li'ilh II, 'Hilft ohhüte S»* ans01*? 55**** j^L- Srped- ent »«*5 «H* E K-i *»■*&»* *2/8*4 aMfe ■ iaserlehrlwgkW 5. r. Fillma"' Kirchenpli^ prüfte Lihrem«'. Französischen allen deutsch« N" ie @n>ebJ>y!L. Garantie ff ihrend der »off inimen- , Schaden «w01. :änbige Maschinen tüchtiger C ellschreiner fir hnende Befchäfttz Menges, ibut - Giebel ►HWtHtn lswürtigerSlNisin« idi in Gießen p > sucht ein «II, avenlocal, sm Kin et, per 1- Juli «c jcher zu mieten- ' ter B. 8.200 kioi> Bl. 1890 Mittwoch den 16. April Rr. 87 Aints- und Anzmge^!utt suv den Kveis Gieren. Gratisbeilage: Gießener Iamilienblötter. des gestimmten Offiziercorps. Unnadmr von Anzeigen zu der Nachmittag» für den fnlgmltn Tag erlcheiner den Nummer bi» Horm. 10 Uhr. der der Alle Armoncen-Bureaux deS In« und ÄuManbti nehme» Anzeigen für den ^Gießener Anzeige^ entgegen besonderer geleisteter Dienste zu Theil geworden ist, entzieht sich noch der Beurtheilung. Zunächst wird man sie wohl, ebenso wie die übrigen Ordensverleihungen, mit dem russischen Osterfeste in Verbindung bringen müssen; übrigens erhielt auch der Director des Asiatischen Departements in Petersburg, Zinowiew, den Alexander-Newski-Orven. vierteljähriger Adonnementspret-r 2 Mark 20 Pfg. mir Bringerlohä. Durch dir Post bezogt 2 Mark 50 Pfg. Rrdacüon, ®n>e>iti* und Druckerei: Kchut-r-tzeAr.?. Fernfprecher 51. Locales und Provinzielle». Gießen, 15. April. — Zur Regiments - Besichtigung treffen heute Abend Divisionscommandeur Generallieutenant v. Bülow und Brigadecommandeur Generalmajor v. Obernitz hier ein; dieselben steigen im Hotel Einhorn ab. Der morgen früh beginnenden Eompagniebesichtigung voran geht die Vorstellung Vermischtes. * Darmstadt, 12. April. Die im Vorjahre angeordnete Maßregel, nach welcher bei dem hier garnisonirenden 115. Infanterie-Regiment Einjahrig-Freiwillige nur am 1. October eintreten können, ist auf Ersuchen der städtischen Verwaltung ausgehoben worden. Die Vergünstigung wird indeß nur dann eine dauernde sein, wenn ein ausgiebiger Gebrauch davon gemacht wird. Fr. Z. * Darmstadt, 14. April. Der Verein der nationalliberalen Partei in Darmstadt hat den früheren Reichstagsabgeordneten unseres Wahlkreises, Herrn Brauereibesitzer Ulrich in Pfungstadt, zu seinem Ehrenmitglied ernannt und demselben die bezügliche, in dem lithographischen Atelier des Herrn Alb. Söder hier sehr hübsch und geschmackvoll angefertigte Urkunde am verflossenen Samstag durch eine Deputation feierlichst überreichen lassen. * Mainz, 12. April. Von den Mitgliedern der hier jüngst eingegangenen Genossenschafts-Schlächterei weigern sich verschiedene, die Verluste mit tragen zu helfen, weil der Vorstand, entgegen den eigentlichen Zwecken der Genossenschaft, auch eine Menge Vieh von Händlern zum Schlachten gebracht habe, wodurch die Verluste nur vergrößert worden seien. * Stockhausen, 12. April. Gestern Morgen, gleich nach Ausnahme der Berufsarbeit, verunglückte auf der Grube Wrcmgel bei Braunfels der Bergmann Bernhard Schneider von Tiefenbach dadurch, daß er in den Schacht hinunterstürzte. Schneider, welcher sogleich tobt war, war erst 26 Jahre alt und ein Jahr verheirathet; er hinterläßt eine junge Wittwe. *= Frankfurt a. M., 14. April. Heute hatten wir hier das prachtvollste Wetter, was auf den Nickelches- tag einen unglaublichen Einfluß hatte. Seit Vormittag strömten bereits die Besucher von den naheliegenden Ort- ber eonftituireiiben Versammlung bestätigt sei, werde sic von England nur als De faeto-9?cgierung anerkannt. — Ferner erklärte Fergusson, mit Portugal seien einige Südafrika betreffende Fragen nicht geregelt, darunter die Frage der Delagoabay. Von einer angeblichen neuen portugiesischen Expedition nach Maschoualand sei der portugiesischen Regierung nichts bekannt, der Marineminister habe die Weisung zum Rückzüge gegeben, falls solche Expedition stattgehabt Hütte. Die portugiesische Regierung erklärte, sie werde während der schwebenden Verhandlungen keine neue Action billigen. Bezüglich der deutschen Expedition nach Centralafrika habe die deutsche Regierung England unaufgefordert versichert, die Expedition unter Emin solle nur innerhalb der deutschen Interessensphäre wirken, ohne irgendwie britische Interessen zu schädigen, da die Abgrenzungslinie völlig anerkannt werde. Fergusson glaubt, niemals hätten zwei Mächte in solcher Weise zusammengewirkt, wie jüngst Deutschland und England es mit vollkommener Loyalität gethan, ohne daß irgend welche Reibung zwischen den beiderseitigen Beamten vorgesallen sei. Im weiteren Verlaufe der Sitzung erklärte Fergusson, hinsichtlich des Gebietes des Nyassasees sei mit Deutschland fein definitives Abkommen getroffen; den britischen Interessen drohe von dem Verhalten der Bundesgenossen Englands keine Gefahr. Die respectiven Einflußsphären in Nordost-Afrika seien s» endgiltig normirt, daß bei colonisarorischen oder administrativen Operationen keine Schwierigkeiten entstehen würden. Madrid, 14. April. Die internationale Conferenz zum Schutze des industriellen Eigcnthums wurde heute geschlossen. Die Delegirten unterschrieben ein Protokoll über Interpretation der Ausführungs-Bestimmungen zur industriellen Convention vom Jahre 1883 und betreffs unrichtiger Ursprungszeugnisse von Jndustriewaaren. Das Protokoll trifft zugleich Bestimmungen wegen Vertheilung der Ausgaben für das internationale Bureau in Bern. Die Conferenz nahm mit unbedeutenden Modificationen den schweizerischen Entwurf für die internationale Registrirung von Handelsmarken an. Artikel 5 der Convention vom Jahre 1883 bezüglich der Patentrechte bleibt unverändert. Das Protokoll wird zur Genehmigung den beteiligten Mächten unterbreitet und demnächst ratificirt werden. ichmer Anzeiger Kenerak-Mnzeiger. Ter iHrfttnn Anzeiger rtirfffint täglich, £8.tl Ausnahme ttl Montag-. Die Dießcner yemittmBfltttx ^rtbm dem Anzeiger ,-Lenluch dreimal btigrftgL poliiifcbt Neb erficht. Gießen, 15. April. Die amtliche Erklärung im „Reichsanzeiyer", wonach E Meldungen und Gerüchte über eine anderweitige Vrgnni- jaliioM der Reichs-Centralbehörden einer thatsächlichen Unter* 10$.? entbehren, dürfte fürs Erste allen weiteren Erörterungen über diese Frage ein Ziel setzen. Trotzdem ist schwerlich anzu- nennen, daß die Reichsregierung in ihrer bisherigen Gestaltung auch künftig keine Veränderung erleiden sollte, denn der Rück- hii’t des Fürsten Bismarck bedingt eine Erhöhung der Selbst- flämdigkeit und politischen Bedeutung der meisten Reichsämter, niflig eine solche nun früher oder später eintreten. Ob diese Wanderung lediglich aus dem Boden des Stellvertretungs- gejietzeS möglich ist, wie die National-Zeitung meint, kann mein zunächst dahin gestellt sein lassen. lieber die für^ die kommende Rcichstagssessiou bestimmten fuicrceiVorlagcu ist der Berliner „Post" zu entnehmen, daß fick dieselben in erster Linie auf die völlige Ausgestaltung bei beiden neuen, am 1. April ins Leben getretenen Armee- cor.ps, sowie auf die Ausgleichung der „Abnormitäten", welche bei den älteren ArmeecorpS durch die Ausstellung jener ent- fiamden seien ober sonstwoher noch bestünden, beziehen würden. Es kommen hierbei die EtatSverhältnisse der Infanterie, die Bmvollständigung der Feldartillerie, der Pioniere, der Trains rir der Fußartillerie in Betracht, so daß es sich nicht allem un die Vermehrung der Artillerie handeln würde, wie bisher olhemein angenommen wurde. Das genannte sreiconferva tiroe Organ stellt noch fernere Militär-Vorlagen in Aussicht, nii- solche hinsichtlich der Aufstellung von einem Reserve-Jn- sMerie-Bataillon und einer Reserve-Escadron m jedem Armee- cm pS-Bezirke, und der Gehaltsaufbesserung für gewisse Ofstzier- llc'ifen, dock sollten dieselben erst für eine spätere SitzungS- pei iode des Reichstages bestimmt fein. Die „Post" beendigt ihre Ausführungen mit dem Hinweise darauf, bau Oie zunächst jur. Bcrathung gelangenden Militär-Vorlagen eine wesentliche Brrmehrung der Mannschafts-Ziffer und hiermit eine Durt^ bwchung deS EeptennatSgesetzeS vom Jahre 188. in stch ^Je näher mit dein 1. Mai der geplante allgemeine Srbkiterfeiertag" heranrückt, desto entschiedener tritt auch an die staatlichen Behörden wie an die Arbeitgeber m den tinielnen Ländern die Rothwendigkeit einer befinitiüen Cl.llnngnahme derselben zu dieser in AuSstcht stehenden Demonstration der Arbeiter heran. Was nun speciell Deutsch- \o\b anbelangt, so scheint bei uns noch keine Uebereinstimniung ayif Seiten der Regierungeii wie der Arbeitgeber über die qeoenüber der Feier des 1. Mai einzunehmende Haltung er- liellt worden zu sein; wird doch z. B. verlichert, daß m diefer f?rQqe der preußische Minister für Landwirthschaft eme ganz andere Auffassung vertrete, als fein College vom Estenbahn- In Wien sind die infolge der kürzlichen ^obclc^cciic veranlaßten polizeilichen Maßnahmen am Sonntag durch 'Mueierlaß aufgehoben worden. Man befürchtet denlnach behördlicherseits keine Wiederholung der Straßemuiruhen und biwfe Auffaffung scheint auch durch die wieder emgetretene aAißerliche Beruhigung in den unteren Bevölkerungsschichten ötr betreffenden Wiener Vororte begründet zu sein. Hostent- li.ch werden aber die Wiener Polizeibehörden aus den pingsten Vorkommnissen endlich die Lehre ziehen, gegenüber Ltratzen- mlaufen künftig rechtzeitiger die nöthige Energie zu entwickeln, würde dadurch manches Urtheil verminden werden. Die unheimliche )lachricht, welche der Telegraph aus Marseille gemeldet, daß daselbst ein englisches Schiff aus giirma mit Cholcrakranken an Bord angefommen sei - wird jetzt amtlich dementirt. Immerhin haben aber die Behörden DCÖn Marseille die genaue Ueberwachung des betreffenden Dampfers, des „Fulford", angeorbnet, eine jedenfalls nur iiu billigende Vorsichtsmaßregel. Die Pariser geographische Gesellschaft hat, wie verlautet, bau bemerkenswerthen Beschluß gefaßt, den in EanneS etnge- tr.offenen Asrikareisenden Stanley nicht zu begrüßen, -ter L Beschluß soll durch den Hinweis aus die nunmehr t( ar gelegten egoistischen Pläne begründet sein, welche Stanley mit seiner ln-pebition zur „Befreiung" Emin Paschas verfolgte. Eine größere Anzahl officieÖer Vertreter Rußlands im Ailaslanbe sind vom Kaiser Alexander soeben durch ^rbenä» verrrleihungen ausgezeichnet worden. Unter ihnen befindet sich mch der Botschafter in Conftantinopel Wirkt. Geheim. Rath Mllidoff, und der Botschafter in Paris, Baron v. Mohren- heitim, welche den Alexander-Newski-Orden erhielten, Baron v... Mohrenheim noch dazu in Brillanten. Ob den beiden D^iplomatrn diese höchste russische Ordensauszeichnung »egen Detttfcves Reich. Dresden, 12. April. Mebicinalrath Dr. .Q ü d) e \v mc ifter ist gestern gestorben. Coburg, 13. April. Der Herzog von Ebmburg und der Prinz Georg von Wales sind über Nürnberg nach Stuttgart abgereist. Ausland. Rom, 13. April. Eine von mehreren Tausenden beschäftigungslosen Arbeitern besuchte Versammlung nntrbc wegen aufreizenden Aenßcrungeii der Redner aufgelöst. Die Auseinandergehenden wurden wegen Versuchs von An- sammliingen von den Truppen zerstreut, wobe^mehrere Verhaftungen vorgenommen wurden. Lisiabon, 13. April. Prinz Heinrich von Preußen ist heute hier an Land gekommen und begab sich sofort zu Wagen in das königliche Palais, woselbst der Prinz von dem König Carlos erwartet wurde. Der König und der Prinz fuhren nach einiger Zeit im offenen Wagen nach dem Hippodrom und wohnten daselbst einem Pferde-Wettrennen beü Der König und Prinz Heinrich werden auch in Begleitung des Arbei'tsministers Cintra besuchen, um daselbst ein Slier- gCfed)t anzusehen. Abends findet ein Diner im Familienkreise des Königs im Palais statt. Der Prinz wohnt im königlichen Palais „Das Necessidades“. Belgrad, 13. April. Dem „Odjek" zufolge ist tue Ernennung des bisherigen Gesandten in Petersburg, Simic, -nm Gesandten in Wien und die Versetzung des dortigen Gesandten Petronjevics nach Petersburg vollzogen worden. . p Buenos -Ayres, 13. April. Die Minister haben ihre Demission eingereicht- eine Entscheidung ist noch nicht erfolgt. __ Neueste Nachrichten. WolfsS telegraphisches Correspondenz-Bureau. Berlin, 14. April. Der Kaiser empfing den Generaladjutanten des österreichischen Kaisers, Generalmajor B o l- f ras, der ein Handschreiben seines Kaisers überreichte. Nach der Audienz wurde General Bolsras zur kaiserlichen Tafel gezogen, an der auch der österreichische Militärbevollmachtigte Steininger theilnahm. Berlin, 14. April. Kaiserin Friedrich nebst den Prinzessinnen-Töchtern ist um 8V4 Uhr Abends nach Homburg abgereist. Der Kaiser begleitete seine Mutter zum Bahnhof. Breslau, 14. April. Der „Bresl. Ztg." zufolge wurde die Einfuhr lebender u n g a r i s ch e r S ch w e i n e in das Schlachthaus zu Ratibor genehmigt. Bonn, 14. April. Anläßlich der 7 5 j ä h r i g e n I u b e l- feier deS Husarenregiments „König Wilhelm 1." ist die Stadt festlich beflaggt. Mehrere Tausend ehemalige Kameraden und viele Offiziere sind zur Theilnahme an dem Feste erschienen. ^Nachmittags war Parade vor dem Corpscom- mandeur Voe; Oberst Schütz hielt eine feuerige Ansprache an die Soldaten. Später erschienen in der Wohnung des Obersten Deputationen aller Behörden. Der Oberbürgermeister wies in einer Ansprache auf die Freundschaft des Regiments mit der Bürgerschaft hin und überreichte eine Stiftung von 3000 Mk. für Wittwen und Waisen der Unteroffiziere. Die Hauptfeier findet in der Beethovenhalle statt. . Oldenburg, 14. April. Der Landtag genehmigte em- stimmig die Regierungsvorlage, nach welcher der Norddeutsche Lloyd zunächst auf 5 Jahre seine Schnelldampfer ab Norden- Hamm expedirt. Wien, 14. April. Die heute zusammengetretene d e u t i ch- böhmische A usgleichsconferenz beschloß die Geheimhaltung aller Details der Berathungen. 9tachmittags wurden Gesetzentwürfe betreffend die Landescultur und die Schulaufsicht erörtert. Heute Abend fand eine weitere Sitzung statt. London, 14. April. Das Unterhaus erledigte heute die Specialdebatte über das Ausgabenbudget. Bei dem Titel „Gehalt des Gesandten in Rio de Janeiro" erklärte Unter- staatssecretär Fergusson, bis die provisorische Regierung von schäften nach Frankfurt zur Messe, am Nachmittag aber schwoll die Besucherzahl ins Unübersehbare au. Namentlich von dem nahen Offenbach kamen Männlein und Weiblein in Hellen Hausen, um in hergebrachter Weise in Franksurt zu „nickeln". Die Züge der Localbahn waren schon von 1 Uhr ab überfüllt und brachten Tausende hierher. Kein Wunder, daß die Meßsremden vergnügte Gesichter machten. Einen so schönen Nickelchestag wie Heuer hat die Ostermcsse seit vielen Jahren nicht gesehen. Nächsten Mittwoch geht die Frühjahrsmesse zu Ende. Das Geschäft war, Dank dem guten Wetter, im Allgemeinen ein gutes. * Köln, 13. April. Freies Begr äbniß für Arme. Mit dem 15. d. M. beginnt die neue Einrichtung, daß jeder erwachsene Arme, welcher in Frieden mit der katholischen Kirche stirbt, ein kostenfreies kirchliches Begräbniß erhält. * Wie die Mitglieder des neuen deutschen Reichstags über das Photographiren denken, darüber gibt Joses Kürschners „Westentaschenlexicon der deutschen Reichsboten" einige Aufklärungen. Alle Abgeordneten sind nämlich vom Herausgeber um ihr Bild gebeten worden, aber nicht alle haben dieser Bitte Folge geleistet, vielmehr befinden sich in dem Buche häufig statt der Bilder leere Flächen. Der in Berlin stadtbekannte geistliche Rath Müller schrieb: „Photographie habe ich nicht, und habe bisher jeden Versuch, zum Sitzen mich zu bringen, abgelehnt." Aehnlich schreibt der der süddeutschen Volkspartei angehörende Freiherr v. Münch: „Mit einer Photographie kann ich leider nicht dienen und werde auch keine solche ansertigen lassen." Noch einen Schritt weiter ging das Mitglied der Reichspartei, Frhr. v. Güt- lingen in Stuttgart; derselbe machte folgendes Geständnis: „Freiherr v. Gütlingen lehnte die Mittheilung biographischer Daten und eines Bildes ab wegen der ihm unsympathischen „Art und Weise", wie ein anderer Abgeordneter „seine Wahl gemacht habe" und ermächtigt den Herausgeber, hiervon Kenntniß zu geben. Auch bei dem Centrumsmitglied Conrad Fischer in München ist zu lesen: „Portrait und biographische Notizen auf keinem Wege zu erlangen/' Außerdem sind 26 Abgeordnete ausgeführt, deren Bilder „aus keinem Wege", oder „zur Zeit", oder „bisher", oder „verreist", noch nicht zu erhalten waren, und einer, dessen Photographie „noch nicht vollendet" war. 362 Abgeordnete haben ihr Bildniß und biographische Angaben cingesandt. Aus letzteren geht hervor, daß das jüngste Reichstagsmitglied der oben bereits erwähnte Volksparteiler Freiherr v. Münch ist, da derselbe im December erst 26 Jahre alt wird. Der zweitjüngste ist der 29jährige socialdemokratische Vertreter für Bremen, Eigarrenfabrikant Julius Bruhns. Das älteste Mitglied ist nach wie vor Graf Moltke. Von sämmtlichen Abgeordneten gehören 126 dem Adel an, darunter führen den Titel Baron 3, Freiherr 20, Graf 30, Prinz 3, Erbprinz 1, Fürst 4. Der Consession nach sitzen im Reichstage : 212 Evangelische, 147 Katholiken, 3 Resormirte, 5 Israeliten und 20 Consessionslose. * Der Storch ist da! Jn Zofingen hatte mehrere Jahre hindurch aus dem Dache der dortigen alten Kirche ein Storchenpaar Sommerquartier bezogen zur großen Freude der jungen und alten Bewohner des Dorfes. Die Liebe zu den gefiederten Gästen ging so weit, daß die wackeren Zofinger, als vor 1^/z Jahren ihr Kirchlein renovirt wurde, ein schönes, „sofort zu beziehendes" Storchennest auf das neue Dach setzen ließen, leider ohne den gewünschten Ersolg, denn die Störche blieben aus. Vergeblich warteten die Zofinger auf ihre alten Freunde und auch in diesem Frühjahr, während in den benachbarten Dörfern bereits von den Dächern herab die Langschnäbel sieißig klapperten, schien die elegant eingerichtete Wohnung über der Kirche von Zofingen leer zu bleiben. Am 1. April erscholl plötzlich der freudige Ruf: „Hurrah, der Storch ist da!" Wirklich, aus der Dachfirst steht er ja stolz und keck mit langem Hals und schwarzem Frack. Die Schuljugend tanzt vor Vergnügen, Alt und Jung umsteht die Kirche und sieht das Wunder staunend an. Eilig wird der Präses des Storchcomitss, der Küster Fischer, herbeigeholt. Er traut seinen Augen kaum und holt in freudiger Aufregung einen alten Operngucker, um den längst ersehnten Gast genau zu betrachten. „Sapperment, de stoht jo us eme Brettli obe, das ist jo en usg'stopste!" Das stimmte nun zwar nicht ganz, denn es war ein blecherner, welchen der Dachdecker im Auftrage loser Spaßvögel aus das Chordach prac ticirt hatte. Eingesandt. Gieße«, 15. April. Winter, Influenza und Wahlen — Alles ist vorüber. Die freundliche Frühtingsfonne, die erquickende Luft und das lange Grün locken Hunderte von Spaziergängern, Reconvalescenten und Er- frifchungsbedürstige in Feld und Wald. An Werktagen haben die Wenigsten von ihnen Zett, ihre Spaziergänge weit auszudehnen; den Kranken fehlt auch die Kraft dazu. Aber der Philofophenwa d laßt sich schnell und bequem erreichen. Gar manches freundliche Plätzchen ist da zu finden, wo sich der Wanderer erquicken und ausruhen kann. Aber Eines fehlt — die friedliche Stille des Waldes. Wir denken selbstverständlich nicht an die angenehmen Unterbrechungen durch Finkenschlag und das liebliche Pfeifen aller anderen befiederten Sänger. Nein, wir denken an unsere biederen Rekruten, die mit Trommeln und Pfeifen ausgerüstet, rings um den Philosophenwald und im heißen Sommer — wer will es ihnen verdenken d — im Schatten seiner Kühlung spendenden Bäume nichts weniger als philosophische Studien betreiben. „Dem Tambour will der Wirbel nicht unterm Schlägel vor" — der Pfeifer pfeift ins Quere, den Vöglein graut davor! Aber auch den Menschen! Ach, die armen Spaziergänger! Sie suchten Ruhe und Erholung, sie dachten sich die Trommler und Pfeifer in diesem Stadium ihres Befähigungsnachweises etwa an der Licherstcaße oder im Heegstrauch, aber — da sind sie wieder und stramm, wie immer, wird getrommelt und gepfiffen, den Hypochondern zum Aerger, dem Philosopbw zum Verdrusse, den Ltebenten zur Klage, den Kranken zum Schmerze, Allen zum Leide, Niemand zur Freude. Die Militärbehörde, welche schon so manchen Mißstand mit dankenswerther Bereitwilligkeit abgestellt hat, sollte sie nicht auch hier Helsen können? Sie wäre des herzlichsten Dankes von Tausenden aus allen Ständen gewiß. P m> Farbige Seidenstoffe von 93 Pfge. bis 12.55 p. M-t. - glatt gestreift, karrirt und g-must-r, (ca. 2500 versch. Farben und Dessins, - vers. roben- und stückweise Porte; und Mirei das Fabrik-Dspdt G. Henneberg (Ä- “• K Hoflief.) Zürich. Muster umgehend. Briefe tosten 20 Pfg. Porto. __ 15 Allen freunden einer ausgejeidjneten Cigarre empfiehlt sich als beste Bezugsquelle das Versandt - Geschäft von S. wimmer, Fürstenwalde bet Berlin. Die genannte Firma hat sich durch ihre Soltduät einen ganz besonders guten Ruf erworben. Ihr Geschäftsprincip ist: Beste Maaren bei bllltgster Preis- ftellung und durchaus reeller Bedienung. Wir sind überzeugt, daß ein jeder Raucher nach einmaligem Versuch ein treuer Kunde der Firma wird. 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Weniger befriedigend lauten hauptsächlich die Nachrichten aus einem Theile der Nheinprovinz. — Auch die Kleefelder zeigen gcaen- wärtig, soweit Meldungen vorliegen, fast überall ein gutes Aussehen und berechtigen zu guten Hoffnungen. — Die Feuchtigkeit des Erdreichs ist in mehreren Distrtcten, so im südlichen Theile der Provinz Sachsen und in Schleswig-Holstein, der Frühjahrsbestellung bisher hinderlich gewesen, im Allgemeinen hat die letztere aber zeitig begonnen, und verhällnißmäßig sehr gefördert werden können. Marburg, 14. April. Der Herr Minister für öffentliche Arbeiten hat auf eine betreffende Eingabe hiesiger Kreiseingesessmer dem Herrn Amtsgerichtsrath v. Stiernberg, Mitglied des Abgeordnetenhauses für den Kreis Marburg, nachfolgende Mtttheilung zu- gehen lassen, die derselbe auf diesem Wege zur Kenntniß der Ju- teressenten bringt: „Die Verbindung der Stationen der Strecke Frankfurt-Gießen:Cassel mit Leipzig und Dresden wird dadurch ein« Verbesserung erfahren, daß der gegenwärtig 6« Vorm. und demnächst um Vorm. von Frankfurt a. M. abgehende Personenzug Nr. 315 utn 112I) Vorm. in Guntershausen angebracht werden, dort an einm neuen 8uß der Strecke Cassel-Bebra, anschlteßen und durch diesen an den um 123« von Bebra abfahrenden und um 5‘6 Nachm. in Leipzig eintreffenden Schnellzug Nr. 3 Anschluß erhalten wird, wodurch bu gewünschte frühere Ankunft in Dresden ermöglicht wird. Eine wettere Verbesserung der Verbindung zwischen der Matn-Weser-Bahn und Thüringen wird dadurch erzielt werden, daß der um 10« ftadjfc. von Frankfurt abgehende Schnellzug Nr. 307 in Guntershausen Anschluß an den 2<3 Nachts von dort nach Bebra abgehenden Zug an) ein neuer Tages-Schnellzug Hamburg-Frankfurt ebendort an dm am 5»8 ^achm. in Bebra eintreffenden Zug erhalten wird." Gieße«, 15. April. (Marktbericht). Auf dem heutige Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. £ l'^r^OO, Hühnereier 1 St. 5—6, 2 St. — H, Enteneier 1 St. 5—6 H, 2 St. - Gäuseeier 9-11 Käse pr. St. 5-8 H, Käsematte pr. St. 3 H Erbsen pr. Liter 18 H, Linsen vr. Liter 30 A, Tauben pr. Paar X 60,0—1,00, Hühner pr. Stück 1,50-2 00, Hahnen pr. 6t JL 1,60-2,00, Enten pr. Stück X 2,00-2,30, Ganse pr.M. 60-60 H, Ochsenfleisch pr.Md 66-72 56—60 Schweinefleisch 60—70 Hammelfleisch 56—684 Kalb- fleinbL-MH, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4M-4 50, WMrwt pr- St- 6—8 -S>, Zwiebeln per Centner JL 12,00—00,00, Milch per Liter 12-18 1890 finden in Gießen die Krämer. — Im Jahre Dtehmürlte wie folgt statt: Kram- und Viehmärkte: 22. und 23. Avril, 13. und 14. Mai, 24. und 25. Juni, 22. und 23 Juli 5. und 6. August, 2. und 3. September, 21. und 22. October, 18. und 19. November, 9. und 10. December. Viehmärkte: 8. und 9- Juli, 19. August, 23. September. Hervor« (an der Köln-Gteßener Eisenbahn), 14. Hpni. Auf den heutigen hiesigen Martt wurden gebracht: 217 Ochw Kühe und Rinder, und 625 Schweine. Der nächste Martt ist a 12. Mai I. I. frankfurter Stadttheater. — Der K. K. Hofburgschauspieler und Regisseur Adolf Älttu von Sonnenthal wird im Frankfurter Schauspielhause Ende diel« Woche ein kurzes Gastspiel absolviren. Der berühmte Künstlers Samstag den 19. April als Boltngbroke in Scrtbes „Ein Sm Wasser" auf und fpielt Sonntag den 20. den Derblay In Ohitle „Hüttenbesitz^. Bestellungen von Plätzen werden von heute« entgegengenommen. Einige gebrauchte, noch gut erhalteie IahrräderFeldühräM und Kochherde, sowie ein gebrauchter SlnfeM preiswürdig abzugeben. 2928 Kr. Krogmmm Schulbücher 1 solide Einbände! L für Gymnasium, i I Realschule* Höh. Töchter- und l | Stadtschulen 1 \ in der Buchhandlung d Ernst Balser, ■ M Marburg- QTJir beabsichtigen theilungshaW unser am Schiffenbergerweg Ll gelegenes Geschäftshaus aus Land zu verkaufen. «och ök Patz in Liqnidati-» __________——" H Gingemachte Areißelöeereti liefert jedes Quantum zu sehr billig Preisen Carl Schwaab« Die Holsversteigerung vom 10. und 11. bä. Monats in der Obersörsterei Schiffenberg ist geneh migt. Die Absuhrscheine können vom 19. ds. Monats an bei Großh. Rentamt Gießen bezogen werden. Die Ueberweisung des Holzes erfolgt Montag den 21. ds. Monats, Morgens 7 Uhr. Gießen, 14. April 1890. Großh. Oberförsterei Schiffenverg. H eyer.3363 Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. Montag den 21« April 1890, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde in den Distritten Habichtswald, Strangswiese, Tannkops und Dachsbau im Schutzbezirk Fernewald nachverzeichnttes Holz versteigert werden: A. Bau-, Werk- und Rutzh-lz. 98 Eichen-Stämme mit 36,26 Festmeter, 186 Fichten- und Kiefern - Stämme mit 90,43 Festmeter, 121 Fichtenstangen mit 3,63 Festmeter. B. Brennholz. Scheith. Prügelh. Stockh. Steish. Rmtt. Rmtt. Rmtr. Wellen Buchen 2 1,4 — — Eichen 20 29 17,8 1920 Linden 2 — — 310 Nadel 27,3 43 59,4 5285 Die Zusammenkunft ist an der Sttangswiese. Gieße«, am 15. April 1890. Großh. Bürgermeisterei Gieße». Gnauth. 3384 Bau- und Nutzholz- Holzversteigerung. Versteigerung. Donnerstag den 17 April d. I. sollen in den Waldungen der Stadt Lich in den Districten Langebuchen, Gänsweide, Oberer undUnterer- speierlingskops und Fichtenkops nachverzeichnete Holzsottimente versteigert werden: 350 Fichten-Stämme mit 156,35 Fm. Inhalt, 36 Kiesern-Stämme mit 18,00 Fm. Inhalt, 138 Fichten-Derbstangen mit 7,60 Fm. Inhalt. Anfang und Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr auf der Niederbessinger- schneise in der Gänsweide. Lich, den 12. April 1890. Grobherzogliche Bürgermeisterei Lich. Walz. 3326 Arbeitsversteigerung. Freitag den 18. April, Mittags 1 Uhr, sollen im Rathhause zu Dors-Gill versteigert werden: veranschlagt zu Pflasterarbeit 230 70 H Kanalanlagen nebst Lieferung der Cement- rohre 101 „ 70 „ Maurerarbeit 169 „ 68 „ Zimmerarbeit 71 „44 „ Dachdeckerarbeit 37 „ 94 „ Dors-Gill, am 14. April 1890. Großh. Bürgermeisterei Dorf-Gill. Kuhl. 3356 Freitag den 18. d. Mts. wird in hiesigem Gemeindewald versteigert: 6 Eichen-Stämme mit 1,65 fm, 12 Nadel- „ „ 2,06 „ 147 Fichten-Derbstangen, 323 „ Reis- „ 24 Nm. Eichen-Scheit, 22 „ „ -Knüppel, 1600 EicheN'Welleu, 17 Rm. Eichen-Stock, 15 „ Nadel-Knüppel, 18 „ „ -Stock, 8520 Nadel-Wellen, 650 Weichholz-Wellen, Der Anfang ist Vormittags 9 Uhr beim Bergwerk. Großen-Linden, am 11. April 1890. Gr. Bürgermeisterei Großen-Linden. Leun. 3308 Mittwoch den 16. April, Nachmittags von 2 Uhr an, werden die nachgelaffeuen Mobilien des Herrn Martin Lenz, Marktplatz 22, bestehend in 2 einthür. Kleiderschränken, Tischen, Stühlen, Spiegeln, Weißzeug und Bettwerk, Blumentisch, 1 Küchenschrank, Haus- u. Küchen-Geräthen, Brod-, Weck- u. Mehlkasten, Pferdegeschirr u.s.w. 3237 meistbietend versteigert. Mittwoch den 16. April, Nachmittags Vs» Uhr, werden im Gasthaus ri«m Adler" am Martt, auch Eingang vom Burgqraben aus: Herren- Damen- und Kinder- strohhüte, Seiden- n. Seidensammt- reste, Herrentrage«, Shlipse, Schür« Dickwurz und Km tossetn | Wedern,^Druck-eug rc. versteigert- verkauft [336b] Kriedrich «ost. 13312 K. Hoffman«. Donnerstag den 17.April l.I., Nachmittags 2'/r Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht auf freiwilliges Ansuchen die der Karl Straub Ehefrau, geb. Jacobi gehörigen, in der Gemarkung Gießen gelegenen Immobilien . Flur 8, No. 70«/.. - 453 Meter Hof- raithe an der Rodheimerstraße (Zum Feldschlößchen); Flur 8, No 94* 10 — 507 Meter Wiese daselbst öffentlich meistbietend unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen versteigert werden- Gießen, 8. Avril 1890. Großh- Ott«"rjcht Gießen- I. A.' Wogt.3152 Donnerstag, 17 ds- Mts., Nachmittags 2 Uhr, in der früher Bramm'schen Hofraithe dahier werde ich gegen Baarzahlung öffentlich versteigern: 2 Schweine, 1 Wägelchen, 1 Ladeneinrichtung, 1 Pianino, 1 Bett, 1 Cassa- schrank, 2 Verttcows, 1 Eisschrank, 2 Sophaß, 1 Nähmaschine, 3 Klei- derschrünke (nußb- und tannen), mehrere Lommode«, 1 Regulateur, 2 Taschenuhren- Die Versteigerung findet theilweise bestimmt statt. Gießen, den 14. April 1890. 3366 Gr- Gerichtsvollzieher. Iieikgeßolenes. oo 3371] Arüh-Rofa-Kartostel« verkauft Emil Lotz, Kirchenplatz. Gesangbücher Ernst Balser. 3274] Arsthfartoffel« zu verkaufen Seltersweg 71 HL Stock. Ein 56-Zweirad, gut erhalten, halboernickelt, billig w kaufen. Näheres P** Steinftraße 17. 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W. 60 Vorstellungen- Stadt-Theater in Magdeburg 40 Vorstellungen u s w Außer »Der Mikado* gelangen voraussichtlich zur Aufführung: Opern: „Der Freischütz", »Trompeter von Säckingen". Oper etten: „Farinelli" oder „ftönig und Sanger , .Der verwunschene Prinz , Der Bulgar- oder „Die kleine Kommandantin", „Malaga, der neapolitanische Fischer-, „Der Vagabond", „Der Zigeunerbaron-, „Die Regimentstochter', „Beltelstudent^, „Gasparone-. L^u st s p" e l e^o^Neroö?/Frauen", „Das letzte Wort", „Die Quitzows". Preise der Plätze an der Kaffe r Sperrsitz 2 Jt, Parterre 1 «X, Gallerie 50 H Serie« resp. Aamilienbillete z« ermäßigt en Preisen in Serien a 10 VilletS. Diese Serienbillete haben zu allen Vorstellungen, etwaige Benrstee auS- geschloffen, Gültigkeit; ä Serie (10 BilletS) für Sperrsitz 15 Mk., für ® w Parterre 10 Billers 8 Mk. NB, Diese Serien-Billets sind jedoch nur Mtttwoch den 16. unb Donnerstag ben 17. April an der Theaterkaffe von Mittags 11—1 Uhr im Theaterlocal des ^“"^‘Äun^ot^aun« frrtito, »c» 1«. «prU 1890: Der Komische Operette in 3 Acten o. Joh. Strauß. „ - - - Mein Unternehmen, welches mit enormen Kost n verknüpft ist, dem geehrten al-bald titf licht Publicum bestens empfehlend, zeichnet Hochachtungsvoll Die Drreenoa: F. Baars 3374] Ein ordentlicher Junge, welcher die Eonditorei erlernen will, wird gesucht- Näheres in der Exped. d. Bl- 3383] Pensionäre finden gute Aufnahme gubungstraße 27 Ul St. 56-Zweiiai balboernickelt, Ai StM Lmchte,Bö^ h Mi«* gktruBrr M g abjugebeit- 3276] Ein braver Junge kann da» «asir- unb Ariseurgeschäft erlernen bet Friedrich Welcker, Neustadt 33. 3279] Zwei Pensionäre gesucht. Wo? sagt bie Expeb. b. Bl.__________ 3184] Lehrling gesucht. Ang. Otzmann, Tapezier, Neuftabt. Handschuhe in Glac6, Seide, Fil de perse etc., baumwollene Strümpfe und Beintängen in echt schwarz und farbig Arbeiter - CoufectiouS Geschäfte» habe ich mich M O t t © BI 9Ut>btolin , «ampher, »otuw- fHiritti#, Rotte«papi5 Stück Würfelzucker = 25 Pi. Zu haben ■■ ■■ ■■■ ■ in jeder besseren Droguerie, Apotheke. Man ■MBMaHMMHMOManaMMBaaaanaMaBa verlange Kochbücher, Gebrauchsanweisung. Wilhelm Klee, Such- und Zchrkibmatmalikn-Handlilng, Marktstr. 2, empfiehlt zu bevorstehendem Schulwechsel für alle Schulen: 3226 alle Sorten Schulbücher und Hefte rc.. sowie sämmtliche Kchululenfilien, (Gesangbücher in einfachen wie auch in eleganten Einbänden. Warme Bäder bei Andreas Euler Täglich geöffnet von 6 Uhr Morgen- bi- 7 Uhr Abend- Sonntag- bi- Mittag 12 Uhr. Die Zellen sind durch Dampf geheizt. [121 Außer verschiedenen Salzen und Mutterlaugen sind sämmtliche Bade- Extrakte, als: Fichtennadel-, Malz-, Loh- und Weizenkleie-Extracte zu haben. SMB Abonnements werden jederzeit entgegengenommen. 101801 Ruff. Orient in. 106.951 4 pCt. Ungar. Goldrente 101.70 .5 » Italiener Rente 106 451 Oefterr. Silberrente Gonesbericht °o« E. Wasserschieben, Bamtgefchim. Aranksurter BSrss vom 15. April 1890. Schlußcours» l Uhr 15 Mn 4 pCt. ReichSanleihe 3Vt , 4 „ Preuß. ConsolS »V, , , ,1 t8 CO 92.90 76.40 6850 Tendenz: still. 359 00 190 00 163 10 133.40 34 60 165 80 139 00 78 50 219.50 16400 148 50 162.00 257.37 100.75 185.00 103.50 DtSconto-Comm. Darmstädter Bank-Act- Dresdener Bank-Act. Berliner HandelSges. Oefterr. Credtt-Act. Wiener Bankoereins-Act. Oefterr. Staatsbahn Lombard. Eisenbahn Buschtherader Elbethal-Bahn-Act. Gotthard-Bahn-Act. Schweizer Nordost „ West Gelsenkirchener Ver. Kön.- und Laurahütte-Act. Oefterr. Alpine-Montan Telegraphischer LsurSdericht der Berliner Börse vom 15. April Oefterr. Errditactien 1890 219.10 207 00 96.70 168 60 Oefterr. StaatSöahn-Äi'tted Dortmunder Union-Actt^n Darmstädter Banlactten 16100 Dri>^ftto-Tom.-Anthetls 92 80 Ha p'rer 89.75 Ostpreußen 167.25 Bochumer Gutzstahlactien Tendenz: schwächer. 4 pCt. Gießener Obligationen —15 pCt. BuderuS-Obltgattonen 1( 4.00 ________ReichSbmck-DiScont 4 pEt. — Frankfurter Bank-DtSkont 4 pEt. Arvactton: «. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'lchen Druckers (Fr. Ehr. Pietsch) *n Gieß«, Bermietfiungen. 3372] In meinem Hause, Bahi(> straße 18, ist eine Wohnung von 4 mern, Küche und Zubehör, mit Ächi. leitung, vom 4. Juli an zu vermies __Wilhelm Plant. 3373] In meinem zweiten Hause mH Oftanlage sind 3 Wohnungen, alsbald ziehbar, zu vermiethen. ____A. Keller, Seltersweg 7: 3377] Kleines Logis zu vermiethen.^ I. Arnold Wwe., Asterweg L 3353] Der 2. Stock zu vermiethen?^ H. BrnchhLuser, Grünbergerstich 3185] Der untere Stock (Sartenftr. !• (7 Zimmer rc.) zu vermiethen. Nähen! ________________________Bahnhofstraße 38. 589] Der 3. 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StoiE.___ 3380] Ein goldener Ring Abzuh. H. Seid,wand, Teufelslustg^ 3283] Mn ordentliches TieustmLdche • gesucht. Marktplatz^,