'N. 19 * Nti E Ai lii^- ittty 157. MiethunU tr untere Stock & rc.) zu nermietbr __BchM 3- Stock (mit ob. fr Üorderhause per 1: Euler, 81N«: 'gis, 6 aeröumigi 19 rc-, bis jum 1' oermiethen. NLHm M: ' meinem HM,, ' eme Wohnum? e ft Ä*MK< Ljfiäy ÄSCSJ «ermietta. Ri M«, an«» **,fc ibwigMe 34, t f zu oermiethen. r Seipp, LudiM- r 1. Mi d, I. ih end aus 4 schönen- erleitunfl und aUec. zu oermiethen- ti Neuen K ibl. Zimmer (nobe r en. Frankfurts letfein mobl. Zm- jerren zu vermies Bleichst^ er metnanbtrg^:. r vermiethrt lhr. »oll in 9 Gamleib^, ibl. Zimmer zu NeueM,' isHön^Sbltitt» it Wohn D- 2 ob. 3; str. z. verrn. W mmtr mit Cabi'k PH. Schaei'i en Baue 29, am k: rohes mobliitcö Goethisir^ (W "--MüLL- l6i gut möblirtk^' «öbliiti« Zi" in tienni^*11 E ÄM aUun«f£5@|i' shalteu- 0» M 5&”: 'ÄE-» öSi tÄF Rr. 88. Erstes Blatt. Donnerstag den 17. April 1890 Der Aeßeiur Knzetger nrschnm täglich, »nt Ausnahme de- Montags. Dit Gießener ynmifitn 9Cätf ti Lttbto dem Anzeiger kiSccheutUch dreimal dei^elegt. Gießener Anzeig er Kenerat-Mzeiger. vierkeljähriger AvonuemeuLspretA» 2 Mark 20 Psg. nrtt Bringerlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Redaction, G^edittaa und Druckerei: Lchutstr-tzc Ar.I« Fernsprecher 51. i Amts- und Anzeigeblatt für den Nveis Gieren. ULI ..... 11 ' "■ Kavahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für den fskgendcn Tag erscheinenden Nummer bi» Bonn. 10 Uhr. W> | Hratisöeitage: Gießener Kamilienötätter Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Amtlicher Theil. Gießen, am 14. April 1890. Betr.. Das Sachregister zum Großh. Regierungsblatt. Bas Großherzogliche Kreisamt Gießen e daü Gefühl etwa eines "Ministers haben, der seine amtliche Wirksam kett mit einem bedenkuchen Defizit ansüngl, wenn ich nur meine Person an dieser Stille in Betracht zöge. Wenn ich aber trogdem un verzagt mein neues A" t angeueten habe, so geschah ev in der Erwägung, daß ankere Wlomeuie itz mir unmöglich machen werden, wenn auch iud)t in dem Maße, wie mein großer Vorgänger, aber in beschiidinerer Weise, die Geschäfte zum Segen des Landes zu führen. Ich bin über zeugt, daß dutz G bände, welches unter der hervorragenden Vl tivirkriiig de« Fürsten BiSinaiik entlianöen ist, feiner genialen Kraft, feinetz eisernen Willens, seiner tiefen Vaterlandsliebe, daß diese > Gebäude fest genug gisügl unb gegrünbet ist, um auch, nachdem seine stügende Hand ihm sehn, Wind und Weiler wiberttcOen zu tonnen. >ch hatte es für eine überaus gnädige Fügung btt Vorsehung, daß in dem Moment, wo die Trennung dctz Fürsten von dem öfsem- lichen Leben eintrat, sie die Person uns retz jungen erhabenen Monarchen in Ihrer Bedeutung für baC In unb Ausland hat so klar hervortreten lassen, daß diese Person geeignet ist, diese Lücke zu schließen und vor den R'ß zu treten. Ich habe einen unverwüstlichen Glauben an die Zukunst Prenßentz; ich glaube, daß die Fortdauer des preußischen Staats und betz an seine Schuller gelehnten Deutschen Rcichv noch aus lange eine welthistorische ^stothwendigkeit ist, und ich glaube, daß blesctz Laiid und bieje» Reich noch einer hossnungtzvollen Zukunft entgegen geht. Sic werden das Wort Sr. Majestät gelesen haben, daß der Kurs der von -100 Mk. zu niedrig, da für diese Wohnung schon 800 Mk. geboten wurden. Finanzministcr W c b c r erwidert die Interpellation bahm, daß die Behauptnng der Interpellanten, diese Dienstwohnung sei 1000 Mk. unb mehr werth, in der Lnst stehe und durch nichts bewiesen sei. Die Regierung habe in evnscquenter Weise diese Wohnung berechnet und könne sich den gemalten Borwnrs der Einseitigkeit nicht gesatlen lassen. Es folgt sodann die Interpellation des Abg. Mathäi, bctr. die Regulirnng des Flächeninhalts der Staatsstraße von Wörrstadt nach Wöllstein zwischen den Besitzern der daran grenzenden Liegenschastcl; und dem Staate als Eigenthüme.'. Dieselbe wird durch Oberballraty Schässcr dahin beantwortet, daß den gehegten Wünschen, soweit ihnnlich, Rechnltng getragen werde, augenblicklich würden Erhebungen in dieser Richtung gepflogen. Hiermit sind die Interpellationen beendigt und tritt das Hans in die Berathnug über die Ergebnijse der Erhebungen über die Lage der Landwirthschast. Der Sonberansschuß der Zweiteil Kammer, welcher die Ergebnisse der Enquete über die Lage der Landwirthschast in Hksse'li in eingehender Weise gepriist hat, unterbreitet in einem ca. 80 Seiten umfassenden Bericht bem Hause die Resultate dieser Bcrathnugen und stellt demgemäß eine Reihe von Anträgen, welche, soweit es bic finanziellen Kräfte deö Landes irgendwie gestatten, der Erfüllung entgegen ^zn führen gesucht werden sollen, cutgebciif der Wahrheit des Satzes: „baß die Landwirthschast' eine der feste st. u ^tützeu des Staates i)i • Nach EröffiNlng der General Disenssion ergreift zunächst Abg. Frank das Wort. Er erblickt hi ben Vorschlägen des Ansjchnsses nur Palliativmittel, welche nicht geeignet sind, der augenblicklichen schlechten Lage der Landwirthschast zu Helsen. Er erblickt ferner in der allzii hohen Besteuerung des Grilndbesitzes die hauptsächliche Ursache der Verarmung der Landwirthschast. Die Gctreidezölle hält derselbe für- nützlich und als ein Schutzmittel für unsere Landioirthe. Für die Vorschläge deS Ausschusses sprecheu die Abgg. Haas, Michel, Psannftiel, Schroder. Abg. Metz-Darmstadt wünscht, daß man dahin streben möge, daß die landwirthschastlichen Arbeiter mehr an die Scholle gcsesselt werden durch Herbeiführung gesetzlicher Be- stimmllngcn. . Abg. v. Rabenau verkennt nicht, daß die Landwlrth- schast der Hülse dringend bedürstig sei. Unznsriedenhcit über allzngroßc Bclastling durch Steuern, sowie das Treiben der antisemitischen Hetzapostcl sei mit der Grund über die Klagen Vemnisehtes. * Darmstadt, 15. April. Eine Ausschußsitzung des Landcsgewerbvereins findet am 18. April d. I. patt mit folgender Tagesordnung: 1) Voranschläge für den Landes- gewerbverein, dte Landesbaugewerkschule nud alle Handwerker- schulen, 2) Referat des Landtagsabgcordneten Dr. Scbröder über die Llrbeiten der Commission betreffs der Lage des Kleingewerbes, nebst Antragstellung, 3) Einführung freiwilliger Gesellenprüfungen im Lande. — Die Vorschläge des Obmanns genannter Commission, des Herrn Dr. Schröder, gehen dahin^ a. Großh. Staatsregierung zn ersuchen: 1) einzutreten für Förderung des freiwilligen Jnnungswesens auf Grund der | neuen reichsgesetzlichen Bestimmungcu, insbesondere hinsichtlich ■ des Entgegenkommens der Verwaltungsbehörden in diesem Sinne, 2) den Hausirhandel im Großen mehr zu besteuern, 3) die Strafanstalten im Lande thunlichst nur mit Arbeiten für dcu Staat, insbesondere für das Militär zu beschäftigen, 4) bei den Reichsbehörden dahin zu wirken, daß Mijitav Handwerker Arbeiten für Civilpersonen nicht gewerdmähig übernehmen dürfen, 5) den Großh. Amtsgerichten zu empfehlen, dahin zu wirken, daß bei Veräußerung von Concursmassen, soweit solche ans Maaren bestehen, strengstens darüber gewacht werde, daß dabei der Verkauf nur aus Maaren dieser *5on curömasse beschränkt und die Zuführung und der Verkauj anderer Maaren Verboten werde, 6) für Herstellung einer nmfassenden BernfSstatistik zu sorgen, b. Die Cenlralstellc zu bitten, das freiwillige gewerbliche Prüfungswesen zu fördern und die Frage betreffs Einführung deö Besähignngsnaclnvei'ck für das Bangewerbe im Ange zu behalten, c. Sich dalnn auszu- sprechen : l)die der Regierung vorgeschlagenen Grundzüge für dir Neuregelung des Submissionswesens gutzuheißen, 2) zur Lev bessernng des Creditwesens und Erleichternng des Arbeitsbc triebes nnd -Absatzes dem Kleingewerbe genaue unb piinktlichr Buch und Rechnungsführung, sowie genossenschaftliche Zu sammcnfassungen dringend zn empfehlen, 3) daß im 3nteiepe der Heönng des gewerblichen Unterrichts die Zahl der er weiterten Handwerkerschulen vermehrt werde, Fachabtheilungen gebildet werden, die Ansbildung der Lehrer dieser Schulen vervollkommnet und in möglichst allen Handwerkerschulen 9C werbliche Buchführung gelehrt werde, wozu vor Allem wesen! lich vermehrte Mittel aus der Staatskasse erforderlich icieij 4) sich für die Einführung gewerblicher Schiedsgerichte u" damit zn verbindender Einignngsämter auszusprechen, dagrze 5) die Einrichtung von Handwerkerkammern als nicht nM' wendig zn bezeichnen, weil bei der vorhandenen und gesiiu Entwickelung der Organisation der Gewerbtreibende den bestehenden Landesgewerbverein, die Ortsgewerbevtt^ und die damit zusammenhängenden Handwerkerschulcu Bcdürfniß genügt werden kann. * Mainz, 15. April. Mit dem neuen Magazi"^ gewehr ausgerüstet ist seit Kurzem das 1. Bataillons 3. Großh. Hess. Jnsanterie-(Leib-)RegimentS Nr. U" - ' Gewehr ist kürzer und leichter ivic das seitherige, eö sol y nach Aussage von Soldaten weniger zum Grissmachen gecuz sein. — Änsgelöst wurde am 2)?ontng Abend eine macher-Versammlung. *= Frankfurt a. M„ 15. April. An dir br« Kaif-r Wilhelm Denkmals wiM mm herangetreten. Der geschäftsftthrenbc AnSschutz su>_ » wird bestem Vernehmen nach demnächst das Pretsausft n erlassen. Zugelassen zur Preisbewerbung werden >m ( , gehörige deö dencschcn Reichs, aber ohne Nm-tftcht i Wohnsitz im In- ober Auslande. Daö Denkmal ü Reiterstandbild gedacht. Die besonderen Bezichunz Ncueftc Ncrchvichten. Wolfs- telcgraplftscheS Correspondenz-Bureau. Berlin, 15. April. Heute hat sich das Comitv zur Errichtung eines? Bismarck-Denkmals constituin. Vor- sitzcnder ist v. Levetzow, Schatzmeister Rudolf Koch, Ernst Mendelssohn-Bartholdy, Schriftsührer Adols vom Rath, F. v. Ehrcnkrook. Levetzow verlas ein kaiserliches Handschreiben vom 9. April an daö Comito, worin eö heißt, der Kaiser habe mit lebhafter Befriedigung von der Bildung eines provisorischen Comitos zum Zwecke der Errichtung eines Bismarck Denkmals in der Reichshanptstadt Kenntniß ge nommen, er sei überzeugt, daß alle Schichten der Bevölkerung dankbar und mit srendiger Theilnahme diese Absicht begrüßen, er sei vom Wnnsche beseelt, auch seinerseits die Errichtung dieses bcdentnngsvollen Denkmals zu unterstützen nnd zu fördern und übernähme gern daö ihm vom Comito angctragene Protectorat. ' Hamburg, 15. April. Die Generalversammlung der Hamburger Schuhmacher-Innung beschloß die Ablehnung deö von den Gesellen ansgearbeitetcn Lohntariss nnd der Werkstätten Ordnung nnd erklärte, 15 pCt. Lohnerhöhung zu bewilligen. In der Versammlung der strikenden Gesellen wurde berichtet, daß etwa 200 Meister die bekannte» Forderungen bewilligten. (Stuttgart, 15. April. Der Herzog von Edinburg und Prinz Georg trascn um 1 Uhr ein und stiegen im Residenzschlosse ab. ' Die Feierlichkeit der Investitur ist Nach- rnittagö 4 Uhr, sodann Galatafel, Abends Sotrse beim Prinzen Von Sachsen Weimar, Mittwochs Ausflug ins Gestüt Weil. Donnerstag erfolgt die Abreise. Men, 15. April. Heute Vormittag wurde der N c u n t e Congrcß für innere Medicin im Festsaale der Akademie der Wissenschaslcn eröffnet. Nach der Begrüßungö- rcde deö Hosrathö Nothnagel hieß Minister Gautsch die Mitglieder Namens der Negierung willkommen, Bürgermeister Prix Namens der Stabt. Hieraus war Wahl des BureauS. Paris, 15. April. Die neuerlichen Verhandlungen zwischen Frankreich und Holland über die Abgrenzung der streitigen Gebiete Guyanas sind dahin abgeschlossen worden, daß beide Länder einen Schiedsrichter ernennen, .dessen Entscheidung cndgiltig sein soll. London, 15. April. Die „Times" berichtet aus Zanzibar, daß heute weitere 260 Träger für die Karawane Emins nach Bagamoyo abgegangcn sind. London, 15. April. Die der Londoner Gewerkschaft angeschlossenen Vereine beschlossen, die Districtövereine Londons anszusordern, nicht am 1. Mai eine öffentliche Kundgebung zil veranstalten, sondern am ersten Sonntag deö Monats Mai. Diese Maßregel wird als dringende Noth- secretärs Ferglisson im Unterhanse über deutschen Beziehungen i u Afrika meisten Morgenblättcrn sehr beisüllig besprochen. Gleichzeitig wird die Nothwendigkeit einer baldigen Festsetzung der internationalen Grenzen betont. Der „Standard" bezeichnet cs alv erfreulich, daß Lord Salisbury dabei auf das Wohlwollen nnd die Gerechtigkeit Dentschlands völlig bauen könne. Die „Morning Post" empfiehlt als.einziges Mittel zur Bewältigung der vorliegenden Schwierigkeiten die Abhaltung eines Congresses der europäischen Mächte, welche Besitzungen M Frankfurt 311m alten und neuen deutschen Reiche sollen rOll ichst durch allegorische Figuren zum Ausdruck gelangen. bit Q[i 5 Ai Ausführung soll in Bronee und hartem Gestein erfolgen. rWc 2k« kosten, einschließlich Ausstellung, sollen 200,000 Mark : ■ i ajii: übersteigen. Dem Entwurf muß eine Scizze des ganzen StXXijmals im Maßstabe von 1:16 der wirklichen Große bei Illp :bkn sein. Eine Abweichung bis zu 5 pCt. von diesem IW!8ocrhältniß ist für das Modell gestattet. Die Scizzen llpliro bis 1. Januar 1891 an den Mitteldeutschen Kunst- itUirbeverein hier abgeliefert werden. Die Kosten für den || llpi^port der Modelle trägt der Ausschuß. Das Preis- tnj(. flMrdit besteht aus den Herren: Bildhauer Robert Dietz- to;-. 1:5dreien, Ferd. v. Miller-München, Prof. I. Schaper-Berlin, ZII'lbürgermcister Dr. Miquel-Frankfurt und Franz v. Hoven- ‘ I & 11 ffurt. Den Verfassern der drei besten Entwürfe wird ein tnb iD|$ - von je 4000 Mk. gewährt, wovon die Hälfte nach dem ? M-'iptuch des Preisgerichts, die zweite Hälfte nach Lieferung Mals Qui'v Iw* vergrößerten Modells (1 :8) gezahlt wird, welch letzteres 1 lljfielfer 11 die drei Verfasser sich verpflichten müssen. Sämmt- e'ln(r^ llßic Entwürfe werden ausgestellt. Der Ausschuß behält sich n$u-i< - Ikbertragung der Ausführung an denjenigen Künstler iq1kl'’ limr, dessen Entwurf beim engeren Wettbewerb von der 'ÜKchcheit des Preisgerichts als der geeignetste zur Ausführung Ippctinet worden ist ü - I ** Für die vom 13. bis 16. September dss. Js. in 77 t Staun schweig stattfindende 16. Versammlung des Deutschen Acre ins sür öffentliche Gesundheitspflege wurde ffllgcrbc Tagesordnung zusammengcstellt: 1. Krankenhäuser fj6i: kleinere Städte und ländliche Kreise, Berichterstatter *llScheiimerath Dr. I. v. Kcrschensteiner München - 2. Filter lltE 'k Anlagen für städtische Wasserleitungen, Professor Dr. Earl E»ier 1W 3rdn!iel Königsberg und Betriebsingenieur der städtischen ienW: O^mwerke in Berlin C. Piefke - 3. Die Verwendbarkeit Gebäck; U an 1 Jnfeetionskrankheiten leidenden Schlachtviehes, Ober- medicinalrath Dr. SD. Bollinger-München , 4. Dcsinse e t i 0 n von Wohnungen, Professor Dr. G. Gaffky- Gießen- 5. Das Wohnhaus des Arbeiters, Fritz Kalle- Wiesbaden ; 6. Baumpflanzungen und Gartenanlagen in Städten, F. Andreas Meyer Hamburg. Zwischen den Vor- tragsgegennänden 2 und 3 ift ein ^lusflng in den Harz vorgesehen. Eingesandt. Nach Nr. 79 der „Cobl. Volksztg." hielt der Vorstand der Schornsteinfeger-Innung tür den Regierungsbezirk Coblenz am 26./2T. Mär; d. I. unter Vorsitz des Kgl. Baurathes Herrn Hendricks die erste Prüfung für Schornsteinfegermeister ab. Die vier Kandidaten haben sowohl im Praktischen wie Theoretischen diese Prüfung mit „Gut" bestanden. Unter denselben befand sich auch der hier wohnende Herr Heinrich Peters, gebürtig aus Zahrenßen, welcher somit als Schornsteinfegermetster anerkannt wurde. F. Literatur und Aunst. Katechismus der BauconftructionSlehre. Mit besonderer Berücksichtigung der Reparaturen und Neubauten. Von Walther Lange, Direktor der Gewerbeschule zu Lübeck. Zweite, vermehrte und verbesserte Auflage. Mit 277 in den Text gedruckten Abbildungen. VIII und 362 Seiten. In Original - Letnenband. Preis 3 Mark. Die neue Auslage dieses praktischen Buches behandelt Maurer- konftructtonen und Reparaturen in der den Weber'schen Illustrierten Katechismen eigenen knappen, präcisen Form und ift mit einer »roßen Anzahl neuer Abbildungen versehen worden. Nicht nur Hach- leuten sei es empfohlen, auch Hausbesitzern wird es bei Beurtheilung von Reparaturen wesentliche Dienste leisten. verkehr, Land- unö VoUswirthschaft — Nack einem Erlasse des Staatssekretärs von Stephan sind von jetzt ob im inneren Verkebr des Reiches Waarenproben bis zu einer Ausdehnung von 30 Eentimetern in der Lange, 20 Zentimetern in der Breite und 10 Centlmelcrn in der Hobe zur Beforde- rung mit der Briefpost gegen die bestehende ermäßigte Taxe zugelassen. — Nach einer Entscheidung des Reichsgerichts stellt sich das fernere Verweilen einer Person auf dem Eisenbahnperron- nachdem sie vom ^talionsvorsteyer bezw. dessen Vertreter -um 'l erlassen desselben aufaefordert worden ist, als Hausfriedensbruch m Sinne des S 123 Str.-G.-B. dar, da der Perron als ein abgy schlossener Raum, welcher zum öffentlichen Dienste bestimmt ist. u"- zusehen fei. Als Strase setzt der betr. Paragraph, wenn dn Hau. - friedensbruch nur von einer Person ausgesuhrt wird, Gesangnitz b,, zu 3 Monaten oder Geldstrafe bis 300 Mk., andernfalls Gefängnis von einer Woche bis zu einem Jahre fest. - Caviar für den Familiengebrauch herzmichten, ßtebt Osürs Haus" folgendes Verfahren an: Ein entgräteter, gut gewässerter Hering und daS ©Jbc eines hartgekochten EiA .werden mit einer mittelgroßen geriebenen Zwiebel, einem EglofsA Essig, ./» Lesstt Oel, etwas Mostrich, einer Messerspitze Pfeffer und ein klein wenig Zucker untermengt. Der Eaviar wird auf einem ^chusselchen an- gerichtet und mit Citronenscheiben verziert. t hat sich als unübertroffen und zum täg- ££ licken Gebrauch statt Oel od. Pomade, das staatlich geprüfte und begutachtete Haarwasser v. Retter in München bestens bewahrt. Zu haben um 40^ und JL 1.4U üet I. H. Fuhr, Sonnenstraße. 3144 WgchentWe Ikbcrftdjl der Todesfälle in Gießen- 15. Woche. Vom 6. April bis 12. April 1890. Einwohnerzahl: 20 500 (ind. 1600 Mann Militär). Sterblichkeitsziffer: 17,8 ’/oo- Kinder Es starben an: Zusammen: Erwachsene: im oom 1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr: Lungenentzündung 2 1 — 1 Hirnhautentzündung 11 — Wassersucht 1 1 ~ Angebl. Lcbensschwäche 3________—_________________________ Summa: 7 3 3 1 1 kam es: rikehrcndkcs ie bei Mann Qusi Kopse erbit ijjte. chußsitzuu !. April d, -äge für beni: ib dlleN:1 eten Dr. 2_ chs der &c: isühiMg ck chläge des Li:. Mr, gehe:! 1) einM ms aus Gw Scsoudere ehörden in mehr zu fr : t nur mit 3: itär zu # rfen, baß nicht geiret irichtenzn w von ConcuiÄ tens darübtls Waaren teic* g und del t ür HerM b. Die Cenk ungswesenzu'- fesähigungsiic.' c. Sich bn^: nen Grunds luheißen, ernng des genaue und l- , 3) daß im^ is die 8alll rde, Mehrer diep ^ sialidwerktt"'^ ^vor^ äse ersorde^ r Schied^ ," sE ie ' 1811 »e* j» bi« V iis'teil'' Oft» , .Sende,n Verkäufern zu haben 2640 NB. Muster nach auswärts franco. 2685 Darmstädter Pferde-Lotterie. 3425 .Secare“ eine in Höchste Auszeichnung | Cöln 1889 j Gr. 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Es werden versteigert Montag den 21» April d I. aus den Diftnct en Hölzchen, Eisen kaute, Neuwieser kops, Einsür ste, Langerberg, Pfingstweide und Gebrannter her Forstwartei Weickartshain Etärnwe: 124 Elchen mit 33 fm, 87 F chten mit 24 fm, 20 Buchen mit 19 fm, 1 Jöirte mit 0 46 fm; Derbstangen: 6 Eichen mit 0,39 fm, 10 Fichten mit 0,91 fm; Scherrer rm: 12 Buche, 18 Elche, 19 Nadelholz, 1 Aspe; Knüppel rm: 2 Buche, 28 Eiche, 7 Nadelholz, 2 Aspe; Neifig rm: 1 Eiche, 304 Nadelholz (hierunter HO rm in ganzer Länge); Stöcke rm: 4 Buche, 12 Eiche, 7 Nadelholz . Zusammenkunft Vormittags V39 Uhr im District Eisenkaute bei Stamm Nr. 670. Das in den Districten Pfingstweide und Gebrannter liegende Fichtenstammholz sowie der größte Theil des Brennholzes wird bei der Versteigerung nicht vorgezeigt und wollen daher Kausliebhaber dasselbe vorher einsehen. 3404 Grünberg, den 15. April 1890. Großh. Obersörsterei Grünberg. Schober. 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Am mäßig, bleibt der mittlere I »-«itheil an be: gesammten au Ganzen sind gastlichen hc der erwähntet liber l^t, , weise versteig, f, Ungleich ^en- si Pommern unt während der daran beleger ^^chie umfass, mehr als ein Am meisten Men, nächs, E?vmzen dc ^chsau und 9 Gegen [3376 ®oer'«l, 10 ""tfHürbiqe „r nls®t«ob d ei3 * 4, '->7° Untii* Kr 107.95 4 pCt. Ungar. Goldrente "5 „ Italiener Rente Conrsbericht von E. Wasserschieben, Bankgeschäft. GrsuNrrrter Görfa vom 1«. April <800, Schlußcouri- 1 Uhr 15 Min. Todes-Anzeige. Gestern Abend verschied nach langem schweren Leiden unser lieber Vater, Schwiegervater und Grossvater Ludwig Bertram, Locomotivführer i. P., 4 pCt- Reichsanlethe 3Ve „ 4 „ Preuß. ConsolS SV» , . .1 Gesucht 3409 wird ein braves Mädchen für Küche und Hausarbeit zu einer kleinen Familie, welches mit nach Darmstadt gehen will. Näheres bei Frau Müller, Vermieth- Bureau, Löwengasse.___________________ 2953] Methodischer Klavierunterricht wird billig erthetlt. 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Lackirer Bogel, Flügelsgasse 8. land- un u Seit der landwirthschas . jjconomiecolleg Zweck es ist, von Zwangst । Grundstücke :r ! Besitzer im H i auch über die : Auskunft zu b ! ist der //Stati An Zwai ; im Hauptberuf i worden: i im Jahre 188l L „ 1887 t - 1886 Die einze i Mäßigkeit an ' i der größere L । entfielen Lehrmädchen § ür mein Ladengeschäft gesucht. H. Kühn, Papierhandlung. 343v]^Etn^Dam^l^etetzrem Alter (Jsr.) mit guter Schulbildung und schöner Handschrift sucht Stellung als Ver- küuferin oder für Comptoirarbeiten. Adressen unter Nr. 3439 an die Exped. d. Bl. erbeten. 34431 Ein braves Dienstmädchen ür Küche und Hausarbeit gesucht von Chr. Neef in Bürbach, _____________Gastbaus ,.zur Post". 3441] Ein in Haus und Küchenarbeit erfahrenes braves Mädchen nach auswärts gesucht.. Näheres in der Exped. d. Bl________ 3428] Ein jüngeres Dienstmädchen auf sofort gesucht. ______________ Löberstraße 3 I. Mehrere Jungen für leichte Arbeit gesucht von 34(8 Andreus Euler. ~ 3282] Einen Lehrling sucht Ph. Stier, Friseur.