Heu Leib. °3 ft* bei ben ’S** * 'Äfttat 20 A ”»"12-1'/, Uhr ** »erb« »«eben, *f8' [1052 LS- All E ' wie überall. lersweg. ruer, 1008 Giessen. iif sogleich vandte» Rädchen n«8 arbeit von ar Birnbaum, !ahe U n. - Rädchen für Küche welches etwas kochen esucht. MWraße 26 III. nzttoiÄte-fütter« Rtegelpfad 12. ruSbursche gesucht. -ped. d 91, Mark chm tztiucht. . Z. an bk Expedition [1166 iter, Giessen daru Keiner«). 1291 n 14. Februar: „hieds-Vorstellung-, erziehung“- Q von Roderich Benedix. •sonen: Luise Maas * Marie J^kowski ■e Albert Ullrich er* Anni Reine« rls Otto Fnot. Mai JaskowaKi. Richard Lerch. Franzis Hart“11, Helene 18«». iftrente Senti litt 88.98 ,4.50 765® 68 Sö ctim ^gntan» 194» 16838 13600 365$ 18020 831® , 13. J** 237.? 2sr? aoft .hl-ctUv Samstag den 15. Februar Nr. 39. 1890 Der Gießener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. Die Gießener JamIkieuvtLIter werden dem Anzeiger wSchentlich dreimal beigelegt. -ichmer Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. Vierteljähriger Avonnementspreisr 2 Mark 20 Pfg. mtt Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: Kchutßraße Hlr.7. Fernsprecher 5L is Gieren. llle Annoncen-Bureaux deS In» und Auslandes nehm« lnzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegm. An mriiir WShlrr! Bei meinem Rücktritt aus dem hohen Ehrenamte, welches mir durch das Vertrauen meiner Mitbürger zwei Mal übertragen und ein drittes Mal in der ehrenvollsten Weise angeboten worden ist, drängt es mich, ein Wort des Abschiedes an meine Wähler zu richten, durch welches ich meiner Dankbarkeit Ausdruck geben und gleichzeitig die Fortdauer der Gemeinschaft unserer Gesinnungen bekräftigen möchte. Aus die fünf Jahre parlamentarischen Lebens, die hinter mir liegen, blicke ich mit dem Bewußtsein zurück, daß ich ehrlich bestrebt war, das Vertrauen meiner Wähler zu rechtfertigen, bei allen Entscheidungen für die äußere Sicherung und den innern Ausbau des deutschen Reichs. Bei all den schwerwiegenden folgenreichen Gesetzen, welche die beiden letzten Reichstage beschäftigt haben, bestand für mich nur die eine Frage: Was nützt dem Reich, dem deutschen Vaterland? Was dient der Nation und ihrer Zukunft? So glaubte ich recht eigentlich im Sinne unserer Partei zu handeln, deren ernstes Streben, deren oberstes Gesetz von ihrer Begründung an gewesen ist: die Pflege des nationalen Wohles, frei von dem Drucke des Fraktionszwanges und der Parteipolitik. In dem Kampfe, welcher sich nun um das Mandat unseres Wahlkreises erhoben hat, erübrigt mir nur noch Eines: Es ist die aufrichtige und dringende Bitte, welche ich an alle meine Wühler richte, daß sie das Vertrauen, welches sie mir in so reichem Maße entgegengebracht haben, übertragen möchten auf den Mann, der am 26. Januar t>. I. vou den Vertrauensmännern unserer Partei einstimmig ausgestellt und auch von der konservativen Partei öffentlich zur Unterstützung empfohlen worden ist. Der Gutsbesitzer Herr Karl Schlenke aus dem Hardthofe bei Gießen ist den Landwirthen unseres überwiegend ländlichen Wahlkreises persönlich viel genauer bekannt als ich es im Jahre 1884 sein konnte; er beherrscht die Interessen und Bedürfnisse der Landwirthschaft als Manu vom Fache und wird, vertraut auch mit allen übrigen Verhältnissen unseres Kreises, denselben im Einklänge mit den Forderungen der Gesammtheit mit Erfolg vertreten. Sein ganzes Vorleben bürgt für eine unbedingt gesinnungstreue Erfüllung des Auftrages, welchen wir ihm zugedacht haben. Und so mögen denn die Nationalliberalen des ersten hessischen Reichstagswahlkreises auch diesmal fest zusammenhalten, wie sie es seit Herbst 1884 unentwegt gethan haben! Mögen sie sich von der zweimal siegreich vertheidigten Fahne nicht abwendig machen lassen durch alte Gegner, deren Unglücksprophezeihungen ja alle zu Schanden geworden sind, noch durch neue Widersacher, die das Aufhetzen von Bürgern gegen Bürger als Handwerk betreiben und gegen allbekannte Schäden als Heilmittel doch nichts vorzuschlagen wissen, als was wir selbst theils schon vorgeschlagen haben, thcils zu unterstützen jederzeit bereit sind! Mögen mit mir alle reichstreuen Wähler am 20. Februar ihre Stimme abgeben für Herrn Gutsbesitzer Karl Schlenke. Und so scheide ich als Abgeordneter von meinen Wühlern mit nochmaligem Danke für das Vertrauen, für die Treue, die sie mir bewiesen haben; verbunden bin und bleibe ich mit ihnen in dem Wahlspruch aller Vaterlandsfreunde: Wit Gott für Kaiser und Reich! Hirzenhain, 10. Februar 1890. Kugo Wuderus. (S. v. M iincho!v, Universitäts-Dnickerei, Gießen. vwp VW». JVHV«. <)VXt Mivyv v.«— V.v o ganzen Armee kosten konnte, wenn man nicht wußte, daß Die gewöhnlichsten Speisen aus Gehirn von Flamingos, aus Pfauen- und Papageienzungen bestanden, und daß man die großartigsten Etablissements errichtet hatte, um Fische aller Meere, Vögel aller Nationen, um Murmelthiere, Pfauen, um Austern und Schnecken zu mästen, daß man selbst Heere abschickte, um für die Tafel eines Großen irgend einen seltenen Leckerbissen zu erobern. Wir lenken nun unsere Blicke auf unsere frugaleren deutschen Vorfahren. Was uns freilich Plinius und Tacitus von dieser deutschen Frugalität OMM.,v, vu, xyutg UHU vinig iDUtgcii. uv- dienen sie sich wenig, weil es bei ihnen selten ist. In alle ihre Getränke mischen sie Kümmel." Den alten Deutschen konnte es an Fleisch nicht fehlen. Ihre Wälder und Sümpfe lieferten ihnen Auerochsen, Elenthiere, Rennthiere, Bären, Luchse, Wasserhühner, Rohrdommeln und Störche. Aber ihr Lieblingsfleisch war und blieb noch lange das Schweinefleisch. Als ' die Deutschen in engeren Verkehr mit den Römern traten, nahmen sie auch mehr und mehr von den feineren Sitten der römischen Küche an. Zur Zeit der ersten fränkischen Könige hatte die Mahlzeit bei aller in dem Falle des Angeklagten um die wissent- retung eines rein politischen Gesetzes und das übertretene Gesetz müsse daher zur Anwendung n geschickter, aus das patriotische Empfinden der -rechnetet: Weise plaidirte Advocat Rousse, der Ver- § Prinzen, für denselben und kam er sogar zu :, daß das Militärgesetz selbst die Wirkungen des Gesetzes aufhebe, welche kühne Auffassung der durch seine Verurteilung des Prinzen allerdings t hat. Der Spruch des Gerichtshofes veranlaßte aste lärmende Kundgebungen der Royalisten und >alb eine größere Anzahl Personen, unter ihnen e Träger hocharistokratischer Namen, verhaftet m einer Begnadigung des Herzogs von Orleans eäsidenten der Republik verlautet jetzt nichts mehr, oird wahrscheinlich an die Strafanstalt zu Clair- Verbüßung seiner Strafe abgeliefert werden, chließt man dies aus einer vertraulichen Mit- Ministers Constans an den Director genannter : passende Zelle für einen demnächst eintreffenden «efangenen bereit zu halten. stand hat die Wiedereröffnung der Parlaments- nterhause zunächst zu der üblichen langwierigen geführt, bei der die Regierungsvertreter den n Anfragen Rede und Antwort stehen müssen, lang abgegebenen ministeriellen Erklärungen sind n über die englisch-portugiesische Streitfrage von n Interesse, aus ihnen erhellt, daß England es Frage, nach dem Vorschläge Portugals, einer Conferenz zur Entscheidung zu unterbreiten, die cheinen sich in ihren Rechtsansprüchen auf das tfrikanische Gebiet doch nicht sicher zu fühlen! erhaus hat die Regierung durch Lord Salisbury Erklärungen zur portugiesischen Angelegenheit n, welche offenbar das schroffe Vorgehen Eng- das kleine Portugal beschönigen sollen. Deutsches Reich. 12. Februar, lieber die militärische Aus- es Lehrer st andes wird der „Köln. Ztg." eisen geschrieben: Am 13. Januar d. I. wurde e bei der Berathung des Militär-Etats auch der Soldaten erwähnt und traten Uebelstände offen t bisher nur in Lehrerkreisen bekannt waren, chandlungen bewiesen, war der Lehrerstand in sten Gefühl bitter gekränkt worden. Mancher in seiner Vaterlandsliebe aufs tiefste verwundet und doch ist gerade der Lehrerstand berufen, die. In der Vaterlandsliebe ins Kindesherz zu legen hon ein ganz römisches Gepräge. Den Anfang ist, roh oder als Salat, um den Appetit zu trank man Wein und aß Eier dazu. Der bestand ganz aus Fleischspeisen, die in hohen ufgetischt wurden/ das Schweinefleisch behauptete h seinen Vorrang. Das Dessert bildeten Back- -üchte. efallen. „Ja, meine Herren!" so erzählt der litz am Kneiptisch, — „einmal haben wir unseren er Schlaumeyer doch ganz gehörig übers Ohr- gerechte Vergeltung für seine gar zu gepfefferten Der Schlaumeyer ist nämlich immer sehr fix itgehendsten Credit bei der Hand, wenn nur „theure Marken" consumirt werden. Erzählen kürzlich, daß zwischen mir und dem Collegen ne Wette um zwanzig Flaschen Sekt abgeschlossen auf deren Entscheidung unser ganzer Kreis ge- „I der Tausend!" meint Schlaumeyer, „um ich's denn?" „Ja," antworten wir, „das wollen agen, wenn Sie uns heute schon die zwanzig t Vorfahren lassen und den Betrag bis zur er Wette creditiren!" „Natürlich, natürlich!" Schlaumeyer, und nach zehn Minuten steht der Sekt auf dem Tisch. Um vier Uhr des Morgens war die Kneiperei zu Ende und Schlaumeyer nahm uns — von Neugierde gefoltert — bei Seite, um nähere Auskunft über die Wette zu fordern, die ich ihm nunmehr bereitwilligst in folgender Weise gab: „Ich habe gesagt: Wenn der Rathhausthurm einmal umsällt, dann fällt er aus die rechte Seite, Knobelwitz dagegen hat gewettet, er fiele auf die linke! Wenn die Angelegenheit entschieden ist, bekommen Sie den Sekt bezahlt. — Guten Morgen, Herr Schlaumeyer!" til u worden ftrb Cvbirung nach Metermaß. Breis ».40 Mark, miethen. r........V 6m schiffenbergerthai. 1292 Der Vorstand. genQ^mt 1 Die $xob ba ^iten v erster tr Dingen endlich Eine eh als 30 Gesangverein Gemüthlichkeil GamStag den 15. Februar: II. Taschenformat Aubgave ^IIT v»»••••□ • - t Diese Cuvikta ellen sind bie billigsten und practt Pa bei ihrer Aufstellung speciell auf bte Bedürfnisse Sonntag den 1«. Februar S Grosse Cnlree-Mask Billete iw Vorverkauf: bei Herrn ( platz 12 und A. Kretzschmar, Selterscveg 41: für Herren ä ü bereits gezogene Staats cch u n b e dT^gtge^nnen müssen. Jeden Monat emePra kommen Haupttreffer in Höhe von 170.000,165,C U s w. zur Ziehung, allerungünstigsten Falles aber 1. abtheilung JL 1600. — Jahresbeitrag X 48; /4jahrl Statuten versenden Otto Rist & CieEschenheimer Anlage 14, Durch jede Buchhandlung zu beziehen. Spar- und Leibkaffe Der Umtausch der Spark affe »scheine findet von jetzt ab nur an den feststehenden Zablta 8 - 12 Uhr Vormittags und von 2—4 Uhr Rachmu von 9 — 12 Uhr Vormittags, statt. Gießen, am H Mbruur 1*90 Der Rechner der Spar- und Kechkap Doering. vorgeladen Wterschei anttagten tretet ein gegen die Diejei tigten, die erscheinen, gegen das U zu machen, ■ nicht mehr EntjchLdign gemacht roe Gies Derlag oon »e