Prämien entbehren könne. Die Landwirthschast habe kein Interesse an der Steigerung des Zuckergehaltes der Rüben. Das jetzige System führe die Ueberproduction herbei. — Abg. Dr. Witte stimmt der Vorlage zu und erklärt, dieselbe werde den Weltmarktpreis des Zuckers steigern und die Industrie auch ohne Prämien exportfähig erhalten. — Abg. Gras zu Stolberg-Wernigerode spricht sich dahin ans, daß die Abschaffung der Materialsteuer der Landwirthschast nicht gleichgiltig sei. — Abg. Oechelhäuser kann der Abschaffung des historisch berechtigten Prämiensystems nicht zustimmen und erbittet einen günstigeren Zeitpunkt für die Einbringung der Vorlage. — Abg. v. Kardorff verlangt die Aufrechterhaltung der Materialsteuer- es wäre sogar die Erhöhung der Prämien angezeigt. Die Abschaffung der Agrarzölle werde diejenige der Jnduftriezölle nach sich ziehen. — Staatssecretär v. Maltzahn erklärt die Vorlage als durch den zwingenden Druck der Verhältnisse veranlaßt. — Abg. Dr. Buhl stimmt der Vorlage Namens eines Theils der Nationalliberalen zu. — Abg. Dr. Barth verlangt rasche Aufhebung der Prämien. — Die Vorlage wurde an eine 28gliederige Commission verwiesen. Um 4 Uhr wurde eine neue Sitzung eröffnet und in ihr der Handelsvertrag mit der Türkei in dritter Lesung einstimmig angenommen. — Nächste Sitzung 13. Januar n. I. Anträge, betreffend Lebensmittelzölle. Berlin, 12. December. Das Emin-Pas cha-Comite hat in seiner heutigen Schlußsitzung die vorgelegte Abrechnung der deutschen Emin-Pascha-Expedition entgegengenommen und ertheilte sowohl dem Ausschuß wie Peters Entlastung. Die eingegangenen Gelder sind bis aus ungefähr 6000 Mk. für die Zwecke der Expedition verwendet worden. Der Restbestand dient zunächst als Reservefonds zur Deckung etwaiger Nachforderungen und soll, soweit er nicht hierzu verwendet wird, der Carl-Peters-Stiftung überwiesen werden. Indem das Comite sich auflöste, sprach es Peters und dessen Genossen nochmals den Dank' für die Hingebung, den Muth, die Thatkraft und Ausdauer aus, die zur Erreichung des hohen, Humanitären und nationalen Zieles geführt haben. Berlin, 12. December. Heute trat im Landwirthschasts- ministerium unter dem Vorsitz Marcards die Central- Moor-Commission zur Berathung des Arbeitsplanes, des Etats der Moorversuchsstation u. a. zusammen. Anwesend waren Bennigsen, Landesdirector Hammerstein, Geheimrath Thiel, Fleischer-Bremen, Lammers, Poppe, Bockel- mann, Saatfeld und Regierungspräsident Heydebrand. Breslau, 12. December. Die „Schlesische Zeitung" berichtet, daß 62 Professoren und Docenten der hiesigen Universität in einer Eingabe an den Cultusminister den Gym- nasialunterricht auf humanistischer Grundlage für die geeignetste Vorbildung zu Universitätsstudien erklärten, vorbehaltlich einer Aenderung hinsichtlich der Unterrichtsmethode in den klassischen Sprachen. Köln, 12. December. Die Armen-Deputation, verstärkt durch die Hospital-Oberärzte und die in der Stadtverordneten- Versammlung befindlichen Aerzte, beschloß, bei der städtischen Verwaltung einen Credit für die Ausrüstung eines 1891 zu erbauenden, aus 120 Betten berechneten Krankenpavillons schon jetzt zu beantragen. Diese Betten seien für Lungenkranke sofort in den verfügbaren Räumen aufzustellen. Die Aerzte wurden beauftragt, geeignete Grundstücke für die Errichtung von Sanatorien für Lungenkranke in Kölns Umgebung auszuwählen. München, 12. December. In der gestrigen Sitzung des Obermedicinalausschusses gedachte der Minister des Innern der epochemachenden Erfindung Kochs, welche hoffentlich der leidenden Menschheit zum Heile dienen werde. Der Minister erwähnte besonders das liebenswürdige Entgegenkommen des preußischen Cultusministers v. Goßler und Kochs selbst, wodurch die Koch'sche Lymphe rasch den größeren bayerischen Spitälern zugänglich wurde. Bern, 12. December. Auf dem gestern in Zürich zu Ehren Professor Kochs veranstalteten Commers, an dem sich 30a Professoren, Studenten und Aerzte bctheiligten, hielt Professor Krönlein die Festrede. Er feierte Koch als einen der ersten Forscher in seiner Wissenschaft. Koch wurde telegraphisch beglückwünscht. Paris, 12. December. Der „Tempo" theilt mit, daß die Lanze definitiv bei der Cavallerie eingeführl worden sei. Es würden gegenwärtig Versuche gemacht, wie das gleichzeitige Tragen des neuen Cavallerie-Carabiners und der Lanze durchführbar wäre. — Die Expeditions-Colonne unter Oberst Archinard nach dem Senegal ist 3000 Mann stark. Paris, 12. December. Dem „Echo de Paris" zufolge ordnete der K r i e g s m i n i st e r die Beschtennigung des Baues der Befestigungswerke und des verschanzten Lagers von Toul an. Die Arbeiten sollen bis Frühjahr beendigt sein. — Der luxemburgische Ministerpräsident Eyschen traf gestern Abend hier ein - er wird heute Nachmittag als außerordentlicher Abgesandter des Großherzogs von Luxemburg dessen Thronbesteigung dem Präsidenten der Republik noti- ficiren. Brüssel, 12. December. Die deutsche Militärdeputation besuchte heute die Kaserne der Guiden und wohnte den Exercitien der Truppen bei; sodann gab es ein Dejeuner in der Offiziersmesse, woran der deutsche Gesandte theilnahm. Dte österreichische Deputation besuchte die Kaserne der Carabiniers. Nachmittags stattete die deutsche Deputation dem Grasen von Flandern einen Besuch ab. Petersburg, 12. December. Dem Reichsrat-H ging ein Entwurf zu wegen Einführung einer staatlichen Saaten- und Vieh Versicherung. Petersburg, 12. December. Angesichts der Gemeinnützigkeit und der wohlthätigen Wirkung der antibacillarischen Mittel wurde die Anwendung der Koch'scheu Lymphe in Rußland unter staatliche Controle gestellt. Das Mittel wird in einem dazu speciell errichteten Laboratorium bezüglich seiner Echtheit untersucht. Es darf nur in Kliniken und anderen regelrecht eingerichteten Heilanstalten eingeimpst werden. CecaU» *nt provtnsiette». Gießen, 13. December. — In welchem Maße die mit der Ectrotechnik in Zusammenhang stehenden Erfindungen und Fortschritte aus fast allen Gebieten des öffentlichen Lebens das Interesse des Publikums zu erregen vermögen, zeigte sich gestern Abend wieder bei dem von Herrn A. Egts in Steins Garten gehaltenen Vortrage: „Ueber Fernsprechwesen lyib Ferusprech- Apparate". Wie schon zu den beiden früheren Vorträgen, so hatte sich auch zu dem gestrigen eine zahlreiche, aus Damen und Herren bestehende Zuhörerschaft eingesundcn, um den Erläuterungen und interessanten Versuchen des Vortragenden zu folgen. Herr Egts knüpfte an die in den beiden früheren Vorträgen gegebenen Erklärungen über die Wechselwirkung zwischen Electricität und Magnetismus an und erklärte die Wirkung der Schallwellen auf die Membranen der Fernsprech- Apparate, die Zusammensetzung und Thätigkeit der letzteren. Mit Hilfe der neuesten im Saale aufgestellten Apparate, sowie einer nach einem entfernten Zimmer angelegten Drahtleituug konnte Herr Egts u. A. erläutern, auf welche Weise die Töne der Musik und des Gesanges nach von einander räumlich getrennten Stellen geleitet und dort vernommen werden können. Die auS dem Apparat kommenden Melodien der in einem entfernten Locale gespielten Streichinstrumente wurden deutlich vernommen, jede, auch noch so unbedeutende Disharmonie von den Zuhörern ohne Anstrengung bemerkt. Das Uebertragen der Töne von einem Apparat auf den am andern Saalende aufgestellten während des Spiels vermochte die Klangfülle und Deutlichkeit nicht zu beeinträchtigen. Herr Egts schloß seinen mit Betfall aufgenommenen Vortrag mit einer Erklärung des Photophons, eines ebenso intcrefianten wie verwendbaren, der Verständigung c uf weitere Entfernungen dienendeii Apparates. — Wir erhielten nachstehende Zuschrift: „Bekannntlich hat die Centrumspartei einen Antrag auf Wiederzulasuug der Jesuiten im deutschen Reichstag eingebr«cht und dieser Antrag soll durch Maffenpetitionen, die in der katholischen Bevölkerung umgehen, ferner durch Erklärungen von Katholikenversammlungen unterstützt werden. In Folge deffen sind von evangelischer Seite in den meisten Gegenden unseres Vaterlandes Gegenpetitionen veranlaßt worden, die dem Willen des evangelischen Volkes Ausdruck geben sollen. So soll denn auch in unserer Stadt und Umgebung eine ähnliche Kundgebung an den Reichstag abgehen und darüber am nächsten Montag Abend 8 Uhr in Steins Garten beschlossen werden. (S. den Anzeigentheil des Blattes.) Die Nothwcndigkeit dieses Vorgehens bedarf der Ausführung an diesem Orte nicht. Alle Freunde der evangelischen Kirche und des inneren Friedens in unserem Vaterlande werden daher gebeten, sich an der Versammlung wie der Petition zu beteiligen. Diese wird in den nächsten Tagen auch in unserer Stadt in Umlauf gebracht werden." — Theater. Nachdem unser verehrter Gast, Herr Adalbert Brümmer, das zweifelhaste Vergnügen hatte, in dieser Woche zwei Mal vor gähnend leerem Hanse zu spielen, so sieht derselbe sich gcnöthigt, sein auf 8 Vorstellungen berechnetes Gastspiel abzubrcchen und tritt derselbe noch einmal ausnahmsweise am Montag den 15. December in der Nw *«*? Nit: C* Md Men W« r *5^ (9ioinane- Nellen, 18M. Sonntag den 14. December Erstes Blatt. Nr. 292. ießener Anzeiger Generat-Mnzeiger. Amts- und Anzeigeblatt für den Areir Gieren. | Gratisbeilage: Gießener Ilamitienötätter. Alle Annoncen-Bureaux de« In- und Ausländer nehme« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Annahme eon Anzeigen zu der Nmhmittag- für de» fügend« Lag erscheinenden Nummer bis Bonn. 10 Uhr. Äcbaction, LxpedNuw und Druckerei: -chutSratze -K.-L, Ferniyrecher 61 2 IHart 20 Pfg Srmgerlohn. Durch bit Post 2 Mark 50 Pt- DK Gießener «erden dem Anzeiger vLcheMlich dreimal d eigelegt. Der -ttßen-r Anzeiger erscheint täglich, »it Ausnahme deS Montags. FoMM sinnt dntuot, ' Alk lat |ut o" 5 tadbunS —Direktor Bolz^ Felsenkeller. äbenb: [9774 ij Sauerkraut, me Faber wohnt [9455 he 4,1. M ■ der Oefen unb zt bestens dam Dürr, Marktplatz 22. itäranwärttt. n, wilfy behufs liebte MÜukig ein entipredjen« ulegen Haden, erhalle», sungsichknft anschließend, Vorbereituvgsunttt' len erfahrenen Lehrer Näheres bei 6enn Asterweg. [10204 -neriu Eintritt gesucht, für tloiM, unb PmMn- Aeschäit chinMildurtz a-Lahn. Hebe man blred tm bit Mich von aLrnMM mgen zu lassen- Weitere -lsichFranW-Monta«^ stn.stM hier zu erthM Anrtttchev Theil. Bekanntmachung, die Maul- und Klauenseuche zu Langsdorf betreffend. Nachdem zu Langsdorf unter dem Viehstand des CH r i st i a n Köhler VII. der Ausbruch dsr Maul- und Klauenseuche amtlich festgestellt worden ist, ordnen wir die Sperre über das Gehöft dieses Besitzers an. Es gelten hiernach für den betreffenden Besitzer die Bestimmungen unter I. und für die Gemarkung Langsdorf die Bestimmungen unter II. unseres Ausschreibens vom 24. Juni l. I. — Kreisblatt Nr. 146 — mit Ausnahme der Ge- markungssperre. Für die Gemarkunaen Muschenheim, Birklar, Lich wird bestimmt, daß Viehhändler Rindvieh, Schafe, Ziegen, Schweine, auch wenn es sich um Schlachtvieh handelt, nur ausführen dürfen, wenn sie im Besitz eines vorschriftsmäßigen thierärztlichew Zeugniffes sind. Die sonst gütige Bestimmung, wonach für Schlachtvieh, welches durch Händler verbracht wird, die Gesundheitsscheine durch die Bürgermeister ausgestellt werden dürfen, ist also für jene Orte aufgehoben. Gießen, den 12. Deeember 1890. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Au die Grotzherzoglichen Bürgermeistereien Ullendorf a. d. Lahn, Garbenteich, Hausen, Klein- Linden, Lang-Göns, Rödgen, Treis a. d. Lda. und Wieseck. Unser Ersuchen vom 24. v. M. (Anzeiger 9?r. 277) erlauben wir uns hierdurch zu wiederholen. Gießen, den 12 December 1890. Großherzogliches Steuer-Commissariat Gießen. Süsser t. Sch8"afll ße^ 2 1 nntNundHausmLdchtii ttt Ltetten durch mbtkser, LeherM^ Gefunden: 1 Cigarrenetuis, 1 Stock, 3 Taschentücher, Schürzen, 1 Hut, 1 Hundehalsband, 2 Krankenkassemarken, Hemd und 1 Dachfensterhaken. Gießen, am 13. December 1890. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Neueste Nachrichten. Wolffs telegraphisches ®onefpcnbcn$-®urec.u. Berlin, 12. December. Der „Ncichsanzeiger" bestätigt über den Schluß der gestrigen Berathung der Schul- conferenz das bereits gestern im Wesentlichen Gemeldete unb berichtet weiter: In der heutigen Sitzung unter dem Borsitze des Cultusministers v. Goßler wurde über die Frage berathen, inwieweit es bei einer Verminderung der Gesammtzahl von Schulstunden möglich sei, durch intensiven methodischen Unterricht die Hauptarbeit in die Schule zu verlegen, namentlich in den unteren Klassen, sowie über die damit zusammenhängende Frage des Kaisers, ob der Ueber- bürdung für die Zukunft vorgebengt sei. Schiller (Gießen) erörterte dazu sechs Thesen, welche möglichste Beschränkung der häuslichen Schularbeit, Gestaltung des Lehrstoffs zum Mittelpunkte des Unterrichts, Verminderung des Lernstoffs in der alten und mittleren Geschichte, Beförderung des Kartenlesens und Zeichnens in der Geographie und allmähliche Umbildung des Fachlehrerwesens in ein System von Klassenlehrern betonen. Als Mitberichterstatter nahm Graf (Elberfeld) das Wort. Der Commissar des Kriegsministers, Oberstabsarzt Dr. Werner, sowie der Commissar des Cultusministers, Mhrenpsennig, machten Mittheilungen über körperlich Untaugliche unter den Einjährig-Freiwilligen. Die weitere Discussion über die Frage wurde zu ihrer Verbindung mit der Frage, was zur weiteren Hebung des Turnunterrichts unb körperlichen Ausbildung der Jugend zu geschehen habe, sowie mit der Frage des Kaisers, was außer rationellem turnen für die Schulhygiene geschehen solle, für später Vorbehalten. Eitner empfahl die Verdoppelung der Stundenzahl für die körperlichen Lieblingen und neben dem Turnen auch die Pflege der Jugendspiele und anderer Leibesübungen. Bei Schluß des Berichtes sprach Gußfeldt. Berlin, 12. Decemoer. Der Reichstag nahm heute zunächst in erster und zweiter Lesung den Handelsvertrag mit der Türkei an und trat dann in die 1. Berathung über die Zuckersteuervorlage ein. Der Staatssecretär des Reichs- schatzamls von Maltzahn-Gültz weist auf die hohe Entwickelung der Zuckerindustrie hin, welche in Zukunst der b^' ör Pi»n°' ' i roß" °"d M B. „ Cl rasse 311. » arlottc Müller, fiaitbatbeil*» 'S»** , Vereine,jahr). w.ÄÄ. I defi * TThr Iofcon^ V.) . ■. i - LC,P1 V*L, Sil**6 (Vd.) ssV"-'1 pro 2Vioi^ „j. H=y«- riolo"*" , 35 401 Fortsetzung von „Krieg im Frieden", „Reif-Reiflingen" auf. Wir wollen wünschen und hoffen, daß das Gießener kunstliebende Publikum sich am Montag recht zahlreich einfinden wird, um demselben zu guterletzt doch noch ein gutes Andenken an Gießen mit auf den Weg zu geben. R. Wieseck, 13. December. Die hiesige Eiwohner- zahl beträgt 2461 (1289 weibl., 1172 männliche)gegen 1885 mehr 50. Die Einwohnerzahl vertheilt sich auf 485 Haushaltungen in 395 Wohnhäusern. Vermischtes. * Ergebnisse der Volkszählung vom 1. December 1890. Regensburg 37 567, Hof 24 548, Ingolstadt 17 539, Nordhausen 26 744, Harburg 34 800, Graudenz 20 450. Vogelschutz. Die Noch der lieben Sänger in Wald und Feld ist in der kalten Winterszeit sehr groß und ängstlich suchen dieselben nach einem Körnchen Futter. Die wiederholten Anregungen, Frrtterplütze für die hnngernden Bögleirr zu errichten, haben in vielen Orten Beachlunq gesunden. Vor allen Dingen ist dabet darauf zu achten, daß fftr die erscheinenden Vogelarlen auch das geeignete Futter ausgewählt mtrd. Hierzu diene die nachfolgende Zusammenstellung: Allesfresser (Gekochtes Fleisch, wenn andere, namentlich Singvögel nicht Zutritt haben, auch Katt off ein und Brod): Staar, Dohle, Nabenkräde, Nebelkrähe, Saatkrähe, Elster, Eichelhäher, Tannenbäher. Körnerfreffer (Mehlige und ölige Samereren gemischt): Heckenbraunelle, Haubenlerche, Feldletche, Heidelerche, Alpenlerche, Grauammer, Goldammer, Lerchensporncr, Schneesporner, Schneefink, Buchfink, Bergfink, Berghänfling, Erlenzeisiz, Leinfink, Stieglitz, Hänfling, Gimpel, Htttenattnpel, Rebhuhn. Jnfecten- und Körnerfreffer (Mehlige und ölige grobe ©ameieteii, Speck, gekochtes Fletsch): Großer, mittlerer und kleiner Buntspecht, Spechtmeise, Svwpfmetse, Tannenmeise, Haubenmeise, Kohlmeise, Schwanzmetse, Blaumeise. Jnfecteu- und Beerenfreffer (Geriebene Möhre, gekochtes Fleisch, Aepfil- und Zweischenstückchen): Seidenschwanz, Schwarzamsel, Rtngamsel, Ziemer, SchnLnd osse', Zippdrossel, Wemdtossel, Feldlerche. Heideie'we. JnsectLNfreffee (Mhlwütmer, Ameisenpuppen, Fleisch): Eisvogel, Grünspechs, Grauspechr, Schwarzspecht, Baumläufer, Hecken- braanelle, Zaunköniz, Bachamsel, Wintergoldhähnchen, Bergstelze, Bachstelze. Im Anschluß hieran möchten wir die Aufmerksamkeit weiterer Kreise auf da« vom Geraer Thterschutzveretn hetausaegedene Büchlein des Hnfroth Professor Dr. Th..Liebe »Frrtterplötze für Vögel im Winter^ lenken, dessm neunte Auflage bet Theodor Hofmann ui Gera (Neuß) erschienen und für 20 Pfg. einzeln zu belieben ist. Durch die Vermittelung des genannten Vereins wurde dec Partte- preis bedeutend ermäßigt und auf 5 Mk. für je 100 Exemplare festgesetzt, wodurch Oltsoorstehe n, Veretnsvorftänden, Geistlichen, Lehrern und allen Beschützern der nothleidenden Vögel die Massenverbreitung dieser nützlichen Vogelschutzschrist in Haus und Schule ermöglicht wird. Citeratur unö "Ktmft. H. Steinhaufen. Herr MoffS kauft sein Buch. (Berlin. Max Pasch.) 1891. Derselbe. Die neue Bi-arde oder Herrman Hin- derichs des Jüngeren verfehlter Beruf. (Miltenberg. Heirosö.) 1890. Diese zwei neuen Novellen von dem Dichter der sonnigen ^Irmela" schildern in gutmütbigem Humor und zartem Ernst zwei Fragen unserer Zett. Die Frage nach gesunder Lectüre für unsere Gebildeten wird mit ih er comtfch n Noth um neue bildsame Bücher und im Hinweis auf das mißachtete Herzensleben an einer Hausgeschtchte modernster Art tu ersterem Buch tllustrirt. Und die tiefere Frage nach einem rechten oder verf ehlten Beruf, die so viele Eltern für ihre Söhne beschäftigt, empfängt ein scharfes Licht durch die Unnatur eines künstlich ausgenöthiglen Studiums und durch den Segen eines schlicht naturhaften Lebens auf dem Lande, die vom zweiten Büchlein im Leben eines Juristen voraefühit werden. Aber diese beiden Zettfragen werden nicht theoretisch-lehrhaft, sondern poetlsch.Iebend'g in farbigen und lustigen, wie wrh- mütdigen ©eenen aus dem Stillleben unserer Zeit dargestellt, sodaß die sittliche Tendenz durch die Fülle der Anschauung und Eharacter- darstellung nur wie spielend durchschaut. Mögen nachdenkende Ettern, besonders Väter, diese zwei freundlichen Spiegel zur Freude und Aufklärung sich empfohlen sein lassen in einer Zeit, wo Alles nach neuen Wegen gesunder Bildung und nützlichen Berufes für das junge Geschlecht fragt! H D. Dafe^r, Canö> und Berlin, 11. December. Die Preise der Arbeiter-Fahrkarten sind auf allen preußischen Staatsetfenbahnen nunmehr allgemein auf 1 Pfg. für den Kilometer herabgesetzt worden. Gieße«, 13. December. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. 1,10—1,20, Hühnereier 1 St. 7-9, 2 St. - H, Enteneier 1 St.--H, 2 St. - A. Käse vr- St. 5—7 H, Käsematte pr. St. 3 H, Erbsen pr. Liter 18 4, Linien pr. Liter 28 H, Tauben pr. Paar X 0,40—0,50, Hühner pr. Stück X 0,80—1 00, Hahnen pr. St X 0,75—1,00, Enten pr. Stück X 1,40—1,80, Ochsenfleisch pr. Psd> 70—74 4, Kuh- und Rindfleisch 60-64 4, Schweinefleisch 60-70 H, Hammelfleisch 62-68 Kalbfleisch 60-64 Kartoffeln pr. 100 Kilo X 5,10-0,00, Weißkraut pr. St- 3—7 Zwiebeln per Centtier X 5,00—0,00, Milch per Liter 12—18 L. Gänse pr. Pfd- 50—60 H. — Meys Abreißkalender, den die weltbekannte Firma Mey & Edltch, Leipzig Plagwttz auch für 1891 herausgegeben hat, ist wieder erschienen. Derselbe ist gleichfalls mit fünf verschiedenen Bildern versehen, zu denen namhafte Künstler die Entwürfe geliefert haben. — Bei der eleganten Ausstattung des Kalenders bringt auch wieder jedes Tagesblättchen sorgfältig ausgewählte Sentenzen und Dichtersprüche, welche Einrichtung Mcys Abreißkalender mit Recht in allen Kreisen zu außergewöhnlicher Beliebtheit verholfen hat. Wir können wohl sagen, daß uns auch auf diesem Gebiete etwas gleich Schönes, Practisches und dabet Billiges noch nicht vorgekommen ist und freut es uns, unseren Lesern mittheilen zu können, daß dieselben auch in unserer Stadt in den bekannten Verkaufsstellen zu dem geringen Einzelpreis von 50 Pfg. das Stück zu haben sind. — Das Blut, der kostbarste Lebenssaft, spielt im menschlichen Körper eine sehr wichtige Rolle und wir sollten stets unsere ganze Aufmerksamkeit darauf richten, das Blut rein zu erhalten. Wo Hautausschlag, Finnen, Pimpeln rc. vorkommen, läßt dies auf eine Schärfe im Blut schließen, welche man durch den Gebrauch der seit langen Jahren bekannten Apotheker Richard Brandts Schweizerpillen (Preis ä Schachtel 1 X) beseitigen kann. Man achte genau darauf, kein unächles Präparat zu erhalten. Haupt-Depot: Adler- Apotheke in Frankfurt a. M., Trierscher Platz. 10375 - Deutsch - Australische Dampfschiffs - Gesellschaft i« Hamburg. In Folge der Slrikes in ÄuNratten sind bte Dampfer „Chemnitz" und „Solingen" so sehr zurückgehalten worden, daß es unmöglich sein würde, dieselben rechtzeitig die neuen Ausreisen antreten zu lassen und soll den Uebelständen, welche dies im Gefolge haben würde, durch die Charterung des neuen gegenwärtig auf der hiesigen Werft von Biohm u. Voß im Bau befindlichen Dampfers „Baumwall" abgeholfen werden, welcher in kurzer Zeit zur Ablieferung gelangt. Außerdem wird die Gesellschaft, um dem Güterandrang, sowie der vermehrten Anmeldung von Passagieren zu begegnen, anstatt wie bisher alle 4 Wochen nunmehr alle drei Wochen, einen Dampfer nach Adelaide, Melbourne und Sidney expediren, damit die Ablader stets mit Sicherheit auf Mitnahme der rechtzeitig angelieferten Güter rechnen können und wodurch den Passagieren öftere Reisegelegenheit gebot.n wird. Zur Durchführung dieses Beschlusses wird ein neuer Dampfer, welcher demnächst in Auftrag gegeben wird, alsbald in die neue Linie eingestellt werden. Diese so bald eintretende Vermehrung darf gewiß als ein Beweis für die Beliebtheit der neuen Hamburger Linie bei den Verladern sowohl als bei den Passagieren gelten. Der Verkehr Deutschlands mit Australien kann durch diese Ausdehnung der Hamburger Linie nur Vortheile ziehen und alle Freunde des Fortschritts deutscher Handelsbeziehungen werden mit Freuden Kmntniß nehmen von dem Ernst, mit welchem die Hamburger Gesellschaft bemüht ist, den Anforderungen des Verkehrs nach jeder Richtung zu entsprechen. Jeder Versuch bringt dauernde Abnehmer des Hvllüud. Tabak-, 10 Pw- fco ft Mk nur bei B. Beffer in Seefe« a. Harz. [156 Art-zrrg «rrrs den Stanfcesamtsregiftern der Stadt ©iefcetu Aufgebote. December: 6 Johannes Emrich, Taglöhner zu Gießen, mit Katharine Lott bierfelbft. 6 Karl Heinrich Christian Ktnkel, Bierbrauer zu Gießen, mit Therese Wilhelmine Petry zu Darmstadt- Bessungen. 8. Georg Philipp Schmidt, Taglöhner dahier, mit Katharine Henriette Schermuly von Niedershausen. 8. Heinrich Deines, Taglöhner dahier, mit Katharine Günther Hierselbst. 9. Friedrich Emil Appel, Tapezier dahier, mit Emilie Henriette Philippine Simon Hierselbst. 9. Ludwig Klotz, Schlosser dahier, mit Katharine Metz von Biedenkopf. 9. Ludwig Loth, Kaufmann dahier, mit Margarethe Peter Hierselbst. 10. Anton Johannes Ilse, Thierarzt zu Weisenberg, mit Johannette Dorothea Kreiling zu Gießen. 11. Wilhelm Andreas Schua, Kasernenwärter zu Gießen, mit Wil- belmine Stein zu Birlenbach. 12. Friedrich Johann Balthaser Linker, Etsendreher dahier, mit Caroline Leuning Hierselbst. 12. Heinrich Böcher, Dienstknecht dahier, mit Anna Elisabethe Fischer Hierselbst. Ehefchlietzunge«. December: 6. Paul Richard Klopfer, Pfarrverweser zu Groß- botwar, mit Emilie Diebold zu Darmstadt. 10 Heinrich Launspach, Dienstknecht dahier, mit Luise Marie Gehringer Hierselbst. 12. Daniel Müller, Taglöhner dahier, mit Elisabeth Schmidt Hierselbst. Geborene. December: 2. Dem Zinngießer Johs. Zufall eine Tochter. 3. Dem Schlosser Jacob Kröck eine Tochter. 4. Dem Kaufmann Georg Friedrich Jordan eine Tochter, Emilie Luise Marie. 5. Dem Schreinermeister Louiü Beil ein Sohn, Louis Heinrich. 6. Dem Bahnarbeiter Leonhard Gerbig ein Sohn, Otto. 7. Dem Tapezier Johannes Klinkerfuß eine Tochter. 7. Dem Feldwebel Ernst Julius Kurenbach ein Sohn, Erich. 7. Dem Schreiner Philipp Haun eine Tochter. 7. Dem Gastwireh Carl Josef Schütz eine Tochter. 10. Dem Schriftsetzer Otto Ettel eine Tochter. Gestorbene. December: 5. Konrad Niedenthal, 57 Jahre alt, Kutscher zu Offenbach a. M. 6. Elisabeth Sckmtdt, geb. Röder, 28 Jahre alt, Ehefrau von Taglöhner Wilhelm Schmidt XIII. dahier. 6. Marie Henkel, 40 Jahre alt, Ehefrau von Jacob Henkel zu Lauter. 8. Marie Elise Schmidt, 1 Jahr alt, Tochter von Taglöhner Johann Georg Schmidt dahier. 8. Friedrich Scherer, 10 Monate alt, Sohn von Straßenkehrer Ludwig Scherer dahier. 7. Georg Debus, 51 Jahre alt, Färber dahier. 9. Karl Wilhelm Heinrich Gerhard, 8 Monate alt, Sohn von Gärtner Wilhelm Gerhard dahier. 10. Julius Schäfer, 39 Jahre alt, Revisor bei der Oberhessischen Eisenbahn dahier. 11. Wilhelm Schmidt, 4 Jahre alt, Sohn von Ackerer Johs. Schmidt, Weidenhausen. 11. Wilhelm Krämer, 55 Jahre alt, Eom- misfionär dahier. ArsOMg aus den rLivchenbüchevn > Reichhaltigste Auswahl in Teppichen, Bschaugeu, WtSPeifloffen, Psr^ren, Settsedern u. Daunen. Reparaturen prompt u. biflüHL Kranco-Lieferuna jeder MahirSatiOA. - AastenankchrLge g«r»er Ktarichhrn-e« Ne he« Meehs |« Iie«ste». 2803 Der Gesangs-Komiker. Ausgewählte CoupletA, Duette, Eolofcenen rc. mit Ptanoforte-Be- gleitung. 25 Bände (Bd. 20—25 neu) Bd-1 tXt Jnhaltsverzeichuitz gratis und franco. Vademecum für Dilettanten. Eine theoretisch praktische Anleitung zum öffentlichen Auftreten. Von Max Lraustl. Geh. Preis 1 X 20 Die besten Deklamationen u. komische Borträge für frohe Menschenkreise. 10. Aufl. Geh. Preis 1 X 50 Die BsuchrednerKunst von Gustav Lund 2. Aufl Mit Illustrationen. < Geh. Preis 50 E. A. 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Für die bd mir gekauften Uhren leiste die übliche Garantie. 6 Selterslveg Willi. Böger Seltersweg 6. 3MF* Mein Haus ist zu verkaufen event. die Geschäftsräume zu vermiethen. Die Uebernahme könnte alsbald erfolgen. 10411 Bekanntmachung. Der Boranfcblaq der Gemeinde Leihgestern für 1891/92 liegt vom 14. dieses Monat» an acht Tage auf dem Bürgermeisterei-Bureau zur Elnsicht offen. Leihgestern, den 12. December 1890. Großh. Bürgermeisterei Leihgestern. Heß. 10397 Geehrten Hausbesitzern hiesiger Stadt erlaube mir meine neu beschaffte Latrinenentleerungsmaschine zur gefl. Benutzung zu empfehlen. Aufträge bitte in meiner Wohnung Bahnhofstraße 62 abgeben zu wollen. 10257 Hochachtungsvoll Georg Simon. SH1«1'!« «fSÄfi ■ffJrufcr besf SrÄ Kroßb. der ObaM! HM SZ von W tM 7 MM und zur, Milbiger Äer die Krmögensßucke c Dovnersiag drachmitl not dem Großh hierseM bestimn Gießen, den fj SmMÄer! Munt Mittwochde L 3«./ Nachmik sollen in dem Rat! to a. d. Lda. »erben: 1) 1 kupferner j ßande, inhalll 2) 1 Maisch-Bl Liter, 3) 1 Bier-Bütte, 4) 1 Balken - A steinen unb noch sonstig hörige Geräthschc Die Versteigeri m vor dem 2 ungesehen werdet Treis a. d. L' Kr. Bürgermeist! Be Ache i M- Utz; 15 Arch fei,? flut«, ®i, •S t'tkut 7" i ««ttarti/' 1,1 ffl« Lc Sinfcti «PH« für bet D«. Sürnbi Anis- u, t J* Sdjat ™l« IU »ntMÜ i" »erfand SB Piflrri W 10420 10400 empfehle da- Neueste in 15 Johann Seibel ein Sohn, Tuchhandlung. 10376 Dr. Bilfingers M ährkafiee Stuttgart. 10 Schulstrasse Schulstrasse 10 4 10395 H. Huhn, Juwelier 10 Schulstrasse Schulstrasse 10 Südanlage 15, 1 Treppe. 1) 2) 3) 4) Zchirm- Klcidcr- HaMnch- Aoten- Mcher- Krog- Futher- AchüvKkl- Kiilssp- Zchreid- Kinder- 1 Contor- Ztiihle. Clavier- ) Ktaffeleien. Gsknschirmk. CigarrenschränKk. Zänlkn. Hansapothkliku. Zchreib- W- Spirl- Rittrr- §!umkn- Zervir- 8ouch- Kachrl- Kinder- henbüchm, m. einde. Von 8rzü. 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Die Versteigerungsgegenstände können vor dem Versteigerungstermine eingesehen werden. Treis a. d. Lda-, 12. Dec. 1890. ®r. Bürgermeisterei Treis a. d. Lda. Benner. 10392 '3* all, Rutfter „ Ä28*«’ , , dahier. 6. Marie :Nkel juLau!er. 8. Marie aglöhner Johann Georg Monate ait, Sohn Do" Debus, 51 Jahre 8 Monate dah er 10. Julins OberheWchen Eisenbahn 1 Sohn von Ackerer Johs. "er, 55 Jahre alt, Toni- Met. ‘hikfflarle fr“ ff** 66'^ Buckskin-Restern machen wir wiederholt aufmerksam. Louis Trefi & Co '.«"uien. v . W ne Tünthr?'s,H'>urich »it Eniii , e° 1 Thier- T.iu GAruTi^ ?äSas »Ji Erch Ieilgeöstenes. Die Brod- und Ieinbäckerti Fritz Schreiner Liadeuplatz 4, empfiehlt für bevorstehende Feiertage: Ps. Nürnberger Lrbkucheu, Anis- n. Butterg-bückenes, sowie Schsumconfirt. i038i 1U379J Eine Nlmee Dogge mit langen Behängen, 9 Monate alt, steht billig zu verkaufen. Näheres _______________________Brandplatz 10. 10413j Ein großer schwarzer Hof- zu verkaufen. Hotel Pri«, Carl. 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Januar 1891, Nachmittags 3 Uhr, vor dem Großherzogl. Amtsgerichte Hierselbst bestimmt. [10386 Gießen, den 6. December 1890. Glässing, Gerichtsschreiber des Gr. Amtsgerichts. Bekanntmachung. Mittwoch den 11 December L IS., Nachmittags von 1 Uhr an, sollen in dem Rathhause der Gemeinde Treis a. d. Lda. öffentlich versteigert werden: Eiserne Blumentische und Ständer Zum Weihnachtsfeste t<*****£ i ▲ uuvycituucit; jxwÄ; Sdjürjfnausllrlliiiig 102’ iji bem heutigen Tage eröffnet . if. Lachmann, Schürzenfabrik, Südanlage 15, 1 Treppe. Nl Garanlie-Ilictoria-Kamm Chr. D. Flilaiaoö 13 Kirchenplatz 13 bringt da» Ginrabmen von Bildern, Spiegeln, Haussegen u. s. w. in empfehlende Erinnerung. [10416 Cafe Ebel Von heute ab 10398 Münchener Mnltnbrau- Bock __im Zapf. fllto Ralhschtag, SelterSweg 71 [10251 empfiehlt Taschentiicher für Damen, Herren und Kinder in reicher Auswahl zu billigsten Preisen. Gummi Tischdecken zu herabgesetzte« Preisen empf. 10405 Heinrich Wallach. 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Schnmann 3. Quartett für 2 Violinen, Viola und Violoncell (F-dur .. op. 59 Nr. 1) v. L.vao Beetkoven. Eintrittskarten zu Mk. 2 50 (8P*™£ Mk. 3,50), sind bei Herrn Ernst Uhailier (Rudolphs Nachf.) zu haben. k Der Bechstein’sche Flügel ist aus dem Pianofortelager des Herrn Wllh Rudolph. Neues Theater, Giessen. (Direction: Adam Reiners). Montag den 15. December 1890: Letztes Gastspiel des Kaiserl. Russischen Hofschauspielers Herrn Adalbert Brümmer. (Äusser Abonnement). Reii-Beiflingen. Schwank mit Gesang in 5 Acten von G. v. Moser. Personen: [10419 Hartmann, Förster Bertha, seine Tochter Adelheid Martin. Reif ▼. Reiflingen * * * Fodor Below Karl Schreiner. * * Herr Adalb. Brümmer a. G. 3«/o Reicksauleihe 3Vb°/o do. 3o/o Preuß. Couscls 3V8°/o do. Montag Ade«- r Jeutze«. 13.12.90. Slhiacht t.Aspen. 10408 ♦ X Schmücker verm. H. 1. Inghardt $ W Fn ros! tiSSar En-detail! • ManufÄtmwaarcn. 8 Marktstrasse 8. Herrenconfection. O Diese Woche wunderbare Reise: Schweiz (II. Cyclns). 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