6 berichten r«chl tb,-U Ntüto^N» Schn IG ’t" m tr 205 atm' Uib * it ung j,h„? a*n ■*ä."K **■ «.L 5**Nmitta8l *®w »erben, « “"9 Slugfnn !5KHw^ ikanisehe ffahri ewYork ilatfenil < Tage.! tdampfer-Verbindung mburg-Westindien. mbarg—Havana, mb urg—Mexico, liessen, leb in Mdde, Jehe. In Schotten, Theod. ky in Homberg l O. mg iranytalt. bet d. I., soll die alt ftattfinbeiL Hristbaum zu schmücken an bie Siebe unb bei unb ihrer fiinber unb -n u bergt, bt\*& K * b nicht berumgtgebti. recht halb an eine b« Mein Amalie Banse n (Grünbekgeriiraße H, >r@ebiiarbt(®* nlage21).FrauOn- rt6 iBiSmaräßraße M -in Louise Wortman« nftalt sind bereit, Gaben . Stbienuns )el4’el »jf #•’ , iÄ S,«Ä Rt. 293. Erstes Blatt. Dienstag den 16. December Der ftefMit Auzet-er trennt tlglich, wfct »u-nohmr te«5 MlMlEgS. Di« Gießemr •cetera dem Lnzeig« •ßchentlich dreimel deitzele-t. Gießener Anzeiger Keneral-'Mnzeiger. 1899. Viertelliter >4 c, IbranrndsKttoJ 2 Mark 20 Psg. Bringerlohn. Durch bie Post bez-G» 2 Mark 60 Pfg. Reteaction, ExpebMo» enb Druckerei: rch«tstr«ßeAr,ß. Ker«iprecher 51. Amts- unb Anzeigedlatt ffir ben KreU Gieren. Innelme von Snzeigen zu der Nachmittag» für teti (»^tnbra Tag erscheinenden Nummer bi» Von 10 Uhr. GWMW«WWMWW!W^WNW»SSWS»S«W^^^' ■ IUI wn II ■■■'. I 1JJIII ■ ■■ II IBM HI»TI^I ‘I WWFR.W ■„ »J—■■ ■— ■— -UJ--LUBSg Hrattsßeitage: Gießener Kamikienölätter V Alle Annoncen»Vureaux bei In- trab Lnikonde» nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. WWWWMWSWWWG Willigkeit den FreiwMgen während einer einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten, sowie die Kosten für Wohnung und Unterhalt zu übernehmen. Die Fähigkeit hierzu ist obrigkeitlich zu bescheinigen; c) ein Unbescholtenheitszeugniß, welches für Zöglinge von höheren Schulen (Gymnasien, Realgymnasien, Ober-Realschulen, Progymnasten, Realschulen, Realprogymnasien, höheren Bürgerschulen und den sonstigen mllitärberechttgten Lehranstalten) durch den Director der Lehranstalt, für alle übrigen jungen Leute durch die Polizei-Obrigkeit oder ihre vorgesetzte Dienstbehörde auszustellen ist; d) das Schulzeugniß. Sodann wird noch besonders bemerkt: Zu pos. b: daß in dem Einwilligungs-Attest die Unterschrift des Vaters oder Vormundes beglaubigt sein muß. Zu pos. d: daß die Schulzeugnisse, mit Ausnahme der Reifezeugniffe für die Universität und die derselben gleichgestellten Hochschulen und Reifezeugniffe für die Prima der Gymnasien, Realgymnasien und Ober-Realschulen, fämmtlich nach dem Schema 18 zur Wehr-Ordnung vom 22. November 1888 — Reg. - Bl. Nr. 5 von 1889 — ausgestellt sein müssen. Im Uebrigen wird aus die Bestimmungen der SS 88, 89, 90, 93 und 94 der angeführten Wehr-Ordnung verwiesen. Großh. PrüfungS-Commisston für einjährig Freiwillige zu Darmstadt. Der Vorsitzende: Dr. Zeller. Deutsches Reich Darmstadt, 12. December. Das heute ausgegebene Großh. Regierungsblatt Nr. 48 enthält: I. Bekanntmachung Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz, die Abhaltung von Gerichtstagen des Amtsgerichts Wimpfen in Kürnbach betreffend. II. Bekanntmachung Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz, den Kreis der nach dem Jnva- liditäts- und Altersversicherungsgesetz versicherungspfllchtigen Personen betreffend. Darmstadt, 12. December. Zur Begutachtung des Entwurfes eines bürgerlichen Gesetzbuches für das Deutsche Reich wurde nach dem Vorgänge anderer Bundesstaaten im Juli 1888 mit allerhöchster Ermächtigung Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs von dem Großh. Ministerium des Innern und der Justiz eine Landescommission gebildet, in welche als Mitglieder folgende Herren berufen wurden: 1) Geheimer Staatsrath Hallwachs dahier, 2) Mi- nisterialrath Dr. Dittmar dahier, 3) Oberlandesgerichtsrath Heinzerling dahier, 4) Oberlandesgerichtsrath Lippold dahier, 5) Geheimer Oberconsistorialrath Buchner dahier, 6) der frühere Landgerichtsrath, jetzige Erste Staatsanwalt Steinem in Mainz, 7) Justizrarh Notar Dr. Braden daselbst, 8) Landgerichtsrath Holzapfel in Gießen, 9) Landgerichtsrath Pückel daselbst, 10. Landgerichtsrath Cellarius dahier. — Die Be- rathungen nahmen unter dem Vorsitze des Herrn Geheimen Staatsrathes Hallwachö am 8. April v. I. ihren Anfang. In 22 Sitzungen, deren letzte gegen Ende vorigen Monats stattsand, wurden die wichtigsten Grundsätze der fünf Bücher des Entwurfes, des allgemeinen Theiles, des Rechtes der Schuldverhältnisse, des Sachen, Familien^ und Erbrechtes, theils auf Grund der erstatteten 42 schriftlichen Gutachten, theilS auf Grund mündlicher Berichterstattung durchberathen. Die Commission war mehrfach in der Lage, ihren Berathungen die durch Großh. Ministerium des Innern und der Justiz, sei es wegen der Eigenart des Gegenstandes oder wegen der besonderen Bedeutung desselben für größere Berufsklassen der Bevölkerung, von einzelnen Behörden und Beamten eingeholten Gutachten zu Grunde zu legen. So sanden u. a. gebührende Beachtung die gutachtlichen Aeußerungen der oberen land- wirthschaftlichen Behörde und des Landesausschusses der land- wirthschastlichen Vereine über das sogenannte Nachbarrecht, über Grunddienstbarkeiten, über das Hypvthekenrecht des Entwurfes bei den Berathungen der Commission über das Sachenrecht und ein Gutachten der Großh. Direktion der Landesirrenanstalt bei Prüfung der Frage: ob die Ehescheidung wegen unheilbarer Geisteskrankheit in dem Entwürfe zuzu- laffen sei. Berlin, 13. December. Dem Vernehmen nach wurde in der Schulconserenz heute noch die Frage beratheu: Kann die Reifeprüsung entbehrt werden? und wenn nicht, sind Vereinfachungen einzusühren und welche? Damit in Verbindung wurde noch die Frage des Kaisers berathen: Ist der Bekanntmachung. Er wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Großh. Ministerium bei Innern und der Justiz genehmigt hat, daß von Anfang nächsten Jahres ab von jedem in der Gemarkung Lollar gehaltenen Hund eine Abgabe von Jt. 2,50 p Gunsten der Gemeindekaffe erhoben wird. Gießen, den 10. December 1890. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Gagern. Bekanntmachung, die Nachsuchung der Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst aus Grund von Schulzeugnissen betreffend. Diejenigen jungen Leute, welche auf Grund ihrer Schulzeugnisse die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst nachsuchen wollen, werden hierdurch auf die nachfolgenden, bei Anbringung der Gesuche zu beachtenden Vorschriften mit dem Anfügen aufmerksam gemacht, daß hiernach unvollständige Gesuche ohne Weiterer zurückgegeben werden. 1) Dar Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüsungs- Commission nur dann einzureichen, wenn der sich Meldende im Großherzogthum Hessen gestellungspflichtig ist, d. h. seinen dauernden Aufenthaltsort hat. 2) Die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst darf nicht vor vollendetem 17. Lebensjahr und muß spätestens bis zum 1. Februar des Jahres nachgesucht werden, in welchem der sich Meldende das 20. Lebensjahr vollendet. Der Nachweis der Berechtigung zum einjährigen Dienst ist bei Verlust des Anrechts spätestens bis zum 1. April desselben Jahres zu erbringen- 3) Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein und ist hierzu ein Bogen in Attenformat (nicht Briefpapier) zu verwenden. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn die nähere Adresse angegeben wird. 4) Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: *) Geburtszeugniß; b) ein Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormundes mit der Erklärung über Bereit- Amtlicher Thril. Gießen, den 13. December 1890. Betreffend: die Ausführung des Invalidität»- und Alters- verficherungsgesetzes. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Srstzh. Bürgermeistereien M Kreises. Nach S 7 der Bekanntmachung vom 30. September 1890 (Reg.-Bl. S. 241) ist in jeder Gemeinde durch dauernden Anschlag in ortsüblicher Weise zur öffentlichen Kenntniß zu bringen, welche Stelle für die betreffende Gemeinde zur Ausstellung und zum Umtausch der Quittungskarten, zur Ent- werthung der Marken rc. berufen ist, woselbst sich die Diensträume dieser Stelle befinden und welche Dienststunden etwa festgesetzt find. Wir fordern Sie hierdurch aus, dieser Bestimmung bt» zum 1. Januar k. I. nachzukommen. Rach S 9 der Bekanntmachung vom 30. September 1890 t Reg.-Bl. S. 242) haben die Arbeitgeber jede von ihnen beschäftigte versicherungspflichtige Person, welche einer Orts-, Betriebs- (Fabriks-), Knappschafts-Kaffe oder der Gemeinde- Krankenversicherungkaffe nicht angehört, spätestens am dritten Tage nach Beginn der Beschäftigung anzumelden und spätestens am brüten Tage nach Beenbigung bes Arbeitsverhältniffes wieder abzumelden. Äenso ist jede während der Dauer des Arbeitsverhältniffes eintretende, das Versicherungsverhältniß beeinflussende Aenderung binnen drei Tagen nach deren Eintreten zu müden. v . Zuwiderhandlungen gegen die Meldepflicht unterlregen der in S H2 des Gesetzes vom 22. Juni 1889 angedrohten Geldstrafe bis zu 100 Mark. Wir empfehlen Ihnen hierdurch diese Bestimmung vor dem 1. Januar 1891 auf ortsübliche Weife zur öffentlichen Kenntniß bringen zu lassen und durch dauernden Anschlag die näheren Bestimmungen über die Form der Meldung unter Bezeichnung der Meldestellen zu veröffentlichen. Die Form der Meldung wollen Sie nach Anhörung der beteiligten Krankenkassen festsetzen. v. Gagern. bei Prüfungen zu Tage getretene Ballast beseitigt? Die Berichterstatter Jäger und Klix stellten eine Anzahl Thesen aus. Uhlhorn beantragt, daß, falls die Reifeprüsung beibehalten wird, auch die Prüfung in Religion beibehalten werde. Zum Schlüsse machte Stauder noch einige thatsächliche Mittheilungen. Die nächste Sitzung findet Montag Vormittag um 10 Uhr statt. Berlin, 13. December. Die VolksschulcomMission erledigte unter Theilnahme des Cultusministers v. Goßler die in der Generaldiscussion genehmigten §§ 1 (Aufgabe der Volksschule), 2 (Zahl der Volksschule), 3 (räumliche Verthei- lung der Volksschulen), 4 (Höchstzahl der Schulkinder) unverändert. Dem § 5 (Lehrplan) wurden die Anfänge der Raumlehre -als obligatorischer Unterrichtsgegenstand hinzu- gefügt. Berlin, 13. December. Der „Reichsanzeiger" berichtet heute über die gestrige Beschlußfassung der Schulfrage n- conferenz im Wesentlichen das bereits kurz Gemeldete und fügt über die heutige Sitzung Nachstehendes hinzu: Bei der fortgesetzten Berathung über die Fragen wegen Hebung des Turnunterrichts und der Schulhygiene sanden folgende Sätze die Billigung der Mehrheit: Die vorgefchlagene Verminderung der wöchentlichen Lehrstunden darf nicht eine Vermehrung der häuslichen Arbeiten zur Folge haben. Die Verlegung der Hauptarbeit in die Schule erfordert eine Verbesserung der Lehrmethode. Für die Gewinnung derselben und für die Erfüllung der an Lehrer und Schüler zu stellenden Forderungen bezeichnet die Conferenz als unerläßliche, wenn auch nach örtlichen Verhältnissen zu bemessende Einrichtungen: a. pädagogische Vorbildung der Lehrer/ b. bessere Stellung des Lehrerstandes in den gesammten äußeren Verhältnissen/ c. Beschränkung des Fachlehrerthums und größere Verantworlichkeit des Klassenlehrers für das körperliche und geistige Gedeihen der Zöglinge/ d. Pflege von Bewegungsspielen und körperlichen Hebungen, welche letzteren als tägliche Ausgaben zu bezeichnen sind, ins- besondere also Verstärkung und Hebung des Turnunterrichts und Ertheilung desselben womöglich durch Lehrer der Anstalt/ e. Begünstigung der Pflege des Körpers und Erfüllung der Forderungen der Schulhygiene, sowie Controle der letzteren durch den Schularzt, und Unterweisung der Lehrer und Schüler in den Grundsätzen der Hygiene/ f. der Unterricht im Freien ist für die Naturkunde, sowie für die geographische und geschichtliche Heimathskunde auf alle Weise zu fördern. Berlin, 13. December. Wie verlautet, beschloß die gestrige S ch u l c o n f e r e n z die Erhaltung des Gymnasiums mit Latein und Griechisch, der lateinlosen Oberrealschule und der höheren Bürgerschule und sprach sich für einen schonenden Uebergang betr. des Realgymnasiums aus. Die Frage des gemeinsamen Unterbaus mit Hinausschiebung des Latein und des Beginns mit Französisch wurde verneint. Die Verminderung des Unterrichts in alten Sprachen und anderen Fächern wurde als wünschenswerth erklärt, ebenso der Wegfall des lateinischen Aufsatzes und der griechischen VersetzungSarbeit für Prima. Ferner nach Ortsbedarf die facultative oder obligatorische Einführung des Englischen in Gymnasien, das obligatorische Zeichnen bis Untersecunda. Ans den Unterricht ist der größte Nachdruck zu legen, ebenso der eingehenden Behandlung der neueren vaterländischen Geschichte. Das Hebräische soll sacul- tativ weiter bleiben. Clausthal, 13. December. Dar von Theilnehmern bei Festeommerses zu Ehren des Professors Koch abgesandte Glückwunschtelegramm fand sofort freundliche Erwiderung/ Koch nahm dankend das von der Vaterstadt ihm verliehene Ehrenbürgerrecht an. München, 13. December. Das Generalcomite des land- wirthschaftlichcn Centralvereins nahm in Anwesenheit des Prinzen Ludwig mit überwiegender Mehrheit den Antrag an, eine Eingabe um Beibehaltung der jetzigen Getreide- und Viehzölle an das Ministerium zu richten. Bremen, 13. December. Der amtlichen Statistik zufolge wanderten in diesem Jahre via Bremen rund dreißigtausend Polen und Deutsche aus Rußland gegen dreizehnhundert im Vorjahre nach Brasilien aus. Bern, 13. December. Die Schweizer Regierung verfügte, daß die Zollstätten Huntwangen, Wilchingen, MerS- hausen, Altdorf, Dörflingen, Hemmishosen, Mammern, Täger- weilent und Rorschach vom 15. December bis aus Weiteres für die Einfuhr von Rindvieh, Schafen, Ziegen und Schweinen geschlossen werden. Motivirt wird die Maßregel mit der Verbreitung der Maul- unb Klauenseuche in dem benachbarten deutschen Gebiete. Wien, 13. December. Die preußische Militär- Deputation bemouftrirte heute das neue Feldzelt den Hörern der Kriegsschule. Brussel, 13. December. Der gestrigen Galavorstellung im Circus Wolf zu Ehren der preußische n und der ö st e r- reichischeu Militär-Deputation wohnten Prinz Balduin und fast sämmtliche Offiziere der Garnison bei. Der österreichische Gesandte und die Stabsoffiziere der Deputationen erhielten das Offizierkreuz des Leopoldorbens, die übrigen Offiziere daS Ritterkreuz desselben Ordens. Petersburg, 13. December. Die Blätter melden: Nach der Ernennung des neuen Curator des Dor pater Lehrbezirks würde die russische Studentenunisorm für die Dorpater Studenten eingesührt werden. Tiflis, 13. December. In der Canzlei des Gouverneurs erschien ein armenischer Kaufmann und fragte, ob ein von ihm eingereichtes Gesuch genehmigt sei. Aus die verneinende Antwort des Beamten feuerte der Armenier zwei Revolverschüsse aus denselben ab und verwundete ihn tödtlich. Zauzibar, 13. December. Meldung des Bureau Reuter. Die Inseln Lamn, Manda und Patta werden vom 1. Januar an von der Britisch-O st afrikanischen Gesellschaft in Verwaltung genommen. Neueste Nachrichten. WolffS telegraphisches Lorrespondenz-Bnreau. Berlin, 14. December. Der Kaiser empfing Mittags 12 Uhr den Erbgroßherzog von Lu^emberg, der die Thronbesteigung seines Vaters meldete. Nachmittags folgte der Erbgroßherzog einer Einladung zur Tasel bei Hose. Der Erbgroßherzog führte die Kaiserin. An der Tafel nahmen olle Prinzen des königlichen Hauses, der Reichskanzler, Moltke, die Minister Bötticher, Maybach und Goßler, die obersten Hoschargen und zahlreiche Generäle Theil. Berlin, 14. December. Wie die „Nordd. Allg. Ztg." meldet, hat Se. Majestät der Kaiser entschieden, daß der neue Dom als Predigt- und Gruftkirche mit einem Kosten- auswande von etwa zehn Millionen gebaut werde. Die Bearbeitung eines diesbezüglichen Projects ist dem Geheimrath Ra sch dorff übertragen. Cettmje, 14. December. In Folge der verschiedenen zwischen Mohamedancrn und Christen im District Berane stattgehabten Racheacte flüchteten 25 Christenfamilien nach Montenegro. Ri» de Janeiro, 14. December. Die constituirende Versammlung begann die Berathung des Verfassung s-Entwurfs. Der Präsident der provisorischen Regierung verlas eine Botschaft, in welcher er der Versammlung für das ihm bisher geschenkte Vertrauen dankte und dieselbe bat, die Berathung der neuen Verfassung zu beschleunigen. ■UJIjI LUI1 ■ J1 ■■ J-Lu.L'i-'LJl'iHJJllU.yj !!■ .-J ■»»J■ .»Al1. -!_■ J-L--R3EB—BB1 Gießen, 15. December. — Nachstehend theilen wir aus dem Verwaltnugsbericht der Großh. Bürgermeisterei Gießen sür das Etatsjahr 1889/90 das im Allgemeinen Wissenswerthe mit. Die Stadt- verordneten-Versammlung hielt 36 Sitzungen ab und erledigte in denselben 740 Gegenstände. Von den städtischen Deputationen war am meisten thätig die aus den Stadtverordneten Herren Hoch, Petri, Dr. Ploch, Schiele und Vogt bestehende Baudeputation, die in 41 Sitzungen über 643 Gegenstände berieth und außerdem zahlreiche Augenscheins- nahmen vornahm. Die Finanz-Commission, bestehend aus den Herren Grüneberg, Hornberger, Scheel und Schmall, beschäftigte sich in 16 Sitzungen mit 50 Gegenständen. Die Deputation für das Gas- und Wasserwerk (Herren Georgi, Heyligenstädt, Hornberger und Vogt) verhandelte in 15 Sitzungen über 99 Gegenstände. Die Schlachth aus- Commission (Herren Jughardt, Simon, Vogt, Professor Dr. Winckler, Metzgermeister Metzger, Ptrr und L. Vogt) war in 3 Sitzungen mit 22 Gegenständen beschäftigt. Die juristische Commission (Herren Keller, Langsdorff, Georgi, Dr. Gutfleisch) erledigte in 8 Sitzungen 25 Gegenstände. Die Commission zur Prüfung von Gesuchen um Er- lanbniß zum Ausschank von Branntwein (Herren Habenicht, Jughardt, Keller und Löber) hielt 8 Sitzungen mit 23 Berathungsgegenständen, die Schulcommission (Herren Adami, Georgi, Hornberger, Dr. Thaer) 5 Sitzungen mit lü Gegenständen ab. Auch die Deputation für das Ein- quartierungßroefen hielt mehrere Sitzungen, die Commission sür das Turnwesen (Herren Adami, Habenicht, Löber und Schmall) 2 Sitzungen ab. Die Landwirth- schaftliche Commission (Herren Adami, Simon, Dr. Thaer und Vogt), sowie die Deputation sür Festsetzung der Jahrmärkte hielten je 4 Sitzungen mit je 10 Gegen, ständen ab. Die Armendeputation war zusammengesetzt aus den Herren Oberbürgermeister Gnauth, Pfarrer Dr. Naumann, Pfarrer Schlosser, Psarrer Dr. Elz, Polizeirath Fresenius, Pfarrer Dingeldey, Stadtv. Hoch, Beig. Langsdorff, Kausm. Aug. Mayer, Stadtv. Dr. Ploch, Simon und Wallenfels- sie bat in 30 Sitzungen über 825 Gegenstände verhandelt. In 5 Sitzungen verhandelte der Sch u l v orftand 28 Gegenstände, seine Zusammensetzung war folgende: Oberbürgermeister Gnanth, Psarrer Dr. Naumann, Pfarrer Dr. Elz, Rabbiner Dr. Levy, Stadtv. Adami, Georgi, Homberger und Dr. Thaer, Prof. Dr. Fromme, Kaufmann Carl Wenzel und Oberlehrer Fuhr und Hahn. DaS Curatorium der höheren und erweiterten Mädchenschule erledigte in 5 Sitzungen 6 Gegenstände und war zusammengesetzt aus den Mitgliedern: Oberbürgermeister Gnauth, Stadtv. Georgi und Schiele, Dircctor Vigelius und Director Weihrich. — Die Fürsorge für die st ä d t i s ch e n B e a m t e n aller Stufen hat die Stadt- Verordneten-Versammlung im Berichtsjahre eingehend beschäftigt, so daß der Voranschlag für das lausende Jahr das Er- gebniß einer für alle Beamten aufgestellten Besoldungsübersicht berücksichtigen konnte. — Das Geschästsjourna.l für die Eingänge bei der Bürgermeisterei, dem Standesamt und der Armendeputation weist 8901 Nummern (gegen 8477 im Vorjahre) auf. — Nach der Durchschnittöberechnung des an monatlich zwei Tagen festgestellten Personenverkehrs verkehrten im Kalenderjahr 1889 auf dem Bürgermeisterei- Bureau 18 589, auf dem Standesamt 5214, auf dem Bureau der Armenverwaltung 6480 Personen. — Von 28 anhängig gemachten Gewerbe st reitigkeiten wurden 6 durch förmliches Urtheil entschieden und zwar wurde in 4 Fällen die Klage abgewiesen, während in 2 Fällen Verurtheilung nach der Klagbitte erfolgte. In 15 Fällen kam ein Vergleich zu Stande und in 7 Fällen blieb die Sache aus Antrag der Kläger beruhen. — In Gemäßheit des § 420 der Strafprozeßordnung wurde in 119 Beleidigungssachen Termin zur Sühneverhaydlung anberaumt. In 32 Fällen gelang es, die Parteien zu einigen, während in 73 Fällen diese Bemühungen erfolglos blieben. In 14 Fällen wurde der Antrag zurückgezogen. — WaS das Unterrichtswesen in Gießen betrifft, so ist zu berichten, daß der Tod unter dem Lehrerpersonal der hier bestehenden Lehranstalten mehrfach schmerzliche Lücken gerissen- es starben am 3. April Dr. Cl. Theisen, am 9. August Cantor Steiner, am 10. August Dr. Carl Walther, am 13. Januar 1890 Reallehrer Reinhard Dietz- diesen Lehrern allen bewahren Schule und Stadt ein dankbares Andenken. Der Gesundheitszustand in sämmt- lichen städtischen Schulen war im Allgemeinen nicht günstig: Influenza, Scharlach und Diphtherie, Masern u. s. w. hatten viele Versäumnisse, zum Theil zeitweise Schulschluß zur Folge. Es starben im Ganzen 7 Schulkinder. — Die obligatorische Fortbildungsschule war im Winter 1889/90 von 281 Schülern besucht, und zwar von 209 Handwerkern, 30 Kaufleuten, 7 Kellnern, 10 Schreibern, 7 Fabrikarbeitern, 18 Ausläufern und sonstigen Arbeitern. — In der Klein- kinder schule waren ausgenommen im Sommer 1889 193, int Winter 1889/90 221 Kinder. — Die Industrieschule sür Mädchen (Aliceverein sür Frauenbildung und Erwerb) wurde im Jahre 1889/90 von 169 Schülerinnen besucht. — Die Frequenz der mit dem Localgewerbverein verbundenen Haitdwerkerschule betrug insgesammt 371. — An dem sonntäglichen Feierabend für Lehrlinge nahmen im Ganzen 168 Theil, der durchschnittliche Besuch betrug 53. — Theater-Verein. Der Intendant des Frankfurter Stadttheaters, Herr Emil Claar, erwirbt sich den Dank aller Kunstfreunde unserer Stadt. Er ist dem Vorstand des Theater-Vereins aufs freundlichste entgegengekommen, so daß für die nächsten Monate außerordentliche Kunstgenüffe in Gießen zu erwarten sind. Bereits in der ersten Hälfte des Januar wird die rühmlichst. bekannte Frau Claar-Delia mit den hervorragendsten Mitgliedern des Frankfurter Stadttheaters hier auftreten. Das Repertoir für den ersten Abend lautet: „Frauenkampf", Lustspiel in 3 Acten von Scribe, darauf ein Einacter: „Die Schauspielerin" von Fournier. Frau Claar-Delia hat erst kürzlich am Herzog!. Hoftheater in Dessau in beiden Stücken große Erfolge errungen und darf man dem Erscheinen der gefeierten Künstlerin mit Spannung entgegensehen. In der allernächsten Zeit erfolgen bezüglich des Billet-Verkauses u. f. w. die näheren Bekanntmachungen. Die Mitgliederzahl des Theater-Vereins hat inzwischen eine sehr ansehnliche Höhe erreicht. Eine Subscrip- tionsliste liegt fortwährend bei Herrn Ernst Challier offen. — Recht empfindliche Kälte hatten wir in vergangener Nacht- das Thermometer sank auf — 14 Gr. R. — Die erste Nummer des im Auftrage des Evangel. Psarrvereins im Großherzogthum Hessen herausgegebenen Hessischen Kirchenblattes (Redaction Pfarrer Dr. Naumann hier) ist erschienen. Die Nummer hat folgenden Inhalt: „Der Herr mit uns", Gedicht von Georg Vogel. — Hessisches Kirchenblatt! Was bist Du? Was willst Du? — Der evang. Psarrverein im Großherzogthum Hessen. — Besondere Bemerkungen über das Hessische Kirchenblatt für seine Abonnenten und Leser. — Inserate. — Das Hessische Kirchenblatt erscheint alle 14 Tage zum Halbjahrpreise von Mk. 2.60 frei ins Haus ober Mk. 2.40 durch die Post bezogen. Griedel, 13. December. Die am 1. December stattgehabte Volkszählung ergab für die hiesige Gemeinde 771 ortSanwesende Personen, 5 Personen waren abwesend. Im Jahre 1885 betrug die Einwohnerzahl 804 Personen. Gambach, 13. December. Die Volkszählung am 1. December ergab 1394 Einwohner gegen 1408 im Jahre 1885. Ostheim, 13. December. Die hiesige Einwohnerzahl betrug am 1. December 423 Personen gegen 419 im Jahre 1885. Daueruheim, 13. December. Auch in hiesiger Gemeinde hat sich gestern Abend unter Anleitung des Herrn Dr. Ullrnann- Büdingen und des Herrn VerbandSrevisors Jhrig-Offenbach, eine 'Spar- und D ar le hn skasse, eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht gebildet. Der Kasse sind sogleich 22 Mitglieder beigetreten. Zum Director ist Herr Bürgermeister Wolf erwählt. In unserer Nachbargemeinde Geiß-Nidda wird heute Abend eine solche gegründet. Vermißtes- * Der soeben erschienenen Statistik der Deutschen Reichs- post- und Telegraphen-Verwaltnug für das Kalenderjahr 1889 entnehmen wir folgende Angaben: Die Gesammtzahl der im Deutschen Reiche (mit Ausschluß des bayerischen und württem- bergischen Postgebiets) vorhandenen Postanstalten betrug 21,198 gegen 18,495 im Jahre 1888. Dazu kamen noch 1 deutsches Postamt in Konstantinopel und 13 deutsche Post- agenturen in den Schutzgebieten. Reichs-Telegraphen-Anstalten waren 10,607 vorhanden gegen 10,016 im Vorjahre. Die Postanstalten verthcilen sich auf 20,585 Orte, von denen 4672 an Eisenbahnen gelegen sind. Amtliche Verkaufsstellen für Postwerthsachen gab es außer den Postanstalten noch 13,914, Postbriefkasten 69,005. Das Personal der Reichspost- und Telegraphen Verwaltung betrug 107,823 Personen», darunter 37,127 Beamte, 55,190 Unterbeamte, 10,240 Post- hilfstellen-Jnhaber, 982 Posthalter und 4284 Postillone. *A Mainz, 14. December. Eine zahlreichere Versammlung hat die Mainzer „Stadthalle" noch nie und Mainz überhaupt wohl noch selten gesehen, als der heutige hessische Katholikentag. Der riesige Saal der Halle nebst den geräumigen Gallerten und weiten Foyers waren bis in den hintersten Winkel dicht von Zuhörern gedrängt und lange vor Beginn der Versammlung suchten noch Hunderte vergeblich Einlaß. Nach einer ziemlich genauen Schätzung dürften circa 8000 Personen an der Versammlung theilgcnommen haben. Aus allen Theilen Hessens waren Deputationen anwesend- die größte Zahl der Theilnehmer stellten neben Mainz begreiflicher Weise die umliegenden Ortschaften, von welchen einzelne hundert Personen entsandten. Die Geistlichkeit von hier wie von auswärts war unter den Zuhörern stark vertreten. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Präsidenten des vorbereitenden Comites, Freiherrn v. Wambolt, wurde Fürst von Dsenburg per Aeclamation zum ersten Vorsitzenden^ Beigeordneter Dr. Geyer zum zweiten Vorsitzenden und Dom- capitular Raich zum Secretär ernannt. Redner waren Rechtsanwalt Brentano - Friedberg , Pfarrcnrat Forschner- Mainz, Pfarrer Schmitz-Creseld, Stadtverordneter Metzler- Mainz und Reichstagsabgeordneter Schädler-Landau, die über die Ordensfrage, die Schule, die sociale Frage und die römische Frage, häufig von lebhaftem, stürmischem Beifall unterbrochen, sprachen. Zu den vier Fragen wurden von der Versammlung Resolutionen im Sinne der Ausführung der Redner angenommen und ferner beschlossen, an den deutschen Reichstag und die beiden hessischen Kammern Petitionen um Aushebung des Jesuitengesetzes zu richten. Im Laufe der Verhandlung gab der Vorsitzende Kenntniß von einer Reihe Zustimmungstelegrammen, darunter eines von dem Papste, durch welches er die Versammlung beglückwünschte.' * Ergebnisse der Volkszählung vo« 1. December 1890» Potsdam 53 995, Spandau 44 495, Passau 16 937, Bremen 124 940, Frankfurt a. O. 55102, Cottbus 35 094, Guben 29 383, Forst 23 500, Cüstrin 16 700, Rathenow 16 358, Eberswalde 16009, Neu-Ruppin 14 690, Cöpenick 14 560, Scrau 14 384, Sommerfeld 11321, Sprcmberg 10 546, Zerbst 15 862, Bernburg 27 557, Tilsit 24098, Schneidemühl 14 402, Gnefen 17 972, Siegen 18 223. * Bingen, 13. December. Die Volkszählung ergab 7719 Seelen gegen 7282 in 1885. *— Frankfurt a. M., 14. December. Die Frankfurter Freiwillige R e 11 u n g s g e s e l l s ch a f t hat sich vorgestern Abend definitiv conftituirt. Die Aufgaben der Gesellschaft bestehen nach § 1 des Gesellschaftsstatuts darin, „bei Unglücksfällen aller Art, welche das Leben und die Gesundheit bedrohen, entweder selbstständig oder im Anschluß an die bereits bestehenden staatlichen, städtischen oder privaten Einrichtungen eine sofortige erste Hilfe zu leisten und tm Nothsalle den Transport Verletzter, Erkrankter oder Verunglückter zu übernehmen." — Beabsichtigt ist, auf den Polizeirevieren, den Bahnhöfen u. s. w. dauernd, bei gelegentlichen größeren Festlichkeiten, wie Pferderennen, Regatten re. vorübergehend Transportmittel und Verbandssachen für den allgemeinen öffentlichen Gebrauch zur Verfügung zu stellen, an verschiedenen Punkten der Stadt Sanitätswachen und ununterbrochenen Tages' unb Nachtdienst, am Main Rettungsboote einzurichten, Anweisung über Wiederbelebungsversuche im Wasser Verunglückter anzuschlagen, Unterricht über die erste Hilfeleistung bei Unglücksfällen an die Mitglieder, an Vereine, Gewerkschaften re. zu verthcilen und practische (Surfe für die Mitglieder einzurichten. Bei der nächstjährigen elcctro- technischen Ausstellung wird die Gesellschaft eine vollständig ausgerüstete Sanitätswache einrichten. — Mitglied der Gesellschaft kann Jedermann werden (auch Damen), der im Besitz der Ehrenrechte ist und einen Minimalbeitrag von 3 Mark jährlich zahlt. Das entworfene Gesellschaftsstatut sand einstimmige Annahme. In den Vorstand wurden 13 Herren gewählt, darunter 5 Aerzte. Zwei Vorstandsmitglieder werden noch hinzugewählt. * London, 12. December. Die deutsche Barke „M arta" (430 Tons) traf gestern in trauriger Verfassung in Queenstown ein. Der Capitän war tobt, drei Matrosen lagen an Skorbut darnieder unb die übrige Mannschaft war fast tiep hungert. Die „Maria" hatte mit Cedemholz beladen am 6. Juni Pnnta Arenas (Südamerika) nach Bremcrhasen verlassen, allein in Folge ungünstiger Wit.de dauerte die Fahrt länger als sonst und die Vorräthe gingen zuletzt ganz aus. Vor fünf Tagen sahen die Leute eine italienische Barke und diese versah die Unglücklichen mit Lebensmitteln. Dabei fand aber ein Zusammenstoß zwischen beiden Schiffen statt, wodurch beide beschädigt wurden. Eingesandt. Sietzen. den 14. Dezember. Allen, cknch den Seriv-ste« eine Arende zu bereite«, sei es an en em Gcbunsta^e, f.t es am h il am We hnaanS'eNe ober bei anderen Gelegenheiten, das ist einc schöne Sttte. So haben es sich edle Manschen -um Grundsatz gemocht, zu Weihnachten die Herzen der A men zu erfreuen Such Herrn Eurschmai.n ist eS ein wah es Herzensbedürtniß, alljährlich die Bedürftigen unserer Stadt an dem Wrihnachtsfeste durch reicht che Gab n zu erfreuen. Es ift h ute das 41 Mal, daß Herr Euifchmaun bineS humane unb edle We k zur Austühiung gebracht bat. 205 bebihfttge Äinoer unserer Stabt tonnte b«rielbe fast ausschließlich mit neuen Kleidern bedenken. Außerdem ei hielt jedes Kt"d Br tzU-', A pfel. Nuss.' und Anis in reichlichem Maaße. Es ist erstaunlich, wie H \x Cur cbmann in seinem Silur noch eine solche R esenardeit in roentaen W >chea überwältige» konnte. Feierte doch derselbe am 8. December b. I. seinen 72. Geburtstag in ooller Rüstigkeit. Nur ber Gedanke, Ander n wohiz thun, Anderen zu helfe >, Anderen eine Freude zu bereiten, hat »hm feine Arbeitskraft geftäh.t und die Arbeit erleichtert, unb dies 1 SSK'5 vSss- Zinder «n® un W |J,L M ntö Sä« »ff-, OH ' unb Gedern, die reichlichem Maße nochmals seinen r W unerwä seiner diesjährige tzurschmannsttm " We Schuld ein auf He Feier ■oben ingeMlea in ber M' unl Dringende Meihnad schönen Gesang W tznrschmann nach x. schien Dank aus. Öillwod) dk Nachmil »ersteigere ich auf Wehen gegen Baa 1 Äierappar schränk, 1 gr< tische, 30 R ;■ gr- Wirtbscl itninveniar «4 Stühle, b villarddä 1 Queuxgest 1 Anrichte, 1 Die versteige, statt. 1QU4 Verfiel neuen Freitag deo vomittagt N btm Mim wM Saale bei kffraxMcher «opflyrttm. StrnMiti »•u r WNMI, 2 U, davt, r । ^Ferner 1 « Alder, 1 Pertt to"‘» Sotüfflt ,w* Di- ©, y««« MM Ieikg kaufen bef Haus ds„?° ?QUJer ««ll und Dies wünschen wir von Herzen. X. Gedenket der hungernden Vögel! 1SS1 Zum Jahreswechsel! 1891 Gratulations-Karten werden angefertigt in der Krühl'schen Druckerei Verlag und Expedition des Gießener Anzeigers besichtigt werden. [1-437 Gabr, Stamm 8816 [10432 in verkaufen bei Wiedervttkäuser erhalten Rabatt. 10364 Für Weihnachten 90 an bi» zu 10 JL, mäcktigte I. Boeck Walltborstraße 18. Büchse Mk. 1.—. [9844 Briefpapier Marktftraße 14 $$0N0GRAM B *890 13000- 3500 Mk. jährlichen Nebenverdienst j 11 können solide Personen jeden Standes bei einiger Thätlgkeit erwerben. Offerten S 11 sub J. 349 an Rudolf Moese, Frankfurt a. M 6405 g Fern*prf>cher 51. statt. 10444 vtttzler, Gerichtsvollzieher. E Troast. Würzburg N ubau'tr 60. mit peptonisirter Alpenmiloh für entwöhnte Kinder, eine »ehr schmackhafte, knochen- Bei der Dertheilung der vielen Gaben hat Herr Dr. Buchhold Herrn Curschmann in der anerkennendsten Weise berettwillgst unterstützt. Hochbeglückt und freudestrahlend nahmen die Kinder jetzt ihre Geschenke, mit dankbaren Blicken zu ihrem WohlthSter aufschauend, in Empfang und wanderten wohlbepackt nach Hause. Durch diese edle Handlungsweise hat sich Herr Curschmann in den Herzen der Armen unserer Stadt ein dauerndes Denkmal gesetzt. Zu jeder Zeit, namentlich aber bet der Feier eines Weihnachtsfestes, werden die Beschenkten sich in Liebe und Dankbarkeit ihres Wohl- thäters erinnern. Möge es Herrn Curschmann vergönnt sein, das edle und humane Werk zum Nutzen der Bedürftigen unserer Stadt noch eine Reihe von Jahren gesund und rüstig fortzusetzen! Vorksch», £xm&« ttttö — Im Publikum ist vielfach die Ansicht verbreitet, daß für die an die Postbehörden gerichteten Schreiben Porto nicht zu zahlen sei. Den Obeipoltdirectoren und den Postanstalten gehen daher häufig aus den Kreisen des Publikums Schreiben und Eingaben zu, welche Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde. Bibelstunde heute Montag den 15. Decbr., Abends 8 Uhr, in der Kleinktnderschule; Jakobusbrief Cap 4, von Vers 6 an: Widerhoffärtige Sicherheit, Afterreden und Richten. Pfarrer Dr. Naumann. 3. Adventsandacht am Donnerstag den 18. December, Abends 8 Uhr, in der Kirche. Pfarrer Schlosser. Conversanon — Musik im Hause. — Beste Referenzen in Würzburg, sowie in der Exped. d. Bl. hier. — Eintritt j berieft Vorsteherin (staarl. gepr.) empfehle: selbflgefertigte Schrrltorviftrr für Knaben und Mädchen gnon J liefert die BrOhl’sche Druckerei (Fr. Ohr. Pietsch) 7. Schutatrasse 7. Büchse Mk. 1.20. Milch-Zwieback stärkende Uebergangsspeise- Durch jede Apotheke zu beziehen, en gros von der Gesellschaft Ed. Loeflund & Co., Stuttgart. Versteigerung von neuen Möbeln Freitag de« 19. Deeember, Dormittag- von 10 Uhr an auf dem »Sahufiei«^, Nordanlage, in dem Saale des Herrn Rühl: st fran-östsche Bettstelle« mit hohe« «opfthette«, S Bettstellen mit Sprungfedermatratze«, 1 «om- mode. 2 Rachttifare, 1 Kl-idee- schrank, 2 Wascheonsole, 1 Wasser bank, 2 KÄchensa»rLnke mit Sla-a«fsatz, einige Rippsachen. Ferner 1 Parthte gute Samets klttder, 1 Pendule rc rc. Im Auftrag: Louis Rothenberger, Gerichtstaxator. 0T Die Gegenstände können Do«- den feinsten, Schaukelpferde (Fellpferdr) in verschiedenen Größen zu bMgsten Preisen. Adam Hess, Sattler, Keilgeöolenes. Sine Parthte neue Kuckskinhosen und -Westen Couverts mit Nürnberger Lebkuchen aus der Fabrik von K dj : «‘"“'L 6v«"”‘ :„ii % * - „ , c« " ""ich? ^erfn°Li)eilth en ^ftaS8f,c^ Häm ftfc* S Kl« Ä1 " We nebi IS***b- Ä.*" , T.NNeit d°« Wm kt b" 5oti'6tnben unbfcom' !”*• R-dner Jeorea Wtttunt gotidjntt ottierorbneter Metzler- ldler-Lanbau, bie über ociale Frage und bie '/ stürmijchem Beifall 'agen würben von ber der Ausführung ber M, an den brutschen mmern Petitionen um N- Im Laufe der itnih von einer Reijk ines von bem Papste, siickwlinschte.' m 1. Deeember 1890, lassau 16937z Bremen ottbus 35 09( Guben IO, Menpni 16358, )90z Göpenid 14560, Spremberg 10 546, fit 24098, Schneide- 18223. rlkszählung ergab Junge Mädchen finden zu ihrer Fortbildung, sowie ^luSbilvung im Lj Haushalte und gesellschaftlichen sehr gute billige Version. Ks Vollstä' difl r Unterricht einer höheren Töchterschule. Stets engl. und fran». B Literatur hm» Ku«ft — Geschenkliteratur. Drei reizende Zierden für den Weihnachtstisch bietet auch in diesem Jahre die beliebte Schriftstellerin Helene Stökl. Wir erwähnen davon zuerst die geistreiche und fesselnde Plauderei ^Unsere Kleinen" (Leipzig, C. A. Kochs Verlag, Prachtband, Preis 3 welche aus dem Tische keiner Hausfrau und keines Eheherrn fehlen sollte. Daran reiht sich würdig Helene Stöckls allerliebstes Büchlein: Sie und eil* Heitere und ernste Bilder des häuslichen Lebens. (C. A. Kochs Verlag, Leipzig, Prachtband. Preis 2 JL 40 ,$.) Diese Bilder zeugen von einem gesunden Urtheil und einer herzgewinnenden Poeste und fanden überall größten Beifall. In dem dritten Werke: ,Herze«-»Kaleirdei:" (Leipzig, C. A. Kochs Verlag, Prachtband, Preis 3 JL 40 widmet Helene Stökl in ebenso würdiger als sinniger Weise den jungen Damen ein Tagebuch, welches diesen zur Aufzeichnung der schönsten Lebenserinnerungen dienen soll. nbtr. Die Fraok- esellfchaft hat sich Die Ausgaben btt tüfäwtftatutö barin,. s Leben unb die Ge- a ob« m xbt\Wu odn pxwatet \t zu Wn unb m S-ttranfter ober igt ijt, «uf,)en W lemb, bei 9*9®* men, •=' M? «ndsM ffc * Z lerfügung ju ianität6n>ad)tn unb »«• it affl gjlain Settuug«- , Untenif über bi •»unb i AS \ h« un DafflW)' E 3 »Ibtitoä 681 , t ein. 13 fjerren nniranftit in die Britfkästen gelegt worden find, für welche die Absender dann nachträglich das höhere Porto für unfrankirie Briefe zu zahlen haben. Es wird daher im allgemeinen Interesse darauf aufmerksam gemacht, daß auch für alle an die Postbehörde gerichteten Sendungen, welche in die Postbriefkasten gelegt werden, das volle Porto zu entrichten ist. Wer diese Ausgaben ersparen will, muß die betreffenden Sendungen im Bureau der Postdirectionen oder im Amtszimmer der Postanstalten abgeben. Gründer-, 13. Decbr. Fruchtpreise. Weizen JL 18 90, Korn v*L 17 30, Gerste JL 15.50, Hafer JL 14 40, Erbsen 16.50, Linsen 24.70, Lein — —, Wicken —, Samen —, Kartoffeln 0.—. Frankfurt, 13. December- Marktpreise. Heu pro 100 Ko- JL 5.00-6.60, Stroh 4.M-5 00, Kartoffeln JL 4.50 bis 7.50, Butter per Psd. JL 1.15—1.30, Eier per St- 6-10 Roggenbrod 4 Psd- 45 do seines 48 H, gemischtes 6 Psd- 86^. Nährmittel aus Alpenmilch. Reine Sterilisirte Alpenmilch ^rnieK".er.“S jeden Alters. Büchse 65 Pfg. Peptonisirte Kindermilch ^-‘..■Sttllfi"p:’ BISMARK .. 8 kaufen Sie die schönsten und practischsten Weihnachtsgeschenke in Xg J allen Wäscheartikeln, sowie Kleiderstoffen bei 10410 Ä D M. Kann, Kirchenplatz 8. g MxnxximmtKtnex xKmmmm 10428 tiiiSHB Loeflunds bacterienfreie H. M. Jughardt r 39* En-ddtail! 2 8. Herrenconfection. « 8 Marktstrasse Mannfacturwaaren Größtes fngrr Große Aussteüuua. g! MM» 10440 ge.Tc 10430 Gebr. Stamm 8446 ReichSbank-Discont 51/« 85 90 98.10 4V6°/o Oest. Silber-Rente 5% Rufi. Hl. Orient Disconto-Eommand^Anth. Darmstadter Bank-Act. Dresdener Bonk-Act. Rordd. Lloyd-Act. Wiener Bankver.-Act Oest- Credit-Act. Oest. Staatsb.-Act. 3V2o/o Gießener Gel senk. Bergw.-Act. 7 *.60 77 6(1' |naft6»‘ 16lt toign&m rt Der Vorbaud Dingeldey. 5 Die tiefbetrübten Ettern: Peter Worch und Frau Frankfurterstraße 93. die Pianohandlung Seltersweg 67. Gg. D. Gebauer. bestehen. Gießen, den 15. December 1890. 10443 10427] Ich suche eine gute Ktnder- Iratt oder ölicre« Kindermädchen bei fluttm Lohn sür sofort Frau Professor M. Cosack, __Westanlage 21.__ TMÄ ? gg "v‘ -M-k. 850 bis Mk. 1000 und höher, aus AdrlliÄllVÖ d.renommirtestenHofpianoforte-Fabriken. 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Der Sonntags - Feierabend bleibt daneben in der seitherigen Weise in | Tuch und Buckskin und Fertigen Herrenkleidern sowie Anfertigung nach Maß unter Garantie für guten Sitz. Winter-Ueberzieher • Arbeiterkleider J Schlafröcke • Schützenjoppen £ Lodenjoppen re. rc. W in allen Qualitäten und d Preislagen. Da Asril^- tu Lm b'® dttgkiqc. Der heutigen Nummer des „Anzeigers ' liegt ein Prospeet über da» bekannte Nochduch von Henriette Davidi» bei, auf den wir besonder- unsere geehrte« Lese« rinnen hiermit aufmerksam machen« Davidi» Kochbuch kann al- billige- und praktische- Weihnachtsgeschenk für Frauen und junge Mädchen nicht warm genug empfohlen werden, und dürfte nebenbei mancher Hausfrau auch vor dem Feste schon stute Dienste leisten, indem eS für jede Art von Kuchenbackerei eine Fülle der besten Neeepte und Anweisungen gibt. 10431 Ferber'sche Antv.-Buchh. in Gießen» ■ «tellensnchende jeden Bo i 10363] Ein bequemer Damensestel ruf-vlactrt schnell Renter-Bnreav (neu), passendes Weihnachtsgeschenk, btilifl Dresden, Maxsiraße 6. [10896 lju verkaufen Wo? sagt die Exp. d ®L :w Bettzeuge Druckzeuge £ Barchent * Betttuchleinen • Handtüchergebild • Kleiderstoffe t Hemdenflanelle re. rc. X zu äutzerft billigen Preisen. Wermischte Anzeigen. 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Deutz—Eöl» 625 1000 1210 505. 757 130 425 1000. Fulda 642 1160 736. 9tu 307 656. Gelnhausen 705 1210 442. 930 307 656. Schotten d. -iw. Nidda 700 J2io 442 8"b. 930 307 65«. Gedern, ranbach bezw. Stockheim 706 1210 442 8<». 206.00 Lomb. E.-B.-Act. 1’8.25. 151.90 Buschtberader E- B.-Act. 410.it 150.00 Elbthal-Bahn Act. 197.4 t 146 90 Gotthard-Bahn-Act. m.ic 101.0 Schweizer Rordoft-B.-Act. 186.66 564.00 Mainzer E.-B.-Act. ,4 114 7t 211:50 Marienburger E.-B.-Act. 54.»v H 00 173.40 Ver. Köntgs-Laurah.-Act. Tendenz: matt. 134 50. pCt. — Frankfurter Bar.k-DiScont >6t