SS audrath Ochs, a. k Labn. evurg a. d. Lahn. ■UL (Hügel guta-blllig nwm,verl»ngePreüdi8te ms Maler 1d Ulffl e. slhte Knzchm. r-Pmm«, barg 12, parterre. : berrlichste Reise.- Riviera t -es RiiielmeerS. irseille, Toulon, Nizza, otttcMo mit dem welt- itlfaal ic- 5(0 x Prämie, ruma iaußer meiner Verbracht - Serie in solcher fzuweisen im Stande ist. mta- neue Reisen, zen finden nicht statt. U Reisen 2 JL, Schüler L JL 50 8995 MSche» wichen und geselligen Aus- llr Ausnahme der '77- K. > ’> ch auswärts und r ^8 na. ui. K°"1.C"27r72- —TlHMdi» 1« Tc,,. Aödel- LrM W $ligen itib " [wil « Unte$S”e N6- innen 9356 ' **T1 ♦ w zwecks ;r^nn*§e, ufiJJ Ein Laden nebst ^"Fruvermiethen. t_Wk^Sonnenstr. 25, Biminer an einen rubigen —. , Loberstrahe 4. rteS Zimmer zu vermiethen. —. Kirchenplatz 4, mit M zu vermtethen. Brandgasse 8,3. St. vttttrt, WZ aj^SiTj £tot. Ä ^*5 wmineniogifiirTT* MM-- ■ unk t&i .J“ «IUI e/h?n 5 BW)- z F B«er” 'l6tiOe»'Verl- Freitag den 14 November 1890 Nr. 266 WM Anzeiger Keneral'-Mnzeiger Amt»- »md Anzeigeblatt fät den Kwb Gieren. chrattsßeikage: Hießener Jamilienökätter Annahme von Snzeiße« zu der Nachmittag- für dr» fv.^mdev Tag erscheinenden Nummer bis Bonn. 10 Uhr. Redactton, E^pedttt« und Druckerei: -chntSratz« Nr.^, H«rns-rc Alle Amioncen-Bureaux deS In- und Auslandes mhm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegn V 11| i W Anrtliche* TheU. Bekanntmachung, Maul- und Klauenseuche zu Wieseck, hier Verbot des Gießener ViehmarktöS betreffend. Nachdem in 3 Gehöften zu Wieseck der Ausbruch der Maul- und Klauenseuche festgestellt worden ist, haben wir in Gemäßheit des § 28 des Retchsviehfeuchengefetzes die Abhaltung des auf 18. und 19. November l. Js. anberaumten Rindvieh- und Schweinemarktes zu Gießen untersagt. Da dir Händler das Marktverbot wiederholt in der Weise umgangen haben, daß sie an den Markttagen in Gast- oder Privatstallungen des Marktortes oder der Umgebung ihr Vieh zum Verkauf ausgeboten haben, untersagen wir zugleich für 18. und 19. l.M- das Fellbieten von Rindvieh und Schweinen durch Händler in Gießen und dessen Umgebung in einem Umkreise von 3 Stunden. Zuwiderhandlungen werden gesetzlich bestraft. Gießen, den 12. November 1890. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Gagern- Polizei - Reglement, die polizeiliche Bearrfstchtigung der SpLunstrrbrn in der Gemeinde L«ng-GonS betreffend. Mit Genehmigung Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz vom 4. November 1890 zu Nr. M. I. 28379 wird hiermit nachstehendes Polizei-Reglement für die Gemeinde Lang-Göns erlassen: 1) Spinnftuben dürfen in Wirthshäusern überhauptlnicht und m^Privathäusern nur bis zu der festgesetzten Polizeistunde stattfinden. Wer über diese Stunde hinaus oder in einem Wirthshause eine Spinnstube hält oder an einer solchen Theil nimmt, wird mit Geldstrafe bis zu 30 JL bestraft. 2) Gegenwärtiges PolizeöReglement tritt mit dem Tage seiner Verkündigung in Kraft. Gießen, den 11. November 1890. Grobherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. politische Aebertsicht. Gießen, 13. November. Die neue, so bedeutungsvolle Session des preußischen Landtages ist am Mittwoch Mittag 12 Uhr vom Kaiser mit einer Thronrede im Weißen Saale des Berliner R'esidenz- schlosses feierlich eröffnet worden. Die Rede berührt zunächst hie finanz- und steuerpolitischen Neformvorlagen des Finanzministers Dr. Miquel, welche sich auf die Einkommensteuer mit Declarationspflicht und aus die anderweitige Organisation des Einschätzungsverfahrens, ferner ans die Ausdehnung der Erbschaftssteuer unter Freilassung kleiner Erbschaften, endlich auf die Reform der Gewerbesteuer beziehen, bei welch' letzterer jedoch keine Erhöhung des bisherigen Ertrages beabsichtigt wird. Weiter kündigt die Thronrede das neue Volksschulgesetz, welches die Unentgelrlichkeit des Volksschulunterrichtes zum Abschluß bringen sott, und den Landgemeindeordnungs- entwnrf für die östlichen Provinzen, .sowie mehrere kleinere Vorlagen an. Mit allseitiger Genugthuung wird auch der Passus der Thronrede über die auswärtige Politik begrüßt werden, denn es heißt in dieser Hinsicht, daß die auswärtigen Beziehungen Deutschlands allseitig freundschaftliche und im Laufe des Jahres noch mehr gestärkt worden seien, so daß mit Vertrauen die Erhaltung des Friedens erwartet werden könne. Alsbald nach dem Eröffnungsaete hielten die beiden Häuser des Landtages ihre ersten constiiuirenden Sitzungen ab. Der Kreis der dem Bundesrathe bereits vorliegenden neuen Gesetzentwürfe für die Wintersaison des Reichstages hat mit der Vorlage betr. die Unterstützung von Familien der zu Friedensübungen eingezogenen Mannschaften (Reserve, Landwehr oder Seewehr) jetzt abermals eine Erweiterung erfahren. Die Vorlage entspricht, einem bezüglichen, vom Reichstage schon im Februar 1886 angenommenen Anträge und bezweckt sie keineswegs eine vollständige Unterstützung der betreffenden bedürftigen Fqmilien, sondern nur die Gewährung einer Beihülse für dieselben zur Beschaffung der nothwendig- sten Lebensmittel. — Der neue Reichsetat ist dem Bundes- rathe nunmehr fast vollständig zugegangen und schreitet seine Vorberathung rüstig vorwärts. Hartnäckig behaupten sich dir-Gerüchte über die angeblich «rnstlich erschütterte Stellung des preußischen Minister- für Landwirthschaft, Freiherrn v. Lucius. Unwahrscheinlich klingen dieselben allerdings nicht, wenn man erwägt, daß Herr v. Lucius als ein entschiedener Gegner der geplanten Herabsetzung der Getreidezölle, sowie der weiteren Einschränkung der Viehsperre gilt, und sollte die hieraus zielende Bewegung siegreich zum Durchbruch gelangen, so wäre alsdann die Stellung des Ministers unhaltbar geworden. Aus Zanzibar meldet eine Depesche die Ankunft des Freiherrn v. Soden, welcher bekanntlich als künftiger Gouverneur des deutsch-ostasrikanischen Küstengebietes gilt. Herr v. Soden hat den Auftrag, sich über den gegenwärtigen Zustand der Dinge im deutsch-ostafrikanischen Schutzgebiete eingehend zu informiren und von seinen Berichten dürsten wesentlich die Beschlüsse über die fernere Gestaltung der Verwaltung Deutschostafrikas mit abhängen. Die politische Rede, welche der leitende Staatsmann Englands, Lord Salisbury, kürzlich beim Londoner Lordmayors- banket gehalten hat, characterisirt sich als eine neue erfreuliche Friedenskundgebung. Unumwunden erklärte der englische Premier, daß alle Anzeichen auf Erhaltung des europäischen Friedens jedenfalls noch auf ein Jahr hindeuteten und gewiß hat Salisbury bei dieser Zeitbeschränkung nicht gemeint, daß nach Jahresfrist sich die Kriegsgefahr wieder drohend- zeigen könne. Es ist eben für die heutigen politischen Verhältnisse schon viel, wenn der leitende Staatsmann einer Großmacht seine Friedenszuversicht für eine genau abgegrenzte Zeit ausspricht und hoffentlich wird die Weltlage auch nach einem Jahre noch denselben günstigen Anblick gewähren, wie jetzt. In Bulgarien hat die hohe Geistlichkeit ihren Frieden mit dem Fürsten Ferdinand gemacht. Es geht dies daraus hervor, daß Fürst Ferdinand zum ersten Mal in der in Sofia tagenden Synode der bulgarischen Bischöfe erschien und später auch den Präsidenten der Synode empfing. Auf die Huldigungsansprache desselben und dessen hiermit, verknüpfte Bitte um Unterstützung bei den wichtigen Kirchenfragen durch den Fürsten erwiderte letzterer in entgegenkommender Weise und erklärte er, in der Huldigung exblicke er eine Bürgschaft dafür,, daß er auch seinerseits auf . die Unterstützung der Kirche in seinen Bemühungen um die Wohlfahrt des Landes rechnen könne. Vetttsches Nerctz. Darmstadt, 12. November. Seine Königliche Hoheit der Großherzog empfingen heute u. A. den Hauptmann und Compagniechef Goldinann vom 2. Großh. Infanterie-Regiment (Großherzog) Nr. 116, den Secondlieutenant v. P lön- nies von demselben Regiment, commandirt zur Dienstleistung bei dem Großh. Feld - Artillerie - Regiment Nr. 25 (Großh. Artillerie-Corps). Darmstadt, 12. November. Seine Königliche Hoheit der Großherzog, II. KK. HH. Prinz und Prinzessin Heinrich von Preußen, sowie Ihre Großh. Hoheit Prinzessin Alix werden sich Sonntag Nachmittag nach Berlin begeben. Darmstadt, 12. November. Seine Königliche Hoheit der Gr: o ß h e r z o g haben Allergnädigst geruht: Am 8. November den Baumeister Philipp Wißmann zu Darmstadt zum Culturingenieur zu ernennen. Darmstadt, 12. November. Der Militärarzt Dr. Emmerling von Darmstadt, bei dem Dragoner-Regiment in Babenhausen thätig, hat einen zweijährigen Urlaub erhalten, um einer Einladung der Neuguinea'Compagnie Folge zu leisten. Dr. Emmerling wird in einigen Wochen die Reise nach Neuguinea antreten. Darmstadt, 12. November. Auf nächsten Sonntag ist, wie der „K. Z." von hier gemeldet wird, eine Versammlung des Landesausschusses und der Kammerfraction der nationalliberalen Partei nach Frankfurt zum Erlaß einer Kundgebung vor der Landtags-Eröffnung einberufen. Netteste Nachrichten. WolfiS telegraphisches Torrespondenz-Bureau. Berlin, 12. November. Das Landesöconomie- Collegium nahm eine Reihe von Schutzvorschriften an, betreffend landwirthfchaftliche Maschinen und deren Betrieb. Ferner beschloß das Collegium die Erklärung, es erkenne in der Form der eingetragenen Erwerbs- und Wirthschasts- genossenschaften gemäß Reichsgesetz vom 1. Mai 1889 ein wichtiges Mittel, den Wohlstand der Landwirthe zu vermehren und die Landwirthschaft zu fördern- es halte für wünschens- werth, daß sich Genossenschaften nach Möglichkeit für bestimmte wirthschaftliche Zwecke bilden. Essen, 12. November. Laut der „Rheinisch Westfälischen Zeitung" beschloß der „Verein für die bergbaulichen Interessen im Oberbergamtsbezirk Dortmund", den Zechen zu empfehlen, in der nächsten Generalversammlung des Knappschaftsvereins von dem Statutenentwurfe des Knappschaftsvorstandes , betreffend die Errichtung einer selbstständigen Versicherungsanstalt für Jnvaliditäts» und Altersversorgung, abzusehen und sich an die Provinzialanstalt anzuschließen. Hamburg, 12. November. Der Reichspostdampfer „Reichstag" trat mit voller Ladung die zweite Reise nach Ostafrika an. Pest, 12. November. Nach einer authentischen Feststellung des Thalbestandes über den Untergang der Fähre im Waagflusse bei Bistritz sind bis jetzt dreißig Leichen aufgefunden und 24 Personen gerettet worden. Der Fährmann ist verschwunden. Paris, 12. November. Deroulede und Laguerre wurden heute an der holländischen Grenze von holländischen Gensdarmen daran gehindert, ihren Zweikampf auszufechten. Das Duell fand dann, wie der „National" meldet, in der Nähe von Namur statt. Laguerre erhielt eine leichte Schußwunde. Paris, 12. November. Die „France" meldet aus Marseille: Major Wißmann ist Nachmittags mit dem Packet- boot „Rio Grande" nach Ostafrika abgereist. London, 12. November. Ein englischer Kreuzer ist bei Cap Villano an der spanischen Küste gescheitert. Madrid, 12. November. An Bord des bei Cap Villano gescheiterten englischen Kreuzers „Serpent" befanden sich 276 Personen, wovon nur drei gerettet wurden. , Madrid, 12. November. Im Athenäum besprach gestern Canovas die sociale Frage. Die Frage, sägte er, erheische besonders bei den Nationen mit allgemeinem Stimmrecht dringend ihre Lösung. CanovaS besprach eingehend die deutsche Socialgesetzgebung, die wesentlich auf die kaiserliche Initiative zurückzuführen sei, und erklärte ein eingeschränktes Wahlrecht für geeigneter, die Gegensätze zu mildern, als es das allgemeine Stimmrecht sei. Der Redner schloß mit einem Hinweis auf die Nothwendigkeit der Intervention des Staates in der Frage des Arbeitsvertrags und empfahl all- seitige Klugheit. Athen, 12. November. Der russische Großfürst- Thronfolger ift heute Abend hier eingetroffen und von der Bevölkerung sympathisch empfangen worden. Die Stadt war glänzend erleuchtet. New-York, 12. November. Stanley hielt gestern im Opernhause einen Vortrag. Er wurde von den zahlreichen Zuhörern mit lautem Beifall begrüßt. totale» meö ptotHnjielles. Gießen, 13. November. — Einkommensteuerpflichtige und Einkommensteuercapitalien im Großherzogthum Heffcn für das Jahr 1890/91. Das Groß- herzogthum Hessen hat bei einer angenommenen Bevölkerung von 956 611 Seelen 209 366 Einkommensteuerpflichtige und Zwar 192 834 in der zweiten, 16 532 in der ersten Abteilung. Das Einkommensteuercapital beträgt 26 215 735 Mk. wovon 12828725 Mk. auf die zweite, 13387010 Mk. auf dw erste Abtheilung kommen. In die zweite Abtheilung der Steuerpflichtigen fallen bekanntlich Einkommen bis zu 2300 Mk., die Einkommen über 2300 Mk. fallen in die erste Abtheilung. Der niedrigsten Einkommensteuerstufe von 500 Mk. gehören 60 065 Personen an oder nahezu 29% der Steuerpflichtigen mit einem Steuercapital von 1801 950 Mk. oder 6/874 °/o des Gesammtsteuercapitals. In der 10. Stufe der zweiten Abtheilung (Einkommen bis zu 2300 Mk.) befinden sich 3028 Steuerpflichtige mit einem Steuercapital von 741860 Mk. Die erste Stufe der ersten Abtheilung (Einkommen von 2300 bis 2600 Mk.) weift 3176 Steuerpflichtige mit einem Steuercapitale von 889 280 Mk. auf. In denjenigen Steuerstufen der ersten Abtheilung, die Steuerpflichtige mit einem Einkommen von 46 000 bis 3 227 000 Mk. aufweist, befinden sich nur 131 Personen mit einem (Steuer- Capital von 2 617 920 Mk. Das Einkommen bis 3 227 000 Mk. figurirt in der 3234. Klasse und wird im Steuercornmissariat Mainz (wahrscheinlich von der hessischen Ludwigsbahn) versteuert- es wird demnach auch in der Provinz Rheinhessen das größte Einkommensteuercapital, nämlich 11 181 125 Mk. von 69618 Steuerzahlern 2. Abth. und 7149 Steuerzahlern 1. Abth. versteuert. Die Provinz Oberhessen hat bei 43 857 Steuerpflichtigen 2. Abth. und 3116 Steuerpflichtigen 1. Abth. ein Einkommensteuercapital von 5036880 Mk., während die Provinz Starkenburg bei 79 359 bezw. 6267 Steuerpflichtigen 9 997 730 Mk. Einkommen versteuert. — Die Stadt Giesten weist an Steuerpflichtigen auf: 3301 erster, 953 zweiter Abteilung. Es beträgt das Einkommensteuercapital in der zweiten Abtheilung 287 765 Mk., in der ersten Ab- theiluna 842135 Mk. Es werden versteuert Einkommen mit 500 Mk. 433, 600 Mk. 765, 750 Mk. 636, 900 Mk. 331, 1100 Mk. 300, 1300 Mk. 209, 1500 Mk. 167, 1700 Mk. 189, 2000 Mk. 141, 2300 Mk. 130, 2600 Mk. 135, 2900 Mk. 86, 3200 Mk. 105, 3600 Mk. 83, 4000 Mk. 75, 4500 Mk. 71, 5000 Mk. 76, 5500 Mk. 44, 6000 Mk. 39, 6500 Mk. 25, 7000 Mk. 29, 7500 Mk. 25, 8000 Mk. 20, 8500 Mk. 10, 9000 Mk. 14, 9500 Mk. 15, 10000 Mk. 23, 11000 Mk. 17, 12 000 Mk. 9, 13 000 Mk. 4, 14 000Mk. 6, 15 000 Mk. 3, 16 000 Mk. 5, 18000 Mk. 4, 19 000 Mk. 6, 20 000 Mk. 4, 22000 Mk. 2, 23000 Mk. 3, 25000 Mk. 2, 30000 Mk. 2, 36000 Mk. 1, 42000 Mk. 1, 48 000 Mk. 1, 52 000 Mk. 1, 58 000 Mk. 1, 65 000 Mk. 1, 71000 Mk. 1, 73000 Mk. 1, 75 000 Mk. 1, 78000 Mk. 1, 80000 Mk. 1, 117 000 Mk. 1, 130,000 Mk. 1, 632000 Mk. 1. — Teresa Tosti ist jetzt die Fashion, das Ereignist der Saison. In allen musikliebenden Städten Deutschlands feiert Teresa Tosti Triumphe und Jeder will die Tosti gehört haben. Sie ist aber auch ein Gesangsphänomen. Stimmen wie die ihrige waren stets auch in derilBlüthezeit der italienischen Gesangskunst selten und sind jetzt überhaupt nicht mehr zu finden, denn ihre Stimme ist — Sopran und Alt zugleich. Man betrachte nur ihr Concertprogramm, in welchem sie z. B. in „Questa tomba“ von Beethoven und „Der Tod und das Mädchen" von Schubert singt und dann am Schluß, um den staunenerregenden Umfang ihrer Stimme zu zeigen, singt sie die Proch'schen Variationen für Sopran, welche den Stimmenumsang von 3 — sage drei Octaven umfassen, dabei klingt das hohe des ebenso schön und klar wie das tiefe des. Sie har auch einmal in einer kleinen schlesischen Stadt im „Messias" die Altpartie und die Sopranpartie übernommen, den dortigen Musikdirector, dem die Sopranistin erkrankt war, aus der Verlegenheit helfend, gleichzeitig ein Beweis ihres großen musikalischen Könnens. Was in der Kunstwelt Marcella Sembrich als Sopranistin gilt, dasselbe gilt Teresa Tosti als Altistin und wer so glücklich war, beide Königinnen des „bei canto* zu hören, wird auch folgenden Teresa Losti gewidmeten Dichterworten Wilhelm Jordans beistimmen: „Was die Ohren besticht, ist Schulung der Kehle, Was zum Herzen spricht, daS kommt aus der Seele." — Ebenso zahlreich wie der erste Vortragsabend des i Herrn A. Egts über „Die Maschine in der Elektrotechnik rc." war auch der gestrige besucht. In über zweistündigem, durch > eine kurze Pause unterbrochenen Vortrage erläuterte Herr > Ggts sehr eingehend die chemischen Wirkungen des electrischen Stromes, die Stromsammler (Accumulatoren), die Möglichkeit der Stromversendung, die electrischen Kochapparate und Heizvorrichtungen, das Lontactglühlicht, die Wirkung der Contact- lampen, electrische Kronleuchter, eleetrische Centralstationen, die Uebertrager (Transformatoren) usw. und führte am Schlüsse nochmals die electrische Eisenbahn vor. — Kaiser-Panorama. Die Besucher des Panoramas haben schon jetzt Gelegenheit, einen Frühling zu schauen, wie er in seiner goldenen Pracht eben nur in der Riviera und an den blumigen Gestaden des Mittelmeeres zu Hause ist. Ein ewig blauer Himmel lacht hier hernieder, spiegelt sich wieder in der tiefblauen Fluth, läßt Gram und Sorge aus unserem Herzen entweichen und senkt in unsere Brust das beseligende Gefühl des Friedens mit uns selbst und mit unseren Mitmenschen. — Recht interessant sind die Städtebilder, die die Serie uns zeigt: Marseille, Toulon, Villa- sranca und vor Allem das reizende Nizza, das als Badeort bekanntlich einen Weltruf besitzt. Großartig sind die Kriegshäfen von den beiden erstgenannten Städten- wichtige Dampferlinien nach allen Himmelsrichtungen und von hoher Bedeutung für Handel und Verkehr haben hier ihren Ausgangspunkt. Echt südländisches Temperament kennzeichnet die Bewohner dieser Uferländer- rascher, feuriger rollt das Blut durch die ° Adern und von kalter Ueberlegung bis zur aufbrausenden Leidenschast ist oft nur ein kleiner Schritt. — Von besonderem Interesse dürsten die Spielorte Monacco und Monte-Carlo sein- in diesen Höhlen hat nach unheilvollem Roulette- oder Pharao-Spiel manch blühendes Leben ein tragisches Ende gesunden. Die Zahl der Selbstmorde an diesen Plätzen steigt von Jahr zu Jahr. Alte Baudenkmäler erinnern uns an die Zeit, wo die Kunst auf diesem schönen Stückchen Erde wahrscheinlich eine größere Anzahl Jünger ihr eigen nannte, als wie jetzt. Auf grauen, altersschwachen Pfeilern ruht manch uralterthümlicher Bau mit verblichenen Freskos, zerbröckelten Heiligenbildern, Thürmchen, Erkern und Gittersensterchen; der Anblick wäre fast zu wehmüthig, wenn nicht die Natur diese abgestorbenen Steine mit neuem Leben erfrischte, wenn nicht süße Weinreben jene gebrechlichen Pfeiler, wie die Jugend das Alter, innig und zärtlich umrankten. — Mag ein Jeder den Zauber der Serie persönlich auf sich toirken lassen- der Genuß ist ein überaus großer. — Die Zahl der Todesfälle, ausschließlich der Todt- geborenen, betrug in der Woche vom 26. October bis 1. November in Mainz mit Castel 24, in Darmstadt 21, in Offenbach 11, in Worms 10 und in Gießen 8, zusammen 74, darunter 17 im ersten Lebensjahre. — Die Todesursache anlangend, verstürben an Scharlach 1 (Mainz), an Nachenbräune 1 (Darmstadt), an Keuchhusten 4 (Worms 2, Mainz und Darmstadt je 1), an Unterleibstyphus 3 (Mainz 2, Worms 1), an Diarrhoe und Brechdurchfall 3 (Darmstadt 2, Worms 1), an Lungenschwindsucht 10 (Mainz 4, Darmstadt 3, Gießen 2, Offenbach 1), an entzündlichen Krankheiten der Athmungsorgane, einschließlich Influenza 9 (Mainz, Offenbach, Worms und Gießen je 2, Darmstadt 1), an Gehirn-Apoplexie 4 (Mainz und Darmstadt je 2), gewaltsamen Tod 3 Personen (in Mainz 2, in Darmstadt 1). x «penrod (Kr. Alsfeld), 12. November. Die Diph- . theritis herrscht in unserer Gemeinde so stark unter den j Kindern, daß seit dem 5. d. M. die Schule geschlossen wurde. Bereits vier Kinder sind der furchtbaren Krankheit erlegen. — Dem hiesigen Bürgermeister Joh. Reich hold wurde von Sr. Königl. Hoheit dem Großherzog das Ehrenzeichen für 25jährige treue Dienste verliehen und von Herrn Kreisrath von Grolmann persönlich überreicht. □ Ulrichstein, 12. November. Unter einem zahlreichen Trauergefolge wurden heute die sterblichen Reste des hiesigen Chirurgen Herrn Sauer zu Grabe getragen. Der Verstorbene, im 81. Lebensjahre stehend, stand bei seinen Mitbürgern in hoher Achtung und erfreute sich allgemeinen Beliebtseins. ):( Wohnbach, 12. November. In unserem Orte wird nächstes Jahr ein neues Schulhaus erbaut werden und sind zu einem solchen etwa 34 000 Mark vorgesehen worden. Da unser Ort einen zweiten Lehrer anstellen muß und hierzu die Räumlichkeiten des alten Schulhauses nicht ausreichen, ist dieser Neubau nothwendig geworden. 8. Trais-Horrloff, 12. November. Aus der Braunkohlengrube und Brikettssabrik „Friedrich" herrscht auch diesen Herbst wieder ein äußerst lebhafter Verkehr. Täglich werden außer zahlreichen Fuhrwerken ca. 20 bis 25 Waggons mit Briketts und Zuckerrüben beladen, welch' erstere sowohl in das Inland wie auch in die größeren Städte des Auslandes, vorzugsweise nach Oesterreich und der Schweiz gehen. Neuerdings ist man bemüht, den Betrieb der Fabrik zu vergrößern. In der Nähe der Fabrik haben sich vor einigen Jahren aus versunkenem Boden zwei Teiche gebildet, in welche Fische gesetzt wurden, die sich auch vermehrt haben. Dieses Teichwasser will man nun auch, da es rein und klar ist, zur Speisung der Kessel verwenden. Wenn auch durch diese Braunkohlengrube wohl ein beträchtlicher Complex Ackerland verloren geht, so ist doch dieses Bergwerk für unsere Arbeiterbevölkerung zu einem wahren Segen geworden. Ein Monatslohn von 100 Mark ist bei einem tüchtigen Arbeiter nichts Seltenes. E. Orteuberg, 11. November. Im „Büd. Anz." macht ein Freund der Sonntagsruhe seinem Unwillen über das Verladen von Vieh auf hiesiger Eisenbahnstation in folgendem dichterischen Ergüsse Luft: O r t e n b e r g. Der Sonntag ist des Herrnrtag, Damit ein Jeder ruhen mag, Da gibts kein Schaffen noch Gewerr, Dennoch aber stört oaS entsetzliche Kälbergeblärr, Am frühen Sonniaasmorgen vor dem Gottesdienste schon, Lus der Eisenbahn Der Ortenberger Station. * Babenhausen, II. November. Einige Pferde der hiesigen Dragoner sind schon seit einigen Wochen unter ausfallenden Symptomen erkrankt und erlag auch ein Pferd der Krankheit. Nach den angestellten Ermittelungen wurde als Krankheitsursache constatirt, daß die betreffenden Pferde an den am Mainufer in Seligenstadt angepflanzten Akazien genagt hatten, als vor zwei Monaten daselbst Schwimmübungen vorgenommen wurden. Die Akazie scheint demnach giftige Substanzen zu bergen, weßhalb Vorsicht geboten ist. * Bickenbach, 10. November. Allgemeines Aufsehen erregte dahier die am 2. November stattgefundene Trauung eines noch jungen Paares. Die Braut, im Alter von 19 Jahren, schon längere Zeit leidend, war an dem betreffenden Tage so schwach, daß sie aus dem Wege zur Trauung öfters ausruheu mußte, um sich zu erholen. In der Kirche mußte ihr sofort ein Stuhl zum Sitzen beigegeben werden. Zu Hause angelangt, mußte sie bald daraus das Bett hüten, woselbst sie schon am Samstag Abend, also sechs Tage nach der Trauung, verstarb. Das Vermögen der Frau, welches sich auf ungefähr 3300 Mk. beläuft, fällt ihrem Hinterbliebenen Ehegatten zu. * Frankfurt a. M., 11. November. Letzten Sonntag sand in einer hiesigen Bürgersfamilie eine Taufe statt, wie wohl selten eine vorkommen dürfte. Der Vater des Täuflings ist Israelit, die Mutter Protestantin. Das Kind erhielt zwei Pathen, resp. einen Pathen und eine Pathin. Der Pathe war ein geborener Israelit, welcher später ausgetreten und freireligiös geworden war. Die Pathin zählte zur katholischen Kirche und der Täufling selbst wurde in die reformirte Gemeinde ausgenommen. *= Frankfurt a. M., 12. November. Prof. Robert Kochs Heilverfahren. Herr vr. Libberitz, ein geborner Frankfurter, welcher zu den vertrauten Mitarbeitern Prof. Robert Kochs, des Entdeckers des Schwindsucht-Heilverfahrens, gehört, weilte vorgestern in unserer Stadt und machte tu der vr. Herxheimer'schen Klinik, Friedberger Landstraße 57, einen Versuch mit dem Koch'schen Mittel an einer 16jährigen Patientin, welche an Lupus leidet. Schon nach 24 Stunden waren an dem Krankheitsbild wesentliche Veränderungen wahrzunehmen und keiner der vielen anwesenden Aerzte zweiselt nach dem Geschehenen an der Wirksamkeit des Koch'schen Mittels. Die hiesigen Blätter fahren natürlich fort, über den Fall aufs Eingehendste zu berichten. Das Jntereffe an der Entdeckung Kochs und an der Wirkung seines Heilmittels ist in den Kreisen aller Gebildeten ein so nachhaltiges, daß selbst die kleinste Einzelheit große Bedeutung gewinnt. Die Aerzte hiesiger Stadt dürsten ausnahmslos die genannte Klinik besucht .und sich von dem Fortschreiten der Genesung überzeugt haben. Die betreffende Patientin ist vollkommen fieberfrei und bei bestem Appetit. Die tuberkulöse Hautparthie ist verschwunden. An deren Stelle sind Borken getreten, die trocken geworden sind und abzufallen beginnen. Eiterung war nicht vorhanden. Es hat sich eine Menge von seröser Flüssigkeit entleert, offenbar hat ein Zerfall (Necrose) der Gewebe statt- gesunden. — In der Frankfurter Armenklinik wurde heute Vormittag ein neunjähriger Knabe, der seit seiner frühesten Kindheit an Lupus leidet, geimpft. Dr. Vohsen spritzte die Flüssigkeit am Rücken ein. Der Knabe ist schon mehrmals operativ behandelt worden. — Der „Gen.-Anz." schließt seinen Bericht mit dem Bemerken, daß Koch die HülfSmittel für seine epochemachenden Entdeckungen, abgesehen von den Brieger'scheu Forschungen, zum guten Theile seinem Freunde, dem am hiesigen Senckenbergischen pathologischen Institut wirkenden Prof. Carl Weigert verdanke, welcher sich durch seine Methoden der Bacreriensärbung, ohne welche solch Mne Microorganismen kaum sichtbar gemacht werden könnten, längst einen Weltruf erworben habe. — Welche Geißel der Menschheit die Tuberculose ist, erhellt aus einer Mittheilung der „Boss. Ztg.", welche angibt, daß in 40 Jahren- 343 953 Menschen in Preuße« an der Cholera starben, die Tuberculose dagegen jährliä) 91 350 Opfer fordere. Im Deutschen Reiche sterben jedes Jahr 160 000 Menschen an Lungenschwindsucht. Wahrlich eine erschreckende Ziffer! * Aus Bayern, 11. November. Das Schwurgericht in Straubing hat in der gegenwärtigen Sitzungsperiode bereits zwei Todesurtheile gefällt. In dem einen Fall hat ein 60jähriger Wittwer seinem neugeborenen unehelichen Sprößling den Hals abgeschnitten, in dem anderen eine Frau ihren Mann vergiftet. In Bayern sind in diesem Jahre bis jetzt 7 Todesurtheile gesprochen worden * Magdeburg, 11. November. Ein schweres Brandunglück, mit dem auch der Verlust eines blühenden Menschenlebens verknüpft ist, hat sich hier zugetragen. Im oberen Stockwerk eines Hauses am Lemsdorserweg brach Feuer aus, welches das Stockwerk und das Dachgeschoß vollständig einäscherte. Die Feuerwehr wurde binnen kurzer Zeit Herr der Flammen und schon war man froh, tu dem stark bewohnten Gebäude noch so verhältnißmäßig gut sortgekommen zu sein, als die Feuerwehr bei den Ausräumungsarbeiten die Leiche eines jungen Mädchens und zwar unter einem Bette entdeckte, während ein Koffer tu der Thür des Zimmers stand. Man kann annehmen, daß das Mädchen angesichts des Feuers einen Fluchtversuch hatte unternehmen wollen, daß Feuer und Flammen ihm jedoch den Weg verlegten, sodaß das Mädchen um- kehrte und sich unter das Bett flüchtete, jedenfalls in der Annahme, dort sicherer geborgen zu sein. Unter dem Bette ist es dann elendiglich umgekommen, durch den Rauch erstickt. * Aus Schlesien, 10. November. Einem Zollbeamten am Grenzübergange war der große Hut ausgefallen, den die Frau des Schneidermeisters P. aus Rosdzin trug, als sie zollfreies Mehl aus Sosnowice herüberholte. Eine nähere Untersuchung ergab, daß Frau P. als „Chignon" ein Kilogramm Kalbfleisch unter dem Hut hatte. Wegen Einfuhr frischen Fleisches erkannte die Strafkammer in Beuthen gegen die Frau auf einen Tag Gefängniß. * Ans der Pfalz, 10. November. In Albersweiler wurde gestern Abend die Bevölkerung durch einen Mord in Aufregung versetzt. Der Ackerer Abraham Drumm wurde zu einem Nachbar Sold gerufen, der erkrankt war, um bei dessen Verbringung in's Bett Hülfe zu leisten. Der Sohn deS Erkrankten, Johannes Sold, der mit seiner Familie Zank wegen der bevorstehenden Erbschaft gehabt hatte, fing mit dem Drumm Streit an und folgte diesem in seine Wohnung, wo er ihn überfiel und mit einem Prügel niederschlug. Dann ergriff Sold ein Meffer uyH schnitt dem am Boden liegenden Drumm den Hals durchs" sodaß der Tod sofort eintrat. Der kranke Vater deS Mörders gerieth bei der Nachricht über die That derart in Aufregung, daß er kurz darnach gleichfalls starb. Der Getödtete war ein allgemein beliebter braver Mann und hinterläßt vier Kinder. Johannes Sold wurde sofort' in Haft genommen. «**• tt*ö — Nach den zur Zeit bei den Preußischen Staatseisenbabne« bestehenden Bestimmungen ist das Tabak- ««d Eigarreirrarrche« itt >tt ersten WagenNaste insofern nicht besondere RauchcoupLs dieser Klasse im sZuge vo,bM»den sind, nur dann geftattet, wenn sämmiliche Mitreisende in demselben Coup« damit einverstanden sind. Zur Vermeidung der daraus entstandenen Unzuttäglichketten sind nunmehr von dem Minister der Preußischen StaatSetsenbahn-Verwaltung folgende genau p.äcisnte Bestimmungen erlaffen roorben: 1. Befinden sich in einem Zuge zwei Coupös erster Klasse, so ist je eins für Raucher und für Nichtraucher zu bestimmen. 2. Sind tu einem Zuge mehr als zwei Coupös erster Klaffe vorhanden, so ist nicht mehr als der dritte Theil der vorhandenen Coupös als Rauch- coupss, die übrigen Coupää sind als Nicht,auchcoupüs zu bezeichnen soweit nicht auch die Einrichtung von DamencoupoS in Frage kommt! 3. In den Nichlrauckcoupes und in den Damencoupvs erster Klaffe ist, wie in den betreffenden Coupäs der übrigen Klaffen, das Rauchen auch mit Zustimmung der Mitreisenden nicht gestattet. Bet den Curswagen, welche nur ein Coups erster Klaffe führen, bleibt das bisherige Verfahren bestehen. Friedberg, 11. November. Fruchtpreise. Weizen 19.00 bis 19.25, Korn JL 17.50-00.00, Gerste JL 17.75—18.00, Hafer ** 14 00—14.50. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo, gleich 200 Zollpfund. Friedberg, 12 November. Buttermarkt. Butter kostet per Pfd. «X 0.85—0 90, Eier 1 St. 9 H, 2 St. 17 Limburg, 12. November. Fruchtmarkt. Rother Weizen ** 1710, weißer Weizen vM 16.90, Korn JL 13.20, Gerste JL 10.50 Hafer JL 7.15, Erbsen JL —, Kartoffeln JL —. Berlin 10. November ^chlachtviehmarkt. Auftrieb und Marktpreise nach Schlachtgewicht, mit Ausnahme der Schweine, welche nach Lebendgewicht gehandelt werden. Rinder. Austrieb 3161 Stück (Durchschnittspr. für 100 Kg.) 1. Qu..l. 120—124 JL. 2. Quak' 112—116 nbr SamStoa Nachmittag 3» Uhr, Samstag Abend 5™ Uhr. V ' ^amöto6 iöl Ms ** ntn Bureau W ““Li ®et »rt* et-'"bch,° ®toßi $ Der vm 15. bis 23* Md W* Wieset den A« Der Boravsc liegt vom 14. bis 22. Vureau zur düngen offen. Odenhausen, Großh Die verchrlicher »erden zu einer häuf Amlsg dn» 1! m dm Saal bei alt' 1) Vorlage' 2) Srfattun 3) BewillW 4) Die M 51 Gesuch bt 6) am Die Di Die Stelle eines nit dem Wohnsitze ^nem Zahreslohne anderweit besetzt wey M geeignete Server, Tjw* übe Mstigung und Me anmelden. Stehen, den 12. H ®r°66 Kreisbau Jenner, Kreis! <, fa den 5>n. tung, di nch Om Ui 2912 kg; im •"'fS'*!'* t* Ä *• SJj,"' h-fir Klagen <8toth9;n Bekanntmachung Weisser Streusand 9515 rn 21 Marktplatz 21 8629 scbnQCDMftes Gas- Gegenstände Hauses Nr- V zu Bad-Nauheim nöthige [9436 aller Art. Fleckonreiniger Mittagessen rung, als im »Btergrund", KavlanSgaffe W stenkragen. 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I. an acht Tage lang zur Einsicht aller Betheiligten (^fnfljnifnP ans dem Bürgermeisterei-Bureau dahier offen. vr **1*1 / Steinbach, den 12. November 1890. ein. Carl Schwaabs Großherzogliche Bürgermeisterei Steinbach. |9482 Delicatessenhandlung. Krämer. 9498 5 dj, ab9ne6enUl'äÄitte( von v*t 1.85 an, I Tischtücher«, halbleinen von^L—85 an, Serviette«, pr-Dtzd. „ „ 4.50 „ Bettvorlage« „ „ —-85 „ Koch « Heizapparate bewährtester Constructiou empfiehlt besten« [9092 Städtisches Gas- und Wasserwerk Gieße«. Entöltes Maisproduct. Für Kinder und Kranke mit Milch gekocht speziell geeignet — erhöht die Verdaulichkeit der Milch. — In Colonial- und Drog.-Hdlg in Pack, ä 60 und 30 H.9212 den Saal des alten Rathhauses aus hiesigem Marktplatze eingeladen. Tage-ordnrrng: 1) Vorlage der vorgeprüsten Rechnung für das Jahr 1889. 2) Erstattung des Verwaltungsberichts für dasselbe Jahr. 3) Bewilligung von Unterstützungen. ■4) Die Pfennigfparkaffe betreffend. 5 ) Gesuch de» Sparkaffedieners um Gehaltserhöhung. 6) Neuwahl von Ausschußmitgliedern. Gießen, am 17. October 1890. Die Direktion des Spar- und Leihkaffe-Vereins. Langsdorfs. 9504] Ein gut erhaltener Amerikaner- Ofen billig zu verkaufen. Näheres Bahnhofstraße 29. Weißkraut, Rothkraut, Wirfing und gelbe Kohlrabi verkauft [9495 Friedrich^ Neustadt 10. •Hamburger Kaffee« Fabrikat, kräftig und schön schmeckend, versendet zu 60 $ und 8u £ das Pfund in Postcollis von 9 Pfund an zollfrei . 1äQn Apfel-, Gusskuchen Friedberg, den 12. Novbr. 1890. । i Qinlln« Großh. Kreisbauamt Friedberg. UHU tflUllßH 9409 täglich frisch empfiehlt [9509 ----- A u g G v h r. Der Plan über W durch Beschluß der Stadtverordneten-Bersammlung .vom 6 l. M. für den Tiefenweg feftgestellten Baufluchtlinien liegt 14 Tage lang aus dem Bureau des Stadtbaumeisters zur Einsicht der Interessenten kann täglich geladen werden bei guter offen. Etwaige Einwendungen gegen denselben sind binnen der genannten Mnwvrr. M^burgerstr. 83 Frist bei der unterzeichneten Behörde vorzubringen. Gießen' den 8. November 1890. E.lvstg.k.tt.rt.rTraub.n- Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. u»vst, P^r /i 2'ter 3® vfg« bet Gnauth. 9485 Philipp Bauer, ---------------------------------7------19443 Bahnhofstraße 57. ' 9508] Ein tüchtiger Pferdeknecht wird Preis pr" St. 25 Pf. in ein hiesiges Hruchtgeschäst gesucht. Ein- Beim Einkauf achte tritt kann sofort erfolgen Neuenweg 39. Ä Ferner: das Neueste in waschächten Batrmwollstarrelle« für W Etz Hauskleider und NegltgSzwecke von 60 Pfg. an per Meter. 18521 Q «eww—••••— ^Anthracitkohlen x von den Zechen Ber. 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November auf unserem Bureau zur Einsicht der Betheiligten Herftell«n/und^ Erhattung eines zar- und Entgegennahme von Einwendungen offen. ten blendendweitzen Teints unerläßlich Wies eck, den 12. November 1890. IZ^es Mittel 6e»en So«m-rfproff^. Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck. • ®orr-ä 50 6et & Krumm. Sommerlad. 9502 befindet. 9334 Hochachtungsvoll Die Stelle eines Stratzenwärters °'on ioö 1 a j । nscnebchelltische einem Jayresloyne von buu jou i anderweit besetzt werden; hierzu können \ treffe« ei«. sich geeignete Bewerber unter Vorlage 9506 L< Kalkhof. von Zeugniffen über ihre seitherige Beschäftigung und Führung bis zum 20. d. Mt-. bei der unterfertigten Loeflund3#lbwirtbfd>afL ttuilfien Äe« £«*Ä5»- s=S;*s Bei den •«"'l1',!!*®« 2“ **|jf.aut l**'8 * f markt- w 4 Dual. 98 j00 M. MSs» ) 5i6‘ cnal- W k O’ r *v trat [9420 9503 Wimsheim Ifldjfilgrr Mk., Sperrsitz ä, 3 Mk Giessen Giessen Zeltersmeg Kkltersweg Heute, Donnerstag den 18. November: 9513 8890 9368 A. 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BFovember, | < Abende 8 Vhr, > ♦ im Saale des Gesellschafts-Vereins: ♦ Redaction: A. Schcyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. 5». A' An N Mchdem die Sch iet MchiiiistmM Mich», als erloft mßregck tienrnt au» Siegen, «m V Graßherf Konto»*- *?,r Seit-: Die BeriilM bei Frostschm! Das Grohher a« die Vrohh. Soweit Sie mi sügung vom 14. Dcti im Mäßande sind, । Nach allen bis sührMg der von u angeordneten Mahre Wir empsehlen Ihn Dnrchsthrung nach $ Ne« VvW ttlt! Brrtin, 13. ^i ^em Änndesrath yi »«durch das Jnd, w faft tritt. Stalitt, 13, 3] wählte heute durch «der. Der Reich- ***, «Sänfte Weindeordnuna ein !' Frage bei slMeindlicheu 2 ei l>ch Ar M w«/ man wolle d E ^^inde emetf &'•!*<«< &■* Mi« • e’ntr . < r6tö -ichr °'l ®ürt( *en ®( »“iutniget " °"3- ««8 1‘ unb ,^!>igen top Ä «(l si»»ete a'* bi SÄ- uT ein cn ' an