IS ö! iver- 1890 Nr. 64. Erstes Blatt Sonntag den 16. März Gießener Anzeiger Kenerat-Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Nreis Gieren chratisbeilage: chießener Kamikienötätter. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für den falgtnbcn Tag erscheinenden Nummer bi- Borm. 10 Uhr. Nedaction, Expedtttao and Druckerei: KchntgrnteAr.H« Fernsprecher 51. Vierteljähriger ASsauementspretAH 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerloh«. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Die Gießener p**ine*6Hlter stirden dem Anzeiger a-chenllich dreimal beigelegt. Der (Ncltner Anzeiger erscheint täglich, Mit Ausnahme des MontagS. E-JCTPg Alle Annoncen-Burcaux deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger- entgegen. ....... rufen. Amtlicher Theil. Gefunden: 2 Portemonnaies mit Inhalt, 1 Schieb- fai ren, 1 Peitsche, 1 Kaputze, 1 Hundehalsband, 1 Taschen- meffer. Gießen, am 15. März 1890. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. neu. vom politische lleberficbt. Gießen, 15. März. Als Secretär der Berliner Arbeiterschutz-Conferenz soll augc'r dem Legationsrath Kayser im Auswärtigen Amte noch bei Oberbergrath Dr. Fürst, ans dem Ministerium der öffentlichen Arbeiten, berufen worden sein. Dr. Fürst hat bereits als Commissar an den Staatsrathssitzungen Theil genommen. Das preußische Abgeordnetenhaus trat am Donnerstag in die zweite Berathung des Etats der Berg-, Hütten- und Sülinen-Verwaltnng ein und gestaltete sich die Debatte zu einer umfassenden Erörterung der gesammten Bergarbeiter- frage. Abg. Dr. Schultz brachte den Bergarbeiterstrike in Rheinland-Westfalen zur Sprache und hob auf Grund der vorliegenden Denkschrift über den Strike hervor, daß die Arbeiter nicht durch eine unwürdige Behandlung zum Ausstand veranlaßt worden. Gerade dort, wo die Strikebewegung jid) am heftigsten geltend gemacht habe, seien die höchsten Löhme gezahlt worden. Weiter rechtfertigte der nationalliberale ittvandteS RSM ft Hausarbeit für 1. W V MrltßW v. Mcheir veüeden von lli-ar M LMttstratzell Revner die wesrfälifchen Bergunterbeamten gegenüber den gegen sie gerichteten Angriffen, ihre Pflichttreue und ihren ^mechtigkeitSsinn betonend und schließlich wies er aus das immer deutlicher hervortretende Eingreifen der Socialdemo lltete in die Bergarbeiter-Bewegung hin. Der nächstfolgende Redner, der Centrumsabgeordnete Dasbach, erblickte die Haupt- urivache des Ausstandes in dem Verhalten der Steiger gegen- «yS ;übetr den Bergarbeitern und sprach er sich im Weiteren gegen das. geübte Strafgeldersystem sowie gegen die unmäßige Aus- . debmung der Arbeitsschichten aus. Freiconservativerseits trat Abg. Vopelius den meisten Ausführungen des Vorredners, innrer scharfen persönlichen Ausfällen gegen denselben, entgegen und suchte nachzuweisen, daß die Ausstandsbewegung btt Bergleute aus künstliche Erregung zurückzuführen sei. längerer Rede verbreitete sich alsdann der nationalliberale Abgeordnete Schmieding über die Fragen der Abkürzung der Arbeitszeit und der Lohnerhöhung vom Standpunkte des Ar- bcirgebers aus und berührte er weiter auch die Angelegenheit der Arbeiterausschüsse, wobei Abg. Schmieding den Wunsch äußerte, es möchte für die genannten Institutionen eine be- iveglichere Form als die des Gesetzes gewählt werden. Zum Schluß nahm noch der Centrumsabgeordnete Letocha, der bewährte Kenner der Bergarbeiter-Verhältnisse in Oberschlesien, ba$ Wort, um verschiedene Wünsche zu Gunsten der Berg- mb-eiter vorzubringen, worauf die Verhandlung mit einer persönlichen Bemerkung des Abg. Dasbach schloß. Im englischen Unterhause sind endlich die langathmigen (Erörterungen über die Parnellaffaire glücklich zum Abschluß gebracht worden. Das Endergcbniß dieser ausgedehnten und langweiligen Debatten besteht darin, daß dem Regierungs- Mtrage gemäß der Bericht der Parnell-Commission mit einem sichten Danke für das unparteiische Verhalten der drei richterlichen Ausschußmitglieder in das Journal des Hauses einge- cagen wird, und hiermit in den Archiven verschwindet. Man arf nun wohl annehmen, daß das irische Thema, welches mit der Parnell-Affaire so merkwürdig verquickt war, jetzt iir einige Zeit von der Tagesordnung des Unterhauses wieder ab gesetzt worden ist, da selbst die Parnelliten den achttägigen ; Aedekampf über die Affaire Parnell contra „Times" zuletzt satt bekamen. Neuerliche in London eingegangene Nachrichten aus Sud- airita lassen eine Verschärfung der Wirren in der Transvaal- Ae publik unschwer erkennen. Ihnen zufolge wurden in'Jo- lMnesburg drei bei den dortigen Unruhen beteiligte Personen miter der Anklage des Hochverrates verhaftet und zur Ab.urtheilung nach Prätoria, der politischen Hauptstadr der Tr-ansvaal-Republik, gebracht. Die in Johannesburg herrschende Erregung ist durch diesen Vorgang nur noch vermehrt worden ; unib wurden in einer öffentlichen Versammlung, in welcher man die Bildung eines politischen Reformvereins beschloß, die: Verhaftungen aufs Schärfste verurtheilt. Der Resorm- bcuein übernimmt die Verteidigung der Verhafteten. — Es üt nicht unwahrscheinlich, daß die Engländer diese Unruhen ;nmt Vorwand nehmen werden, sich ernstlich in die Angelegen- i innen der Transvaal-Republik einzumischen, obwohl ihnen i iierS unter Umständen schlecht bekommen kann. L-W rief- ipacketsW I Markei, I •*.«** in w irfhl* , Ilrirf’ K 5* * ***^1^' ,1a auf dir Diu-ir ICPl einigen Wchn c Är Laufdirttst. m der Exprd. d. Bl. wird ju niietW- Bauratb Wilhelmstrabe 10.___ Gesuchs trtxfener ür Sompürfrunbein W BiH, »M«. S toirbfüte*1 Aus Sofia meldet man, daß Fürst Ferdinand mittels I schmeichelhaften Handschreibens dem Ministerpräsidenten Stam- i buloff die goldene und dem Kriegsminister Mutkuroff die silberne Verdienstmedaille verliehen habe. Vermutlich hängt diese Auszeichnung mit der Panizza-Angelegenheit zusammen, in welcher Stambuloff und Mutkuroff große Umsicht und Energie behufs Entdeckung und Unschädlichmachung der Verschwörer entwickelt haben. Deutscher Heid?. Darmstadt, 12. März. Das am 7. März ausgegebeue Verordnungsblatt für die evangelische Kirche des Großherzogthums Hessen, Nr. 2, hat folgenden Inhalt: 1) Ausschreiben Nr. 3 vom 1. Februar 1890, betreffend die Zusammenstellung der Vorschriften über die Dienstführung der Kirchenvorstände. 2) Ausschreiben Nr. 4 vom 11. Februar 1890, betr. Baum, Kirchengeschichte für das evangelische Haus. 3) Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben am 29. Januar dem Pfarrverwalter Johannes Biegler zu Dorn-Dürkheim die evangelische Pfarr- stelle zu Essenheim, am 20. Februar dem Pfarrer Georg Wehsarg zu Bosenheim die evangelische Pfarrstelle zu Egelsbach übertragen. Ernannt wurde Psarrvicar Otto Köhler zu Lang-Göns zum Psarrverwalter daselbst. Gestorben sind: am 26. Januar Pfarrer Hermann Scriba zu Alsbach, am 29. Januar Pfarrverwalter Dr. Rudolf Söder zu Schwickartshausen, am 14. Februar Pfarrer Kirchenrath Dr. Karl Strack zu Lang-Göns, am 26. Februar der Prälat i. P. Dr. Schmitt in Mainz. 4) Concurrenzeröffnung. Zur Wiederbesetzung wird ausgeschrieben die evangelische Pfarrstelle zu Alsbach. Neueste Nachrichten. Wolffs telegraphisches Correspondenz-Lureau. Berlin, 14. März. Dem besten Vernehmen nach bestätigt es sich, daß die Eröffnungssitzung der Con- ferenz am Samstag Nachmittag um zwei Uhr im Con- greßsaale des Palais Bismarck unter Vorsitz des Handelsministers v. Berlepsch stattfindet, welcher die Delegirten Namens des Kaisers begrüßt und den Zweck der Conferenz darlegt. Die Delegirten sitzen in der alphabetischen Reihenfolge nach dem Namen der von ihnen vertretenen Staaten. Berlin, 14. März. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht einen Erlaß des Finanzmini st ers vom 8. März, worin unter Bezugnahme auf Bekanntmachungen einzelner Landräthe, daß die Ortsbehörden als Norm für die Schätzung des Einkommens aus selbstbew.irthschaftetem Grundbesitz bei geringem Umfang ein bestimmtes höheres Vielfaches des Grundsteuereintrages anzuwenden pflegen, als bei größeren Besitzungen, die Regierungen angewiesen werden, in Veröffentlichungen zur Belehrung der Ortsbehörden die Ausstellung bestimmter, mit der Größe der Besitzung abnehmender Multiplicatoren zu vermeiden und auf die Unentbehrlichkeit sorgfältiger Berücksichtigung der obwaltenden besonderen Verhältnisse der zu veranlagenden Wirtschaft nachdrücklichst hinzuweisen. Königsberg, 14. März. Nach fünfstündiger Fahrt ist der Eisbrecher heute hier eingetroffen und die Schifsfahrt damit eröffnet. Barmen, 14. März. In den letzten Tagen nahmen die Arbeiter der größten Riemendrebereien ihre Beschäftigung bedingungslos wieder auf. v Aachen, 14. März. Aus der Grube Nordstern bei Bardenberg ereignete sich vergangene Nacht eine Explosion schlagender Wetter. Ein Bergmann ist getödtet, zwei sind leicht verletzt. o Braunschweig, 14. März. Auf den braunschweigischen Kohlenbergwerken ist ein Arbeiterstrike ausgebrochen,- es kam zu Thätlichkeiten, wobei drei Verhaftungen vorgenommen wurden. Die Strikenden sind meist Polen. Pest, 14. März. Wie das k. k. Correspondenzbureau meldet, wird das neue Ministerium am Sonntag den Eid ablegen. Pest, 14. März. In der gestrigen Conferenz der liberalen Partei hielt Tisza, auf das lebhafteste begrüßt, eine Rede. Er betonte, das Verdienst der liberalen Partei sei der con- solidirte parlamentarische Zustand Ungarns, woraus überall der Glaube an die Consolidirung der Verhältnisse Ungarns hervorgegangen sei; er beleuchtete die Vortheile, die sich daraus ergeben, wenn Regierung und Regierungspartei die gleiche Führung haben, bat, ihn als gemeinen Soldaten aufzunehmen; der ungarische Staat rind die Nation hätten nichts noth- | wendiger als eine Regierungspartei, welche der Tyrannei der I Minorität widerstehe. (Langanhaltende Eljen.) Maurus Jokai wies auf das seltene Beispiel hin, daß ein Cabinets- ches, welcher die Majorität besitze, zurücktrete und hob Tisza- patriotische Charaeterstärke und staatsmännische Einsicht her vor, betonte dessen unerschüttertes Festhalten am wahren Liberalismus, die Vertheidignng des europäischen Friedens durch den Dreibund, erwartet die Fortsetzung einer gleichen Politik von der folgenden Regierung und das feste Zusammenhalten der Partei, und bringt ein Hoch aus Tisza aus. (Langanhaltende Eljen.) Das „Amtsblatt" veröffentlicht Samstag die Annahme der Demission Tiszas, Sonntag die Zusammensetzung des neuen Cabinets, welches sich am Montag dem Parlament vorstellt. Paris, 14. März. Verschiedenen Morgenblättern zufolge beabsichtigen Tirard und Spuller in Folge des gestrigen Votums des Senats anläßlich der Interpellation über die französisch-türkischen Handelsbeziehungen zu demissioniren. Im heutigen Ministerrath würde die offizielle Entscheidung getroffen werden. Paris, 14. März. Tirard wies im heutigen Ministerrath auf die am 20. März in der Kammer bevorstehende Debatte über die Interpellation Tuerrel betreffs des französisch- türkischen Handelsvertrags hin und erklärte, man müsse diesfalls eines ähnlichen Votums Seitens der Kammer gewärtig sein wie das gestrige Senatsvotum. Mit Rücksicht hierauf und auf die Ereignisse der letzten Zeit beschloß das Cabinet seine Demission. Heute Nachmittag um 5 Uhr treten die Cabinetsmitglieder im Elysee zusammen. Paris, 14. März. Im heutigen Ministerrathe demis- sionirte das Ministerium Tirard und begab sich in das Elysee, um dem Präsidenten Carnot seine Demission zu überreichen. Paris, 14. März. In Parlamentskreisen wird es für wahrscheinlich gehalten, daß Freycinet mit der Bildung des neuen Cabinets beauftragt wird. Es verlautet, Constans und Ribot würden in dasselbe eintreten und Barbey, Faye und Falliöres ihre bisherigen Portefeuilles behalten. Paris, 14. März. Die „Liberte" bestätigt das Gerücht, daß Freycinet mit der Bildung des Cabinets beauftragt und das Kriegsportefeuille abgeben, dafür das Aenßere übernehmen werde. — Der „Temps" verurtheilt auf das Schärfste da- gestrige Votum des Senats, wodurch nicht nur die Minister, sondern auch die Würde und die Interessen Frankreichs betroffen würden. Der Senat habe ans blindem protectionistischem Interesse den Handel und die Stellung Frankreichs in der Levante geschädigt und eine Ministerkrisis Angesichts der bevorstehenden Anleihe heraufbeschworen. — In parlamentarischen Kreisen verlautet, Freycinet werde ein Versöhnungsministerium bilden. Es geht das Gerücht, daß Constans das Aeußere oder das Justizministerium übernehme. London, 14. März. Unterhaus. In der Debatte über das Kriegsbudget erklärt Lord Stanhope, die erste Ver- theidigungslinie würde hauptsächlich aus regulären Truppen bestehen und einigen Milizbataillonen, total hundertzehntausend Mann, m drei Armeecorps getheilt, die Freiwilligen mit dem Rest der Miliz bilden die zweite Vertheidigungslinie für Garnisondienst und locale Vertheidigung. Er bedauert die Abstimmung betreffend das Freiwilligencorps, welche ein Parteimanöver gewesen, hofft im Laufe des bevorstehenden Finanzjahres fast alle Truppen daheim und in Indien mit Magazingewehren zu bewaffnen; die Ergebnisse des rauchlosen Schießpulvers seien vorzüglich. London, 14. März. Die definitive Liste der Vertreter Englands auf der Ar b eiter schütze onferenz in Berlin ist gutem Vernehmen nach folgende: Bevollmächtigte: Gorst, der englische Gesandte in Bern, Charles Scott, Houldsworth, Dale und Edward Malet; Delegirte: der Deputirte Burt als Vertreter der Grubeninteresseii, der Secretär des Weber- verbandes Birtwhistle, der Fabrikinspector Whymper. Malet würde vorzugsweise die politische, Gorst die rechtliche Seite der Fragen vertreten. Manchester, 14. März. Eine gestern Nachmittag stattgehabte Conferenz der Grubenarbeiter beschloß, daß, wenn eine Erhöhung der Löhne um 5°/0 jetzt, und eine weitere Erhöhung um 5 °/0 im Juli bewilligt werde, die Lohnfrage für gelöst zu betrachten fei; anderenfalls werde am Samstag der Generalausstand eintreten. Manchester, 14. März. Da die Grubenbesitzer keine Conferenz abgehalten haben, um über die letzten Forderungen der Arbeiter zu berathen, telegraphirte heute der Vollzugsausschuß der Arbeiter an die Ausschüsse der verschiedenen Gruben, daß der allgemeine Aus stand von. morgen ab zu beginnen habe. Sheffield, 14. März. Eine Versammlung der Kohlen bergWerksbesitzer von Dorkshire beschloß, die Forderungen der Bergarbeiter abzulehnen. Der allgemeine Ausstand beginnt morgen. 60,000 Arbeiter feiern bereits, überall herrscht graste Aufregung. In verschiedenen Districten ist bereits Kohlenmangel bemerkbar. Bon verschiedenen Gruben ist schon die Arbeit eingefteQt worden. Ebenso beginnt der Strike morgen in Newcastle, Stocktvn, Hartlepool, Middlesborough, Tyne und Wear. Liverpool, 14.März. Auf den hiesigen Docks feiern etwa fünfzigtausend Arbeiter. Mehrere Leute, welche keinem Gewerkvereine angehören- wurden angegriffen. In den Kasernen LivecpolS sind heue 500 Mann Truppen aus Warrington eingetroffen. Aus entfernteren Städten sind etwa 200 Arbeiter hier angckommen, welche keinem Gewerkvereine angehören, um die Strikenden zu ersetzen. Ihr Erscheinen hat die Erregung der Arbeiter noch gesteigert. Kopenhagen, 14. März. Der Ausschuß des Landsthing für die Errichtung eines Freihafens für Kopenhagen stimmt der Vorlage als wirksamen Stütze des Handels und der Seefahrt zu und genehmigt, dast Anlage und Betrieb einer Actiengcsellschaft übertragen werden. Er empfiehlt weiter die baldige Aushebung der Hafenabgaben. New-Orleans, 14. März. Der durch das Austreten des Misstssipi verursachte Schaden ist bisher nicht erheblich. Einen größeren Verlust erlitten die Kaufleute, welche Zuckcrlager in den überschwemmten Stadttheilen besitzen. Viele am Fluß gelegene Städte sind mehr öder weniger geschädigt worden, doch ist kein Menschenleben verloren gegangen. Um Mitternacht ergoß sich das Wasser über die Dämme. Ab- theilungen von Arbeitern beobachteten den Lauf des Wassers und besserten die schwachen Stellen der Dämme aus. New-Orleans, 14. März. Infolge des fortgesetzten St ei gens des Mississippi ist der Deich gebrochen und der ganze in der Nähe des Flusses gelegene Stadttheil ist überschwemmt. Man befürchtet, daß die angestellten Versuche, das Wasser in den Pontchartrainsee zu pumpen, nicht ge nügen und noch andere Stadttheile überfluthet werden. Cocalcs und provinzielles. Gießen, 15. März. — Verzeichnis der Sitzungen des Schwurgerichts der Provinz Oberhessen pro 1. Quartal 1890. 6. Montag den 24. März, Vormittags 8*/2 Uhr. Angeklagte : Heinrich Reibeling II. Witlwe von Ober- Breitenbach wegen Körperverletzung mit tödtlichcm Erfolg. Die Anklage vertritt Grosth. Staatsanwalt Theobald. Vcrthcidiger: Rechtsanwalt Grünewald. In dem Hauptvoranschlag der Staats-Einnahmen und Ausgaben für die Finanzperiode 1888/91 ist unter den außerordentlichen Ausgaben der Bau einer psychiatrischen 5k l i n i k bei der Landesuniversitüt und einer Jrreupflege- anstalt in Verbindung damit, mit einem Kostenaufwand von 600,000 Mk. vorgesehen, die Mittheilung einer besonderen Proposition aber Vorbehalten worden. Jetzt richten die Ministerien des Innern und der Justiz und der Finanzen au die Zweite Kammer das Ansinnen: 1) Der Großherzogl. Regierung für den Bau einer psychiatrischen Klittik bei der Landesuniversität die Summe von 735,000 Mk. zur Verfügung zu stellen- 2) Die Zustimmung dazu zu crtheilcn, daß die zur Deckung dieser Summe erforderlichen Mittel im Wege des Staatscredits durch Aufnahme eines höchstens mit 4 Procent verzinslichen Anlehens flüssig gemacht werden, und dast 3) der mit der Stadt Gießen vereinbarte Vertrag abgeschlossen wird, sowie 4) zur Bestreitung der Kosten für die Verlegung der Stallmeisterwohnung und des Marstalls und sonstigen Herstellungen weiter der Betrag von 35 000 Mk. znr Verfügung zu stelleu. — Die Gesammt - Baar - Einnahmen der sieben Städte des Großherzogthums Hessen, in welchen Octroi zur Erhebung kommt, beliefen sich im Jahre 1888/89 auf 1,440,256 Mk. 49 Pfg. Von diesen Summen entfallen aus: Darmstadt: 463,296 Mk. 5 > Pfg., Offenbach 231,697 Mk. 42 Pfg., Gießen 84,150 Mk. 27 Pfg., Alsfeld 2955 Mk. 69 Pfg., Lauterbach 1779 Mk. 10 Pfg., Mainz 517,332 Mk. 32 Pfg. und Worms 139,045 Mk. 14 Pfg. tt. Lollar, 13. März. Bei der hiesigen Psenuigsparkasse wurden im verflossenen Jahre eingelegt 5323.10 Mk. und zurückbezahlt 3452.34 Mk. Der Bestand der Einlagen betrug Ende des Jahres 18 743.12 Mk. gegen 16370.70 Mk. Ende 1888. An Zinsen wurden 501.66 Mk. vergütet und dem Reservefond 140.76 Mk. zugeschrieben. Das Vermögen der Kasse betrug Ende 1889 19187.77 Mk. Verkehr, Land- nnö Volk-rvirthschaft. 1. Montag den 17. März, Vormittags 9 Uhr. Angeklagte : a. Ferdinand Brandt von Rastenburg wegen Raub, d. Heinrich Wilhelm Haber st roh von Eckartshausen wegen Beihülfe dazu. Die Anklage vertritt Großh. Erster Staatsanwalt Joeckel. Vertheidiger: Rechtsanwälte Bai st und Dr. Reatz. 2 Dienstag den 18. März, Vormittags 8!/2 Uhr. Angeklagter: Johannes Ulm von Allendors a. d. Lahn wegen Meineid. Die Anklage vertritt Gerichts-Assessor Schilling- Trygophorus. Vertheidiger: Rechtsanwalt Holzapfel. 3. Mittwoch den 19. März, Vormittags 8*/2 Uhr. Angeklagter: Wilhelm Steinmüller von Rödgen'wegen Verbrechen gegen die Sittlichkeit. Die Anklage vertritt Großh. Staatsanwalt Theobald. Vertheidiger: Rechtsanwalt Metz. 4. Donnerstag den 20. März, Vormittags 8V2 Uhr. Angeklagter: Georg Wilhelm Breiter I. von Vilbel wegen Meineid. Die Anklage vertritt Großh. Staatsanwalt Theobald. Vertheidiger: Rechtsanwalt Dr. Reatz. 5. Freitag den 21. und Samstag den 22. März, Vormittags 8l/2 Uhr. Angeklagte: a. Johann Georg Häuser, b. Johannes Kretschmar, beide von Bobenhausen, wegen Mord. Die Anklage vertritt Großh. Erster Staatsanwalt Joeckel. Vertheidiger: Rechtsanwälte Labroisse und Dr. Schwarz. Gießen, 15. März. (Marktbericht). Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butrer pr. Pfd. .* 0,90—1,00, Hühnereier 1 St. 5—, 2 St. 9 H, Enteneier 1 St. 5—0 H, 2 St. — Gänseeier 9—10 Käse pr. St. 4—8 Käsematte pr. St. 3 Erbsen pr. Liter 18 Linsen pr. Liter 30 Tauben pr. Paar X 0,60—1,00, Hühner pr. Stück X 1,20—1.70, Hahnen pr. St. *-* 1,60—2,00, Enten pr. Stück X 2,00—2,50, Gänse pr. Pfd. 50—60 H, Ochsenfletsch pr. Pfd. 66—72 H, Kuh- und Rindfleisch 56—60 H, Schweinefleisch 60—70 Hammelfleisch 56—68 4, Kalbfleisch 52—60 H, Kartoffeln pr. 100 Kilo X 4,20—4,50, Weißkraut pr- St. 6—8 A,, Zwiebeln per Gentner X 00,00—12,00, Milch per Liter 12—18 H. Lauterbach, 14. März. Auf dem gestern dahier abgehaltenen Viehmarkt waren 313 Stück Rindvieh und 157 Schweine aufgetrieben. Der Handel war überaus rege, es wurden .außergewöhnlich hohe Preise erzielt. Der höchste Preis wurde bezahlt für einen Ochsen aus dem benachbarten Rimlos, nämlich 455 Mk., ein anderes Paar Ochsen wurde zu 813 Mk. verkauft, ein Paar Stiere zu 321 Mk. Eine Kuh aus hiesiger Stadt brachte dem Besitzer 360 Mk. ein, eine andere aus einem benachbarten Dorf 330 Mk. Die Schweine wurden ebenfalls zu hohen Preisen abgesetzt. Der nächste (Vieh- undMämer-) Markt findet am 17. April statt.______________________________________ — Allen an Catarrh Leidenden, die sich Erleichterung und Linderung verschaffen wollen, seien .'angelegentttchst Fays ächte Sodener Mineral-Pastillen empfohlen. 3—6 Pastillen in herßer Mllch aufgelöst und in wiederholten Gaben heiß getrunken, üben einen wohlthätigen Einfluß auf die catarrhalisch afficirten Organe aus, bewerkstelligen eine leichte Schleimabsonderung und lindern somit die Heftigkeit und die Beschwerden des Eatarrhs. Aehtc Sodener Mineral-Pastillen sind in allen Apotheken und Droguen ä 85 zu haben. 65 Auszug aus ven Standesaintsreglst«^ der Stadt Gießen. Aufgebote. Dölz, Colportcur dahier, mit Marie von Wölfersheim, wohnhaft dahier. 11. Gustav Otto Fuhrmann Sattler dahier, mit Phtlippine Henriette Pescator zu «Sj 11. Hermann Fehling, Hüttenarbeiter zu Niddershausen, mit öS betha Hartmann dahier. 11. Josef Matzner, Braumeister zu DaX ftobt, mit Charlotte Schüßler dahier. 12. Ludwig Beiurbor» Fabrikarbeiter zu Gießen, mit Elisa Maria Engelhardt von Buseck, wohnhaft dahier. 13. Karl Ludwig Ftnkernagel, Lackis, Wer, mit Maria Magdalene Bechtold zu Nieder - Wöllstab? 13. Friedrich Oscar Heinrich Carl Mülberger, Apotheker zuGieben mit Marte Therese Hartmann zu Fulda. 14. Ludwig Spahr von' Winnerod, Taglöhner dahier, mit Auguste Emilie Marie Luise Elis Balser zu Gießen. 14. Max Theodor Hollmann, Maler zu (Süßen mit Agnes Friederike Schulze zu Gießen. 14. Wilhelm Kaufmann Wirth zu Gießen, mit Helene Margarethe Becker zu Herborn. Geborene. März: 3. Dem Schuhmachermeister Martin Schmidt eine Tochter, Eltsabethe Luise Dorothea. 5. Dem Mehgermetster Friedrich Kühn eine Tochter. 6. Dem Bahnarbeiter Georg Becker III eine Tochter, Käthchen Johanna Georgine. 7. Dem Instituts-Diener Heinrich Heilmann ein Sohn, Theodor Eugen Ernst. 8. Dem Friedhofs.Gärtner Georg Noll ein Sohn, 8. Dem Schlosser Albert Franz Otto eine Tochter, Katharine Bertha Margarethe. 11. Dem Großh. Universitäts-Professor Eugen Boström eine Tochter. Gestorbene. März: 8. Rudolf Adam Schlitt, 7 Monate alt, Sohn von Schuhmachermeister Theodor Schlitt dahier. 10. Heinrich Koch 54 Jahre alt, Taglöhner von Wetzlar. 12. Heinrich Wilhelm Karl Roth, 11 Monate alt, Sohn von Schaffner Heinrich Roth IV. dahier 13. Ernst Kleh, 42 Jahre alt, Schreiner dahier. 13. Heinrich Enders 30 Jahre alt, Stadtrechner dahier. 13. Adolf Carl Theodor Noll' 66 Jahre alt, Commerzienrath dahier. Auszug aus ven Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getankte. Den 9. März. Dem Schlosser Ludwig Goß eine Techter, Anna Luise, geboren den 16. Januar. Denselben. Eine uneheliche Tochter, Lydia Ehrengard Frida geboren den 16. Januar. Den 12. März. Dem Conditor Ludwig Döll ein Sohn, Wilhelm Hermann Ferdinand, geboren den 27. Januar. Den 13. März. Dem Uhrmacher Fritz Scharmann ein Sohn, Ludwig Arthur, geboren den 28. Januar. Denselben. Dem Buchbinder Wilhelm Mook eine Tochter, Else, geboren den 20. Februar. Beerdigte. Den 9. März. Sophie Jacob, geb. Vogel, Wittwe des verstorbenen Privatscribenten Johannes Jacob, alt 79 Jahre, gestorben den 7. März. Vrodpreise vom 16. bis 30. März 1890. 1 2 1 2 1 2 3 1 2 1 2 3 1 2 3 '4 P d.' '2 Md.. Kgr. (2 Pfd. „ (4 P d. „ (2 P d. Bei den Bäckern. Weißbrod ...... Weißbrod ... Schwarzbrot» 1. Sorte Schwarzbrod 1. Sorte Schwarzbrot) 2. Sorte 58 27 54 25 . (4 Pfd.) Schwarzbrot. 2. So,.- . . . (« Pfd.) Schwarzbrod 2. S°rt- b°i K. L°n, Ww°. « bei I. Lein, K. Haas, L. Keil 76 Bei den Brodverkäuferu. a Kgr. (2 Md.) Weißbrod.............. » (4 „ ) „ 58 „ (2 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte 27 r (4 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte 54 w (6 „ ) Schwarzbrod 1. S»rte — „ (2 „ ) Schwarzbrod 2. Sorte .... 25 „ (4 , ) Schwarzbrod 2. Sorte 50 * (6 . ) Schwarzbrod 2. Sorte — Gießen, den 15. März 1890. Großh. Polizeiamt Gießen. Fresenius. Bekanntmachung. Die Stelle eines zweiten Dieners bei Grobherzoglicher Centralstelle für die Gewerbe und den Landesgewerbverein soll vergeben werden Gehalt 700 Mark nebst freier Wohnung und Heizung. Mllitäranwärter «erden bevorzugt. Meldungen sind bis zum 1. Mai in unseren Diensträumen abzugeben, woselbst auch die Dienstanweisung einzusehen ist. Darmstadt, den 10. März 1890. Großh. Centralstelle für die Gewerbe und den Landesgewerbverein. _____________ Sonne.______ Dr. Hesse. Bekanntmachung. Dienstag den 18 März Nachmittags 2 Uhr, sollen die an Großherzoglrches Polizeiamt abgelieferten gefundenen, von den Verlierern nicht reclamirten Gegenstände, darunter verschiedene Gold- und Silbersachen, Kleidungsstücke, Sonnen- und Regenschirme, Brillen, Ketten, Zugwaagen' Pferdedecke rc, im alten Rathhause dahier zu Gunsten der Armenkasse gegen Baarzahlung versteigert werden. Gießen, am 14. März 1890. Die Armen-Deputation der Stadt Gießen. Gnauth_________ Bekanntmachung^ Anmeldungen zum Bezüge der Schottischen Stiftnngszinsen haben di» zum 29. d. Mts. bei Herrn Armenkasserechner La über zu erfolgen. Gießen, den 14. März 1890. _____________ Die Armendeputation der Stadt Gießen. — Den Alleinverkauf ---- ?u der Düsseldorfer Gewerbe.Ausstellung prämiirten Rauch' tabak-Fabrikate für Metzen habe dem Herrn Ang. Voi übertragen. Burgsteinsurt, den 11. März 1890. 221 Fr. Rotmann. 23llb]w ®!n Mtnstmädchen I 23< 0] Schwarzwurz per Md. 13 A per 1. April gesucht. Kreuzplatz 15 HL verkauft Karl Wallenfels II. ' Arbeitsversteigerunq. Freitag den 21. l. MtS., von Vormittags 9 Uhr an, sollen im alten Rathhaussaale versteigert werden: Fuhrleistungen, veranschl. zu 154.— Maurerarbeiten, „ „ 117.83 Zimmer- oder Schreinerarbeit, veranschlagt zu 279.08 Steinhauerarbeiten, „ „ 824.— Schlofferarbeit und Gußeisen- lieferungen, veranschl. zu 417.50 Weißbinderarbeiten, „ „ 142.80 Pflaster- und Chauffirarbeit, veranschl. zu 1039.92 Gießen, befc 15. März 1890. Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen Gnauth. 2322 Mittwoch den 19. d. M versteigere ich öffentlich gegen Baarzahlung: a) Vormittags 10 Uhr im Hause Wall- thorstraße Nr. 23 hier: 1 Nähmaschine, 1 Commode, 1 Klei- derschrank, 1 Pultchen rc. b) Nachmittags 2 Uhr in der früher Bramm'schen Hofraithe hier: 57 Corsetten, 138 Flaschen spanischen und ungarischen Wein, Cognac und Liqueure, 38 Gläser Conseroen und Gel^', 1 Parthie Seife, Cölnisch Wasser rc rc. Beide Versteigerungen voraussichtlich bestimmt. Gießen, den 15. März 1890. Engel, 2320 Gr. Gerichtsvollzieher. 2280] Kanarienvögel (Harzer), 10 Hähne, 30 Weibchen und 1 Hahn' 3 Weibchen, 10 X Seltersweg 32 I. Mittwoch den 19, d. Mts., Vormittags 11 Uhr, zu Gießen, unterhalb der Lahnbrücke, wird die daselbst an und in der Lahn stehende F.'sche Schwimm- und Badeanstalt mit den dazu gehörigen Rachen, 5 Grönländern, überhaupt mit allen dazu gehörigen Utensilien, öffentlich durch den Unterzelchneten an Ort unb Stelle versteigert. Bedingungen sind bei dem Unterzeichneten einzusehen. Unmittelbar darnach werden in dieser Badeanstalt 2 Hobelbänke, 1 Cirkelsäge, 1 Kleiderschrank, 1 Commode, 2 Sophas rc. gegen Baarzahlung versteigert. Gießen, den 8. März 1890 2091 Gnget. Gr. Gerichtsvollzieher. Mobiliar-Versteigerung. Montag den 24. und Dienstag den 25. d. Mts., Nachmittags von 2 Uhr an, wird erbverlheilungshalber der Mobiliar-Nachlaß von Frau A. Heise Wittwe, Alicestraße 11, meistbietend versteigert; es befinden sich dabei: 1 Müschgarnitur, bestehend aus Sopha, 2 Sesseln, 6 Stühlen; mehrere Sophas, Tische, Stühle, 3 Kommoden, 1 Console, mehrere 1- und 2th. Kleiderschränke, 1 Kommode mit Glasaufsatz, 1 großer Satov' spiegel, 1 ovaler und 3 kleine Spiegel, Wasch- und Nachttische, Wasch' service, V Betten, Bücherregale, Etagere, Vorplatzuhr, Lampen, Teppiche, Vorhänge, Portieren, Bilder, Nippsachen, Küchenschrank, Küchengeräthe, große Steintöpfe, Flaschengerüste, Bütten und andere Haushaltungssachen. 2260____________ Brasil- Schnupf. Tabak, Schmalzler Im Auftrag: Louis Rothenberger, Gerichtstaxator. “S i. Kartoffel«, £ -- 5 ausgelesene, gesunde, rothe und weiße, £ späte und frühe, empfiehlt _e g J. Wertheimer# f —i 2282] Friedberg (Wetterau). Ker .„wßtWtil1 jjgrts pergeven Saibederatb Schloff«^ Schremerarve WlMndttar tien>unb3ic MM- liegen °us MdingsM Gi'ßen,« 2274 . ponnrts*1 gormiftags 9 Mindmalde z Seim Distri i weihen: 12 Eichen-C 55 Nadel- 4 Buchen« 200 Nadel.2 15 Nadel-A 269 rm Bu< 2 „ Eich 36 „ Bud 8 „ Elch> 10 „ M 85 Hunderi 50 „ 113 rm Bll! 8 „ Eich 7 „ M Die Su/a Mhbach. Großen-Bu Gr. Bürgerm 2287 § SamSta sollen im Ge: kirchen verste Distritt & 1) 132^0 r 2) 70 3) 59 1)294 , »au.* a) 50 Stück bis 50 t. , lang, i 1 Erchen 71 cn mit 2,, kannb vorgezc 6teiäe •) .6 i)56 Stürf be, LS Jläj« kchenbüche^ 8«. ® c i n b e. Goß eine Tcher.lk !r' bhrengnd . Ludwig Döll ein & !fn 2l Januar. ^'S Tcharmann ein S: Wn Mook eint t* ife?* «-ÄÄ w LZK "*’äS 'xK'Sk : •»üb1! S'st&fc'i 12^Aäl ’■ i'ogel, Wittwe bei t :ob, alt 79 Jahre, M Lrz 1890. rn. j ....... .2" • .......öi .........bl .........r btiR. £tn$ SBrotJ btx ft. teil Stal . M, ft. Haas, ß jMÄ iuftrth '.A ........?! '........M 3 ;;.......i robb. Pollzeiamt SM Fresenius. mittags 11 llbi daselbst an und in ! yadeavstalt mit! mit aßen dazu Ä )rl un) Stelle * Mitüatt 2 6°* Qi ic. gegen &«# Jet. gcritNg 25. b. M ' J; von 3r.aU M” i befinden l«8 ' ' i «* jachen- 2127 570,02 v4L Nadel- empfiehlt Äug. Montanus rm Buchen-, 23 rm Eichen-, 2 rm Nadel-Scheiter, 55 „ Bürgerliches Bräuhaus in |)ilftn, Wen* und Röhrenlieferung 36,90 Nr. von 22774 Stahl. von 2286 Ausschank gelangt. zum Der General-Vertreter mit 7,77 fm 2269 Adolf Kreuter. 2307 Giessen. 2261 wird gesucht. Hotel Victoria. in der 2321 Mäusburg 16. 2287 Stephan. 250 4) 5) Walz. 2289 bj verkauft 20U2J S. Katzenstein, Lehrer. 2263f Für Confirmanden! Achtungsvoll Mäusburg 16. 2319 Heuchelheim 2284 Zu erfragen in der Exped. d. Bl- 379 Großen-Buseck, am 14. März 1890. 6l. Bürgermeisterei Großen - Bufeck. 2) 3) Y n ii H 22 6 bieinhauerarbeiten Zimmerarbeiten De chdeckerarbeiten Spenglerarbeiten Lchlofferarbeiten LHreinerarbeiten Wtißbind erarbeiten 34,04 3,42 19,27 0,35 29,60 117,94 41,65 18,78 26,40 113,30 43,71 n II 113 490 1) 2) 3) 34 28 3270 5 1 4 140 gegen 1713 ii m ii ii 1! Die gegen Herrn Carl Ockel in der F ö r t s ch * schen Wirtschaft von mir ausgesprochenen Aeußerungen nehme ich hiermit als gegen besseres Wiffen gethan zurück und bedauere überhaupt diese Aeußerungen gemacht zu haben Zusammenkunft in den Langen^ buchen auf der Niederbessinger Schneise. Lich, am 14. März 1890. Großh. Bürgermeisterei Lich. Holzversteigerung im Lichrr Stadlwalde. Donnerstag ats den 20. d. Mts., Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen in den Districten Gänsweide und Langenbuchen folgende Holzsortimente zur Versteigerung kommen: Zusammenkunft ist am ersten Tage im District Neue-Wald bei 16, am zweiten Tage im District Buchwald unmittelbar an der Straße Treis nach Mainzlar. Treis a. d. Lda., den 15. März 1890. 12 555 -4 2(0 1'5 2M i2 316 8 1(0 815 500 1153 88 „gegründet L842 . Wir machen hierdurch bekannt, daß unser echtes Pilsner Bier heute ab bei Herrn Der Kreisingenieur: Stahl. Weitz. Bobenhausen bei Mücke. 2311] Eine Schuhmachermaschine billig zn verkaufen. Weidengaffe 16, 6 Buchen-Stämme mit 7,795m Inhalt. rm Buchen-Scheiter, „ „ und Nadel-Knüppel, Eichen- und Nadel-Reisig- Wellen, rm Buchen-, Eichen- und Nadel-Stücke, 2270] Zwei Kaffafchränke l feuerfest und gevanzert) billia abzugeben. W. Handwerk in Wetzlar Vergebung von Chausfirungsarbeiten. Die zur Herstellung der Fahrbahn der Kreisstraße Rüddingshausen— Deckenbach erforderliche und zu 3913 ’5z] Ein Schreinerlehrlinggesucht. ______________________Nordanlage 28. 2200] Auf dem Bureau eines hiefiaen Fabrikgeschäf- teS wird zu Ostern eine Lehr- lingSstelle frei undwäre einem strebsamen jungen Mannr mit guter Schulbildung die beste Gelegendeit gebeten, fich tüchtige kaufmännische Kenntniffe aneignen zu können. Wo? tagt die Exp. d. Bl. Der KleiDerkursus beginnt den 17. März. Anmeldungen nehme ich in meiner Wohnung, Sonnenstr. 12, ent- IZur gefl. Beachtung! 2288] Die Glasmanufacinr und Lampenfabrik von H. Kügler,Zeulenroda (Reuß) notirt angesichts der allgemeinen Preissteigerungen wie bisher: Bierflaschen m. Paieniverschlntz bis il2 Liter, prima Qualität, 1000 St. 110-115 Mark, Weinflaschen (halbe und ganze), 1000 St. 80-90 Mark, Selterflaschen (grün und weiß), 1000 St. 60—70 Mark, do. mit Patentverschlutz (grün und weiß), 1000 St. 120—130 Mark, Amer. gepreßte Seidel, V», 8/io, */<•, 8/io L-, 1900 St. 220—280 Mark, 2—14 liv. Lampen-Cylinder, toco St. 2- Mark, Compl. Blitzlampen (circa 100 Kerzen) per St 7,00 Mark rc. re. und gewährt ihren wertben Abnehmern durch beste und billigste Packung, durch eigene Geleise und Sammelladungen die größtmöglichsten Vortheile. HpaUerlatlertIetlhölzer u. eichene Garlcnpfoflen offerirt zu billigen Preisen Je Rinn XV., 2329] Gesucht zum 1. Juni ein tüchtiges Mädchen, das kochen kann und alle Hausarbeit gründlich versteht- Frau Prof- Birch-Hirschfeld, _______________Bleichstraße 6. Maurer und Handlanger sofort gesucht. Zu erfragen bei Wirth Weiner, 23 7__verl. FlügelSsasse. 2302] Ein kräftiger Pferdeknecht, mehrere tüchtige Mädchen für HauS und Küche finden Stellen durch __Frau Bärrn Asterweg 7 2301] Ein im Kochen und Hausarbeit erfahrenes Mädchen gesucht. _3u erfragen in der Exped. d. Bl. Conditor-Lehrling. Ein braver Junge kann die Eonditorei gründlich erlernen. Näheres in der Exped. d. Bl. (2304 70 „ „ Prügel, 59 „ „ Stöcke, 294 „ „ Reiser. C. G. Kleinhenn, Delicatessen-, Fisch- und Geflügel-Handlg., Bahnhofstraße 59, größte Auswahl in frischen Fischen und prima Mastgeflügel, sämmtliche Delicatessen, Conserven, Südfrüchte, bessere Käse, Goth. Würste rc rc. zu billigsten Preisen. [2310 MSr* Qualitäten nur hochprima.__ Professor Dr. Jägers Normal, sowie Prof. Dr. Lahmanns Reform-Unterkleider, als: Hemden, Jacken, Hosen, Socken, Leibbinden, Hosenträger, Stoff zum Flicken. Wasserdichte Gummi-Stoff- Reuen - Mäntel für Damen, Herren und Kinder. — Auch werden dieselben nach Wahl der Stoffe nach Maß angefertigt. BL Riibsamen.) ______Montag Abend: Becker. iMT DorbereitungSschule für Postgehülfen in Wetzlar. Aufnahme zu jeder Zeit. Näheres der Unterzeichnete. 2291] (Bin Mädchen, mit guten Zeugnissen versehen, welches selbstständig kochen kann und alle Hausarbeit versteht, ___- sucht eine Stelle bis Anfangs oder Mitte April. s Dm Empfang der neuen 8 ä Frühjabrs- und Sommerstoffe f | für Anzüge, Paletots unÖ Holen zur flnfertigung nach Masz y f zeigen ergebenst an A. > “ Meyerhoff & Goslar. • Meyerhoff 4* Goslar, 2259 2312 Oswalds Garten vermietben Schillerstraße 27. 2313 Dingeldey. GonesAericht Anfang 8 Uhr. pCt. Reichsanleihe 5 « Italiener Rente Preu§. Consols 8V, , Tendenz: matt. 23)60 164.00 153.90 174.« 0 266 76 103 50 18775 HO CO 8730 9240 75 40 68 50 Snnohlnr v solgmdm 36550 192.00 1640!) 132.40 3540 17930 149.00 81.00 106.00 Oesterr. Silberrente 102.00 Ruff. Orient III. 4 I 3V, 4 Disconto-Cornm. Darmstädter Bank-Act. Dresdener Bank-Act. Berliner Handelsges. Oesterr. Credst-Act. Wiener Bankoereins-Act. Oesterr Slaatsbadn Lombard. Eisenbahn ßs wii daß @i Zustij btt , 6ttaM 3“ im @*'i «efcfiri tbmm Kießet Buschtherader Eldethal-Bahn-Act. Gottüard-Bahn-Act. Schweizer Nordost „ West Gelsenkirchener Ber- Kön.- und Laurahüite-Act. Oesterr. Alpine-Montan Siraifammei proceß sein 50 Belastung iiher ein Jak tüt ehemalig sahrtsgesellsch Kastel fiatioi seiner Geselis diese Art ein hatte in sein Maaren ansc des Angeklac war «uch in während der mord entzöge! — Nach 2712 F. als Papst abgefizh — Die schast. In sammtung dr folgte Singe Schlächterei" tone" feierte, *= Fr wurden die ans dem Schmieden der hiesigen 5 hatten um 1 Oberlandesger N Räthe de- Wichts nebst Bürgergefellfchaft. Sonntag den 16. War,: 1 b <* te <1 ein t^rle litteih y Feierabend für Lehrlinge Sonntag den 16. März, Abends 8 Uhr: Schlussfeier. Raummangel mußte der Börfeuwochenbericht von E. Wafferschleben für die nächste Rr. zurückgesteüt werden. Steins Garten Sonntag den 16. Mär;: Behrends zoologisches-ethnologisches-wissenschaft- liches Welt-Museum das großartigste der Jetztzeit. Enthält unter Anderem in Abtheilung Panoptikums Kroß- artigr Meisterwerke der Modellirkunst Gruppen Präparate, Galerien bistorifch-bcrübwter Person, lichkeiten, unter anderen neu ausaestellt.. Krvnvrinz Rudolph von Oest^ rteid>, als General der österreichischen Armee bekleidet. Sämmtliche Darstellungen sind lebensgroß, aus Wachs modellirt und mechanisch beweglich. 2316 Außerdem mache ich die Herren Lehrer und Lehrerinnen auf meine ZoolOKische Ausstellung aufmerksam, indem dieselbe über 3000 vrrschirdene Exemplar« von See- und Landthieren. Schmetterling«», Muscheln re. enthält. Bin stets bereit, mehrere Zeugnisse von höheren Profefforen und Schuldirectoren vorzulegen, in welchen die Ausstellung als ein Mittel zur Förderung der Schüler in der Naturkunde empfohlen ist. Emlrlltsptkis ä Person 20 Psg. — Kinder 10 Pfg. Es ladet ergebenst ein Der Besitzer. Erklärung. Meinen werthen Kunden und Gönnern zur gefl. Nachricht, daß ich für Gießen und Umgegend der alleinige Vertreter der Opel- JFahrräder bin. 2314 Hochachtungsvoll ___________Wilh. Hamel, Bleichstrnlie 7. D-- 5Ro F brigelegt. Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brü dl'scheu Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Die heutige Nummer umfaßt 8 Seiten. GROSSES CONCERT ausgefühtt von der Capelle des 2. Großh. Heff. Jns.-Regts. Nr. 116 unter Leitung des Großh. Mustkdirectors Herrn C. Krautze. Anfang 8 Ubr. mm Bi«r im Gla». ■ Entr«« 30 Pf. Cweschäfts-Verlegung. Einem verehrlichen Publikum hiermit die ergebene Anzeige, daß sich mein Blumengeschäft von, 20. d. Mts. ab im Hause des Herrn Hrnst Lotz, Möbelhandlung, Neustadt 11, befindet. 12305 Gleichzeitig erlaube ich mir meine Sämereien in den besten Quali> iäten unter Garantie der Echtheit, sowie Ucbernahme von Bindereien, Unterhaltung von Gärten u. s. w. in empfehlende Erinnerung zu bringen. Infolge des Umzuges habe ich eine Partie Makart-Bouquets billigst abzugebeu. Hochachtungsvoll Dr. €rutfleisch. Die Neuheiten in Regenmänteln, Jaquets u. Frühiahrsumhänqcii Wein «I-Id-vstoffcn 8 find eingegangen und bieten wir diefesmal ein vorzüglich reiches und schönes Sortiment. Große Auswahl in schwarzen Stoffen, glatt, gestreift und gemustert, CrLme- und elfenbeinweißen Stoffen. «in« «i'i 6ttl •toemi ct itl)ll Wn Körper wtylcr in $e änfla.qebaiif [ M. Der de,.. *'« die fiit fc ™ ^°lch- Nmen g.E r "'n eine, 106.90 4 pCt. Ungar. Goldrente 10175 ' von E. Wasserschieben, Bankgeschäft. Keaaefrrrter VSrsr vor« 15. März 1880. Schlußeourse 1 Uhr 15 Mn 8.. 4 51* is f' d, in Ä , . We 7? F-ldzii?^ Z'K bafg.0^* '-Is! An öle Wähler des h Hess. Reiehstags-Wahlkveises. Nachdem ich in zwei oberhessischeu Wahlkreisen als Abgeordneter zum Reichstage erwählt worden bin, lag mir die schwere Entscheidung vl in Einem dieser Kreise die Wahl abzulehnen. Mehrfache politische Erwägungen führten zu meinen: Entschlüsse, die Wahl für Friedberg anzunehmen, wo bit freiheitliche Sache mehr gefährdet erschien, als in Gießen; ganz abgesehen von den Bedenken, welche in Bezug auf die Anfechtbarkeit meiner Wahl in Gießen Vorlagen. Wohl weiß ich das große Vertrauen dankbar zu würdigen, welches durch meine Wahl im Kreise Gießen, wo ich persönlich gar nicht candidirt hatte mir bekundet wurde; auch bin ich der innigen Beziehungen lebhaft eingedenk, die mich mit diesem Kreise durch langjährige öffentliche Thätigkeit und zahlreiche öffentliche Ehrenämter verbinden. Wenn ich trotzdem meinen persönlichen Wunsch, mit diesem Kreise auch durch das Reichstagsmandat vereinigt zu sein, zurück drängte, so geschah es mit schwerem Herzen, aber in dem Gefühle ernster politischer Pflichterfüllung. Daß der einstimmige Beschluß des erweiterten geschästs- führenden Ausschusses meiner PaAei in Berlin meine Entscheidung billigte, war für mich nicht von zwingender Bedeutung, da ich für diese, wie für jebe politische Entscheidung, die ich treffe, nur die persönliche Verantwortung tragen es gewährt mir aber Beruhigung, im vollen Einverständniß mit zahlreichen angesehenen politischen Freunden gehandelt zu haben. Hiernach erübrigt mir, dem freisinnigen Wahleomito des Kreises Gießen, welches mit unsäglicher Hingabe für'meine Wahl gewirkt hat, den zahlreichen Freunden, die mit schweren Opfern und Anstrengungen für mich eingetreten sind, sowie allen meinen Wählern meinen herzlichsten Dank auszusprechen nebst brr Versicherung, daß ich mich mit ihnen Allen zum gemeiusameu auch ferneren Wirken verbunden weiß im Dienste der Freiheit und Wohlfahrt unseres Vaterlanbe^ Möge uns dieses gemeinsame Wirken auch den Sieg bei der bevorstehenden Nachwahl verbürgen! [2331 Gießen, 15. Mürz 1890. Alice-Schule. Donnerstag den 20. und Freitag den 21. März findet die 2325 Ausßellung der äHlileriunen-Ardeiiell in dem Schulloeale, Asterweg 2S, statt. Zu regem Besuche ladet ergebenst ein Der Vorstand. im Cafe Leib. 2309 Der Vorstand. 22^31 Neuen Baue 21 I freundlich möblirtes Wohn- und Schlafzimmer zu vermiethen. _____________________ 2299J In meinem zweiten Hause an der Ostanlage sind Wobnungen, alsbald beziehbar, zu vermiethen. __A. Keller, Seltersweg 71. 2318s Ein kleines Logis zu vermiethen. __Krofdorferstraße 17. 2324] Schlafstelle zu vermiethen. ___Sonnenstraße 20. 23u8] Ein geräumiges Familienlogis, 4 Zimmer mit Cabinet, Kammer und Bodenraum u. s. w., im zweiten Stock mit abgeschlossenem Corridor, sogleich beziehbar^________________Dr. Weber. 2295] Kleines Familienlogis zu ver- miethen. Näheres Mühlgasse 31, 2. Si. 2297] Grünbergerstraße 43 II. Stock: 3 Ammer mit Zubehör zu vermiethen- 2298] In meinem neuen Hause an der ' Ostanlage neben der Freimaurerloge ist der mittlere Stock noch zu vermiethen. A. Keller, Seltersweg 71. 2303] Ein gut möblirtes Zimmer zu vermiethen.__Wallthorstraße 29. 2294] Familienwohnung und 1 (Bcblaf- stelle zu Perm, b. H. Frech, Kaplaneig. 2323] Kost und LogiS ä 1.- per Tag können mehrere Herren erhalten- _______Neustadt 48 bei E. Harms. 2328] Stube mit Küche rc. zu ver- miethen.__________________Asterwea 23 2326] Freundl. schönes unmöbl. Zimmer per 15. April zu vermietben. Näheres Asterweg 48 I. Wermielfiungen. 2276] Eine Stube zu vermietben _________________Löwengaffe 9. 2279] Gin schön möblirteS Zimmer mit «abinet und guter Bedienung sofort zu vermiethen. Ostanlage Wiesenstr. 2, 3. St. 2272] Möbl. Zimmer zu vermiethen. Verlängerte Flügelsgasse 31, __nahe der Nordanlage 2275] Ein auch zwei möbl. Zimmer zu 2266] Per 1- April vermiethe ein Helles großes Zimmer. _____________Reitz, Bahnhofstraße 34. 2265] Möblirtes Zimmer billig zu ver- miethen.__________________Tiefenweg 6. 2281] Eine Familienwohnung zu ver- miethen.__________Krofdorferstraße 13. 2285] Ein gut möblirtes großes Zimmer, parterre, ist zu vermiethen mit oder ohne Pension für einen oder zwei Herren- _________Asterweg 44. 229')] Logis, sow. einz. Zimmer, gleich beziehb., zu oerm. Neuen Bäue 20.