Nr. 114. Erstes Blatt Sonntag de» 18. Mai ......... -7-— ■■ — A— 1890 Der •Menet Anzeiger erscheint:aglich. Bit Ausnahme des Montags. Die Gießener ••«HUnlfÄttet Verden dem Anzeiger vSchentlich dreimal deigelegt. Kenerat-Mnzeiger. ießemr Anzeiger vierteljähriger ZSonnementspreiAr 2 Mark 20 Mg, mV Bringerloyn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg Aedaction, Expedition und Druckerei: Achnkstraße Ar.,< Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblatt für den Areis Gieren. uw '■ - ....... ' — ■■■■"_. U IW , ■ ■■■■■ _ HW— ■ ■■■■,■■■ U , — UM Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag, für den 6011**0* <’&r0601t0Y 0ttfif*ff 01* Äße «nnoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehm« folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Bonn. 10 Uhr. Anzeigen für den .Gießener Anzeiger- mtgeg«. Amtlichen Theil. Bekanntmachung, die Unterhaltung der Kreisstraßen betreffend. Wir bringen hierdurch den Fuhrwerksbesitzern zur Kennt- ttt6, daß sich auf der Kreisstraße Gießen—Wieseck von Montag den 19. d. Mts. ab eine Dampfstraßenwalze in Thätigkeit befindet» Gießen, am 17. Mai 1890. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Lehrer-Conferenz des Conferenz-Bezirks Gießen am 21. Mai, Vorm. 10 Uhr, in Gießen. Lieder: 5. 130. Die Kataloge der Kreisschulbibliothek mitbringen. Gießen, den 16. Mai 1890. Büchner, Schulrath. Gefunden: 2 Armbänder, 1 Karte der Umgegend von Gießen, 1 Herrenhut, 1 Scheere, 2 Wagenketten, 1 Regenschirm, 1 Reisetasche mit Inhalt, 1 Ranzen mit Inhalt, 1 Geldbeutel mit Inhalt, 1 Gesangbuch, 1 Milchkanne. Zugeflogen: 1 Kanarienvogel. Gießen, den 17. Mai 1890. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Deutsches Reich. Königsberg i. Pr., 15. Mai. Der Kaiser und die Kaiserin fuhren Nachmittags 4 Uhr nach Louisenwahl. Obwohl die Stunde des Besuches Vormittags noch nicht feststand, harte sich ein sehr zahlreiches Publikum in den Hufen eingefunden, das die Ankommenden enthusiastisch begrüßte. Nach einem viertelstündigen Besuche des Louisenhauses begab sich das kaiserliche Paar nach dem Fort Marienberg, um die dortigen neuen Arbeiten zu besichtigen. Um 6 Uhr erfolgte di'e Rückfahrt nach dem Schlosse. Zu dem auf 7 Uhr ange- gesetzten Diner waren mit Einladungen beehrt worden: der Oberbürgermeister, der Polizeipräsident, der Oberpräsident, owie mehre andere Herren. 2ln»laitö. London, 15. Mai. Im Unterhause theilte der Unter- staatssecretär des Aeußeren, Sir James Fergusson auf eine Anfrage mit, Stanley habe mit den Häuptlingen im Innern Afrikas in seinem Namen Abmachungen getroffen, aber nicht unter der Autorität der englischen Regierung. Im östlichen Sudan herrsche noch große Unsicherheit und Noth; Abteilungen der Derwische beunruhigten fortwährend die dortige Gegend durch Einfälle. Die Handelscompagnie im Sudan habe mit den Häuptlingen vorläufige Abmachungen getroffen behufs des Baues von Baumwolle und der Oeffnung der Handelsstraße nach Berber. Was die Proclamation der Britisch-ostafrikanischen Gesellschaft vom 3. Mai angehe, so -werde durch dieselbe die Sclaverei in einem gewissen Bezirke des Gebietes der Gesellschaft und in einem Umkreise von zehn Meilen verboten. Die Proclamation berühre jedoch nicht die Sclaverei, wie sie jetzt bestehe. — Das Unterhaus nahm mit 339 gegen 266 Stimmen nach dreitägiger Debatte die Regierungsbill an, durch welche die Extrasteuer auf Spriri- tuosen und Bier an die Localbehörden überwiesen wird, die unter anderem ermächtigt werden, Schanklocale behufs deren Aufhebung anzukaufen. Neueste Nachrichten. Wolsts telegraphisches Correspondenz-Bureau. Berlin, 16. Mai. Der Bundesrath überwies den Antrag, betreffend die Errichtung eines Nationaldenkmals für Kaiser Wilhelm I., den Ausschüssen für Handel und Verkehr und für Rechnungswesen, und nahm von der Vorlage, betreffend die weitere Sammlung von Actenstücken über Ostafrika,' Kenntniß. Königsberg, 16. Mai. Das Kaiserpaar besuchte gestern Nachmittag nach Rückkehr vom Louisenhause die Kirche in Juditten, die älteste des Samlandes und wohnte daselbst dem Gottesdienste bei. Abends war bei dem Kaiser kleine Tafel von 40 Gedecken, bei der Kaiserin Damentasel von 80 Gedecken. Um 91/3 Uhr war Zapfenstreich mit glänzendem Verlauf- der Kaiser zeigte sich wiederholt am Fenster in lebhafter Unterhaltung mit seinen Gästen. Der Schloßthurm strahlte in rothem und grünem bengalischen Feuer, Racketen stiegen aus. Nach dem Zapfenstreich um 101/4 Uhr erschien das Kaiserpaar bei dem Abmarsch der Musikcorps am Fenster und wurde vom stürmischen Jubel der Menge im Schloßhose begrüßt. Königsberg, 16. Mai. Der Kaiser fuhr um 61/* Uhr über Devau nach Werben, darauf nach Quednau, woselbst er eine Festungsübung bei dem Fort Quednau persönlich leitete. Der Kaiser ließ das von ihm besetzte For- angreifen und vertheidigte es durch schweres Geschütz- mit Sturm schloß die Uebung. Hiernach begab sich der Kaiser zur Besichtigung des Hafens Pillau. In Pillau traf der Kaiser um 9 Uhr 30 Minuten ein, besichtigte die Land- und Seeforts. Nach der Besichtigung fuhr der Kaiser in die See hinaus, wo vier Torpedo-Boote liegen. Der hier vor Anker liegende russische Torpedojäger salutirte bei der Vorbeisahrt. Um lV/2 Uhr kehrte der Kaiser von Pillau hierher zurück und begab sich sofort in das Schloß. Die Kaiserin besuchte Morgens 9 Uhr das Krankenhaus der Barmherzigkeit, wohnte daselbst der Einsegnung zweier Hilfsschwestern bei und fuhr nach Kinderhort, woselbst ein achtjähriges Mädchen einen Blumenstrauß überreichte. Hieraus fuhr sie nach den Erziehungsanstalten. Breslau, 16. Mai. Der „Breslauer Zeitung" wird aus Ratibor berichtet: 36 Personen ertranken gestern an der Oder-Ueberfähre bei Slawikau. München, 16. Mai. Der Prinzregenr richtete an den hiesigen Erzbischof ein Handschreiben, worin er sein aufrichtiges Bedauern über die beabsichtigte Abhaltung des deutschen Katholikentages Hierselbst ausspricht, weil die Abhaltung in München nicht geeignet sei, hier den Frieden zu erzielen und zu befestigen,. der von Ruhigdenkenden aller Kreise der Stadt dringend erwünscht wird. „Es ist mein lebhafter Wunsch", heißt es in dem Schreiben, „daß Sie sich, ehe ich weitere Maßnahmen zu der meinen Rechten und Pflichten gemäßen Wahrung des Friedens ins Auge fasse, mit den katholischen Männern, insbesondere mit dem Domeapitel, nochmals be- rathen und mir das Ergebmß dieser Besprechungen baldigst anzeigen." München, 16. Mai. Der Prinzregent gab die Genehmigung zu Sammlungen in Bayern für einen Thurm als Bismarckdenkmal am Starnberger See und zu dem Berliner Bismarckdenkmal. Hamburg, 16. Mai. Der „Hamburgische Correspondent" meldet: Die Direetion der Gasanstalt ist durch neuangeworbene Arbeiter vom Nordostsee-Canalbau, theils Italiener, theils Schweizer, nunmehr in den Stand gesetzt, alle Bedürfnisse der Gaseonsumenten vollauf zu befriedigen. Hamburg, 16. Mai. Gestern Zlbend war großer Andrang nach der Stcinstraße- starke Polizeiabtheilungen zu Pferde und zu Fuß hielten alle Zugänge besetzt und zerstreuten leicht die Ansammlungen. Gegen 11 Uhr wurde die Polizei zurückgezogen. Bilbao, 16. Mai. Gestern Nachmittag kam es zu einem Conslict zwischen den Truppen und den Strikenden- einer der letzteren wurde getödtet und mehrere verwundet. Um acht Uhr Abends war die Ruhe wieder hergestellt. In den Grubenbezirken dauert die Agitation fort - die Strikenden zerstörten mehrere Hütten. Sämmtliche Bergwerke und die meisten Eisenwerke Bilbao's sind jetzt geschlossen. Sofia, 16. Mai. Auf Verlangen der Advokaten Panitz as und der anderen Vertheidiger wurden die Verhandlungen des Propstes bis zum nächsten Dienstag verschoben. Der Seeretär des deutschen Generalconsulats, sowie die diplomatischen Vertreter Englands, Oesterreichs, Italiens, Rumäniens und Griechenlands wohnten der Sitzung bei. Konstantinopel, 15. Mai. Nach einer Meldung der „Agence de Constantinople" sollen auf den kaiserlichen Domänen Djedil und im Dorfe Bellek in der Nähe Bagdads von dreizehn verdächtig erkrankten Personen sechs gestorben fein, die Anzeichen deuten auf Cholera hin. Aerzte und ein Gensdarmeriecordon sind bereits nach Bellek abgegangen. Cocates und ^provinzielles. Gießen, 17. Mai. — Ihre Großh. Hoheit Prinzessin Alice von Heffen reifte heute Vormittag 9 Uhr 39 Min. von Frankfurt a. M. kommend, hier durch. Ihr Reiseziel war Kirchhain. — Durch Entschließung Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz wurden der Gerichtsaccessist Karl Schliephake in Gießen zum Regierungsassessor und die Gerichtsaccessisten Otto Schwarz in Gießen nnd Karl Wiener in Gießen zu Gerichtsassesforen ernannt. — Im Personale unserer städtischen Aemter treten demnächst folgende, in der Stadtverordneten-Versammlung am 13. Mai beschlossene Aenderungen ein: Herr Armenkasserechner Lauber wird Stadtrechner, Herr Bürgermeistereigehilfe Dö'pfer (seither provisorisch mit der Führung der Stadtkasse betraut) wird Armenkasserechner. Der seitherige Kreisamtsgehilfe Allendorf wurde zum 1. Bürgermeisterei- fecretär ernannt. Die in Folge hiervon bei Großherzogl. Provinzialdireetion und dem Großh. Kreisamt freigewordene Stelle eines ersten Rechnungsgehilfen und Protocollführers ist bereits ausgeschrieben. — Die hiesige Fleischerinuung hat, wie das Gewerbeblatt für das Großh. Hessen berichtet, von dem ihr nach §. 97a, pos. 6 der Reichs-Gewerbe-Ordnung zustehenden Recht Gebrauch gemacht und ein Schiedsgericht errichtet, welches berufen ist, Streitigkeiten zwischen den Jnnungsmitgliedern und deren Gesellen zu entscheiden, welche auf den Antritt, die Fortsetzung oder Aufhebung des Arbeitsverhältniffes, auf die gegenseitigen Leistungen aus demselben, sowie auf die Ertheil- ung oder den Inhalt der Arbeitsbücher oder Zeugnisse sich beziehen. Dieses Schiedsgericht ist schon seit längerer Zeit zur beiderseitigen Zufriedenheit in Wirksamkeit und hat gute Erfolge aufzuweisen. — Verhaftet wurde eine Dienstmagd, welche sich in die Schlafräume eines Dienstmädchens und eines Kellners einer hiesigen Wirtschaft eingeschlichen hatte und diesen Geld und andere Werthsachen entwendete. x Friedberg, 16. Mai. Nicht oft genug können Eltern und Lehrer den Kindern das unsinnige Hintenaufsitzeu auf Wagen verbieten. Für diese Unsitte mußte am Himmelfahrttage hier ein Kind schwer büßen. Es sprang auf eine ziemlich rasch fahrende Kutsche, konnte sich jedoch nicht schnell halten und fiel so unglücklich, daß ihm ein Rad über Hals und Kopf ging. Den Aerzxen gelang es zwar, das Kind zum Bewußtsein zu bringen, doch liegt es noch hoffnungslos darnieder. * Friedberg, 15. Mai. Gestern Abend 9 Uhr brachten die hiesigen Gesangvereine Seiner Königlichen Hoheit dem Großherzog und Höchstdessen Familie einen solennen Fackelzug und Serenade im Schloßhof dar. Nach einer Ansprache durch den Großh. Bürgermeister Steinhäuser schloß die Ovation mit einem Hoch auf Seine Königliche Hoheit, worauf Höchst- derselbe den Großh. Bürgermeister Steinhäuser und die Vereinsvorstände zu empfangen geruhte und Allen feinen Dank aussprach. * Friedberg, 16. Mai. Seine Königliche Hoheit der Großherzog empfingen heute in Audienz die Herren Oberamtsrichter Baur, Pfarrer Walz, Bergrath Jäger, die Medi- zinalräthe Dr. Abbee und Dr. Groedel, Bürgermeister Wörner, Badecommissär Major Frhr. von Rotsmann — aus Bad- Nauheim - die Herren Professoren Köstlin und Dr. Weifenbach vom Prediger-Seminar in Friedberg, Director Schäfer vom Lehrer-Seminar, Pfarrer Schneider von Romrod, Justizrath Reatz von Gießen, Kammerherr Frhr. von Löw zu Steinfurth. N idda, 14. Mai. Einen Kornhalm von seltener Länge um diese Jahreszeit fand gestern ein hiesiger Bürger. Derselbe maß mit Aehre 1,90 Meter. ■fr Unterwiddersheim, 15. Mai. Der hiesige Flurschütz fand vorgestern in unserem Walde unter Laub verdeckt ein hochträchtiges Reh, welches durch zwei Schüsse kurz vorher getödtet worden war. Aus sofort erfolgte Anzeige hat Großh. Oberförsterei Untersuchung angeordnet. Dem Wilderer ist man auf der Spur. □ Trais-Horloff, 16. Mai. Sicherem Vernehmen nach hält die hiesige Braunkohlengrube und Brikett-Fabrik „Friedrich" ihr diesjähriges Bergmannsfest Sonntag den 8. Juni d. I. allhier bei der „Linde" ab. Da die neue Direction in der kurzen Zeit ihres Hierseins sich das Vertrauen der Arbeiter sowie der hiesigen Einwohner in vollem Maße erworben hat, auch in vielen anderen Beziehungen sehr zuvorkommend ist, so steht zu erwarten, daß das Fest an Betheiligung und Gemütlichkeit hinter den vorhergegangenen nicht zurückstehen wird. Stockheim i. d. Wetterau, 16. Mai. Ein so wundervoller Himmelfahrtstag, wie wir ihn gestern zu feiern das Glück hatten, dürfte feit vielen Jahren nicht mehr vorgekommen sein. Die schweren Gewitterregen, welche Tags vorher niedergingen und an der Bahn und anderen Orten Schaden angerichtet hatten, schlugen den Staub nieder und reinigten die Luft, so daß das Wandern in Wald und Feld ein wahrer Hochgenuß war. -c- Riuderbügeu, 15. Mai. Mchdem die bessere Witterung eingetreten, ist unser kleiner, sonst vom Weltverkehr Aasern- Nbinb Mastern Fuhchhn Liefm Die * Anthracit- melierteK 25 Ctr. Mummet meter Ta Kleinmach Luchen- i Scheitholz licher Bei und find 21. Mai zu welche: der Angel unter der Brennmat zeichneten Die Lie auf unser oder geger gebühren Gießen, Großh. a Arbe Kreit mittags 2 Treis a. m den Ai 4399 ?achrnitta, ti-ti Hu roei In Vl 4403 $ vonV Die N bauuvo die Ot vorkommt 67 wi Her 6ut Die W dmgungen ÄttHtec in den Py Uhr einzn M Erös Mittw Bo portofrei Ichrist öi reichen. Die A M erfolg, Alsfeld Großher Schüler des Corbachcr Gymnasiums hallen am Samstag eine längere Turnsahrt gemacht und sind Nachts gegen 1 Uhr auf der Rückreise mit 4 Wagen aus der Straste nach Eppe angclangt, als die Pferde des etwas zurückgebliebenen dritten Wagens bei der allen Wiese plötzlich vor einem aus dem Wege liegenden Gegenstände scheuten und stehen bleiben. Man Gießen. Denselben. Katharine Rau, Grotzen-Buseck. Denselben. — Wichtig für Bowlen re. Da mit der jetzt beginnenden wärmeren Jahreszeit die erfrischenden Getränke, wie Bowlen und Matt rank, wieder zu ihrem Rechte gelangen, so dürfte es am Platze sein, darauf htnzuweisen, daß der neue Süßstoff ^Saccharin* sich zur Versüßung derselben ganz vorzüglich eignet. Saccharin bietet für diese Zwecke außer großer Preisersparniß und Einfachheit der Anwendung den Vortheil, daß es den Getränken einen vorzüglichen Geschmack verleiht, das natürliche Aroma der Frucht und des Weines vollkommen erhält und nicht, wie der Zucker, im Magen Säure bildet, weshalb, was die Hauptsache ist, die mit Saccharin zubereiteten Bowlen ausgezeichnet bekömmlich sind. Saccharin ist in allen besseren Droguerien und Apotheken zu haben. verkehr, Land- unfc volkswirthschaft. — Die vom „Landwirtbschastl. Verein des Kreises Wetzlar" veranstaltete Ausstellung von Bieh -er BogelSberger Raffe auf der Provinzialthterschau zu Köln hat ein überaus günstiges Resultat gehabt. Die nach Köln gesandten 19 Stück Rindvieh der Vogelsberger Rasse haben sämmtlich Preise zuerkannt erhalten. Es erhielten Preise: Gemeinde Oberndorf für einen Bullen I. Preis mit 120 X, Johannes Kuhl, Weidenhausen, für einen Bullen I. Preis von 120 x Georg Franz, Wetzlar, für eine Kuh I. Preis 100 x, W. Otto, Wetzlar, für ein Rind I Preis 80 X, Ant. Bersch, Wetzlar, für ein Rind I. Preis 80 X, A. Werner Wittwe, Wetzlar, für ein Rind II. Preis 50 X, C. Boch II., Steindorf, für eine Kuh I. Preis 100 X, Johs. Boch, Oberndorf, für ein Rind II. Preis 50 X, Johs. Schieferstein, Hochelheim, für eine Kuh I. Preis 100 X — An dem gleich- falls errungenen Ptets für die ausgestellte Zücht in Höhe von 250 X baben folgende Vtehbesitzer Antheil: Mit einem Bullen: Gemeinde Oberndorf, Joh. Boch III., Oberndorf; mit einer Kuh: C. Braun, Steindors, Vorsteher Ludwig, Krofdorf, Joh. Schieferstetn, Hochelheim, W. Otto, Wetzlar; mit einem Rind: C. Boch II., Steindorf, W. Otto, Wetzlar und Porsteher Ludwig, Krofdorf. des Weichenstellers i. P. Wilhelm Schmall in Karl Reuter II., Dienstmann in Gießen, und Tochter des Zimmermanns Johannes Rau in Alttatholischer Gottesdienst. Nächsten Sonntag bett 18. Mai, Morgen- um acht Uhr, wir- in -er Sta-ttirche alttatholischer GotteS-ienst abgehalte« wer-en. Literatur nnb Kunft — Die Stellung -er Fra« ist durch die Umwälzungen, welche sich in den letzten Jahrzehnten in allen Gebieten des gesell- schaftlichm und gewerblichen Lebens vollzogen haben, namentlich in den mittleren und niederen Ständen, eine wesentlich andere geworden. Nicht überall zum Nutzen der Familie. Es erscheint daher dringend nöthig, wenigstens die Ideale wahrer und echter Weiblichkeit aufrecht zu erhalten. Diesem Streben dient mit Glück und Geschick das zu Dresden erscheinende praktische Wochenblatt für alle Hausfrauen „Fürs Haus". Es sollte dasselbe daher in keiner Familie fehlen. Der billige Preis (vierteljährlich 1 X) dürfte hierzu wesentlich beitragen. Probenummern giebt jede Buchhandlung kostenlos ab. untersucht und findet die Leiche eines Mannes, welcher den beiden vorderen Wagen überfahren worden. Man den Todten zur Seite und macht in Lengefeld Meldung dem Ereignist, worauf Leute von da sofort die Leiche suchten und in derselben einen Mann Namens Todt Godhausen erkannten. Man brachte alsdann die Leiche Den 15. Mai. Johann Maximilian Sadowski, Hilfshetzer in Gießen, und Karoline Elisabeth Wegerle, Tochter des Weichenstellers Jacob Wegerle in Gießen. Gelauste. Den 11. Mai. Dem Friseur Hermann Plank ein Sohn, August Theodor Hermann, geboren den 23. Februar. Denselben. Dem Locomotivführer Hermann Schindler eine Tochter, Marie Wilhelmine Adolfine, geboren den 22. April. Denselben. Dem Gärtner Johannes Kuba ein Sohn, Johann Conrad, geboren den 12. Avril. Denselben. Dem außerordentlichen Professor der Theologie Dr. Gustav Krüger eine Tochter, Johanna Adele Henriette Marie, geboren den 24. Februar. Den 15. Mai. Eine uneheliche Tochter, Johanna Friederike- geboren den 4. Mai. Beer-igte. Den 10. Mai. Kathanne Scvultheis, geb. Ab6, Ehefrau deS Kürschners August Schultheis, alt 48 Jahre, gestorben den 8. Mai. Den 11. Mai. Anna Lucie Rupp, geb. Valentin, Wittwe deS Küfers August Rupp, alt 72 Jahre, gestorben den 9. Mai. Den 12. Mai. Johann Heinrich schuster, Lehrer i. P., wohnhaft in Glauberg, alt 80 Jahre, gestorben den 10. Mai. Den 13. Mai. Luise Klotz, geb. Stohr, Ehefrau deS Schlossers Ludwig Klotz, alt 31 Jahre, gestorben den 11. Mai. Den 15. Mat. Friedrich Andreas, Locomotivführer, alt 39 Jahre, gestorben den 13. Mai. Denselben. Auguste Scheyda, geb. Möser, Ehefrau desRedacteurs Adam Scheyda, alt 36 Jahre, gestorben den 12. Mai. Temperatur Her Lahn und der Lust am 17. Mai, Vormittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 131 /2, Lust 19 Gr. Rübsamen. A«»Mg an» -en Stan-esanit«»egist«rn btt Stadt »tetzen. Bus-ttwtt« Mai: 1. Wilhelm Heinnch Brück, Handelsmann dahier, mit Christine Weynandt von Großen-Linden, wohnhaft dahier. 10. Wilhelm Richard Eduard Ludwig Friedrich Wipper, Gärtner dahier, mit Catharina Pauline Julie Tappe von Lüdenscheid-. 16. Friedrich Schadt, Posthilfsbote zu Bockenheim, mit Marie Seim daselbst. 16. Friedrich Schmidt von Krofdorf, Fabrikarbeiter dahier, mit Anna Katharina Hengst zu Krofdorf. Eheschließungen. März: 14. Adam Ohr, Maurer dahier, mit Margarethe chmall hierselbst. 14. Maximilian Sadowski, Hilfsheizer dahier, mit Caroline Elisabeth Wegerle hierselbst. 14. Karl Reuter II., Dienstmann dahier, mit Katharina Rau von Großen-Buseck, wohnhaft dahier. 14. Johann Heinrich Wilhelm Rühl, Spengler dahier, mit Johanna Weigel von Biedenkopf. Geborene. Mai: 4. Dem Friseur Friedrich Lehrmund ein Sohn, Wilhelm Karl Franz. 6. Dem Bezirksvauaufjeher Hugo Rohrer eine Tochter, Maria Clara. 7. Dem Kautabaksptnner Friedrich Hattenhauer eine Tochter. 7. Dem Metzger und Wirth Georg Kraft eine Tochter. 7. Von der Wittwe des am 11. April verstorbenen practischen Arztes Dr. Carl Dietz ein Sohn. 7. Dem Zimmermann Georg Schubecker eine Tochter, Luise Margarethe. 9. Dem Taglöhner Konrad Maus eine Tochter, Caroline. 9. Dem Taglöhner Peter Flock ein Sohn, Hermann. 9. Dem Feldwebel Louis Ruthsatz ein Sohn, Fran- Georg. 9. Dem Schreiner Georg Hammel eine Tochter, Agnes Ottilie Franziska. 10. Dem Universitäts-Professor Dr. Karl Müller eine Tochter. 11. Dem Schreiner Berthold Goß ein Sohn. 11. Dem Fluchthändler Sigmund Rosenbaum eine Tochter, Stdonie. Gestorbene. Mai: 9. Katharine Küster, geb. Volbert, 36 Jahre alt, Ehefrau, von Landwirth Heinrich Küster in Ehringshausen i. Oberh. 9. Lucie Rupp, geb. Valentin, 72 Jahre alt, Wittag von Küfer August Rupp dahier. 10. Heinrich Schuster, 81 Jahre alt, Lehrer von Glauberg. 11. Heinrich Peter Worch, 7 Jahre alt, Sohn von Bierbrauer Peter Worch dahier. 11. Luise Klotz, ged. Stohr, 31 Jahre alt, Ehefrau von Schlosser Ludwig Klotz dahier. 12. Auguste Scheyda, geb. Möser, 36 Jahre alt, Ehefrau von Redacteur Adam Scheyda dahier. 13. Andreas Friedrich Andreas, 49 Jahre alt, Locomotivführer dahier. 14. Heinrich Eckhard, 48 Jahre alt, Taglöhner von Wieseck. 14. Wilhelm Weisbeck, 4 Jahre alt, Tochter von Schuhmacher Christian Weißbeck Wittwe dahier. 15. Christine Birkeler, 2*/« Jahr alt, Tochter von Fuhrmann Philipp Birkeler zu Niedergirmes. 16. Margarethe Hofmann, 26 Jahre alt, Tochter von Ackersmann Jacob Hofmann zu Climbach. 15. Marie Haupt, 67 Jahre alt,, ledig dahier. _______________ Auszug au» den Uirchcirbüchern btt Stadt Sieben. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 11. Mai. Ewald Behm, Schlosser in Gießen, und Luise Johanna Klingelhöfer, Tochter des verstorbenen Schneidermeisters Johannes Klingelhöfer in Gladenbach. Den 14. Mai. Adam Ohr, Maurer in Gießen, und Margarethe Schmall, Tochter genanntem Orte, woselbst in einem Garten von Vormittags 11 Uhr bis Nachmittags 5 Uhr ärztliche Seetion der Leiche stattfand. Bei dieser sanden sich Schlagwunden am Kopse und eine Stichwunde am Arm, woraus wohl richtig gefolgert wird, daß Todt auf der Straße Abends überfallen und verwundet worden ist, alsdann bewußtlos auf der Straße liegen gelassen und von den beiden Wagen im Dunkeln unbewußt überfahren worden ist. Als direete Todesursache soll durch die Seetion das Uebersahren der Wagen conftatirt worden sein. * 400 Meilen — Gold! Englische Meilen sind damit gemeint, aber der Fund bleibt eolossal nach dem Wortlaut eines Newyorker Telegramms der „Sunday Times": „Von allen Seiten stürzt man nach dem Grand Canon am Coloradofluß. Coluel Stauton, einer der jüngsten Forschungsexpeditionen angehörig, meldet, daß auf eine Länge von 400 Meilen der Canon mit Gold gefüllt ist. Es schaut aus den Uferwänden hervor und kann dort gleich Kieseln aufgelesen werden. Ungeheure Funde von Kohlen und Marmor- Werden ebenfalls angezeigt. In Utah hat sich eine Compagnie gebildet, um jene Minen auszubeuten, aber von außen her beeilt sich Alles, ihr zuvorzukommen." Hm! hm! Gieße«, 17. Mai. (Marktbericht). Auf dem heutigen Wochenmartt kostete: Butter pr. Pfd. X 1,20—1,30, Hühnereier 1 St. ,2 St- 9-11 H, Enteneier 1 St. 5-6 H, 2 St. — A, Gänieeier 10— H, Käse pr. St. 5—8 H, Käsematte pr. St. 3 H, Erbsen pr. Liter 18 H, Linsen vr. Liter 30 4, Tauben pr. Paar X 0,60—0,90, Hühner pr. Stück X 1,30—1 60, Hahnen pr. St. X 1,50—1,80, Enten pr. Stück X 2,00—2,30, Gänse pr. Pfd. 50—60 Ochsenfleisch pr. Pfd. 68—72 H, Kuh- und Rindfleisch 60—62 4» Schweinefleisch 60—70 Hammelfleisch 56—68 4, Kalbfleisch 52—60 H, Kartoffeln pr. 100 Kilo X 2,80—3,50, Weißkraut pr. St- 6—8 -H, Zwiebeln per Centner X 17,50—00,00, Milch per Liter 12-18 H, Kirschen per Pfd. X 1,20. Johann Heinrich Wilhelm Rühl, Spengler in Gießen, und Johanna Weigel, Tochter des Maurers Georg Weigel in Biedenkopf. von legt von auf= aus- nach abgeschnittener Ort das Ziel vieler Schulen und Touristen aller Art, indem die Drahtseilbahn und das Braunkohlenbergwerk viele Schaulustige und Wißbegierige anlocken. Dazu kommt, daß der Gang von Büdingen das Thal herauf, welches rechts und links von herrlich bewaldeten Höhenzügen abgegrenzt ist, während in der Mitte die von dem Seemenflüßchen bewässerten, saftigen Wiesen hinaufziehen, ein sehr lohnender genannt werden muß. Wer noch weiter gehen will, hat nur den Höhenzug hinter dem Orte zu überschreiten, um in dem nicht fernen Kinzigthale Birstein und Wächtersbach zu erreichen, die des Jntereffanten viel bieten. — Unsere Braunkohle, die sich durch viele gute Eigenschaften auszeichnet, erobert sich ein immer größeres Absatzgebiet und bildet ein billiges Ersatzmittel für die immer theurer werdende Steinkohle. Man kann annehmen, daß täglich ca. 12 bis 15 Doppelwaggons, d. h. ca. 2400 bis 3000 Ctr. Kohlen verladen werden, ein Quantum, welches bedeutend gesteigert werden könnte, wenn die Verbindung mit dem nächsten Bahnhofe verbessert und bezw. verkürzt werden würde. Dermifdyte». * Mainz, 16. Mai. Die Bewohner des eine Stunde von hier gelegenen Pfarrdorfes Hechtsheim wurden vorgestern durch eine Blutthat in große Aufregung versetzt. Der 21jährige Sohn des verstorbenen Bürgermeisters Baur erschlug einen bei seiner Mutter in Diensten stehenden Knecht. Anlaß zu der blutigen That war, daß der Erschlagene im angetrunkenen Zustand die Mutter des Thäters schlagen wollte, worauf letzterer sich seiner Mutter annahm und den Knecht zurückwies. In seiner Trunkenheit wurde der Knecht auch handgreiflich gegen den Sohn, so daß dieser einen Schippenstiel erfaßte und dem Knecht einen Hieb auf den Kopf versetzte, der den sofortigen Tod des Geschlagenen verursachte. Unbegreiflicher Weise legte man den getesteten Mann in die Scheune und erstattete erst am folgenden Tag, nachdem der Thäter entflohen, bei der Behörde die Anzeige. Die eingeleitete Untersuchung wird zeigen, ob ein Act der Nothwehr vorliegt, oder ob der junge Bauer im Jähzorn gehandelt hat. Gegen den flüchtigen Thäter ist Seitens der Staatsanwaltschaft ein Steckbrief erlassen. * Die 19 Hauptgewinne der Pferdemarktlotterie fielen der Reihe nach auf folgende Nummern: 5302, 4948, 15490, 19363, 4966, 8695, 18873, 6836, 3076, 19795, 3614, 11507, 11060, 16936, 1946, 6147, 16414, 6468, 12950. * Die Allgemeine Electricitätsgesellschaft Berlin, welche in Hamburg, Breslau, Leipzig, Cöln, Hannover Jnstallations- bureaus besitzt, hat ein solches auch für Süddeutschland in Frankfurt a. M., Friedensstraße 4, errichtet. Mit diesem Bureau ist ein Musterlager von Beleuchtungskörpern für electrisches Licht verbunden, in welchem die Erzeugnisse ber Beleuchtungskörper-Industrie in selten reicher und geschmackvoller Zusammenstellung vertreten sind. Die im modernen naturalistischen Style von den Architecten der Gesellschaft entworfenen Beleuchtungskörper dürften die bisher gebräuchlichen Formen vollständig verdrängen. Eine durch einen Gasmotor und Accumulatoren betriebene electrische Beleuchtungsanlage veranschaulicht dem Besucher die einfache und sichere Lichterzeugung durch den electrischen Strom. * Hildesheim, 14. Mai. Die hiesige berechtigte Landwirthschastsschulc und die mit derselben verbundene Ackerbauschule zählen während des laufenden Sommersemesters 189 Schüler und Hospitanten, die sich nach ihrer Hcimathsangehörigkeit wie folgt vertheilen: Provinz Hannover 140 (Reg.-Bez. Hildesheim 69, Hannover 38, Lüneburg 23, Stade 8, Aurich 1, Osnabrück 1); übrige preußische Provinzen 20 (Sachsen 9, Westfalen 1, Schleswig-Holstein 4, Hessen-Nassau 5, Schlesien 1, Rheinprovmz 1); nichtpreußisches Deutschland 28 (Anhalt 1, Braunschweig 19, Hessen-Darmstadt 1, Lippe-Detmold 1, Lübeck 1, Meiningen 1, Oldenburg 1, Königreich Sachsen 1, Schaumburg-Lippe 1). — Die Frequenz des laufenden Sommerhalbjahres ist, wie immer, erheblich geringer, als diejenige des vorangegangenen Winterhalbjahres, aber in diesem Falle höher als die des vorigen Sommerhalbjahres. — Seit dem 1. Mai 1858, an welchem Tage die Schule eröffnet wurde, hat dieselbe 2617 Schüler ausgenommen und 2428 Schüler entlassen. Von diesen 2617 Schülern waren nach dem Stande der Väter 2006 (76,6%) Söhne von Hofbesitzern, 142 (5,4%) S. von Gutsbesitzern, 58 (2,2%) S/ v. Gutspächtern, 16 (0,6 %) S. v. Ackerbürgern, 4 (0,2%) S. v. Gärtnern, 32 (1,2%) S. v. Müllern, 12 (0,5%) S. v. Förstern, 12 (0,5%) S. v. Apothekern, 131 (5%) S. v. Kaufleuten, 145 (5,5%) S. v. Beamten, 41 (1,6%) S. v. Handwerkern und 18 (0,7%) S. v. Gastwirthen. — Der mit der Landwirthschastsschule verbundene Baumwärtercursns wird, gleich wie im vorigen Jahre, von 8 Theilnehrnern besucht. * Frankenberg, 14. Mai. lieber einen bei Lengefeld in Waldeck vorgekommenen Unglücksfall wird berichtet: Die Pfarrer. Lehrer, Gutsbesitzer, Beamte :c. rauchen mit Vorliebe d. Hollä«-. Tabak von B. Becker in Seesen a. H., 10 Pfd. lose in 1 Beutel fco. 8 X 156 Briefkasten. Herrn S. in G. Besten Dank für die Mitthetlung, leider aber für unser Blatt nicht oei wendbar. Ein Hoch, selbst aus des Waldes tiefsten Gründen, muß sich der Unbedeutendste gefallen lasten, warum I nicht auch ein Volksvertreter. Reisekörke Dknnnnn ’s“s# iiilcilocl ' in größter Louis Lony, Bahnhofstraße 27. 4408 mäßigen Preisen und solider Ausführung schnell und prompt besorgt. 4234 Löwengasse 30. Emil Eischbach 2845) Mineral-Brunnen. ! 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Mai 1890, Vormittags 10 Uhr, zu welchem Zeitpunkte die Oeffnung der Angebote stattfindet, verschlossen, unter der Aufschrift „Angebote für Brennmaterialien" bei der unterzeichneten Behörde einzureichen. Die Lieferungsbedingungen können auf unserer Schreibstube eingesehen oder gegen Erstattung der Abschreibgebühren bezogen werden. Gießen, den 14. Mai 1890. Großh. akademische Administrations- Commission. In Vertretung des Kanzlers: 4403 Philippi. Vergebung von Maurerarbeit. Die Maurerarbeit, welche bei Erbauung einer Brücke über die Ohm bei Ober-Ofleiden vorkommt, und welche zu 12 132 JL 67 H veranschlagt ist, soll in öffentlicher Submission vergeben werden. Die Pläne, Voranschläge und Bedingungen sind aus dem Bureau des Krei-techniker- Braun dahier in den Vormittagsstunden von 8—10 Uhr einzusehen und die Angebote bis zum Eröffnungstermin Mittwoch d. 28. Mai I. I., Vormittag- 11 Uhr, portofrei und mit entsprechender Aufschrift versehen, ebendaselbst einzureichen. Die Angebote haben auf Procente zu erfolgen. Alsfeld, den 16. Mai 1890. Grobherzogliches Kreisamt Alsfeld. __v. Grolman. 4411 Arbeitsversteigerung. Freitag den 23. l. M., Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Gemeinde Treis a. Lda. nachstehende Arbeiten in den Accord gegeben werden: «X Glaserarbeilen, veranschl. zu 50.— Weißbinderarbeiten, „ ,, 411.— Pflasterarbeiten, ,, „ 85.63 Fuhrlöhne, ,, „ 53.80 Steinsetzen, „ ,, 2.75 Gießen, den 16. Mai 1890. Senßselder, 4399 Bezirks-Bauaufseher. Montag den 10. d. MrS., Nachmittags 5 Uhr, soll am Badhaus des hiefigen Männer-Bades ein alter Nachen gegen Baarzahlunz versteigert werden. 4418 Aeilgeöotenes. Ich empfehle das berühmte Münchener AugnAinerbriiu, Gießener Actien-ErMtbier, Mlintr Weißbier und Fichtenhainer Kier, sowie KrißAEis. Otto Luft, 4412 „Zum Löwen". prümienmarkt Lauterbach IM-mdNnsWmeiil ni MnMeck am 12. Juni 1^90. _ . ®•• “• Es werden prämiirt: Verschied. Thierezur freien Verfügung d. Preisrichter 66 Die Mitglieder werden hiermit zu der am 27. d. MtS, Nachmittags 2 Ubr im Locale des Herrn Aug. Theod- Ätamer stattfindenden Generalversammlung eingeladen. Tagesordnung: Aufhebung bezw. Abänderung von Ausführungsbestimmungen. Gleichzeitig bringen wir im Anschluß an die Bilanz-Veröffentlichung für 1889 zur Kenntniß, daß im Jahre 1889 weder Mitglieder aus- noch eivgetreten sind und daß Ende 1889 die Zahl derselben 36 betrug. Alten-Buseck, den 16. Mai 1890. 4402 Der Vorstand: August PH. Kraemer, Hch. Seuling L, Director. Rechner. 2 Paar Ochsen ä 25 Mk. und 20 Mk. 5 Paar Ochsen L 15 Mk. 45 Mk. 75 „ 2 Kühe L 15 Mk. und 12 M. 27 „ 5 Kühe ä 10 Mk. 50 „ 3 Paar Sttere a 16, 12 und 10 Mk. 38 „ 2 Kalbinnen ä 15 Mk. 30 „ 1 Kalbin 12 Mk. 12 „ 2 Kalbinnen ä 10 Mk. 20 „ 2 Kalbinnen» ä 9 M. 18 „ 8 Kalbinnen ä 7 Mk. 56 „ 10 Kalbinnen ä 5 M. 50 „ 5 Rinder ä 15, 12, 10, 9 und 7 Mk. 53 „ 12 Rinder ä 5 Mk. 60 „ Bad Wildlingen. Die Hauptquellen: Georg-Victor-Quelle und Helenen-Quelle sind seit lange bekannt durch unübertroffene Wirkung bei Nieren-, Blasen- und Stein- leiden, bei Magen- und Darmkatarrhen, sowie bei Störungen der Blutmischung als Blutarmnth, Bleichsucht u. s. w. Wasser genannter Quellen kommt stets in frischer Füllung zur Versendung, in 1889 waren es über 631600 Flaschen. — Anfragen über das Bad, über Wohnungen im Badelogirhause und Europäischen Hofe erledigt: Die Inspection der Wildunger Mineralquellen- Actien-Gesellschaft. (3351 Liederbücher. Verlag v. Breittopf LHLriel i. Leipzig. Zusammen 600 Mk. Mit dieser Prämiirung ist unter der Leitung eines ComitvS eine Berloofung von Vieh und Geräthen verbunden. Loose ü 60 Pfg» flnd bei Herrn G. C. Volkmar dahier, Marktplatz Nr. 106, zu habe». Lauterbach, den 12. Mai 1890. Großherzogliche Bürgermeisterei Lauterbach. ___Stöpler. 4370 Jean Dem «fcCo., Giessen, Westanlage 11 — Telephon Nr. 21, empfehlen als Alleinverkäufer ihr stets sortirtes Lager in Fabrikaten der Wetzlarer Cement- und Cementwaarenfabrik von Albrecht Stein & Co., Wetzlar, als: Puzzolan-Cement, Flur- und Trottoirplatten, Dachplatten, Rinnsteine, Spülsteine, Geschränkt, Treppenstufen, einfach und profilirt, Mauerabdettplatten, Soekelfteine, Bieh- tröge, Cementröhren für Canalisation, sowie Bauwerkstüeke aller Art und Schlackensteine, Cementmosaikplatten in den verschiedensten Mustern, Höxter Portland-Cement der Höxter Portland-Cementsabrik vormals I. H. Eichwald Söhne, Saargemünder Thonflurplatten und Porzellan-Wand- platten von Ulzschneider, Thonmosaikplatten in großer Auswahl, Fabrikat der Thonmosaikplattenfabrik, Actiengesellschaft zu Liffa bei Breslau, Carbolineum Avenarins, Forbacher Falzziegel, hochroth und glasirt, altrenommirtes Fabrikat von Leon Contnrier, Forbach. 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Zimmer mit Ca- binet. auf Wunsch zwei Herren (Bett allein) mit Pension billig zu vermiethen. Westanlage 3. Gießen, 16 Mai 1890. 4407 Meldungen blieb vorläufig noch gering. Zu diesen allgemeinen Gründen treten besondere, welche durch Dioidenden- erklärung, Veröffentlichung der Abschlußziffern, Generalversammlung, oder günstige Einnahmeausweise gegeben werden und die bevorzugten Werthe noch besonders hervorheben. Es sind dies namentlich Buschtherader mit 2 fL, Duxer mit 3V< st., Staatsbahn mit 3Vz st., Lombarden mit 1 fL, Elbthal mit 23/a fL, Prag Duxer mit 45/g st. Gewinn. Bemerkt sei hierzu, daß die höchsten Course nirgends voll behauptet wurden, und daß namentlich Duxer und Buschtherader beträchtlich schwächer erscheinen. Sehr reges Interesse besteht für Schweizer Actien, besonders für Gotthard (i-2,30o/o), Nordbahn (4- 1,90%) und Unionbahn (-ff 5%). Deutsche Werthe ftnbi nur monin norrinhort • (Sothpf ipinpn nuf AHnftirtP 6^7* Stellrnfuchende jeden Berufs placirt schnell Reuters Bureau in Dresden, Maxstraße 6 [3951 Dtsconto-Comm. Darmstädter Bank-Act- Dresdener Bank-Act- Berliner Handelsges. Oesterr. Credit-Act. Wiener Bankvereins-Act Oesterr. Staatsvahn Lombard. Eisenbahn Ocher:. EreditLNien Oesterr. Staatübahn-ÄLtiev Dortmunder Union-Actieu Darmstädter Bankaktien Buschtherader Elbethal-Bahn-Acl. Gotthard-Bahn-Act. Schweizer Nordoft , West Gelsenkirchener Ver. Kön.- und LaurahÜtte-Act. Oesterr. AlpineeMontan reS oder früher gesurhf. Guter Au-bttu, Woss^rlei- tung. thunlichstauchSrallung und Remise erwünscht. Offerten mit Beschreibung und Preisangabe erbeten unter JE 36 an die Gxprdi» tion dieses Blattes. 4425] Ruhige Leute suchen ein Logis von 3—4 Zimmern mit Zubehör. Offerten an die Exped sub Z. 8. Der heutigen Nummer ist für die Stadtauflage der Sommerfahrplan der Kgl. Eisenbahn - Direetiou Köln (rechtSrhein ) beigegeben» 6%Chic.Milw.f.St.Paul Prt., rückzahlb. 1910 . 5%Chic.Milw.f.St.P§ul Prt., rückzahlb. 1921 . 6% Centt. Pacif.I.Mrtg. rückzahlb. 1896 . . Domlel Heil Lindenplatz 3. Äeselligkeitsverein Gleiberg. Ordentliche Geueral - Versammlung Mittwoch den 28. Mai 1890, Nachmittags 3 Uhr im Rittersaale der Burg Gleiberg. Tagesordnung: 1) Feststellung des Etats pro 1890/91. 2) Dechargierung der 1889er Rechnung. 3) Geschäftsbericht pro 1889. Zu bevorstehenden Festtagen bringe mein Weinlager in empfehlende Erinnerung. 4426] Ein braves Mädchen für Sonntags zu einem Kinde gegen gute Bezahlung gesucht Näheres in der Exped- ds- Bl. 4428]Junge MLdchrn vom Lande, sowie in aller Hausarbeit erfahrene Mädchen — st. eben Stelle zu Johanni u- ff über Nur 4410] Eine Waschmangel (Kasten- > tüchtige Mä^ chen können stets nachgewiesen mangel) zu verkaufen bei werden durch Frau Strack, Erleng. 15- O. Debus, Krofdorserftraße 3. I 4438 Redactton: A. Schepda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten. 50/0 BuderuS-Obligat. . | 103.90 | iu4.— 4 pCt. Gießener Obligationen —15 pCt. BuderuS-Obligationen, ReichSbarck-DiScont 4 pCt. — Frankfurter Bank-DiSkont 4 pCt. Gesucht für ein gebtlb- Mädchen gesund und kräftig, von guter Schulbildung, ev, 16 I. a., in Hand- und Hausarbeiten geschickt, Stelle zur Stütze der Hausfrau in ev- guter Familie. Familienanschluß! erwünscht. Gehalt nicht beansprucht. Gest. Anfrage unter H. B. 101a an die Expedition ds- Bl.4436 Börseuwoeheubericht von E. Wasser »erleben, Bankgeschäft. Immer deutticher vollzieht sich an der Börse die Befreiung der allgemeinen Markttendenz von dem bisher maßgebenden Einfluß des Montanmarktes. Nach langer Zeit erscheinen endlich die deutschen Börsen wieder so weit gekräftigt, daß sie eine steigende Tendenz verfolgen können, während auf dem Montanmarkte die Rückgänge sich fortsetzen und die Aussichten für dielcs Gebiet andauernd trübe erscheinen. Ich kann nicht umhin, dies als ein günstiges Zeichen zu betrachten. Bergwerke und Hüttenbetriebe mit ihren schwankenden Erträgnissen, mit ihrer Abhängigkeit von einer wechselnden Conjcctur und der wechselnden Zollpolitik der Regierung erscheinen ungeeignet als Capttalanlage für breitere Bevölkerungsschichten. Die Natur dieser Anlage bedingt eine so tnge Vertrautheit mit wirthschaftlichen und technischen Fragen, und der Art des Geschäftsbetriebes, eine so genaue Ueberwachung und Berechnung aller einichlägigen Verhältnisse, wie sie von dem größten Theil des anlagesuchenden Publicums nicht vorausgesetzt und nicht verlangt werden kann. Solche Actien sind eine Anlage für die Leute, welche in der Lage und befähigt sind, sich ein eigenes Urtheil über den Werth des betreffenden Objects zu bilden, und es war ein Fehler, der auch durch die immerhin hohe wtrthschaftliche Bedeutung der Montanindustrie nicht entschuldigt werden kann, so weite Kreise für dieselbe zu in- teressiren. Wenn jetzt bereits die Börse die Wunden, welche ihr dieser Fehlgriff geschlagen hat zu verschmerzen scheint und sich zu neuer Thättgkeit aufrafft, so bedeutet das noch keine Heilung, aber doch, daß wir auf dem Wege der Besserung sind, daß der übermäßige Einfluß des Montanmarktes gebrochen, und daß dessen Actien zurückflteßen in die Hände, in welchen sie vor Beginn der Hausseperiode 15 Jahre lang nicht zum Schaden der Börse geruht haben. Dieser Prozeß vollzieht sich langsam aber anscheinend ohne Unterbrechung, wie mir der Eindruck der außerordentlich hohen Gewinnziffer der Laurahütte zu beweisen scheint. Seit Anfang des laufenden Rechnungsjahres hat sich der Quartalsgewinn des Werkes verdreifacht, aber selbst diese gewaltige Ziffer (1,938,000 J4) bei immerhin nicht unbedeutenden Aufträgen hat den Rückgang keine Stunde lang aufgehalten. Kohlen Actien schwanken noch etwas häufiger. Hier verfolgt man noch ängstlich die Preisnoti'.ungen unk Die Resultate der Submissionen, und die Course steigen und fallen, je nachdem man einen Anhalt für ein Beharren ober ein weiteres Sinken der Preise gewonnen zu haben glaubt. Der Effect ist aber doch ein bedeutender Coursverlust, trotz der neuesten Erklärung, daß der letztgemeldete Preisabschlag keinen neuen Rückgang bedeutet. Es steht daher zu hoffen, daß auch diese Erklärungen den Gesundungs- proceß nicht aufzuhalten vermögen. Die Verluste, die damit verknüpft sind, sind freilich bedauerlich, und je größer sie werden, um so mehr schwindet die Hoffnung auf ein Wiederaufleben eines regelrechten Geschäftes, aber wir können darüber nicht klagen, wir haben vor Allem darauf zu denken, daß die Bedingungen eines gesunden Geschäfts wieder hergeftellt werden. In Ermangelung anderer würdiger Objecte bringt die Börse ihre ganze Sympathie den Bahnen entgegen, und zwar aus denselben Gründen, welche schon in dem vorigen Bericht ausgeführt wurden. Das Wetter ist so andauernd fruchtbar und der Saatenstand so weit vorgeschritten, daß die besten Hoffnungen gerechtfertigt erscheinen. Dabei sind die Einnahmen der Transportanstalten jetzt bereits so viel besser, daß die Börse glaubt, sich keine Reserve mehr auflegen zu müssen. Allerdings ist von Südrußland aus bereits eine Ahkühlung erfolgt durch die Nachricht, daß die Maaten unter Trockenheit zu leiden Haden, aber der Eindruck dieser 162.10 Dikconto-Som.-NnHrist 96 90 Harpener 88 90 Ostpreußen 155.75 Bochumer Gußstahlsekirn Tendenz-: ruhig. Goursbericht von E. Wasserschieben, Bankgeschäft UAMtfueter VSrss vor« 17. Mai 1890. Schlutzcourse 1 Uhr 15 Min Course der Frankfurter Börse. Staatsanleihe«. 107.50 4 pCt. Ungar. Goldrentt 5 „ Italiener Rente 4 pCt. ReichSanlei-r 3V« , 4 „ Preuß. Consols 3Vi , t Es wird sehr oft versucht, wenig rt I Werth habende Stärkepräparate UVH ♦ als Glanz-Stärke einzuführen und ~ durch Nachahmung der Packung i meiner Amerikanischen Glanz Stärke das Publikum zu täuschen, weshalb ich hiermit ganz besonders darauf aufmerksam mache, daß jedes Paket meines Fabrikats meine Firma und obigen GlobuS trägt, denn ich will nicht, daß der Ruf meines durchaus reellen, allgemein als vorzüglich anerkannten Fabrikats geschmälert wird. , Von den Vorzügen meiner Glanz - Stärke anderen Fabrikaten gegenüber wird man sich durch einen Versuch leicht überzeugen, ä Paket 20 Pfg. in den meisten Drogen-, Seifen- und Colonialwaarenhandlnnge« vor- räthig. 4406 Fritz Schulz jun., Leipzig. Ein Enden in guter Lage wird gesucht. [4437 Offert, u. K. M. ICO an die Exp. d. Bl. 4433] Eine Wohnung von 11 Zimmern rc. oder ein Haus zum Allein- bewohnen gesucht. Schriftliche Offerten an die Expedition d. Bl. unter Y. 4442] Für ein Kind von 15 Wochen wird eine Amme gesucht. Wo? sagt die Exped. ds. Bl. Montag Abend 8 Uhr: Uebung. 4413 Verloren ein goldenes Armband auf dem Wege von Staufenberg Steins Garten. Sonntag dm 18. Mai: GROSSES GONIMT ansgesührt von der Capelle des 2. Grotzh. Heff Jnf.-Regts. Nr. 116 unter Leitung des Großh. Musikdirectors Herrn C. Krautze- nach Lollar ober vom Gießener Bahnhof bis ans Wallthor. .... x . .... x . , . Der redliche Finder wird gebeten, das-! sind nur wenig verändert: Heidelberg-Speyer zeigen auf günstige Dividendeerklärung selbe gegen Belohnung abzugeben Flügels-! 1,500/g Gewinn, Lübeck Büchner und Werrababn notiren schwächer. gaffe 2u. Banken ftagniren so vollkommen, daß nur die von Wien abhängigen Wcrthe 777771 za» m _• einige Bewegung zeigen. Namentlich finb d^es Oester-eich-Ungar. Bank (+ 9 ft), 4404]icyonr comfor- Länderbank 4- 3,87 fL), Ungar. Credit (4- 2»/i). fable Evoynung «VN 6—8 Im Rentenmarkt zeichnen sich Ungarn, Türken, Serben und Spanier durch möglichst geräumigen Jim- große Festigkeit aus, Argentinier sind etwas schwächer. Egypter und 40/0 Russen mern mit Zubehör in treund- baden mit 980/s einen außerordentlich hohen Cours erreicht. Deutsche Fonds sind licher ^er neu er- 1 Von Jnbustriewerthen sind Brauereien etwas beffer, Deutsche Verlagsanstalt bauten TtLvttyerle Mtrv sur , wegen Ankaufs einer Zeitung zu anscheinend iehr hohem Preis 5,50% schwächer, Anfang iöctpbtt fctefdS Sal)3; ßloyb unb Sßeloce verloren nahe an 4%, Zellstoff Waldhof 4,800/g, Alpine gewannen ca. 4% auf angeblichen Abschluß des Prioritätengeschäftes. Geld zum Schluß der Woche etwas weniger flüssig. Privatdiscont 3V<%. 4431] Durch Car! Klees, Süd- anlage 18II1, provisionsfrei zu vermiethen: 1) Schöne Wohnung im 3. Stock, 6 bis 8 Zimmer, Wasserleitung, Garten rc. rc-, 2) schöne Wohnung im 3. 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Jungblut. 4429] In meinem neuerbauten Hause, Ecke der Stein- und Eberstraße, sind drei Wohnungen zu vermiethen. Philipp Hohmeier, Sonnenstraße 11. 4435] Ein kleines Logis (parterre) zu vermiethen_______________Kreuzplatz 10. ' 4440] Kleine Familienwohnung zu oer- miethen bei Metzger Seng. 4439] Ein schön möblirtes Zimmer zu zu verkaufen. Chr. Haubach I 4417] Ein Wagnergefelle wird gesucht von E. Steinberger Nachfolger, ________________Neuenweg________ 4424] Ein Mädchen auf einige Stunden täglich zu einem Kinde gesucht. Bahnhofstraße 62, 3 Tr. 4422] Eine tüchtige ältere Person für Küche und Hausarbeit in einen kleinen Haushalt gesucht. Schützenstraße 13. 44.-54] Tüchtiger Pferdeknecht kann sofort eintreten Leihgesternerweg 24. Cours vom 9./V. 16./V. Cours vom 9./V. 16./V. 4% Hessische Obligation. 105.40 105.— 4V«o/aPortug.-Ä.88u.89 93 80 92.10 „ Bauern .... 105.90 106.10 5o/o amort. ©erb. Gold- „ Baden..... 101.95 104.05 Rente .... 85.80 86 50 M/o Sächsische Rente. . 93.50 —.— 5o/oSerbischeEisenbahn- 87.10 3V,°/o BremerStaatsanL -----.----- —.- Hyp.-Obl. 1^. . 89.20 „ Hamb.^taatsrente —.— 100.40 4o/oSchwed.Oblig.l88Or 102.50 102.80 40/o Oestr. Goldrente . 94.45 94.90 1% Türken cono. . 18.70 19.— „ GriechischeMonopol- 5% priv. Egypter. . . 104.55 10480 Anleihe . . . 78.40 78.80 „ Argent. Gold - Anl. 40/g Rumänische Rente . 98.80 98.70 v. 1887 ... 89.40 83.05 5>/2°/o Russisch- Anl.. . 102.30 102.20 Gifeudayu-Priorttätetr. 40/0 Pfalz. Ludwigsbahn 5% Südbahn Lombarden 104.55 104.20 (Bexbach) . . . M Hessische Ludwigsb. 102 95 102.90 4o/o do. do. 3% do. do. —.— 98.30 64.50 65.05 68/69 garant. . 102.90 102.80 4% Prag-Duxer Gold . 100.95 100.95 w Elisabethb. steuerfrei „ Rudolf Gold (Salzk.) 100.80 100.75 Gold .... 101.50 101.40 „ Franz-Joses Silber 84.40 84.70 5»/o Oestr. Staatsbcchn. 107.10 107.20 30/0 staatl. garant. Jtal. 40/0 do. do. 101.05 100.75 Eisenbahn . . 57.90 57.90 30/0 do. do. 30/0 Livorneser . . . 64.55 64 70 I.—VIII. Emiss. 83.— 83.30 4o/g Russ.Südw Eisenb. 93.90 94.30 3o/o do. Ergänzungsnetz 79.80 80.— 40/g Wladikawkas garnt. 93.— 93.80 5% Nordwestbahn Gold 107.70 108.10 4°/0 gar. Saidin.Sec.stfr. 86.— 86.50 «ifendahn-Actie«. Ludwigshafen-Bexbach. 229.80 229.25 Lübeck-Buchner . . - 175.— 174.50 Hessische Ludwigsbahn. 117.35 118.— Mecklenburger . . . 163 40 164.25 Pfälzische Nordbahn . 118.80 119.15 Guttyardt..... 166.60 169.40 Marienburger-Mlawka. 61.60 61.80 Jtal. Mitielmeer . . 111.— 111.50 Baut-Actien. Deutsche Reichsbank . 139.65 139.90 Dresdmer Bank. . . 148.30 147.40 Berlin. Handelsgesellsch. 161.10 161.— Mitteldeutsche Creditö. . 110.50 110.40 Deutsche Bank e . . 163.30 163.— Wiener Bank-Verein . 101.30 100V» DeutscheGenoffenschftsb. v.Soergel,ParrisiusLCo. 129.90 129.— •jßürttemb. Vereinsbank 124.20 124.90 Industrie-Papiere. 270.50 Binding-Brauerei . . 164.50 166.50 Deutsche Verlagsanstalt 274.90 Stern- do. (Oberrad) 131.30 132.80 Farbwerke,vorm.Meifter, Bad. Anilin- u. Soda- Lucius & Brüning. 270.80 269.70 fabrif .... 271.— 271.40 RiebeckftcheMontanwerke 181.— 183.— Pfandbriefe. 4o/o Franks. Hyp.-Pfdbr. 40/oDeutscheGrundschld.- 101.60 v. 86 ab . . . 102.— 102.— Bk.-Pfandbr. . 101.60 3i/2O/oFrnkf.Hyp.-Pfdbr. 98.— 98.— 3V2% do...... 98.— 98.— 4o/gPreuß.Hyp.-Act.-Bk.- 3V2% Rhein. Hyp.-Bank- 96.20 Pfandbr. . . . 101.70 101.70 Pfandbr. . . . 96.20 3V2°/o do...... 98.— 98- 40/0 Meininger Pfandbr. 101.50 101.50 40/0 Preuß. Centr.-Bod.- Cred.-Pfandbr. bis 1885 ..... 101.45 101.10 Loofe. Oestr. 1860rfl.500-Loose 123.40 123.10 1 Bramffchweig. 20 Thlr.- „ 1854r fl. 250- „ 121.40 120.50 Loose .... 3% Oldenburger Loose . 105.20 105 — 4°/0 Meininger Prämien- 131.80 132.50 Pfandbr. . . . 131.70 132.20 3l/,a/oKötn-Mindn.Loose 140.25 141.—