch., Grünberg. Schmidt, Will). II., Saasen. Schneider, Hch., Selters. Schneider, Joh., Wieseck. Schneidmnller, Jac., Alten-Buseck. Schnett, Chr., Kesselbach. Schreiner, Hch., Wieseck. Schultheis, L., Kaufmann, Gießen. Schwalb, Wilh., Sparkasserechner, Daubringen. Schwan, Balth., Schreinermstr., Gießen. Schwarz, Landwirth, Wettsaasen. Seip, H., Schuhmacher, Hattenrod. Seitz, Landwirth, Bergheim. Selheim, Mühlenbesitzer, Lißberg. Senner, Franz, Rentner, Gießen. Siebenborn, Otto, Geis-Nidda. Simon, Gg. Conr., Landwirth, Gießen. Sommer, Joh. V., Watzenborn. Spies, Conr. I., Lang-Göns. Spies, Joh., Gastwirth, Gießen. Spristerbach, Steinhauermstr., Bobenhausen. Steinberger, Emil, Rentner, Gießen. Steller, Hch., Annerod. Stephan, Chr. VI., Gr.-Buseck. Stephan, Chr. VIL, Gr.-Buseck. Stephan, W., Landwirth, Gettenau. Theiß, Beigeordneter, Weitershain. Thum, Schreinermstr., Selters. Uhl, Ph., Photograph, Gießen. Uhl, PH. II., Kohden. Bogel, Carl Chr., Zimmermstr., Gelnhaar. Bogt, Carl, Controleur, Gießen. Wagner, Hch., Wieseck. Wagner, Hch., Gewerbebankrechner, Gießen. Wagner, Hch. II., Geilshaasen. Wagner, Hch. II., Wirth, Rödgen. Wallenfels^ Chr., Kaufmann, Gießen. Wallenfels, Will)., Fabrikant, Gießen. Walther, Phil., Rentner, Gießen. Weber, Bernh., Volkartshain. Wöber, Fr., Ranstadt. Weber, Jac., Göbelnrod. Weid, Carl, Dauernheim. Weidig, Ad., Rentner, Gießen. Weigand, Hch., Gr.-Linden. Weisel, Ludw., Schuhmacher, Birklar. Weller, Gg., Wieseck. Wetter, Phil., Landwirth, Langsdorf. Wirth, Joh. II., Niederbessingen. Winterling, Weißbindermstr., Selters. Wolf, Landwirth, Wallernhausen. Wolf, Joh., Landwirth, Bisses. Zimmer, PH., Bersrod. Zinnkann, Gastwirth, Lindenstruth.