I Seltersweo ’ Än«»en tum s r«m«, Ott dner WW-W lrt »häute dee llle Ef- , rowie de“n^beng’ Reh|- 1 keimfrei VebÜila|en*- wti» JLebera« wohl- ** “nUZTVÄ: fr ;ailge8chatte8 äthe, ah Bi-Waaren reisen. 1^488 lh. B6ger. [8558L 455 affee. ene Medaille. rne Medaille. tllach, Markt 8. niethen. id hoher. Freie Stimmung, en. Tanzunterhaltungen etc. er Transportierten). [8220 mg, Heuenweg 9. M -kttf-om-e-s» ieaann&KählBr «ass—, Vcttfed"» I IW.......... '***'* 515-- «WM*— J?Tn Men" 0Bd Tunen- n-Buging. Täglich 3 prinmrt. Broehüren e in Giessen bei] lr. Jordan. Tc* mb Sni^nae, 280} *■ ■/ intb JWF KBSW bei t B-lg« , E8 it: * t bei '-""«-Lk 1890 Dienstag den 18. November Rr. 269. Der ^ietzrver Z«zeig«r erscheint täglich, mit Ausnahme deS MontagS. Die Gießener M««irieuötLtter »erden dem Anzeiger Wöchentlich dreimal beigelegt. Hießmer Anzeiger Keneral-Wnzeiger. Lierteljährtger AVonnemeutspreiA l 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Reduction, Expedition und Druckerei: KchulstratzeNr.ö. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigedlatt für den Areis Gieren. chratisöeikage: Gießener AamitienLtätter a Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für dm folgenden Tag erscheinmdm Nummer bis vorm. 10 Uhr. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehm»" Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen Amtlicher Thell. Bekanntmachung, Maul- und Klauenseuche zu Wies eck betreffend. Nachdem in 10 Gehöften zu Wieseck der Ausbruch der Maul- und Klauenseuche sestgestellt worden ist, verfügen wir hierdurch die Sperre über die Gemarkung Wieseck. Hiernach ist der Durchtrieb von Rindvieh, Schafen, Ziegen, Schweinen, das Fahren mit Rindviehgespannen aus der Gemarkung und das Fahren mit solchen durch die Gemarkung verboten. Gestattet ist für Rindviehfuhrwerke und für Vieh, welche nicht aus Wieseck selbst stammen, jedoch die Benutzung der die Gemarkung durchschneidenden Staatsstraße Gießen—Lollar. Zuwiderhandlungen unterliegen gesetzlicher Strafe. Gießen, den 15. November 1890. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Bekanntmachung, Wassergenoffenschaft für die Fluren IV und VIII der Gemarkung Langd betreffend. An der für die Fluren IV und VIII der Gemarkung Langd beantragten Bildung einer öffentlichen Waffergenoffen- schast sind nach den Acten 174 Grundeigenthümer mit 32,3103 ha Fläche betheiligt. Bei der am 7. November l. I. vorgenommenen Verhandlungstagfahrt hat sich Niemand gegen das Unternehmen erklärt, auch sind Einwendungen Dritter nicht erhoben worden. Die Großh. Obere landwirthschaftliche Behörde hat daraufhin dem Unternehmen die in Art- 67 des Gesetzes vom 30. Juli 1887 vorgesehene staatliche Genehmigung mit folgenden Bestimmungen erthellt: 1) daß die 174 betheiligten Grundeigenthümer, welche in dem offengelegten Verzeichniß (Anl. B) aufgeführt sind, Mitglieder der Waffergenoffenschast werden; 2) daß das Unternehmen nach dem vom Großh. Cultur- ingenieur Wiß mann ausgestellten Plan, unter Berücksichtigung der in der Verhandlungstagfahrt beschloffenen Abänderungen ausgeführt wird; 3) daß bezüglich der Vertheilung der auf 7400 WX '6. $ ?? i«-'61 ^lder h e^Cctbofr, Ne« ' iQß2, 10.9* * Sch">'ersetz durch $°ar. handel s“sSW* ujidj Gewicht W S-üS eiten ©tiiien zu unt _ Der „M°n° Samätag Abend ta B-th-ilig»"g 1' Begrüßungsrede des Festrede des zweiten Turn-Verein" von I Mge der Turnere nüßiger Zwecke und geselligen Zusammeni ner Weise zu erfüllen reits Anerkennung ges erfreuen hat, zeigten Stadtverordneten-Vert eine dargebrachten Gli Verein" möge auf be: kräftigen und befonner et mit vollem Recht eil parteilosen und achtb Männer-Turn-Verein! — Folgende rei; Softi mitgetheilt: E Mädchen mit ihrer f plötzlich vom Zufall d offener Landstraße ui Ein invalider, bebaut Promenade des Hubs die Kurbel seiner £)- indetz andere Dinge zu beachten. 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Der Kaiser drückte die Hoffnung auf ein günstiges Ergebniß der bedeutungsvollen Landtagssession aus und unterhielt sich sodann mit den einzelnen Mitgliedern des Präsidiums und begrüßte dabei besonders den neugewählten zweiten Vicepräsidenten, Oberbürgermeister Boettcher von Magdeburg. Das Präsidium wurde hierauf auch von der Kaiserin und sodann noch von der Kaiserin Friedrich empfangen, der das Präsidium die Glückwünsche des Herrenhauses zu der bevorstehenden Vermählung der Prinzessin Vicioria überbrachte. Berlin, 16. November. Bei dem heutigen Empfange des Präsidiums des Abgeordnetenhauses sprach der Kaiser seine Freude darüber aus, dieselben Persönlichkeiten begrüßen zu können, die seit 11 Jahren zu Präsidenten des Hauses gewählt wurden. Er betonte, wie groß das Arbeitspensum des Hauses sei, er hoffe, daß eine Verständigung über die Vorlagen erfolge. In der Hingebung und Ausbietung aller Kräfte setze er das größte Vertrauen. Alsdann verbreitete sich der Kaiser über die allgemeine Lage- er versicherte, daß er die Erhaltung des Friedens aufs Entschiedenste glaube in Aussicht stellen zu können. Hieraus wurde das Präsidium auch von der Kaiserin empfangen und herzlichst begrüßt. Wien, 16. November. Nach hier eingegangenen Nachrichten aus Salonichi ist vorgestern Nacht ein Special- Militärzug auf der Fahrt von Uesküb nach Salonichi bei Topsin in Folge von Überschwemmung entgleist. Acht Waggons wurden zertrümmert, 40 Personen getödtet und ebensoviele verwundet. Der Verkehr ist gänzlich unterbrochen. Arco, 16. November. Der Leiter der hiesigen Cur- anstalt, Wollersack, und das Mitglied des Comites derselben, G ag er, werden sich nach Berlin begeben, um das Koch'sche Heilverfahren zu studiren. Newyork, 16. November. Nach einer Depesche aus Tegucigalpa ist der Anführer der Aufständischen, Sanchez, mit mehreren seiner Offiziere auf dem Hauptplatze, ohne daß eine Verhandlung vor dem Kriegsgerichte vorausgegangen war, erschossen worden. Der Aufstand kann als beendigt angesehen werden. I. ■ J.'IT ..........». '' »zm..... __lll|, im । er. Der herbeigerufene Arzt konnte nur den Tod constatiren. Die Kugel war oberhalb des rechten Ohres direct in daS Gehirn eingedrungen. Der Erschossene war ein Justiz- Aspirant Croll aus Gensungen, welcher wenige Stunden vorher in dem obenerwähnten Prüfungssaal das Actuar-Examen abgelegt und während vier bestanden, mit noch einem anderen durchgefallen war. Es war das zweite Mal, daß er durchgefallen war. Nachdem ihm dies Resultat verkündet worden, ging er in ein Geschäft, kaufte sich einen Revolver, kehrte zurück zum Oberlandesgericht und jagte sich eine Kugel durch den Kops. Er war der einzige Sohn eines Bahnbeamten, die einzige Hoffnung hochbetagter Ettern und selbst schon Mitte der zwanziger Jahre. Daß der entsetzliche Vorfall in den weitesten Kreisen peinlich berührte, bedarf kaum der besonderen Betonung. * Bartenstein, 13. November. Heute wurde der Fleischer Schuster, der Mörder des Rentiers Pallasch aus Bischossburg, durch den Scharfrichter Reindet hingerichtet. Wie die „K. H. Ztg." berichtet, hatte der Mörder auf der Hinrichtungsstelle sich die Erlaubniß erbeten, zu „guterletzt" noch ein lustiges Lied singen zu dürfen. * In der Münchener „Allg. Ztg." wird ausgerechnet, daß von den 50 Millionen Einwohnern des Deutschen Reiches mindestens 5 pCt. mit Schwindsucht belastet sind das macht 2 500000 Kranke. Von diesen dürften aber etwa nur 10 pCt. die Mittel haben, die die Heilung durch das Koch'sche Verfahren bedingt. Die Kranken haben zwar nicht nöthig, extra nach Berlin zu fahren, weil in Kurzem jeder Dorfarzt im Besitz des geheimnißvollen Impfstoffes sein wird. So lang aber ein Fläschchen davon 25 Mk. kostet, dürste sich die ganze Kur auf einige Hundert Mark belaufen. * Newyork, 10. November. Unglaubliche Rohheit. Ein reisender Ausstellungsmann in Birmingham, Alabama, lockte 1000 Kinder in seine Bude, unter der Vorspiegelung, daß jedes ein Geschenk erhalten würde. Dann rief er „Feuer", in Folge dessen eine Panik unter den Kindern entstand, von denen viele Arm- und Beinbrüche und andere Verletzungen davontrugen. * Die Entrüstung der Mutter. Das fünfjährige Söhnchen eines reichen Hauses gibt der französischen Bonne einen Schlag in's Gesicht. Daraus die Mutter entrüstet: „Aber Willi, immer mit der linken Hand! Willst Du Dir das nicht einmal abgewöhnen?" bte„. ^'Bureau. Mfe wttn Via breit« später iS* HM ; ÄÄ yten Seiten Vice- * Magdeburg. *on er Kaiserin und empfangen, der das Auses zu der bevar- ötctoria verbrachte. 'm Mutigen Empfange "etenhauses sprach s, dieselben Persänlich- Jchen zu Präsidenten betonte, wie groß das daß eine Verständigung r Hingebung und Aaste Vertrauen. Alsdann llgemeine Sage; er ver- ' Friedens aufs Ent- \ zu können. Hieraus Kaiserin empfangen und ier eingegangenen Nach- i Macht ein Special- Ä nach Salonichi bei mg entgleist. Acht öersonen getüdtet und st gänzlich unterbrochen. :er der hiesigen Eur- Nitglied des Comites lerlin begeben, um das einer Depesche aus ständischen, Sanchez, . tzauptplatze, ohne daß i,tevorausgegangen war, ) kann als beendigt an- HÄidk betS'et"n9 b eine die ”«|eca ? er. ine Seoul ?8eä b-r pinjUBw- üejtn, 17. November. er Fmmj-n, Ablheilmg rntma^ng: „MdeM enbabnbau e*e«e 3«' bemnädjftigeaWj Übungen smd unter SSee« [[tinbigtn W* bykgte W"9™> spräche «IM f* •mtytt werden. 5,‘lfSÄ l-rrt-x eine" £anb neU ' r unb wl' s ieg Out, “ t Reiner- ren U.ff u°d Fränlew goniM SirWT, ®eiang8P°Pe s'-esr« 1 die $ar[‘5er»rh®t,i* Dielung- jhgfi*“ o» erwähl i E'^rti«^ -m»«10 f oLgeniew-" "“Laft" . .. flen * Lung **’ ■ ;,4t 9°ni ,00 0 10. Januar 1882. Papier glätter, dünner, Farben blasser, Schrift der Strafandrohung verschwommen, Pflanzenfaser durch Haare rc. ersetzt. Desgleichen zu 5 Mk. Mangelhafte Ausführung,- besondere Merkmale: */2 Cm. schmäler, Papier gewöhnlich, Pflanzenfasern durch Striche imittirt, Wasserzeichen fehlt. Zeichnung und Schrift unregelmäßig, Druck und Färbung blasser. — Deutsche Reichsgoldmünzen zu 20, 10 und 5 Mk., kennzeichnen sich in der Regel durch leichteres Gewicht und matteren Klang. — Falsche Thaler- ft ücfe verschiedenen Gepräges machen sich meist durch leichteres Gewicht, matten Glanz und fettiges Ansühlen kenntlich. — Falsche 50-Mark scheine sind aufgetaucht. Dieselben scheinen auf photographischem Wege hergestellt zu sein und haben einen leichteren Schein als die echten. — Falsche Einmarkstücke mit dem Münzzeichen E und der Jahreszahl 1881 oder 1886 sind im Umlauf. Die Falschstücke sollen so täuschend nachgeahmt sein, daß sie nur sehr schwer von den echten Stücken zu unterscheiden sind. — Der „Männer - Turn - Verein" feierte am verflossenen Samstag Abend in Steins Garten unter sehr zahlreicher Betheiligung sein fünfjähriges Stiftungsfest. Die Begrüßungsrede des ersten Sprechers sowohl, als auch die Festrede des zweiten Sprechers bekundeten, daß der „Männer- Turn-Verein" von seiner Gründung an seine Ausgabe in der Pflege der Turnerei, sowie in der Unterstützung gemeinnütziger Zwecke und in der Pflege des gesellschaftlichen und geselligen Zusammenlebens in unserer Vaterstadt in besonnener Weise zu erfüllen bestrebt war. Und daß er hierin bereits Anerkennung gefunden und sich wirklicher Sympathie zu erfreuen hat, zeigten die ihm von Seiten der hochlöblichen Stadtverordneten-Vertretung und derjenigen der hiesigen Vereine dargebrachten Glückwunschanreden. Der „Männer-Turn- Verein" möge aus dem betretenen Wege unter seiner that- kräftigen und besonnenen Führung weiter gehen, dann nimmt er mit vollem Recht eine ehrende Stelle in dem Kreise unserer parteilosen und achtbaren Vereine ein. „Gut Heil dem Männer-Turn-Verein!" — Folgende reizende Anecdote wird uns über Signora Tosti mitgetheilt: Signora Tosti war als ein 14jähriges Mädchen mit ihrer Mutter in Johannisbad i. B-, als ihr plötzlich vom Zufall die Gelegenheit aufgedrungen wurde, auf offener Landstraße unter freiem Himmel ein Concert zu geben. Ein invalider, bedauernswerther Leierkastenmann stand an der Promenade des hübschen Gebirgsbades und drehte unermüdlich die Kurbel seiner Orgel. Die zahlreichen Passanten hatten indeß andere Dinge im Kopfe, als den bettelnden Musikanten zu beachten. Sein alter Hut blieb leer. Die Künstlerin stand unweit von dem ehrwürdigen Manne und hatte noch das ganze herrliche Mitgefühl, das in solcher Macht nur jein Kind empfinden kann. Da sie sah, wie er unverdrossen spielte und spielte und kein Kreuzer in seinen Hut fiel, lies sie, von einer inneren Gewalt angespornt, auf den Mann zu, entwand ihm ohne weiteres das Drehholz und spielte selbst für ihn. Unwillkürlich fing sie auch die ihr bekannte Melodie zu singen an, erst leise, zaghaft, dann lauter, muthiger und zum Schluß so innig und ausdrucksvoll, daß sie sich kaum selbst erkannte. Bald war das Plätzchen der Promenade, wo die beiden, der invalide Leiermann und die Künstlerin, das blühende jugendfrische 14jahrige Mädchen in kurzem Röckchen, standen, gedrängt voll Menschen. Lautlos lauschten die Leute und griffen in die Taschen, um dem erst jetzt durch die Intervention der kleinen Künstlerin von ihnen beachteten bejammernswerthen Invaliden eine Gabe zu spenden. Sie sang weiter und-weiter und als sie schließlich inne hielt, hatte der überglückliche Mann die ungefähre Summe von 100 Gulden in seinem Hute. — Welch ein Capital für ihn! Welch eine Herzensfreude für Teresa Tosti. — Mittelst Eindrückens eines Fensters wurde in der Nacht vom Samstag zum Sonntag einem hiesigen Metzger ein größeres Stück Fleisch aus seinem Privat-Schlachthaus entwendet. — In derselben Nacht ist an einem Hause der Ostanlage vom Küchenfenster des 2. Stocks eine Gans mittelst Stange herunter gestoßen und entwendet worden. — Vergangene Nacht gegen 3 Uhr entstand im Stalle einer Hofraitbe am Leihgesternerweg Feuer, das vom hinzugekommenen Eigenthümer im Entstehen gelöscht wurde. — Verschiedene Marburger Ruhestörer und sonstige Excedenten mußten in verwichener Nacht durch die Schutzmannschaft zur Ordnung verwiesen werden. — Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 12. November die Stationsgehilscn Rudolf Kumpf aus Schwabenrod, Andreas Möller aus Angersbach und August Nau aus Ilsdorf, mit Wirkung vom 1- December dss. Js., zu Stationsassistenren bei den Oberhessischen Eisenbahnen zu ernennen. ~r Lich, 16. November. Die im Casinoloeale dahier von Herrn Fr. Schirmer, Lehrer der orientalischen Malerei, heute veranstaltete Ausstellung von Schüler- und Schülerinnenarbeiten hatte sich eines guten Besuches der hiesigen Einwohnerschaft zu erfreuen. Die Leistungen der Schüler und Schülerinnen des Herrn Schirmer haben allseitige Anerkennung gefunden. Wer die vortrefflichen Bilder auf Carton, Seide, Glas, Holz re. gesehen halte, mußte unwillkürlich sein Staunen darüber bekunden, daß es möglich ist, solche effectvvlle, mit großer Genauigkeit ausgeführte Bilder, namentlich aus dem Bereiche der Blumen- und Fruchtmalerei nach so kürzer Zeit zu erzielen. Den Glanzpunkt der Ausstellung aber bildeten die wunderschönen Photographie- malereien, welche das Entzücken jedes Besuchers bildeten. Die Methode des Herrn Schirmer verdient deßhalb den größten Beifall und wir erlauben uns darum, diesen Herxn dem verehelichen Publikum von Gießen, in welcher Stadt Herr Schirmer demnächst einen Cursus eröffnen wird, hiermit aufs W zu empfehlen. Friedberg, 11. November. Am letzten Montag Abend saüd in dem bis auf den letzten Platz besetzten großen Saale des „Saalbaues" unsere diesjährige Luther-Feier statt, die einen glänzenden Verlauf nahm. Nach einer begeisterten und mit lautem Beifall aufgenommenen Begrüßungs-Ansprache Schulrath Schmidts trug Recitator Hemp von Limburg, a. L. das Herrig'sche Luther-Festspiel in meisterhafter Weise und ganz frei vor. Begleitet wurde seine Reeitation von Choral- Gesängen, die an den geeigneten Stellen Musiklehrer Schmidt mit dem Seminaristen-Chor in dankenswerthester Weise zum Vortrag brachte. Das Schlußwort sprach Professor Weiffenbach. Seine warme Danksagung an Hemp, seine Mahnungen zum Festhalten am Luther-Sinn und sein Vorschlag, ein Dankes- Scherflein für die erste deutsch-evangelische Kirche in Rom darzubringen, fanden freundliche Aufnahme bei der Versammlung. Das Ergebniß der Sammlung war 38.14 Mk. Die Feier dauerte etwas über 2 Stunden und hat allgemeine Befriedigung hervorgerufen- an dieselbe schloß sich noch ein geselliges Zusammensein an. Wir hoffen, daß die Lutherfeier, die nun schon zum dritten Male so herrlich begangen worden ist, sich als feste Sitte in unserer Stadt einbürgern und behaupten wird. § Bermuthshain, 16. November. Gestern Nachmittag stürzte die Ehefrau des Fuhrmanns G. hier, als sie im Begriff stand, einen Hausen Gerste vom Gerüste auf die Scheunentenne zu werfen, mit herab. Glücklicher Weise fiel die Frau auf den Gerstenhaufen, so daß- sie mit einigen unbedeutenden Schürfungen und dem Schrecken davonkam. vermiet«*. * Darmstadt, 14. November. Das Großh. Ministerium hat eine Verfügung über den Betrieb sogen. „Str au ß- wirtschasten", wie sie auch in Rheinhessen vielfach üblich sind, erlassen. Nach dieser Verfügung soll die Erlaubniß zur Errichtung einer „Straußwirthschaft" nur für den Verzapf eigener im letzten Herbste selbst geernteter Weine innerhalb der Zeit vom 1. October bis Ende December ertheilt werden. Mainz, 16. November. Die Oberlehrer der größeren Städe des Großherzogthums sind darum bei der Regierung eingekommen, daß ihre Functionszulage bis zu einer etwaigen Ruhestandsversetzung mit in Anrechnung gebracht werde. Verschiedene Abgeordnete, darunter Dr. Schröder, haben den Petenten zugesagt, das Ansuchen in der Kammer zu befürworten. Die Anregung zur Sache ging von Offenbach aus. *△ Aus Rheinhessen, 14. November. In der diesseitigen Provinz tritt neuerdings die Maul- und Klauenseuche wieder sehr stark auf- dieselbe ist wieder in den Gemarkungen Essenheim, Heßloch und Westhofen constatirt worden. — Auch in den angrenzenden Main- und Riedorten Raunheim, Kelsterbach, Haßloch, Königsstädten, Bischofsheim und Ginsheim ist die Seuche wieder ausgebrochen und von den Behörden die allgemeine Viehsperre angeordnet worden. *△ Aus dem Rheiugau, 14. November. Mit Rücksicht auf den großen Schaden, den der Sau er wurm in diesem Jahre in dem unteren Rheingau angerichtet hat, wird auf Anregung mehrerer Rüdesheimer Weinbergbesitzer alsbald nach Beendigung des Herbstes eine Versammlung von Weinproducenten stattfinden, um ein gemeinsames Vorgehen, nötigenfalls polizeiliche Bestimmungen zur Vertilgung des Heu- und Sauerwurmes, sowie der übrigen Nebenfeinde anzubahnen. — Annähernd läßt sich jetzt das Ergebniß des Herbstes in Rheinhessen überblicken. In den vom Sauerwurm betroffenen Gegenden ist die Ernte oft noch nicht 1/4 Herbst. .Als einen vollen Herbst rechnet man 4 Stück ä 1200 Liter auf ein Hectar Weinberg. Die Qualität ist eine mittlere und schwankt das w ostgewicht zwischen 65—80 Grad. Geschäft ist in dem neuen Wein noch gar keines - in den sogen. „Heckenwirthschaften" (auch Straußwirthschaften) wird das halbe Liter zu 40 und 45 Psg. verlaust. * Das Brautkleid der Prinzessin Victoria von Preußen wird einen besonderen Schmuck erhalten. Die prachtvollen Spitzen, welche einst das Brautkleid ihrer Mutter zierten, als diese am 25. Januar 1858 mit ihrem Gemahl, dem späteren Kaiser Friedrich, vor den Altar trat, und die als ein besonderes Meisterwerk des Brüsseler Kunstgewerbes gelten, sollen jetzt von Neuem für das Brautkleid der Prinzessin Victoria verwendet werden. Die Kaiserin Friedrich hat dieser Tochter, als der ältesten, diese Begünstigung Vorbehalten. * Aachen, 13. November. Heute sollten die vor Kurzem beschlagnahmten 239 Ballen Speck und 16 Ballen Schinken im Gewichte von 22531 Kilogr. verkauft werden, nachdem die Maare zu Genußzwecken mit Petroleum unbrauchbar gemacht worden war. Die Versteigerung hat indessen nicht stattgesunden, weil der Absender der Maare den Nachweis führen will, daß dieselbe nicht, wie angenommen wird, amerikanischen, sondern holländischen Ursprungs sei, ihrer Einfuhr demnach also nichts im Wege stehe. Auf die Beweisführung darf man um so gespannter sein, als von Sachkundigen der hiesigen Schweinemetzger-Jnnung die amerikanische Herkunft des Specks mit aller Sicherheit behauptet wird. —j- Kassel, 16. November. Selbstmord eines durchgefallenen Examinanden. Am Samstag Abend um 6 Uhr wurden die zahlreichen Beamten und die sonstigen Anwesenden im hiesigen Justizpalast durch einen starken Knall alarmirt, welcher, vom obersten Corridor des Treppenhauses ausgehend, sich weithin durch die weitverzweigten Gänge und Räume des umfangreichen Gebäudes forlpflanzte. Alles eilte erschreckt aus den Zimmern und schon glaubte man, irgend ein Leitungsrohr sei geplatzt, das Gas explodirt rc., als man im Halbdunkel des Corridors, dicht vor der Eingangsthür zum Prüsungssaal des Oberlandesgerichtes (im obersten Stock des Justizpalastes) einen jungen Mann in seinen letzten Zügen liegend sand. Derselbe hatte sich durch einen Revolverschuß dahingestreckt- er stöhnte noch einige Secunden, dann verstarb Verkehr, £attö» «nd V»lk»wirthschaft. — Die preußischen Staatsbahnen beabsichtigen nach dem „Rh. Cour." die Dampfheizung auf sämmtlichen Haupttinien etnzu- sühren und lassen daher jetzt eifrig an der Umänderung der Personenwagen arbeiten. Auch die Gepäck-, Post- und einige zur Etlgut- besörderung dienendeGüterwagen erhalten entsprechende Vorrichtungen. Abgesehen von der Reguliruug der Temperatur für den ganzen Zug im Packwagen kann in den Abtheilungen der ersten und zweiten Wagenklasse jeder Reisende die Temperatur durch die vorhandenen Ventile selbst regeln, während für die dritte und vierte Wagenklasse eine Regulirung nur durch den bei jedem Zuge befindlichen Heizwärter vorgenommen werden kann. Das in den letzteren beiden Klassen fahrende Publikum hat daher etwaige Wünsche in Bezug auf die Heizung stets dem Zugführer oder Schaffner mitzutheilen. «rünberg, 15. Noobr. Fruchtpreise. Weizen 19 — Korn 17.—, Gerste 16.—, Hafer JL 14—, Erbsen JL 16.50, Linsen 24—, Lein 28—, Wicken —Samen 23.—, Kartoffeln0__. Frankfurt, 15. November. Marktpreise. Heu pro 100 Ko. «4L 5 20—6.80, Stroh JL 5.00—510, Kartoffeln Jt 4 50 bis 7.50, Butter per Pfd. JC. 1.15—0.00, Eier per St. 6—10 A, Roggenbrod 4 Pfd. 45 do. feines 48 gemischtes 6 Pfd. 86 S«drsf»nc»ch»i Werkmeister ■ Schule. •_ — VonmterrleM frei. — den neuen Schnelldampfern Norddeutschen -Lloyd kann man die Neise von Z5 Vorläufige Anzeige Fritz-ReuterVorlesung: Hanne Nüte un de lütte Pudel. Gosebruch, Rentier Gustav, sein Sohn Kügelchen, Postpractikant Nettekorn, Commission är Louise Amberg Dora, ihre Tochter machen. Ferner fahren Dampfer der Norddeutschen Lloyd bis Abends 10 Uhr. [9o55 . A, W. Schulhof, GietzkN Jeden Sonntag neue Reisen. ! ~ »7 Wiederholungen finden nicht statt. Aug^ Kraft, Butzbach. Disconto-Command.-Anth. Darmstädter Bank-Act. Dresdener Bank-Act. Worbb. Lloyb-Act. Wiener Bankoer.-Act. Oest Crebit-Act. Oest. Staatsb.-Act. führte Illustrationen und an Moden und Handarbeiten endlich noch Folgendes: jährlich über 75 Artikel mit über 300 Abbildungen, 12 große farbige Modenbilder, 8 farbige Musterblätter für künstlerische Handarbeiten und 8 Extra-Blätter mit vielen Illustrationen, so daß die Zahl der letzteren an 3000 jährlich hinanreicht. Kein anderes illustrirtes Blatt überhaupt, Innerhalb oder außerhalb Deutschlands, kann nur entfernt diese Zahl aufweisen; dabei beträgt der vierteljährliche Abonnements- Preis nur 2 Mk. 50 Pf. Einzelne Hefte kosten 50 Pf. oder 30 Kr. — Die „Große Ausgabe mit allen Kupfern" bringt außerdem jährlich noch 36 große farbige Modenbilder, also jährlich 64 besondere Beigaben, und kostet vierteljährlich 4 Mk. 25 Pf. (in Oesterreich-Ungarn nach CourS). Abonnements werden jederzeit angenommen bei allen Buchhandlungen und Postanstalten. — Probe-Nurnrnern gratis und franco durch die Expedition Berlin W., Potsdamer Straße 38, Wim I., Operngasse 3. Wendungen auf hiesigem Bürgermeisterei-Bureau offen liegt. Rod heim, den 17. November 1890. Großherzogliche Bürgermeisterei Rodheim. Schäfer. Da der Besuch der Blumen-Au-stellung ein derart starker war, daß viele Besucher umkehren mußten, halten wir, vielfachen Wünschen nachkommend, noch Dien-tag Morgens von 10—1 Uhr und Mittags von 2—6 Uhr die Ausstellung geöffnet. Der neue Cursu- im Anfertigen vonkürrfllicherr Blumen beginnt Montag den 24. November in unserer Wohnung, Schiffen- bergerweg Nr. 14, neben Steins Garten. kann sich jeder gewissenhafte und energische Mann durch Uebernahrne einer Agentur für eine deutsche Lebensversicherungsgesellschaft mit einer bedeutenden Sterbekaffe (letztere ohne ärztliche Untersuchung) und sonstigen liberalen Einrichtungen verschaffen. Fachkenntniß nicht erforderlich. Offerten unter L. 1121 an Haasenstein & Bögler, St. - G., Dir Nachtzeiten von 6 Uhr Abend» blt 6» Uhr früh find durch Unlecstreiche» der Minnlenzahlen ausgezeichnet. 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Vielmehr bitten wir, die uns zugedachten Gaben recht bald an eine der nachbenannten Vorstandsdamen gelangen zu lassen: Fräulein Amalie Bansa (Nordanlage 41), Frau Oberbürgermeister Bramm (Grünbergerstraße 1), Frau Dr. Brüel (Neuen Bäue 41), Frau Amtsrichter Gebhardt (Garten- straße 15), Fräulein Emilie Langermann (Südanlage 21), Frau Pfarrer Naumann (Südanlage 8), Frau Louise Ottens (Bismarckstraße 11), Frau Auguste Schwan (Seltersweg 64), Fräulein Louise Wortmann (Asterweg 16). Auch die Schwestern unserer Anstalt sind bereit, Gaben in Empfang zu nehmen. Gießen, den 10. November 1890. Der Vorstand der Kleinkinder-Bewahranstalt. __Dr. Naumann, Pfarrer.________________ Verein fair Krankenpflege. Einladung zur General - Versammlung Mittwoch, den 19. November a. c., Abends 8 Uhr, 9545 in der Restauration Feidel, „Bavaria". Tagesordn.: Berichterstattung, Rechnungsablage, Ergänzungswahlen. Der Vorstand. |H. NESTLt’S KINDERMEHL BOJätirlger Erfolg. Zahlreiche ZEUGNISSE der ersten medioinlschen Autoritäten. | Vollständiges Nahrungsmittel für kleine Kinder. Ersatz bei Mangel an Muttermilch, erleichtert das Entwöhnen, leicht und | vollständig verdaulich, desshalb auch EBYFACHSENEN bei MAGEN- gEEWEN bestens empfohlen. Zum Schutz gegen die zahlreichen Nachahmungen führt jede Büchse die Unterschrift des Erfinders Henri Nestle, Verkauf in allen Apotheken und Droguen-Handlungen. 66 Das Haus Nestle hat an der Pariser Weltausstellung 1889 die höchsten Auszeichnungen, einen GROSSEN PREIS und eine GOLDENE MEDAILLE I erhalten. Margarine FF 32 Auszeichnungen, worunter 12 Ehrendiplome M und 14Gold.Medaillen. 'S aus der Fabrik von A. E. 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Namentlich ist sUr ztraueretcn ote Tendenz ungünstig, und es scheint in der That, daß viele derselben im verflossenen La imnnnfttaer gearbeitet haben, als man bisher anzunehmen geneigt war. ^?rfLLDr^ien^finb roie^)er^^)eträ^^tli8^^ ^fcbniätöer. Lloyd und Türkische Tabakactten machen mit kleinen Coursbesserungen eine rühmliche Ausnahme auf diesem Gebiet. Dtscont: 5y2°/o. Yerrmethrrngen. J 3981] In meinem Hause, Alicestraße Nr. 26, ist der 3. Stock, b Zimmer, Küche - mit Wasserleitung und Zubehör, fofot d Hebamme Faber wohnt [9155 Zckulstraste 4, 1. Stock. i sind nur vereinzelt besser. .... .. , «i r*, «.i» Oesterreich'sche Bahnen sind nicht gleichmäßig verändert. Einzelne, rote Böhmische Notobahn, Reichenberg-Pardubitzer und Prag-Duxer, Zehen wett Uber das vorwochentltche Niveau hinaus, andere erreichen es kaum. Im AUgememen trat dieses Gebiet mehr in den Hintergrund und nur an eMzelnen Tagen zogen stärkete Bewegungen die Aufmerksamkeit auf sich. Schweizer Bahnen zeigen Bett Contre vom 4l/80/oPortug.-A. 88 u.89 5% amort. Scrb. Gold- Rente .... 5o/a SerbischeEisenbahn- Hyp.-Obl.I,.^. . 40/0 Schweb. Oblig.l880r lo/o Türken cono. . 5°/o Argent. Gold - Anl. 0. 1887 ... 31/3% Egypt..... »tRUKitl . . 164— 161.50 | Deutsche Berlagsanftslt 238.— 229.50 do (Oberrad) 134.80 133.60 I Farbwerke,vorm.Meister, r | Lucius L Brünmg. 284.10 I Riebeck'scheMontanwerke 184— 182.45 Course der Frankfurter Börse. Staatsanleihe«. 8U 79411 Erlengasse 15" ein Logis zu vermleihem NZ-res Neuenweg " 5619] Die dritte Etage, Gartenstraße Nr. 38, mit Gartenantheil per sofort r» 'v-rmi-thm. 3i^erc|?orbaniaBe23._ Herwischte Anzeigen. 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Di- verflossene Woche scheint ben Beweis erbracht zu haben, baß bie Baisse- bebeutenber Kaufanbrang hob auaemmn uhu uu» u« leitenben Speculationswerlhe um 4-50/v in bie Höhe Selbst bie Provinz, bie so lange unthätig ber ^s^^ung ber Eourse °?w°hnt°W°"stE«igM^in"dasV rtprtpnmSrtia in diesem Punkte sinb, so ist doch zu bekannt, baß ähnliche Erscheinungen gÄ lXmS»'«« ebenso schnell wieder zu verschwinden und daß dteielbm nur in ben seltensten Fällen Anlaß zu Golddezugen geg ben haben Es ist daher begreiflich, daß man mehr mit neugierigem Staunen einer (Sntmirfluna folat die Grldsätze von einer Höhe hervorbringt, welche in der alten Welt unmöglich^und unbegreifltch erscheinen würde. Der Punkt aber, m welchem bte dortiges Vorgänge auch für die europäischen Börsen ein sehr ^^"bidendes Interesse^gewinnen, das ist der ungeheuere Druck, welchen derartige auf d e „ Course der amerikanischen Sharcs ausüben, und wer sich vor ^uge" .^alt, w e sh 40/oOestr. Goldrente . gerade der Londoner Markt unter dem Rückgang dieser - GriechischeMonopol- wiegrotze Positionen dort, theils wegen ber Unmogltchkettder Liquid^tion heils Anleihe . . . in der Hoffnung auf Besserung noch gehalten werben, mutzte vor der Wir g 50^ A>umänische Rente . btefer Mmkcourse auf den Londoner Markt bangen. Aber der Eindruck en pch 41/ 0/ Russische Aul.. . ^dtti Erwartungen, und trotz ber augenscheinlichen Verschlechterung ber Situation | ----------------- Wten die dlutschm Börsen zu Deckungen in bem Moment wo ein günstiger ^nnklin^weis unb die Ankünbigung großer Golbsenbungen an bie Bank von Eng- tai»®elbm®rtkS «Soffen ließen Dieses Verhalten der Raillevartei scheint zu beweisen, daß in ihren eigenen Reihen die Uebettrcibung der kea nwa aen Bewegung erkannt wird, und jede wirkliche Besserung der V-rhaltn ss- wttd dah« ein noch weit größeres Deckungsbedursniß heroorrusen, als es die ersten Eabechb.steuerfrei o*u lancirt werden Wie man sieht, macht Rußland Fortschritte. Kaum ---------------------- V/o” cXnbre ünd vergangen seitbem die Conoersion der 50/oigen begonnen unb die erste Äige Conve^sionsanleihe zu etwa 85 begeben würbe. Heute wirb fast S" Ludwigshafen-Bexbach. demselben Eourse die erste 30/yige Anleihe angeboten, und es besteht kein Zwcisel, Ludwigsbahn. ■ haft TÄ Beltaßen wird. Die Russen verstehen sich offenbar auf das Nordbahn . Emittiren. Wiederholt sind ihre Anleihen in kritischen Zeiten aufgelegt worden und M^ienburger-Mlawka. | ..... $™itoc Re.ch.bank . SflMÄ tf.‘FÄS!,Ä*W “SSSffi I bcftiebun8?n zug^ewandt. Es ist nicht uninteressant, zu sehen, wie aus unbedeuttn- I de] Ereignissen°die Alarmnachrichten zugeschnitten werden. Aus der oermutMchen 3 Aufschiebung der russischen Emission wird ein Verzicht am oas Geschäft von Denen I tr "dm Bank, di- Schwäch- des Londoner Marktes giebt & cgcnbdt,.*» S EtSÄS >'Ä£.« I Berliner Börse 8.^ 3./#^^.*' I bringt E die en Elementen die °°n dem Schaden Anderer lebend, «in M» °l D/°Preuh.SW.-Aet,Bk.- I M Erreichung ihres Zweckes scheuen und den Eredit der Börse gänzlich zu wr. Vsimdbr. . . . I Nichten drohend. 40/oPreutz.Centt.-Bob.- Der Reichsbankausweis ist über Erwarten günstig ausgefallen, da es oer Credr-Pfandbr. bis I Bank möglich war, wieder eine Notenreseroe von 35 Millionen anzusammeln. Die e $ Äfferung ist neben einer starken Verminderung des Portefeuilles vornehm ich der | Einlösung von Reichs-Schatz-Scheinen zu verdanken. Es tft i ob der neueste Ausweis eine weitere Kräftigung zeigen wird. SDte anforberunBi?n | sind fortlaufend außerordentlich groß und der Discont im offenen Markt ist eher noch steffer ^r^Abgaben in ben letzten Tagen haben bewirkt, daß die hielten I Gewinne nur zum Theil behauptet werden konnten. Immerhin sind d e leitenden | Bankactien noch ca. l-2o/o über bem Schlutzcoms der Vorwoche. Deutsche Bank M! machen eine Ausnahme, dieselben wurden durch den Evurssturz der Northern-Pacistc^ II j Werthe in Mitleidenschaft gezogen und schlietzen mit 2Vi% Verlust. Cassawerthe 102.— 102.— 102.50 50/g Südbahn Lombarden 1 40/0 bo. bo. 103.15 ldf.30 101.20 30/0 bo. do. 4o/a Prag-Duxer Gold . 66.45 99.95 66.30 99.55 100.60 100.50 w Rubolf Gold (Salzk.) „ Franz-Josef Silber 3<>/o staatl. garant. Jtal. Eisenbahn . . 99.90 85.90 100.— 85.40 106.80 100 — 106.35 99.95 56.90 56.60 30/0 Livorneser . . . 63.80 64 — 83.— 82.80 40/0 Ruff. L>üdw Eismb. 93.90 94.60 80.15 80.— 40/0 Wladikawkas garnt. 93.35 93.50 —.— 106.50 40/0 gar. Sardin.Sec.ftfr. 84.7o 84.05 227.60 isenbachu-Aetten. 228.— | Lübeck-Büchner . . < 162.50 164.— 117.20 116.75 1 Mecklenburger . . . —* —.— 119.70 119.50 I Gotthardt..... 157.40 157.90 58.20 59.75 1 Jtal. Mittelmeer . . 112.20 111.50